24. Juni 2019

Garzweiler, Greta – Vergebliche Warnungen

Gastbeitrag / 32 Kommentare

von Heino Bosselmann -- Wir gehen turbulenten Zeiten entgegen. Der Lübcke-Mord wird zu heftigen Anti-Rechts-Kampagnen führen.

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Deren Ziel wird es sein, Konservative, EU-Kritiker, Nationalisten und Rechte als „Nazis“ zu diffamieren, obwohl sie mit dem kriminell-brutalen Simpel und selbsterklärten Nazi, der den Mord offenbar begangen hat, nichts gemein haben. Es wird in manchen Berufsfeldern sicherlich Säuberungen geben.

Zum anderen gewinnt die Linke in Gestalt der neubürgerliche Grünen und der Neo-Sozialisierer im allgemeinen und der aufgeregt-apokalyptischen Greta-Bewegung im besonderen nicht nur die Initiative, sondern die Hegemonie: „Friday for Future“ ist offenbar Konsens, bis mindestens in die CDU hinein. Tagebaue zu stürmen und vor modernen Kohlekraftwerken zu demonstrieren gilt als couragierter Akt und solcherart als Zeichen einer politisch wieder erwachten Jugend, die endlich ihre Lethargie und ihre virtuelle Existenz überwindet. Ganz offiziell soll sich die Berliner Republik dessen freuen.

Darf man Bezüge zur Geschichte herstellen? Provokant darüber nachgedacht: Die starke europäische Rechte der Zwischenkriegszeit läßt sich - im Zusammenhang mit der durch Krieg und Revolution aufgelösten Ordnung - als ein Reflex auf Gewalt gewinnende linke Utopismen der Revolutionszeit 1917 ff., vor allem auf Sozialisierungstendenzen und nachahmenden Bolschewismus in Gestalt der entstehenden Kommunistischen Internationale verstehen. Sie stellt eine reaktionäre Reaktion auf eine linke Offensive dar, die ihre eigene Geschichte hat.

Ausgestattet mit einer kritischen, daher tendenziell pessimistischen Anthropologie sowie einer hobbesianischen und dezisionistischen Staats- und Rechtsphilosophie, versuchte die Rechte einerseits intellektuell-philosophisch, andererseits politisch-praktisch einen neuen Jakobinismus einzudämmen und radikalisierte sich in den zunehmend rabiaten Auseinandersetzungen dann selbst. Ja, mit fatalen Folgen. Denn Radikalität erzeugt Gegen-Radikalität und droht Maß und Vernunft zu verlieren.

Ernst Noltes phänomenologisches Verfahren beschreibt die historische Grundlage des Faschismus als „Antimarxismus, der den Gegner durch die Ausbildung einer radikal entgegengesetzten und doch benachbarten Ideologie und die Anwendung von nahezu identischen und doch charakteristisch umgeprägten Methoden zu vernichten trachtet, stets aber im undurchbrechbaren Rahmen nationaler Selbstbehauptung und Autonomie.“

Heute registrieren wir bis ins Neubürgertum der Republik hinein extremen linksgrünen Moralismus mit geradezu gesellschaftsneurotischen Zügen und eine antirechte Hysterie, die die Demokratie entscheidend von „Rechtsradikalen“ bedroht sieht.

Beides steigert sich dieser Tage: Der Lübcke-Mord wird als willkommene Rechtfertigung für forcierte Anti-Rechts-Kampagnen herangezogen. Und die bislang wie sediert erscheinende Jugend rennt - dankbar für Sinngebung - maschinenstürmerisch gegen Garzweiler und Kohlekraft an. Ihren Empfindungen und Aktionen eignet dabei etwas Expressionistisches im Sinne von Weltende-Impressionen und Weltenende-Stimmungen. Dies erinnert durchaus an Befindlichkeiten vor hundert Jahren.

Der expressionistische Lyriker Georg Heym (1878–1912) schrieb am 15. September 1911 in sein Tagebuch:

Mein Gott – ich ersticke noch mit meinem brachliegenden Enthusiasmus in dieser banalen Zeit. Denn ich bedarf gewaltiger äußerer Emotionen, um glücklich zu sein. Ich sehe mich in meinen wachen Fantasien immer als einen Danton oder einen Mann auf der Barrikade, ohne meine Jacobinermütze kann ich mich eigentlich gar nicht denken. Ich hoffte jetzt wenigstens auf einen Krieg. Auch das ist nichts.

Mein Gott, wäre ich in der französischen Revolution geboren, ich hätte wenigstens gewußt, wo ich mit Anstand hätte mein Leben lassen können. (…) Alle diese Leute können sich in diese Zeit eingewöhnen, sie alle, Leute des Innern, können sich schließlich in jeder Zeit zurechtfinden, ich aber, der Mann der Dinge, ich, ein zerrissenes Meer, ich immer im Sturm, ich der Spiegel des Außen, ebenso wild und chaotisch wie die Welt, ich leider so geschaffen, daß ich ein ungeheures, begeistertes Publikum brauche, um glückselig zu sein, krank genug, um mir nie selbst genug zu sein, ich wäre mit einem Male gesund, ein Gott, erlöst, wenn ich irgendwo eine Sturmglocke hörte, wenn ich die Menschen herumrennen sähe mit angstzerfetzten Gesichtern, wenn das Volk aufgestanden wäre, und eine Straße hell wäre von Pieken, Säbeln, begeisterten Gesichtern …

„Ich wäre mit einem Male gesund …“ – Klar , das ist beinahe schon Dichtung, und Georg Heym war zweifelsohne ein großer Dichter; aber eine ähnliche Stimmung – freilich ins politisch Triviale gewendet – dürfte die von der wohlmeinenden Schule und dem faden Hedonismus der Elterngeneration gelangweilte und an der eigenen Leidenschaftslosigkeit wie der Unfähigkeit zu Erlebnis und Bewährung krankende Jugend erfassen, zumal es für sie bislang nur eine einzige Richtung gab – die möglichst intensive Teilnahme am Konsumismus.

Darüber hinaus blieb nur die rezeptive Trägheit des beidohrig abgestöpselten Medienjunkies. Held konnte mancher allenfalls im Virtuellen als „Gamer“ sein, im Realen fehlte es an Kraft, Ausdauer und Selbstüberwindung.

Endlich aber tut sich etwas. Die ominös-sinistre Greta erscheint als Heilsbringerin und formuliert das Ziel ganz im Sinne eines quasireligiösen Erlösungsversprechens, und zwar an die Adresse der Kinder und Jugendlichen, die einzig noch reinen Herzens und ohne (Umwelt-)Sünde sind.

Was uns Beobachtern geradezu unheimlich erscheint und düster nach Kinderkreuzzeug aussieht, empfinden die bislang weitgehend untrainierten und klarer Ziele entbehrenden Heranwachsenden als vitalisierend und romantisch. Erlebten sie sich bisher passiv als Objekte einer sie festsetzenden und festhaltenden Erziehung, finden sie neuerdings zu einer kollektiven Inspiration und Kraft, die ihrerseits sogleich linksgrün instrumentalisiert wird, mit dem Vorteil, daß „ethisch“ kaum Einwände zugelassen werden, sondern die erwachsene Politik das tut, was die Elterngeneration schon immer tat, nämlich „Bravo!“ rufen und „Weiter so!“, wenn die Kleinen endlich mal den Computer runterfahren und sogar ihr Kinderzimmer verlassen, um sich „zu engagieren“. All die schulisch inszenierten Kampagnen haben das nicht zu erreichen vermocht.

