Sammelstelle für Gedrucktes (11)

Nicht nur Deutschlands parlamentspolitische Rechte ist in sich gespalten, auch bei unseren Nachbarn in den Niederlanden dominieren Brüche.

Benedikt Kaiser

Benedikt Kaiser ist Politikwissenschaftler und arbeitet als Verlagslektor.

Dort hat man es aber nicht mit einer ein­zi­gen Par­tei zu tun, die in sich extrem pola­ri­siert und frag­men­tiert, wenn nicht unheil­bar zer­ris­sen ist, son­dern bereits mit zwei (eigent­lich sogar drei, dazu spä­ter mehr) strikt getrennt agie­ren­den For­ma­tio­nen, die um Stim­men kon­kur­rie­ren und jeweils stark auf eine Per­son zuge­schnit­ten sind.

Auf der einen Sei­te steht Geert Wil­ders (geb. 1963) mit sei­ner 2006 gegrün­de­ten Par­tei für die Frei­heit (PdV, Par­tij voor de Vri­jheid), auf der ande­ren Sei­te sein zwan­zig Jah­re jün­ge­rer Her­aus­for­de­rer Thier­ry Bau­det mit dem 2015 erst gegrün­de­ten Forum für Demo­kra­tie (FvD, Forum voor Demo­cra­tie), das aus außer­par­la­men­ta­ri­schen Denk­zir­keln und Akti­vis­ten­grup­pen hervorging.

Der pro­mo­vier­te Rechts­phi­lo­soph Bau­det ver­dräng­te zwi­schen 2015 und 2019 mit sei­nem moder­nen, sozi­al­kon­ser­va­ti­ven Pro­gramm die neo­kon­ser­va­ti­ve Geert-Wil­ders-Frak­ti­on von der Spit­ze der nie­der­län­di­schen Rech­ten. Der Höhe­punkt die­ser Ablö­sungs­ent­wick­lung war 2019 erreicht, als Wil­ders bei den Euro­pa­wah­len nur 3,5 Pro­zent erhielt, was einem ein­zi­gen Man­dat ent­sprach, wäh­rend par­al­lel Bau­dets Lis­te auf­grund 11 Pro­zent der nie­der­län­di­schen Wäh­ler­stim­men reüs­sier­te und fort­an über vier Man­da­te in Brüs­sel und Straß­burg ver­füg­te. Außer­dem wur­de Bau­dets Par­tei, die heu­te 30 000 Mit­glie­der zählt (zum Ver­gleich: AfD 32 000), stärks­te Kraft bei den Pro­vinz­wah­len im sel­ben Jahr.

Bau­det, dem deutsch­spra­chi­gen Leser bekannt durch sei­ne im Ares Ver­lag vor­ge­leg­te kon­zi­se Ana­ly­se der Oiko­pho­bie, des natio­na­len Selbst­has­ses oder »Natio­nal­ma­so­chis­mus« (Armin Moh­ler), konn­te dabei nicht nur (gleich der AfD in der BRD und dem Ras­sem­ble­ment Natio­nal in Frank­reich) zahl­rei­che Nicht­wäh­ler, son­dern zusätz­lich auch das Gros bis­he­ri­ger Wil­ders-Wäh­ler von sich über­zeu­gen, denen erst­mals über­haupt eine rech­te Alter­na­ti­ve zu Wil­ders Schwarz-Weiß-Welt­bild gebo­ten wurde.

Wil­ders’ Patch­work-Ideo­lo­gie, so soll­te sich ver­ge­gen­wär­tigt wer­den, ist struk­tu­riert durch eine ver­kürz­te Pro­blem­ana­ly­se (»der Islam« als Pro­blem, »der Markt« als Lösung) und pseu­do­eli­tä­re Gesin­nung, beinhal­tet eine unver­hoh­le­ne Affir­ma­ti­on von »LGBTQ+«-Anliegen und insze­niert sich nicht zuletzt damit stets als Vor­kämp­fer west­li­cher Auf­klä­rung und eben aus ihr abge­lei­te­ter libe­ra­ler Prin­zi­pi­en, die es gegen die qua­s­iso­zia­lis­ti­sche EU und »die Mus­li­me« zu ver­tei­di­gen gelte.

Thier­ry Bau­det hin­ge­gen, »der neue Shoo­ting­star der rech­ten Sze­ne«, ist von vorn­her­ein mit der Erkennt­nis ange­tre­ten, daß die­ses Pro­gramm mehr Pro­ble­me zu schaf­fen ver­spricht als sie zu lösen, ja er hat­te bereits vor sei­nem Enga­ge­ment als Poli­ti­ker die Erkennt­nis pos­tu­liert, daß eine sol­che Spra­che und Geist »ent­li­be­ra­li­siert« wer­den müßten.

