6. Juni 2020

Donald Trump: Das Kalkül der machtlosen Eskalation

Johannes Poensgen / 29 Kommentare

Donald Trump hat die Antifa nicht zur Terrororganisation erklärt.

Johannes Konstantin Poensgen

Johannes Konstantin Poensgen studiert Politikwissenschaft und Geschichte.

Er gab der Welt auf Twitter kund, etwas machen zu wollen, was seine Anhänger begeistert. Das tut er öfters. Taten folgen selten.

Ich muß an dieser Stelle zugeben, daß ich auch mal von Trump begeistert war und jeden, der von seiner Vorgeschichte, seinem Umfeld, oder einfach nur von seiner Großmäuligkeit abgestoßen war, für einen politikunfähige Benimmonkel hielt, der dem geschenkten Gaul ins Maul schauen wollten.

Donald Trump hat sich zum größten Schaden des rechten Lagers entwickelt. Seine große Klappe und seine harten Posen sind nichts als eben das: Klappe und Posen. Doch das allein wäre zwar erbärmlich, aber noch kein Schaden über die verschwendete Zeit und Energie hinaus.

Auf den Rassenaufstand, den er verzweifelt nicht als solchen bezeichnen möchte, reagierte Trump zunächst (am 31. Mai) mit dem Tweet, der seither einmal um die Welt gegangen ist und in rechten Kreisen selbst außerhalb der Staaten die absurdesten Hoffnungen gezeugt hat:

In der Ansprache zwei Tage später erklärte er zuerst seine Unterstützung für die Proteste, um danach hartes Durchgreifen gegen die gewalttätigen Elemente zu versprechen, die er wieder als Antifa bezeichnete, ohne Black Lives Matter auch nur zu erwähnen.

Daß nun einige weiße Antifanten für weitgehend schwarze Gewalt den Kopf hinhalten müssen, damit der antirassistische Narrativ aufrecht erhalten bleibt, ist ein Fall von kosmischer Gerechtigkeit. Und natürlich ergriff diese Bande gescheiterter Existenzen und angehender Systemschmarotzer sofort die Gelegenheit für einige der widerwärtigsten Szenen zu sorgen.

Doch selbst wenn Antifa in den Vereinigten Staaten jetzt ernsthaft zerschlagen würde, was ich angesichts der weitgehenden Rückendeckung, die linksextreme Gewalttäter genießen, bezweifle, dann wäre dies für die linksliberale Hegemonie kaum ein Schaden.

Der Straßenterror der Antifa ist für das Establishment manchmal nützlich, doch letztlich entbehrlich. Die Angst, die Menschen davor haben, politisch aktiv zu werden, entspringt nicht der Gewaltdrohung, sondern der Gefahr des beruflichem Ruins und der tief im Herdentier Mensch verankerten Furcht vor sozialer Isolation.

Die Hoffnung, daß europäische Regierungen von Washington aus unter Druck geraten würden, die Antifa ebenfalls zu verbieten, ist vollends absurd. So funktioniert die US-Außenpolitik nicht. Noch absurder sind die Hoffnungen einiger Amerikaner, daß jetzt gegen Institutionen, wie die ADL, das SPLC oder die Open Society Foundation wegen Unterstützung von Terrorismus vorgegangen wird.

Es wird nicht deswegen nichts geschehen, weil diese Organisationen über ganze Divisionen von Anwälten verfügen, sondern weil Trump gar nicht die Kontrolle über den Staat hat, die notwendig wäre, um solche gut vernetze Spieler anzugreifen. Einen personellen Umbau der Exekutive hat Trump bewußt nie vollzogen, sondern seine Administration mit altgedienten Kadern der republikanischen Partei besetzt. Und Trump weiß, daß seine Position darauf beruht, daß er laut, aber nicht gefährlich ist. Nur ein Narr kann glauben, daß er einen Enthauptungsschlag gegen die Drahtzieher hinter den Ausschreitungen plant.

Trump hingegen hat in der Antifa ein neues Ziel gefunden, gegen das er rhetorisch eskalieren kann, ohne Konsequenzen ziehen zu müssen. Eines, daß seine Basis aufgeilt, ohne auf Kollisionskurs mit den Machtstrukturen zu geraten. Es entstanden auch einige Bilder auf denen er wirklich entschlossen aussieht, genau das, wonach die von den Ausschreitungen verunsicherte Mehrheit des Landes verlangt.

Diese Bilder sind nun im Kasten. Seinen Wahlkampf setzt er fort, indem er Joe Biden wegen seiner Unterstützung für eine Strafrechtsverschärfung im Jahr 1994 angreift und seine eigene Gesetzgebung zur Haftentlassung in den Himmel lobt.

(Sein Gegner freilich tut so, als habe er seine eigenen Worte aus einer Zeit vergessen, als die demokratische Partei noch so tat, als sei sie die Partei der weißen Arbeiter. Vielleicht hat er sie auch tatsächlich vergessen. Heutzutage fordert er die Polizei wehrlos zu machen und weiterem Rassismussensitivitätstraining zu unterziehen.)

