Sezession
6. Juni 2019

Julia Wöllenstein: Von Kartoffeln und Kanaken

Ellen Kositza / 12 Kommentare

Auf die Frage eines Staatsfunkmoderators, warum sie denn per Titel bereits Ressentiments reproduziere, antwortete Julia Wöllenstein sinngemäß:

Ellen Kositza

Ellen Kositza ist Literatur-Redakteurin und Mutter von sieben Kindern.

Man darf keinen Puderzucker über eine Speise streuen, die einfach bitter ist. Wöllenstein, die sich selbst sicher nicht als »rechts« versteht, hat recht. Denn natürlich geht es auf Schulhöfen seit Jahrzehnten vehement um solche Begriffe, die von den Absendern kaum mehr als Kampfsprache begriffen werden: voll normal.

Es sind in den vergangenen Jahren bereits einige Bücher – beispielsweise von Ingrid Freimuth und von Ursula Sarrazin – erschienen, die sich praxisnah dem multikulturellen Alltag an Schulen widmeten. Dieses hier ist viel weniger polemisch und auch keine reine Nähkästchenplauderei, wie es der Titel vermuten ließe. Es ist auch kein Beispiel dafür, daß sich »die Grenze des Sagbaren« nach rechts verschoben hat.

Die Kasseler Gesamtschullehrerin (daneben ausgebildete Theater- und Sozialpädagogin sowie Lehrbeauftragte an der Uni Kassel, und Mutter dreier Kinder) Julia Wöllenstein (* 1976) hat mit Sicherheit keine politischen Rechnungen offen. Daß sie ihre zum Teil schwierigen Schüler wertschätzt, wird auf jeder Seite deutlich. Und doch – so, findet sie, funktioniert die multikulturelle Gesellschaft niemals. Sie schildert ausführlich die Probleme, die sich ergeben, wenn Schülerinnen ab Klasse 5 plötzlich Kopftuch tragen und nicht zum Schwimmunterricht dürfen; wenn Elterngespräche zwar administrativ vorgeschrieben sind, aber an Sprachverständnis kranken; wenn im Ramadan Schüler zusammenbrechen und gleichzeitig andere Schüler beschimpfen, die die Fastengebote nicht einhalten.

Beispielsweise gibt es eine Schülerfreistellung zum muslimischen Opferfest – seltsam, findet Wöllenstein, zumal diese Feier vor dem Morgengrauen stattfände, so daß die Kinder es noch locker zum Unterricht schaffen würden. Und: Eine Kollegin stellte »halb belustigt, halb sauer« fest, daß in ihrem Ethikkurs, der zu 100 Prozent aus bekennenden Muslimen bestünde, niemand wußte, warum dieses – das höchste islamische! – Fest gefeiert werde. Mit Schaudern bemerkt die Autorin, daß von Seiten der Jugendämter patriarchalische Parallelstrukturen inklusive Gewaltanwendung – mit Rücksicht auf den »kulturellen Hintergrund« – immer häufiger geduldet werden. Das führe aufgrund des »Schneeballprinzips« dazu, daß es immer mehr undemokratische Familienstrukturen in Deutschland geben werde.

Hinzu kommt: Wenn Wöllenstein in ihren Klassen nach den Berufswünschen ihrer Schüler (meist mit Migrationshintergrund) fragt, lauten die Antworten meist: Arzt, Anwalt. Drunter gehts nicht. Wöllenstein: »Unsere Gesellschaft braucht ein breites Spektrum an unterschiedlich begabten Menschen, um zu funktionieren. Menschen, die Brot backen, die Straßen reinigen oder Alte und Kranke pflegen, halten unsere Gesellschaft zusammen. Um ehrlich zu sein, sind sie in der Regel wichtiger als der tausendste Kulturwissenschaftler.«

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Julia Wöllenstein: Von Kartoffeln und Kanaken: Warum Integration im Klassenzimmer scheitert. Eine Lehrerin stellt klare Forderungen, München: mvg 2019. 192 S., 14.99 € - hier bestellen


Ellen Kositza

Ellen Kositza ist Literatur-Redakteurin und Mutter von sieben Kindern.