Eine »post­li­be­ra­le Zukunft«, die Bau­det anstrebt, wur­de 2019 dem­entspre­chend von den einen als künf­ti­ges Denk­mo­dell enthu­si­as­tisch begrüßt, von den ande­ren, der abso­lu­ten Mehr­heit (von Wil­ders bis zu Lin­ken aller Schat­tie­rung), als »rechts­ra­di­kal« verworfen.

Doch dann kamen die Skan­da­le, und hier setzt Dani­el Stein­vor­ths Repor­ta­ge »Der fle­geln­de Hol­län­der« in der NZZ (v. 15.3.2021) an, der Bau­dets Ent­wick­lung ab 2019 im typi­schen Sound zusammenfaßt:

In sei­ner Sie­ges­re­de von 2019 wur­den sen­si­ble Geis­ter hell­hö­rig, denn Bau­det hat­te nicht bloss Hegel zitiert oder Euro­pas «kul­tu­rel­les Vaku­um» bedau­ert. Er warn­te auch von den Bedro­hun­gen «unse­rer borea­len Welt». Wer die­se Hun­de­pfei­fe hören konn­te, ver­stand sofort: «Bore­al», ein anders Wort für «nor­disch», steht in völ­ki­schen Krei­sen für «weiss».

Die auf die­se Rede fol­gen­de Dau­er­agi­ta­ti­on in Poli­tik, Gesell­schaft und Medi­en konn­te Bau­dets Par­tei nicht schwä­chen, weil man – für deut­sche Beob­ach­ter: erstaun­lich – geschlos­sen und angriffs­lus­tig jede Atta­cke parierte.

Allein, kein Höhen­flug hält ewig:

Der jähe Absturz des FvD erfolg­te im Novem­ber 2020, als ras­sis­ti­sche und anti­se­mi­ti­sche Sprü­che in Whats­app-Grup­pen jun­ger Par­tei­mit­glie­der an die Pres­se gelang­ten. Anstatt die Jugend­be­we­gung auf­zu­lö­sen, warf man zuerst die Whist­leb­lower hin­aus. Dann kol­por­tier­ten Par­tei­mit­glie­der, der Chef habe sich selbst ver­schwö­re­risch über Geor­ge Soros und die Ent­ste­hung von Covid-19 geäussert.

Ein­mal mehr waren also inter­ne Zer­set­zungs­pro­zes­se und kras­se Ver­feh­lun­gen ein­zel­ner Prot­ago­nis­ten ursäch­lich für das Abstür­zen in Umfra­gen und Spal­tungs­ten­den­zen. Bau­det, nur schein­bar resi­gniert ob des Ver­trau­ens­ent­zugs wei­ter Tei­le des Par­tei­ap­pa­ra­tes, trat von der Spit­ze des FvD zurück, um weni­ge Mona­te spä­ter von der Basis wie­der dort­hin gewählt zu werden.

Die logi­sche Fol­ge die­ses von Erfolg gekrön­ten Auf­stands von unten war ein Exo­dus der Bau­det-Geg­ner aus dem FvD. Sie grün­de­ten die Par­tei Rich­ti­ge Ant­wort 21 (JA 21, Juis­te Antwoord21), die sich als Par­tei des EU-skep­ti­schen Reform­kon­ser­va­tis­mus sti­li­siert: weder Bau­dets »Rechts­ra­di­ka­lis­mus« noch Wil­ders’ aggres­si­ve Vul­gä­ris­men. Zahl­rei­che Man­da­te wan­der­ten beim Spal­tungs­pro­zeß mit; Bau­dets FvD sah sich fort­an neben Wil­ders PdV mit einer wei­te­ren, im wei­tes­ten Sin­ne rech­ten Kon­kur­renz konfrontiert.

Das war die Vor­aus­set­zung vor weni­gen Wochen, als die hei­ße Wahl­kampf­pha­se für die nie­der­län­di­schen Par­la­ments­wah­len ein­ge­lei­tet wur­de, die am 15. März begann und am gest­ri­gen Tag, für deut­sche Ver­hält­nis­se unge­wöhn­li­che Werk­ta­ge also, abge­schlos­sen wurde.

Doch »heiß« war der Wahl­kampf sel­ten, denn die Par­tei­en ver­zich­te­ten auf­grund der Covid-19-Situa­ti­on über­wie­gend auf flä­chen­de­cken­de Vor-Ort-Prä­senz. Die selbst­be­wuß­te Aus­nah­me: Thier­ry Bau­dets FvD.

Bau­det war, so teilt es auch Stein­vor­th mit,

in die­sen Tagen der ein­zi­ge Spit­zen­kan­di­dat, der sich auf öffent­li­chen Wahl­kampf­ver­an­stal­tun­gen bli­cken lässt.

Sei­ne Agen­da sei klar gewesen.

Er sieht sich als Wider­stands­kämp­fer gegen ein Regime der Unfrei­heit, dem sich der Rest der poli­ti­schen Klas­se in Den Haag unter­wor­fen habe.

