Sezession
27. August 2018

Weiße Männer – Allzweckwaffe der Diskriminierungsindustrie (2)

Gastbeitrag / 20 Kommentare

von Sophie Liebnitz -- Alte (gemeint ist: einflußreiche) weiße, heterosexuelle Männer haben sich als das Haßobjekt etabliert.

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Sie ersetzen den klassischen Kapitalisten aus der Karikatur, den Großindustriellen und praktischerweise auch die ungreifbaren internationalen Konzerne und Banken. Mittlerweile bilden sie die Zielscheibe schlechthin für farbige, weibliche und homosexuelle Aktivisten der „bunten“ Linken.

Bemerkenswert ist die Existenz von Männern, welche sich einer Bewegung, die Diskriminierung gegen das eigene Geschlecht mit Diskriminierung gegen die eigene Kultur und Hautfarbe effizient verbindet, mit großem Elan anschließen.

Es lohnt sich, einen Blick auf diese Mitläufer zu werfen. Seit einiger Zeit tritt hier ein Männertypus hervor, der, obwohl er nicht aus dem konservativen Lager stammt, a konto seiner penetrant milden Rhetorik der Gattung der „cucks“ zugerechnet werden kann. Er ist gewissermaßen dessen Steigerungsstufe.

Der „ally“ von linkspolitisierten Frauen und PoC duckt sich nicht beschämt oder vorsichtig zur Seite, wenn die Konversation auf politisch vermintes Gelände führt. Nein, der Quadratcuck (oder Cuck hoch zwei) ist ein geländegängiges Modell und auf diesem Terrain zu Hause, das er durch vollständige Anpassung bravourös meistert. Der Verbündete erweckt dabei den Eindruck tiefster Aufrichtigkeit, und muß die vermutlich auch empfinden, um die exorbitante Selbstverleugnungsleistung zu vollbringen, die sein Verbündetenstatus von ihm verlangt.

Ein Beispiel (auch schon von Lichtmesz in seiner Tour d’horizon angesprochen) bot neulich das Magazin der „Süddeutschen Zeitung“. Der Krimiautor und Kolumnist („Wie der Abwasch die Partnerschaft belastet“) Till Raether reitet eine Attacke gegen alte weiße Männer, denen er sich selbst zurechnet. Der Text ist wunderbar exemplarisch, weil er in nichts von den für dieses Thema mittlerweile obligatorischen Mustern abweicht.

Dreh- und Angelpunkt der Argumentation ist das verquere Konzept des weißen (und männlichen) Privilegs – und wie man dieses loswird oder abbüßt. Der ganze Diskurs entfaltet sich vor dem Hintergrund von etwas, was man schwer anders bezeichnen kann als eine Mystik des Privilegs. (Auf Twitter ruft der Hashtag #checkyourprivilege Bußfertige zur ständigen Selbstüberprüfung auf.).

Raether beschwert sich tatsächlich darüber, daß er in seiner Biographie keine Diskriminierung erlebt hat. „Nie hat damals jemand zu mir etwas Negatives gesagt oder mich schlecht behandelt, weil ich weiß und männlich war.“ Er ist mit diesem Schicksal nicht allein:

„Mir ist dabei erst kürzlich klargeworden, daß meine Sozialisation zum Feministen vor allem mit Privileg und damit mit meiner Privilegiertheit zu tun hat. Ich bin als weißer, heterosexueller cis-Mann, der in Deutschland lebt und arbeitet, Teil einer der privilegiertesten Gruppen von Menschen, die es weltweit gibt. Im Gegenteil: Ich bin mehr Teil der Ursache von Diskriminierung als Teil der Lösung. Vermutlich dauerte es aus diesem Grund auch erheblich länger, bis ich erkannte, daß ich das, was ich für richtig und wichtig halte, auch auszusprechen in der Lage war: Ich bin Feminist.“

Das Zitat  stammt von einem männlichen Beiträger der Seite pinkstinks.de, deren Hauptanliegen der Kampf gegen sexistische Werbung ist, die aber mittlerweile die ganze Palette fashionabler feministischer und queerer Themen abdeckt. Und nur diese.

