7. Januar 2021

Sturm auf das Kapitol: Ein amerikanischer Maidan?

Martin Lichtmesz / 74 Kommentare

Es ist drei Uhr nachts, und ich male mir die Schlagzeilen des folgenden Morgens aus.

Martin Lichtmesz

Martin Lichtmesz ist freier Publizist und Übersetzer.

Viel Phantasie bedarf es dazu nicht. Die deutschen Medien werden wieder geschlossen von den amerikanischen abschreiben, insbesondere von CNN. Man wird um Superlative ringen und den Vorfall mit Pearl Harbour oder 9/11 vergleichen, als den schlimmsten Angriff auf "die Demokratie" durch geistesgestörte, rechtsradikale Nazifaschisten seit der Machtübernahme von Adolf Hitler vor gerade erst dreihundert Jahren bezeichnen.

Wir werden tausend keuchende Variationen eines Themas lesen, das unter anderem Heiko Maas auf Twitter vorgefiedelt hat:

Die Feinde der Demokratie werden sich über diese unfassbaren Bilder aus #WashingtonDC freuen. Aus aufrührerischen Worten werden gewaltsame Taten - auf den Stufen des Reichstages, und jetzt im #Capitol. Die Verachtung demokratischer Institutionen hat verheerende Auswirkungen. Trump und seine Unterstützer sollten endlich die Entscheidung der amerikanischen Wähler*Innen akzeptieren und aufhören, die Demokratie mit Füßen zu treten.

Diese Haltung vereint die Eliten hüben wie drüben, und ihrer Arroganz ist es zu verdanken, daß gestern hunderte wütende Trump-Anhänger das Kapitol in Washington regelrecht gestürmt haben. Wie sich die Massendynamik im Detail entrollte, ist zu diesem Zeitpunkt noch unklar.

Es kam zu dramatischen Szenen und Bildern, die rasch in den sozialen Medien verbreitet wurden: Protestler jagen einen Polizisten eine Treppe hinauf, zerstören feierlich Kameras und Equipment der Mainstreamreporter, klettern mit improvisierten Leitern auf das Dach und durch die zertrümmerten Fenster des altehrwürdigen Gebäudes. Sicherheitsmänner halten ihre Schußwaffen in Anschlag, während Protestler gegen die Scheiben und Türen der Senatskammer schlagen.  Ein junger Mann im schwarzen Hoodie und mit MAGA-Mütze schwenkt eine Fahne vor einem Monumentalgemälde auf den Treppen der heil'gen Hallen: "Trump is President", ein anderer schleppt grinsend Nancy Pelosis Rednerpult als Trophäe davon.

Auch im berühmten Plenarsaal des Repräsentantenhauses machten sich die Barbaren breit wie die Germanen im alten Rom, besonders auffällig und fotogen ein bärtiger Mann mit nacktem, tätowierten Oberkörper, der eine indianische Pelzmütze mit Büffelhörnern trug und sich Stars and Stripes als Kriegsbemalung ins Gesicht gepinselt hatte.

Andere knipsten Selfies in den eroberten Büros und Stühlen der Abgeordneten und Senatoren, während diese sich, mit Coronamasken im Gesicht, hinter den Sitzbänken versteckten. Etliche dieser zum Teil Recht wilden Gestalten gerieten bereits in Verdacht, eingeschleuste Provokateure oder Antifanten zu sein, was sich bislang noch nicht bestätigt hat. (Update: Oder doch?)

Vor dem Gebäude setzte die Polizei Tränengas ein und ging teilweise gewaltsam gegen die Protestler vor. Allerdings scheinen diese vergleichsweise leicht in das Gebäude gelangt zu sein, das nicht zum ersten Mal von aufgebrachten Demonstranten belagert ("Black Lives Matter" war im Juni 2020 angerückt) und zu anderen Zeiten weitaus entschlossener verteidigt wurde. Filmaufnahmen zeigen sogar, wie die Polizei offenbar einige von ihnen hereinläßt. Das wirft natürlich die Frage auf, ob gewisse Kräfte, die Trump feindlich gesinnt sind, diese Eskalation gewünscht und mindestens zugelassen haben.

Sie forderte ein Todesopfer durch Staatsgewalt, das vorausichtlich in der Berichterstattung eine äußerst marginale Rolle spielen wird. Eine Protestlerin wurde von der Polizei erschossen, als sie durch ein Fenster stieg: ihr Name war Ashli Babbit, sie stammte aus Kalifornien und hatte vierzehn Jahre in der Air Force gedient. Kein Mensch wird sich für interessieren, denn im Gegensatz zu dem heiliggesprochenen George Floyd hat sie, so wird man insinuieren, ihren Tod verdient und selbst herausgefordert, steht außerdem als weiße, konservative Frau in der Hierarchie der Opfer weit unten.

Ein sichtlich erschütterter jugendlicher Trump-Anhänger, der aus nächster Nähe mitbekam, wie Babbit niedergeschossen wurde, äußerte:

Das kann nicht mehr so stehen bleiben. Das ist falsch. Sie repräsentieren niemanden mehr. Kein Republikaner, kein Demokrat, kein Unabhängiger. Und jetzt werden sie anfangen, Menschen zu töten. Polizei, Kongressabgeordnete... es ist ihnen egal. Sie denken, wir sind Witzfiguren. Diese Leute filmen uns, lachen uns aus, wenn wir die Straße entlang marschieren. Im Justizministerium stand ein Mann im Fenster, der uns gefilmt und ausgelacht hat. Sie hielten das alles solange für einen Witz, bis wir hineinkamen. Dann wurden plötzlich die Waffen gezückt. Wir sind an einem Punkt angelangt, an dem wir etwas tun müssen. Sonst erwischt es als nächstes euch und eure Kinder.

Inzwischen meldete die Polizei den Tod dreier weiterer Trump-Anhänger im Zuge des Kapitol-Sturms.

Im Vergleich zu den "Black Lives Matter"-Auschreitungen im Sommer war das Ausmaß der Sachbeschädigung und die Zahl der Verletzten relativ gering. Man kann jedoch sichergehen, daß die Medien diesmal nicht so nachsichtig mit den Protestlern und Randalierern umgehen werden; diesmal wird man ihnen keinen berechtigten Zorn zugestehen oder in ihren Taten ein wertvolles soziales Revolutionspotenzial entdecken, das jeden Exzeß veredelt und entschuldigt.

Denn diesmal hat die "falsche" Seite rebelliert und einen sakrilegischen Akt begangen, der im Gegensatz zu den linken Denkmalstürmereien des letzten Jahres als zutiefst verwerflich und schockierend dargestellt werden wird. Von der sympathisierenden Perspektive aus betrachtet haben sich die "deplorables" zumindest symbolisch ihren Platz in der eliten- und mediengesteuerten Demokratie zurückgeholt, um den sie sich mit vollem Recht betrogen fühlen. Sie haben den Eliten gezeigt, daß auch sie das Volk sind und daß sie nicht länger mißachtet und ignoriert werden wollen.

Ihre Frustration ist nur allzu verständlich, und ihre "Eroberung" oder "Besetzung" des Kapitols hat gewiß ein paar eindrucksvolle, mitreißende Bilder geliefert, die von den Medien als heroischer Volkssturm auf die Bastille und als amerikanischer Maidan gefeiert worden wären, wären hier Linke und BLM-Anhänger gegen einen eindeutig gewählten Despoten Trump aufgestanden. Jenseits des kathartischen Rausches und kurzen Moments der Sichtbarkeit und Souveränität hat sich die Trump-Bewegung allerdings keinen Gefallen getan und in eine Sackgasse manövriert, die wahrscheinlich nur weitere Eskalationspiralen hervorbringen wird.

Ich frage mich auch, inwiefern die Saat der Q-Anon-Desinformation nun aufgegangen ist, indem sie etliche wohlmeinende und beherzte Patrioten in den eschatologischen Glauben an den "kommenden Sturm" der gerechten Abrechnung mit der korrupten Elite getrieben hat.

Der 6. Januar war der Tag, an dem die Stimmen der Wahlmänner ausgezählt werden sollten. Dies gilt als die endgültige Bestätigung des im November gewählten Präsidenten. Alle juristischen Versuche Trumps, das Ergebnis der Wahl anzufechten und Untersuchungen wegen Wahlbetrugs einzuleiten, waren bislang von den Gerichten abgeschmettert worden. Trotz großspuriger Ankündigungen legten der Präsident und sein Team an diesem Stichtag keine neuen, diesmal alle Welt schlagartig überzeugenden Beweise vor. Das ist nun wiederholt geschehen. Trump hat seine Mitstreiter teilweise sehr schlecht ausgewählt, ein offensichtlicher Spinner wie Lin Wood hat dem Ansehen seiner Sache enorm geschadet.

Letzte Hoffnungen richteten sich auf Vizepräsident Pence, der über ein paar rechtliche Umwege die Möglichkeit gehabt hätte, die Stimmen von unrechtmäßig gewählten Wahlmännern zurückweisen (um es vereinfacht auszdrücken). Pence lehnte - wie zu erwarten - ab, von diesem Recht Gebrauch zu machen, und manche sind der Ansicht, daß dieser "Verrat" das Faß zum Überlaufen gebracht hat.

Trump sitzt allerdings schon seit November in einer Falle, aus der er nicht mehr herauskommt, auch wenn er in seinem Käfig brüllt wie ein Löwe. Sowohl Fox News als auch die Spitzen der Republikanischen Partei haben ihm nach und nach die Gefolgschaft gekündigt, vermutlich deshalb, weil sie den Kampf um die gestohlenen Wählerstimmen für aussichtslos erachtet haben. Viele ersehnen eine Rückkehr zum alten politischen System, wie es war, bevor es von dem unberechenbaren Störenfried aus der Bahn geschleudert wurde.

Diese Abkehr von Trump erschien ihnen wohl als der bequemere Weg, der allerdings einen gravierenden Schönheitsfehler hat: Man hätte um der Deeskalation und der Bequemlichkeit willen eine massive Korrumpierung des politischen Systems der USA hinnehmen und eine gigantische und fatale Lüge schlucken müssen. Denn im November 2020 fand der wohl größte Wahlbetrug der amerikanischen Geschichte statt, eine Tatsache, an der niemand zweifeln kann, der sich ernsthaft und redlich mit den zahllosen Beweisen und Indizien, die sich seither angehäuft haben, beschäftigt hat (etliches Material auf Deutsch hat etwa die Seite sciencefiles.org zusammengetragen).

Hinzu kommt, daß die Medien von Anfang an, in der Tat bereits vor der Wahl, entschieden hatten, daß auch nur der bloße Verdacht des Wahlbetrugs lächerlich, abstrus und haltlos, wenn nicht infam und gefährlich sei. Nichts durfte ihr Narrativ von der "Heilung" Amerikas und seiner Rückkehr zur "Normalität" unter Präsident Bidem antasten, und es war wohl jedem Gerichtshof in den Staaten klar, daß schon ein kleines legitimiertes Körnchen Zweifel an der auf allen Kanälen verbreiteten Siegesgeschichte ungeheuren Sprengstoff in sich bergen müßte.

