2. Dezember 2020

Die Impfung und die Freiheit des Einzelnen (1)

Caroline Sommerfeld / 42 Kommentare

Vor einigen Tagen fand ich in meinem E-Mail-Eingang den Newsletter des Magazins Christ in der Gegenwart, das ich vor vielen Jahren abonniert hatte.

Caroline Sommerfeld

Caroline Sommerfeld ist promovierte Philosophin und dreifache Mutter.

Im Betreff las ich: „Und impfe uns gegen das Böse“. In dem dazugehörigen Artikel wird ein Hohelied auf die rettende Pharmakologie gesungen, indem die kirchlichen Sakramente einer „Impfung“ gleichgesetzt werden, einer ständig zu wiederholenden Immunisierungsstrategie gegen das Böse.

Mit der Metapher konnte man lange Zeit spielen, auch das antaiosbeutelzierende Jünger-Zitat „Es gibt Lektüren, die Impfungen gleichen“ drückte bloß aus, daß es bleibende Tiefenwirkungen gibt, die einen Menschen, für immer von etwas geprägt, vor Irrungen schützen. Die Immunitätsmetapher ist auch ein fester begrifflicher Bestandteil systemtheoretischer Überlegungen.

Christ in der Gegenwart spielt nicht mehr mit einer Metapher, sondern verdoppelt die aktuelle politische Impfpropaganda durch theologische Überhöhung. Die globale Corona-Impfung ist anscheinend neuerdings Teil der christlichen Heilserwartung – am Ende des Beitrags heißt es, „auf die Freiheit läuft alle Immunisierungsstrategie hinaus“: wir lassen uns physisch und geistig impfen, um endlich frei zu sein.

Wie ist es möglich, daß die einen mit der Impfung die Rettung der Menschheit verkünden und die anderen in ihr furchtbares Unheil erkennen? Es gibt verschiedene Wege, sich dieser Frage zu nähern. Der eine Weg ist die immunologisch-pharmakologische Detailsuche. Ein weiterer Weg ist die Beobachtung der medialen Kommunikation der "freiwilligen" Impfung. Ein dritter der vielen Wege ist in der Tat theologischer Natur, führt aber sehr weit fort von der oben zitierten Sakramentalisierung.

1.

Ich schicke voraus, daß ich auf diesem Feld Laie bin, mich aber gründlich belesen habe. Ich bin belehrbar, drum bitte ich um sachdienliche neue Hinweise.

Also: Die Durchimpfung ganzer Völker ist fest versprochen. Gegenwärtig werden von konkurrierenden Pharmafirmen nichtklassische DNA-, RNA- oder Vektor-Impfstoffe entwickelt und demnächst weltweit verabreicht (klassische Impfstoffe funktionieren über abgetötete Erreger, bei "Covid 19" gibt es womöglich überhaupt keinen solchen, der die Kochschen Postulate erfüllt, und ein "anzuchtfähiges Agens" darstellt).

Diese neuen Impfstoffe haben als Träger experimentelle (bisher also unerprobte) Flüssig-Nanopartikel, die bei -70°C aufbewahrt werden müssen, weil sonst die labilen Kunststoff-organisches-Material-Verbindungen auseinanderfallen. Weniger diese potentiell kanzerogenen Nano-Kunststoffe, als die Befürchtung, daß die Impfstoffe ins Erbgut der Impflinge übergehen, sorgt derzeit für Kritik. Hierzu äußern sich die Impfbefürworter (pars pro toto zitiere ich einen Forscher von der Berliner Charité) wie folgt:

Die mRNAs, die wir verabreichen, die gelangen in unsere Zellen und dort gelangen sie an die sogenannten Ribosomen, wo dann die Eiweiße zusammengesetzt werden. Sie gelangen aber nicht in den Zellkern. Der Zellkern hat nochmal eine eigene Hülle und im Zellkern befindet sich unser Erbgut. Das heißt also, die mRNA kommt gar nicht an den richtigen Ort; und vor allen Dingen gibt es keine Enzyme in unserem Körper, die die mRNA wieder in eine DNA umschreiben könnten. Das heißt, eine genomische Integration ist ausgeschlossen.

Ein moderater Kritiker (auf dessen Aussagenbasis wird auch bei Tichy argumentiert), der Biologe Clemens Arvay, stellt zwar fest: „RNA-Impfstoffe greifen nicht direkt ins Genom (im Zellkern) des Menschen ein, sondern sie manipulieren die Proteinbiosynthese (PBS), die außerhalb des Zellkerns abläuft“, doch er gibt zu bedenken, daß im Fall der neuen Impfstoffe dies dazu führt, daß die genetische Information für das Spike- oder Stachelprotein des Covid-19-Virus unserer Proteinbiosynthese "untergejubelt" werde.

Radikale Kritiker müssen – jeder Kritiker unterliegt der Beweislastumkehr, er muß explizieren, wieso seine Theorie der herrschenden Theorie vorzuziehen ist – noch weiter in die Einzelheiten gehen. Ich zitiere aus einem instruktiven Artikel von Dr. Freia Hünig, der anscheinend nirgendwo anders erscheinen konnte als bei den Impfgegnern:

Daher, und weil diese extrachromosomalen Impf-Plasmide i.d.R. nach einigen Wochen abgebaut werden, gelten sie als beherrschbar. Entgegen dieser Überzeugung möchte ich darstellen, warum die Vorstellung, man könnte die Verbreitung genetischer Information von Impf-Plasmiden eingrenzen und beherrschen, Wunschdenken ist. Zunächst einmal können sich die Impf-Plasmide unter Zuhilfenahme eines Prozesses, der als Transformation bekannt ist, eben doch vermehren. (…) Nehmen Bakterien die Gene des DNA-Impfstoffes auf, können diese Gene fortan in den Bakterien, von denen sie aufgenommen wurde, repliziert werden. Zellen fast aller Lebewesen, auch die von uns Menschen, beherbergen im Innern zahlreiche, zum Teil obligate, intrazelluläre Bakterien. Wie andere Bakterien, besitzen auch sie die Fähigkeit zur Transformation. Daher sind intrazelluläre Bakterien Kandidaten für die Aufnahme und Vermehrung von Impf-Plasmiden. Bei Zellzerfall oder durch aktive Ausschleusung verlassen intrazelluläre Bakterien ihre „Mutter“-Zelle, und können nun z.B. über die Blutzirkulation Zellen anderer Körperbereiche erreichen und so ihre genetische Information in weitere Zellen mitnehmen.

Bei sogenannten mRNA-Impfstoffen wird auf Basis eines anderen Krankheitserregers eine „reverse Transkriptase“ erzeugt und in den Körper des Geimpften befördert, ein Enzym, das mRNA in DNA umschreibt. Dieser Prozeß geschehe auch im gesunden Körper, so Hünig:

DNA kann, wenn ihre Größe es erlaubt, per Diffusion vom Zytosol durch die Kernporen in den Zellkern gelangen. Einmal im Kern angelangt, hat die Fremd-DNA alle Chancen der Welt, in die Wirts-DNA aufgenommen und in das Genom integriert zu werden.

Die Covid-19-Impfstoffe enthalten wie jeder Impfstoff Wirkverstärker. Diese Adjuvantien verursachen als Nebenwirkung bzw. Fehlreaktion (adverse drug reaction) unter anderem ein sogenanntes Hyperinflammationssyndrom. Dadurch werden im Körper Antikörper gebildet. Diese kann man mit einem Antikörper-Test erkennen und daran messen, ob die Impfung erfolgreich war.

Insofern ist die adverse drug reaction gewollt, in dem Sinne, daß 1.) just das Hyperinflammationssyndrom als Corona-Symptom vom RKI beschrieben ist, sodaß bei dessen Auftreten die "Fallzahlen" steigen, und 2.) dieses Syndrom notwendig ist, da man durch Nachweis der Antikörper den Erfolg der Impfkampagne begründen und diese breitenwirksam fortführen bzw. Auffrischungsimpfungen rechtfertigen kann, auch wenn die Nebenwirkungen teilweise extrem stark sein werden.