Mansplaining, manspreading und #MeQueer werden mit großer Empathie abgehandelt, Einlassungen zu Zwangsehen und Ehrenmorden oder zum Los von Homosexuellen etwa in Ghana sucht man vergebens. Wenn es der AfD „ernst wäre mit ihrer Forderung nach mehr Sicherheit für Deutschland“ dann müßte sie „konsequenterweise Obergrenzen für Männer fordern“. Chefredakteur ist wiederum ein Mann.

Die Mystik des Privilegs entfaltet sich in drei Schritten. Zunächst ist da die Vorstellung, daß jemand „Vorteile“ hat, die anderen demnach per definitionem abgehen; in einem auf radikale Egalität fixierten Umfeld können diese unterstellten Vorteile nur unrechtmäßig erworben sein, müssen sie auf Betrug, Gewalt, der Hautfarbe oder dem Patriarchat beruhen; und schließlich folgt daraus, die Notwendigkeit, sich von dem unrechten Gut des Privilegs zu befreien.

Über diese Vorteile und wie wir sie abgeben können, müssen wir reden. (Raether).

Das ist faszinierend, denn Politik ist ihrem Wesen nach Interessenvertretung. Hier stehen wir vor einem neuen Typus von (Symbol)politik, der durch das überzeugte Handeln gegen die eigenen Interessen gekennzeichnet ist, bislang allenfalls bekannt von Heiligen und Kamikaze-Fliegern. (Jedenfalls vordergründig dagegen, denn auch hier muss ein Interesse bedient werden, das allerdings definitiv nicht das der eigenen Ethnie ist.).

Das Abgeben von Privilegien besteht für den Weißen darin, auf die Macht der Sprache und seine eigene Erfahrung zu verzichten. Er soll sich in die Rolle des Zuhörers begeben, quasi des Schülers, der andächtig zu Füßen seines Lehrers sitzt oder des Stifters, der auf mittelalterlichen Altarbildern als winzige Figur vor seinem Heiligen oder der Madonna dargestellt ist:

… wie wäre es dann mit Zuhören? Damit habe ich als Mann in den letzten Jahren sehr gute Erfahrung gemacht. Denn obwohl es tatsächlich in erster Linie eine Frauen*bewegung ist, kann ich als Mann sie stärken, indem ich zuhöre und Platz mache, indem ich sensibel bin und mich nicht verhalte wie ein Platzhirsch. Das funktioniert!

Nahezu identisch ist der Topos des Lauschens bei #MeTwo, allenfalls wird mit noch etwas mehr Tremolo gemahnt.

Sich zurücknehmen, sich verkleinern, sich zusammenziehen, schrumpfen, auf diese Forderungen läuft die Kampagne gegen weiße Männer hinaus. Körperliche und sprachliche Raumnahme werden dabei gleichermaßen stigmatisiert. Die Angriffe auf „Manspreading“ und „Mansplaining“ zielen parallel auf die Verminderung physischer und sprachlicher Präsenz von Männern in der Öffentlichkeit und im Privaten – verändert werden soll die männliche Selbstwahrnehmung und darüber der Charakter männlicher Anwesenheit.

Sollte dieses Umerziehungsprogramm auf breiterer Front greifen, würde es einen echten Kulturwandel zu einer entmännlichten Gesellschaft darstellen.


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Kommentare (20)

quarz
27. August 2018 09:42

"Jedenfalls vordergründig dagegen, denn auch hier muss ein Interesse bedient werden, das allerdings definitiv nicht das der eigenen Ethnie ist."

Diese Unterstellung setzt die intakte Funktionalität der Akteure voraus. Man bedenke aber die Möglichkeit pathologischer Dysfunktionalität.

John Haase
27. August 2018 10:26

Generell interessant ist die absolute Trostlosigkeit der Religion des internationalen Weltzeckentums. Juden, Christen, Moslems gehen nach dem Tode (hoffentlich) ins Paradies, der Kamikazepilot tut es der Ehre wegen für sein Land, aber der Quadratcuck?