Die Doppelmoral der politisch-medialen Elite war jedenfalls atemberaubend: Es handelt sich hier um dieselben Leute, die jahrelang in messianischer Heilserwartung auf den "Bericht über die Untersuchung der Einmischung Russlands in die Präsidentschaftswahlen 2016" von Robert Mueller warteten, der letztendlich keine Beweise über eine "russian collusion" zutage brachte.

Wenn nun zig Millionen amerikanische Wähler aus sehr guten Gründen der Überzeugung sind, daß die Präsidentschaft Bidens mit äußerst unehrlichen und unfairen Mitteln durchgesetzt wurde, dann ist es wohl keine besonders gute Strategie, ihr Anliegen von vornherein lächerlich und verächtlich zu machen, während gleichzeitig jeder Ansatz zu einer sachlichen Klärung verbaut wird. Dadurch konnten Zorn, Frust und das Gefühl des Betrogenseins nur weiter anwachsen.

Abgesehen von seinem etwas verstiegenen Tonfall, hatte Trump also völlig recht, als er auf Twitter schrieb:

Das sind die Dinge und Ereignisse, die passieren, wenn ein geheiligter Erdrutschsieg auf derart kurzentschlossene und bösartige Weise geraubt wird, von großartigen Patrioten, die schon so lange schlecht und unfair behandelt worden sind. Geht nach Hause in Liebe und Frieden. Erinnert euch für immer an diesen Tag!

Twitter bedachte dies zunächst mit einer neuartigen Retweet-Sperre, die so begründet wurde:

Diese Behauptung über Wahlbetrug ist umstritten, und dieser Tweet kann aufgrund eines Gewaltrisikos weder beantwortet noch retweetet oder positiv bewertet ("like") werden.

Führt man sich vor Augen, mit welcher Verve Twitter letztes Jahr "Black Lives Matter" unterstützt und damit die landesweiten Randale, Gewaltausbrüche, Brandschatzungen und Plünderungen befeuert hat, die den Sturm auf das Kapitol bei weitem in den Schatten stellen, dann ist das eine niederträchtige, heuchlerische Unverschämtheit, die ihresgleichen sucht. Damit nicht genug: Kurz darauf wurde der Tweet gänzlich gelöscht und Trump für 12 Stunden auf Twitter wie Facebook gesperrt.

Eine private Firma hat also heutzutage die Macht, den Account des Staatsoberhauptes des mächtigsten Landes der Welt, mit fast neunzig Millionen Folgern, mundtot machen.

Wie wird es weiter gehen? Trump und seine Anhänger wurden systematisch zu diesem Siedepunkt getrieben, indem sie Jahre lang frenetisch bekämpft und abgewertet wurden. Unklar ist, ob diese Eskalation in Trumps Kalkül lag, und wenn ja, was er damit bezweckt hat, denn eine sinnvolle Strategie ist hier nicht erkennbar. Nun werden sich sehr viele moderatere Wähler von ihm abwenden und vor weiteren Schritten zurückschrecken. Es ist leider eine Tatsache, daß Trumps politische Kompetenz ziemlich beschränkt ist und er enorme Charakterschwächen hat. Die Sache, die ihm seine Wähler anvertraut haben, vertritt er nur äußerst unvollkommen.

Das System sieht sich nun - sicher nicht ohne Triumphgefühle - wie durch eine selbsterfüllende Prophezeiung bestätigt, und wird seinen Dauerhagelregen an Lügen, Diffamierung und Desinformation weiterhin unerbittlich niederprasseln lassen. Es wird weiterhin schamlos gaslichtern und mit zweierlei Maß messen, es wird auf der einen Seite verharmlosen und beschwichtigen, auf der anderen aufbauschen und anklagen, unterstellen und verschweigen.

Um es mit Heiko Maas zu sagen: Es akzeptiert nur jene "Wähler*Innen", die nach seinen Wünschen, Vorgaben und Zielsetzungen wählen, der Rest ist Dreck, der das Maul zu halten hat, auch wenn sich dabei um 74 Millionen Menschen handelt. Das nennen die Machthaber dann "Demokratie".

Maas hat recht: "Die Verachtung demokratischer Institutionen hat verheerende Auswirkungen". Aber diese Verachtung und Korrumpierung der demokratischen Institutionen geht einzig und allein auf die Kappe der globalistischen Herrscherkaste, der er ebenso angehört wie Joe Biden und Kamala Harris. Kein vernünftiger Mensch glaubt, daß diese Leute wirklich Demokraten sind. Wenn irgendjemand diesen Namen verdient, wenn irgendjemand die Ehre der Demokratie verteidigt hat, dann waren es die Protestler.

Nun denn. Während ich diesen Artikel beende, warte ich darauf, wie die schreibende Zunft völlig ausrastet, mutig den Anfängen "auch hierzulande" wehrt und hanebüchene Parallelen zum sogenannten "Reichtstagssturm" ziehen wird. Die Protestler werden als gefährlicher, rassistischer, untermenschlicher Mob dargestellt werden, der das "Herz der Demokratie" geschändet hat, ganz im Gegensatz zu den BLM-Brandstiftern des letzten Sommers.

Den miesesten Artikel wird wahrscheinlich Berthold Kohler in der FAZ schreiben.  Ich gehe nun wie immer in Deckung im Erdloch und warte, bis die Panzer vorübergefahren sind.

 

 

 

 

 

 

 


Martin Lichtmesz

Martin Lichtmesz ist freier Publizist und Übersetzer.


Kommentare (74)

Gotlandfahrer

7. Januar 2021 08:19

Danke. Kurze Verständnisfrage:

"trotz großspuriger Ankündigungen legten der Präsident und sein Team auch an diesem Stichtag keine zwingenden, alle Welt schlagartig überzeugenden Beweise vor."

vs

"Denn im November 2020 fand der wohl größte Wahlbetrug der amerikanischen Geschichte statt, eine Tatsache, an der niemand zweifeln kann, der sich ernsthaft und redlich mit den zahllosen Beweisen und Indizien, die sich seither angehäuft haben, beschäftigt hat"

Was jetzt?

ML: Trump und Lin Wood haben für den 6. 1. "neue" Beweise angekündigt, die alles umblasen würden. Da kam aber nix. Habs im Text nochmal präzisiert.

Heino Bosselmann

7. Januar 2021 09:31

Abstrakt: Die Politik kehrt nun mal in den öffentlichen Raum zurück, wenn es dafür Ursachen gibt. Nur geschieht dies nicht immer so distinguiert und passiv-gehorsam, wie das Establishment es sich wünscht. Solange die Leute das ihnen Verordnete schlucken und sich allenfalls kultiviert dagegen aussprechen, gelten sie als vorbildlichen „Demokraten“. Sobald sie sich vitaler vernehmen lassen und die Konfrontation suchen, die nun mal zur Auseinandersetzung gehört, werden sie als „Mob“ abqualifiziert. Plötzlich sind die da drinnen „fassungslos“ über die da draußen, und es packt sie das würdelose Fracksausen. Aber: Mit diesem „Mob“ begannen alle bürgerlichen Revolutionen, auf die sich die bräsigen Abgeordneten heute berufen. – Was für ein Bild: Verkrochen unter ihren weichen Sitzungssesseln, sucht die Legislative Schutz vor dem Souverän. Jeder Parlamentarier sollte sich fragen, wen er überhaupt und wie vertritt. Und ob ihm der Mantel, den er sich dafür umhing, nicht zu groß ist.

Maiordomus

7. Januar 2021 09:50

@Die Frage mit den Beweisen von Gotlandfahrer und Lichtmesz Antwort war keine Kleinigkeit. Natürlich war es kein Sturm auf die Bastille, kein Winterpalast-Drama, zu schweigen von Hitlers Novemberaktion in München; nicht mal der Schweizer Generalstreik von 1918, der selbstverständlich auch verfassungswidrig war. Die Frage ist, ob die Bilder wenigstens Probecharakter haben für das, was nötig würde, wenn "Massnahmen" inkompetenter westeuropäischer Regierungen endlich beendet werden sollen. 

Waldgaenger aus Schwaben

7. Januar 2021 09:51

"Im Erdloch und warten, bis die Panzer vorübergefahren sind." Mein Vater, der an der Ostfront war, erzählte mal, dass mutige deutsche Soldaten sich in Erdlöchern verbargen, und wenn die russischen Panzer vorüber fuhren von hinten aufsprangen und eine Handgranate in den Turm warfen. Entdeckten die Russen deutsche Soldaten in Erdlöchern fuhr ein Panzer drauf und drehte sich einmal um 360 Grad.

Zur Sache: 1) Es wundert mich, dass die Polizisten so nicht mit Gummigeschossen ausgestattet waren, das ist heute Standard in westlichen Ländern und genügt bei inneren Unruhen gegen Personen, die nicht gerade mit Schutzkleidung ausgerüstet sind.

2) Jede Art von gewaltsamen Aufstand in westlichen Ländern ist sinnlos, das System ist viel zu flexibel. Gegen Wahlbetrug hilft nur  das langsame Bohren dicker Bretter, in das System einsickern, als Wahlhelfer, als Stadtrat, als städtischer Angestellter, als Lehrer, wo immer sich Lücken auftun.

3) Die Unruhen werden Anlass sein, für weitere Beschneidungen von Freiheitsrechten. Hoffnung bietet allein das förderale System der USA und die checks and balances.

Heinrich Loewe

7. Januar 2021 10:00

Danke, Meister; treffende Zusammenfassung. Die Wahl wurde ohne jeden Zweifel gestohlen! Das muß für das deutsche Publikum nochmal detailliert ausgebreitet werden.

https://bannonswarroom.com/wp-content/uploads/2020/12/The-Immaculate-Deception-12.15.20-1.pdf

https://www.theepochtimes.com/the-art-of-the-steal-navarro-releases-second-volume-of-report-on-voting-irregularities_3645688.html

epochtimes, bannonswarroom, Jack Posobiec twitter, thegatewaypundit, revolver.com, thenationalpulse.com, rudy giulianis's common sense, charlie kirk ...

Bei youtube: Alle Videos mit Steve Bannon, die Reden bei Turning Point USA kurz vor Weihnachten

Für uns: Weitermachen, jetzt erst recht! Bezahlt/spendet für die unabhängigen Medien,  vernetzt euch, steigt aus, steigt ein.

"Das große Erwachen" gegen "The Great Reset".

Lieber M.L. bitte weitermachen und regelmäßig berichten. MAGA ist die wirkmächtigste populistische Bewegung weltweit und deshalb für alle von besonderer Bedeutung.

RMH

7. Januar 2021 10:17

Auf den Sturm folgt jetzt die Repression ... ob die USA, die nach wie vor unserer Bunzelrepublik in Sachen Freiheitsrechten und Rechtsstaatlichkeit Lichtjahre voraus sind bzw. besser: waren, jetzt noch das land of the free bleiben werden, wage ich zu bezweifeln.

