Sezession
12. September 2018

»Ein Prozent«-Doku: Der Fall Marcus H.

Gastbeitrag / 4 Kommentare

»Ein Prozent«-Doku: Der Fall Marcus H.

von der Bürgerinitiative Ein Prozent über einen besonders tragischen »Einzelfall« aus Wittenberg, Sachsen-Anhalt.

Die Welle der »Einzelfälle« scheint die etablierten Medien erreicht zu haben:

Sieht man sich aktuell die Zeitungsspalten an, so kann man sich nicht über eine Unterrepräsentation der Fälle von Köthen und Chemnitz beschweren.

Während deutlich links stehende Medien dies als Beweis für einen vermeintlichen Rechtsruck sehen, schreiben viele Kommentatoren und Berichterstatter des Mainstreams am Thema vorbei.

Einen anderen Ansatz wagt Ein Prozent mit der neuen Dokumentation zum Fall Marcus H. – einem Beispiel für Asylgewalt, noch vor den Taten von Kandel, Köthen und Chemnitz.

Die Herangehensweise: Statt den Blick auf die Person des Toten – Marcus – zu heften, konzentrieren sich die Macher auf den Vater. Auch uns bewegen die »Einzelfälle«, wenn wir in den Medien von ihnen lesen oder auf Demos davon hören.

Noch aufrüttelnder ist jedoch, wie die Hinterbliebenen einer solchen vermeidbaren (!) Bluttat das aufnehmen und mit welcher Ignoranz sie von Politik und Medien behandelt werden. Nach dem Tode des eigenen Kindes muß Karsten Hempel, der Vater des Toten, die nicht enden wollende Berichterstattung zum Thema ertragen. Im Falle von Marcus waren das sogar die staatlich genehmigten „Fake News“ der Chefermittler.

Linke jeder Schattierung bemängeln oftmals die angebliche Vereinnahmung der Opfer von Multikulti und ihrer Hinterbliebenen für die schlechten, weil rechten politischen Überzeugungen. Die Realität sieht anders aus.

Für Karsten Hempel bricht nach diesem verhängnisvollen 29. September 2017 eine Welt zusammen. Er verliert nicht nur seinen Sohn, sondern auch das Vertrauen in den Rechtsstaat. Das Außergewöhnliche: Im Gegensatz zu vielen anderen geht er in die Offensive. Um die Wahrheit festzustellen und Gerechtigkeit für seinen Sohn einzufordern, stellt er sich und den Fall massiv in die Öffentlichkeit – mit allen Folgen.

Ein Prozent hatte die Gelegenheit mit Karsten Hempel zu sprechen und seinen Fall auszuwerten; zusammen mit ihm arbeiten wir die Details aus den Akten heraus und planen die nächsten Schritte seines juristischen Vorgehens.

Im gemeinsamen Kämpfen, Ringen und Trauern entstand dabei diese Dokumentation, die es sich vor allem zur Aufgabe macht, umfassend über den Fall aufzuklären und möglichst viele Menschen zu erreichen.

Denn: Nur gemeinsam können wir etwas bewegen. Was die einen mit einem Schulterzucken oder, noch schlimmer, mit Phrasen von Toleranz und Vielfalt abtun, können wir nicht auf uns sitzen lassen. Der Fall Marcus H. betrifft uns alle, weil er symbolisch für unser Land steht.

Je mehr Menschen Anteil nehmen am Schicksal von Marcus H. und den Fall über unsere Resonanzräume weg verbreiten, desto eher müssen die Behörden reagieren.

Auf dem Weg hin zu einer Anklage haben wir bereits einen Erfolg erringen können: Im Juni wies die Justizministerin Keding vor dem Rechtsausschuss des Landtages Sachsen-Anhalt darauf hin, daß im Fall immer noch ermittelt wird – nun aber von der Staatsanwaltschaft Magdeburg.

