17. März 2021

Ein Prozent-Computerspiel indiziert

Gastbeitrag / 32 Kommentare

Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) hat das vom Bürgernetzwerk Ein Prozent entwickelte Computerspiel indiziert.

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EP-Leiter Philip Stein kündigt an, gegen die Zensur juristisch vorzugehen.

Gestern habe die BPjM mitgeteilt, daß sie in ihrer Sitzung am 7. Dezember 2020 beschlossen habe, das Videospiel zu indizieren, erklärt Stein in seiner Videobotschaft. Damit verbunden sei nicht nur die Pflicht, das Spiel aus dem Verkehr zu ziehen, sondern auch die Auflage, alle Hinweise auf das Spiel sowie alles, was nach Anschauung der BPjM-Zensoren als Werbung interpretiert werden könnte, zu löschen.

Was diesen Fall von anderen unterscheidet, ist die Begründung der BPjM: Es wird nicht anhand konkreter Anhaltspunkte nachgewiesen, daß das Spiel tatsächlich „jugendgefährdend“ sei. Statt dessen beschränken sich die Verantwortlichen darauf, sogenannte Werte, denen die BPjM das Prädikat „freiheitlich-demokratisch“ verpaßt, gegen Ein Prozent ins Felde zu führen.

Diese Vorgehensweise wird von Ein Prozent-Seite als demokratiefern kritisiert. In einer Stellungnahme des Netzwerks heißt es:

Dieser neuerliche Akt der Zensur ist ein Angriff auf den Rechtsstaat und unsere Grundrechte.

Wie aus dem BPjM-Schreiben hervorgeht, zeichnete die Kooperationsplattform „Koordinierte Internetauswertung“ (KIA) für den Antrag der Indizierung verantwortlich. Laut Selbstbeschreibung untersteht diese der „Federführung“ durch den deutschen Inlandsgeheimdienst. Es liegt daher nahe, die Indizierung als eine weitere Maßnahme zur Kriminalisierung rechten Gedankenguts anzusehen.

Dem Spiel wird unterstellt, „queere Menschen“ bzw. „LGBTQIAK+-Gruppen“ (lesbisch, gay, bisexuell, trans, queer, intersexuell, asexuell + alles andere) zu diskriminieren. Weil in verschiedenen Sequenzen des – wohlgemerkt in 2D-Optik gehaltenen – Spiels Figuren mit Regenbogenfahnen Jump’n’Run-typisch „zu bekämpfen bzw. zu überwinden“ seien, sehen die Zensoren die Grenzen sowohl der Meinungs- als auch der Kunstfreiheit überschritten.

Daß in dem Spiel auch die Kaplaken-Bände Faschismus von Karlheinz Weißmann sowie Der faschistische Stil von Armin Mohler Erwähnung finden, gilt der BPjM als Beleg dafür, daß in dem Spiel „faschistische und autoritäre Gesellschaftsformen“ beworben würden.

Daß bereits die Kritik an gesellschaftlichen Entwicklungen, etwa die Dekonstruktion traditioneller Institutionen, Globalismus, linke Ideologie, Gender etc. in Form einer animierten 2D-Dystopie genügt, um die staatlichen Zensoren auf den Plan zu rufen, ist interessant, weil dystopisch. Denn die Dystopie droht Realität zu werden: Wer den „Werten“ des Antirassismus und der Geschlechtergerechtigkeit nicht folgt, wird von staatlichen Akteuren indiziert. Hält der Rechtsstaat dagegen stand?

Philip Stein bittet im bevorstehenden Rechtsstreit um Unterstützung:

Es ist nun an Ihnen, uns in diesem Kampf den Rücken zu stärken. Unterstützen Sie uns mit einer Spende – oder werden Sie Förderer von Ein Prozent. Wir werden Ihre Unterstützung brauchen, denn die Zensoren sind wild entschlossen, ihre Dystopie zu verwirklichen.


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Kommentare (32)

Gelddrucker

17. März 2021 15:50

Immer dran denken, all das wäre nicht nötig, wenn sie keine Angst hätten vor ihrer Niederlage.

