3. März 2021

Gegenwehr

Heino Bosselmann / 50 Kommentare

Nach dem ersten Corona-Jahr ist nur eines sicher: Es wird gravierende, vielleicht grundstürzende Auswirkungen haben.

Heino Bosselmann

Heino Bosselmann studierte in Leipzig Deutsch, Geschichte und Philosophie für das Lehramt an Gymnasien.

  • Sezession

Insofern, nur abstrakt gedacht, extreme Ursachen zwangsläufig zu extremen Folgen führen – völlig einerlei, was nun an der sogenannten Pandemie tatsächlich pandemisch und was an den kraft Infektionsgesetz und exekutiver Ermächtigung abgeleiteten Entscheidungen angemessen oder unangemessen gewesen sein mag.

Weshalb befinden wir uns in einer Pandemie, in einer Naturkatastrophe? Weniger als diese Zustände objektiv bestehen mögen, sind sie subjektiv dekretiert worden – allerdings aufgerüstet mit der Autorität der Regierungen und Parlamente, die die volle Geltung des Infektionsschutzgesetzes ausriefen, das seinerseits für andere Krankheiten bzw. Seuchen konzipiert war.

Um was es sich bei den viralen Phänomenen seit einem Jahr tatsächlich handelt und inwiefern die fortdauernde Notverordnungspolitik nun angemessen oder überhaupt angezeigt war, das wird erst die Geschichte in Ergebnis genauerer Forschungen ergründen können. Mit dem geringen Abstand und vergleichsweise nach wie vor geringen Wissen über die Infektion können es letztgültig selbst die Berliner Hofvirologen des Kanzleramts und Karl Lauterbach nicht wissen.

Wir haben im vergangenen Jahr die heftigsten Veränderungen seit dem Zweiten Weltkrieg erlebt, Dekretierungen, die niemand je so erwartet hätte, gesellschaftliche Traumata, mit denen vorm Ausnahmezustand nicht zu rechnen war. Was geschah und geschieht, ist extrem – juristisch, ökonomisch, sozial, alltagskulturell. Ja, es handelt sich im Wortsinne um einen Zivilisationsbruch.

Der Bäderunternehmer Johannes Zwick brachte es verbittert in der  "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" auf den Punkt: "Die Politik hat sich in die Simulation von Pandemien verliebt und starrt auf Inzidenzen wie ein Kaninchen auf die Schlange."

Und wir finden uns in einem völlig veränderten Deutschland wieder. Es besteht die Gefahr, daß sich die Muster der obrigkeitsstaatlichen Maßnahmenpolitik verstetigen werden. Exekutives Durchregieren stellt sich nicht von selbst ab, es wird den Regierenden zur Gewohnheit, die Übergriffe werden zur Regel, verstärkt dadurch, daß es innerparlamentarisch nurmehr eine einzige Oppositionskraft gibt, die allseits geschmähte AfD, die eben genau wegen ihres Alleinstellungsmerkmals, nicht zur Einheitsfront zu gehören, vom Exekutivorgan Verfassungsschutz verfolgt werden soll.

Mangels Gegenwehr werden die Bundesregierung und die vom Corona-Virus wie belebt wirkenden Landesregierungen weiter verlockt sein, den Leuten nicht nur wieder und wieder den Maskenbefehl zu erteilen, sobald die Virologen eine verdächtige Mikrobe oder eine ihrer Mutanten ausgemacht haben; sie werden noch extremere Erlasse und Richtlinien oktroyieren und den Polizeistaat ausbauen. Exekutiven wollen nun mal exekutieren. Absperrungen, Blockaden und Verbote verstanden sie durchzusetzen, das Organisieren einer zügig verlaufenden Impfkampagne aber mißlang.

"Wir sind bereit, die Krise als Herausforderung zu sehen und nicht zu jammern. Aber - und das ist das Gefährliche - nach Corona droht uns die Green-Deal-Klima-Keule", bemerkte Natalie Mekelburger, Chefin des Autozulieferers Coroplast in der F.A.S.

Solange eine verschreckte Mehrheit sich ängstigt und von einem meist harmlos verlaufenden viralen Infekt Intensivstation, Intubation und Tod befürchtet, wird das funktionieren. Und selbst wenn das RKI und andere Deutungsbehörden gerade keine Viren für weitere Schreckensszenarien vorzuweisen hätten, mit denen eine Pandemie zu simulieren wäre, könnte die Exekutive darauf kommen, selbst neue Ängste zu verbreiten, indem sie ihre Werkzeuge vorzeigt und Ausnahmezustände aus anderen Gründen ankündigt – aus finanzpolitischen und wirtschaftlichen etwa, die wiederum erst durch die Corona-Hysterie verursacht wurden.

Noch lachen wir darüber, wenn Jogger ohne Maske von Polizeiwagen oder gar Helikoptern gejagt werden. Mag sein, das Lachen vergeht uns noch. – Es war sehr komfortabel für die Staatsorgane, Demonstrationen einfach aus Hygienegründen verbieten oder einschränken zu können. Sie werden solche Handhaben gegen die öffentliche Kritik nur allzu gern beibehalten.

Je mehr Wahlerfolge die staatsgläubigen und staatstragenden Christ- und Sozialdemokraten, die Grünen und die von ihnen allen kooptierten Linken einfahren, um so direkter wird die früher für allzu selbstverständlich gehaltene Freiheit eingeschränkt und um so prinzipieller wird ins Private eingegriffen, weil der moralisch-erzieherische Impetus nun mal auf linksgrüner Seite am stärksten ist.

Diese Kräfte werden sich nicht mit Rauchverboten und der Zwangsverpflichtung zum Fahrradhelm bescheiden. Sie wollen sich den neuen Menschen hererziehen, und eine Pandemie, zumal vom Format einer angeblichen Naturkatastrophe, bietet für die Forcierung ihrer Erziehungsmaßnahmen den idealen Hintergrund. Eine Katastrophenlage berechtigt den Staat zu allem, was er meint durchsetzen zu müssen. Er agiert so mit einer autorisierten Autorität, die aufs Ganze zielt.

Wer dem wehren will, der muß die herbeigeredete „Naturkatastrophe“ als solche direkt in Frage stellen, diesen Popanz, der weltweit dazu herhielt, die so nie dagewesene kollektive Hysterie einer selbsterfüllenden Prophezeiung auszulösen. Nein, das war nicht bewußt inszeniert, aber es lief als sich eigendynamisch verstärkender Prozeß ab, der nur jene Länder nicht total erfaßte, die wegen anderer existentieller Probleme gegenüber einer Erkältungskrankheit mit gelegentlichen Komplikationen einigermaßen gelassen zu bleiben verstanden, weil sie ihre Kräfte gegen viel gefährlichere Bedrohungen einzusetzen haben.

Alle Wohlstandsnationen aber, seit Jahrzehnten vom Komfort verzärtelt und „verhausschweint“ (Konrad Lorenz), gerieten nach und nach in die globale Paranoia und werden übernervös und würdelos ängstlich wegen der Virus-Mutanten immer aufs Neue panisch.

Beispiel Mecklenburg-Vorpommern: Stand 18. Januar 2021 wurden 163 Todesfälle verzeichnet, Verstorbene, bei denen eindeutig das Corona-Virus die Todesursache war. 115 davon waren über achtzig Jahre alt. Die Todesfallrate der sogenannten Corona-Pandemie liegt also bei 0,01 %. Dies jedoch wird die Regierung als Beweis ihrer genau richtig eingestellten Corona-Politik anführen: Viel weniger Todesfälle als nach einer normalen Grippe-Saison. –

Zum einen konnten die Alten in den Heimen offenbar nicht effizient geschützt werden, zum anderen aber schaltete man wegen einer Todesfallrate von 0,01 % das ganze Land ab, verschuldete das Gemeinwesen über Jahrzehnte und sperrte die Schüler aus den Schulen aus. Und man konnte endlich mal so richtig durchregieren, Grenzen und sogar die Inseln absperren, „Corona-Leugner“ verfolgen und mit den medizinischen Hygiene- und Quarantänemaßnahmen gleich noch politische Säuberungen vorbereiten, die sich gegen die AfD und die Rechte richten und damit gegen die einzig verbliebene Opposition.

