10. Dezember 2020

Weihnachtsempfehlungen (3): Kierkegaard, Spielräume, Krise

Caroline Sommerfeld / 6 Kommentare

Unsere alljährlichen Weihnachtsbuchempfehlungen – auch ich preise Schönes, Wahres und Gutes an:

Caroline Sommerfeld

Caroline Sommerfeld ist promovierte Philosophin und dreifache Mutter.

Schönes -- Clare Carlisle: Der Philosoph des Herzens. Das rastlose Leben des Søren Kierkegaard, StuttgartKlett Cotta 2020, 424 S., 28 €

Der dänische Philosoph Søren Kierkegaard (1813-1855) war ein schönes, fast ein wenig durchsichtiges Zartwesen. Porträts zeigen feingeschnittene Züge, große traurige Augen und nur einen Anflug von Spott in seinem leidgeprüften Lächeln. Man könnte ihn einen Authentiker nennen. Doch ist „Authentiker“ nicht, wie man sich erinnern mag, in den 90ern ein Spottwort für psychogesprächaffine, effeminierte „neue Männer“ geworden? Hat sich nicht Kierkegaard selber intensiv mit der Figur des Don Juan beschäftigt, ihm die Hälfte seines Werkes Entweder-Oder gewidmet, diesem Spieler, Spötter, Ästhetiker?

Kierkegaards Existenzphilosophie läßt sich überhaupt nicht anders als von dessen eigener Existenz her verstehen. Auch hier wäre schnurstracks einzuwenden: ist das Genre der Philosophenbiographie, die sich anschickt, aus dem Leben das Werk zu deuten, nicht allerüberholteste Hermeneutik? Im Gegenteil: „Was für eine Philosophie man wähle, hängt [...] davon ab, was man für ein Mensch ist: denn ein philosophisches System ist nicht ein toter Hausrat, sondern es ist beseelt durch die Seele des Menschen, der es hat“ (Johann Gottlieb Fichte).

Clare Carlisle hat mit Der Philosoph des Herzens (im Original klingt The Philosopher of the Heart nicht nach Lady Di, sondern nach Kierkegaards zentralem Thema, überhaupt wirkt die Übersetzung stellenweise künstlich) eine Biographie dieses ungewöhnlichen, tragischen, frommen und zugleich kirchenkritischen dänischen Denkers geschrieben. Sie beginnt folgendermaßen: „Bei der Frage nach der menschlichen Existenz sei ein Liebesverhältnis immer besonders lehrreich, befand Sören Kierkegaard, nachdem seine einzige Liebesbeziehung mit einer gelösten Verlobung zu Ende gegangen war.

Kierkegaard konzipierte eine Philosophie, indem er das Leben aus der Innenperspektive betrachtete.“ Diese war zeit seines Lebens von durchlebter Tragik geprägt. Wie er beispielsweise in Die Krankheit zum Tode erklärte, müssen alle Menschen sie selbst werden und können es kaum vermeiden, zu verzweifeln, das „Selbst entläuft sich selber“; Gott aber ist alles möglich, und zu diesem Gott zu beten, erhält eine menschliche Seele am Leben, denn „Beten ist auch ein Atmen“. In seinen späten Predigten erreicht Kierkegaard Punkte, die Existenzialismus und Pantragismus auf eine Weise zusammenbringen, daß es kaum auszuhalten ist.

Gleichwohl ist der Philosophen des Herzens kein Jammerlappen, kein Gescheiterter. Carlisle hält dies immer wieder fest, indem sie methodisch davon ausgeht, daß er „die Taxonomie der spirituellen Krankheit im Labor seiner eigenen Seele entwickelt“ habe. Ihr Buch eignet sich vortrefflich zur Einführung – ich wette, daß jeder Leser danach eine Lieblingsschrift Kierkegaards haben wird, noch ehe er sie gelesen hat. „Es gibt keinen Segen außer in der Verzweiflung, eile und verzweifle, nur dann wirst du Glück finden“: bei Kierkegaard.

Der Philosoph des Herzens hier bestellen.

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Gutes -- Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz: Spielräume. Zwischen Natur, Kultur und Religion: der Mensch, Dresden: Verlag Text & Dialog 2020, 228 S., 24.90 €

Die Autorin des Buches, das ich Ihnen in der Adventszeit besonders ans Herz legen möchte, begegnete mir zuerst (noch ohne Doppelnamen), während ich an meiner Dissertation schrieb, worin ich die Vorgeschichte von Kants Anthropologie und Ethik bis in die Renaissancephilosophie verfolgt habe. Will sagen: Gerl-Falkovitz kennt sich in ihrem Fach hervorragend aus. Sie ist 75 Jahre alt, längst emeritierte Professorin, forscht und lehrt indes immer noch unermüdlich, inzwischen an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Benedikt XVI. in Heiligenkreuz bei Wien.