Kommentare (12)

LotNemez
6. Juni 2019 21:56

Falls der Staat sich irgendwann doch noch entscheiden sollte, dem Abhängigen die Droge Islam wegzunehmen oder zumindest zu rationieren, wie wird dieser dann darauf reagieren? Da bekommt man als Staat schon Angst allein bei der Vorstellung, schaut lieber weg und der Missbrauch geht weiter bis zum bitteren Ende. Hut ab vor Leuten, die unter diesen Umständen nicht den Glauben verlieren, bzw. gar ohne Glauben weiter ihren Dienst tun.

Niedersachse
7. Juni 2019 00:13

Vor Jahren gab es - natürlich extra zu später Stunde - die Doku "Kampf im Klassenzimmer", wo der strapaziöse Schulalltag westdeutcher Kartoffeln thematisiert wurde. Hätten die Kinder von damals, die die jungen Erwachsenen von heute sind, etwas Verstand, Selbstachtung und Weitblick, würden sie sich politisch für den Erhalt ihrer Heimat und ihrer körperlichen Unversehrheit einsetzen, anstatt einer pausbäckigen 16jährigen Schwedin mit Asperger- Syndrom hinterher zu trotten.

Hartwig aus LG8
7. Juni 2019 09:55

""Hut ab vor Leuten, die unter diesen Umständen nicht den Glauben verlieren, bzw. gar ohne Glauben weiter ihren Dienst tun.""

@LotNemez

Ja, das "Dienst tun"! Daran scheiden sich die konservativen Geister. "Hut ab"???
Diese "Dienst tuenden" bilden die Säule, die all die Zerstörer und Vernichter kulturmarxistischer Couleur trägt.
Es wird im Konkreten sehr schwer, sich dem zu entziehen, aber dennoch muss nach Wegen gesucht werden, sich als Teil dieser Säule verabschieden zu können.
In diesem Zusammenhang (und ein wenig OT): Hadmut Danisch thematisiert seit ca. drei Wochen, dass das System nach Möglichkeiten zu suchen scheint, sich der bald in Rente gehenden Babyboomer der 1960er zu "entledigen". Er meint festzustellen, dass der Kampf Jung gegen Alt massiv forciert wird ... Er geht ferner davon aus, dass das System nicht primär wegen der Pensions- und Rentenlast zusammenbrechen wird, sondern, zugespitzt formuliert, weil die Babyboomer die letzten sind, die wissen, wie Arbeit geht.

RMH
7. Juni 2019 10:24

"Hätten die Kinder von damals, die die jungen Erwachsenen von heute sind, etwas Verstand, Selbstachtung und Weitblick, würden sie sich politisch für den Erhalt ihrer Heimat und ihrer körperlichen Unversehrheit einsetzen, anstatt einer pausbäckigen 16jährigen Schwedin mit Asperger- Syndrom hinterher zu trotten."

@Niedersachse,
haben Sie Kinder? Evtl. noch in der Schulpflicht?

Wenn ja, dann würden Sie wissen, dass hier eine echte Teilung der sog. "Jugend" vorliegt bzw. man auch hier nicht alle über einen Kamm scheren kann. Ich kann hier nur für mein Bundesland Bayern sprechen, aber ab dem Besuch des Gymnasiums sind die Migranten und deren Abkömmlinge für die deutschen Schüler wieder in der Minderheit (zumindest außerhalb von Großstädten, wovon Bayern eigentlich nur 2 echte hat) und es gibt auf diesen Schulen dann auch nicht den entsprechenden "Leidensdruck". Von daher entwickeln sich diese Refugien natürlich zu Nährbecken von allen möglichen Quatsch und die Neigung richtung Grün ist groß.

