25. März 2021

Denaturierung

Heino Bosselmann / 76 Kommentare

Gefangen in ihrem Inzidenz-Starrsinn versuchen die Exekutiven über Kungelrunden neuerlich Shutdown-Maßnahmen einzuleiten.

Heino Bosselmann

Heino Bosselmann studierte in Leipzig Deutsch, Geschichte und Philosophie für das Lehramt an Gymnasien.

  • Sezession

Kraft Aktionismus legitimieren sie so performativ ihre Überzeugungen, insoweit es sich nicht bereits um reinen Herrschaftszynismus handeln mag. Wer in die eigenen Konstruktionen verrannt ist, muß die Grusel-Narrative weiterspinnen. Die weitgehend gleichgeschalteten Legislativen werden die Blockaden befürworten.

Courage wie jene des CDU-Abgeordneten Albert Weiler ist zunächst die Ausnahme, geduckte Anpassung die Regel. Dennoch regt sich Protest. Findet er erst seine Symbole, wird daraus Dynamik. Markus Gabriel titelte in der "Neuen Zürcher Zeitung": "Freiheit ist die Lösung, nicht das Problem", Pflichtlektüre für alle, die nicht nur appellieren, sondern kritisch nachdenken möchten.

Eher früher als später dürfte jene politische Kraft Erfolg haben, die sich mit dem Mut zu Risiko und Verlust, aber letztlich zugunsten des Lebens gegen obrigkeitsstaatliche Maßnahmen stemmt, vital widerständig, phantasievoll und so konsequent wie möglich. Einwände von Medizinern, so kompetent wie engagiert, gibt es mittlerweile da und dort. Sie bieten ausreichend Argumentationsgrundlage.

Parlamentarisch obliegt der AfD eine enorme Verantwortung. Sie allein vermag in den Legislativen Widerstand zu leisten, wenn sie sich nicht weiter in vorsichtige Differenzierungen und taktische Abwägungen verzettelt. Während die Regierung bisher zwar zweifelhaft, aber immerhin rational handelte, hat sie mit ihrer schlechten Improvisation in der Nacht vom Montag auf den Dienstag einen entscheidenden Fehler und sich selbst angreifbar gemacht.

Die Leute bekamen mit, daß mit der unverhältnismäßigen Ostern-Blockade etwas schlecht Zurechtgeschustertes durchbefohlen wurde, nur um zu zeigen: Seht, wir sind noch handlungsfähig! Aber der Berliner Hofstaat verliert die Initiative an die Straße. Es stört die zu recht Frustrierten zudem, daß da welche über sie entscheiden, die das anderen zugemutete Risiko selbst überhaupt nicht tragen müssen, weil sie mit fetten Gehältern und Diäten abgesichert sind. Und plötzlich sieht die Regierung der selbsterklärt "Anständigen" ebenso dekadent aus wie das Ancien Regime.

Die sogenannte Corona-Krise beschädigt direkt Leben und Psyche der Menschen. Allerdings geschieht das weniger durch das Virus als durch die in ihrer Fixation auf den Erreger verrannte Politik. Die Zwangsmaßnahmen selbst, vermeintlich zu ihrem Schutz ergriffen, treffen die Menschen im Natürlichsten, ganz unabhängig davon, ob sie hygienemedizinisch hilfreich sein mögen.

Es sind zwei Bereiche, in denen Leben, Fühlen und Handeln unweigerlich Schaden nehmen – beim eigenen Atmen und im gegenseitigen Begegnen, also im allergrundlegendsten Dasein. Niemand hätte sich vorm März 2020 je vorstellen können, daß eine Regierung darauf überhaupt zuzugreifen wagt. Und daß es am schlimmsten die Kinder trifft, bringt die Eltern in Harnisch.

Mit dem Ein- und Ausatmen befinden wir uns im Austausch mit der Welt. Der Atem begleitet das ganze Leben. Wenn schon immerfort von „Teilhabe“ die Rede ist, so erscheint das Atmen überhaupt als die Voraussetzung unserer lebendigen Teilhabe an der Welt. Es gibt nichts Notwendigeres, Tieferes und „Intimeres“ zwischen unserem Inneren und dem großen Außen.

Für Hartmut Rosa, Professor in Jena, der neben dem Begriff der Unverfügbarkeit maßgeblich jenen der Resonanz in die Gegenwartssoziologie einbrachte, ist offensichtlich,

daß das Atmen als der basalste Akt des Lebens und der elementarste Prozeß des Stoffwechsels zwischen Subjekt und Welt von fundamentalster Bedeutung für die Weltbeziehung des Menschen, für die Art seines In-die-Welt-Gestelltseins ist. (…) Die Gewißheit und der Rhythmus des Atmens sind Bestandteile jenes Bereichs der ontologischen Sicherheit, der den in der Regel unhintergehbaren Hintergrund unserer Weltbeziehung bildet.

Unhintergehbar? – Schon vor der sogenannten Corona-Krise erkannten oder erfühlten immer mehr Menschen, daß die fortschreitende Anpassung unseres Daseins an die Bedürfnisse zunächst der Maschinen und dann an die Algorithmen von Big Data zwar im Sinne der Rationalisierung die ökonomische Effizienz erhöhen mag, aber die natürliche Synchronisierung des Lebens mit der Welt unnatürlich beschädigt.

Die Menschen, gerade die sogenannten Leistungsträger, geraten aus dem Gleichgewicht; sie erkranken. Mit der „pandemiebedingt“ angstvoll flachen Atmung im Sinne einer Atemvermeidung aus hygienischen Gründen – etwa in der Enge und Menge – und der direkten Atemreduzierung durch die Corona-Maskenpflicht ist physisches und seelisches Dasein im Kern getroffen. Wir bekommen nicht nur weniger und schlechtere Luft, wir reduzieren unweigerlich unsere innerste Lebendigkeit, wenn wir das Atmen abflachen oder überhaupt an Freiatmung gehindert werden.

Klar, bei passablen Fitneßwerten kommen wir mit dem „Atemschutz“ flott durch die Fußgängerzone der Innenstadt, aber dennoch ist uns die aufgenötigte Masken-Atemerschwernis unangenehm; der Körper, die Sinne, die Emotionen signalisieren mindestens halbklar bewußt die Atemhemmung, gegen die das Leben selbst revoltiert, während wir es herunterzuregieren versuchen, so wie wir selbst von all den Erlassen und Vorschriften herunterregiert werden. Atmen ist Leben. Das gilt nicht nur auf der Intensivstation, sondern immer und überall.

Vom natürlichen Aspekt zu einem damit zusammenhängenden sozialen und kulturellen: Alles Natürliche bedarf der Nähe, der Wärme des Miteinanders und des unmittelbaren Austausches. Was Leben hervorbringt und erhält, das verbindet und hüllt ein, eng und warm: Ernährung, Liebe und Sexualität, auch gegenseitiger Trost, Ermutigung und tätige Hilfe. Leben berührt sich, daher fassen wir uns in intimen Momenten nun mal an, umarmen uns, stützen, halten und streicheln uns. Solche Akte vereinen uns intensiver als alles andere. Wir haben sie als soziale Wesen offenbar nötig; sie sind lebensnotwendig.

Kultur und Gesellschaft hingegen beruhen in ihren institutionalisierten Formen und Ritualen notwendigerweise auf der Auflösung natürlicher Unmittelbarkeit zugunsten einer erforderten sublimen Distanzierung, so wie sie insbesondere Helmuth Plessner als ein „Nimbussystem der Distanziertheit“ beschreibt. Von der Intimität zur Distanz, das ist nach seiner Darstellung das Grunderfordernis der Kultur, selbst wenn sich in der dazu erforderten Rationalität die Gefühligkeit zwischen den Menschen abkühlt.

Politik etwa ermöglicht nüchtern-abgeklärte Sachlichkeit, „weil Individuen nicht überall durch Liebe und Überzeugung verbunden sind, denn ihrer sind zu viele …“ Vielmehr geht es um die Sicherung der eigenen, der individuellen Dignität, gewissermaßen vorm Anspruch des „Man“, wie Heidegger es im § 27 seines Hauptwerks zu fassen versuchte, allerdings viel ungenauer, als es Plessner gelingt. Nur in der Privatexistenz, in der gesicherten Intimsphäre schaffen wir – uns selbst.

