Sonntagsheld (164) – Das tote Lächeln der Lehmanns

Zeitzeugen zum Volkstrauertag

 Gastbeitrag

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Zeit­zeu­gen zum Volkstrauertag

Ich habe heu­te ein Video gese­hen, das ist eigent­lich unglaub­lich. Ver­öf­fent­licht wur­de es auf dem Twit­ter­ka­nal des Regie­rungs­spre­chers Stef­fen Sei­bert. Es trägt den Titel „Beson­de­re Hel­den“ und, was soll ich sagen: Das war wohl das ers­te Video der Bun­des­re­gie­rung, das mich bis ins Inners­te berührt hat.

In dem Film (eigent­lich sind es sogar zwei Spots) tref­fen wir die Leh­manns. Ein älte­res Ehe­paar –  sie, Lui­se, Asia­tin, er, Anton, Deut­scher – wel­ches in einer groß­el­ter­lich-dan­dy­haf­ten Woh­nung sitzt und im Stil eines Zeit­zeu­gen­be­rich­tes von sei­ner Stu­den­ten­zeit im Jahr 2020 und „der Zwei­ten Wel­le“ erzählt.

Man könn­te Gevat­ter Leh­mann auf den ers­ten Blick auch für einen geal­ter­ten 68er-Opa hal­ten, wie er da mit selbst­ge­rech­tem Blick und Tweed­sak­ko auf dem Sofa hockt und vor einem epi­schen Sound­tep­pich vom Schick­sal sei­ner Genera­ti­on schwa­dro­niert. Es geht wohl um Coro­na, man erwar­tet also eine rüh­ren­de Sto­ry über selbst­lo­ses Ein­kau­fen für das Groß­müt­ter­chen, eine Ret­tungs­ak­ti­on für die ört­li­che Stamm­knei­pe und irgend­wel­che dum­men Tele­fon­kon­fe­ren­zen; aber die Poin­te ist eine ande­re. 

Denn die Leh­manns haben 2020 genau das getan, was die Bun­des­re­gie­rung von ihnen erwar­tet hat. Näm­lich gar nichts. Und das macht sie in den Augen der Fil­me­ma­cher zu Helden. 

Wer sind also die­se Hel­den, derer unser Land bedarf? Wenn man den Spots glau­ben darf, vor Allem mul­ti­eth­ni­sche Stu­denten­pär­chen, die „wie die Wasch­bä­ren“ „schim­meln“ und „gam­meln“ und gar nicht mehr aus dem Schlaf­an­zug herauskommen.

In einer regel­recht iko­ni­schen Sze­ne sieht man zum Bei­spiel die jun­ge Lui­se Leh­mann, wie sie unter­legt vom schwel­len­den Pathos der Kon­ser­ven­mu­sik das Fens­ter ihrer Wohn­ein­heit zuschließt und mit zar­ten, wei­ßen Sei­den­vor­hän­gen die Son­ne aus­sperrt, bevor sie sich erleich­tert wie­der Ihrem im Bett lun­gern­den Ehe­ge­spons zuwen­det. Die­ser liegt Fast­food kau­end in den Laken und salu­tiert ihr grin­send zu, im Hin­ter­grund läuft der Fernseher.

Um ihren Lebens­un­ter­halt müs­sen sich die bei­den offen­bar kei­ne Sor­gen machen, auch nicht um den Ein­zel­han­del, oder über­haupt sonst irgend­wen.  Denn alles was sie für ihre gro­ße Hel­den­tat brau­chen, bekom­men sie von inter­na­tio­na­len Groß­kon­zer­nen mund- und matt­schei­ben­ge­recht ange­lie­fert. Ihr ein­zi­ger Sinn, die gro­ße schick­sals­haf­te Auf­ga­be ihres Lebens ist der Kampf gegen „die unsicht­ba­re Gefahr, die nicht nur unser Land, son­dern die gan­ze Welt bedroh­te“. 

„Unse­re Couch war die Front und unse­re Geduld war unse­re Waf­fe“ – die zwei Spots zie­hen ihren gan­zen Witz dar­aus, dass die­ser Satz ernst­ge­meint und eigent­lich gar nicht lus­tig ist, weil er den Schritt vom Men­schen­le­ben hin zum insek­to­iden Vege­tie­ren mit dem toten Lächeln der Leh­manns voll­zieht. 

In sei­ner dys­to­pi­schen Wucht ist die­ses Mach­werk so iro­nisch-uniro­nisch, so böse, lebens­feind­lich und droh­nen­haft unter-mensch­lich, dass es schon fast einer Befrei­ung gleich­kommt: 

End­lich mal kei­ne Auf­nah­men der sonst so ange­prie­se­nen „Home­work­outs“, kei­ne Sze­nen von hei­mi­schen Back­ex­pe­ri­men­ten, oder dem Ein­kauf mit Min­dest­ab­stand und selbst­ge­näh­tem Mund­schutz. Es gibt wirk­lich nur noch zwei belie­bi­ge Huma­nap­pa­ra­te in ihrer Wohn­kap­sel, die nichts tun, außer Ken­tu­cky Fried Chi­cken, Coca Cola und Net­flix zu konsumieren.

Heu­te ist Volks­trau­er­tag. Und wenn jemand jetzt auf die­ses Video zeigt und mir erzählt, dass es Men­schen an der Spit­ze die­ses Staa­tes gibt, die unser Volk und alles was es aus­macht zer­stö­ren und ver­nich­ten wol­len, dann glau­be ich ihm und wer­de wütend.

