Mutationen

Die Angst vor der Mutation ist von Assoziationen bestimmt, die dieser Begriff auslöst.

Heino Bosselmann

Heino Bosselmann studierte in Leipzig Deutsch, Geschichte und Philosophie für das Lehramt an Gymnasien.

Die frü­her vom natur­wis­sen­schaft­li­chen Unter­richt ver­nach­läs­sig­ten und jetzt von den Medi­en ver­schreck­ten Bür­ger stel­len sich unter Mutan­ten ver­mut­lich gru­se­lig-ver­wach­se­ne, ultra­bö­se, jeden­falls schreck­li­che Mons­tren vor, die sich unheim­lich viral, also wie­der mal, Oh je!, expo­nen­ti­ell aus­brei­ten und uns aus­zu­lö­schen dro­hen. Daß Viren, Pro­t­e­in­hül­len mit RNA-Genom, in ihrer mikro­sko­pi­schen Win­zig­keit schwer vor­zu­stel­len sind, macht es eher schlim­mer. Nicht mal eigent­li­che Lebe­we­sen, aber die Welt gefährdend.

Auf Pla­ka­ten gewän­nen sie ver­mut­lich eine ähn­li­che Gestalt wie frü­her die bol­sche­wis­ti­sche oder faschis­ti­sche Gefahr, die nach des Bür­gers sat­ter Behag­lich­keit greift. Oder gleich THE WALKING DEAD, vor dem man die letzt­ver­blie­be­nen Ansied­lun­gen verrammelt.

Nun erscheint uns das Stan­dard-Coro­na-Virus in sei­ner roten Stach­lig­keit, roman­tisch als “Wild­typ” bezeich­net, schon bei­na­he kusch­lig ver­traut, jeden­falls als bere­chen­bar und beherrsch­bar. Es hät­te noch glimpf­lich mit ihm und uns aus­ge­hen kön­nen. Wir durf­ten uns jeden Tag neue Strei­fen- und Tor­ten­dia­gram­me sowie aller­lei Ver­laufs­kur­ven anschau­en; wir erkann­ten, die Regie­rung und die Hel­den in der Medi­zin hat­te es eigent­lich bei­na­he im Griff.

Wir hiel­ten uns acht­sam an die Regeln und folg­ten den Berich­ten der Lan­des­äm­ter für Gesund­heit und Sozia­les etwa so wie frü­her dem Wet­ter- oder Bör­sen­be­richt, wir lern­ten end­lich, was Inzi­den­zen sind und wo die vul­nerablen Grup­pen so woh­nen und daß man zu Impf­stoff jetzt im Bran­chen­jar­gon Vak­zin sagt. Alles sah schon rich­tig gut aus, zumal die Inten­siv­sta­tio­nen dann doch nicht “zuge­lau­fen” waren und die schreck­li­chen Tria­gen ausblieben.

Die ganz Beflis­se­nen und Anstän­di­gen unter uns konn­ten ihre Coro­na-App benut­zen und abends meist erken­nen: Uff, wie­der mal heil durch den Tag gekom­men und kei­nen Infi­zier­ten gestreift, obwohl es im Back-Shop doch ris­kant eng erschien.

Wir stan­den vorm Hap­py-End, war­te­ten nur noch auf die wei­te­re Aus­schüt­tung von Mit­teln aus “Son­der­ver­mö­gen der öffent­li­chen Hand”, surf­ten schon bei Booking.com und ersehn­ten ver­dien­ter­ma­ßen die gro­ße Befrei­ung. Der Weg ins Offe­ne lag bereits vor uns.

Wenn nur nicht die per­fi­den „Mutan­ten“ auf­ge­taucht wären, viel, viel aggres­si­ver als die schon höchst­ag­gres­si­ve Urform, bezeich­net mit schwie­rig zu mer­ken­den Num­mern, ent­stan­den in irgend­wel­chen sep­ti­schen Hot­spots in Groß­bri­tan­nien, Süd­afri­ka, Bra­si­li­en und gepäp­pelt im nach­läs­si­gen Tsche­chi­en und g‘schlamperten Tirol, in abzu­rie­geln­den “Mutan­ten­ge­bie­ten”, wie es jetzt so tref­fend heißt, jeden­falls selbst­ver­ständ­lich nicht hier bei uns, wo das Robert-Koch-Insti­tut wal­tet wie eine Obers­te Hee­res­lei­tung und uns dank des Aus­nah­me­zu­stan­des unse­rer für­sorg­li­chen Regie­rung bei­na­he schon durch­ste­ri­li­siert hat­te. Wir waren ja artig, tru­gen will­fäh­rig erst die fröh­lich kun­ter­bunt-diver­se “All­tags-”, dann demü­ti­ger die nach­be­foh­le­ne erns­te medi­zi­ni­sche Mas­ke, wuschen uns beflis­sen die Hän­de, kipp­ten mehr Alko­hol drü­ber, als wir je trin­ken könn­ten, akzep­tier­ten all die Maß­nah­men, hoff­ten jetzt auf die aller­lö­sen­den Schnell­tests und waren – „Stay home, save lives!“ – längst zu Hel­den auf den Sofas des Home-Office geworden.

Aber just in dem Moment kurz vor der Erlö­sung, vor all den zu erwar­ten­den Aus­zeich­nun­gen und Dank­sa­gun­gen vor der Front, gera­de jetzt in den Zei­ten der Licht­fens­ter unse­res Bun­des­prä­si­den­ten über­fal­len uns mit­ten im schöns­ten Win­ter­wet­ter hin­ter­rücks die Mutan­ten, so daß der wohl­mei­nen­den Regie­rung ja nichts ande­res übrig bleibt, als noch mal zurück­zu­schie­ßen, uns wie­der in den Des­in­fek­ti­ons­trakt zu schi­cken und wei­ter die Schot­ten dicht zu hal­ten: Lock­down in Per­ma­nenz. Wer woll­te denn in den Zei­ten größ­ter Gefahr den Aus­nah­me­zu­stand auf­he­ben, wenn doch nach dem bei­na­he schon domes­ti­zier­ten und hand­zah­men Stan­dard-Virus jetzt die Mutan­ten kom­men! Also bleibt bes­ser Burg­frie­den ange­ord­net. B.1.1.7, B.1.351 und auch P1 dür­fen in unse­ren Mau­ern kei­ne Chan­ce auf Aus­brei­tung haben!