Plessner spricht angesichts des „Doppelgängertums des privaten und öffentlichen Menschen“ von der „Sehnsucht nach Masken, hinter denen die Unmittelbarkeit verschwindet.“ Er kann dabei selbstverständlich nicht an die 2020 ff. durchbefohlenen medizinischen oder FFP2-Masken gedacht haben, aber damit sind wir beim Thema:

Wo wir mit unseren Masken-Einheitsgesichtern zum einen rigoros am Atmen, zum anderen an der Nähe der Begegnung behindert werden, sind wir am Allermenschlichsten, am Allernatürlichsten gehindert, was immer das Erfordernis dafür sein mag und ob es nun gut oder schlecht, angemessen oder unangemessen ist. Daß wir davon tiefer und langfristiger als von anderen Maßnahmen beschädigt werden, ist ein so einfacher wie dramatischer Fakt. Wir erleiden veritable Traumatisierungen, die Folgen haben werden.

Schon die nächsten Tage können entscheidend sein, insofern die Regierung die mystifizierte Inzidenzzahl 100 überschritten sieht und in ihrem exekutiven Rausch den Lockdown verlängern wird, die Menschen dies aber nicht mehr geschehen lassen und sich ihre Freiheitswege suchen. Dies um so mehr, da sie wegen einiger huldvoll gewährter Lockerungen gerade Hoffnungen schöpften und weil der Frühling beginnt. Sie werden sich nicht mehr zurück in die kollektive Quarantäne treiben lassen.

Nie hatten Menschen physisch und psychisch außerhalb von Kriegen und extremen Elendsphasen solche Einschränkungen des Atmens und Begegnens zu ertragen. Irgendwann wird es dagegen unweigerlich Abwehr und Widerstand geben, die durchaus revolutionär und von grundstürzender Kraft sein könnten. Man denke dabei nicht nur romantisch an eine Befreiung, sondern vor allem an die Risiken tiefgreifender Turbulenzen. Wie dem auch sei: Andauernde Unnatürlichkeit in so wesentlichen Lebensbedürfnissen werden nicht einfach über Monate und Jahre ausgehalten.

Peinlicherweise bemerke ich an mir selbst, daß ich bei engen Begegnungen auf der Straße oder in Räumen nicht nur auf Abstand gehe, um den Entgegenkommenden „Sicherheit“ zu geben, sondern daß ich mir außerdem ein reflexartiges flaches Ausatmen angewöhnt habe. Ich erzeuge also eine Art Gegenstrom, während ich am anderen vorübergehe. Offenbar möchte ich so verhindern, während der Passage seine Keime aufzunehmen, atme aber meine aus. Ich vermeide nicht nur vorschriftsgemäß jede Berührung, so wie es von der Hygiene-Diktatur verlangt wird, ich atme, von der Gesundheitspropaganda indoktriniert, sogar gegen den anderen an. Wie pervers!

Solche Denaturierung scheint zur alltagskulturellen Selbstverständlichkeit zu werden, mit der wir uns gesund erhalten sollen, während wir gerade davon unweigerlich krank werden müssen – im kulturellen, also zwischenmenschlichen Sinne sowieso, aber vermutlich ebenso seelisch oder gar körperlich. Maskiert tauchen wir durch eine uns früher grundvertraute Welt, die nun fremd und bedrohlich erscheint. Wir sind Teil einer unheimlichen Geschichte geworden, die wie von Kafka ersonnen scheint.

Ein extremerer Wandel als jener des letzten Jahres ist nicht vorstellbar. Er kann auch nicht durch Impfungen zurückgenommen werden. Wir haben einerseits uns verloren und sind anderseits den Nächsten und der Welt entrückt, während wir die Luft, unser Lebenselixier, durch einen feuchten und von uns selbst verkeimten Stoffetzen einziehen müssen.

Nichts trug uns früher so selbstverständlich durch das Leben wie das Schwingen unserer Lungenflügel. Diese Grundgewißheit ist zunächst dahin. Höchste Zeit, frei zu atmen, den Brustkorb zu weiten und die Kraft einzusetzen, nicht weiter gegängelt, erstickt und einander noch weiter fremd zu werden.

Wir hofften bisher umsonst auf eine Wende der politischen Kultur. Es fehlte die Polarisierung, die für jene Spannung sorgt, aus deren potentieller Energie heraus Bewegung erfolgt. Diese Polarisierung gibt es jetzt. Ganz augenfällig. Nur anders verursacht als erwartet. Und gefährlich. Entzündlicher als die "Pandemie".


Heino Bosselmann

Heino Bosselmann studierte in Leipzig Deutsch, Geschichte und Philosophie für das Lehramt an Gymnasien.

  • Sezession

Kommentare (76)

Laurenz

25. März 2021 14:17

Das ist so ziemlich der herzlichste - und menschenfreundlichste Artikel, den ich je gelesen habe.

Alter weiser Mann

25. März 2021 15:09

"Eher früher als später dürfte jene politische Kraft Erfolg haben, die sich mit dem Mut zu Risiko und Verlust, aber letztlich zugunsten des Lebens gegen obrigkeitsstaatliche Maßnahmen stemmt, vital widerständig, phantasievoll und so konsequent wie möglich."

Meine Prognose: Wenn die Intensivstationen voll laufen, wird es Ausgangssperren geben. Kein zivilisiertes Land hat das Vollaufen bisher zugelassen.

Dagegen kommt man nur mit einem kräftigen viva la muerte! an. Für das Leben, und wenn es den Tod bringt. Wer hat den Mut? Niemand! Die Rechte ist nicht mehr, was sie mal war. Mit Verschwörungsthorien und Abstreitereien werden zwar der Ärger der Leute abgeholt, wenn es Ernst wird, dann schwenken die aber wieder auf die postheroische Regierungslinie. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.

Laurenz

25. März 2021 15:19

 

@Alter weiser Mann

"Wenn die Intensivstationen voll laufen, wird es Ausgangssperren geben."

Die Intensivstationen laufen aber nicht voll, im Gegenteil, historischer Tiefststand.

https://www.nachdenkseiten.de/?p=70975

Maiordomus

25. März 2021 15:28

@Bosselmann. Hartmut Rosa. Den hatte ich aus Generationengründen lange nicht in der Perspektive. Aber ein Student, der schon fast mein Enkel sein könnte, machte mich vor 14 Tagen im Rahmen einer elektronischen Lektion auf ihn aufmerksam. Sonst hätte ich durch sie erstmals von diesem Denker gehört. Anstelle von Resignieren lohnt es sich fürwahr, die Neugierde nicht preiszugeben! 

Alter weiser Mann

25. März 2021 15:57

@ Laurenz

In dem Artikel geht es um Krankenhausbetten überhaupt, die sind natürlich gesunken, weil viele Angst haben, ins Krankenhaus zu gehen ...

Skeptiker

25. März 2021 16:05

@Laurenz

@Alter weiser Mann

Es müssen keine dubiosen Internetquellen sein, sondern auch in diesem Forum gibt es Menschen, die haben einfach Augen und sehen tagtäglich die Situation mit ihren eigenen Augen. In meiner Klinik liegen keine von der Regierung beauftragten Schauspieler, keine Puppen, sondern reale Menschen, die um ihr Leben kämpfen auf der Station und in den Betten. Es ist verächtlich, wie hier von einigen mit der Menschenwürde umgegangen wird. Höheren Sie endlich auf, diesen Blödsinn hier zu verbreiten? Bei all den Schlaubergern, die auf verschiedenen Kanälen Unfug verbreiten, kann man deren Motivation aufschlüsseln und letztendlich auch fast jeden Punkt widerlegen. Bei der Bekämpfung der Pandemie werden viele Fehler gemacht. Sie einfach zu leugnen, ist erbärmlich!

Der erste Redner der AfD beklagt im Bundestag, dass sich vor allem Migranten infizieren. Ja, womit denn? Ich denke, es gibt keine Pandemie. Alles Widersprüche - und daher wenden sich immer mehr einstige Unterstützer mit Schaudern ab! 

Wahrheitssucher

25. März 2021 16:07

Herr Bosselmann,

Zustimmung zu dem und Bewunderung für das, was und wie Sie schreiben!

Wie immer...

