26. Januar 2021

Joe Biden und der Triumph der virtuellen Demokratie (2)

Martin Lichtmesz / 67 Kommentare

Wie sieht nun das Programm aus, das Biden vertritt und als "die Demokratie" ausgibt?

Martin Lichtmesz

Martin Lichtmesz ist freier Publizist und Übersetzer.

Johannes Eisleben faßte es auf der Achse des Guten so zusammen:

  1. Staatliche Herstellung der materiellen und partizipativen Gleichheit aller Menschen, insbesondere im Interesse der Frauen, nichtweißer Einwanderer und aller Menschen, die sich aufgrund ethnischer Herkunft, Religion oder sexueller Orientierung einer Minderheit zurechnen lassen.
  2. Korrektur der globalen Erwärmung und Umweltschutz
  3. Emanzipation der Menschen von ihrem biologischen Dasein (Recht auf Abtreibung, Förderung von Geschlechtsumwandlung, “freie Wahl” des Geschlechts)
  4. Förderung von Einwanderung und multikultureller Gesellschaft
  5. Offensiver (medizinisch sinnloser) “Gesundheitsschutz” für Menschen am Ende ihres Lebens (COVID-Mode)

Als Methoden der Durchsetzung dieser Ziele nennt er:

  1. Verstärkung des Aktionsradius des Staates auf Kosten bürgerlicher Freiheit mit dem Ziel der Steuerung und Überwachung des gesamten Lebens der Einzelnen durch den Staat
  2. Public-Private-Partnership (PPP) des Staates mit Großkonzernen der Internet Economy und deren Geschäftspartner
  3. Einschränkung der Meinungsfreiheit zur Unterdrückung liberaler oder konservativer Meinungen, in den 1980er und 1990er Jahren zunächst nur durch Politicial Correctness, seit den 2000er Jahren auch durch offensive Sprachverbote, Cancel Culture und wirtschaftlich-soziale Ächtung, seit den 2010er Jahren durch Sperrung in Social Media.

Ich denke allerdings, daß Eisleben nicht ganz den Kern der Sache trifft, wenn er von einem "fünften Awakening" spricht, und damit eine Fortschreibung protestantischer Erweckungsbewegungen am Werk vermutet, was meiner Meinung nach nur teilweise zutrifft.

Zu deutlich erscheint mir der radikale Bruch mit dem Amerika von 1776, der hier vollzogen werden soll. Dabei werden bestimmte Elemente des Gründungsmythos radikalisiert und gegen die historische Substanz des Landes selbst in Stellung gebracht, insbesondere entlang der "Rassenfrage", die in den USA zur regelrechten Obsession geworden ist. In Bidens Rede wird daraus ein manichäischer Kampf zwischen Gut und Böse:

Unsere Geschichte ist ein ständiger Kampf zwischen dem amerikanischen Ideal – dass wir alle gleich geschaffen sind – und der harschen, hässlichen Realität; dass uns nämlich Rassismus, Nativismus und Angst auseinandergerissen haben. Diese Schlacht dauert an, und der Sieg ist niemals sicher.

Darum steht der Kampf gegen den "Rassismus" im politischen Programm des Biden-Regimes ganz oben. Das bedeutet aber letzten Endes nichts anderes als antiweißen Rassismus in Form der "kritischen Rassentheorie" à la Robin DiAngelo und Ibram X. Kendi, die bereits jetzt inoffizielle Staatsdoktrin ist, und eine Beschleunigung der demographischen Umwandlung der Vereinigten Staaten. Deshalb wird die Biden-Regierung die von Trump teilweise geschlossenen Schleusen wieder öffnen und die Flutung des Landes mit Einwanderern fortsetzen und steigern.

Sie wird Millionen von illegalen Einwanderern amnestieren und einbürgern, Trumps Grenzwälle niederreißen und insbesondere die nicht-weiße Einwanderung in die USA forcieren. Da sich die Republikaner vorwiegend auf weiße Wählerschichten stützen, wäre mit der "Whiteshift" (Eric Kaufmann) auch die dauerhafte Macht der Demokraten abgesichert.

Diese Wandlung der USA von einer vorwiegend weißen und kulturell entsprechend geprägten Nation in eine "multirassische, multiethnische Gesellschaft", die mit dem Hart-Celler-Act von 1965 begann, bedeute nichts geringeres als "die dritte große Revolution Amerikas", äußerte Präsident Bill Clinton 1997 anläßlich eines Besuches afroamerikanischer Journalisten im Weißen Haus.

2016 pries Joe Biden, damals Vizepräsident an der Seite von Obama, den "unablässigen Nonstop-Strom an Zuwanderung", unter anderem deshalb, weil Weiße (wie er selbst) dadurch zur Minderheit werden:

Leute wie ich, die europäisch-kaukasischer Abstammung sind, werden im Jahr 2017 (sic) sich zum ersten Mal in den Vereinigten Staaten in einer absoluten Minderheit sein. Einer absoluten Minderheit. Weniger als 50 Prozent der Bevölkerung von Amerika werden ab diesem Zeitpunkt und darüber hinaus von weißer europäischer Abstammung sein. Das ist nichts Schlechtes. Das ist die Quelle unserer Kraft.

Diese Überzeugung ist der psychologische Hintergrund, warum diese Ideologie Widerspruch und Opposition als "Rassismus" und "white supremacy" brandmarkt. Der Kampf wird völlig asymmetrisch geführt. Während die Globalisten den rassischen Blickwinkel ständig und völlig offen ins Spiel bringen, ist er bei der überwiegenden Zahl ihrer Gegenspieler allenfalls implizit vorhanden.

Jim Goad hat es angesichts der Reaktionen auf den "Kapitolsturm" auf den Punkt gebracht:

Vielleicht wird die Sache zumindest ein Gutes haben, daß ein paar Leute aufwachen und die Tatsache kapieren, daß die Linke, unterstützt vom FBI und den Mainstreammedien den Weißen den Krieg erklärt hat. Habt ihr es nicht satt, ständig darauf zu bestehen: "Rasse hat nichts damit zu tun", wenn eure  Gegner euch jedes Mal korrigieren und sagen: "Hört mal -  NATÜRLICH hat es mit Rasse zu tun! Mit EURER bösen Rasse!"

Ich halte die Feststellung nicht für übertrieben, daß insbesondere die weißen "Somewheres" (Farbige, die sich ihnen anschließen, werden der "multiracial whiteness" verdächtigt) in den Augen der Ideologen, die nun die Macht in den USA ergriffen haben, eine Art Kulakenklasse darstellen, die ihrer Idee von Fortschritt im Wege steht.

Obwohl er als der große Katalysator des "weißen Nationalismus" angeprangert (und von manchen gepriesen) wurde, hat Trump die Weißen Amerikas niemals positiv als eigene Gruppe mit eigenen Interessen angesprochen. Gleichzeitig buhlte er nach der üblichen Republikaner-Manier offensiv um die Stimmen farbiger Wählerschichten, so etwa mit seinem "Platinum Plan", der den Schwarzen enorme finanzielle Zuschüsse versprach.

Es war aber vor allem das weiße Kern-Amerika, das für sein ursprüngliches Programm, wie es sich im Jahre 2016 darstellte, empfänglich war: nationaler Wirtschaftsprotektionismus, stärkere Einwanderungskontrolle und - beschränkung, amerikanischer Patriotismus oder Nationalismus als Gegengift zu Multikulturalismus und "Diversity"-Kult.

Trumps Bruch mit dem Systemkonsens der USA, der von beiden Parteien getragen wurde, lag vor allem in seinem Vorstoß, unter dem Slogan "America First" eine populistisch-antiglobalistische Kehrtwende einzuleiten. Dies waren die Worte seiner großartigen Antrittsrede, die in unseren Leitmedien als äußerst sinister hingestellt wurde:

Von diesem Tag an wird eine neue Vision die Geschicke unseres Landes bestimmen.Von diesem Moment an heißt es: Amerika zuerst. Jede Entscheidung über Handel, Steuern, Zuwanderung oder Außenpolitik wird danach getroffen werden, ob sie amerikanischen Arbeitern oder amerikanischen Familien nutzt. Wir müssen unsere Grenzen vor den Angriffen anderer Länder schützen. Sie wollen unsere Waren produzieren, unsere Firmen stehlen und unsere Jobs vernichten. Diese Grenzen zu schützen, wird uns Wohlstand und Stärke bringen. (...)

Wir werden ein freundschaftliches Auskommen mit den Nationen der Welt anstreben. Aber wir denken dabei stets daran, dass es das Recht einer jeden Nation ist, zuerst nach ihren eigenen Interessen zu handeln. Wir wollen unsere Art zu leben niemandem aufzwingen. Sie soll ein Beispiel sein, dem andere folgen können. (...) Ein Herz, das offen ist für Patriotismus, hat keinen Platz für Vorurteile.

Dies war der Grund, warum Trump eine derart elektrisierende Wirkung auf Antiglobalisten auf der ganzen Welt ausüben konnte. Er formulierte nicht nur eine Alternative zur globalistischen Weltpolitik, die die Souveränität und Identität der Völker und Nationalstaaten bedroht, sondern hatte es geschafft, ihre Macht- und Kontrollmechanismen zu besiegen, insbesondere ihren medialen Arm.

Dies war auch der Grund der beispiellosen Wut der narzißtisch gekränkten Eliten, die Trump vier Jahre hindurch mit allen nur erdenklichen Mitteln bekämpften und sich zuletzt mit nicht weniger als seiner totalen Erniedrigung zufriedengaben.