Die Erwachsenenwelt sieht sich schuldig gesprochen. Aber das paßt ihr! Denn sie fühlte sich halbbewußt in ihren Verbrauchergewohnheiten und in der symptomatischen Doppelmoral namentlich der linken Hedonisten ohnehin unausgesprochen schon immer so. Alle Moral nämlich geht von Selbstbeschränkung, Maßhalten und Demut aus. Dies durchzuhalten, dazu ist die „Wachstumsgesellschaft“ systembedingt nicht in der Lage und der einzelne Besserverdiener nicht willens. Namentlich die am Prenzlauer Berg praktizierte Lebensweise bedarf globaler Extremausbeutung von Menschen und Rohstoffen.

Jetzt akzeptieren die grünwählenden Eltern den über sie verhängten naiven Schuldspruch der Nachfolgegenration sogleich und können ihm nichts entgegenhalten. Das Kind des Andersenschen Märchens hat gesprochen: Der Kaiser ist nackt! – Aber das war er immer. Klar lebten die europäischen Nachkriegsgenerationen maßlos und zu Lasten der Umwelt. Und ohne Schuld kommt auch weiterhin niemand durch! Auch die heranwachsenden Infantilrevoluzzer nicht , maßen es sich – aus der Gnade einer neuerlich späten Geburt – jedoch an, die gesamte Gesellschaft schuldig zu sprechen, zumal sie mit ihrer risikolosen, allerdings riskanten Revolte zunächst den Beweis weder antreten müssen noch können, später umweltbewußter zu handeln.

Um es mal satirisch zu schärfen: Eben noch fest verschnallt auf dem Rücksitz des elterlichen SUV auf dem Weg zum nächsten Indoor-Event, legasthenisch und aufmerksamkeitsdefizitär und durch Internierung in Elternhaus und Ganztagsschule hyperkinetisch nervös, häufig adipös, allergiegeplagt, lactoseintolerant und glutenunverträglich, überhaupt überreizt und idiosynkratisch, zudem antriebslos und daher auf Animation angewiesen, erkennen die Heranwachsenden plötzlich eine Richtung für sich, für die sie endlich nicht mehr auf die ansonsten erforderlichen Förderpläne und Nachteilsausgleiche der Inklusionspädagogik angewiesen sind: Nichts Geringeres als Weltrettung! So werden Zwerge in Wochenfrist zu Drachentötern.

Und keine Anregungen wirkt so intensiv und viral wie die aus Angst hergeleiteten: Gegen den Klimatod! Die Erwachsenen haben die Welt vergiftet; wir Jungen aber werden beides heilen, Welt und Mensch. Das ist nichts weniger eine totalitäre Zielstellung, die die Massen ergreift. Und daher kommt ein Großteil der unerwarteten Kraft, mit der nicht mal die Kleinbürger Habeck und Baerbock rechneten, die nun Mühe haben, ihr politisches Erfolgsglück zu fassen und die Jungschar für sich zu mobilisieren.

Kraft erzeugt Gegenkraft, Bewegung erzeugt Gegenbewegung und Reaktion. Wie wird sie aussehen? Hat sie überhaupt Ressourcen? Eines aber ist sicher: Dynamik. Aber wo Dynamik wächst, da wächst gleichzeitig die Gefahr. Und das Risiko jedes Einzelnen, der sich positioniert. Gegenwärtig reicht es schon aus, kritische Akzente gegen die linksgrünen Selbstläufer zu formulieren, um diffamiert zu werden.

Geschichtlich betrachtet kam die radikale Linke, wo sie Hegemonie und Macht gewann, immer in albtraumhaften Unterdrückungsgesellschaften an. Ebenso schuldig wurde die radikale Rechte. Der konservative Reaktionär warnte, wurde aber kaum je gehört.


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Kommentare (32)

Fritz
24. Juni 2019 10:20

Der Vergleich mit der Zeit vor dem ersten Weltkrieg hinkt, finde ich. Ich kann bei den heutigen Klima-Demonstrierern keine heroische Tendenz erblicken, schon gar keine Todesbereitschaft. Die beschweren sich ja schon, wenn die Polizei sie festsetzt und sie nichts zu trinken bekommen.

Laurenz
24. Juni 2019 11:22

Werter Herr Bosselmann, seien wir doch froh um jede Sau, welche die Linke im Wochentakt durchs Dorf treibt. Sonst hätten Sie ja auch nichts zum schreiben. Das ist wie beim Sonntagshelden Herrn Wessels vor einer Woche, wo unser werter Mitforist @Andreas Walter sich geschickt zum neuen SiN-Jesus stilisierte.
Ob nun Frau Barley sich für eine Senkung des Wahlalters einsetzte, der Rechtsstaat beim NSU-Verfahren versagte und es zuläßt, daß Akten für 120 Jahre geschwärzt werden, oder Herr Strache abserviert wurde, was bisher nur Herrn Kurz auf 59% in den Umfragen hievte, oder ein Bundeswehr-Offizier Asyl beantragte, alles verliert sich früher oder später im Sumpf des politischen Versagens unserer politischen Kaste.
Sie, Herr Bosselmann, lassen Sich viel zu sehr durch den Zauber der Dunklen (linken) Seite der Macht in deren kranke Lebenswelt hineinziehen. In Asien warten über 1 Milliarde Menschen darauf, sich endlich einen SUV bestellen zu können, um sich mit diesem, wie auf Bali Lebensalltag, mehrere Stunden täglich in einen Stau stellen zu können. Endlich zuhause oder im Büro angekommen, wird die Wohnwelt durchgekachelt auf 16 Grad heruntergekühlt, eine Lebensperspektive, die den Asiaten die nächsten 20 Jahre beschäftigen wird. Entscheidend ist nur die Frage, ob wir die SUVs und die dazu nötigen Kohlekraftwerke dahin verkaufen, oder wer anders. Die leicht zu vorhersagende Eskalation linker Mißwirtschaft, die Sie nur allzu lebendig in Ihrem Artikel beschrieben haben, ist das Wasser auf unseren Mühlen, seien wir also ob dieser linken Unfähigkeit per se dankbar. Wir müssen nur im Falle der Eskalation aufmerksam sein, um zu den richtigen Zeitpunkten die retro-demokratische Alternative anzubieten, zwecks Vermeidung alter historischer Fehler. Bis hier die Hälfte der Bevölkerung, wie in der Weimarer Zeit, endlich wieder an Hunger leidet, ist es noch ein weiter Weg. Packen wir's an.

Thymotiker
24. Juni 2019 11:27

Die Mosaikrechte muss beides zulassen:

1. Kritik am Klimawahn,
2. die Entstehung einer blau-grünen, "türkisen" öko-patriotischen Bewegung bzw. eines ökopatriotisch-sozialen Mosaiks.