Trump handelt nach einer Berechnung, die seine Politik von Anfang an geprägt hat. Sein Kalkül ist eine dem offenen gesellschaftlichen Verfall angepaßte Version der alten konservativen Rechnung:

Wir sichern uns durch den Kampf gegen Rechts vor Konkurrenz von dieser Seite, überlassen der Linken die ideologische Hoheit und mimen die Vertreter von Vernunft, Recht und Ordnung. Die langfristige politische Bewegung geht dabei immer mehr nach Links, aber das stört uns nicht, der passen wir uns an. Währenddessen greifen wir alle Wähler ab, die rechts von uns keine Alternative haben und vor dem Irrsinn links von uns abgestoßen sind.

Dies war und ist die Rechnung der Union in Deutschland, der Torys in England und der Republikaner in Amerika. Und diese Rechnung ist lange erstaunlich gut aufgegangen.

In Anbetracht der neueren Umstände hat Trump diese altbewährte Strategie um die symbolische Eskalation ergänzt, die im klassischen Konservatismus auf Bierzeltreden beschränkt blieb. Er hat begriffen, daß in unruhigen Zeiten mehr Bedarf an Haudraufrethorik, als an bürgerlicher Seriosität besteht.

Er sucht dabei genausowenig den Kampf gegen die linksliberale Hegemonie, wie seine konservativen Vorgänger. Deren Machtbasen greift er nicht an, ihren grundlegenden Narrativen ordnet er sich unter, solange diese ihn nicht, wie die Lüge über russische Wahlmanipulation, direkt persönlich angreifen.

Er befriedigt damit das Bedürfnis seiner weißen Wähler nach einem starken Anführer, der sich endlich führ sie einsetzt und minimiert gleichzeitig das persönliche Risiko, daß sich ergäbe, wenn er seinen Worten Taten folgen ließe. Wenn er es ernst meinte, dessen muß man sich freilich klar sein, dann bedeutete dies Krieg bis aufs Messer mit dem staatlich, halbstaatlich und außerstaatlich verbunkerten Establishment. Das wäre dann kein aussichtsloses Impeachment mehr, das Nancy Pelosi und andere demokratische Führer zur Bespaßung des radikalen Teils ihrer Basis aufführen.

Die symbolische Eskalation ist aber nicht folgenlos. Den Preis bezahlen nur andere als Trump. Zunächst einige seiner Anhänger, die derzeit nach Straßenkämpfen mit der Antifa im Gefängnis sitzen oder von linken NGOs mit ruinösen Zivilprozessen überzogen werden.

Jetzt werden ihn die vier Polizisten in Minneapolis bezahlen, für die Rückendeckung durch den Präsidenten wohl die einzige Chance auf einen fairen Prozeß gewesen wäre.

Jenseits persönlicher Tragödien verursacht Trumps Verbalradikalismus immensen politischen Schaden für die ganze Rechte, auch über die Vereinigten Staaten hinaus.

Während Trumps Eskalation sich auf den symbolischen Bereich beschränkt, antwortet das Establishment mit einer tatsächlichen Eskalation an allen Fronten. Die großen Monopolisten der sozialen Medien gingen voran. Google und Facebook sind entschlossen, so etwas wie 2016 nicht noch einmal passieren zu lassen. Die Internetzensur wurde drastisch verschärft. (Ob seine jüngste diesbezügliche Exekutivverordnung, die erst im Brüllen der Straßenkämpfe untergegangen war, daran etwas ändern wird werden wir abwarten müssen. Ich werde die nächsten Tage dazu schreiben.)

Seine jüngsten Auftritte riskieren, der polizeilichen Verfolgung der politischen Rechten in Amerika und Europa die Legitimation zu verschaffen, nach der NGO-Aktivisten und eifrige Verfassungsschützer seit Jahren gieren. Vor allem wenn er versuchen wird, auf irgendeine bescheuerte Weise an einer Handvoll unwichtiger Randalierer ein Exempel zu statuieren und dem Gegner etwas liefert, daß er als politische Verfolgung darstellen kann, ohne daß mit Verurteilung einiger Junkies, selbst wenn es dazu käme, auch nur das Geringste erreicht wäre. (Nicht einmal der Straßenterror würde dadurch gedämpft, eher das Gegenteil.)

Aus der Eskalation selbst wäre Trump kein Vorwurf zu machen, ganz im Gegenteil (!), wenn er die unvermeidliche Auseinandersetzung in dauerhaftes politisches Kapital ummünzte. Das hat er nicht einmal versucht, und so bleibt bloß der Negativposten gesteigerter Repression auf der Rechnung. Trump enthemmt seit vier Jahren ein linksliberale Establishment, welches sich gleichzeitig in seiner Existenz bedroht sieht und zu spüren beginnt, daß seine Tyrannei, wo sie zupackt, auf keinen ernstzunehmenden Widerstand trifft.

Trumps symbolische Eskalation ist längst keine Verschiebung des Overton Fensters mehr, wenn sie es je war. Sie erweist sich als machtlose Eskalation auf Kosten von uns allen, um die Wählerstimmen verängstigter Bürger abzugreifen.


