28. Dezember 2019

Rechenschaftsbericht 2019 – Grundierung

Götz Kubitschek / 45 Kommentare

Neulich, in einem Gespräch mit einigen Unternehmern aus Sachsen-Anhalt, hat sich wieder bestätigt, was ich seit Monaten wahrnehme:

Götz Kubitschek

Götz Kubitschek ist Verleger (Antaios) und seit 2003 verantwortlicher Redakteur der Sezession.

Den Leuten, zumal den fleißigen und rechtschaffenen, kommt die Überzeugung abhanden, in diesem Land und für dieses Land auf eine sinnvolle, also auf eine das Ich übersteigende und dadurch sinnstiftende Entwicklung an der Arbeit zu sein. Es geht längst nicht mehr ums Berufliche, also um Erfolg, Mehrung, Effektivität, Freude an der Optimierung, Stolz auf eine gute Belegschaft oder um jene Umtriebigkeitspause, die man einlegen kann, wenn alles gut und dauerhaft eingerichtet ist.

Es ging im Gespräch mit diesen AfD-nahen Unternehmern also nicht um ökonomische Fragen oder um die Abschätzung des Risikos eines öffentlichen Engagements für die AfD. Es ging um die Frage nach der Unumkehrbarkeit eines Gesellschaftsumbaus, der trotz einer nun seit Jahren wählbaren Alternative im Grunde doch alternativlos vorangetrieben und durchgezogen wird, und die Stimmung, mit der die gestandenen und sehr erfolgreichen Männer am Tisch auf diesen Umbau blickten, war depressiv.

Überhaupt nehme ich starke Depressionen wahr, die sich politisch speisen: Spielarten von Hoffnungs- und Aussichtslosigkeit werden auf Bereiche übertragen, in denen man schlicht seine Siebensachen beieinanderhalten muß, um einen unangreifbaren Kern zu besitzen: Familie, Erziehung, Glaube, Lektüre, Musik.

Wir dürfen uns nicht alles versauen lassen! Aber das ist wohl zu leicht gesagt:

Was uns widerfährt, geschieht gegen jede konservative, bürgerliche Vernunft und selbstverständlich auf Kosten eben dieser konservativen und bürgerlichen Stabilisierungsstrukturen, als deren Teil sich die Unternehmer, mitdenen ich sprach, aber auch hunderttausende, ja Millionen andere samt ihren Familien selbstverständlich verstehen.

"Trotz einer nun seit Jahren wählbaren Alternative" - das ist in vielen Gesprächen die Schlüsselsequenz. Nun haben wir sie doch, diese Alternative für Deutschland, haben Mandatsträger in allen Bundesländern, im Bund selbst und in Europa, und wir haben sie in vier der fünf östlichen Bundesländer auf Augenhöhe mit der jeweils gerade noch ein bißchen stärkeren Regierungspartei, könnten also in zwei, drei, vier Landesparlamenten mehr als stabile bürgerliche Mehrheiten bilden, wenn sich die CDU nicht auf den linken Verhinderungsblock festgelegt hätte.

Aber der rasante Aufstieg einer herbeigesehnten, längst überfälligen Partei hat eben nicht zu einer Normalisierung der Verhältnisse geführt, also: nicht zu einem Umdenken, einem Abbremsen, einer ertragreichen Auseinandersetzung oder dem echt demokratischen Aushandeln eines Minimalkonsenses - im Gegenteil: Die Formulierung der Alternative und ihre Bestätigung als Möglichkeit haben vielmehr die Geschwindigkeit des Gesellschaftsumbaus erhöht und seine Durchsetzung auf eine kaum vorstellbare Weise rücksichtslos gemacht.

Wir nahmen im ablaufenden Jahr deutlicher als in den Jahren zuvor wahr:

  • Die unstatthafte Verdächtigung, Delegitimierung und Kriminalisierung der Alternativen (Partei, freie Medien, Projekte) für Deutschland wirkt im Sinne einer "neuen Übersichtlichkeit": hier die Bösen, dort die Guten. Die Polarisierung tritt immer deutlicher hervor.
  • Das Schubladendenken wird hier wie dort gepflegt, die Ambivalenz bleibt auf der Strecke, aber: denunziatorische, vereinseitigende, zerstörerische Wucht besitzt ausschließlich die linke, grüne Seite. Der rechten Seite fehlt es an Zugängen, Reichweite, gesamtgesellschaftlicher Unterstützung und disziplinierender Konsequenz für den Angeprangerten.
  • Dieses Anprangern hat mit der Implementierung der apokalyptischen Klimaheilslehre einen weiteren "guten Grund" erhalten.
  • Die Verlogenheit der Zivilgesellschaft" hat eine neue Qualität angenommen. Hieß es früher wenigstens noch "wir denunzieren und kriminalisieren dich, weil wir die Macht dazu haben", wird der Einsatz ächtender Instrumente mittlerweile geleugnet und in Verschleierungsbegriffe gepackt, die man aus totalitären Systemen und der literarischen Gattung der Dystopie kennt.
  • Das alternative Milieu hat auf vielerlei Weise versucht, auf diese Gefährdungslage und Verdachtsfestlegung zu reagieren. Uns ist aber keine Strategie des Ausweichens oder Zugestehens bekannt, die erfolgreich wäre.
  • Ich habe in diesem Jahr mehr Verständnis für persönliche Ausweichstrategien gewonnen: Es mag vor allem im Westen tatsächlich im konkreten Moment der Auseinandersetzung hilfreich sein, sich "vom Osten" oder namentlich von dem ein oder anderen AfD-Protagonisten abzugrenzen oder sogar zu distanzieren. Politisch trägt dies aber nichts aus.
  • Das bedeutet: Fairneß oder Hilfe von eigentlich zur Neutralität verpflichteter, staatlicher Seite ist nicht zu erwarten.
  • Deutlich geworden ist im Verlauf des vergangenen Jahres: Wenn es noch wahrnehmbaren geistigen und publizistischen Widerstand gegen diese verheerende Entwicklung gibt, dann im Osten.
  • Überhaupt Ost-West: Der Gegensatz ist noch größer geworden, erhellende Literatur zum Thema ist erschienen, das Themenheft "Sachsen" der Sezession hat sich besser verkauft als je ein Heft zuvor (es ist vergriffen!). Man will "den Osten" verstehen und setzt seine Hoffnung auf ihn und ahnt: Der deutsche Anteil an diesem Osten liegt mentalitätsmäßig näher bei Polen, Tschechien, Ungarn, Kroaten oder der Slowakei als an Schleswig-Holstein oder dem Saarland.
  • Die Gründe dafür sind deutlicher hervorgetreten: "Der Osten" reagiert auf Alternativen stärker und schert sich um Ächtungsdrohungen weniger, weil er seine eigene moralpolitische Aufholjagd satt hat. Standen nämlich die beiden ersten Jahrzehnte nach dem Mauerfall unter dem Zeichen der verzweifelten Nachahmung einer als "alternativlos" verkauften Weltanschauung, brach der zunächst wirklich gutwillige Glaube daran aufgrund mehreren Erschütterungen zusammen. Die letzte davon war die Arroganz, mit der man vom Westen aus den Osten als dunkel beschimpfte und für nicht demokratiefähig erklärte.
  • Die Phase der Nachahmung des Siegermodells aus dem Westen ist also vorbei - wir stecken im Osten längst in der Phase der Emanzipation und der Identitätsfindung entlang alternativer politischer Konzepte. Die Zivilgesellschaft reagiert völlig unkreativ mit Moralpolitik und Generalverdacht und hat nicht begriffen, daß genau dies das Gegenlager weckte.
  • Dieses Gegenlager leidet an einer Überspannung der Kräfte, an einer Überlastung derjenigen, die den Aufbau anleiten und vorantreiben. Aber gegen das Bild, das die Medien zeichnen, ist wahrnehmbar: Überall sind belastbare Strukturen entstanden - dem quantitativen Sprung folgte auch im Jahr 2019 qualitative Substanzarbeit.

Soweit die Grundierung, mit der im Hinterkopf das zu lesen wäre, was ich in den kommenden Tagen in drei Teilen notieren werde, um Rechenschaft abzulegen über unsere Arbeit in einem schwierigen, zähen Jahr.

Machen wir uns dabei eines klar: Trotz des Gegenfeuers aus allen Rohren, die dem mißbrauchten Staatsapparat, allen anderen politischen Parteien, den beiden großen Kirchen, der Zivilgesellschaft samt ihren hunderten und tausenden "breiten Bündnissen" zur Verfügung stehen, ist es in den vergangenen sechs Jahren gelungen, Alternativen auf allen Feldern aufzubauen, zu vernetzen, zu professionalisieren und durchzusetzen.

Das bedeutet: Sollte die nächste schwere Krise unser Land erschüttern, sind wir strukturell vorbereitet und können den Wunsch nach Alternativen aufgreifen, können ihm entsprechen.

Als 2008 die Finanzkrise Vermögen vernichtete, Lebensentwürfe gefährdete und die Verluste der Allgemeinheit aufbürdete, gab es diese Strukturen noch nicht. Der Unmut versickerte und trat als Quelle unerwartet zutage, als sich die AfD mit dem Schulden- und Euro-Thema zur Wahl stellte.

2015 gab es neben dem ungeheuer vitalen Umfeld endlich auch Parteistrukturen, und die Fassungslosigkeit, die sich angesichts des Staatsstreichs von oben in der Migrationskrise ausbreitete, fand Auffangbecken, in sie einfließen konnte.