Mit dem Band Spielräume, der ihre Heiligenkreuzer und Wiener Vorträge aus den letzten Jahren vereint, gelingt Gerl-Falkovitz etwas Seltenes: tiefes religiöses Wissen auf die großen Fragestellungen, die jeden Menschen beschäftigen (Alter, Tod, Sexualität, Scham, Liebe, Angst, Arbeit usw.) zu beziehen ohne auch nur ein Spur von „ranschmeißerischer“ Pastoral. Auch akademisch theologisiert wird nie, wozu auch, denn letzte Gewißheit und tägliches Handeln brauchen keine wissenschaftliche Vermittlung.

Sie zieht ganz einfach die besten Quellen heran und lotet unter deren geistiger Führung aus, wie der Mensch zwischen Handlungsextremen, zwischen den Mitmenschen und zwischen Erde und Himmel eingespannt ist. „Man kann kein Seil spannen, wenn man es nur an einem Ende befestigt“, zitiert sie ausgerechnet Heiner Müller - auch der alte Kommunist und Rebell ist irgendwann altersweise geworden und litt unter metaphysischer Obdachlosigkeit.

Die Autorin bedient sich aus der vollen Truhe christlicher Weisheit, neben den Kirchenvätern haben es ihr insbesondere moderne Denker wie Kierkegaard, Josef Pieper, Romano Guardini, Simone Weil, Edith Stein und – für mich eine echte Entdeckung – Ida-Friederike Görres angetan. Wenn letztere zitiert wird mit den Worten „Stützen kann nur, was widersteht“, dann wird dieser Gedanke in dem Zusammenhang ausgefaltet, daß Selbstverwirklichung nicht am unmittelbaren Ausleben, sondern erst an einem Gegen-stand, einem Wider-lager des Selbst gelingt. Ähnliches habe ich in meinem Erziehungsbuch und im Mittelbarkeit-Kapitel in Selbstrettung umkreist.

Doch auch das Widerstands-Thema läßt sich mit Görres' Satz in ein neues Licht bringen: Die Welt braucht unseren Widerstand, er dient ihr als Stütze, um nicht zusammenzubrechen. Gerl-Falkovitz' Ausführungen zum Zölibat schließlich verdienen besondere Aufmerksamkeit – nie hab ich so etwas Kluges dazu gehört oder gelesen.

Es ist möglich, einige von Gerl-Falkovitz' Vorträgen im Netz zu finden, doch wer eine Neigung dazu hat, bestimmte Aphorismen und Zitate immer wieder aufzusuchen und in jeweils neuen Lebenslagen wieder neu zu lesen, der benötigt das Buch in seinem Regal.

Spielräume hier bestellen.

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Wahres -- René Guénon: Die Krise der modernen Welt. Mit einem Nachwort von Mark J. Sedgwick, Berlin: Matthes & Seitz Berlin 2020, 190 S., 24 €

Im vergangenen Jahr brachte der Verlag Matthes & Seitz Berlin ein riesendickes Buch zu einer nur wenigen bekannten esoterischen Strömung des 20. Jahrhunderts heraus: Gegen die moderne Welt des britischen Historikers Mark Sedgwick über den "Traditionalismus". Heuer erschien dann die deutsche Übersetzung von René Guénons Die Krise der modernen Welt (1927) im selben Verlag. Also war der Sedgwick gewissermaßen nur die große Rahmenerzählung für dieses geniale Werk, möchte ein Leser denken, der Guénon zumindest dem Namen nach als einen besonders merkwürdigen „ rechten Vordenker“ kannte.

Guénons Buch ist ursprünglich auf Französisch geschrieben worden, die deutsche Ausgabe aus den 50er Jahren ist lang schon vergriffen, von seinem zweiten großen Werk Le regne de la quantité et les signes des temps fehlt eine deutsche Ausgabe (und lohnte sich nachzulegen). Sedgwick hat für das vorliegende Buch ein kenntnisreiches aktuelles Nachwort verfaßt. René Guénon (1886-1951) ist mir ein schöner „Rechter“: ein Freimaurer, ein fernöstlich inspirierter Esoteriker, der eine Ägypterin heiratete und zum Islam konvertierte.

Stimmig wird das alles nur, wenn man sich auf Guénons zentralen Gedanken einläßt: die Tradition. Gemeint ist weder „das Traditionelle“, noch die katholische Tradition des vorkonziliaren Ritus. Gemeint ist der Abfall der modernen Welt von der Unvordenklichkeit traditioneller Weisheit, wie sie im Mittelalter noch weitenteils wirksam war.