Trumps Wahl im Jahr 2016 war in einem viel einleuchtenderen und unmittelbareren Sinn ein "Triumph der Demokratie" als Bidens Wahl im Jahre 2020, die nur durch Betrug und unlauteren Wettbewerb ermöglicht wurde. Sein spektakulärer und überraschender Sieg über die unbeliebte Establishment-Veteranin Hillary Clinton verdankte sich hauptsächlich einem rohen, direkten Populismus, also sozusagen der Demokratie in Reinform.

Die herrschenden Eliten mußten mit Entsetzen feststellen, daß sehr große Schichten des Volkes Interessen äußerten, die ihrem Fahrplan und ihren Doktrinen zuwiderliefen, und daß deren Stimme tatsächlich die Macht hatte, ihre Herrschaft zu brechen oder zu beschädigen.

Die ganze Hetze, der ganze Panikmodus, die ganze Hysterie der letzten vier Jahre, lagen in dieser Angst vor einem dauerhaften Machtverlust begründet. Das System zeigte sich verwundbar, denn das Volk hatte unglücklicherweise doch noch etwas mitzureden, und griff zu, sobald das übliche zur Verfügung stehende Angebot erweitert wurde: Trump unterschied sich in Programm und Habitus deutlich von den den Mainstreamrepublikanern und Neokonservativen, und stellte eine alternative Politik in Aussicht, unter anderem ein Ende der amerikanischen Interventionskriege.

Gewiß bedurfte auch Trump der üblichen Hilfsmittel, um diesen unterrepräsentierten Volkswillen zu kanalisieren und mit seiner Hilfe das Machtgefüge der USA aufzumischen. "Demokratie" erwächst niemals "spontan" aus dem Volk, sondern muß auch immer "gemacht" und "gesteuert" werden. Es kann keine Massendemokratie ohne Massenmedien und Massenpropaganda geben. Dafür braucht man Geld, sehr, sehr viel Geld. Das gilt erst recht in Amerika, das kritischen Beobachtern im alten Europa immer schon als vulgäre "Plutokratie" mit demokratischem Anstrich erschienen war.

Trump kam nicht aus dem Nichts: Er war reich und berühmt, charismatisch, provokant und erfrischend direkt. Er nutzte geschickt den damaligen Boom der alternativen und sozialen Medien. Seine provokanten Tweets erlaubten ihm eine direkte Kommunikation mit den Wählern und der Weltöffentlichkeit. Sie versorgten Freund und Feind mit einer täglichen Dosis an "Triggern", und als Twitter den (offiziell) abgewählten Löwen schließlich von der Plattform verbannte, kassierte es erhebliche Aktieneinbrüche.

Seinen Wahlkampf des Jahres 2016 finanzierte Trump überwiegend aus eigener Tasche, aber auch er hatte milliardenschwere Spender und Unterstützer, die ihm auch 2020 unter die Arme griffen, vor allem aus den Bereichen der  "Old Economy" (etwa der Erdöl-, Kohle- und Stahlindustrie), der Finanzindustrie, der Glückspielindustrie, des Immobiliensektors und des Investmentbankings. Trump hatte auch rechtszionistische Eliten und Geldgeber hinter sich, etwa den unlängst verstorbenen Milliardär Sheldon Adelson, was sich in einer entsprechenden Israel-Politik niederschlug.

Ich werde auf dieser Seite noch ein kritisches Resümee der Politik Trumps folgen lassen. Er war weder der Erlöser mit dem großen Masterplan, den viele seiner Anhänger in ihm erblickten, noch der tölpelhafte, "gefährliche" Dämon, der uns vier Jahre hindurch tagtäglich von den Massenmedien serviert wurde.

Die ihn verteidigten und unterstützten, haben oft eher eine "Idee Trump" verteidigt und unterstützt, die den realen Menschen mit seinem überaus problematischen Charakter überstrahlte. Tatsache ist, daß er trotz all seiner Fehler und Schwächen ein Stachel im Fleisch der Globalisten war, der mit allen Mitteln entfernt werden mußte.

Die Wahl dieses exzentrischen Volkstribuns im Jahr 2016 (und 2020!) war wohl das letzte größere Aufbäumen der Demokratie, die nach zweieinhalb Jahrhunderten an ihrem historischen Ende angelangt zu sein scheint. Die herrschenden internationalen Eliten haben beschlossen, daß ein solcher "Betriebsunfall" nie wieder passieren darf.

Die Kontrolle der Parteien, der Kandidaten und der Informationen wird verschärft werden, und irgendwann wird sich wohl nicht nur in den USA eine Ein-Parteien-Technokratie im chinesischen Stil durchsetzen, unter dem Vorwand "Klimawandel", "Epidemien", "Terroristen", "Antidemokraten" und ähnliches bekämpfen zu müssen.

Die Weltpresse sieht das alles natürlich ganz anders und feiert den Sieg über den bösen Drachen. Im November 2016 stellte der Spiegel Trump auf der Titelseite als riesigen Kometen dar, der auf die Erde zurast: "Das Ende der Welt (wie wir sie kennen)". Im November 2020 kam das große Aufatmen. Biden, natürlich eine zum politischen Signal gewordene "Coronamaske" tragend, setzt der Freiheitsstatue wieder ihren von Trump abgeschlagenen Kopf auf.

Ein weiteres Cover des Spiegels zeigte die sonnig lächelnden Retter Biden und Harris, während über ihren Köpfen das heroische, aber freundliche Antlitz des gottgleichen Messias Barack Obama als wegweisende Epiphanie erscheint. Die Schlagzeile verkündete hoffnungsfroh: "Zurück in die Zukunft".

Kann man das auch als Drohung auffassen, wenn man bedenkt, daß Obama laut Spiegel (16. 5. 2016) "offiziell der US-Präsident mit den meisten Kriegstagen" war?

 


Martin Lichtmesz

Martin Lichtmesz ist freier Publizist und Übersetzer.


Kommentare (67)

brueckenbauer

26. Januar 2021 23:43

Betr. Eislebens "fünfte Awakening":

In den USA existiert halt beides von Anfang an nebeneinander: ein liberaler Pluralismus, der den Staat für alle religiösen Randgruppen öffnet - und eine puritanische Strömung, die alles auf die Alterantive Heilige-Sünder, Gott-Satan verengt (und dies eben heute auch in säkularisierter Sprache als Gut-Böse). Man kann die eine Seite lieben und die andere trotzdem ablehnen.

RMH

27. Januar 2021 07:09

Wenn ich mich zurück erinnere, wirken die US-Präsidenten auf mich wie irgendwelche Vertriebsleute, die einem irgendwas andrehen wollen und wenn sie dann gewählt sind, läuft dann das "Kleingedruckte" ab. Richtig authentisch war da keiner - auch Mr. Trump spielte letztlich gerne Spielchen des Populismus, um gewählt zu werden. Jetzt sitzt er in Florida und hofft, nicht Pleite zu gehen - Death of a Salesman?

Biden versucht sich darin, nach dem der Traum von der klassenlosen Gesellschaft nicht so recht funktioniert/ gezogen hat, nun den der rasselosen, hippen Netzgesellschaft zu verkaufen. Jeder sieht aber genau, dass es seit 50 Jahren wohl nie so wichtig war, irgendeiner Rasse oder Mischung anzugehören.

Was mag bspw. in einer Frau wie Kamala Harris vorgehen, die sehr genau weiß, dass es nicht ihr Fleiß, ihr Können, ihre Intelligenz und ihr Ehrgeiz waren, die sie in das Amt brachten, sondern eben ihr "USP", zusätzlich zu den "Kompetenzen", woman of color zu sein. Nach all den sich aufdrängenden und in beliebiger Zahl vorhandenen weißen Streberinnen passt sie für die Rolle, die man ihr zugedenkt. Als nur weiße Streberin hätte sie auch Erfolg gehabt, keine Frage, aber eben nicht bis dahin. Vor solchen Personen, denen man unterstellen kann, genau um diese Umstände zu wissen, darf man sich zu recht fürchten. Ihr notorisch immer wieder - ob passend oder nicht - ausbrechendes Lachen spricht Bände.

Maiordomus

27. Januar 2021 07:46

Ob an dieser Analyse alles richtig sei, bleibt fraglich; es genügt, dass vieles und zumal die Beschreibung des Wandels zutrifft. Für das Herumreissen des Steuers fehlte es jedoch Trump an geistigem und politischem Format, was schon bei seiner Wahl absehbar war, so sehr diese Anlass zum Aufatmen war; es genügte aber nicht, dass Präsident T. der weltpolitisch am wenigsten schädliche seit Herbert Hoover war; es hätte einer klaren Programmatik bedurft, ferner eines ethischen Formates, auf das hin T. durch seinen ganzen Lebenslauf nicht disponiert war. Trotzdem zeigt es sich, dass die Wahl eine wahrhaft einmalige historische  Chance war, die mutmasslich ohne Corona und ohne die bisher noch ungenügend geklärten, aber vermutlich systembedingten Korruptionsanfälligkeiten in gewissen nur noch bedingt demokratiekompatiblen Staaten auf zwei Amtszeiten hätte ausgedehnt werden können. Es wird aber wohl noch weitere Amtszeiten dauern, bis dieses System, das schon im 19. Jahrhundert durch Tocqueville hellsichtig in seinen Schwächen analysiert wurde, vielleicht einer Reform nahe kommt. Der jeweilige Wahlsieger war und ist daran jeweils nicht interessiert. 