Diese Becken sind heute im Vergleich zu 2015 um ein Vielfaches größer und stabiler, und wir tun gut daran, auf die nächste kalte Dusche der Realität zu warten. Sie wird kommen, so oder so, und dann wird man an uns noch viel weniger oder gar nicht mehr vorbeiregieren, vorbeilesen und vorbeischauen können.

Das sagte ich auch den Unternehmern, als wir miteinander sprachen. Im Grunde wußten sie es, aber es ist gut und wichtig, den Leuten diese simple Erkenntnis immer wieder ins Gedächtnis zu rufen: meyn geduld hat ursach.


Götz Kubitschek

Götz Kubitschek ist Verleger (Antaios) und seit 2003 verantwortlicher Redakteur der Sezession.


Kommentare (45)

Laurenz

29. Dezember 2019 01:23

Sehr geehrter Herr Kubitschek, bin immer wieder auf's Neu' erstaunt, wie Sie, im Gegensatz zu den Besprechungen mit Herrn Kaiser auf Youtube, Inhalte von Artikeln in so kurze Worte fassen können. Das dazu.

Die Schlußfolgerung der Geduld erscheint recht spät im Artikel, eben am Ende, wahrscheinlich so gewollt, lenkt aber den Leser vielleicht zu lange in die Depression. Der Osten ist zwar mehr immun gegen hohle Phrasen der heutigen Politik, aber es waren laut Herrn Kaiser nicht die Rentner, die bei den letzten Wahlen im Osten immun waren. Im Prinzip ist die Mentalität des Wählers in den Neuen Ländern deshalb mehr von "Coolness" geprägt, weil er materiell weniger zu verlieren hat. Besitzstandswahrung fürchtet immer Veränderungen, auch wenn diese Haltung vordergründig von behäbiger Blödheit im Westen geprägt ist. Derjenige, der nichts besitzt, kann durch politische Veränderung wenig verlieren, aber einiges gewinnen.

Die Depression Ihrer unternehmerischen Gesprächspartner ist nicht gerechtfertigt. Die Weimarer Verhältnisse 2.0, die für eine politische Wende erforderlich wären, sind noch lange nicht erreicht. Und man muß diese Wende über die eigentliche Lebenszeit derjenigen, die in den 60ern geboren wurden, hinaus denken. Aber da auch ich nicht hellsehen kann, ist das nur eine mögliche Option. Aber die Sicht über die eigene Lebenszeit hinaus, verändert das Handeln. Und es liegt an uns selbst, daß wir an dem Zeitpunkt an dem wir der Linken die Macht für die nächsten hundert Jahre entreißen, dies geschickter tun, als es in der historischen Weimarer Zeit tatsächlich geschah.
Die Unumkehrbarkeit gesellschaftlicher Verhältnisse ist eine Mär'.
Das Wort entstammt dem Verb "kehren". Jeder, der den Gutshof in Schnellroda schon einmal gekehrt hat, weiß, was passiert, wenn man immer nur in eine Richtung kehrt. Die Umkehrung, sprich die Machtübernahme der deutschen Rechten darf nicht zu früh geschehen, um nachhaltig zu sein. Der Dreck muß sich auf der deutschen Bevölkerung bis in die Oberschicht zu Tonnen stapeln. Wer das nicht begreift, hat Karl Marx & seine Bolschewisten-Bande nie verstanden.
Was die permanenten außenpolitischen Angriffe der Berliner Junta gegen sogenannte ausländische Populisten angeht, ist die Bestürzung in Berlin deswegen so groß, weil es sich hierbei um Politiker im Ausland handelt, die genau das tun, was sie vor den Wahlen versprochen haben, in Berlin undenkbar. Daß die deutsche Justiz viel mehr als die polnische Justiz politischen Restriktionen unterliegt, trägt nur zum Niedergang des politischen Berlins und unseres Rechtssystems bei. Daß ein Herr Orban viel mehr demokratische Rechtfertigung sein eigen nennt, als ein Herr Macron, führt ebenso zum Niedergang neu-groß-deutscher Politik.

Die CDU wird, mit Verlaub, im Artikel falsch beschrieben. Nur 13% der Delegierten auf CDU-Parteitagen haben kein hauptberufliches Amt, wie zB Bürgermeister, inne. Alle diese Delegierten partizipierten an IM Erikas Revolution von oben in der CDU, als sie
Helmut Kohl entmachtete. Dies ist nun schon über 20 Jahre her und die CDU ist seit langem eine Partei der Nationalen Einheitsfront 2.0.
Die bisherigen Versuche der CDU-Konservativen, die Macht in der Partei zurückzuholen, sind, wenn auch knapp, gescheitert. Falls das geschähe, das wissen alle, folgt die "Nacht der langen Messer". Deswegen ist der Widerstand der Sozialisten in der CDU so rabiat. Erst, wenn die CDU unter 15% fällt, was passieren wird, besteht hier die Chance einer Konter-Revolution, vor allem durch die JU. Aber wenn dieses Ereignis eintreten wird, werden wir eine bedeutungslose CDU nicht mehr brauchen. Der Wähler wählt lieber das Original.

quarz

29. Dezember 2019 01:36

"Unumkehrbarkeit eines Gesellschaftsumbaus, der trotz einer nun seit Jahren wählbaren Alternative im Grunde doch alternativlos vorangetrieben und durchgezogen wird"

Ob der Gesellschaftsumbau unumkehrbar ist, wird sich weisen. Unumkehrbar ist aber offenbar der Kurs derer, die ihn vorantreiben. Sie haben weltanschaulich alles auf eine Karte gesetzt und an dieser Richtungsentscheidung hängt nun die ganze politische Existenz der betreffenden Kräfte.

Zu radikal ist die Verstrickung in dieses Engagement, als dass es durch eine Kurskorrektur relativiert werden könnte ohne dass eine geistige Selbstgefährdung einträte, deren Dramatik mit "Gesichtsverlust" nur unzureichend beschrieben ist.

Der Schwere des begangenen Fehlers bewusst ins Gesicht zu blicken wie in das der Medusa, ist für die verantwortlichen Politiker (allen voran die Kanzlerin) wahrscheinlich genauso unerträglich wie für die Eltern der ermordeten Mädchen, die eher ihrer Ideologie weiter die Stange halten als dass sie das Bewusstsein ihrer schweren Mitschuld riskieren. Also bleibt man stur auf Kurs und verstärkt die Dosis des Selbstbetrugs und die Aggression gegen Kritiker umso mehr, je weniger übersehbar die Folgen des eigenen Tuns werden. Götterdämmerung als einzig gangbarer Weg.

Aus dieser Situation heraus wird verständlich, dass keinerlei pragmatische Kompromisse mit der AfD geschlossen werden. Sie kommt als politischer Partner unter keinen Umständen in Frage. Diese Partei ist der Feind, der die Antithese der eigenen politischen Existenz verkörpert. Entweder er wird vernichtet oder man geht selbst zugrunde.

Und deshalb wird sich auch "trotz der seit Jahren wählbaren Alternative" am gesellschaftlichen Umbau nichts ändern, solange die AfD nicht so stark ist, dass sie aus eigener Kraft regieren kann. Diese Kraft kann sie gegen den Willen einer geschlossenen Gegnerallianz bundesweit nur unter den Umständen einer für alle wahrnehmbaren und nicht mehr verdrängbaren äußeren Katastrophe erlangen.

Es ist aber durchaus damit zu rechnen, dass die Geschlossenheit der Gegnerallianz brüchig ist. Mit zunehmendem Stimmenanteil der AfD im Osten erhöht sich die Wahrscheinlichkeit von Überläufern. Wenn die West-CDU blockiert, können ganze Ost-Landesverbände wegbrechen. Dann kann alles sehr schnell gehen.

Jedenfalls aber wird es ein Entscheidungskampf werden, in dem entweder die AfD final scheitert oder die CDU, wie wir sie kennen, untergeht. Tertium non datur.

Seneca

29. Dezember 2019 03:49

Es gibt für AfD-nahe Unternehmer vielfältige Möglichkeiten für ein Engagement unterhalb der öffentlich wahrnehmbaren Schwelle. Die AfD tut gut daran hier auch aktiv mehr Wege aufzuzeigen. In der heutigen digitalen Welt werden die entscheidenden Stimmen zunehmend digital gewonnen. Siehe die ausgetüftelten Strategien eines Stephen Bannon oder Dominic Cummings. Im Vergleich zu Trump und den USA geht es der AfD noch vergleichsweise „gut“. Zwar ist Trump direkt gewählter US President mit einer sehr effektiven Politik, aber er wird wie ein Igitt—Faktor in der US-Öffentlichkeit behandelt. Auch in den USA ist die gewalttätige Antifa auf der Straße bestimmend, aber politisch ist die Linke insgesamt nicht mehr entscheidend. Es gibt mehr Grund zur Hoffnung als zur Hoffnungslosigkeit. Und natürlich müssen und werden sich die Dinge für eine Katharsis weiter zuspitzen müssen.

Gelddrucker

29. Dezember 2019 09:02

Es gibt keinen wahrnehmbaren Widerstand im Westen?

Ich lebe im Westen, bin ich der einzige, der wahrnimmt wie die Unzufriedenheit und das Gefühl des Fremdseins im eigenen Land immer größer wird?

In meinem Ort hat sich kürzlich ein AfD-Ortsverband gegründet und ein Bürgermeisterkandidat wird zur Wahl stehen. War noch vor kurzem nicht denkbar. Außerdem nehme ich im Bekanntenkreis wahr, wie die Antipathie gegenüber der Alternative abnimmt. Nur sie wählen, das wollen die meisten (noch) nicht.