Der wird einfach nur zum alten weißen Mann, fällt um und vergammelt während Schwule, Frauen und Poccer auf seinem Grab das neue Jerusalem errichten. Er fällt also nach seinem eigenen Glaubenssystem ohne Hoffnung auf Erlösung automatisch der Verdammnis anheim, indem er zum alten weißen Mann wird.

Es gibt und gab wahrscheinlich nie eine kaputtere Religion als den Linksliberalismus. Der Glaube der Mittelamerikaner vor den Spaniern vielleicht?

P.S.: Kompliment für das Wort „Quadratcuck“. Ich ziehe den Hut und ergänze den „Erzcuck“ und den „Kubikcuck“.

nom de guerre
27. August 2018 10:56

"Sollte dieses Umerziehungsprogramm auf breiterer Front greifen, würde es einen echten Kulturwandel zu einer entmännlichten Gesellschaft darstellen."
Eben nicht! Das wäre der Fall, wenn das Ganze ohne die parallel verlaufende Masseneinwanderung aus dem islamischen und afrikanischen Kulturkreis stattfände. So aber führt es dazu, dass der zivilisierte Mann aus der Gesellschaft verschwindet, denn nur der kann sich durch solche Kampagnen überhaupt angesprochen fühlen (selbst ohne die explizite Bezugnahme auf den "weißen" Mann).
Zum ersten und zweiten Teil: Wie auch schon bei "Tote weiße Männer lieben" frage ich mich, ob es bei den vielen im akademischen Bereich eingeführten/diskutierten Bizarrheiten (hier das Mentorenprogramm für weiße Professoren) eigentlich "nur" um die Rassefrage geht, d.h. Europäer, im Ergebnis wohl beiderlei Geschlechts, als Träger unserer Kultur einzuschüchtern und zu schwächen oder auch (wenn nicht sogar primär?) darum, die Universität als Ort freier Forschung und Lehre (endgültig - einige Reformen der letzten Jahrzehnte haben da ja schon Vorarbeit geleistet) auszuschalten.

Teufel
27. August 2018 13:07

Von Seiten der Angegriffenen ist es ein Fehler, sich auf sowas ueberhaupt einzulassen. Schon der neuerliche Feminismus lebt doch bloss von solcherart Legitimierung - und existiert meines Empfindens nach ohnehin nur in der virtuellen Realitaet. Den Quatsch einfach ignorieren und sich notfalls dumm stellen.
Von Seiten der Angreifer ist der Aspekt interessant, dass man sich mit der Wende weg vom Versuch, sich selbst auf das Niveau der Weissen zu hieven, hin zum Versuch, ihn auf ihr Niveau hinabzuziehen, letztlich als genauso inhaerent biologisch unterlegen offenbart, wie es von naturwissenschaftlicher Seite die ganze Zeit proklamiert wird. Die Rassenunterschiede sind real und nicht auf Wunsch ueberbrueckbar.
Und von Seiten der Inszenierer und Foerderer, nun, wenn diese glauben, dass dieser laecherliche Fingerzeig am Ende nicht zwangslaeufig hart auf sie selbst zurueckfaellt, dann viel Glueck.

Gotlandfahrer
27. August 2018 13:27

Hypothese zu einem Teilausschnitt der Wirklichkeit:
Frauen Sind brutale Evolutionsmachinen, gem. Natürlicher Verzeilung, d.h. es gilt nicht in selbem Masse für alle. Sie testen ihre Männer durch Provokation. Sind diese nicht stark genug, wenden sie sich lieber brutalen wWilden zu, die sie wie Dreck behandeln, weil ihr Programm ihnen sagt, dass so ihre Nachkommen ebenfalls die notwendige Brutalität zum Überleben besitzen. Zivilisation entsprang daher dem Erfindergeist von Männern, die sich dem Druck des ständigen Balzkampfes durch intelligente Befriedigung der Frauenbedürfnisse entziehen wollten.

