4. April 2020

Mut statt Angst – „Der Tod ist groß“

Heino Bosselmann / 104 Kommentare

Die Corona-Krise wird so sehr von Konstruktionen und Zuschreibungen bestimmt, daß später nach Urhebern und Motiven zu fragen sein wird.

Heino Bosselmann

Heino Bosselmann studierte in Leipzig Deutsch, Geschichte und Philosophie für das Lehramt an Gymnasien.

  • Sezession

Wenn die immense Schäden auslösende Dynamik global griff, erklärt sich das neben der technischen Möglichkeit des Netzes einfach aus der Angst, die kollektive Obsessionen steigert. Die medizinischen Experten riefen nach der Exekutive, und die Exekutive wiederum bediente sich zur Machtübernahme der Argumente der Experten. Innerhalb des herrschenden Alarmismus fiel kaum auf, wie über Gewaltenteilung und Recht hinwegregiert wurde. Eine Bevölkerungsmehrheit setzte unkritisch voraus, alles geschähe sicherlich guten Willens und wäre vermutlich genau so notwendig.

Furcht greift tief: Man frage einen Bekannten, ob er sich seinen ihm lang vertrauten Leberfleck an der Wange neuerlich genau angesehen hätte, der wiese doch ein paar Verfärbungen auf und sei, nun ja, nicht so ganz symmetrisch, sogar etwas ausgezackt, wie es scheine, so daß besser mal ein Hautarzt konsultiert werden sollte, schwarzer Hautkrebs wäre nun mal von hundertprozentiger Mortalität.

Mit diesem Impuls wird ein bisher unbeachteter Leberfleck plötzlich in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit rücken und argwöhnisch beobachtet – mit der Wahrnehmung, so ganz normal sähe er „tatsächlich“ nicht aus. Erst setzt Besorgnis ein, dann Angst, schließlich wird der Leberfleck zum Zentrum des Daseins und endlich wird abgeklärt, was nicht dringlich abgeklärt werden müßte.

Natürliche Furcht um das eigene Leben sollte nicht in panische Angst, darf aber schon gar nicht in Würdelosigkeit umschlagen. Mag sein, die Religion vermittelte früher wirksamen Trost, aber überhaupt zeigte man aus Erziehung oder Fatalismus in harten Zeiten Haltung und riß sich zusammen. Notfalls half immer noch Hiob oder tröstete bitter die Theodizee.

In unserer Gegenwart jedoch reagierten die Menschen schon lange vorm Auftreten des Wuhan-Virus hypochondrisch empfindlich, litten an unzähligen Unverträglichkeiten und Allergien, die sie wie Persönlichkeitsmerkmale herausstellten. Lactoseintoleranz und Glutenunverträglichkeit hatten etwas Besonderes, gerade wenn einem sonst wenige Besonderheiten zueigen waren, und schienen jedenfalls von hoher Empfindsamkeit zu zeugen. In der sterilen Sagrotan-Kultur der Überhygiene wurde die Natur überhaupt zum Feind, sogar Brot und Milch, nicht erst mit dem „neuartigen Corona-Virus“ von einem chinesischen Tierquälermarkt.

Keimfreiheit gilt als Mindestvoraussetzung, seitdem es die baulichen und chemischen Möglichkeiten dafür gibt. Daß sich dadurch multiresistente Erreger bildeten, nahm man in kauf, obwohl an ihnen weit mehr Menschen starben als am Corona-Virus. – Aber man wischte nicht immer so gründlich durch.

Und der Garten vorm Haus wurde erst in den letzten Jahren zur bereinigten Schotterfläche mit Trockengewächsen. Man desinfizierte sich im vorigen Jahrhundert außerhalb der Ärzteschaft nicht die Hände, sondern wusch sie einfach, wenn sie schmutzig waren. Das Deutsche Reich – in welcher Existenzform auch immer – hätte wegen der grassierenden Tuberkulose oder anderer Schübe von Infektionskrankheiten, die eine Menschheitsgeißel sind und bleiben, nicht Schlüsselbereiche seiner Wirtschaft und dazu das soziale Zusammenleben abgeschaltet, sondern Strukturen und Institutionen eher gestärkt.

Das wilhelminische Kaiserreich würde sich nicht mal so wie die vermeintliche Demokratie der Bundesrepublik das Recht genommen haben, derartig exekutiv mit furchtsamen Zustimmungsparlamenten oder gar über sie hinweg durchzuregieren. Die damalige Opposition, insbesondere die Arbeiterbewegung, hätte das gar nicht zugelassen.

Es geht nicht darum, unhygienische Zustände zu romantisieren. Aber ebensowenig wie früher allgegenwärtige Krankheitskeime können gegenwärtige Lebensgewohnheiten als „gesund“ gelten. Eine Einbauküche bedarf nicht der Sterilität eines OP-Saales. Und der Tod macht vorm Mundschutz nicht halt.

Heute klänge es zynisch, sagte man: Ja, der Mensch stirbt eben an Krankheiten. Einfache Tatsache! Daß jetzt diese Angst herrscht, ist nicht zuletzt das Ergebnis der Verdrängung der Allgegenwart des Todes. Spürbar gilt wieder: Memento mori! Wir sind zwar mit Bewußtsein, gar mit Geist gesegnet oder damit geschlagen, aber wir bleiben fragile Lebewesen. Luther: „Mitten im Leben sind wir vom Tod umfangen.“ Nach dem alten Kirchenlied „Media vita in morte sumus.“

„Der Mensch ist nur ein Schilfrohr, das schwächste der Natur, aber er ist ein denkendes Schilfrohr. Es ist nicht nötig, daß das ganze Weltall sich wappne, ihn zu zermalmen, ein Dampf, ein Wassertropfen genügen, um ihn zu töten. Aber selbst wenn das Weltall ihn zermalme, so wäre der Mensch doch edler als das, was ihn tötet, denn er weiß, daß er stirbt und kennt die Überlegenheit, die das Weltall über ihn hat, das Weltall aber weiß nichts davon. Unsere ganze Würde besteht also im Denken.“

So Blaise Pascal (1623-1662), der Mathematiker, Physiker und Philosoph, der übrigens sein Leben lang starke Schmerzen litt und sie aushielt. – Das Nachdenken, Einordnen, das Herstellen von Kontexten und Zusammenhängen, überhaupt das gründliche Analysieren und Kritisieren hätten auch diesmal wirksamer geholfen als der Mundschutz. Sapere aude! Mut, sich des eigenen Verstandes zu bedienen und nicht allein auf all die Verlautbarungen zu warten. Und darüber hinaus: Demut und Gelassenheit! Dinge hinnehmen, die man nicht ändern kann, das ändern, was man ändern kann, und die Weisheit, beides voneinander zu unterscheiden.

Jetzt, da wirklich Gefahr in Verzug zu sein schien, war allzu vielen Leuten plötzlich alles, was über den Schutz des eigenen Lebens hinauswies, nahezu egal, politische Freiheitsrechte als erstes. Der wackere volltönende Citoyen schrumpfte mal wieder zum kleinen Bourgeios, der Erwachsene zum Kind, das sich vor allem Schutz wünschte und dafür Gehorsam gelobte. Was bislang als „unveräußerlich“ galt, Bewegungs- und Versammlungsfreiheit etwa, hoben die Exekutiven und die ihnen plötzlich nachgeordneten Jasager-Parlamente sogleich auf.

Unterm Beifall der ängstlichen Bürger, die in Wochenfrist auf das verzichteten, was in der Neuzeit an Freizügigkeiten sehr langfristig und mühevoll errungen worden war. Verstöße gegen Bewegungseinschränkungen wurden sogleich denunziert, rigorose Überwachung mittels Big Data eingefordert, allumfassenden Tests verlangt und die öffentliche Identifizierung und Isolierung Infizierter so dringlich gewünscht, daß man mit dem Wort Quarantäne schon an Lager denken mußte, ganz zu schweigen von der propagandistisch-erzieherischen Bevormundung, die diese unheimliche Hygiene-Diktatur mit sich brachte.

Die didaktische Art der Staatsräson, der Nanny-Staat, wie es vor der Krise beinahe liebenswert hieß, war allerdings längst angelegt, mit einer sich als wohlwollend verstehenden Aufklärung zu Ernährungs- und überhaupt Lebensgewohnheiten, die bis ins Private hineinzuregieren versuchte. Mit Corona wurde die Nanny dann zur Domina.

Mit den kraft Angst widerspruchslos durchgesetzten Einschränkungen erlebte man, wie treffend Carl Schmitts Definition von Souveränität gerade für die Bunderepublik galt, die sich stets so liberal gegeben hatte: „Souverän ist, wer über den Ausnahmezustand entscheidet.“ Man hatte den Eindruck, endlich war die Regierung ganz bei sich, und das tendenziell absolutistische Durchsetzen all der Maßnahmen erfolgte mit ernster Lust am Administrieren. Wir wissen noch gar nicht, was an Rechten noch abgeräumt werden wird.

Die Blockparteien von links bis Mitte sind mit der Corona-Krise als Demokraten weitgehend diskreditiert. Die wenigen Kritiker galten ihren Parteifreunden als völlig verantwortungslos. Weil das Robert-Koch-Institut noch jeden „positiv Getesteten“ für die Berechnung seiner exponentiellen Infektions- und Sterbekurven auf das Konto des „neuartigen Virus“ schlug und daher gar nicht genug testen konnte, verfügte die Regierung scheinbar über einen Autoritätsbeweis von „Experten“, um vormundschaftlich entscheiden zu können. Die Legislative trug Mundschutz und blieb zu Hause, weil ja angeblich nur so Leben gerettet werden konnten.

Nie war „Courage“ so einfach. Man brauchte nur auf die Regierung hören, schon galt man als tapferer Lebensretter. Weil die Bürger ebenfalls mehr von kleinmütiger Angst als vom Virus befallen waren, ließen sie alles zu, was sie Tage zuvor für gar nicht denkbar gehalten hatten, fühlten sie sich doch Anfang März noch mutvoll und engagiert – gegen rechts und mit Greta wie überhaupt. Plötzlich kuschten sie vor allen Entscheidungen, weil sie meinten, ihr Leben hinge daran.

Endlich mal so richtig durchziehen zu können, das vitalisierte insbesondere die sedierten und früher weitgehend funktionslosen Länderregierungen. Mediokre Machtmenschen wie der mecklenburgisch-vorpommersche Innenminister Lorenz Caffier, früher technischer Leiter einer Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft, waren auf einmal hellwach und konnten „in der Krise“ endlich die Polizei mobilisieren und die Grenzen des Landes gegen Touristen absperren.

Man tat etwas und fühlte sich heroisch, während man früher immer nur verwalten durfte und nicht mal Außengrenzen meinte schließen zu können. Jetzt lösten Polizisten sogar Grillpartys auf und brieten den Teilnehmern Bußgelder über.

Daß schließlich die USA zum „Epizentrum der Pandemie“ avancierten, machte die Entscheidungsträger hierzulande erst richtig kirre und legitimierte die Ausweitung der nationalen Quarantäne. Man sollte jedoch nicht nur relativierend bedenken, wie das Gesundheitswesen in den USA beschaffen ist, sondern sich auch daran erinnern, daß dort gerade im Verlaufe der letzten Jahre massenhaft synthetische Opioide schon gegen Zahnschmerzen und Rückenbeschwerden verschrieben worden waren – mit dem Ergebnis einer ärztlich ausgelösten Drogenabhängigkeit Hunderttausender.

Eine Opioid-Epidemie, die den Staat aber nicht so aus der Ruhe brachte wie das Virus. Man starb ja nicht gleich dran, sondern „verhausschweinte“ auf dem Trip weiter.

Rilkes Schlußstück ist ein Schlußwort:

Der Tod ist groß.
Wir sind die Seinen
lachenden Munds.
Wenn wir uns
mitten im Leben meinen,
wagt er zu weinen
mitten in uns.


Heino Bosselmann

Heino Bosselmann studierte in Leipzig Deutsch, Geschichte und Philosophie für das Lehramt an Gymnasien.

  • Sezession

Kommentare (104)

Monika

4. April 2020 20:01

„Ich erwähnte bereits, dass Mama - soweit Derartiges möglich ist - keine Furcht vor dem Tod kannte. Heiter und bereitwillig sprach sie über den Tod und schilderte gern die letzten Augenblicke von Personen, die sie gekannt hatte. Da sie bei vollem Bewusstsein sterben wollte, und trotz ihrer Gallensteine, die häufig äußerst schmerzhafte Koliken auslösten, lehnte sie es strikt ab, dass man ihr irgendwelche Narkotika verabreichte . Sie hatte mir das Versprechen abgenommen, ihr - selbst wenn sie in letzter Minute sehr leiden sollte - unter keinen Umständen eine Morphiumspritze geben zu lassen, die sie bewusstlos machen würde. Dieses Versprechen nagte an mir, aber glücklicherweise stellte sich dieses schmerzhafte Problem nicht. Mama entschlief sanft, ohne zu leiden.“

Tatiana Alberti über den Tod ihrer Mutter Tatiana Suchotin-Tolstoi 1950 in Rom -
Tatiana Suchotin Tolstoi war das zweite der dreizehn Kinder Leo Tolstois

zeitschnur

4. April 2020 20:20

Eine exzellente Analyse! Danke!

zeitschnur

4. April 2020 21:10

Und dann das noch als Krönung: https://www.youtube.com/watch?v=5pIMD1enwd4
Eine amerikanische Journalistin stellt - wie Billy Six - fest, dass die Corona-Ambulanzen leer sind, in den Medien aber Bilder von einem Riesenandrang auf dieselben Ambulanzen gezeigt werden.

Laurenz

4. April 2020 21:26

Beneidenswert gut geschrieben.

Wir SiN-Liebhaber sollten alle glücklich sein, die Neo-Troika, Spahn-Söder-Merkel hat die ideale DDR erschaffen. Keiner traut sich, alle haben genug, die Sonne scheint, die Politik rettet uns vor dem Virus-Faschismus, wenige Deppen produzieren noch (wie gehabt), der Rest lebt entspannt auf linkem Pump, einfach klasse.

Natürlich hält das auch wie die permanent schwächelnde originale DDR nicht ewig. Beruhigt Euch, Freunde des politischen & philosophischen Diskurses, 2049 spätestens, ist die Nummer vorbei.

Gracchus

4. April 2020 22:12

"Die Legislative trug Mundschutz und blieb zu Hause, weil ja angeblich nur so Leben gerettet werden konnten." Der ist wirklich gut und treffend. Die Krise verschärft eine Entwicklung, die man schon länger beobachten kann - die Herrschaft der Exekutive.

Warum schreiben Sie, Herr Bosselmann, im Imperfekt? Als läge die Krise schon hinter uns. Wie aus der Zukunft. Das spendet zwar Trost ("irgendwann ist es vorbei"), verleitet aber zu voreiligen Schlüssen.

Dann: Sie haben ja recht, was Hygiene und Tod angehen. Aber das ganze neuzeitliche Projekt ist doch gegen die Natur oder besser auf die Beherrschbarkeit der Natur gerichtet. Dieses Herrschaftsprojekt, m. E. von der paradiesischen Schlange inspiriert, gehört doch auf den Prüfstand, das Wirtschaftsleben eingeschlossen.

Die meisten, mit denen ich spreche, sehen die Freiheitsbeschränkungen als temporär an. Wer weiss, wie lange sie sich das noch gefallen lassen. Die Massnahmen wurden sehr schnell getroffen. Widerstand muss sich erst bilden und organisieren.

Vielleicht sind den meisten aber ihre Freiheitsrechte nicht so wichtig. Vielleicht erleben sie es aber auch so, dass sie sich in einem Hamsterrad bewegen und in ihrem Alltag 1000 Zwängen ausgesetzt sind. Wenn jemand das Hamsterrad anhält, soll der Hamster dann protestieren, weil ihm seine Freiheit, im Rad zu laufen, genommen wird?!?

Nordlicht

4. April 2020 23:44

Da es keine alternative freiheitlichere Konzeption für den Umgang mit dem Virus gibt ausser ausgerechnet in Schweden, wo die dauersozialdemokratische Regierungen schon lange die individuelle Freiheit abgeschafft haben, sind auch diese Betrachtungen - nutzlos.

Das spricht nicht gegen den Text, denn alle Kunst ist nutzlos. Ich lese dies mit dem Gedanken "Ja, so kann man es auch sehen", aber sie bringen mich nicht von der Einschätzung ab, dass die von der Regierung verordneten Einschränkungen insgesamt richtig sind.

Man wird hinterher - hoffentlich - mit erheblich mehr konkreten Informatonen ein fundiertes Urteil abgeben können. Zur Zeit tappen alle im Nebel und können das Schlachtfeld nicht überschauen.

Simplicius Teutsch

4. April 2020 23:52

Unser Staatsoberhaupt Steinmeier mit präsidialen, tief empfindsamen Worten: „Diese Krise weckt unsere tiefsten Ängste.“

Wenn ich mich in meinem privaten und beruflichen Umfeld umschaue, dann hat niemand „tiefste Ängste“ vor Corona. Viele sind eher verärgert über den ganzen Zirkus. Klar, man ist besorgt um Kranke und Alte, dass man sie nicht etwa versehentlich mit dem Virus ansteckt. Jetzt mehr als früher bei einer Grippewelle.

