23. Mai 2020

Solidarität mit Andreas Ziegler

Jonas Schick / 35 Kommentare

Sie legten ihm die Gaspistole an den Kopf und drückten skrupellos ab.

Am Samstag den 16. Mai attackierten Antifas eine Gruppe von drei Männern, die auf dem Weg zur Grundrechte-Demo in Stuttgart waren, auf brutalste Weise. Einer der drei Angegriffenen ist Andreas Ziegler, Mitglied der alternativen Gewerkschaft Zentrum Automobil. Er und seine Bekannten hatten in der Nähe des Mercedes-Benz auf weitere Mitstreiter gewartet, um sich von dort aus gemeinsam zur Mahnwache für das Grundgesetz zu begeben.

Doch dazu sollte es nicht kommen. Eine Gruppe von rund 50 Linksextremen greift die drei an. Andreas und seine Bekannten setzen sich zur Wehr, werden von den Antifas jedoch zuerst mit Reizgas besprüht und anschließend zusammengeschlagen. Das reicht den linken Gewalttätern aber noch nicht: sie pressen Andreas, mittlerweile bewußtlos, eine Gaspistole an den Kopf und drücken kaltblütig ab.

Es war ein kurzer, brutaler Angriff mit schwerwiegenden Folgen – alle drei mußten im Krankenhaus behandelt werden. Andreas hat es am schwersten getroffen. Er liegt weiterhin im Koma, sein Leben hängt an einem seidenen Faden.

Derweil läßt eine mediale Entrüstung ob einer solch erschreckenden politischen Gewalttat weiter auf sich warten. Vor linksextremen Eskapaden verschließt man konsequent die Augen. Denn in Stuttgart hat sich wieder einmal gezeigt, was von der Verharmlosung »Linke Gewalt richtet sich nur gegen Sachen, nicht gegen Menschen« zu halten ist: nichts!

Wenn das öffentliche Interesse an der Erfassung der Täter und der Aufklärung der Tat spürbar gering ist, hilft man sich am besten selbst. Die Gewerkschaft Zentrum Automobil hat daher eine Belohnung von 10.000 € für sachdienliche Hinweise ausgesetzt. Bei diesem Betrag soll aber nicht Schluß sein.

Damit der Verfolgungsdruck noch weiter erhöht werden kann, wurde eine Solidaritätskampagne gestartet, über die sie sich an der Aktion von Zentrum Automobil beteiligen können. Unsere Solidarität ist gefragt. Sorgen wir dafür, daß der Fall die Aufmerksamkeit bekommt, die bisher ausblieb, damit die Täter gefaßt werden und ihre gerechte Strafe erhalten. Folgend die Daten für das Spendenkonto:

IBAN: DE10 7603 0080 0950 1251 07

Empfänger: Andreas Brandmeier

BIC:  CSDBDE71XXX

Verwendungszweck: Solidarität mit Andy Ziegler

 

(Ursprünglich erfolgte die Kampagne über die Spenden- und Crowdfunding-Seite »Leetchi«. Wie leider zu erwarten war, haben diese den Spendenaufruf für Andreas Ziegler jedoch in kürzester Zeit gestoppt.)

Und hier hat Zentrum Automobil ein Video zu den erschütternden Vorfällen veröffentlicht:

 

 

 



Kommentare (35)

Suedburgunder

23. Mai 2020 15:14

Wir steuern schnurstracks auf einen Bürgerkrieg zu und sollten endlich die Bergpredigt-Mentalität zumindest vorübergehend aussetzen, um uns nicht gänzlich lächerlich zu machen. Wo ist der Geist jener Freikorpsmänner von vor hundert Jahren, der dem Antifa-Spuk ein schnelles Ende bereiten würde?

Dies ist kein Aufruf zur Gewalt! Aber wer nicht mehr imstande ist sich zu wehren, obwohl er theoretisch im Recht ist, hat auch kein besseres Los verdient.