Gustav

25. März 2021 17:58

@ Skeptiker

Die Pandemie kennt seit Beginn eine unermessliche Anzahl von Opfern der Maßnahmenpolitik — schon jetzt sind die Folgen für den Mittelstand desaströs — aber auch Profiteure. Die Pandemie ist für manche eine Katastrophe, für andere schlicht ein Katalysator für den Wandel. Sie ist zudem eine Gemengelage an Interessen, ein Anreizsystem zur Machtverteilung sowie die Gelegenheit, eine neue informelle Ebene globaler Entscheidungsfindung in den Händen weniger zu zementieren, deren Vertreter weder gewählt, transparent, ja nicht mal medial nennenswert behelligt, und niemandem rechenschaftspflichtig sind.

Und sie verteidigen diese Ungeheuerlichkeit mit Märchen aus dem eingebildeten Krankenhaus. Da mag ich dann die Wiener: Gehn`s schei..en!

Skeptiker

25. März 2021 18:28

@Gustav

Man kann die Maßnahmen für falsch und nicht zielführend halten und wie Sie die Folgen derer und auch ihre Kompensation als unzureichend scharf kritisieren. Das halte ich für völlig richtig. Aber eine Ignoranz des Problems verhindert auch nur in Ansätzen eine sachlich-fundierte Diskussion, und das halte ich für eine törichte Haltung. Wann waren Sie das letzte Mal in einem Krankenhaus, wann haben Sie direkt  mit aktiv tätigen medizinischem Fachpersonal gesprochen? Ich vertraue niemandem, dessen Kenntniserwerb allein auf einer Internetrecherche beruht. Die Lügen-Propaganda des Internets ist ein noch größeres Problem! Etwa 40 % der Falschmeldungen zu Corona sind Bots von chinesischen Servern. Sprechen Sie mit Menschen, die direkt vor Ort tätig sind. Wie soll jede Schwester, jeder Pfleger, jeder Arzt manipuliert werden? Abweichende Auffassungen von Minderheiten sind ganz normal ... Bhakti hat nie ein Corona-Virus unter dem Mikroskop gesehen! Wo auch? Alles bloße Theorie!

Aber ENDE: Das Problem liegt auf anderer Ebene, jeglicher Versuch der Überzeugung verläuft da ins Leere, wo Scheuklappen immer tiefer gezogen werden, weil Rechthaberei der eigentliche Antrieb ist!

Laurenz

25. März 2021 18:46

@Alter brauner Mann @Laurenz

"die sind natürlich gesunken, weil viele Angst haben, ins Krankenhaus zu gehen ..."

Mag sein, daß dem so ist. 

Aber woher wollen Sie das wissen?

Also nennen Sie mir bitte die Quelle, aus der Sie Ihre Weisheit schöpfen?

Lotta Vorbeck

25. März 2021 19:24

@Gustav - 25. März 2021 - 05:58 PM

Der @Skeptiker aus der Schwarzwaldklinik am 21. März 2021, hier auf SiN:

"Unabhängig zu den unterschiedlichen Auffassungen zu der "Corona-Problematik" (zu der ich mich hier nicht mehr äußern werde!) ..."

Gracchus

25. März 2021 20:15

@Skeptiker: Ernst gemeinte Frage: Wie wird Covid 19 denn in der Klinik diagnostiziert? Wenn man davon ausgeht dass der PCR-Test das nicht leistet? Kann denn ausgeschlossen werden, dass die Symptome durch andere Viren hervorgerufen werden? 

Alter weiser Mann

25. März 2021 20:26

@ Laurenz

Eigene Erfahrung. Ich habe im Krankenhaus auf normalen Stationen mit Ärzten und Pflegern gesprochen. Die haben aktuell ein entspannteres Leben als sonst.

Waldgaenger aus Schwaben

25. März 2021 20:48

@Bosselmann

Mit geht es auch so wie Ihnen und ich kämpfe bewusst dagegen an. Tief und entspannt durchatmen, gerade dann, wenn ich den Atem anhalten will, den Leberkässemmel, in der Metzgerei im Vorbeigehen gekauft, auf der Straße im Weitergehen verzehren, ohne die Hände vorher zu waschen. Habe früher auch so gemacht.

"Dreck macht Speck", gab ich immer den Kindern eine altväterliche Lebensweisheit mit. Ein trainiertes Immunsystem beugt auszehrenden Krankheiten vor. 

Vor einem Jahr hätte ich nie geglaubt, dass wir heute immer noch in der gleichen Lage sind. Noch drei ,vier Jahre Lockdown und wir sind eine Nation von seelischen und körperlichen Krüppeln. Und wenn wir die da oben gewähren lassen, endet der Lockdown nie, befürchte ich.

@Skeptiker

Sie haben recht, die Pandemie ist gefährlich, und die Politik hat Fehler gemacht, in Deutschland mehr als in vergleichbaren Ländern. Und zu einer Fehlerkultur gehörte es, die Ursachen der gemachten Fehler zu benennen, und damit bin ich bei den 80-90% Migranten mit Covid-19 auf den Intensivstationen. Wenn das so ist, darf es nicht aus ideologischen Gründen verschwiegen werden (keine Wasser auf die falschen Mühlen). Sondern die Politik muss die Tatsache klar benennen und vorurteilsfrei die Ursachen suchen. Weder sind die Migranten daran völlig unschuldig und nur "das System ist schuld", noch helfen billige Ausländer-raus-Parolen.

RMH

25. März 2021 21:37

Man kann doch relativ klar festhalten, dass die AfD in ihrer überwiegenden Mehrheit gewiss nicht zu den Corona-Leugnern gehört. Sie ist mit ihrer freiheitlichen Grundausrichtung aber klar Lockdown- kritischer, als eine vermeintlich liberale FDP, konnte aber, im Gegensatz zur FDP, bei den vergangenen 2 Landtagswahlen nichts daraus machen.

Im Übrigen gehen mir die Covid-Truther so langsam aber sicher auf den ...

Sie mögen die Helden in Internetforen sein, die Masse der Menschen glauben nicht an diese ihre Wahrheit und das sollte man im Bereich des Politischen dann auch einfach mal hinnehmen. Wie sagte die Kanzlerin kürzlich? Beim Kopf durch die Wand, gewinnt immer die Wand ... (da hat sie ausnahmsweise mal recht).

Für die anstehenden Wahlen ist daher Lockdown Kritik angesagt, aber eine Leugnung des Syndroms, welches landläufig "Corona" genannt wird, nicht.

Auf Sehrohrtiefe

25. März 2021 21:40

Ein herausragender Beitrag, und die Überschrift trifft den Sachverhalt perfekt.

Nichts ist schlimmer, als die eigene Existenz Technokraten (bald: Maschinen) anzuvertrauen und die falsche Zielvorgabe zu machen, entweder bewußt oder aus Mangel an Courage. Ist die Zielvorgabe dann "so lange wie möglich leben", werden die Menschen voneinander isoliert, weggesperrt, mit stest der gleichen "Nähr"lösung versorgt und auf diese naturwidrige Weise tatsächlich im Durchschnitt älter als naturgemäß lebende Menschen - die halt manchmal früher sterben, weil ein normales Leben Risiken beinhaltet, ohne die es aber nicht lebenswert ist.

Ich selber merke in meinen Kreisen stets an, daß es nicht mein Ziel ist, so alt wie möglich zu werden (und Lebensrisiken hatten mich manches Mal in ihrem Griff; ich weiß, wovon ich spreche), und dann werde ich ausnahmslos für dumm, geistig verwirrt oder beides gehalten. Gleichzeitig bin ich der glücklichste, aktivste und erfüllteste Mensch weit und breit, weil ich die Gesetze der Natur kenne und akzeptiere. Das ist es auch, was aus mir einen standfesten Konservativen macht: Werte in Einklang mit der Natur anstatt Illusionismus, Öko-Faschismus oder Duckmäusertum.

tearjerker

25. März 2021 22:00

@Waldgänger: „die Pandemie ist gefährlich“. Nein.

@Skeptiker: Der medizinisch-industrielle Komplex tötet Leute am Fliessband und tut alles um sie bis zur letzten Bettpfanne abrechnen zu können. Bewahren Sie sich noch einige der ganz grossen Worte für später auf. Sie werden sie brauchen.

Skeptiker

25. März 2021 22:07

@Gracchus

U.a. aufgrund der eindeutigen Symptome, die auch ohne PCR-Test eine völlig eindeutige Diagnose z.B. auch durch MRT, welche z.B. neurologische Befunde bestätigen.

