Eliten, Experten, Mandarine – die Zukunft der Demokratie

Lutz Meyer

Lutz Meyer kommt aus der linksanarchistischen Szene, seine Themen findet er auf der Straße.

Wozu noch Demo­kra­tie? Die Indus­trie­ge­sell­schaf­ten ste­hen vor gewal­ti­gen sozia­len, öko­no­mi­schen und öko­lo­gi­schen Her­aus­for­de­run­gen. Ist die gegen­wär­ti­ge Par­tei­en­de­mo­kra­tie über­haupt wil­lens oder fähig, die- sen per­ma­nent wach­sen­den Auf­ga­ben­kom­plex zu bän­di­gen? Ist sie nicht viel­mehr Teil des Pro­blems? Ist der Demos als Sou­ve­rän der Demo­kra­tie in der Lage, die­se Kom­ple­xi­tät und ihre Gefah­ren zu ver­ste­hen? Kann man es sich leis­ten, die Zukunft von Volks­wirt­schaf­ten, Wäh­rungs­sys­te­men und poli­tisch-büro­kra­ti­schen Groß­kon­struk­ten in die Belie­big­keit von Wah­len und Volks­ent­schei­den zu stellen?
Sol­che Über­le­gun­gen rufen sehr grund­sätz­li­che Zwei­fel an der Demo­kra­tie her­vor. Einer die­ser Zweif­ler ist Jason Brenn­an, ein ame­ri­ka­ni­scher Phi­lo­soph und Poli­tik­wis­sen­schaft­ler. Jason Brenn­an ist ein Mann der Eli­ten. Unter Eli­ten wol­len wir im fol­gen­den Men­schen und Insti­tu­tio­nen ver­ste­hen, denen an der mög­lichst schnel­len und kon­se­quen­ten Durch­set­zung einer umfas­sen­den Glo­ba­li­sie­rungs­stra­te­gie gele­gen ist. Umfas­sen­de Glo­ba­li­sie­rung meint den welt­wei­ten, durch kei­ne Gren­zen und sons­ti­ge natio­na­len Hin­der­nis­se behin­der­ten Aus­tausch von Waren, Dienst­leis­tun­gen, Tech­no­lo­gien, Finanz­mit­teln, Boden­schät­zen und Arbeits­kräf­ten – glei­che Bedin­gun­gen und Chan­cen sol­len in jedem Win­kel des Pla­ne­ten herr­schen. Was sich dem ent­ge­gen­stellt, wird besei­tigt: natio­nal­staat­li­ches Den­ken, kul­tu­rel­le Beson­der­hei­ten, Spra­chen­viel­falt und über­haupt alles, was sei­ne Eigen­tüm­lich­keit gegen den Andrang nivel­lie­ren­der Mäch­te bewah­ren möch­te. Inter­na­tio­na­le Frei­han­dels­ab­kom­men die­nen eben­so der Durch­set­zung von Glo­ba­li­sie­rungs­in­ter­es­sen wie die Besei­ti­gung wider­spens­ti­ger Regime, die EU- Haf­tungs­uni­on für maro­de Staats­haus­hal­te und Ban­ken oder die För­de­rung der Massenmigration.
Die Zuwan­de­rung über­wie­gend schlecht­aus­ge­bil­de­ter oder nicht aus­bil­dungs­fä­hi­ger Men­schen in die west­li­chen Indus­trie­ge­sell­schaf­ten wirkt sich im Sin­ne der Eli­ten gleich mehr­fach posi­tiv aus: Das all­ge­mei­ne Lohn­ni­veau wird sin­ken, der Kon­sum min­der­wer­ti­ger, bil­lig pro­du­zier­ter Waren wird anwach­sen. Vor allem aber wird das Iden­ti­täts­ge­fühl der alten Völ­ker Euro­pas beschä­digt. Die Eli­ten pro­fi­tie­ren so durch einen Zuwachs an Macht und Reich­tum. Jason Brenn­an möch­te den Eli­ten hel­fen, ihren Macht­an­spruch zügig auszubauen.

