Weiße Männer – Allzweckwaffe der Diskriminierungsindustrie (2)

von Sophie Liebnitz -- Alte (gemeint ist: einflußreiche) weiße, heterosexuelle Männer haben sich als das Haßobjekt etabliert.

 Gastbeitrag

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Sie erset­zen den klas­si­schen Kapi­ta­lis­ten aus der Kari­ka­tur, den Groß­in­dus­tri­el­len und prak­ti­scher­wei­se auch die ungreif­ba­ren inter­na­tio­na­len Kon­zer­ne und Ban­ken. Mitt­ler­wei­le bil­den sie die Ziel­schei­be schlecht­hin für far­bi­ge, weib­li­che und homo­se­xu­el­le Akti­vis­ten der „bun­ten“ Linken.

Bemer­kens­wert ist die Exis­tenz von Män­nern, wel­che sich einer Bewe­gung, die Dis­kri­mi­nie­rung gegen das eige­ne Geschlecht mit Dis­kri­mi­nie­rung gegen die eige­ne Kul­tur und Haut­far­be effi­zi­ent ver­bin­det, mit gro­ßem Elan anschließen.

Es lohnt sich, einen Blick auf die­se Mit­läu­fer zu wer­fen. Seit eini­ger Zeit tritt hier ein Män­ner­ty­pus her­vor, der, obwohl er nicht aus dem kon­ser­va­ti­ven Lager stammt, a kon­to sei­ner pene­trant mil­den Rhe­to­rik der Gat­tung der „cucks“ zuge­rech­net wer­den kann. Er ist gewis­ser­ma­ßen des­sen Steigerungsstufe.

Der „ally“ von links­po­li­ti­sier­ten Frau­en und PoC duckt sich nicht beschämt oder vor­sich­tig zur Sei­te, wenn die Kon­ver­sa­ti­on auf poli­tisch ver­min­tes Gelän­de führt. Nein, der Qua­dratcuck (oder Cuck hoch zwei) ist ein gelän­de­gän­gi­ges Modell und auf die­sem Ter­rain zu Hau­se, das er durch voll­stän­di­ge Anpas­sung bra­vou­rös meis­tert. Der Ver­bün­de­te erweckt dabei den Ein­druck tiefs­ter Auf­rich­tig­keit, und muß die ver­mut­lich auch emp­fin­den, um die exor­bi­tan­te Selbst­ver­leug­nungs­leis­tung zu voll­brin­gen, die sein Ver­bün­de­ten­sta­tus von ihm verlangt.

Ein Bei­spiel (auch schon von Licht­mesz in sei­ner Tour d’horizon ange­spro­chen) bot neu­lich das Maga­zin der „Süd­deut­schen Zei­tung“. Der Kri­mi­au­tor und Kolum­nist („Wie der Abwasch die Part­ner­schaft belas­tet“) Till Rae­ther rei­tet eine Atta­cke gegen alte wei­ße Män­ner, denen er sich selbst zurech­net. Der Text ist wun­der­bar exem­pla­risch, weil er in nichts von den für die­ses The­ma mitt­ler­wei­le obli­ga­to­ri­schen Mus­tern abweicht.

Dreh- und Angel­punkt der Argu­men­ta­ti­on ist das ver­que­re Kon­zept des wei­ßen (und männ­li­chen) Pri­vi­legs – und wie man die­ses los­wird oder abbüßt. Der gan­ze Dis­kurs ent­fal­tet sich vor dem Hin­ter­grund von etwas, was man schwer anders bezeich­nen kann als eine Mys­tik des Pri­vi­legs. (Auf Twit­ter ruft der Hash­tag #che­cky­our­pri­vi­le­ge Buß­fer­ti­ge zur stän­di­gen Selbst­über­prü­fung auf.).

