Sezession
20. September 2018

Vor Gericht gegen Franziska Schreiber

Götz Kubitschek / 22 Kommentare

Gestern ist in meinem Prozeß gegen die AfD-Aussteigerin Franziska Schreiber und ihren Verlag das Urteil ergangen:

Götz Kubitschek

Götz Kubitschek ist Verleger (Antaios) und seit 2003 verantwortlicher Redakteur der Sezession.

Franziska Schreiber (oder irgendjemand anderes) darf nicht mehr ungestraft behaupten, Björn Höcke und ich hätten Goebbels-Reden analysiert. Die entsprechende Passage, in der sie jemanden zitiert, der das behauptet haben soll, muß im Buch Inside AfD getilgt werden, die Auslieferung muß gestoppt, die bereits ausgelieferten Bücher müssen zurückgerufen werden.

Der Prozeß war insofern skurril, als die Beweislast gegen die Behauptung Franziska Schreibers erdrückend war: Wir konnten eidesstattliche Versicherungen von mir und von Dimitrios Kisoudis, der angeblichen Quelle dieser Behauptung, vorlegen. Außerdem nahm sich Höcke die Zeit, als Zeuge nach Halle zu kommen.

Die anwaltliche Vertretung von Franziska Schreiber konnte hingegen noch nicht einmal die eidesstattliche Erklärung Schreibers vorlegen, sondern nur eine vor Gericht wertlose Kopie. Der Prozeß, der nach dieser Farce eigentlich sofort für mich gewonnen war, ging danach aber noch einmal anderthalb Stunden weiter, und die Urteilsverkündung wurde auf einen Termin verlegt, der eine Woche nach der Verhandlung lag, also auf gestern.

Eigentlich hätte das Gericht bereits Ende Juli meinem Antrag auf einstweilige Verfügung ohne mündliche Verhandlung stattgeben können - Franziska Schreiber konnte damals und kann bis heute keinerlei Beweis für ihre Behauptung beibringen. Ihr Buch ist nun aber sechs Wochen ohne Korrektur weiterverkauft worden, weil die Richterin zwischendurch auch noch für drei Wochen im Urlaub war.

Ich habe nun also Recht bekommen und für Björn Höcke ebenfalls Recht erstritten - und nun wird die ganze Angelegenheit unschöne Folgen für Frau Schreiber haben. Sie wird eine Strafanzeige wegen Verleumdung erhalten und darüber hinaus wegen der Abgabe einer unwahren eidesstattlichen Versicherung angezeigt werden. Ich vermute sogar, daß ihre Anwälte so etwas auf die "Aussteigerin" zukommen sahen und deswegen vor Gericht keine gültige eidesstattliche Erklärung vorlegten. Indes: Das wird Frau Schreiber nicht retten, wie mir wiederum mein Anwalt heute telefonisch darlegte.

Natürlich stellt sich die Frage, ob man mit öffentlichkeitswirksamen Prozessen gegen eine unwichtige Person nicht erst für die Bedeutung sorgt, die sie ohne diesen Prozeß nicht hätte. Dazu ist zu sagen: Es  ist manchmal dann doch ein Maß an Wendigkeit und Selbstgefälligkeit überschritten:

Franziska Schreiber galt innerhalb der AfD als Rechtsauslegerin, als Person, die sich um jeden Preis in den Vordergrund spielen und ein interessantes, vor allem auch medienaffines Profil verschaffen wollte. Wie mir Alexander Gauland in einem Gespräch vor einigen Wochen erzählte, wurde er vor einer Zusammenarbeit oder auch nur Begegnung mit Frau Schreiber gewarnt, als sie noch an ihrer AfD-Karriere bastelte: zu rechts und zu unberechenbar, hieß es.

Auch als Aussteigerin funktioniert sie nun gleich wieder in allen Versatzstücken, die Konvertiten auszeichnen: Sie verändert ihr Verhältnis zu sich selbst und zu ihrer Weltanschaulich keinswegs auf eine langsame, damit auch gesunde, weil reifende Art und Weise, sondern hat sich in rasender Geschwindigkeit neu zusammengesetzt, wobei die Bauteile aus dem Werkzeugkasten der zivilgesellschaftlichen Norm kommen.