Der_Juergen

27. Januar 2021 08:26

"Vidi e conobbi l’ombra di colui
che fece per viltade il gran rifiuto"

("Ich sah und erkannte den Schatten desjenigen/Der aus Feigheit den grossen Verzicht vollzog.") Der Ungenannte ist Papst Colestin V, der, kaum gewählt, dem Heiligen Stuhl entsagte. Diese Szene figuriert im 3. Gesang von Dantes "Inferno"; vor dem Höllentor sieht der Dichter eine riesige Schar von Seelen, die rastlos im Kreise herumlaufen. Sein  Führer Virgil erklärt ihm, dass diese Schatten "Gott und Satan gleich verächtlich waren", weil sie zwar keine Sünden begangen haben, die sie der Hölle überantworten würden, andererseits auch nicht den Mut aufbrachten, das Gute zu tun. Der Colestin unserer Tage heisst Donald Trump. Allen Berichten zufolge stand das Militär unter dem nach den Wahlen ernannten neuen Verteidigungsminister Miller hinter ihm. Er hätte, wozu ihn manche seiner Anhänger aufforderten, das Kriegsrecht ausrufen können (zumindest in jenen sechs Swing States, wo am dreistesten gefälscht worden war) und dort eine neue Wahl anordnen können - ohne Computer und Briefwahl, persönliche Stimmabgabe unter Vorweis der Identitätskarte). Es gab noch andere Varianten.

Teil 2 folgt 

Der_Juergen

27. Januar 2021 08:37

Teil 2

Ja, das Unterfangen wäre riskant gewesen; Trump hätte sich um Kopf und Kragen bringen können. Und er, der Oberbefehlshaber der Streitkräfte, war zu feige, um das zu tun, was er vom hintersten seiner Infanteristen verlangt: Sich notfalls für sein Land zu opfern. Falls das Militär sich weigerte, mitzuspielen, hätte Trump dies öffentlich bekanntgeben müssen: Ich will Amerika retten, aber meine Generäle erlauben mir das nicht. In jedem dieser Fälle wäre er als Held in die Geschichte eingegangen. Nun geht er als Zauderer, als Memme und letztlich als Verräter in die Geschichte ein. 

Ich empfinde keinen Zorn auf Biden, Harris und ihre Hintermänner. Von einem Skorpion kann man schliesslich nichts anderes erwarten, als dass er sticht. Ich empfinde Zorn auf Trump. Über die Märchengeschichten von seiner baldigen triumphalen Rückkehr lache ich nur; ausser den Q-Deppen, die jahrelang jede Desinformation begierig aufsogen, glaubt keiner mehr an diesen Unfug.

Maiordomus

27. Januar 2021 09:17

brueckenbauer/RMH. Ihre vom Leitartikel zu differenzierendem Echo angeregten Kommentare zeigen, dass der Artikel von Lichtmesz auf in der Tat höherem analytischen Niveau zu sein scheint als dies in den Leitmedien der Fall ist. Die Paradoxie liegt wohl darin, dass ähnlich wie bei Buch-Rezensionen von SiN "Extremisten" manchmal differenzierter und genauer, wohl auch sogar besonnener analysieren können als die Leitmedien, wobei dies im Moment kein Kunststück darstellt; nicht mal beweist, dass man schlechthin recht hat. Es genügt ja, wenn man sich, wie es sich hier auch in den Kommentaren anzudeuten scheint, um vernünftiges Debattieren bemüht. Auch heute übrigens  hörenswert "Weltwoche daily", u.a. mit der Thematik von Lichtmesz. 

Andreas Walter

27. Januar 2021 09:57

Ein guter sowohl informativer wie aber auch unterhaltsamer Artikel, Martin. Klasse auch der Seitenhieb auf die Absurdität der Medien, in diesem Fall auch auf die Frauenzeitschrift Brigitte. (Frauenzeitschrift? OMG, was für ein schreckliches Wort. Männermagazin? Doppelmoral?)

“Die herrschenden Eliten mußten mit Entsetzen feststellen, daß ...“

In diesen Satz (und Abschnitt) würde ich allerdings noch ein ", das marxistische Amerika und die Internationale(n)" einsetzen. Es sind ja nie die Eliten allein, die den Lauf der Dinge bestimmen. Ausser eben in offenen Diktaturen oder sogar Militärdiktaturen, wie zum Beispiel die in Nordkorea oder derzeit in Venezuela, die sich aber lediglich organisatorisch oder rein formell ein wenig voneinander unterscheiden.

Die Bilder aus den VSA mit den vielen Soldaten im und rund um das Kapitol haben auch bei mir darum sofort die gleichen Gedanken ausgelöst. "Was ist das denn?"

Auf jeden Fall kein gutes "Omen" (Zeichen, Signal, Vorbote).

"If you want a vision of the future, imagine a [military or police] boot stamping on a human face - forever." George Orwell

Funktioniert aber immer nur dort, und darum auch immer nur für eine gewisse Zeit, wo etwas zu holen ist (Rohstoffe, Energie) oder bereits eine einigermaßen oder sogar noch gut funktionierende Infrastruktur existiert. Denn es geht ja immer um Ausbeutung, Missbrauch.

https://youtu.be/na47wMFfQCo

Maiordomus

27. Januar 2021 10:40

@Andreas Walter. Das mit dem "marxistischen" Amerika trifft es so nicht; es braut sich da, übrigens recht wirr, etwas wie eine multikulturalistische Mysterenreligion zusammen, in der freilich einige marxistische Versatzstücke enthalten sind. Das Ehepaar Lafontaine - Wagenknecht würde sich über diese Mischung eher bedanken, weil sie und andere nicht zuletzt in der Anhängerschaft Trumps beispielsweise ein soziales Substrat sehen, welches auch schon eine rein ökonomisch-materialistische Analyse verdienen würde. Auch China ist immer noch weit marxistischer, das heisst gesellschaftspolitisch realistischer und sozusagen "erdnäher" als die keineswegs mit Geist zu verwechselnden Ideologeme und Glaubenssätze, wie sie da und dort, wennfreilich vor allem an der lärmigen Oberfläche, der Universitäten und im sog. Kulturbetrieb auszumachen sind. Die mir noch bekannt gewesenen besseren zum Teil durchaus marxistischen besseren Professoren an den Hochschulen der ehemaligen DDR vertraten meines Erachtens nicht annährend dieses neuamerikanische Weltbild. 

Wahrheitssucher

27. Januar 2021 11:07

@ Der_Jürgen

Klare Worte klären den Geist...

Der gute Manfred

27. Januar 2021 11:14

2008, durch die Junge Freiheit auszugsweise mit dem Buch von Patrick Buchanan: Irrweg Einwanderung bekannt gemacht, habe ich das Buch, das es in 3 Bibliotheken der BRD gab (es gibt vielleicht 7000 Bibliotheken in Deutschland) per Fernleihe bestellt und gelesen.

Exzellent, ein us-amerikanischer Sarrazin, nur mit einem dezidiert konservativen Standpunkt, auf den Seiten 228ff beschreibt er das Celler Hart Gesetz: "Das Einwanderungsgesetz.... von 1965 war der größte Schurkenstreich unserer Geschichte.

Man führte die Amerikaner mit Versprechungen hinters Licht...Unsere Bevölkerung wurde gezielt irregeführt. Man machte ihr weis, die Einwanderung werde auch künft auf dem bisherigen Stand bewegen und die ethnische Zusammensetzung der Bevölkerung sich nicht ändern, bescherte ihm jedoch eine Dritte-Welt-Invasion, die Amerika in ein anderes Land verwandelte."(P. Buchanan: Irrweg Einwanderung. Bonn 2008, S. 229 )

tearjerker

27. Januar 2021 11:26

Der inneramerikanische Konflikt existierte schon vor der Unabhängigkeit, die als Elitenprojekt der Ostküstenaristokratie durchgesetzt wurde, um nicht mehr mit den Cousins von der Insel teilen zu müssen. Die Siedler und Veteranen, die an den Fronten bluteten setzten dann die Verfassungszusätze durch, da sie nicht akzeptieren wollten, dass der US-Staatenverband dieselbe Politik wie die Briten auf Kosten des Fussvolkes abziehen kann. Die Souveränität liegt trotzdem bei den Einzelstaaten und den Gouverneuren, nicht beim Volk. Die Elite mag puritanisch geprägt sein, ist politisch vor Allem immer noch als Vertreter des Empire zu verstehen, dass aktuell als globalisierte one-world-Ideologie hausiert und dessen Ziele und Interessen sie teilt und vertritt. Das bringt in Wellen Widerspruch und entsprechende Präsidenten hervor, deren Politik brutal entgegengetreten wurde: Andrew Jackson (Biden hat sein Bild bei Einzug ins Weisse Haus abhängen lassen), Lincoln, Garfield, Mc Kinley, Kennedy und zuletzt Trump. Die Trump-Präsidentschaft war diesbezüglich äusserst lehrreich, hat sie doch vielen verdeutlicht, wie komplett die US-Politik ihre Vasallen im Sack hat, und dass Umwelt, Gleichberechtigung, Einwanderung, Sozialpolitik nicht als Alternativen zur Abstimmung gestellt werden, sondern Teile der Herrschafts- und Eroberungsstrategie imperialer Interessen darstellen. Geduld tut Not, hier ist ein dickes Brett zu bohren.

Wahrheitssucher

27. Januar 2021 12:06

@ Gustav Grambauer,

an dieser Stelle, da andernorts gerade geschlossen:

27. Januar 2021 10:04

Franz Bettinger

„ "Coronoia" - Danke! Jetzt weiß ich, warum ich SiN-Leser bin! Das Jahr 2021 ist gerettet! Coronoia wird meinen bisher verwendeten Sammelbegriff Plandemie ablösen „

 

Empfinde Ihren Beitrag als erfrischende geistige Wohltat! Für mich ist zumindest der Tag gerettet...

Gotlandfahrer

27. Januar 2021 12:12

Danke für diese wie immer herausragende Analyse.