Rae­ther beschwert sich tat­säch­lich dar­über, daß er in sei­ner Bio­gra­phie kei­ne Dis­kri­mi­nie­rung erlebt hat. „Nie hat damals jemand zu mir etwas Nega­ti­ves gesagt oder mich schlecht behan­delt, weil ich weiß und männ­lich war.“ Er ist mit die­sem Schick­sal nicht allein:

„Mir ist dabei erst kürz­lich klar­ge­wor­den, daß mei­ne Sozia­li­sa­ti­on zum Femi­nis­ten vor allem mit Pri­vi­leg und damit mit mei­ner Pri­vi­le­giert­heit zu tun hat. Ich bin als wei­ßer, hete­ro­se­xu­el­ler cis-Mann, der in Deutsch­land lebt und arbei­tet, Teil einer der pri­vi­le­gier­tes­ten Grup­pen von Men­schen, die es welt­weit gibt. Im Gegen­teil: Ich bin mehr Teil der Ursa­che von Dis­kri­mi­nie­rung als Teil der Lösung. Ver­mut­lich dau­er­te es aus die­sem Grund auch erheb­lich län­ger, bis ich erkann­te, daß ich das, was ich für rich­tig und wich­tig hal­te, auch aus­zu­spre­chen in der Lage war: Ich bin Feminist.“

Das Zitat  stammt von einem männ­li­chen Bei­trä­ger der Sei­te pinkstinks.de, deren Haupt­an­lie­gen der Kampf gegen sexis­ti­sche Wer­bung ist, die aber mitt­ler­wei­le die gan­ze Palet­te fashion­ab­ler femi­nis­ti­scher und quee­rer The­men abdeckt. Und nur diese.

Mans­p­lai­ning, man­s­prea­ding und #MeQueer wer­den mit gro­ßer Empa­thie abge­han­delt, Ein­las­sun­gen zu Zwangs­ehen und Ehren­mor­den oder zum Los von Homo­se­xu­el­len etwa in Gha­na sucht man ver­ge­bens. Wenn es der AfD „ernst wäre mit ihrer For­de­rung nach mehr Sicher­heit für Deutsch­land“ dann müß­te sie „kon­se­quen­ter­wei­se Ober­gren­zen für Män­ner for­dern“. Chef­re­dak­teur ist wie­der­um ein Mann.

Die Mys­tik des Pri­vi­legs ent­fal­tet sich in drei Schrit­ten. Zunächst ist da die Vor­stel­lung, daß jemand „Vor­tei­le“ hat, die ande­ren dem­nach per defi­ni­tio­nem abge­hen; in einem auf radi­ka­le Ega­li­tät fixier­ten Umfeld kön­nen die­se unter­stell­ten Vor­tei­le nur unrecht­mä­ßig erwor­ben sein, müs­sen sie auf Betrug, Gewalt, der Haut­far­be oder dem Patri­ar­chat beru­hen; und schließ­lich folgt dar­aus, die Not­wen­dig­keit, sich von dem unrech­ten Gut des Pri­vi­legs zu befreien.

Über die­se Vor­tei­le und wie wir sie abge­ben kön­nen, müs­sen wir reden. (Rae­ther).

Das ist fas­zi­nie­rend, denn Poli­tik ist ihrem Wesen nach Inter­es­sen­ver­tre­tung. Hier ste­hen wir vor einem neu­en Typus von (Symbol)politik, der durch das über­zeug­te Han­deln gegen die eige­nen Inter­es­sen gekenn­zeich­net ist, bis­lang allen­falls bekannt von Hei­li­gen und Kami­ka­ze-Flie­gern. (Jeden­falls vor­der­grün­dig dage­gen, denn auch hier muss ein Inter­es­se bedient wer­den, das aller­dings defi­ni­tiv nicht das der eige­nen Eth­nie ist.).

Das Abge­ben von Pri­vi­le­gi­en besteht für den Wei­ßen dar­in, auf die Macht der Spra­che und sei­ne eige­ne Erfah­rung zu ver­zich­ten. Er soll sich in die Rol­le des Zuhö­rers bege­ben, qua­si des Schü­lers, der andäch­tig zu Füßen sei­nes Leh­rers sitzt oder des Stif­ters, der auf mit­tel­al­ter­li­chen Altar­bil­dern als win­zi­ge Figur vor sei­nem Hei­li­gen oder der Madon­na dar­ge­stellt ist:

… wie wäre es dann mit Zuhö­ren? Damit habe ich als Mann in den letz­ten Jah­ren sehr gute Erfah­rung gemacht. Denn obwohl es tat­säch­lich in ers­ter Linie eine Frauen*bewegung ist, kann ich als Mann sie stär­ken, indem ich zuhö­re und Platz mache, indem ich sen­si­bel bin und mich nicht ver­hal­te wie ein Platz­hirsch. Das funktioniert!