Aber dann muss ich doch lachen, wenn ich sehe, dass man die ollen Leh­manns aus­ge­rech­net nach Chem­nitz gesetzt hat. Das haben sich die Macher wohl als gewief­ten Sei­ten­hieb vor­ge­stellt, in Wirk­lich­keit bleibt es doch ein Ein­ge­ständ­nis: Da hat etwas weh­ge­tan, da hat ein Schlag geses­sen, da ist eine Wun­de im feis­ten Wanst der Bun­des­re­pu­blik noch nicht ver­heilt. Gut so. 

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Kommentare (47)

RMH

15. November 2020 22:02

Diese Spots sind wahrhaft ekelhaft. Billigstes Product-Placement (oder in deutsch: Schleichwerbung) von KFC und Cola und eine Welt, die es auch trotz Corona eigentlich gar nicht gibt. In Wahrheit arbeitet die Masse, die Kinder gehen zu Schule. Die neue soziale Frage ist eher, wer bekommt Staatsknete und darf Homeoffice, und wer darf ganz real den Müll abräumen. Wer (außer Rentner und Arbeitslose) kann - ohne gefeuert zu werden - einfach zu Hause bleiben und nix machen?

Gerade, Sonntag Abend, wird der "Great Reset" ganz offen bei Anne Will diskutiert. Die Hosen sind runter, der Kaiser ist nackt. Schwafle keiner mehr was von Verschwörung. Eine Verschwörung hat das Element der Geheimhaltung. Alles geht offen vor ...

Nordlicht

15. November 2020 22:25

Wie blöd muss eigentlich der Herr Seibert sein, dass er dieses ihn und seine Kamarilla entlarvende Menschenbild auch noch verteilt?

anatol broder

16. November 2020 03:19

es sind tatsächlich ganz normale werbefilme für lebensmittel: kentucky fried chicken (kfc) und coca-cola. kfc gehört pepsi, dem grössten gegner von coca-cola. da getrennt abgerechnet wird, müssen es zwei videos sein.

dagegen wird die deutsche bundesregierung, solange sie selbst einen beachtlichen medienkonzern betreibt, nie werbung für netflix machen.

das dargestellte universum trägt die handschrift von kfc. sie lassen in ihrer werbung gerne den ewig betagten colonel sanders in erinnerungen schwelgen. die versiffte studentenwohnung inklusive der mutter, die sich um saubere wäsche kümmert, kennt man in deutschland auch schon.

luise lehmann musste nicht nur eine andere hautfarbe als anton haben, sondern auch in einem umfeld voller drucksachen natürlich erscheinen. deshalb durfte die schwarze bloggerin sharon die rolle nicht spielen.

thüringen als ort hat für coca-cola eine klare bedeutung. der freistaat ist nämlich einer der wenigen flecke auf der erde, wo deren cola nicht das meist verkaufte cola-getränk ist. diesen platz nimmt dort vita-cola ein.

Maiordomus

16. November 2020 08:28

Ich halte diesen Werbespott für den absoluten geistigen Tiefpunkt irgendeiner Regierung in der Bundesrepublik Deutschland. 

Der_Juergen

16. November 2020 10:01

Einer der bisher besten Wessels-Artikel, auch sprachlich. Voll ins Schwarze trifft auch der Kommentar von @RMH. Das abscheulichste Regime, das Deutschland je hatte (welches von all den früheren wollte das deutsche Volk abschaffen?), quält seine Untertanen mit Maskenterror, lässt aber selbst die Maske endgültig fallen. Es will über Sklaven, über Zombies, regieren, natürlich vorzugsweise über gemischtrassige. Der globalistische Ideologe Jacques Attali hat vor vielen Jahren in seinem Buch "Une breve histoire de l'avenir" alles laut ausposaunt. Man darf den Verbrechern also nicht vorwerfen, uns im unklaren über ihre Pläne gelassen zu haben.

Glast

16. November 2020 10:34

Hier steigt eine Wolke von Fäulnis auf.

Aber für Millionen quikender Deutscher (versammelt um riesige Tröge) duftet es nach Rosen. 

Und man selbst steht wieder mal wie so oft fassungslos daneben ... und im Abseits.  

Gotlandfahrer

16. November 2020 10:55

Von keiner Regierung möchte ich geduzt werden. 

Und von keinem Medienschaffenden möchte ich die Oral-History-Videoformate verwendet sehen, die dafür stehen, Zeitzeugen aus übermenschliche Belastungen erfordernden Epochen berichten zu lassen, um Popkornfressen mit historischen Bewährungsproben gleichzusetzen.  Nicht nur verhöhnt der Missbrauch dieser Erzählform jeden, der über dieses Format wirklich etwas zu erzählen gehabt hatte - es verhöhnt jeden, der heute mehr aushalten muss, als zum Rumbumsen auf dem Sofa verurteilt zu sein. Es verhöhnt sogar den Popcornfresser, denn der Film will das Madendasein ja schönreden, wobei die ironische Bezugnahme auf Heldentum selbst dem regierungsfrömmsten Millenniumswichtel klarmacht, dass er eben KEIN Held ist.

Selbst der robotische Pizzabote wird zum "Deplorable", also einem nützlichen, aber durch Outdoor-Infektion jederzeit auch opferbaren, identitätslosen Erfüllungswerkzeug.

