1. März 2020

Sonntagsheld (139) – Wie es das Gesetz befahl

Till-Lucas Wessels / 23 Kommentare

#IStandWithGreece

Till-Lucas Wessels

Till-Lucas Wessels studiert und ist identitärer Aktivist sowie »Minenhund für zukünftig Zumutbares«.

76.358. Diese Zahl gaben die türkischen Behörden am Sonntag morgen an die Weltöffentlichkeit aus. 76.358 Migranten hätten in den vergangenen Tagen ungehindert den türkischen Grenzübergang in Edirne passiert und seien jetzt auf den Weg nach Griechenland und Bulgarien. 76.358 Migranten seien auf dem Weg nach Europa.

Ob die Zahlen stimmen ist einstweilen irrelevant; die UN-Organisation für Migration (IOM) meldet die Ankunft von 13.000 Einwanderungswilligen an der griechischen Grenze, die Griechen sprechen von 10.000 verhinderten Grenzübertritten – das reicht in jedem Fall aus und die Bilder sprechen für sich: Während auf der türkischen Seite Züge, Busse und sogar Taxis für einen stetigen Zufluß von Migranten ins Grenzgebiet sorgen, sind in Griechenland inzwischen mehr als 10.000 Polizisten und Soldaten im Einsatz, um die Grenze zu halten.

Wir wissen: Die Krise kommt mit Ansage und war bereits in der DNA des Flüchtlingsdeals von 2017 angelegt, der zwar Europa eine vermeintliche Ruhepause bescherte, der türkischen Regierung und damit Erdogan aber gleichzeitig jene mächtige Migrationswaffe in die Hand legte, die er jetzt auf Griechenland gerichtet hält.

Während der Sommer 2015 indes in vielem an Szenen aus Jean Raspails Dystopie „Das Heerlager der Heiligen“ gemahnte, ist die Optik der momentanen Vorgänge an der griechisch-türkischen Grenze eine andere: Die Zeiten, in denen vermeintliche und tatsächliche Flüchtlinge ihr Elend als ihre einzige Waffe vor sich hertrugen, scheinen vorbei.

Bei aller Rücksichtnahme darauf, daß es natürlich im berechtigten Interesse der Türken liegt, die Vorkommnisse so dramatisch wie möglich zu orchestrieren, lassen die Szenen vor den Grenzzäunen kaum eine andere Assoziation zu, als die eines Frontalangriffs auf die Außengrenze Europas. Die Bilder, die im Moment aus Edirne um die Welt gehen, sehen tatsächlich aus, wie jene düsteren Schreckensvisionen, die sich mancher in den vergangenen Jahren – nicht ohne eine gewisse Krisenlust – ausmalte.

Die griechischen Grenzposten sehen sich seit Tagen einem Regen aus Steinen, Metallstücken, Feuerwerkskörpern und (unbestätigten Berichten zufolge) sogar türkischen Tränengasgranaten gegenüber, auf den sie ihrerseits mit dem Einsatz von Reizgas, Wasserwerfern und inzwischen scharfen Warnschüssen antworten. Wie in diesem Video zu sehen ist, setzen einzelne Migrantengruppen sogar improvisierte Rammböcke ein, um die Grenzanlagen zu überwinden – audiovisuell untermalt durch den erhobenen Zeigefinger und die allgegenwärtigen Lobpreisungen Allahs.Durch die aktive Unterstützung der Türken, die derweil im ganzen Land Migranten einsammeln und zur Grenze kutschieren, erhält die seit Beginn des Jahres andauernd latente Migrationsdynamik eine kanalisierte Richtung und damit eine neue, bisher ungekannte Qualität.

Die Ausgangslage der sich jetzt am Horizont abzeichnenden Einwanderungswelle ist dabei in Griechenland eine andere als noch 2015. Insbesondere die Bewohner der ägäischen Inseln, im Grund genommen aber alle Griechen haben in den vergangenen fünf Jahren die Auswirkungen der kontinuierlich weiterfließenden Migrationsströme massiv zu spüren gekriegt.

Eine staatlich bemühte, geförderte, ja forcierte „Willkommenskultur“, für die sich damals manche noch begeistern ließen, wird 2020 nicht ohne unmittelbaren Zwang durchsetzbar sein. Bereits jetzt stehen die Zeichen im Mittelmeer auf Sturm: Auf Lesbos vertrieben die Inselbewohner erst vor wenigen Tagen mehrere Einheiten der Bereitschaftspolizei, die den Bau eines neuen Abschiebelagers auf der Insel durchsetzen sollten.