Nahe­zu iden­tisch ist der Topos des Lau­schens bei #MeT­wo, allen­falls wird mit noch etwas mehr Tre­mo­lo gemahnt.

Sich zurück­neh­men, sich ver­klei­nern, sich zusam­men­zie­hen, schrump­fen, auf die­se For­de­run­gen läuft die Kam­pa­gne gegen wei­ße Män­ner hin­aus. Kör­per­li­che und sprach­li­che Raum­nah­me wer­den dabei glei­cher­ma­ßen stig­ma­ti­siert. Die Angrif­fe auf „Man­s­prea­ding“ und „Mans­p­lai­ning“ zie­len par­al­lel auf die Ver­min­de­rung phy­si­scher und sprach­li­cher Prä­senz von Män­nern in der Öffent­lich­keit und im Pri­va­ten – ver­än­dert wer­den soll die männ­li­che Selbst­wahr­neh­mung und dar­über der Cha­rak­ter männ­li­cher Anwesenheit.

Soll­te die­ses Umer­zie­hungs­pro­gramm auf brei­te­rer Front grei­fen, wür­de es einen ech­ten Kul­tur­wan­del zu einer ent­männ­lich­ten Gesell­schaft darstellen.

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Kommentare (20)

quarz

27. August 2018 09:42

"Jedenfalls vordergründig dagegen, denn auch hier muss ein Interesse bedient werden, das allerdings definitiv nicht das der eigenen Ethnie ist."

Diese Unterstellung setzt die intakte Funktionalität der Akteure voraus. Man bedenke aber die Möglichkeit pathologischer Dysfunktionalität.

John Haase

27. August 2018 10:26

Generell interessant ist die absolute Trostlosigkeit der Religion des internationalen Weltzeckentums. Juden, Christen, Moslems gehen nach dem Tode (hoffentlich) ins Paradies, der Kamikazepilot tut es der Ehre wegen für sein Land, aber der Quadratcuck?

Der wird einfach nur zum alten weißen Mann, fällt um und vergammelt während Schwule, Frauen und Poccer auf seinem Grab das neue Jerusalem errichten. Er fällt also nach seinem eigenen Glaubenssystem ohne Hoffnung auf Erlösung automatisch der Verdammnis anheim, indem er zum alten weißen Mann wird.

Es gibt und gab wahrscheinlich nie eine kaputtere Religion als den Linksliberalismus. Der Glaube der Mittelamerikaner vor den Spaniern vielleicht?

P.S.: Kompliment für das Wort „Quadratcuck“. Ich ziehe den Hut und ergänze den „Erzcuck“ und den „Kubikcuck“.

nom de guerre

27. August 2018 10:56

"Sollte dieses Umerziehungsprogramm auf breiterer Front greifen, würde es einen echten Kulturwandel zu einer entmännlichten Gesellschaft darstellen."
Eben nicht! Das wäre der Fall, wenn das Ganze ohne die parallel verlaufende Masseneinwanderung aus dem islamischen und afrikanischen Kulturkreis stattfände. So aber führt es dazu, dass der zivilisierte Mann aus der Gesellschaft verschwindet, denn nur der kann sich durch solche Kampagnen überhaupt angesprochen fühlen (selbst ohne die explizite Bezugnahme auf den "weißen" Mann).
Zum ersten und zweiten Teil: Wie auch schon bei "Tote weiße Männer lieben" frage ich mich, ob es bei den vielen im akademischen Bereich eingeführten/diskutierten Bizarrheiten (hier das Mentorenprogramm für weiße Professoren) eigentlich "nur" um die Rassefrage geht, d.h. Europäer, im Ergebnis wohl beiderlei Geschlechts, als Träger unserer Kultur einzuschüchtern und zu schwächen oder auch (wenn nicht sogar primär?) darum, die Universität als Ort freier Forschung und Lehre (endgültig - einige Reformen der letzten Jahrzehnte haben da ja schon Vorarbeit geleistet) auszuschalten.