Des­halb stellt er – vor­sich­tig zwar, aber in der Absicht leicht durch­schau­bar – die Demo­kra­tie zur Dis­po­si­ti­on. Brenn­an zwei­felt an der Demo­kra­tie, weil sie es zuläßt, daß der­zeit in den von Glo­ba­li­sie­rung bedroh­ten Gesell­schaf­ten Kräf­te im Wachs­tum begrif­fen sind, die wich­ti­ge Eli­ten­pro­jek­te wie Zuwan­de­rung oder Frei­han­del zu gefähr­den dro­hen. Die Rede ist von den soge­nann­ten Popu­lis­ten – ein her­ab­set­zend gemein­ter, aber im Kern durch­aus posi­tiv deut­ba­rer Begriff. Um den her­auf­zie­hen­den Popu­lis­mus abzu­weh­ren, ent­wi­ckelt Brenn­an das Kon­zept der Epis­to­kra­tie: Die Wis­sen­den sol­len herr­schen. Wis­sen im Sin­ne der Eli­ten ist gleich­be­deu­tend mit der Ein­sicht in die Alter­na­tiv­lo­sig­keit ihres Herr­schafts­an­spruchs. Den Wis­sen­den gegen­über ste­hen die Unver­nünf­ti­gen, die popu­lis­ti­sche Par­tei­en wäh­len. Sie sol­len, geht es nach Brenn­an, künf­tig nicht mehr mit­be­stim­men dürfen.
Das Kon­zept der Epis­to­kra­tie erin­nert zunächst an das älte­re Kon­zept der Tech­no­kra­tie: Die Füh­rung des Gemein­we­sens obliegt Exper­ten – es herrscht die Logik der Sach­zwän­ge. Doch bei nähe­rem Hin­se­hen wer­den die Unter­schie­de zwi­schen Epis­to­kra­tie und Tech­no­kra­tie deut­lich. Die­se Unter­schie­de sind von gera­de­zu dra­ma­ti­schem Aus­maß. Es wird sich sogar die Über­le­gung auf­drän­gen, ob nicht viel­leicht allein der tech­no­kra­ti­sche Ansatz in der Lage sein wird, den Glo­ba­li­sie­rungs­be­stre­bun­gen Ein­halt zu gebie­ten. Die kal­te, har­te Tech­no­kra­tie könn­te sich als bit­te­re, aber not­wen­di­ge Medi­zin erwei­sen – eine Medi­zin, die auch vie­len Kon­ser­va­ti­ven und Rech­ten nicht schme­cken wird. Doch die ein­gangs geschil­der­te hoch­kom­ple­xe Pro­blem­la­ge wird man kaum mit Basis­de­mo­kra­tie und ande­ren Träu­me­rei­en der poli­ti­schen Roman­tik in den Griff bekom­men. Schau­en wir also genau­er hin: Was ist Tech­no­kra­tie, was ver­spricht sie?

Tech­no­kra­tie ist eine Regie­rungs- oder Ver­wal­tungs­form, die auf wis­sen­schaft­li­chem und tech­ni­schem Wis­sen beruht und sich durch strik­te Ratio­na­li­tät und instru­men­tel­le Ver­nunft aus­zeich­net. In die­sem Sin­ne kann man auch den idea­len Staat Pla­tons als Tech­no­kra­tie bezeich­nen, obgleich der Begriff Tech­no­kra­tie ein spät­neu­zeit­li­cher ist. Man mag auch an Arnold Geh­len den­ken – der Mensch als Män­gel­we­sen ist der Insti­tu­tio­nen (die­se im einem sehr wei­ten Sinn gefaßt) bedürf­tig, denn nur sie ermög­li­chen ihm ein siche­res Leben. Selbst so gegen­sätz­li­che Ent­wür­fe wie Ernst Jün­gers Arbei­ter und die Sys­tem­theo­rie Niklas Luh­manns wei­sen deut­li­che Bezü­ge zum tech­no­kra­ti­schen Den­ken auf.
Im Zuge der Aus­ein­an­der­set­zung mit der neu­zeit­li­chen Tech­nik geriet alles Tech­no­kra­ti­sche zuneh­mend in die Kri­tik. Beson­ders seit den 1960er Jah­ren wur­den sozia­le, anthro­po­lo­gi­sche, kul­tu­rel­le und psy­cho­lo­gi­sche Aspek­te in Stel­lung gebracht. Die Kri­tik rich­tet sich gegen ein Men­schen­bild, das sich an Sach­zwän­gen ori­en­tiert und mensch­li­che Bedürf­nis­se ratio­nal nach deren Nut­zen und Ver­träg­lich­keit für das Gemein­we­sen bewertet.