Dringend sind jene Kräfte zu stärken, die am rigorosesten die Revision dieser Corona-Politik betreiben. Die in einem Einheitsfront-Bündnis mit der Linken vereinten Regierungsparteien können das nicht leisten. Aber auch eine konservative Aufarbeitung wäre nicht ausreichend, zumal es gar keinen politisch lebendigen Konservatismus mehr gibt.

Allein eine starke Rechte ist zur Kritik und Veränderung befähigt. Wo zudem sogar die Gefahr wächst, daß sich die linksgrüne Vormundschaft coronabeschleunigt zu einer verfestigten Herrschaft aufschwingt, da ist deren Abwehr vonnöten und legitim, so ähnlich wie allein die politische Rechte die Sozialisierungstendenzen und die Bolschewisierung nach dem Ersten Weltkrieg verhindern konnte.

Die Schuld am verheerenden politischen, ökonomischen und finanziellen Desaster darf man den derzeit Verantwortlichen von christsozialdemokratisch bis links nicht durchgehen lassen. Und den ihrer Erlaß-Politik zustimmenden angstverschreckten Menschen wird man sagen müssen: An Krankheiten stirbt man eben. Dieses Risiko wird nicht zu bannen sein.

Seid in der Weise des gesunden Menschenverstandes hygienisch umsichtig, aber bleibt auf Krankheit und Tod eingestellt. Dieses naturgebundene Schicksal hat man von jeher anzunehmen, politische Fehlentscheidungen jedoch gilt es couragiert zu bekämpfen.

Die Linke ist mittlerweile der Staat, und der Staat ist die Linke. Sogar das moderne Kapital gibt sich links. Und pointiert: Die „Corona-Krise“ selbst dreht nach links, insofern sie quasisozialistische Veränderungen vorantreibt. Die vereinigte Linke braucht keine Revolution; sie ist längst hypermoralisch und gendersprachlich in die Macht hineinmetastasiert, weil ihr menschenbildlich und kulturell die Hegemonie von den sklerotischen Altparteien überlassen wurde.

Über drei Jahrzehnte linke, dabei aber vom Staat getragene Kampagnen haben im gesellschaftlichen Überbau eine evolutionäre Machtübernahme durch die Grünen und Linken vorbereitet, befördert von der Neurose, Deutschland würde sich selbst von aller Schuld erlösen, wenn es sich nur selbst als Nation aufgäbe und fortan ausschließlich universalistischen Idealen huldigte. Altmarxisten registrierten verblüfft: Abstrakt befinden sich die Linke und das Kapital in einem Interessenkonsens, da beide den Welt-Verbrauch in "unaufhebbarer Eskalationstendenz" (Hartmut Rosa) steigern wollen, im Sinne der Konsumtion die einen, für die Profitmaximierung die anderen – zwei Seiten einer gemeinsamen Zielstellung.

Dringlich erfordert ist eine harte Reaktion: Wir brauchen gedanklich und politisch mehr Exklusion, stärkere Unterscheidungen im Sinne echter Diskriminierung, eine konsequente Apartheit des Besinnens auf die abendländischen Wurzeln, eine scharfe Selektion der Kräfte, ein kontrastscharfes „Wir und nicht sie!“ und ein Roll-back gegenüber der von gefährlichen linken Illusionisten betriebenen Umerziehung. Es wird nicht einfach so Untersuchungsausschüsse zur Klärung der Verantwortung für den fortlaufenden Ausnahmezustand geben.

Die Rechte sollte die Diskussionen so bestimmen, daß Trennlinien sichtbar werden. Nur sie kann der Auflösung und Destabilisierung Haltung entgegensetzen und überhaupt Halt geben. Allerdings scheint es fast zu spät, denn die anderen bestimmen derzeit die Richtung.


Heino Bosselmann

Heino Bosselmann studierte in Leipzig Deutsch, Geschichte und Philosophie für das Lehramt an Gymnasien.

  • Sezession

Kommentare (50)

tearjerker

3. März 2021 10:09

Sehr gute Zusammenfassung.

„Wir haben im vergangenen Jahr die heftigsten Veränderungen seit dem Zweiten Weltkrieg erlebt“

Mit der Auslöschung des Präsenzhandels, der Kunst, der Vereine, mit Versammlungsverboten usw. werden so ziemlich alle Entwicklungen der letzten 200 Jahre zurückgedreht. Der Gesellschaft ist in Gänze von Politik, Medien und deren Mitläufern und Profiteuren der Krieg erklärt worden.

„Allein eine starke Rechte ist zur Kritik und Veränderung befähigt.“

Kritik bringt es nicht mehr. Ich habe bisher von niemandem die Forderung gesehen zum Status Quo ante zurückzukehren. Texas hat heute ab sofort alle Massnahmen aufgehoben. Das muss als zentrale Forderung erhoben werden plus der Zielsetzung die Verantwortlichen aus ihren Positionen zu entfernen und ihre Ansprüche an diejenigen zu beseitigen, denen sie so skrupelos zum eigenen Vorteil geschadet haben. Die Alternative hätte das die letzten 12 Monate vertreten sollen, sie wäre allein mehrheitsfähig.

Franz Bettinger

3. März 2021 10:18

"Mit dem nach wie vor geringen Wissen über die Infektion kann keiner wissen, was an Corona wirklich dran ist.“ Bitte, sagen Sie mir, wie viele Tote (an egal welchen Krankheiten) Sie in ihrer Familie oder in ihrem Freundeskreis zu beklagen haben, Herr Bosselmann - und ob sie diese Zahl irgendwie aufregen würde (weil sie so ungewöhnlich wäre im Vergleich zu all den Toten / Jahr früher), wenn sie durch die Medien nicht unter Dauerfeuer indoktriniert würden! Nicht mehr ist zu fragen. Nicht mehr ist zu wissen. - Ich verzweifele schier daran, immer wieder (selbst in diesem erlauchten Kreise der SiN) erkennen zu müssen, dass man seinen fünf Sinnen nicht mehr traut. Dass man vielmehr auf noch die blödeste und am leichtesten zu durchschauenden Propaganda reinfällt - trotz all der Gegenbeweise, die ich und andere Ihnen permanent vorlegen. Sie brauchen gar keine Ahnung von Virologie oder Epidemiologie zu haben. Sie müssten sich nur fragen Was ist eine Seuche? und Ist diese Corona-Pandemie wirklich eine Seuche, so wie ich mir immer eine Seuche früher vorgestellt habe? 

Franz Bettinger

3. März 2021 10:31

Es ist nicht nur Schweden und Weißrussland, die mit ihrer Nicht-Teilnahme am Corona-Komplott vorgeführt haben, dass der Maßnahmen-Wahnsinn nichts bringt. In Norwegen sieht es nicht anders aus, und sogar in South Carolina / USA kann sich die Gouverneurin brüsten, "nichts gegen Corona getan" zu haben. Das Ergebnis? Die Wirtschaft ist unbeschädigt, und es gibt keinerlei  Übersterblichkeit. Aber darüber erfahren wir nichts in der Lügenpresse des 'Wertewestens'. Testen, testen, testen lautet das Credo der Coronatoren; es ist, als wolle man Dummheit durch vermehrte IQ-Tests bekämpfen. Verfranzelt nach Peter Haisenko. 