Die Macher dieses Durchhaltefilmchens, die immerhin so viel Grips haben, um die Dramaturgie typischer oral History Sequenzen nachahmen zu können ("22, in diesem Alter will man doch feiern...", "doch das Schicksal dieses Landes lag plötzlich in unseren Händen"), sind mit ihrer sarkastischen Allverachtung letztlich sogar Regierungsspötter:  Denn was sind das für Regierende, die außer Duzen und Zuhause-Einsperren nichts mehr zu sagen haben?

Laurenz

16. November 2020 11:36

Vielen Dank TLW,

hatte echt wieder was zu lachen. Das meinen die in Berlin doch nicht im Ernst. Seibert testet doch nur den aktuellen IQ des Wahlvolks und die Linientreue etwaiger Journalisten-Darsteller. Da die BLindenstraße auch im Laufe der Jahrzehnte abgewirtschaftet hatte, macht man als Deppen-TV-Stern halt denselben Müll für das Politbüro weiter. 

Die Darstellung mit Asia-Snack gibt Berlin, wie so oft, der Lächerlichkeit preis. Hätten wir statt 2 Mio. Orientalen und Afrikaner 2 Mio. Chinesen und Vietnamesen aufgenommen, müßten wir tatsächlich hier mal wieder in die Hände spucken, um mitzuhalten. Vietnamesen sind die erfolgreichste Minderheit in der westlichen Welt.

Wir sollten den Genossen Seibert zum ersten Ehren-Foristen der SiN ernennen.

nom de guerre

16. November 2020 12:19

Die eigentliche Pointe dieser beiden Filmchen liegt für mich in der gediegenen Wohnung, die die alten Lehmanns bewohnen. Rund 60 Jahre nach dem Great Reset.

Der Rest – nun ja, wer in den vergangenen 7 Tagen beobachtet hat, wie hysterisch dieser Staat auf erwachsene Demonstranten reagiert, die im Gegensatz zur noch vor einem Jahr hofierten pseudorebellischen Klimajugend tatsächlich gegen die Regierung protestieren, sollte sich nicht wundern, wenn dieselbe Regierung eine passive, ungepflegte Lusche, die macht, was man ihr sagt, nämlich nix, und vom ganzen Nixmachen so erschöpft zu sein scheint, dass sie sich von ihrer Freundin sogar noch die Pizza holen lassen muss, als leuchtendes Vorbild hinstellt. Aber dennoch: das ist ein widerliches Machwerk, nicht zuletzt zum gestrigen Datum. Das Menschenbild, das daraus spricht, die Ignoranz gegenüber den massiven negativen Folgen des Lockdowns ist erbärmlich.

Eine weitere Version findet sich hier:

https://twitter.com/RegSprecher/status/1328246426111885312

Ich frage mich aber, wen die damit eigentlich anzusprechen glauben. Der kalteravioliessende junge Mann im letzten Video überschreitet die Ekelgrenze durchaus, wer möchte sich denn mit so jemandem identifizieren?

Gustav Grambauer

16. November 2020 12:54

Wort des Jahres 2020: Erlebnisgeneration.

- G. G.

anatol broder

16. November 2020 14:26

die serie geht weiter. das dritte filmchen ist eine botschaft von unilever. ihnen gehören die marken lipton und knorr, die den jungen helden am leben halten.

sollten meine vermutungen zutreffen, werden wir bald nestle sehen. ich erwarte ein homosexuelles paar, das sich von wagner-pizza und nescafe ernährt.

anatol broder

16. November 2020 15:31

@ nom de guerre 12:19

die Ignoranz gegenüber den massiven negativen Folgen des Lockdowns ist erbärmlich.

sollten meine oben dargelegten vermutungen zutreffen, zeigt die bundesregierung alles andere als ignoranz. es ist ihre vorbereitung auf die absehbare hungernot. die essensmarken würde man selbstverständlich nur an die treuen untertanen verteilen. denn für die stalinisten in der regierung ist holodomor eine legitime erziehungsmethode.

zur weiteren entwicklung gemäss meiner hypothese verweise ich auf den spielfilm soylent green, der im jahr 2022 spielt.

Waldgaenger aus Schwaben

16. November 2020 15:34

Die „ikonografische“ Szene mit dem Zuziehen des Vorhanges, ist ein, wahrscheinlich unbewußtes, Zitat aus alten Hollywoodfilmen. Als Sexszenen noch nicht dargestellt werden durften (und Babys noch boomten), wurden diese Szenen verschlüsselt. Die Frau zog den Vorhang vor einem offenen Fenster zu, beide schlüpften, züchtig bekleidet mit Schlafanzügen, ins Bett. Dann Kameraschwenk zurück auf den Vorhang. Der hing nun nicht mehr schlaff nach unten, sondern wogte aufgebläht im Wind. Zensur verbessert den Stil!

Interessant, daß der Autor, ohne Kenntnis dieses Hintergrunds(?), diese Szene im besprochenen Filmchen als Schlüsselszene erfaßt hat. Spricht für den Autor und für den Filmemacher.

Im Filmchen schwenkt die Kamera nicht auf den Vorhang zurück, auch das eine Aussage, vielleicht sogar die zentrale des Subtexts: Unsere Zeit sei klinisch steril, wie der weiße Seidenvorhang! Verschwendet nicht die Zeit mit Aktivitäten, die nichts zum Bruttosozialprodukt beitragen, sondern konsumiert billige Massenprodukte: Netflix, Cola und KFC.

In der Eingangsszene sind folglich auch keine Kinder oder Enkel zu sehen, mit denen das alte Paar Lehmann die Erinnerungen teilt.