Natürlich bleibt man nicht unberührt von der täglichen, allumfassend orchestrierten Medienpanik. Es gibt ja nichts anderes mehr: Corona! Corona! Corona! - Man hält sich an Verbote, man will ja nicht als grobfahrlässiger Un-Mensch gelten.

Aber „tiefste Ängste“!? - Was redet der Steinmeier für ein Zeug? Was will der uns einreden? Er macht damit die Krise erst riesengroß und schürt damit Angst und Panik.

Oder er redet von seinen eigenen Ängsten. Ich glaube nämlich, „tiefste Ängste“ hat Corona wirklich ausgelöst, aber bei den jeweiligen Machthabern, nicht nur bei den Chinesischen, dass nämlich die „Corona-Krise“ sie aus ihren Positionen wegfegen könnte. Daher auch die radikalen Unterdrückungsmaßnahmen der Bevölkerung. Hausarrest. Keine Besuche. Keine Kleinstversammlung. Keine drei Personen zusammen, etc.

Wachsend Angst haben allerdings viele Leute vor der wirtschaftlichen Katastrophe, in die uns die Maßnahmen der Regierung bringen.

Corax

4. April 2020 23:54

Wir erleben eine Spaltung der Bevölkerung in Hypochonder und Nicht-Hypochonder. Diese Spaltung ist jetzt maßgebend, nicht Links und Rechts oder Anywheres und Somewheres. Und die Hypochonder werden von Politik und Medien gestärkt. Das Krank-Wahnhafte und das Hysterische wird politisch gestärkt gegen das Geerdete und Gelassene. Gegen die gelassene Sicht auf den Tod als eines Begrenzungspunkts des Lebens. Wenn der Tod schlimm sein soll, dann muss auch die Geburt schlimm gewesen sein. Aber die Geburt gilt als freudiges Ereignis. Warum nicht auch der Tod? Man hat dem Tod einfach einen neuen Namen gegeben: Er heißt jetzt Corona. Wie die kritischen Ärzte anmerken, werden viele Menschen, die nur mit Corona gestorben sind als Coronatote gezählt, die durch Corona gestorben seien. Corona ist also nichts weiter als das Symbol des Sensemanns unserer hochidiotischen Zeit. Das Symbol des Todes in Form eines fies grinsenden stachelhäutigen Smileys. Und alle warten nun auf die Impfung gegen Corona, die Impfung gegen den Tod.

Kriemhild

5. April 2020 00:10

Naheliegender Weise schon der zweite Artikel auf Sezession im Netz, der auf Schmitt und den Ausnahmezustand rekurriert. in Wirklichkeit befinden uns wir nicht erst seit Corona, sondern schon seit vielen Jahren auf dem Weg dorthin.

Ein Beispiel sind die Gesetze gegen Hass und Hetze, Hate Speech und Fake News: dabei handelt es sich (im besten Carl Schmitt‘schen Sinne) um Generalklauseln und unbestimmte Rechtsbegriffe, die bewusst so abstrakt und vage formuliert sind, dass sie jede Berechenbarkeit des staatlichen Handelns und der Rechtsprechung ausschließen. Jeder feste Boden der Rechtssicherheit wird hier verlassen. Richter, die mit Anklagen aufgrund dieser Gesetze befasst sind, können a priori nicht mehr auf klar umrissene juristische Normen zurückgreifen, sondern nur noch auf Opportunitäten: sprich auf die Erwartungen der Regierenden und die Erregungszustände der öffentlichen Meinung, die zur Richtschnur dafür werden, wie mit der vor Gericht stehenden Person jeweils zu verfahren ist. Durch die Unbestimmtheit der Rechtsbegriffe wird ein Bereich geschaffen, in dem faktische Rechtlosigkeit herrscht und die Willkür der souveränen Gewalt die gesetzliche Bindung staatlichen Handelns ersetzt. In jedem Gerichtssaal, in dem nach diesen Gesetzen angeklagte Straftaten verhandelt werden, ist de facto ein Raum entstanden, in dem die Suspension des Rechts und damit der Ausnahmezustand bereits Realität geworden sind (mehr dazu unter www.sendbriefe.org)

Franz Bettinger

5. April 2020 02:49

@Monika: Eine Morphium-Spritze (10-20mg) macht nicht bewusstlos. Sie macht nicht einmal schmerzfrei, so schwer das zu glauben ist; wahrscheinlich muss man es erst mal selbst probiert haben, um's zu glauben. Morphium nimmt einem (streng genommen) also nicht den Schmerz, ABER: Der Schmerz gehört einem nicht mehr. Unter Morphium beobachtet man sozusagen diesen fremd gewordenen Schmerz neugierig wie etwas, das herein will, aber nicht kann, weil Morphium im die Pforte ins Schmerz-Zentrum Thalamus verschließt. Morphium ist m.E. die beste Arznei, die je auf der Welt gefunden wurde. (Well, Morphium und seine Derivate, Hydromorphon, Tilidin…). Ihre Mutter hätte also umsonst gelitten. Sie war schlicht falsch informiert.

Franz Bettinger

5. April 2020 04:28

@Bosselmann: "Mit Corona wurde die Staats-Nanny zur Domina." Köstlich, ihr Essay zur Hygiene-Diktatur! Es wird mir langsam klarer, dass die AfD hier eine Riesen-Chance verpasst hat, sich unmissverständlich gegen den Corona-Zirkus zu positionieren. Habt ihr so wenige gute, interne, medizinische (epidemiologische) Berater? Die Argumente gegen die Corona-Lüge liegen ja auf der Straße. Sie sind evident, scharf, leicht einzusehen und werden von vielen Wissenschaftlern geteilt und verständlich formuliert. War diese Feigheit vor dem Feind nötig, AfD? Wie kleinmütig! Ohne Mut aber werden ihr die Wende nicht schaffen und auch die Menschen nicht begeistern und mitreißen.

Laurenz

5. April 2020 06:16

@Gracchus .... Herr Bosselmann hat natürlich manches etwas überspitzt. Unsere Vorfahren hatten sich nicht die Hände gewaschen, weil das soviel Spaß machte, sondern weil sie damit gute Erfahrungen machten. es handelt sich hier um Wissenschaft. Die Römer waren da nicht ganz soweit, trotz fließendem Wasser. Sie nahmen Öl und einen Schaber benutzt, um Dreck zu entfernen, wir waren die Erfinder der Seife.

Laurenz

5. April 2020 06:24

@Nordlicht .... Schweden ist nicht im Euroland und kann zwar seine eigenen Anleihen an die Schwedische Reichsbank verkaufen, aber es steht nur das Bevölkerungs-arme Schweden dahinter, das nutzt nicht viel. Die Schwedische Krone ist dazu noch frei konvertierbar und damit jeglichen Angriffen aus dem Devisenmarkt ausgesetzt, falls jemand in Schweden ökonomische Schwächen vermutet oder erkennt. Damit kann man solche Länder leichtens komplett ausrauben. Schweden ist darauf angewiesen, daß seine Bürger weiter voll arbeiten gehen, denn die ganzen Goldstück-Brennpunkte, wie zB Malmö, müssen weiter finanziert/subventioniert werden, sonst droht dort ein Invasionskrieg/Unruhen. Von daher ist die Entscheidung der schwedischen Reichsregierung vollkommen rational.

Lotta Vorbeck

5. April 2020 08:58

BELARUS

Weißrusslands Präsident Lukaschenko warnt vor „Neuverteilung der Welt" nach dem Coronavirus

Während die ganze Welt wegen des Coronavirus Quarantänen und Ausgangssperren verhängt, gehen einige Länder einen eigenen Weg. In deutschen Medien wurde zum Beispiel über Schweden berichtet. Aber auch Weißrussland verzichtet auf alle Einschränkungen wegen des Coronavirus.

Der weißrussische Präsident Lukaschenko hält nichts von Ausgangssperren und Einschränkungen wegen der Corona-Pandemie. Ähnlich wie Schweden, das bisher auf restriktive Maßnahmen verzichtet, erteilte Lukaschenko denen nun erneut in einem Interview eine Absage. Er ist guter Hoffnung, dass die Epidemie in seinem Land auch ohne Einschränkungen für die Bevölkerung bis Ostern ihren Höhepunkt überschritten hat.

Weiterlesen: https://www.anti-spiegel.ru/2020/weissrusslands-praesident-lukaschenko-warnt-vor-neuverteilung-der-welt-nach-dem-coronavirus/

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Quelle: Anti-Spiegel, 2. April 2020

Lotta Vorbeck

5. April 2020 09:29

@Franz Bettinger - 5. April 2020 - 04:28

Es wird mir langsam klarer, dass die AfD hier eine Riesen-Chance verpasst hat, sich unmissverständlich gegen den Corona-Zirkus zu positionieren.
...

War diese Feigheit vor dem Feind nötig, AfD? Wie kleinmütig! Ohne Mut aber werden ihr die Wende nicht schaffen und auch die Menschen nicht begeistern und mitreißen.

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Ein Freund aus Palermo berichtet, in Italien habe die Rechte im Verein mit der "extremeren" CPI die Lokomotive des "Sperrt-uns-ein!"-Zuges gekapert und nach Kräften angeheizt.

Erst ein paar Wochen her: Als Merkels Satrapen noch abwiegelten, waren es AfD-Leute, die sich mit der Forderung nach möglichst restriktiven "Maßnahmen" meinten hervortun zu müssen.

Das erbärmliche Verhalten der AfD bringt als Kollateralerscheinung ans Licht, was für den hypothetischen Fall einer Regierungsübernahme derer zu erwarten wäre, die den offiziellen Kurs der AfD bestimmen. Die letzten Reste von bürgerlicher Freiheit wären unter dieser Art von machtgeilen Karrieristen binnen Tagen ins Nirwarna verdampft.

Die Angelegenheit hat ergo durchaus auch ihre gute Seite: Egal, wie man zu ihr steht, dürfte ein jeder in Sachen AfD nun als "ent"-"täuscht" gelten. Die Zeit der Täuschung ist vorbei. Man weiß was man hat. Und man weiß, was man bekommen würde. Mit Freiheit und Selbstverantwortung hat und hätte dies nicht das Geringste zu tun.

Wie bereits zuvor postuliert: Es gibt in der AfD wie in jeder anderen Partei integere über jeden Zweifel erhabene Leute. Nur bestimmen diese eben, wie in jeder anderen Partei ebenfalls, nicht den offiziell gefahrenen Kurs.

Monika

5. April 2020 09:31

@ Franz Bettinger
Danke für die medizinischen Erklärungen zum Morphium. Aber es ging nicht um den Tod meiner Mutter, sondern um den Tod von Tatjana Toltoj, einer Tochter des Schriftstellers, im Jahre 1950. Sie wusste es wohl nicht besser.
Aus meiner erzkatholischen Kindheit ist mir ein gelassener Umgang mit dem Tod vertraut, meine Großeltern starben zuhause. Den Tod meines Großvaters erlebte ich als Jugendliche in „feierlicher“ Atmosphäre. Die Gemeindeschwester ( Dernbacher Schwester) wurde zum Sterbenden gerufen. Sie sprach die Gebete, die „letzte Ölung“ war schon vorangegangen. Als es vorbei war, herrschte eine gelöste Stimmung. Es gab erstmal ein Wurstbrot und ein Bier für Schwester Nikodema.
Es gab allerdings auch die härteren Fälle, die ich nur aus den Erzählungen meiner Mutter kenne. ( Auch Leo Tolstoi hatte einen ausgeprägten Sinn für Tod und Sterben in seiner ganzen Tiefe. Meine Impflektüre ist und bleibt „Der Tod des Iwan Iljitsch“ von 1886)
Auch wurden in katholischen Kreisen schmerzstillende Mittel nicht angewandt . Sie waren verpönt. In den Legenden meiner Kindheit starben die Heiligen ohne Schmerzmittel, ja, sie rissen sich förmlich darum, im Leiden es ihrem Herrn gleich zu tun.
Das sollte allerdings nicht mehr sein!!!
Man sollte wieder eine natürliche Einstellung zum Tod finden und ansonsten der Natur ihren Lauf lassen. Warum Hochbetagte ( das Wort Senioren fand ich schon immer schrecklich) mit Apparaten unsinnig am Leben halten, wenn sie kurz darauf sowieso sterben ? Eine natürliche Einstellung zum Tod meint natürlich nicht die egoistisch-konsumistische Einstellung der „Senioren-Killer Corano“-Fraktion, die unter dem Hashtag #BoomerRemover das groß Altensterben feiert.
https://www.tichyseinblick.de/meinungen/corona-als-brandbeschleuniger-die-verachtung-der-alten/
Denn:
Egoistischer Konsumismus und Überzivilisation töten auch die Jungen !

Lotta Vorbeck

5. April 2020 10:13

@Nordlicht - 4. April 2020 - 11:44 PM

Ich lese dies mit dem Gedanken "Ja, so kann man es auch sehen", aber sie bringen mich nicht von der Einschätzung ab, dass die von der Regierung verordneten Einschränkungen insgesamt richtig sind.

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Na dann, wohlan, wertes @Nordlicht!

„Wie bekommen wir Corona in den Griff?“ - Internes Papier aus Innenministerium empfahl, den Deutschen Corona-Angst zu machen

Ein internes Papier aus dem Bundesinnenministerium zur Eindämmung der Corona-Krise sorgte Ende März für Wirbel. Darin sprechen sich die Autoren unter anderem für flächendeckende Tests der Bevölkerung nach dem Vorbild Südkoreas aus. Doch erst jetzt kommt heraus: Das Papier empfiehlt auch drastische Maßnahmen zur Krisenkommunikation.

Und es stellt sich heraus: Das Papier befasste sich nicht nur mit der Frage, wie die Pandemie am besten einzudämmen ist. Die Autoren beschäftigten sich auch mit Kommunikationsstrategien. Wie vermittle ich den Menschen den Ernst der Lage? Und wie bewege ich sie zum Mitmachen, wenn es um Ausgangsbeschränkungen geht, um Restaurantschließungen und ums Home Office?

Konkret sehen die Autoren des Textes zwei Gefahren: Einerseits einen Vertrauensverlust in die Institutionen, dem man durch größtmögliche Transparenz entgegenwirken müsse. Als Motto sei geboten: „Es kommt etwas sehr Bedrohliches auf uns zu, wir haben die Gefahr aber erkannt und handeln entschieden und überlegt“, heißt es in dem Papier. Und: „Um die gesellschaftlichen Durchhaltekräfte zu mobilisieren, ist das Verschweigen des Worst Case keine Option.“ Wer die Gefahr abwenden will, müsse sie kennen.

Die Gedanken der „Vielen“

Dass diese Gefahr in der Bevölkerung aber nicht ernstgenommen werden könnte – das ist die zweite Sorge der Autoren. Eine Fixierung auf die prozentual eher niedrige Sterblichkeitsrate könne dazu führen, dass der Ernst der Lage unterschätzt wird. An einer Stelle im Papier heißt es gar, „viele“ dächten sich dann „unbewusst und uneingestanden: 'Naja, so werden wir die Alten los, die unsere Wirtschaft nach unten ziehen, wir sind sowieso schon zu viele auf der Erde, und mit ein bisschen Glück erbe ich so schon ein bisschen früher'.“ Ein Beleg für diese These findet sich in dem Bericht nicht.

Um der Bevölkerung den Ernst der Lage klarzumachen, empfehlen die Autoren drastische Maßnahmen. „Um die gewünschte Schockwirkung zu erzielen, müssen die konkreten Auswirkungen einer Durchseuchung auf die menschliche Gesellschaft verdeutlicht werden“, schreiben die Verfasser, und nennen gleich drei konkrete Beispielszenarien.