Vorwand "Klimawandel", "Epidemien", "Terroristen", "Antidemokraten" -

Wenn ich "Terroristen" und "Antidemokraten" einmal zusammenfasse (geschieht ja bereits durch die Bezeichnung der Trumpwähler als "domestic terrorists"), dann haben wir es mit einem altbekannten Dreiklang zu tun, der wieder aufscheint:

"Sünde", "Strafe" und "Teufel".

Es ist das Ende der Aufklärung, in dem wir uns befinden.  Ihr Beginn brachte die Unterwerfung der Welt durch die Weißen, ihr Ende die Unterwerfung der Weißen unter die Welt.

Der_Juergen

27. Januar 2021 12:36

@Der gute Manfred

Prima, dass Sie auf Buchanans "Irrweg Einwanderung" hinweisen. Davor erschien sein Meisterwerk "Der Tod des Westens". Buchanan ist ein klarsichtiger Beobachter. Ich kenne übrigens den Übersetzer der beiden Werke sehr, sehr gut...

Maiordomus

27. Januar 2021 12:39

@Dante. Dieser Teil des Zweiteilers von @_jürgen scheint fürwahr bedeutsam. Aus "il gran rifiuto" von Dante machten dann Ignazio Silone einerseits und Reinhold Schneider andererseits je bedeutsame Dramen über den zurückgetretenen heiligen Papst Coelestin V., der als Mönch vom plötzlichen Regierenmüssen als Fürst über Latium und geistlich-weltlicher Regent Europas schlicht überfordert war. Das angesprochene Thema aber, dass die Macht als ein Lehen angenommen und nicht zum Verzichten da sei ("Der grosse Verzicht", Drama von Reinhold Schneider, u.a. 1959 in Bregenz aufgeführt), ist und bleibt ernst zu nehmen. Falsch und nun mal im negativen Sinn "extremistisch" (im Gegensatz zum berühmten Diktum Goldwaters von 1964) aber scheint mir die Illusion, das amerikanische System, auch die gewiss fragwürdige amerikanische Demokratie sei irgendwie putschfähig. Das hat mit politischem Verständnis der komplexen Machtverhältnisse  schlicht nichts zu tun. Das Amerika von heute ist auch in keiner Weise etwa mit dem Rom zur Zeit Cäsars zu vergleichen. An Trump wäre es freilich gelegen, durch ein paar entscheidende Fehler weniger so zu regieren, dass es wenigstens zu einer Konsolidierung seiner Politik via eine 2. Amtszeit gereicht hätte.

tearjerker

27. Januar 2021 15:59

Die Einschätzung Trumps durch seine Sympathisanten krankt am Verständnis für seine Lage. Seine politischen Gegner haben ihn rund um die Uhr persönlich bedroht, ebenso wie hunderte von Mitarbeitern, die in den meisten Fällen für ihr Leben ruiniert wurden. Die bekannteren Namen sind nur die Spitze des Eisberges. Eine weitere Amtszeit hätte der Mann nicht überlebt.

Ein gebuertiger Hesse

27. Januar 2021 16:41

Zu dem, was auf die USA zukommt: https://blog.manuscriptum.de/allgemein/blindflug/

Laurenz

27. Januar 2021 17:16

@Maiordomus @Andreas Walter

Muß Ihnen da widersprechen, Maiordomus. Andreas Walter hat den Neo-Marxismus und sein historisch immer gleiches Theater klar erkannt. Im Marxismus kämpfte man formal für das Proletariat und heute tut man so, als setze man sich für ehemalige Minderheiten ein. Der Marxismus produzierte billigen weißen Mob, der Neo-Marxismus noch billigeren bunten Mob. Daß heutzutage keine staatlichen Institutionen, sondern private -, aber staatlich finanzierte NGOs eingesetzt werden, hat den einfachen Grund, daß der systemische Totalitarismus weniger offensichtlich wird. Selbst bei Ihnen funktioniert der Trick ja auch. Vor allem Querulanten, wie Andreas Walter oder Laurenz nehmen das verdeckte Aushebeln demokratischer Rechte wahr. Als ob es anderen, nicht-weißen Ethnien unter Clinton oder Obama besser als unter Trump gegangen wäre. Die Dämlichkeit us-amerikanischer Eliten und ihrer Büttel in Europa, erkennt man am Umgang mit China. Trump zeigte den einzig gangbaren Weg auf. Und in China kümmert man sich einen Haufen Exkremente um die Neo-Marxisten im Westen.

RMH

27. Januar 2021 17:29

Die gesamte Transformation, die wir aktuell erleben und bei der die USA als offizielles Freimaurer-Projekt wieder einmal die Avantgarde sind, lässt sich auch recht gut von einem esoterischen Blick aus erzählen.

Da mir weder 2-3 mal 1500 Zeichen für die Darlegung dieses Ansatz reichen würden, hoffe ich auf eine kurze Interpretation seitens G.G. - der bekommt den Dreh in diese Richtung meist sehr gut, prägnant und vor allem kurz hin.

Gelddrucker

27. Januar 2021 18:32

Wenn mir Civic Nationalists erzählen, dass pro weiß sein doch etwas böse ist, halte ich dagegen, dass der Gegner ganz offen anti-weiß ist. Wenn wir nicht pro weiß werden, verlieren wir.

 

Und ich bin mittlerweile der Meinung, dass die USA nur durch eine Sezession vor dem Krieg gerettet werden können. Ein multikulturellen Teil und ein weißer Teil mit echten Minderheiten. Dieses Opfer könnte ein Schritt ein zur Rettung des Restes des weißen Welt.

Sonst sehe ich nur noch für Neuseeland richtig schwarz. Aber die Insel ist sowieso das Land der Maori.

anatol broder

27. Januar 2021 18:43

die letzte frage von lichtmesz macht mir auch sorgen. gestern sprachen biden und putin miteinander. man vergleiche die entsprechenden pressemittelungen vom weissen haus und vom kreml (beide auf englisch). iran und afghanistan werden darin jeweils nur von einer seite erwähnt.

Nordlicht

27. Januar 2021 20:12

So wenig, wie es in Deutschland eine wirklich links-sozialistische Mehrheit gibt, gibt es sie auch nicht in den USA. Nicht umsonst wurde Bernie Sanders von dem Management der Democrats geblockt, und nicht umsonst ist er ein Unabhängiger Abgeordneter - nicht für diese Partei.

Dass mit Medien und Big Money so manipuliert werden kann, dass man den Wählern ein X für ein U verkaufen kann, ist bekannt; man sieht es an der Klima-Hype in Deutschland, der Diesel-Angst, der Kernkraft-Angst. "German Angst" ist weltweit bekannt, das ist unsere Marke.

Aber die Medien-Manipulation hat ihre Grenzen; dass Trump 2016 gewählt wurde, ist ein Beispiel dafür. Und man muss wirklich sagen: Wenn es einen weniger peinlichen Populisten gegeben hätte als er, zB einen wie Ronald Reagan (- oder meinetwegen wie Berlusconi in Italien), dann wäre er seine Wiederwahl kein Problem gewesen.

Aber dann kam zum exakt richtigen Zeitpunkt Corona dazu, von Trump richtigerweise als "Chinesischer Virus" benannt. Und das war ein Schlag zuviel: Ein polarisierender Präsident war auch Reagan, aber er brachte jedenfalls keine clownesken Einlagen. Die bürgerliche Mitte musste sich bei ihm nicht schämen, konservativ zu sein. Trump dagegen machte vieles richtig, aber er stolpert eben auch oft über die eigenen Füsse. 

Und dann der Chinesische Virus.

Nach Biden, nach den Demokraten kommt wieder der Schwenk zu den Republikanern. Nach rechts.

Sugus

27. Januar 2021 21:24

@ Juergen

Ich bin immer wieder fasziniert, wie auf Sezession das Militär als politische Größe gehandelt wird, egal ob es uns oder die USA betrifft. Schon mal vom Kapp-Putsch gehört und wie der ausging - und wie lang der her ist? Leben wir in Paraguay oder Thailand? Außerdem sind Offiziere vor allem eins - Beamte. Wieso sollten die ihre Pension riskieren? Oder mehr? Ein General, der in den USA jetzt zugunsten Trumps einen Putsch versuchen würde, würde lebenslang in den Knast einfahren oder sogar die Todesstrafe kriegen. 

Slentz

27. Januar 2021 22:11

@tearjerker

Die Einschätzung Trumps durch seine Sympathisanten krankt am Verständnis für seine Lage. Seine politischen Gegner haben ihn rund um die Uhr persönlich bedroht(...). Eine weitere Amtszeit hätte der Mann nicht überlebt.

"Der Mann" war vier Jahre lang Präsident und hatte alle Machtmittel in der Hand. Statt diese zu nutzen hat er NICHTS getan,  war damit beschäftigt "die Situation zu beobachten" und "LAW AND ORDER" zu tweeten. Er war im Prinzip der perfekte "Vorzeigerechte" für jeden Linken: großmäulig und aggressiv in der Rhetorik, unfähig und feige in der Tat. Ideal um ihn medial als Schreckgespenst des bösen Faschisten, der kurz vor der Machtergreifung steht darzustellen.

Nun zu sagen "Der arme Kerl  wollte doch so gerne, aber konnte nicht, weil seine Gegner gemein zu ihm waren" ist einfach ein absolutes Fehlurteil und steht symptomatisch für die Bereitschaft vieler Rechter,  die seltsamsten Entschuldigungen für Trump zu finden, weil er doch irgendwie "einer von uns" sei. Nein, ist er nicht, war er auch nie. Dieses glauben an das erscheinen eines messianischen Retters, der endlich mal die Ordnung wiederherstellt (Trump, Putin, Merz, wer auch immer) ist Selbsttäuschung. Optimismus ist (und bleibt) Feigheit, um mal mit Spengler zu sprechen.