Die Unerbittlichkeit mit der die Insulaner gegen die Sicherheitskräfte vorgingen ist dabei für uns kaum vorstellbar: Neben dem obligatorischen Hagel aus Wurfgeschossen und Molotow-Cocktails wurden in mindestens zwei Fällen Schrotflinten eingesetzt, um die Beamten zurückzudrängen; als bekannt wurde, in welchem Hotel die Einheiten untergebracht waren, stürmten wütende Demonstranten die Zimmer und prügelten deren überraschte Bewohner die Treppe hinunter.
Nachdem es den Insulanern in der Nacht schließlich gelungen war, die Polizisten unter „Griechenland den Griechen“-Rufen in einer Kaserne einzukesseln, kapitulierte die Regierung in Athen und zog die eigens eingeschifften Verbände wieder von der Insel ab.

Ohnehin scheint man auf der Insel nun wild entschlossen, weitere Einwanderungsbewegungen notfalls eigenhändig zu verhindern: Im Netz kursieren Videos, die aufgebrachte Einwohner bei der Blockade von Bussen zeigen, die Migranten in das mit 21.000 Insassen heillos überfüllte Zentrallager auf der Insel überführen sollen, das den düsteren Namen „Moria“ trägt. Am Sonntag vormittag verwehrten Demonstranten zudem den Insassen eines Schlauchbootes den Ausstieg am Kai und wiesen sie an, wieder zurück in die Türkei zu fahren.

Es scheint also so, als ob nicht nur die griechische Regierung gewillt sei, ihre Grenzen zu schützen, auch die griechische Bevölkerung ist offenbar bereit, das Notwendige zu tun, um Europa vor der nächsten Einwanderungswelle abzuschirmen. Es bleibt abzuwarten, was sich in den nächsten Tagen auf dem politische Parkett tut, für den Moment steht aber fest: Es sind die Griechen, die allmählich die Angst vor den unangenehmen Bildern der Fernsehkameras und ihren Folgen ablegen. Es sind die Griechen, die seit Jahren die Hauptlast einer verfehlten europäischen Grenzpolitik tragen und sich für die Erfüllung ihrer Grenzschutzpflichten auch noch den Vorwurf unverhältnismäßiger Grausamkeit anhören müssen. Es sind die Griechen, die sich trotzdem heute, wie schon unzählige Male zuvor, zwischen Europa und die Bedrohung von Außen stellen. Dafür gebührt ihnen Dank und Solidarität!

 


Till-Lucas Wessels

Till-Lucas Wessels studiert und ist identitärer Aktivist sowie »Minenhund für zukünftig Zumutbares«.


Kommentare (23)

Franz Bettinger

1. März 2020 19:01

"Wenn endlich die Wut die Angst übersteigt...", ja, die ortsansässigen Griechen auf den Inseln sind würdige "Sonntagshelden".

Ratwolf

1. März 2020 21:23

Warum leiten die Griechen die Menschenmassen nicht einfach weiter?

Hat dieses Form der Erpressung nicht funktioniert?

Laurenz

1. März 2020 21:58

Finde den Artikel klasse, er zeigt aber nur eine Ebene des Zeitgeschehens.
Wenn deutsche Hof-Berichterstatter seit 2015 bis heute über "unmenschliche" Zustände in griechischen "Lagern" und über eine Überforderung der Griechen berichten, bleibt festzustellen, daß Griechenland in demselben Zeitraum keine Probleme hatte, jährlich 6 Mio. Touristen fürstlich zu versorgen.
Eine tatsächlich nicht existente, erdichtete Moral wird von den Schein-Moralisten auf die Versorger der Schein-Moralisten abgeschoben. Meine Verachtung für diese Propagandisten sitzt so tief, daß ich, zumindest hier, keine Worte dafür finde.
Ein kleiner Blick auf die Geschichte schadet nicht. Seit muslimisch arabische Djihadisten auf Schiffe stiegen (etwa 780 nach 0), sind die Inseln der Ägäis Schauplatz fürchterlicher Massaker und Sklavenjagden. Das prägt bis heute.

Gelddrucker

1. März 2020 23:13

Hoffentlich werden durch diese Bilder mal ein paar Dauerschlummerer aus dem Schlaf gerissen und merken, dass das

1. keine normale Migration ist, sondern eine Invasion
2. dass es kein Ende nimmt, außer Europa sagt Nein
3. dass man als Zeichen geschlossener Türen anfangen sollte, Menschen zu remigrieren

Kahlenberg

1. März 2020 23:42

Es drängt sich die Idee auf, daß eine Inselbevölkerung heute eher in der Lage ist, gemeinschaftlich aufzutreten, und zu handeln, als eine große Festlandpopulation. Aufgrund der räumlichen Gegebenheiten nehme ich an, daß die Menschen einander vielfach persönlich kennen. Somit dürfte es für das System schwieriger sein, sie jeweils in die oft beschriebene „Vereinzelung“ zu treiben, welche letztere sicher ein Merkmal der modernen liberalen und hyperindividualistischen Gesellschaft ist.
Sie müssen sich nicht erst vernetzen, sie sind es bereits.
Guter Sonntagsheld !