Johannes Konstantin Poensgen

Johannes Konstantin Poensgen studiert Politikwissenschaft und Geschichte.


Kommentare (29)

Nordlicht

6. Juni 2020 15:59

Betr.Antifa:

"to designate" heisst nicht verbieten, insofern sind die darauf gestützten Vermutungen hinfällig. Nach der Rechtslage erlaubt diese formale Erklärung als "terroristische Vereinigung" Ermittlungsaktivitäten und zB Einreiseverbote.

Die Idee, die Antifa als eine solche zu erklären, stammt nicht von Trump, das wird schon geraume Zeit in Sicherheitskreisen gefordert. Die Vermutung, dass an den "riots" die bekannten weissen Mittelschicht-Anarchos beteiligt sind, also die Klientel, die auch in Deutschland Hausbesetzungen,  G20 und sonstige Unruhen samt Polizeischlachten organisiert haben, Im Independent 4. Sept. 2017 schon stand:

"US security officials have classified the left-wing group Antifa as "domestic terrorists", confidential documents have revealed. The Department of Homeland Security (DHS) has reportedly been warning about the growing threat of violence between left-wing anarchists and right-wing nationalists since 2016, amid claims Antifa's activity has become more confrontational, according to documents seen by Politico. A confidential intelligence report by the DHS and the FBI accused the "anarchist extremists" of attacks on police, government and political institutions, along with any other symbols of the "capitalist system" or displays of racism, social injustice or fascism."

 

 

Laurenz

6. Juni 2020 16:55

Naja, sicher ist Trump ein Chaot, quasi das Sinnbild eines WASP.  Aber was würden Sie denn tun gegen all die Widerstände? 16 oder 17 Geheimdienste der USA sind zufrieden zu stellen, einerseits eher wie die Mafia organisiert oder andererseits, wie bei uns, staatlich finanzierte Antifa. Wollte er sie abschaffen, ist er tot. Dann das Militär. Dann, wie bei uns, die System-Medien, abgesehen von Fox. Alle diese staatlichen & nicht-staatlichen Organisationen machen auch eigene Außenpolitik. Auch die mächtigste Minderheit, die Juden, konnte Trump nicht übersehen. Da aber die meisten bei den Demokraten sind, hat er sich Israel zum Freund gemacht. Wenn Clinton dran wäre, hätten wir in Nord-Afrika und dem Nahen - bis Mittleren Osten wieder mehr Krieg. Aber das hat auch kein Schwein bei seiner schwarzen Heiligkeit Obama interessiert. Tragen ja immer die Pösen Nicht-Konformisten unter den Staatschefs Schuld. So gesehen hat sich Trump gut geschlagen. Ich wundere mich, daß er überhaupt noch lebt.

tearjerker

6. Juni 2020 17:20

„Doch selbst wenn Antifa in den Vereinigten Staaten jetzt ernsthaft zerschlagen würde, was ich angesichts der weitgehenden Rückendeckung, die linksextreme Gewalttäter genießen, bezweifle, dann wäre dies für die linksliberale Hegemonie kaum ein Schaden.“

Grosser Irrtum. Bitte recherchieren wie Personen auf von den USA erstellten Listen, die mit verbotenen Organisationen oder gegen Staaten gerichteten Massnahmen verbunden sind, beschränkt werden. Beispiel: Angestellte der Banken, die vor dem Iran-Boycott die entsprechenden Vorgänge im Aussenhandel mit dem Iran abwickelten. Von ihren ehemaligen Arbeitgebern und dem deutschen Staat fallengelassen, sind sie ruiniert. Global vernetzte Unternehmen dürfen ihnen keine Leistungen anbieten: Konten, Flugreisen oder überhaupt Reisen in Länder, die Auslieferungsabkommen mit den USA haben: unmöglich. Die ganzen Mitläufer, die 90% der Krawall-Linken ausmachen, überlegen sich zweimal, ob sie zur Demo gehen und all die Verbände, Parteien, Gewerkschaften, die organisatorisch den harten Kern decken, geraten auch in die Schusslinie.

Simplicius Teutsch

6. Juni 2020 17:22

@Poensgen, Sie klingen mit Ihrer Lageanalyse recht resigniert und deprimiert. Ich würde Sie gerne aufmuntern, wenn ich nur wüsste, wie. Gerne möchte ich Ihnen widersprechen.

Weil die Aktienmärkte nach dem Corona-Crash schon wieder teilweise an die Allzeithochs herangekommen sind, kann ich Ihnen auf diesem Ausweichfeld keinen kompensatorischen Einsatz empfehlen. Die Crashpropheten, seriösen Börsen-Experten und Prediger der Fundamentaldaten stehen fassungslos neben der Börsen-Rally der letzten Wochen. Ich auch.

Trump ist schon der Trumpf, der sticht. Er ist der oberste Trumpf im derzeitigen US-demokratischen Parteien-Machtspiel. Trump hat sich allerdings von Anfang an für ein Farbsolo entschieden. Weiß ist Trumpf. Make America Great Again. Jedoch viele starke, direkt nachgeordnete Trümpfe (Ober/Dame, Unter/Bube) sind auf der Hand der Gegenspieler. Er muss die entscheidenden Stiche heimbringen. Am Ende zählt, ob er genug Augen einsammeln kann. Mehr darf man von ihm nicht erwarten.