Aber auch hier stinkt der Fisch zuallererst vom Kopfe her. Habe erst kürzlich ein Schreiben des Schulleiters meines Sohnes (Gymnasium, Bayern) erhalten, in welchem dieser erst einmal 3-4 große Absätze lang absolute Sympathie für die fridays for future Kampagne heuchelt, irrsinnigerweise auch mit dem Argument, dass man als "MINT"-Gymnasium natürlich voll hinter den Klimawandel-Thesen stehe, dann herum jammert, in welche Zwickmühle er bzw. - da versteckt er sich gerne dahinter - das sog. "Kollegium" mit den ja ach so gut gemeinten Schulstreiks kommt und das man hierüber noch keine "abschließende Meinung" "im Kollegium" habe (= man wartet sehnsüchtig auf Direktiven aus München, hinter denen man sich dann noch viel mehr verstecken kann), um dann am Ende endlich Klartext zu schreiben mit dem Inhalt, "jedenfalls muss jeder ausgefallene Unterricht zwingend nachgeholt werden".

Na, da wundert man sich dann als Eltern über nichts mehr ...

Im Übrigen gehe ich davon aus, dass alle, die nicht in den gymnasialen Wolken-Kuckucksheimen ihre Bildung genossen haben und stattdessen bspw. eine Lehre machen oder gemacht haben, entweder gar nicht zur Wahl gehen oder wenn, dann auch nicht verstärkt oder überproportional Grüne wählen.

PS:
Es ist mir vollkommen egal, ob diese Greta irgendeine Behinderung hat und ich finde es grob unsachlich, wenn man seinen eigenen, sachlich fundierten Widerstand dagegen mit Unsachlichkeit verbrämt und damit seinerseits die Sachebene verlässt.

Fritz
7. Juni 2019 11:33

Über meinen Schreibtisch geht gelegentlich die Mitgliederzeitschrift der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaften (GEW). Da findet sich im redaktionellen Teil (neben dem ständigen Gejammer, man würde zu viel arbeiten für zu wenig Geld) der übliche linke multikulturalistische Sermon von Schule ohne Rassismus und Solidaritätsprojekten mit Flüchtlingen, während die Leserbriefe (von Lehrern) sich ratlos zeigen wegen immer mehr Gewalt in der Schule und offener Feindseligkeit gegen Deutsche (Lehrer wie auch Schüler).

Die Realität sieht anders aus, auch für Lehrer.

Lotta Vorbeck
7. Juni 2019 12:30

@Hartwig aus LG8 - 7. Juni 2019 - 09:55 AM

1.) "Ja, das "Dienst tun"! Daran scheiden sich die konservativen Geister. "Hut ab"???
Diese "Dienst tuenden" bilden die Säule, die all die Zerstörer und Vernichter kulturmarxistischer Couleur trägt.
Es wird im Konkreten sehr schwer, sich dem zu entziehen, aber dennoch muss nach Wegen gesucht werden, sich als Teil dieser Säule verabschieden zu können."

++ Andreas Popp [WISSENSMANUFAKTUR] vertritt seit Jahren die These: "Das gegenwärtige, alles und jeden vernutzende System saugt seine Kraft aus all denen, die mitmachen."

Inwieweit man sich dem überhaupt zu entziehen vermag, hängt einerseits von der spezifischen, persönlichen Situation ab und sollte wohl besser auch an anderer Stelle erörtert werden.

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2.) "In diesem Zusammenhang (und ein wenig OT): Hadmut Danisch thematisiert seit ca. drei Wochen, dass das System nach Möglichkeiten zu suchen scheint, sich der bald in Rente gehenden Babyboomer der 1960er zu "entledigen". Er meint festzustellen, dass der Kampf Jung gegen Alt massiv forciert wird ... Er geht ferner davon aus, dass das System nicht primär wegen der Pensions- und Rentenlast zusammenbrechen wird, sondern, zugespitzt formuliert, weil die Babyboomer die letzten sind, die wissen, wie Arbeit geht."

++ Jeder, der seine Augen nutzt um zu sehen, kann beobachten, daß überall dort, wo real wertschöpfend und per Drecksarbeit im Wortsinne die Grundlagen des Gemeinwesens zu erhalten sind, diese Arbeit zum weit überwiegenden Teil von mittlerweile Grauhaarigen geleistet wird.