Maiordomus

16. November 2020 15:43

Würden wirklich alle aufs Sofa liegen und zu Hause Popcorn "fressen", hätten wir den Generalstreik, der jedes Regime zum Erliegen bringt. - In der Schweiz musste dieser Tage Polizist einen bei Streit unter den Zug geratenen Jugendlichen maskenfrei mit Mund-zu-Mund-Beatmung zu retten versuchen. S o l c h e  Risiken sind zur Corona-Zeit erforderlich. Der Zynismus des Werbe-S p o t s ist  unübertrefflich. Ein Hohn: Muslima (?), die offenbar dem  Sofahelden was vorbeibringt.

@_derjürgen. April 1945 erklärte ein amtierender Machthaber, das deutsche Volk habe Weiterleben nicht verdient. Ein eingebürgerter Ausländer rechtfertigte damit Völkermord auch an Deutschen. Es war für Speer immerhin zu viel. Sicher bestand grosse Mehrheit der System-Mitläufer wie bei den Muslimen, Kommunisten und Katholiken keineswegs aus Kriminellen, sondern aus im Prinzip anständigen Bürgern.

Christian

16. November 2020 16:12

Vor allem im englischen Sprachraum war und ist häufig zu lesen "too white" - und damit die Verdrängung der Volkseuropäer funktioniert, läuft eben die entsprechende suggestive Propaganda.

Apropos Corona und Folgen - wie wär's mit folgender versuchter Begriffsbestimmung? -

Die Coronaneurose ist eine Geisteskrankheit, die von den Medien übertragen wird - die Pandemie ist den Köpfen, sprich die medial induzierte Massenneurose und extreme Überbewertung der Gefährlichkeit des Virus sind gesellschaftsgefährdend und aufgrund ausgelöster irrationaler Maßnahmen indirekt auch anderweitig gesundheitsschädlich. Wer dem Coronawahn besonders stark verfallen ist, bezeichnet geistig Gesunde als Leugner. Gewöhnlich wird die Coronaneurose von irrationalen Handlungen und manchmal von Haß gegen Andersdenkende begleitet. Die irrationale Gruppenbildung, die völlige Leichtgläubigkeit gegenüber den medial präsentierten Autoritäten, die Angst selber zu hinterfragen und schlußzufolgern, die Weigerung divergente Standpunkte anzuhören oder gar abzuwägen, zeichnen den Coronaneurotiker aus.

Christian

16. November 2020 16:17

(2) Coronaneurotiker fühlen sich unter Mitmenschen nur hinter einer Maske sicher, die sie zu einem gesichtslosen Untertan macht. Das Einbüßen der Mimik als eines bedeutenden Bestandteils menschlicher Kommunikation wird aufgrund überlagernder irrationaler Ängste und medialer Suggestion nicht mehr als störend oder entwürdigend empfunden; daß Kinder in der Schule kein Lächeln mehr sehen, wird hingenommen. Der Coronaneurotiker setzt der aufgezwungenen unmenschlichen Manipulation der sozialen Umgangsformen und der Beschneidung der Bürgerrecht kaum oder keinen Widerstand entgegen -- wenn er sie nicht sogar begrüßt. Der Blick über den Maskenrand ist auf die herrschenden Autoritäten fixiert. Steigert sich die Coronaneurose zur Coronapsychose, können von diesen Fanatikern (lunatic fringe) Äußerungen bis zur Forderung nach der Überwachung geistig Gesunder in ihren Privatwohnungen erhoben werden. Daß die ganz große organisierte Kriminalität die Coronaneurose als möglich machenden Hebel zur Durchsetzung einer ansonsten völlig inakzeptablen Agenda verwendet und dementsprechend fördert, macht die Akzeptanz einer pathologischen Erklärung so schwierig.

Gustav Grambauer

16. November 2020 16:23

Verstehe bei manchen die Miesmacherei nicht. Der Kern der Verhöhnung müßte die Abhärtungsfraktion / die Der-Jugend-gehts-zu-gut-Fraktion / die Graubrot-und-Wasser-Fraktion bei SiN doch eigentlich jauchzen und frohlocken lassen.

Bitte Bilder zu "grosseltern + krieg + ziehen + sofa + schafft das" googeln.

Gebe nur zu bedenken, daß es sich bei Muttis Parole "Wir schaffen das" lediglich um die deutsche Version des "Ah! Ça ira" der Sansculotten aus dem Terreur handelt.

- G. G.

Christian

16. November 2020 16:42

Korrektur; es sollte heißen:
"Pandemie in den Köpfen"

nom de guerre

16. November 2020 17:05

@ anatol broder

Hmm. Das ist eine bedenkenswerte These und man sollte heutzutage nichts mehr ausschließen. Aber wie passen die alten Leute und ihre Umgebung dazu? Die sehen nicht aus, als hätten sie mehr durchgemacht als in jungen Jahren zwangsweise auf dem Sofa rumlungern zu müssen.