@Gracchus

Ja, da haben Sie Recht! So sehr ich den Fallada Abend genossen habe, so unerträglich empfinde ich die Corona-Märchenstunde einiger. Ich finde, dass es eben eine rechte und anständige Haltung ist dagegen anzugehen, wenn Unsinn verbreitet wird. Was immer den ein oder anderen dazu antreibt ... 

@Laurenz

Ich bestreite schlichtweg, dass Sie jemals mit medizinischem Personal einer Covid-Station gesprochen haben. Natürlich haben Ärzte/Pflegepersonal in anderen Bereichen zum Teil weniger zu tun, weil die Bereiche runtergefahren werden, vermeidbare/planbare Krankenhausaufenthalte eingedämmt werden. Nicht jeder kann auf einer Intensivstation arbeiten. Es sind Banalitäten, die Sie hier von sich geben!

Ende. Es ist ohbehin sinnlos! Helfen Sie mit die Pandemie einzudämmen. Das ist eine aufrechte Haltung!

Alter weiser Mann

25. März 2021 22:19

@ Waldgänger aus Schwaben

So sehe ich das auch. Die Regierung hat komplett versagt und die Leute mürbe gemacht. 6 Monate ohne Spaß am Leben, Kindern in Isolation etc.

In meinen Augen sind es die folgenden Fehler:

Im Frühjahr 2020 war die Inzidenz auf 4. Es starben täglich ca. 5 -10 Menschen. Mit wenigen, konsequent überwachten Maßnahmen hätte das halten und bis heute ein weitgehend normales Leben führen können. Aber es wurde geschlurt.

Im Oktober 2020 hat man den konsequenten Lockdown verschlafen. Vorbild England: in 4 Wochen von 60.000 auf 5.000 Fälle (die lachen heute über uns).

Stattdessen seit Anfang November 2020 ein milder Lockdown, der ewig laufen muss (bis alle geimpft sind). Schlimmer geht es nicht.

Wenn die AfD das von Beginn an thematisiert hätte, läge sie heute bei 30%. Die Mehrheit der Deutschen halten Corona dann doch für eine Krankheit, die sie lieber nicht kriegen wollen.

Laurenz

25. März 2021 22:59

 

@Waldgaenger aus Schwaben @Skeptiker

"die Pandemie ist gefährlich"

Woher haben Sie Ihr Wissen?

Auch der Teufel soll gefährlich sein. Aber wir können hier doch keine Debatte auf Ihren Glauben gründen.

 

Lotta Vorbeck

25. März 2021 23:06

Drei Wochen nach Totalöffnung in Texas: Sinkende Fallzahlen, kaum Klinikauslastung    

In Texas ist seit Anfang März ALLES offen – die sogenannte Pandemie ist dort praktisch vorbei. Keine Schließungen, keine Kontaktbeschränkungen – und nicht einmal die Maskenpflicht gibt es mehr. 

In deutschen Medien findet man darüber praktisch KEIN Wort, hier hört man lieber auf Panik-Soziopathen wie Karl Lauterbach und lockdownaffine Experten, und lässt sich mit Schockbildern aus Brasilien verschüchtern. 

Die Manipulation der Öffentlichkeit läuft im bald sechsten Lockdown-Monat weiter reibungslos.  

Quelle 

heinrichbrueck

26. März 2021 00:16

https://www.bitchute.com/video/IuF7Ldhmb8GZ/ Was ist daran dubios?

Eine Psy-Op.

Auch das Virus macht Fehler. Es mutiert. Und diese internationale Fehlerkultur des Virus, darüber gibt die korrekte Lagebeurteilung Auskunft.

Lotta Vorbeck

26. März 2021 00:21

Dr. Christoph Berndt

39. Sitzung des Landtages Brandenburg

Es ist wie in "Des Kaisers neue Kleider". Jeder kann es sehen. Doch die Regierungen im Bund und den Ländern halten weiter an ihrer falschen Corona-Politik fest. Genauso chaotisch, genauso planlos wie vor 12 Monaten. Von Skandal zu Skandal. Schluß damit!

Fredy

26. März 2021 01:26

Bin kein Querdenker. Aber wer von der Pandemie spricht, hat schon den ersten Stich vergeben und sein Blatt überreizt.

RMH

26. März 2021 07:08

@Lotta,

don´t mess with Texas ... gilt wohl auch für Viren.

Laurenz

26. März 2021 08:06

@Skeptiker @Laurenz

"bestreite schlichtweg, dass Sie jemals mit medizinischem Personal einer Covid-Station gesprochen haben."

Warum sollte ich das auch tun? Das ist genauso, wie mit Mitarbeitern des VS über den VS zu sprechen. Der am meisten interessante Gesprächspartner in einem Krankenhaus ist der kaufmännischer Leiter desselben. Sie, Skeptiker, behaupten hier permanent Unwahrheiten, ohne jemals nachvollziehbare Fakten auf den Tisch zu legen. Die Wahrheit ist, die Belastung der Intensivstationen ist nicht höher als bei einer ausgedehnten Grippewelle. Nur hat das bisher keinen Bundes-Gesundheitsminister interessiert. Auch die miserable Handhabung von Krankhaus-Keimen steht nach wie vor auf keiner Prio-Liste. Hier könnten wir locker 13.000 von 15.000 Toten im Jahr einsparen. Interessiert aber niemanden, auch Sie nicht. Von daher weniger labern, mehr Fakten, wie hier....

https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.krankenhausinfektionen-in-deutschland-bis-zu-20-000-todesfaelle-durch-krankenhauskeime.472413c0-214a-47fa-9c22-4e212d87189e.html#:~:text=Krankenhausinfektionen%20in%20Deutschland%20Bis%20zu%2020%20000%20Todesf%C3%A4lle%20durch%20Krankenhauskeime&text=Experten%20sch%C3%A4tzen%2C%20dass%20bis%20zu,des%20Robert%2DKoch%2DInstituts.

Eo

26. März 2021 11:03

In der Einschätzung
des eigentlichen Problems, eben der fatalen Verbindung von (linker) Ideologie, Technologie und Finanzmacht, kann ich Sehrohr nur beipflichten und das Gemeinte mit einem Jünger-Zitat unterfüttern.

Die grauenvollste Aussicht
ist die der Technokratie -- einer kontrollierenden Herrschaft, die durch verstümmelte und verstümmelnde Geister ausgeübt wird.

 

Lotta Vorbeck

26. März 2021 11:19

Benötigt zufällig jemand ein Beatmungsgerät, Baujahr 2020? 
Das Startgebot liegt bei 5.400 EUR, anstatt bei 24.000 EUR Listenpreis.
Oder ein Krankenhausbett? Oder OP-Zubehör? 
Für sein Home-Lazarett, während die tödlichste Seuche seit der schwarzen Pest wütet?

P.S.: Es ist gaaaanz normal, daß während einer furchterregenden, tödlichen Pandemie Krankenhäuser geschlossen werden. 

Großes Merkel Ehrenwort!

 

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Herr von Suenden

26. März 2021 11:54

@ Alter weiser Mann

"Ich habe im Krankenhaus auf normalen Stationen mit Ärzten und Pflegern gesprochen…“

Danke, dass Sie es erwähnen. Als examinierte Pflegefachkraft in einem mittelstädtischen Krankenhaus darf ich anmerken, dass 2020 tatsächlich kein arbeitsintensives Jahr war. Was habe ich im Rahmen einer Pandemie gesehen? NICHTS. Selbst auf der Isolierstation, auf der ich hin und wieder in einem lächerlichen "Imkeranzug" vor den Patienten stand, konnte ich genau WAS erkennen? NICHTS. Nichts, was ich all die Jahre zuvor im Rahmen meiner Berufstätigkeit nicht auch schon gesehen habe: Saisonale Atemwegserkrankungen und Viruspneumonien, die bei hochbetagten Menschen mitunter letal enden können. Was nehme ich stattdessen seit nun zwölf Monaten wahr? Patienten, die im Krankenhaus keine Gesichter mehr sehen, die keine Angehörigen mehr empfangen dürfen, die als positiv Getestete nicht einmal einen Menschen in dieser absurden Hygieneuniform erkennen können. Was stelle ich fest? Die Impfbereitschaft unter den Kollegen ist erschreckend hoch. In zahlreichen Gesprächen mit den Impfwilligen erfahre ich genau welche wohlüberlegten, medizinisch begründeten Entscheidungen dafür? Keine. Eher höre ich den Wunsch heraus, sich durch die Injektion in ihr altes Leben zurückspritzen und die "Pandemie" in Luft auflösen zu lassen.