Man sollte Schreibers twitter-Account einmal daraufhin studieren: auf das geänderte Äußere; auf ihre neue sexuelle Orientierung; auf den Duktus derjenigen, die besser als andere sagen können, wie es in der Sekte ist, weil sie selbst einmal Teil der Sekte waren; auf das geschickte Nebeneinander von nachhallendem Schmerz, neuer Weltzugewandtheit ("die wunderbare muslimische Künstlerin und Spiritualistin Kirsten Roya Azal hat mir dieses Bild geschenkt ...") und Professionalität.

Vielleicht ist es sogar diese Professionalität, die mich am meisten anwidert. Schreiber schlüpft in eine neue Haut, als hätte sie das jahrelang geübt: keinerlei Bescheidenheit, kein In-sich-gehen, kein Zugewinn an Perspektive ("Auch ich konnte so denken wie die AfD, und ich habe dort sogar Karriere gemacht"), also: keinerlei gereifte Weltwahrnehmung, keine altersgemäße oder aus der konkreten Situation geschöpfte Selbstkritik (und abgeleitete Großzügigkeit anderen gegenüber), sondern schon wieder die Streberin, diesmal: die moralistische Streberin, die nun den Schutz der ganzen zivilgesellschaftlichen Schulgemeinschaft anruft und ihn natürlich auch bekommt. Ekelhaft.

Schreiber schreibt sich auf twitter um Kopf und Kragen, etwa gestern:

Info an alle: die Zeugen der Gegenseite im Rechtsstreit gegen mein Buch sind vor Gericht gemeinschaftlich und verabredet aufgetreten. Wir waren darauf vorbereitet und der Verkauf geht weiter!

Ich glaube nicht, daß der Verkauf einfach weitergeht, ich denke vielmehr, daß es für die Dame nun richtig kritisch, jedenfalls aber teuer wird. Und ich hoffe, daß ihr Fall erzieherische Wirkung hat: Noch ist nicht alles erlaubt, und manches sollte sich rundweg verbieten. Aber erkläre das mal einer Profilneurotikerin!


Götz Kubitschek

Götz Kubitschek ist Verleger (Antaios) und seit 2003 verantwortlicher Redakteur der Sezession.

Kommentare (22)

Maxx
20. September 2018 13:50

Freut mich ungemein. Diese Person sollte keine wirtschaftlichen Vorteile aus ihren Lügen und Denunziationen ziehen dürfen. Man muss sie dort treffen, wo es weh tut: an ihrer Geldbörse. Hoffe, dass sie finanziell blutet, bis die Schwarte kracht ...

MartinHimstedt
20. September 2018 14:17

Der Verlag Antaios via Twitter:

"Wir sind gespannt, wieviele Journalisten nun aus unserem Sieg vor Gericht eine Nachricht machen – so wie vor Wochen über den Vorwurf Schreibers!"

– ich möchte diese Frage, die keine ist, kurz beantworten: Bisher nur die Mitteldeutsche Zeitung. Grüße!

H. M. Richter
20. September 2018 14:27

"Franziska Schreiber (oder irgendjemand anderes) darf nicht mehr behaupten, Björn Höcke und ich hätten [...]"
_________________________________________________

Daß nicht "irgendjemand anderes" zukünftig mit jener wahrheitswidrigen Behauptung, die zum Prozeß führte, hausieren gehen kann, war in meinen Augen der Anlaß dafür, daß es sich geradezu verbot, diesem Rechtsstreit aus dem Wege zu gehen.

Wie in ihrem Tweet vom 19. August d. J. zu lesen war, wagte es Franziska Schreiber - bezogen auf ihr Büchlein und GK - zudem zu behaupten: "Jetzt kann er es eigentlich nur noch verbrennen lassen."

https://twitter.com/FSWriter/status/1031104922618617857

Inzwischen ist sie rechtlicherseits eines besseren belehrt worden. Ein überaus klares Urteil hat die dunkle Phantasie der Verfasserin in die Schranken gewiesen. Und dies im Namen des Volkes.

Glückwunsch dazu jenen, die dafür sorgten !

Louise
20. September 2018 15:26

Herzlichen Glückwunsch, Herr Kubitschek, zu diesem Etappensieg! Eine Genugtuung, daß diese großmäulige Tante einmal in ihre Schranken verwiesen wurde. Bravo!