Wer sich von Weg Nr. 2 angesprochen fühlt: Geht zu den Freitags-Nichtschülern und verteilt Flugis! Es braucht zumindest Webseiten, YT-Kanäle o.ä. als Anlaufstelle, Kontakt- und Fixpunkte. Distanziert Euch nicht von der IB, aber trennt das unbedingt.

Schärfen wir unsere öko-regionalen Argumente.

Gustav Grambauer
24. Juni 2019 11:46

Dugin hat in Freiburg süffisant nach irgendeiner Spur Heideggers im öffentlichen Raum gesucht, vergebens, nicht mal eine winzige Heidegger-Straße gibt es dort. Aber das könnte sich mittelfristig ändern, die Änderung liegt in der Logik des Prozesses. Heideggers Kehre-Motiv und z. B. das Mumford-Thema der Megamaschine, beide unzählig oft von Bahro zitiert, bieten sich geradezu an, um im schlimmsten - und nicht unwahrscheinlichen - Fall einen Großteil je der Rechten und Linken unter der grünen Fahne in den neuen Totalitarismus hinein zu einen.

Der Effekt wäre ein breites (!) Bündnis für die Rückstufung des Anspruchs der technogenen Zivilisation auf den einer biogenen Zivilisation, ganz nach Malthus-Plan. (Bitte keine Illusionen: die Elite würde problemlos diejenigen technogenen Elemente für sich beibehalten, die sie für die Totalkontrolle der Massen braucht.) Der Binneneffekt bei uns wäre:

1. das Potential der völkischen Rechten würde zugleich mit ein paar hingeworfenen Krumen vom Tisch des Herrn à la "Heimatliebe" (als Testballon im austrischen Wahlkampf bereits bewährt) ratzfatz wie mit einem Turbinensauger abgesaugt werden,

2. das rechte Feld in den Koordinaten wie wir sie heute haben wäre komplett dem Besitzstolzbürgertum ergo den Steuersenkungsseligen ergo den Libaralen überlassen.

Das bei Herrn Bosselmann anklingende psychologische Problem und die Referenz der Zwischenkriegszeit sind hochinteressant. Noch nicht mit der Donovan-Koketterie vor drei Jahren, vielmehr jetzt mit der Zuspitzung der Lage und den sich abzeichnenden Binnen-Grabenkämpfen bei uns wird es m. E. Zeit, nach "Marx von rechts her lesen" einmal mit dem Projekt "Theweleit von rechts her lesen" zu beginnen, getreu dem Motto: "da, wo`s wehtut, da geht`s lang". Die Alte Rechte konnte dieses Projekt verständlicherweise nicht angehen, aber wir könnten, sollten und müßten es angehen, dort liegen die Schlüssel zu sauberen Positionierungen in den jetzt anstehenden Auseinandersetzungen verborgen. (Rechte mit einer Konquistadorenmentalität dem eigenen Geist gegenüber werden sowieso jetzt nochmal Theweleit lesen und für sich neu sortieren.)

- G. G.

Andreas Walter
24. Juni 2019 14:17

@Laurenz

SiN-Jesus? Dazu habe ich doch viel zu viel Engst.

Doch die meisten von euch leben damit eben schon seit ihrer Kindheit, ich habe erst vor 10 Jahren entdeckt, was hier in Deutschland los ist, und wie es in der Zeit auch immer mehr eskaliert ist.

Oder weiß ich womöglich mehr als Ihr? Habe ich darum womöglich mehr Engst vor diesen ganzen antideutschen Spinnern als Ihr?

Habe gestern zum Beispiel erst erfahren, wer Kurt Eisner getötet hat. Den Namen hatte ich schon mal gehört, doch dann habe ich mir das Ganze mal genauer angesehen.

Was an dem Tag dann auch im bayerischen Landtag los war erzählt man auch lieber keinem normalen Deutschen. Denn früher hätte ich mich auch noch gefragt, wie eine Kulturnation so aus dem Gleichgewicht geraten kann. Seit ein paar Jahren aber bin ich selbst Zeitzeuge, wie das geht, wie das passiert, und wer dazu was beiträgt. Wetten, dass die linke und liberale Presse, und das ist hier in Deutschland fast die Gesamte, darum nicht deeskalieren wird?

Wenn sind Wir darum "Jesus", nicht ich. Ich bin auch nur einer von vielen, denen sie an den Kragen wollen. Die wollen selbst den Juden in Israel an den Kragen, wenn die Presse nicht auch das nur erfunden hat.

Sandstein
24. Juni 2019 14:44

Also so wie ich das wahrnehme kommen nun die routinemäßigen Meldungen über Rechtsterrorismus in immer höherer Frequenz. Abzeichen bei Polizisten, Diskussionen über eine "2te Bundeswehr", Reichsbürger, Nazirockfestivals, es wird immer mehr in die Kanäle gespült.
Die Funktion die solche lancierten Kampagnen haben sollen ist glaube ich allen klar, aber wie deutet man das nun?
Habe mir gestern schon das sandsteinige Köpfchen zermeißelt, klug bin ich nicht geworden.
Denke man sollte es am ehesten so interpretieren: mehr Meldungen, mehr Flutungen an die Rezeptoren, desto mehr Wirkung. Daraus kann man dann aber auch ableiten, dass mehr Wirkung nötig ist. Ach ich lande ja schon wieder bei gestern -.-

Ab an die Havel 'ne Kühlung holen. :)

heinrichbrueck
24. Juni 2019 15:16

Der Tathergang bezüglich dieses Falles und seiner Instrumentalisierung wären untersuchenswert. Die Zeitspanne, die zwischen Unterstellungsmotiv und Terrassenverabredung liegt, beträgt vier Jahre. Warum diese vierjährige Wartezeit eingeplant wurde, erschließt sich mir nicht ganz. Wie aber der „Kampf gegen rechts“ funktioniert, aufrechterhalten werden kann, ist bekannt. Wer soll also bekämpft werden? Wie sieht der Plan aus? Wird ein Land mit fremden Völkern geflutet, dürfte eigentlich jedem klar sein, wie der Plan gedacht war, ist dieser Jemand nicht total gehirngewaschen. Soll dieser Plan auch tatsächlich gelingen, muß eine erfolgreiche Gegenmaßnahme verhindert werden. Es historisch so hinzubiegen, also die Durchführung als selbstgewollt erscheinen zu lassen, erfordert die Mithilfe der Betroffenen.
Eine Bewegung: Kampf gegen Rechts + Rettet das Klima! Wer die Rechten verhindert, rettet das Klima. Wer diesen Kampf kämpft, bleibt am Leben. Wer diesen Kampf nicht kämpft, oder auf der Gegenseite kämpft, muß sterben. Damit sind die Vorgaben verteilt, und die Konditionierungen dürfen ablaufen. Was für ein Vertrauen die Beherrschten doch haben müssen, zu denken, Herrschaftsmacht würde immer wieder neu ausgehandelt - und das Mitbestimmungsrecht einer Gegenwart, sichtbar in Wahlkämpfen, die Entscheidungsfindung in der Vergangenheit, siehe Realitätsbeschaffenheit, beherrschen könnte. Oder wie Gerald Dunkl es formulierte: „Herrschaft ist dann perfekt, wenn die Beherrschten das wollen, was die Herrscher von ihnen wollen, daß sie wollen.“
Warnungen können eigenständiges Denken nicht ersetzen. Vielmehr werden sie an der Stelle Teil des Verhöhnungskreuzzuges, wenn sie die mörderischen Voraussetzungen nicht einkalkulieren.