Bau­det ent­schied sich für eine Wahl­of­fen­si­ve mit zahl­rei­chen Einzelstationen:

In mehr als 40 Orten ist sein ame­ri­ka­nisch anmu­ten­der Tross schon auf­ge­taucht. «Kies voor vri­jheid» (Wäh­le die Frei­heit) steht auf dem rie­si­gen Bus. Auf die rote Base­ball­kap­pe, wie Donald Trump sie trägt, hat Bau­det heu­te ver­zich­tet. Dafür bekom­men die Bür­ger in Zwol­le saf­ti­ge Bot­schaf­ten ser­viert: Ein «nie­der­län­di­sches Par­tei­en­kar­tell», sagt er, habe aus Coro­na eine Reli­gi­on gemacht, ein Evan­ge­li­um. Wer Ein­wän­de habe, wer­de zum Ket­zer erklärt,

was nach Auf­fas­sung des hege­mo­nia­len Lagers in den Nie­der­lan­den natür­lich eben­so wenig droht wie in Deutschland.

Apro­pos »ame­ri­ka­ni­scher Tross«: Ist Bau­det »Trumpist?« Er selbst äußert sich gegen­über der NZZ offen:

«Ich ver­mis­se sei­ne Reden, sei­ne Tweets, sei­ne Per­sön­lich­keit.» Aber letzt­lich habe es auch Trump nicht geschafft, das «Kar­tell libe­ra­ler Glo­ba­lis­ten» zu brechen.

Bau­det erin­nert in sei­ner libe­ra­lis­mus- und glo­ba­lis­mus­kri­ti­schen Wort­wahl und auch in sei­ner recht »smart« dar­ge­bo­te­nen Syn­the­se aus Natio­nal­kon­ser­va­tis­mus und Sozi­al­po­pu­lis­mus zwar oft an Mari­ne Le Pens Ras­sem­ble­ment Natio­nal. Doch in der Coro­na-Kri­se posi­tio­nier­te er sich deut­lich mar­kan­ter als das fran­zö­si­sche Quasi-Pendant:

«Es wird immer wie­der Grip­pe­wel­len geben, selbst wenn ihr euch imp­fen lasst», dröhnt sei­ne Stim­me über den Rasen. «Das ist ein Teil des Lebens.» Coro­na sei viel­leicht eine schwe­re Grip­pe, aber nicht töd­li­cher als die sai­so­na­le Grippe.

Kommt der­ar­ti­ges bei den Nie­der­län­dern an?

Schenk­te man den Wahl­um­fra­gen Glau­ben, dann kei­nes­wegs: Bau­dets FvD stand maxi­mal bei 2 bis 3 Pro­zent, wohin­ge­gen Wil­ders’ PVV, die sich eher an der offi­zi­el­len Coro­na­po­li­tik der bür­ger­lich-libe­ra­len Regie­rungs­par­tei Volks­par­tei für die Frei­heit (VVD, Volks­par­tij voor Vri­jheid) unter Minis­ter­pä­si­dent Mark Rut­te bewegt, min­des­tens 13 Pro­zent vor­aus­ge­sagt wurden.

Dani­el Stein­vor­ths Vor­wahl­fra­ge war also berechtigt:

Kann man mit der Theo­rie vom völ­li­gen Staats­ver­sa­gen und dem Schü­ren von Miss­trau­en gegen «die Eli­ten» und gegen die Wis­sen­schaft im Jahr zwei der Pan­de­mie poli­tisch punkten?

Das Ergeb­nis liegt heu­te, ein Tag nach dem Wahl­abend, fast voll­stän­dig (Ände­run­gen kön­nen noch erfol­gen) vor: Bau­det konn­te das Ergeb­nis der Par­la­ments­wahl von 2017 fast ver­drei­fa­chen: Dies­mal stimm­ten 5,0 Pro­zent für sei­ne Lis­te, was acht Man­da­ten ent­spricht (plus sechs), was zwar ein Erfolg ist, aber weit ent­fernt von dem ange­sie­delt bleibt, was man 2019 bei Euro­pa- und Kom­mu­nal­wah­len erzie­len konnte.

Immer­hin ist man frei­lich aus der Spal­tungs­kri­se gestärkt her­aus­ge­kom­men und sorgt wie­der für Unwohl­sein im Jus­te Milieu:

Vor allem das Forum für Demo­kra­tie von Thier­ry Bau­det, das sich nach inter­nem Gezänk um ras­sis­ti­sche und anti­se­mi­ti­sche Äuße­run­gen offen­bar wie­der erholt hat, konn­te deut­lich hinzugewinnen.