Gelddrucker

29. Dezember 2019 10:11

@Laurenz:

"Und man muß diese Wende über die eigentliche Lebenszeit derjenigen, die in den 60ern geboren wurden, hinaus denken"

Da muss ich strikt widersprechen. Was für ein Zeitfenster meinen Sie damit? In den 60ern geboren, die leben noch 20 Jahre? So viel Zeit bleibt nicht, bis dahin wird die europäische Jugend (die deutsche Jugend ohne Mihigru ist es bereits jetzt in Städten wie Offenbach und Frankfurt) in sämtlichen großen Städten Europas schon mehr oder weniger zur Minderheit geworden sein bzw. knapp davor sein. In diesem Stadium wäre der Austausch lediglich mit einem Krieg rückgängig zu machen, sehe ich nicht als erstrebenswert an. Wir haben in Städten wie Birmingham oder London bereits um die 60% oder mehr nichteuropäische Kinder. Die Zeit drängt, allerdings sollte man auch nicht in Panik geraten. Die Anzeichen für ein Ende des Globalismus mehren sich.

Mboko Lumumbe

29. Dezember 2019 10:17

Für diejenigen, die sich wehren, die "Unumkehrbarkeit des Gesellschaftsumbaus" als eine Wahrheit anzuerkennen, möchte ich folgendes zu bedenken geben.

Wir haben längst einseitigen und gewalttätigen Bürgerkrieg von LinksGrün gegen alles was nicht links ist. Man betrachte nur den Terror durch "Anti"Fa mit Unterstützung von LinksGrün, z.b. G20, Angriffe auf bürgerlich-konservative Menschen und Politiker, Blockade bürgerlich-konservativer Politik in den Parlamenten, Verweigerung demokratischer Rechte bürgerlich-konservativer Politik(er), etc.

Es wird gezielt auch von offizieller Seite pauschal als "Kampf gegen Rechts" bezeichnet und nicht als Kampf gegen Extremismus. Mit unser aller Steuergeld müssen wird noch den Kampf gegen unsere eigenen bürgerlich-konservativen Ansichten in Millionenhöhe finanzieren, absurd.

Wenn D eine bürgerlich-konservative Regierung bekommen würde, so würde der einseitige und gewalttätige Bürgerkrieg von LinksGrün erst richtig eskalieren. Momentan haben wir noch die Ruhe vor dem Sturm, erste starke Böen fegen durchs Land. Die extremistischen LinksGrünen Verbrecher werden eine bürgerlich-konservative Regierung und Politik als Vorwand nehmen, um den ihnen verhassten Staat in Anarchie zu stürzen, daraus machen sie ja auch keinen Hehl. Nein, sie fordern es offen und werden selbst im Bundestag und EU-Parlament von höchster LinksGrüner Seite unterstützt.

Wer also glaubt, der laufende Gesellschaftsumbau sei noch umkehrbar, der hat mMn nicht vollends verstanden, was LinksGrüne wirklich wollen. Dieser Gesellschaftsumbau ist noch die Ruhe vor dem Sturm und soll provozieren.

Der Eisberg wurde gerammt, das Schiff hat bereits Schlagseite und wird unumkehrbar untergehen. Die Kapelle spielt noch und viele wollen es nicht wahrhaben, gilt es doch als unsinkbar.

Nun ist Deutschland kein Schiff und unsere Gesellschaft wäre wehrhaft, wenn sie denn wollte. Darin kann Hoffnung liegen, nicht auf dem Wahlzettel.

meyn ungeduld hat ursach.

Si vis pacem para bellum.
Deus vult.

Phil

29. Dezember 2019 12:26

Konservativ und bürgerlich klingt lahm, langweilig, spießig. Was uns widerfährt, geschieht gegen jede Vernunft. Punkt.

Die Polarisierung bringt Wählerstimmen, scheint Teil der AfD-Strategie. Vorbild Trump. Ich werte das nicht, und ich erzähle Ihnen damit auch nichts Neues, aber der Aspekt hat mir gefehlt: das Polarisierung bis zu einem gewissen Grad gewollt ist. Natürlich ist der Stempel "Böse" hinderlich, nicht nur, wenn es um Wählerstimmen geht.

Ich selbst habe Höckes Optimismus nie verstanden. Ich gehöre also zu den Pessimisten, ja zu den Depressiven. Einen "unangreifbaren Kern" erhalte ich mir aber dennoch.

Die nächste kalte Dusche? Also so etwas wie der nächste Migrantenansturm? Der soll "uns" dann an die Macht bringen? Wenn es zu spät ist? Glaubt jemand ernsthaft an die Deportation/Rückführung von Hunderttausenden, von Millionen? Und sieht niemand die Gefahr eines – auch und gerade von außen (USA/EU) – forcierten "regime changes", falls wirklich "wir" regieren und auch wirklich eine Kehrtwende einleiten? Statt in Kompromissen zu ersticken?

Erst im Herbst 2019 stieß ich auf SiN und "Schnellroda", dank eines Welt-Artikels über Neofolk, der – natürlich nicht positiv – Götz Kubitschek erwähnte. Obwohl Einzelgänger, war ich sehr sehr froh, hier Gleichgesinnte zu entdecken. Und bin es immer noch.
Wo wären wir ohne Götz Kubitschek?
Ich bin sehr dankbar für alles, was Sie für Deutschland (und Europa) tun. Sie sind großartig! Es ist schön, dass es Sie gibt.
Und feine Leute haben Sie um sich gescharrt, ich meine Ihre Mitarbeiter. Ich weiß, ein bisschen arschkriecherisch, aber "Schnellroda" ist nun mal alles andere als selbstverständlich.

Vorher kannte ich nur Höcke (mein Spruch: "Wer gegen Höcke ist, ist gegen mich") – durch die Jauch-Sendung damals. Ja, ich bin eine Art Eremit in meiner "anarchischen Höhle", meiner inneren Emigration – hinterm Mond, wo es keine aufgezwungene "Vielfalt" gibt.

Pit

29. Dezember 2019 13:01

Nicht zuletzt angesichts der Frage, wie denn das System aussehen sollte, falls "wir" die Macht erringen... ich würde gerne mal auflisten, was die Stärken des Gegners sind. Immerhin: dieser Gegner, obwohl er aus "unserer" Sicht ja in allem unrecht hat: er hat die Macht, und er hat sie in grenzenloser Überfülle. Um den Gegner zu schlagen, muß man also auch mal seine Stärken analysieren: warum eigentlich haben die die Macht? Das ist m.E. ganz unzureichend betrachtet auf dissidenter Seite. Kann man dann vielleicht Pfeiler seiner Macht wegschlagen (oder gar etwas lernen)?

(warum "wir" in Anführungszeichen... naja... ich bin nicht rechts, sondern Freidenker und tendenziell libertär... mich führt im Wesentlichen Ethnoidentität hierher, und die Kritik am Lügensystem... ich war "rechts" nie sonderlich beliebt).

MARCEL

29. Dezember 2019 13:38

Zu der konstatierten Depression passt eine traurige Beobachtung, die ich oft machen muss: übermäßger Alkoholkonsum bei Deutschen, auch in der Öffentlichkeit (Wer nicht kämpft, säuft halt). Migranten, die vorbeilaufen registrieren angewidert dieses Symptom des Niedergangs beim Gastgeber. Wir bewegen uns da offenbar auf das Russland zur Zeit Jelzins zu.
Ansonsten bleiben nur die altbekannten Feststellungen: Kalter Bürgerkrieg (Thorsten Hinz) mit dem Staat als Kriegspartei ! Kräfteverhältnis zu unseren Ungunsten.
Daher: Neu-Aufstellung auf breiter Front, Abdichten der Netzwerke, diskret Gemeinschaften bilden, evtl. im Ausland nach Unterstützung umsehen, im Extremfall den Osten zu unserem Katalonien machen etc.
Der letzte Abschnitt des Artikels macht dann wieder Mut!
Im Kaiserreich sagte man einst, die (damalige) SPD sei so organisiert und diszipliniert wie die preußische Armee. Das wünsche ich mir für die Neue Rechte 2020 ff. Alles Gute zum Jahreswechsel!

Laurenz

29. Dezember 2019 13:48

@Seneca .... Sie haben es genau erfaßt. Viel wichtiger als ein Renten-Programm der AfD, in Anbetracht dessen, daß uns die meist verblödeten Rentner eh nicht wählen, wäre ein Wirtschafts-Programm für die kommende Rezession. Dies wäre vor allem in der maroden deutschen Infrastruktur möglich, mit einem Ersatz des innerdeutschen Flugverkehrs durch Magnet-Schwebe-Bahnen und der Sozialisierung des Güterverkehrs auf Schiene und Wasser, einhergehend mit einer massiven Vergünstigung und der Individualisierung des Personenverkehrs (also eine politische Umkehrung der Politik seit 1990).