Ein sol­ches Staats­we­sen galt kon­ser­va­ti­ven wie auch lin­ken Kri­ti­kern als kalt, men­schen­ver­ach­tend, unde­mo­kra­tisch. Sind die Vor­wür­fe berech­tigt? Es geht der Tech­no­kra­tie dar­um, den Bestand hoch­kom­ple­xer Gemein­we­sen zu garan­tie­ren. Solan­ge ein tech­no­kra­ti­sches Sys­tem dies leis­tet, die Mit­glie­der des Gemein­we­sens mit allem für eine gute Lebens­füh­rung Erfor­der­li­chen ver­sorgt und die Res­sour­cen des Gemein­we­sens ver­ant­wor­tungs­be­wußt ver­wal­tet, bedarf es kei­ner demo­kra­ti­scher Legi­ti­mie­rung – ein gut­re­gier­tes Volk braucht kei­ne Wahl­ri­tua­le, zumal es jedem Mit­glied des Gemein­we­sens offen­steht, als Exper­te die Geschi­cke des Gemein­we­sens mitzubestimmen.

Der tech­no­kra­ti­sche Staat wird nicht von gewähl­ten Poli­ti­kern geführt, son­dern von durch Wis­sen und Kön­nen legi­ti­mier­ten Exper­ten, die sich um die öffent­li­che Ver­wal­tung küm­mern. Des­halb spricht man auch von einer Exper­to­kra­tie. Wäh­rend sich die Exper­to­kra­tie an den Erfor­der­nis­sen der best­mög­li­chen Ver­wal­tung des Gemein­we­sens ori­en­tiert, ist die Epis­to­kra­tie an den Inter­es­sen der Glo­ba­li­sie­rungs­eli­te ausgerichtet.
Wie aber steht es, bli­cken wir auf Tech­no­kra­tie und Epis­to­kra­tie, um das Ver­hält­nis zum Staat? Die Tech­no­kra­tie ist Inbe­griff eines Staa­tes, in dem öffent­li­che Ange­le­gen­hei­ten von gut­aus­ge­bil­de­ten Exper­ten nach bes­tem Wis­sen zum Woh­le aller geord­net und bestimmt wer­den. Die Ein­rich­tung des Staats­ge­bäu­des mag etwas karg sein, doch sie ist von hoher Zweck­mä­ßig­keit und Bestän­dig­keit. Man könn­te auch an einen Amei­sen- oder Bie­nen­staat den­ken – jeder Bewoh­ner hat sei­ne spe­zi­el­le Auf­ga­be, alles ist sinn­voll erdacht und wird funk­tio­nal aus­ge­führt. Der Staat ist eine sinn­vol­le, orga­nisch gewach­se­ne Groß­struk­tur, ein Super­or­ga­nis­mus. Die Epis­to­kra­tie hin­ge­gen bedarf des Staa­tes nur noch als Fas­sa­de, als Hül­le, als Umset­zungs­hil­fe des Macht­an­spruchs der Eli­ten gegen­über dem Demos. Die Orga­ne des Staa­tes zur Siche­rung der Ord­nung wer­den umfunk­tio­niert zu Orga­nen zur Macht­aus­wei­tung der Eliten.
Die Epis­to­kra­tie ver­sucht zwar, sich als moder­ne Ver­si­on der Tech­no­kra­tie zu ver­kau­fen. Doch sie dient nicht den Inter­es­sen der best­mög­li­chen Ver­wal­tung, son­dern den Inter­es­sen einer glo­ba­li­sier­ten Wirtschaft.