Ich kenne Soylent Green. Da gibt es aber keine Wagner-Pizza, auch nichts von Knorr oder Nestle, sondern komische Chips, bei denen sich herausstellt, dass sie aus „people“ gemacht werden. Will heißen, ich sehe ferner nicht, wie Lebensmittelkonzerne, noch dazu solche, die, wie KFC, im Grunde überflüssiges Zeug herstellen, in eine Hungersnot hineinpassen.

limes

16. November 2020 17:59

Ikonologisch verweist der Clip mit der asiatischen »significant other« auf das ausgedehnte bed-in von John Lennon und Yoko Ono im Amsterdam Hilton. Wahrlich heldenhafte Vorbilder in harten Zeiten, denn:

»Christ you know it ain't easy

You know how hard it can be …«

limes

16. November 2020 18:01

@ anatol broder

Ihre Vermutung einer »vorbereitung auf die absehbare hungernot« ist weitgehend. Was mir aber dieser Tage im örtlichen Lebensmittelmarkt auffiel, war der ruppige Ton eines mit »Corona«-Benimmregeln gespickten Plakates, in dem die Kundschaft auf ihre Pflichten hingewiesen und zum Respekt gegenüber dem Personal aufgefordert wird: »… andernfalls müssen wir Sie aus dem Haus weisen«.

König Kunde scheint vom Thron gestoßen zu sein und mutiert zum Bittsteller, der froh sein kann, wenn er etwas abkriegt.

Gracchus

16. November 2020 18:39

Die Filmchen sind von Joko & Klaas und sind wohl ironisch gemeint. Die Botschaft wird dadurch paradox: Glaubt, was wir selbst nicht glauben.

Niekisch

16. November 2020 19:30

Dreckige Politik führt halt zu dreckigen Verlautbarungen...

Niekisch

16. November 2020 19:36

Wer gedenken will: 

https://diskuswerfer.wordpress.com/2012/11/15/der-soldat-mit-den-roten-haaren-zum-bevorstehenden-volkstrauertag/

Maiordomus

16. November 2020 19:42

@PS. Habe unterdessen den 2. Teil des Werbefilms gesehen; die dienende Frau scheint keine Muslimin zu sein, aber eine Asiatin, die sehr sanftes Deutsch spricht; "wir schimmelten zu Hause rum", und es wird dann gezeigt, wie die beiden im Bett Pommes Chips zu sich nehmen und dort gemeinsam Deutschland retten in jener schrecklichen Zeit. Das Ehepaar ist zumal ein antirassistischer Normalfall in 50 Jahren oder auch von jetzt, ausser dass heute diejenigten, die Deutschland über Wssser halten, ihre Tage mit Arbeit verbringen. Als Zeitzeugenfilm vor allem ein grosser Trost für diejenigen heute, die nun mal  über keine vergleichsweise idyllische Partnerschaft verfügen. Noch apannend wäre ein Film gewesen über häusliche Gewalt zu Zeiten von Corona mit einer weiblichen diesbezüglichen Erzählerin. 

AndreasausE

16. November 2020 22:57

Maiordomus, 16. November 2020 08:28

"Ich halte diesen Werbespott für den absoluten geistigen Tiefpunkt irgendeiner Regierung in der Bundesrepublik Deutschland."

 

Spott ist sehr treffend, aber geistigen nicht. Die Filmchen erreichen genau ihr Zielpublikum, nämlich die, die auch heute-show und Böhmermann und all die anderen Systemklamaukeusen mögen. Kurz, das linksgrüne Spektrum. Die finden das bestimmt durchweg affenmegageil, höhö. Dahingehend gut gemacht.

Es handelt sich aber um den absoluten moralischen Tiefpunkt irgendeiner Regierung in der Bundesrepublik Deutschland. 

anatol broder

17. November 2020 04:13

@ nom de guerre, limes

ich schliesse gerne die lücken in meiner darstellung. nun halte ich mich begrifflich an das ernährungssicherstellungs- und -vorsorgegesetz (esvg). insbesondere den abschnitt 1 setze ich als bekannt voraus. meine vermutung in zeitlicher abfolge:

  1. die bundesregierung erwartet eine versorgungskrise.
  2. die bundesregierung sucht nach grossen ernährungsunternehmen. dazu startet sie eine umfrage bei potentiellen empfängern der nahrungsmittel: was wollt ihr essen? das ist der zweck der filmchen.
  3. die versorgungskrise tritt ein.
  4. das esvg wird angewendet.

Franz Bettinger

17. November 2020 07:38

Ist es nicht seltsam, dass uns - unter dem Corona-Vorwand - Masken vorgeschrieben sind? Vermummung! Das war doch immer mit Bösem verbunden, weshalb es ein Vermummungs -Verbot gab. Heute: ein Vermummungs-Gebot. Was steckt dahinter? Ist die Maske echt nur eine Macht-Demonstration einerseits und ein Symbol des Gehorsams andererseits? Oder bezweckt man mit der Maske etwas Praktisches? Denn wer darf (oder muss) sich denn maskieren? Natürlich sind es die Regime-Büttel, Polizei und demnächst die SS-Äquivalente, also die 1000-fach eingestellten HiWis, die den Übergang in die NWO kontrollieren und möglichst reibungslos gestalten sollen, damit es keinen Aufruhr gibt, keine Demonstrationen, keine Versammlungen in und außerhalb von Häusern. Diese Schergen sollen Schrecken verbreiten + durchgreifen, siehe Australien. Dazu eignen sich Masken: die Identität der Täter zu verbergen. Ihr glaubt es nicht? Warten wir’s ab. Kann der Schuss auch nach hinten losgehen? Klar. Wie Guillotinen.

Laurenz

17. November 2020 10:55

@AndreasausE

Wäre vorsichtig mit solch pauschalen Aussagen über unsere Mitbürger. Sie können die Dämlichkeit unserer vor allem älteren Mitbürger bei den hervorragenden SiN-Wahlanalysen festmachen, wie auch an den Umfragen der Civey-Relotius-Leser, und hier desöfteren geistige Massen-Umnachtung testieren.