MARCEL
20. September 2018 15:35

Glückwunsch zum Sieg!
Der Fall Schreiber illustriert auch, dass man sich nicht endlos neu entwerfen kann, ohne zur Attrappe zu werden. Biographie ist nicht immer nur Möglichkeit, sondern auch Determiniertheit. Dies sollte man zur eigenen seelischen Gesundheit respektieren. Narzissmus jedenfalls geht grundsätzlich an die Substanz, saugt diese auf. Er ist ein Glaubwürdigkeits- und in klandestinen Bereichen gar ein Sicherheitsrisiko...
Schon Dominique Venner warnte in seiner Denkschrift vor solchen "Akteuren", wobei hier die dt. Übersetzung "Schauspieler" am treffendsten wäre.

RMH
20. September 2018 16:55

“In the future, everyone will be world-famous for 15 minutes.” (Warhol)

Zumindest bei den Neurechten hatte die Dame jetzt schon mehr als ausreichende 15 Minuten und dabei sollte man es dann auch jetzt belassen - schon aus Gründen der eigenen Hygiene. Neues Thema, mehr Freude - für die Drecksarbeit der juristischen Auseinandersetzung gibt es Anwälte und Gerichte (und ja, gar nicht mal so selten funktioniert das ja sogar auch noch, weswegen man diesen Weg auch gehen sollte, wenn es geboten ist, so wie in diesem Fall).

So - und dabei belasse ich es jetzt und lese noch ein bisschen in der aktuellen Sezession, die ich immer noch nicht ganz durch habe.

Tobinambur
20. September 2018 20:41

Die Frage, ob man solchen "unwichtigen Personen" dadurch nicht viel zu viel Bedeutung gibt, ist eigentlich schnell beantwortet, wenn man bedenkt, dass der sog. Mainstream aus nichts anderem als solchen "unwichtigen Personen" besteht. Insofern wird ein solcher Prozess - und ein solcher Erfolg - zum Paradigma.

Michelle
20. September 2018 21:24

FS auf Twitter: Buch wird weiter verkauft.

„Weil ich die betreffende Aussage schon nach der 2. Auflage verschärft habe. Juristisch ist sie nun aber weniger angreifbar. Das bedeutet: das Buch, das ich ändern soll, liegt schon seit Wochen nicht mehr im Handel.“

Was hat es damit auf sich?

Wigberti
20. September 2018 21:49

Heute erst kurzen Kontakt vor Ort gehabt und etwas später vom juristischen Erfolg gehört. Wir gratulieren!

Mauerbluemchen
20. September 2018 22:37

Offenbar haben die Hauptstrommedien und die Edelfeuilletons geahnt, wie weit Madamchen sich aufs Glatteis begeben hat, denn in den staatstragenden Gazetten war in den letzten Wochen - den Wahlen in Bayern und Hessen zum Trotz - weder etwas über dieses megawichtige Buch zum brandaktuellen Thema noch über dessen todesmutige Autorin zu lesen. Ein verdächtiger Unterschied zum Gegacker und Herumgescharre auf dem staatsmedialen Hühnerhof als das Büchelchen des Alphaweibchens frisch erschienen ist.

Halbkluge Leute kriegen es rechtzeitig mit, wenn der Boden zu heiß wird und versuchen so etwas wie einen geordneten Rückzug durch dröhnendes Schweigen dessen, was sie gestern noch hysterisch bejubelt haben.

Madamchen aber ist als verwöhnte Tochter reicher Eltern nicht einmal zu dieser Halbklugheit imstande. Vielleicht muß sie es auch gar nicht, denn Vati könnte ja wieder tief ins Portemonaie greifen oder die alte Erbtante sich von plötzlichen Elend ihres kleinen Fratzes rühren lassen ... oder einschlägige Stiftungen und Hilfsorganisationen zeigen sich solidarisch mit der Märtyrerin für die gute Sache - man muß mit jener Kunstfigur kein Mitleid haben, denn solche Kreaturen fallen immer weich.

Mauerbluemchen
20. September 2018 22:46

Eine Frage an Kenner der Materie: wer hat denn den wirtschaftlichen Schaden zu tragen, wenn zB Amazon, Thalia und wiesiealleheißen die gelagerten Exemplare dieses Machwerkes nun zur Bearbeitung bzw. Vernichtung zurückrufen müssen?

Madamchens Verlag? Sie selbst? Irgendeine Behörde, ein staatlicher Fond, den man/frau/genderdingsbums in solchen Fällen anzapfen kann? Versicherungen? NGOs? Brüssel? Die Medien, die ihr Büchlein unlängst noch so bejubelt haben?