Gotlandfahrer

17. März 2021 16:12

Wenn Du als Staatsbürger plötzlich hoffen musst, dass es noch irgendwo einen Richter gibt, der Dich von neuartigen, zumindest massiv verschärften Repressionen Deines Staates zu Deinem Tun, das zuvor stets von Sitte, Brauch und explizit den Grundrechten gedeckt war, (vorerst) wieder befreit, dann ist etwas geschehen, das in mehr als einem „gesellschaftlichen Bewusstseinswandel“, das „veränderte Rechtsauslegung“ erfordert, besteht. Wenn dieses „etwas“ nie im Rahmen der vorgesehenen Wege verhandelt wurde, dann ist es kein Staat mehr, der Dich als seinen Souverän begreift.  Wer hat hier einen gültigen Vertrag unausgesprochen aber tatsächlich und einseitig gebrochen?

Natürlich muss man jetzt spenden, klagen, weitermachen.  Wie lange noch? Wo ist mein Staat, auf den ich einen Eid als Soldat geleistet hatte und den ICH nie gekündigt habe?

PRESENTE

17. März 2021 16:12

Die Begründung in Bezug auf Mohler finde ich interessant. 'Der faschistische Stil' bezieht sich doch gerade nicht auf eine (historische) Gesellschaftsform, sondern auf eine innere Haltung.

Ein gebuertiger Hesse

17. März 2021 16:28

Danke für den Beitrag und den Widerspruch Steins (es gibt nur einen Guten mit dem Namen und er heißt Philip). Die Indizierung ist ebenso lächerlich wie skandalös, stellt aber auch einen wichtigen Wegstein dar - sollte sie juristisch Bestand haben, öffnet sie der Willkür des Verbots rechten Denkens neue Türen. Das muß verhindert werden. 

Auch dürfte der Begriff "freiheitlich-demokratisch", den der Feind erneut gegen "uns" ins Feld wirft, zu den am meisten geschundenen, mißbrauchten und geradezu satanisch verdrehten Begriffen des heutigen Sprachgebrauchs zählen. Michael Esders, der moderne Victor Klemperer, sollte ein eigenes Buch über dazu schreiben. 

Eine Frage weniger zu dem Begriff "freiheitlich-demokratisch", sondern zu dem, was er bezeichnet: Was glauben wir, wäre der gleiche Mißbrauch, der nun schon lange und immer dreister mit ihm getrieben wird, auch mit dem Faschismus möglich (gewesen)? Kenner von Mohlers Grundlagenschrift mögen hierzu vielleicht was sagen.

Augustinus

17. März 2021 17:05

Die kolumbianische Transsexuelle mit Namen Caroland spricht in ihrem Video auf YouTube 

https://www.youtube.com/watch?v=546dJR9BcMM&

von "El Genocido de Mujeres Transgenero en Latino America". 

Inwieweit der Begriff "Genocidio" angebracht oder übertrieben ist, kann ich aus der ferne nicht beurteilen. Ich könnte mir aber vorstellen, dass in "Latino America" Vorbehalte gegenüber Tran-Personen existieren.

Insofern denke ich, dass eine gewisse Sensibilität in der Sprache, gegenüber Trans-Personen durchaus richtig ist.

Ein gebuertiger Hesse

17. März 2021 17:18

Eine Präzisierung zu meiner obigen Frage: Kann es sein, ist es realistisch anzunehmen, daß im Faschismus (der mit dem Nationalsozialismus nur bedingt zusammengeworfen werden kann) und seinem STIL etwas Wesentliches drin steckte, das der Aufweichung und Korrumpierung der Werte und Begrifflichkeiten widerstanden hätte? Und das womöglich sogar auf längere Zeit? Oder wäre auch in ihm UND seinem Stil ein immer weiter ausgreifendes System aus Zwängen, Abhängigkeiten und Verhausschweinungen entstanden, das das zunächst mit innerer Hohheit Erhoffte, Gewollte, Vorangetriebene in die Kellerassel-Niederungen der dekadenten Zeitgeist-Konformität hätte absacken lassen, so wie wir es heute mit dem "demokratisch Freiheitlichen" erleben?

Herold

17. März 2021 17:45

1. Gibt es kein Spiel das interessanter ist als eines, das nicht genannt werden darf. Gewisse Spiele auf dem Index erfreuen und erfreuten sich größter Popularität, eben weil sie verboten wurden und nicht wegen toller Optics oder besonders herausragendem game play.

2. Die Macher haben kein Unternehmen daran aufgebaut, sie müssen keine Infrastruktur (außer die Downloadmöglichkeit) bereitstellen, was heutzutage keine Herausforderungern mehr ist, auch nicht "bulletproof", wie es so schön heißt. Das Spiel ist Freeware. D.h. die finanziellen Risiken sind aktuell bei null, bei einer Klage nicht mehr. Das Spiel ist aber nun in der Welt, auch wenn es indiziert wurde - die Macher haben diesen kleinen Kampf schon gewonnen.