Imagine

2. März 2020 12:41

Die nationalen Rechten lieben völkische Romantik. Und verlieren dabei den Bezug zur Realität.

Leonidas – der König der Spartaner – und seine Getreuen opferten ihr Leben für ihr Volk - „wie das Gesetz es befahl“.

Heute ist es ganz anders. Das Volk wählt demokratische Herrscher - so wie unsere liebe Führerin. Aber ulF will die Migranten gar nicht fernhalten, geschweige denn gegen die Invasion illegaler Grenzüberschreiter kämpfen. Im Gegenteil, hier werden Verfassung und Gesetz ignoriert. Und mittel legislativer, exekutiver und judikativer Gewalt wird gegen die vorgegangen, die sich wehren.

Und die AfD?

Niekisch

2. März 2020 12:43

"Dafür gebührt ihnen Dank und Solidarität!"

Ja, evcharisto!!!!!!!!!!!!!

Amos

2. März 2020 13:48

Frage, wäre es möglich freiwillige Grenzschützer nach Griechenland zu entsenden? Müsste man nicht kurzfristig dafür eine Struktur aufbauen, wenn das Ganze auf einen Ermüdungskampf hinaus läuft?

Waldgaenger aus Schwaben

2. März 2020 16:33

Was mich etwas wundert, ist dass man nichts hört vom Coronavirus-Infekten in Flüchtlingslagern- in Griechenland, der Türkei oder unter den Flüchtlingen, die jetzt im Niemandsland zwischen den Grenzen ausharren. Eigentlich müssten die Lager ideale Brutstätten für Viren sein, zumal da viele Iraner darunter sind.
Coronavirus und Flüchtlinge das wäre die perfekte Mischung für ein politisches Erdbeben in der ganzen EU.
Große Teile der Bevölkerung würden sofortige Grenzschließungen fordern, andere würden vehement dagegen sein.

Könnten wir wirklich Schwerkranke in den Lagern verrecken lassen? Aber könnten wir sie in EU-Krankenhäuser verteilen, wo sie Isolierstationen belegen und das Gesundheitssystem an die Grenzen bringen? Vielleicht brauchen wir alles in Kürze für die eigene Bevölkerung ?
Und wie kann man Infizierte und Kontaktpersonen in den Lagern in Quaratäne unterbringen?

Apropos Coronavirus:
Eine "normale" Grippewelle kann schon bis zu 20 000 Tote kosten in Deutschland. Man stelle sich vor, wir hätten nur 2000 Tote aufgrund von Coronavirus-Infekten? Wir haben jetzt schon Hamsterkäufe und Panik wegen ca 100 Infizierten und 0 Toten.