@Gelddrucker ... wie meist, haben Sie die Geschichte nicht verstanden. Die Serben haben, wenn auch mit einer nationalistischen Übersteigerung, die 500 Jahre türkischer Herrschaft überlebt, die Juden 2.000 Jahre Diaspora durch dasselbe Mittel. Man kann gesellschaftlich nichts erzwingen, wenn man, wie wir, Gewalt ausschließt. Das heißt, nur der tiefe existentielle Schmerz erzwingt ein nachhaltiges Umdenken des Wahlvolkes. Natürlich endet die Eskalation von Bürgern und Langzeit-Invasoren schmerzhaft. Das war/ist auch in Serbien und Israel so. Wir werden die Ausweisung der Araber aus Gaza und West-Jordan-Land noch erleben. Denn nur so läßt sich Friede gewährleisten. Das ist eine Frage von Mehrheiten in Israel und geo-politischen Interessen in den USA.
Sie, Gelddrucker, zeigen eben mit Ihrem Beitrag, daß Sie weder in der Lage sind, über Ihre eigene Lebenszeit hinauszudenken, noch die richtigen Schlußfolgerungen aus der Zeit vor Ihrer Geburt zu ziehen. Wenn Sie das jemals lernen wollen, schauen Sie Sich chinesische Politik an.

@Mboko Lumumbe .... dem groß-deutschen Marxismus stehen nicht Millionen für Propaganda-Zwecke zur Verfügung, sondern viele Milliarden.

@Phil ... ich biete Ihnen und allen anderen depressiven Konservativen gerne eine Therapie an.

Gelddrucker

29. Dezember 2019 14:12

@Phil

"Glaubt jemand ernsthaft an die Deportation/Rückführung von Hunderttausenden, von Millionen?"

Ich will keine Deportationen, sondern Rückwanderung. Wie Partygäste die nach Hause gehen, wenn die Fete vorbei ist. Und ja, ich glaube dran. Andersherum gefragt: Meinen Sie, der komplette Westen wird sich widerstandslos übersiedeln lassen? Ich weiß, dass das quasi in London schon gerade geschieht, aber das ist auch ein Globalistenloch par excellence wo die meisten Konservativen längst geflüchtet sind. Ich halte eine kampflose Übergabe Europas für extrem unrealistisch. Jeder Patriot sollte dieses Video kennen:

https://www.youtube.com/watch?v=JDOW2refPPU&t=802s

Und da ging es lediglich um die Frage, ob Briten zur Minderheit in UK werden, und noch nichtmal darum, ob Europäer generell in Europa zur Minderheit werden sollten. Solch eine Umfrage würde noch drastischer ausfallen und das TROTZ des Propagandavorsprungs der linken über Jahrzehnte.

@Laurenz:
Was gibt es zu verstehen? Diese Serben-Sache interessiert mich nicht sonderlich. Ich kann mir aktuell nur nicht vorstellen, dass das hier noch 20 Jahre so weitergeht.

quarz

29. Dezember 2019 15:56

@Pit

"ich würde gerne mal auflisten, was die Stärken des Gegners sind."

Er hat Heerscharen von Gleichgesinnten, die die Medien und sonstigen Schaltstellen der öffentlichen Kommunikation sowie die öffentlichen Bildungsinstitutionen fast lückenlos besetzen. Hätte er diese nicht, dann wäre er morgen Geschichte.

Laurenz

29. Dezember 2019 16:28

@Gelddrucker .... Genau, die Indianer hatten mit serbischer oder jüdischer Geschichte auch nichts am Hut, und konnten sich ebensowenig, wie Sie, sich vorstellen, daß das mit dem Abschaum Europas auf ihrem Territorium noch 20 Jahre oder ein paar mehr so weiter geht.

Hartwig aus LG8

29. Dezember 2019 16:33

Es heisst ja immer, man solle aus der Geschichte lernen. Ich denke, das wichtigste was man aus der Geschichte lernen kann, ist die Einsicht, dass man als jeweiliger Zeitgenosse ziemlich blind in ihr umhertappt.
Im Nachhinein liegen die Dinge auf der Hand. Aber wie oft waren die jeweils Beteiligten von ihrem sicheren Sieg oder ihrer unabwendbaren Niederlage überzeugt. Und wie oft kam es anders?!
Defätismus, Fatalismus, Depression - alles nachvollziehbar und verständlich; dennoch Holzweg.

Die relevante Frage, die sich stellt, ist die der Art des Widerstandes. Und es gibt nicht wenige, die mittlerweile der Idee anhängen, dass dieses Regime nur durch Energieentzug zu schwächen ist. Was das bedeutet und im Einzelnen nach sich zieht, wäre ein großes Thema ...

Lotta Vorbeck

29. Dezember 2019 17:30

@Gelddrucker - 29. Dezember 2019 - 02:12 PM

"... Ich kann mir aktuell nur nicht vorstellen, dass das hier noch 20 Jahre so weitergeht."

________________________________

Laut Gerhard Wisnewski "wird seit mehr als 100 Jahren ein Krieg gegen Deutschland geführt" und allein der Umstand, "daß es keine Bomben vom Himmel regnet" ist Zitat Wisnewski "nicht mit 'Frieden' zu verwechseln".

Dafür, das BRD-Spiel noch zwei Jahrzehnte weiter zu spielen, gibt's keine ökonomische Basis.

Sobald der Kuchen verfrühstückt ist, wird das umgesetzt, was man bereits seit 1990 in Südafrika und jüngst in der Ukraine erfolgreich erprobt hat.

Phil

29. Dezember 2019 17:53

Gelddrucker: "Meinen Sie, der komplette Westen wird sich widerstandslos übersiedeln lassen?"

Übersiedeln wohin?
Ich meine, der komplette Westen wird sich widerstandslos überfremden lassen.

An eine freiwillige Rückkehr glaube ich nicht, selbst bei Entzug der Sozialleistungen. Das verstärkt nur die kriminelle Energie der, wie Höcke sie nennt, Glücksritter.

Thomas

29. Dezember 2019 18:39

Das BRD-Regime schafft sich gerade neue Unzufriedene in Bereichen, die auf den ersten Blick zweitrangig sind. Erstens die geplante Kassenbonpflicht für den Einzelhandel im nächsten Jahr. Nachdem bereits vor zwei Jahren alle Kassen manipulationssicher und zu hohen Kosten umgerüstet oder neu angeschafft werden mussten, sorgen neue überzogene Vorschriften für zusätzliche Kosten und Aufwand und neuen Unmut unter Gewerbetreibenden und Firmen. Das BRD-Regime erklärt damit einfach hunderttausende ehrbare und rechtschaffene Kaufleute zu notorischen Betrügern und schikaniert sie mit immer neuen absurden Gesetzen.
Ebenso die geplante Waffenrechtsverschärfung hat hunderttausende Sportschützen und Jäger verärgert und ein paar von ihnen wohl die Augen geöffnet wegen der immer neuen und absurderen Schikanen der Merkelregierung, die sich rechtstreue Bürger gefallen lassen müssen. Die Präsidenten der Sportverbände stehen zwar in Treue fest zum Merkel-Regime, aber in der Basis gärt es kräftig. Ein paar davon werden wohl künftig die AFD wählen, aber die Systemfrage werden sie deshalb wohl noch nicht stellen.
Der Vertrauensverlust der Herrschenden in das eigene Volk muß inzwischen wohl schon sehr groß sein.

Gracchus

29. Dezember 2019 19:58

Die Lageeinschätzung ist realistisch. Depressionen nehme ich allenthalben wahr - auch bei Leuten, die mit einer Umkehr nichts am Hut haben -, kein Wunder bei einer (medial gestützten) Regierung, die gegen die Interesse des Volkes handelt. Daran wird sich absehbar auch nichts ändern. Solange Merkel im Kanzleramt sitzt, wird die CDU, der einzige denkbare Koalitionspartner der AfD, ihren Kurs nicht ändern, und auch für die Wahl 2021 wird keine Korrektur, allenfalls eine kosmetische, erfolgen, man wird eher eine Koalition mit den Grünen anstreben.

Cugel

29. Dezember 2019 20:16

@Gelddrucker, Laurenz
Obwohl die 60er (mehr noch die Jahrgänge davor) Verantwortung an der gegenwärtigen Misere tragen, hoffe ich doch, daß ihnen noch mehr als 20 Jahre bleiben. Interessant wird es spätestens dann, wenn sie aus dem Produktionsprozeß ausscheiden.
Sich Juden und Serben als Vorbild zu nehmen ist sicher nicht das Schlechteste, aber wir sind weder Juden noch Serben (nach denen Letzteren der Krake auch schon seine Tentakeln ausgestreckt hat), und was mit uns abgezogen wurde und wird, ist ohne Beispiel. Wir haben die Lage eines biedermeierlichen Weimars unter den Bedingungen von Masseneinwanderung und Globalisierung. Panikmache nach Gretl-Manier ist unangebracht, aber ein flächenhaftes (Um)Denken muß früher als in 20 Jahren einsetzen, sonst wird uns die Totenmesse gelesen, zu unserer gesteigerten Schande auch noch von Gestalten wie Strohm-Bedford, Woelki und Konsorten. Im günstigen Fall wird sich die Frage nach der Leidensfähigkeit der Deutschen und ihrer Opferbereitschaft stellen.

Ratwolf

29. Dezember 2019 22:50

Welch eine Übermacht!