„Das Ersticken ist für jeden Menschen eine Urangst“

Erstens würden viele Schwerkranke von ihren Angehörigen „ins Krankenhaus gebracht, aber abgewiesen, und sterben qualvoll um Luft ringend zu Hause. Das Ersticken oder nicht genug Luft kriegen (sic) ist für jeden Menschen eine Urangst. Die Situation, in der man nichts tun kann, um in Lebensgefahr schwebenden Angehörigen zu helfen, ebenfalls.“

Zweitens empfiehlt das Papier sogar, Kindern Angst zu machen. „Kinder werden sich leicht anstecken, selbst bei Ausgangsbeschränkungen, z.B. bei den Nachbarskindern“, heißt es in dem Text. „Wenn sie dann ihre Eltern anstecken, und einer davon qualvoll zu Hause stirbt und sie das Gefühl haben, Schuld daran zu sein, weil sie z.B. vergessen haben, sich nach dem Spielen die Hände zu waschen, ist es das Schrecklichste, was ein Kind je erleben kann.“

Drittens schlagen die Autoren vor, an mögliche Langzeitschäden zu erinnern. „Auch wenn wir bisher nur Berichte über einzelne Fälle haben, zeichnen sie doch ein alarmierendes Bild“, heißt es in dem Bericht. „Selbst anscheinend Geheilte nach einem milden Verlauf können anscheinend jederzeit Rückfälle erleben, die dann ganz plötzlich tödlich enden, durch Herzinfarkt oder Lungenversagen, weil das Virus unbemerkt den Weg in die Lunge oder das Herz gefunden hat. Dies mögen Einzelfälle sein, werden aber ständig wie ein Damoklesschwert über denjenigen schweben, die einmal infiziert waren.“

Die „1919 + 1929“-Formel

Es sollte außerdem „historisch argumentiert werden“, schlagen die Autoren vor, nach der Formel: „2019 = 1919 + 1929“. Im Jahr 1919 verbreitete sich die Spanische Grippe aus den USA in die ganze Welt und tötete je nach Zählung zwischen 25 und 50 Millionen Menschen. Das Jahr 1929 ist wiederum das Jahr der berühmten Weltwirtschaftskrise, die unter anderem zum Aufstieg des Faschismus in Deutschland beigetragen hatte. Die Botschaft der Autoren: Die Corona-Pandemie wird so schlimm wie Spanische Grippe und Weltwirtschaftskrise zusammen, wenn es nicht gelingt, sie einzudämmen. Diese Formel werde „jedem einleuchten“, schreiben die Verfasser.

Zwölftausend Tote – im günstigsten Fall: "Das Innenministerium hatte sich geweigert, das Papier auf Grundlage des Presserechts und des Informationsfreiheitsgesetzes für andere Medien verfügbar zu machen: Das Dokument sei „Verschlusssache“ und „nur für den Dienstgebrauch“. Jetzt hat das gemeinnützige Portal „Frag den Staat“ das vollständige, 17 Seiten lange Papier veröffentlicht.

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Quelle:

FOCUS Online - 05.04.2020
https://focus.de/11851227

Lotta Vorbeck

5. April 2020 10:25

Kanzler Kurz im Interview | "Reisefreiheit, wie wir sie gekannt haben, wird es nicht geben, solange es keine Impfung gibt"

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) schwört die Österreicher darauf ein, zu Ostern nicht die Familie zu besuchen und die Maßnahmen gegen das Coronavirus einzuhalten. Am Montag will er bekanntgeben, wann der Handel wieder aufsperren darf.

Kleine Zeitung | 18.59 Uhr, 04. April 2020

Weiterlesen: https://www.kleinezeitung.at/politik/innenpolitik/5796015/Kanzler-Kurz-im-Interview_Reisefreiheit-wie-wir-sie-gekannt-haben

Franz Bettinger

5. April 2020 10:31

Hallo xyz und abc. Wir bleiben in NZ, solang bei euch der Coronazirkus durchs Land zieht, also evtl. für immer. Der Herbst ist herrlich und der Himmel so blau wie nie; wegen totalem Flugverbot -> keine Kondensstreifen -> fast keine Wolkenbildung. Wir glauben nicht an Corona, aber an eine Ganz Große Verschwörung der frei mauernden Globalisten gegen die Völker! Und wir hoffen ohne jede Garantie, dass der gute (?) Don den Krieg gegen die Kabale gewinnt. Wir bleiben auch deshalb hier, weil wir denken, dass die Show erst begonnen hat. Corona war das laue Vorspiel. Weil die Leute klatschen, kommt jetzt die Hauptvorführung. Mehr vom Gleichen? Iwo. Das Stück ist steigernd aufgebaut. Mal sehen, wie lange die Leute klatschen.

Gustav

5. April 2020 10:34

Teuflisch ist, wer das Reich der Lüge aufrichtet und andere Menschen zwingt, in ihm zu leben. Das geht über die Demütigung der geistigen Abtrennung noch hinaus, dann wird das Reich der verkehrten Welt aufgerichtet, und der Antichrist trägt die Maske des Erlösers, wie auf Signorellis Fresco in Orvieto.

Der Teufel ist nicht der Töter, er ist Diabolos, der Verleumder, ist der Gott, in dem die Lüge nicht Feigheit ist, wie im Menschen, sondern Herrschaft.

Er verschüttet den letzten Ausweg der Verzweiflung,
die Erkenntnis, er stiftet das Reich der Verrücktheit,
denn es ist Wahnsinn, sich in der Lüge einzurichten.

Arnold Gehlen
„Moral und Hypermoral“

Laurenz

5. April 2020 10:37

@Monika .....

Zitat-Egoistischer Konsumismus und Überzivilisation töten auch die Jungen !-Zitatende

Sind wir uns also einig und votieren für eine erneute Säkularisierung der Kirchen? In Anbetracht dessen, daß sich ein Jesuit Franziskus nennt, wäre ein Leben in Armut und Demut´, barfüßig in Büßerkutte wohl angebracht, nicht?
Die SPD will die Reichen plündern um die Corona-Kosten abzumildern. Mir fallen da vordergründig die Kirchen ein, Ihnen nicht?

Lotta Vorbeck

5. April 2020 11:18

Anarchie nach »Kernschmelze«: Geheimpapier des Innenministeriums skizziert den Corona-Kollaps der Gesellschaft

+ BMI Wie wir COVID 19 unter Kontrolle bekommen.pdf

Dateigröße: 1,1 MB
Downloadlink: https://t.me/EvaHermanOffiziell/10052

---

Quelle:

Eva Herman Offiziell, [05.04.20 08:06]

Dieter Rose

5. April 2020 11:24

@Lotta Vorbeck 09:29

das mit dem "erbärmlichen Verhalten"
hätte ich schon gerne belegt.

Frau Weidel hat am 29.01. vor der Epidemie gewarnt
Herr Spahn meinte am 30.01. "keine Hektik"

da wäre doch der Zeitpunkt gewesen miteinander zu sprechen, zum Wohl des Landes
ein Vorgehen abzustimmen.
Ich bin Idealist!

Simplicius Teutsch

5. April 2020 11:32

"Wir erleben eine Spaltung der Bevölkerung in Hypochonder und Nicht-Hypochonder. "
----------

@Corax, - gebe Ihnen schon recht. Aber ich möchten einen Begriff – aus meiner Sicht – austauschen bzw. ergänzen.

Die „Hypochonder“, ja diese nervigen Typen gibt es, ich würde aber in dieser Corona-Zeit einen unangenehm aufdringlichen Corona-Typus ergänzen, nämlich den WICHTIGTUER. Und da meine ich nicht nur all die kleinen Blockwarte, die es in jedem Arbeitskreis in jeder Firma oder in jeder Lehrerkonferenz, Gruppensitzung, etc. gibt.

Markus Söder (CSU), der momentan im Bayerischen Rundfunk über den grünen Klee und hoch ins Kanzleramt gelobt wird, und der ja eigentlich ein verschlagener Charaktertyp ist, da habe ich seinen linken Gegnern von der SZ bis in die BR-Redaktionen hinein immer weitgehend recht gegeben (obwohl ich ja der CSU früher sehr zugeneigt war), hat seine Chance gesehen und ergriffen, das muss man ihm lassen. - Söder ist das Paradebeispiel für einen WICHTIGTUER in dieser Corona-Krise. - Ebenso wie dieser „Top-Virologe“ und „absolute“ Corona-Lawinenexperte Christian Drosten mir von Anfang an als statistischer WICHTIGTUER unangenehm aufgestoßen ist.

Gracchus

5. April 2020 11:33

Da:

Das (mir wohlbekannte) Institut St. Philipp Neri klagt!

https://www.google.com/amp/s/www.domradio.de/themen/corona/2020-04-05/verbot-saemtlicher-oeffentlicher-gottesdienste-unverhaeltnismaessig-medien-gemeinde-berlin-wehrt%3famp

Recht so.

Lotta Vorbeck

5. April 2020 12:14

@Dieter Rose - 5. April 2020 - 11:24 AM

an @Lotta Vorbeck 09:29

das mit dem "erbärmlichen Verhalten"
hätte ich schon gerne belegt.

~~~~~~~~~~~~

Sie, werter @Dieter Rose, haben es in Ihrem Post just selber belegt.

Gracchus

5. April 2020 12:31

@Lotta Vorbeck
Was daran erbärmlich sein soll, müssten Sie schon behründen.

Homeland

5. April 2020 12:33

Drehen wir die Headline doch um: Mut zur Angst !

Beteiligen wir uns an der betriebenen Spaltungsagenda statt von Überwindung zu faseln (wozu nun wirklich keiner auch nur den Ansatz einer Lösung parat hat) und sagen also: Überwachung oder Freiheit. Spalten wir doch die Gesellschaft genau an dieser Stelle. Es wäre dies das notwendige Alleinstellungsmerkmal, denn wer, außer der Alternative, der politischen Rechten, wäre dazu in der Lage in Deutschland? Ich komme also auf den Gedanken des notwendigen (noch zu findenden) Markenkerns zurück.

Die Kontrollmechanismen über Klima und Krankheit sind in Planung, werden derzeit durch die Peripherie (u.a. Gates) protegiert. CoronaApp als Basic, CO2-Konto als Leitplanke zeichnen den Weg, der bevorsteht, angedacht ist. Wie weit ist denn der Weg zum Implantat unter die Haut? Was ist das: Freiheit, Pragmatismus oder doch Unterdrückung?

Wenn der Widerstand zielführend sein soll, dann doch über die Freiheit, gegen den Führerstaat. Die Verbündeten sind nicht die Sozialisten. Es sind die Libertären. Unterschätzen wir nicht, was sich dort tut. Blackrock wird auch dort nicht geliebt.

Lotta Vorbeck

5. April 2020 12:44

Noch eine donnernde Stimme:

Der Rechtsmediziner Professor Klaus Püschel in der Hamburger Morgenpost vom 03.04.2020:

„Dieses Virus beeinflusst in einer völlig überzogenen Weise unser Leben. Das steht in keinem Verhältnis zu der Gefahr, die vom Virus ausgeht. Und der astronomische wirtschaftliche Schaden, der jetzt entsteht, ist der Gefahr, die von dem Virus ausgeht, nicht angemessen. Ich bin überzeugt, dass sich die Corona-Sterblichkeit nicht mal als Peak in der Jahressterblichkeit bemerkbar machen wird …“

„Alle, die wir bisher untersucht haben, hatten Krebs, eine chronische Lungenerkrankung, waren starke Raucher oder schwer fettleibig, litten an Diabetes oder hatten eine Herz-Kreislauf-Erkrankung.“ Da sei das Virus sozusagen der letzte Tropfen gewesen, der das Fass zum Überlaufen brachte. „Wir hatten – das weiß noch keiner – auch die erste 100-Jährige, die an Covid-19 verstorben ist.“ Ob es da auch der letzte Tropfen gewesen sei? „Der allerletzte“, so Püschel.

https://www.pressreader.com/germany/hamburger-morgenpost/20200403/281487868456736

---

Quelle:

Gerhard Wisnewski, [05.04.20 12:39]
https://t.me/GWisnewski/7

Lotta Vorbeck

5. April 2020 12:49

@Gracchus - 5. April 2020 - 12:31 PM

an @Lotta Vorbeck

Was daran erbärmlich sein soll, müssten Sie schon behründen.

~~~~~~~~~~~~

Behründet, für Sie @Gracchus:

Die elende Panikmache.

Franz Bettinger

5. April 2020 12:55

@Homeland: "Überwachung oder Freiheit." Guter Slogan! "Spalten wir doch die Gesellschaft genau an dieser Stelle." Das wäre die richtige Taktik gewesen, kommt nun vielleicht aber zu spät, nachdem die AfD sich schon als hasenfüßig erwiesen hat. Vielleicht auch nicht. Besser spät als nie!

Stefanie

5. April 2020 13:02

Da hier im Text das immer häufigere Vorkommen von Allergien erwähnt wird, möchte ich, um auch mal etwas positives zu schreiben, kurz vom weiteren Verlauf des Coronafalls schreiben, von dem ich vor kurzem @Franz Bettinger berichtet hatte. Die junge Frau hat offenbar zu der Grippe dazu einen heftigen Heuschnupfenschub gehabt und dadurch unter Atemnot gelitten. Sie kam ein paar Tage auf die Intensivstation, wurde dann aber recht schnell nach Hause entlassen, weil man das Bett brauchte. Zur Zeit sitzt sie noch in Quarantäne, macht aber schon wieder "Home Office."

Es gibt ja verschiedene Theorien über die Zunahme von Allergien; Impfungen werden verdächtigt, aber eben auch ein übertriebener Hygienefimmel. Wenn die Kinder nicht genug Kontakt mit Dreck und Mikroben hätten, fehlte ihrem Immunsystem der Sparingspartner um sich richtig zu entwickeln, warauf hin es sich eben andere Gegener Suche: Pollen, Hausstaubmilben etc. (Vor ein paasr Jahren gab es mal Berichte, es wäre gut regelmäßig mit den Kleinen Viehställe zu besuchen, da dort wohl eine optimale Konzentration von Keimen und Allergenen vorhanden wäre um ihr Immunsystem zu trainieren). Bei den Großen ist es nicht viel anders: wir werden ständig mit neuen Erregern konfrontiert und passen uns der Reihe nach an diese an. Durch die derzeitigen Hygienemaßnahmen werden nicht nur die Coronaviren an der Ausbreitung gehindert, sondern auch alles andere, was noch so auf unseren Schleimhäuten kreucht un fleucht. Was mag wohl passieren, wenn die große Sagrotan-Sause eines Tages mal vorbei ist?

Stefanie

5. April 2020 13:28

@Lotta Vorbeck und AfD

Mitte Januar wäre noch Zeit gewesen ein neue Infektionskrankheit, über deren Verlauf und Letalität man noch nicht viel wußte, gar nicht erst ins Land zu lassen. Taiwan, Singapur, Japan, Südkorea, die immer wieder als leuchtendes Beispiel dargestellt werden, sind genau diesen Weg gegangen. Daneben haben sie an die Bevölkerung appelliert durch Masken, Händewaschen etc. die Verbreitung der Krankheit zu verhindern und gaben denen, die befürchteten erkrankt zu sein, die Möglichkeit einen Test zu machen. Dadurch hat man den Leuten eine gewisse Eigeninitiative abverlangt, die die Übertragung des weitaus gefährlicheren mit Corona assozieerten Keimes unterdrückt: der Panik. Bei uns dagegen wird man nun schärfsten Maßnahmen unterworfen um die Verbreitung zu verhindern, nachdem der Drops eigentlich längst gelutscht ist. Und das ganze stur nach Schema F (Strategierpapier 2012) ohne überhaupt auf die derzeitige Situation einzugehen, ja ohne überhaupt vernünftige Daten zu erheben, die eine Handlungsgrundlage bilden könnten. Man könnte auch sagen: hier wurde das Stalltor geschlossen, nachdem die Pferde schon über alle Berge waren. Vergessen Sie nicht, daß durchaus die Möglichkeit besteht, daß einmal etwas weit gefährlicheres als die Corona um die Welt geht. Ich möchte nicht wissen, was geschähe, wenn nach dieser Pleite von WHO und Co nächstes Jahr tatsächlich der Schwarze Tod hier durchziehen würde.

Zur Angstmache, die Sie oben als Teil eines Strategiepapieres erwähnen: mir ist das auch schon aufgefallen, daß praktisch unter jedem kritischen Video oder Artikel solche Stimmen auftauchen: wie schlimm es ist wenn die Lunge langsam voll Wasser läuft und man langsam erstickt (war das vorher bei Lungenentzündugen anders?), die Vorstellung man selber könne nach einem Autounfall nicht mehr angemessen behandelt werden, weil die Intensivstationen voll seien, die imposanten Hochrechnungen und das Aufzeichnen von Leichenbergen - und das abschmettern jeder Frage, wenn man nach der Datengrundlage fragt usw. Meistens sind es nur zwei oder drei Benutzer die sich dort so stark engagieren. Ich frage mich einfach: funktioniert die Angstmache und Gehirnwäsche so gut, daß Lieschen Müller sich auf einer Mission in die Kommentarspalten begibt oder gibt es dafür Zeilenhonorare?

Lotta Vorbeck

5. April 2020 13:42

@Stefanie - 5. April 2020 - 01:02 PM

Was mag wohl passieren, wenn die große Sagrotan-Sause eines Tages mal vorbei ist?

~~~~~~~~~~~~

Dann feiern die multiresistenten Keime ihre eigene Party.

Dieter Rose

5. April 2020 14:07

@Lotta Vorbeck 12:14

???

Lotta Vorbeck

5. April 2020 14:11

@Stefanie - 5. April 2020 - 01:28 PM

Mitte Januar wäre noch Zeit gewesen ...

~~~~~~~~~~~~

Wenn Hättich* kommt ist Habich** weg.

---

* hätte ich
** habe ich

Simplicius Teutsch

5. April 2020 14:13

@Lotta Vorbeck, 5. April 2020 10:13, - danke für den sehr interessanten Beitrag zu dem „Geheimpapier aus dem Bundesinnenministerium, das vom 22. März datiert“ bezüglich der „drastischen Maßnahmen zur Corona-Krisenkommunikation“.