Franz Bettinger

3. März 2021 11:03

„Das Organisieren einer zügig verlaufenden Impfkampagnen aber mißlang.“ Gott sei Dank, denn siehe hier: https://corona-transition.org/geimpfte-in-israel-haben-eine-40-mal-hohere-mortalitat-als-ungeimpfte 

Franz Bettinger

3. März 2021 11:07

Michael Klonovsky: "In der Schweiz ist unter Politikern die Durchgeknallten-Inzidenz niedriger ist als in dem Misthaufen, der vor der Merkel-Herrschaft einmal Deutschland war.“

FB: Aber anscheinend rechnen die Polit-Marionetten fest mit unserem 6. Sinn, dem Schwachsinn, oder wenigstens unserer Begriffsstutzigkeit. Candy coated crap nennen die Nachbarn den täglichen TV-Mist zu Corona. - Warum steigen so viele esoterische Hippies (von denen es hier der schönen Natur wegen wimmelt) eigentlich klar durch, und so viele Lehrer nicht?

Einige Foristen auf SiN wollten vor einem Jahr noch die Mortalität-Statistiken abwarten, ohne die man nicht urteilen könne. Nun liegen sie vor, all diese Statistiken. Und? Seht ihr immer noch nicht klar? Hier z.B: https://www.epochtimes.de/meinung/gastkommentar/der-schwedische-weg-was-die-zahlen-sagen-a3460772.html 

Franz Bettinger

3. März 2021 11:13

Tichy schreibt, die Wirtschaftsverbände rebellierten gegen Merkel. Ich sage: Nein, das tun sie nicht; es sieht nur so aus. Die Initiative geht immer noch naiv von "fehlender Einsicht“ auf Seiten der Politik aus. Das ist eine Lüge. Die Politik und die Wirtschaftsbosse kennen die geringe Letalität von C und die betrügerische Anwendung der PCR-Tests genau. Diese Leute haben nicht weniger Informationen als wir und jener Weimarer Amtsrichter. Nein, die wollen etwas ganz anderes: Impfungen durch die Hintertür! So ist jenes Musterschreiben dieser Initiative abgefasst: Da wird das Ende der Maßnahmen und die Öffnung der Geschäfte demütig mit Schnelltests und der Impfstoff-Verfügbarkeit gekoppelt. Viele Leute möchten aber keine Impfung oder einen Schnelltest nachweisen müssen, bevor sie einkaufen dürfen. Mit solchen Argumenten liefert man dem Regime nur Vorlagen, und das ist auch die Absicht. Wenn der Einzelhandel nicht gewillt ist klare Kante zu zeigen (keine Impfplicht, keine Schnelltests vor Läden und keine Maskenpflicht) wird er nicht erreichen, was ihn retten könnte. Es darf keine Kompromisse mehr geben! Nomaské! 

Der_Juergen

3. März 2021 11:31

Die Herrschenden kämpfen längst nicht mehr nur um die Festigung und Perfektionierung ihrer Diktatur. Sie kämpfen mittlerweile um ihr nacktes Überleben, vielleicht sogar im physischen Sinne. Es gibt für sie kein Zurück mehr. 

Aufs dringlichste zu empfehlen sind die letzte sowie die neuste Ausgabe der Expresszeitung, die dokumentiert, dass Aids der Vorgänger von Corona war. Welche Ziele der Aids-Schwindel verfolgte (abgesehen von der Bereicherung der Pharmaindustrie, was aber kein genügender Grund ist), ist mir allerdings nicht ganz klar. Vielleicht teilt uns Dr. Bettinger seine Meinung dazu mit. Er scheint mir auf medizinischem Feld wirklich sehr kompetent zu sein. - Dass Aids eine Erfindung ist, begriff ich, ehe ich die einschlägige Literatur zur Kenntnis nahm, schon in den neunziger Jahren, als ich in einem Artikel las, in Afrika nehme Aids die Form der Tuberkulose oder Malaria an. In anderen Worten, Tuberkulose- und Malariaopfer wurden zu Aidsopfern umgedichtet, so wie heute Grippetote zu Coronatoten umgedichtet werden.

Ein gebuertiger Hesse

3. März 2021 11:41

"Die Rechte sollte die Diskussionen so bestimmen, daß Trennlinien sichtbar werden."

Wohl wahr. Und zwar so, daß wir nun endlich - und zwar möglichst geschlossen - die Corona-Weltverschwörung bzw. Weltverarschung als solche mit gebotenem Tamtam benennen. Mit Verlaub: neutralen Grund gibt es in dieser Sache nicht. Entweder man macht es richtig und spricht die Wahrheit aus oder man läßt es ganz bleiben.

Leute wie @Bettinger haben hier im Kommentariat alles Entscheidende rauf und runter gesagt. Es gibt keinen guten Grund, warum sich die Autoren nicht daran orientieren sollten.

starhemberg

3. März 2021 12:04

Man muss dem Chinesen-Virus beinahe dankbar sein. Denn es klärt die Fronten und lässt unsere, durch jahrzehntelange Negativauslese durch und durch verkommene Bürokraten-Klasse von sogenannten "Politikern" so aussehen, wie sie schon lange sind - vollkommen unfähig, komplexe und unter hohem Zeitdruck stehende Probleme zu lösen.

Im besten Deutschland, welches es jemals gab, hat man sich daran gewöhnt, jedes vermeintliche oder tatsächliche Problem mit Dutzenden Milliarden an deutschen Steuergeldern totzuschlagen. Das funktionierte so recht und schlecht. Das Virus lässt sich jedoch nicht kaufen, nicht bestechen, nicht nach Brüssel abschieben, nicht canceln, nicht shadow-bannen, nicht de-platformen, und man kann es auch nicht mit dem Grundgerechtsschutz, pardon, Verfassungsschutz drangsalieren und kriminalisieren. Das Virus ist da, lächelt uns kalt ins Gesicht und zeigt ungeniert, welche Kasperles da oben angeblich "Politik" betreiben.

Das Virus ist winzig und doch so groß in seiner Wirkung. Wäre ich Christ und nicht Agnostiker, so würde ich dahinter das Wirken einer größeren Macht erkennen wollen. So aber halte ich mich an das Offensichtliche - diese perfide Grippe zeigt auch den "einfachen Leuten" auf der Straße, welch unfähiges Pack sie angeblich "regiert". 

Und so liegen das Gute und das Schlechte wieder einmal sehr nahe beieinander.

Laurenz

3. März 2021 12:22

@HB (1)

Wieder eine gelungene Bestandsaufnahme. 

Allerdings lassen Wahlkämpfe, angesichts der erodierenden Zahlen von Geschäftsaufgaben, die Einheitsfront bröckeln. Neuerdings wurde Herr Dr. Leiserfluß, unser Neo-Stalinist von der SPD, wohl vom Großgenossen Scholz, der Staatsratsvorsitzender werden will, zurückgepfiffen, und macht in der TV-Sendung "Weich-aber-unfair" eine 180 Grad-Kehrtwende zur Aufhebung des Lockdowns. Auch Herr RA Kubicki, welcher in der öffentlichen Wahrnehmung an Herrn Lindner vorbeizieht, wittert Morgenluft für seine gerupfte Partei & äußert folgendes https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/kubicki-nicht-corona-haelt-uns-im-lockdown-sondern-diese-bundesregierung/

Ich hätte zur bevorstehenden Kommunalwahl in Hessen heute abend, im Karnevals-Kostüm als Voll-Idiot, ein Seminar, zur "Schriftführer-Ausbildung" eines Wahllokals, besuchen sollen. Dankend lehnte ich ab. Und wir werden sehen, ob ich als Beisitzer im Wahllokal fungieren werde oder nicht. Die meisten Wahlhelfer rekrutieren sich sowieso aus Beschäftigten des Öffentlichen Dienstes, von denen keiner einen Mucks macht, weil man dort die wegbrechende Erwerbsbasis seit der Merkel-Staats-Gründung geflissentlich ignoriert.