Ich würde nicht klagen, sondern lieber gleich das nächste Spiel machen. Und ich würde spenden, für das nächste Spiel und nicht für eine nutzlose Klage, die Mittel in ein System abfließen lässt, das man nicht wollen sollte.

Laurenz

17. März 2021 18:29

Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien erinnert mich irgendwie an Margot Honecker.

Gotlandfahrer

17. März 2021 18:34

@ Ein gebuertiger Hesse

Auch wenn das Hypothetische Ihrer Frage zu Alternativwirklichkeiten etwas „realistisch anzunehmen“ high-castle-mäßig schwermacht und trotz meines selbstverschuldeten Kenntnismangels zu Mohler, möchte ich angesichts des wärmenden Anblicks eines Sonnenuntergangs über dem großen glitzernden Strom im Nordwesten unserer Heimat einen Antwortversuch wagen:  Selbstverständlich wäre all dem Dreck, der uns ins Gesicht bläst, widerstanden worden, um welchen Preis sei dahingestellt, aber DIESER Dreck ist ja das Ergebnis seiner bijektiven Kehrmatrix.  Wo wäre denn in einem, womöglich aus anderen Gründen suboptimalen, soldatischen Männerideal Potenzial für Verhausschweinung? Bei meiner Uroma traf man sich noch im Kriege aus allen politischen Richtungen zum Kaffee, und wenn es ihr zu bunt wurde sagte sie Kinderchen, jetzt ist genug.  Der eine, ortsbekannter Kommunist, stieg in diesen Jahren im gemischtgewählthabenden Quartier aufs Dach und rief „Nazi verrecke!“.  Jeder wusste bescheid und keinen hat‘s gejuckt.  Ob sich daraus der heutige Hygienefimmel entsponnen hätte? Verrohung der Maskulinität wäre denkbar, vielleicht wäre es sogar zur Fernsteuerung durch die auch heute wirkenden Großkräfte gekommen, Compact behauptet ja einiges, und das Verheizen fände nicht durch Wegzüchtung, sondern durch Kanonenfütterungen statt – wer weiß… Was alles zur Systemfrage zurückführt, die mich seit Kindesbeinen geistig am Fluss Saleph knien lässt.

Jan

17. März 2021 18:52

Die Klage ist wichtig. Ansonsten wird man mit so einer haarsträubenden Argumentation in Zukunft gegen jeden Film, jedes Buch oder jedes Musikstück vorgehen können. Hier sollen bestimmte subjektive Weltanschauungen und Gesellschaftsbilder quasi in einen Verfassungsrang gehoben und gegenteilige Ansichten kriminalisiert werden. Es ist das Ende der Kunst- und Meinungsfreiheit und mit einem freiheitlichen Staat nicht zu vereinbaren. Bald herrscht hier nur noch ein selbsternanntes Geschmacks- und Moralkomitee willkürlich nach eigenem Gusto und cancelt alles weg, was sich nicht bedingungslos seinem Weltbild unterordnet.

Ich hoffe, die Gerichte sehen die Gefahr. 

Herold

17. März 2021 19:27

@Jan: Das wird sowieso geschehen. Aber: Was produziert und veröffentlicht wurde, ist in der Welt und besser als schmutziges Papier irgendeines Gerichts - deshalb: Version 2 von Spiel-das-nicht-genannt-werden-darf, dieses mal bitte als RTS. So eine Klage taugt doch nicht mal für Aufmerksamkeit, außerhalb der Bubble.

Ich hoffe, das nächste Release dagegen wird für noch mehr Gejaule der Mehrheitsgesellschaft sorgen, schließlich war Spiel-das-nicht-genannt-werden-darf ja sogar so pöhse, dass es indiziert werden musste. Das war und ist eine Auszeichnung! Die Indizierung sollte ein Ansporn sein!

Und während in Berlin noch indiziert wird, glühen im Rest des Landes die Leitungen und die Bildschirme leuchten.