Jetzt, wo die materiellen Dinge von selbt, aus dem Äther bzw. den menschenleeren Fabriken der weissen Männer gespuckt werden, braucht es die weissen Waschlappen nicht mehr. Jetzt werden sie von ihren Frauen auf den Müllhaufen der Evolution geworfen, um sich wieder mit kampffähiger DNA verbinden zu können.

"Cucks" spüren dies und wissen gleichzeitig um ihre körperliche Unterlegenheit. Sie flehen durch Handlangung darum, noch ein bisschen dabei bleiben zu dürfen.

Gustav
27. August 2018 14:06

Wenn die Schüler der East LA’s Roosevelt High School das Schulgebäude betreten, schreiten sie an einem 400 Fuß langen Wandgemälde vorbei, welches „Europäer darstellt, die Mexikaner erhängen und verbrennen, die Köpfe ihrer Säuglinge gegen Felsen schmettern und das Fleisch der Mexikaner ihren „Kriegshunden“ zum Fraß vorwerfen“. Die antiweiße LA Times freut sich über solche Darstellungen (während die in vielen Bezirken von Los Angeles vorangetriebene ethnische Säuberung von Schwarzen durch Latinos ausgeblendet wird) mit der Bemerkung, dass das Wandgemälde „„eine farbenfrohe Darstellung der Vergewaltigungen, Gemetzel und Versklavung der nordamerikanischen indigenen Völker durch die Genozid betreibenden Europäer“ sei. Als die Schulbehörde von Los Angeles gefragt wurde, ob dies ein für High-School-Schüler geeigneter Anblick sei, war die offizielle Antwort, dass das Gemälde „nur einen unterschiedlichen Blickwinkel darstellt“ und dass „keine Absicht besteht, es zu entfernen““.

Man stelle sich die Antwort auf ein Wandgemälde vor, welches die Errungenschaften der Weißen und ihr Anrecht darauf, ein Empfinden für weiße Identität und Interessen zu entwickeln, bewirbt. Nur ein anderer Blickwinkel, nicht wahr?

Was wir derzeit beobachten, sind nur schwache Vorzeichen von der Opferrolle, die den Weißen zukommen wird, sobald sie in der Minderheit sind. So schlimm es momentan auch sein mag; es wird in der Zukunft bedeutend schlimmer kommen. Wenn es bei einem weißen Gesamtanteil der Bevölkerung von zwei Dritteln bereits offiziell geduldete antiweiße Propaganda und Tätlichkeiten gibt, auf was müssen wir uns dann gefasst machen, wenn Weiße weniger als die Hälfte stellen? Die feindliche Elite, welche die Medien kontrolliert und bereits durch die Regierung erleichterten antiweißen Hass duldet, wird zunehmend mächtiger werden, sobald ihre Wähler einen größeren Anteil der Gesamtbevölkerung stellen. Gegenwärtig wird die offizielle Fassade eines multikulturellen Utopismus vorgetäuscht. Es handelt sich hier um eine grundlegende Strategie des organisierten Judentums seit dem Zweiten Weltkrieg, welche erstmals von Horace Kallen beworben wurde, und welche eine Zukunft in leuchtenden Farben ausmalt, in der alle Rassen, durch das Streben nach moralischer Vollkommenheit vereint, harmonisch zusammenleben.

Aber der Lack ist am Abblättern. Unter dem utopischen Optimismus gärt wirklicher Hass, der letztendlich alle Weißen in Gefahr bringen wird. Diejenigen, welche am salbungsvollsten die utopische multirassische Harmonie bewerben, sind jene mit dem am tiefsten empfundenen Rassenhass.