Teufel

27. August 2018 13:07

Von Seiten der Angegriffenen ist es ein Fehler, sich auf sowas ueberhaupt einzulassen. Schon der neuerliche Feminismus lebt doch bloss von solcherart Legitimierung - und existiert meines Empfindens nach ohnehin nur in der virtuellen Realitaet. Den Quatsch einfach ignorieren und sich notfalls dumm stellen.
Von Seiten der Angreifer ist der Aspekt interessant, dass man sich mit der Wende weg vom Versuch, sich selbst auf das Niveau der Weissen zu hieven, hin zum Versuch, ihn auf ihr Niveau hinabzuziehen, letztlich als genauso inhaerent biologisch unterlegen offenbart, wie es von naturwissenschaftlicher Seite die ganze Zeit proklamiert wird. Die Rassenunterschiede sind real und nicht auf Wunsch ueberbrueckbar.
Und von Seiten der Inszenierer und Foerderer, nun, wenn diese glauben, dass dieser laecherliche Fingerzeig am Ende nicht zwangslaeufig hart auf sie selbst zurueckfaellt, dann viel Glueck.

Gotlandfahrer

27. August 2018 13:27

Hypothese zu einem Teilausschnitt der Wirklichkeit:
Frauen Sind brutale Evolutionsmachinen, gem. Natürlicher Verzeilung, d.h. es gilt nicht in selbem Masse für alle. Sie testen ihre Männer durch Provokation. Sind diese nicht stark genug, wenden sie sich lieber brutalen wWilden zu, die sie wie Dreck behandeln, weil ihr Programm ihnen sagt, dass so ihre Nachkommen ebenfalls die notwendige Brutalität zum Überleben besitzen. Zivilisation entsprang daher dem Erfindergeist von Männern, die sich dem Druck des ständigen Balzkampfes durch intelligente Befriedigung der Frauenbedürfnisse entziehen wollten.

Jetzt, wo die materiellen Dinge von selbt, aus dem Äther bzw. den menschenleeren Fabriken der weissen Männer gespuckt werden, braucht es die weissen Waschlappen nicht mehr. Jetzt werden sie von ihren Frauen auf den Müllhaufen der Evolution geworfen, um sich wieder mit kampffähiger DNA verbinden zu können.

"Cucks" spüren dies und wissen gleichzeitig um ihre körperliche Unterlegenheit. Sie flehen durch Handlangung darum, noch ein bisschen dabei bleiben zu dürfen.

Gustav

27. August 2018 14:06

Wenn die Schüler der East LA’s Roosevelt High School das Schulgebäude betreten, schreiten sie an einem 400 Fuß langen Wandgemälde vorbei, welches „Europäer darstellt, die Mexikaner erhängen und verbrennen, die Köpfe ihrer Säuglinge gegen Felsen schmettern und das Fleisch der Mexikaner ihren „Kriegshunden“ zum Fraß vorwerfen“. Die antiweiße LA Times freut sich über solche Darstellungen (während die in vielen Bezirken von Los Angeles vorangetriebene ethnische Säuberung von Schwarzen durch Latinos ausgeblendet wird) mit der Bemerkung, dass das Wandgemälde „„eine farbenfrohe Darstellung der Vergewaltigungen, Gemetzel und Versklavung der nordamerikanischen indigenen Völker durch die Genozid betreibenden Europäer“ sei. Als die Schulbehörde von Los Angeles gefragt wurde, ob dies ein für High-School-Schüler geeigneter Anblick sei, war die offizielle Antwort, dass das Gemälde „nur einen unterschiedlichen Blickwinkel darstellt“ und dass „keine Absicht besteht, es zu entfernen““.

Man stelle sich die Antwort auf ein Wandgemälde vor, welches die Errungenschaften der Weißen und ihr Anrecht darauf, ein Empfinden für weiße Identität und Interessen zu entwickeln, bewirbt. Nur ein anderer Blickwinkel, nicht wahr?

Was wir derzeit beobachten, sind nur schwache Vorzeichen von der Opferrolle, die den Weißen zukommen wird, sobald sie in der Minderheit sind. So schlimm es momentan auch sein mag; es wird in der Zukunft bedeutend schlimmer kommen. Wenn es bei einem weißen Gesamtanteil der Bevölkerung von zwei Dritteln bereits offiziell geduldete antiweiße Propaganda und Tätlichkeiten gibt, auf was müssen wir uns dann gefasst machen, wenn Weiße weniger als die Hälfte stellen? Die feindliche Elite, welche die Medien kontrolliert und bereits durch die Regierung erleichterten antiweißen Hass duldet, wird zunehmend mächtiger werden, sobald ihre Wähler einen größeren Anteil der Gesamtbevölkerung stellen. Gegenwärtig wird die offizielle Fassade eines multikulturellen Utopismus vorgetäuscht. Es handelt sich hier um eine grundlegende Strategie des organisierten Judentums seit dem Zweiten Weltkrieg, welche erstmals von Horace Kallen beworben wurde, und welche eine Zukunft in leuchtenden Farben ausmalt, in der alle Rassen, durch das Streben nach moralischer Vollkommenheit vereint, harmonisch zusammenleben.