Grobschlosser

17. März 2021 20:41

der autoritäre queer-Staat schickt seine Kreaturen um den Bürger einzuschüchtern - unterstützen wir also 1% massiv mit Kohle ; neue Spiele müssen her , die Feinde der Meinungsfreiheit sollten klar benannt werden 

Auf Sehrohrtiefe

17. März 2021 21:34

Die deutschen Beamten- und Gutmenschen-Michel denken, daß sie etwas Unliebsames verbieten, und dann findet es niemand mehr. Das Weltnetz denkt hierüber anders. Verbietet die Zensurbehörde sich nun selbst, nach so viel gelungener Werbung für das Spiel?

Die Klage unterstütze ich selbstverständlich. Jetzt habe ich aber erst einmal einen Spieleabend.

quarz

17. März 2021 23:29

@Herold

"Ich würde nicht klagen, sondern lieber gleich das nächste Spiel machen."

Oder das bestehende so modifizieren, dass konkret beanstandete Elemente (wie die beiden Bücher) entfernt werden und dafür neue Elemente integriert werden, die sich karikierend gegen die Zensoren und deren Hintermänner wenden. Baut Haldenwang als komische Figur ein, die mit zornrotem Kopf als Rumpelstiltzchen herumhüpft, denn ein Display einen neuen Download-Rekordscore anzeigt. Spielt Hase und Igel mit den Regimebütteln und quittiert jede ihrer Aktionen mit Satire! Das könnte auch außerhalb der politisch affinen Kreise zu einer Solidarisierung führen, die auf der Sympathie mit dem gejagten Underdog beruht, der sich immer wieder gewitzt dem Zugriff entzieht. Robin Hood gegen den Sheriff von Nottingham.

Herold

18. März 2021 09:54

@quarz: Es ist leider ein ziemlich schwieriger Pfad, ein Spiel vom Index zu bekommen, automatisch passiert das nicht, auch nicht wenn man Inhalte ändert. btdt.

Ansonsten stiftet so eine Indizierung tatsächlich eine gewisse Solidarität von Leuten/Gamern, die sonst nicht politisch (interessiert) sind, denn jeder in der Szene kennt das Problem und hat eine Beziehung dazu, auch wenn es in der letzten Zeit etwas ruhiger wurde.

Die Info zieht auch bereits ihre Kreise.

Ein gebuertiger Hesse

18. März 2021 10:44

@ Gotlandfahrer

Danke. Der "wärmende Anblick eines Sonnenuntergangs über dem großen glitzernden Strom im Nordwesten unserer Heimat" (DAS sind die Sprachbilder, die wir brauchen) hat Ihnen gute Gedanken eingegeben.

Aussenseiter

18. März 2021 10:47

Der Regenbogenfahnen-Autoritarismus hat sich inzwischen zum Regenbogenfahnen-Totalitarismus entwickelt. Jegliche Abweichung vom "Narrativ" bzw Dogma wird verfolgt und sanktioniert, allerdings bloß, wenn es von der "weißen" (noch) Mehrheitsgesellschaft kommt. Dass "Transmenschen" von vielen Neubürgern mit Orienthintergrund nicht so gern gesehen sind, wird geflissentlich beschwiegen. 

Phil

18. März 2021 11:06

Die Indizierung von Computerspielen in Deutschland hat eine lange Tradition der Lächerlichkeit (grünes Blut usw. (beim Anblick von rotem Blut könnte ja die blonde  Bestie wiedererwachen?)), aber das hier hat eine andere, dramatischere Dimension – und ich fürchte, die Zensoren werden damit durchkommen. "Zur Kenntlichkeit entstellt", wie es hier so oft heißt.

limes

18. März 2021 13:34

Meine Gaming-Kenntnisse beschränken sich auf die Jagd nach Moorhühnern. Also versuche ich eine Betrachtung aus dieser Perspektive. Hat mich der digitale Killerinstinkt, der bei Treffern von gackerndem, Federn lassendem Geflügel getriggert wurde, zu einer Tierquälerin werden lassen? Absurder Gedanke!

Blicken wir zurück auf eine angebliche Kunstaktion, die mir vor einigen Jahren vor Augen geführt hat, dass in diesem Land einiges aus den Fugen geraten ist: »Flüchtlinge fressen«, brutalst inszeniert vom zynischen »Zentrum für politische Schönheit«, das sich noch heute damit brüstet, vier lebendige Tiger tagelang in Berlin in einem Käfig zur Schau gestellt zu haben, verbunden mit politischer Erpressung: Sollten nicht bis zu einem bestimmten Termin »Schutzsuchende« aus dem Orient nach Deutschland eingeflogen werden, sollten sich Freiwillige mit MiHiGru opfern und von den Raubkatzen öffentlich zerfleischen lassen. Warum sich die MiHiGru entbehrenden Künstler nicht selbst zur Verfügung stellten, blieb ebenso unklar wie die Gründe für die Duldung dieses menschenverachtenden, staatsfeindlichen und tierquälerischen Schauspiels.