Das letzte Nest der Freiheit wird jetzt mit zähem, geduldigen Bohren dicker Bretter konsequent ausgeräuchert werden - es stört nur den Great Reset. Es hat sich gezeigt: Keinerlei institutionelle Unterstützung für die Demonstranten. Die Institutionen werden sich jetzt vielmehr selber stabilisieren - durch Geschlossenheit. Auch die Republikaner und viele andere, die eigentlich nicht unbedingt pro Biden waren, haben schon lange "ohne Trump" geplant. Jetzt, nach diesem Ausbruch, können sie sich auch endlich von dem Rabauken und Unruhestifter öffentlich trennen und wieder "staatstragend" werden.

Dennoch: Respekt vor dem Mumm der Demonstranten. Aber ein Angriff muss mit der nötigen Substanz und Nachhaltigkeit vorgetragen werden, sonst richtet sich das Schwert ganz schnell gegen einen selber - und das ist meine Prognose. Die Demonstranten sind ein Bauernopfer für den Neustart der Republikaner ohne Trump.

Ein gebuertiger Hesse

7. Januar 2021 10:43

Beeindruckend ist in dem einen Video der junge Mann, der noch das Blut der erschossenen Ashli Babbit an den Händen hat. Was er sagt, wie er dabei guckt, ist ein Beleg tiefer innerer Stimmigkeit. Wo es noch solche Kerle gibt, ist nichts verloren.

Marc_Aurel

7. Januar 2021 10:46

Hört sich so ähnlich an, wie der "Sturm auf den Reichstag". Dort waren, nach den Aussagen der Beteiligten, Widerständler durch V-Leute aufgestachelt und von der Polizei bewusst nahe heran gelassen wurden und erst als die Bilder im Kasten waren, die man wollte, erfolgte ein massiver und brutaler Polizeieinsatz von Kräften, die massiert im Inneren bereits die ganze Zeit über bereitstanden.

Was die Lage in den USA im Allgemeinen angeht: in Russland gab es in den, für die Russen schlimmen, Neunzigern mal den von Mund zu Mund weitergegebenen Witz „Es gibt 2 Möglichkeiten, wie die Lage in Russland wieder in Ordnung kommt: eine realistische und eine unrealistische. Die Realistische ist, Außerirdische landen auf dem roten Platz und bringen alles in Ordnung, die unrealistische ist, unsere Regierung schafft das.“ So ist es wohl auch in den USA. Dort ist das gesamte System korrupt und fest in der Hand der Oligarchen, ich sehe momentan jedenfalls keinen Weg, wie die sich wieder befreien könnten. Trump war wohl nur ein letztes Aufflackern.

links ist wo der daumen rechts ist

7. Januar 2021 10:50

Ich hatte in der Vergangenheit an ML ja immer etwas herumzumäkeln, aber diesmal habe ich fast sehnsüchtig auf seinen Kommentar gewartet.

Die Erwartung wurde nicht enttäuscht.

Ad miesesten Artikel:
Es wird zahlreiche ex aequo-Platzierungen geben, aber dieser ist dabei:
https://www.spiegel.de/politik/ausland/washington-sturm-auf-das-kapitol-donald-trumps-putsch-a-a26cfdda-bb1c-445c-aa00-17032511d1ea

Caroline Sommerfeld

7. Januar 2021 10:57

https://www.compact-online.de/washington-die-revolution-zur-rettung-der-demokratie-ist-gescheitert/

Elsässer ist von Q wieder runter. Die von ihm (nach dem Vorbild Serbiens, oh wei, das war eine Farbenrevolution) ersehnte geordnete und gut organisierte "Revolution zur Rettung der Demokratie" bleibt genau aus dem Grunde eine Illusion.

Ein gebuertiger Hesse

7. Januar 2021 10:59

Und schon ist das Video von dem jungen Mann bei Twitter gelöscht. Klar, es war ja auch das "falsche", weil weiße Soldatinnen-Blut zu sehen.

Laurenz

7. Januar 2021 11:11

Man muß das in den USA alles nicht so eng sehen. Das ist Alltag dort. Siehe hier 

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/693264/umfrage/mordrate-in-den-usa/

oder hier von der Alt-Linken

https://www.heise.de/tp/features/In-amerikanischen-Staedten-steigt-die-Mordrate-an-3806618.html

Manche mögen behaupten, dies sei der Preis für mehr Freiheit des einzelnen. Aber, stellen wir fest, in Rußland ist die Mordrate höher als in den USA.

Und wie oft prügeln sich Abgeordnete in Kiew? Öfters. Andere Länder, andere Sitten. Wir importieren gerade massenhaft andere Sitten.

Darauf muß man sich eben einstellen. Siehe hier die Hollywood-Lösung 

https://youtu.be/7YyBtMxZgQs

Alex Schleyer

7. Januar 2021 11:19

Bilder, die ich aus jeder europäischen Hauptstadt sehen möchte.

Mboko Lumumbe

7. Januar 2021 11:35

Bemerkenswert und ergänzend zum guten Artikel noch der Hinweis auf das Nicht-Auftreten der Nationalgarde am Kapitol, obwohl von der linken Bürgermeisterin Washingtons angefordert.

Nun kann man in verschiedenen Richtungen mutmassen, warum dies im Gegensatz zu den BLM-Riots am Kapitol 2020 nicht geschehen ist.

Vielleicht wollte man die Eskalation nicht verhindern, weil sie für die mediale und politische Vernichtung von MAGA nun benutzt werden kann?

Vielleicht wollte die Nationalgarde den MAGAs nicht im Wege stehen?

Vielleichte vielleichte morge nix arbeite
trinke viele Biere kriech auf alle Viere :)

Corvin

7. Januar 2021 11:48

Danke für den Artikel.
Eine Anmerkung:

Mit der Behauptung, dass die wahren Demokraten die Protestler seien, kann ich mich dann anfreunden, wenn auch die BLM-Protestler als wahre Demokraten gelten können. In beiden Fällen lässt sich m.M.n. plausibel vom Aufbegehren des Demos sprechen.
Diese Analogisierung weist forfolgend darauf hin, dass das Attribut "Demokrat" bzw. "demokratisch" nicht zwangsläufig legitimierenden Charakter hat - so heilig diese Kuh dem Zeitgenossen auch erscheinen mag.
Beide Proteste waren sicher Verstöße gegen das Prinzip der Rechtsstaatlichkeit und ich würde mit der Verletzung dieses Prinzips argumentieren um beide Proteste zu delegitimieren. Diese Art der Revolution ist keine konservative, keine bewahrende, sondern eine vernichtende - und Gott weiß, was danach auf uns zukommen würde. An einem Punkt der so fatal ist, dass es nur 'besser' werden kann, sind wir aus meiner Perspektive nämlich nicht. Die Wahrscheinlichkeit, das alles schlechter wird ist mir deshalb durchaus zu hoch.

Man mag mir jetzt naive Staatsgläubigkeit - neudeutsch: Cuckservatism - vorwerfen. Die ist mir jedenfalls lieber als die Provokation eines handfesten Bürgerkriegs, solange andere Mittel und Wege noch gangbar erscheinen.

MARCEL

7. Januar 2021 12:14

@Waldgaenger aus Schwaben

Nicht das System ist flexibel, es fehlt die Alternative, die 1989 in der Fata Morgana des goldenen Westens den Revoltierenden vor Augen stand. Heutige Revolten (siehe zuvor Gelbwesten) geschehen mit dem Mut der Verzweiflung. Nicht mehr, aber auch nicht weniger!

Ich glaube, dass die Wunden in den USA zu tief sind, der Umgang mit Waffen zu alltäglich, die allgemeine Selbstgerechtigkeit zu übersteigert, um das Ganze unblutig wieder ins Lot zu bekommen. Biden ist nicht Kennedy, von K. Harris ganz zu schweigen!

Ich glaube (leider!) an Katharsis, an ihre kollektiv-psychologische Notwendigkeit nach zu langen Zeiten der Bequemlichkeit, an die Rückkehr des Chthonischen. Daher ist mir Sander manchmal näher als Mohler. 

Gramsci schrieb 1917 in La città futura, dass man entweder darauf hinarbeiten könne, dass man endlich eine "kritische Masse" im Sinne der Revolution indoktriniert habe oder dass die eigene Minderheit den Willen zur Revolution derart intensiviere, dass aus ihr die Funken geradezu sprühten ("arroventare la propia anima e farne sprizzare miriadi di scintille").

Wollen wir das? Und wenn nein, was dann?

 

Gustav Grambauer

7. Januar 2021 12:21

Ein Bild sagt mehr als alle Worte:

https://fktdeutsch.files.wordpress.com/2020/12/megalomania-3049551_1280-kopie.jpg?w=1024

- G. G.

Phil

7. Januar 2021 12:26

Die Wahl war beispiellos unfair (Internetgiganten und Großteil der Massenmedien 100% parteiisch auf Seiten Bidens). Umso beachtlicher, wie viele Stimmen Trump noch auf sich gezogen hat.

An Wahlbetrug glaube ich aber nicht, so lange das nicht gerichtlich festgestellt wurde. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass jeder Richter sich einem "Narrativ" unterwirft. Die hätten ihren Beruf verfehlt.

 

Ein gebuertiger Hesse

7. Januar 2021 12:28

Ekelhaft, wie Trump und seine mutigen Unterstützer gerade von der hiesigen rechtskonservativen Journaille fallengelassen werden:

https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2021/jagt-trump-aus-dem-weissen-haus/

https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2021/kapitol-sturm-empoerung/

https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/aus-aller-welt/trumps-unwuerdiger-abgang/

Selbst PI-News schreibt von einem "schwarzen Tag für den patriotischen Widerstand".

Alle brav ins gleiche Horn. Frustrierend.

Gehen eigentlich noch Flüge nach Washington?

 

Rosenkranz

7. Januar 2021 12:31

Ich denke, es wird für die Eindringlinge noch einen empfindlichen Nachschlag in Form von hohen Haftstrafen geben. War es diese Stunde Aufmerksamkeit und die tote Frau wert?

Zitat: "Man ändert nie etwas durch den Kampf gegen die gegenwärtige Wirklichkeit. Um etwas zu ändern, konstruieren Sie ein neues Modell, welches das existierende obsolet macht." Buckminster Fuller

Was ich damit sagen möchte ist, sich nicht in sinnlosen Aktionen gegen die da Oben aufzureiben, sondern seinen eigenen Weg abseits des States zu gehen. Gründet Gemeinschaften! Lebt bescheiden und versorgt euch selbst. Setzt den Arbeitsplatz nicht für zehn Minuten Aufmerksamkeit aufs Spiel. Als arbeitsloser Lebenskünstler ist es schwer eine Familie zu gründen. Bleibt deshalb unter dem Radar! Jedes alternative Projekt, welches den Weg in die Öffentlichkeit findet, wird angegriffen. Halle und die Projekte eines hier bekannten Rappers sollten Warnung genug sein. 

Es gibt derzeit aus meiner Sicht keine andere Möglichkeit, wie man seinen Protest gegen die derzeitigen staatlichen Zumutungen sinnvoller ausdrücken kann, als diese oben beschriebene Gemeinschaftsgründung und Zurückhaltung. Schaut mehr auf die Araber-Klane als auf subversive Aktionen. Denkt in Generationen.