Der Blick in die Mainstream-Medien kann Angst machen. Das Batteriefeuer der „Linken“ ist ohrenbetäubend und die giftigen Rauchschwaden führen bei tiefem Inhalieren zu Atemnot.

Da sind sachliche Klarstellungen, wie sie Lichtmesz in seinen drei Beiträgen gemacht hat, gut zum Durchatmen. Frage: Was wird in Zukunft sein, wenn sich der massenwahnsinnige „Schlachtenlärm“ um den gewaltsamen Tod von G. Floyd gelegt hat? - Eine neue Amtszeit von D. Trump? US-Amerika ist nicht die BRD.

Was1NiceSeite

6. Juni 2020 17:41

"Und natürlich ergriff diese Bande gescheiterter Existenzen und angehender Systemschmarotzer sofort die Gelegenheit für einige der widerwärtigsten Szenen zu sorgen."

Liebe Sezession,

Es gibt keinerlei Belege dafür, dass die Randalierer, die die Habseligkeiten der beiden Obdachlosen angezündet haben, zur Antifa gehören, noch ist irgendetwas näheres zur ihrer Person bzw. ihrer politischen Orientierung bekannt. Diese Behauptung wurde in dieser Form zuerst auf Infowars veröffentlicht – selbstverständlich ohne Quellenbeleg. (Vgl. https://www.insider.com/homeless-man-new-bed-fire-infowars-viral-video-burned-protest-2020-6)

[Wen's interessieren sollte: Es wurde eine erfolgreiche Spendenkampagne (übrigens von einer Muslimin, aber das nur am Rande) initiiert, um den beiden Obdachlosen ihre Sachwerte zu ersetzen. Könnte man vielleicht auch mal erwähnen, statt sich monoton an der immer gleichen emotionalisierenden (und in diesem konkreten Falle haltlosen) Stigmatisierung der Feindgruppe abzuarbeiten – was ja im gleichen Artikel ironischerweise als unreflektierter Vorwurf „der Linken“ und „dem Establishment“ gebetsmühlenartig attestiert wird.]

Vielleicht ein bisschen weniger Fox News und Verschwörungstheorien auf Inforwars schauen, und stattdessen ein bisschen mehr Wert auf saubere journalistische Arbeit legen…

#FakeNews

Humboldt

6. Juni 2020 18:11

Der Autor hat lang und breit dargelegt, was Trump alles falsch macht. Vielleicht mag er den Leser erleuchten und erklären, was er denn machen würde, wenn er an Trumps stelle wäre, mit einer Mehrheit der Demokraten im Repräsentantenhaus, mit den Trump-Gegnern in der eigenen Partei, mit praktisch der gesamten Presse, dem sicherheitspolitischem Establishment, Hollywood, dem Silocon Valley, der Wall Street und allen europäischen Bündnispartnern gegen sich. 

Das ist oft das Problem bei Intellektuellen: Ellenlange Analyse, realistische Alternativen: Null. 

MARCEL

6. Juni 2020 19:02

Trump ist auch als Präsident Unternehmer geblieben, der glaubt, seine Wähler wie Angestellte manipulieren und abspeisen zu können. Nicht nur aus Gründen seiner unerträglichen Vulgarität rechne ich ihn nicht zur NR. 

Dank Digitalisierung leben wir in einer Zeit endloser Surrogate. Twitter& Co sorgen für wohlfeile Energie-Abfuhr. Sie erzeugen Widerstands-Imitate ohne echte persönliche Anbindung und Verbindlichkeit.Viel Energie wird am PC (auch beim Verfassen von Kommentaren) gebunden und zugleich abgebaut. Es ist, überspitzt gesagt, eine auto-erotische Spielwiese, welche die Regierungen, bis zu einem gewissen Grad, ganz bewusst zulassen. Eine letzte Konsequenzialität wird (noch) nicht eingefordert. Die Musik spielt aber immer noch im realen Leben.

In unserer Kleinstadt weiß ich, wem nachts die Straßen gehören, während die Autochthonen in ihren Häusern wahrscheinlich vor einem Monitor sitzen... 

Lotta Vorbeck

6. Juni 2020 22:05

Schwacher Versuch zur Ehrenrettung des deutschstämmigen POTUS mit der Fönfrisur:

Möglicherweise glaubte er 2016 selber nicht daran, bei den Elections als Sieger vom Platz zu gehen. Ansonsten hätte er sich vorab geeignetes, loyales Personal für die Besetzung der entscheidenden Posten suchen und gedeckt in Bereitschaft halten können.

Seinen Wahlkampf hatte er selbst finanziert, wäre also hinterher keinen externen Sponsoren verpflichtet gewesen.

Das Momentum des Wechsels, was es erleichtert hätte, wenigstens die übelsten Dreckecken des Deep-State-Augiastalles auszumisten verpuffte deshalb ungenutzt, während sich die Aniti-Trump-Phalanx der Lamestream-Medien monatelang genüßlich an directamente aus dem Inner Circle des White House gelieferten Durchstechereien und überflüssigen Personalquerelen abarbeiten konnten.