Und es wäre so pie­tät­los, jetzt erklä­ren zu wol­len, daß Muta­ti­ons­vor­gän­ge nicht nur Viren eigen sind und daß zu mutie­ren eben der Gang der Evo­lu­ti­on ist, die solan­ge neue For­men her­vor­bringt, bis wie­der eine in die Welt paßt. Es wäre ver­mes­sen, noch zu erwäh­nen, daß einem Virus im Gegen­satz zum Men­schen weder Bös­ar­tig­keit noch Heim­tü­cke zu unter­stel­len ist, so als käme ihm der freie Wil­le zu, nun eng­lisch oder böh­misch, süd­afri­ka­nisch oder bra­si­lia­nisch, gut oder böse zu sein.

Noch arro­gan­ter wäre es, die Wis­sen­schafts­theo­rie auf­zu­ru­fen, um sich erklä­ren zu las­sen, daß die Unzahl der Tests die soge­nann­te Pan­de­mie mit­ge­ne­riert, daß es end­lich auf eine Dif­fe­ren­zie­rung von „infi­ziert“ und „infek­ti­ös“ ankä­me und daß die End­dia­gno­se „an oder mit dem Virus ver­stor­ben“ von der Kon­junk­ti­on „oder“ her eine unfrei­wil­lig komi­sche Aus­sa­ge ist, inso­fern wir Myria­den Viren in uns haben, sicher eine Unzahl kreuz­ge­fähr­li­cher darunter.

Die Fit­neß und Resi­li­enz unse­rer Gesell­schaft ist mit der Phy­sio­gno­mie ihrer Haupt­re­prä­sen­tan­ten ganz tref­fend zu illus­trie­ren. Wir haben Angst, weil wir schon vor der „Pan­de­mie“, die­ser „welt­wei­ten Natur­ka­ta­stro­phe“, sehr ängst­lich waren und uns auf die Sicher­hei­ten einer Sagrotan-Kul­tur ver­las­sen woll­ten, die Mut zum Risi­ko oder min­des­tens die Ein­sicht in die Kon­tin­genz des Wag­nis­ses Leben nicht zu erfor­dern schien. Mut und Cou­ra­ge, so hieß es, brauch­te es vor allem und zuerst doch gegen Rechts.

Nun aber der Ansturm der Mutan­ten, dem wir wei­ter in den Unter­stän­den des Home-Office zu trot­zen haben, abge­se­hen von Aus­flü­gen zum Fri­seur mit den uns gera­de zuge­stell­ten FFP2-Mas­ken, die frü­her nur ope­rie­ren­de Ärz­te tru­gen. Gut fri­siert zu sein, das hat mit Wür­de zu tun, wie der bay­ri­sche Minis­ter­prä­si­dent und Ober­of­fi­zier für Aus­nah­me­re­ge­lun­gen so tref­fend bemerk­te. Und min­des­tens die Wür­de ist bei uns bekannt­lich grund­ge­setz­lich geschützt.

Apro­pos gesetz­lich: Wes­halb herrscht eine “Pan­de­mie”? Nur inso­fern sie als sol­che sub­jek­tiv in soge­nann­ten Infek­ti­ons­schutz­ge­setz dekre­tiert wur­de. Objek­tiv gibt es offen­bar ein Infek­ti­ons­ge­sche­hen. Die­se Infek­tio­nen sind von der ver­trau­ten Sym­pto­ma­tik, die all­ge­mein von Erkran­kun­gen der obe­ren Atem­we­ge bekannt sind. Land­läu­fig nann­te man das frü­her Erkäl­tun­gen, vira­le oder grip­pa­le Infek­te. Das aus­lö­sen­de “neu­ar­ti­ge” Virus gehört zur gleich­falls bekann­ten Coro­na­vi­ren-Fami­lie. Etwa drei Pro­zent der von die­sem “neu­ar­ti­gen” Erre­ger aus­ge­lös­ten Infek­tio­nen ver­lau­fen schwie­rig bis dra­ma­tisch, ja lebens­ge­fähr­lich. Die­se Erkran­kung trifft auf eine hypo­chon­drisch furcht­sa­me und über­reiz­te Gesell­schaft mit Vergreisungstendenz.

“Pan­de­mie” ist ledig­lich ein Begriff mit einer bestimm­ten Kon­no­ta­ti­on, eine Zuschrei­bung, ein Zei­chen für etwas, des­sen Bedeu­tung stets zu klä­ren wäre. Beginnt man dies, regt es die offi­zi­el­len Zuschrei­ber auf, also die Exe­ku­ti­ve und deren Unter­stüt­zungs­le­gis­la­ti­ve, weil damit die Revi­si­on ihrer Poli­tik vom Aus­gangs­punkt her begehrt wird. Es gibt zu die­ser ver­meint­li­chen “Natur­ka­ta­stro­phe” nur einen archi­me­di­schen Punkt: Ist es über­haupt eine, jeden­falls eine her­kömm­li­che, uns also mit Ver­nich­tung bedro­hen­de? Fragt man das aber, rufen die Herr­schen­den nach der Inqui­si­ti­on. Wie bei einer Glaubenssache.

Heino Bosselmann

Heino Bosselmann studierte in Leipzig Deutsch, Geschichte und Philosophie für das Lehramt an Gymnasien.

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Kommentare (50)

Franz Bettinger

17. Februar 2021 12:26

Corona: Für jeden, der etwas tiefer in die Materie einsteigen möchte, hier ein überzeugender, gut verständlicher Artikel auf Rubikon (mit Bezug auf renommierteste Quellen wie Nature, YAMA, NEJM, BMJ, Lancet…):  https://www.rubikon.news/artikel/das-phantom-virus 

Imagine

17. Februar 2021 12:39

@H.B.
„Nicht mal eigentliche Lebewesen…“

Völlig falsch.