Aber der Lack ist am Abblättern. Unter dem utopischen Optimismus gärt wirklicher Hass, der letztendlich alle Weißen in Gefahr bringen wird. Diejenigen, welche am salbungsvollsten die utopische multirassische Harmonie bewerben, sind jene mit dem am tiefsten empfundenen Rassenhass.

Millionen von Weißen taumeln wie Untote in eine Zukunft, in der es keine einflussreiche politische Bewegung geben wird, die bereit wäre, sie zu beschützen.
"Anti-White Hatred Is Mainstream in the Media and the Schools" von Kevin MacDonald

Hartwig aus LG8

27. August 2018 14:17

Vor- und Sonderrechte ebenso wie Reichtum und Wohlstand (nennen wir es Privilegien) sind das Ergebnis bestimmter Eigenschaften, Fähigkeiten und Gegebenheiten (nennen wir es Macht), die man zum Vorteil der Seinen anwendet. Und falls es so ist, dass bestimmte Rassen "privilegiert" sind, so muss man fragen, welche Eigenschaften und Fähigkeiten sie haben - und die anderen nicht. Und um nicht mißverstanden zu werden: Für die gefragten Eigenschaften und Fähigkeiten bekommt man in aller Regel keine Sympathiepunkte, keinen Schönheitspreis und wird nicht Liebkind.
Die von Frau Liebnitz gebrachten Zitate entstammen ja nur den lächerlichsten Exemplaren einer immer größer werdenden Mehrheit, die keinerlei Anstoß an Kampfparolen nimmt, die neuerdings mit "... für alle" enden - Ehe für alle, Reichtum für alle, Sozialstaat für alle; unterm Strich Gleichheit von allen.
Als Rechter und Weißer sollte man den Mut haben, an Privilegien nichts verächtliches zu finden. Sollten sie "unverdient" (eine neue Debatte...) sein, dann werden sie früher oder später hinweggefegt werden. Eben das findet zur Zeit statt. Verdienen wir uns die Überreste unserer Privilegien! Und erkämpfen wir uns neue! Alle anderen tun dies; mit dem selben Recht.

Stil-Bluete

27. August 2018 19:04

Ich bin mir zwar nicht 100%ig sicher, aber je mehr wir über Phänomene, die uns bedrängen, reden, diskutieren, schreiben, um so aufdringlicher werden sie. Über unsere Aufmerksamkeit finden sie Zugang, Demonstration, Öffentlichkeit. Sie rücken (sich) dadurch mehr und mehr in den Focus u n s e r e s Gestaltens und Geschehens.

Wäre es nicht besser, sie einfach 'links' liegen zu lassen, eine gesunde Portion Ignoranz, damit sie ins Leere, ja sogar tot laufen, bildlich gesprochen, sie laufen ab, versickern, trocknen aus.

Mauerbluemchen

28. August 2018 00:12

Hat dieser Till Raether eine Frau bzw. Partnerin?

Kositza: Wenn es derselbe Herr Raether ist, dessen Töchter-Kolumne ich gelegentlich lese, hat er zumindest vier Töchter. Das kann evtl "feminisierend" wirken...

Und wenn ja, wie sieht sie aus, ist sie genauso alt oder jünger als er, hat sie einen seriösen Beruf gelernt, den sie auch ausübt? Ist sie ein mittelloser Zierfisch aus Drittweltlandien oder gar ein einheimisches Mädel aus besserem Haus?

Hat es sich denn nicht bis nach München herumgesprochen, daß zuhörende, in sich hineinkriechende Feministen unter nenneswerten Frauen als das allerletzte gelten? Als die seelisch-geistige Entsprechung der oftbemühten weißen Tennissocken in Herrensandalen, des Bierbauches und der Gürteltasche?

Das allerletzte, das eine Frau mit einem letzten Rest an Selbstachtung tolerieren würde, wäre das Zuhören und Platzmachen einer so schändlichen Figur wie diesem feministischen Omegatier.