Ja, da muss man kein „Verschwörungstheoretiker“ sein, das war mir vom Prinzip her irgendwie klar; wir sollten die BRD-Machthaber nicht unterschätzen. Die haben alle Ressourcen, alle Disziplinar- und Kommunikationsmacht, um Oppositionsstimmen und -kräfte auszuschalten oder ins Leere oder Kriminelle laufen zu lassen.

Ich kenne ja z.B. George Orwells „1984“ noch aus der Schule. Wobei ich emotional immer auf der Seite von Winston Smith gestanden habe und natürlich nie auf der Seite von Big Brother.

Aber mir ist schon vor längerer Zeit gedämmert, dass andere aus meiner Alterskohorte (nämlich das derzeitige medial-politische Establishment), die das Buch auch kennen müssen, dass diese linken Gutmenschen die Methoden des Überwachungsstaats durchaus als für ihre politischen Zwecke zielführend studiert haben, um sie aktuell anzuwenden zur Erreichung einer „Schönen Neuen Welt“.

Lotta Vorbeck

5. April 2020 14:15

@Stefanie - 5. April 2020 - 01:28 PM

Ich frage mich einfach: funktioniert die Angstmache und Gehirnwäsche so gut, daß Lieschen Müller sich auf einer Mission in die Kommentarspalten begibt oder gibt es dafür Zeilenhonorare?

~~~~~~~~~~~~

Auch diese Art von Dienstleistung läßt sich zukaufen.

Es sind dann sozusagen Subunternehmen, die ihren Call-Schreib-und-Lösch-Center Billiglohnsklaven, die Zeilenhonorare zahlen.

Pit

5. April 2020 15:00

Sie können also mit uns machen, was sie wollen. Können uns in Massenhysterie versetzen mit den Lügenmedien; können jeden Dissidenten vom aufgehetzten Mob umbringen lassen (er gefährdet ja aller Menschenleben); können uns verchippen, zwangsimpfen, unsere Bewegung überwachen, uns mit 5G-Strahlung umbringen, das für ihre digitale Diktatur nötig ist (und nur dafür), uns Passierscheine aufdrücken, uns Digitalwährung reindrücken für den perfekten papertrail, können unsere Wirtschaft vernichten und uns dem Hungertod ausliefern, wer aufmuckt, wird vom Mob erschlagen:

und unsere einzige Chance dagegen ist mittlerweile: daß Trump ein Guter ist und uns mit Q rettet: DAS ist die einzige Chance des Bürgers, nicht unmittelbar sofort zum Sklaven zu werden.

Was wären andere Möglichkeiten, die Versklavung zu verhindern?
Mein Vorschlag: die totale Selbstorganisation. Die totale Dezentralität. Der libertäre Ansatz. Selbstverständlich ist das Geldsystem entscheidend dabei.

Ist das mit Rechten, Konservativen, zu machen?
Applaudieren nicht Rechte dem autoritären System?
Haben Rechte, Konservative, wirklich etwas mit Freiheit am Hut?

Bis Ostern wird es sich entscheiden. Noch 1-2 Wochen Zeit, und wir werden wissen, ob wir nur durch Glück, ohne eigenes Verdienst, gerettet wurden, oder ob es in die abscheulichste Dystopie der Menschheitsgeschichte geht.

Lotta Vorbeck

5. April 2020 15:05

@Simplicius Teutsch - 5. April 2020 - 02:13 PM

an @Lotta Vorbeck, 5. April 2020 10:13, - danke für den sehr interessanten Beitrag zu dem „Geheimpapier aus dem Bundesinnenministerium, das vom 22. März datiert“ bezüglich der „drastischen Maßnahmen zur Corona-Krisenkommunikation“.

~~~~~~~~~~~~

Falls Sie, verehrter @Simplicius Teutsch sich das Dokument im Original anschauen möchten, können Sie sich's - einen eigenen Telegram®-Account vorausgesetzt - über den nachfolgenden Link auf Ihren Rechner runterladen:

+ BMI Wie wir COVID 19 unter Kontrolle bekommen.pdf

Downloadlink: https://t.me/EvaHermanOffiziell/10052

Dateigröße: 1,1 MB

Pferdefuss

5. April 2020 15:25

@ Lotta Vorbeck
'...sozusagen Subunternehmen, die ihren Call-Schreib-und-Lösch-Center-Billiglohnsklaven die Zeilenhonorare zahlen...'
_______________________________

Gibt es darüber schon gesicherte Erkenntnisse, daß diese Honorartätigkeit nicht nur von offiziösen, sondern auch von offiziellen Instanzen des Öffentlichen Rechts (ARD u.a.) durchgeführt werden?

Lotta Vorbeck

5. April 2020 16:12

@Pferdefuss - 5. April 2020 - 03:25 PM

Gibt es darüber schon gesicherte Erkenntnisse ...

~~~~~~~~~

Erkenntnisse gibt's da durchaus.

Inwieweit diese als gesichert anzusehen sind, bleibt Ihrem persönlichen Urteilsvermögen überlassen.

Um mehr zu erfahren, ändern Sie die "geographischen Einstellungen" Ihres Rechners dahingehnd, daß diese nicht ".de" lauten oder benutzen einen VPN-Tunnel.

Anschließend füttern Sie den Großen Gockel mit diversen Suchanfragen die die Begriffe "Trollfabrik" oder "Behördentroll", respektive deren englischsprachige Äquvivalente und/oder thematische Ergänzungen enthalten.

Die einzelnen Suchbegriffe sollten diesbezüglich sowohl in Satzform als auch jeweils mit Semikolon getrennt eingegben werden.

Sodann machen Sie sich an die Auswertung der Suchergebnisse und entscheiden der eigenen Intuition und dem eigenen Wissensstand folgend, welche Spuren es wert sind, weiter verfolgt zu werden.

Dererlei Spurensuche ist eine zeitfressende Angelegenheit. Wenn Ihre persönlichen Zeitressourcen nicht ausreichen um solche Nachforschungen allein zu stemmen, könnten Sie sich diesbezüglich mit einer kleinen, überschaubaren Zahl Ihrer Ansicht nach möglichst vertrauenswürdiger, zuverlässiger Mitstreiter vernetzten und diese Aufgabe gemeinsam/arbeitsteilig angehen.

Monika

5. April 2020 16:17

@ Laurenz
Ich bin kein Umverteiler-Typ und setze mehr auf die natürlichen Widerstandskräfte, die in einer Krise zu entfalten sind.
Mir fallen zuerst nicht die Kirchen ein, um die Corana-Kosten abzumildern. Aus der Kirche kann man austreten, wenn man deren Agenda nicht teilt.
Beim Staat ist das schwieriger. Ich habe nichts dagegen, dass die SPD die Reichen plündert. Ich erinnere an das umstrittene Wahlplakat für die SPD von Klaus Staeck ( 1972) , auf dem zu lesen ist: „Deutsche Arbeiter! die SPD will euch eure Villen im Tessin wegnehmen.“ Grandios!
http://www.kunstundkosmos.de/Bildende-Kunst/Staeck-SlgZundel.html
Eine Neuauflage könnte heißen:
Achtung, linksgrüne Schickeria aus Berlin! Die SPD will euch eure Villen und Yachten in Mecklenburg-Vorpommern wegnehmen. Ihr könnt da eh nicht mehr hinfahren.
Man hört auch, dass Wolfgang Reitzle unendliche Sehnsucht nach seinem Häuschen in der Toskana hat.
Hier kann wegen mir die SPD umverteilen...😅😅😅
Aber nicht beim braven Handwerker und Kleinunternehmer.

quarz

5. April 2020 16:43

"Besonderes, gerade wenn einem sonst wenige Besonderheiten zueigen waren, und schienen jedenfalls von hoher Empfindsamkeit zu zeugen."

Ist es nicht bemerkenswert, mit welcher Selbstverständlichkeit Empfindsamkeit gemeinhin und ohne Einschränkung als löbliche Eigenschaft gewertet wird? Der Empfindsame gilt als der, welcher einerseits die Wirklichkeit genauer, „differenzierter“ wahrnimmt, sie auf eine überlegene Art zu erschließen vermag, und der andererseits deswegen allerlei Unverständnis und Unbill von seinen weniger empfindsamen Zeitgenossen heldenhaft erträgt.

Mit Leid und Heldentum mag es was auch immer für eine Bewandtnis haben. An der besseren Wahrnehmung der Wirklichkeit muss jedenfalls aus offenkundigen Gründen gezweifelt werden. Nicht umsonst kennt die Sprache den Begriff der „Überempfindlichkeit“, mit dem man einen Grad der Empfindlichkeit zu benennen pflegt, der den Empfindenden gerade nicht in angemessener Weise auf die Wirklichkeit reagieren lässt.

Schmerzüberempfindlichkeit gilt in der Medizin als Nervenkrankheit, deren Behandlung zu Recht von den Kassen bezahlt wird. Schmerz zu empfinden ist nicht per se eine wünschenswerte Angelegenheit. Schmerz ist ein Warnsignal, das seine Funktion nur dann gut und richtig erfüllt, wenn seine Intensität in einem angemessenen Verhältnis zum Maß der gesundheitlichen Gefährdung steht, auf die es reagiert. Was darüber hinausgeht, ermöglicht nicht einen „differenzierteren Blick“ auf die Krankheit, sondern behindert im Gegenteil die richtige Diagnose.

Eine politisch besonders gefährliche Form der Empfindsamkeit und des mit ihr verbundenen Leidens ist das Mitleid. Wer dem Mitleid heutzutage nicht uneingeschränkten Beifall zollt, der kann mit uneingeschränkter Entrüstung rechnen. Aber wie bei anderen Formen des Leidens auch gibt es beim Mitleid ein zu viel des Guten. Der Psychologe Paul Bloom hat ein Buch („Against Empathy“) geschrieben, in dem er unter anderem die auch moralisch desaströsen Folgen einer am Mitleid als moralischer Leitidee sich orientierenden Entscheidungsfindung aufzeigt.

Politisch zeigt sich aktuell der fatale Primat des Mitleids in einer jedes gesunde Maß sprengenden Ausdehnung des uneingeschränkten Verantwortungsgefühls auf die gesamte Menschheit. Die verwerflichen Konsequenzen einer solchen Fehlsicht ergeben sich aus dem Ignorieren der Pflichten gegenüber denen, für deren Wohl wir tatsächlich eine vorrangige Verantwortung tragen.

Wahrheitssucher

5. April 2020 16:46

Hier wird in den allgemeinen Zusammenhängen zur Lage auch immer wieder das Verhalten der AfD angesprochen, sei es zu recht oder zu unrecht.

Doch eine hat wirklich so gesprochen:

"Wir stehen vor einem gigantischen Banken Crash. Wir werden bei gleichbleibender Entwicklung eine Staats-Schulden und Bankenkrise erleben, Hyperinflation und anschließende Währungsreform, bei der die Menschen alles verlieren werden und Sie sagen es ihnen nicht!"

Von Minute 7.00 bis zur Minute 7.17, auch das davor und danach ist hörenswert:

https://www.bing.com/videos/search?q=alice+weidel+generaldebatte&&view=detail&mid=231DE12ADFEF37A51A0F231DE12ADFEF37A51A0F&&FORM=VRDGAR&ru=%2Fvideos%2Fsearch%3Fq%3Dalice%2Bweidel%2Bgeneraldebatte%26FORM%3DVDVVX

(Alice Weidel im Bundestag bei der Generaldebatte zum Kanzleretat)

Nun wird man ja sagen können: Soweit so gut, oder soweit, so schlecht. Aber was soll’s?

Für einige mag es sogar nicht einmal etwas Neues sein.

Es ist der Zeitpunkt: der 11. 9. 2019

Vor Corona.

Lotta Vorbeck

5. April 2020 16:49

@Monika - 5. April 2020 - 06:17 PM

Man hört auch, dass Wolfgang Reitzle unendliche Sehnsucht nach seinem Häuschen in der Toskana hat.
Hier kann wegen mir die SPD umverteilen...😅😅😅
Aber nicht beim braven Handwerker und Kleinunternehmer.

~~~~~~~~~~~~

Die Kaste der braven Handwerker und Kleinunterehmer tat sich in der Vergangenheit nicht gerade mit politischem Interesse hervor.

Sehrohrtiefe

5. April 2020 16:54

Exzellente Analyse.

Die gegenwärtige Situation belegt noch deutlicher als alles zuvor, daß die Exekutive der abgehalfterten BRD in direkter totalitärer Linie zu SED und Drittem Reich steht. Basierend auf Lügen (eine neue Variante der Grippe wird zu einer Art Pest 2.0 hochgejazzt) und Propaganda (wer nicht zu Hause bleibt, erstickt qualvoll/wird zum Mörder) werden Grundprinzipien der Demokratie ausgehebelt (2020 schneller als 1933, das will etwas heißen) und Notstandsrecht eingeführt, um für einen armseligen Haufen von Marionetten der globalen "Eliten" die letzte Chance zu nutzen, an der Macht festzuhalten.

Nun, das wird nicht von Erfolg gekrönt sein, aber bezeichnender ist die rasendschnelle Umerziehung von angeblich mündigen Bürgern zu einer Armee von Blockwarten. Offenkundig fällt das auf mehr als fruchtbaren Boden, was nach 75 Jahren geistiger Selbstverstümmelung vielleicht nicht überraschen sollte. Drei Bekannte reden auf der Straße miteinander? Polizeieinsatz. Der Abstand ist nicht 1,50 m, sondern 1,30 m? Abmessen, Bußgeld. In einem Eckhaus gibt jemand Privatunterricht im Salsatanzen? Öffenlicher Aufschrei und Alarm via Nottelefon. Wenn ab morgen angeordnet werden sollte, daß man sich auf der Straße nur noch auf dem linken Bein hüpfend fortbewegen darf, dann wird das nicht nur willfährig mitüberwacht und von der Staatsmacht durchgesetzt werden, sondern dann sind Pogrome gegen Rechtshüpfer bald nicht mehr fern - denn jeder Rechtshüpfer ermordet unschuldige Omas/Kinder/Katzen (ja, auch die).

Wie die Exekutive agiert, wußte ich vorher. Der Charakter vieler meiner Mitmenschen, der sich nun offenbart, ist jedoch eine hebre Offenbarung (Kommentare, ich sei naiv, erübrigen sich, da wohl offenkundig zutreffend). Zum Glück ist dies die perfekte Gelegenheit, die Spreu vom Weizen zu trennen, egal ob im privaten Umfeld, in der AfD oder jedem anderen Gefüge. Ich lerne meine Kerntruppen besser kennen, begreife, wer in Zeiten des Wandels relevant ist und wer übergangen werden kann, da er ohnehin nur als Pudding zu Hause herumhängt, und hoffe das auch von jedem hier. Dann werden wir nach der Krise um so schlagfertiger sein.

limes

5. April 2020 16:55

@ Homeland (5. April 2020 12:33): »Die Verbündeten sind nicht die Sozialisten. Es sind die Libertären.«

Meinen Sie damit etwa Leute wie die Betreiber von »Rubikon«?

Obacht: Dort wurde erst gestern ein Beitrag veröffentlicht, in dem folgende Position vertreten wird: »Nach meiner Meinung besteht die Hilfe für die Menschen, die gerade an der Grenze Griechenlands stehen, einzig und allein in der sofortigen bedingungslosen und dauerhaften Öffnung der europäischen Innen- und Außengrenzen bei gleichzeitiger Einrichtung und Wahrung sicherer Fluchtwege sowohl auf Land als auch auf See. Das gilt ebenso für die vielen, die sich in den Internierungslagern in Griechenland, der Türkei und vor allem in Libyen befinden und auch für all jene, die sich in Zukunft noch auf den Weg nach Europa machen werden. … .« Und so geht es munter weiter.

https://www.rubikon.news/artikel/das-leid-im-schatten

Wer sich als Patriot solche Verbündete sucht, braucht keine Feinde mehr!

Elvis Pressluft

5. April 2020 17:03

@ Lotta Vorbeck (10:13): Auch meinerseits der obliegende Dank für den Link zum „Focus“-Artikel – das Blättchen ist mir allgemein zu dröge, um in meine Feindbeobachtung aufgenommen zu werden. Die dortigen Leserkommentare machen allerdings zusätzlich fassungslos: Es sei doch „unverantwortlich, den Worst Case nicht zu schildern“; „anders kapieren das die Leichtsinnigen ja nicht …“, etc.
Der meinerseits Tags zuvor zitierte P. Hitchens macht noch auf einen wichtigen Punkt aufmerksam: Je drastischer der Irrtum, desto höher die Hemmschwelle, ihn jemals einzugestehen. Aus dem gleichen Grund wird das System niemals eingestehen können, daß die Grenzöffnung nicht hätte geschehen dürfen. Analog wird unter den jetzigen Machthabern niemals sagen können: „Na gut – wir haben überreagiert, aber wir mußten eben Vorsicht walten lassen angesichts der denkbaren Folgen …“ Die bereits getroffenen und noch zu erwartenden Maßnahmen werden immer vollkommen korrekt und angemessen gewesen sein … es sei denn natürlich … (aber dieses Szenario wollen wir vorsichtshalber nicht ausspinnen).