Ein weiteres Adjuvans ist Polyethylenglykol, das Immunreaktionen (Autoimmunerkrankungen oder anaphylaktischen Schock im schlimmsten Fall, Reaktionen aus dem Allergie-Asthma-Spektrum im Normalfall) verursacht. Für die spezifische Immunanwort ist das Antigen, für die Stärke der Antwort im wesentlichen das Adjuvans verantwortlich: dabei gilt die Regel, daß zum Erzielen des erwünschten Effekts die Hilfswirkung eines Adjuvans umso mehr benötigt wird, je kleiner das in Frage kommende Antigen ist.

Die geplante Impfung per Nanopartikel könnte also eine genetische Veränderung des behandelten Organismus nach sich ziehen. An dieser Stelle beginnt der Streit der Lager, der allerdings nur unter ausgesprochen unfairen Voraussetzungen ausgefochten werden kann. Die Impfstoffhersteller haben beispielsweise ihre eigenen Leute in den Zulassungsgremien und wissenschaftlichen Beiräten.

Auf YouTube werden seit einiger Zeit prinzipiell alle Videos gelöscht, die impfkritische Inhalte haben, selbst der Kanal von Prof. Bhakdi fiel der Zensur zum Opfer. Das muß man sich so vorstellen: Wäre dieser Artikel hier ein Video, müßte ich auf zensursichere Plattformen ausweichen.

Eine Menge impfkritischer Hintergründe sind so horrend wie unüberprüfbar, andere sind mir vollkommen plausibel. Trifft es nun, wie ich oben dargestellt habe, zu, daß durch die Impfungen das menschliche Genom verändert werden könnte, entsteht ein Rattenschwanz von mehr oder minder schwerwiegenden Folgeproblemen:

Kann man sagen: Wir sind nach einer Impfung dann alle GMOs, dagegen sind Gen-Tomaten oder Gen-Mais pillepalle? Zumindest ist festzuhalten, daß dieselben Grünen, die heute am lautesten Impfungen für alle fordern, früher gegen Gentechnik auf die Straße gegangen sind und Agrarkonzerne boykottiert (man denke nur an die „Monsanto“-Dramen) haben.

Auch die Frage nach dem geistigem Eigentum an den genmodifizierten Organismen, das zumindest bisher in allen bekannten Fällen aus der Tier- und Pflanzenproduktion beim Hersteller der Gentechnik liegt, ist ungeklärt.

Der Impfstoff der Firma AstraZeneca werde, wie vielerorts zu lesen war, aus abgetriebenen Föten hergestellt (Planned Parenthood propagiert dies seit langem als wichtigen medizinischen Fortschritt). Auch würden 97% der geimpften Personen unfruchtbar. Diese Information geht anscheinend auf einen einzelnen Whistleblower zurück (die Nachricht wurde von da aus in zahlreichen alternativen Medien kolportiert), während Prof. Wodargs Hinweis schon konkreter wird.

Niemand von den Betroffenen jedenfalls kann derzeit etwas darüber wissen, da sich solcherart Impffolgen eben erst im Reproduktionszyklus erweisen, der beim Menschen ja Jahrzehnte dauert. Tatsache ist auch, daß die Impfstoffhersteller bis dato jegliche Haftung ablehnen und die europäischen Regierungen desgleichen. Die derzeit am weitesten in der Entwicklung eines Covid-19-Impfstoffs vorangekommene Firma Pfizer hat in der Vergangenheit viele Prozesse (Schadensersatz, Betrug, Bestechung) verloren und mußte Millionen an Entschädigungen zahlen.

Die britische Regierung hat einen Preis für ein KI-Verfahren ausgelobt, das Impffolgen und -schäden dokumentiert und modelliert. Impftote würden als Covid-19-Tote mitgezählt, heißt es in derselben Quelle. Dies ist insofern glaubwürdig, da immer wieder berichtet wurde, daß sogar an banalen Krankheiten oder Altersschwäche verstorbenen Patienten die Todesursache „Covid 19“ bescheinigt wurde. Wenn derselbe Artikel indes mit folgenden Worten schließt, ergibt sich ein schwerwiegendes erkenntnistheoretisches Problem:

The final solution against humanity is a combination of a global economic reset, mass genocide via vaccines, engineered starvation via a controlled collapse of the food supply, and the total control over speech and thoughts via Big Tech censorship and social engineering schemes. To the globalists, you are nothing but a farm animal, and they believe it’s time to round up all the animals for slaughter.

(Die Endlösung der Menschenfrage liegt in der Kombination eines globalen wirtschaftlichen Neustarts, Völkermord durch Impfungen, Hungersnöten durch gesteuerte Lebensmitteknappheit, totaler Gedanken- und Sprachkontrolle mithilfe von Zensur seitens der Technologiegiganten sowie neuen Formen von Massenmanipulation (social engineering). Für die Globalisten seid ihr Nutztiere, die nun endlich zur Schlachtbank getrieben werden.)

Ich will das Erkenntnisproblem einmal versuchsweise in folgendes Paradox fassen: Suggestive Horrorszenarien und Weltkomplotte haben strukturell die im „Zeitalter der Lüge“ (Gehlen) überaus nützliche Funktion, die Wahrheit unsagbar zu machen – denn diese wird unverzüglich mit ebenjenen „Verschwörungstheorien“ assoziiert. Woraufhin sie niemand mehr zu glauben bereit ist, außer jenen Leuten, deren vorgeformtes Weltbild sie nur bestätigt, sodaß sie als klärende Wahrheit ebenfalls nicht mehr wirken kann. Kurzum: Wäre ich Elitenglobalist, lancierte ich immer mal wieder solche Artikel und setzte dann meine Faktenchecker drauf an.


Caroline Sommerfeld

Caroline Sommerfeld ist promovierte Philosophin und dreifache Mutter.


Kommentare (42)

RMH

2. Dezember 2020 19:01

Wenn ich den Artikel richtig verstanden habe, dann ist das, was gegen Covid 19 unternommen werden soll, also gar keine Impfung im bewährten Sinne sondern etwas ziemlich anderes.

Der aus positiven Erfahrungen in der Vergangenheit grundsätzlich bzw. in der breiten Allgemeinbevölkerung positiv besetzte Begriff "Impfung" wird also - obwohl nicht passend - für die Covid 19 "Immunisierung" (? besserer Begriff ?) oder Manipulation verwendet.

Wir leben offenbar tatsächlich im Zeitalter permanenter Etikettenschwindel.

Franz Bettinger

2. Dezember 2020 19:31

Wir erfahren jetzt von Pfizer, die C- Impfung habe eine 90%-ige Wirksamkeit. Klingt gut. Ist aber nicht gut. Hier https://idw-online.de/de/news759130 erfahren wir von Prof. Gigerenzer (RWI), was es mit dem wichtigen Unterschied von ARR und RRR auf sich hat, d.h. der Absoluten und der Relativen Risiko-Reduktion. Je kleiner das Gesamtrisiko (und mit 0,14 Mortalität ist es extrem klein bei Corona) desto irreführender die hohe Zahl von 90% RRR. Die einzig relevante ARR aber liegt: im Promille-Bereich. Das verschweigt Pfizer. Üblich in der Pharmabranche. Damit ein Einziger von der C-Impfung profitiert, müssen rund 700 Leute geimpft werden, die nichts davon haben, außer Nebenwirkungen. 700:1 - das ist die eminent wichtige epidemiologische Kennziffer NNT, die Number Needed to Treat: die Zahl derer, die behandelt werden müssen, damit ein einziger von den Impfung einen Nutzen hat. Lächerlich! Damit ist noch nichts gesagt über die ebenfalls sehr wichtige Zahl NNH, die Number Needed to Harm. Ich wette, diese Zahl (derer, die geimpft werden müssen, um eine schwere Nebenwirkung zu erzeugen) ist weit geringer als 700. Rechnet man NNT und NNH gegeneinader auf, so ist die Impfung in toto nur eins: schädlich und vermutlich sogar: sehr schädlich.