Ach ja, selbst wurde ich mehrmals hintereinander positiv getestet und wochenlang in Quarantäne geschoben. Hatte 3 Tage lang milde Symptome.

Der_Juergen

26. März 2021 13:29

"Während die Regierung bisher zwar zweifelhaft, aber immerhin rational handelte..."

Ja, werter Heino Bosselmann, die Regierung handelt aus ihrer eigenen Sicht durchaus rational. Ob ein Handeln rational ist, kann man nur daran ermessen, ob es den Zwecken des Handelnden förderlich ist oder nicht. Da das Regime sein Volk materiell, seelisch und langfristig auch physisch kaputtmachen will, ist sein Vorgehen in der Tat sehr rational. Ein Kindesmörder, der sein Opfer in eine raffinierte Falle lockt, es so anstellt, dass keine Zeugen vorhanden sind, und den Leichnam dann spurlos entsorgt, handelt höchst rational. Ob die überwältigende Mehrheit der Menschen das Ziel des Mörders billigt oder nicht, spielt, aus seiner Warte, überhaupt keine Rolle.

Gebe Gott, dass Bosselmann und die optimistischeren unter den Kommentatoren recht bekommen mögen und der Volkszorn explodiert. Da die Herrschenden und ihre Knechte genau wissen, dass es dann um sie geschehen sein wird, gibt es für sie kein Zurück mehr. Deshalb gehen sie auch dadurch rational vor, dass sie keine öffentliche Debatte zulassen und ihre Lügen von der Gemeingefährlichkeit des Virus verbissen weiter erzählen.

 

 

Der_Juergen

26. März 2021 13:36

@Waldgänger @RMH

Da ich Sie bei allen Meinungsunterschieden in einigen wichtigen Fragen als gebildete und ehrliche Männer schätze, wundert mich die Sturheit um so mehr, mit der Sie sich beide an den Mythos von der grossen Gefährlichkeit des Virus klammern. Warum nehmen Sie nicht zur Kenntnis,was @Lotta Vorbeck über Texas schreibt? Warum verschliessen Sie die Augeen davor, dass in Schweden, das nur relativ geringfügige Massnahmen ergriff, letztes Jahr eine Sterblichkeit aufwies, die unter derjenigen in mehreren anderen Jahren des Jahrzehnts lag? 

@Skeptiker

Mit dem dummen Geschwätz von "Ihrer Klinik" gehen Sie mittlerweise nicht nur mir auf den Geist, sondern etlichen anderen Kommentatoren auch. Warum nennen Sie den Namen der Klinik nicht? Und da Sie hier ja nie etwas Ketzerisches über Corona von sich geben, weshalb schreiben Sie nicht unter Klarnamen wie Dr.Franz Bettinger?

 

RMH

26. März 2021 14:10

@Der_Juergen,

Ich persönlich halte Corona für existent, aber für die meisten bei weitem nicht so gefährlich, wie getan wird. Ich hatte diese Krankheit im letzten Jahr im März und es war die heftigste Grippe, die ich bis heute in meinem Leben hatte. Hab's aber in häuslicher Eigenquarantäne gut überstanden. Ich bin mit Klinikpersonal zum Teil befreundet und habe keinen Grund, deren Angaben zu misstrauen. Und, das ist das Entscheidende für einen politischen Blog, ich bin nicht der Auffassung, dass ich echte Mehrheiten oder auch nur ansatzweise relevante Gruppen mit "Corona ist Hoax"  missionieren kann. Ich bin Kritiker des Lockdown und sehe, dass diese Krankheit vom politischen Establishment missbraucht und für nicht transparente Zwecke ausgenutzt wird. In diesen letzten Punkten glaube ich auch, dass man damit Wähler überzeugen und gewinnen kann, aber leider sicher auch keine Mehrheiten.

Laurenz

26. März 2021 14:15

 

@Der_Juergen

Verstehe Ihren Ärger, und Sie haben den auch gut in Worte gefaßt.

Aber, ohne therapieren zu wollen, erinnere ich Sie an das Machbare.

Volkszorn entsteht erst durch materiellen Mangel. Wohlstand ist den meisten Menschen wichtiger als Freiheit. Das müssen vor allem wir zur Kenntnis nehmen. (BK hat das explizit getan.)

Viele in der Menschheitsgeschichte, die offen eine andere Weltsicht zeigten, bekamen entweder, wie die Medizinmänner Lateinamerikas, ein Stück spanisches Blei in den Kopf oder andererseits, wie die Druiden der Insel Mona (Anglesey), den schwäbischen Stahl eines römischen Kurzschwerts zu schmecken.

anatol broder

26. März 2021 18:53

das unternehmen, dessen kunden sich angeblich alle 11 minuten verlieben, veröffentlichte gerade eine zweiteilige studie.

  1. so geht es singles nach einem jahr krise
  2. so geht es paaren nach einem jahr krise

«golden agern (50–65) ist es hingegen besonders wichtig, beim dating […] die abstandsregeln einzuhalten.»

das theater um corona ist ein symptom der überalterung.

Waldgaenger aus Schwaben

26. März 2021 19:43

@Der_juergen

Ich schließe mich meinem Verteidiger RMH  an. Eine COVID-19 habe ich bisher noch nicht durchgemacht, kenne aber Menschen die es hatten.

Anmerken möchte ich noch, dass ich 2000 ff schon zu viel Lebenszeit mit Diskussionen über Alternativmedizin verschwendet habe, mit Rohköstlern, Homöopathen , Anhänger den Neuen (Germanischen) Medizin, et al. Fallen Namen wie Lanka (und wo der auftaucht ist Illig nicht weit) bin ich raus. 

ede

26. März 2021 20:17

@Juergen: Wundern über Sturheit.

Sie nutzen gelegentlich ein befremdliches Vokabular, wenn Sie beispielsweise von Herrschenden und ihren Knechten sprechen. Mir mutet das wie KPD-Sprech an, und den finde ich aus Gründen nicht weniger unangenehm wie Merkel-Sprech (um Missverständnisse zu vermeiden: ich kenne die zeitgenössischen Barrikaden, ich bin da ganz vorn dabei).

Was aber Ihre Äußerungen zur Sache anbelangt, bin ich gänzlich bei Ihnen. Auch ich finde es phänomenal, wie ansonsten mutige, scharfsinnige, gebildete und zweifellos ehrenwerte Damen und Herren in der C-Frage einen blinden Fleck zu haben scheinen (z.B. Don Alphonso und Danisch). Selbige denken vermutlich gleiches über unsereins.

Tya.

Laurenz

26. März 2021 23:03

@Waldgaenger aus Schwaben @Der_Juergen

Die Schilderung Ihrer Gefühlswelten gegenüber einer Krankheit ist legitim. Aber für eine Debatte fehlt es dann doch an Fakten. Jeder kennt die Schwiegermutter eines Cousins der Tochter ihrer Freundin. Das bringt uns hier aber nicht weiter.

Wenn Sie uns den Unterschied eines Grippe-Toten zu einem Corona-Toten verständlich machen könnten, kämen wir weiter. Aber scheinbar können Sie das nicht. Daher ist Ihr Beitrag lesbar, aber belanglos. Da können Sie auch weiter Kretschmann wählen.

Solution

26. März 2021 23:03

Was für eine Verschwendung von kostbarer Lebenszeit hier. Die nächste Demo wartet: Bewegung, frische Luft und Kampf um die Freiheit.

Kahlenberg

27. März 2021 00:12

Da hier eine Debatte über die reale Bedrohung durch „C“ läuft, eine kleine Anmerkung aus Österreich: Im Bundesland Kärnten, ca. 550000 Einwohner, waren vorgestern offiziell 16 Covid-Intensivpatienten gemeldet.

Gracchus

27. März 2021 00:29

Schade, dass der Fallada-Strang so schnell geschlossen wurde. Hätte gerne noch RMH geantwortet.