Ein wich­ti­ger Grad­mes­ser erfolg­rei­chen wirt­schaft­li­chen Han­delns ist die Effi­zi­enz. Eine Tech­no­kra­tie muß nicht wirt­schaft­lich sein, sie soll vor allem ein funk­tio­nie­ren­des Gemein­we­sen ermög­li­chen. Dazu aber zählt auch die Ein­bin­dung der unpro­duk­ti­ven, also unef­fi­zi­en­ten Mit­glie­der die­ses Gemein­we­sens. Die sozia­le Fra­ge, die Fra­ge nach der Ver­tei­lungs­ge­rech­tig­keit, wird sich in einem tech­no­kra­ti­schen Sys­tem also nie­mals stel­len – es hat die­se Fra­ge längst bedacht und zufrie­den­stel­lend beant­wor­tet. Die Fra­ge nach der Ver­tei­lungs­ge­rech­tig­keit stellt sich nur dort, wo nach Maß­stä­ben der Effi­zi­enz gewirt­schaf­tet und alles Unpro­duk­ti­ve aus­ge­schlos­sen wird – also dort, wo aus­schließ­lich öko­no­mi­sche Maß­stä­be gelten.

Tech­no­kra­tie geht mit dem Staats­ge­dan­ken kon­form, die Epis­to­kra­tie läuft ihm zuwi­der. Die Tech­no­kra­tie lie­fert den Staat nicht dem Effi­zi­enz­den­ken aus; die Epis­to­kra­tie sehr wohl. Ähn­lich ver­hält es sich mit der Demo­kra­tie – die Tech­no­kra­tie ist nicht not­wen­dig mit der Demo­kra­tie ver­bun­den, schließt die­se aber auch nicht not­wen­dig aus. Anders die Epis­to­kra­tie – sie ist der Gegen­ent­wurf der Eli­ten zur Demo­kra­tie. Kön­nen wir mit der Tech­no­kra­tie gegen die Epis­to­kra­tie, mit dem Staat gegen die Glo­ba­li­sie­rungs­eli­ten vor­ge­hen, ihnen Ein­halt gebieten?
Bei Hob­bes wird der Staat im Bild des Levia­than gefaßt. Der Staat ist als Unge­heu­er gedacht (Nietz­sche sieht ihn spä­ter gar als »das käl­tes­te aller kal­ten Unge­heu­er«). Der Ent­wurf des tech­no­kra­ti­schen Staa­tes läßt das Unge­heu­er­li­che klar her­vor­tre­ten: Ent­schie­den wird nach Maß­ga­be des Not­wen­di­gen, des Mach­ba­ren, des Erfor­der­li­chen – nicht des indi­vi­du­ell Herbeigesehnten.