Hartwig aus LG8

23. Mai 2020 16:40

@ Suedburgunder

Alle Kommentare, die diesbezüglich etwas konkreter formuliert werden, als der Ihre, werden hier konsequent nicht freigeschaltet. Jedenfalls war das in der Vergangenheit so. Ich respektiere das Hausrecht und habe mich nie beklagt. Aber da Ihr Kommentar nunmal dasteht, so möchte ich ergänzen: Leute, begebt Euch nicht "nackt" in die Öffentlichkeit! Sicherung und Abwehr muss obere Priorität haben. Unter Einhaltung aller rechtlicher Vorgaben gibt es diverse Möglichkeiten.

zeitschnur

23. Mai 2020 16:52

Durch die jahrelange Hetze "gegen rechts" wurde eine Mentalität erzeugt, die es offenbar okay findet, wenn "Rechte" angegriffen, verletzt oder sogar auf offener Straße getötet werden. Jeder hier weiß, dass ich selbst äußerst kritisch bin gegenüber einigen gedanklichen Richtungen im neurechten bzw nationalkonservativen Lager (weil mir die Anliegen historisch überlebt erscheinen), aber diese mörderische Gesinnung auf politischer und behördlicher Ebene fällt mir ungut seit langem auf. Dieses Messen mit zweierlei Maß ist unerträglich.

Vor allem begreifen viele überhaupt nicht, dass wenn man mörderische Angriffe auf die einen zulässt, man selbst auch irgendwann solchen Angriffen ausgesetzt sein wird.

Mein Appell richtet sich darauf, dass wir uns trotz aller Meinungsunterschiede in gleicher Weise respektieren und niemals aufhören, miteinander zu diskutieren, und: eben nicht auf einen Grundrechtekatalog verzichten, der allen gilt, die auf unserem Boden sind, und selbigen höher als jedes Partikularinteresse ansehen.

Ich hoffe, dass die Täter gefasst und verurteilt werden. Stutzig machte mich, dass auch die von Polizei in Berlin gewalttätig misshandelte Angelika Barbe aussagte, die Polizei habe die Antifas geschützt, sie dagegen wegen angeblichen Widerstands gegen die Staatsgewalt angezeigt. Wer also schützt so vehement auf exekutiver Ebene die Antifa, und wer dort hat sie eventuell sogar beauftragt zu diesen Straftaten?

Zuletzt hoffe ich, dass der Verletzte wieder zu voller Gesundheit genesen darf.

Niekisch

23. Mai 2020 17:46

"Wo ist der Geist jener Freikorpsmänner von vor hundert Jahren, der dem Antifa-Spuk ein schnelles Ende bereiten würde?"

@ Suedburgunder 15:14: Zuallererst lasst uns den Verletzten Mitgefühl schenken und gute Genesung wünschen. Freikorpsgeist wäre hilfreich, aber auch von diesen Männern wurden viele abgeschlachtet, weil die Hinterlist und Brutalität des internationalistischen Feindes von damals bis heute unterschätzt wird.

Waldgaenger aus Schwaben

23. Mai 2020 17:59

Spende geht raus.

Letzte Zweifel, ob ich 2021 nicht AfD wählen soll, hat dieser Mordanschlag, das dröhende Schweigen der Massenmedien daüber und der Unwillen der Strafverfolgsbehörden gegen Linksterroristen vorzugehen, beseitigt.

Selbst wenn dieser unsägliche Kalbitz Meuthen ablöst, ich werde AfD wählen!

Die Nomenklatura wird über kurz oder lang ihre eigene Medizin zu schmecken kriegen. Die Linksterroristen werden nicht bei der AfD halt machen. Die Geschichte zeigt, dass Fanatiker am brutalsten gegen jene aus dem eigenen Lager vorgehen, die sich ihrem Fanatismus nicht uneinschränkt unterwerfen.

 

Niekisch

23. Mai 2020 18:12

 "dieser unsägliche Kalbitz"

@ Waldgaenger aus Schwaben  17:59: unsäglich als "was sich nicht sagen lässt" verstanden: Was meinen sie damit genau? Ad personam verstanden: was genau haben Sie gegen diesen Mann?