Auch wenn man es nach außen hin nicht so formulieren mochte: Der Druck seitens der AfD und Ein Prozent war zu groß geworden, die alten Ermittler zu belastet, so daß man beschlossen hatte – beschließen mußte –, eine neue Staatsanwaltschaft an den Fall zu setzen.

Jetzt muß es uns darum gehen, daß nicht auch diese Behörde den Fall unter den Tisch fallen und den Täter davonkommen läßt.

Daher hier eine inständige Bitte an alle Leser der Sezession: Sehen Sie sich das Video ganz an, teilen Sie es und verbreiten Sie es in ihrem Bekanntenkreis. Nur so erreichen wir die nötige Aufmerksamkeit, um den Fall irgendwann einmal abschließen zu können.

Karsten Hempels Kampf ist noch nicht vorbei – Ein Prozent wird auch weiterhin dranbleiben, recherchieren und den Vater unterstützen.

Helfen Sie mit! Gemeinsam für die Wende.

______________

Alle weiteren Informationen hat einprozent.de für Sie aufbereitet; dort erfahren Sie auch mehr über diese einzigartige, bundesweit agierende patriotische Bürgerinitiative und Sammlungsbewegung, die es verdient hat, daß das gesamte freiheitliche und konservative Lager unterstützend tätig wird.


 Gastbeitrag

  • Sezession

Kommentare (4)

Thomas Martini
12. September 2018 12:17

Im Fall von Marcus Hempel greift einmal mehr Lichtmesz`Hierachie der Opfer. Die tendenziöse und verzerrte Berichterstattung sorgt dafür, dass ein solcher Einzelfall von der breiten Masse nicht bemerkt wird.

Wird die Straftat wie im Fall von Daniel H. von abgelehnten Asylbewerbern begangen, ist die "Herrschaft des Unrechts" mit geschlossenen Augen erkennbar. Da fragen sich selbst völlig unpolitische Bundesbürger, warum der Täter denn noch nicht abgeschoben war. Beim Fall von Susanna Feldmann war das vielerorts zu bemerken. Dass die Bundesregierung samt linksgrüner Opposition nicht gewillt ist, das Recht durchzusetzen, muss für jeden Patrioten dann auch das wichtigste Argument im Kampf gegen den politischen Gegner und um dem Beistand der unentschlossenen Bürger sein.

Lupenreine Demokraten wie Volker Kauder, wissen letztlich genau wie die deutsche "Bevölkerung" tickt. So beschwor der CDU-General vorhin im Bundestag eine "nationale Kraftanstrengung", um abgelehnte und straffällig gewordene Asylbewerber loszuwerden. Man kann sich schon denken, wie kräftig die zuständigen Behörden dieser Aufgabe nachkommen werden.

https://www.welt.de/politik/deutschland/article175996590/Verhinderte-Abschiebung-in-Ellwangen-150-Migranten-stellen-Ultimatum-Polizei-zieht-wieder-ab.html

Die Unzufriedenheit wird mit jedem tödlichen Verbrechen, das - geduldet von den eigenen Eliten - durch die Hand Fremder begangen wird, weiter wachsen. Somit wird die AfD und die Neue Rechte auch stetig Zulauf bekommen. Wie stark der Zustrom ist, hängt von der Intensität der mit der Migration verbundenen Probleme ab.

Nicht hilfreich sind Wortmeldungen wie die eines David Köckert in Köthen. Solche Mitstreiter erweisen dem derzeitigen "Rechtsruck" in unserem Land einen Bärendienst. Bundesdeutsche, die sich nur im Hauptstrom informieren, können gar nicht anders, als tiefste Abscheu vor einem solchen Landsmann zu empfinden. Es sollte also unbedingt dafür gesorgt werden, dass Leute wie er oder Jennifer Rodrian sich nicht in den Vordergrund drängeln.