Entsteigen die geburtenstärksten Alterskohorten welche diese Land je hervorbrachte, altersbedingt dem über zahlreiche Transmissionen sämtliche Untersysteme der großen Maschine antreibenden Hamsterrad, wird dies nicht ohne gravierende, auch nicht mit ausgefeilter Wortakrobatik wegzudefinierende Folgen zeitigen.

Was läge ergo näher, die Hamster möglichst lange weiter im nämlichen Rad rennen zu lassen, wohlwissend, daß man sich ihrer zu gegebener Zeit mit einem Haifischlächeln zu entledigen gedenkt?

Rote Pille
7. Juni 2019 21:38

Wer hier in Wirklichkeit Ressentiments produziert,
dargestellt am Beispiel des Islamunterrichts in Österreich. Wen müssen Muslime eigentlich lt. IGGiÖ Islamuntericht "verabscheuen" und "feindlich gesinnt" sein?

In Österreich ist die IGGiÖ (Islamische Glaubensgemeinschaft Österreich) für den Islamunterricht zuständig. Sie hat Folgendes bezüglich Bildern im Islamunterricht gelehrt:

Wortwörtliches Originalzitat:
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"Es ist haram derartige Bilder herzustellen, sie zu veröffentlichen, sie zu erwerben, sie nach Hause, ins Büro oder Geschäft zu bringen oder sie an die Wand zu hängen. Es ist haram sie betrachten zu wollen. Das gilt auch für Bilder von Tyrannen, Ungläubigen und Ungerechten. Ein Muslim muß solche Leute verabscheuen und ihnen um Allahs Willen feindlich gesinnt sein."
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Quelle: "Erlaubtes und Verbotenes im Islam", von Yusuf Al-Qaradawi, Seite 105
Hier ein Link zum Buch mit Vorwort der IGGiÖ:
https://de.scribd.com/document/4447099/Erlaubtes-und-Verbotenes-im-Islam-Jusuf-al-Qaradawi

(Ich distanziere mich ausdrücklich von jeglicher Hetze! Für den Inhalt des von der IGGiÖ verwendeten Buches bin ich nicht verantwortlich!)

Niedersachse
7. Juni 2019 22:40

@RMH

"Wenn ja, dann würden Sie wissen, dass hier eine echte Teilung der sog. "Jugend" vorliegt bzw. man auch hier nicht alle über einen Kamm scheren kann. "

Ob eine Teilung vorliegt kann ich schlecht beurteilen und ich schere auch nicht alle über einen Kamm. Ich habe aber den Eindruck - und der verstärkt sich zunehmend - das die "Jugend" solchen Leuten wie uns nicht gerade wohlgesonnen ist. Zumindest wenn man von den Wahlergebnissen der letzten Europawahl ausgeht, wo die AfD mickrige 6 Prozent bei den unter 30- jährigen bekommen hat. Selbstverständlich werden Kinder und Jugendliche vom Kindergarten an indoktriniert, das war ja ansatzweise auch zu meiner Zeit (Jahrgang 1978) schon so, wenn auch nicht in dem Maße wie heute. Aber wie ich schon so oft geschrieben habe, die Alltagserfahrungen auch abseits der Schule sollten doch eigentlich lehrreich sein, oder?! Das Problem ist, dass gerade junge Leute nichts bis wenig hinterfragen und die veröffentlichte propagierte Meinung als ihre eigene Meinung ausgeben. Sie "glauben" von sich selbst, sie seien "systemkritisch" ohne zu merken, dass sie exakt ein Teil dieses Systems sind und mehr oder weniger die Rolle von Statisten einnehmen wie z.B. bei "fridays for future" - eine Bewegung, die von oben orchestriert wird, beworben und befördert wird.

Gut, meine Bewertung von Greta Thunberg auch aufgrund ihres Handicaps war vielleicht etwas polemisch und unsachlich, das gebe ich zu.

brueckenbauer
8. Juni 2019 07:39

Die Stammeskämpfe zwischen Kanaken und Kartoffeln auf den Schulhöfen - das gibt es seit vierzig Jahren. Und obwohl ich da mit den Kartoffeln sympathisiere, muss ich sagen: Das ist ein Kampf von gleich zu gleich, und er hat viel dazu beitragen, Geburtsdeutsche wieder zu bewussten Deutschen zu machen.