Lotta Vorbeck

3. März 2021 12:33

@Heino Bosselmann

Es wird nicht einfach so Untersuchungsausschüsse zur Klärung der Verantwortung für den fortlaufenden Ausnahmezustand geben.

---

Corona Ausschuss

Seit Mitte Juli 2020 untersucht der Corona-Ausschuss in mehrstündigen Live-Sitzungen, warum die Bundes- und Landesregierungen im Rahmen des Coronavirus-Geschehens beispiellose Beschränkungen verhängt haben und welche Folgen diese für die Menschen hatten und haben.

 

Laurenz

3. März 2021 12:42

@HB (2)

"Altmarxisten registrierten verblüfft: Abstrakt befinden sich die Linke und das Kapital in einem Interessenkonsens"

Das war noch nie anders. Hier sind die Linken Opfer ihrer eigenen Bildunspolitik.

"gleich noch politische Säuberungen vorbereiten, die sich gegen die AfD und die Rechte richten und damit gegen die einzig verbliebene Opposition."

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/rechtsextremismus-verdachtsfall-verfassungsschutz-beobachtet-afd-nun-bundesweit-a-136d80ce-4549-4a23-8174-19ad70f20643

Hier wird explizit Schnellroda als rechts-extrem benannt. Das ist typisch Relotius & so lächerlich, daß einem fast der Ernst aus dem Gesicht fällt.

Die SiN-Redaktion, wie die Mehrheit der Foristen ist katholisch, all in den existierenden Schattierungen, die einen für Trennung von Kirche & Staat, die anderen für den Kirchenstaat. In meiner ganz persönlichen Sicht der Dinge sind neu-testamentarische Christen Linke. Und gegen diese Aussage ist es schwer anzustinken. Da wagt auch niemand nur den Hauch einer Debatte, weder hier noch in sonstiger Öffentlichkeit.

"wenn es sich nur selbst als Nation aufgäbe"

Der Import eines Prekariats in einen Billig-Lohn-Sektor ist der tatsächliche Grund des linken Vollzugs. Der Import an Billig-Arbeitskräften ist zutiefst rassistisch.

Dieter Rose

3. März 2021 12:45

Die starke(? erstarkende?) "Rechte" soll vom Verfassungsschutz beobachtet werden. Damit wird alles geregelt.

Man denke sich seinen Teil!

Die AfD mit ihrem CDU-Programm von dazumal sei rechts???

Laurenz

3. März 2021 12:45

@HB (3)

Auf dem Planeten existieren, meines Wissens nach, 193 Staaten. Es gibt keinerlei detaillierte Nachrichten darüber, wie diese Staaten tatsächlich mit der Fakedemie umgehen. Öffentlich beleuchtet werden keine 20 Staaten.

Gotlandfahrer

3. März 2021 12:57

1/4

„Es besteht die Gefahr, daß sich die Muster der obrigkeitsstaatlichen Maßnahmenpolitik verstetigen werden.“

Nein, diese Prognose ist typisch menschliches Trendfortschreiben. Wir befinden uns in der kulminativen Endphase eines dynamischen Wachstumsprozesses, der jetzt unter sich selbst bricht. Wohin es ausschlägt, ist nicht vorhersehbar, das ist wie die Frage, wo Bombensplitter landen werden. Ein konkretes Argument dafür, dass wir es aber eben nicht nur mit einer „klassischen“ Obrigkeitsdrift zu tun haben, also nicht einfach nur einen zyklischen Umschlag ins Tyrannische erleben: Diese Tyrannei, im Gegensatz zu historisch vorgekommenen, ist nicht auf nachhaltige Bewirtschaftung der Unterworfenen oder deren Vernichtung zum Zwecke einer alternativen Bewirtschaftungspopulation angelegt, selbst wenn es dem einen oder anderen Philanthropen so vorschweben sollte, sondern auf Vernichtung von Lebensgrundlage an sich. Wenn der Mensch allein noch zu einem Verschmutzer und Gefährder herabgewürdigt wird, dem keine Bewährung mehr zusteht, sondern der zur Tugend gezüchtigt werden muss, sitzt man über sich selbst zum jüngsten Gericht.

Gotlandfahrer

3. März 2021 12:58

2/4

Denn weder die Betreiber noch unsere lokalen Handlanger werden – trotz KI, China und Neuvolk - in dem herbeimarodierten Vakuum selbst eine Perspektive haben.  Es handelt sich folglich nicht um eine Bewegung hin zu etwas, sondern um eine Bewegung weg von etwas, nämlich weg vom eigenen Leben mit all seinen empfundenen Zumutungen.  Dies ist die Folge der Inversion der Tugenden, die natürliche Autoritäten, das Können und überhaupt die Idee von Stark und Schwach weggeputscht haben, womit notwendigerweise der Schwachsinn zum Maßstab wurde. Das ist nicht polemisch gemeint. Mit Menschen, die diese Umstände zu Einfluss gebracht haben, darüber zu sprechen, ist wie mit Hunden Schach zu spielen. Dem ersten Zug wollen sie noch folgen, weil sie von sich glauben es zu können.  Nach wenigen Bewegungen bereits trampeln sie aber frustriert übers Spielbrett. Immer, denn ihr Denkraum ist die simpel erfahrbare Materie.  Alles was ist, ist für sie Mechanik, bestenfalls Zufall, meist aber nichts anderes als Gewalt und Macht. 

Gotlandfahrer

3. März 2021 12:59

3/4

Wer darauf beschränkt ist, muss im eigenen funktionalistischen Scheitern seines Willens, egal wieviel Kohle man scheffeln konnte, eine Kränkung durch die unbeherrschte Welt und damit auch durch die sehen, die sich von all ihrem Abmühen unbeeindruckt zeigen. Aus dem Hass auf diese für sie „Unverstehbaren“, an denen sie ihre sich selbst verbotenen Selbstzweifel als Projektionen abarbeiten, folgt der Vernichtungswille gegenüber der Welt, die sie nicht so annimmt wie ihre leeren Geister es sich gegenseitig als Recht zubellen.

Die Entwicklung führt uns alle zu Ehrlichkeit zurück, das ist die gute Botschaft. Und wenn wir ehrlich sind: In den meisten Menschen ist nichts, was sie die Voraussetzungen ihrer eigenen Würde selbst schaffen lassen könnte. Jedes „System“, das die „Meisten“ zum Maßstab macht, wird daher an der in ihnen vorangelegten Leere, die sich so eben nicht würdevoll füllen lässt, zugrunde gehen.

Gotlandfahrer

3. März 2021 13:01

4/4

„Die Rechte sollte die Diskussionen bestimmen“.

Sehe ich nicht so. Wer noch diskutiert, bietet sein Potenzial zum Erpresstwerden weiter an.  Das Ganze funktionierte doch bisher, weil die Tugendhaften bereit waren, sich scheibchenweise den Terror gegen dahinschmelzenden Restfrieden gefallen zu lassen, weil ihnen dieser Restfrieden wichtiger war als der nächste kleine Verlust.  Das Spiel muss aufhören. Die Kommunikation muss eingestellt werden. Zugbrücke hoch. Wir drinnen, sie draußen. Und sei es die innere Emigration, das allein reicht, um ihre Befriedigung an uns zu stoppen. Wir reden nicht mehr über 20 oder 30 oder 40% im Bundestag. Ihren Dreck können sie alleine machen, denn WIR kommen ohne sie zurecht, nicht umgekehrt. WIR kommen auch in Ruinen zurecht, WIR können uns durchschlagen, SIE nicht.  WIR ertragen hungern, frieren, kämpfen. SIE nicht. LECKT UNS AM ARSCH, muss es heißen, nicht „wir wollen die Diskussion bestimmen“. Ich bin es leid, mit ihnen über Schach zu sprechen, wo sie es doch immer nur gewinnen wollen, aber nicht verstehen können.