Slentz

27. Januar 2021 22:23

@Sugus

Ich bin immer wieder fasziniert, wie auf Sezession das Militär als politische Größe gehandelt wird, egal ob es uns oder die USA betrifft.

Dieses. Noch so eine Selbsttäuschung im rechten Lager, dass Militär (und Polizei) doch "im Ernstfall" (wann auch immer der sein soll) "auf unserer Seite" stünden. Das führt im harmlosesten Fall zu unterschwelliger Staatsgläubigkeit und im schlechtesten zu völliger Losösung von der Wirklichkeit, wie bei den Q-Leuten, in deren Internetforen noch bei Bidens Amtseinführung der Glaube bestand, Trump sei mit loyalen Militärs auf dem Weg nach Washington, um die Usurpatoren festzunehmen.

Die Kavallerie kommt nicht.

Slentz

27. Januar 2021 22:29

@Nordlicht

"Trump dagegen machte vieles richtig"

Nicht böse gemeint, aber was denn? Swamp nicht gedrained, Big-Tech stärker als je zuvor, Medienhegemonie der Linken nicht bekämpft, mehr Einwanderer und Illegale als unter Obama, dem Narrativ und Ausschreitungen von BLM nichts entgegengesetzt, dem US-amerikanischen Volk nicht geholfen, die Drogenepedemie nicht gemindert, Vermögensschere ging weiter auseinander, Wahlrecht ich nur auf Staatsbürger beschränkt (in jedem 1.-Welt-Land eigentlich selbstverständlich). Mir fallen, auch wenn ich es versuche, keine Dinge ein, in denen Trump substanziell etwas zum Besseren verändert hätte.

Lotta Vorbeck

27. Januar 2021 22:41

@Nordlicht - 27. Januar 2021 - 08:12 PM

Aber die Medien-Manipulation hat ihre Grenzen; dass Trump 2016 gewählt wurde, ist ein Beispiel dafür. Und man muss wirklich sagen: Wenn es einen weniger peinlichen Populisten gegeben hätte als er, zB einen wie Ronald Reagan (- oder meinetwegen wie Berlusconi in Italien), dann wäre er seine Wiederwahl kein Problem gewesen.

---

Die Wiederwahl des DJT war kein Problem, bis, ja bis in der Wahlnacht die Auszählung angehalten und anderntags, es heißt die eigentlich nicht mit dem Internet verbunden sein dürfenden Wahlauswertungsmaschinen bekamen ein Update, große Mengen zuvor übersehener Stimmzettel wurden "aufgefunden", Briefwahlstimmen teils per LKW angeliefert ... und dort wo es bis zum Brake vorher auf der Kippe gestanden, oder DJT in Führung gelegen hatte, drehte sich das Verhältnis in 60:40 für Biden um. Daß mancherorts deutlich mehr Stimmen abgegeben und ausgezählt wurden, als in diesen Regionen an Wahlberechtigten verfügbar sind, schien niemanden außerhalb des DJT-Lagers sonderlich zu jucken.

Laurenz

27. Januar 2021 22:48

@Nordlicht

Sie leben nicht in Deutschland? Sie lesen nur selten SiN?

Natürlich existiert in Deutschland eine links-sozialistische Mehrheit von 88% Mehrheit im Bundestag. Und wenn es so weiter geht, sind es 100%.

Lotta Vorbeck

27. Januar 2021 23:02

@Sugus - 27. Januar 2021 - 09:24 PM

Leben wir in Paraguay oder Thailand? 

---

Alles was in Paraguay noch an funktionstüchtiger Infrastruktur existiert, bis hin zur stabilen Stromversorgung aus zwei gigantischen, zum Vorteil Paraguays gemeinsam mit Brasilien betriebenen Wasserkraftwerken, entstand unter dem Langzeitpräsidenten Alfredo Stroessner.

Don Alfredo starb im August 2006 im brasilianischen Exil. Seitdem verfällt die Infrastruktur, nun gibt's keine Eisenbahn mehr, wurde alles was Stroessners Namen trug umbenannt.

Das bis Anfang 2020 noch immer nahezu auslandsschuldenfreie Paraguay, steht - nachdem es sich zunächst zögerlich zeigte, sodann schnell auf Lookdown-Linie gebracht werden konnte - nunmehr ebenfalls beträchtlich bei ausländischen Geldgebern in der Kreide.

Das paraguayische Militär sieht der Zerstörung der ökonomischen Basis des jeweils eigenen Landes genauso tatenlos zu, wie das thailändische.

Gelddrucker

27. Januar 2021 23:20

@Laurenz

 

Der Bundestag ist nicht im geringsten repäsentativ für die Bevölkerung

 

Leute denken A und wählen B, da die Medien B sagen.

tearjerker

27. Januar 2021 23:33

„Nun zu sagen (...)“ Komplett an der Realität und Praxis vorbei und der PR auf den Leim gegangen. Trump regierte gegen den Widerstand nahezu des gesamten Apparates und wurde dabei nicht „messianischer“ veehrt als sein Vorgänger oder Hilldog, deren Anhänger noch vor vier Jahren nach ihrer Wahlniederlage bittere Tränen vegossen und sich bis heute nicht mehr einkriegen.

Lotta Vorbeck

27. Januar 2021 23:35

Biden marschiert in Syrien ein   

HURRA, DIE GLOBALISTEN SIND WIEDER DA!  

Kaum 48 Stunden nach der Amtseinführung hat Joe Biden Berichten zufolge den ersten US-Einmarsch in ein anderes Land veranlasst. 

Ein Militärkonvoi von etwa 40 Fahrzeugen mit Hubschrauberunterstützung rollte am Donnerstag aus dem Irak in Nordost-Syrien ein. Begleitet wurde der Konvoi von etwa 200 Hubschrauberlandetruppen, wie das israelische i24news.tv mit Bezug auf die syrische Nachrichtenagentur SANA berichtete. (UPDATE: Manche Beobachter vor Ort sagen, dass solche Truppenbewegungen zwischen Irak und Syrien Routinesache seien.) 

Ende 2020 hatte Präsident Donald Trump den Abzug der letzten US-Truppen aus Syrien angeordnet. Trump war der erste US-Präsident seit Jimmy Carter, der keinen neuen Krieg begonnen hatte, sondern sich auf sein eigenes Land besann und gegen den Widerstand vieler Generäle die Truppen aus Syrien und Afghanistan heimholte.

Mit Joe Biden scheint die globalistische Weltpolizei wieder da zu sein.

Weiterlesen ...

 

anatol broder

28. Januar 2021 02:11

@ nordlicht 20:12

danke für den beitrag.

ich treibe mal dein gedankenspiel weiter. die zeiträume werden nicht linear verglichen. es geht nur um ein grobes modell.

nehmen wir an, die politik in deutschland hinke amerika hinterher. welcher us-regierung entspräche die deutsche unter merkel?

dazu fällt mir rosalynn carter ein. sie war die engste beraterin ihres ehemannes jimmy (dem, 1977–1981). wie merkel sah sie ihr land als behindertenheim an. wie merkel kämpfte sie für die gleichstellung von sinn und unsinn. die wirtschaft lief nicht gut. iran drehte durch.

wer stürzte die carters? es war der schauspieler ronald reagan (rep, 1981–1989). kann man daraus folgern, dass es eines reagans bedarf, um deutschland wieder vom merkelsystem zu befreien?

falls ja, sollte die konservative opposition eine eigene theaterschule betreiben. man weiss hier ein gutes drama zu schätzen. schöne mütter, richtige atmung, kluger kraftsport, null cocacola – in so einem umfeld findet man genug vielversprechende anwärter. das tfs zusätzlich zum ifs.

die weiblichen wählerinnen werden erst auf die hackfressen wie merkel und laschet verzichten, wenn ein blendender ersatz kommt.

Laurenz

28. Januar 2021 02:53

@Sugus @Der_Juergen

Die Einschätzung von Der_Juergen zur Person Trumps ist natürlich komplett falsch. Trump ist mehr oder weniger ein Pazifist. Er redete vielleicht nicht so, aber handelte entsprechend. Trump war der einzige Staatschef im Westen, der tatsächlich "Werte" besaß.

Und was Ihre grundsätzliche Einschätzung des Militärs angeht, so ist diese ebenso falsch. In Südamerika (bekanntestes Beispiel Pinochet), die Staaten des sogenannten Arabischen Frühlings (vor allem Ägypten), Ostasien (vordergründig Thailand) wurden im wesentlichen durch das Militär politisch stabilisiert.

@Gelddrucker @Laurenz

Ja und? Die Bürger der DDR wählten auch die SED. Die meisten Wahlbürger wählen aus nostalgischen Gründen. Und falls Buntland in 2021 einen neuen Staatsrat wählen darf, wird dieselbe Staatsratsvorsitzende wieder an der Spitze stehen oder vielleicht jemand, dem dieselben Schuhe passen. Ulbricht trat in Hausschuhen ab.

Lotta Vorbeck

28. Januar 2021 05:09

Das ist die Ukraine, mit der Zuspitzung 2013/2014. Das sind die USA, mit der Zuspitzung 2020/2021. Eine Bananenrepublik.

