Das war’s. Diesmal mit: Wiglaf und gefährlichen Linealen

18. Mai -- Die Meldung vom Tod des Schriftstellers und Sängers Wiglaf Droste hat uns nicht kalt gelassen. Wir waren ja mal auf einer Lesungen von ihm.

Ellen Kositza

Ellen Kositza ist Literatur-Redakteurin und Mutter von sieben Kindern.

Kubit­schek: „Stimmt, wir waren damals oft auf sol­chen Lesun­gen  Heu­te wäre das undenk­bar. Man wür­de uns flugs ‚ent­tar­nen‘ und den Gar­aus machen…. ”

Wir waren Dros­te-Afi­cio­na­dos, ich deut­lich mehr als Kubit­schek. Ich lieb­te, logisch, weni­ger den Mora­lis­ten und „Lin­ken“, der er zwei­fel­los war, son­dern den scheu­klap­pen­frei­en Quer­den­ker („Rich­tig glück­lich ist ein Grü­ner erst, wenn er ande­ren etwas ver­bie­ten kann“), Wort­spie­ler, Sprach­lieb­ha­ber und natür­lich auch den „Sexis­ten“, wie ihn die eige­ne Misch­po­ke gele­gent­lich titu­lier­te („Der Part­ner­look ist die Sicht­bar­ma­chung der Ent­eie­rung des Mannes.“).

Dros­te war ein­fach sehr hel­le, begabt und ori­gi­nell – wo hat man das schon? Mei­ne letz­ten Pro­be-Abos der jun­gen welt (ja, ich habe frei­wil­lig bezahlt dafür und wur­de des­halb auch geta­delt!) hielt ich im Grun­de wesent­lich wegen Dros­tes Kolum­nen. Irgend­wie war er ein Bru­der im Geis­te, wenn auch sicher unwillentlich.

Ein­mal, es dürf­te anno 2000 oder 2001 gewe­sen sein, waren Kubit­schek und ich auf einer Lesung von Fer­i­dun Zai­mo­g­lu, der dort, in Frank­furt, einen sei­ner frü­hen Roma­ne vorstellte.

Wiglaf Dros­te stand mit Bier im Publi­kum. Ich sprach ihn an, er war freund­lich. Dann frag­te ich, wie es eigent­lich zu erklä­ren sei, daß die Neue Rech­te (die­ser Ter­mi­nus war damals wirk­lich neu) „qua­si geschlos­sen“ (blin­de Über­trei­bung, klar) hin­ter ihm stünde.

Er: „Aber das tut sie doch nicht im Ernst, und wenn, dann wäre das ein Mißverständnis!“

Ich prä­sen­tier­te dann gleich­sam mein Wap­pen und bekräf­tig­te: so sei es halt aber.

Er: „Na okay. Ich kann ja kei­nem ver­bie­ten, mich gut zu fin­den.“ Amen. Requies­cat in pacem.

– – –

19. Mai – Gera­de haben wir eine Fami­lie ken­nen­ge­lernt, bei denen das Geschlech­ter­ver­hält­nis der Kin­der exakt umge­kehrt zu unse­rem ist. Wir haben neben all den Mäd­chen nur einen Sohn. Ich wür­de sagen, der Sohn ist kom­pli­zier­ter zu hand­ha­ben als alle Töch­ter zusam­men. Die ande­re Fami­lie emp­fand es umge­kehrt. Interessant!

Der Sohn ist gera­de in der Rechts­rock­pha­se. Fast jede Dis­kus­si­on dreht sich um Text­zei­len, die ihn enthu­si­as­mie­ren und die wir aber als groß­mäu­lig und frag­wür­dig emp­fin­den. (Nein, Nazi-Zeug ist nicht dar­un­ter. Das wür­de er auch ohne Inter­ven­ti­on durch uns nicht hören wollen.)

Ich kann die Ver­satz­stü­cke aus dem Gedächt­nis nicht auf­schrei­ben, jeden­falls: Eines der Lieb­lings­le­der han­delt von Pflicht, Pflicht und noch­mals Pflicht, und von Ehre. In einem ande­re kla­bau­tert es nietz­schea­nisch, man sol­le stark und gut sein, und müs­se sich selbst über­win­den. Es sind gros­so modo für mein Alter eher pein­li­che Tex­te. Der Sohn ist hingerissen.