Corona in der x-ten Wiederholung. Was haben Bücher und Corona gemeinsam? Antwort: Die Wirkung, die sie erzielen, hängt stark davon ab, auf wen sie treffen. Manche lesen Werther und bringen sich um, andere nicht, ja fühlen sich getröstet. 

Meine Nachfrage an @Skeptiker hatte den Grund darin, dass ich inzwischen misstrauisch bin, ob nicht auch die Ärzte so unter Druck stehen, dass sie keine sorgfältige Diagnose erstellen, zumal die Symptome ja nicht so neuartig sind, komischerweise ist die Grippe verschwunden. Ich will das nicht vertiefen, ich halte das Virus nicht unbedingt für harmlos, es kommt halt drauf an, wer sich damit infiziert. 

Mein Misstrauen rührt natürlich daher, dass die Regierung und das RKI nicht den Eindruck erwecken, an Aufklärung interessiert zu sein. Deshalb bin ich auch - ähnlich wie RMH - Kritiker der Massnahmen.

 

 

Gracchus

27. März 2021 00:59

Juristisch widersprechen die Massnahmen fast allem, was ich im Studium über Grundrechtseingriffe und deren Rechtmäßigkeit gelernt habe. 

Was ich aus eigener Erfahrung weiss: Das Immunsystem hängt stark von psychosozialen, letztlich auch seelischen Faktoren ab. Daher sind die Massnahmen Gift, sie schwächen das Immunsystem. 

Auch mit der Impfpropaganda soll den Leuten offenbar eingeredet werden, dass ihr Immunsystem zu schwach sei, um mit dem Virus fertigzuwerden. Denkbar ist auch, dass die Impfung selbst das Immunsystem schwächt. 

 

 

Laurenz

27. März 2021 07:12

 

@Solution

"Was für eine Verschwendung von kostbarer Lebenszeit hier. Die nächste Demo wartet: Bewegung, frische Luft und Kampf um die Freiheit."

Das können Sie halten wie die Maurer. Natürlich ist Zeit das kostbarste Gut eines jeden, denn das Leben endet immer tödlich. Von daher kann nur jeder selbst entscheiden, wohin ihn die Leidenschaft trägt. Man braucht auch Menschen, wie Sie, die das Kanonenfutter darstellen. Und man braucht eben auch welche, die das Denken übernehmen. Keiner hat Sie hier veranlaßt, Ihre Zeit zu verschwenden.

 

@Gracchus

"Corona gemeinsam? Antwort: Die Wirkung, die sie erzielen, hängt stark davon ab, auf wen sie treffen"

Mein Herr Vater lag im Sommer vor seinem Tod auf der Geriatrie im Kreiskrankenhaus zu Bad Homburg. Dort fing er sich keinen Krankenhauskeim, aber einen Durchfallinfekt, der ihm das letzte bißchen Kraft nahm & den Rest gab. Geschwächte Menschen sterben auch am Schnupfen oder am Fön.

Ich kann jedem nur empfehlen, mal eine Geriatrie zu besuchen. Dort liegen die Sterbenden & mit denen wird dann noch mal richtig Kasse gemacht, hier im Land Hessen exakt 18 Tage laut Parlamentsbeschluß zu Wiesbaden.

Franz Bettinger

27. März 2021 07:48

Die Würde des Menschen - mit diesem aufgeblähten Unsinn, diesem Totschlag-Wort der Würde, kam man uns bei jeder unpassenden Gelegenheit. Sex, Gender, Quoten, Schwerverbrecher, nichts war den alles gleich machenden, einebnenden Propagandisten zu flach und zu dumm, um uns damit zu belästigen. Und nun? Jetzt sehen wir, was den Herrschenden und ihren Schergen an der Würde des Menschen wirklich gelegen ist: ein Dreck! Die Fotos und Videos von am Boden liegenden Pensionären mit auf den Rücken gedrehten verrenkten Armen sind Legion. - Das ist der Merkel-Staat! Merkt es euch. Vergesst es nie mehr. 

Ausgerechnet das freie Atmen wollen sie uns nehmen, vorgeblich, um uns vor Atemwegs-Erkrankungen zu schützen. Dabei blockieren die Masken genau das: die Atemwege. Masken bewirken also das Gegenteil von Schutz. Sie behindern das Atmen und machen krank. Das zu erkennen, braucht es kein Studium. Dies fühlt jeder. Deshalb ist das Spiel des tiefen Staates aus. Wir erleben grad den Anfang von seinem Ende. Der Spuk ist vorbei. Ich glaube nicht, dass sich die Menschen weiter verdummen und knebeln lassen. Danke @Herr Bosselmann, für den schönen einfühlsamen Beitrag.

Gustav Grambauer

27. März 2021 09:08

"Wir hofften bisher umsonst auf eine Wende der politischen Kultur. Es fehlte die Polarisierung, die für jene Spannung sorgt, aus deren potentieller Energie heraus Bewegung erfolgt. Diese Polarisierung gibt es jetzt."

Nahzu alle im Westen kleben am vom Existentialismus geformten Zeitgeist fest. Solange der Existentialismus nicht in seinem verheerenden Wesen erkannt und subito, neudeutsch, in die Tonne getreten und solange dieser Zeitgeist nicht aufgebrochen wird, wird sich auch nichts ändern ...

Vielleicht wird aus folgendem kafkaesken Gegensatz heraus das Problem deutlich:

https://www.youtube.com/watch?v=OWWSs0FLrJg

https://www.youtube.com/watch?v=fIaSG1u_NkY

- G. G.

Franz Bettinger

27. März 2021 09:29

@Skeptiker: Jetzt bin ich aber gespannt.  (1) Welche MR-Tomographie-Bilder wären denn Ihrer Meinung nach Corona-spezifisch? (2) Welche Symptome sind denn Corona-spezifisch? - Um es vorwegzunehmen: Natürlich keine.  Atypische Pneumonien (bilaterale statt der typischen perihilären Milchglas-Trübungen) gab es immer. Ihre Ursachen sind mannigfaltig. (Und nicht mal die 'Tbc-Hantel' im rechten Obergeschoss der Lunge wäre Tbc-spezifisch. Typisch ja, spezifisch nein.) 

In einer Studie mit 64 C-Patienten lag die Sensitivität des konventionellen (nativen) Röntgenbilds bei nur 69%. Gruselig schlecht! In einer größeren Studie aus Hubei mit 1014 Patienten lag für das Lungen-CT die Spezifität nur bei 25%, was verdeutlicht, dass die radiologischen Zeichen nicht C-spezifisch sind und auch bei vielen anderen Erkrankungen vorkommen (andere Viruspneumonien wie Influenza, bakterielle Pneumonien, interstitielle Lungenerkrankungen…). 

(Quelle: https://www.luks.ch/newsroom/die-radiologische-diagnose-der-covid-19-pneumonie

 

Falls Sie doch antworten sollten: Bitte Ihre Quellen benennen! Und bitte: Verwechseln Sie nicht typisch mit spezifisch (= pathognomonisch)! Typisch für z.B. Influenza, Corona, Typhus… ist z.B. Fieber (90% der Fälle). Aber natürlich ist Fieber nicht spezifisch für Influenza etc.  (Hoffentlich sind Sie nicht wirklich Chefarzt. )  

Gustav

27. März 2021 09:46

In der letzten Spalte sehen Sie die Summe der standesamtlich registrierten Sterbefälle in den Jahren 2016 bis 2020, jeweils vom 1. Januar bis zum 22.November. Dies ist die einzige Zahl, die über ein epidemisches Geschehen oder Nichtgeschehen in Deutschland zuverlässig Auskunft gibt.

Sie zeigt, daß es eine Übersterblichkeit in Deutschland  im Jahre 2020 weiterhin nicht gibt. Die Zahl der Sterbefälle im laufenden Jahr liegt in etwa im Durchschnitt der letzten fünf Jahre und immer noch unterhalb der Werte des Jahres 2018. Sie ist damit epidemisch völlig unauffällig.

Übersterblichkeit doch: in Pflegeheimen.