Ja, ja, die klare Sprache des Geldes - das einzige Idiom, die der wertewestliche Geldmensch überhaupt versteht.

Lotta Vorbeck
21. September 2018 00:12

Felicitaciones grandes!
________________________

@Götz Kubitschek: "... die nun den Schutz der ganzen zivilgesellschaftlichen Schulgemeinschaft anruft und ihn natürlich auch bekommt. Ekelhaft. ..."

"Der ganzen zivilgesellschaftlichen Schulgemeinschaft" - die bei Licht besehen als Ansammlung von Sitzenbleibern, Narzissten, Nichtskönnern und lebensuntauglichen Totalversagern daherkommt.

t.gygax
21. September 2018 08:11

@mauerbluemchen
"Madame ist aber als verwöhnte Tochter reicher Eltern"
Exakt auf den Punkt gebracht. In diesem Anti-AFD Milieu ( wer ist heute eigentlich nicht gegen die AFD...man muss nur amazon anschauen, wie viele Bücher es gegen die AFD gibt) wimmelt es von Leuten, die wirtschaftlich in jedem Fall abgesichert sind und von daher auf dem hohen Roß sitzen, im Grunde genommen die alte Verachtung der Feudalgesellschaft gegenüber dem niedrigen Volk.
Ich rede ab und an mit ganz einfachen Leuten, die weder sezession noch etwas anderes kennen: noch von keinem dieser Leute habe ich jemals etwas gegen die AFD gehört, aber ganz leise ,wenn niemand zuhört " eigentlich bin ich für die AFD , aber sagen Sie es niemand weiter".
Die Angst ( berechtigt, im öffentlichen Dienst oder einer abhängigen Beschäftigung ist AFD Nähe ein Kündigungsgrund, das ist leider kein Witz!) ist riesengroß, und mit dieser Handhabung der Angst als Einschüchterung regieren die herrschenden Klassen, inclusive Kreaturen wie F.Schreiber.

Maiordomus
21. September 2018 10:01

Habe das Buch von Schreiber sowohl in Marburg wie in Dresden, wo ich mich vorige Woche aufhielt, in den Auslagen der Buchhandlungen gesehen; mit Ausnahme aber von Sarazin keinen einzigen Titel, den man als abweichend vom Mainstream einschätzen könnte. Insofern bleibt aber Sarazin doch ein wichtiger Störenfried zu sein.

Sandstein
21. September 2018 10:58

Freut mich, dass Sie Recht bekamen K! Und freut mich auch, dass Frau F.S. nun erstmal nur noch bei Twitter publizieren darf. Der Verlag wird sich wohl hüten, nochmal was zu veröffentlichen.

Am besten gefällt mir ihr Profil auf der Verlagsseite. Dort steht: [...] Nach einem Studium der Rechtswissenschaften trat sie 2013 in die AfD ein und machte eine steile Karriere: Innerhalb eines Jahres wird sie Vorsitzende der Jungen Alternativen in Sachsen[...].

Nö, stimmt nicht. Studium ist abgebrochen, richtiger wäre also "nach einem Studienabbruch." Und Karriere machte sie nur und dank Petry, und das war's eben jetzt. Schönes Beispiel, wie man vermeintlich geschickt durch Untiefen navigiert. Für mich mein Bonmot des Tages :)

Maiordomus
21. September 2018 11:53

PS. "Sarrazin" leider falsch geschrieben, habe wegen anderer Prioritäten noch nie ein Buch von ihm gelesen, kaufte aber in einer deutschen Buchhandlung nun erstmals ein Buch von ihm, weil es schlicht die einzige Publikation seiner politischen Richtung war, die es in eine Thalia-Buchhandlung geschafft hat.

Stresemann
21. September 2018 15:08

So Vieles wurde schon geschrieben, was ich hier nicht wiederholen muss. Aber einfach noch einmal: Herzlichen Glückwunsch für den gewonnenen Rechtsstreit!