Denn Viren sind überhaupt keine Lebewesen, sondern tote Materie. Vergleichbar mit einem Botenstoff, wie z.B. einer Hormontablette, welche Körperprozesse auslösen und steuern kann.

Genauso wenig wie Hormontabletten können Viren sich nicht selbst vermehren. Daher können Viren auch nicht von selbst mutieren, sondern Mutationen werden vom "Wirtsorganismus" produziert..

Es ist die infizierte Zelle, welche Viren produziert (= repliziert). Sie ist es auch, welche die veränderte („mutierte“) Viren produziert:

Meldungen dieser Art sind irreführend:
„Mann leidet fünf Monate an Covid-19 – dabei mutiert das Virus 20-mal in seinem Körper“

Das Virus hat sich nicht selbst mutiert. Denn das kann es nicht.

Sondern dieser Patient bzw. dessen Zellen hat – sofern er nicht mit fremden Viren kontaminiert wurde - diese Mutationen selbst produziert.

Lotta Vorbeck

17. Februar 2021 12:45

@Heino Bosselmann

"Es gibt zu dieser vermeintlichen "Naturkatastrophe" nur einen archimedischen Punkt: Ist es überhaupt eine, jedenfalls eine herkömmliche, uns also mit Vernichtung bedrohende? Fragt man das aber, rufen die Herrschenden nach der Inquisition. Wie bei einer Glaubenssache."

---

Wenn nahezu flächendeckend an nichts mehr geglaubt wird, alles, aber auch alles "entzaubert" zu sein scheint, dann wird man mehrheitlich offenbar dafür empfänglich Pandemiegläubiger / "Zeh"-Jünger zu werden, auch wenn die medial geschürte Angst-Kampagnie, ihrer zeitgenössischen Requisiten entkleidet - einer der obersten Pandemie-Schamanen dekretiert per TV bis in das letzte Wohnzimmer des abgelegensten Weilers gepumt, der ganze Zauber dürfe nun auch nicht mehr hinterfragt werden - geradezu aberwitzig mittelalterlich daherkommt.

Und quasi über Nacht bekommt auch das Wort "wohnhaft" einen völlig "neuartigen", zuvor nie gehörten Klang.

Gustav Grambauer

17. Februar 2021 12:55

Selbst falls der letzte COVID-19-Kapsid in der "letzten Impfschlacht" mal besiegt worden sein sollte (eine Nepper-Schlepper-Bauernfänger-Hypothese wie die vom "Absterben des Staates"), würden sie uns in ihrer "umsichtigen Fürsorge" wieder sagen: Leute, wir können euch noch keine Freiheiten "geben", denn wir dürfen "unsere Errungenschaften nicht gefährden"!

Herr Bosselmann probiert sich mal in einem anderen Schreibstil - gefällt mir sehr!

- G. G.

Waldgaenger aus Schwaben

17. Februar 2021 13:01

Das COVID-2x Virus ist wie  Merkel, kaum meint man, man ist es endlich los schickt  sich eine Mutante an, das Kanzler:Innen-Amt zu befallen. Vielleicht noch gefährlicher als das Original! 

Franz Bettinger

17. Februar 2021 13:01

Die kleinen Dinger existieren ja wirklich, ob man sie nun falsch Viren (Latein für Giftiges) nennt oder besser Exosome / Endosome. Nur sind sie nicht das, was man ihnen unterstellt: infektiös. Das sind sie nicht. Eine Übertragung (auf gesunde Menschen, Tiere, Schleimhäute, Lungen, Blut, Liquor...) von angeblich infektiösem Material (aus Pusteln, Rotz, Sperma, Lymphe, Blut) ist immer misslungen. Experimentell konnte nie die behauptete Krankheit (Windpocken, AIDS, Masern, Schnupfen) übertragen werden. Nur unspezifische Reaktionen (z.B. Allergien) wurden gelegentlich provoziert. Auch das angebliche Coronavirus konnte per Versuch an Makaken keine grippeähnliche Erkrankung auslösen. Das armselige Resultat dieses Versuches wurde sogar veröffentlicht und per Peer-Review zerrissen. Ich hatte auf SiN darüber berichtet. So wie The Lancet am 5.10.2020 auch den e-mikroskopischen Nachweis von C-Viren als Betrug / Schlamperei offenlegte:  https://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(20)32079-1/fulltext 

Franz Bettinger

17. Februar 2021 13:06

Exo- und Endosome aka „Viren" sind Abschnürungen des Golgi-Apparates (ein Zellorgan aka Organell), und sie dienen dem inner- und extrazellulären Material- und Informations-Transport. Sie enthalten mRNA, DNA, Enzyme, Hormone. Sogar ganze Ribosome, in denen der Körper seine Eiweiße herstellt, wurden in den größeren Vesikeln gefunden. "Viren" unterscheiden sich jedenfalls nicht von den seit 1898 längst bekannten ein-membranigen Bläschen (Vesikel) des Golgi-Apparates.

Dr. Lanka steht längst nicht mehr allein mit seiner Theorie, die aus Viren bloße Endosome und nicht-infektiöse Exosome macht. Die renommiertesten Fachzeitschriften nahmen (zu meinem Erstaunen, denn ich glaubte, deep state hätte auch diese Blätter gekauft) die Corona-Lüge epidemiologisch wie elektronen-mikroskopisch auseinander.

Man sehe sich den grandiosen alten Film von Dr. Willner an. Vielleicht säht wenigstens er einen ersten Zweifel in den Glauben an das Virus:  https://youtu.be/iA-5XB2Bqds There are a lot of similarities to the Corona fraud.  

Maiordomus

17. Februar 2021 14:21

@imagine. Fachwissen aus Ihrem Beruf. Bei solchen Fragen müssen wohl noch erkenntnistheoretische, bei Ihnen vorausgesetzte, bei Spezialisten nicht immer vorhandene Grundlagenkenntnisse dazu kommen. Sie scheinen mir glaubwürdig. Dies schreibe ich nicht schulmeisterlich, sondern im Wissen um meine auf diesem Gebiet im Vergleich zu Ihnen garantiert geringere Fachkompetenz, in welcher Situation ich auf Rückfragen bei mindestens zwei Experten angewiesen bleibe.