Inter­es­sant sind zudem die Wahl­er­geb­nis­se der bei­den ande­ren (im wei­tes­ten Sin­ne) »rech­ten« Par­tei­en: Die Anti-Bau­det-Abspal­tung JA21 kam auf 2,3 Pro­zent bzw. vier Man­da­te (2017: natur­ge­mäß nicht ange­tre­ten), Wil­ders PVV auf 10,9 Pro­zent bzw. 17 Man­da­te, was einem Ver­lust von etwas mehr als 2 Pro­zent­punk­ten und drei Man­da­ten ent­spricht. Man darf mut­ma­ßen, daß die­se Wäh­ler in Rich­tung JA21 ver­lo­ren gingen.

Im Par­la­mant sind alle genann­ten Par­tei­en ver­tre­ten, da man in den Nie­der­lan­den auto­ma­tisch Par­la­ments­sit­ze erhält, wenn über 0,67 Pro­zent der Stim­men (1 aus 150) auf sich ver­eint wer­den kön­nen; eine Fünf­pro­zent­hür­de oder ver­gleich­bar hohe Sperr­klau­seln gibt es nicht.

So wer­den dies­mal 17 Par­tei­en (!) in den Genuß von Par­la­ments­sit­zen samt ent­spre­chen­der Stel­len­pools gelan­gen, deren reprä­sen­ta­ti­ve Legi­ti­mi­tät durch eine – ob der Coro­na-Son­der­la­ge erstaun­li­che –82prozentige Wahl­be­tei­li­gung gewährt scheint.

Wahl­sie­ger ist der­weil ein­mal mehr die Regie­rungs­par­tei VVD (22 Pro­zent), vor den Links­li­be­ra­len der Demo­kra­ten 66 (14,9), den Christ­de­mo­kra­ten (9,7), den Sozia­lis­ten (6), den Sozi­al­de­mo­kra­ten (5,7), den Grün-Lin­ken (5) und eben Bau­dets FvD. Klei­ne­re For­ma­tio­nen wie die links­li­be­ral-pan­eu­ro­päi­sche Volt, die Migran­ten­par­tei­en DENK und BIJ1 oder auch die Cal­vi­nis­ten der Chris­ten­uni­on zie­hen eben­falls in die Zwei­te Kam­mer ein. An der mini­ma­len 0,67-Hürde geschei­tert sind hin­ge­gen die liber­tä­re Klein­par­tei und eine Grup­pe von Corona-Maßnahmengegnern.

Über­haupt: Coro­na. Das The­ma war auch in den Nie­der­lan­den das The­ma der Regie­ren­den. Bau­dets rigi­der Anti-Lock­down-Kurs hat ihm offen­kun­dig nicht gescha­det, da er aus zwei Man­da­ten acht mach­te, aber ein Durch­bruch sieht anders aus. Wäh­rend­des­sen hat Wil­ders’ Mit­se­geln im Schat­ten der Regie­rungs­par­tei­en wohl sei­ner Par­tei eher gescha­det als genutzt, wenn­gleich ich der Fern­dia­gno­se zunei­ge, die Ver­lus­te nicht allein auf die­sem Feld begrün­det zu sehen. Mit JA21 gab es schlicht­weg erst­mals eine wei­te­re dezi­diert libe­ra­le Rechts­par­tei neben ihm, die zwar islam­kri­tisch agiert, aber auf Wil­ders’ »Islamfaschismus«-Show verzichtet.

Für Deutsch­land, das in vie­len zen­tra­len Aspek­ten gänz­lich anders kon­sti­tu­iert ist als sein klei­ner Nach­bar im Wes­ten, sind kaum Leh­ren aus die­sen Wah­len zu extra­hie­ren, außer einer uni­ver­sel­len: Die Zeit der aku­ten Coro­nalage ist die Zeit der Herr­schen­den; der Wäh­ler for­dert mit dem Stimm­zet­tel Sta­bi­li­tät und Kon­ti­nui­tät ein (wie in Rhein­land-Pfalz und Baden-Württemberg).

Die Fra­ge, die sich nun für die wei­te­ren Mona­te des deut­schen Super­wahl­jah­res dar­aus ergibt, ist nur: Was ist, wenn die­se aku­te Coro­na­pha­se nicht enden will?

Benedikt Kaiser

Benedikt Kaiser ist Politikwissenschaftler und arbeitet als Verlagslektor.

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Kommentare (25)

Der_Juergen

18. März 2021 21:15

Baudet hat sicher wesentlich mehr Format als Wilders mit seiner simplen "Bekämpft den Islam, denn der bedroht die Schwulen und die Juden"-Ideologie. Vor kurzem fiel Baudet dadurch positiv auf, dass er den Nürnberger Prozess kritisierte, weil dort eine retroaktive Gesetzgebung angewendet worden sei.

Nebenbei haben sowohl Wilders als auch Baudet indonesisches Blut, was man ihnen auch ansieht. (Nicht, dass das ein Minuspunkt wäre; es lässt jedoch das "Rassismus"-Geschrei gegen die beiden nur doppelt absurd erscheinen.)