Niedersachse

3. März 2021 14:32

@Franz Nettinger @alle

 

Als Grundlage für den politisch motivierten "Lockdown" wurde ja die Sorge vor überfüllten Intensivbetten vorgeschoben. Auch das ist leicht zu widerlegen: Einfach mal beim "Divi- Intensivregister" vorbeischauen, auf die Deutschlandkarte runterscrollen und die einzelnen Bundesländer anklicken. In meinem Bundesland liegt der "Corona- Anteil " der Intensivbetten bei 10,3 Prozent. Das nur mal als Ergänzung...

Laurenz

3. März 2021 14:56

@Gotlandfahrer

Sie haben hier zwar ganz schön ausgeholt, aber im Detail verstehe ich zumindest nicht ganz, was der Kern oder die Kerne Ihrer Aussage(n) sein sollen?

Ein Beispiel:

"Wir befinden uns in der kulminativen Endphase eines dynamischen Wachstumsprozesses"

Welches Wachstum meinen Sie?

Ein ökonomisches -, ein totalitäres - oder eines - an Dämlichkeit?

Falls Sie ersteres meinen sollten, stimmt dies nicht.

Eo

3. März 2021 15:20

Nun wie die Dinge so laufen,
halte ich Covid Cocorona vor allem für zweierlei -- zum einen für einen wirksamen Politikbeschleuniger und zum anderen für eine Intelligenztest.

Das Triumpotestat der Globalisten
will uns mit Pandemiepropaganda überlisten und mittels Angst und Spaltung auf den alternativlosen Weg einer von ihnen angedachten globalen Neuordnung zwingen nach dem Motto nach der Pandemie ist vor der Pandemie bzw. Impfen und Kontrolle aller Bewegungen und Kontakte auf immer und ewig.

 

 

heinrichbrueck

3. März 2021 15:31

Um eine „demokratische Opposition“ ausgrenzen zu können, muß sie lediglich totgeschwiegen werden. Die Hauptmedien erwähnen sie nicht, mehr muß man nicht tun. Aber die AfD wird permanent in einem bestimmten Kontext erwähnt. Dadurch erfährt nicht die AfD eine Ausgrenzung, sondern bestimmte Mehrheitseinstellungen im Volk, die noch ein Volk bleiben möchten.

Wer dem wehren will, muß schon etwas mehr können, als nur zu spekulieren. Diese Ordnung wird geschützt, durch wen und für wen; und solange dieser Schutz nicht ersetzt werden kann, gibt es auch keinen mächtigeren Schutz, vor dem dieser kapitulieren müßte. Die Mehrheit als Schuldigen hinzustellen, zeigt die Unfähigkeit, Regierungsprozesse richtig einordnen zu können.

Wohlstandsnationen als Beschimpfung, nicht weiter ernstzunehmen, bloß Weißenbeschimpfung durch Weiße. Intellektuell und politisch nicht möglich, den Raub verhindern zu können. Wie die Kräfte gestärkt werden sollen, von wem, wenn einer Mehrheit vorgeworfen wird, sie würde als Mehrheit funktionieren, bleibt ungesagt.

Man müßte wohl aufhören, in einem demokratischen (antivolksherrschaftlichen) Rahmen zu denken, dessen Teilrealität lediglich der unbekannten Macht in die Hände spielt. Die Denker dieses Rahmens, nicht von den Parteien eingesetzt, die nur Werkzeuge sind, läßt die Masse denken, sie würde selber herrschen. Die Regierung bestimmt Richtung und Ziel, also nicht die Mehrheit.

Gotlandfahrer

3. März 2021 15:39

@Laurenz

Wachstum der Dämlichkeit trifft es.

Falls ich bei meinem mir hier gewährten selbsttherapeutischen Schreiben ins Schamanische abgleite, bitte ich um Nachsicht. Am Ende soll es dem Weltfrieden dienen.

limes

3. März 2021 17:33

@ Franz Bettinger

Was ist von dieser Geschichte zu halten?

"Die Mortalitätsdaten belegen, dass viele vermeintliche Corona-Tode de facto auf den massiven experimentellen Einsatz hochtoxischer Medikamente zurückzuführen sind."

https://www.rubikon.news/artikel/die-medikamenten-tragodie

Mittlerweile graut mir vor Ärzten und besonders vor Krankenhäusern!

Nordlicht

3. März 2021 19:05

Der Bäderunternehmer und die Autozubehör-Mangerin gehören vermutlich zu den Menschen, die auch 2017 noch Merkel bzw. Merkel stützende Parteien gewählt haben.

Nach Lenin gehören sie zu den "nützlichen Idioten". Nun erwischt es sie bzw. ihre Firmen und sie jammern. Dass ausserhalb ihrer Blase seit Jahren das ganze Deutschland in die Tonne gekloppt wird von diesen Merkelianern, das haben sie entweder nicht wahrgenommen oder in Ordnung gefunden. (Und wenn´s Merkel auf dem Sessel nicht mehr gegeben hätte oder geben wird, ein Schulz oder Scholz oder Merz oder der Herr Grünlich, würde das weitestgehend identische Ergebnisse zeitigen.)

Wenn´s direkt weh tut, wachen die Leute auf. Die "Künstler" jammern, dass ihnen niemand mehr zuhört und kein Honorar mehr zahlt; früher waren sie zwar auch vom Steuerzahler alimentiert, aber nicht so direkt wie jetzt mit Hartz4. Vorher haben sie rotgrünschwarz gewählt, und auch diese Merkel-/Davoser-Coronakeule wird sie nicht davon abhalten, im September wieder die gleichen Pappnasen zu wählen. 

Glast

3. März 2021 19:07

@Limes

Danke für Ihren Hinweis auf den Rubikon-Artikel. Habe mich gerade durchgearbeitet. Ich will nicht behaupten, dass ich als medizinischer Laie restlos alles darin verstanden habe, aber diese Informationen muss ich erstmal gründlich verarbeiten. Macht mich fassungslos und auch ängstlich, muss ich zugeben. 

tearjerker

3. März 2021 19:19

@limes: „Was ist von dieser Geschichte zu halten?“

Der Grossteil der angeblich an Corona Verstorbenen verbrachte seine letzten Tage in Alters- und Pflegheimen. Die dürften in irgendeiner Form über längere Zeiträume mit Medikamenten behandelt werden, die als Antwort auf Erkrankungen aller Art wie Diabetes, Rheuma etc verabreicht werden und deren immununterdrückenden Komponenten den Patienten sebstverständlich schwächen. Die Moral der Geschichte ist: Erinnert Euch daran, dass kein gesellschaftlicher Bereich so viele Opfer fordert wie der Gesundheitsektor und niemand so viele Leute umbringt wie Ärzte. Lasst Eure Alten lieber zu Hause sterben, anstatt sie unter Leute zu verfrachten, die sie nicht kennen, und die sich nicht für Sie interessieren.

 

Nordlicht

3. März 2021 19:19

@Laurenz

Zitat1: "In meiner ganz persönlichen Sicht der Dinge sind neu-testamentarische Christen Linke."

Gibt es aus Ihrer Sicht auch Christen, für die das Neue Testament nicht wichtig ist? Wann hat Ihrer Ansicht nach das "Links-Sein" im Christentum angefangen? Waren Christen zur Zeit Konstantins, Karl Martells, der Ottonen bis Willem Zwo Linke? Sind Sie etwa mit der EKD der Ansicht, dass Jesus ein Linker (bzw einx Linkex) war? Halten Sie Jesus für den Urheber der Gleichsetzung von Sozialhilfe und Christentum, die heute bei den Kirchenlobbyisten so in Mode ist?