So wie bei Luther, den Franzosen von 1789, den unabhängigen Kolonien der frühen USA, Lenin, Ho Chi Minh, den 68ern, den Regimekritikern der DDR

Was hat sie weiter machen lassen?
Zuversicht-
Die Zeit wird kommen
Sie waren erfolgreich, wenn sie agierten.
Sie mussten auch re-agieren.
Das war dann harte Arbeit und kostete Verluste.

heinrichbrueck

30. Dezember 2019 00:50

Wir befinden uns hier auf deutschem Gebiet, auch wenn wir keinen deutschen Staat haben, und zwar in den Grenzen nach 1945. Inzwischen gibt es mehrere noch unsichtbare Staaten auf diesem Gebiet, vielleicht mit Ausnahme einer DDR, die sich unter Umständen deutscher bewahren ließe, wird die Überfremdung nicht so lange zugelassen. Diese Fremdstaaten waren in der Nachkriegsrepublik seit Gastarbeiterzeiten angelegt, politisch eine geistig konditionierte Zuwanderungsapologie im Hauptvolk umgesetzt, damit die Gehirnwäsche die Arbeit erledigen möge. Wurde das Bewußtsein für einen deutschen Staat geschaffen, können diese Fremdstaaten nicht das Hauptvolk ersetzen, vorausgesetzt natürlich, dieser Staat kümmert sich in erster Linie um sein eigenes Volk, dessen Gedeihen, und fängt keinen Krieg gegen unsichtbare Staaten an. Der Weg von Deutschland nach Syrien ist auch nicht weiter, mit dem Flugzeug schon gar nicht. Wir sollten kein türkisches oder afrikanisches Viertel erobern wollen, sondern unsere eigenen Gebiete deutsch erhalten, falls ein Staat die Gelegenheit (eine entschlossene Minderheit und eine einverstandene Mehrheit) beim Schopfe packt. Unsere Gebiete müssen dann gehalten werden. Die Ressourcen müssen vorrätig sein. Was in den anderen Bereichen vor sich geht, muß klug gesteuert werden. Zu wessen Vorteil, dürfte inzwischen klar sein.
Jede Falle, ob geistig-weltanschaulich oder militärisch, selbst- oder fremdbestimmt, muß vermieden werden.

Franz Bettinger

30. Dezember 2019 04:44

@Lumumbe schreibt (verfranzelt): Wenn eine bürgerlich-konservative Regierung dran kommen würde, würde der einseitige Bürgerkrieg der Linken erst richtig eskalieren. Diese Verbrecher würden eine rechte Politik als Vorwand nehmen, um den Staat in Anarchie zu stürzen."

Ich meine, Sie überschätzen die linksgrüne Bagage. Bei einem ersten wirkliche spürbaren Durchgreifen von Polizei und Justiz würden sich diese Feiglinge und Mitläufer in ihre Löcher verkriechen und auf der anderen Seite ihres Baus politisch gewendet als 'immer schon rechts' rauskommen. Die haben nix drauf! Schon gar keine Ideale! Nur in einer verlumpt und verluderten Demokratur gedeihen solche Sumpfblüten. Der erste Wind fegt sie weg. Dessen bin ich sicher, wenn ich mir die Typen hier vor Ort anschaue. - Der Sturm? Ja, der wird kommen. Aber von ganz woanders her. (Ihr nom de guerre weißt darauf hin.) Gewiss nicht von den linksgrünen Eierköppen.

H. M. Richter

30. Dezember 2019 09:14

Rauhnächte. Letzte Nacht erstmals von Schnellroda geträumt. Reger gedanklicher Austausch in Anwesenheit des Hausherrn. Einer verlangt ein bestimmtes, frühes Heft, auch wenn dieses vielleicht noch nicht ausgereift gewesen sei. G.K. bringt es sofort. Beim Verlassen des Hauses bemerke ich zwei lange Reihen von Leuten, die - getrennt durch eine heruntergelassene Bahnschranke - anstehen, um im Gebäude Bücher zu erwerben. Ich stelle mich an einer an. Als eine Bushaltestelle passiert wird, bemerkt eine dort wartende Frau, man könne den Bahnübergang doch öffnen, dies würde vieles vereinfachen, es würde ja doch kein Zug kommen. Gelächter, - deshalb sei die Schranke doch heruntergelassen worden. Ich spreche eine unmittelbar vor mir stehende Frau an, die sich, aus der anderen Reihe gekommen, vorgedrängelt hat. Sie antwortet nicht und wirkt äußerst abweisend. Mir wird bewußt, sie arbeitet an einem bestimmten Institut der hiesigen Universität und will Schriften lediglich deshalb erwerben, um diese 'auszuwerten'. Auch scheint sie mich zu kennen. Im Haus angekommen, herrscht Unklarheit, in welchem Zimmer die Bücher erworben werden können. Einige junge Männer kommen die Treppe herunter. Sie wirken freundlich und entschlossen. Die nun im Treppenhaus Wartenden beginnen, sich über einen SiN-Kommentator auszutauschen, wobei die Meinungen von 'enormer Wissensdichte' bis hin zu 'Nicht jeder Röpke-Kommentar führt zum Ziel' reichen. Aufwachen.
______________________________________________

"Im Grunde wußten sie es, aber es ist gut und wichtig, den Leuten diese simple Erkenntnis immer wieder ins Gedächtnis zu rufen: meyn geduld hat ursach." [s.o.]

Zum Jahreswechsel kann - in diesen Zeiten - der Satz vielleicht ergänzt werden mit den Worten Teresas von Avila:

Nada te turbe Nichts soll dich ängstigen,
Nada te espante, Nichts dich erschrecken,
Todo se pasa, Alles vergeht,
Dios no se muda, Gott bleibt derselbe.
La paciencia Geduld
Todo lo alcanza; Erreicht alles.

Gelddrucker

30. Dezember 2019 09:50

@Phil
Das halte ich für das unwahrscheinlichste aller Szenarien, da schätze ich noch eher Sezessionen und gewaltsame Aufstände als realistischer ein.

Natürlich gehen sie nicht freiwillig. Man muss es ihnen schon sagen. Und alle sowieso nicht, aber muss ja auch nicht. Und logischerweise läuft das nicht ganz ruckelfrei ab, aber diese Ruckelei ist nur ein kleines Holpern im Vergleich zu dem was den Westen erwartet, wenn er sich widerstandslos überfremden lässt.

Mboko Lumumbe

30. Dezember 2019 11:00

Auch mein Wunsch wäre, dass ich falsch liege, zum Wohle aller.

Doch diesem Wunsch, den wohl viele teilen, liegt der eigentliche Wunsch nach möglichst schmerz- und verlustfreier Abwendung der heraufziehenden und bevorstehenden unabwendbaren Katastrophe zugrunde. Aber leider gibt es keinen Königsweg aus dem stattfindenden Gesellschaftsumbau und Menschenexperiment oder gar dessen weitgehende Rückabwicklung, das ist eine Illusion. Auch darüber sind sich wohl viele im Klaren, egal ob sie es bekennen oder nicht.

Die Art Hoffnung, die ich hege, liegt am Ende einer wehrhaften Zeit für Deutschland. Es ist das Licht am Ende der umkämpften unabwendbaren Nacht. Erst muss die Asche entstehen, aus der Phoenix wieder auferstehen kann. Die linken Brände lodern bereits, nicht nur rhetorisch. Doch die Zeit ist noch nicht reif zur flächendeckenden Wehr, erst müssen noch viel mehr selbst und direkt betroffen sein, um zu verstehen, um zu erkennen, dass die Wehr der Weg ist. Und nicht das Ende.

Darin liegt die Hoffnung, die Männer wie ich geben können. Wenn es soweit ist, wird meine Fackel im Sturm brennen und den Weg leuchten, bis sie erlischt. Das ist ein Versprechen, so wahr mir Gott helfe.

Si vis pacem para bellum.
Deus vult.

Der_Juergen

30. Dezember 2019 12:36

Anstelle eines Kommentars zu diesem - luziden - Artikel die besten Wünsche zum Jahreswechsel und Dank für die grossartige Arbeit, die Kubitschek und Kositza mit ihren Mitstreitern leisten. Möge 2020 einen Durchbruch bringen.

DerRechteAnwalt

30. Dezember 2019 22:57

"meyn geduld hat ursach" - ein schönes Motto, vorgestern sprach ich noch mit einem lieben Freund, angesichts meiner Büchertasche, darüber. Aber worauf kann es sich denn heute noch beziehen?

"Die Phase der Nachahmung des Siegermodells aus dem Westen ist also vorbei - wir stecken im Osten längst in der Phase der Emanzipation und der Identitätsfindung entlang alternativer politischer Konzepte." - Ja, für den Osten gibt es Hoffnung, dort gibt es "ursach" für die Geduld, die auch dort freilich noch aufzubringen ist.

Wann fangen wir an, ernsthaft und langfristig über die Voraussetzungen einer Sezession - der wirklichen Sezession! - nachzudenken?

Gelddrucker

31. Dezember 2019 11:35

@DerRechteAnwalt

Man kann das andenken, aber es ist zu früh. Warten Sie doch erstmal ab. Wenn ich bei mir im Bekanntenkreis im Westen, auch unter Linken, herumfrage, wer die Totalübernahme Europas durch Fremdvölker wünscht, so bekomme ich optimistisch stimmende Ergebnisse. Kaum einer will das. Im übrigen rechnet auch das Feindeslager mit der eigenen Niederlage. Man höre sich mal in linken Blogs rum, dort ist für einige Europa schon an den "Rechtsextremismus" (=also an Patrioten) verloren, und außerdem würde man sonst nicht anfangen, herumzuzensieren.

Mboko Lumumbe

31. Dezember 2019 11:50

"Wann fangen wir an, ernsthaft und langfristig über die Voraussetzungen einer Sezession - der wirklichen Sezession! - nachzudenken?"

Meine Hoffnung war, dass nach den diesjährigen LTW im Osten dieses Thema auch auf den Tisch kommt, leider ist bisher kaum etwas vernehmbar.

Das mag auch daran liegen, außer dass es ein sehr heikles (Staats-) Thema ist, dass die Zeit noch nicht reif ist bei den Menschen, erst müssen noch viel mehr selbst und direkt betroffen sein, um zu verstehen und um zu erkennen, dass sie sich selbst wehren müssen. Und nicht (vergeblich) auf Andere zu hoffen und zu warten. Ein deutsches Problem?