Heinrich Loewe

5. April 2020 17:07

@Stefanie, Allergien
Wenn jemand mal eine schlüssige und reproduzierbare Theorie zur Entstehung von „Entgleisungen des Immunsystems“ vorlegen würde, das wäre wohl nobelpreiswürdig.
Ich selbst (53) bin auf einem Bauernhof aufgewachsen und habe seit meinen Anfang 20ern Heuschnupfen. Mein Vater hat einen solchen mit Anfang 50 entwickelt. Ernährung ist eigentlich nach allen Regeln der Kunst; abwechslungsreiche Mischkost; wenig Zucker und Weißmehl, kein Schweinefleisch. ???
Zum Thema: Ich finde es krass, was hier seit einiger Zeit im Kommentariat teilweise abgeht. Kann man nicht mal zur Kenntnis nehmen, daß es einen neuen hoch infektiösen Keim mit einem vergleichsweise hohen Anteil schwerer Krankheitsverläufe gibt. Wir handeln in der Familie strikt nach den Vorgaben, tw. darüber hinaus (Maske).

Homeland

5. April 2020 17:21

@Monika
Dr. Wolfgang Reitzle ist einer der besten Manager, die dieses Land je hervorgebracht hat. Seine Villa in der Toskana sei ihm gegönnt und in jedem Fall "unbenommen". Dieses Eigentumsrecht steht auch außerhalb jeder Diskussion. Wenn Sie sich einen Manager vorknöpfen wollen, dann nehmen Sie Daimlers Dieter Zetsche, einen Opportunisten aller erster Güte. Reitzle hat seine Haltung, auch zur Flüchtlingsfrage, immer konkret vorgetragen, und sie war nicht Mainstream.

Wenn Sie der SPD-Agenda oder, modern, der Kühnert'schen Enteignungsorgie den Hauch einer Rechtfertigung geben wollen, dann nehmen Sie die Hedgefonds oder ganz konkret Blackrock und setzen Sie Friedrich Merz auf die Anklagebank. So wäre es richtig. Ansonsten sind sozialistische Rettungsszenarien für die Tonne.

Monika

5. April 2020 17:58

@ Homeland
Ok, ich kenn‘ mich da nicht so aus. Ich kann gönnen.
Mein Herz schlägt aber eher für den kleinen Mann oder die kleine Frau.

Laurenz

5. April 2020 18:48

@Monika ....

Über 98% der kirchlichen Einnahmen resultieren nicht aus der Kirchensteuer, sondern aus staatlichen Apanagen. Die Kirchen sind der größte Arbeitgeber in Deutschland. Angesichts dieser beiden Fakten steht einer Säkularisierung doch nichts im Wege. Bei staatlichen Aufträgen gibt es keinen Grund religiösen NGOs soviel gesellschaftlichen Spielraum zu geben. Von daher sollten wir erstmal die kirchlichen Cash-Positionen abräumen, zugunsten der Klein- und Mittelständler, die Gebäude verstaatlichen, oder verkaufen. Die Kirchenmitglieder können sie ja dann mieten, so wie es auch jedem anderen Verein oder Partei geht.

Sie, Monika, handhaben es wie die ARD, von allen mehr Solidarität fordern, aber selbst nichts dazu beitragen wollen.

Gotlandfahrer

5. April 2020 18:49

Mein Eindruck der letzten Jahre, und es wird angesichts der Besonderheit der Geschehnisse nicht allein an meinem Altern liegen, ist, dass wir mit der zunehmenden Klassenlosigkeit, und ich denke der Unterschied zwischen Klassen- und Kapitalbesitzkategorien ist klar, einfach verstärkt den Menschen sehen wie er als Ganzes, als Obersystem, tatsächlich ist. Die Zeit der Ritter, der Fürsten, der Unternehmer, der Macher, der Denker ist vorbei. Es ist jetzt alles so eingerichtet, dass der Mensch sich nicht Gott als Ideal mehr vorstellen braucht, sondern es wird ihm sein eigenes Ebenbild labyrintisch vorgespiegelt. Natürlich wird er daran wahnsinnig werden, es wird noch sehr spannend.

Lotta Vorbeck

5. April 2020 18:59

@limes - 5. April 2020 - 04:55 PM

[email protected] Homeland (5. April 2020 12:33): »Die Verbündeten sind nicht die Sozialisten. Es sind die Libertären.«

Meinen Sie damit etwa Leute wie die Betreiber von »Rubikon«?

...

https://www.rubikon.news/artikel/das-leid-im-schatten

Wer sich als Patriot solche Verbündete sucht, braucht keine Feinde mehr!

~~~~~~~~~~~~

Die Betreiber von Rubikon sind keine Libertären.
Das sind erzlinke Krytokommunisten.

Lotta Vorbeck

5. April 2020 19:03

@Heinrich Loewe - 5. April 2020 - 05:07 PM

Kann man nicht mal zur Kenntnis nehmen, daß es einen neuen hoch infektiösen Keim mit einem vergleichsweise hohen Anteil schwerer Krankheitsverläufe gibt.

Wir handeln in der Familie strikt nach den Vorgaben, tw. darüber hinaus (Maske).

~~~~~~~~~~~~

Danke, @Heinrich Loewe, zur Kenntnis genommen.

Henry würde - strikt nach den Vorgaben, tw. darüber hinaus - Maske tragen!

Elvis Pressluft

5. April 2020 19:19

Nur noch eine Fundsache:
ZITAT Die Bundesregierung ist finanziell gut für die Corona-Krise gerüstet. Das geht aus einer Recherche des Online-Portals Statista zu Rücklagen in Sozialressorts hervor.
Deutschland sei für eine Wirtschaftskrise gut gewappnet, besagt eine Recherche des Online-Portals Statista. Laut dem Medium belaufen sich die Reserven der Rentenversicherung derzeit auf 40,5 Milliarden Euro. Die Krankenversicherung sei mit 19,8 Milliarden Euro Rücklagen ebenfalls gut aufgestellt. Die Asylrücklage belaufe sich auf 48,2 Milliarden Euro, wobei rund zwei Drittel der Gelder bereits verplant seien. ZITAT ENDE
Nun? Man muß Prioritäten setzen, oder?

Wahrheitssucher

5. April 2020 19:22

Nachtrag zum Eintrag von 16:46 Uhr:

Man betrachte auch einmal (ganz unvoreingenommen) die Mienen der Regierungsvertreter während dieser Rede!

RMH

5. April 2020 19:49

Wer momentan einen Angehörigen in einer Klinik hat, muss sich an wirklich seltsamen Umgang gewöhnen bzw. sich darauf einstellen. Besuch? Ganz schwer bzw. komplett eingeschränkt, auch wenn es kein Corona-Fall ist.

Wir hatten in der weiteren Familie einen Trauerfall und was mir die direkten Angehörigen berichteten, ist schon ziemlich hart. Familienvater (schon älter) musste ins örtliche Krankenhaus eingeliefert werden. Ganz schwerer Zugang für die bereits erwachsenen Kinder, was Besuch etc. anging. Dann ist er gestorben - man wurde erst benachrichtigt, als es schon vorbei war und der Verstorbene schon abgeräumt in den "Katakomben" der Klinik war. Möglichkeit, Abschied zu nehmen (sonst bei uns in der hiesigen Klinik möglich), komplette Fehlanzeige. Erst die umgehende Einschaltung des Bestatters ermöglichte es, dann in den eigenen Räumen des Bestatters ein letztes mal Ade zu sagen. Komplett technisierte Abläufe, keiner in der Klinik wollte sich Zeit für ein Gespräch nehmen, etc. - jeder hat sich mit der "Besonderheit der Lage" heraus geredet und versucht, sich möglichst schnell aus dem Staub zu machen.

Jetzt wartet der Verstorbene darauf, dass in den 24-Stunden-Schichten des städtischen Krematoriums mal ein Plätzchen frei ist. Bestattung der Urne? Irgendwann mal ...

Nach Dingen wie Aussegnung, Pfarrer etc. habe ich die deutlich verstörten, direkten Angehörigen jedenfalls gar nicht mehr erst gewagt zu fragen.

Wohlgemerkt, dass war kein Corona-Sterbefall. Es wird ja nach wie vor überwiegend an anderen Ursachen gestorben.

Fazit: Wer ältere Angehörige hat, der sollte sich heutzutage fast zweimal überlegen, ob er noch den Rettungswagen holt, wenn was ist.

Kriemhild

5. April 2020 20:17

@RMH
Hier zeigt sich die ganze Unmenschlichkeit eines Sozial- und Verwaltungsstaates, der die Aufgaben der Familie und der Priester usurpiert und in seinen administrativ-technischen Abläufen zerreibt. Der inhumane vorläufige (!) Endpunkt einer Entzauberung der Welt. Aber da kann noch ganz anderes kommen, siehe die Zustände in Brave New World.

Gracchus

5. April 2020 20:37

@ Heinrich Loewe: "Zum Thema: Ich finde es krass, was hier seit einiger Zeit im Kommentariat teilweise abgeht."
Da sind Sie nicht allein.

@RMH: Das ist wirklich erschütternd.

zeitschnur

5. April 2020 21:33

@ RMH

Das war es, was ich neulich meinte - in Italien gibt es nicht mal den Zutritt beim Bestatter. Bei Nacht und Nebel werden die Toten abtransportiert und kremiert.
Und natürlich stellt sich hier die keineswegs hysterische, sondern berechtigte Frage, warum man die Toten so schnell verschwinden lässt und nicht zulässt, dass jemand beobachten kann, wie sie sterben. Man macht das ja nun mit ALLEN Sterbenden, nicht bloß mit den angeblich Coronakranken. Ein entsprechender Verdacht liegt mehr als nah und sollte nicht verdrängt werden. Die Verbrennerei der Leute führt dazu, dass niemand mehr durch spätere Obduktion feststellen kann, ob hier nicht doch Verbrechen geschehen sind.
Mein Vertrauen in Behörden, Krankenhäuser und sonstige Institutionen ist bereits unter Null, und auch ich kann nur jedem raten, sich Krankenhäusern auf keinen Fall mehr leichtfertig auszuliefern.
Das alles ist ein Alptraum, ein böser Spuk.

links ist wo der daumen rechts ist

5. April 2020 21:45

@ zeitschnur

In gewissem Sinne gehöre ich ja auch zu Ihren Fans, verstehe nur nicht, warum sie einmal virtuos die Dystopie-Klaviatur beherrschen, uns sozusagen die Ausweglosigkeit einer jahrhundertelangen „kopernikanischen Verschwörung“ virtuos vorführen, die Sie „ankotzt“, und dabei an Ihrer persönlichen libertären Arche Noah herumbosseln („man muß als Künstler ja ooch seine Brötchen verdienen“), ein andermal aber wieder an Besonnenheit und Vernunft appellieren, als ließe sich dieser jahrhundertealte Alpdruck über Nacht, ja was, wegträumen?

In Ihren Worten:
Wer schaukelt denn die ganze Zeit im Boot und hetzt von Backbord zu Steuerbord?

Jo, wie denn, wos denn? – hätte der gute Wilfried gesungen.

https://www.youtube.com/watch?v=gQE8Hjm_lVQ

Mit Ihrem AT-gerechten Wüten schrammen Sie oft haarscharf an der Parodie vorbei und erinnern fast an diesen Herrn:

https://www.youtube.com/watch?v=tJVHTeR90wY

Aber Propheten der Ausweglosigkeit gibt es wahrlich bessere, einige der größten Schriftsteller gehören dazu.
Oder wollen Sie gar wie Scheherazade nur erzählend Aufschub (für uns alle) erwirken?

Ergon

5. April 2020 21:48

Über Motive unterschiedlicher Akteure in der Krise, einschließlich der Rolle eines Teils der "alternativen" Medienszene, wird tatsächlich zu reden sein. Der vorliegende Text ist auf eine eigenartige Weise widersprüchlich. Einserseits wird mit Zuschreibungen wie "Obsession", "Alarmismus" etc. das Vertrauen, das weite Teile der Bevölkerung in einer schwer einzuschätzenden Krisensituation in die politische Führung und wissenschaftlichen Experten haben und das zumindest grundsätzlich eine funktionierende Gemeinschaft auszeichnet, als irrational abgetan, andererseits haben die für die Neue Rechte typischen anti-modernen Ideologiefragmente ("Nanny-Staat", "Ja, der Mensch stirbt eben an Krankheiten. Einfache Tatsache!") ihren Auftritt. Ob aber das Vertrauen gerechtfertigt ist, hängt nicht zuletzt davon ab, welche Grundlage die ergriffenen Maßnahmen einschließlich der Einschränkungen der Persönlichkeitsrechte haben, und dabei spielt das Robert Koch-Institut mit seinen epidemiologischen Studien eine zentrale Rolle.

In der RKI-Studie "Modellierung von Beispielszenarien der SARS-CoV-2- Epidemie 2020 in Deutschland" werden auf Grundlage einer bestimmten Klasse mathematischer Modelle, der SEIR-Modelle, deren Dynamik durch ein System gewöhnlicher Differentialgleichungen beschrieben wird, mögliche Szenarien bei ungebremster Ausbreitung der Epidemie, z.B. bei Beibehaltung üblicher Sozialkontakte, im Hinblick auf die Inanspruchnahme der Resourcen des Gesundheitssystems modelliert. Die Szenarien führen in fast allen Fällen dazu, dass, abhängig von den gewählten Parametern, das medizinische System spätestens im Herbst oder Winter 2020 an seine Belastungsgrenze stößt und zu viele Menschen gleichzeitig intensivmedizinischer Betreuung bedürfen. Empfohlen wird ein Containment, ein Zusammenspiel unterschiedlicher Maßnahmen (Isolation/Selbstisolation; Quarantäne/Selbstquarantäne ; allgemeine Kontaktreduktion), die wahrscheinlich für einen längeren Zeitraum aufrecht erhalten werden müssen.

limes

5. April 2020 21:48

@ Lotta Vorbeck
Sie schrieben: »Die Betreiber von Rubikon sind keine Libertären. Das sind erzlinke Krytokommunisten.«

Auf die Gefahr hin, mich als unwissend zu präsentieren: Was bitte ist der Unterschied zwischen Libertären und Kryptokommunisten? Womöglich gibt es auch libertäre Oligarchen?

Ist dies die Zeit der Was-auch-immer-Libertären und der Krypto-Was-auch-immer?

@ Monika wies mit ihrem Kommentar am 5. April 2020 09:31 auf einen Beitrag bei Tichys Einblick hin mit dem Titel »Corona als Brandbeschleuniger: die Verachtung der Alten«. Dabei geht es um den »zynischen Hashtag „#BoomerRemover“«. Wie stellt sich die »Boomer« verachtende rechte Jugend dazu?

Die Boomer-Verachtung der rechten Jugend erschien mir schon vor der Corona-Krise paradox. Wie kann man sich als Identitärer auf ethnokulturelle Identität berufen – auf die Kontinuität der eigenen Kultur - und zugleich die direkt vorangehende, noch lebende Generation – verachten?

Pferdefuss

5. April 2020 21:52

@ RMH
Die Entkultivierung und -sakralisierung - das Entheiligen der Sterbe- und Begräbnisrituale beobachte ich schon recht lange mit Besorgnis.

Betrachtet man die Zeugnisse der Vergangenheit im Lichte der Gräber, fällt auf, daß nicht die Geburt, sondern der Tod den Beginn jeglicher Kultur kennzeichnen.

Dieser Schwund geht mit dem Merkmal der Namenlosigkeit, der Anonymität einher - freiwillige Massengräben unter Bäumen, sang- und klanglos, Name war Schall und wird Rauch. Spielarten: Die Asche aus dem Flugzeug, in den Wind, ins Meer. Totenacker, Friedhöfe werden zu Parks, öffentlichen Museen, ja teilweise zu Spielplätzen, teuren Baugrundstücken unter uralten Bäumen.

Offizielle Anonymität entstand bei der Namenverheimlichung der Terroropfer am. Breitscheidplatz. Das setzt sich nun bei den Corona-Opfern fort.

Im Voraus hat der 'Gesundheitsminister' einschneidendeTransplantationsgesetze und Gesetze zur 'Tötung nach eigenem Verlangen' eingeleitet.

Wo sind die Priester, Pfarrer, Seelsorger, die sich gegen dieses anonyme, unheimlich kryptisch werdende Sterben wehren? Keine letzte Ölung? Keine Sterbesakramente? Kein letzter Händedruck? Krepieren, hundeelend, hundsallein?

Mir graust's.