Millionen von Weißen taumeln wie Untote in eine Zukunft, in der es keine einflussreiche politische Bewegung geben wird, die bereit wäre, sie zu beschützen.
"Anti-White Hatred Is Mainstream in the Media and the Schools" von Kevin MacDonald

Hartwig aus LG8
27. August 2018 14:17

Vor- und Sonderrechte ebenso wie Reichtum und Wohlstand (nennen wir es Privilegien) sind das Ergebnis bestimmter Eigenschaften, Fähigkeiten und Gegebenheiten (nennen wir es Macht), die man zum Vorteil der Seinen anwendet. Und falls es so ist, dass bestimmte Rassen "privilegiert" sind, so muss man fragen, welche Eigenschaften und Fähigkeiten sie haben - und die anderen nicht. Und um nicht mißverstanden zu werden: Für die gefragten Eigenschaften und Fähigkeiten bekommt man in aller Regel keine Sympathiepunkte, keinen Schönheitspreis und wird nicht Liebkind.
Die von Frau Liebnitz gebrachten Zitate entstammen ja nur den lächerlichsten Exemplaren einer immer größer werdenden Mehrheit, die keinerlei Anstoß an Kampfparolen nimmt, die neuerdings mit "... für alle" enden - Ehe für alle, Reichtum für alle, Sozialstaat für alle; unterm Strich Gleichheit von allen.
Als Rechter und Weißer sollte man den Mut haben, an Privilegien nichts verächtliches zu finden. Sollten sie "unverdient" (eine neue Debatte...) sein, dann werden sie früher oder später hinweggefegt werden. Eben das findet zur Zeit statt. Verdienen wir uns die Überreste unserer Privilegien! Und erkämpfen wir uns neue! Alle anderen tun dies; mit dem selben Recht.

Stil-Bluete
27. August 2018 19:04

Ich bin mir zwar nicht 100%ig sicher, aber je mehr wir über Phänomene, die uns bedrängen, reden, diskutieren, schreiben, um so aufdringlicher werden sie. Über unsere Aufmerksamkeit finden sie Zugang, Demonstration, Öffentlichkeit. Sie rücken (sich) dadurch mehr und mehr in den Focus u n s e r e s Gestaltens und Geschehens.

Wäre es nicht besser, sie einfach 'links' liegen zu lassen, eine gesunde Portion Ignoranz, damit sie ins Leere, ja sogar tot laufen, bildlich gesprochen, sie laufen ab, versickern, trocknen aus.

Mauerbluemchen
28. August 2018 00:12

Hat dieser Till Raether eine Frau bzw. Partnerin?

Kositza: Wenn es derselbe Herr Raether ist, dessen Töchter-Kolumne ich gelegentlich lese, hat er zumindest vier Töchter. Das kann evtl "feminisierend" wirken...

Und wenn ja, wie sieht sie aus, ist sie genauso alt oder jünger als er, hat sie einen seriösen Beruf gelernt, den sie auch ausübt? Ist sie ein mittelloser Zierfisch aus Drittweltlandien oder gar ein einheimisches Mädel aus besserem Haus?

Hat es sich denn nicht bis nach München herumgesprochen, daß zuhörende, in sich hineinkriechende Feministen unter nenneswerten Frauen als das allerletzte gelten? Als die seelisch-geistige Entsprechung der oftbemühten weißen Tennissocken in Herrensandalen, des Bierbauches und der Gürteltasche?

Das allerletzte, das eine Frau mit einem letzten Rest an Selbstachtung tolerieren würde, wäre das Zuhören und Platzmachen einer so schändlichen Figur wie diesem feministischen Omegatier.

Einer Frau von Format ist es schon peinlich bis widerwärtig, wenn sich solche Mißgriffe der Natur in ihrer Nähe aufhalten ... und so etwas wie diese feministische Schreibkraft bildet sich ernsthaft ein, die Größe zu haben, sich zurücknehmen zu können ... unglaublich, diese Anmaßung!

Nemesis
28. August 2018 00:56

cuck²? Privilegien?
Ganz einfaches Heilmittel: >3 Jahre als Schweißer, Postbote, Rettungssanitäter...arbeiten.
Danach ist die Selbstbeweihräucherung in Rauch aufgegangen.
Wetten?