Andreas Walter
24. Juni 2019 15:31

@Laurenz

Och, jetzt haben Sie doch mal ein bisschen Mitleid, Laurenz. Sie verstehen doch auch sonst immer alles.

https://www.rtl.de/cms/bautzen-spaziergaenger-finden-wolfswelpen-im-wald-4356521.html

Johannes Poensgen
24. Juni 2019 16:35

"Namentlich die am Prenzlauer Berg praktizierte Lebensweise bedarf globaler Extremausbeutung von Menschen und Rohstoffen."

Nur weil sie von Rechts geäußert wird, wird diese Aussage nicht richtiger. Ich frage mich immer ernsthafter wie eine Kritik der herrschenden Zustände mit den längst durch Theorie und Tatsachen widerlegten Ladenhütern linker Globalismuskritik von anno dazumal am Bein gelingen kann. Denn Globalismusschäden gibt es, aber die alte Leier von der Ausbeutung der Dritten Welt gehört definitiv nicht dazu.

Niekisch
24. Juni 2019 16:38

"Darf man Bezüge zur Geschichte herstellen?"

Dürfen schon, sehr geehrter Herr Bosselmann. Aber es ist ohne jeden Sinn. Keine der Generationen von ganz links bis ganz rechts vor der jetzigen "Fridays for future"- Generation war jemals derart von jeglicher Tradition abgerissen und schuldbezogen gruppentherapiert wie diese. Diese Kinder haben kein Ziel, nur den Untergang vor Augen.

Gracchus
24. Juni 2019 20:15

@Thymotiker hat recht.

Nicht vergessen: es kämpfen auch Matriar- vs. Patriarchat.

@Gustav Grambauer
Ihrem Kommentar interessiert folgend: wieso jetzt Theweleit von rechts lesen?

Fredy
24. Juni 2019 21:37

Die Hausdurchsuchung bei K&K ist nicht mehr fern. Ich hoffe nur, dass die Beiden nicht die falschen Stellen in den falschen Büchern markiert haben, wie etwa Selber. Mehr wäre nicht zu finden. Aber das würde reichen um alles zu rechtfertigen, alles.

Andreas Walter
25. Juni 2019 01:09

Ach wie gut dass ich vieles nicht weiß. Dadurch muss ich immer wieder vieles nachschlagen, von dem hier die Rede ist:

“Theweleit was born in Ebenrode, East Prussia (now Nesterov, Russia), the son of a railway company worker and a Jewish mother. He wrote the following about his father: "Above all he was a railroader, wholeheartedly, as he used to say, and then a human being. He was a rather good human being and a good fascist. His beatings which he gave away abundantly and brutally as it was usual in his time and with the best of intentions were the first lessons I received on fascism, a fact I only later fully discovered."[1]“, Wikipedia, Klaus Theweleit

Damit kann ich was anfangen. Sein Buch Männerphantasien erklärt sich damit auch von selbst. Männerliteratur ist das allerdings nicht, sondern Kulturmarxismus. Was hat eigentlich seiner Mutter an diesem Mann gefallen?

Zu Prenzlauer Berg habe ich auch was gefunden, was mir ein glaubwürdiges Bild vermittelt:

https://www.focus.de/regional/berlin/berliner-geschichten/berliner-stadtteil-check-top-10-klischees-diese-dinge-sind-typisch-prenzlauer-berg_id_5394048.html

Das klingt für mich nach Stuttgart, wie die Landesregierung von Baden-Württemberg.

Die Grossindustrie hat in Deutschland darum schon lange kein Problem mehr mit Grün, hat sich auf den deutschen Sonderweg eh schon eingestellt. Dank der Globalisierung. Benziner und Dieselautos für den Rest der Welt produziert man dann halt in den Auslandswerken. Die Grosskonzerne haben sich innerlich darum schon lange von Deutschland verabschiedet, bauen hier höchstens noch Windkrafträder. Der Mittelstand versucht dagegen verzweifelt die Löhne zu drücken, mit immer mehr Ausländern, die sie an die Maschinen stellen, stellen wollen, um im internationalen Wettbewerb noch mithalten zu können (selbst Heckler und Koch soll es gerade nicht so gut gehen, was ich sehr bedaure).

Ströer (Rezo) ist natürlich auch mit von der Partie, braucht wohl billige Plakatierer:

https://www.stroeer.de/news/stroeer-news/news-artikel//made-in-germany-made-by-vielfalt.html

Viele Familienunternehmen aus dem Westen, im Osten gibt es ja kaum welche, weiß die Zeit darüber zu berichten:

https://www.zeit.de/2019/15/made-in-germany-made-by-vielfalt-kampagne-familienunternehmen-ostdeutschland

Wahrscheinlich sind die Grünen darum auch nur gekauft, wollen gar keine richtige Revolution. Sind eben beteiligte und damit kontrollierte Opposition. Damit die Roten nicht zu übermütig werden und die Jugend nicht zur AfD überläuft. Inszeniert man darum Revolution light, garantiert ohne Zucker. Junge Frauen sind ausserdem am leichtesten zu beeinflussen. Dazu holt man dann eben auch noch den KiKa mit ins Flüchtlingsboot:

https://www.kika.de/schau-in-meine-welt/sendungen/sendung103934.html

Welche Hautfarbe die vielen kleinen neuen Babys und zukünftigen Steuerzahler haben ist doch der Oberschicht, den Politikern und den Vereinten Nationen Latte. Latte Machiato. Brown light erspart zudem das Sonnenstudio und selbst die Urlaubsbräune, denn fliegen soll ja auch verboten werden. “Germany Must Perish!“

Laurenz
25. Juni 2019 04:49

@Niekisch .... ich hatte schon öfters die alte Podiumsdiskussion von Marc Steyn über Multi-Kulti gepostet, in der er über die weiße muliti-kulturelle Luxuskaste sagt "we agree to know nothing about anything" oder "before the multi-culture-era we talked about facts".
Der Mangel an ideologiefreier Bildung hilft uns gewaltig, den Karren in den Dreck zu fahren. Das aus der Zeit gefallene Sprichwort im Struwelpeter "wer nicht hören will, muß fühlen" wird durch seine Ausbootung selbst wieder an pädagogischer Bedeutung gewinnen.

RMH
25. Juni 2019 06:48

"... hat in Freiburg süffisant nach irgendeiner Spur Heideggers im öffentlichen Raum gesucht, vergebens, nicht mal eine winzige Heidegger-Straße gibt es dort."

Immerhin, eine Schule sollte einmal nach Heidegger benannt werden, was schon damals verhindert wurde. Ernst Jünger hat Heidegger deswegen geschrieben:

"Ich beglückwünsche Sie dazu, daß die Schule nicht nach Ihnen benannt wurde. Lebten wir in ''normalen Zeiten'', dann wäre sie nach Ihnen benannt worden."

https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14347117.html

Ach ja, eher "off Topic", aber die Wiederentdeckung dieses verlinkten Interviews ist für mich mein persönliches Fundstück der Woche (evtl. kennen es ja schon einige hier. Interessant auch, was E. Jünger in dem Interview zu Auschwitz sagt). Da werden bspw. auch die Grünen kurz angesprochen und E. Jünger weißt zurecht auf die diesbezüglichen Essays seines Bruders hin.