Die von den Demokraten inszenierte Erstürmung des Kapitols war ein gewitzter Schachzug. Ja, es hat ihnen geholfen, Trump den Zahn zu ziehen. Unter diesem Vorwand haben sie ihn sprichwörtlich stumm geschaltet. Aber der Preis…

Die Globalisten haben sich also die USA zurückerobert. Die Verhältnisse von 2016 und davor haben dennoch keine Chance auf Rückkehr, denn:

  1. Die USA sind jetzt tief gespalten. Wer in sich geteilt ist, hat keine Stärke.
  2. Die Welt hat sich weiter gedreht. Die EU hat sich auf Souveränität eingestellt. Zur Bidens Amtseinführung hat die Europäische Kommision eine deutliche Stellungnahme abgegeben – eine Kampfansage an die USA und an den Dollar. Absolut nichts zu sehen vom Wunsch, ins Jahr 2016 zurückkehren zu wollen, ganz im Gegenteil. Russland und China stehen wohl ohnehin nicht unter Verdacht, die USA wieder zur Weltmacht machen zu wollen. Das große eurasische Dreieck EU-Russland-China wächst somit weiter zusammen, vereint im Widerstand gegen die USA.

Nun denn, auf zu neuen Ufern! Genießen Sie das zeitgeschichtliche Schauspiel. So ein Imperium geht nicht alle Tage unter.

schreibt Analitik

Weiterlesen ...

Maiordomus

28. Januar 2021 06:17

@Nordlicht. Reagan machte durchaus clowneske Einlagen; so spielte er mal Atomkrieg gegen die Sowjetunion, und zwar auf äusserst makabre Weise. Zumindest bei den ersten Silben war es noch nicht automatisch klar, dass er einen Witz machte. Wobei ehrlicherweise das Sicherungssystem doch so zu sein scheint, dass auch z.B., ein wahnhaft übergeschnappter Präsident, nicht nur im politisch metaphorischen Sinne, allein keinen Weltenbrand hätte auslösen können bzw. auslösten könnte. Hoffen wir, dass wenigstens diese Annahme noch immer stimmt.  

RMH

28. Januar 2021 10:21

Solange Russland und China (und vor allem deren Machtelite und Oligarchen) sowie fast der Rest der Welt nach wie vor am Dollar hängen, werden die USA nicht so schnell abschmieren, wie mancher meint. Rüstungstechnisch sind die USA im Verbund mit Israel ohnehin noch weit vorne - wenn man bedenkt, wie es bspw. Israel immer wieder schafft, mit Oldtimern des Luftverkehrs effektiv an jeder gegnerischen Luftabwehr vorbei zu gondeln, dann deutet das zumindest an, über welche technologischen Fähigkeiten zur elektronischen Kampfführung man verfügt. Und die aktuellen Ferraris der Luft, die Drohnen bzw. Drohnenschwärme, kann man nach wie vor als Ass verdeckt im Ärmel halten.

Nein, die USA abzuschreiben ist ein Fehler - sie hat lediglich den Zwang, sich mit ein paar anderen Playern, von denen die EU der zahnloseste ist, zu arrangieren und das klappte letztlich in der Vergangenheit auch immer.

PS: Was aus dem doch auch recht alten D.T. werden wird, wird sich zeigen, wenn das Impeachment abgeschlossen ist. Behält er die Fähigkeit zur Präsidentschaftskandidatur, könnte er versuchen, zu reüssieren. Meine Prognose: Wird er nicht.

Gustav Grambauer

28. Januar 2021 10:32

RMH

I.

"... lässt sich auch recht gut von einem esoterischen Blick aus erzählen. ... hoffe ich auf eine kurze Interpretation seitens G.G. - der bekommt den Dreh in diese Richtung meist sehr gut, prägnant und vor allem kurz hin"

Prägnant und vor allem kurz:

"Es rettet uns kein höh`res Wesen,
kein Gott, kein Kaiser noch der Trampf -
Uns aus dem Elend zu erlösen
beginnt im Inneren mit dem Kampf!"

Was nutzt das ganze Heer von Knappen (Anons, Patrioten usw.), wenn sie so weit entfernt von einer geistigen und seelischen Ritterausbildung sind. Durch die Desillusionierung werden sie jetzt, und zwar jeder für sich selbst, darauf verwiesen, nachträglich noch den versäumten Parzival-Weg durchzumachen. Solange dies (mit Festkrallen an äußeren Geschehnissen in der Achterbahnfahrt von Hoffnung und Verzweiflung oder z. B. Zorn auf Trump) von den maßgeblichen Seelen noch in solchen Ausmaßen verweigert wird, geht die "dunkle Reise der Seele" für die Gesamtzivilisation weiter.

Viele krallen sich auch an der Hoffnung fest, daß "die geistige Welt endlich in das Geschehen eingreife". Die geistige Welt ist (inspirierend) da und möchte von uns ergriffen werden, wird aber ihrerseits nicht mehr in das äußere Geschehen eingreifen (so wie sie es in früheren Zeiten oft getan hat), selbst wenn diese Zivilisation sich selsbt und den Planeten z. B. in einem atomaren Inferno vernichtet. Diese Zivilisation wird jetzt von der geistigen Welt her als erwachsen angesehen. Wenn sie das nicht ist, ist das ihr Problem.

- G. G.

Gustav Grambauer

28. Januar 2021 10:32

II.

Abgesehen davon: was bedeutet denn eigentlich die - vorläufige - Niederlage von "Our Movement"? Sie bedeutet doch nur, daß die echten (!) Satanisten mit der grassierenden Graumagie / niederen Magie nicht fertig geworden sind.

- G. G.

Laurenz

28. Januar 2021 11:15

@Anatol Broder

"Wer stürzte die Carters? Es war der Schauspieler Ronald Reagan"

Stimme Ihnen 100%ig zu und habe diese Position auch schon immer hier vertreten. Nicht alle, aber die meisten Frauen wählen eben mit dem Uterus, sonst hätten die ganzen Sozis, wie Schmidt, Brandt, Schröder nie eine Chance gehabt. Bestes Beispiel sind unsere Landsleute aus dem Ösiland. Der Halbjurist mit nur 1. Staatsexamen, Kronprinz Basti I, sieht eben aus und redet, wie der ideale Schwiegersohn.

Allerdings wollte sich MS auf meinen Vorschlag, sich ebenso zu präsentieren, (was Er durchaus könnte,) nicht einlassen. Und natürlich ist es so, daß etwas Schauspiel-Schule auch noch was bringen würde, um vom Ruf die rechten AgitProp-Aktivisten wegzukommen. Auf jeden Fall würde sich die Gefolgschaft potenzieren. Diesbezüglich hat auch die FPÖ sonst niemanden zu bieten, der diese Wirkung erzielen kann. Nur Frau Dr. Fürst, die mutmaßlich etwas zu elitär wirkt, hat Charisma.

Spätestens mit 40 ist der identitäre Zug für MS jedenfalls abgefahren.

Laurenz

28. Januar 2021 11:28

@Maiordomus

So hält man Reden. Reagan war hier noch wesentlich besser als Kennedy, beides seltene WIPs in der US-Politik.

https://www.youtube.com/watch?v=Ei1HnWwzmNk

&

https://youtu.be/GCO9BYCGNeY

Gelernt ist eben gelernt.

quarz

28. Januar 2021 11:35

@Gelddrucker

"Leute denken A und wählen B, da die Medien B sagen."

Das ist in der Tat eine treffliche Zusammenfassung der politischen Misere der Gegenwart. Allein: wie lässt sich diese Medienhörigkeit der Wahlschafe kurieren? Wie die Bereitschaft fördern, sich seines eigenen Verstandes zu bedienen?

Laurenz

28. Januar 2021 11:48

@RMH

Auch wenn Rußland nur etwa die Wirtschaftskraft Spaniens besitzt, ist dieses Riesenreich unangreifbar, ebenso wie China. Im Gegensatz zu den USA haben die Russen aus den schief gelaufenen Kriegen in Afghanistan (damals noch Sowjetunion) & Tschetschenien gelernt, das Militär anders fokussiert. Mit einem zehntel des US-Rüstungsbudgets ist Rußland quasi gezwungen, effizienter und pragmatischer zu sein, um einen asymmetrischen Krieg, wie in Syrien, im Gegensatz zu den USA, auch zu gewinnen & das auch noch mit 1/10 der dort eingesetzten NATO-Mittel.

Die Abhängigkeit Rußlands oder Chinas zum US$ ist längst nicht mehr gegeben. Wenn Rußland von irgendetwas abhängig ist, sind es Güter, die in Südostasien hergestellt werden. Da sitzt Rußland in demselben Boot, wie die USA oder Europa. Es geht im Devisen-Krieg eigentlich nur noch darum, wer schneller abwerten kann, als die anderen. Diese Nummer hat die Schweizer Notenbank (pro Kopf) zur reichsten Notenbank der Welt gemacht. Die Russische Notenbank https://de.wikipedia.org/wiki/Bank_Rossii unter Ihrer Präsidentin Elwira Nabiullina  https://de.wikipedia.org/wiki/Elwira_Sachipsadowna_Nabiullina

hat es auch geschafft, alle Angriffe aus dem Westen zu überleben.

Laurenz

28. Januar 2021 12:00

@quarz @Gelddrucker

"Leute denken A und wählen B, da die Medien B sagen."

Reduzieren wir diese Frage auf die 100 Mio. Europäer, die Deutsch als Muttersprache sprechen. Woher wollen Sie wissen, was die denken? Diese Formel & die dahinter stehende Interpretation basiert rein auf schöngefärbter Mutmaßung. Es kann sein, daß dem so ist, kann aber auch nicht sein. Von daher ist die Debatte hinfällig. Der System-Blätterwald ist immer weiter auf dem Rückzug. Entscheidend sind die audiovisuellen Medien. Hier ist es entscheidend, kostengünstig Reichweite zu erzielen. Aber welche rechte Philosoph will schon den "Dieter Bohlen" machen?