Das alles sind doch nichts anderes als Ablenkungsmanöver.
Die wesentliche Fragen sind doch ganz andere, z.B.:

Welche Form des Islam wird hier eigentlich etabliert und weshalb?
https://www.youtube.com/watch?v=vewrqPWyves

Muß man das glauben?
Gar nichts muß man, außer sterben, aber eines ist klar: Wir Deutschen (Europäer) sind nur Randfiguren in diesem Spiel, die beschäftigt werden müßen.
Wenn wir das begreifen, werden wir überleben.
Wenn.

Andreas Walter
28. August 2018 03:38

"Sollte dieses Umerziehungsprogramm auf breiterer Front greifen, würde es einen echten Kulturwandel zu einer entmännlichten Gesellschaft darstellen."?

Bei vielem was Sie schreiben, Frau Liebnitz, gebe ich Ihnen recht, stimme ich Ihnen zu.

Doch der letzte Satz - irritiert mich.

Das ist doch alles schon passiert, hier in Deutschland sogar ganz besonders schlimm (Entmilitarisierung plus Reeducation plus Wohlstand plus Christentum plus Kulturmarxismus) und dadurch auch so erfolgreich ("80%").

Aus dem Grund ist doch überhaupt erst das "Vakuum" (die massive Schwächung) an Yang Energie hier entstanden, die jetzt darum von aggressiven, phallischen Männern aus Afrika und dem Islam wieder gefüllt wird (sehr zur heimlichen und unheimlichen Erregung des hier ansässigen Yin).

Die Deutschen befinden sich jetzt gerade darum bereits in absoluter Existenzgefahr, denn sie haben es zudem zu 80% noch gar nicht bemerkt. Wie es und was mit ihnen gemacht wurde, wird, seit 70 (104) Jahren.

Doch das erkennen nur Aussenstehende und innerhalb des deutschen (jeden) Realitätstunnels immer nur ganz wenige (Platons Höhlengleichnis). Neben denen, die es eh wissen, weil sie zu den Architekten gehören, und darum auch genau so wollen. Die Germany musst perish und Deutschland verrecke Rufer, oder Leute, für die Deutschland nur ein Markt und Produktions-, Wirtschaftsstandort, eine besonders produktive und damit lukrative Menschenfarm ist.

Die andere Seite
28. August 2018 07:04

Den erwähnten Artikel von Till Raether hatte ich zufällig gelesen(...)
Ich hatte gehofft, das die Entgleisungen in diesem Artikel noch Entgegnungen hervorrufen, umso schöner dann sogar hier auf Sezession dieser Perle tiefgründiger Gedanken einer
Edelfeder zu begegnen. Ich denke dann immer es wird ein Testballon steigen gelassen um zu sehen wie weit man den Leser schon hat.

Andreas Walter
28. August 2018 08:32

"If someone were to move the border post in Europe by only ten metres, there would be terrible noise, but the quiet conquest of immigration should be tolerated? I would suggest that Europe, including Eastern Europe, should close itself off on a large scale and gradually raise the level of the poor countries of the Third World through aid. There’s nothing else you can do about a population explosion of this magnitude, import the problem if you’re stupid at best."

Soll der erst vor wenigen Wochen verstorbene Irenäus Eibl von Eibesfeldt im Interview gegenüber dem Focus gesagt haben:

https://takimag.com/article/the-wests-open-borders-policy/

Stupidity. Besser kann man es wohl nicht auf den Punkt bringen. Wahrscheinlich aber zusätzlich auch noch zu kurzfristig bedachtes Gewinn-, Macht- und Ruhmstreben.
Eine eventuelle Freude über die Vernichtung Deutschlands wird bei diesen Dimension daher nur von kurzer Dauer sein.

Trotzdem würde ich als Deutscher mit dem 3. Weltkrieg noch einen Moment warten. Die Chancen stehen dieses mal gut, dass das Feuer diesmal wo anders zuerst ausbricht, andere diesmal die Nerven früher verlieren als wir. Darum auch mein wiederholter Vorschlag, sich zu sammeln, geschlossenen Raum einnehmen, Territorium und sich gegenseitig sichern.