"Die Perfektion der Technik" und "Maschine und Eigentum" von F.G. Jünger warten auf eine kleine Wiederentdeckung (dies auch in dem Zusammenhang, weil G.G. explizit Mumford genannt hat). Auch mit Grünen gibt es Ebenen der Verständigung - ob dies aber "im schlimmsten - und nicht unwahrscheinlichen - Fall einen Großteil je der Rechten und Linken unter der grünen Fahne in den neuen Totalitarismus hinein zu einen." führt, dazu muss dann aber deutlich mehr kommen, als ein kleiner link-rechts-links Austausch über bspw. F.G. Jünger.

Noch ein Hesse
25. Juni 2019 07:18

Schöner Text, herzlichen Dank! Ja, es geht analytisch schärfer, auch konstruktiver, aber ab und zu darf man doch auch einfach mal Spaß haben beim Lesen ...

@Niekisch: Ja, sicherlich. Trotzdem scheint mir bei SEHR vielen Jugendlichen die von Heym so wunderbar beschriebene emotionale Ladung immer noch abrufbar, nur dass sie heute noch müheloser lenkbar ist als damals.

Valjean72
25. Juni 2019 07:33

@heinrichbrueck:

“Wird ein Land mit fremden Völkern geflutet, dürfte eigentlich jedem klar sein, wie der Plan gedacht war, ist dieser Jemand nicht total gehirngewaschen. Soll dieser Plan auch tatsächlich gelingen, muß eine erfolgreiche Gegenmaßnahme verhindert werden.“

“Eine Bewegung: Kampf gegen Rechts + Rettet das Klima! Wer die Rechten verhindert, rettet das Klima.“

.

Das Aufblasen und Ausschlachten (kurzum: die Inszenierung - im doppeldeutigen Sinne - des Mordfalls Lübke) verdeutlichen einmal mehr, dass eine Anbiederung wahrhaft patriotischer Kräfte an den polit-medialen Mainstream komplett zum Scheitern verurteilt ist, so man denn tatsächlich eine grundsätzliche politische Wende einläuten möchte.

Der Plan (der "Umvolkung") soll durchgezogen und jedwede Kritik, jedwedes Aufbäumen, sei es auch noch so sporadisch, bereits im Keim erstickt und stigmatisiert werden.

Gustav Grambauer
25. Juni 2019 08:46

Gracchus

"Ihrem Kommentar interessiert folgend: wieso jetzt Theweleit von rechts lesen?"

Habe nur eine Replik auf Herrn Bosselmanns Bezug auf die Zwischenkriegszeit, sich steigernd in seinem Heym-Zitat und gipfelnd in seiner Warnung

"Geschichtlich betrachtet kam die radikale Linke, wo sie Hegemonie und Macht gewann, immer in albtraumhaften Unterdrückungsgesellschaften an. Ebenso schuldig wurde die radikale Rechte. Der konservative Reaktionär warnte, wurde aber kaum je gehört."

gegeben.

Auch wenn bei NSU, Lübcke u. ä. Polizeisprechern und MSM kein einziges Wort glaubend, sehe ich mittelfristig durchaus die Gefahr einer Art RAF aus der rechtsintellektuellen Szene, namentlich aus der Donovan-Fraktion heraus. Die Theweleitesken finden Sie bereits heute auf Rechtstwitter, dort wo man sich äußerlich katholisch gibt, und nach meiner Beobachtung ist die Fieberkurve der ressentiment-geladenen Zerstörungssucht, der Gehässigkeit, des Furors gegenüber jedweder Zivilität sowie des artifiziellen (durch nichts eingelösten) und entsprechend verkorksten Elitegeistes dort am steigen. Dort haben Sie 1:1 die Pathologie, die T. bei den vormaligen Freikorps vorgefunden hat. Was wird aus den Betreffenden, nicht weniger Hedo als ihre linken Pendants, wenn sie, heute noch in Thymos-Fieber und Großkotz-Modus der Militanz, auf einmal nur noch überall mit dem Kopf gegen enggezogene Korridormauern rennen (beginnend schon damit, daß sie z. B. elektronisch einfach abgeschaltet werden) und womöglich in ihrem sozialen Leben isoliert sind. ("Es wird in manchen Berufsfeldern sicherlich Säuberungen geben." - H. B.) Wie eng die Quarantäne bald gezogen wird, wie tief die Demütigungen bald ausgeteilt werden, können Sie daran ermessen, daß heute schon eine Frau Steinbach nahezu unwidersprochen öffentlich als "Nazi" hingestellt werden kann. Wir werden uns mit dem Phänomen der Tiefenpsychologie der Freikorps auseinanderzusetzen haben, hoffentlich nicht erst, wenn es zu spät ist. Habe nichts gegen Freikorps, im Gegenteil, vielmehr fände ich es wichtig, sie vom Gift des Ressentiments sauber zu halten.

Eine andere nicht minder infektiöse Strömung sind möglicherweise diejenigen, die, falls es zu meinem obigen ("völkisch-grünen") Szenario der kommen sollte, als Masse und von der Masse mitgerissen werden.

Und vielleicht vermischen sich dann auch (wieder) beide Strömungen.

- G. G.

Niekisch
25. Juni 2019 11:31

"Die Hausdurchsuchung bei K&K ist nicht mehr fern. Ich hoffe nur, dass die Beiden nicht die falschen Stellen in den falschen Büchern markiert haben, wie etwa Selber. Mehr wäre nicht zu finden. Aber das würde reichen um alles zu rechtfertigen, alles."

@ Fredy 24.6. 21:37: Bitte jetzt mal keine Panik verbreiten! So schnell geht das nicht. Ein Durchsuchungsbeschluß durch richterliche Anordnung ergeht ím Ermittlungsverfahren mit so starkem Tatverdacht, daß mit Verurteilung wegen einer Stzraftat zu rechnen ist. Ich weiß, die Realität.....Aber so ist es nun einmal. Und das Markieren von Textstellen in Büchern wird auch heute noch gerne gepflegt, ist aber harmlos, weil Ausdruck der Gedankenfreiheit und als solches nicht strafbewehrt. Ich rede pro domo, habe die Prozedur wegen eines Gedichttextes nebst erkennungsdienstlichen Maßnahmen über mich ergehen lassen müssen. Die Beamten sind in der Regel auch so ungebildet, daß sie garnicht wissen, welche Bücher beachtenswert sind. Bücher im Hause haben und selbst Bücherinhalte kommentieren ist nur dann gefährlich, wenn irgendwo Strafrechts§§ aufleuchten. Das Rittergut dürfte da kein lohnendes Ziel sein. Das Rittergut und seine Bewohner werden mit Fernkampfmitteln belegt, nicht mit exekutiven Überfallkommandos.