Sehrohrtiefe

23. Mai 2020 18:13

Die Antifa ist lediglich Erfüllugsgehilfe eines Systems, in dem national Gesinnte zunehmend ihrer Rechte beraubt und implizit zu Freiwild erklärt werden. Die politische Mitverantwortung für einen glasklaren Mordversuch, bei dem die Staatsanwaltschaft wegen "versuchten Totschlags" ermittelt, beginnt bei der undeutschen alliierten Marionettenregierung in Berlin und reicht über die Systemmedien mit ihrer Speerspitze DJV (die es zur Staatsaffäre erklärt, wenn einer der ihren einen Tritt abbekommt) bis zum hier mitlesenden "Verfassungsschutz"; so warnte unlängst einer der Landeschefs dieser Stasi 2.0 medienwirksam vor Zentrum Automobil.

Nichts wird vergessen. Spende ist unterwegs. Die Gedanken und guten Wünsche sind beim Oper.

Andreas Walter

23. Mai 2020 18:14

Auch eine ganz üble Nummer.

Wenn das mit der Gaspistole wahr ist, war es sogar Mordversuch.

Der Mann ist womöglich für sein Leben lang behindert, selbst wenn er es überlebt.

Vor ein paar Monaten ging das doch sogar durch die Presse. Wie gefährlich das ist. Der Mordaufruf mit genau dieser Methode auf der Seite der linksradikalen Indymedia:

„besser sind gaspistolen. sie haben magazine mit über 15 patronen. in der kammer findet eine patrone ebenfalls platz. bei einer konfrontation mit faschos hat dies mehr wirkung auf den feind. wenn man einmal dabei ist zu schiessen, macht es sinn das magazin leer zu schiessen und so schnell als möglich zu flüchten. beim laden des magazin sollten lieber keine fingerabdrücke auf den patronen sein. also fasst die pfefferpatronen nur mit haushaltshandschuhe an. ein aufgesetzer schuss aus einer gaspistole auf einen nazi am kopf oder am herz ist sofort tödlich. (Fehler aus dem Original übernommen)"

 

Ich kann dem Schwerverletzten daher nur viel Glück wünschen, befürchte allerdings schlimmstes. Michael Schumacher hat sich auch nie wieder von seiner Verletzung erholt.

Die Leute, die das gemacht haben, sind echte Mörder, so wie auch die RAF. Gegen angeblich harmlose Spinner, die an Verschwörungstheorien glauben.

Maiordomus

23. Mai 2020 19:01

@Waldgänger. Ich halte Kalbitz in der Tat zwar für politiktauglich und intelligent, aber wie vermutlich Sie auch schwer vermittelbar, zumal im Westen; sollte eine andere Funktion ausüben als Parteiführer. Nicht nur für ihn gilt: Man sollte mehr "Element" sein wollen als "Macht" repräsentieren.

RMH

23. Mai 2020 19:32

Wer den Filz Parteien - Gewerkschaften - Betriebsräte - Fortbildungs/ Qualifikationsindustrie ein bisschen kennt, kann erahnen, welch ein ernster Schlag so etwas wie das erfolgreiche Zentrum Automobil war und ist. Das war eine Territorialverletzung ersten Grades und entsprechend brutal wird zurückgeschlagen (das kann kein Zufall anlässlich einer Demonstration gewesen sein). Hoffentlich wird das Opfer wieder gesund.

Hoffen wir außerdem, dass sich noch mehr "alternative" Gewerkschaften und/ oder Betriebsratslisten bilden.

MARCEL

23. Mai 2020 22:36

Erschütternde Dokumentation, die nicht mehr leicht aus dem Kopf geht! Beginn der "Wolfszeit"? Unser aller Feind betreibt Aufklärung und agiert aus dem Untergrund. Er will uns durch Ohnmachtserfahrungen zermürben und zur Überreaktion provozieren. Er isoliert sich aber nur selbst. Seine Gewalt ist Zeugnis seiner Unterlegenheit, seiner moralischen Fäulnis und somit der Beginn seiner Niederlage!

Wenn der Mittelbau der Sicherheitsapparaturen auf unserer Seite wäre (der Streifenpolizist bzw. Soldat hat kaum Spielraum und die Spitzen sind klar feindlich eingestellt), dann wüsste man mehr und könnte sich darauf einstellen. Besser noch, wenn man einen "großen Bruder" aus dem Ausland hätte, der Hilfestellung anzubieten hätte. Ist aber nur Gedankenspiel aus Empörung.