Wir neh­men die “Lyrics” der­zeit ernst, vor allem dann, wenn sie argu­men­ta­tiv vor­ge­bracht wer­den. Pflicht­er­fül­lung heißt dann: die Trep­pe sofort zu fegen, wenn x‑mal mit Drau­ßen­schu­hen die Woh­nung betre­ten wur­de; das Geschirr vor dem Ein­stel­len in die Spül­ma­schi­ne abspü­len, wenn gera­de der ers­te Spi­nat geern­tet und ver­zehrt wur­de; Pflicht­er­fül­lung heißt, den Stall aus­zu­mis­ten, ganz bis zum Ende zu ler­nen, dann erst den Lap­top auf­zu­klap­pen, undsoweiter.

Gut sein und sich über­win­den? Den Streit mit den Klei­nen ohne Rück­sicht auf’s eige­ne Ego zu schlich­ten. Kein Wider­wort zu haben, wo es nicht am Plat­ze ist, unbe­dingt zu wider­spre­chen, wo es Mut ver­langt. Ein­fach mal das Not­wen­di­ge tun. (Viel gründ­li­cher nach­zu­le­sen sind all die­se Über­le­gun­gen frei­lich in Caro­li­ne Som­mer­felds gran­dio­sem Buch Wir erzie­hen.)

Herr­je, sind das anstren­gen­de Debat­ten! Aus der Erfah­rung mit den älte­ren Schwes­tern wis­sen wir: Es geht vor­bei. Es wird gut, und zwar dadurch, daß man das dis­so­nan­te Pathos in einen stim­mi­gen Antrieb umlenkt.

Die gro­ßen Schwes­tern läs­tern schon: „Wenn der B. mal hei­ra­tet, dann dru­cken wir in der Hoch­zeits­zei­tung die gan­zen pein­li­chen Tex­te, die er mit 14 hör­te.“ Sol­len sie.

– – –

22. Mai – Soviel Tier­nach­wuchs!  Zick­lein, Kätz­chen, Gäns­lein! Es ist eine herr­li­che Zeit. Tre­ten wir aus der Haus­tür, umne­belt uns Rosen­duft. Eine hei­mi­sche, opu­len­te Rose, fast 100 Jah­re alt. Sie, dor­nig wie kei­ne, blüht nur kurz, aber wie!

Unse­re Kat­ze hat­te ver­gan­ge­ne Woche vier Kat­zen­ba­bies, die übri­gens ab Ende Juli Abneh­mer suchen. Ger­ne melden!

Heu­te fan­den wir ein fünf­tes in unse­rem Koh­len­kel­ler. Es war ein Frem­des, es war eis­kalt, leb­te aber noch. Es war deut­lich grö­ßer als die vier eige­nen, unse­re Mimi nahm es aber lie­be­voll an. Spot­tet ein Gast: „Schaut her, das ist halt Will­kom­mens­kul­tur! Fremd­kätz­chen wird flugs inte­griert, ohne Wenn und Aber!“

Naja. Ich weiß nicht, was gesche­hen wäre, wenn man Mimi drei Neue rein­ge­setzt hät­te. Oder klei­ne Kanin­chen. Unser Fin­del­kind hat offen­bar den glei­chen Vater. Es gibt nur einen domi­nan­ten Rie­sen­ka­ter in der Gegend. In die­sem Jahr sehen nach­bar­schafts­weit alle Kätz­chen gleich aus. Es gibt kei­nen Grund für Mimi, es auszustoßen.

– – –

23. Mai – Die Toch­ter durf­te heu­te ihr Line­al nicht benut­zen. Grund­schu­le. Poli­tik habe in der Schu­le nichts zu suchen. Es war gar nicht ihr Line­al, sie hat­te es von ihrem Kum­pel gelie­hen. Wir haben sie gelobt, daß sie ihn nicht ver­riet. Es war ein AfD-Lineal.

Ähn­li­che Debat­ten füh­ren wir seit Jah­ren, sie sind aber meis­tens ähn­lich unwich­tig, zu irrele­vant, um dafür auf die Bar­ri­ka­den zu gehen. Ein Kind darf kein IB-Shirt tra­gen, wäh­rend ande­re mit Che Gue­va­ra oder einer Kalasch­ni­kow auf der Brust nicht zurück­ge­pfif­fen wer­den. Es wäre Zeit­ver­geu­dung, dar­über zu strei­ten. Das sol­len die Klei­nen bei Bedarf selbst regeln.