Hartwig aus LG8

6. Juni 2020 22:35

Als Nicht-Amerikaner interessiert mich Trumps Außenpolitik mehr, als seine Innenpolitik. Ich sehe folgendes: US-Truppen werden aus Afganistan abgezogen. Syrien wird den Russen überlassen. Der heisse dritte Weltkrieg ist bis auf weiteres abgewendet. Die Nato wurde als obsolet erklärt - heute geistern Meldungen vom dauerhaften Abzug amerikanischer Truppen aus Deutschland durch die Medien. US-amerikanische "Interventionen" sind rar geworden; oder wie ist es sonst möglich, dass sich die Türkei vom Westen loslöst?

Wer sich als Rechter von Trump verabschiedet, oder von ihm enttäuscht ist, sollte ein Stück Lindenholz nehmen und sich seinen Rechten Ritter schnitzen.

Trump ficht einen Kampf "against all odds". Es gab noch kein einziges Gespräch seit 2016, bei dem ich Trump nicht verteidigte, bei dem ich Schimpf und Schande über Trump nicht widersprochen hätte.  Und alles, was ich gegen Trump vorzubringen hätte, gehört in kein öffentliches Gespräch und auf keine öffentliche Web-Seite.

 

 

Der_Juergen

6. Juni 2020 23:22

Poensgen spricht mir aus dem Herzen. Ich habe die Nase voll von den ewigen Ankündigungen der Heldentaten, die Trump demnächst vollbringen wird, und schüttele nur fassungslos den Kopf über ansonsten intelligente Menschen, die den Quanon-Schwindel ernst nehmen. Für mich ist Trump ein Tanzbär, der von seinem mosaischen Schwiegersohn an einem Nasenring durch die Manege geführt wird, unter dem wiehernden Gelächter seiner Widersacher.

@Humboldt: Trump hätte gleich nach seiner Wahl aufs Ganze gehen und die Wahrheit über den 11. September 2001 sagen müssen. Dann hätte er den Tiefen Staat mit Unterstützung der überwältigenden Mehrheit der Bevölkerung zerschlagen und der Giftschlange, den Lügenmedien, den Kopf zertreten können. In anderen Worten, er hätte eine nationale Diktatur errichten können - die einzige Alternative zum Untergang der USA.

Der_Juergen

6. Juni 2020 23:36

Poensgen spricht mir aus dem Herzen. Ich habe die Nase voll von den ewigen Ankündigungen der Heldentaten, die Trump demnächst vollbringen wird, und schüttele nur fassungslos den Kopf über ansonsten intelligente Menschen, die den Quanon-Schwindel ernst nehmen. Für mich ist Trump ein Tanzbär, der von seinem mosaischen Schwiegersohn an einem Nasenring durch die Manege geführt wird, unter dem wiehernden Gelächter seiner Widersacher.

@Humboldt: Trump hätte gleich nach seiner Wahl aufs Ganze gehen und die Wahrheit über den 11. September 2001 sagen müssen. Dann hätte er den Tiefen Staat mit Unterstützung der überwältigenden Mehrheit der Bevölkerung zerschlagen und der Giftschlange, den Lügenmedien, den Kopf zertreten können. In anderen Worten, er hätte eine nationale Diktatur errichten können - die einzige Alternative zum Untergang der USA.      

 

RMH

6. Juni 2020 23:41

Mir würde es persönlich schon genügen, wenn bei uns die Polizei mal ihren job machen würden (könnte, dürfte - wer weiß?) und mal ein paar von den Tätern, die sich unter dem Markennamen Antifa verstecken, einbuchten würde.

Aber da kommt gar nichts - nicht mal ein paar Alibi-Verfahren nach der G20 Randale konnten sauber mit echten Haftstrafen gegenüber Inländern erfolgreich abgeschlossen werden.

Ich brauche kein Verbot von irgendeiner "Antifa" - das wäre so wirksam, wie bereits bestehende Verbote im rechten Bereich. Ich wünsche mir, dass sich dieser unser Staat einfach nur glaubhaft vom Geruch der indirekten Finanzierung, Duldung, Komplizenschaft und Unterlassung der Strafverfolgung befreit. Dann wäre das Phänomen Antifa von alleine wieder auf Normalmaß zurecht gerückt.

Kahlenberg

6. Juni 2020 23:48

Vielleicht eine triviale Betrachtung: Mir fehlt hier die Zeitachse. Er muß jetzt erstmal gewinnen, nicht ?

Lotta Vorbeck

7. Juni 2020 04:27

@Der_Juergen - 6. Juni 2020 - 11:22 PM

"In anderen Worten, er hätte eine nationale Diktatur errichten können - die einzige Alternative zum Untergang der USA."

---

Er tat's nicht.

Auch seine Ankündigung die Madame Klingon hinter Gitter zu bringen blieb folgenlos.

Der Mauerbau an der Südgrenze kam binnen fast vier Jahren auch nicht wirklich voran.