Waldgaenger aus Schwaben

23. Mai 2020 22:36

Spenden sind auch über paypal möglich:

https://www.paypal.com/pools/c/8plQHBhLiJ

 

@unsäglich

Das heißt, dass ich über diesen Mann nichts sagen will, auch nicht über seinen Bart.

Phil

23. Mai 2020 23:12

"[...] wer nicht mehr imstande ist sich zu wehren, obwohl er theoretisch im Recht ist, hat auch kein besseres Los verdient."

Ist dieser Satz nicht etwas abartig, wenn einer im Koma liegt, weil er von 40, 50 Leuten überfallen wurde?

Im Übrigen kann der Überraschungsmoment wie auch die Vermummung psychologisch ungünstig auf den Angegriffenen wirken: man ist perplex.

Industrializer

24. Mai 2020 01:23

Bisher zwölf Kommentare (stand 01:20 Uhr am 24. Mai 2020). Ich hoffe, dass hinter jedem Kommentar auch eine Geldbewegung in Richtung des im Artikel angegebenen Kontos steht. Hinter diesem - meinem- Kommentar steht eine Überweisung von 20,00 EUR. Wer bietet mehr?

Franz Bettinger

24. Mai 2020 03:02

In Chemnitz gab es keine Hetzte. Aber in Stuttgart gab es sie. Da hetzen 50 Linke MJ-ler (der Merkel-Jugend) gezielt und gut mit Spähern, Gaspistolen und Kampfgas vorbereitet drei konservative Gewerkschaftler (die gegen den Corona-Wahnsinn demonstrierten) und schlagen sie fast tot, während die Polizei wegsieht und die Maas-Presse die Hatz und den Mordversuch verschweigt. Wo ist nochmal der Unterschied zum Faschismus? @RMH deutet es an; auch mich würde nicht wundern, wenn der 'Verfassungsschutz' (wie im NSU, so auch) in der MJ aka Antifa aka Neofa seine Agents Provokateurs hat, womöglich gar jener Mörder, der sein Ziel fast erreicht hätte. Dieser Anschlag erinnert an den Ohnesorg-Mord, der ebenfalls durch einen Spitzel ausgeführt worden war, einem geheimen Mitarbeiter der DDR -Staatssicherheit. Armes Deutschland! 

Laurenz

24. Mai 2020 03:05

@Waldgaenger aus Schwaben

Zitat- Das heißt, dass ich über diesen Mann nichts sagen will, auch nicht über seinen Bart. -Zitatende

Man kann immer was kritisieren, z.B fand ich das weichgespülte Interview mit dem Links-Faschisten Tilo Jung miserabel.

Aber wenn Sie nicht Konkretes vorzubringen haben, werden Sie diesem Debattenkreis nicht gerecht und Ihre Aussage bleibt für unseren Standard, mehr bringen zu wollen, als die Linke, unsäglich.

Waldgaenger aus Schwaben

24. Mai 2020 13:10

Meine Bemerkung über Kalbitz ziehe ich mit dem Ausdruck des Bedauerns zurück. Dies ist nicht der Ort dafür.

Allein bei paypal sind seid gestern Abend 1000 Euro dazu gekommen, Stand jetzt ca.3700. Weitermachen!

Was mich bei dem Anschlag wundert: 50 Linksextreme und kein einziger Spitzel oder Verdeckter Ermittler darunter. Bei den Rechten treten sich die Spitzel gegenseitig auf die Füße, wie man seit dem NPD-Urteil spätestens weis. Darum sind rechte Terroristen Einzeltäter, die sich im Internet radikalisieren  und trotzdem innerhalb von Tagen gefasst werden.

Das Versagen der Behörden liegt vor allem darin, die linksextreme Szene nicht ausreichend zu überwachen. Sonst hätten sie den Täter schon lange. 