Seit Oktober zeigen die Monate des Jahres 2020 eine leichte Übersterblichkeit gegenüber dem Mittelwert der Vorjahre (+3,6% bis 6,6%)  Dies war auch schon im April 2020 der Fall (+7,6%). Am 22. März trat die Kontaktsperre für Alten- und Pflegheime in Kraft. Die Universität Bremen weist hier darauf hin, daß etwa 60% aller „an-und-mit-Corona-Verstorbenen“ pflegebedürftige, in Pflegeheimen oder von Pflegediensten betreute Personen waren, obwohl deren Anteil an den „bestätigten Fällen“ des RKI nur 8,5% beträgt. Die Insassen der kontaktgesperrten Pflegeheime traf es besonders:

https://blog.manuscriptum.de/thomas-hoofs-verleger-blog/

Laurenz

27. März 2021 09:56

@Gustav Grambauer (1)

"Wir hofften bisher umsonst auf eine Wende der politischen Kultur"

"Wir" ist etwas viel gesagt. Die Mehrheit der Bevölkerung dieses Landes, einschließlich meiner Wenigkeit, hoffen darauf nicht. Ich selbst bin dazu viel zu sehr Realist, um irgendetwas zu hoffen. Immer das Machbare im Auge behalten ist das Motto. Herr Höcke führt das explizit in diesem 1%-Interview aus https://youtu.be/3f9GXk3QTMo

Die Hälfte der AfD-Macher gehören lieber zum "Establishment". anstatt es, wie Höcke, zu bekämpfen. Da aber, außer der AfD, alle Parteien im Reichstag, einschließlich Die Linke, die sich längst hat kaufen lassen, zum Establishment gehören, gibt es für die Bedürfnisse der Mehrheit, die von Natur aus nicht zum Establishment gehört, nur eine halbe AfD zu wählen. Das war's. Solange hier nicht eine Mehrheits-Repräsentanz (gemäß BK) bei der AfD eingeführt wird, die zu erringen tatsächlich jetzt am einfachsten wäre, verbleibt das Land in Agonie.

Querdenker oder Die Basis sind, gemäß @Lotta Vorbeck, wohl tatsächlich installierte Opposition, weil keine Regierung ohne Feindbilder auskommt. Und die AfD ist dazu langsam ausgelutscht. Die AfD hat in 8 Jahren keinen Putschversuch unternommen & wird auch keinen unternehmen.

Laurenz

27. März 2021 09:57

@Gustav Grambauer (2)

Die Meuthen-Bande hofft eben darauf, auch gekauft zu werden. Aber das bringt soviel, wie, wenn man einen Ochs' in's Horn petzt. Selbst wenn die Union aus der aktuellen Umfrage-Not zur Koalition mit der AfD bereit wäre, langt es bei den Meuthen'schen 6% Wählerstimmen & 27% Union & 9% FDP für keine Mehrheit eines ehemals bürgerlichen Lagers.

Der Zug ist abgefahren, da auch bei einer schwarz-grünen Koalition Mehrheiten im Bund kaum noch zu erringen sind.

Kubicki & Lindner sind wohl immer noch zu klug, um sich in einer Regierung mit Union & Grünen eines erneuten Untergangs auszusetzen. In der AfD fehlt es entscheidend am Willen zur Macht. Nur mit 20% +, für die Höcke steht, ist in diesem Land etwas zu bewegen.

Gustav

27. März 2021 10:03

Markus Söder durfte sich im Januar 2020 erstmalig in Davos beim WWF vorstellen. Bei diesem Casting erhielt er von der Jury offensichtlich die Zusatzaufgabe, die anbrechende  „Jahrhundert-Pandemie“ mindestens so effektvoll zu nutzen, wie es einstens Helmut Schmidt mit der 1962er Jahrhundert-Flut gelungen war. Während Schmidt aber bis in die City einbrechendes Hochwasser zu dämmen hatte, war es Söders Schuldigkeit, imaginäre Seuchenopfer zu stapeln. Er scheute dabei auch die rhetorisch größten Kaliber nicht und verkündete Ende November, wir hätten es mit einem allwöchentlichen Flugzugabsturz zu tun.

Im Jahre 2020 gab es 3 Tage (2. April, 3. April und 10. August), an denen der Tagesdurchschnitt der Zahl der Sterbefälle von 2.600 um die Zahl der Passagiere eines Langstreckenflugzeug überschritten wurde, also auf über 3.000 stieg.

Im Jahre 2018 gab es  45 Tage, an denen in Deutschland mehr als 3.000 Menschen starben, und in der damaligen ersten Märzwoche eskalierten die Todesfälle gegen 4.000 je Tag (3.932 am 5. März 2018).  Das waren also gleich drei vollbesetzte A380, die da täglich zusätzlich vom Himmel fielen. Markus Söder sah während dieser Absturztage mit Behagen seiner Kür zum Bayern-MP entgegen, und die Bundesregierung blieb gänzlich unberührt.

Franz Bettinger

27. März 2021 10:26

@Herr von Sünden schreibt: "Selbst auf der Isolier-Station, auf der ich in einem Imker-Anzug vor den Patienten stand…“ Herrlich. Bleiben Sie am Ball. 

@Skeptiker: Wären Sie Pulmologe, würden Sie mit epidemiologischen Zahlen argumentieren, und nicht mit Anekdoten und Gefühligem wie in einem Drei-Groschen-Arzt-Roman. 

@RMH: Nicht, dass persönliche Erfahrungen von epidemiologischer Bedeutung wären. Sie führen im Gegenteil sehr oft in die Irre. Dennoch: Ich hatte ein einziges Mal eine Influenza-Grippe; es war sicher die schlimmste meiner bis dato gesammelten Erkältungen. Vielleicht hatten Sie, RMH, ebenfalls eine Influenza. Hat man darauf getestet? Ich wette Nein. Will sagen: Viele Dinge sind selten. Und wenn sie eintreten, sind sie für einen was ganz Besonderes. Ich wünsch Ihnen keine Neuralgie. Denn dann würden Sie gerne mit der Grippe tauschen. 

Franz Bettinger

27. März 2021 10:47

@Gracchus fragte (20:15) den Skeptiker: Wie wird C in der Klinik diagnostiziert?

@Skeptiker antwortete: u.a. aufgrund der eindeutigen Symptome, die ohne PCR-Test eine völlig eindeutige Diagnose zulassen z.B. auch durch MRT. // Dazu ich: 

@Skeptiker: Eindeutig? Jetzt bin ich aber gespannt. Welche MRT-Bilder und welche Symptome sind denn Corona-spezifisch? - Um es vorwegzunehmen: keine.  Atypische Pneumonien (bilaterale statt der typischen perihilären Milchglas-Trübungen) gab es immer; ihre Ursachen sind mannigfaltig. In einer Studie aus Hubei (1014 Patienten) lag für das Lungen-CT die Spezifität bei läppischen 25%, was zeigt, dass die bildgebenden Verfahren eben nicht C-spezifisch sind. Sie kommen bei vielen Erkrankungen vor: bakterielle, interstitielle und andere (als C) virale Pneumonien (wie Influenza). (Quelle: https://www.luks.ch/newsroom/die-radiologische-diagnose-der-covid-19-pneumonie)

Falls Sie antworten wollen: Bitte Quellen benennen! Und verwechseln Sie nicht typisch mit spezifisch (= eindeutig, pathognomonisch). Typisch für Influenza, Corona und Typhus ist Fieber (90% der Fälle), aber natürlich ist Fieber nicht spezifisch für irgendeine dieser Erkrankungen. Kurz gesagt: Corona ist nicht eindeutig diagnostizierbar.

RMH

27. März 2021 10:56

"Solange der Existentialismus nicht in seinem verheerenden Wesen erkannt"

Das ist eine fundamental wichtige und wesentliche Aussage - noch wesentlicher, als ob es jetzt ein Covid-19-Virus gibt oder nicht.

Die neue Rechte ist von einer eigenen Art von Existentialismus durchdrungen, zumindest von der breiteren Existenzphilosophie. Das sollte zumindest erkannt sein. 

@Bettinger,

Sie sind ganz von der Frage des "ja oder nein" in Bezug auf Covid durchdrungen. Ich habe weiter oben deutlich gemacht, dass ich diese Frage im Bereich des Politischen nicht für entscheidbar halte und auch nicht für wirklich wichtig. Was entschieden werden kann, sind die Freiheitsbeschränkungen, der Umgang damit etc. Ich hege nach meinen eigenen Erfahrungen und völlig subjektiv den Eindruck, dass bei etlichen, die das Krankheitsbild, welches Corona genannt wird, haben, eine Einweisung in ein Krankenhaus der Anfang vom Ende sein kann.