@Bosselmann. Zu den Mutanten noch eine der elementarsten, nur für diejenigen, die diesen lateinischen Aphorismus verstehen oder wenigstens nachschlagen wollen: TEMPORA MUTANTUR ET NOS MUTAMUS IN ILLIS

Mit Recht verweisen Sie auf Definitions-, ja sogar Gesetzgebungsabhängigkeit des Begriffs "Pandemie". Aufgrund der nicht erst seit "Corona" erfolgten, für mein Geschichtsverständnis grundlegenden jahrelangen Lektüre medizinhistorischer Grundlagenwerke über Pandemien und zumal Pandemiefurcht (vgl. nur Olav Brieses zweibändiges Standardwerk über die Cholera v. 2003), glaube ich hier weniger auf Experten angewiesen zu sein als bezüglich der Bemerkung von @imagine. Für Literaturfreunde noch zu empfehlen: "Im Himmel wie auf Erden" von Werner Bergengruen.

Laurenz

17. Februar 2021 14:40

Wenn die Mutation der Lauf der Dinge ist, wieso dann impfen? Mutieren wir dann nicht selbst, Dr. Prof. Imagine? Wer impft uns gegen uns selbst? Starben im Irak nicht über 10 Jahre mehr als 50.000 Kinder pro Jahr, Dank der pandemischen Sanktionen Bill Clintons?

Ist das/der Virus jetzt ein linker oder ein rechter? Schätzungsweise ein linker, da wir ja angeblich alle in einem Boot sitzen. Gehört der Wendehals Armin Laschet nicht auf die Position eines Sonntagshelden, weil er die Staatsratsvorsitzende stürzen will? Vielleicht wird sie ja auch eines Tages, wie der gestürzte Genosse Ulbricht, in Hausschuhen vorgeführt.

Lotta Vorbeck

17. Februar 2021 15:10

@Waldgaenger aus Schwaben - 17. Februar 2021 - 01:01 PM

"... Vielleicht noch gefährlicher als das Original!" 

---

---> Aus Raider wird jetzt Twix. Sonst ändert sich nix.

Dieter Rose

17. Februar 2021 15:22

zu vorletztem Beitrag - sicher nur ein Tipfehler:

"mutamu"r" statt "s"

(damit "unsere" Leute das richtig zitieren! Nichts für ungut.)

 

Maiordomus

17. Februar 2021 16:30

@Dieter Rose. Schrieb ich "mutamus"? Ehrlich gesagt, es war ein Verschreiber. TEMPORA MUTANTUR NOS ET MUTAMUR IN ILLIS. (Es stellt sich noch die Frage der rhythmischen Wortstellung)

Dazu die für höhere Bildungsanstalten einzuhaltende Regel: Wenn der Schüler oder zum Beispiel der Hauswart bei einer Mitteilung einen Schreibfehler macht, dann ist es ein Fehler. Beim Herrn Oberstudienrat kann erfahrungsgemäs nur ein Verschreiber vorliegen. Verstanden? (I. off)

Imagine

17. Februar 2021 16:52

@Laurenz   17. Februar 2021 14:40
„Wenn die Mutation der Lauf der Dinge ist, wieso dann impfen? Mutieren wir dann nicht selbst…?“

Nein, die Mutation ist eben nicht „der Lauf der Dinge“.

Denn das Programm des Virus ist erst dann wirksam, wenn es in die Zelle gelangt ist. Die Viren müssen dazu zunächst an die Zellen andocken, um dort hineinzugelangen. Bei den Viren nennt man die Andockstellen „Spikes“, auf Seiten der Zellen Rezeptoren. Prof. Bhakdi nimmt als Metapher „Ärmchen“.

Antikörper blocken und deaktivieren die Spikes. Sind ausreichend AK vorhanden, gelangen die Viren nicht in die Zellen und die Menschen werden nicht infiziert.

Obwohl die Viren fast überall sind, bleiben die meisten Menschen in der Bevölkerung symptomlos, so wie selbst die Mehrheit der Menschen mit positivem PCR-Test.

Menschen, die eine große Virenlast abbekommen, wie das medizinische Personal, erkranken daher viel häufiger, auch wenn sie zuvor gesund sind, zumal wenn sie gestresst und überlastet sind. Denn Stress-Belastungen schwächen das Immunsystem.

Sind in die Zellen eingedrungen und werden von diesen repliziert, dann kommt die zweite Stufe der Immunabwehr durch das lymphozytäre System. Dann werden die befallenen Zellen von der „Polizei des Blutes“ gekillt.

Wenn ein ausreichend starkes Immunsystem vorhanden ist, kommt es trotz Infektion nur zu leichten und symptomarmen Verläufen.

Imagine

17. Februar 2021 16:53

2/2

Damit ist die Frage "Warum impfen?" beantwortet, denn Ziel der Impfungen ist es, die Immunabwehr bereit zu machen und zu stärken, so dass sie mit den Viren fertig wird.

Selbstverständlich gibt es verschiedene und m.E. bessere und sichere Möglichkeiten, die Immunabwehr zu stärken als mit diesen Impfungen. Aber wen interessiert dies?

Eine gestresste und ausgepowerte Bevölkerung gerät in ein Immundefizit.

Daher die schichtenspezifische Differenz zwischen der Erkrankungshäufigkeit und der Lebenserwartung.

Aber wer interessiert sich dafür ernsthaft?

In den Statistiken der Corona-Sterblichkeit kommt die soziale Lage jedenfalls nicht vor.

 

Dieter Rose

17. Februar 2021 17:32

@Maiordomus

Deshalb habe ich es als Tippfehler gesehen!!!

Aber des Lateinischen nicht mächtige "Zitierer" sollen den richtigen Wortlaut zu verwenden können. Eine Oberlehrermanier lag mir fern. Da habe ich schon zu viel von Ihnen proftieren dürfen - ganz ehrlich!