Laurenz

24. Mai 2020 15:11

@Waldgaenger aus Schwaben

Ihre Frage nach Gegenwart des VS beim Anschlag gegen Herrn Ziegler & Gewerkschafts-Freunde bleibt müßig. Der VS ist grundsätzlich im Perpetuum mobile des reinen Beobachtens gefangen. Nur solange Gründe zur Beobachtung vorliegen, besitzt diese völlig sinnfreie Behörde VS zumindest eine formale Existenz-Berechtigung. Grundsätzliche Aufklärung beendet logischerweise diese Legitimation. Außerdem fliegen dann, wie im NSU-Prozeß auch, die jeweiligen Spitzel auf. Aufgrund eines Mangels an legitimierten Beobachtungs-Objekten liegt der Schluß nahe, daß diese aufgeblähte Behörde selbst Hand anlegt, sprich Staats-Terrorismus protegiert. Die linken Hanswurste in Berlin sind ja nicht die ersten, die zur Überzeugung gekommen sind, daß man diese Behörde abschaffen kann. Natürlich will die Berliner Linke eine Stasi-Ersatz-Behörde, um sie mit eigenen Leuten besetzen zu können.

MartinHimstedt

24. Mai 2020 15:28

Es gibt nicht nur eine Hierarchie der Opfer, sondern allen voran auch eine Hierarchie der Täter.

Selbstverständlich weiß die Polizei, wo sie zumindest das Umfeld das Täters (und somit wohl auch – früher oder später – den Täter selbst) antreffen könnte. Allein, es fehlt der politische Wille dazu, hier aktiv zu werden.  Die im Video von Simon beschriebene Angriffsplan (der vom Späher bis hin zum Frontkämpfer alles umfasst – eine Sondierung der Umgebung anhand von Kartenmaterial, Evaluierung der Polizeipräsenz und so weiter eingeschlossen), wird ja so oder so ähnlich seit Jahren auf (Linksunten) Indymedia und ähnlichen Seiten, für jeden einsehbar, immer wieder durchgespielt. Es besteht kein Zweifel mehr: Nicht nur ist die Antifa, in weiten Teilen, eine vom Staat indirekt geförderte Terrororganisation. Nein, die Polizei ist, selbstverständlich, nur allzu oft auch deren Erfüllungsgehilfe – und dies nicht erst seit den vergangenen Wochenenden. 

Wenn sich hier niemand selbst stellt (und es war natürlich von vornherein klar, dass Leetchi den Spendenaufruf löschen wird), wird absolut gar nichts passieren. Ich kann mich überhaupt nicht erinnern, in den letzten Jahren (und es gibt ja mittlerweile unzählige Fälle), dass jemals eine vergleichbare Tat aufgeklärt wurde.

MartinHimstedt

24. Mai 2020 15:29

Zu den Demos generell: 
Dieses zutiefst entwürdigende Verhalten, den Menschen gegenüber, mit teilweise obszönen Videos (Henry Stöckl, Lisa Licentia, Attila Hildmann, Ignaz Bearth, Tino, Angelika Barbe …), verfehlt seine Wirkung nicht: An diesem Wochenende war schon deutlich weniger los. Und ich bin sehr sicher, dass daran nicht nur das Wetter schuld war. Wer hat schon Lust, sich von den Medien als Nazi bezeichnen zu lassen und hinterher, im schlimmsten Fall, noch verprügelt zu werden, nur weil einem die Maßnahmen der Regierung in Sachen Corona als überzogen erscheinen? Der Dreiklang aus Medien, Polizei und Antifaschisten funktioniert, wie auch schon bei der Flüchtlingskrise, wie ein perfekt aufeinander abgestimmtes Orchester. 

Währenddessen schreibt die Antifa auf Twitter, das "Journalisten" an ihrer Arbeit behindert wurden, nur weil junge Patrioten keine Lust mehr darauf haben, auf Seiten der diversen Terrororganisationen das zehntausendste Bild in voller Auflösung zu sehen und sich deshalb "abschirmten". Oder das eine dreifache Mutter, deren BMI sehr wahrscheinlich nicht mehr im kampffähigen Bereich liegt, alleine mit ihrem 800€-Handy auf einen Mob aus dreißig prügelnder Irrer losgegangen sei. (Ich wette, dass davon nicht ein einziger zumindest seinen Personalausweis vorzeigen musste.)