Sedgwick beschrieb dies so: Das, was Guénon „Inversion“ nennt, ist eines der wirkmächtigsten Elemente der traditionalistischen Philosophie, das vielen Lesern und späteren Traditionalisten eine Erklärung zu vielem in die Hand gab, was ihnen am 20. Jahrhundert fragwürdig schien. Für Guénon ist Inversion (Nietzsche würde sagen: die „Umwertung aller Werte“) ein Grundzug der gesamten Moderne. Während alles, worauf es wirklich ankommt, sich im Niedergang befindet, glauben die Menschen verrückterweise, sie befänden sich im Fortschritt. Mitnichten, sagt Guénon: sie befinden sich am Ende des im Hinduismus so genannten „Kali Yuga“, dem „dunklen Zeitalter“ (so ist auch das erste Kapitel überschrieben), einem Weltenende sehr nahe.

Was tun? „Manchmal, in bestimmten kritischen Momenten, wenn die absteigende Tendenz im allgemeinen Gang der Welt kurz vor dem endgültigen Sieg scheint, kommt es vor, dass eine besondere Wirkung eintritt, um die entgegengesetzte Tendenz zu stärken, sodass ein gewisses, wenigstens relatives Gleichgewicht wiederhergestellt wird.“ Diese entgegengesetzte Tendenz liegt in einer spirituellen Wiederaneignung der abgestorbenen Tradition.

Ähnlich wie die Theosophen, deren Ideen Guénon in jungen Jahren anhing, führt dieser Weg über den Umweg östlicher Inspiration zur Wiederauferstehung der christlichen Welt. Auch der Wiederaufstieg etwa der griechischen Kultur in der Renaissance, der römischen in der katholischen Kirche, mußte von andernorts ausgehen. „Eine wahre Elite kann nur geistig sein“, schreibt Guénon mit Blick auf modernen Egalitarismus, moderne Demokratie und moderne materialistische Wissenschaft.

Wenn René Guénon seinerzeit Hinweise auf eine Bewegung wahrnahm, die zu einer neuen geistigen Elite führen sollte, so kann man mit Mark Sedgwick diese Bewegung als Untergrundbewegung eines Traditionalismus sehen, dem man von Julius Evola bis zu Alexander Dugin zahlreiche politisch rechte Denker zuzählen kann, aber auch die islamische Bewegung des Sufismus in Europa, die Guénon begründet hat.

Man kann den Traditionalismus aber auch in die Gegenwart hinein verlängern: wir müssen immernoch (in Anspielung auf einen Titel von Evola) das Kali-Yuga reiten. Noch immer trifft auf Guénons Denken zu, was Goethe in die berühmten Zeilen faßte: „Sag es niemand, nur den Weisen // weil die Menge stets verhöhnet: // Das Lebend'ge will ich preisen // das nach Flammentod sich sehnet“. Der Traditionalismus ist keine Untergangssekte, sondern dem Gedanken der „Krise“ liegt ein heiß brennender Wiederauferstehungsimpuls zugrunde. Nicht umsonst endet Die Krise der modernen Welt mit dem initiatischen Wahlspruch vieler Geheimbünde: Vincit omnia veritas.

René Guénon ist nicht schwer zu lesen (viel gewundener und theologisch-komparatistisch schreibt sein hochinteressanter Sufi-Weggefährte Frithjof Schuon), er argumentiert exoterisch und behutsam jeden Gedanken gegen Einwände absichernd.

Mit einem Grundgespür für den Niedergang der Moderne, für das Geistige (und für eine Weltauffassung, die in der spätantiken Gnosis normale Wissenschaft war) versehene Leser können in Guénons Buch nur – wie meine Weihnachtsbuchempfehlungsüberschrift ja nahelegen soll – Wahres wiederfinden.

Die Krise der modernen Welt hier bestellen.


Caroline Sommerfeld

Caroline Sommerfeld ist promovierte Philosophin und dreifache Mutter.


Kommentare (6)

Fuechsle

10. Dezember 2020 17:58

Frau Dr. Sommerfeld,

Ihre Weihnachtsbuchempfehlungen sind  ein Meisterstück - ich fühle mich unwiderstehlich angefüttert und bin auf alle Werke sehr neugierig! 

RMH

10. Dezember 2020 19:26

Schön, dass einmal etwas von Guénon aufgelegt wird. Nachdem ich schon vieles von Evola (meiner Meinung nach u.U. auch ein Kandidat für die Mittwochs-Reihe von Kubitschek und Dr. Lehnert - wenn auch evtl. zu esoterisch für die beiden Realisten) gelesen habe, wird das in meinen Bücherschrank wandern.