 

Lotta Vorbeck

17. Februar 2021 17:37

@Imagine - 17. Februar 2021 - 04:52 PM

"Menschen, die eine große Virenlast abbekommen, wie das medizinische Personal, erkranken daher viel häufiger, auch wenn sie zuvor gesund sind, zumal wenn sie gestresst und überlastet sind."

---

Und nun, werter @Imagine kann, nein, muß es deshalb jetzt vor allem darum gehen, dafür zu sorgen, daß das Gesundheizswesen nicht überlastet wird, um ein Volllaufen der Intensivstationen mit dem "viel häufiger erkrankenden, medizinischen Personal" unter allen Umständen zu vermeiden. 

 

Laurenz

17. Februar 2021 17:58

@Imagine

Ich widerspreche Ihnen. Der Virus der Blödheit ist der am eklatant gefährlichste. Und der erwischt fast jeden, ähnlich Herpes.

Hartwig aus LG8

17. Februar 2021 18:05

Gut geschrieben. Danke H.B.

Maiordomus

17. Februar 2021 18:45

@Rose PS: Unsere letzten Wortmeldungen bringen von "erfahrungsgemäs" bis "sollen zu verwenden können" offensichtliche, für den Leser kaum problematische Verschreiber. Die Hausleitung lässt es generell so stehen, weil der Aufwand sonst zu gross wäre und im Einzelfall Zensurverdacht aufkäme....

Eo

17. Februar 2021 19:06

Also, die Mutanten
hab ich zuerst bei Perry Rhodan kennengelernt, und das ist bald 50 Jahre her ...

Denn da gab es nämlich
das Mutantenkorps, dessen Mitglieder ganz wundersame Fähigkeiten hatten,
Telepathie, Teleportation, Telekinese und ... (den Rest hab ich vergessen).

Und was die Mutationen
anbelangt  -- da mir die ganze politmediale Cocorona-Hysterie schon mehr wie ein in die Wirklichkeit verlegter dystopischer SF-Film erscheint, können mich diese komischen Mutationen als Panikverstärker auch nicht weiter schrecken.

Übrigens, bis 2009,
glaub ich, war eine Pandemie noch so definiert, daß eine solche erst dann vorliegt, wenn es zu einer signifikant erhöhten Sterberate kommt ...

Unterm Strich also
kommt mir Cocorona doch mehr als der Politikbeschleuniger vor, auf den gewissen Herrschaften und Dämlichkeiten schon längst gewartet haben.

Denn eine Regierung,
der die Sicherheit und physische Unversehrtheit der deutschen Bürger nicht sonderlich am Herzen liegt, wie die Reaktion der Politiker auf deutsche Opfer nahelegt, kann für meinen Geschmack auch nicht mehr überzeugend die Karte der mit allen Mitteln zu schützenden Volksgesundheit spielen.

 

Lotta Vorbeck

17. Februar 2021 19:22

@Maiordomus - 17. Februar 2021 - 06:45 PM

"... offensichtliche, für den Leser kaum problematische Verschreiber. Die Hausleitung lässt es generell so stehen, weil der Aufwand sonst zu gross wäre und im Einzelfall Zensurverdacht aufkäme...."

---

Also in einem meiner, dieser Tage hochgeladenen Kommentare besserte der aufmerksame Bademeister einen, dem zweihändigen Tippen auf der Tastatur geschuldeten Schreibfehler derart virtuos aus, daß sich die vom Manne mit der Trillerpfeife vorgenommene Korrektur verstärkend auf die meinerseits intendierte Aussage auswirkte.

Pferdefuss

17. Februar 2021 19:37

'Mutation' mit Verwandlung, Wandlung, Metamorphose, gar mit Transformation, ja sogar mit Dialektik (hehehe! imaginé), in Verbindung zu bringen, wäre das 'daneben'?  

Flaneur

17. Februar 2021 21:07

@ Lotta Vorbeck

"aus Raider wird jetzt Twix, sonst ändert sich nix",  diese Aussage trifft es nicht ganz. Beim Wechsel von Raider zu Twixx, blieb der Inhalt, der Schokoriegel, unverändert. Geändert wurden Name und Verpackung. Bei den Mutationen des Coronavirus' haben sich Namen ("Mutanten!"), Verpackung ("grössere Gefahr!") und auch Inhalt geändert. Die Mutationen haben einen anderen genetischen Code und verhalten sich anders als der Ursprungsvirus.

Ungewöhnlich ist das nicht. Viren mutieren. Ungewöhnlich ist auch nicht, dass sich bestimmte Mutationen gegenüber dem Urspungsvirus durchsetzen. Dass das jede Mutation tut, die besser an ihre Umwelt angepasst ist, als die Ursprungsvariante, das weiss jeder, der sich mal ein bischen mit Genetik und Evolutionstheorie beschäftigt hat. Medial wird das Ganze dann als "die Mutationen sind ansteckender" dargestellt. Gefährlicher ist das nicht. Überall dort, wo die "Mutanten" auf dem Vormarsch sind , sinkt die Rate der Infizierten weiter, und die Belastung der Intensivbetten ist ebenfalls rückläufig.

Womit sich die Frage stellt, was die Panikmache des politisch-medialen Komplexes intendiert. In diesem Kontext sei auf den Totalitarismusforscher Lothar Fritze verwiesen, der schon 2004 in seinem Buch zur Weltanschauungsdiktatur das Szenario einer grippeähnlichen Epedemie  als Impetus für die Errichtung einer totalitären Ordnung angedacht hat.

Franz Bettinger

17. Februar 2021 22:04

Was @Imagine hier erzählt vom Wirken der "Viren", ist eine Theorie, nichts weiter. Diese wurde nie experimentell oder statistisch bestätigt, aber oft falsifiziert. Sie muss deshalb als widerlegt gelten (wie viele andere Dinge auch).  Ich verweise immer wieder gerne auf die Theoreme und pseudo-logischen Ableitungen der "Hexen-Wissenschaftler". Heute wissen wir zumindest das: Es war alles fauler Zauber. Man hätte es schon damals wissen können, und manche wussten es auch damals schon (@MD wies in einem anderen Strang darauf hin.)