Die Klei­ne ist den­noch empört. Ein Coca-Cola-Line­al gin­ge wohl, ja?! Hat die Lot­ta! Was habe denn Cola an einer Grund­schu­le zu suchen? „Oder Mons­ter High? Ihr habt doch gesagt, daß das krank sei?“ Oder, oder… die Toch­ter sucht hef­tig nach Argumenten:

„Die Sabri­na hat zum Bei­spiel ein Line­al mit Bie­nen. Da könn­te sich doch jemand beschwe­ren, der Bie­nen haßt und viel­leicht eine gefähr­li­che All­er­gie hat! Ich mein, was kann denn ein Line­al ausrichten??“

Okay, okay, Lie­be, Du hast’s begrif­fen. Aber ver­giß es ein­fach. Nimm Dein neu­tra­les Line­al, damit kei­ner ins Schwit­zen gerät.

– – –

Mehr davon? Kositza: Das war’s. Dies­mal mit Kin­dern, Küche, Kri­tik. 224 Sei­ten, hier bestel­len.

Ellen Kositza

Ellen Kositza ist Literatur-Redakteurin und Mutter von sieben Kindern.

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Kommentare (17)

Laurenz

25. Mai 2019 12:31

Der Artikel war wirklich erheiternd .... Herrn Droste kannte ich nicht, wenn, eher nur in der Erinnerung vom Sehen. Ich fand hier diesen Gröli-Vortrag, gut gelungen und lustig. https://youtu.be/PI0P4KbyHxY Mutmaßlich hatte Er sich tot gesoffen, vielleicht besser, als mit 2 oder mehr Mio. anderen in einem Heim dahin zu vegetieren. Aber wer weiß das schon vorher...

AfD-Lineale sind ja auch des Teufels, bringen einen direkt in die sozialistische Hölle. Das wesentlich günstigere Ketzer-Dasein ist ein Che Guevara in einem Halteverbotsschild auf dem Hemd. Dann unterhält man sich wenigstens über die linken Mordsbuben und ihre Verbrechen.

Thomas Martini

25. Mai 2019 12:55

Zu den gefährlichen Linealen passt das Gedicht "Manchmal schweige ich" von Naomi Seibt hervorragend.

Das hat die junge Dame kürzlich bei YouTube hochgehalten, quasi als Gegenentwurf zu Rezo ja lol ey.

Die neueste Ausgabe von "Das war's" habe ich herbeigesehnt. Es ist wohltuend, zumindest zwischendurch bei SiN Beiträge lesen zu können, die ohne Realitätsverlust auskommen.

Nemo Obligatur

25. Mai 2019 13:20

"Lieblingsleder"

Ein sinnreicher Tippfehler, wenn man so sagen darf. Mancher wird sich vielleicht an Egon Friedell erinnern, der einmal einen ähnlichen Fehler aufspießte

Nemesis

25. Mai 2019 13:24

"Ich würde sagen, der Sohn ist komplizierter zu handhaben als alle Töchter zusammen."

Auf Alpha Centauri mag das (möglichweise) so sein. Aber auf diesem Planeten? Nachdem ich mal mit einer guten Bekannten im Kino eine Zigarettenwerbung gesehen hatte, meinte die zu mir: Männer sind doch wirklich leicht zu beeinflußen. Wieso? Na, da reicht bereits ein Pferd und ein Lagerfeuer...

Und Ihr Sohn steht ja auch fast allein. Kein leichtes Schicksal! :)))

H. M. Richter

25. Mai 2019 13:27

Bevor das "neutrale Lineal" wieder eingesetzt wird, sollte es einmal mit einem anderen, durchaus vergleichbaren, aber eben "guten" Lineal probiert werden, gerne auch von einem Klassenkameraden oder einer Klassenkameradin: Es gibt da eines, durchaus wohlfeil zu bestellen für 0,78 € pro Stück mit der Aufschrift: "Damit Bildung nicht zu kurz kommt! SPD"

https://shop.spd.de/mein-spd-shop/de/shop/parteiarbeit/bueromaterial/buero-accessoires/Holzlineal+quotDamit+Bildung+nicht+zu+kurz+kommtquot/?card=3033

Darüber, ob auch dieses Lineal weggepackt werden muß, weil doch "Politik in der Schule nichts zu suchen habe", darf durchaus spekuliert werden ...