Kennt jemand Verbündete in Peenemünde? Bitte vermitteln.

heinrichbrueck
28. August 2018 12:43

"Wir Deutschen (Europäer) sind nur Randfiguren in diesem Spiel, die beschäftigt werden müßen."
Zwei Weltkriege + Einwanderung. Beschäftigung? Wir Deutschen sind Hauptfiguren in einer schon sehr lange laufenden Entwicklung, die getötet werden sollen.
"Wenn wir das begreifen, werden wir überleben."
Wenn wir stur deutsch bleiben, werden wir überleben.
Klarheit muß man sich in einem Punkt verschaffen: Wie funktioniert das System in der Realität? Hängt auch damit zusammen, was in den Köpfen gutmütig geglaubt, als Vorstellung vom System vorgegeben, das Denken verkrüppelt und falsche Voraussetzungen (z. Bsp. die Annahme, Parteien seien wichtiger als die Medien) implementiert.

oneiros
28. August 2018 12:48

Weiß sein, insb. bei weißen Männern bringt heutzutage das Privileg mit sich, dass keiner möchte.
"positive Diskriminierung" zieht sich durch nahezu alle Strukturen.
Im Endeffekt ist er nur ein armer unterprivilierter weißer Mann, dessen geistige kapazitäten zu schwach gewesen sind, um festzustellen, dass er indoktriniert und traumatisiert wurde. Diese Sorte Mensch hält am längsten an einer Ideologie fest, die fernab der Realität ist und ist gleichzeitig die gefährlichste sowohl für sich selbst als auch für andere, da sie beim feststellen, dass sie das ganze Leben aufgrund ihrer eigenen mentalen Schwäche belogen wurden,maximal suizidal sind.

Sandstein
28. August 2018 13:31

Die Heuchelei von Personen wie dem Raether werden an ganz simplen Erkenntnissen offenbar: wenn er sich so einsetzen wollte, wie er es gern behauptet, kann er ganz einfach seinen Platz freimachen. Jedes Jahr strömen dutzende ambitionierte junge Karla Kolumnas aus den Journalistenschulen, die nur auf Schreibtische warten.

Wetten er schreibt lieber selber weiter?

W. Wagner
28. August 2018 18:42

Ich wollte schon schreiben wie Stil-Bluetes Kommentar bzw. fast ihr/ihm zustimmen, doch die Ereignisse in Chemnitz und die Reaktionen von Presse und Politik zeigen so deutlich, was diesen ein deutsches Leben wert ist - nämlich nichts -, dass ich denke, wir müssen uns tatsächlich mit diesen Themen, die Sophie Liebnitz und Martin Lichtmesz etc. aufarbeiten, auseinandersetzen, so wirr sie uns auch erscheinen.
Anderes Thema: Nachdem ich heute wieder einmal von zwei staatlich angestellten Kulturschaffenden erfuhr, was aus finanziellen Gründen an Projekten zu unsere eigenen Geschichte gestrichen wird, frage ich mich erneut, wann beginnen die Professoren, Künstler, Forscher, Historiker etc. zu rebellieren! Man müsste ein Manifest wie die „Erklärung 2018“ verfassen! Widerstand aller Historiker, Denkmalpfleger, Museumsleiter, ... tut Not!

Stil-Bluete
29. August 2018 07:38

Ich erinnere mich, daß vor x Jahren, nachdem die Frauen glaubten, sich genügend emanzipiert zu haben, nun die Männer an der Reihe wären, sich zu emanzipieren. Und die Männer taten es.

Abzulesen war vor das allem an der Handlung, wie brav sie an der Gravität ihrer Frauen (Hecheln lernen in Schwangerschaftkursen, Händchenhalten bei der Geburt, das Neugeborene stundenlang im Säckchen rumtragen), ganz zu schweigen von dem vorauseilenden Gehorsam bei diesem sprachlichen Genderkram, den sie widerstandslos sprachlich mit verunstalten ('man' wird zu 'man/frau').