 

Zitat2:  "Und gegen diese Aussage ist es schwer anzustinken."

Gegen derartige Behauptungen anzustinken ist witzlos. Sie können auch behaupten, dass die Anhänger des Mohammed Linke sind und schon immer Linke waren, das hätte etwa den gleichen Gestank.

Elvis Pressluft

3. März 2021 20:27

„Covid“ wird – das äußern die Systemchargen und die es werden wollen ganz offen – den manifesten Nutzen gehabt haben, den „Umbau der Gesellschaft“, vulgo die Repression auf allen Ebenen massiv vorantreiben zu lassen. Spätestens kurz nach der Btw wird die vermeintliche Pandemie als öffentliches Thema vollständig verblassen und nahtlos in Klima, Gender und rassistische Identitätspolitik übergehen. (Rauschebart Thierse wagte es, in diese Wunde zu tatschen und wurde von den Genossi:_*xen entsprechend abgestraft, selbst schuld.) Jegliche Diskussion über Corona – wie gefährlich, welchen Ursprungs pp. – ist vergeudete Lebenszeit. Die „Pandemie“ war/ist Mittel zum Zweck. Die Zwecke sind bekannt, die Mittel austauschbar.

Der AfD ist gerade ein gesetzlicher Betreuer (Vormund) zugeordnet worden. Meuthen wird darauf mit verschärftem Kampf gegen die Patrioten in der Partei reagieren. Man wird die Existenz der Alternativen Partei dulden, solange sie als schwach und unschädlich gilt, andernfalls bei erster Gelegenheit endgültig vernichten. – Ja, dieses Jahr hat vieles geklärt, aber nur wenig zum Guten hin.

Franz Bettinger

3. März 2021 20:57

@Jürgen und neulich auch @Lumi: Schön, dass wenigstens Sie Bescheid wissen. Sie haben recht, im Zusammenhang mit Corona auch auf die HIV-Lüge hinzuweisen. Aber auch hier kratzt man an einem Riesen-Tabu. Die Leute (anscheinend auch viele unsere eigenen Denker hier) haben die HIV-Kröte geschluckt, die man ihnen seit Beginn des Schwindels 1984 in einer Austernschale reicht, und haben sie für eine Delikatesse an Wissenschaftlichkeit gehalten. Irgendwie ist das HIV-AID-Syndrom, das die Medien uns damals als größte Seuche der Menschheitsgeschichte und als unausrottbar und daher den Weltuntergang einleitend servierten, aus den Schlagzeilen und der Realität verschwunden. Warum? Die Lügenpresse sagt: Weil wir mittlerweile fantastische Medikamente haben. Nein. Die Wahrheit ist: Die Lüge wurde langsam peinlich, und man wollte sie aus der Welt haben und schwieg einfach dazu, denn HIV verursacht nicht AIDS. Das hat der HIV-Entdecker und Nobelpreisträger Prof. Luc Montagnier immer schon gesagt. Koch’s dritte Forderung, der Provokationstest, zumindest er schlug immer fehl. Übrigens auch bei allen anderen Endo- und Exosomen (aka Viren), einschließlich Corona. 

Franz Bettinger

3. März 2021 21:22

@Jürgen: Die Ziele des HIV-Schwindels? Es sind dieselben wie bei all den anderen Fake-demien, Corona, Schweine- und Vogelgrippen, aber auch wie bei vielen anderen Problem- und Krankheits-Erfindungen: Eine Bedrohung (eine Krankheit, Klimawandel, Waldsterben) wird am grünen Tisch erfunden oder ein reales Problem wird wie beim Hunger- und Drogen- (!) AIDS umgedeutet und dieses (nicht wirklich so, sondern anders bestehende) Problem dann politisch oder medizinisch scheinbar (mit Medikamenten und Maßnahmen) bravourös gelöst und den Menschen damit signalisiert: Ihr braucht uns (Big Pharma, den Staat), denn wir sind mächtig. Ohne uns, seid ihr des Todes. Das Ziel dieser Zirkusnummer (die schon lange eingeübt und mit Hilfe der gekauften Medien verfeinert, ja fast perfektioniert wurde), das Ziel ist die totalitäre NWO, in der Kritik schon im Ansatz erstickt wird - zum Wohle des Größeren Guten natürlich. Wir befinden uns nicht mehr auf dem Wege in den Despotismus, wir leben seit Herbst 2015 bereits in dieser Ära. Und doch könnte sich der Wind noch zu unseren Gunsten drehen. / Zu HIV-AIDS wäre noch viel zu sagen, aber ich denke: für den Moment genügt das.

Franz Bettinger

3. März 2021 21:54

@Limes: Ihr Grauen vor Ärzten und Kliniken ist berechtigt, und zwar schon viel länger als Sie glauben. Dem von Ihnen verlinkten Artikel stimme ich zu. Die letzt- und diesjährige Grippe (der man den Label Corona angehängt hat) hätte noch viel harmloser als ohnehin verlaufen können, hätte man nicht unnötig oft und unnötig falsch behandelt. Ich habe sogar den Verdacht, man WOLLTE die Toten. Man brauchte sie. Den Ärzten wird ein vorgefertigtes Therapie-Konzept vorgegeben (bis hin zur in >90% fatalen intubierten Beatmung), an das sie sich zu halten haben (mit Hochdosen Kortison, Zytostatika + Azithromycin, das auch für viele AIDS-Tode verantwortlich war, und wegen dem für Schwarze wegen eines angeborenen Enzymdefekts oft tödliche OH-Chloroquin). Das Resultat sind Tote. Nein, wir haben es bei den Verantwortlichen nicht mit Dummköpfen zu tun. Es sind Verbrecher!

Franz Bettinger

3. März 2021 22:31

Weil’s dazu passt:  Ha! Die „C-Impfung“ ist also gar keine Impfung (was viele von uns längst wussten), denn sie erzeugt gar keine Antikörper (was ja der Sinn einer jeden Impfung sein soll). Wer auf die verrückte Idee kommt, sein Blut nach der Impfung auf Antikörper zu untersuchen, sollte sich nicht wundern, wenn er nichts findet. So ist es Ärzten ergangen, die ihren Impferfolg überprüfen wollten. - Und prompt empfiehlt die STIKO, man solle besser davon absehen. Wörtlich heisst es: "Sollte der Impferfolg nach einer C-19-Impfung mittels Antikörperbestimmung überprüft werden? Nein. Die STIKO empfiehlt keine Prüfung des Impferfolgs. Denn: Derzeit sind für Geimpfte keine serologischen Korrelate definiert, die als Surrogat-Marker für bestehende Immunität geeignet wären …“. Noch Fragen, Kienzle? Quellen: 

(1) https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/COVID-Impfen/FAQ_Liste_Durchfuehrung_Impfung.html
 
(2) https://corona-blog.net/2021/03/02/dramatischer-anstieg-der-todesfaelle-unter-senioren-seit-beginn-der-corona-schutzimpfungen/

Ralph

4. März 2021 08:13

Lieber Franz Bettinger.

Ihren Ausführungen stimme ich stets (!) voll und ganz zu. Wenn ich bei Gelegenheit die Zeit finde, werde ich mir Ihre Kommentare ausdrucken und archivieren. Noch besser: Sie fassen Ihre Gedanken zusammen und erstellen einen Grundsatzbeitrag auf SiN. Vielen Lesern wäre damit sicherlich geholfen, wenn die einzelnen Versatzstücke zusammengeführt werden.

Waldgaenger aus Schwaben

4. März 2021 09:28

Die antiken Sophisten meinten (Solipsismus )

Nichts existiert.  Selbst wenn etwas existiert, kann nichts darüber bekannt sein. Selbst wenn etwas darüber bekannt sein könnte, kann das Wissen darüber nicht an andere weitergegeben werden.