Gustav Grambauer

2. Dezember 2020 19:40

Bei aller Auseinandersetzung mit den medizinischen Hintergründen (stattdessen lieber dies hier lesen:)

https://antaios.de/detail/index/sArticle/110183

ein Tipp von Grambauer: so verlockend es sein mag - nie mit Ärzten sofern sie als Funktionäre der Diktatura respektive als Marketing-Drücker erkennbar sind (und das sind 95 %) auf fachliche Argumentationen einlassen. Sezession ist auch und gerade hier Sezession! Ärzte sind oft kommunikationsgecoached, um den Patienten das Wort im Munde herumzudrehen, diese Berufsgruppe gilt - so übel! - als die allertreueste NLP-Kundschaft. Zudem hat nahezu jeder Arzt bei seiner KV an Rollenspiel-Coachings zur "Handhabe" von Patienten mit, im Fachjargon, Vorsicht: scheußlich-totalitäres Wort, "mangelnder Compliance" teilgenommen, außerdem zur "Handhabe" derer, die von der asymmetrischen Medizinalterror-Front als "Querulanten" markiert werden. Falls jemand - wenn auch bei "Corona" weniger wahrscheinlich, hier ist "kurzer Prozeß" vorgesehen - in eine unmittlbare Nötigungs- Erpressungs-, oder Bedrohungslage kommen sollte, gebe ich zu bedenken, daß diese Agitatoren immer die Lenkung des Gesprächs auf medizinische Details anstreben, um die Möglichkeit des Aushorchens von allfälligen Argumentationslücken ergo offenen Flanken bei der in Aussicht genommenen Beute zu bekommen und dann ihr Heimspiel spielen zu können.

- G. G.

Gustav Grambauer

2. Dezember 2020 19:40

Dumm stellen. Nicht in die Karten schauen lassen. Diese Gaunerbande (zu der ein - solcher - Arzt unmittelbar mit dazugehört, und sei es z. B. nur über seine Verfilzung bei Rotary o. ä., oder der er einfach als naiver Guti hinterherläuft) läßt sich auch nicht in die Karten schauen. Nicht auf den "medizinischen " Frame einsteigen, selbst den Frame setzen.

Beispiel:

Agit-Funktionär bzw. Marketing-Drücker ("Arzt"): "Aha, sie gehören zu den ganz harten Impfgegnern".

Sezessionist: "Äääh, habich doch garnich gesagt, daß ich zu den "Impfgegnern" - wie sie sagen - gehöre. Ich kenne gar keine 'Impfgegner', hab davon nur im ZDF bei Böhmermann mal was gehört. Hören sie mal, ich bin ein anständiger Bürger! Was unterstellen sie mir hier eigentlich?"

A.-F.: "Und warum sind sie dann gegen Impfungen?"

Sezessionist: "Hab ich gesagt, daß ich allgemein gegen Impfungen bin? Wir sprechen hier nur von ihrer Glaxo-Smith-Cline-Charge XY. Und warum ich die nicht will, geht sie überhaupt nichts an. Und wenn ich gerade zum orthodoxen Judentum übergetreten und sie mir zu treife wäre oder sonstwas. Meine Sache."

Usw. usf.

Immer auch bedenken, was Merkel gesagt hat: "wir treffen keine medizinischen Entscheidungen, wir treffen politische Entscheidungen". Damit ist alles gesagt.

- G. G.

Gustav Grambauer

2. Dezember 2020 19:40

Noch ein Tipp für Frauen: diese sollten hierbei wissen, daß sie das Beuteschema in diesem Marketing- bzw. in diesem Public-Health-Kriegsfeldzug sind. Alle "Health"-Designer maßschneidern ihre Kampagnen auf Frauen, selbst - und gerade - wenn dabei Präparate o. ä. für Männer vertickert werden sollen. Es gibt keine Pharma-Reklame, mit der Männer als "Zielgruppe" angesprochen würden, immer Frauen, siehe exemplarisch:

https://www.youtube.com/watch?v=Xahbzz6Vn-g

Das Mem der Kommunikationsindustrie, das jedem Kaufmann im Gesundheitswesen (oder hier in der Schweiz FAGE) gleich im ersten Lehrjahr hierzu eingetrichtert wird, lautet: "Die Frauen sind die Gesundheitsmanager der Familien".

D. h. Frauen sollten allfällige Angriffe auf sich und die Kinder dadurch neutralisieren, daß sie immer wieder einstreuen "Wenn sie nicht aufhören, mich hier zu bedrängen, hole ich gleich meinen Mann!" - denn ein noch unbekannter und somit in seinem Satisfaktionsdrang unberechenbarer, womöglich freier Mann gilt bei den Agitatoren bzw. Funktionären respektive Marketing-Drückern der Pharma-Mafia, die sich ja feige hinter ihrer Ideologie (Szientismus) und hinter ihren Machtapparaten verstecken, als der Horror.

- G. G.

Franz Bettinger

2. Dezember 2020 19:47

Noch 2 Gerichtsurteile zu Impfungen:

(1) In dem vor dem OLG Hamm (12.1.01) verhandelten Fall "Polio nach Polio-Schutzimpfung“ wurde dem Patienten (Kind) 150.000 DM Schadensersatz zuerkannt. Grund: Die Ärzte hätten darüber aufgeklärt müssen, dass das Risiko, bei Nichtimpfung an Polio zu erkranken, kleiner ist als das Risiko, sich bei der Impfung mit Polio zu infizieren. (OLG Hamm 3 U 131/00) 

(2) Urteil VI ZR 48/99 des Bundesgerichtshofs: “Seit 1986 wird die BRD als poliofrei angesehen. Daraus erwächst die Erkenntnis, dass das Risiko, an einer durch Impfung ausgelösten Kinderlähmung zu erkranken, höher ist als eine Infektion durch Wildviren und dass die wenigen in Deutschland festgestellten Poliofälle ausschließlich durch Impfungen herbeigeführt werden.“

Ergo: Die Polio-Impfung ist schädlicher als die Krankheit. Das wurde gerichtlich festgestellt. Andere Urteile (hinsichtlich des Masernvirus) wurden von mir früher schon auf SiN eingestellt und brauchen hier nicht neu aufgeblättert zu werden. - Polio, Masern und Corona aber stehen nur pars pro toto. Es ist ein Sumpf!

Franz Bettinger

2. Dezember 2020 20:07

Verehrte Frau Sommerfeld, Sie schreiben, jeder Kritiker unterliege der Beweislastumkehr, d.h. er müsse erklären, wieso seine Theorie der herrschenden Theorie vorzuziehen ist.“ Diese These halte ich für falsch. Es ist völlig ausreichend, eine falsche Theorie als falsch zu entlarven, also sie zu falsifizieren. Es ist nicht nötig und oft auch gar nicht möglich, eine bessere Theorie anstelle einer falschen anbieten zu können. Im Mittelalter wäre ausreichend gewesen nachzuweisen, dass alle damals angewandten Methoden der Syphilis-Behandlung schädlich sind, insbesondere Hexen-Verfolgungen, Folterungen und Tötungen, oder der Coitus mit Jungfrauen, um nur zwei zu nennen. Treponema Pallium als Syphilis-Erreger nachzuweisen und damit die alte Theorie durch eine neue zu ersetzen, war und ist nicht nötig. 

Kommentar Sommerfeld:
Da haben Sie recht. Heute, im fortgeschrittenen Zustand der religiös-politischen Herrschaft des Gesundheitssystems, kommt allerdings ein Aspekt hinzu, den der gute alte Falsifikationismus nicht mit drinhatte: daß einem keiner glaubt, wenn man sich gegen das Großnarrativ stellt (Galileo-Szene). Deshalb hat man die Beweislast zu schultern, und selbst das reicht in aller Regel nicht aus, um Gehör zu finden.

Elvis Pressluft

2. Dezember 2020 20:38

Was die medizinische Seite anbelangt, reicht mir mein Laienverstand, welchselbiger vermerkt: Daß man bislang beim Austesten von Impfstoffen in Zeiträumen von acht bis zehn Jahren gedacht hat, wird gut begründet sein. Dieses Kriterium auf wenige Monate zu verdichten ist ohne unkalkulierbare Risiken schlechterdings nicht möglich.