Und nun läßt er sich seine wirtschaftlichen Erfolge von durch eine Kampagnie der von einem US-Oligarchen/Impfstoff-Papst gekauften WHO zertrampeln.

Es gibt Leute, die behaupten, Donald Trump sei die Aufgabe zugedacht, die WASP-geprägten, weißen USA in den totalen Niedergang zu führen. Poensgens Analyse der Vorgänge in "Gods Own Country", weist ebenfalls in diese Richtung.

Andreas Walter

7. Juni 2020 08:10

Trump ist tatsächlich kein Aufklärer. Ein Macher und Machtmensch, das ja, doch er erklärt seinem Volk nicht, warum er die Dinge so macht, wie er sie für richtig hält.

Dabei wäre das gerade heute so einfach, nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion und mit den heute technischen Möglichkeiten.

Als Milliardär hat er leider aber auch kein Verständnis dafür, dass auch er womöglich etwas zu reich ist, die Spreizung der Vermögen und Einkommen jedoch gar nicht so obszön sein müssen, um trotzdem einen Anreiz für Wettbewerb und Leistungsbereitschaft zu bieten.

Einen solchen Kapitalismus halte ich daher auch für pervers beziehungsweise das ganze System, das so etwas ermöglicht, erlaubt und toleriert.

Für mich gibt es noch etwas dazwischen, zwischen Marxismus/Sozialismus und dem Kapitalismus, den wir aber fast überall auf der Welt derzeit noch haben. Am schlimmsten übrigens ausgerechnet in Ländern der Dritten Welt und in Schwellenländern.

Spinner wie Sanders braucht allerdings auch niemand, auch nicht in den VSA. Leider sind es aber oft Extremisten, die darum ebenso extrem und vehement nach der Macht greifen und sie deshalb dann auch bekommen. Für meine Überzeugung eine Negativauslese.

 

nom de guerre

7. Juni 2020 10:23

Da ich von Trump nicht viel erwartet habe, habe ich den Vorteil, nicht enttäuscht sein zu müssen. Festhalten lässt sich, dass er im Gegensatz zu dem Friedensnobelpreisträger vor ihm darauf verzichtet, andere Länder ins Chaos zu stürzen. Das ist doch schon mal was.

Tannenberg

7. Juni 2020 11:03

Man kann als Intellektueller über die verbalen Unzulänglichkeiten eines hemdsärmeligen Machers herziehen, muss man aber nicht. Und man sollte es gerade in der heutigen Zeit nicht in Bezug auf Donald Trump machen. Sympathie hin oder her. In der westlichen Welt tobt seit Jahrzehnten ein Kulturkampf. Sie schreiben, dass „Donald Trump  sich zum größten Schaden des rechten Lagers“ entwickelt hätte. Das ist ja eine krude These. Wäre sehr interessiert daran zu erfahren, welche alternativen konservativen Persönlichkeiten Sie im Auge haben, um das rechte Lager auf Vordermann zu bringen. Trump ist der einzige westliche Politiker, der die Dinge beim Namen nennt, der Konsequenzen zieht und die Macht hat, diese auch durchzusetzen. Da man sich keinen konservativen Anführer backen kann, sollte man denjenigen unterstützen, der im Angebot ist. He is he last man standing. Ich hoffe sehr, dass er die kommende Wahl gewinnen wird, denn nach ihm werden für die Patrioten der westlichen Welt die Lichter noch schneller ausgehen. Dann werden die linksgrünen Bolschewisten endgültig übernehmen. Und der Waldgang wird noch einsamer.

Franz Bettinger

7. Juni 2020 11:20

Diesen Artikel könnte auch @Thomas Martini geschrieben haben. Er ist schonungslos + hoffnungslos. 

@Jürgen hat es erwähnt: Das Ass im Ärmel hat Trump immer noch nicht ausgespielt: die Aufarbeitung von 9/11 (und der vielen anderen Schurkereien wie Irak, Libyen, Syrien ...), die große Abrechnung mit den Drahtziehern. Warum geschieht das nicht? Weil es nicht genügt, Recht zu haben? Weil man vor allem die Bataillone haben muss, das Recht auch durchzusetzen? Hat Trump nicht das Militär auf seiner Seite? Reicht das nicht?

Danke für @Hartwigs (22:35) aufmunternde Worte! 

RWDS

7. Juni 2020 12:08

Ich habe das Gefühl Poensgen macht den gleichen Fehler wie der Gros der Systemmedien in Deutschland. Seine Wunschvorstellungen auf einen Donald Trump übertragen.

Trump ist nicht dafür da die linke Hegemonie zu brechen, oder den Krebs Linksliberalismus aus dem Fleisch der westlichen Welt zu schneiden.

Warten wir mal ab. Sollte Donnie tatsächlich den Wahlkampf verlieren, fängt die Sache doch erst an interessant zu werden. Denn dann werden die Republikaner sich nicht mehr halb-beschämt abwenden, dann heißt es volle Attacke auf den Demokratenopa. Sollte Trump weitere 4 Jahre bekommen, sehe ich einigen Widerstand kraftlos werden.