Maiordomus

7. Januar 2021 13:21

@Rosenkranz und Alex Schleyer: Das sind die beiden Positionen, klar nicht identisch, welche hier formuliert werden und doch beide bedacht werden wollen. Die hier zu lesenden Reaktionen scheinen mir von überdurchschnittlichem Interesse. Wenn man indes Vorgänge zu direkt kommentiert, fehlt natürlich die langfristige Dimension und man kann sich leicht blamieren. 

Volksdeutscher

7. Januar 2021 13:50

Es gibt inzwischen auch ein Video auf YouTube, in dem behauptet wird, der "Ansturm" auf das Weiße Haus sei eine organisierte Aktion von Demokraten und Antifa gewesen, um im Kongressaal stattfindende Sitzung zu unterbrechen. Jetzt wird man wochenlang an den Bildern herumkauen und mehr oder weniger glaubwürdige Theorien bilden. Der globalistische Caravan zieht weiter.

Wie es auch immer gewesen sein mag, kam es mir schon seit langer Zeit so vor, als wäre das Ganze eine bühnenreife, gut durchorganisierte Seifenoper, in der Trump die Rolle des Guten zu spielen hatte. Er machte auf mich während seiner gesamten Amtszeit nicht den Eindruck, als wollte er im Amt bleiben und bei dieser Wahl siegen. Im Gegenteil, es sah so aus, als wäre alles erdacht, entworfen, gestaltet und verwirklicht von ein und demselben System, dem alle "Präsidenten" gehorchen müssen, wollen sie nicht das Schicksal J. F. Kennedys erleiden.

Elvis Pressluft

7. Januar 2021 14:07

Wette gewonnen: Die faz ist vorneweg (unter den systemeigenen „bürgerlichen“ Medien). Wer über gute Nerven und einen starken Magen verfügt, möge den dortigen Duktus, auch im Forum, auf sich wirken lassen. Tatsächlich hat ein mutmaßlicher (?) AfD-Sympathisant (oder V-Mann) kommentierend die Andeutung gewagt, Ähnliches könne auch der BRD bevorstehen … hmmm. Ich spürte zum wiederholten Male für Sekundenbruchteile die Versuchung, mich irgendwo zu registrieren, nur um die Frage zu stellen, warum es sich hier nicht um „Aktivist*:_innen“ handelt, aber ist natürlich witzlos.

Die Relationen immerhin verschieben sich: Trump, bei all seinen eklatanten Fehlern, steht für mich um Welten über einem Meuthen und seinen Zulieferern (wenngleich das für sich genommen natürlich denkbar wenig sagt). Pence ist strukturell Trumps Meuthen: Er gibt den Staatsmann, weil er sich Chancen in vier Jahren ausrechnet. Mit ein wenig Hirn könnte er sich sagen, daß bis dahin der Strohmann Biden dem BLM-Establishment endgültig gewichen sein wird und die konservative Option nicht mehr existieren wird – jedenfalls keine gewaltfreie Option. Für den Linksblock ist es ein Win-Win-Szenario: Entweder der Gegner läßt sich willen- und restlos entmachten, oder er muß zu verzweifelten Mitteln greifen. Was man jemals plurale Demokratie nennen konnte, ist beiderseits des Atlantiks am Ende. Im Westen nix Neues.

RWDS

7. Januar 2021 14:14

Was ist wenn man die Beweise des Betrugs auf Seiten der Republikaner tatsächlich hat, diese aber nicht zugunsten Trumps, sondern eines neuen Kandidaten hervorholen wird? Das ist die einzige Theorie, die mir bleibt um nicht anerkennen zu müssen, dass die Republikaner genau solche Verräter der Freiheit sind wie die Demokraten.

Dass auch die Republikaner nur Teil der Elite sind, geschenkt. Schlimmer als linksextreme NWOler sind sie jedenfalls nicht.

herbstlicht

7. Januar 2021 14:35

»Wahlbetrug<; allgemein.

Soweit ich im Novenber mitbekam, wurde in Amiland viel "digital" gewählt und gegen das dabei verwendete System richtete sich auch der Verdacht.  Nun hab' ich einige technische Softwaresysteme entworfen und produktionsreif gemacht und da interessierte mich --- zum Sport beim Abendtee --- wie man ein Wahlsystem bauen könnte.  Denn offensichtlich gibt es zwei anscheinend widerstrebende Anforderungen: Anonymität der Wähler und Überprüfbarkeit des Ergebnisses.  Mit Hintergrund in Reiner Mathematik und TheoPhys erwarte ich ein mathematisches Modell eines solchen Systems; nur auf Grundlage eines solchen kann man etwa Risiken abschätzen.  Weil mir nix g'scheits einfiel, stocherte ich ein bißchen im Web und landete rasch auf einer Seite bei Computer Science Stanford ---  zumindest keine schlechte Adresse.

Da las ich im wesentlichen: Problem nicht gelöst.  Funktionsweise derzeitiger Systeme Geschäftsgeheimnis des Herstellers.  Mit anderen Worten: Die Gewalt geht dann von "Google" (etc.) aus.  Das Volk darf noch mitspielen beim Theater.

 

Heinrich Loewe

7. Januar 2021 15:26

Wer sich selber fundiert und umfassend eine Meinung bilden will, ob die Wahl "rigged" war, sollte die beiden, oben verlinkten, Berichte von Peter Navarro studieren. Gute, detaillierte deutsche Zusammenfassungen kenne ich bislang keine, evtl. bei der epochtimes, deren sehr gute Arbeit im Übrigen durchaus ein Jahresabo wert sein sollte. 

Nur mal ein winziges Detail. In Pennsylvania wurden über 200.000 Stimmen mehr gezählt als im Wählerverzeichnis registriert waren. Noch Fragen?

H. M. Richter

7. Januar 2021 15:30

Wie hätten wohl Tagesschau, heute-journal, Spiegel, Bild und Zeit berichtet, wenn sich nach dem Wahlbetrug bei den Wahlen in der DDR am 9. Mai 1989 wenige Tage später Hunderte mutiger Männer und Frauen auf den Weg in die Volkskammer gemacht hätten und mit dem Ruf „Nie genug vom Wahlbetrug!“ in diese eingedrungen wären? Das Wort Freiheit wäre an diesem Abend oft gefallen, das Wort Mob gewiß nicht ein einziges Mal.

Eingefallen ist mir – wie schon nach dem angeblichen „Sturm auf den Reichstag“  – gestern Abend andererseits aber auch der „Sturm auf die MfS-Zentrale in der Normannenstraße“ vom 15. Januar 1990 und was in der Folge über die damaligen Drahtzieher bekannt wurde. Gut möglich, daß sie einander  in allen drei Fällen sehr ähneln …

heinrichbrueck

7. Januar 2021 15:31

Man müßte einmal die Kontostände der Senatoren vergleichen, bevor und nachdem sie das Volk vertraten. Die Leute sind wütend, was verständlich ist, aber gleichzeitig stürmen sie ein Bordell.

Dieser Wahlbetrug ist mickrig, im Vergleich des Umgangs mit den Wählern vor jeder Wahl. In einer Demokratie darf man politisch nicht naiv sein. Deshalb wäre eine Revolution der Protestler ein Widerspruch. Niemand kann der Demokratie Schaden zufügen, der in ihr mitmacht. Sie lebt davon, und sie ist erst dann erledigt, wenn eine komplette Trennung stattgefunden hatte. Die austauschbare Landeselite wurde ein bißchen erschreckt, mehr war es wohl nicht.

Ich sehe einen langfristigeren Plan, der umgesetzt wird. Die Protestler haben diesen Plan nicht ausgearbeitet. Sie verstehen instinktiv, aber nicht wissentlich. Welche Zukunft ihren Forderungen anheimfallen kann, davon sind sie nicht unterrichtet worden. Es ist wie mit einer Meuterei, wenn die Navigationskenntnisse bis zum angesteuerten Hafen reichen, danach alle von Bord gehen.

RMH

7. Januar 2021 16:02

Aus meiner Sicht haben die führenden Köpfe der Republikaner Trump mit seinen juristischen Kampagnen etc. nie richtig ernst genommen, geschweige denn tatkräftig unterstützt. Man wollte seinen vorhandenen Wahlkampf-Boost noch für die entscheidenden 2 Stichwahlen um Senatorenposten laufen lassen, aber es war schon vor dem Termin der Präsidentenwahl klar, Trump hat eigentlich keine eigene Machtbasis mehr und man war eher überrascht, dass er überhaupt so gut abgeschnitten hat, wie er "offiziell" abgeschnitten hat. Und so lief er nach der Wahl bei so ziemlich allen, die ihn ernsthaft hätten unterstützen können, gegen die Wand. Das wars also jetzt, einen der umkämpften Senatorenposten hat auch noch ein Demokrat gewonnen und jetzt richtet man sich eben auf die nächsten 4 Jahre aus - ohne das Trump noch irgendeine Rolle spielen wird (es wird keine weitere Trump Kampagne in 4 Jahren geben). Er kann froh sein, wenn man ihn jetzt nicht noch irgendwie juristisch an den Karren fährt (Steuern etc.). Die Republikaner werden ihn jetzt fallen lassen, wie eine heiße Kartoffel.

anatol broder

7. Januar 2021 16:57

Eine private Firma hat also heutzutage die Macht, den Account des Staatsoberhauptes des mächtigsten Landes der Welt, mit fast neunzig Millionen Folgern, mundtot machen.

diese macht nennt man allgemeine geschäftsbedingungen.

qvc1753

7. Januar 2021 17:29

Was mich umtreibt ist die fatale Unfähigkeit der Anwälte Trumps auch nur einen einzigen und validen Beleg für den Wahlbetrug vor zu legen. Wer sich mal die Mühe macht durch die diversen Anträge und Entscheidungen der jeweiligen Gerichte (in den USA ist das digital alles möglich) macht, der staunt nur. 
Die Richter haben im Regelfall die Klagen abgewiesen weil kein einziger Beleg für Behauptungen vorlag und - schlimmer noch - zum Teil waren die Anträge juristisch kompletter Humbug.  
Warum man nun eine dermaßen deutliche Spur der eigenen Inkompetenz legt, das ist mir unbegreiflich. Wenn man sich dermaßen weit aus dem Fenster lehnt, dann muss man auch liefern.
Wenn einem dann nur das Mittel bleibt seine Anhänger zur Gewalt auf zu stacheln, dann ist das eigene politische Argument ziemlich entwertet. 
 

Heinrich Loewe

7. Januar 2021 18:03

BREAKING: John Frederick's, Georgia: Ein Gericht hat einen vollen forensischen Audit für Fulton County, den größten Stimmbezirk in G. angeordnet. Basierend auf Zeugenaussagen werden 20-25 Tausend irreguläre Stimmzettel erwartet. ...

Ich weiß, sezession ist nicht der Ort für solche Details...

Flaneur

7. Januar 2021 18:43

Die eschatologische Heilserwartung, die viele in Trump gesetzt haben, ist mir unverständlich. Haben sie einen Messias erwartet, dem sie in blinder Ergebenheit folgen können? Das wäre letztlich nichts anderes als das, was wir viele Jahrzehnte hatten: Deutschland im Windschatten der USA - nur halt im Windschatten einer anderen USA, anders als zuvor, aber eben weiterhin im Windschatten, devot als Vasall.