 

Gotlandfahrer

18. März 2021 22:03

Zur abschließend gestellten Frage möchte ich den bisherigen Stand meiner Lebensermittlungen, in die ich dankbar auch die Beiträge von Herrn Kaiser einhefte, komprimiert zusammenfassen: Zorro buhlt nicht. Beantragen tut er schon gar nicht.

Man sieht sich.

Solution

18. März 2021 22:43

Beide sind Cuckservative. Der eine feiert seine nichteuropäischstämmigen Freunde als Original-Holländer (Baudet), der andere schielt ständig nach Israel (Wilders). Einen ethnischen Volksbegriff lehnen sie ab. Wie bei der AfD.

Laurenz

19. März 2021 06:26

Ein Vergleich mit unseren niederdeutschen Nachbarn ist schon interessant, unterscheiden Sie Sich diametral in der ökonomischen Historie von uns. (Wir Hochdeutschen mußten für unseren Unterhalt immer selbst arbeiten.) Bis heute gibt es keinen inneren Konflikt mit dem kolonialen Zeitalter & jeglicher Form "liberal" sklavischer Ausbeutung, auch wenn der Kaaskopp, wie @Der_Juergen schreibt, keine oder geringere Angst vor Identitätsverlusten hat. In der nahen Ferne ist dem Kolonialisten jede Frau recht.

Das Krisenmanagement einer Krise, die keine Krise ist, verfängt gemäß dem Artikel, im Kaaskopp-Land genauso, wie bei uns. Es erinnert mich an Konrad Lorenz, der sagte, daß nur ein sehr geringer Teil einer menschlichen Bevölkerung (2,5%) in der Lage ist, über den Tellerrand zu schauen.

Wir sind, entgegen der Meinung der Abrahamiten, doch wohl mehr Tier & weniger Mensch, als uns lieb ist.

"Was ist, wenn diese akute Coronaphase nicht enden will?"

Das ist der entscheidende Satz.

Die akute Coronaphase endet solange nicht, wie das Regime die materielle Versorgung aufrecht erhalten kann. Totalitäre Regimes brauchen, auch in Zeiten des virtuellen Zeitalters, zu viele Kontrolleure, die nichts produzieren & nur kosten. An diesen Kosten scheiterte bisher jedes Regime.

RMH

19. März 2021 08:52

 " ... als auch Baudet indonesisches Blut, was man ihnen auch ansieht."

".. feiert seine nichteuropäischstämmigen Freunde als Original-Holländer"

"In der nahen Ferne ist dem Kolonialisten jede Frau recht.

.... doch wohl mehr Tier & weniger Mensch, als uns lieb ist."

Da die Sezession bekanntermaßen die letzte amtliche Stelle der Literarturvermittlung ist, möchte ich in diesem Zusammenhang die Lektüre von Stefan Zweigs "Amok" in Erinnerung rufen.

Die Flachlanden "van Duitsen bloed" mit dem lustigen deutschen Dialekt taugen nicht als Lehrstück für die AfD. Zur Realisierung muss man in Vor-Covid-Zeiten nur einmal mit diesen Brüdern und Schwestern an einem Ski-Lift in den Alpen angestanden sein - wenn das nicht langt, dann vor Ort in einer Stadt in Gelderland darauf einen Genever, denn man nach solchen Leckereien wie Bitter Balls, Frikandel  & Co. auch "bitter" nötig hat ...

Laurenz

19. März 2021 09:21

@RMH

Man muß nicht alle über einen Kamm scheren, RMH, auch bei uns hat der gefährliche Virus der Blödheit eine riesige Mehrheit infiziert & auch wir müssen mit diesen, im Prinzip "Geisteskranken" entsprechend menschlich umgehen. Rabiate linke Lösungen, wie der "Home-Gulag", stehen uns nicht an. Insofern haben Sie Recht, wir müssen natürlich vor unserer eigenen Türe kehren.

Andererseits wissen wir auch nicht, von welch informellen Seiten Leute, wie Wilders & Baudet einem vorstellbaren Druck ausgesetzt sind & andererseits geht es auch um Mehrheiten, um die zu kämpfen ist.

Sie können das hervorragend an Frau Wagenknecht & Herrn Jebsen wahrnehmen, beides wohl deutsch-persische Mischungen, die beide aus einer Zerrissenheit ihrer Identität, Identität zu einer "No-Go-Area" machen, da ja sonst die eigene Existenz an einem bestimmten Punkt in Frage gestellt würde, nämlich bei der alles entscheidenden Frage, wer bin ich? Woher komme ich? & wohin gehe ich? Letztere Frage ist nur durch Beantwortung der 2ten Frage, zu lösen.