Wir leben in einer Art Zombie-Apokalypse, mindestens aber der Truman-Show: Es fehlt eigentlich nur noch der vom Himmel herabfallende Scheinwerfer.

Andrenio

24. Mai 2020 15:37

Im Video wird genau der wunde Punkt angesprochen: Die Polizei scheint bewusst abgezogen worden zu sein, damit die ausführenden Organe ungestört ihr schmutziges Werk verrichten konnten.

Beweise hierfür erwartet der Aktenvernichter.

100€ sind auf dem Konto.

H. M. Richter

24. Mai 2020 15:38

Man stelle sich vor, jener Anschlag, der, so die Augenzeugenberichte zutreffen, nicht anders als ein Mordanschlag genannt zu werden verdient, wäre aus einer sog. rechten Gruppierung heraus unternommen worden, beispielsweise jener, der man bereits das Vorhandensein von angebrachten Aufklebern zum erheblichen Vorwurf gemacht hat. Man stelle sich also vor, nicht Andreas Zieglers Leben hinge am seidenen Faden, sondern beispielsweise dasjenige einer Klimaaktivistin, der man vor dem Beginn einer Kundgebung auf ähnliche Weise nach dem Leben getrachtet hätte … Wie ein Gewebe hätten sich dann wohl Lichterketten über das Land gelegt.

Schlußfolgerung: Die Bundestagsfraktion der AfD möge dazu umgehend eine Aktuelle Stunde im Bundestag beantragen. Dabei sollte nicht nur der Mordanschlag von Stuttgart, sondern zugleich der deutsche Links-Terrorismus in seiner gegenwärtigen Ausformung Gegenstand der Debatte sein.

Niekisch

24. Mai 2020 16:55

"Meine Bemerkung über Kalbitz ziehe ich mit dem Ausdruck des Bedauerns zurück."

Dafür danke, @ Waldgaenger aus Schwaben. Ihr Urteil erfahren wir dann sicher ein andermal.

Lotta Vorbeck

24. Mai 2020 18:19

@MartinHimstedt - 24. Mai 2020 - 03:29 PM

Zu den Demos generell: 
Dieses zutiefst entwürdigende Verhalten, den Menschen gegenüber, mit teilweise obszönen Videos (Henry Stöckl, Lisa Licentia, Attila Hildmann, Ignaz Bearth, Tino, Angelika Barbe …), verfehlt seine Wirkung nicht: An diesem Wochenende war schon deutlich weniger los. Und ich bin sehr sicher, dass daran nicht nur das Wetter schuld war. 

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Christian S. freier Journalist

Ich konnte wieder einen Dokumentarfilm von den Protesten in Berlin vom 23.05.2020 in Berlin drehen   

---> https://youtu.be/2Ki7Sbjd_WI

Dokumentation und Zusammenfassung der Demonstrationen am Brandenburger Tor, Unter den Linden und Neptunbrunnen in Berlin. Die Strategie der Polizei war das Vereinzeln der Demonstranten durch viele Sperren und Ketten in der Innenstadt. Dennoch waren wieder viele Berliner und Angereiste auf den Straßen unterwegs.

Youtube-Kanal: Christian S. - Freier Journalist https://www.youtube.com/c/ChristianSta

Telegram-Kanal: Christian S. - Freier Journalist https://t.me/christian82_berlin

 

Phil

24. Mai 2020 18:20

"Der Dreiklang aus Medien, Polizei und Antifaschisten funktioniert, wie auch schon bei der Flüchtlingskrise, wie ein perfekt aufeinander abgestimmtes Orchester."

"Smart Power" in der Innenpolitik.

Ratwolf

24. Mai 2020 23:53

Waldgaenger aus Schwaben 24. Mai 2020 13:10 :

"50 Linksextreme und kein einziger Spitzel oder Verdeckter Ermittler darunter."

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Woher wollen sie das wissen?