Wenn nicht, könnte zur kleinen Schnellrodaerin dann gesagt werden: "Okay, okay, Liebe, jetzt hast Du’s endgültig begriffen."

RMH

25. Mai 2019 13:33

"Der Sohn ist gerade in der Rechtsrockphase. … (Nein, Nazi-Zeug ist nicht darunter. Das würde er auch ohne Intervention durch uns nicht hören wollen.)"

Was ist Rechtsrock? Was ist dann wiederum "Deutschrock"? Was ist RAC?
Wie kann man das "Saubere" trennen von dem Zeug, was es bildlich ausgedrückt "unter dem Ladentisch" gibt?

Ich wüsste nicht, wo und wie die Grenze ziehen, denn gerade beim "verbannten Zeug" entdecke ich - habe einen sehr breiten Musikgeschmack - immer wieder so einige Perlen, so mag ich bspw. die schwedische Sängerin Saga (nicht zu verwechseln mit der älteren Mainstream Band) recht gerne und auch die alten Skrewdriver/ Ian Stuart-Sachen sind doch mittlerweile einfach nur noch "Klassiker".

Die Linken tun sich von ihrem künstlerisch und pathetisch dick aufgetragenen Punk Zeug alá Slime (kann ich durchaus auch hören) auch nicht distanzieren und ich wüsste hier auch nicht, wie die Abgrenzung zu Schlager-Mainstream-Punk ala Tote Hosen groß zu ziehen wäre.

Wie auch immer, für Anspiel-Tips zur eigenen Meinungsbildung (Namen genügen, brauche keine Verlinkungen) wäre ich dankbar. Ich gebe mal passend zur Europa-Wahl einen solchen aus dem von mir oben genannten Bereich:
Saga - Ode to a dying people (Kitsch - aber schön. Leicht auffindbar bei youtube).

Sagittarius

25. Mai 2019 15:31

In memoriam Wiglaf Droste:
"Das Leben aber ist doch eher nichts für
Händefalter und für Seitenscheitelkämmer
Denn dieses sind die Lehren aus der
Magnum von Mike Hammer:
Die and're Wange jesusmäßig hinhalten
ist Quatsch mit Soße.
In seine Feinde soll man Löcher machen -
und zwar große."
(aus dem Gedicht "Die Lehren der 45er" von Wiglaf Droste)

LotNemez

25. Mai 2019 15:59

Sie haben eine SPÜLMASCHINE? Ich bin maßlos enttäuscht. Ich hatte mir so schön vorgestellt, dass sie nach dem Essen zu Neunt eine Abwasch-Abtrocknen-Tellerweiterreichen-AG bilden. Begleitet von wundervollen Choralgesängen, so dass jeder im Dorf weiß, ah.. Kubitscheks waschen ab. Naja.. Enttäuschung gehört zum Lebensgefühl des Patrioten. :(

Lotta Vorbeck

25. Mai 2019 17:51

@23. Mai -- Und sie hat ihn nicht verraten:

**************************

Beide Daumen hoch, gut gemacht, Tochter E.!

MartinHimstedt

25. Mai 2019 18:58

@RMH

Ich bin mit den Böhsen Onkelz aufgewachsen. Teile meiner Familie sind riesige Frei.Wild-Fans (ich kenne keinen einzigen Song dieser Band). Am liebsten höre ich Black Metal, welcher unter "Linken" ja häufig als Rechts gilt. Was ich damit sagen möchte: Ich bringe eine gewisse Expertise mit. Fazit: Es gibt aktuell – de facto – keinen relevanten Rechtsrock. Keinen. Was es sehr wohl gibt, sind ein paar Nazi-Bands mit ein paar Nazi-Anhängern. Das war es aber auch schon. Nichts, was man hören möchte.

Es wäre interessant zu wissen, welche diese Rechtsrock-Bands sein sollen: Ich kenne keine einzige.