Die Hoffnung, die von der anderen Seite jetzt auf Biden/Harris gesetzt wird, unterscheidet sich davon im Prinzip nicht. Auch hier wird der starke Hegemon gesucht, hinter dem man sich verstecken kann, ohne eigene Interessen und Positionen eigenständig formulieren zu müssen. Mohler hat diese Mentalität in den 1960ern eindrücklich formuliert.

Lehnen wir uns entspannt zurück, schliessen wir die Augen und versuchen wir mal, die Situation als Chance zu sehen. Als Chance auf die Fortentwicklung einer multipolaren Weltordnung. Das allerdings würden s zwingen, uns dem zustellen, was Mohler in seinem "Was die Deutschen fürchten" schon vor mehr als 50 Jahren beschrieben hat: Eigene Interessen zu formulieren und zu verfolgen. Als Deutschland, als Europa. 

Ein gebuertiger Hesse

7. Januar 2021 18:55

@ Heinrich Loewe

Doch, der Ort ist richtig. Möge Ihre Nachricht nur tatsächlich BREAKING sein.

Und solange nicht alles verloren ist, we still have Georgia on our minds, 

Glast

7. Januar 2021 19:08

Beim Lesen des Textes und Nachdenken über die Beweggründe der Aktivisten musste ich unwillkürlich an den Film "Ride with the Devil" denken. Dieser thematisiert den Angriff auf die von Abolitionisten geführte Stadt Lawrence im Bundesstaat Kansas im Amerikanischen Bürgerkrieg. Für die für die Konföderierten Staaten von Amerika kämpfenden Guerillas unter der Führung des Haudegens William Clark Quantrill wird der Rückzug nach der Attacke teilweise zur Katastrophe. 

Am Lagerfeuer Abende zuvor sprechen einige Südstaatler über ihre Besorgnis, dass diese Attacke ins Unglück führen könne. Dagegen stellen andere widerum lakonisch fest, dass man früher oder später ohnehin in den Wäldern vom Feind aufgespürt und getötet werden würde. 

Das ist es wohl, das wird der Beweggrund auch heute sein. Es ist doch egal, wenn wir stürmen und dem Feind seine Bilder liefern - früher oder später steht er ohnehin vor unseren Haustüren. Da können wir auch gleich angreifen. 

In o.g. Spielfilm hält ein Familienvater (der später von Nordstaatlern auf seiner Farm ermordet wird auch nüchtern fest, warum er denkt, dass der Süden verlieren wird. Weil es dem Süden egal sei, wie die da oben in den Nordstaaten leben. Aber ihnen ist es nicht egal wie wir leben. 

So auch heute: dem Establishment ist es nicht egal wie wir leben. 

Elvis Pressluft

7. Januar 2021 19:16

Schüchterner Hinweis: Bestimmte Systemchargen haben bereits verlauten lassen, die kommenden Prozeduren in der BRD re. Ltw/Btw würden „vielleicht“ nur als Briefwahl stattfinden können (Begründung liegt nahe) … wie genau will man dann eventuelle „Unregelmäßigkeiten“ rechtssicher nachweisen? Unabhängige Wahlbeobachtung hatte schon bislang kaum eine Chance. Rein theoretisch kann man für Beteiligung an Wahlfälschung in den Bau wandern; de facto riskieren die Leute fast nichts. Auch darauf ist wohl der uralte Sponti-Spruch gemünzt: Wahlen wären verboten, falls sie etwas änderten.

In den Staaten immerhin gibt es eine Reihe Leute, die womöglich nicht gar so reflektiert sind, wohl aber bereit und in der Lage, sich robust zu wehren, falls und wenn es darauf ankommt. Don’t go down without a fight … BLM weiß das und wird sich kritisch überlegen, kurzfristig (!) bürgerkriegsähnliche Zustände im ganzen Land zu provozieren. Die Empörung irgendwelcher Subjekte in der BRD bietet ungenügenden Schutz gegen 7.62*39 mm, geschweige denn größeres Kaliber. Daher die bevorzugte Strategie der Übernahme der Institutionen sowie der Deutungshoheit in den Medien und den Hochschulen. Längerfristig gehen die amerikanischen Weißen den Weg der Buren, aber immerhin nicht lautlos, wie sich gerade zeigt.

Christian

7. Januar 2021 19:37

Ob dem einen oder anderen bisher schon Kritischen mittlerweile auffällt, daß die Völkerzerstörer über Leichen gehen, ohne mit der Wimper zu zucken? Und der den Medien- und Technologie-Monopolkonzern-"Autoritäten" in totaler Autoritätsgläubigkeit unterworfene Medienuntertan feiert unterdessen (in Selbsttäuschung und Medienverblendung) die angeblich so überzeugt abgelehnte Gewalt als "Sieg der Demokratie" -- genau dann, wenn ihm der herrschende mediale, ökonomische, judizielle, politische (Deep State) Komplex es dermaßen suggeriert (vgl. das polizeiliche Hinnehmen von BLM-Brandschatzung und -Diebstahl -- da galt notwendige Polizeigewalt als rassistisch und undemokratisch).

Unterm Strich bleibt festzustellen, daß keine Mehrheit die herrschende Agenda abwählen kann. Der Begriff Demokratie ist ebenso hohl und nichtssagend geworden wie der Begriff Extremismus. "Spannend" wird, wie man unter diesen Umständen, in dieser Repressions- und Manipulationsspirale noch für Recht und Freiheit eintreten kann.

Nemo Obligatur

7. Januar 2021 19:41

Man sollte versuchen, eine neutrale Position zu den Vorgängen einzunehmen, zumal von Deutschland aus.

Für mich sieht das so aus, als hätte Trump sein Blatt eindeutig überreizt; eigentlich schon nach Auszählung der Wahlstimmen im November. Der "Sturm aufs Kapitol" ist zu verurteilen. Das war nackte Gewalt als Mittel der politischen Auseinandersetzung, angefacht von Trump und ist abzulehnen. Dass dabei vier Menschen ihr Leben ließen, passt ins traurige Bild. Wenn ich das feststelle, macht mich das nicht zu einem Mitglied des Heiko-Maas-Fan-Club. Man sollte auf beiden Seiten vom Freund-Feind-Schema wegkommen und sprachlich abrüsten.

Hoffen wir, das Amerika wieder die Kurve kriegt. Die Trends unserer Zeit, Multikulti, Gender, Beeinflussung durch Massenmedien, Geschichtsblindheit, werden nicht von Raubauken mit MEGA-Kappe gestoppt. Es braucht glaubwürdige Vertreter des patriotisch-konservativen Spektrums. Vergessen wir nicht: Trump hatte alle Trümpfe in der Hand. Mehr Macht als der US-Präsident hat kein einzelner Mensch in der westlichen Hemisphäre. Trump hatte die Chance mit seiner unverantwortlichen Antwort auf die Corona-Pandemie versemmelt. Bis dahin schien seine Wiederwahl möglich. Er steht jetzt für die Verrohung der politischen Kultur. Gestern wurde wohl der einstweilige Tiefpunkt, aber vermutlich noch nicht der Schlusspunkt erreicht. Die Frage ist, was in der Welt passiert, wenn die USA nicht wieder zu ihrem demokratischen und freiheitlichen Kern zurückfinden. Auch Deutschland wird eine Antwort auf diese Frage finden müssen.

Nordlicht

7. Januar 2021 19:43

Von Bedeutung ist dieser US-Zirkus deswegen, weil alle gesellschaftlichen und politischen Trends auch - ggfs. mit Zeitverzug - in Deutschland auftauchen und wirken.

Man denke an den Genderismus (Butler und Nachahmerinnen), die "Der-Mann-hat-mich-vor-20-Jahren belästigt"-Masche metoo, dann die Veredlung des schwarzen Kriminellen zur Ikone mit anschliessendem In-die-Knie-Gehen normaler Weisser. Bei uns ist es allgemein die Idealisierung von Fremden, die sich nicht integrieren wollen und können, weil sie weder die Werte hier verstehen noch die Leistungen erbingen wollen. 

Der aktuelle Trend ist die Übernahme von früher gegenüber den Machthabern kritischen Medien durch Multimilliardäre, in den USA kaufte der reichste Mann der Welt (Bozos/Amazon) die Washington Post, deren Reporter gegen FBI und anderen Regierungsinstituionen R. Nixon zu Fall brachten. (Nixon war damals, anders als Trump, mit seiner China-Politik Liebling der Wirtschaft). In Deutschland lässt sich der Spiegel von Gates kaufen, alle MSM bekommen Statsknete.  

Was auch als Trend zu uns kam: Geheimdienste im Einsatz gegen die Oppositionspartei.

Nemo Obligatur

7. Januar 2021 19:46

@ Rosenkranz 7. Januar 2021 12:31

Bester Beitrag zu dem Thema, den ich bisher gelesen habe. Ich denke, viele hier tun bewusst oder unbewusst, was Sie anregen. Ist ja auch faktisch das Motto der Sezession ("ego non").

 

Ordo

7. Januar 2021 20:13

Trumps Siege waren nackte Siege, ohne das unterstützende Trommelfeuer gewogener Medien und der Zuarbeit des deep state. Er hätte die letzten Jahre lieber mehr dazu genutzt, nachhaltige metapolitische Strukturen aufzubauen. Solange Medien, Universitäten und deep state fest in linker Hand sind, kann es keine echte Wende geben. Von dem her ist der natürliche Platz der Rechten im Moment in der Opposition. Bin gespannt, was Trump jetzt tun wird, nachdem er das weiße Haus endgültig räumen muss. 

Fredy

7. Januar 2021 20:52

Es musste so kommen. Diese ganze Kuhscheiße (Q-Scheiße) war Wehrkraftzersetzung vom Allergemeinsten. Was passiert nun mit den Kindern in den unterirdischen Bunkern???

@Nemo Obligatur

"Mehr Macht als der US-Präsident hat kein einzelner Mensch in der westlichen Hemisphäre."

Nicht maximale Aufmerksamkeit mit maximaler Macht verwechseln. Der Präsident kann ein Weichensteller sein, mehr nicht. Und das ist schön schwer genug. Zu 90% ist er ein Darsteller. Deshalb war Reagan gar nicht so schlecht. Der hatte das ja auch gelernt. Einer der wenigen Politiker mit fundierter Ausbildung. Sicher, der Präsident hat die Macht über das berühmte Atomköfferchen. Was bringt das in der Wirklichkeit? Das ist nur fiktive Macht, von der sich eh niemand wünscht, dass sie ausgeübt wird. Es gibt Tausende Menschen, die mehr Macht haben als der Präsident. Die meisten davon stehen auf der Liste der reichsten Menschen der Welt und geben sich als eher unpolitische Philantrophen. Wer sich für die Menschheit und das Allgemeinwohl einsetzt will betrügen. Und einige wollen nicht nur, sie können auch.

heinrichbrueck

7. Januar 2021 21:23

„Mehr Macht als der US-Präsident hat kein einzelner Mensch in der westlichen Hemisphäre.“

Warum? Weil er ein „Präsident“ ist?