Phil

19. März 2021 10:11

@Der_Juergen

Nebenbei haben sowohl Wilders als auch Baudet indonesisches Blut, was man ihnen auch ansieht. (Nicht, dass das ein Minuspunkt wäre; es lässt jedoch das "Rassismus"-Geschrei gegen die beiden nur doppelt absurd erscheinen.)

Nö. Jünger meinte, dass die Fixierung auf die "Reinheit des Blutes" ein Kennzeichen der Mischlinge sei. Mir sind Beispiele dafür begegnet.

Allein der Name Forum voor Democratie weckt bei mir schon Skepsis: Was will man hinter diesem betont harmlosen Namen verstecken?

Niekisch

19. März 2021 12:09

@ Laurenz 6:26 und RMH 8:52: Es ist schön, wenn Sie weitere Herabsetzungen unserer bis 1648 zum Reich zählenden Landsleute unterlassen. Denn wir sitzen in  e i n e m  Boot, das zunehmend leck schlägt. Wenn Sie wie ich verwandtschaftliche Beziehungen in die Achterhoek hätten, dann wüssten sie, welcher Bewusstseinswandel dort eingetreten ist. Wurde ich da 1975 noch verunglimpft, so kaufen Niederländer jetzt in Elten und Umgebung Häuser, bewundern uns immer noch wegen unserer medizinischen Versorgung, wählen nicht nur viel stärker als wir "rechts", sondern haben sogar unabhängig von der Politik funktionierende Netzwerke aufgebaut, über deren genauen Inhalt ich mich hier nicht auslassen will. 

Laurenz

19. März 2021 12:53

@Niekisch @Laurenz

Unsere Niederdeutschen Landsleute, die ja zu den "Guten" gehören, benahmen sich in Ostasien, wie auch unser anderer Nachbar, der Franzmann, (von den Inselaffen ganz zu schweigen) auch nach dem II. Weltkrieg noch wie die Sau, was im Grunde das heute gültige Geschichtsbild extrem untergräbt. Natürlich gab es auch schon immer "andere" Niederländer. Im Grunde sind "wir" die Befreier Ostasiens.

Das berühmteste Beispiel einer niederländisch & niederländisch-indischen Mischung, welches hier @Der_Juergen anführt, ist Eddie van Halen. 

https://de.wikipedia.org/wiki/Eddie_Van_Halen

Mein liebstes Lied von Ihm, ist "Atomic Punk" aus dem Jahre 1977(78). 

https://youtu.be/1m-DYM7JvMA

Niekisch

19. März 2021 15:28

"benahmen sich in Ostasien"

@ Laurenz: Welch konstruktive Antwort auf meine Jetztzeitbeurteilung...Aber wenn Sie schon auf das Damals zurückgehen: Ich weiß, dass in Amsterdam Deutsche im Amsterdamer Zoo Tieren vorgeworfen und von diesen zerfleischt wurden. Es ist mir auch bekannt, wie viele Mitglieder die Mussert-Bewegung hatte.

HannesB

19. März 2021 15:50

Eine Korrektur: Die Behauptung, Baudets FvD sei eher sozialstaatlich, während die PVV neoliberal sei, trifft nicht zu. Es ist umgekehrt: Baudets FvD setzt auf die freie Martkwirtschaft, während Wilders auf soziale Marktwirtschaft und den Wohlfahrtsstaat pocht. Baudet bezeichnete Wilders gar als verkappten Sozialdemokraten.

"Auch in Wirtschaftsfragen trennten laut Baudet FvD und PVV Welten. FvD sei eine klassisch-liberale Partei, die auf freie Marktwirtschaft setzt. Wilders sei dagegen ein heimlicher Sozialdemokrat, der an staatliche Wohlfahrt glaube, so Baudet. Eine Zusammenarbeit mit der PVV schließt Baudet dennoch nicht kategorisch aus."
https://www.uni-muenster.de/NiederlandeNet/aktuelles/archiv/2019/1103-Forum-voor-Democratie.html

Der_Juergen

19. März 2021 16:16

@RMH

Ja, "Amok" von Stefan Zweig- der üherhaupt ein vorzüglicher Autor ist - "Verwirrung der Gefühle", "Magelan" und "Die Schachnovelle" zählten zu den Lieblingswerken meiner Jugend - ist höchst lesenswert.

@Phil 

Ob man bei einem Menschen mit iranischem Blut schon von einem "Mischling" reden kann, weiss ich nicht; viele Iraner gingen äusserlich mühelos als Italiener durch, aber dazu kommt natürlich der kulturelle Aspekt. Bei Wagenknecht habe ich mir die Frage nach dem gespaltenen Bewusstsein auch schon gestellt, vermutlich zu Unrecht, denn im Vergleich zum Rest des grünen Jammerhaufens ist sie ja geradezu eine glühende teutsche Nationalistin.