Klaus P Kurz

5. April 2020 22:14

@ Franz Bettinger:

Da sind Sie nicht der einzige aus der Alten Heimat, der in Aotearoa so denkt. Ich lebe seit 30 Jahren in der Bay of Islands und kann es mir schon lange nicht mehr vorstellen ins übervoelkerte, dekadente und dadurch verdummte Europa zurückzukehren. Besonders in Zeiten wie dieser ist eine Insel Gold wert, selbst wenn auch hier die Maßnahmen zur "Eindämmung der Covid 19 Krise" überzogen wurden. Allerdings dürften die Auswirkungen auf die hiesige Wirtschaft bei weitem günstiger verlaufen als in Europa und in den USA. Ja, bleiben Sie mal hier. Gute Entscheidung!

RMH

5. April 2020 22:20

"... Kein letzter Händedruck? Krepieren, hundeelend, hundsallein?"

@Pferdefuss,

genau so scheint es aktuell auszusehen.

Kompletter Kulturverlust in allen Bereichen - dafür scheint offenbar auf einmal kein Personalproblem mehr bei der Polizei zu bestehen. Die haben jetzt ja Zeit, Leute anzuhalten, blöde Fragen zu stellen und ggf. auch Bußgelder zu verteilen.

PS:
Frage mich gerade, wie Religionen mit diesen unmenschlichen Sterbe- und Bestattungsvorgaben umgehen, die bspw. recht genaue Vorgaben für den Umgang mit dem Tod eines Menschen haben und u.a. auch eine gründliche Leichenwäsche vorschreiben (Islam, Judentum).

Simplicius Teutsch

5. April 2020 22:28

@Kriemhild: „Aber da kann noch ganz anderes kommen, siehe die Zustände in Brave New World.“

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Ja schon. Aber wenn die Menschen dabei „glücklich“ sind und keinen Widerstand leisten? Dann wird es kommen. Widerständige, Leute, wie die allermeisten hier, wird man dann halt im Rückblick betrachten, wie wir Heutigen die Neandertaler betrachten. Ausgestorben. Nicht anpassungsfähig.

Brave New World. Ja, doch. Glücklichsein trotz Ausnahmezustand, trotz Ausgangssperre und Kontaktverbot. Parzellierung und totale Kontrolle der Individuen wie im Tierpark, sorry, wie im Menschenpark.

Heute habe ich im Radio-Kulturteil, so als Reportage-Feature, gehört, dass irgendwo in Deutschland jemand mit einem Fotoapparat durch Wohngebiete läuft und „Fenster-Bilder“ von den im Erdgeschoss Quarantänisierten macht, wenn sie denn auf Klingel-Anfrage mitmachen. Die Redaktion fand das toll.

Aber ein Wesentliches fehlt noch für die Glückseligkeit, wie in der Schönen Neue Welt: Because there is always SOMA, delicious SOMA. The perfect drug. All the advantages of Christianity and alcohol; none of their defects.

Ob der gigantomanische Geldregen, den die Regierungen in ihrer nicht zu überbietenden Menschenfürsorge aus dem staatlichen Füllhorn ausschütten werden, ausreichen wird? Als Ersatz für das "delicious SOMA". - Ich bezweifle es.

Andreas Walter

5. April 2020 22:39

“Warum Autohersteller keine Beatmungsgeräte produzieren können“

https://www.spiegel.de/auto/corona-krise-warum-die-autohersteller-keine-beatmungsgeraete-produzieren-koennen-a-87ad5255-773d-451d-84e8-9173315cb5b4

Weil die dann auch zuviel CO2 ausstossen?

Lotta Vorbeck

5. April 2020 22:57

@limes - 5. April 2020 - 09:48 PM

an @ Lotta Vorbeck
Sie schrieben: »Die Betreiber von Rubikon sind keine Libertären. Das sind erzlinke Krytokommunisten.«

Auf die Gefahr hin, mich als unwissend zu präsentieren: Was bitte ist der Unterschied zwischen Libertären und Kryptokommunisten?

~~~

Liebe @limes,

gern versuche ich's mal, schicke aber voraus, wer's besser weiß, möge mich berichtigen, oder es Ihnen auf der Grundlage des eigenen Wissens besser erklären.

Libertas [lat.] = Freiheit

Libertäre [Freiheitliche] sind keine Liberalen und sind auch nicht in der Freiheitlichen Partei Österreichs verkörpert.

Libertär sein bedeutet, möglichst frei und unbevormundetes, eigenverantwortliches Handeln.

Libertär sein bedeutet, den "Staat" nicht zu verdammen, sondern ihn auf seine unverzichtbaren Kernfunktionen, wie den Schutz der Staatsgrenzen und den Schutz der Rechtsordnung sowie einige wenige, essentiell überlebenswichtige Kernfunktionen zu beschränken.

Libertär sein bedeutet nicht, sich der Kranken und Behinderten zu entledigen.

Libertär sein bedeutet nicht, die Alten und Hilfsbedürftigen in Heimen ausgelagert ihrem Tod entgegen dämmern zu lassen.

Außerhalb des SiN-Kommentariats - dies ist die persönliche Ansicht von Lotta Vorbeck - wird das Libertäre am überzeugendsten von Markus Krall verkörpert.

Markus Krall steht seit Herbst 2019 der DEGUSSA vor, ist mit einer Türkin verheiratet und Vater mehrerer Kinder.

Nicht ganz so libertär wie Krall gibt sich Max Otte.
Der Vermögensverwalter Max Otte ist ebenfalls Familienvater.
Als Inhaber eines Zweit-Passports mit Weißkopfadler könnte sich Otte auch in sichere Gefilde zurückziehen und der Dinge harren die da kommen.

Krall & Otte sind Buchautoren.
Krall & Otte sind zugleich die Organisatoren des Neuen Hambacher Fests.

Auf eine etwas andere Art libertär tritt Andreas Popp, der Lebensgefährte von Eva Herman auf.
Herman & Popp verfolgen das Geschehen von Cape Breton in Kanada aus.
Popp besitzt keinen BRD-Pass mehr, ist seit vorigem Jahr nur noch Staatsbürger Kanadas.

Bezüglich Krall & Otte empfehle ich Ihnen zum Einstieg

+ "Positionen 20: Der große Finanz-Crash – Das Ende der Demokratie"

https://youtu.be/KtGz4-W3twk

veröffentlicht von KenFM am 20.01.2020

bisher 558.902 Mal aufgerufen.

Sollten Sie sich davon angesprochen fühlen, können Sie sich mit wenigen Mausklicks zu zahlreichen weiteren Einzelvorträgen der Herren Otte und Krall voran arbeiten.

Eva Herman und Andreas Popp betreiben jeweils eigene YT-Kanäle.

Sie finden Popp & Herman auf Telegram® unter:

+ https://t.me/EvaHermanOffiziell

sowie im Weltnetz unter:

+ eva-herman.net
+ Wissensmanufaktur

Das libertäre Feld wird hier innerhalb des SiN-Komentariats von @zeitschnur mit Verve beackert.

___

@limes fragt:
Womöglich gibt es auch libertäre Oligarchen?

+ Lotta Vorbeck antwortet: Nein.

Oligarchen beuten ein mit ihren Tentakeln durchsetztes Staatswesen im eigenen Interesse aus.
Der Fortbestand des Staates interessiert sie genausowenig wie das Schicksal des Staatsvolkes.

~~~

@limes fragt:
Ist dies die Zeit der Was-auch-immer-Libertären und der Krypto-Was-auch-immer?

+ Lotta Vorbeck antwortet: Möglicherweise wäre es - noch befindet sich das System im freien Fall - nach dem unweigerlich erfolgenden harten Aufprall die Zeit für eine Bürgerliche Revolution im Sinne des Markus Krall.

Krall arbeitet derzeit daran, ein Netzwerk aufzubauen.

Ob aus der Asche des gegenwärtig rasant zerfallenden Systems etwas dem Wohlergehen von Volk & Land dienendes Neues entstehen kann, wird sich binnen weniger Monate zeigen.

Die Gefahr die nicht nur Markus Krall sieht, besteht freilich darin, daß sich das nun an sein Ende gekommene System in eine Art Sozialismus transformiert, wie er aktuell teils unter Hugo Chavez selbst herbeigeführt, teils dem US-Embargo geschuldet in Venezuela virulent ist.

Lotta Vorbeck

5. April 2020 23:07

@Pferdefuss - 5. April 2020 - 09:52 PM

Die Entkultivierung und -sakralisierung - das Entheiligen der Sterbe- und Begräbnisrituale beobachte ich schon recht lange mit Besorgnis.

...

Mir graust's.

~~~~~~~~~~~~

WWPutin bezeichnete "den Westen" bereits vor Jahren als "einen erloschenen Stern, dessen Licht noch durchs Weltall geistert".

Das selbst zu Kriegszeiten nie zuvor gesehene Ungeheuer, welches vor unser aller Augen nun unter dem Vorwand der Seuchenprävention von der Kette gelassen wird, läßt sich wohl am ehesten unter den Stichworten Satanismus/Okkultismus subsumieren.

zeitschnur

5. April 2020 23:23

@ links daumen etc

Nananana... was immer Sie treffend feststellen: das mit der "Ausweglosigkeit" ist Ihr parodistischer Einwurf, nicht meiner.
Zu viel "Fan" ist nicht gut, pardon, zuviel identifikatorische Überlagerung eigener Spleens mit den meinen irreführend...
Manchmal muss ich achselzuckend das Missverständnis stehenlassen.
Warum auch nicht?
Vielleicht so: Rechts ist, wo der Daumen links ist?

Caroline Sommerfeld

5. April 2020 23:55

https://alexandrabader.wordpress.com
Frau Baader macht sich große Mühe, so gut wie alle Faktoren dieser gegenwärtigen Umbauoperation in einer laufend fortgesetzten Artikelserie zu sichten. Lohnt sich!

HomoFaber

6. April 2020 00:36

Es wird jetzt jedenfalls allgemein wieder mehr über existenzielle Fragen nachgedacht. Das ist doch schon mal was.

Lotta Vorbeck

6. April 2020 00:45

@Caroline Sommerfeld - 5. April 2020 - 11:55 PM

DANKE!

Andreas Walter

6. April 2020 01:13

So, aber jetzt mal zu echten Heldentaten, nicht nur Geschwätz über Tapferkeit und Härte.

Ich brauche 10.000 Leute aus ganz Deutschland für eine Division von Freiwilligen. 50,6% Frauen und 49,4% Männer in allen Altersklassen von 18 bis 118 nach diesem Schlüssel oder am liebsten noch feiner in Klassen a 5 Jahren:

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1365/umfrage/bevoelkerung-deutschlands-nach-altersgruppen/

Allerdings nur Leute, die noch nicht infiziert sind oder waren. Alle Freiwilligen werden also erst auf Antikörper (Antigene?) untersucht, um dadurch ihre Tauglichkeit festzustellen. Bei Eignung werden sie dann sofort mit dem Virus infiziert und bleiben dann auch Freiwillig in Quarantäne, bei der sie jedoch beaufsichtigt werden. Ein Teil der Truppe bekommt allerdings nur ein Placebo. Erst bei akuter Gefahr für Leib und Leben wird vom medizinischen Notfallpersonal in den Versuch bei einzelnen Personen eingegriffen, welches dafür in Bereitschaft steht.

Ein sehr kleiner Teil der Infizierten wird aber trotzdem sterben, hauptsächlich Freiwillige im hohen Alter beziehungsweise Leute mit Vorerkrankungen. Sinn und Zweck des Versuchs dürfte jedem klar sein, ebenso wie auch das Risiko. Bei den Jungen die Gefahr, trotz relativ geringem Risiko schon sehr früh im Leben zu versterben, bei den ganz Alten das relativ hohe Risiko von 1 zu 10 (1:8), also einer von 10 (oder 8) zu sein, der es nicht schafft, trotz Notfallmassnahmen. Nur etwas besser als russisches Roulett und darum ja auch nur freiwillig und mit schriftlicher Einwilligung nach vorhergehender ärztlicher Untersuchung der Zurechnungsfähigkeit durch drei unabhängige Psychologen aus einem Zufallspool von 50, die ohne Absprache einstimmig zum gleichen Urteil kommen müssen. Oder 5 aus einem Pool von 100? Ein Problem des wachsenden Aufwandes für immer höhere Sicherheit.

Allerdings sagt auch so ein Versuch nur wenig über Ansteckungswege und Risikofaktoren der Ansteckung im Alltag, in der Wirklichkeit aus, da sie ja gezielt induziert wäre. Wer spielt trotzdem mit? Wer möchte jetzt die Menschheit retten?

https://youtu.be/RGfNqDW2tEA

HomoFaber

6. April 2020 01:13

“Was bitte ist der Unterschied zwischen Libertären und Kryptokommunisten?”

Libertäre sind keine Kryptokommunisten, sondern inverse Marxisten.
Libertären und Marxisten ist der (pseudo)aufklärerische Aberglaube an die menschliche Vernunft gemeinsam. Sie glauben daran, daß Menschen der jeweilen Utopie entsprechend, rationale Entscheidungen treffen würden.
Beides hat also nichts mit der Realität zu tun.

Lotta Vorbeck

6. April 2020 01:14

@Zeitschnur - 5. April 2020 - 09:33 PM

Ein entsprechender Verdacht liegt mehr als nah und sollte nicht verdrängt werden. Die Verbrennerei der Leute führt dazu, dass niemand mehr durch spätere Obduktion feststellen kann, ob hier nicht doch Verbrechen geschehen sind.
Mein Vertrauen in Behörden, Krankenhäuser und sonstige Institutionen ist bereits unter Null, und auch ich kann nur jedem raten, sich Krankenhäusern auf keinen Fall mehr leichtfertig auszuliefern.
Das alles ist ein Alptraum, ein böser Spuk.

~~~~~~~~~~

Das RKI empfiehlt Obduktionen der angeblichen Virustoten möglichst zu vermeiden:

Corona: Die Lizenz zum Töten

https://youtu.be/LoO_EgDBHsI

am 04.04.2020 veröffentlicht

Corona-News:

- Die Zahl der Atemwegserkrankungen sinkt, aber ein brisantes Dokument der Landesapothekerkammer Baden-Württemberg legt nahe, dass schon bald "Corona-Kranke" im großen Stil "palliativ" getötet werden sollen.
- In München soll am 4. April 2020 in 3.000 Haushalten auf Corona getestet werden.
- In Großbritannien war das Virus bereits in den Tests enthalten.
- Eine Virologin bezeichnet Impfungen als den "Heiligen Gral".
- Edward Snowden warnt vor Corona-Diktatur

Lotta Vorbeck

6. April 2020 01:34

Herman & Popp: Absoluter Mega-Skandal: Internes Strategie-Papier des Bundesinnenministeriums zu Covid19 offenbart vorsätzliche Lügen der Regierenden und Medien. Tenor: Den Bürgern Angst und Schuldgefühle einreden

Podcast

https://t.me/EvaHermanOffiziell/10085

05.04. - 20:35

---

Quelle:
Eva Herman Offiziell, [05.04.20 20:34]

Lotta Vorbeck

6. April 2020 02:04

Eva Herman liest: Der große Plan

Podcast

https://t.me/EvaHermanOffiziell/10108

05.04. - 21:45

Quelle:
Eva Herman Offiziell, [05.04.20 21:44]

zeitschnur

6. April 2020 09:39

@ Lotta Vorbeck

Auch dieser sehr kritische Arzt, der seit Tagen extrem sachlich und mit großer Sachkenntnis kritische Videos schaltet und inzwischen auch von KenFM interviewt wurde, der überhaupt eine beachtliche Anzahl an kritischen Medizinerstimmen zu Wort kommen lässt, berichtet von internen Regierungspapieren.
https://www.youtube.com/watch?v=EsAKe7frozI
Er ist sich aber nicht sicher, ob es echt ist und begründet auch, warum.
Wichtig ist aber auch, dass in Hamburg von der Gesundheitsbehörde entgegen dem RKI inzwischen anders gezählt wird und wohl auch endlich Obduktionen vorgenommen werden. Demnach ist die Sterberate an Covid19 in HH erheblich niedriger als vom RKI behauptet, ja ein Mediziner sagt sogar, es sei in Wahrheit gar keiner an Covid19 gestorben, weil alle Gestorbenen an schweren anderen Krankheiten litten, die geeignet waren, zum Ende zu führen.

Ich kann dieses Video nur empfehlen, weil es absolut sachlich und kompetent ist und auch zeigt, dass unsere Regierung samt ihrem Hofmediziner uns allem vernünftigen Anschein nach belügt und betrügt mit ihren Zahlenschiebereien. Das ist eine Schande! Normalerweise müsste das Parlament auch endlich wieder aus seinem Koma erwachen und tätig werden, Untersuchungsausschüsse einrichten und diese Machenschaften, die - wie man annehmen muss- hochkrimineller Natur sein dürften, aufdecken und endlich Ordnung schaffen in diesem Saustall dort in Berlin.
Das also ist mein Appell an alle Parlamentarier, die das hier vielleicht lesen: Tut endlich Eure Arbeit!
Und mein Dank gilt den vielen Ärzten, die sich allmählich, aber spürbar eben doch zu Wort melden und diese ungeheuerliche Sauerei beim Namen nennen. Mehr davon, bitte!