Es geht nicht dar­um, im Aus­le­ben der eige­nen Sub­jek­ti­vi­tät Glück und Erfül­lung zu fin­den. Es geht um Sicher­heit. Das viel­stim­mi­ge For­dern und Wün­schen der in die­sen Tagen lang­sam, aber sicher ihrem Ende ent­ge­gen­ge­hen­den Well­ness­de­mo­kra­tie wird beim Levia­than auf tau­be Ohren sto­ßen. Der stren­ge Staat unter­drückt sei­ne Unter­ta­nen jedoch nicht, son­dern er schützt sie – vor allem vor sich selbst und dem als Gefahr für jede Ord­nung lau­ern­den anar­chi­schen Natur­zu­stand. Die­ser Schutz hat sei­nen Preis: die Freiheit.
Der Natur­zu­stand ist in der Staats­theo­rie von Hob­bes eben­falls im Sinn­bild eines alt­tes­ta­men­ta­ri­schen Unge­heu­ers erfaßt – Behe­mo­th ist sein Name. Behe­mo­th hat im Lau­fe der Zeit vie­le Meta­mor­pho­sen durch­lau­fen – im Hier und Heu­te lie­ße Behe­mo­th sich als die jeder gewach­se­nen mensch­li­chen Ord­nung den Kampf ansa­gen­de Glo­ba­li­sie­rungs­eli­te iden­ti­fi­zie­ren. Soll­te allein der Levia­than die­sen Behe­mo­th bezwin­gen kön­nen? Doch wäre der Levia­than über­haupt noch stark genug? Gegen­wär­tig erle­ben wir im Rin­gen der Unge­heu­er das Gegen­teil: Behe­mo­th reißt sich täg­lich dicke­re Bro­cken aus einem geschwäch­ten Levia­than her­aus. Man nennt es ver­harm­lo­send Pri­va­ti­sie­rung, doch eine der­ar­ti­ge Pri­va­ti­sie­rung ist für Staat und Volks­wirt­schaft nie­mals harm­los, weil stets nur Gewin­ne pri­va­ti­siert wer­den, etwai­ge Ver­lus­te aber sozialisiert.

Der Staat ist im Ver­schwin­den begrif­fen. Aber müß­te man nicht im Kampf gegen die Eli­ten einen star­ken Staat gera­de­zu her­bei­seh­nen? Einen tech­no­kra­ti­schen Staat? Ich muß beken­nen: Auch der Levia­than ist mir am Ende nicht recht geheuer.
Neben der Tech­no­kra­tie einer­seits und der Epis­to­kra­tie ande­rer­seits zeigt Arnold Geh­len, selbst einer gewis­sen Sym­pa­thie für Tech­no­kra­ti­sches nicht unver­däch­tig, in Urmensch und Spät­kul­tur am Ran­de eine wei­te­re Mög­lich­keit auf. Er erwähnt das chi­ne­si­sche Man­da­ri­nat als Clas­se diri­ge­an­te – die Man­da­ri­ne waren »ethisch-lite­ra­risch gebil­de­te Gen­tle­men, Ver­tre­ter einer ästhe­ti­schen Lai­en­sitt­lich­keit und, wie Kon­fu­zi­us sei­ner­seits, reli­gi­ös indif­fe­rent«. Man­da­ri­ne waren als Gelehr­te, Rich­ter, Beam­te das Rück­grat des chi­ne­si­schen Staa­tes und das Pro­dukt einer stren­gen Erzie­hung und Aus­bil­dung. Deren allei­ni­ges Ziel war es, die Ver­wal­tung des Lan­des durch die gelehr­tes­ten und fähigs­ten Köp­fe zu sichern.

Sie waren kei­ne Berei­che­rungs­eli­te, son­dern Reprä­sen­tan­ten eines selbst­be­wuß­ten Staa­tes, sei­ne Aus­le­se und edels­te Blü­te. Hier sam­mel­ten sich jedoch nicht nur Gelehr­sam­keit und Exper­ti­se, son­dern auch Lebens­er­fah­rung, hei­te­re Gelas­sen­heit, Kul­ti­viert­heit, Weis­heit und Her­zens­bil­dung. Die Man­da­ri­ne wir­ken ein wenig wie eine mil­de, min­der kal­te Ver­si­on des tech­no­kra­ti­schen Exper­ten. Es wäre ein reiz­vol­les und kei­nes­wegs im Vor­feld schon ent­schie­de­nes Gedan­ken­spiel, zu prü­fen, ob eine Art lebens­klu­ges Man­da­ri­nat oder die an Sach­zwän­gen ori­en­tier­ten, streng ratio­na­len Exper­ten­gre­mi­en in die­sen Zei­ten der Not wohl die bes- seren Herr­scher abgä­ben. Auf das Gemein­wohl aus­ge­rich­tet wären – im Gegen­satz zur Epis­to­kra­tie – beide.

Lutz Meyer

Lutz Meyer kommt aus der linksanarchistischen Szene, seine Themen findet er auf der Straße.

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