13. November 2019

Vorlesen-Café in Schnellroda, Diskussion in Dresden

Götz Kubitschek / 3 Kommentare

Mit dem Buch "Vorlesen" von Ellen Kositza und Caroline Sommerfeld veranstalten wir am 23. November das letzte Café Schnellroda in diesem Jahr.

Götz Kubitschek

Götz Kubitschek ist Verleger (Antaios) und seit 2003 verantwortlicher Redakteur der Sezession.

Wir haben zu kaum einem Buch unseres Verlags in den vergangenen Jahren soviel begeisterte Zuschriften erhalten wie zum Ratgeber Vorlesen. Das liegt auf jedem Fall am Grundcharakter des Buches: Es ist von der ersten bis zur letzten Zeile konstruktiv, also eine ausgesprochen nützliche Handreichung - ohne Lamento darüber, was im Bereich der Kinder und Jugendliteratur an Schrecklichem unters Volk gebracht wird.

Kositza und Sommerfeld haben das zusammengetragen, was sie nach Jahrzehnten an Lese- und vor allem Vorleseerfahrung für gut befinden und bedenkenlos empfehlen können. Diese rund 180 Empfehlungen sind nach vier Vorlese- und Selberlese-Altergruppen geordnet, und unser Verlag hat gleich noch eine eigene Rubrik eingeführt, die unseren Lesern aus Kositzas und Sommerfelds Vorlese-Liste alle im Buchhandel noch verfügbaren Titel zusammenfaßt und anbietet.

Am Samstag, den 23. November, wird es nun so sein: Kositza wird im Gespräch mit mir ihr Buch vorstellen, und im Café haben wir passend dazu fast alle lieferbaren Kinder- und Jugendbücher aufgebaut, damit Sie (und Ihre Kinder) blättern, schmökern und für Weihnachten das passende heraussuchen können.

Und mehr: Auch von den nur noch antiquarisch erhältlichen Büchern haben wir Exemplare zusammengetragen - es sind großartige Exemplare dabei!

Wer nicht zum Café kommen kann, mag Vorlesen hier bestellen und hier in unserem Bücherschrank nach passenden Weihnachtsgeschenken für Kinder und Enkel, Nichten und Neffen stöbern.

Das Café hat ab 14 Uhr bis 18 Uhr geöffnet, Ellen Kositza wird gegen 15.30 Uhr ihr Buch präsentieren. Ich selbst werde zu weiteren Neuerscheinungen etwas ausführen: zu Steffen Kopetzkys Roman Propaganda, den ich als Roman der Inneren Emigration in der BRD lese (hier bestellen), und zur 92. Sezession, Thema "Das politische Minimum" (hier erhältlich).

Daß auch die neue kaplaken-Staffel eine Rolle spielen wird, ist selbstverständlich.

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Ein zweiter Termin liegt am Tag vor unserem Café an, also am Freitag, den 22. November. Ich werde im Rahmen der Oswald-Spengler-Stiftung (in Gründung) gemeinsam mit den Herren Dr. Maximilian Krah, Dr. Marc Jongen und Albrecht Glaser über die Frage diskutieren: "Was ist konservativ?", und zwar in Dresden.

Es soll um "Bürgerliche Positionen im Lichte unserer Zeit" gehen, und das kann man meiner Meinung nach auch so auffassen, daß in epochalen Abenddämmerungen selbst Zwerge lange Schatten werfen. Wie auch immer: Wir werden uns nicht einig sein.

Wer dem Disput beiwohnen möchte, sollte am 22. November um 19.30 Uhr in den Dresdner Pianosalon Kirsten kommen. Es wird auch Musik geben, und um einen Obulus wird gebeten werden.

 

 


Götz Kubitschek

Götz Kubitschek ist Verleger (Antaios) und seit 2003 verantwortlicher Redakteur der Sezession.


Kommentare (3)

Ratwolf
13. November 2019 22:03

Schade. Am 22. bis 24. November 2019 ist die 4. Herbstakademie in Semriach. An beiden Veranstaltungen kann man also nicht teilnehmen. Oder war es ein Fehler, sich in Semriach anzumelden?

kommentar kubitschek:
nein. semriach wird großartig.

GoetzGeorg
21. November 2019 17:14

Wird es eine Videoaufzeichnung des Gesprächs am 22. November geben? Ich wohne und arbeite leider 800km zu weit entfernt. ;)

Götz Kubitschek
23. November 2019 11:53

ja, die Diskussion in Dresden wurde aufgezeichnet. Gruß!

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