Ich erinnere mich, einmal von einem lateinamerikanischen Schriftsteller - sein Name ist mir entfallen - gelesen zu haben, der europäisches, afrikanisches und indianisches Blut hatte, also ein Extremfall war, und ständig darüber klagte, dass er sich innerlich völlig zerrissen fühle. Das von Ihnen skizzierte Problem existiert ganz sicher, aber es gibt auch Gegenbeispiele wie Puschkin mit seinem abessinischen Vorfahren. Einen feurigeren Patrioten als diesen genialen Dichter kann man sich schwer denken. Ob, wie der Puschkinforscher Sikorski meint, seine abnorme physische Audauer, seine rasende Eifersucht und sein ungestümes Temperament auf diesen Ahn zurückgingen, bleibe dahingestellt.

Valjean72

19. März 2021 17:11

@Niekisch:

Die von Ihnen erwähnte Geschichte mit dem Amsterdamer Zoo war mir nicht bekannt.

Aber schon allein der Umgang mit Deutschland und den Deutschen, von 1945 bis in die 1990er Jahre hinein, z.B. im Rahmen von Fussballspielen von Vereins- und Nationalmannschaften, war von Seiten der Niederländer zumeist gemein.

Aber auch das Selbstbild der liberalen Niederlande: hier die freien, liberalen, weltoffenen (!), kreativen Niederländer, dort die tumben, konservativen, obrikeitshörigen, steifen, humorlosen Deutschen etc.

Ja, die Niederländer waren ursprünglich mal Niederdeutsche aber nach der Trennung 1648 entwickelten sie sich - getragen von calvinistischer Pflicherfüllung - merheitlich zu einem Volk von erfolgreichen Krämern (ähnlich die Bundesdeutschen nach 1945) aber mit wenig seelisch-geistigem Tiefgang.

Womöglich ist mein Urteil zu harsch, ihr allzu naives Selbstbild hat die Niederländer allerdings schon längst eingeholt.

 

 

Phil

19. März 2021 17:26

Der_Juergen, ich glaube, Sie meinen Laurenz; ich habe von Wagenknecht und Jebsen nicht gesprochen, und finde den Unterschied zwischen Iranern und Europäern auch nicht so groß.

Es ist bekannt, dass intelligente Mulatten durchaus in eine Identitätskrise geraten auf Grund ihrer verschiedenen Wurzeln; Obama ist so ein Fall. Möglich, dass sie sich deshalb mit Drogen betäuben, bis ihnen die Beliebigkeit linksliberaler Ideologien als Rettung erscheint.

Niekisch

19. März 2021 19:42

@ Valjean72 17:11: Es wurden sogar gefangengenommene deutsche Soldaten in engen Straßen mit heißem Öl übergossen. Das war der Dank für das weitestgehend humane Verhalten gegenüber der niederländischen Zivilbevölkerung ( außer den Juden ). Es gibt immer solche und solche Menschen...Jedenfalls wurde mein Schwiegervater durch einen deutschen Offizier vor einem Blindgänger gewarnt, meine Schwiegermutter durch deutsche Soldaten mit Medizin und Textilien versorgt, ein Schuhmacher der Wehrmacht reparierte der Familie die Schuhe. Die Niederländer haben das Überliberale und die Provozeit hinter sich, fürchten sich heute massiv vor Überfremdung. Daneben wissen sie, dass die Niederlande wirtschaftlich von Deutschland abhängig sind. Im Notfall  können wir uns wieder mit ihnen vereinigen. Ein Gleichklang ist noch immer da...

Valjean72

19. März 2021 21:53

@Niekisch:

Heftige Dinge, die Sie da erzählen, erinnern mich an Geschichten, die mein Vater mir aus Gesprächen mit Sudetendeutschen weitergab. Wenig bis nichts ist darüber in der breiten Masse bekannt.

Die wirtschaftliche Abhängigkeit der Niederlande von der BRD wird sich womöglich bald verringern, da die deutsche Wirtschaft mE bereits seit einigen Jahren zielgerichtet gegen die Wand gefahren wird (EU-Sanktionen gegen Russland & Iran, Euro-Rettungsprogramme, Energiewende, Diesel-Gate & Elektromobilität, Bayer/Monsanto, Masseneinwanderung, Corona-Lockdown ...)

Dann wird sich zeigen, ob es noch andere Bande gibt zwischen NL & D als die rein ökonomische Verflechtung.

Aber haben auch die jüngeren Niederländer das Überliberale satt oder sind sie nicht genauso wie ihre bundesdeutschen Altersgenossen in großer Zahl hyperliberale und gender-bewegte Umwelt- u. Anti-Rassismus-Aktivisten?

Trotz allem glaube ich wie Sie, dass es nach wie vor Anknüpfungspunkte gibt, dass es weit mehr Gemeinsames als Trennendes gibt.

 

Laurenz

20. März 2021 06:51

@Niekisch

Ich frage mich gerade, wo Ihre Wahrnehmung der Gegenwart bleibt.