Und ohne materielle Not in weiten Teilen der Bevölkerung, dieser Volkswille ist viel leichter an den Wahlen zu erkennen, wird sich hier gar nichts ändern. Erst die Verelendung der Massen bringt uns weiter. Lesen Sie einfach diesen Sommerfeld-Artikel, der sagt es ganz konkret. https://sezession.de/63878/demos-in-wien-system-und-lebenswelt

Hartwig aus LG8

28. Januar 2021 13:22

Wie zerrüttet man einen Welthegemon, ohne dass er die Welt in Trümmer schlägt? Man lässt ihn mit sich selbst beschäftigen. Von einem Extrem ins andere und zurück. Zuerst Obama, dann Trump und jetzt Biden. Und dass auf Trump die volle kulturmarxistische Breitseite folgt, und nicht etwa ein eher altlinker Bernie Sanders (hinter dem sich auch Teile der "trumpistischen" Arbeiterschaft hätte wiederfinden können), spricht Bände.

Lotta Vorbeck

28. Januar 2021 13:33

@anatol broder - 28. Januar 2021 - 02:11 AM

Abgesehen von den "weiblichen wählerinnen" und der Ihrerseits @anatol broder penetrant praktizierten durchgehenden KLeinschreibung:  D' accord!

heinrichbrueck

28. Januar 2021 14:42

@ Laurenz / „Verelendung der Massen“

Lauter ausgemergelte Notleidende, total verlumpt und ungewaschen, schleppen sich ins Wahllokal, um die Partei der abgehängten Loser zu wählen? Wie geht es weiter?

Machiavelli: „Salus et decus populi suprema lex esto.“

„Das Ziel des menschlichen Lebens, so Aristoteles in seiner Ethik, ist das gute Leben, das Glück. Für ein glückliches Leben muß man Verstandestugenden und Charaktertugenden ausbilden und dazu brauch man einen entsprechenden Umgang mit Begierden und Emotionen..., demnach ist der Staat als Gemeinschaftsform eine Voraussetzung für das menschliche Glück.“

Deutschland ist ein besetztes Land. Beuteland, aus verschiedenen Richtungen. Der Große Austausch ist eine Fremdideologie, durch positives Wissen in den Köpfen implementiert, der einen feindlichen Vernichtungskrieg realisiert. Ideologie ist kein Wissen, sonst wäre es Selbstmord. Die Menschen setzen Prozesse um, werden also ideologisch gesteuert, von denen sie keine Ahnung haben. Noch mehr Not, Verelendung, bewirkt keine Aufklärung.

Lotta Vorbeck

28. Januar 2021 14:46

@RMH - 28. Januar 2021 - 10:21 AM

"PS: Was aus dem doch auch recht alten D.T. werden wird, wird sich zeigen, wenn das Impeachment abgeschlossen ist. Behält er die Fähigkeit zur Präsidentschaftskandidatur, könnte er versuchen, zu reüssieren. Meine Prognose: Wird er nicht."

---

Am zurückliegenden 20. Januar 2021 ist auch die Szene per TV und Internet weltweit übertragen worden, die dokumentierte wie DJT letztmalig, ohne einen Blick zurückzuwerfen mit Melania aus dem White House heraustrat. Eine harmonische Einheit bildend schritt das Presidents Couple auf den mit laufendem Triebwerk wartenden, "Marine One" genannten, präsidialen Transporten vorbehaltenen Hubschrauber des US Marine Corps zu. Anders als der ignorant-demente Nachfolger den Marinesoldaten korrekt die ihnen zukommende Ehrbezeigung erweisend, stiegen sie ein. Der Hubschrauber hob ab, drehte in der Standschwebe ein und flog davon.

Drinnen im ovalen Bureau des White House lag, in präsidialem Briefpapier ausgefertigt, die letzte an den Mr. Biden gerichtete Botschaft Donald Trumps auf dem Schreibtisch: "Joe, you know, I won."

Wer seinen Abgang in dieser Form inszeniert, hat nicht die Absicht wiederzukommen.

quarz

28. Januar 2021 16:18

@Laurenz

"Woher wollen Sie wissen, was die denken? Diese Formel & die dahinter stehende Interpretation basiert rein auf schöngefärbter Mutmaßung. Es kann sein, daß dem so ist, kann aber auch nicht sein."

Abgesehen davon, dass die Schönheit der Färbung zu wünschen übrig lässt: Es gibt empirische Daten. Die zeigen einerseits, dass die Mehrheit der Deutschen weniger Zuwanderung will und sie zeigen andererseits, dass die Deutschen mehrheitlich die Parteien wählen, die die weitere Zuwanderung befördern bzw. im günstigsten Fall nichts tun, um die Zuwanderung zu bremsen.

In anderen europäischen bzw. westlichen Ländern ist das übrigens auch so. Einwanderung wird über die Köpfe (und gegen den aus Erhebungen bekannten Wunsch) der Bürger hinweg beschlossen und arrangiert. Aber die Bürger strafen dieses politische Handeln gegen ihre Interessen nicht mit Abwahl, sondern lassen sich von politischen Tonangebern und deren medialen Komplizen pseudomoralisch einschüchtern.

Es fehlt einfach am klaren Bewussein, ein legitimes Anliegen zu haben, und am Mut, dieses öffentlich (oder wenigstens in der Wahlzelle) zu vertreten.

Laurenz

28. Januar 2021 17:05

@quarz @Laurenz

"Es gibt empirische Daten."

Der ist wie bei Umfragen von "Der Relotius" (Civey). Der Relotius-Leser gibt völlig irrationale, sich diametral-widersprechende Antworten. Das sind keine Wahl-Hochrechnungen mit 6 möglichen Optionen, wo alle, die nicht wählen, unterschlagen werden.

"Einwanderung wird über die Köpfe (und gegen den aus Erhebungen bekannten Wunsch) der Bürger hinweg beschlossen und arrangiert."

Auch hier unterliegen Sie vermutlich einer Täuschung. Viele profitieren direkt von der staatlich garantierten Einnahmequelle durch Massen-Invasion, ob nun Versorger, Heilwesen, Vermieter, Juristen, Entsorger etc.pp.

Vor allem ist der Wahlbürger nicht bereit, das, was er bis jetzt materiell besaß, zu riskieren, ganz egal & abgesehen davon, was er denkt. Deshalb wählt er denjenigen, der ihm bis jetzt ließ, was er noch besaß.

Hinzu kommen die Ahnungslosen unter 35 Jahren, die nicht mehr wissen, was es heißt, über eine "harte Währung" zu verfügen. Und es gibt die Ahnungslosen über 60 Jahre, die nicht mehr mitbekommen haben, daß sich etwas in der Parteien-Landschaft verändert hat. Besuchen Sie einfach mal eine Gemeinderatssitzung, wo auch immer Sie wohnen.

Und lesen Sie das Buch des letzten Reichskanzlers. Da steht diesbezüglich alles drin, was man über Propaganda und die Psyche eines europäischen Volkes wissen muß.

Laurenz

28. Januar 2021 17:20

@heinrichbrueck @ Laurenz  

„Verelendung der Massen“

Sie werden zu philosophisch. Sie haben mich genau verstanden und argumentieren mit einem Aristoteles, der die Interessen und Ansichten von 0,2% Seiner Zeitgenossen vertrat?

Es wäre unserer Debatte dienlicher gewesen, wenn Sie politisch-historisch argumentiert hätten. Sie wichen aber aus, weil alle historisch-politischen Beispiele für System-Wechsel meiner Aussage Recht geben. System-Wechsel basieren grundsätzlich auf der „Verelendung der Massen“.

Und die Rechte zeigt sich gegenüber der historischen Linken, wie auch gegenüber @Franz Bettingers sogenannten historischen "Tiefen Staates", die beide eine "Verelendung des Massen" in der Opposition bewirken konnten, als unfähig desgleichen in einer Opposition zu bewirken.

Der einzige Unterschied zu früher ist, daß die Linke und der sogenannte "Tiefe Staat"  nun direkt an der Macht sind und selbst für die schleichende Verelendung sorgen, weil sie wohl nichts anderes können, als verelenden.

quarz

28. Januar 2021 17:37

@Laurenz

Bei Umfragen in Bezug auf erwünschte bzw. unerwünschte Einwanderung ist die Fragestellung denkbar klar und bietet keinen Spielraum für Paradoxien. Dafür spricht auch die große Einhelligkeit des empirischen Trends quer durch das Spektrum der westlichen Länder und diachron über die Jahrzehnte hinweg.

Es ist nicht so, dass der Bürger nicht weiß, was er will. Er (der Einwanderung nicht will, aber wählt) weiß es sehr wohl. Er traut sich nur nicht, es zu fordern, weil er entweder moralische Bedenken hat oder das soziale Stigma fürchtet.

Gelddrucker

28. Januar 2021 18:47

@Laurenz:

 

Hier sehen sie, was die Europäer wirklich denken, wenn sie völlig ohne Zusammenhang über Einwanderung und die demographische Entwicklung gefragt werden:

 

https://wewereneverasked.co.uk/survey

Wahrheitssucher

29. Januar 2021 01:20

@ heinrichbrueck

„Noch mehr Not, Verelendung, bewirkt keine Aufklärung.“

Aber doch wohl zumindest Auflehnung!?

Ansonsten Zustimmung zu ihren Ausführungen über Deutschland.

 

Wahrheitssucher

29. Januar 2021 01:24

@ Lotta Vorbeck

“Drinnen im ovalen Bureau des White House lag, in präsidialem Briefpapier ausgefertigt, die letzte an den Mr. Biden gerichtete Botschaft Donald Trumps auf dem Schreibtisch: "Joe, you know, I won."