RichardW
21. September 2018 18:59

Hm, das Urteil ist nicht rechtskräftig, und eine einstweilige Verfügung hatten Sie ja nicht bekommen. Insofern darf der Verlag das Buch völlig legal solange weiterverkaufen, bis ein letztinstanzliches Urteil gesprochen ist oder keine Partei mehr Rechtsmittel einlegt.

antwort kubitschek:
Sie haben mit beidem recht, aber auch in der nächsten instanz haben autorin und verlag keine chance, denn sie haben keinerlei beweise vorgelegt, nicht einmal eine gültige eidesstattliche erklärung von frau schreiber, und sie können auch keine vorlegen. das bedeutet, daß es für den verlag ein rechenspiel ist: wie lange kann man ein rechtskräftiges urteil hinauszögern und wieviele bücher muß man in dieser spanne verkaufen, um die prozeßkosten eines oberlandesgerichtsprozesses gegenzufinanzieren? eines jedenfalls spricht deutlich gegen das verlogene selbstbewußtsein frau schreibers: sie hat die passage geändert. ich komme nicht mehr vor, irgendeine goebbelslektüre auch nicht mehr, aber höcke wird goebbels-ton unterstellt.

Waldgaenger aus Schwaben
22. September 2018 00:09

Gratulation zum Erfolg.

Weiter gedacht: Wieviele fragwürdige Charaktere mögen sich noch in der AfD tummeln?

Wie identifiziert man diese?

Mit meiner Lebenserfahrung würde ich sagen:
Weniger auf die rechten politischen Positionen schauen, die jemand vertritt sondern mehr auf die Biografie, Bildungs- und Berufsabschlüsse, Familie, soziales Umfeld, Engagement in Vereinen.

Ich appelliere an alle bayerischen AfD-Wähler, bin nun auch einer, das bayerische Wahlrecht zu nutzen.
Man wählt mit der Zweitstimme nicht eine Parteiliste, sondern einen Kanditaten aus der Parteiliste, die Stimmen kommen dann der Partei zugute. Diejenigen mit den meisten Stimmen komme dann in den Landtag.
Beispiel:
Im Regierungsbezirk Schwaben stellt die AfD 13 Kanditaten auf. Wenn sie z.B. fünf davon in den Landtag bekommt, kommen die fünf mit den meisten Stimmen rein.
Alle 13 machen einen guten Eindruck. Aber wählen werde ich wahrscheinlich den da:
-----
Karl Keller
VITA:
64 Jahre alt, Wohnort Jengen Ostallgäu, röm.-kath., 5 Kinder und 5 Enkelkinder
Gesellenprüfung in LW, danach Ausbildung zum staatlich geprüften Wirtschafter in LW.
Mit 21 Jahren Hofübernahme, den ich bis heute bewirtschafte, davon die letzten 30 Jahre als Biobauer.
Bezirksobmann SB und Ausschussmitglied Bayern
Außerdem bin ich im Handwerk, Hausbau und Hausverwaltung tätig.
Seit meiner Jugend bringe ich mich aktiv im Dorfleben ein. 40 Jahre als Feuerwehrmann, Kommandant und Vorstand. Ich singe seit über30 Jahren im Kirchenchor vor Ort und bin seit 5 Jahren im Allgäuer Bauernchor dabei.

Politische Erfahrung:
20 Jahre Mitglied der CSU, Delegierter und stellvertr. Vorsitzender Jengen
2015 Austritt aus der CSU wegen Untätigkeit auf die Rechtsbrüche der Regierung
seit 20.8.16 Mitglied in der AfD
----

Sicher kein rechter Spinner oder ein U-Boot.

Norden
22. September 2018 13:20

"AfD-Aussteigerin" gefällt mir. Darin lassen sich doch bestimmt noch Steuergelder und abgehalfterte Genossen investieren?

DenisDeppe
22. September 2018 16:57

Die Franzi hat ganz offenbar das Verhältnis zu Wahrheit und Wahrhaftigkeit sowie die juristische Kompetenz ihrer Lehrmeisterin vollumfänglich verinnerlicht. Zumindest wenn man das sichtbare Agieren als Bewertungsmaßstab anlegt.

numerusclausus
23. September 2018 15:06

Sehr geehrter Herr Kubitschek,

herzlichen Glückwunsch zu ihrem Sieg! Der Rechtsstaat hat Recht gesprochen. Bedauerlich ist in der Tat, dass Sie dafür etwas länger im "Wartezimmer" warten mussten.

Dafür dürfen sie jetzt mit juristischen Mitteln zum Gegenschlag ausholen. Dafür wünsche ich Ihnen maximalen Erfolg!

In Verbundenheit herzliche Grüße nach Schnellroda

Für diesen Beitrag ist die Diskussion geschlossen.