Mich besorgt die politische Seite: Ein Impfzwang durch die Hintertür ist vorprogrammiert. Die „zweite Welle“ wird irgendwann im Frühjahr auslaufen, aber auch dann werden die Eingriffe in die Grundrechte nicht zurückgenommen werden. Man darf gerade noch arbeiten und Steuern zahlen, um die Maschine weiterlaufen zu lassen; wer mehr will, muß zum Versuchskaninchen werden (s.o.).

Übrigens, O-Ton der Herrscherin von heute: „Wo kommen wir da raus? Wo kommt China raus? Wo kommt Südkorea raus? Wenn die alle mal viel besser die Masken tragen und nicht so viel ,Querdenker‘-Demos haben, sondern derweil schon wieder wirtschaftlichen Aufschwung, dann fragt sich, wo Europa landet nach dieser Pandemie.“ – Sie versucht immerhin, in ganzen Sätzen zu formulieren, wenn auch nur knapp auf Grundschulniveau. Wir haben’s weit gebracht.

Franz Bettinger

2. Dezember 2020 21:20

Sollen doch die Politiker, die die C-Impfung im BT und in den LTen so eifrig bewerben, beispielhaft vorangehen und sich + ihre Familien öffentlich impfen lassen, freilich aber erst nachdem die Impfstoffe per Zufallsauswahl aus einer Menge von >1 Million ausgewählt werden, damit der Politiker nicht (wie einst bei der Schweinegrippe geplant) einen harmlosen Impfstoff (der vermutlich nur H2O enthält) verpasst bekommt. Man möchte ihnen zurufen: "Merkel, Söder, Lauterbach und Spahn - geht ihr voran!“  

@Grambauer: Zustimmung! 90% der Ärzte sind allgemeingefährlich. Nicht, weil sie genuin böse wären. Sie sind nur dumm und lernfaul. Man kann übrigens lernfaul und gleichzeitig fleißig bei der Arbeit sein, womit Brechts Frage, wie Dummheit in die Intelligenz kommt, beantwortet wäre. Was Top-Politiker betrifft, so kann Dummheit nicht als Entschuldigung herhalten. Hier haben wir es mit einer Verbrecher-Bande zu tun. Der Haftungsausschluss für Regierungen und für Big Pharma spricht Bände. Gott, verzeih ihnen nicht, denn sie wissen genau, was sie tun. 
 

Franz Bettinger

2. Dezember 2020 21:26

Dr. Freia Hünig hat zurecht auf die DNA in Mitochondrien (sie nennt es Bakterien, na ja) hingewiesen. Aber auch Hünigs Gedankenmodell stellt nur eine These dar - und kann falsch sein. Wie gesagt, (solche) Gegenthesen sind auch nicht notwendig. Experiment und Statistik, das genügt. Beides spricht gegen ganz spezielle Impfungen.

@Sommerfeld: Mit einem Antikörpertest kann man nicht erkennen, ob eine Impfung erfolgreich war; sonst würde es keinerlei klinischer Studien bedürfen. Antikörper sind bei Big Pharma beliebte Surrogate, d.h. (meist völlig ungenügende) Ersatz-Parameter, keineswegs der Goldstandard. 

Autoaggression-Erkrankungen (wie Rheuma, Ekzeme, Asthma…) sind in der Tat noch am ehesten (neben den akuten Impfschäden) als chronisch Nebenwirkungen zu erwarten. Die Pharma-Industrie wird den Zusammenhang mit Impfungen (wie immer) abstreiten. Und er wird auch schwer nachzuweisen sein. Doch wäre er nachzuweisen, wenn man denn wirklich wollte. 

Kommentar Sommerfeld:
Was kann man mit einem Antikörpertest denn erkennen? Doch, ob der Proband sogenannte "Antikörper" im Blut hat. Alles vorausgesetzt, man hängt der gängigen Virentheorie an, was ich aber für dieses Argument (per Antikörperbildung will man "Impferfolg" nachweisen und daher das ganze Ding am Laufen halten) nötig habe.

Andreas Walter

2. Dezember 2020 21:36

Wer folgende Meldung verstehen will:

https://2020news.de/dr-wodarg-und-dr-yeadon-beantragen-den-stopp-saemtlicher-corona-impfstudien-und-rufen-zum-mitzeichnen-der-petition-auf/

sollte sich das hier erstmal ansehen:

https://sciencefiles.org/2020/12/01/fake-pandemie-rt-pcr-kann-sars-cov-2-nicht-sicher-feststellen-explosive-studie-zerstort-corman-drosten-paper/

Und für Leute mit ganz viel Zeit auch noch das hier:

https://multipolar-magazin.de/artikel/was-steckt-hinter-der-corona-politik

So viele Ungereimtheiten lassen darum zurecht Zweifel darüber aufkommen, was da eigentlich wirklich gespielt wird.

 

RMH

2. Dezember 2020 22:11

@A. Walter,

da

https://sciencefiles.org/2020/12/01/fake-pandemie-rt-pcr-kann-sars-cov-2-nicht-sicher-feststellen-explosive-studie-zerstort-corman-drosten-paper/

sollen bei der genannten Studie auch Ärzte aus Deutschland unterschrieben haben - mal sehn, wie lange die noch ihre Stellen behalten können ...

tearjerker

3. Dezember 2020 00:26

Wenn die Bürger schlafen gehn, in der Zipfelmütze, und zu ihrem König flehn, daß er sie beschütze ... dann kommt sowas dabei heraus. Der medizinisch-industrielle Sektor plündert das Land und die Druidenkaste verdient sich an dem Theater eine goldene Nase. Dreht dem Betrieb den Geldhahn zu, dann nimmt der Spuk ein Ende.

heinrichbrueck

3. Dezember 2020 00:35

@ Elvis Pressluft

Herrscherin auf Grundschulniveau? Wie hätten Sie es formuliert? Schließlich will sie uns etwas mitteilen. Die Information: Die Asiaten werden wirtschaftlich stärker, weil Maskendisziplin und keine Querdenkerdemos. Realität: China wird neuer Mittelpunkt der Hochfinanz; also ein planmäßig umgesetzter Prozeß, schon vor Corona keine Neuigkeit. Medien: „Angela Merkel hat vor einer Verschiebung der wirtschaftlichen Kräfteverhältnisse durch Corona gewarnt.“ Herdentier (auch als Euphemismus: demokratischer Wähler): Das deutsche Volk ist schuld. Merkel begründet mit ihrer Erklärung einen Vorgang, der Demokrat versteht sie. Und was bringen die Coronamaßnahmen, „wo Europa landet nach dieser Pandemie“?

Franz Bettinger

3. Dezember 2020 06:18

@Sommerfeld: Antikörper AK sind eigene (körpereigene) Eiweiße (Immunglobuline G, M und A genannt), die gegen ganz bestimmte Fremdkörper (aus Eiweiß) gerichtet sind. Das Eigene erkennt und bekämpft mittels AKs also Fremdes und schützt sich auf die Weise. So jedenfalls die Theorie. Wenn die Fremdkörper, gegen die sich die AKs richten, aber nicht das infektiöse fremde Agens (z.B. das Virus) darstellen, sondern etwas ganz anderes (vielleicht nur ein Bruchstück aus einem pathogenen Fremdkörper), dann richtet der AK sich gegen nichts von Belang und leider nicht selten gegen das eigene gesunde Gewebe. - Es ist in der Medizin wie mit der durch Tabus gefesselten Geschichtswissenschaft. Solange die Medizin nicht wirklich frei ist, die Wahrheit zu erforschen, solange wird sie teuren und schädlichen Unsinn hervorbringen.

Kommentar Sommerfeld:
Dankeschön! Jetzt wird einiges klarer.