RMH
25. Juni 2019 12:23

@Niekisch,

nachdem in AUT bereits der simple Zahlungseingang einer Spende zu drastischen Eingriffen in die Grund- und Persönlichkeitsrechte des Kontobevollmächtigten geführt haben, ist davon auszugehen, dass in Deutschland auch keine höheren Anforderungen an eine Hausdurchsuchung gestellt werden. In Ländern wie Bayern ohne strikte Laufbahn-Trennung unterschreibt dann womöglich ein Richter den Antrag eines Staatsanwalts, der ein ehem. Kollege gestellt hat (kann m.W.n. in S-A auch so sein). Das die deutschen Staatsanwaltschaften weisungsabhängig und keine vollständig unabhängigen Ermittlungsbehörden sind, wurde Deutschland erst vor kurzem sogar vom EuGH im Rahmen der Rechtsprechung zur Beantragung/Erteilung eines europäischen Haftbefehls bescheinigt. Und so ein elektronischer Buchungsvorgang bei einer Spende ...

Egal, in diesem Land geschehen seit einiger Zeit Dinge, die ich in den 80er und 90er Jahren nie für möglich gehalten hätte. Es fehlt nur noch, dass der Reichstag brennt ... aber irgendetwas in der Art wird auch noch kommen ... spätestens, wenn die neuen Länder falsch wählen.

Thymotiker
25. Juni 2019 13:13

Herr Grambauer, Theweleit ist für mich ein maximal projizierender Freudo(post)marxist. Der Freudianismus (die Psychoanalyse) ist durch die klinische Psychiatrie widerlegt und durch modernere Ansätze wie der Verhaltenstherapie und systemischen Therapie überholt worden. Die “Pathologie”, die man in Theweleits Buch findet, ist a) keine Pathologie gemäß ICD, welche für Ärzte, Therapeuten und Krankenkassen maßgeblich ist, und b) vor allem Theweleits eigenes extremes Projizieren, oder “Lichtmesz-Sommerfeld-Gesetz”.

Bzgl. völkische Ökologie: Freilich gehts darum, Linke nach rechts zu führen, nicht Rechte nach links. Innerhalb der AfD könnte es eine ökopatriotische Plattform geben und man ringt gemeinsam um einen Realkompromiss. Die Führung so einer Plattform und ihre politische Aktivität ordnet funktional so eine Unterströmung und verhindert Spaltung. Sie könnte rechtsökologische Ideen mit jenen wirtschaftsökologischen Ansätzen verbinden, wie Sie die Unternehmen gerade selbst formulieren. Parteienpolitik ist erstmal Realpolitik.
Im vorparlamentarischen Raum sind grundsatzorientiertere Diskussionen denkbar (völkischer Bauernstaat).

Lebensfeindlicher Kinderverzicht fürs Klima, welches Massenmigration anheizt, was im Tod Tausender auf der Flucht, Braindrain und gewissem Bürgerkriegs- oder Konfliktrisiko resultieren kann usw. steht im deutlichen Widerspruch zu vernetztem, ganzheitlichem und nachhaltigem Denken. Ökologisch wäre dagegen z.B. die Schrittweise Ersetzung der Antibabypille, die massiv das Grundwasser, Flüsse und Seen chemisch verseucht, durch Methoden der natürlichen Familienplanung, oder einfach: kinderreiche Familien.

Ökologische Notwendigkeiten können ein Rammbock sein. Werden Individualismus und Globalismus zertrümmert werden, oder Heimat, Kulturen und Völker? Diese Diskussion können wir dem Feind nicht allein überlassen. Ökologie kann totalitäre Züge besitzen, durch ihre Prämissen selbst, aber v.a. wenn diese (hyper)moralisch aufgeladen werden, apokalyptisch "alternativlos" erscheinen. Ökologie lehrt z.T. überindividuelles und zusammenhängendes Verantwortungsdenken, Begrenzung, widerspricht Hedonismus, Individualismus, Konsumismus. Führt zurück zur Natur, irgendwie weg vom bloß diskursiven, vermeintlich total-befreiten, konstruierten Neuen Menschen. Ökologie führt auch den Gedanken der Naturnotwendigkeit in die Politik wieder ein. Sie ist an sich qua Einbettung in manigfacher Naturwechselwirkungen und Gleichgewichtsgedanken ziemlich anti-"fluide" und unprogressistisch, was die Grünen verfälschen. Sie hat, wie Sie richtig erkennen, das Potenzial die Spaltung in rechts und links zu überwinden (“Volksgemeinschaft”). In der Realpolitik bzgl. FFF gehts aber m.M.n. erstmal um Guerilla: (radikal)linke Sozialisation/Enkulturalisation der Jugend verhindern oder abschwächen, Widerspruch pflanzen (mit Fakten verunsichern), einzelne Leute gewinnen usw.

Seneca
25. Juni 2019 13:55

@ Thymotiker: intelligenter Beitrag.

In unserer gesamten Familie verstehen wir alle nicht, warum „die“ Rechte beim Thema Natur und Klinaschutz von vorgeblich Grünen die Butter vom Brot nehmen lässt.

Gustav Grambauer
25. Juni 2019 14:39

Andreas Walter

"... Kurt Eisner ..."

Zwei Töchter von Kurt Eisner haben bei uns im Haus gewohnt, am "Leninplatz", die eine üppig mit einer VVN-Rente ausgestattet, die andere, da aus Israel bzw. England kommend, war dabei leer ausgegangen. Mit ersterer bin ich im Alter von zwölf Jahren (1980) schwer zusammengerasselt. Sie hatte während der Hungersnöte in Polen gemault, die Polen würden im Kaufhaus am Alex alles leerkaufen. Daraufhin ergab sich Wort und Widerwort über Reisefreiheit im sozialistischen Block, die sie strikt zurückwies ("wo kämen wir denn da hin, wenn jeder hinreiste wohin er wollte"), bis ich ihr vorhielt, daß sie ja wohl ein Gesuch um Einbürgerung in der Schweiz am Laufen hätte, über dessen Hinzögerung sie bei anderer Gelegenheit ebenso larmoyiert hatte (welches letztlich zurückgewiesen wurde).

- G. G.

Andreas Walter
25. Juni 2019 16:15

@RMH

Auf jeden Fall. Hatte gerade auch sehr viel Spass beim lesen des Interviews.

Wobei er sich bei der Kriegsführung der Zukunft geirrt hat. Die ist heute chirurgisch, subtil und hinterfotzig. Eben weil man sich der zigtausend Blitze der Götter auf mit Hyperschall rasenden Streitwagen bewusst ist, welche die Erde oder zumindest grosse Landstriche davon verheeren könnten.

Heute wird darum mit Propaganda und Paragraphen, mit Sperrungen in den sozialen Medien und Punktesystemen gearbeitet, oder zum Teil auch noch subtiler, gänzlich unsichtbar.

Der Krieg ist darum weiblich geworden, feminin, klerikal, wie einstmals darum auch schon die päpstlichen Bullen, Anathema, der Kirchenbann.

Leugner, Ketzer, Häretiker, sie alle gehören darum verfolgt, verbannt, verbrannt, auf die Scheiterhaufen der jüngsten Apokalypsen. Im digitalen Zeitalter werden Existenzen eben anders "gelöscht", ausgelöscht, als noch zur Zeit der grossen Führer des Westens und des Ostens.