Ich finde, es ist an der Zeit, die Asterix-Comix auf den Index zu setzen! Darin wird eindeutig der Gewalt gegen Gruppen gehuldigt, ebenso der Völlerei, insbesondere dem übermäßigen Genuss von Fleisch und alkoholischen Getränken. Und überhaupt sind die Geschichten ausgesprochen identitär.

Laurenz

18. März 2021 13:47

@limes

"Asterix"

Die erfolgreichen Asterix-Bände, also die frühen, wurden von einem Juden geschrieben, dem genialen René Goscinny. Von daher gelten Ihre Beurteilungen in Deutschland nicht. Cohn-Bendit geht ja auch als Kinder-Erotik-Autor durch.

limes

18. März 2021 14:53

Ach, @ Laurenz!

Ein wenig Humor und Leichtigkeit täte gut.

Wie Philip Stein dargelegt hat, darf die Causa, um die es im obigen Beitrag eigentlich geht, nicht einmal beim Namen genannt werden. Deshalb empfehle ein Lied von ABBA zur Auflockerung:

https://www.youtube.com/watch?v=iJ90ZqH0PWI

 

Laurenz

18. März 2021 17:25

@limes

Ja, Abba, schon geil, aber das hier hat mehr Pfeffer..... https://youtu.be/ETxmCCsMoD0

Jutjub ist übrigens noch voll mit diesem pösen Spielchen.

Bin aber gar nicht so locker, aber limes ist inspirierend. Hier die Unübersetzbarkeit des Wortes "Heimat" ins Französische von ARTE. https://youtu.be/PXcxxxUxU0c

Gustav

18. März 2021 17:36

@ Augustinus

Haben Sie keine Arbeit? Keine Familie zu ernähren? Irgend etwas wichtiges? Wenn Ihr Leben so langweilig und sinnlos ist, melden Sie sich doch freiwillig zum Schneeräumen, Straße kehren, Laub im Wald zusammen fegen etc. Aber bitte keine Kommentare mehr. Danke!

Laurenz

18. März 2021 18:51

 

@Gustav & Augustinus

Transgender-Leute vernichten gerade den Frauensport. Keine echte Frau hat im Sport eine Chance gegen einen die Seiten wechselnden Mann.

Von daher funktioniert Gleichschaltung nicht. Es ist auch per Beschluß nicht nicht gleich, was nicht gleich sein kann. Das ist wie mit der berühmtesten Transe der Menschheitsgeschichte, Loretta von Monty Python  https://youtu.be/T9hpAaQgbJI

Und daß jenes so ist, sollte von jenen mit abnormer Fokussierung oder jenen mit sich verändernden Geschlechtern respektiert werden. 

Hier fehlt es nicht nur an Sensibilität.

limes

18. März 2021 21:32

@  Laurenz (18. März 2021 17:25)

Danke, Ihre Erwiderung weiß ich zu schätzen. Was jedoch den »Pfeffer« angeht, so sprechen mich Text und Bilder von »Name of the Game« gerade deshalb an, weil es um einfache, intuitive Beziehungen geht. Natur, einfaches Leben, Blicke. Was braucht man mehr? Wer braucht Luxuslimousinen?

Dieses »mehr« ist die Ursache von Gier und Machtstreben, die für die aktuelle Situation ursächlich sind. Und was die »Unübersetzbarkeit des Wortes "Heimat" ins Französische« angeht, so argumentiert der von Ihnen verlinkte Beitrag meiner Ansicht nach für Entgrenzung und Entwaffnung.

limes

18. März 2021 21:52

@ Laurenz,

PS: Bin mir bewusst, dass man sich Natur und einfaches Leben heute auch leisten können muss. Und die Grünen treiben den Preis dafür ins Unermessliche, um die Natur mit ihren verdammten Windmühlen zupflastern zu können. Das haben sie (die Grünen in BaWü) in ihrem 324-seitigen Wahlprogramm versteckt.