Spielt für uns auch keine große Rolle, da wir hier tiefer in der Misere stecken, als es die Amerikaner tun. Trump mag angetreten sein, den Sumpf auszutrocken, ohne dahingehend erfolgreich gewesen zu sein. Wir haben niemanden, der überhaupt einmal den Sumpf benennen würde.

Lotta Vorbeck

7. Juni 2020 12:22

@Der_Juergen - 6. Juni 2020 - 11:22 PM

"In anderen Worten, er hätte eine nationale Diktatur errichten können - die einzige Alternative zum Untergang der USA."

---

Er tat's nicht.

Seine Ankündigung die Madame Clinton hinter Gitter zu bringen blieb folgenlos.

Der Mauerbau an der Südgrenze kam binnen fast vier Jahren auch nicht wirklich voran.

Als ein sichtbar Getriebener ließ er sich seine mühsam erreichten wirtschaftlichen Erfolge durch eine von den Herren Gates & Fauci arbeitsteilig gesteuerte Kampagnie zerstören.

Die in Syrien und in Afghanistan laufenden Kriege hat er nicht beendet.

Das Gefangenenlager Guantanamo besteht weiterhin.

Unter seiner Ägide wird die Fertigstellung von North-Stream 2 verhindert.

Es gibt Leute, die behaupten, Donald Trump sei die Aufgabe zugedacht, die WASP-geprägten, weißen USA in den totalen Niedergang zu führen. Poensgens Analyse der Vorgänge in "Gods Own Country", weist ebenfalls in diese Richtung.

Was man Trump zugute halten kann: Bisher hat er keinen neuen Krieg begonnen.
 

heinrichbrueck

7. Juni 2020 12:31

@ Laurenz / „Ich wundere mich, daß er überhaupt noch lebt.“

In der Politik gibt es keine Wunder. Wer sich wundert, zeigt falsche Voraussetzungen. Das Weltbild anpassen, dann gehen die politischen Wunder weg. Welche Ziele werden verfolgt?

Schon die Vorstellungen über Demokratie, „freie und gleiche Wahlen, das Mehrheits- oder Konsensprinzip, Minderheitenschutz, die Akzeptanz einer politischen Opposition, Gewaltenteilung, Verfassungsmäßigkeit, sowie Schutz der Grund-, Bürger- und Menschenrechte“, sind ein Konzept gutklingender Formulierungen, stehen aber den politischen Zielen nicht im Weg. Es macht den Herrschenden doch nichts aus, wenn der Wähler überrascht wird, seine Vorstellung von der Welt formuliert, und den politischen Vorgängen nicht folgen kann. Solange der Wähler denkt, immer unzutreffenderweise, der Herrscher wäre darauf angewiesen, von ihm gewählt zu werden, wird es seitens der Macht keine großen Verwunderungen geben.

zeitschnur

7. Juni 2020 12:42

@ nom de guerre

Ich stimme Ihnen zu!

Wahrheitssucher

7. Juni 2020 13:39

@ Humboldt

Zu Trump: Zustimmung zu Ihren Äußerungen. Seine etwaige Eitelkeit und Gefallsucht mögen sich auch vor diesem Hintergrund erklären.

 

Und da ihn alle quasi verteufeln, fällt mir doch der Altmeister ein:

„Macht mir den Teufel nur nicht klein.  Ein Kerl, den alle Menschen hassen, der muss was sein.“

 

P.S. Wo bleibt auch nur die etwaige Hoffnung, wenn er fällt?

Lotta Vorbeck

7. Juni 2020 15:56

@RWDS - 7. Juni 2020 - 12:08 

Die US-Democrats und ihre Mitstreiter in Medien und Konzernen haben wenig realistische Chancen, in den 2020-Wahlen auf »normalem« Weg gegen Trump zu gewinnen. Deren »Hoffnung« Joe Biden wirkt täglich gebrechlicher ... es würde gerade noch fehlen, dass Biden die Flucht nach vorn zu ergreifen versucht und dazu aufruft, offen über »mental problems« zu reden. (Ja, Sie ahnen es, und Sie ahnen es richtig: Dies ist 2020 und Biden hat genau das getan: @joebiden, 5.6.2020.) – Man hofft, man hofft so sehr, dass jene Paranoia falsch ist, wonach gewisse Kreise versuchen wollen, Trump durch einen Antifa-gestützten Quasiputsch abzusetzen, Biden einzusetzen und nach wenigen Tagen oder Wochen aus kaum bestreitbaren gesundheitlichen Gründen durch seinen noch zu bestimmenden ultra-globalistischen Vize zu ersetzen.

Eine von Donald Trump selbst verbreitete Bild-Spruch-Montage lässt den US-Präsidenten dies sagen:

„In Wahrheit sind sie nicht hinter mir her, sondern hinter Euch – ich stehe nur im Weg.“ (@realDonaldTrump, 19.12.2019, meine Übertragung)

Dushan Wegner

 

Andreas Walter

7. Juni 2020 18:53

http://www.pi-news.net/2020/06/muenchen-25-000-demonstranten-dichtgedraengt-bei-blacklivesmatter/

Sollten die Zahlen richtig oder auch nur halbwegs richtig sein zeigt das doch, wer in Deutschland letztendlich die Kontrolle hat und auch Merkel darum lediglich kuscht.