Einer Frau von Format ist es schon peinlich bis widerwärtig, wenn sich solche Mißgriffe der Natur in ihrer Nähe aufhalten ... und so etwas wie diese feministische Schreibkraft bildet sich ernsthaft ein, die Größe zu haben, sich zurücknehmen zu können ... unglaublich, diese Anmaßung!

Nemesis

28. August 2018 00:56

cuck²? Privilegien?
Ganz einfaches Heilmittel: >3 Jahre als Schweißer, Postbote, Rettungssanitäter...arbeiten.
Danach ist die Selbstbeweihräucherung in Rauch aufgegangen.
Wetten?

Das alles sind doch nichts anderes als Ablenkungsmanöver.
Die wesentliche Fragen sind doch ganz andere, z.B.:

Welche Form des Islam wird hier eigentlich etabliert und weshalb?
https://www.youtube.com/watch?v=vewrqPWyves

Muß man das glauben?
Gar nichts muß man, außer sterben, aber eines ist klar: Wir Deutschen (Europäer) sind nur Randfiguren in diesem Spiel, die beschäftigt werden müßen.
Wenn wir das begreifen, werden wir überleben.
Wenn.

Andreas Walter

28. August 2018 03:38

"Sollte dieses Umerziehungsprogramm auf breiterer Front greifen, würde es einen echten Kulturwandel zu einer entmännlichten Gesellschaft darstellen."?

Bei vielem was Sie schreiben, Frau Liebnitz, gebe ich Ihnen recht, stimme ich Ihnen zu.

Doch der letzte Satz - irritiert mich.

Das ist doch alles schon passiert, hier in Deutschland sogar ganz besonders schlimm (Entmilitarisierung plus Reeducation plus Wohlstand plus Christentum plus Kulturmarxismus) und dadurch auch so erfolgreich ("80%").

Aus dem Grund ist doch überhaupt erst das "Vakuum" (die massive Schwächung) an Yang Energie hier entstanden, die jetzt darum von aggressiven, phallischen Männern aus Afrika und dem Islam wieder gefüllt wird (sehr zur heimlichen und unheimlichen Erregung des hier ansässigen Yin).

Die Deutschen befinden sich jetzt gerade darum bereits in absoluter Existenzgefahr, denn sie haben es zudem zu 80% noch gar nicht bemerkt. Wie es und was mit ihnen gemacht wurde, wird, seit 70 (104) Jahren.

Doch das erkennen nur Aussenstehende und innerhalb des deutschen (jeden) Realitätstunnels immer nur ganz wenige (Platons Höhlengleichnis). Neben denen, die es eh wissen, weil sie zu den Architekten gehören, und darum auch genau so wollen. Die Germany musst perish und Deutschland verrecke Rufer, oder Leute, für die Deutschland nur ein Markt und Produktions-, Wirtschaftsstandort, eine besonders produktive und damit lukrative Menschenfarm ist.

Die andere Seite

28. August 2018 07:04

Den erwähnten Artikel von Till Raether hatte ich zufällig gelesen(...)
Ich hatte gehofft, das die Entgleisungen in diesem Artikel noch Entgegnungen hervorrufen, umso schöner dann sogar hier auf Sezession dieser Perle tiefgründiger Gedanken einer
Edelfeder zu begegnen. Ich denke dann immer es wird ein Testballon steigen gelassen um zu sehen wie weit man den Leser schon hat.

Andreas Walter

28. August 2018 08:32

"If someone were to move the border post in Europe by only ten metres, there would be terrible noise, but the quiet conquest of immigration should be tolerated? I would suggest that Europe, including Eastern Europe, should close itself off on a large scale and gradually raise the level of the poor countries of the Third World through aid. There’s nothing else you can do about a population explosion of this magnitude, import the problem if you’re stupid at best."

Soll der erst vor wenigen Wochen verstorbene Irenäus Eibl von Eibesfeldt im Interview gegenüber dem Focus gesagt haben:

https://takimag.com/article/the-wests-open-borders-policy/

Stupidity. Besser kann man es wohl nicht auf den Punkt bringen. Wahrscheinlich aber zusätzlich auch noch zu kurzfristig bedachtes Gewinn-, Macht- und Ruhmstreben.
Eine eventuelle Freude über die Vernichtung Deutschlands wird bei diesen Dimension daher nur von kurzer Dauer sein.