Man blicke nach Frankreich (Gelbwestenproteste) und England (Brexit). Und östliche EU-Länder (und nicht-EU).

Die Abschaffung der ÖR-Medien (Zwangsbeitrag) wäre ein sehr wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Und das ist kurz- bis mittelfristig erreichbar. Ärmel hochkrempeln und aktiv mithelfen. Wie? also bitte...

Jan

31. Dezember 2019 13:00

Leser "quarz" hat den Kern der aktuellen Problematik genau getroffen und erklärt, warum es aus dieser Situation im bestehenden Parteienstaat keinen Ausweg geben kann.

Es ist auch ein Fehler, immer auf eine Koalition mit der CDU zu hoffen. Die BRD gibt es seit 70 Jahren, davon wurde sie insgesamt 50 Jahre lang von CDU-Kanzlern regiert. Schaut, was sie angerichtet haben. Adenauer hat die Türken geholt, wenn auch widerwillig. Kohl wollte anfangs die Hälfte davon wieder nach Hause schicken. Am Ende seiner Amtszeit 1998 wohnten dann knapp 2,4 Millionen Türken in Deutschland, fast 1 Million mehr als 1982 (1,5 Millionen). Merkel hielt Multi-Kulti noch im Jahr 2010 für absolut gescheitert, um dann in den Folgejahren das zu tun, was sie eben tat.

Die CDU ist nicht die Lösung, sondern das Problem. Koalitionen zwischen CDU und der AfD als kleinerem Partner werden enden wie 2019 in Österreich zwischen ÖVP und FPÖ oder wie 2001 in Hamburg zwischen CDU und Schill-Partei. Nach ein , zwei Jahren fliegt die Koalitionen durch einen von allen Seiten heftig herbeigesehnten Skandal des sogenannten rechtspopulistischen Koalitionspartners auseinander und dann regiert Schwarz ganz schamlos mit Grün weiter. Die Populisten sind danach heftig diskreditiert: "Seht her, die sind nicht regierungsfähig, da habt ihr doch den Beweis. Wählt wieder schön die Altparteien, alles andere hat keinen Zweck".

Nein, es wird in diesem Parteiensystem, in dieser Parteienkonstellation keine Lösungen mehr geben. Die Parteien sind selbst schon zum Problem geworden. Mit Demokratie hat das alles nichts mehr zu tun. Es herrschen Parteifunktionäre, die ihre eigenen Interessen vertreten und nicht die des Demos. Wahrscheinlich war es nie anders, vielleicht ist Demokratie eine der größten Illusionen der Politikgeschichte, vielleicht ist sie nur die intelligenteste und dezenteste Form der Diktatur. Man hält dem Bürger bei jeder Wahl die Möhre vor die Nase, die er aber nie schnappen kann: "Du hast doch die Wahl, also beschwere dich nicht. Du kannst ja alles ändern, wenn Du willst. Wenn es dann nicht so kommt, wollen das die meisten Leute eben nicht. Das musst Du dann akzeptieren".

Ganz ehrlich: ist die Annahme, die Reichen und Mächtigen würden sich bei Wahlen der Lust und Laune von zig Millionen Ließchen Müllers und Otto Normals aussetzen, nicht grenzenlos naiv? Eine unsichere Wahl, bei der die großen Entscheider hinterher nicht wissen, was dabei raus kommt und ihre Interessen einem Zufallsprinzip ausgesetzt sind? Deswegen kommen in den Parteiapparaten auch nur vorher sorgsam ausgewählte Apparatschiks an die Schalthebel der Macht, die dafür sorgen, dass alles so bleibt, wie es ist oder noch werden soll (deswegen ist der ungewollte Überraschungssieger Trump ja auch für viele so ein Skandal. Er sollte im Vorwahlkampf doch nur den bösen Clown spielen und in Runde 1 oder 2 schon rausfliegen). Die hohe Kunst in einer Demokratie ist, die Hoheit über die Köpfe zu gewinnen, so dass in der Wahlkabine der Stift das Kreuzchen an der richtigen Stelle macht. Deswegen haben so viele Funktionäre bei ARD/ZDF (und nicht nur da) ein schwarzes oder rotes Parteibuch in der Tasche, deswegen hat die SPD ein Imperium von Lokalzeitungen, welches bis tief in die kleinsten Kommunen, die Kapillargefäße unseres Staates, hineinwirkt. Deswegen stellt sich Merkel gut mit Friede Springer (BILD) und Liz Mohn (Bertelsmann/RTL). Deswegen meinte Schröder, zum Regieren brauche er "BILD, BamS und Glotze". Deswegen hat auch kein Kritiker der GroKo-Regierungspolitik die Chance, in einer ARD/ZDF-Talkshow gut wegzukommen, wie zuletzt gesehen bei Maaßen in der Sendung von Markus Lanz. Selbst die Klatscher im Publikum sind sorgsam ausgesucht und sie klatschen im Sinne der Macht an den richtigen Stellen.

Solange das alles so bleibt, solange keine Zugänge für andere Sichtweisen offen stehen, ohne sie als unmoralisch zu diskreditieren, wird es keine Änderung des politischen Kurses von innen heraus geben.

Gracchus

31. Dezember 2019 15:10

"Bleib erschütterbar und widersteh!"

Mein Ausblick für das Jahr 2020: Warm anziehen. Der Optimismus der Kanzlerin ist eitel Wind. Die Polarisierung, von der Kubitschek spricht, wird vermutlich zunehmen. Dies erscheint unvermeidlich. Zu den nicht unbedingt zu lobenden Charakterzügen der Deutschen gehört, sich ideologisch zu verrennen und zu versteifen. Konservativsein ist für mich mit Übung in ideologischer Abstinenz verbunden, soweit möglich. Also eine auf Ausgleich bedachte Haltung. Das bei aller - wie gesagt: notwendigen - Polarisierung nicht vergessen!

Kositza/Kubitschek und den Miarbeitern seien für Ihre gute Arbeit und Mühe (und Geduld mit dem Forum) und allen Foristen für anregende Diskussionen herzlich gedankt: Einen guten Rutsch!

Franz Bettinger

31. Dezember 2019 23:53

@Jan: gut erkannt! Kondensiert und ergänzt:

(1) Demokratie ist die größte Illusion der Geschichte. Sie ist in Wahrheit eine intelligente, dezente Form der Diktatur. (Sogar in der Schweiz? frage ich mich, vielleicht naiv.)

(2) Deutschland ist seit 1945 besetzt und fremdbestimmt. Jedenfalls hat E. Bahr das so gesagt (Quelle siehe unten.)

(3) Die Demokratie, zumal die deutsche 'repräsentative', wie sie uns von den Alliierten oktroyiert worden ist, ist gar keine. Sie ist der Deckmantel für eine Diktatur; und nicht mal für eine Diktatur durch eigene Herrscher. Es handelt sich um die Diktatur von Fremdherrschern. Die System-Parteien handeln im Auftrag des aliierten deep states (in erster Linie der USA). Das sagte Adenauer. Es steht in der Kanzlerakte und muss von jedem neuen deutschen Kanzler per Unterschrift bestätigt werden.

(4) Es wird in diesem Unterwerfungs-System (nach Egon Bahr) keine Lösungen geben. Der Parteienstaat ist selbst das Problem. Mit Demokratie hatte der nie etwas zu tun. Es herrschen die Funktionäre auf Order der Aliierten/USA.

Quelle: Egon Bahr berichtet 2009 in der Zeit von einem "Unterwerfungsbrief", den Willy Brandt vor seinem Amts-Antritt unterzeichnen musste: «Ein hoher Beamter hatte Brandt drei Briefe zur Unterschrift vorgelegt. Jeweils an die Botschafter der drei Mächte - der Vereinigten Staaten, Frankreichs und Großbritanniens - in ihrer Eigenschaft als Hohe Kommissare gerichtet. Damit sollte er zustimmend bestätigen, was die (drei) Militär­-Gouverneure in ihrem Genehmigungs­-Schreiben zum Grundgesetz vom 12. Mai 1949 an verbindlichen Vorbehalten gemacht hatten. Als Inhaber der unkündbaren Sieger­rechte für Deutschland als Ganzes (!) hatten sie die Artikel des Grundgesetzes außer Kraft gesetzt, die sie als Einschränkung ihrer Verfügungs­hoheit verstanden. Das galt sogar für den Artikel 146, der nach der deutschen Einheit eine Verfassung anstelle des Grundgesetzes vorsah. W. Brandt war empört, dass man von ihm verlangte, einen solchen Unter­werfungs­brief zu unterschreiben. Schließlich sei er zum Kanzler gewählt und seinem Amtseid verpflichtet. Die Botschafter könnten ihn wohl kaum absetzen! Da musste er sich belehren lassen, dass Konrad Adenauer diese Briefe unterschrieben hatte und Ludwig Erhard und Kurt Georg Kiesinger.“ (Siehe: https://www.zeit.de/2009/21/D-Souveraenitaet)

Venator

1. Januar 2020 11:47

@ Gelddrucker u.a
Das klingt doch sehr nach Wunschtraum, als nach nüchterner politischer Analyse. Der eigene Bekanntenkreis hat eigentlich auch keinerlei Aussagekraft und selbst wenn sehr viele Brdeutsche keine Übernahme befürworten, sie tun auch nichts dagegen. In vielen Regionen, wie der meinen, ist diese Übernahme schon heutige Realität, dafür reicht es einfach mal, tagsüber durch die Stadt zu laufen. Wer wirklich glaubt, die würden wieder "mehr oder weniger" freiwillig ihre Kolonie verlassen, der hat seine Geschenke auch vom Weihnachtsmann bekommen.