Analog scheint  zu gelten:

Das Corona-Virus existiert nicht.

Wenn es doch existiert, macht es nicht krank.

Wenn es doch krank macht, ist der Verlauf harmlos

Ist er nicht harmlos, betrifft es nur Vorerkrankte, deren Zeit sowieso um ist..

Trifft es andere, sind Fehlbehandlungen der Ärzte die Ursache.

 

Dagegen kommt man so wenig an wie gegen die antiken Sophisten. Wahrscheinlich haben sie auch eine Erklärung dafür, wieso 50% der COVID-19 Intensiv-Patienten Migrationshintergrund  haben, von den intubierten sogar 90%  siehe hier : Wochenzeitschrift für Debatte

Sind die Ärzte Rassisten, die vorzugsweise Orientalen meucheln? 

 

 

 

MARCEL

4. März 2021 09:59

Ein Land wird ohne Krieg zerstört. Besser noch: Ein Land erfährt eine völlig neue Art des Krieges. Zu wenige merken es. Der Traum BRD ist einfach noch zu schön, um aufzuwachen.

Es gibt nirgendwo ein solides Hinterland, das einen ökonomisch etc. auffangen könnte (wie einst der Westen den Osten). Man ist auf sich allein gestellt. Wer ernsthaft Widerstand leisten will, muss das wissen und/oder versuchen, etwas weiter im Osten anzuklopfen.

Der "Slum-Rebell" Saul Alinsky (1909-1972) gab einmal von sich, man könne nie ein abstraktes System bekämpfen, man müsse ihm immer ein Gesicht geben. Es ist nie nur ein "etwas", es ist immer auch ein "jemand".

Noch ein Hesse

4. März 2021 10:10

@Gotlandfahrer: Ich mag das Schamanische und ich fand Ihre schriftliche Selbsttherapie hier sehr bereichernd. LECKT UNS AM ARSCH, muss es heissen, in der Tat, nicht "könnten wir bitteschön unsere Rechte wiederhaben".

Waldgaenger aus Schwaben

4. März 2021 10:31

Nachtrag:

Auch wenn ich nach wie vor COVID-19 für eine gefährliche Pandemie halte, räume ich ein, dass ich die Bösartigkeit der Nomenklatura unterschätzt habe. Der von mir verlinkte Artikel der Jungen Freiheit ist ein weiterer Mosaikstein zur These, dass wirksame Maßnahmen zur Eindämmung grob fahrlässig oder gar absichtlich verzögert und unterlassen wurden, um die Krise eskalieren zu lassen, damit im Anschluss eine neue Ordnung mit mehr Sozialismus installiert werden kann. 

Der_Juergen

4. März 2021 10:36

@Franz Bettinger

Danke für Ihre ausführliche Antwort. Der Anregung von @Ralph schliesse ich mich an.

Maiordomus

4. März 2021 11:06

Jede der hier geäusserten Meinungen, die so gut wie immer massvoll formulierten essayistischen Beiträge von Kollege Bosselmann inbegriffen, und es muss keineswegs o-Ton Bettinger sein, der Randständiges mit Klarnamen zu publizieren scheint, ist ein von ganz oben deklarierter bundesrepublikanischer Verfassungsschutzfall. Mit Sicherheit werden auch die Bloggernamen verifiziert und  registriert. Als einigermassen naiv schätze ich die Junge Freiheit bei ihrer Kritik an der Partei "Die Linke" und deren Umfeld ein, insofern doch der Verweis auf den Verfassungsschutz mantramässig als Indiz und Beleg für deren Extrremismus zu gelten hat. Die Debatte um Extremismus, übrigens nicht nur der Linken, nicht zu vergessen die extremistische Mitte und die klaren Verletzungen der Meinungsfreiheit im Bereich von Kultur, Bildung und zwangsfinanzierten Medien, muss geführt werden; ich selber sprach sogar schon von Blogteilnehmern hier, die ich in der Schweiz nicht eingebürgert hätte, wiewohl ihnen niemals weder hier noch dort das öffentliche Meinungsäusserungsrecht abgesprochen. Aber auf keinen Fall, auch nicht bei den Linken, kann die Zulassung zur Beobachtung an sich  durch den Verfassungsschutz als ein Kriterium anerkannt werden. 

tearjerker

4. März 2021 12:07

Wir haben „Tests“, die keine Infektion anzeigen und „Infizierte“, die so gut wie nie erkranken. Genauso erhalten wir dann die Info, „50% der COVID-19 Intensiv-Patienten Migrationshintergrund“. So kann das nichts werden.

Franz Bettinger

4. März 2021 12:14

@Ralph, @Jürgen, @Hesse, @Niedersachse, @Limes und andere: Danke. Tut gut. Was ich in einer Zusammenfassung des Themas Corona zu sagen hätte, wäre im Wesentlichen das, was ich auf SiN seit einem Jahr bereits immer wieder geschrieben habe, also eine Wiederholung + langweilig. Im übrigen denke ich, dass meine Ansichten zwar in sich logisch, ja zwingend sind, aber eine Radikalität besitzen, die vielen hier (und möglicherweise auch K+K) nicht schmeckt, was verständlich ist. Es dürfte nicht im Interesse Schnellrodas liegen, diese Suppe dicker zu kochen. Wer mit mir privat in Kontakt treten möchte, soll das tun. Wenn ich kann, bin ich behilflich (auch als Arzt). Ein Satz von Monika Manon gab mir zu denken: "Mut funktioniert wie ein Muskel. Wenn du ihn nicht nutzt, schrumpft er." Ja, schon, aber ich füge hinzu: Mut ohne das dazugehörige Anwendungs-Talent macht wenig Sinn. Will man einen Despoten beseitigen, muss man wissen wie. Wer das Wie nicht beherrscht, sollte seinen Mut zurück-pfeifen. Nomaské. 

Laurenz

4. März 2021 12:28

@Maiordomus

Der VS in Deutschland untersteht einem "nicht direkt gewählten", sondern berufenen Minister, einem Partei-Politiker, dasselbe Problem wie bei einer Deutschen Staatsanwaltschaft. Das ist ein tatsächlicher Fehler im System. Desweiteren stellt sich grundsätzlich die Frage, ob der VS überhaupt notwendig ist oder vielmehr die Verdachtsfälle in der Nachkriegsgeschichte selbst vom VS geschaffen wurden, um die Daseinsberechtigung des VS zu rechtfertigen.

Maiordomus

4. März 2021 12:36

@Bettinger. Sie wissen, dass Ihr "O-Ton", siehe oben, wohl nicht nur Waldgänger, auch hier nicht einfach als repräsentativ gelten kann mit dem Unterschied, dass sie vielen zumindest zu denken geben. Zu Ihren klügsten Bemerkungen, wenn ich Ihnen dieses keineswegs gönnerhaft gemeinte Urteil zuhalten darf, gehört Ihr Hinweis im Zusammenhang mit Maron (siehe oben) auf das "Anwendungs-Talent" des Mutes, wozu Aristoteles in der phänomenologischen Analyse der Tapferkeit (Andreia) in deren Einbettung mit der Klugheit, der Gerechtigkeit und der Proportionierung durch das Mass das Nötige gesagt hat in seiner wohl unübertrefflichen "Nikomachischen" Ethik. Eine Erörterung dieses Talents gehört wohl unbedingt dazu, nur bleibt nicht zu vergessen: der Tapfere ist in zweitletzter Instanz, wenn es wirklich sein muss, bereit, seine Stellung, und in letzter Instanz sogar sein Leben zu riskieren. Es ist jedoch alles bezogen auf den sokratischen Logos, den Satz, der sich bei der diskursiven Erörterung aller Gesichtspunkte als der beste erweist., vgl. Platons Frühdialog "Laches". 