Lotta Vorbeck

2. März 2020 19:59

@Amos - 2. März 2020 - 01:48 PM

"Frage, wäre es möglich freiwillige Grenzschützer nach Griechenland zu entsenden?"

~~~~~~~~~~~~

Tatjana Festerling beschäftigt sich auch mit diesem Thema, allerdings in Bulgarien.

Über ihre gleichnamige Netzseite besteht die Möglichkeit zur Kontaktaufnahme mit Frau Tatjana Festerling.

nom de guerre

2. März 2020 21:38

@ Waldgänger

„Was mich etwas wundert, ist dass man nichts hört vom Coronavirus-Infekten in Flüchtlingslagern- in Griechenland, der Türkei oder unter den Flüchtlingen, die jetzt im Niemandsland zwischen den Grenzen ausharren. Eigentlich müssten die Lager ideale Brutstätten für Viren sein, zumal da viele Iraner darunter sind.“

Das würde voraussetzen, dass die Leute auf Corona getestet werden, was wiederum voraussetzt, dass sie, wenn erkältet, grippig etc., zum Arzt gehen. Und dass ausreichend Ärzte vorhanden sind. Nichts davon dürfte im Niemandsland zwischen den Grenzen gegeben sein bzw. wenn dort Ärzte sind, kommen die vermutlich von migrationsfreundlichen NGOs, die wiederum kaum Interesse daran haben können, dass evtl. Corona-Fälle unter den Migranten bekannt werden. Außerdem sind die Tests ja auch nicht ganz billig.

Was die Hamsterkäufe angeht: Die finden bzw. fanden m.E. nicht statt, weil die Hamsterer unmittelbar Angst vor der Krankheit haben, sondern wegen der Möglichkeit einer häuslichen Quarantäne, die ohne jede Übertreibung jeden ohne Vorwarnung treffen kann. Insofern finde ich die Hamsterei nicht übertrieben – was soll jemand, der sich, wie die meisten, bisher keine Vorräte angelegt hat, denn sonst tun?

Was ich aber eigentlich schreiben wollte: „Es sind die Griechen, die sich trotzdem heute, wie schon unzählige Male zuvor, zwischen Europa und die Bedrohung von Außen stellen. Dafür gebührt ihnen Dank und Solidarität!“ – Ja!

W. Wagner

3. März 2020 01:02

Ich will Europa verteidigt sehn - nichts anderes ! Unsere Kultur, unsere Völker ! Bedauerlicherweise ist dies nun Aufgabe der Griechen und Italiener ... weil unser Land und Volk und “Staat” (wenn’s den noch gibt) unfähig ist.

Laurenz

3. März 2020 05:39

@Waldgaenger aus Schwaben .... auch Gretchen kommt bei den Migrations-Ursachen quasi gar nicht zu Wort. Schon interessant .... aber ich bin sicher, irgendeiner beim Relotius wird es schreiben. Der Klimawandel und die Rechten sind schuld am Virus.

Franz Bettinger

3. März 2020 08:15

@nom de guerre: Ich habe gerade von einem Laborarzt erfahren, dass ein Corona-Test für Kassen-Patienten seit kurzem per mit 55€ vergütet wird. Es wurde eigens eine EBM-Abrechnungsziffer dafür geschaffen. Bis zu diesem Zeitpunkt wurde der Test für Kassen-Patienten wesentlich teurer berechnet, wie bei Privat-Patienten. (Überprüfen konnte ich die Aussagen bisher leider noch nicht.)

Franz Bettinger

3. März 2020 09:20

Die von der Leyen reist heute an die griechische Grenze. Sie wird sich vorsehen und gut abschirmen müssen. Es wäre nicht erstaunlich, wenn sie von den grenznahen Griechen mit einem Hagel gut gemeinter Pflastersteine empfangen würde! Damit die Dame mal aus erster Hand erfährt, was die Griechen (trotz all des Geldes und der Teerstraßen, die ihnen gebaut werden) mittlerweile von der EU halten!

Imagine

3. März 2020 09:37

Früher kämpfte der König gemeinsam mit seinem Volk gegen äußere Feinde.
Leonidas kämpfte gegen die Perser. Gegen die Wiener Türkenbelagerung kämpften Adel und Volk gemeinsam.

Heute belügen, betrügen, verraten und verkaufen die herrschenden Eliten ihr eigenes Volk. Sie öffnen die Grenzen, weil sie die Eindringlinge nicht als Konkurrenz und Bedrohung erleben, sondern als „Bereicherung“. Was ja auch die Realität ist. Denn die herrschenden Eliten profitieren von den Immigranten in mehrfacher Hinsicht.

Dies wiederum durchschaut das Volk nicht. Wobei unter „Volk“ hier die Arbeits- und Nutzmenschen verstanden werden.

Anders als früher in den tribalistischen Gesellschaften findet der Kampf nicht mehr zwischen den Völkern statt, sondern im Volk statt, nämlich als Kampf der Herrschenden gegen die Beherrschten, als Kampf der Reichen gegen die Armen, als Kampf der Ausbeuter gegen die Ausgebeuteten.

Das sind Win-Lose-Strukturen. „Des einen Leid, des anderen Freud“ – wie der Volksmund sagt.

Die Minorität des privilegierten Establishments, also der Gemeinschaft der Herrschenden, der Reichen und der Ausbeuter, organisiert sich heute nicht mehr (nur) national, sondern supranational. Verschwunden ist seit 1990 auch die Blockkonkurrenz, d.h. der Kampf der Eliten der jeweiligen Blöcke um die Weltherrschaft gegeneinander.

Heute schließen die Eliten in den jeweiligen Nationalstaaten mit den Eliten der anderen Nationalstaaten „Deals“ untereinander ab. Der welthistorisch bedeutendste Deal ist „Chimerika“ mit „Win-Win“ für die Eliten von beiden Seiten.

Anders als soziologisch geschulte linke Opportunisten und Pseudo-Linke in den Systemparteien durchschauen die tribalistisch orientierten Rechten nicht das „Spiel“, was heute global abläuft.

Früher bis zum Ende der Blockkonfrontation konnten sich anti-sozialistische Rechte erfolgreich als „Dienstleister“ für den System- und Herrschaftserhalt, nämlich als Ideologen und Funktionäre im „Kampf gegen den Kommunismus“, anbieten. Heute haben die „Linken“ diese Dienstleister-Funktion als Herrschaftserhalter inne und die völkischen Rechten sind zu Parias geworden.

Die von den Pseudo-Linken propagierten Ideologien funktionieren im Zeitalter von Neoliberalismus und Globalismus besser zum Zweck des System- und Herrschaftserhalts.

In der globalisierten Welt läuft das „Spiel“ anders als früher.

Grobschlosser

3. März 2020 09:43

beide Systemkirchen fordern & fördern die Landnahme durch die orientalischen Asylforderer; Teile des griechischen Volkes leisten Widerstand , Europa muss sich jetzt entscheiden : Widerstand gegen die Landnahme organisieren oder untergehen .

Lotta Vorbeck

3. März 2020 12:30

@Grobschlosser - 3. März 2020 - 09:43 AM

"... Europa muss sich jetzt entscheiden : Widerstand gegen die Landnahme organisieren oder untergehen."