Das linke Gefasel vom kommenden (europäischen) 4.Reich ist lediglich politisches Kalkül bei den nüchternen und induziertes Irresein beim SJW Bodensatz. Wer sich mal anschaut, wie viel von dem linken Schwachsinn, aus den universitären Zirkeln der 90ér und 00èr Jahre, bereits fest im Mainstream angekommen ist und auch von ganz normalen Leuten als Realität anerkannt wird, der kann die Lage vielleicht einmal nüchtern betrachten? Man sollte vielleicht einmal Pläne entwickeln, wenn es das viel erwartete Deutschland erwache, niemals gibt, weil es niemanden mehr gibt, der aufwachen könnte.

Gelddrucker

1. Januar 2020 15:25

@Venator
Offensichtlich haben Sie das von mir gepostete Video nicht geschaut und die Umfragen nicht gesehen. Dort sind 75% der Briten dagegen, dass weiße Briten zur Minderheit in UK werden. Würde man eine Umfrage machen, ob Europa von Fremdvölkern übernommen werden solle, schätze ich auf 80-90%, die dagegen sind. Bei Jungen weniger, aber die haben 1. eher eine Egal-Haltung und sind 2. gehirngewaschener, was sich aber durch Gegenpropaganda schnell ändern kann und es ist bereits jetzt offensichtlich, dass alternative (rechte) Medien Zulauf haben, während die MSM schwächeln.

Die Übersiedlung beschränkt sich bisher mehr oder weniger auf Großstädte/größere Städte und auch dort auf bestimmte Viertel. Die deprimierenden Statistiken kommen durch extreme lokale Häufung und den großen Kinderreichtum der Migrantenfamilien zustande.

Es gibt sehr viele, die erwachen können. Noch nichteinmal allen Rechten ist klar, dass die gesamte westliche Zivilisation in Gefahr schwebt, man hört weiterhin solches Gefasel wie "kommt nur rein, wer arbeitet, Deutsch lernt, etc.", also langsamer Tod ist in Ordnung? Es gibt noch sehr viel Aufklärungsarbeit zu leisten, sogar im eigenen Lager.

Und natürlich ist für Alleswisser wie Sie das Gerede der Linken von der eigenen Niederlage irgendwie Kalkül. Es gibt eben hier und dort Defätisten - bei uns sind es Leute wie Sie und dort eben diejenigen, die bereits überall die neuen Hitlers an der Macht sehen.

Und noch eine Frage, wenn Sie das so denken, wie Sie es schreiben, in dieser Endgültigkeit, wieso verschwenden Sie Ihre Zeit damit, hier andere herunterzuziehen und machen stattdessen nicht irgendetwas Angenehmes?

Gotlandfahrer

2. Januar 2020 10:55

Die Depressionen werden sich vermutlich nur oberflächlich aus der aktuellen Hilflosigkeit gegenüber dem Übel speisen. Denn im Grunde gilt ja genau das von GK gesagte: Da die Wahrheit aufm Platz liegt, sind Beharrlichkeit und Geduld unsere optimistisch stimmenden Tugenden, auf die es ankommt. Allein schon, weil Übles nur Substanz verzehren kann, sich das Üble also seiner Grundlage selbst irgendwann beraubt (und sei es, dass dann aller Besitz und alle Gewalt in Händen weniger Chinesen o.ä. liegt).

Viel nachhaltiger verursacht empfinde ich die Depressionen aus einem ganz anderen Grunde, jedenfalls muss ich mich ihrer ständig erwehren, denn dieser Grund wird selbst nach einer Wende nicht entfallen: Die den eigenen Lebenserfahrungen nach zu ziehende Schlussfolgerung, dass es mit der Reife des westlichen Menschen in Summe nicht weit her ist und dass dieses Urteil weder von Intelligenz noch „Bildung“ und schon gar nicht vom Wohlwollen des Einzelnen abhängt, sondern – offenbar – allein von Gruppendynamiken, die von wenigen nur im Ansatz und wohl von niemandem vollständig verstanden werden (allenfalls von den Üblen).

Ansatzweise verstanden wurde der eigentliche Grund für die Depression meines Erachtens nach hier:
https://www.youtube.com/watch?v=EOnSh3QlpbQ

quarz

2. Januar 2020 13:18

@Gelddrucker

"Dort sind 75% der Briten dagegen, dass weiße Briten zur Minderheit in UK werden. Würde man eine Umfrage machen, ob Europa von Fremdvölkern übernommen werden solle, schätze ich auf 80-90%, die dagegen sind"

Trotzdem ist es den Betreibern und Befürwortern der Umvolkung gelungen, einen Indoktrinationsdruck aufzubauen, der die Bürger mehrheitlich daran hindert, Parteien zu wählen, die diesbezüglich ihre Interessen vertreten.

Jahre- bis jahrzehntelange Gehirnwäsche lässt dem Wähler die (zwar unerwünschte) Abschaffung des eigenen Volkes als geringeres Übel erscheinen als das Unbehagen, das er selbst in der geheimen Wahlzelle noch beim Gedanken empfindet, als der Unmensch zu gelten, als den die Allianz der Umvolker jeden zeichnet, der sich ihrem Projekt in den Weg stellt.

Natürlich hätte auch eine überwältigende Mehrheit der Deutschen mit "nein" gestimmt, wenn man sie 2015 befragt hätte, ob sie damit einverstanden sind, dass Millionen Araber/Afrikaner ins Land gelassen werden, die in kürzester Zeit (Schätzung Curio:) 6 Millionen Straftaten begehen würden, darunter zahlreiche Morde und Vergewaltigungen. Aber trotzdem wurde die Politik, die solches verursacht hat, von 87% der Wähler zur Fortsetzung ermuntert.

Dass sich die meisten nicht exponieren wollen aus Angst vor sozialen Ächtung, ist nachvollziehbar. Dass aber selbst in der Wahlkabine bei geheimen Wahlen die Zukunft der Kinder und Enkel geopfert wird, darin besteht die historische Schuld des kleinen Mannes.

Nath

2. Januar 2020 16:57

@Gelddrucker
Sie argumentieren hier im Sinne von "Europa den Europäeren", doch dann gehört zur historischen Wahrheit auch, dass eben diese Europäer - jedenfalls ein Großteil derselben - sich einen Teufel um besagtes Prinzip (Afrika, den Afrikanern, Asien des Asiaten usw.) scherten, sondern es für selbstveständlich, ja geradezu als eine Verpflichtung ansahen, den Rest der Welt zu kolonisieren bzw. sich einzuverleiben. Was haben Europäer etwa in Australien, Neuseeland oder dem amerikanischen Kontinent zu suchen? Die Indianer beispielsweise haben zur "Überfremdung" ihres Kontinents durch Weiße gewiss einiges zu sagen. (Die Römer andererseits gingen weitaus respektvoller mit unterworfenen Völkern um. Meine Heimatstadt etwa wurde von der Tiberius-Enkelin Agrippina als "Colonia" gegründet, doch abgesehen von der Verwaltung und regierungsmäßigen Oberhoheit wurde die ethnische Homogenität der damaligen "Kölner" gewahrt.)
Das Problem, besser gesagt, die Aporie lässt sich so formulieren: Kann diejenige Kultur (die europäische), welche das behauptete Prinzip: jedem Volk (Rasse) sein Territorium relativiert hat, dieses nun wieder absolut setzen, wo ihre eigenen Interessen berührt sind? Wenn Nietzsche sagt: "Wir bestreiten die Oberherrschaft der Moral - aus Moral!", was heißt dies dann für die hier in Rede stehende Problemlage? Im Sinne eines konsequenten Amoralismus könnte die Argumentation für den Europäer des Jahres 2019 nur so lauten: Wir waren damals "berechtigt", uns die Welt zu unterwerfen und andere Weltteile der Überfremdung auszusetzen, weil wir s t a r k genug dazu waren. A l s o müssen, wir auch jetzt wieder stark genug werden, diesmal aber um die Fremdlinge wieder hinauszuschaffen.
Sollte sich im Sinne dieses Amoralismus indes herausstellen, dass er dazu nicht mehr stark genug ist, wäre dann die heutige Überfremdung nicht notwendigerweise als ein factum brutum "berechtigt"?
Wenn man andererseits ein "moralisches Gesetz in uns" postuliert, dann muss dies entweder im kantischen Sinne rein formal gefasst werden, womit für die Überfremdungsproblematik nichts gewonnen wäre, oder man fasst das a priori und damit zeitlos geltende moralische Gesetz auch im materialen Sinne (etwa im Sinne von Schelers materialer Wertethik), aber dann hat man ja selbst fundamental dagegen verstoßen. Der Täter kann nicht gleichzeitig Richter - und dazu auch noch in eigener Sache - sein wollen. Wie man es auch dreht und wendet, man kommt aus der Aporie nicht heraus.

heinrichbrueck

2. Januar 2020 17:47

Bevor der kleine Ali und seine anatolische Gang schon wieder Europa übernehmen (was Demokraten sich so alles ausdenken, gehört in den Philosophenhimmel), muß die Realität abgeschafft werden. Ohne die Realität und die Menge an verworrenen Büchern, mit deren Hilfe der Demokratenhimmel bevölkert wird, könnte die Wirklichkeit neu erfahrbar werden. Die Wahrheit läge dann mehr im Inneren.