Marc_Aurel

7. Januar 2021 21:28

@Flaneur

„Das allerdings würden s zwingen, uns dem zustellen, was Mohler in seinem "Was die Deutschen fürchten" schon vor mehr als 50 Jahren beschrieben hat: Eigene Interessen zu formulieren und zu verfolgen. Als Deutschland, als Europa. „

Sie fürchten es, weil es einen Preis hat oder haben kann, vergessen Sie nicht, das wir die letzten beiden Male für das Aufrechtstehen, den Thymos, die konkreten Umstände und Ursachen jetzt außer Acht gelassen, im Endergebnis fürchterlich zusammengetreten wurden, mit schwersten Folgen über Generationen hinweg, bis heute anhaltend, auch das devote Vasallentum ist eine direkte Konsequenz daraus. Wer sagt denn das wir im nächsten Versuch fähigeres Führungspersonal hätten, mit mehr Augenmaß und Verstand? Wer garantiert das wir selbst bei bestem Wollen und Handeln eine Chance hätten? Alles was die letzten großen Gebietsabtretungen und den Bombenkrieg überlebt hat, stände erneut auf dem Spiel. Wie das Beispiel des Kaiserreiches zeigt, muss man um abgestraft zu werden, nicht einmal mit dem Zündeln beginnen, es reicht unter Umständen schon, wenn man zu erfolgreich etwas aufbaut, erfolgreicher vielleicht als ein anderer oder wenn man mit den Falschen Handel treibt, was Dritte stört usw. - sobald man den Kopf hebt (Interessen vertritt), bekommt man Aufmerksamkeit und das Spiel, dessen Ausgang man nicht kennt, beginnt – so vermutlich die Denke derer, die sich lieber abducken.

limes

7. Januar 2021 22:12

Im Interview der Epoch Times mit dem General a.D. Michael Flynn berichtete dieser vor einiger Zeit Trump gefragt zu haben, was ihn erwartet, wenn er alles verloren hat. Trump habe geantwortet: »Dann werde ich wissen, wer meine Freunde sind«. Heute wird deutlich, dass deren nicht viele sind. Die Spreu trennt sich vom Weizen.

Flynn wurde der Lüge bezichtigt, Bannon des Diebstahls und jetzt Trump der Aufhetzung. Schlimmeres kann man Ehrenmännern nicht antun. Der Sturm auf das Kapitol erinnert an den »Sturm« auf den Reichstag. Beide Male gibt es Hinweise auf Provokateure aus den Reihen der Gegner. Keinen Moment habe ich geglaubt, dass Trump-Anhänger Vandalismus und Plünderungen begehen. Das ist die Handschrift von Antifa und Konsorten.

Gewiss kann man Trump und seinen Anhängern, die sich von Provokateuren zum Eindringen verleiten ließen, Blauäugigkeit vorwerfen. Was in Berlin/Germany vor Monaten geschah und oppositionellen Gruppen als Putschversuch ausgelegt wurde, hat man in den USA als Großmacht vermutlich gar nicht zur Kenntnis genommen und schon gar nicht analysiert. Als Aktivistin der deutsch-amerikanischen Freundschaft macht mich das traurig.

Einen Gewerkschaftsfunktionär hörte ich vor einigen Jahren sagen: »Die Grenzen verlaufen nicht zwischen den Völkern, sondern zwischen oben und unten«. Das ist in gewisser Weise richtig, aber die Linke handelt heute als Schutzmacht von »oben«, und Donald Trump war Schirmherr von »unten«.

heinrichbrueck

8. Januar 2021 00:03

@ Marc_Aurel

In Sachen Aufmerksamkeitsgeschenk: Umvolkung + https://www.gold.de/medien/artikel/usa-staatsverschuldung.png 

Der_Juergen

8. Januar 2021 07:00

Teil 1

Ich habe nie zu den (auf diesem Blog ohnehin nicht sehr zahlreichen) Leuten gehört, die Donald Trump idealisierten und in ihm den künftigen Befreier Deutschlands sahen. Allzu offenkundig und bisweilen unbegreiflich waren seine Fehler. Was bewog ihn, der Goldmann Sachs im Wahlkampf scharf angegriffen hatte, dazu, gleich fünf Goldmann-Sachs-Leute in sein erstes Kabinett zu berufen? Welcher Teufel ritt ihn, als er, der geschworen hatte, die USA nicht mehr in sinnlose fremde Kriege zu verstricken, den fanatischen Kriegshetzer John Bolton zu seinem Sicherheitsberater ernannte? Die Unfähigkeit, sich mit loyalen und kompetenten Mitarbeitern zu umgeben, war von Anfang an eine der beiden zentralen Schwächen seiner Politik. Sein zweiter verhängnisvoller Irrtum war, dass er kein eigenes Medium in Form eines Fernsehsenders schuf und sich stattdessen auf unsichere Kantonisten wie Fox News verliess.

Trotz dieser gravierenden Irrtümer, trotz der beispiellosen Obstruktion und Medienhetze, hat Donald Trump alles in allem gut regiert. Ja, er hat Syrien zweimal – sehr halbherzig – bombardiert. Ja, er hat General Soleimani ermorden lassen. Aber er hat sein Versprechen, keine neuen Kriege anzuzetteln, letztlich gehalten. Zugleich betrieb er eine äusserst erfolgreiche Wirtschaftspolitik, die zur Schaffung von vielen Millionen neuer Arbeitsplätze führte – eine Entwicklung, von der nicht zuletzt die Schwarzen profitierten. Unter normalen Umständen wäre er spielend leicht wiedergewählt worden.

Der_Juergen

8. Januar 2021 07:05

Teil 2

Dass die (viele Jahre lang geplante) Operation Corona zu Beginn des Jahres 2020 lanciert wurde, verfolgte den hauptsächlichen Zweck, Trumps Wiederwahl zu verhindern. Die Corona-Toten (deren Zahl in Wahrheit ca. um das Fünfzehnfache unter den offiziellen Ziffern liegt) sollten ebenso ihm angelastet werden wie der durch den Lockdown bewirkte wirtschaftliche Einbruch. Vor allem aber nutzten die Dämonokraten die Furcht vor der «Pandemie», um die Bürger zur brieflichen Stimmabgabe aufzufordern und Millionen von unverlangten Abstimmungszetteln zu versenden, auf denen dann fast ausschliesslich der Name «Biden» angekreuzt wurde. Noch drei Tage nach der Schliessung der Wahllokale trafen Hunderttausende von Stimmen für Biden ein, die dem Betrüger dann den «Sieg» sicherten.

Als ich am Morgen des 4. November, mehr tot als lebendig vor Nervosität, den Computer einschaltete, empfand ich zunächst unbeschreibliche Erleichterung. Trump hatte die Schlüsselstaaten Texas, Florida und Ohio gewonnen und lag in Pennsylvania, einem weiteren Schlüsselstaat, nach Auszählung von 64% der Stimmen uneinholbar mit 57% vorne. Doch dann geschah das Unfassbare: Die Auszählung wurde für viele Stunden unterbrochen, und danach ging die überwältigende Mehrheit der Stimmen an Biden, so dass dieser schliesslich knapp «siegte». 

 

 

Der_Juergen

8. Januar 2021 07:11

Teil 3

Parallel entwickelte sich die Lage in Georgia, Wisconsin und Michigan. Für jeden nicht gänzlich vertrottelten Beobachter war allein dies ein hundertprozentiger Beweis für ungeheuerlichen Wahlbetrug; die ganzen später erbrachten Belege wie die weit über tausend eidesstattlichen Erklärungen von Wahlbeobachtern waren nur noch das Tüpfchen auf dem i.

Erwartungsgemäss kündigte Trump Widerstand gegen den Grossbetrug an und ergriff Massnahmen, die optimistisch stimmten. Illoyale Minister wie Verteidigungsminister Espen und (allerdings unerklärlich spät) Justizminister Barr wurden gefeuert. In seiner grossen Rede vom 2. Dezember enthüllte der Präsident das ganze Ausmass des Schwindels.

Mut machten den Trump-Anhängern auch die «Insider-Nachrichten», die von den alternativen Medien am laufenden Band verbreitet wurden. Da gab es jede Menge offenkundige Desinformation wie die von QUanon, dessen närrische Märchengeschichten über «100.000 in einem Tunnel in New York gerettete Kinder» oder die wundersame Auferstehung von John F. Kennedy Junior, der seinen Unfalltod 1999 nur vorgetäuscht und sich dann 21 Jahre lang versteckt gehalten hatte, um gemeinsam mit Trump den Deep State zu zerschlagen, tragischerweise auch von vielen ansonsten intelligenten Menschen geglaubt wurden; in der Verzweiflung klammert man sich an jeden Strohhalm.

Der_Juergen

8. Januar 2021 07:17

Teil 4

Doch auch kompetente Politologen wie der russische Professor Igor Panarin, der in seinen täglichen Kurzvideos über die Lage in den USA berichtet, verbreiteten allerlei Geschichten, von denen anzunehmen ist, dass sie auf Desinformation beruhen, wie die vom Sturm auf das US-Generalkonsulat in Frankfurt, bei dem die «Server, mittels deren der Wahlbetrug begangen wurde», konfisziert worden seien, oder der «Verhaftung der CIA-Chefin Gina Haspell». Diesen Berufsoptimisten zufolge hatte Trump alles genial vorausgesehen. Er hatte einen «Plan Bumerang» entworfen, durch den die Dämonokraten zu massivem Wahlbetrug verleitet und anschliessend entlarvt werden sollten. Aber nach Trumps ruhmloser Kapitulation wird man sich der bitteren Wahrheit stellen müssen: Er hatte keinen «Plan Bumerang». Vermutlich hatte er überhaupt nie einen Plan, sondern improvisierte stets nur chaotisch. Statt zu handeln, twitterte er – und auch das kann er mittlerweile nicht mehr. Er hat keine einzige der grossen Lügen platzen lassen. Er hat keinen einzigen namhaften Vertreter des Deep State hinter Gitter gebracht. Alles war nur Schall und Rauch.

 

Nemo Obligatur

8. Januar 2021 07:21

@ heinrichbrueck

„Mehr Macht als der US-Präsident hat kein einzelner Mensch in der westlichen Hemisphäre.“

Warum? Weil er ein „Präsident“ ist?

Der Präsident der USA hat gemäß Verfassung eine Menge Vollmachten nach innen und außen. Er ernennt u.a. Bundesrichter und den Notenbankchef, bestimmt die Handelspolitik der USA, gegen Beschlüsse des Parlaments sein Veto einlegen - und da sind wir noch nicht bei solchen Kleinigkeiten wie der Fiskalpolitik der größten Wirtschaftsmacht der Erde. Und das alles im mächtigsten Staat der Erde. Ich kenne keine vergleichbare Machtfülle in einer Demokratie. Sie vielleicht?

Mit Macht geht Verantwortung einher. Man kann sie gebrauchen oder missbrauchen. Sie ist aber nur auf Zeit verliehen.