Trotzdem würde ich als Deutscher mit dem 3. Weltkrieg noch einen Moment warten. Die Chancen stehen dieses mal gut, dass das Feuer diesmal wo anders zuerst ausbricht, andere diesmal die Nerven früher verlieren als wir. Darum auch mein wiederholter Vorschlag, sich zu sammeln, geschlossenen Raum einnehmen, Territorium und sich gegenseitig sichern.

Kennt jemand Verbündete in Peenemünde? Bitte vermitteln.

heinrichbrueck

28. August 2018 12:43

"Wir Deutschen (Europäer) sind nur Randfiguren in diesem Spiel, die beschäftigt werden müßen."
Zwei Weltkriege + Einwanderung. Beschäftigung? Wir Deutschen sind Hauptfiguren in einer schon sehr lange laufenden Entwicklung, die getötet werden sollen.
"Wenn wir das begreifen, werden wir überleben."
Wenn wir stur deutsch bleiben, werden wir überleben.
Klarheit muß man sich in einem Punkt verschaffen: Wie funktioniert das System in der Realität? Hängt auch damit zusammen, was in den Köpfen gutmütig geglaubt, als Vorstellung vom System vorgegeben, das Denken verkrüppelt und falsche Voraussetzungen (z. Bsp. die Annahme, Parteien seien wichtiger als die Medien) implementiert.

oneiros

28. August 2018 12:48

Weiß sein, insb. bei weißen Männern bringt heutzutage das Privileg mit sich, dass keiner möchte.
"positive Diskriminierung" zieht sich durch nahezu alle Strukturen.
Im Endeffekt ist er nur ein armer unterprivilierter weißer Mann, dessen geistige kapazitäten zu schwach gewesen sind, um festzustellen, dass er indoktriniert und traumatisiert wurde. Diese Sorte Mensch hält am längsten an einer Ideologie fest, die fernab der Realität ist und ist gleichzeitig die gefährlichste sowohl für sich selbst als auch für andere, da sie beim feststellen, dass sie das ganze Leben aufgrund ihrer eigenen mentalen Schwäche belogen wurden,maximal suizidal sind.

Sandstein

28. August 2018 13:31

Die Heuchelei von Personen wie dem Raether werden an ganz simplen Erkenntnissen offenbar: wenn er sich so einsetzen wollte, wie er es gern behauptet, kann er ganz einfach seinen Platz freimachen. Jedes Jahr strömen dutzende ambitionierte junge Karla Kolumnas aus den Journalistenschulen, die nur auf Schreibtische warten.

Wetten er schreibt lieber selber weiter?

W. Wagner

28. August 2018 18:42

Ich wollte schon schreiben wie Stil-Bluetes Kommentar bzw. fast ihr/ihm zustimmen, doch die Ereignisse in Chemnitz und die Reaktionen von Presse und Politik zeigen so deutlich, was diesen ein deutsches Leben wert ist - nämlich nichts -, dass ich denke, wir müssen uns tatsächlich mit diesen Themen, die Sophie Liebnitz und Martin Lichtmesz etc. aufarbeiten, auseinandersetzen, so wirr sie uns auch erscheinen.
Anderes Thema: Nachdem ich heute wieder einmal von zwei staatlich angestellten Kulturschaffenden erfuhr, was aus finanziellen Gründen an Projekten zu unsere eigenen Geschichte gestrichen wird, frage ich mich erneut, wann beginnen die Professoren, Künstler, Forscher, Historiker etc. zu rebellieren! Man müsste ein Manifest wie die „Erklärung 2018“ verfassen! Widerstand aller Historiker, Denkmalpfleger, Museumsleiter, ... tut Not!

Stil-Bluete

29. August 2018 07:38

Ich erinnere mich, daß vor x Jahren, nachdem die Frauen glaubten, sich genügend emanzipiert zu haben, nun die Männer an der Reihe wären, sich zu emanzipieren. Und die Männer taten es.

Abzulesen war vor das allem an der Handlung, wie brav sie an der Gravität ihrer Frauen (Hecheln lernen in Schwangerschaftkursen, Händchenhalten bei der Geburt, das Neugeborene stundenlang im Säckchen rumtragen), ganz zu schweigen von dem vorauseilenden Gehorsam bei diesem sprachlichen Genderkram, den sie widerstandslos sprachlich mit verunstalten ('man' wird zu 'man/frau').