Lotta Vorbeck

17. Februar 2021 22:20

Merkeldeutschland ist stolz auf seine Denunzianten

Im besten Deutschland, das wir je hatten, war heute Morgen die Spitzenmeldung bei MDR-Kultur, dass den Landesärztekammern in Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt zahlreiche Fälle von Corona-Leugnung unter den Ärzten gemeldet worden sind. In Sachsen soll es sich um 50 Fälle handeln, in Thüringen um 22 und in Sachsen-Anhalt um 10. Dabei ginge es um Mediziner, die in ihren Praxen kein Masken trügen, ihre Patienten beruhigten, dass die Pandemie nicht so schlimm sei, wie angenommen, oder gar Maskenbefreiungen ausstellten.

Das stellt alle historischen Vergleiche in den Schatten, denn ich kann mich an keine einzige Meldung in der DDR erinnern, in der die erfolgreiche Denunziation einer bestimmten Berufsgruppe gefeiert wurde. Je bröckeliger die Pandemie-Erzählung wird, desto schärfer werden die Unterdrückungsmaßnahmen. Mit der Meldung soll Druck ausgeübt werden, dass die Ärzte sich hüten, nach ihrem Wissen und Gewissen zu handeln, sondern die offizielle Panikmache stützen sollen.

Weiterlesen ...

anatol broder

17. Februar 2021 22:24

@ pferdefuss 19:37 

ich empfehle harmonice mundi von johannes kepler.

Imagine

18. Februar 2021 01:35

@Franz Bettinger   17. Februar 2021 22:04
„Was @Imagine hier erzählt vom Wirken der "Viren", ist eine Theorie, nichts weiter. Diese wurde nie experimentell oder statistisch bestätigt …“

In allen Bereichen, die nicht beobachtbar sind, arbeitet die Wissenschaft mit Modellen. Das ist in der Atomphysik oder in der Tiefenpsychologie so. Da ist nichts mit empirisch-positivistischer Beweisführung.

In der Virologie verfüge ich nur über Lehrbuchwissen.

Gibt es wissenschaftlich begründete Zweifel, dass es sich bei Covid19 um eine Infektionskrankheit mit viraler Genese handelt?

Es ist wissenschaftlich unstrittig, dass sich Viren auf Zellkulturen anzüchten lassen und dass man damit Krankheitsprozesse auslösen kann.

Imagine

18. Februar 2021 01:36

Das Beispiel des Patienten, bei dem 20-mal eine Virusmutation staatgefunden hat, zeigt, dass im Prozess der Virusreplikation durch die Wirtszellen das Virenprogramm 20-mal verändert wurde. Genau dies ist „Virusmutation“, nämlich Veränderung des Virenprogramms durch die DNA der Wirtszelle.

Wir dürfen also gespannt sein, was die Wirtszellen nach der Impfung mit mRNA im Replikationsprozess an Mutationen hervorbringen und welche Folgen diese Mutationen für den betroffenen Organismus besitzen.

Lotta Vorbeck

18. Februar 2021 04:18

@Imagine - 18. Februar 2021 - 01:35 AM

"In der Virologie verfüge ich nur über Lehrbuchwissen.

Gibt es wissenschaftlich begründete Zweifel, dass es sich bei Covid19 um eine Infektionskrankheit mit viraler Genese handelt?"

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Es gibt zumindest Hinweise darauf, daß zwischen "COVID" = Certificate Of Vaccination Identification und dem Projekt "ID 2020" des milliardenschweren Are you-know-genetically-modified-organisms-and-we're-injecting-them-in-little-kids-arms-we-just-shoot-him-right-into-the-vein-Philantrophen möglicherweise ein Zusammenhang bestehen könnte.

Pferdefuss

18. Februar 2021 05:59

1)

'...hypochondrisch furchtsame und überreizte Gesellschaft mit Vergreisungstendenz'. Ist das der Preis, den die Übergangsgesellschaft, inkarniert in der Virusmutation, zu bezahlen hat, bevor sie im Durchgeimpften, Durchgestylten, Durchorganisierten zur Ruhe kommt bzw. gebracht wird? 

Beim ausgereiften Risikofeind gleich Sicherheitsfreund gleich 'Friede, Freude, Eierkuchen' läuft dieses noch 'virulente' von Bosselmann so treffend beschriebene gesellschaftliche Geschehen bereits fast geräuschlos, monochrom, automatisch ab, so dass eine Virus-Bedrohung als Regularium für alle gar nicht mehr vonnöten ist. 
 

Pferdefuss

18. Februar 2021 06:02

2)

Musterland: Schweden, die staatliche Verordnung der Gleichheit wird in allen Lebensbereichen schon lange verinnerlicht, äußerlich als Eigentum in jeder standardisierten schwedischen Einbauküche zu Hause. Standard - höchstes Gut. Keine Noten, weder als Geld, als Zensur, auch nicht in der Schule, noch in der Musik, noch in der Diplomatie. (@ anatol broder harmonices mundi?)

Sollten wir über die Virus-Konfusion, praktisch wie theoretisch, eher froh sein? Oder folgt konsequenterweise, nur peu á peu, die Vereinheitlichung, z.B im 'bedingungslosen Grundeinkommen' (kompromittierende Formulierung, erinnert sie mich doch an 'bedingungslose Kapitulation', an Nötigung)?         

Laurenz

18. Februar 2021 09:20

 

@Pferdefuß

"...hypochondrisch furchtsame und überreizte Gesellschaft mit Vergreisungstendenz"

Nur im philosophischen Sinne. In der realen Welt sind die geburtenstarken Jahrgänge in einem Viertel-Jahrhundert tot. Dann ist die tatsächliche Vergreisung weg.

Imagine

18. Februar 2021 10:46

Noch als Hinweis:

Wenn die DNA der Wirtszelle Virusmutationen produziert, dann hat sich logischerweise auch die DNA verändert.

Es wird bezüglich der mRNA-Impfungen behauptet, die DNA bleibe unverändert.

Nun ja, wer ´s glaubt.

Schaun mer mal, dann sehn mer scho.