Soziologie, Psychologie, Politologie, Medien-, Kommunikations-, Film-, Theaterwissenschaften usw. haben - ja was sollen all diese tausenden von Studienabgängern denn machen - eine rein horizontale Aufgabe, ihresgleichen zu vergleichen - ein Ablenkungsmanöver, das vertikale, hierarchische Prinzip der Macht und Machthaber zu verheimlichen., dazu gehören solche Begriffe wie 'Elite' 'Intellektuelle', 'Experten', deren Vertreter ja nur als Hofschranzen zu dienen haben. Belohnt werden sie dadurch, sich wichtig, sich öffentlich präsentieren, äußern zu dürfen.

Daher bleibe ich dabei: Weiterhin existiert ein gesunder Kern in den Schichten, die wirklich schaffen. Die erreicht dieser Blödsinn nicht, übersehe aber nicht, daß die Ansteckungsgefahr groß ist durch Phlegma - auf dem Lande sieht man allemal viele ältere Männer und Frauen, die dick sind und sich auch wie Junge kleiden (Frauen Leggins, Männer Jeans unter dem Fettbauch).

Als ich, obwohl ich mir Mühe gegeben habe, Immer noch nicht imstande war, zu begreifen, was 'cuck' bedeutet, habe ich mich über mich selbst gefreut und mir gesagt: Nein, ich muss es nicht mehr wissen. Es bedeutet - nichts, rein gar nichts.

Rodericus
29. August 2018 12:06

Vielen Dank für Ihren Beitrag.

Doch auch wenn nun Cucks, Feminist*innen und PoC dieses Narrativ perpetuieren, sollten wir uns vor Augen halten, wer dieses überhaupt konstruiert hat.

Ich empfehle in diesem Kontext übrigens auch die Lektüre von Wolf Biermanns ,,Romanze von Rita".
(Auch die Biographie ist sehr interessant: https://de.wikipedia.org/wiki/Wolf_Biermann)

Aber Vorsicht, das Bild von der Babyzerschmetterei mag die ein oder andere Geschichtenstunde aus der Schule evozieren.

Ein Auszug:

,,Und ihr Mann kam spät von Arbeit
Rita öffnet ihm die Wohnung
Und er stand vor ihr mit stieren
Blicken, wirre Worte keuchend
Schnaps- und bierfeuchter Haß schlug
Rita aus dem Mann entgegen
Er griff ihr vom Arm das Baby
Und zerschmetterts auf der Schwelle"

In Strophe 20 heißt es übrigens:

,,Männlich sind die Machtorgane
Die Organe der Gesellschaft
Alle staatlichen Organe
Sind aus Männern. Gegen Menschen
Hilft der Mensch nicht. Gegen Männer
Helfen Frauen [...]."

Gustav
29. August 2018 13:21

@ Stil-Bluete

"Daher bleibe ich dabei: Weiterhin existiert ein gesunder Kern in den Schichten, die wirklich schaffen....."

"Wie es mit dem Aufwärtssteigen des menschlichen Geschlechtes ist, so ist es auch mit seinem Abwärtssteigen. Untergehenden Völkern verschwindet zuerst das Maß. Sie gehen nach Einzelnem aus, sie werfen sich mit kurzem Blick auf das Beschränkte und Unbedeutende, sie setzen das Bedingte über das Allgemeine; dann suchen sie den Genuß und das Sinnliche, sie suchen Befriedigung ihres Hasses und Neides gegen den Nachbar, in ihrer Kunst wird das Einseitige geschildert, das nur von einem Standpunkte Gültige, dann das Zerfahrene, Umstimmende, Abenteuerliche, endlich das Sinnenreizende, und zuletzt die Unsitte und das Laster, in der Religion sinkt das Innere zur bloßen Gestalt oder zur üppigen Schwärmerei herab, der Unterschied zwischen Gut und Böse verliert sich, der einzelne verachtet das Ganze und geht seiner Lust und seinem Verderben nach, und so wird das Volk eine Beute seiner inneren Zerwirrung oder die eines äußeren, wilderen, aber kräftigeren Feindes."

Adalbert Stifter , Vorrede zu Bunte Steine

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