 

Der_Juergen

8. Januar 2021 07:22

Teil 5

Eines kann man den Dämonokraten nicht vorwerfen: Sie lassen Amerika und die Welt nicht im Ungewissen über ihre Vorhaben. In New York wird ein Gesetz vorbereitet, dem zufolge jeder, der verdächtigt wird, eine ansteckende Krankheit zu haben, auf unbestimmte Zeit interniert werden kann.

https://dailystormer.su/new-york-introduces-law-that-allows-alleged-coronavirus-patients-to-be-grabbed-and-detained-indefinitely/

Während Satans Laufburschen in den USA und anderswo die Menschen mit Maskenzwang terrorisieren, lassen sie selbst ihre Masken endgültig fallen. Sie planen eine Schreckensherrschaft unvorstellbaren Ausmasses. Jeder Vergleich mit dem Stalinismus, Maoismus etc. greift hier zu kurz. Während der grossen Säuberungen lebten die Russen in steter Furcht, glaubten aber in ihrer grossen Mehrheit dennoch aufrichtig an das grosse Ziel, den Aufbau einer wahrhaftig sozialistischen Gesellschaft. Sie glaubten an eine lichte Zukunft. Immerhin schossen überall neue Fabriken aus dem Boden. Immerhin wuchs die Wirtschaft in Rekordtempo. Immerhin funktionierten Schulen, Universitäten, Krankenhäusern. Bei allem Terror wurde in Stalins UdSSR aufgebaut. In einem vom Deep State beherrschten Amerika – ob die offiziell regierende Marionette nun Biden, Harris oder anders heisst, spielt keine Rolle – wird nur noch zerstört werden. Den Menschen wird nichts anderes in Aussicht gestellt als der ewige Lockdown, für den in der BRD z. B. Laschet wirbt.

 

Der_Juergen

8. Januar 2021 07:26

Teil 6

Mein Zorn gilt nicht Biden, Harris und ihren Hintermännern. Mein Zorn gilt Trump. Er muss von Anfang an gewusst haben, dass der Betrug mit juristischen Mitteln nicht zu annullieren war. Er muss gewusst haben, dass die Richter alle Beweise ignorieren würden. Er hatte die Pflicht, den Kriegszustand auszurufen, die Armee – die ihm in ihrer grossen Mehrheit ergeben ist – und die Polizei einzusetzen, die dämonokratische Führungsspitze und die führenden Vertreter der Lügenpresse zu verhaften und zu internieren, die linken Plattformen wie Twitter, Google und Facebook stillzulegen. 

Waldgaenger aus Schwaben

8. Januar 2021 09:05

@MARCEL und andere

Den Tag über gestern habe ich in Gedanken an einer Antwort gearbeitet. Nun hat Roger Letsch auf seinem blog mir die Arbeit angenommen. einen Schlüsselsatz für uns daraus:

In Deutschland, Frankreich oder Spanien ist die Situation vergleichbar – Gewaltpotenzial inklusive! Weiter fortgeschritten ist der Prozess etwa in Italien oder Griechenland, wo die Menschen den Widerstand gegen ihre politische Kaste bereits aufgegeben und längst Absetzbewegungen in Form passiven Widerstands eingesetzt haben.

Passiver Widerstand ist das Gebot der Stunde. Ich jedenfalls werde im kommenden Jahr wahrscheinlich noch öfters erkranken, in der Hoffnung nach der Kündigung und  zwei Jahren Arbeitslosengeld in die vorgezogene Rente zu gehen. Sollen die doch ihren Dreck allein machen und mit vielen bunten Scheinen aus der Druckerpresse ihre bunten Luftschlösser bauen. Auf meine Arbeitsleistung werden sie verzichten müssen.

Franz Bettinger

8. Januar 2021 10:20

@Jürgen: Eine gelungene Zusammenfassung einer "kurzen glücklichen Erzählung" vom Donald Trump. Aber erst am 20. Januar endet das Märchen. Nicht vorher. Denn wie sieht die Sache aus der Sicht des Schwarzen Ritters aus? Weil Trump fürchten muss, dass an ihm und an seiner Familie (nach dem definitiven Machtverlust am 20.) ein fürchterliches Exempel statuiert werden könnte, bleibt ihm eigentlich nur noch eine Option.

Christian

8. Januar 2021 10:39

@Juergen Volle Zustimmung zu dieser prägnanten Zusammenfassung.

Entscheidend ist die Frage, auf welche Art es wohl noch Widerstand geben kann und wird in den USA und Europa. Vor allem wenn so viele dieser medialen Lügenherrschaft voll auf den Leim gehen und angesichts des zu einem unermeßlichen Schwindel hochstilisierten Corona-Problems offenbar buchstäblich alles hinnehmen oder sogar befürworten --- solange sie noch Butter auf dem Brot haben und Fernsehen und Internet. Die gleiche Manipulationspropaganda auf allen Kanälen; aus Internet-Suchmaschinen wurden Manipulationsmaschinen, die einem in frisierten Suchergebnissen die herrschende Ideologie suggerieren und unterschieben; permanente Begleitpropaganda und Gehirnwäsche zur planmäßigen und organisierten Volkszerstörung bei gleichzeitiger Zensur und Repression abweichender Stimmen. Jetzt gibt es sogar schon Überlegungen dissidentes Internetverhalten zu bestrafen -- also die bloße Lektüre von Meinungen, die von der verordneten Denkweise abweichen -- quasi-bolschewistisches Vorgehen gegen das Internet-Pendant zum Samisdat. Es besteht eine Herrschaft der Lüge und eine Politik mit der Angst -- aber viele wollen um keinen Preis die lebenslang gewohnten und emotionale Sicherheit gewährenden "Gewißheiten" und "Autoritäten" aufgeben -- ALLES bloß das nicht. Fraglich, wie da ein Erwachen aussehen kann.

PS "deutsche Medien" oder vielmehr antideutsche Systemmedien?

Der_Juergen

8. Januar 2021 10:42

@Franz Bettinger

Ich hatte acht Teile eingesandt, von denen erfreulicherweise immerhin sechs freigeschaltet wurden. Schade, dass folgender Abschnitt aus dem 7. Teil unter die Räder geriet:

Die Betrüger, die Zerstörer haben auf ganzer Linie gesiegt. Trumps Anhänger, also gut die Hälfte der Bevölkerung, müssen sich verkauft und verraten fühlen. Ihre Demoralisierung wird keine Grenzen kennen. Und die Auswirkungen auf den Rest der Welt, nicht zuletzt Deutschland, werden unfassbar verheerend sein. Trump war zu einer historischen Erlösungsmission berufen. Er hat versagt und wird als elender Feigling in die Geschichte eingehen. VORAUSGESETZT, ER HAT NICHT DOCH NOCH EINEN GENIALEN PLAN UND SETZT SICH NICHT DOCH NOCH DURCH. Die Chancen hierauf schätze ich auf 5%. In diesem Fall werde ich unendlich glücklich darüber sein, mich geirrt zu haben.

Bald wissen wir mehr. Die Hoffnung stirbt eben doch zuletzt.

 

HerrLandei

8. Januar 2021 11:58

@Rosenkranz 7. Januar 2021 12:31

1) Ein Grund, sich hier nach langem "Read-Only" anzumelden ...

Ja, völlig richtig - und wenn dieser Weg nicht beschritten wird, wird keiner mehr beschritten werden können.

"Kinder" - das ist die hegelsche Philosophie, das ist der Bücher tiefster Sinn: Ihr rettet Deutschland nicht dadurch, daß Ihr bei Aktionen, die nicht in die Öffentlichkeit kommen, "Gesicht zeigt" und Euch damit lebenslänglich verbrennt. Ihr rettet Deutschland (vielleicht - ich bin realistisch), in dem Ihr eine Familie gründet, Kinder (Summe > 2) bekommt, sich um diese kümmert und in und über die Familie hinaus wirkt. Und ja, das ist nicht so cool, wie auf der 20. Tagung das drölfste Büchlein aus dem Samisdat Verlag durchzukauen - denn eigentlich ist schon alles gesagt und eigentlich auch alles schon geschrieben. Lernt nen ordentlichen Beruf, heiratet, bekommt Kinder (und nicht erst mit 40), geht in den Kirchenchor, zu den Landfrauen, baut nen Waldkindergarten mit auf, werdet in kirchlichen Büchereien aktiv, geht boxen, macht nen Jagdschein, werdet im Obst- und Gartenbauverein Mitglied. Macht Graswurzelgegenkultur. Leaderless Resistance ohne Gewaltphantasien. Grundlagenliteratur gibt es für Pfennige im Netz oder auch in den öffentlichen Bücherschränken.

HerrLandei

8. Januar 2021 12:03

2) Das ist alles vordergründig nicht heroisch und hat wenig mit einer Verhaltenslehren der Kälte zu tun. Aber es sichert vielleicht das Überleben. "Der Clan" debattiert nicht über Ethnopluralismus oder singt das Lob des Plattenbaus: "der Clan" setzt Kinder in die Welt und übernimmt damit die Platte  ...

limes

8. Januar 2021 15:21

Die Landfrauen, lieber @ HerrLandei, werden doch längst politisch in Stellung gebracht. Die einfacher gestrickten dürfen sich mit kochen, backen, putzen und bewirten bei (den vor noch nicht allzu langer Zeit erlaubten) Festen abrackern und werden dafür mit Orden für »Bienenfleiß« dekoriert. Die Damen der Führungsebene werden bei Seminaren mit Textbausteinen für den politischen Alltagseinsatz versorgt.

Eine solche schleuderte mir 2015/2016 triumphierend entgegen: »Die Globalisierung kann man gar nicht aufhalten« und äußerte folgendermaßen Verständnis für Afrikaner, die in Nordfrankreich illegale Landnahme betrieben und LKW-Fahrer überfielen: »Das sind einfach nur junge Leute, die sich etwas in den Kopf gesetzt haben.

Die Tochter fällt übrigens nicht weit vom Stamm und schmückt ihren FB-Account mit »Fck-AfD-Stickern«.

Damit will ich nicht sagen, dass man nichts ausrichten kann auf die von Ihnen beschriebene Weise. Aber das Feld wird natürlich schon mit schwerem Gerät von der Konkurrenz beackert, und der Einfluss der Kirchen ist beträchtlich, auch wenn diese sich selbst abzuschaffen bestrebt sind. Maria 2.0 zieht mittlerweile mehr als die Immaculata. Der »Weltgebetstag der Frauen« ist auch so ein globalistisches Projekt …

MARCEL

8. Januar 2021 16:00

@Waldgaenger aus Schwaben

ich ertappe mich zuweilen selbst dabei, die heute notwendige Form des Widerstandes noch nicht begriffen zu haben (daher sind auch M. Sellners Beiträge wichtig). Vermutlich geht Ihr Zitat in die richtige Richtung, zumal die massiven Gewalterfahrungen des 20. Jahrhunderts (neben anderen Gründen!) eine zu schwere Hypothek für evtl. "Guerilla-Phantasien" o.ä. sind. Ob damit das 21. Jahrhundert friedlicher wird, wage ich aber zu bezweifeln.