Franz Bettinger

3. Dezember 2020 06:25

Das* ist der Nagel im Corona-Sarg - oder könnte es sein, wenn wir denn in einer halbwegs funktionierenden Gesellschaft lebten, deren Regierungen, Medien und Institutionen zur Kenntnis nähmen, dass Dutzende herausragender Virologen und Molekular-Biologen den PCR-Test (auf dem der ganze Betrug gründet) zerpflückt und den Hochstapler (Dr?) Drosten der Lächerlichkeit preisgegeben haben. Vor der aktuellen großen bedeutenden Peer Review* gab es bereits andere, die in Normalzeiten dem C-Theater auf der Stelle den Garaus gemacht hätten. Nur haben wir es in der Corona-Ära nicht mit einem bedauerlichen Irrtum oder mit Schlampigkeit seitens der Regierung zun tun, sondern mit einem Kapital-Verbrechen, dessen schädliche (und auch tödliche) Auswirkungen weit größer sein werden als alle Kriege des letzten Jahrhunderts, wenn nicht doch nich einer (Trump?) den Stecker zieht. Ihr könnt euch das nicht vorstellen? Wartet noch ein bisschen. Das Ding läuft gerade. Nomaské, Franz 
*Peer Review: https://sciencefiles.org/2020/12/01/fake-pandemie-rt-pcr-kann-sars-cov-2-nicht-sicher-feststellen-explosive-studie-zerstort-corman-drosten-paper/

Franz Bettinger

3. Dezember 2020 06:39

Bei diesem außergewöhnlich tiefen, manchmal blutigen und meist schmerzhaften Nasen-Rachen-Abstrich auf Corona kann die dünnste Stelle des Schädels, das Siebbein, verletzt und mit verheerenden Folgen durchstoßen werden. Geruchsverlust ist noch das Geringste. Lauterbach lastet die neurologischen Schäden (die er bei 2/3 aller C- Fälle beobachtet haben will) natürlich dem Virus an, statt der brutalen Abstrich-Methode. Man fragt sich ohnehin, warum nicht ein normaler Abstrich genügt. Den Abstrich aus medizinischen Gründen abwehren kann jeder, der (1) akut oder chronisch blockierte Nasenwege hat (d.h. eine momentan oder immer oder häufig verstopfte Nase) oder der (2) eine Blutgerinnungsstörung hat (bei der man zu Blutungen neigt, insbesondere zu Nasenbluten). Ärzte, die nach dieser Disposition nicht fragen, verletzen ihre Aufklärungspflicht und sind im Schadens-Fall haftbar zu machen.

Franz Bettinger

3. Dezember 2020 09:03

Zur Verdeutlichung der wichtigen epidemiologischen Parameter der Relativen RRR und Absoluten Risiko-Reduktion ARR: Wenn Sie in Neuseeland jeden Abend mit einem Erdbeben-Helm ins Bett gehen, haben Sie bei einem großen Erdbeben vom Typ Christchurch eine um 60% größere Überlebens-Chance. Tut das einer? Oder: Wer bei einer Schiffsreise im Polarmeer rund um die Uhr dickes Neopren unter den Klamotten trägt, bei dem steigen die Überlebens-Chancen im Falle eines Schiffsunglücks auf über 90%. Wieso tut das trotzdem keiner? Weil die Eintrittswahrscheinlichkeiten dieser Ereignisse sehr niedrig sind. Es kommt immer auf das Gesamtrisiko an. Ist das klein, braucht es keine Vorkehrungen zur Risiko-Vermeidung, basta. Das Risiko, an Corona schwer zu erkranken oder gar zu sterben, tendiert gegen null. Was für ein Wahn, in D immer noch gegen Polio zu impfen, obwohl es längst keine Polio mehr gibt.

Maiordomus

3. Dezember 2020 11:15

Gutes Resümee ganz am Schluss von Sommerfeld. Debatte danach nähert sich einem Monolog.

Da ich unterdessen wohl schon als Kubitschek-Kritiker dastehe: Wie er jetzt seinen Text vorliest, was per Video zur Kenntnis genommen werden kann, wirkt er glaubwürdiger als nur beim Lesen des Geschriebenen bei SiN, im guten Sinn authentisch. Die zum Teil verstärkende, zum Teil einschränkend-kritische Debatte war freilich alles andere als überflüssig.

 

MARCEL

3. Dezember 2020 11:16

Sachdienliches kann ich nicht beitragen, finde den Artikel aber gut nachvollziehbar.

Vielleicht sei mir eine persönliche Illustration gestattet:

Meine Mutter starb relativ jung an Krebs. Vieles ist in der Klinik versucht worden, auch das Allerneueste etc. Ein junger Arzt ist mir in Erinnerung geblieben. Er sagte einen weisen Satz: "Der Körper kann diese Therapie annehmen, er muss es aber nicht!". Seltsamerweise war das für uns tröstlicher als alle "Heils-Versprechungen" neuartiger Techniken/Verfahren.

Unsere Propaganda, die zu solch simpler Weisheit und Ehrlichkeit nicht fähig ist, würde eine evtl. Nicht-Wirkung der neuen Wunderwaffen gegen COVID elegant verschweigen.

frdnkndr

3. Dezember 2020 11:53

Suggestive Horrorszenarien und Weltkomplotte haben strukturell die im „Zeitalter der Lüge“ (Gehlen) überaus nützliche Funktion, die Wahrheit unsagbar zu machen – denn diese wird unverzüglich mit ebenjenen „Verschwörungstheorien“ assoziiert. Woraufhin sie niemand mehr zu glauben bereit ist, außer jenen Leuten, deren vorgeformtes Weltbild sie nur bestätigt, sodaß sie als klärende Wahrheit ebenfalls nicht mehr wirken kann. 

Agamben meinte dazu im Juni:

Die Menschheit tritt in eine Phase ihrer Geschichte ein, in der die Wahrheit auf einen Moment in der Bewegung des Falschen reduziert wird. Wahr ist diejenige falsche Rede, die für wahr gehalten werden muss, auch wenn ihre Nichtwahrheit bewiesen ist.

 

Laurenz

3. Dezember 2020 12:09

@MARCEL

Bei meinem Vater wurde vor 20 Jahren ALS diagnostiziert. Er hatte sichtbaren Schwund an Waden & Daumenballen. Profs der Uni Würzburg gaben Ihm Medikamente, welche die inneren Organe zerstörten. Wenn man von ALS ausgeht, ist das natürlich kein Problem, bis auf Stephen Hawking, sind ALS-Patienten spätestens nach 3 Jahren tot. Da aber Medikamente also eh gegen diese Krankheit nicht helfen, bräuchte man auch keine verschreiben.

Meinem Vater ging es damals so schlecht, daß meine Mutter ordnungswidrig alle diese Medikamente in die Toilette kippte & ihm so noch ein 1,5 Jahrzehnte ein menschenwürdiges Leben verschaffte. Mein Vater hatte schlicht Diabetes & Sein Körper produzierte einfach kein Vitamin B12 mehr, was zur Entzündung und Degeneration der Nervenenden führte.

Es gibt so um die 60 Muskelschwund-Krankheiten, die meisten wurden Ende des 19. Jahrhunderts im II. Reich entdeckt/erforscht. Weitere Forschung lohnt(e) aber nicht, weil zuwenige daran erkranken.

Insgesamt verfügen Ärzte so um die 200-400 Wirkstoffe, die auch etwas bewirken. Da die Patente längst abgelaufen sind, billig in Asien produziert wird, ist eben kein großer Reibach mehr zu machen. Eine ZDF-Nano-Sendung befaßte sich mal mit Nahrungs-Ergänzungsmitteln, ein Milliarden-Plazebo-Geschäft. Das kann man alles in der Pfeife rauchen. Es ist wie in der Sesamstraße, wenn Schlemihl Earnie Luft verkauft.  https://www.youtube.com/watch?v=9GNfRBn4-5c

Elvis Pressluft

3. Dezember 2020 12:21

@heinrichbrueck: Mir fehlt die letzte Klarheit, welche Teile Ihres Kommentars (hoffentlich) eine ironische Distanz kommunizieren sollten. – Wie hätte ich das Zitierte formuliert? Eine in jeder Hinsicht müßige Frage. Als Regierungssprecher wäre ich vermutlich effizienter als Seibert (von Merkels Gestammel zu schweigen), aber das sagt wenig und träfe m.E. auf einen Großteil der Teilnehmer an diesem Forum zu. Merkel läßt in dieser Hinsicht keinerlei Fortschritt erkennen, seit sie Bundestagsreden aus der Opposition halten durfte/mußte. Vielleicht beherrscht sie mittlerweile immerhin die Nahrungsaufnahme mit bürgerlichem Besteck – was laut Kohl (Quelle: unzensierte Biographie) anfangs ja nicht der Fall war.