Alter Wein in neuen Schläuchen, doch kaum einer (von zehn) scheint's zu bemerken. Oder will es bemerken, so nah bereits vom grossen Ziel. Die Endlösung aller Probleme auf Erden, die neue Weltordnung, die endgültige Erlösung der Menschheit vom Bösen dank Millionen messianischer Eiferer. Dazu sind und waren schon immer alle Mittel recht:

“Es ist mir als Revolutionär jedes Mittel recht, das zum Ziel führt, das gewaltsamste, aber auch das scheinbar zahmste. Eine solche Politik erfordert Einsicht und Charakter ... F. Engels, Brief an G. Trier (1889), MEW 37, 327.“

https://marx-forum.de/marx-lexikon/lexikon_f/friedlich.html

Marxisten und Christen, doch auch andere Abrahamiten, scheinen dafür besonders empfänglich zu sein. Natürlich auch nicht alle.

Gustav Grambauer
25. Juni 2019 18:49

Thymotiker

Von wegen "projizierend": Sie glauben nicht, wie mir die Lektüre von Theweleit Anfang der 90er geholfen hat, die Stasi-Zwangscharaktere meiner Kindheit in ihrer ganzen Obszönität nachträglich kristallklar zu verstehen. Gibt es einen besseren, tiefgründigeren Zugang zum Erfassen dieses Abgrunds als Theweleit? Nein. Und wenn auf rechter Seite niemand einen ähnlich tiefgründigen Zugang wie Theweleit begründet hat, dann müssen wir mit ihm Vorlieb nehmen, wenn wir uns nicht selbst diesen - m. E. dringend nötigen, s. oben - Zugang versagen wollen.

Habe noch nie gehört, daß die klinische Psychiatrie, in der immerhin Postbote Postel umstandslos reüssieren konnte, irgendwem irgendeinen tiefgründigeren Therapieerfolg gebracht hätte (als Methode, der Psychiater als Mensch kann, wenn er die Methode aufsprengt, vieles zur Heilung anregen, leider gibt es nicht so viele in der Branche, die dazu in der Lage sind). Wie kann man ernsthaft behaupten, die Verhaltenstherapie in ihrer Oberflächlichkeit des Menschenbildes einer Reiz-Reaktions-Black-Box hätte irgendetwas "überholt". (Für mich ist sie selbst lange überholt.) Wie können Sie ernsthaft den - allein zur Verhöhnung, Kostensenkung und totalitären Überwachung erschaffenen - ICD als Maßstab fordern; die Farce, das Menschenwesen in die Schablone der Digitalität einzupressen, mit der Folge, daß mir z. B. haargenau wie jedem Mäxchen und Lieschen vorstandardisiert wird, wie lange ich um einen verstorbenen Angehörigen trauern darf. Wie kommen Sie überhaupt darauf, daß mich Krankenkassen, von denen diese Niedertracht ja maßgeblich ausgeht, interessieren könnten?

Und wenn ich sage, Theweleit von rechts her lesen, dann heißt das nicht: Theweleit kritiklos lesen, vielmehr Theweleit von rechts her querbürsten. Daß es bei Theweleit die Ambivalenz von Konstruktivität und - vielfach potenzierterer - Destruktivität gibt, im Anspruch und in der Wirkung, und daß in der Breite des damaligen "Diskurses" nur seine Destruktivität begierig aufgesogen und breitgetreten wurde, daß seine Wirkung insgesamt überwiegend zerstörerisch ist, weiß ich selbst. Aber das hindert uns doch nicht daran, die Essenzen zu ziehen, die wir auf für unsere (!) Klärungsprozesse brauchen!

- G. G.

Ratwolf
25. Juni 2019 21:44

Wie man versucht den Mörder von Lübcke und die AfD in einen Topf werfen kann, das ist schon eine abenteuerliche Volte.

Man sieht: Der politisch-mediale Komplex arbeitet geschlossen zusammen, und muss also auch geschlossen abgelehnt und abgewählt werden.

Also keine Alt-Parteien wählen, und auch keine Alt-Parteien-Medien kaufen/konsumieren. Das ist eine geschlossen hermetische Clique, welche nicht hören will, sondern nur senden (und manipulieren) will.

Ratwolf
25. Juni 2019 21:50

Die schlimmsten Rassisten dieser Tage sind die Grünen.

Denn die Grünen wollen das biologische Prinzip der Diversität auf die menschliche Gesellschaften übertragen, so wie es damals die Nationalsozialisten beim Prinzip der natürlichen Auslese und dem Sozialdarwinismus machen wollten.

Dies beides sind zwei Seiten EINER Medaille. Es ist letztendlich der selbe Stoff, nur auf den beiden Seiten anders geprägt.

Atz
25. Juni 2019 21:53

Seltsam, dass die politische Linke immerzu die Polizei zum Gegner macht. Die politische Rechte macht das nie. Und immer die gleichen alten Maschen der Linken, die natürlich eine andere Erklärung für das Phänomen der unweinerlichen Rechten haben. Durch Insistieren und Rumbohren und öffentliches Untersuchen ist die Gesellschaft jederzeit inzwischen bereit die irre linke Verschwörungstheorie zu schlucken als sei die Polizei die Komplizin von Mordtaten aus dem rechtsextremen Umfeld.

Man sollte sich auch gerne mal die Positionen ansehen, die der Vater von Jutta Ditfurth einst einnahm als es um die Verhinderung des Bevölkerungswachstum ging. Die ökologische Logik war auch dort recht menschenfeindlich gewendet worden. "Gegen Klimawandel" ist indes auch eine bürgerliche Chiffre für das Bekenntnis gegen die Einwanderung in unsere Heimat, weil jedermann von den Systemmedien um die Ohren gehauen wird, dass demnächst die Klimaflüchtlingsmassen nach Europa kämen. So wird das öffentliche Unbehagen gegen die Einwanderung(="Invasion") auf eine Weise gewendet, in der man mit CO2 Zertifikaten viel Geld verdienen kann. Ein geistig behindertes Mädchen ist freilich die ideale Werbefigur, die Jeanne d'Arc des Klimawandels, für das Davos Geschäftsmodell mit dem Klima.

Wer den Klimawandel kontrollieren will, darf auch gegen die Überbevölkerung der Heimat vorgehen. Raumfremde aufstiegsorientierte Akteure werden den Klimawandel eher verschärfen während Autochtonen, Erdverbundene, zur hergebrachten natürlichen Lebensweise zurückfinden können und Nachhaltigkeit leben. Das Problem, die kapitalistische Entwurzelung und Entgrenzung des Menschen, ist ja nicht zu bestreiten. Die Natur wird sich kaum mit demokratischen Entscheidungen oder Erklärungen beeindrucken lassen. Es fordern die Gretaklimajünger wieder das Primat der Natur statt Politik des Volkes. Im Grunde ist es den Machthabern eines Systems immer Recht, wenn eine Ideologie etwas gegen die Selbstbestimmung des Volkes in Stellung bringt. Wenn das die Natur ist, dann ist das nur recht. Jeder muss jetzt seine Prioritäten ändern und der Priorität der Natur folgen. Dass am Ende nur die Zertifikatenindustrie profitiert, geschenkt.