Exodus, Galut (hebr. Exil), innere Sezession, sich entziehen, sich lossagen, nicht mehr kooperieren, schon gar nicht freiwillig, dem Staat nichts mehr geben, so wie der Bauernführer Claus Heim (1884-1968), der eines Abends alle seine Schweine schlachtete, um sie nicht der amtlichen Zwangsmaßnahme des Weimarer Staates überstellen zu müssen...so etwa

Brandolf

8. Januar 2021 17:42

Der Sturm auf das Kapital war ebenso wie der Sturm auf den Reichstag in Deutschland mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit eine von geheimdienstlichen Agent provocateurs initiierte und durchgeführte False-Flag-Operation, um Donald Trump in der Öffentlichkeit politisch und moralisch zu diskreditieren. 

Der Q-Anon-Schamane heißt übrigens Jake Angeli und ist ein professioneller Schauspieler und Entertainer, der für die Systemmedien sowohl einen rechtsradikalen Trump-Anhänger als auch einen Klimaschutzaktivisten darstellt.

http://blauerbote.com/2021/01/08/sturm-auf-capitol-schamane-ist-schauspieler/

 

Lotta Vorbeck

8. Januar 2021 18:22

@Brandolf - 8. Januar 2021 - 05:42 PM

"Der Q-Anon-Schamane heißt übrigens Jake Angeli und ist ein professioneller Schauspieler und Entertainer, der für die Systemmedien sowohl einen rechtsradikalen Trump-Anhänger als auch einen Klimaschutzaktivisten darstellt."

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Wenige Tage nach den "Stolen Elections", am 7. November 2020, trat dieser tattooverunstaltete* Wikinger-Schamame mit Lanze und "Q SENT ME!"-Schild in Arizona auf:

--->   Interview with Yellowstone Wolf—Man Who Stormed the Capitol [EXCLUSIVE]

Filmed November 7, 2020 @ Phoenix, AZ

 

Es existiert des weiteren ein Photo, welches den Wikinger-Schamanen aka Jake Angeli in freundlicher Pose neben dem Son-in-law der Madame Pelosi zeigt. 

Eine andere Frage ist die, wofür der Mr. Pence neben Mrs. Pelosi stehend, am Dreikönigstag, im Senatssaal von einem namentlich nicht bekannten Veranstaltungsteilnehmer vor laufender Kamera, deutlich sichtbar eine Goldmünze in die Hand** gedrückt bekam?

 

* die 1:1-Vorlage für all diese Tattoo-Unfälle lieferte eine SIMPSON-Comic-Figur

** dieses "Challenge Coin" ergo "Herausforderungsmünze" genannte Ritual soll in Militärkreisen üblich sein, um einem "Niederrangigen" gegenüber den Dank für eine "gut gemachte Arbeit" auszudrücken

 

heinrichbrueck

8. Januar 2021 19:51

@ Nemo Obligatur

„Sie ist aber nur auf Zeit verliehen.“

Falsch. Kleiner Realitätseinblick: https://www.youtube.com/watch?v=vny0kpeT--E 

H. M. Richter

8. Januar 2021 21:59

Wenn ich weiter oben geschrieben hatte: "Eingefallen ist mir [...] andererseits aber auch der „Sturm auf die MfS-Zentrale in der Normannenstraße“ vom 15. Januar 1990"", bei dem brisante Akten verschwanden und in fremde Hände fielenso nimmt dies vielleicht mit der Meldung, daß beim vorgestrigen, angeblichen Sturm der Laptop von Pelosi entwendet worden sei, eine interessante Wendung ...

https://twitter.com/disclosetv/status/1347597326555217926

Andreas Walter

9. Januar 2021 07:14

Den einzigen unverzeihlichen Fehler hat vorgestern ein Personenschützer (oder Mann vom Secret Service) gemacht.  Ein oder zwei Warnschüsse hätten nämlich wahrscheinlich genügt, um auch diese Tür, diese Grenze zu schützen.

Das ist das Einzige, was mich traurig macht. Der unterschiedliche Umgang mit Grenzen und damit auch da die Doppelmoral, die sowohl Politiker wie auch die Medien an den Tag legen.

links ist wo der daumen rechts ist

9. Januar 2021 10:16

Dark Winter

 

Und es sind Bilder, die bleiben werden.
Ich denke da weniger an die Demonstranten vor Ort und innerhalb des Gebäudes, schon gar nicht an diesen obskuren "Wikinger", sondern viel mehr an die Abgeordneten, die sich zwischen die Bänke kauerten, während einige Kollegen aufrecht saßen (oder eher lümmelten) und - wie kriegsgeile Kiebitze - ihre Handys zückten.

Da mußte ich an den Ausspruch einer der wenigen österr. Uni-Professoren denken, die man mit Fug und Recht als akademische Lehrer bezeichnen konnte, Kurt Marko, als er immer wieder hervorhob, daß bei dem Attentat auf Sadat dieser der einzige war, der nicht in Deckung ging.
Sadat, der gemeinsam mit Begin nach den berühmten von Carter initiierten Camp David-Gesprächen den Friedensnobelpreis bekommen hatte.
Und bei der kurzen Amtszeit Trumps fällt mir immer wieder ein, wie man Jimmy Carter durch die Inszenierung des "Geiseldramas" an der US-Botschaft in Teheran nicht nur symbolisch zu Fall brachte; Reagan galt dann als der Erlöser.
Nachzulesen in Lloyd deMauses "Reagan in America".
Die Vorzeichen mögen sich umkehren, die Machenschaften bleiben die gleichen.
Für den Iran war damals Reagan die bessere Variante, für die "Dark Winter"-Planspiele dürfte es anscheinend Biden sein...

Lotta Vorbeck

9. Januar 2021 14:32

@links ist wo der daumen rechts ist - 9. Januar 2021 - 10:16 AM

Dark Winter

Und es sind Bilder, die bleiben werden.
Ich denke da ... an die Abgeordneten, die sich zwischen die Bänke kauerten, während einige Kollegen aufrecht saßen (oder eher lümmelten) und - wie kriegsgeile Kiebitze - ihre Handys zückten. ...

---

... und während sie sich die Herrschaften Senatoren angstschlotternd zwischen und unter die Bänke kauerten, kritzelten die vormaligen angeblichen Unterstützer des POTUS ihre Reden in ihre Notizblöcke, mit denen sie begründeten, warum sie nun doch nicht umhinkämen für Biden zu votieren, nachdem sie von maskierten FBI-Agenten (sowie selbst maskiert) des nächtens in den Senatssaal zurück eskortiert worden waren.

Phil

9. Januar 2021 22:36

"Pelosi kann nun den schönen Anblick genießen – sogar an ihrem eigenen Schreibtisch."

("Sturm auf Kapitol: China beklagt sich über Doppelmoral der US-Medien")

Arkadier

10. Januar 2021 06:18

Rosenkranz 7. Januar 2021 12:31

"Gründet Gemeinschaften! Lebt bescheiden und versorgt euch selbst. Setzt den Arbeitsplatz nicht (...) aufs Spiel. (...) Bleibt deshalb unter dem Radar. Es gibt derzeit aus meiner Sicht keine andere Möglichkeit (...) Denkt in Generationen."

Beim Lesen der Kommentare hier geht mir immer die Frage durch den Kopf: Wieviele Kinder haben diese klugen und galaktisch belesenen Foristen hier? Schon vor Jahrzehnten stellte ich mir vor, wenn ich an herumlungernden Dunkeläugigen und -haarigen Jugendlichen vorbei ging, dort auf der Parkbank säße ein Haufen blonder, deutschsprechender Jugendlicher friedlich und unbeschwert beisamen. Die Welt sähe heute anders aus, wenn wir alle je drei oder vier Kinder in die Welt gesetzt hätten. . ... und ja ich habe selbst mehrere.

Ein großer Austausch kann nur stattfinden, wenn die auszutauschende Masse klein genug ist

 

Arkadier

10. Januar 2021 06:20

Waldgaenger aus Schwaben 8. Januar 2021 09:05

"Passiver Widerstand ist das Gebot der Stunde. Ich jedenfalls werde im kommenden Jahr wahrscheinlich noch öfters erkranken, in der Hoffnung (...) in die vorgezogene Rente zu gehen. Sollen die doch ihren Dreck allein machen (...). Auf meine Arbeitsleistung werden sie verzichten müssen."

Ich habe das schon vor vielen Jahren konsequent durchgezogen und es geht mir damit gut, sehr gut sogar. Ich habe mich für jede D-Mark, jeden Euro, den mir dieser Herrscher abgepresst haben, jedesmal selbst geohrfeigt. Irgendwann konnte ich nicht mehr mit ruhigem Gewissen lohnabhängig arbeiten und somit dieses System stützen. Es gibt auch kreative Lebenswege, die einen ausfüllen und zugleich den Herrschern nicht dienlich sind. Mir ist irgendwann sonnenklar geworden, dass ich nicht die gesamte Menschheit retten kann, allenfalls mein Leben und das meiner Liebsten umzukrempeln und in die richtigen Bahnen lenken vermag. Und das war eine ganze Menge.  

H. M. Richter

10. Januar 2021 21:17

Inzwischen hat der italienische Anwalt Prof. Alfio D'Urso, dessen Bilder mich ein wenig an den älteren Wilhelm Reich erinnern, eine eidesstattliche Versicherung abgegeben, daß er Kenntnis davon habe, wie die US-Wahlen über italienische Satellitentechnik und Server in Frankfurt a. M. manipuliert wurden.

https://www.youtube.com/watch?v=-RHPdf1M5HQ

Lotta Vorbeck

10. Januar 2021 22:05

@H. M. Richter - 10. Januar 2021 - 09:17 PM

Beim Kampf um den Server - als Covermaßnahme erfolgte die Sperrung eines Bahntunnels in Frankfurt am Main, wegen "eines Serverupdates" [sic!], soll es fünf Gefallene gegeben haben.

Danach war nicht klar, wem der Server in die Hände fiel.

Eines der nachfolgenden Postings der Sidney Powell ließ sich so interpretieren, daß es POTUS-treuen Kräften gelang den Server zu erbeuten.

Arkadier

11. Januar 2021 06:37

HerrLandei 8. Januar 2021 11:58

"Ihr rettet Deutschland (...), in dem Ihr eine Familie gründet, Kinder (...) bekommt, sich um diese kümmert und in und über die Familie hinaus wirkt. Und ja, das ist nicht so cool, wie auf der 20. Tagung das drölfste (...) durchzukauen (...). Lernt nen ordentlichen Beruf, heiratet, bekommt Kinder (und nicht erst mit 40), geht in den Kirchenchor..."

Aus meiner Sicht, der einzige Weg etwas zu ändern in diesem Land. Hoffen wir, dass es nicht zu spät ist. Und mit den Clans, da haben Sie recht. Wenn wir etwas aus der Geschichte gelernt haben sollten, etwas handfest-nützliches, dann die Lehre, dass Großfamilien, Sippen mit ihren Hierarchien und ihrem Zusammenhalt das Überleben einer Gesellschaft am besten sichern, Dafür müsste aber jeder von uns auf seine/ihre "Freiheit" verzichten.  Wortgirlanden von feingeistigen Individuen sind da lediglich Lametta. Der Anschauungsunterricht in Sachen Überleben ist in jedem Türken- nund Araberviertel einer beliebigen westlichen Stadt für alle gratis erhältlich. Man muss nur die "Ich"-Brille absetzen. Das ist aus meiner Sicht gelebte Metapolitik. 

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