Weder Trump noch Merkel noch sonst jemand im Westen kann sich doch erlauben, noch hat er wahrscheinlich überhaupt die Macht der Exekutive dazu, diese Leute zu disziplinieren, in Schranken zu weisen.

Es läuft daher so oder so immer eine Agenda, die nichts mit Demokratie zu tun hat, oder mit wer im Parlament die Mehrheit hat. NGOs und die Presse haben das Sagen, bestimmen, wer steigt und wer fällt, was richtig oder falsch, was wahr oder unwahr ist.

Man muss daher nur genug Leute auf die Strasse bringen (so wie auch die SA) oder zu massenhafter Grenzüberschreitung (oder auch Ansiedlung) ohne Waffen bewegen, um damit unumstössliche Fakten zu schaffen.

Trump ist daher auch nur eine Marionette, die sich auch nur in einem bestimmten Rahmen bewegen, bestimmten Aufgaben nachkommen darf.

Uns lässt man doch auch nur am Leben und ein bisschen machen damit sie jemand haben, mit dem sie die Mehrheit verarschen können. Wie sind für die darum nützliche Idioten. Gäbe es uns nicht, würden halt V-Leute die Aufgabe dann komplett übernehmen.

 

ede

7. Juni 2020 19:15

Schwach, Herr Poensgen. Politik ist die Kunst des Möglichen, nicht des Wünschenswerten, leider nicht mal des Notwendigen. Dafür, dass er das Mögliche nicht mit hohen persönlichen Einsatz und Risiko angeht, haben Sie keine überzeugenden Belege vorgetragen. Er muss jetzt die Wahl gewinnen, nur das ist der Maßstab.

Trump ist vielleicht die letzte Chance. Wir tuen gut daran, das zu erkennen. 

Simplicius Teutsch

7. Juni 2020 20:24

Thema Trump: Aufschlussreich und erträglich ist die ARD-Phoenix-Runde von heute Nachmittag, 7.6., gewesen. Erträglich, weil der Redakteur - ich will ihm durch Lob nicht schaden, aber sage es trotzdem – überraschend objektiv war, und ansonsten waren die Diskussions-Plätze drei zu eins gegen Trump besetzt.

Jedoch der Einzelkämpfer in der Runde und Republikaner-Vertreter George Weinberg, von Beruf ein amerikanischer Bauunternehmer(!?), argumentierte als Trump-Verteidiger wohltuend gelassen, sachbezogen und selbstbewusst aus einer psychisch uneinnehmbaren Defensive heraus.

Aufschlussreich, - weil der Schwarze (mit dem deutschen Bundesverdienstkreuz ausgezeichnete) Ron Williams die unversöhnliche, hypermoralische Überlegenheitshaltung über Trump und seine Anhänger, wie sie in SPIEGEL-Deutschland täglich in die Hirne der Menschen eingeimpft wird, eindrucksvoll exemplifiziert. Ich nehme an, die Leser hier erfahren das ebenso im täglichen Leben, dass in Deutschland der allergrößte Depp und Looser, der in seinem Leben kaum etwas auf die Reihe bringt, davon überzeugt ist, wenn er nicht gerade rechts ist, dass er moralisch haushoch über Donald Trump steht, und Trump der größte infantile, verlogene Trottel aller Zeiten ist, brandgefährlich für sein Land und die Welt noch dazu. Das ist das feste Image von Donald Trump in den deutschen Mainstream-Medien (und bei CNN, etc.). - Wer will da Trump noch verteidigen?

Wahrheitssucher

7. Juni 2020 23:27

@ ede

Sie haben es auf den Punkt gebracht!

Laurenz

8. Juni 2020 17:42

Nochmals gewartet, was wer hier so schrieb. Die Analyse des Artikels ist in der Feststellung ok, aber in der kurzen Urteilsfindung, wie die meisten Beiträge ('tschuldigung wegen des kleinen Rundumschlags) völlig der Realität ferne. Zwar ist Trump Milliardär & Unternehmer, aber ein schlechter. Nach seinen 3 Pleiten verdiente er sein jetziges Vermögen maßgeblich mit staatlichen Fördermitteln. Sein größtes Pfund ist die Außenwirkung, die PR. Aber, inklusive meines Freundes @Franz Bettinger, was jeder hier so meint, was Trump tun könnte oder sollte, bleibt absurd. Wenn Trump etwas tun kann, macht er es auch. Von daher sieht man an den Ergebnissen aktueller us-amerikanischer Politik was geht & was nicht. Und damit meine ich nicht, was im Relotius oder in der AbgeFAZt steht, eher was Analysten oder Dirk Müllers Redaktion so schreiben.

Und @RMH .... Ihre Kollegin, Frau Künast (Grüngefärbte), hat sich im Reichstag doch offiziell darüber beschwert, daß die Antifantasten nur Jahres-Verträge aus Steuermitteln erhalten. Da ist nichts mit Geruch, es stinkt bis zum Andromeda-Nebel.

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