Ist das authentisch?

Frage auch an  @ Martin Lichtmesz!

 

Laurenz

29. Januar 2021 04:46

@quarz @Laurenz

Jedes Volk, und das meine ich aus tiefster Überzeugung, bekommt die Regierung, die es verdient.

@Gelddrucker @Laurenz

Habe mir das Video angesehen und natürlich nichts dagegen, wobei 2.000 Befragte, wenn ich das richtig verstanden habe, nicht die Welt sind. Aber hier gilt auch, meine Antwort an den Mitforisten @quarz

Irgendwer wählt doch diese charakterlichen Schließmuskel?

Maiordomus

29. Januar 2021 06:28

@Laurenz. Aufgrund diverser bewegender Schilderungen Ihrer persönlichen Situation nehme ich weder an, dass Sie selber zum nun zum Zusammenprügeln zugelassenen "Mob" auf der Strasse gehören noch habe ich als ehemaliger zeitweiliger nebenberuflicher Lehrer für Staatskunde an einer Polizeischule die Vermutung, dass Sie besonders viele Polizisten in Städten persönlich kennen. Insofern empfehle ich Ihnen, doch dann und wann einen Beitrag weniger zu schalten; nämlich in Bereichen zu verzichten, bei denen Sie wirklich keine Einsicht in die Situation vor Ort zu haben scheinen. Überhaupt halte ich (ohne jetzt Sie zu meinen) jeden für einen Recherche-Analphabeten, der Recherchieren im Internet, auf youtube und ähnlichen Kanälen für richtige Recherche, einen Ausflug in die wahre Wirklichkeit hält. Es sind halt alles immer nur noch Schattenspiele in Platons Höhle. Gerade weil ich Sie nicht für einen Dummkopf halte und keineswegs der Meinung bin, Sie und andere hier hätten nichts beizutragen, bitte ich Sie und allenfalls andere, obige Mahnung in Ihre Reflexion vor dem Schreiben einzubeziehen. 

Laurenz

29. Januar 2021 11:22

@Maiordomus

Ich habe sogar Polizisten in ganz naher Verwandschaft. Und kenne auch einige persönlich. Wer mit seinem Eid Probleme bekommt, auch Polizisten können jederzeit kündigen, wie das zB Herr Kopp gemacht hat. https://de.wikipedia.org/wiki/Jochen_Kopp

Und wenn Sie diesen Artikel GKs lesen, https://sezession.de/63729/dem-staat-verlorengehen

mit dem dazu gehörigen Video, dann muß man einfach feststellen, daß wenn die Polizei sagt, hier geht keiner durch, dann geht eben auch keiner durch, Punkt.

Hier müßten im Grunde unsere Juristen etwas beitragen, um das Grundsätzliche zu klären.

Ist dieser Staat noch ein Rechtsstaat oder hat er die Rechtsstaatlichkeit bereits verlassen. Im Falle des faktischen Unrechtsstaates müßte die Polizei doch augenblicklich selbst Konsequenzen ziehen. Aber auch Sie kennen doch Juristen, 5.000 Juristen 8.000 Meinungen.

Und ob unser Staat in den Neo-Faschismus schlittert oder in den real existieren Neo-Sozialismus, macht nur in der Begrifflichkeit einen Unterschied. Ich beziehe mich weiterhin auf den neuesten HB-Artikel 

https://sezession.de/63915/hygieneerziehung-und-bazooka

Ob man an den Sozialismus glaubt, den Führer, das Klima oder den Virus, macht ebenso keinen Unterschied. Religion wird als Begründung für die Aufhebung von Bürgerrechten angegeben. Hier dient der Polizist, in meinen Augen, bereits einem Unrechtsstaat. 

Laurenz

29. Januar 2021 12:17

@quarz  & Gelddrucker

https://sezession.de/63921/sammelstelle-in-der-sturzflut-des-gedruckten-4

im Bezug zu, "jedes Volk bekommt die Regierung, die es verdient hat."

Lotta Vorbeck

29. Januar 2021 14:39

@Wahrheitssucher - 29. Januar 2021 - 01:24 AM

Ist das authentisch?

---

Es gibt, mit wenigen Mausklicks auffindbar, Photos davon.

Ob die Photos authentisch sind, weiß nur derjenige, der die Photos gefertigt und ins weltumspannende Rechnernetz hochgeladen hat.

 

Frage an den @Wahrheitssucher:

Wofür sprechen die offiziell verlautbarten Nicht-Aussagen zum Inhalt dieses Briefes, während gleichzeitig die Verlegung des Holzkästchens mit dem Klingelknopf für das Herbeirufen der Dienstboten des Secret Service vom Schreibtisch jenes Office auf ein Sideboard innerhalb desselben Office eine ausführliche Pressemeldung generiert?

Maiordomus

29. Januar 2021 15:54

@Laurenz. Indem Sie eine konkrete Geschichte erzählen, werden Sie authentisch; auf jeden Fall glaubhafter. Gegen Schluss muss man zur Einschränkung sagen, dass die Polizisten und Polizistinnen glücklicherweise im Alltag schon nicht gerade täglich, eher ausnahmsweise wirklichen Gewissensfragen ausgesetzt sind, sondern im Normalfall doch mit viel Routine zu tun haben, etwa Lichtkontrolle bei Motorrollern usw., was dann fast übungshalber Kontakt mit Jugendlichen verschiedener Herkunft ergibt. Ja, gut; im Zweifelsfall konkret werden, dann wirkt man glaubwürdig. 

Laurenz

29. Januar 2021 19:46

@Maiordomus

Warum dürfen überhaupt Nicht-Intellektuelle, wie ich, auf der SiN Kommentare schreiben? Die Redaktion könnte mich ja auch grundsätzlich blocken.

Mutmaßlich wegen der Provokation und damit hier eben auch mal was abgeht. Selbst die immer schlechter werdenden Kommentare von @Imagine, nicht einmal ein Schatten Ihres einstigen selbst, gehen durch, wohl aus besagtem Grunde. Es war hier auch schon mal mehr los. 

Wenn nur Ihresgleichen, Maiordomus, sich hier in der eigenen Soße wälzen würden, also ein recht elitärer Zirkel, wäre die Reichweite klein und die Leserschaft arg überschaubar.

Ich hatte im letzten Beitrag, bis auf den ersten Absatz, auch nicht wirklich eine eigene Geschichte erzählt, sondern nur versucht, für Sie nachvollziehbar & plausibel zu werden. In der Regel haben Teilnehmer des SiN-Forums das Recht auf eine Antwort in der Debatte.

anatol broder

29. Januar 2021 22:04

@ lotta vorbeck, wahrheitssucher

auf jeden fall authentisch ist die aufnahme von biden, wo er vor der unterzeichnung der neuen rassenverordnungen 12 sekunden lang versucht, den stift in die jackeninnetasche zu stecken, scheitert und ihn dann in die hosentasche steckt.

Lotta Vorbeck

30. Januar 2021 03:08

@anatol broder - 29. Januar 2021 - 10:04 PM

Ebenfalls authentisch, bisher 19.076.483 Mal aufgerufen ist:

Trump stops to retrieve Marine's hat

veröffentlicht am 09.07.2017

 

Wer den Unterschied verdeutlicht haben möchte vergleiche:

+++ Salute The Marines Or Good Looking Marines - Biden's Earpiece Fail

veröffentlicht am 21.01.2021

Anmerkung: Ob der am 20. Januar 2021 Inaugurierte nun "Salute The Marines" oder "Good Looking Marines" murmelte, ändert am mit diesen Bildern transportierten Subtext nichts.

+++ Obama forgets to Salute  

62.761.622 Aufrufe - veröffentlicht am 24.05.2013

Laurenz

30. Januar 2021 22:34

 

@Lotta Vorbeck

Sieht aus, als würde eine Bande von Bankräubern einbrechen.

Max

31. Januar 2021 07:50

@Slentz  "Trump dagegen machte vieles richtig"  Nicht böse gemeint, aber was denn?

Er hat vier Jahre lang keine neuen Kriege angefangen.  Und er hat den Globalisten - also unseren Feinden - maximal geschadet. 

Putin konnte das, was sich in den letzten Jahren verändert hat, so zusammenfassen: "Offenbar ist die Epoche der Versuche, eine zentralisierte, unipolare Weltordnung aufzubauen, zuende gegangen. Eigentlich hatte sie nicht einmal begonnen." 

Heute wird darüber spekuliert, inwieweit sich Deutschland und Frankreich Eurasien annähern und von den USA abkoppeln.  Und dafür gibt es objektiven Anlass, gerade auch das, was die EU in Bezug auf eine mögliche Abnabelung vom Dollar gerade beschlossen hat - der Druck gegen NSII wird inzwischen als ökonomischer Krieg gegen die EU verstanden, und wenn auch nur mögliche Sanktionen gegen die Europäer insgesamt durch die USA als genügend große Bedrohung, die eine Abkoppelung vom Dollar notwendig machen. 

Ob Trump den Weißen in den USA mehr genutzt oder geschadet hat, darüber mag man streiten.  Eines hat er zumindest erreicht:  Sie sind jetzt, wenn auch nur als Trump-Wähler, zu einer ideellen Gemeinschaft geworden, die sich offen gegen die Wokes zu wehren bereit ist. 

Laurenz

31. Januar 2021 12:12

@Max

Trump hat am klarsten erkannt, daß militärische Konflikte der USA weitestgehend erfolglos geblieben sind und auf andere Mechanismen gesetzt, eine für die USA noch nie dagewesene, epochale Leistung.

Für diesen Beitrag ist die Diskussion geschlossen.