Das Ausmaß der Folgen von genetischen Veränderungen zeigt sich häufig erst in den nachfolgenden Generationen. Nach der Tschernobyl-Katastrophe (1986) war es erst die Enkelgeneration, wo gehäuft Organmissbildungen, früher Tod durch Organversagen, Autoimmun- sowie Krebserkrankungen etc. auftraten.

anatol broder

18. Februar 2021 10:58

@ pferdefuss 

die frage ist, wen der greis bekämpft. ein antwort darauf gibt william shakespeare mit romeo und julia

über schweden und den nobelpreis kann ich nur den kopf schütteln.

beim spielfilm surrogates (mostow, 2009) fragte ich mich, wie sich wohl dort die stubenhocker gegen die reiselustigen durchgesetzt hatten. jetzt kenne ich als beschleunigung die pandemie.

danke für den hinweis auf den verschreiber.

Loki

19. Februar 2021 10:13

Die von Ihnen erwähnte"durchsterilisierung der Gesellschaft " könnte als Langzeitfolge des verimpften Vakzins wirklich noch eintreten. Wer weiß! 

Lotta Vorbeck

19. Februar 2021 14:15

@Loki - 19. Februar 2021 - 10:13 AM

"Die von Ihnen erwähnte "Durchsterilisierung der Gesellschaft" könnte als Langzeitfolge des verimpften Vakzins wirklich noch eintreten."

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Prognosen sind schwierig, insbesondere, wenn sie die Zukunft betreffen. Dies wäre aber dann ohnehin - bis es auch mit geballter Mainstreammedienmacht - nicht mehr abstreitbar eingetreten ist, eine völlig abstruse, ziemlich gewagte, um nicht zu sagen bösartige Verschwörungstheorie ... äh ... Verschwörungserzählung, die ich auf das Schärfste zurückweise.

Ein Bericht der britischen Arzneimittelbehörde offenbart weitere Nebenwirkungen der Corona-Impfungen

"Insgesamt berichteten über 30.000 Geimpfte bis Ende Januar von über 100.000 unerwünschten Impfreaktionen. Besonders auffällig sind dabei 13 Menschen, die nach der Impfung erblindeten, acht Fehlgeburten und insgesamt 236 Todesfälle."

Zusatzfrage: Seit wann läuft gleich nochmal die Impfkampagnie?

Lotta Vorbeck

19. Februar 2021 21:56

Klaus Schwab: Wir können nicht zur alten Normalität zurückkehren
Ich denke, COVAX ist ein sehr wichtiger Schritt, um sicherzustellen, dass die Kluft zwischen den entwickelten Ländern und den Schwellenländern, den am wenigsten entwickelten Ländern, nicht noch größer wird. ... Mit COVAX sorgen wir dafür, dass auch diese Menschen von Impfstoffen profitieren können.

Vor Journalisten sagte die Bundeskänzelnde:
"Ich habe in meiner Rede betont, dass die Pandemie nicht vorbei ist, bevor nicht alle Menschen auf der Welt geimpft sind."

Mit zusätzlichen Milliarden für die globale Impfkampagne wollen die G-7-Länder den Kampf gegen Corona in armen Ländern vorantreiben. US-Präsident Biden sagte insgesamt bis zu vier Milliarden US-Dollar zu, von denen zwei Milliarden sofort zur Verfügung stünden. Die EU verdoppelte ihre Hilfe um 500 Millionen Euro.

Die Bundesregierung stellt zusätzliche Mittel von 1,5 Milliarden Euro bereit. Die BRD ist damit nun der größte Geber – vor den USA und Großbritannien. (...)

heinrichbrueck

20. Februar 2021 00:26

„Wir haben im Zusammenhang mit der Bekämpfung der Pandemie darüber gesprochen - ich habe das auch in meinem Beitrag deutlich gemacht -, dass die Pandemie erst besiegt ist, wenn alle Menschen auf der Welt geimpft sind. Denn wir sehen auch an den Mutationen, dass, solange Infektionen in großem Maße auftreten, das Virus mutiert und dann natürlich immer wieder die Situation eintreten kann, dass die Wirksamkeit der Impfstoffe geschwächt wird. Das gilt es zu verhindern. Das heißt, alle müssen teilhaben. Deshalb geht es darum, dass wir sehr schnell für COVAX Impfstoffe bekommen bzw. selber auch einen Beitrag dazu leisten, von den uns schon zugesagten Impfstoffen gegebenenfalls etwas abzugeben. Aber vor allen Dingen geht es darum, dass COVAX Verträge machen kann. Diese Verträge werden von GAVI gemacht. Wir sind sehr froh, dass sowohl mit BioNTech als auch mit anderen Impfstoffherstellern jetzt schon Verträge mit COVAX abgeschlossen werden konnten.“ Angela M. (Mitschrift Pressekonferenz)

„Wirksamkeit der Impfstoffe“ / Einführung eines digitalen „Pestbriefs“? Totalüberwachung.

KlausD.

20. Februar 2021 09:45

@Lotta Vorbeck  19. Februar 2021 14:15

"Nebenwirkungen der Corona-Impfungen"

Im folgenden Beitrag "Covid-19: Eine alternative Betrachtung" (alternativ bezieht sich auf die Hinzuziehung der Theorie des symbiotischen Zusammenwirkens von Makro- und Mikro-Organismen) wird im Zusammenhang mit der Impfkampagne sogar vom Öffnen der "Büchse der Pandora" gesprochen. Was darunter zu verstehen ist, wird zum Ende des Punkt 7 angegeben.

http://www.vineyardsaker.de/2021/02/19/hpb-covid-19-eine-alternative-betrachtung/

Maiordomus

20. Februar 2021 11:27

@Pferdefuss. Zu einer Ihrer Fragen: Suchen Sie mal unter "erratischer Block in der süddeutsch-alemannischen Landschaft". Vielleicht kommen Sie dann einen Schritt weiter.

Lotta Vorbeck

20. Februar 2021 12:00

@KlausD. - 20. Februar 2021 - 09:45 AM

"Daher ist zu erwarten, dass mit den Impfungen ganze Kaskaden neuer, falsch verstandener Virus-Erkrankun­gen („Büchse der Pandora“) entstehen werden, denen nur jene Menschen entgehen können, die auf Imp­fungen verzichten."