Lotta Vorbeck

6. April 2020 10:38

Unzensuriert

Kurz will totale Überwachung über Handy oder Schlüsselanhänger - Warum nicht gleich ein Chip-Implantat?

Werden bald alle Österreicher gechipt, damit sie stets von der schwarz-grünen Bundesregierung überwacht werden können?

Weiterlesen: https://www.unzensuriert.at/content/97053-tracking-app-tracking-anhaenger-chip-implantat

limes

6. April 2020 11:01

Liebe @ Lotta Vorbeck,

für Ihre Ausführungen in leichter Sprache danke ich. :)

Otte und Krall sind mir ein Begriff, nicht zuletzt als Teilnehmerin des Neuen Hambacher Festes 2019. Obgleich ich den Verkauf von VIP-Tickets für eine patriotische Veranstaltung eigentlich ablehne, nahm ich mit einem solchen teil, das ein paar Dutzend Veranstaltungsteilnehmern Plätze in den Restaurants der Akteure und Zugang zu deren Aufenthaltsbereich in der Kongresshalle sicherte. Dies tat ich nicht, weil ich zum Personenkult neige, sondern in der berechtigten Hoffnung, in dieser Umgebung tiefere Einblicke zu gewinnen, als es in der Masse der mehr als achthundert Teilnehmer möglich gewesen wäre. Allerdings trat Krall nie als Beteiligter an der Organisation in Erscheinung, sondern nur als Redner beim Kongress.

Otte trat einerseits mit schwarzen Limousinen und schwarz gekleideten Leibwächtern auf, andererseits als musikalischer Wandervogel und als Familienvater. Er erscheint mir als sympathischer Volkstribun, eine ausgesprochen deutsche Antwort auf Donald Trump.

Kralls Position hingegen erscheint mir nach einem Beitrag der Epoch Times fragwürdig. ET-Chefredakteurin Renate Lilge-Stodieck zitiert darin aus Kralls Buch »Die bürgerliche Revolution«: »Seite 174:Wichtig ist das Schmieden einer freiheitlichen Koalition. Dafür müssen wir nicht nur den freiheitlich denkenden Menschen in allen Parteien ein Forum bieten, wir müssen sie auch ermutigen und unterstützen, ihre Parteien aus der sozialistischen Unterwanderung und Umklammerung zu lösen und zu befreien.

Das gilt vor allem für die Liberalen und die konservativen Parteien Europas, insbesondere Deutschlands in Gestalt der Union und der FDP. Es gibt aber auch noch starke traditionelle freiheitsliebende Kräfte bei den Sozialdemokraten und sogar bei den Grünen.« So weit Krall.

Ignoriert er in seinem Buch tatsächlich die AfD?

Die erfolgreichen Karrieren von Otte und Krall sind Hintergrund meiner scheinbar paradoxen Frage nach libertären Oligarchen. Denn die beiden deutschen Vordenker und Akteure stehen auch für ein grenzenloses Wirtschaftssystem, das ja nicht nur einen Trump, einen Otte und einen Krall ermöglicht, sondern auch einen Soros und andere Schwerstreiche, die mit ihren Think Tanks, ihren Astroturf-Organisationen und ihrer Medienmacht für die Globalisierung verantwortlich sind.

Dem Kommentar von HomoFaber (April 2020 01:13) stimme ich zu. Seinem vorhergehenden auch.

Franz Bettinger

6. April 2020 11:19

Ist es nicht bemerkenswert, wie viele Menschen zur Zeit die Angst abstreifen und mutig aussprechen, was Sache ist?! Darunter viele Fachleute und auch solche, die noch nicht emeritiert sind, sondern ihre Karriere aufs Spiel setzen. Hut ab vor all den Aufrechten! Es erinnert mich an die Zeit kurz vor der Implosion der DDR. Wenn die Menschen erst einmal ihre Angst vor dem Regime verlieren, ist der Sieg (vielleicht) nah. Alois, on y va! Auf geht’s!

Andreas Walter

6. April 2020 11:38

Hahaha, Schenkelklopfer, und dann noch dieser wundervolle Bericht der deutschen(!) Familie Lehmann aus Brooklyn, NY.

https://www.focus.de/politik/stadt-stemmt-sich-gegen-den-kollaps-deutsche-familie-im-corona-hotspot-new-york-faellt-schwer-nicht-in-panik-zu-verfallen_id_11815012.html?obref=outbrain-fol-web&cm_ven=focus_outbrain

Wie schön, dass 90% der Deutschen blöd sind. Oder seit wann ist es plötzlich für "deutsche" Medien wieder wichtig, das Deutsche zu erwähnen, ja, es sogar zu betonen? Mann, Mann, Mann, die machen sich einen Spass mit uns und bekommen dafür auch noch Geld. Oder gerade deswegen.

Morgen dann der Bericht der deutschen Familie Rosenkranz aus Buenos Aires, Argentinien.

Homeland

6. April 2020 11:40

@Bettinger, @Monika,@limes,@zeitschnur, @Lotta, @HomoFaber und andere ("Ich wähle in jedem Fall [email protected])

Wir werden sicherlich bei anderer Gelegenheit noch über das Thema Libertäre/Rechte reden, auch ggf. die Initiative von Dr. Markus Krall beleuchten können, ich möchte das Thema für mich und bei dieser Gelegenheit aber an der geplanten TrackingApp schon einmal auf eine niedrigere Ebene hängen und auf das Tagesgeschäft herunterbrechen:

Der AFD fehlt ein Markenkern, und das zugehörige Markenei, das den Kern definiert und final beschreibt. Ich hatte "Unterdrückung oder Freiheit" in den Ring geworfen. Meine ablehnende Haltung zu einer verpflichtenden App steht unverrückbar und ich werde meine Haltung zur AFD im Zuge einer ggf. stattfindenden Abstimmung darüber festmachen. Wenn die AFD eine erzwungene Überwachung nicht geschlossen ablehnt, ist sie für mich erledigt. Es gibt kein "sowohl/als auch". Für einen Rechtsliberalen wie mich ist die zwangsweise Überwachung der Bürger durch den Staat die rote Linie, ein absolutes No Go. Die AFD muss an dieser Stelle ihre Alternative formulieren, sonst ist sie keine, sondern ein Anhängsel.

Ich habe immer für die Einheit der Partei plädiert. Eine Partei ohne (einen etwas geschliffener formuliereden) Höcke ist für mich ebenso undenkbar wie eine ohne Alice Weidel. Meuthen hat sich disqualifiziert. Die beiden anderen Genannten sind die Spannbreite, die ich erwarte, und ich erwarte, dass der von diesen beiden getragene Chrupalla nach vorne rückt, ein Handwerker, Mittelständler und ein von Eigenverantwortung getragener Patriot.

tardigrade

6. April 2020 11:48

Bitte, Herr Bosselmann, geben Sie dem großen René Karl Wilhelm Johann Josef Maria Rilke die Ehre und korrigieren Sie die Wiedergabe der letzten Zeile seines "Schlußstücks".
Es muss, schon wegen des Metrums, "mitten in uns" heißen, nicht "mitten unter uns".

Franz Bettinger

6. April 2020 12:57

@Homeland: Sie schreiben "Wenn die AfD die Zwangs-Überwachung des Bürgers nicht geschlossen ablehnt, ist sie für mich erledigt“. - 100% d’accord. Damit rennen sie aber offene Türen ein. Da wird Ihnen im gesamten SiN-Forum keiner (?) widersprechen, denke ich. Aber so etwas plant die AfD doch auch gar nicht. Das wäre ja aberwitzig.

Lotta Vorbeck

6. April 2020 13:17

@limes - 6. April 2020 - 11:01 AM

I.) Otte trat einerseits mit schwarzen Limousinen und schwarz gekleideten Leibwächtern auf, andererseits als musikalischer Wandervogel und als Familienvater. Er erscheint mir als sympathischer Volkstribun, eine ausgesprochen deutsche Antwort auf Donald Trump.

II.) Kralls Position hingegen: Wichtig ist das Schmieden einer freiheitlichen Koalition. Dafür müssen wir nicht nur den freiheitlich denkenden Menschen in allen Parteien ein Forum bieten, wir müssen sie auch ermutigen und unterstützen, ihre Parteien aus der sozialistischen Unterwanderung und Umklammerung zu lösen und zu befreien.

Das gilt vor allem für die Liberalen und die konservativen Parteien Europas, insbesondere Deutschlands in Gestalt der Union und der FDP. Es gibt aber auch noch starke traditionelle freiheitsliebende Kräfte bei den Sozialdemokraten und sogar bei den Grünen.« So Krall.

III.) Die erfolgreichen Karrieren von Otte und Krall sind Hintergrund meiner scheinbar paradoxen Frage nach libertären Oligarchen. Denn die beiden deutschen Vordenker und Akteure stehen auch für ein grenzenloses Wirtschaftssystem, das ja nicht nur einen Trump, einen Otte und einen Krall ermöglicht, sondern auch einen Soros und andere Schwerstreiche, die mit ihren Think Tanks, ihren Astroturf-Organisationen und ihrer Medienmacht für die Globalisierung verantwortlich sind.

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Liebe @limes,

schön, mit Ihnen erstmals jemanden vor sich zu haben, der am Neuen Hambacher Fest 2019 teilgenommen hat!
Es hieß, Otte & Krall hätten dieses nicht nur organisiert, sondern auch aus eigenen Mitteln finanziert.

Den alten, kolorierten Kupferstich vom ursprünglichen Hambacher Fest kennen Sie?
Wenn ja, ist Ihnen sicherlich auch dessen in bester stalinistischer Manier nachbearbeitete, in der BRD publizierte Fassung geläufig?

zu I.):
Otte & Krall betonen beide immer wieder, von dem über der BRD und dem gesamten "Werte-Westen" dräuenden Unheil sich persönlich nicht sonderlich sorgen zu müssen, weil sie beide, über entsprechend hochseetaugliche und orkanerprobte, bestens proviantierte Rettungsboote verfügen.

Otte & Krall begründen ihr beider Engagement mit ihrer Sorge um Deutschland, respektive dem, was davon noch übrig ist.

Die BRD wird von überwiegend realitätsfernen Kinderlosen und/oder ihre Homosexualität offen propagierenden Leuten mit dem typischen Lebenslauf Kreissaal-Hörsaal-Plenarsaal gelenkt.

Den Freimaurer-Aspekt der "Eliten des Westens" mal völlig unbeachtet gelassen, dürften Leute, wie Krall & Otte, die in klassischer Familie (Krall gar mit einer Türkin, üblicherweise heiraten Türken deutsche Frauen, aber Deutsche keine türkischen Frauen) leben in Sachen "Sorge um Deutschland" um Zehnerpotenzen glaubwürdiger sein, als Patchwork-Schwule-Kinderlose für die es nur das "Hier & Jetzt" gibt.

zu II.):
Ohne jetzt noch ein ganz anderes, altes BRD-Fass aufzumachen: Wer sich so weit aus dem Fenster lehnt, wie Otte & Krall, ist, so er es sich leisten kann, gewiß gut beraten, sich der Dienste zuverlässiger Leibwächter zu versichern.

zu II.):
Ein als Parteiensystem getarntes, eigentlich feudales Klientelbedienungs- und Herrschaftssystem dürfte kaum in der Lage sein, zur Lösung der anstehenden Probleme etwas Substantielles auch nur beizutragen.

Man kann Krall durchaus auch so verstehen, daß es eben in allen bisher BRD-üblichen Parteien untadelige integere Leute gibt, die er für sein Projekt zu gewinnen trachtet.

Zumindest Krall betont immer wieder, daß ihm wirklicher Umwelt- und Ressourcenschutz sowie die Überwindung der Wegwerfgesellschaft am Herzen liegen. Ob dies glaubhaft und realistisch ist, muß jeder, der sich mit Kralls Thesen auseinandersetzt, für sich selber beurteilen.

zeitschnur

6. April 2020 13:30

@ Caroline Sommerfeld

Ich bin jetzt Ihrem Link zu den Ceiberweibern nachgegangen und finde das alles sehr bemerkenswert, was ich auf der Site finde.
Aktuell dieses "Portrait" des Herrn Kurz, die Parallelisierung des Demokratieabbaus durch gezieltes Kippen des Parlaments sowohl unter Hitler ("Ermächtigungsgesetz"), Dollfuß (etwas komplizierter und, typisch faschistisch, schleichender als der Adolf), und nun der Kurz, der genauso wie sein Landsmann Adolf als junger und unreif-charakterloser Typ systematisch aufgebaut wurde. Ich habe mir vor einigen Monaten schon die Biografie und "Karriere" dieses Schönlings angeschaut und wusste sofort, was von ihm zu halten ist. Er hat dieselben Kräfte im Rücken wie Macron. Das sind die männlichen Entsprechungen zu Greta. Das Blog erwähnt an anderer Stelle das Interview von KenFM mit Fulvio Grimaldi, der uns einen bereits vollkommen in den Faschismus umgekippten italienischen Staat zeigt: dort gibt es nur noch den Duce-Conte, der allabendlich bekannt gibt, was er morgen gedenkt in seiner Macht zu sollen. Die Schikanen gegen das Volk sind dort inzwischen totalitär.
Man fragt sich schon, wie lange die Deutschen noch ihren Corona-Orgasmus genießen wollen, denn offenbar bereitet es Lust, sich in einem Seuchengebiet zu wähnen, v.a. deswegen, weil man insgeheim genau weiß, dass es keine Seuche gibt. Vor lauter Realitätsverlust schafft man sich Echtzeit-Hypes, anstatt sie wie früher in Horrorfilmen anzuschauen. "Movie" und "reality" verschwimmen derzeit für den offenbar vor allem geistig nicht mehr gesunden Teil der Bevölkerung.
Diese Bande wird uns selbst dann, wenn Hochschulprofessoren valide Studien über die Harmlosigkeit des Coronavirus und die verlogenen Zahlen der Regierungen veröffentlicht haben werden, immer noch unter ihre Corona zwingen. Zu diesem Behuf verpassen sie sich selbst (zur Schau) und uns allen (unter hysterischem Zwang) die GuyFawkes-Maske, und wer dann immer noch nicht realisiert, wer hier die Strippen zieht, der wird es auch nicht mehr realisieren und mitgerissen werden, wohin dieser Mob auch zieht. Gegen diesen Mob an der Spitze ist die Frau Perchta eine Engelin. Und Krampusse wirken dagegen wie Lichtwesen. Sinnigerweise heißt die Merkel "Angela Dorothea", "Engelin Gottesgeschenk", ein Hohn, und der Sebastian - naja, honi soi qui mal y pense.
Es steckt tatsächlich alles randvoll mit einer Symbolik, mit der all die Begriffsstutzigen regelrecht verhöhnt werden. Diese Symbolik zieht sich seit Jahrhunderten durch die Geschichte der politischen Intrigen und Komplotte, die heute fleißig von jedem beflissenen Untertan, instruiert durch die lehramtlichen Medien, für "VS"-Theorien gehalten und abgewehrt werden. Selbst in der Fachliteratur zu diesen historischen Komplotten wurde in den letzten Jahrzehnten systematisch alles annulliert, was daran brisant war. Ich habe das mal ein wenig erforscht. So werden rückwirkend ziemlich eindeutige historische Tatsachen ebenfalls als "VS"-Theorie abgetan. Wer allerdings in die ältere Forschungsliteratur geht, dem stehen die Haare zu Berge. Wer sich die Quellen der jeweiligen Zeiten ansieht, dem sprühen sie sogar Funken des Entsetzens.
Aber der Zeitgenosse heute ist damit total überfordert, meist total ungebildet und ahnungslos, denkfaul und nicht mehr geschult zu denken, reagiert sogar, wie man auch hier immer sehen kann im Kommentarblock, aggressiv und persönlich, wenn allzu kritisch gedacht wird.
Und dazwischen funken die Alternativen, von denen die Linken ehrlich gesagt immer noch die nüchternsten sind, tut mir leid, immer noch Aufrüttler, die aber stellenweise auch mit weiteren Enten gespickt sind. Die größte PsyOp ist dabei wohl die von "Q", der die Leute in einer Kettenbrief-Warteschleife" (sprich: "queue" (kju)) hält und auf den großen Retter einschwört, auf den sie auch gläubig warten nach dem absurden Motto "Trust the plan", auch dann, wenn sie nicht wissen, welcher Plan und wer ihn gemacht hat und durchführt. Das ist offen gesagt völlig plemplem, aber ein Sittengemälde unserer Tage. Die einen glauben an die Viren PsyOp, die anderen an den großen Q-Retter. Das Zeitalter der Aufklärung ist definitiv vorbei, es erübrigt sich gegen diesen Geist des Sapere aude! zukünftig jedes Lamento von rechts. Und ich stelle den Aufklärungsgegnern die Frage, ob es sich gut anfühlt, nun, da die offene Unvernunft wieder Einkehr hält?

zeitschnur

6. April 2020 14:08

Nun klagt eine erste Juristin und wird damit auch hochgehen bis zum BVerfG:

Hier wird ausführlich, was sie in Ihrem Schreiben formuliert:
https://www.youtube.com/watch?v=ih0A38iIBMs

Bitte unbedingt anhören - das wird manchem helfen, klarer zu sehen. Nicht nur vonseiten der Medizin, sondern auch des geltenden Rechtes.