In der Sache sind wir uns anscheinend einig, daß die Bevölkerung auf einen (weiteren) wirtschaftlichen Niedergang vorbereitet werden soll. Die Universalbegründung greift ja jetzt schon: Der Aufzug kann derzeit nicht repariert werden „wegen Corona“. Die Maßnahmen unserer weisen Regierung können nicht greifen „wegen der Querdenker“. Bezeichnend sind die anthropomorphen Formulierungen, semantisch nach dem Schema „Auto rast in Fußgängerzone“, „Messerstich tötet Passanten“. Ebenso soll vermittelt werden, daß das Virus umhergeht – wie beim Passah – und über Nacht Arbeitsplätze vernichtet, Geschäfte schließt usw. Der Demokrat versteht das? Hm?

Volksdeutscher

3. Dezember 2020 13:13

Teil 1.

Ich verstehe nicht, was über den Virus und die Maßnahmen der regierenden Gauner viel zu reden gibt. Ich bitte die Kommentatoren, diese Videos sich einaml anzuschauen. Das ist die aktuelle Lage zum Thema Covid-19. Die etablierten Medien verschweigen, daß der Rechtsanwalt Dr. Reiner Füllmich einen Corona-Untersuchungsausschuß und ein internationales Netz aus Anwälten, Juristen und Medizinern aufgebaut hat und eine Sammelklage/Schadensersatzklage über Amerika oder Kanada gegen den PCR-Test in Berufung auf deren Untauglichkeit einreichen wird. Wie Kary Mullis, der Erfinder des PCR-Tests schon immer gesagt hat, taugt der PCR-Test nicht zu diagnostischen Zwecken und ist dazu auch nicht zugelassen.

Kommentar Sommerfeld: Ich vernahm kürzlich folgenden Einwand gegen die Sammelklage. Wenn sie erfolgreich wäre, müßte die BRD haften (das RKI und die Charité sind ihrerseits staatlich) - und woher nimmt der Staat dann die horrende Summe? Richtig, er muß sich in irgendeiner Weise verschulden/verpfänden gegenüber der EZB bzw. der Weltbank. Was das Voranschreiten der NWO im Endeffekt also keinesfalls bremsen würde.

Volksdeutscher

3. Dezember 2020 13:17

Teil 2.

Den Globalisten hörigen Regierungen Europas bauen ihre freiheitseinschränkenden Maßnahmen jedoch genau auf diesen Test auf, deren Ziel es ist, die Menschen durch pschologischen Terror zur "freiwilligen" Impfung zu zwingen. Im Mittelpunkt der Klage steht also genau deshalb dieser PCR-Test, den Drosten über seine Verbindungen zu der WHO weltweit in Umlauf gerbacht habe. Ob Drosten einen Doktortitel habe oder nicht, sei auch nicht geklärt.... Zur kommenden Sitzung der WHO ist er auf jeden Fall nicht eingeladen worden... Und ganz neu: in Portugal wurde die Maskenpflicht in Berufung auf die Untauglichkeit des PCR-Tests zu diagnostischen Zwecken abgeschafft!

Die Videos des Corona-Ausschusses sind zwar lang, aber hochinformativ, wirklich zum Empfehlen! Diese Videos mit Dr. Füllmich sind eine kleine Auswahl:

https://kenfm.de/reiner-fuellmich/

https://www.youtube.com/watch?v=1sf55v0zJts

https://www.youtube.com/watch?v=3ujB4TupGuQ (ab 8:05)

https://www.youtube.com/watch?v=ifMbfSYhhdM (ab 55:30)

Gustav Grambauer

3. Dezember 2020 14:09

Falls jemand wirklich Angst vor "Corona" haben sollte - noch ein Gesundheitstipp von Grambauer: habe immer einen kleinen Mundsprüher dabei und nutze ihn oft. (Derzeit ist Bonmbastus / Propar mein Favorit, auch z. B. Solmer / Propolis-Mundsprüher, Argital / L`Altro Collutorio oder A. Vogel / Dentaforce sind sehr gut, Sprühköpfe zum Draufschrauben gibt`s, da bei manchen keiner dabei ist, an jeder Ecke. Das ganze Körpergefühl verändert sich damit - sofort. Man wird augenblicklich klarer und wacher, der Immunstatus hebt sich spürbar. Habe - sicher auch dadurch - seit 15 Jahren keine Erkältungkrankheiten mehr gehabt. Allein der Gedanke, daß z. B. mein Herpes labialis damit noch jemals aufmucken könnte, wäre nur noch absurd. Bin mir sicher, daß ich allein damit (!) meine Lebensspanne um mehrere Jahre erweitere. Dr. Bettinger könnte sicher ausgiebig über den Zusammenhang von Mundflora / Zahngesundheit und z. B. auch Herzkrankheiten referieren. Sehe, rieche einem Menschen an, ob er gut aromagepflegt bzw. aromatonisiert (oder in der Hinsicht schlaff bzw. in Fäulnis) ist, und sei auch z. B. durch einigermaßen kluges Würzen in der Küche.

Dringende Warnung: auch Zungenschaber, falls es keiner aus Edelstahl sein soll gibt`s die für weniger als `nen Euro, schaden dem Astra-Zeneca-Share in Ihrem Portfolio!

Noch ein besonderer Tipp zur Pflege der Mundflora, KS Peter Schreier hat ihn auch gekannt:

https://www.youtube.com/watch?v=ZfB857spT9I

- G. G.

Maiordomus

3. Dezember 2020 14:32

@Marcel. "Der Körper kann diese Therapie annehmen, muss es aber nicht. " Der Satz ist von aphoristischer Einfachheit, könnte also zumindest formell in den Aphorismen (gleich kurze medizinische Lehr- und Erfahrungssätze wie "im Zweifelsfalle nicht operieren") des Hippokrates stehen oder in der Hippokratischen Erneuerung in den Basler Vorlesungen des Paracelsus 1527. Es geht um auch bei Hahnemann gern zitierte Elementarweisheiten der Medizin, so wie etwa die Mahnung, dass wir uns je nachdem gesund oder krank essen und dergleichen. Je allgemeiner die Aphorismen formuliert, desto länger bleiben sie bei proportionaler Interpretation (Berücksichtigung veränderter Verhältnisse eher der Medizin als des Menschenleibes) gültig. Anthroposphen sprechen in diesem Zusammenhang von "Iatrosophie", z.B. Ignaz Paul Vital Troxler, Willem Franz Daems, unter den Lebenden ein Prof. Heusser. Frau Sommerfeld wird diese Richtung bekannt sein. 

qvc1753

3. Dezember 2020 15:17

Was die Frage angeht ob jemand für einen fehlerhaften PCR Test haftet, so würde ich meine 800.00 € Teilnahme an der Sammelklage des Dr. Fuellmich woanders investieren. 
Zunächst ist da die Tatsache, das der USSC entschieden hat, das amerikanische Gerichte nicht für zivilrechtliche Streitigkeiten (Sosa v. Alvarez-Machain (2004) im Ausland zwischen Privatpersonen und ausländischen Staaten zuständig sind.

Und selbst wenn ein solcher Prozess erfolgreich ausgehen würde, so wäre ein daraus resultierender Titel in Deutschland nicht vollstreckbar, das amerikanische Gerichte hier nicht zuständig sind. 

In Deutschland wiederum würde dann vermutlich §675 BGB, Abs. 2 gelten: Wer einen Rat gibt kann dafür nicht haftbar gemacht werden. 

Das RKI ist zwar eine Bundesinstitut, dessen Rat Politik folgt, aber die Exekutive ist rechtlich auch nicht an deren Ratschlag gebunden.

  

Volksdeutscher

3. Dezember 2020 15:41

@Fr. Sommerfeld

Teil 1.