Soziologie, Psychologie, Politologie, Medien-, Kommunikations-, Film-, Theaterwissenschaften usw. haben - ja was sollen all diese tausenden von Studienabgängern denn machen - eine rein horizontale Aufgabe, ihresgleichen zu vergleichen - ein Ablenkungsmanöver, das vertikale, hierarchische Prinzip der Macht und Machthaber zu verheimlichen., dazu gehören solche Begriffe wie 'Elite' 'Intellektuelle', 'Experten', deren Vertreter ja nur als Hofschranzen zu dienen haben. Belohnt werden sie dadurch, sich wichtig, sich öffentlich präsentieren, äußern zu dürfen.

Daher bleibe ich dabei: Weiterhin existiert ein gesunder Kern in den Schichten, die wirklich schaffen. Die erreicht dieser Blödsinn nicht, übersehe aber nicht, daß die Ansteckungsgefahr groß ist durch Phlegma - auf dem Lande sieht man allemal viele ältere Männer und Frauen, die dick sind und sich auch wie Junge kleiden (Frauen Leggins, Männer Jeans unter dem Fettbauch).

Als ich, obwohl ich mir Mühe gegeben habe, Immer noch nicht imstande war, zu begreifen, was 'cuck' bedeutet, habe ich mich über mich selbst gefreut und mir gesagt: Nein, ich muss es nicht mehr wissen. Es bedeutet - nichts, rein gar nichts.

Rodericus

29. August 2018 12:06

Vielen Dank für Ihren Beitrag.

Doch auch wenn nun Cucks, Feminist*innen und PoC dieses Narrativ perpetuieren, sollten wir uns vor Augen halten, wer dieses überhaupt konstruiert hat.

Ich empfehle in diesem Kontext übrigens auch die Lektüre von Wolf Biermanns ,,Romanze von Rita".
(Auch die Biographie ist sehr interessant: https://de.wikipedia.org/wiki/Wolf_Biermann)

Aber Vorsicht, das Bild von der Babyzerschmetterei mag die ein oder andere Geschichtenstunde aus der Schule evozieren.

Ein Auszug:

,,Und ihr Mann kam spät von Arbeit
Rita öffnet ihm die Wohnung
Und er stand vor ihr mit stieren
Blicken, wirre Worte keuchend
Schnaps- und bierfeuchter Haß schlug
Rita aus dem Mann entgegen
Er griff ihr vom Arm das Baby
Und zerschmetterts auf der Schwelle"

In Strophe 20 heißt es übrigens:

,,Männlich sind die Machtorgane
Die Organe der Gesellschaft
Alle staatlichen Organe
Sind aus Männern. Gegen Menschen
Hilft der Mensch nicht. Gegen Männer
Helfen Frauen [...]."

Gustav

29. August 2018 13:21

@ Stil-Bluete

"Daher bleibe ich dabei: Weiterhin existiert ein gesunder Kern in den Schichten, die wirklich schaffen....."

"Wie es mit dem Aufwärtssteigen des menschlichen Geschlechtes ist, so ist es auch mit seinem Abwärtssteigen. Untergehenden Völkern verschwindet zuerst das Maß. Sie gehen nach Einzelnem aus, sie werfen sich mit kurzem Blick auf das Beschränkte und Unbedeutende, sie setzen das Bedingte über das Allgemeine; dann suchen sie den Genuß und das Sinnliche, sie suchen Befriedigung ihres Hasses und Neides gegen den Nachbar, in ihrer Kunst wird das Einseitige geschildert, das nur von einem Standpunkte Gültige, dann das Zerfahrene, Umstimmende, Abenteuerliche, endlich das Sinnenreizende, und zuletzt die Unsitte und das Laster, in der Religion sinkt das Innere zur bloßen Gestalt oder zur üppigen Schwärmerei herab, der Unterschied zwischen Gut und Böse verliert sich, der einzelne verachtet das Ganze und geht seiner Lust und seinem Verderben nach, und so wird das Volk eine Beute seiner inneren Zerwirrung oder die eines äußeren, wilderen, aber kräftigeren Feindes."

Adalbert Stifter , Vorrede zu Bunte Steine

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