Laurenz

4. März 2021 12:48

@Nordlicht @Laurenz (1)

Mir wäre lieber gewesen, Sie hätten die Debatte nicht begonnen, & wenn doch, mit Stichhaltigerem.

Zuerst gebe ich Ihnen ein Beispiel ... die Buren oder besser Treck-Buren, die sich selbst Afrikaander nannten, waren, kurzerhand formuliert, alt-testamentarische Christen, zumindest gestaltete sich so ihre religiöse Lektüre. Deswegen hatte Südafrika, nachdem die Buren die Briten durch die Instanzen verdrängten, ein hervorragendes Verhältnis zu Israel. Apartheid ist alt-testamentarischen Ursprungs.

Der kommunistischen Wertekontext, den Marx in seinen Werken verarbeitete, ist weitestgehend bei Augustinus abgeschrieben. (Ein Unterschied für Christen macht es, daß Marx Gott abschaffte, für Nicht-Christen ist das aber irrelevant.) Desweiteren fokussierte die Agitation Jesus' formal, wie bei den Marxisten auch, vordergründig die armen Bevölkerungsschichten (Armenspeisung, medizinische Versorgung armer Kranker etc.pp.), die im Leben nichts zu erwarten hatten. Und Wohlfahrt gab es allerdings bereits auch schon im Römischen Reich für Römische Bürger. Ein weiteres Update, welches Marx einführte, war die Verlegung des Paradieses ins diesseits, das Paradies der Werktätigen, da sich die Arbeiterschaft, auch aufgrund der Aufklärung, nicht mehr mit dem jenseits abspeisen lassen wollte.

Laurenz

4. März 2021 12:52

@Nordlicht @Laurenz (2)

Und Sie haben ganz Recht, für Nicht-Christen ist der Unterschied vom Christentums zum Islam marginal.

Einerseits haben beide denselben historischen Hintergrund, es handelt sich in beiden Fällen um abrahamitische Wüsten-Religionen, die dem Judentum entsprangen, & andererseits spielt auch im Islam die Wohltätigkeit, zugunsten der Armen, eine zentrale Rolle. Ein Unterschied für Christen & Moslems ist der Tod Jesu, bei den Christen wurde er gekreuzigt, bei dem Moslems starb er als alter Mann in Ägypten. Aber wie dem auch sei, Kreuzigung Krimineller war bei den Römern üblich, von daher hätten sich die Deutschen Christen auch einen Deutschen Jesus aussuchen können, denn Varus ließ auch in Germanien Kreuzigungen vornehmen. Und bis Clodwig I (ca. 500) gab es noch viele Arianer, die sich, wie die Moslems, der Einfaltigkeit hingaben. Dasselbe gilt für den Marxismus, siehe Augustinus. Nicht umsonst konnten sich viele säkulare Juden mit dem Marxismus anfreunden. Das exklusive Glaubenswesen ist bei allen 4 Religionen, Judentum, Christentum, Islam & Marxismus gleich. Erst in der Neu-Zeit bildet sich die Ökumene aus Kirchen & Marxisten, weil alle Anhänger verloren & verlieren. Alle, mit Ausnahme der Christen, welche eine abendländische Sicht wahren, sind Globalisten, alle missionieren & alle basieren historisch auf gewaltsamer Mission, abgesehen vom historischen Hebräertum, welches, wie die Jesidi, mit Geburtsrecht arbeitet & nur militärisch expandierte und auf eigenes Bevölkerunsgwachstum abzielte.

Laurenz

4. März 2021 12:55

@Nordlicht @Laurenz (3)

Alle 4 Religionen basieren auf einem Feind oder Gegenspieler, ob nun Satan, Ketzer, Anti-Christen, Teufel oder Reaktionär, ist faktisch alles dasselbe, es dient der Polarisierung und der Ausgrenzung der anderen. Die Religion, der Glaube, definiert sich also nicht aus der eigenen Anschauung, sondern über den politischen oder religiösen Feind, um sich selbst bei den Guten, Rechtschaffenen, Wahren zu positionieren. Das heißt, es geht in philosophischer Konsequenz nur um das eigene Ego & sonst nichts. Daß man hierbei Gemeinden oder Parteien bildet, verändert an der philosophischen Schlußfolgerung nichts. Insofern ist die Struktur dieser orientalen Religionen geschickt angelegt, da sie die Egoismen sich selbst reflektieren lassen, anstatt wie im Heidentum, auf äußere Wahrnehmung getrimmt zu sein, was der ursprünglich natürliche Zustand des Menschen war. Religionen entmenschen daher.

Laurenz

4. März 2021 13:30

@Maiordomus @Franz Bettinger

"und in letzter Instanz sogar sein Leben zu riskieren"

Das ist ein philosophischer Trugschluß.

Man riskiert sein Leben immer & immer endet das Leben tödlich.

Stalin war deswegen so erfolgreich, weil er Unschuldige bestrafte, die Erzeugung von Terror per se. Er lernte das als Kind von seinem Alkohol-süchtigen Vater, der auch die seiner Kinder verprügelte, die nichts angestellt hatten.

Was die Tapferen angeht, so haben Sie natürlich, @Franz Bettinger gegenüber, in gewisser Weise Recht. Wir stammen alle, ausnahmslos, von den Feiglingen ab. Denn nur diejenigen, welche in steinzeitlichen Gefilden wegrannten, pflanzten sich fort. Alle diejenigen Helden, die stehenblieben & kämpften, fielen, taten dies nicht mehr.

Hierauf zielt die Professionalität, welche @Franz Bettinger fordert, ab. Auch das (virtuelle & tatsächliche) Töten will gelernt sein.

Imagine

4. März 2021 15:03

@Maiordomus  4. März 2021 11:06
„Jede der hier geäusserten Meinungen, die so gut wie immer massvoll formulierten essayistischen Beiträge von Kollege Bosselmann inbegriffen, und es muss keineswegs o-Ton Bettinger sein, der Randständiges mit Klarnamen zu publizieren scheint, ist ein von ganz oben deklarierter bundesrepublikanischer Verfassungsschutzfall. Mit Sicherheit werden auch die Bloggernamen verifiziert und  registriert.“

Selbstverständlich.

Das ist in allen modernen Staaten so, denn sie müssen sich vor Gefährdungen schützen, insbesondere vor Extremismus und Terrorismus.

Gefährder werden so bezeichnet, weil diese das politische System und den sozialen Frieden gefährden.

Wer als Gefährder identifiziert wird, kommt auf Gefährderlisten. Im Spannungsfall werden diese zu Verhaftungslisten. Und die Gefährder können durch entsprechende Gesetze in Haft genommen werden, zum Teil unbegrenzt. Guantanamo ist ein Extremtyp dafür.

In der BRD war es schon immer so. Und in der Schweiz sind die Sicherheits- und Überwachungsstandards aus bekannten Gründen noch höher.

Früher wurden die Kommunisten als Hauptgefahr angesehen. Gegen diese wurden geheime Stay-Behind-Gruppen aufgebaut, meist rekrutiert im rechten Milieu.

Heute richtet sich das Hauptaugenmerk auf rechtsradikale und islamistische Gefährder.

heinrichbrueck

4. März 2021 16:28

Wer sich nicht an die Regeln hält, kommt ans Beatmungsgerät? Die Wochenzeitung für Debatte schon wieder. Stimmt diese Nummer überhaupt? War die Bild nicht schneller? Mit Orientalen ist es so eine Sache, besonders deren Theateraffinität und hysterische Ausfälle im Verband. Die Lungenabteilungen sind doch oft ausländische TBC-Stationen, worüber die Wochenzeitung nicht berichtet. Es müssen schon eindeutige Statistiken her, bevor propagandafreie Zone...

Für diesen Beitrag ist die Diskussion geschlossen.