Ja, das ist ein ablenkendes Scheinargument, auf das Dr. Füllmich in einem seiner Videos eingeht (z.B. bei KenFM). Es ist überdies nicht die Aufgabe des Klägers, Antworten darauf zu finden, wie die Angeklagten und Verurteilten für die von ihnen verursachten Schäden aufkommen. Abgesehen davon hat das mit dem Sinn und Erfolg der Sammelklage nichts zu tun. Die Klage ist international, Schadenersatzklagen aus aller Welt (!) werden in einem Pool gesammelt. Juristen und Anwälte aus allen Ländern arbeiten zusammen. Robert F. Kennedy und sein Anwaltsteam ist mit von der Party.

Volksdeutscher

3. Dezember 2020 15:48

@Fr. Sommerfeld

Teil 2.

Die Schadenersatzklage ist dabei nur der erste Teil. Wenn der abgeschlossen ist, wird darauf der zweite Teil der strafrechtlichen Prozesse folgen. Verstehen Sie nicht? Mit der erfolgreichen Klage kann erreicht werden, daß die gesetzwidrigen Verordnungen abgestellt werden, weil ein fehlerhaftes Produkt verwendet wurde. Auf dieser bewiesenen Fehlerhaftigkeit fußen dann gleichzeitig die Schadensersatzklagen, auf diesen widerum die strafgesetzlichen Prozesse: die für die Maßnahmen Verantwortlichen können angehört und strafrechtlich auf Verantwortung gezogen werden. Was für gruselige Details wir dabei noch erfahren werden, könen wir nicht mal ahnen: die politische und wirtschaftliche Kaste stünde nach einem solchen Skandal vollkommen demaskiert da. Es ist daher kein Wunder, daß das System mit allen Mitteln versucht, die Sammelklage zu torpedieren. Was für Reaktionen der erfolgreiche Prozess und die dabei ans Tageslicht gekommenen neuen Informationen bei der Bevölkerung auslösen würden, kann man nur spekulieren. Schauen Sie sich bitte die Videos an, tanken Sie mit echten Argumenten auf, lassen Sie die Flüsterpropaganda dort, wo sie hingehört, links liegen, aber vor allen Dingen: lassen Sie sich nicht verunsichern!

Kommentar Sommerfeld: Der Quelle des Arguments vertraue ich. Aber ich schau mir die Fuellmichschen Erläuterungen gerne an. Wobei ich - siehe US-Wahl - nicht sonderlich optimistisch bin hinsichtlich juristischer Aufarbeitung von skandalösen Systemfehlern: das System wird einfach lächelnd weitermachen, hier gibt es nichts zu sehen ...

Laurenz

3. Dezember 2020 15:49

@qvc1753

Deutsches - oder sonstiges Recht spielt keine Rolle, wenn US-Gerichte entscheiden. Es ist schlicht eine Frage der Exekutive, und die führt weltweit einzig über die militärische Option, die Deutschland seit dem 08. oder inoffiziell dem 11.05.1945 nicht mehr zu Verfügung steht. Die einzigen, die sich aktuell gegenüber US-Recht verwahren können, sind die BRICS-Staaten, außer Süd-Afrika. Natürlich setzen die US-Amerikaner nicht immer gleich das Militär ein, sie agieren auch nach Clausewitz, je nach Größe des politischen Zwecks. Aber wenn das Militär nicht ballern darf, setzt es Sanktionen, wie zB bei NordStream II. Für die USA sind 191 andere Staaten grundsätzliche Feindstaaten. Klagen in den USA verschlingen allerdings horrende Summen. Es existieren auch recht viele non-grata-Abkommen. ZB Deutsche Klagen gegen alliierte Kriegsverbrecher werden nicht zugelassen.

Volksdeutscher

3. Dezember 2020 17:44

@Fr. Sommerfeld

Teil 1.

Was das System angeht, dürfen wir uns gewiß keiner Naivität hingeben. Es ist allerdings so, daß auch das System Fehler macht und nicht allmächtig ist. Nur nicht verzagen und in Pessimismus verfallen! Deshalb noch einmal: das von Ihnen, bzw. von Ihrer Quelle aufgebrachte Argument ist beim näheren Hinschauen keines, es mangelt dem Argument an Logik. Selbst wenn ein Anwalt oder ein Staatsanwalt oder ein Richter sich oberflächlich Gedanken darüber macht, wer für einen bestimmten Schaden aufzukommen hat und auf welche Weise, so wird diese Frage dennoch erst während des Prozesses ausfindig gemacht und endgültig bestimmt - und nicht im Vorfeld! Diese Suche nach den Verantwortlichen, dem Maße der Verantwortung und der Höhe der Strafen, sind Teile des Prozesses. Der Sinn des Prozessierens richtet sich jedoch nicht danach, wie groß der Schaden ist oder ob der Angeklagte für den von ihm verursachten Schaden aufkommen kann. Wäre dies so, könnte kaum eine Schadenersatzklage - selbst mit dem geringsten Streitwert - zustande kommen. Kein Richter nimmt Rücksicht auf die Zahlungsunfähigkeit des Verurteilten in seiner Urteilsbegründung. Gerichtsurteile kommen bekanntlich auch dann zustande, wenn der Schuldige nicht für den von ihm verursachten Schaden aufkommen kann.

Volksdeutscher

3. Dezember 2020 18:05

@Fr. Sommerfeld

Teil 2.

Beachten Sie bitte auch, daß mit dem Urteil in Portugal bereits ein Präzedenzfall vorliegt, die Entscheidung der Richter, ob in Amerika oder in Kanada, ist dadurch enorm erleichtert. Außerdem läuft hierzulande ein zivilrechtlicher Prozess gegen die Verleumder von Dr. Wodarg. Er wurde von diesen beschuldigt, die Unwahrheit mit der Behauptung gesagt zu haben, daß der PCR-Test untauglich sei, Infiziertheit durch Covid-19 zu diagnostizieren. In diesem Prozess, ebenfalls von Füllmich betreut, muß also die Gegenseite beweisen, daß Dr. Wodarg gelogen hat... Da selbst Kery Mullis, der Erfinder des Tests behauptet, daß der Test dazu nicht imstande sei und dazu aus eben diesem Grunde auch keine Zulassung besitze, sieht die Gegenseite dumm aus der Wäsche und die Wahrheit kann fortan nicht mehr verheimlicht werden. Und da ist noch etwas: das Gerichtsurteil aus Portugal.... das genau in dem Sinne gefällt wurde, wie Füllmich argumentiert und  agiert. Bleiben Sie also daran, es lohnt sich, die Sache weiter zu verfolgen.

Volksdeutscher

3. Dezember 2020 19:19

@ qvc1753 - "Zunächst ist da die Tatsache, das der USSC entschieden hat, das amerikanische Gerichte nicht für zivilrechtliche Streitigkeiten (Sosa v. Alvarez-Machain (2004) im Ausland zwischen Privatpersonen und ausländischen Staaten zuständig sind."

Ich kann mich nicht erinnern, Ihren Nicknamen hier jemals gelesen zu haben.... Sie tauchen hier plötzlich, so zu sagen aus dem Nichts auf und stellen irgendwelche Behauptungen auf.... Sie entstellen Tatsachen.

Kommentar Sommerfeld: Ich schon. Und Sie sollten in Diskussionen Gegenmeinungen zulassen, nicht jeder, der etwas anders sieht als Sie, hat "linke Einflüsterer" wie Sie mir unterstellten, oder "stellt irgendwelche Behauptungen auf".