Laurenz

18. März 2021 23:03

@limes @Laurenz

Man kann nicht 7,4 Milliarden Menschen nachhaltig & bio ernähren, unmöglich, dazu noch jedes Jahr 80 Mio. mehr. Das ist so dämlich, wie in BaWü das Klima retten zu wollen. Diese Leute, wie Kretschmann & seine Wähler sind reif für die Klapse. Die Diagnose ist schlicht unheilbarer Größenwahn, also krankhafte Hochstapelei.

Die richtige Maßnahme wäre es, das übersiedelte Deutschland über 200 Jahre hinweg von einem Teil seiner zu starken Bevölkerung zu entlasten oder Abwanderung zu provozieren. Aber Zuwanderung ist bezüglich unserer Ökologie das asozialste, was man als Politiker vertreten kann.

Von daher ist es offensichtlich, daß die Pseudo-Grünen natur- & menschen-verachtend sind.

Gelddrucker

19. März 2021 11:13

@Laurenz:

Wir sind ja nicht immer einer Meinung, aber dieser Abschnitt ist defintiv Kopier % Einfüg-würdig.

Augustinus

19. März 2021 11:17

Ich kenne das Videospiel nicht und weiß nicht ob in ihm abfällige oder beleidigende Äußerungen gegenüber Transgender-Personen gemacht werden.

Ich möchte nur klarstellen, dass es die Störung der Geschlechtsidentität (ICD-Code F64.-) gibt und keine Erfindung ist.

Sie kommt aber viel seltener vor als gemeinhin angenommen. Auf Wikipedia beispielsweise wird behauptet: "Nach internationalen Studien und Daten aus Deutschland sind 0,33 bis 0,61 % der Bevölkerung Transsexuelle, ...".

de.wikipedia.org/wiki/Transsexualität

Diese Zahlen halte ich für völlig übertrieben. Meines Wissens sind ungefähr 0,0x Prozent der Bevölkerung davon betroffen. Außerdem ist die Krankheit (das ist nicht abwertend gemeint - Transsexualität wird offiziell als Krankheit eingestuft) schwer zu diagnostizieren. Bei Kindern geht es meiner Meinung nach gar nicht.

@Gustav
Gibt es in Ihrem Kommentar ein Argument?
 

Phil

19. März 2021 12:12

Augustinus, es ist doch offensichtlich, dass es weder um Beleidigungen, noch um Zwitter oder Menschen, die im falschen Körper geboren wurden, geht, sondern um die Gegnerschaft zu linksliberalen Ideologien der Beliebigkeit, die immer mehr an Vorherrschaft gewinnen und negative Folgen zeitigen. Eltern und Erzieher, die auf Grund ihrer Gender-Ideologie Kinder verkorksen (Jungs Mädchenkleidung anziehen z.B.); Studenten, die an linken Universitäten jeglichen Halt im Leben verlieren usw.

Augustinus

20. März 2021 11:30

@Phil
Natürlich darf (und sollte) man die Trans- und die Gender-Ideologie kritisieren. Allerdings ohne einzelne Personen herabzuwürdigen - das ist eine Gratwanderung.

In folgendem Video vom WDR wird gezeigt wie Kinder (überwiegend Buben) erkennen, dass sie im falschen Geschlecht geboren wurden.

https://www.youtube.com/watch?v=141CcfynjuM

Woran machen sie es fest? Sie interessieren sich plötzlich für Schminke, tragen gerne lange Haare, spielen lieber mit Puppen als mit Autos, bevorzugen rosa statt blau ..., also an typischen biologischen Geschlechtsmerkmalen.

Merken diese Ideologen, die uns so einen Blödsinn auftischen, nicht selbst, dass sich die Trans- und die Gender-Ideologie (nach der es überhaupt keine Unterschiede zwischen den Geschlechtern gibt) um 180 Grad widersprechen?

Augustinus

22. März 2021 14:37

Nachtrag 

Ich habe mir das Video

https://www.youtube.com/watch?v=141CcfynjuM 

nochmals genauer angesehen.

Im Prinzip tun mir alle 4 beteiligten Personengruppen leid.

1. Zunächst natürlich die Kinder, an denen medizinische Experimente durchgeführt werden.
2. Danach die indoktrinierten Eltern.
3. Dann die sogenannten Experten (Mediziner und Psychologen), die es sicher teilweise besser wissen.
4. Und dann die Filmemacher selbst, die genau wissen, dass sie Unsinn verbreiten, aber für Kohle ihre Seele verkaufen.