Die Spots, die Propaganda-Chef Seibert verkauft, haben es nicht nur auf die SiN geschafft, sondern auch auf Tichys & sind bei den Russen zerpflückt worden. Die Spots haben also eher eine politisch ungewünschte Reichweite erlangt. Auf Tichys, die eine Gratwanderung begehen, schreiben sogar namhafte Politiker, wie Kubicki, Friedrich & auch ein Herr Wolffsohn ist sich nicht zu fein, sich dort zu publizieren.

Daß sich die deutschen Konservativen einmal hinter jüdischen Mitbürgern verstecken müssen, kann wohl als Treppenwitz unserer Geschichte verstanden werden.

Die eigentliche Gefahr, die bei diesen Märchen-Spots hochkommt, ist die politische Selbsterkenntnis der realen Folgen von Covid-Maßnahmen, welche sich zukünftig zeigen werden. Im nicht Verfassungskonformen Neo-Politbüro (Staatsratsvorsitzende & Gauleiter) wollen die Gauleiter die zu erwartenden tatsächlichen Nachwehen bis zu den nächsten Wahlen vergessen lassen, während die Staatsratsvorsitzende versucht, das Ermächtigungsgesetz 2.0 bis zu den nächsten Wahlen durchzuziehen, ein eklatanter Interessenkonflikt.

Niekisch

17. November 2020 11:33

"Daß sich die deutschen Konservativen einmal hinter jüdischen Mitbürgern verstecken müssen, kann wohl als Treppenwitz unserer Geschichte verstanden werden."

@ Laurenz 10:55: Viele tun es auch freiwillig, um ein wenig an der Opfervolkrolle teilnehmen zu können. Genauso, wie die meisten Konservativen /Neuen Rechten sich hinter Trump verstecken, um den selbstzensierten eigenen Nationalismus auf seinen Fremdnationalismus zu projezieren, gefahrlos ohne Eigenes aufmucken zu können.

"Deutschland konnte nicht zu sich kommen, es wurde stets vom Westen beeinflußt und beherrscht, geteiltgehalten und kolonisiert" ( Ernst Niekisch, Der politische Raum deutschen Widerstandes, Berlin 1931, S.4 )

Laurenz

17. November 2020 12:40

@Niekisch

Die Zeiten Helmut Kohls, in denen Sie noch zu leben scheinen, sind lange vorbei und Birne, wie ihn die Linken nannten, sogar verfemt, weil er zu feige war, russisch Ostpreußen von Jelzin zurückkaufen.

Sie Selbst sehen Sich doch immer als Kämpfer in vorderster Front. Dann müßten Sie eigentlich wissen, daß der aktuelle Zeitgeist des Anti-Konservatismus eine andere Qualität erreicht hat.

anatol broder

17. November 2020 14:25

bundesinnenminister horst seehofer ernannte vor einer woche armin schuster zum neuen präsidenten des bundesamtes für bevölkerungsschutz und katastrophenhilfe (bbk). wenn die versorgungskrise eintritt, können sich die beiden hervortun. das bleibt nicht ohne auswirkung auf den nächsten bundeskanzler, gelten die beiden doch als gegner von merkel. hat seehofer sogar selbst die werbung bestellt?

***

(2 wochen vor der letzten bundestagswahl)

radio baden. wann haben sie das letzte mal gelogen?

armin schuster. nicht in diesem interview. ich lüge nie — das ist eine schwäche. wenn, dann schwindle ich. wenn es darum geht, meiner frau einen termin zu verkaufen, mache ich das manchmal. oder wenn ich nicht mehr kann — der politiker darf eigentlich nicht zugeben, dass er nicht mehr kann — dann schwindle ich schon mal.

(youtube, 0:34)

Gotlandfahrer

17. November 2020 15:13

Bestmögliche Antwort, großartig!!!:

https://odysee.com/@GFTV:6/besonderehelden-unser-antwortvideo:7

 

Gustav Grambauer

17. November 2020 17:47

Gotlandfahrer

"Antwortvideo"

... und, obwohl mit der Stimme eines Jüngeren, auch noch viel besser synchronisiert als "Lisa Lehmann" im Original-Clip. (Allein, daß die als Asiatin synchronisiert wurde, läßt ja tief in den Zynismus des Multikultiparadieses hinein blicken.)

- G. G.

Niekisch

17. November 2020 17:59

"Die Zeiten Helmut Kohls, in denen Sie noch zu leben scheinen"

Jetzt wirds toxisch-spekulativ, Laurenz. Übrigens: der aktuelle Zeitgeist ist immer aktuell:-)

Und "Kämpfer an vorderster Front" dürften  S i e  sein: immer die Nase ein wenig zu weit vorn:-)