China hatte seine Kulturrevolution. Mit Greta nun im gleichen Schema Klimarevolution, befeuert von oben. Kollektiv "Kohle abschaffen" statt "Stahl kochen". Gleichwohl sind Parallelen zu den Vorgängen in China beachtenswert, mit denen Mao die Jugend einst gegen die Parteifunktionäre und Älteren hetzte. Man sollte auch nicht den fortdauernden ideologischen Einfluss der Schriften Maos auf die Linksgrünen unterschätzen. Von den Opfern der Kulturrevolution im Reich der Mitte wollten sie damals nichts wissen und auch heute nicht.

Laurenz
26. Juni 2019 08:23

@Atz .... gut geschrieben. Allerdings ist der Druck auf die Polizei und die Bundeswehr nicht seltsam. Sie bilden die einzige bewaffnete Exekutive in unserem Land. Daher sind sie für die Volkskammer die gefährlichsten Gruppierungen, die im Zaum und unter individueller Angst gehalten werden müssen.

Laurenz
26. Juni 2019 16:49

@Ratwolf ... es gibt eine biologische Diversität? Könnten Sie uns das bitte näher erklären?

Thymotiker
26. Juni 2019 18:03

@Grambauer

Ich mag Ihre Offenheit und, wie ich finde, produktives Querdenken. Die Theweleit-Lektüre hat Ihnen ermöglicht, diese Erfahrungen mit Stasi und anderen Dingen in der DDR zu deuten. Sie haben da offenbar einen Schritt gemacht, sind gewachsen. Das war gewinnbringend, das war gut.

Genauer verstehe ich Sie jetzt so, dass Ihre durch sehr negative Erfahrungen in der DDR geprägte Erlebniswelt, d.h. wie Sie das emotional und sinnzusammenhängend für sich erlebten, eine Erlebniswelt die für Sie nachvollziehbarerweise unzufriedenstellend war, durch Neudeutung des Bildes oder Ihrer Wahrnehmung von den DDR-“Stalinisten” dann auch, umgekehrt, zu einem gelingenderen eigenen Selbstkonzept neugeordnet werden konnte.

Soweit steh ich da – in diesem Zusammenhang - voll dahinter. Nur ist das auf unsere heutige Situation und auf andere Personen übertragbar?

Die Psychoanalyse wurde für die dialogische Einzeltherapie konzipiert, in der aktuelle psychische und in der Folge Lebensbewältigungsprobleme aus frühkindlichen Deprivationen (anale Phase, Ödipuskomplex usw.) angeblicher Bedürfnisse abgeleitet werden. Es wurde nicht konzipiert um, wie es der Freudomarxismus macht, ohne Gespräch, ohne Anamnese einfach anderen eine Fremdzuschreibung als (Fern)Diagnose über spekulative Kindheitsdeprivationen zu unterstellen und dann eine andere (linke) Gesellschaftsordnung als Universallösung zu präsentieren. Bei Westlinken ist für Gesellschaftsveränderungskonzepte in der Regel übrigens Kurt Lewin (Altvater der re-education: unfreeze-change-refreeze) reingemischt oder zugrundegelegt. Im Sozialpädagogik/Soziale Arbeit-Studium übrigens bis heute Pflichtlektüre.

In den psychosozialen Professionen, v.a. der Wissenschaft, hat die Psychoanalyse nur noch eine recht geringe Rolle. Ihre Prämissen sind spekulativ, Verdrängung ist - in Freuds Deutung - neurowissenschaftlich widerlegt und ihr Nutzen zur Lösung aktueller Lebensprobleme gilt als gering (Kindheit hat nicht die gigantische Relevanz für die Probleme eines Erwachsenen, die Freud ihr beimisst; Spätere Erlebnisse, Lebensführung und soziales Umfeld/andere Personen/Situation/Gesellschaft, persönliche Kompetenzen werden von Freud ignoriert, es wird nur geredet, anders als bei zeitgemäßen Formen nicht gehandelt/verändert). Von rechts kritisiert wird auch seine Vorstellung von frühkindlicher Sexualität, obschon er Erwachsenensexualität mit Kindern (sexuellen Missbrauch) stellenweise verurteilt hat.
Dafür gibt die Psychoanalyse heute einen unerschöpflichen Steinbruch für philosophische Essayisten und Belletristiker ab.

Ich müsste es nachschlagen, aber nach meiner Erinnerung haben die verschiedenen Therapieformen laut Quellen folgende Erfolgsquoten (signifikante Steigerung der Lebensqualität ein Jahr nach Ende der Hilfeform):
Psychoanalyse: ca. 3-7%, Analytische Psychologie (C.G. Jung): 8-9%, Tiefenpsychologisch fundiert (Freud+Jung+Verhaltenstherapie): 30%, Reine Verhaltenstherapie/-modifikation: 55%, Systemische Therapie: 70%, Klientenzentrierte Gesprächsführung (Carl Rogers): ist laut Rogers für Psychotherapie geeignet, wird in den USA auch so verwendet, in Deutschland v.a. bei Sozialpädagogen/Sozialen Arbeitern im Einsatz. Wohl 10-20%. Für den Zweck der Steigerung des Selbstwertgefühls und ggf. Selbst(neuer)findung aber das mächtigste Werkzeug. NLP: 1%, nur von Heilpraktikern, Coaches verwendet.

Nicht jeder Ansatz gilt für jedes Problem, jede Lebenslage gleich geeignet. Bei narzisstischer Persönlichkeitsstörung wäre Rogers weniger geeignet. Bei Essstörungen, Suchtverhalten, Messy-Syndrom ist Psychoanalyse praktisch wirkungslos.

Politisch: Wenn ichs mir überlege war das ein sehr interessanter Vorschlag von Ihnen. Nur, Freudianismus/Theweleit von rechts, wozu? Klärungsprozesse: Um eigene Repressionserlebnisse zu verarbeiten, um oder als “Impfung”/Schutz vor den Projektionen und verbalen Tiefschlägen von Alt-68ern? Um eigene "verdrängte" Probleme zu selbsttherapieren? Oder um diese Dinge gegen den Feind so in Stellung zu bringen? Quasi die Entwicklung einer die Psyche politisierenden Freudorechten oder eines Freudonationalismuses?

Laurenz
27. Juni 2019 01:52

@Thymotiker .... bei der persönlichen Aufarbeitung der DDR ist es hilfreich sich Interviews mit den Rammstein-Buben anzuschauen. Die hatten es auch schon als Jugendliche geschafft, sich dem System geschickt zu entziehen. Nur Richard Kruspe mußte sich mal eine Befragung stellen. Interessanterweise hat das dazu geführt, daß sie auch jetzt genau wissen, wie weit sie Tabu-Brüche und Geschmacklosigkeiten ausreizen dürfen.

Im Falle des Narzißmus' ist Heinz-Peter Röhr wohl der meistverkaufte deutsche Autor. Die Lektüre ist besonders der Rechten zu empfehlen. Heutzutage gibt es mehr Therapieformen als Alternative. Leider werden Aufstellungen, von Bert Hellinger aus dem Psychodrama von Moreno und dem Schamanismus entwickelt, wie auch die sehr effiziente Körpertherapie nicht von der Kasse bezahlt.

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