Sie sitzen damit in demselben Boot, wie meine europäischen Gesprächspartner auf historischen-, meist Schlachtschiff-Kanälen auf YouTube, deren Boot ich regelmäßig anbohre.

Solange die ehemaligen Alliierten den Sieg über das III. Reich am D-Day feiern & wir bis 2030 dafür offiziell Reparationen zahlen, ist diese Vergangenheit Teil unserer Gegenwart. Und natürlich erst recht, alles, was danach geschah, vor allem dann, wenn man im moralischen Modus verbleibt.

Muß mich schon sehr über Ihr mangelndes Geschichts-Bewußtsein wundern, Niekisch.

Niekisch

20. März 2021 11:53

"Ich frage mich gerade, wo Ihre Wahrnehmung der Gegenwart bleibt.....Muß mich schon sehr über Ihr mangelndes Geschichts-Bewußtsein wundern, Niekisch."

@ Laurenz 6:51: Es sei Ihnen unbenommen. Dennoch: woran genau machen Sie beides fest? Und schweifen Sie bitte nicht ab...

Laurenz

20. März 2021 12:45

@Niekisch @Laurenz

"Welch konstruktive Antwort auf meine Jetztzeitbeurteilung"

 

Niekisch

20. März 2021 14:45

@ Laurenz 12:45: Wer meine Beiträge v. 19.3. 12:09 und 19:42 liest, der sieht, dass sie Vergangenheits- und Gegenwartselemente enthalten. Ich weiß nicht, was Sie eigentlich wollen. Was stört Sie daran? Was ist aus Ihrer Sicht falsch? Wieso fehlt mir Geschichtsbewußtsein? ...Wenn Sie nicht antworten können oder wollen, so ist es mir auch recht; es gibt hier diskursbereite Kollegen...

Laurenz

20. März 2021 16:12

@Niekisch @Laurenz

Ich ging davon aus, daß Sie Ihrer legitimen Ironie freien Lauf ließen. Und im Gegensatz zum Erlöser habe ich auch keine Problem damit, wenn wir hier mit virtuellen Steinen schmeißen.

https://youtu.be/2haQJ-dfNFE

Die deutsche Synchronisation ist besser als das englische Original. 1979 waren wir einfach noch auf qualitativ höheren Niveau als der Rest des Planeten. Paßt auch gut zum JS-Artikel und EKs "Gewalt durch Frauen".

RWDS

21. März 2021 11:36

Die Vorstellung von 17 Parteien im Bundestag ist zwar ganz witzig. Wenn man sich dann aber vor Augen führt, dass mit Steuergeldern solche Spinner wie BIJ1 finanziert werden, wird einem ganz anders.

Lotta Vorbeck

21. März 2021 12:35

@RWDS - 21. März 2021 - 11:36 AM

"Wenn man sich dann aber vor Augen führt, dass mit Steuergeldern solche Spinner wie BIJ1 finanziert werden, wird einem ganz anders."

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Wie finanzieren sich diese Spinner denn jetzt?

Imagine

21. März 2021 12:36

Bei kritischer Betrachtung – und das zeigen auch die Parlamentswahlen in den Niederlanden – wird man feststellen:

Parteipolitik im Empire – ob rechts oder links – ist systemkonform, d.h. stellt die herrschende wirtschaftliche und politische Struktur als „westliche Staatengemeinschaft“ aka US-NATU-Imperium nicht in Frage.

Alle parlamentarisch etablierten Parteien – ob rechts oder links - sind transatlantisch ausgerichtet und sehen Russland und China als feindliche Mächte.

Die Parteien sind mafiaähnliche Organisationen, deren Hauptziel es ist, „den Staat zur Beute zumachen“ und ihren Funktionären hochdotierte Jobs zu verschaffen.

Den  Führern dieser Parteien geht es vor allem darum, selbst möglichst weit „nach oben“ zu kommen.

Langfristige Ziele der Neugestaltung der Gesellschaft , so wie diese früher sozialistische, was früher kommunistische und nationalsozialistische Parteien kennzeichnete, haben die heutigen Systemparteien nicht mehr.

Es sind alles liberale Parteien, die sich nur in Nuancen unterscheiden.

Ihre Hauptfunktion  besteht darin, in der Parteienkonkurrenz möglichst viele Stimmen zu requirieren, um so an Jobs und Staatsgelder zu kommen.

So sind auch die Gemeinsamkeiten zwischen den niederländischer Parteien groß und die Unterschiede gering. Die Präferenzen der Wähler wechseln wie die Moden, sehr häufig orientiert an der Person des Parteiführers.

Laurenz

21. März 2021 16:18

@Imagine

"Es sind alles liberale Parteien, die sich nur in Nuancen unterscheiden."

Was schlagen Sie vor, um das zu ändern?

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