Dr. Füllmich, der in Amerika als Anwalt zugelassen ist, weiß, was er macht und wird im Gegensatz zu Ihnen wissen, was dort rechtlich geht. Außerdem ist er bestens vernetzt und beraten durch amerikanische Anwälte um Robert F. Kennedy und andere, seien Sie also unbesorgt, was diese Frage angeht. Es hat aber auch niemand behauptet, daß die Streitigkeit im Ausland erfolgen wird, sondern gerade im Gegenteil, in Amerika oder in Kanada selbst, also auf heimischem Boden, sie wird also nicht zwischen amerikanischen Privatpersonen und dem deutschen Staat erfolgen. Welche Personen dort beklagt werden, steht aber noch nicht fest. In Deutschland werden es Drosten, Wieler und Co. sein. Das sind die Personen in vorderster Front, die für das Vertreiben des PCR-Tests, Ihre falsche Beratung und die im Zuge der regierungsseitigen Verordnungen verursachten finanziellen Schaden unmittelbar verantwortlich sind. In der Reihe hinter ihnen stehen dann die mitverantwortlichen Politiker, die die verheerenden Entscheidungen gefällt haben. Auch sie werden nicht davonkommen.

Volksdeutscher

3. Dezember 2020 20:27

@Fr. Sommerfeld

Gegenmeinungen zuzulassen oder zu verhindern liegt nicht in meiner Macht, ich bin hier nicht der Moderator. Es ist aber eine intellektuelle Herausforderung für uns alle, Tatsachen als Tatsachen und Meinungen als Meinungen zu kennzeichnen. Es sind zu viele Meinungen und leider zu wenige Tatsachen bekannt. Es geht doch nicht um künstlerische, sondern um wissenschaftliche Dinge, die beweisbar sind. Wenn man erkannt hat, was Tatsachen und was Meinungen sind, wird man sie erfolgreich auseinanderhalten können, was aber auch nicht reicht, wenn aufs Erkennen von Tatsachen nicht ihr Anerkennen folgt. Daß die PCR-Testung nicht zur Diagnostizierung von Infektion taugt und daß es keine asymptomatischen Infektionen gibt (was Drosten fälschlicherweise behauptet und weshalb wir in der Öffentlichkeit Distanz zueinander halten sollten), sind Tatsachen und keine Meinungen, es sei denn man will dem Erfinder des PCR-Tests, Kery Mullis unterstellen, daß er nicht wisse, wovon er rede und daß er den Nobelpreis für seine Erfindung zu unrecht erhalten habe. Tatsachen haben Vorrang vor Meinungen, denken Sie nicht auch? Wie lächerlich sich "Gegenmeinungen" gegen Tatsachen ausnehmen, brauche ich Ihnen gewiß nicht auseinanderzusetzen. Klar, wer behauptet, daß die Erde eine Scheibe sei, soll es tun können. Aber fällt er mit seiner Meinung nicht hinter die Erkenntnis von vor 500 Jahren zurück?

Arkadier

4. Dezember 2020 07:21

@ Volksdeutscher  3. Dezember 2020 20:27: "Klar, wer behauptet, daß die Erde eine Scheibe sei, soll es tun können. Aber fällt er mit seiner Meinung nicht hinter die Erkenntnis von vor 500 Jahren zurück?"  

Nein, das tut er nicht, denn auch vor 500 Jahren so gut wie niemand an die Erde als Scheibe geglaubt hat: 

https://willanders.wordpress.com/2020/09/18/flache-schulbildung/

OT, kann gelöscht werden, wenn nicht erwünscht.

Laurenz

4. Dezember 2020 10:24

@Volksdeutscher

Auch wenn es passionierten Menschen schwer fällt, es bleibt nichts anderes übrig. als mühevoll Debatten zu führen. Es hat mich Jahrzehnte gekostet, nicht mehr mit meinen Mitmenschen zu harmonisieren & Konflikte sofort einzugehen. Denn, ich wurde anders erzogen. Wenn man auch kleine Meinungsverschiedenheiten nicht sofort angeht, staut sich alles, teils über Generationen und hat die Gewohnheit destruktiv zu eskalieren. 

Ich greife deswegen im Falle des Falles meine Mit-Foristen immer direkt an, mit dem gepaarten schwierigen Versuch, die Augenhöhe zu wahren. Wenn man die Augenhöhe nicht wahrt, passiert folgendes, wie Galadriel anschaulich macht ... bei ca. 03:25

https://youtu.be/_Vtc-NlyVlg

Es fällt leichter, andere Standpunkte zu ertragen, wenn man den Streit an sich, als Deutsch ansieht.

Laurenz

4. Dezember 2020 10:25

@Arkadier

Plinius schrieb, wenn, bei Archimedes ab. Niemand muß das Rad neu erfinden.

Es gab unter den Iberischen Seefahrern sehr wohl Ängste, weiter raus in den Atlantik zu segeln. Herr Professor Simek unterschätzt die Monopolisierung der Bildung im Mittelalter oder schlimmer, er ignoriert sie.

Von daher ist es zu vermeiden, entweder-oder-Aussagen zu treffen. Wenn Galilei publizierte, daß die 4 großen Monde des Jupiters, die er sah, um den Jupiter kreisten und nicht um die Erde, ist doch klar, daß Er, Galilei, davon ausging, daß die Kugelform der Himmelskörper auch von der Kirche als gesetzt anzusehen ist.

Leichter Grund für Täuschungen ist der Mond, weil dieser nicht um sich selbst rotiert. Der Mond zeigt uns immer dasselbe Gesicht.

H. M. Richter

4. Dezember 2020 12:26

@ Gustav Grambauer

Der teilweise nahezu 70%ige Alkoholanteil Ihrer empfohlenen Wässerchen, lieber Grambauer, von deren Wirksamkeit ich nicht zuletzt genau deshalb überzeugt bin, haben mich an den vergleichsweise homöopathisch zu nennenden Alkoholwert des berühmten - vormals Buchenteer genannten - Hustensaftes Fagusan erinnert, mit dem in der DDR die Wehrdienstleistenden der NVA sowie der Bereitschaftspolizei ihre trostlose Armeezeit besser zu überstehen hofften. Abgesehen davon: Propolis ist tatsächlich eine Gottesgabe.

***

@ Volksdeutscher

Daß nicht qvc1753 nach Ihnen hier zu schreiben begann, sondern vor Ihnen, so Sie es nicht zuvor unter einem anderen Namen getan haben, hätten Sie innerhalb weniger Sekunden herausbekommen können. Beispielsweise im Kommentarstrang zum überaus interessanten Beitrag "Die ehemaligen deutschen Westgebiete": https://sezession.de/61103/die-ehemaligen-deutschen-westgebiete.

Es gibt hier im Kommentarbereich gewisse Regeln und Gepflogenheiten, deren bisherige Einhaltung als besonders angenehm und wohltuend empfunden wurden. Dies sollte so bleiben.

Volksdeutscher

4. Dezember 2020 20:49

@Laurenz - "Es hat mich Jahrzehnte gekostet, nicht mehr mit meinen Mitmenschen zu harmonisieren & Konflikte sofort einzugehen."

Das kann ich gut nachvollziehen, mir ging es damit ähnlich, ich habe mir im Laufe der Jahrzehnte abgewöhnt, in Diskussionen auf Teufel komm heraus konstruktiv zu sein und die Harmonie zu suchen, doch gleichzeitig bereit zu sein, Argumente anderer anzuerkennen. Diskutieren ist für mich Kampf - zwar nicht auf Leben und Tod, aber es ist doch ein rhetorischer Kampf, in dem ich mein Wissen und meine rhetorischen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen kann. Es geht also um Sieg oder Niederlage. Und so stellen Diskussionen für mich keinen Tauschgeschäft von Argumenten dar, sondern die Absicht, meine Argumente auf die des anderen prallen zu lassen.

Volksdeutscher

4. Dezember 2020 20:55

@H. M. Richter - Haben Sie vielen Dank für den Hinweis. Leider ändert das nicht an der berechtigten Kritik an den Behauptungen von qvc1753 durch mich oder andere.

Laurenz

5. Dezember 2020 15:29

 

@Volksdeutscher

Der Charakter ist weitestgehend festgelegt. Man kann nur üben, ihn zu umgehen. Alle Choleriker sind von diesem "Problem" betroffen. Das Faß füllt sich Tropfen für Tropfen und keiner versteht die Cholerik, wenn das Faß nur wegen eines Tropfens überläuft. Frühe Klärung oder zumindest der Versuch dessen, schafft Abhilfe. (Hier ist Eckhart Tolle sehr hilfreich.)

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