Das Buch "Gegen die moderne Welt" des britischen Historikers Mark Sedgwick über den "Traditionalismus" kann ich hingegen nicht empfehlen. Es ist langatmig, schlecht geschrieben oder übersetzt und wenn man bspw. die Lebendigkeit der Sprache eines Evola in "Revolte gegen die moderne Welt" und "Cavalcare la Tigre" kennt (beides für mich klare Lektüreempfehlungen) und zusätzlich schon seit längerem in den Thema drin ist, der schläft bei der Abhandlung von Sedgwick über den Traditionalismus zwangsläufig ein. Daumen runter für die Sekundärliteratur, Daumen hoch für die Primarquellen.

Monika

10. Dezember 2020 19:32

1985 hörte ich Hanna-Barbara Gerl zum erstenmal in der kath. Studentengemeinde in Landau/Pfalz. Anlässlich des hundertsten Geburtstags von Guardini ( 1885-1968) sprach sie unter dem Titel „Das Ende der Neuzeit“ über Guardinis Kulturkritik, in der sich die „Hellsichtigkeit des Erstbetroffenen“ zeige. Wie der zeitgenössische Oswald Spengler sprach auch Guardini vom Untergang des Abendlandes, allerdings um des Aufgangs willen. Nicht der Rücken, sondern das Gesicht ist der Zukunft zuzuwenden. Es gibt ein Wort von Guardini: „Ich bin konservativ mit dem Gesicht nach vorne. Der heilige Geist geht immer nach vorn.“ Gerl: „Es gehört zur Größe Guardinis, nicht Trost um der Beschönigung willen, sondern aus der Sache selbst vorzutragen.“

Um diese Sache geht es jetzt ! Gerade jetzt. 

Monika

10. Dezember 2020 19:56

Guardini hat sich tiefgehend mit den Werken von Sören Kierkegaard beschäftigt . In seinem Buch „Vom Sinn der Schwermut“ beschreibt Guardini anhand von Texten Kierkegaards auch das Hohe, das aus der Not der Schwermut aufsteigt. Heute würde man von Depressionen sprechen. Aber Guardini geht es nicht um eine psychologische, sondern um eine geistige Angelegenheit. Es geht ihm um das Wertzentrum der Schwermut. Man höre und staune: „Die Herzkraft der Schwermut ist der Eros; das Verlangen nach Liebe und nach Schönheit.“( Guardini). Weshalb man die Schwermut nicht den Psychiatern überlassen dürfe. Ein solche Sicht, die seelische und leibliche Gesundheit verbindet, würde man sich in Corona Zeiten wünschen. Aber man überlässt Gesundheit ( ausschließlich) Politikern und Wissenschaftlern...

Maiordomus

10. Dezember 2020 23:14

Gerl-Falkowitz lernte ich ihrerseits an einer Tagung über Walter Nigg und Ida Friederike Görres kennen, welch letztere Frau über die emeritierte Professorin wie von keiner zweiten gelehrten Person vermittelt werden kann. Ganz gewaltige Qualität! Guénon gehörte zu den bevorzugten Autoren Kaltenbrunners, wäre ohne diesen universal belesenen Gelehrten nicht auf ihn aufmerksam geworden. Sie, Frau Sommerfeld, führen die Linie weiter. Dies bedeutet eine Kontinuität seit den Blütezeiten von einst Criticon, das am Schluss in Richtung Opportunismus eingebrochen ist. Ähnlich wie leider auch "Mut", dessen Herausgeber sich von seiner NPD-Vergangenheit zu reinigen trachtete.  

Interessant ist, dass "Et si omnes ego non" be SiN nicht mehr so im Vordergund steht. Es sind unterdessen eben nicht mehr nur einzelne, sondern recht viele, wobei ich es in der derzeitigen Gärungsphase nicht mal wünschbar finden würde, dass gesagt werden könnte, in der Arroganz der heutigen Linken: Wir sind mehr!

Monika

11. Dezember 2020 12:16

Bei der Wiederentdeckung von Guénon, Guardini, Görres u.a. durch die Neue Rechte geht es m. E. nicht nur um das Aufnehmen von konservat. Traditionslinien am Rande des neurechten Kerngeschäfts; im besten oder schlimmsten Falle ( je nach Standpunkt ) wird die ernsthafte Beschäftigung mit diesen Autoren auch die Rechte an ihre intellektuellen Grenzen bringen. Dazu nochmal Barbara Gerl in der Schrift zu Guardinis hundersten Geburtstag: Von Guardini lernen wir: „Die Klarheit des Fragens, das Ins-Auge-Fassen auch des Ungeheuren, die Nüchternheit dem gegenüber, was sein muss und an der Zeit ist. „Konfrontation“ im Wortsinn; Stirn an Stirn zu stehen mit dem Unvermeidlichen.“ Das wird nach dem „großen Katzenjammer“ ( siehe Podcast über David Engels) die Herausforderung werden. Sezession wird dann ein Intellektueller Luxus gewesen sein...Der Philosoph des Ungeheuren ( Sloterdijk) hat wohl schon die Flinte ins Korn geworfen...

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