 

Maiordomus

25. Mai 2020 07:57

@Bettinger/Laurenz. Die Frage "Wo ist der Unterschied zum Faschismus?" ist wirklich korrekt gestellt. Gemäss Sellner, nicht unbedingt eine Autorität, sollte man indes das Wort "Linksfaschismus" meiden, weil es das Böse exklusiv auf eine Seite stellt. Dabei ist Faschismus historisch ausserhalb Italiens als Allgemeinbegriff stets nur eine Feindbezeichnung, wer den Begriff auf diese Art gebraucht, verwendet die kommunistische Faschismustheorie, worauf man in der Tat nicht reinfallen sollte. Ich erklärte dies mal anhand eines Historikerstreites in Deutschland um 1950, wo zum Beispiel Walther Hofer im Zusammenhang mit dem NS in Berlin von "Totalitarismus" sprach, wohingegen die Linksprofessoren, die es damals schon gab, stets Nazi-Faschismuzs und dergleichen verwendeten, um das Wort "Sozialismus" zu schonen. Vgl. Wikipedia Walther Hofer. mit Verweis auf Schweizer Monat.

Laurenz

25. Mai 2020 11:07

@Maiordomus

Die Begrifflichkeiten der Linken zu nutzen, erachte ich als legitim. Und Sie haben natürlich Recht mit Ihrer Zuordnung. Es existieren schreibende Situationen, in denen ich Bolschewisierung oder, wie Strauß (über Wehner), Kommunisten-Bürscherl nutze. Aber da die Gesellschaft Marxisten/Kommunisten nicht ächtet, stellen sie auch nur bedingt eine real existierende -, den Tatsachen entsprechende Beleidigung dar, um die es mir natürlich geht. Wenn wir tatsächliche Nationalsozialisten betrachten, so war nicht jeder unbedingt dafür, die Gestapo einzusetzen, Juden und sonstwen umzubringen oder Lager aufrecht zu erhalten, hatten auch engen Kontakt zu Muslimen. Das nutzt aber nichts. Menschen, die sich zum Nationalsozialismus bekannten, wurden nie differenziert, sondern mit dem Teufel ausgetrieben. Die diametrale Feindschaft hierzu, unter Nutzung derselben totalitären Mittel machte die Sache nie besser. Sie bedeuten eine politische Adaption des Nationalsozialismus durch die Linke in seiner extremsten Form. Sagen Sie es, Maiordomus, wie sollte man dem Ausdruck verleihen? Wir können noch solange mit mangelnder historischer Bildung weltweit hadern. Aber was bringt das? Wir müssen mit dem leben, was wir haben.

Niekisch

25. Mai 2020 13:05

"zum Beispiel Walther Hofer"

@ Maiordomus 7:57: Bitte diesem "Historiker" immer mit Vorsicht begegnen. Mir fiel schon 1964 als Schüler auf, dass seine "Dokumente zum Nationalsozialismus" größtenteils keine Dokumente im historiograpischen Sinne darstellten.

Maiordomus

26. Mai 2020 15:51

@Niekisch. Ich kenne Gesamtschaffen von Walther Hofer, bei dem ich, ohne sein Schüler zu sein, noch einzelne Vorträge und eine Vorlesung hörte. Seine These zum Reichstagsbrand habe ich in meiner Würdigung zu seinem Hinschied nicht übernommen, teilte sie nie und teile sie auch heute nicht. Aber es war schon immer so, dass man als Historiker am Ende der Recherchen, oft sind es einseitige, zu einer Meinung zu kommen pflegt und dann an dieser These festhält. Die Reichstagsbranddarstellungen sind dafür lehrbuchhaft, Nur bleibt aus parteiideologischen Gründen die Wahrheit wohl auf der Strecke, weil man nun mal recht haben will. Hofers Hauptverdienst, wenn man dem so sagen darf, liegt in seinem Kampf gegen die linken Faschismustheoretiker. Wobei natürlich das Gegenteil des Falschen noch lange nicht das Richtige sein muss. Sagte ich Ihnen andeutungsweise wohl auch schon.