In der Rückschau läßt sich dies nicht mehr exakt verifizieren: An der nach dem WK1 grassierenden, sogenannten "Spanischen Grippe" seien vorwiegend diejenigen gestorben, die zuvor gegen Grippe geimpft worden waren, heißt es.

Ein Schelm gewiß, wem beim oben eingefügten Zitat eine auf den Georgia Guide Stones vermerkte Zahl in den Sinn kommt.

Lotta Vorbeck

20. Februar 2021 12:19

@KlausD. - 20. Februar 2021 - 09:45 AM

Leider scheint in der heutigen Zeit einem Großteil der Leute das logische Denkvermögen abhandengekommen zu sein. Man ignoriert Zusammenhänge, die offensichtlicher nicht sein könnten, schlichtweg. Darf man da vielleicht eine Art Gehirnwäsche unterstellen? 

-- -- --

Die Grippe-Impfung „beglückt“ uns nun schon seit 78 Jahren und sie vermochte uns bis heute keinerlei objektiven Nutzen zu offerieren. Im Gegenteil: Die massenhafte Verabreichung der Impftoxine resultierte in von den zahllosen Geplagten zeitlebens zu erduldenden Impfschäden. Seit 1990 hat sich die Zahl der Grippeimpfung verachtfacht, die Sterbefälle je 100.000 durch Grippe und Lungenentzündung sind dabei aber gleich geblieben. Die Anzahl der Krankenhaustage mit Grippe und Lungenentzündungen hat sich sogar um 40 % erhöht, laut einer Reportage des SWR.

Weiterlesen ...

Imagine

20. Februar 2021 13:39

Es wird Zeit, zu begreifen, dass eine „Systemrevolution von oben“ stattfindet.

Im Grunde begann dies schon ums Jahr 1970 als eine Krise des kapitalistischen Systems manifest wurde, die dann zum Zusammenbruch des Bretton-Woods-Systems führte.

Das heutige Szenario, was heute als „Great Reset“ an die Oberfläche kommt, ist schon vor langer Zeit in den Thinktanks des Globalkapitals konzipiert worden.

Das Corona-Regime ist nur ein Teil eines Gesamtszenarios, genau wie die Massenimmigration.

Man denke nur an das Buch „Das Ende des Weißen Mannes“ (2007) von Manfred Pohl.

So wie das Sowjetimperium an seinen inneren Widersprüchen kollabiert ist, so führen die Systemwidersprüche zum Niedergang der kapitalistischen Formation, verbunden mit zivilisatorischer Dekadenz in Richtung Transhumanismus.

Das Corona-Regime zeigt das Ende der liberalistischen Ära mit individuellen Freiheitsrechten an.

Die „neue Normalität“ wird keine liberale sein.
 

Laurenz

20. Februar 2021 13:48

@Lotta Vorbeck @KlausD.

Gibt es die SWR-Reportage auch woanders als auf Telegram?

Lotta Vorbeck

21. Februar 2021 01:40

Auf der Jagd nach Mutanten:

Die Deutsche Wochenschau 2021: KW 5-6

11.02.2021

Die Deutsche Wochenschau 2021 mit originalen Texten 1:1 aus den deutschen Leit- & Qualitätsmedien.

heinrichbrueck

21. Februar 2021 23:10

Titel: „Die Deutsche Wochenschau“. Geht die Rechnung auf? So eine Art Schuldkultsatire? Ich kapiere es nicht.

Lotta Vorbeck

22. Februar 2021 12:41

@heinrichbrueck - 21. Februar 2021 - 11:10 PM

Titel: „Die Deutsche Wochenschau“. Geht die Rechnung auf? So eine Art Schuldkultsatire? Ich kapiere es nicht.

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"Dank der Tageskorrektur und DCs Interview ist es uns heute morgen erfolgreich gelungen, die eigene Blase zu durchbrechen und hinter die feindlichen Linien vorzurücken. "Die Deutsche Wochenschau" hat ihren Weg offenbar gleichzeitig in eine linke Blase und eine "Alt-Right" Blase gefunden. Wir werden nun von ganz Links und ganz Rechts von Extremisten vermehrt mit Abwehrfeuer in Form von Hasskommentaren beschossen. Die Einen finden, wie zu erwarten, das Ganze wäre "verharmlosend und geschmacklos", die Anderen empfinden es wohl als Affront, dass ich "ihren geliebten Führer mit seiner heiligen, immer die Wahrheit verkündenden Wochenschau" durch meine Satire genauso persifliere wie die aktuelle Politik. Aber ich halte tapfer die Stellung gegen Vollidioten aus beiden Ecken 🙈👍"

Rick Sanchez - 22. Februar 2021 - 12:06

Lotta Vorbeck

22. Februar 2021 13:23

@heinrichbrueck - 21. Februar 2021 - 11:10 PM

Ich kapiere es nicht.

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Dann schauen Sie mal hier:

---> "'In der Wüste gibt es keine Tannenbäume' - Coronaweihnacht 2020"

22.12.2020

Imagine

22. Februar 2021 13:40

Natürlich ist der Kampf gegen das „Corona Regime“ ein Kampf um Freiheit und damit auch für Würde. Und dazu braucht es Zivilcourage und zivilen Ungehorsam. Aber nicht so, wie der der Berliner HNO-Arzt in seinem Video „Hört auf zu jammern - wehrt euch!“  empfiehlt.

Der kann gut reden, der ist finanziell abgesichert und hat für den Rest seines Lebens ausgesorgt.

Ein ziviler Ungehorsam, der sich selbst zum Objekt von Repression macht, ist nicht intelligent, sondern masochistisch.

Es braucht intelligente Formen. Ein Beispiel ist die Initiative um RA Dr. Reiner Füllmich mit Experten-Hearings.

Man muss die legalen Freiräume nutzen. Informative und kritische Medien unterstützen. Kritische Experten zu Wort kommen lassen. Usw. usf.