An welch gefährlichem Punkt wir stehen, drückt ihr Schlusssatz aus:

_______ „Der seit 70 Jahren einmalige Shutdown, zu dem das Infektionsschutzgesetz ausdrücklich nicht berechtigt, verletzt in gravierender Weise das verfassungsrechtliche Prinzip der Verhältnismäßigkeit und die verfassungsrechtliche Pflicht des Staates zum Schutze der Freiheitsrechte und der Gesundheit der Bürger. Dieses Regierungshandeln zerstört sämtliche Prinzipien unserer Verfassung und unseres Rechtsstaats, den wir noch vor wenigen Monaten mit dem 70-jährigen Bestehen des Grundgesetzes so stolz gefeiert haben.“
Sie sei „wirklich entsetzt“, erklärt sie. Sie wolle sich „nicht vorwerfen müssen, als Rechtsanwältin nicht gehandelt und den Rechtsstaat nicht mit allen mir zur Verfügung stehenden Mitteln verteidigt zu haben“.____________

Zum Nachlesen hier: https://kenfm.de/tagesdosis-6-4-2020-eklatant-verfassungswidrig/

Es ist notwendig, dass jeder von uns sich in diesem Sinne für unser aller Wohl und in Treue zu unserer Verfassung, geltendem Recht und der Vernunft öffentlich äußert und anmahnt, dass endlich wieder vernünftige und rechtskonforme Zustände eintreten. Ich appelliere noch einmal an alle Parlamentarier, endlich ihre Aufgabe zu erfüllen, anstatt sich weiterhin von der Exekutive entmächtigen zu lassen!

Sara Tempel

6. April 2020 14:13

Der Mut als eine christliche Tugend liegt mir besonders am Herzen, direkt neben dem Streben nach Wahrheit und Gerechtigkeit. Feigheit in Verbindung mit Egoismus und Narzismus verbreitet sich dagegen rasant in unserer amoralischen Gesellschaft, was durch Politik und Medien gefördert wird. - In Anbetracht der mit der Coronakrise zunehmend aggresiver auf Autochthone einwirkenden Staatsgewalt und dystopischer Aussichten, gehört heute bereits ein gewisser Mut dazu, sich auf einer rechten Seite im Netz zu äußern. - Der typische Massenmensch, der seinem Herdentrieb folgt, läßt sich leicht von Panik und Massenhysterie anstecken! Selbst unter den Kommentatoren dieser Seite fällt es einigen schwer, unter massivem sozialen Druck (vgl. Schweigespirale nach Noelle-Neumann), noch den eigenen Verstand zu benutzen. - Immerhin werden heute Widersprüche und Lügen immer offensichtlicher, so daß sich mehr und mehr kritische Freidenker durch Coronaskepsis "outen". Ich freue mich besonders darüber, daß nun - neben meinem Mann - auch mein Bruder dazu gehört.

Kriemhild

6. April 2020 14:29

@zeitschnur

Das haben Sie präzise erkannt ... das Zeitalter der Aufklärung neigt sich dem Ende, zumal Wissenschaft und Rationalität von linker, postmoderner Seite als Herrschaftsinstrument des "Weißen Mannes" denunziert werden, mit dessen Hilfe dieser Frauen, sexuelle Minderheiten und People of Color unterdrückt.

Aber auch die rapide voranschreitende Vereinzelung, die in diesen Tagen ins Extrem gesteigert wird, leistet der Tendenz zur Irrationalität Vorschub. Schon bei Hannah Arendt lesen wir dazu: "Das Einzige, woran wir die Realität der Welt erkennen und messen können, ist, dass sie uns gemeinsam ist ... Ein merkliches Abnehmen des gesunden Menschenverstandes und ein merkliches Zunehmen von Aberglauben und Leichtgläubigkeit deuten immer darauf hin, dass die Gemeinsamkeit der Welt innerhalb einer bestimmten Menschengruppe abbröckelt, dass der Wirklichkeitssinn gestört ist, mit dem wir uns in der Welt orientieren, und dass daher die Menschen sich der Welt entfremden und begonnen haben, sich auf ihre Subjektivität zurückzuziehen."

Stefanie

6. April 2020 15:57

Was soll man zu Kurz sagen? Vielleicht, dass er ja in guter KuK-Tradition handelt?

https://commons.m.wikimedia.org/wiki/File:Karikatur_Denkerclub.jpg

Cugel

6. April 2020 16:19

@Pferdefuß
@Wo sind die Priester, Pfarrer, Seelsorger, die sich gegen dieses anonyme, unheimlich kryptisch werdende Sterben wehren? Keine letzte Ölung? Keine Sterbesakramente? Kein letzter Händedruck? Krepieren, hundeelend, hundsallein?"

Die Kirche hat fertig, widerständige Reste eingestanden. Mit ihren Schäflein steht es leider auch nicht gut, wie auch am Verhältnis zu Krankheit und Tod erkenntlich wird. Gefürchtet wurden beide zu recht auch von unseren Vorfahren. Heute aber will man ihnen ihren natürlichen Platz nicht mehr zugestehen. Man bekämpft und versteckt sie wie eine alternde Diva ihre Faĺten und Krampfadern, wohl wissend um den eitlen Selbstbetrug, und zelebriert sie zugleich schamlos in Unterhaltung und Reality-TV.

"Wer das Verhältnis betrachtet, das sich in unseren Tagen zu Tod und Begräbnis durchsetzt,
kann wohl die These verfechten, der Mensch habe vor den vielfältigen Verfallsprozessen in
der Welt der natürlichen Gegebenheiten und in der Welt der Artefakte, in Politik, Religion,
Philosophie und in den Schönen Künsten, ohne sich dessen bewußt zu sein, schon die Waffen
gestreckt. Ein Mensch, der am liebsten im Schlaf stürbe, möchte seinen Tod nicht nur nicht
spüren, er will ihn auch nicht voraus wissen. Die Sorge des Menschen, vor seiner Zeit sterben
zu müssen, ohne mit sich selbst im Reinen zu sein, ohne letzte Weisungen für das Leben nach
ihm in seinem kleinen und großen Lebensraum getroffen zu haben, teilt er nicht mehr.
Er fühlt keine Verantwortung mehr für Weib, Kind, Knecht, Magd, Vieh, alles was sein ist,
und was über sein Eigen hinausreicht in das Gemeinwesen, in die Geschichte. Er ist, vom Tod
her gesehen, nicht einmal sich selbst und für sich selbst verantwortlich. So stirbt der Mensch,
der Müll geworden ist. Es entspricht dieser unwürdigen und ehrlosen Todesflucht, wenn es ihn
auf den Müllhaufen zieht, den ihm die immer beliebter werdenden anonymen Friedhöfe bieten.
Bildeten nach Bachofen die Gräber im Übergang vom Nomadentum zur Seßhaftigkeit die ersten
res sanctae, den ersten Kreis der unverrückbaren Dinge, folgten den Grabsteinen die Grenzpfähle
und den Grenzpfählen die Mauern, so segnen die anonymen Gräber das Nomadentum der Moderne ein.
Sie sind die Symbole für den hohen Grad der Mobilität, für die Geschwindigkeit, in der alle
ruhenden Gegenstände zu Geschossen werden, für das Rasen der fliegenden Dämonen.
Zu dieser düsteren Kategorie gehören aber auch die auflaßbaren Gräber, die Stätten der ewigen
Ruhe für Jahrzehnte, zu denen die Kirchen mit schlechtem Gewissen schweigen. Ein Pfarrer,
der den Stoßseufzer wagte, "wohin auch mit den Toten?", hätte nicht einmal Unrecht.
Es wäre eine pragmatische Frage am Abgrund der Übervölkerung. Aber er müßte sich dann auch
der Sünde wider den Raum stellen. Er denkt deshalb den Stoßseufzer nicht einmal."
H.-D. Sander, Die Auflösung aller Dinge

Cugel

6. April 2020 16:38

@links ist, wo der daumen rechts ist
Sind nun gar Sie der Schöler, des Auswegs vor der Nase ignorant (immerhin kein Streber)?
Wissen Sie als Fan denn nicht, daß die Erde ein Jammertal, der Staat das Böseste aller Ungeheuer, Hierarchie das Verdammenswerteste überhaupt (während jedoch natürliche Autorität selbstverständlich anzuerkennen ist) ist, doch alles gut würde, fände doch nur ein Jeder endlich heim zu Gott, aber bitteschön immer liberal bis auf die Knochen? Daß die Erde eine Scheibe und wie die Schwerkraft, die Mondlandung und überhaupt der ganze Lehrbuchkosmos eine Erfindung arroganter, illuminierter Scharlatane ist (wer schippt eigentlich auf der Sonne die Kohlen nach?).
Wer braucht Konsistenz, wenn wir doch alle in Gott und seinem Herold Jesus Christus geborgen und ohnehin im Paradeis aller Müh und Sorge entledigt sind?!

Große Philosophie, nun auch auf SiN.
Wer da an Pippi Langstrumpf denkt, ist - ganz veräußerlicht-verdinglicht - den satanischen Aufklärern (oder aufklärerischen Satanisten) auf den Leim gegangen und hat nichts begriffen.
O sancta simplicitas!

Lotta Vorbeck

6. April 2020 17:08

Twitter®

Wolfgang Wodarg:
meine homepage wurde ausgeschaltet

https://twitter.com/wodarg/status/1247110494256848898

Lotta Vorbeck

6. April 2020 17:27

Hammer! Unsere super-Spitzen – Corona – Test schlägt sogar bei Tigern und Löwen an!
Zitat Des Lungenfacharztes ist und Epidemiologen Doktor Wodarg:

„Liebe Freundinnen und Freunde der Demokratie,
als gestern Tiger und Löwen in New York auf SARS-CoV-2 positiv getestet wurden, und damit bewiesen wurde, dass der von der WHO, CDC und RKI empfohlene Test eben nicht spezifisch für eine menschliche Erkrankung ist, und dass er nichts medizinisch Relevantes aussagt, sondern nur dazu dient, die Welt in Panikschranken einzumauern, da wurde meine Homepage ausgeschaltet! Da wurde mein Twitter-Account deaktiviert. Von Dr. Bodo Schiffer wurden die Videos regelmäßig gelöscht, Herrn Prof. Bhakdi wurde temporär seine Universitäts-Email-Adr.- deaktiviert! In den Medien, vor allem Staatsmedien ist seit Wochen gelogen, diffamiert... Wo bleibt die Opposition, wo ist das Parlament?! Unser Grundgesetz ist ausser kraft!

(Vergleiche seinen Beitrag bei Facebook)

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Quelle:

Kulturstudio, [06.04.20 17:24]
https://t.me/Kulturstudio/4899

Lotta Vorbeck

6. April 2020 18:41

In Krisen wie diesen fallen die Masken

von Wolfgang Herles

... Jetzt kommt heraus, wer die Freiheit dem Risiko vorzieht – und umgekehrt. Wem Überleben alles ist, dem bleibt Leben nur noch als Kollateralnutzen. Die Blockwarte werden zum Denunziantentum ermuntert. Und viele wissen nicht mehr, wo ihnen der Kopf steht

...

Das Gerede vom Zusammenhalt ist Geschwätz. Die Krise vereint nicht, sie spaltet tiefer. Vielleicht nicht im Augenblick der kollektiven Schutzhaft, aber bald, wenn die Folgen zu berappen sind.

...

Und all dem hohlen Solidaritäts-Gesülze wünscht man die Krätze an den Hals.

...

Ängste erzeugen nicht bloß Kälte, sondern auch Reibung. Man kann sich in seine Angst kuscheln.

...

Das Virus ist ein Freund der Diktatur, weil es den Diktatoren Argumente liefert.

...

Aber auch hierzulande spiegeln sich spezielle Deformationen unserer Demokratie in den Fehlern der Krisenbewältigung.

...

Die staatsgläubige Vollkaskogesellschaft erblüht zu größter Reife. Und zahlt klaglos die Prämien.

...

Nichts hätte eine demokratische Gesellschaft nötiger als eine offene, also notwendigerweise auch kontroverse Debatte über den richtigen Weg.

...

Mit Recht wehren sich immer mehr Virologen und Epidemiologen dagegen, von Politikern missbraucht zu werden.

...

Söder ist weder Wunderheiler noch Wunderdiktator vom Dienst. Aber es kommt gut an, wie er das Volk bevormundet. Keiner stellt ihm die simple Frage wie die, was daran falsch sein soll, allein auf einer Parkbank zu sitzen. Oder mit dem Auto in die Natur zu fahren. Oder sich in einem Buchladen ein Buch auszusuchen – es ist genauso lebenswichtig wie eine Tüte Lebensmittel. Doch das Volk applaudiert den Scharfmachern, die mit ihrer Scharfmacherei Verantwortungsbewusstsein nur vorgaukeln. Sie wollen das Volk unter Kuratel halten. So lange bis es sich erschöpft in die Arme des Staates wirft. Bis man ihm seine Bedürfnisse abgewöhnt hat. Dann hat das Virus die Freiheit nachhaltig geschädigt. Es geht schlicht und überhaupt nicht ergreifend um die Frage, wie das Virus für Machtinteressen benutzt wird.
Der blödeste, korrekter ausgedrückt unterkomplexeste Satz des Jahres: Gesundheit geht vor. Vor was eigentlich? Und vor was noch? Das wäre die Frage der Stunde! Sie ist nur kontrovers debattierbar. Wenn wir sie nicht debattieren wollen, sind wir krank.

Weiterlesen: https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/herles-faellt-auf/in-krisen-wie-diesen-fallen-die-masken/

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Quelle: Tichys Einblick

Sara Tempel

6. April 2020 18:56

Die christliche Tugend der Tapferkeit möge uns vor den üblen Kräften eines "Ariman" schützen! - Ich freue mich übrigens besonders darüber, daß auf dieser Seite einige Frauen mit Mut ihren Verstand miteinander verbinden.

Wahrheitssucher

6. April 2020 18:59

@ pit et al

„... unsere einzige Chance dagegen ist mittlerweile: daß Trump ein Guter ist und uns mit Q rettet...“

Habe darauf hin einmal den Buchstaben recherchiert.

Und dann heute morgen:

https://gids-hamburg.de/wp-content/uploads/2020/04/GIDSstatement2020_1_Rogg_COVID19.pdf

(German Institut for Defense and Strategic Studies)

Daraus drei Zitate:

1) „Vielleicht wurde das Desaster auch billigend in Kauf genommen.“

2) „Überall auf der Welt ist die Sicherheitspolitik in Bewegung geraten und nicht für möglich geglaubte Dinge scheinen auf einmal machbar.“

3) „Die Covid-19 Pandemie eröffnet vermutlich Chancen für die Außen und Sicherheitspolitik, weil sich Handlungsräume zwischen den Akteuren ergeben, die vorher undenkbar waren.“

Der allerletzte Satz steht nicht einmal im Konjunktiv...

Elvis Pressluft

6. April 2020 19:47

Wenn @Bettinger (11:19) von einem – möglichen – Sieg spricht, bleibt mir in der jetzigen Lage das Sputum weg. Seien Sie versichert, daß ich hinsichtlich des Wahrheitsgehalts von Umfragen (geschweige denn Wahl) illusionsfrei bin, aber nach meiner Überzeugung hat sich EIN PROZENT einen schmerzhaft treffenden Namen gegeben: Sehr viel mehr sind die Aufrechten nicht. Der Rest demonstriert dieser Tage, daß er den letzten Rest an Verstand (common sense), Anstand und Selbstachtung abgelegt hat. Es sind unterwürfige Kreaturen, die darum betteln, kaserniert und gegängelt zu werden. Man muß ihnen nur etwas und/oder jemanden bieten, dem sie in hündischem Gehorsam folgen können, bis in den Untergang, der ihnen als eine Art Läuterung erscheinen muß. Schicklgruber, Merkel, Corona, Islam: letztlich austauschbar. Vor etlichen Jahren, „irgendwann“ hätte es hypothetisch vielleicht sogar eine charismatische rechte Figur sein können, wenn es diese gegeben hätte, aber der Tag ist vorbei; das Zeitfenster hat sich geschlossen. Die richtig Durchgeknallten überbieten einander derzeit mit Wahnideen (wieviel dieser Beiträge bestellt und bezahlt sind, werden wir niemals erfahren, aber sie erzielen Wirkung): vor die Tür nur noch mit aktuellem negativem „Testergebnis“ usw. Wenn es am Ende nicht ganz so brutal kommt, werden es alle als Sieg von „Maß und Mitte“ feiern. Das Denken ist hoffnungslos in die Defensive gedrängt, und ich persönlich finde wenig Trost darin, daß endgültig alle Masken abgelegt sind. Die Fratze hinter der Maske war immer schon sichtbar, für jeden, der überhaupt sehen wollte. Damit ist nichts gewonnen.

Götz Kubitschek

6. April 2020 20:26

badeschluß.

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