Christian

17. November 2020 18:25

@Franz Bettinger

Coronaneurose und Corona-Verschwörung schließen sich nicht aus und im Einzelfall und im betrachteten Aspekt bliebe zu klären in welchem Maße was davon zutrifft- da es sich z.T. auch überlagert. In der großen Perspektive handelte es sich bei den meisten Journalisten und Politikern nach einem anfänglichen Ignorieren (den Befürwortern einer Grenzschließung wurden sogar eine Virus-Verschwörungstheorie und Rassismus vorgeworfen), dann um eine 180-Grad-Drehung und eine extreme Überbewertung der Virus-Gefahr und einen riesigen Fehlalarm. Es hat nicht lange gedauert, bis jene, die nach dem Motto agieren 'laß keine Krise ungenutzt vorübergehen' erkannten, wie sie die Situation für sich ausnutzen konnten und können. Im März, als noch eine tatschliche Unsicherheit bestand darüber, was wohl werden würde und man nicht wissen konnte, ob tatsächlich eine große Schwererkrankten-Welle kommt, die das Gesundheitssystem (v.a. die Intensivstationen) an die Grenzen bringen würde, konnte man die offizielle Logik nachvollziehen- da hieß die Parole "die Welle abflachen" - darauf konnte man sich einlassen. Eine derartige Welle kam jedoch nicht- auch nicht dort, wo man auf eine Stillegung bzw. einen Lockdown verzichtet hatte - aber anstatt zuzugeben, daß es Gott sei Dank eine Fehleinschätzung war und die Maßnahmen völlig übertrieben, hat die Politik die Möglichkeiten der erzeugten Coronaneurose für sich entdeckt - und dann wurde im April mit dem überflüssigen Maskenzwang draufgesattelt.

Christian

17. November 2020 18:31

(2) Eine andere Frage ist, in welchem Maße darüber hinaus ein Teil der Politkaste (und der Medien) inzwischen Opfer der eigenen Propaganda wurde und selbst neurotisiert ist. Zudem haben die sich auch in eine Sackgasse manövriert, aus der sich schlecht rauskommen ... sicher hören die lieber das Volk sagen "danke liebe Volksvertreter, Ihr habt unser Leben gerettet" als "Ihr verfluchten Verräter habt unnötig unsere Zukunft verscherbelt". Und dann wird noch an ihren Strippen gezogen im Sinne des "great reset", sprich der Globalisten-Operation Schleifen und Umbauen.

"SS-Äquivalente"?! Es ist zum Auswachsen, daß die Dauergehirnwäsche, der wir alle ausgesetzt sind, es vielen unmöglich macht eine Repression anders als mit dem NS in Verbindung zu bringen. Man hat sozusagen den linken Stiefel im Genick und fordert indirekt mehr Geld gegen Rechts. Ich meine damit jetzt nicht Sie und bitte um Verzeihung für die drastische Wortwahl, aber so manchem Konservativen könnte wahrscheinlich von morgens bis abends die Antifa in die Eier treten und bei jedem Treffer würde er einstimmen in die Parole "Gegen Faschismus!".

RMH

17. November 2020 20:50

... heute Abend, kurz nach 18.00 Uhr bei uns im Gewerbegebiet: Auf dem Weg zum Getränkemarkt gerate ich fast in einen Stau. Ursache: Mindestens 40 Autos stehen beim Drive-In-Schalter des örtlichen KFC an und die Schlange geht bis auf die öffentliche Straße hinaus. Die Filmchen erzielen offenbar Wirkung ;)

PS: Kurz zuvor: Kulturkritik der Spots bei Bayern 2 im Radio: Das hier massive Schleichwerbung praktiziert wurde, fand keinerlei Erwähnung. Der Feuilletonist prognostizierte aber, dass der "eigentliche Zweck" der Spotts nicht erreicht werden würde - damit kann er die Werbung wohl nicht gemeint haben.

PPS: Von allem Fast-Food ist KFC m.M.n. das ekligste ...

links ist wo der daumen rechts ist

17. November 2020 23:27

Satire 1

 

Waren die sogenannten Mindgame Movies der 90er ("Matrix" et al.) noch lässige Einblicke in die Abgründe politischen Handelns eines in seiner vermeintlichen Siegerpose übermütig gewordenen Spätkapitalismus namens Neoliberalismus, und war dann in den beiden Folgejahrzehnten die Wiederkehr der Hypermoral die Besänftigung des schlechten Gewissens einer Intelligentsia, die mit dem System ihren Frieden geschlossen hatte, frage ich  mich seit einiger Zeit, in welch doppelte Schieflage eigentlich die öffentlich-rechtliche Satire geraten ist. Bisher war das doch die Pose der Verlierer, die als Sieger auftraten.
Die Absichten der verschiedenen Formate ("heute-show", "Extra 3", Böhmermännchen; "Die Anstalt" fällt etwas aus dem Rahmen) waren ja klar: Heulen mit den Wölfen. 

 

links ist wo der daumen rechts ist

17. November 2020 23:28

Satire 2

 

Vieles - wie auch die beiden im Artikel genannten Filmchen - wirkt zwischenzeitlich lustlos, irgendwie abgespult, unsicher. Auf welcher Seite nistet sich dieser doppelbödige Zynismus ein?
Vollkommen schräg fand ich vor kurzem Böhmermännchen, der - erwartbar - gegen die Telegram-"Verschwörungstheoretiker" vom Leder zog, um dann in einer klassischen Nestbeschmutzer-Nummer die wahren "Verschwörer", konkret also einige Namen deutscher Milliardäre und Corona-Profiteure, deren Familienclans schon im NS zweifelhafte Geschäftserfolge hatten, zu nennen. 

Während die einen ihre Hypermoral zur Kenntlichkeit entstellen ("Joko & Klaas"), scheinen die anderen zu einer fast schon aufklärerischen Form  der Satire zurückzufinden. Bis zur nächsten Drehung...
 

Lotta Vorbeck

18. November 2020 01:35

@Christian - 17. November 2020 - 06:25 PM

1. Einführung des zweiten Lockdowns

2. Errichtung von Isolationszentren in allen Ländern und Kommunen.

3. Tägliche COVID-19 Neuinfektionszahlen steigen so rapide, dass die Ämter an die Grenzen ihrer Testkapazitäten kommen.

4. Vollständiger und endgültiger Lockdown (strengere Einschränkungen als noch beim ersten Lockdown).

5. Reformierung des Arbeitslosengeldes sowie des Hartz IV Programmes bis zu einem Programm für universelles Grundeinkommen.