Maiordomus

26. Mai 2020 17:29

@Laurenz.  Das Nomenklaturproblem kann nicht allseits befriedigend gelöst werden. Habe relativ früh gelernt, aus persönlichen Kontakten, dass es "auch" anständige Kommunisten gibt, was ich z.B. bei Ramelow nicht ganz ausschliesse, eigentlich müsste die AfD sehen, dass er ohne Feindbildverkorksung auf Gegenseitigkeit, die Rechten betitelten ihn als "Mauermörder", er aus rechter Sicht mindestens so wählbar sein könnte wie Altparteienopportunisten, ev. mit Vorzügen. Aber das mit dem Ersetzen des Teufels durch "Nazi" ist eine Sache zum Durchseuchen. Dabei war der Anteil der "Anständigen" dort mutmasslich wohl nicht geringer als etwa bei Muslimen und ganz sicher bei Linksradikalen und hassfähigen Christen ist. Ich würde aber jeden AfD-Politiker warnen, eine solche blosse Banalität zu formulieren. Es war noch nie das Problem von auch falschen Ideologien oder Wahnreligionen, dass nicht doch auch viele Arglose mitmachen konnten, würde es nicht mal die "Banalität des Bösen" bemühen:  Analyse war nun mal nicht die Stärke von Arendt, wie Eichmann-Kenner G. Bach es auf den Punkt gebracht hat.

Maiordomus

26. Mai 2020 18:05

PS. Zu meinem Mail @Laurenz. Natürlich gibt es menschenmörderische Ideologien, siehe nur die Art, wie Pol Pot noch zu unseren Lebzeiten den Klassenkampf interpretierte, kannte unter den 68ern nicht wenige Fans von ihm. Was vom NS zu halten ist, wurde von den von Heinrich Mann redigierten Europäischen Heften klarklar analysiert, z.B. vom 29jährigen Willi Schlamm, und der konservative Revolutionär Edgar Julius Jung sah es schon zu jener Zeit nicht grundsätzlich anders, wiewohl er selber noch in der Kampfzeit im Gegensatz zu Hitler und Goebbels sogar Gewalt bei der Machtergreifung befürwortet hätte. Letzteres muss in bestimmten historischen Situationen (sicher nicht heute irgendwo in Westeuropa) nicht bedingungslos kriminell sein. Aber das Problem des Bösen kann nicht auf irgendeine Ideologie oder Weltanschauung oder fanatische Religion verlagert werden, es sitzt tiefer. Darum gibt es in allen Lagern Leute, die unter einigermassen normalen Bedingungen sogar mehrheitlich als "anständig" zu bezeichnen sind, und zwar durchaus nicht im Sinne von "anständig" gemäss der umstrittenen Posener Rede von Himmler.

Ratwolf

27. Mai 2020 00:30

Mit den ersten 90% des Videos kann man auch Externe gewinnen. Mit dem Ende wird man aber nur wenige gewinnen können.

Maiordomus

27. Mai 2020 07:53

@Niekisch. Betrifft Walther Hofer, den ich noch gehört habe. Seine Reichstagsbrandtheorie ist lehrbuchmässiges Beispiel, wie man am Ende seiner Recherchen zu einer These gelangt, die man dann bedingungslos verteidigt. Daran ist vertretbar, als man als Historiker irgendwann zu einer Meinung kommen muss, so bei noch viel umstritteneren "Details", etwa Auschwitz betreffend. Die Meinung hat entweder als "Konsensobjektivität" (Hermann Lübbe) Erfolg oder sie wird bis hin zur Kriminalisierung abgelehnt. Hofer fiel auf, dass nebst wirklichen Oppositonellen wie E.J. Jung und Konkurrenten wie Röhm am 30. Juni 1934 auch etwa 5 hochkriminelle SS-Männer umgebracht wurden, nach seiner nicht definitv beweisbaren Meinung "Mitwisser" der "wahren" Umstände des Reichstagsbrandes. So ähnlich wird auch zu 9/11 theoretisiert. Ich habe diese These Hofers selber nie geteilt, schätzte aber seine Abgrenzungen gegen die falsche linke Faschismustheorie.

Götz Kubitschek

28. Mai 2020 09:10

Dank an alle, auch für die Spenden an "Zentrum Automobil".

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