Brettenbacher

25. Mai 2019 22:14

@LotNemez
Eine Spülmaschine, bei Vollfüllung betrieben, ist im Vergleich zu einem/er Handspüler/in, und seien er/sie noch so geschickt, ENERGIESPAREND. Fragen Sie Ihren örtlichen SSC (Energiesparcheck).
Und damit sind wir bei unserer Leitkultur. Dagegen ist das Singen von Chorälen nur afterkulturell.
(Aber Ihre Imaginationskraft, LotNemez, ist gewaltig und suggestiv, und hoffentlich kann in Schnellroda die Spülmaschine künftig noch befüllt werden, ohne daß dies ein zwanghaftes Losprusten des/r Befüllers/erin zur Folge hat.)

Brettenbacher

25. Mai 2019 22:18

... und dieser SSC ist eine Einrichtung der Caritas. Also!

Stil-Bluete

26. Mai 2019 08:18

'Rechtsrockphase' : Wie wär's zwischendurch mal mit dem sanften Freudespender George Ezra mit seiner warmen sonoren Stimme und seiner stilvollen, völlig unspektakulären, ja ruhigen Bühnenshow?

Venator

26. Mai 2019 17:37

Glücklicherweise gibt es noch keine rechte Institution, welche einem vorschreibt, welche Musik man zu hören hat. Wenn ich nur an den postpubertären Rebellenrock, ala Onkelz oder Freiwild denke, der sich ja vor allem bei den Dorftrotteln so großer Beliebtheit erfreut/hat, bekomme ich Ohrenkrebs. Allerdings ist es hochgradig albern, einem 14jährigen später einmal, seinen Musikgeschmack vorwerfen zu wollen. Oder werfen sie Ihrer Mutter auch die wilden Clubzeiten im Rhein Main Gebiet vor? Wer ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein.

Kositza: Leser dieser Seite wissen normalerweise, daß wir unseren Kindern in Wirklichkeit weder den Mund mit Seife auswaschen noch sie mit Steinen bewerfen. Allerdings sind die familiären Unsitten derart, daß man mal übereinander spottet.

Venator

26. Mai 2019 21:55

So wie ich das verstanden habe, waren es ja auch die Schwestern, die dies in einer Hochzeitszeitung der Zukunft unterbringen wollten?

Inspektor

28. Mai 2019 19:18

@ Kubitschek, Kositza, alle Sezessionisten und wen es sonst interessiert

A propos süße "Männer", hier zeigt einer Ihrer Lehrmeister und Vordenker die nackte Wahrheit über sich, voilà Alaine de Benoist: https://www.facebook.com/A.deBenoist/photos/a.156800334448132/156800341114798/?type=3&theater
Ist sie in ihren Schriften auch so freimütig, leuchtet und brennt die Wahrheit auch in ihnen?

Das also ist des neu-rechten Pudels Kern. Da kann man nur hoffen, daß es in Ihrer Szene auch noch ein paar echte Cis-Männer gibt. Wohlan: Viel Glück und Erfolg!

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Dies gehört eigentlich noch unter "Straches Sturz und die Macht der Medienden".
Hier reingeschrieben aus Furcht vor dem gefährlichen Zensor Lichtmesz.

Kositza: Versteh ich nicht ganz. Vlt. auch wegen des mal kleinen, mal großen i bei "Ihnen"; steckt da eine Anspielung hinter? Finden Sie, de Benoist präsentiert sich da zu süßlich (Lächeln, Katze, Jugendstil)? Och, kommen Sie.

Deutscher W

29. Mai 2019 22:34

In Sachen Rechtsrock wäre vielleicht an Kapellen wie LEITKULTUR oder FLAK zu denken. Sicher ist bei letzterer Band - in den Texten - nicht alles ohne Weiteres genießbar und problematisch (die Titel "Ikone von Millionen" und "Antigone 2000" kann man aber auch auf seine - konservative Art - interpretieren), aber beide genannten Gruppen zeigen doch oft in wohltuender Weise sowohl musikalisch als auch textlich eine Richtung an, die sich vom Humpa-Humpa à la FREI.WILD und vom Anti-Kirchen-Kampf der ONKELZ abhebt. Schaut man bei Youtube unter den genannten Bandnamen, wird man wie üblich auf weitere interessante Acts verwiesen - wie ANTHRAZIT, die in die angezeigte Richtung gehen.

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