6. Mutation des COVID-19 Virus zu einem gefährlicheren Virus mit dem Namen COVID-21. 

7. Tägliche Neuinfektionen mit dem COVID-21 Virus überwältigen die Kliniken und Krankenhäuser.

8. Einführung des dritten Lockdowns mit erweiterten Einschränkungen des verbliebenen öffentlichen Lebens. Reisen zwischen Bundesländern und sogar Städten werden unterbunden.

9. Einführung aller in ein Programm des universellen Grundeinkommens.

10. Große wirtschaftliche Instabilität führt zum Zusammenbruch von Lieferketten und somit zu Knappheit von Waren in Geschäften.

11. Inlandseinsätze der Armee innerhalb größerer Städte und an Autobahnen. Damit soll die Bewegungsfreiheit und das Reisen der Bürger unterbunden und logistische Hilfe in den Städten angeboten werden.

Lotta Vorbeck

18. November 2020 01:36

@Christian - 17. November 2020 - 06:25 PM 

Fortsetzung

Den Bürgern wird angeboten, alle persönlichen Kredite unter dem sogenannten „World Debt Reset Program“ (Globales Schulden Reset Programm) aufzulösen.
Der Staat erhält die nötigen finanziellen Mittel vom IMF (International Monetary Fund).
Um diesem Programm beizutreten, muss der Bürger alle Besitzansprüche auf bereits bestehende Besitztümer und auch auf zukünftige Besitztümer abtreten. Zusätzlich verpflichtet sich der Bürger die COVID-19 & COVID-21 Impfungen widerstandslos anzunehmen. Mit dem neuen Impfpass werden für diesen Bürger alle Restriktionen aufgehoben. Bürger, die sich der Impfung und dem Schuldentilgungsprogramm widersetzen, werden zum „Risiko der Gesundheit anderer“. Sie werden erst von den Einschränkungen des Lockdowns erlöst, sobald sie in das Schuldentilgungsprogramm einwilligen und sich einer Impfung unterziehen.

--->   Hybrider Krieg mit Lockdowns und Ermächtigungsgesetzen

Zachmann

18. November 2020 02:07

Da ist m.E. der Bundesregierung etwas voll daneben gegangen.

Es soll vermutlich jüngere Menschen ansprechen.

Da sitzt eine reifere Japanerin neben einem emeritierten BR-Charlie4-Prof, der wohl am späten Rand eigener Generation generiert wurde, und trägt etwas über Helden bei.

Meiner Meinung nach werden jüngere Menschen das mit dem Subtext japanischer Gamer-Popkultur, usw, abgleichen.

Daraus folgt direkt, dass man sich über den "Helden"-Topos noch erheblich stärker selbst karikiert hat als bei der Installation dieses Videos bewusst gewesen sein wird.

Franz Bettinger

18. November 2020 10:59

@Lotta: @Christian hält die Corona-Maßnahmen nur für eine Über- und Re-Aktion der Regierung und nicht für das, was es immer war: Eine Verschwörung, die angekündigt und Punkt für Punkt umgesetzt wurde und weiter umgesetzt wird. Was uns noch bevorsteht, das hast du oben vorhergesagt bzw. den Drahtzieher Klaus Schwab zitiert*. Ich frage mich, wie viele Verschwörungstheorien-Theorien noch zur Wahrheit gerinnen müssen, bis die Leute aufwachen.  - *Siehe die 13. Minute: https://www.bitchute.com/video/LDII9k78NzTt/

Christian

18. November 2020 16:41

@Franz Bettinger

Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Ich schrieb:

"Coronaneurose und Corona-Verschwörung schließen sich nicht aus".

Attraktiver und leichter vermittelbar sind allerdings immer eindimensionale Erklärungen. Die ganze Problemlage hat viele Aspekte, viele Akteure, Strippenzieher im Hintergrund und viele angebliche Ziele hinter denen andere tatsächliche ungenannte Ziele stehen - und all das in einem Rahmen, wo (nebenher bemerkt) genau feststeht, was man sagen darf.

PS "immer schon gewesen ist" ...
Als die Zeitschrift Nature im November 2015 berichtete (Verweis):
"Engineered bat virus stirs debate over risky research -- Lab-made coronavirus related to SARS can infect human cells" 

gab es die oben erwähnten konkreten "Verschwörungs"-Pläne sicher noch nicht in der Form -- aber das dahinterstehende Machtgelüst ist weitaus älter.

RWDS

18. November 2020 20:48

Kann die beiden Filmchen nicht ernstnehmen. Das soll Deutschland in ~50 Jahren sein? Dann wäre der Mann ein Araber und die deutsche Frau trüge Kopftuch.

Laurenz

19. November 2020 07:57

@RWDS

Ich bin vor Lachen beinahe vom Stuhl gefallen. Und Sie lesen doch, daß TLW Selbst zwischen Humoreske und Trauerspiel schwankte. Es geht in diesen Spots nicht darum, was in 50 Jahren ist. Es geht in diesen Spots darum, welches Bild man vom "jetzt" verkauft. Erstens, Asiaten vermitteln das positive Bild vom Migranten, (...) 2tens, die Junta sorgt dafür, daß wir wohlhabend bleiben, auch wenn wir nichts tun.