Was bei Wöllenstein damit vermanscht wird: der Klassenkampf von oben, den die Kulturmarxisten gegen die traditionalistischen Moslems führen. Das geht mich nichts an. Wie komme ich dazu, mit den Kulturmarxisten in "Einheitsfrontpolitik" zu machen? Allenfalls doch, wenn das ein klarer Deal wäre: wenn die Kulturmarxisten erklären würden: Wir stellen den "Kampf gegen rechts" offiziell ein. Nicht bloß mit der Begründung, dass "wir " doch eigentlich alle zusammengehören wg. "Aufklärung", "westlichen Werten", "Ideen von 1789", "Errungenschaften" u.a. hohlen Phrasen.

Ich kann ja verstehen, dass Frau Wöllenstein da selber noch keinen klaren Standpunkt gefunden hat. Aber das heißt nicht, dass wir keinen haben dürfen.

Wir können nicht gegen zwei Gegner gleichzeitig kämpfen. Wir müssen abwarten, bis wenigstens eine der beiden Seiten uns ein klares Angebot macht: kein Kampf gegen rechts.

Lotta Vorbeck
8. Juni 2019 08:41

@Niedersachse - 7. Juni 2019 - 10:40 PM

"... Gut, meine Bewertung von Greta Thunberg auch aufgrund ihres Handicaps war vielleicht etwas polemisch und unsachlich, das gebe ich zu."

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Mal abgesehen davon, daß es in einer völlig zerütteten Familie aufwuchs, qualifizieren erst seine Behinderung und der damit einhergehende Habitus dieses Fräulein für die ihm zugeschobene Funktion.

Und wie es der Zufall will, entstammt der Entdecker des "menschengemachten Klimawandels" ein und demselben Familienclan ...

Venator
8. Juni 2019 12:26

Die Stammeskämpfe zwischen Kanaken und Kartoffeln auf den Schulhöfen - das gibt es seit vierzig Jahren. Und obwohl ich da mit den Kartoffeln sympathisiere, muss ich sagen: Das ist ein Kampf von gleich zu gleich, und er hat viel dazu beitragen, Geburtsdeutsche wieder zu bewussten Deutschen zu machen.

Das ist ja toll! Wo ist diese Welt und wie kann ich dorthin emigrieren? Ich kenne das nämlich nur, als totale Unterwerfung, die paar Biodeutschen übernehmen Habitus und Sprache der Invasoren und erfinden sich irgendwelche nichtdeutschen Vorfahren um nicht als "reindeutsch" da zu stehen. Das man sich als Deutsche zusammen geschlossen hat, um gegen diese Straßentyrannei vorzugehen war vielleicht noch bis in die 80ér so, danach sicher nicht mehr. Da kann man sich gerne mal mit der Geschichte der Straßengangs in Westdeutschen Großstädten zu Beginn der 90er informieren. Die sind praktisch nie auf einheimischen Widerstand gestoßen.Was einerseits an der dann folgenden Kriminalisierung von jeglichen Widerstandhandlungen liegt und andererseits an den kleinen, weichen Sensibelchen, die dann ab 1990 nachgekommen sind.

Heutzutage sieht man ja praktisch nur noch blonde, bebrillte Hänflinge, die schon Opfer auf der Stirn stehen haben und auch genauso behandelt werden. Da passt das fehlende, eigenständige Denken und die Rückgratlosigkeit perfekt dazu. ( ich wähle die gleiche Partei wie meine Lehrer...wer da kein Würgereiz bekommt, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen)

RMH
8. Juni 2019 17:12

@Niedersachse,

meine Vermutungen werden von anderen wohl auch ähnlich gesehen:

https://www.welt.de/politik/deutschland/article194420459/Jugendforscher-Warum-junge-Leute-CDU-und-SPD-ablehnen.html

Hier wird das Klima-Thema auch als "Oberschicht"-Thema gesehen und die soziale Frage als noch lange nicht abgeschrieben.

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