The Dark Side of Right

"Hier wären auch all die zur Diplomatie unfähigen Polterbären zur erwähnen, die ihre Zunge und Wortwahl nicht unter Kontrolle haben, und damit, ob mit oder ohne Absicht, das Geschäft unserer Gegner verrichten." (Lichtmesz, "Mit Linken leben", S. 305)

Lotta Vorbeck
12. September 2018 13:28

@Thomas Martini - 12. September 2018 - 12:17 PM

"... Nicht hilfreich sind Wortmeldungen wie die eines David Köckert in Köthen. Solche Mitstreiter erweisen dem derzeitigen "Rechtsruck" in unserem Land einen Bärendienst. Bundesdeutsche, die sich nur im Hauptstrom informieren, können gar nicht anders, als tiefste Abscheu vor einem solchen Landsmann zu empfinden. Es sollte also unbedingt dafür gesorgt werden, dass Leute wie er oder Jennifer Rodrian sich nicht in den Vordergrund drängeln. ..."

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Möglicherweise haben diese Leute solvente Auftraggeber und sollen mit ihren wohlkalkulierten Auftritten ganz bestimmte Bilder sowie medial nahezu weltweit verbreit- und verwertbare Redesentenzen erzeugen.

Wer, der auch nur einigermaßen zurechnungsfähig ist, läßt sich (nicht nur) sein Konterfei - wie Köckert mit einem tätowierten Sonnenrad - verunstalten oder präsentiert sich in einem solchen T-Shirt wie Rodrian?

Siehe auch:

# David Köckert: https://www.welt.de/img/politik/deutschland/mobile181488052/7332509937-ci102l-w1024/Two-Afghan-refugees-arrested-after-a-man-died-in-Koethen-Germany-09-Sep-2-2.jpg

# Jennifer Rodrian: https://pbs.twimg.com/media/DmwEZdNW4AUkNt4.jpg

Andreas Walter
13. September 2018 03:07

Ich möchte Ihnen und Ihrer Familie, den Freunden von Marcus, Herr Hempel, mein Mitgefühl lieber ohne Worte mitteilen.

Manchmal fehlen einfach die Worte, bedarf es keiner Worte, um die berührende Anteilnahme zu spüren, die diesen Kommentarstrang darum so still macht. Habe keinen Zweifel daran, dass es auch allen Sezessionisten so geht, für die ich es darum jetzt stellvertretend ausgesprochen habe.

Wir sind in Gedanken bei euch und bedanken uns, euer Leid teilen zu dürfen in der Hoffnung, es vielleicht dadurch etwas erträglicher zu machen. Ich zumindest glaube daran. Dass das geht. Darum habe ich es jetzt auch gemacht. Ich musste es tun, ich kann nicht anders. Man möge mir das bitte nachsehen. Meine Emotionalität, meine Traurigkeit, meine Berührtheit und meine Hilflosigkeit. Denke dabei auch an die Mutter, die nicht ohne Grund in dem Film gar nicht vorkommt. Kein Trost der Welt kann ihr Herz derzeit beruhigen, wir können auch sie darum nur einladen, bitten, auch ihren Schmerz mit uns zu teilen. Es hilft, zumindest ein bisschen.

Valjean72
13. September 2018 11:13

Das Video konnte ich noch nicht ansehen, da ich - hüstel - im Büro bin aber folgende Passage des Leserkommentars von Lotta Vorbeck wollte ich aufgreifen und einfach zustimmen:

"Möglicherweise haben diese Leute solvente Auftraggeber und sollen mit ihren wohlkalkulierten Auftritten ganz bestimmte Bilder sowie medial nahezu weltweit verbreit- und verwertbare Redesentenzen erzeugen."

Es ist mE wichtig, sich immer wieder zu vergegenwärtigen, dass die systemischen Kräfte auch mit gezinkten Karten spielen und Abläufe und Bilder, die sie benötigen ggf. selbst produzieren.

Man betrachte nur mal die drei Gestalten, die in Chemnitz unlängst den rechten Arm hebten.

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