~~~~~~~~~~~~

Die Entscheidung dürfte längst gefallen sein.

"Ich weiß, es wird einmal ein Wunder gescheh'n und dann werden tausend Märchen wahr.
Ich weiß, so schnell kann keine Liebe vergeh'n,
Die so groß ist und so wunderbar."

https://youtu.be/xp6l59mZojM

Dieter Rose

3. März 2020 15:57

@W.Wagner

die von Demokratie zu degenerierter "Demokratie" fehlt noch
in der Aufzählung.

Nordlicht

3. März 2020 18:40

Eine gute Wahl diesmal, der Sonntagsheld.

Das Thema "Grenzsicherung" könnte für die parlamentarische Rechte nicht besser illustriert werden als durch die von Erdogan an die Grenze transportierten Schlägertruppen. Die AfD sollte einiges Geld investieren um zu dokumentieren, was für Leute das sind, die uns in den Mainstream-Medien als "Flüchtlinge" verkauft werden.

ullrich

3. März 2020 21:03

Erdogan gibt die Offensive der Syrischen Armee in Idlib als Grund für die Grenzöffnung an. Ich sehe aber nur Afghanen, Marokkaner, Schwarzafrikaner und Iraner unter den Migranten. Wo sind die syrischen Araber die angeblich vor Putin und Assad auf der Flucht sind? Vielleicht ist der wahre Grund hinter der Aktion, dass sich die Türkei ähnlich wie Libyen zu einem Transitland für Wirtschaftsflüchtlinge entwickelt hat und das die Gelder der EU nicht mehr ausreichen um die in die Türkei hineinströmenden Menschenmassen aus aller Welt zu versorgen. Vielleicht hat auch das Geld der EU die Migranten erst angelockt. Ein Großteil soll direkt an Hilfsorganisationen fließen die es dann weiter verteilen. Hier ist auf jeden Fall nicht alles wie es scheint und wie die Medien und Politiker uns erzählen.

Lotta Vorbeck

3. März 2020 22:33

@ullrich - 3. März 2020 - 09:03 PM
"Erdogan gibt die Offensive der Syrischen Armee in Idlib als Grund für die Grenzöffnung an. Ich sehe aber nur Afghanen, Marokkaner, Schwarzafrikaner und Iraner unter den Migranten. Wo sind die syrischen Araber die angeblich vor Putin und Assad auf der Flucht sind? ..."

~~~~~~~~~~~~

Als "Hilfe für notleidende Flüchtlinge" etikettiert, läßt sich Erdogan seine in Syrien und neuerdings in Libyen geführten Kriege finanzieren.

Deklariert als "Sozialversicherungsabkommen" finanziert die BRD seit Jahrzehnten einen der nach dem Militär ganz großen Brocken im Staatshaushalt der Türkei.

RMH

4. März 2020 08:42

Manche freuen sich schon, auf die vielen neuen Menschen, die wir "geschenkt" bekommen.

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/fluechtlingskrise-tausende-menschen-demonstrieren-vor-kanzleramt-fuer-grenzoeffnung-a-b1449b53-be72-4c00-a17d-747a2d9b1834

Merkel, do it again …. werden wir bald bei irgendeiner Demo zu hören bekommen.

PS: Am 15. März ist in Bayern Kommunalwahl. Bislang spielt das Thema der drohenden Wiederholung von 2015 im dortigen Wahlkampf noch keine Rolle.

Für diesen Beitrag ist die Diskussion geschlossen.