"Dass aber selbst in der Wahlkabine bei geheimen Wahlen die Zukunft der Kinder und Enkel geopfert wird, darin besteht die historische Schuld des kleinen Mannes."

Beweis meiner Skepsis, oder: "Aber trotzdem wurde die Politik, die solches verursacht hat, von 87% der Wähler zur Fortsetzung ermuntert."

Eventuell, so meine These, wurde das Land schon vor Mustafa übernommen, und nicht nur, wie die sprachlichen Formulierungen erkennen lassen. Die Möglichkeitsform bleibt anthropologisch immer sitzen, deshalb die Theorielastigkeit keinen praktischen Beweis erbringen muß.

Im Demokratenhimmel ist der kleine Mann ganz groß. Jede arme Kirchenmaus wird zu einer Riesenkatze. In der Praxis rennt dann die Riesenkatze vor der normalen Katze weg. Dennoch bleibt sie eine Riesenkatze, auch wenn sie gefressen wird. Sie kann sich überhaupt nicht mehr vorstellen, eine Maus zu sein.

Gelddrucker

2. Januar 2020 20:41

@quarz
In der Auflösung eben dieser Gehirnwäsche liegt unsere große Aufgabe. Die AfD ist seit 2 Jahren im Bundestag. Unsere Stimme wird von der Allgemeinheit noch nicht so lange gehört. Sie muss lauter und größer werden, und jeder muss mithelfen, darum gehen mir die Defätisten, die ihren Defätismus nicht nur hegen, sondern auch andere damit überziehen, ziemlich auf die Nerven. Die Hälfte der möglichen Info-Zeit verbringt man damit, die taumelnden Soldaten aus den eigenen Reihen wieder aufzurichten. Unnötig.

@Nath: Ich machs kurz, all dies ist mir vollkommen egal. Wenn ich herausfände, dass mein Vorfahr im 18. Jahrhundert ein grausamer Killer war, wäre mir das auch egal. Ich bin hunderte Jahre später zu nichts verpflichtet.

Franz Bettinger

2. Januar 2020 22:48

@Nath: Weitgehend logisch, was Sie schreiben. ABER: die Afris, Nafris und Araber überfluten Europa ja nicht, weil sie stärker sind, sondern weil deep state sie aktiv anwirbt und ins Land schleust. DAS ist der entscheidende Unterschied. Der Feind ist unsere eigene 'Führung'. Er sitzt seit langem oben in der Burg. Was (spätestens seit 2015) hier abläuft, hat nichts zu tun mit der sozialdarvinistischen These vom Stärkeren/Besseren, welches das Schwächere verdrängen 'darf'.

zeitschnur

3. Januar 2020 11:21

@ Nath, @ Bettinger

Finde ich alles nicht logisch... Erstens schließt Sozialdarwinismus auch die Stärke des Schlaueren und Skrupelloseren: wer eine amoralische Sau ist und deswegen der Stärkere, hat dann trotzdem "recht". Wenn also genau solch verkommenes Volk inzwischen flächendeckend global die Geschicke der Völker in Händen hält und es schafft, uns auf mannigfache Weise allesamt zu überlisten, zu erpressen, zu unterdrücken, die dominieren: sozialdarwinistisch völlig okay, @ Bettinger. Unterlassen wir da am besten - wenn wir so denken (ich nicht) - jedes Lamento.
@ Nath aber: erstens hätte Deutschland da von den großen europäischen Nationen zumindest für die Zeit nach der Entdeckung Amerikas die geringste Schuld. Wieso sollte Deutschland die große Schuld der Engländer (der vor allem!), der Franzosen, Spanier, Portugiesen und Italiener büßen?!
Außerdem muss man auch damals eine widerliche Elite am Werk sehen, die absolut nicht das tat, was das Volk gebraucht oder gewollt hätte.
Aber bitte: sozialdarwinistisch völlig okay, wenn die da Oben es schaffen, mich aufgrund ihrer größeren moralischen Verkommenheit zu dominieren, bitte.
Ihre Abwägung ist zwar theoretisch berechtigt, praktisch aber nicht:
Es ist doch absurd, das was jetzt geschieht, anzuerkennen, nur weil manche Europäer (die Deutschen eher nicht), in großen Stil amoralisch anderswo gehandelt haben!
Ich gebe Ihnen aber recht, dass unsere Lamentierer in aller Regel die Abgründe der eigenen "ethnokulturellen Identität" und ihrer möglichen späten Bumerangeffekte weder kennen noch reflektieren wollen. Was die Multikulti-Bürgerkriegssituation in Frankreich betrifft ist sie ganz sicher ein Bumerangeffekt des vorherigen Kolonialismus.
Bloß: Was ist mit uns?
Und noch was: Obwohl die Engländer , also deren amoralische Herren, ein riesiges Schuldenkonto auf sich geladen haben (moralisch), sehe ich nicht, wieso das Volk dort nun völlig verfremdet und aufgelöst werden soll. Dieses Volk wurde eiskalt in allen möglichen Kriegen und Abenteuern verheizt.

Das sind Beispiele, die mir klarer benennbar erscheinen als unser eigener deutscher Fall, den ich ehrlich gesagt überhaupt nicht begreife: Einerseits ist fast jeder dieser schrecklichen Meute, die uns global beherrscht, ursprünglich deutscher Abkunft (das Haus "Windsor" alias Sachsen Coburg Gotha, die Bushes, der Rumsfeld, auch andere ohne noch deutsche Namen, Trump, überall, wenn es um diese Trends geht, mischen verdeckt die Habsburger mit etc. etc.), andererseits schlagen sie brutal gegen Deutschland und v.a. die Deutschen seit mindestens 120 Jahren, wie Thorsten Schulte ja sehr gut nachweist. Was soll das?

quarz

3. Januar 2020 11:51

@Nath

"Kann diejenige Kultur (die europäische), welche das behauptete Prinzip: jedem Volk (Rasse) sein Territorium relativiert hat, dieses nun wieder absolut setzen, wo ihre eigenen Interessen berührt sind?"

Relativiert werden kann nur, was vorher vertreten wurde. Mit Verbindlichkeitsanspruch formuliert wurde es aber erstmals in der frühen Neuzeit, und zwar gerade nicht in einer Situation, in der "die eigenen Interessen berührt (im Sinne von "bedroht")" waren. Im Gegenteil: es wurde eingeführt um die eigenen Interessen zu beschneiden. Mir ist keine Kultur außer der westlich-europäischen bekannt, die selbst aus der Position der größten Stärke heraus den eigenen Anspruch normativ relativiert hat. Das Völkerrecht wurde geschaffen, als und weil christliche Ordensmänner zur Zeit der spanischen Eroberungen in Amerika für Selbstbestimmungsrechte der Indianer plädierten und eine entsprechende philosophische Fundierung ausarbeiteten. Vergleichbares hat niemals ein Indianervolk einem anderen Indianervolk eingeräumt.

Um es mit den Worten Klonovskys zu sagen: "Wenn man sämtliche Schöpfungen des weißen Mannes von diesem Planeten entfernte, besäßen seine Ankläger weder Zeit noch Mittel, ja nicht einmal Begriffe, um ihn mit Vorwürfen zu überhäufen."

heinrichbrueck

3. Januar 2020 14:58

@ zeitschnur
"Einerseits ist fast jeder dieser schrecklichen Meute, die uns global beherrscht, ursprünglich deutscher Abkunft" ...
Genau. Was soll das? Sie verwechseln die sichtbaren Schauspielermarionetten mit den Mächtigen, schon wieder. Die systemischen Fehlkonditionen gehen in die Jahrtausende Menschheitsgeschichte. Dann werden Moses und Marx auch schnell deutsch. Eine spannende Frage in diesem System: Was ist Geld? Vordergründig Papier. Genaugenommen aber, was dahintersteckt, sind es menschliche Werte. Wie spielt die Schuld mit hinein? Währungswerte basieren auf den Produktionskräften der Völker, die genetischen Kreativpotentiale einer Kultur. Die Steuerungsmächtigen haben das Wissen und das Kleingeld (Billionen). Ressourcenkontrolle. Weltherrschaft. Die Weißen müssen weg. Vermischungen, gesteuert. Alle Völker unterworfen. Geldsystem und Spiritualität passend gemacht.

zeitschnur

3. Januar 2020 16:13

@ heinrichbrueck

Wow, wie kryptisch. Sie müssen schon verzeihen, aber komplexe Dinge, die Sie offenbar ausdrücken wollen, vertragen keinen Telegrammstil. Auch keine russische Politpoesie.
Ich habe daher keine Ahnung, was Sie sagen wollen.
Und auch keine Lust zu rätseln.

Gracchus

3. Januar 2020 22:20

Mir erscheint, was @Nath schreibt, auch nicht so logisch. Die Logik zu Ende gedacht, hiesse das: jedes europäische Land müsste Migranten aus den eigenen Kolonien aufnehmen. Man kann, da gebe ich @Zeitschnur recht, nicht alle Europäer in einen Topf werfen und die europäischen Völker bzw. deren Nachfahren haftbar machen, und das, als gäbe es keine Verjährung, 100 Jahre später. Ausserdem ist unsere Moral doch so: Wer jemanden anderen das Bein bricht, hat dadurch nicht sein Recht auf körperliche Unversehrtheit verwirkt. Und schlussendlich haben wir eine etwas andere Situation. Gleichwohl sehe ich wie @zeitschnur Bumerang-Effekte und auch eine europäische Verantwortung.

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