Skeptiker

27. März 2021 11:15

@Franz Bettinger

Sie scheinen zweimal das Schlauberger-Gen abbekommen zu haben. Damit sind Sie so weit von mir entfernt, dass ich kein Interesse an einem gedanklichen/fachlichen Austausch mit Ihnen anstrebe. Sollten Sie wirklich etwas zu sagen haben, so könnten Sie in Fachzeitschriften veröffentlichen. Weder Sie noch der von Ihnen vereehrte Herr B. tun dieses aber. Ihr agressiver, belehrender Ton ermöglicht mir leider keine Konversation mit Ihnen. Zumal Sie auch keine Argumente austauschen wollen, sondern stets in Ihrer "medizinischen" Weltsicht bestätigt werden. Sie haben damit hier ja Ihre Fans. Ich verstehe, dass Ihnen das guttut.

ENDE

Lotta Vorbeck

27. März 2021 11:39

@Gustav - 27. März 2021 - 10:03 AM

Aus unserer beliebten Sendereihe "Zufälle gibt's, die gibt's gar nicht", zeigen wir heute:

--->   KONGRESS - Globale Gesundheit stärken UN-Nachhaltigkeitsziel umsetzen - 08. Mai 2019

--->   Mitschnitt - Kongress - Globale Gesundheit stärken
veröffentlicht am 09.05.2019

--->   Globale Gesundheit stärken - UN-Nachhaltigkeitsziel umsetzen

veröffentlicht am 14.05.2019

 

Anfang Mai 2019, ergo ein halbes Jahr vor Ausbruch der tödlichsten Seuche aller Zeiten, in den Räumen der CDU/CSU-Fraktion mit am Start waren: Die Madame Bundeskanzler, Dr. Osten [sic!], Abgesandte der Bill & Melinda Gates Stiftung [sic!], Fraktionschef Ralph Brinkhaus, Gesundheitsminister Jens Spahn [sic!], Bildungsministerin Anja Karliczek, Entwicklungsminister Gerd Müller, die Fraktionsvizes Hermann Gröhe und Georg Nüßlein [sic!] sowie WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus [sic!].

Gracchus

27. März 2021 11:50

@Franz Bettinger @RMH @Skeptiker 

Eine Antwort von @Skeptiker auf Franz Bettinger zur Diagnostik wäre interessant. 

Ich hatte Februar/März 2020 einen heftigen Infekt, der mit Corona zu tun haben könnte. Die Symptome, partieller Geschmacksverlust, sprechen dafür. Das ist zwar kein Beweis, aber hat starke Indizien. Autosuggestion kann auch ausgeschlossen werden, da mir diese Symptomatik damals noch gar nicht bekannt war. Auch kann ich mich nicht an meine letzte Grippe erinnern. 

Daher liege ich auf einer Linie mit RMH. Es geht darum, die bürgerlichen Freiheiten zurückzugewinnen. Dafür ist es - entgegen @Franz Bettinger - fast schon zu spät. Ich fürchte, die fürchterliche Maske wird erstmal bleiben. Auf absehbare Zeit wird man auch ohne Test oder Impfung kein "normales" Leben führen können. Die Mehrheit hat diese Konditionierung geschluckt. 

Gracchus

27. März 2021 12:16

Gustav Grambauer:

"Nahzu alle im Westen kleben am vom Existentialismus geformten Zeitgeist fest. Solange der Existentialismus nicht in seinem verheerenden Wesen erkannt und subito, neudeutsch, in die Tonne getreten und solange dieser Zeitgeist nicht aufgebrochen wird, wird sich auch nichts ändern ..."

Diese These ist erläuterungsbedürftig. Sören Kierkegaard würde ich das nicht anlasten. Wenn ich mir meinen Reim auf G. G.s Aussage machen sollte, würde ich mit einem groben Pinsel die Linie Nietzsche - Heidegger - Sartre / Camus ziehen. Verheerend ist die Prämisse von der Geworfenheit des Menschen in einen tendentiell feindlichen, unwirtlichen, sinnlosen Kosmos, d. h. eigentlich ein Chaos. Der Tod ist darin ein Abbruchunternehmen, auf den nichts folgt. Dass daraus ein Menschentypus hervorgeht, der sich verängstigt an sein einziges Leben klammert, hat eine gewisse Plausibilität. Dass der Existentialismus einst mit heroischer Geste aufgetreten ist, hat dann eine gewisse Ironie.  

Die existentialistischen Spaghetti-Western bewegen sich im Bereich operettenhafter Parodie. Django, der mit einem Sarg durch die Gegend zieht! 

Imagine

27. März 2021 13:05

Zur Info:

Die Videoplattform Vimeo hat am 25. März 2021 ohne Vorwarnung den neuen Dokumentarfilm von OVALmedia “CORONA.FILM – Prologue” gelöscht.

Der Film, der von führenden Epidemiologen als eine der besten filmischen Analysen der aktuellen Krise eingestuft wird, ist damit auch für viele zahlende Kunden nicht länger abrufbar.

Es bleibt eine offene Frage, ob der Film trotz seines bisherigen Erfolges oder gerade deswegen gelöscht wurde. Fest steht, dass mit ihm mehr als 100 Videos von OVALmedia ebenfalls vom Netz genommen worden sind. Der gesamte Vimeokanal, den OVALmedia seit 10 Jahren betreibt, wurde ohne Vorwarnung abgeschaltet.

Wir haben uns angesichts dieses beispiellosen Angriffs auf die Existenz unseres Unternehmens entschlossen zu handeln. Heute wird der Film “CORONA.FILM – Prologue” auf verschiedenen freieren Plattformen zur Verfügung gestellt.
https://kenfm.de/kenfm-zeigt-corona-film-prologue/

Laurenz

27. März 2021 14:43

@RMH & Gracchus

@Franz Bettinger bestreitet in keiner Weise, daß man auch an Corona krank werden kann, nur im Sinne von Grippe, Tuberkulose & sonstigen Atemwegserkrankungen, macht es keinen Unterschied.

@Lotta Vorbeck schrieb hier über das Beispiel Texas.

Rainer Rupp, unser alt-linker Super-Nato-Agent "Topas" zieht auf KenFM den Vergleich zwischen Florida & Kalifornien. Der Audio-Beitrag, auch zum Lesen, ist wirklich hörenswert & verschafft Perspektive, da augenscheinlich wird, daß nicht überall geschmierte Panik-Stalinisten auf den Regierungsbänken sitzen.

https://tube.kenfm.de/videos/watch/a17bde4a-b1b3-4490-bd24-bdf1713580b3

Valjean72

27. März 2021 16:57

@Grachus:

Das Immunsystem hängt stark von psychosozialen, letztlich auch seelischen Faktoren ab. Daher sind die Massnahmen Gift, sie schwächen das Immunsystem.

Dieser Aspekt hat mich von Beginn an skeptisch gegenüber den polit-medialen Verlautbarungen hinsichtlich dieser Pandemie werden lassen.

Ein intaktes Immunsystem ist gewissermassen die beste Versicherung, um gar nicht erst krank zu werden, bzw. eine Krankheit glimpflich zu übrstehen.

Ein Mensch, der sich über längere Zeit in einem Zustand der Angst befindet, ist eben nicht mehr im seelischen Gleichgewicht und ist dann meiner Auffassung nach deutlich anfälliger für Erkältungs-Krankheiten.

Die mediale Berichterstattung wiederum zielte (und zielt) darauf ab die Bevölkerung in (eine leichte) Panik, also in einen Zustand der Angst zu versetzen.

Derart sollen die politischen Massnahmen mitgetragen und letztlich die wiederkehrende Impfung bereitwillig als "Erlösung" angenommen werden.

 

Caroline Sommerfeld

27. März 2021 18:45

@Skeptiker: "Sollten Sie (Franz Bettinger) wirklich etwas zu sagen haben, können Sie in Fachzeitschriften veröffentichen".

Analogie: Wenn ich (Caroline Sommerfeld) wirklich etwas zu sagen hätte, könnte ich (in meinem Fach: in philosophischen) Fachzeitschriften veröffentlichen.

Wenn Sie hier feststellen, daß mir diese seit mindestens fünf Jahren für immer verwehrt sind und wohl auch bleiben, dann könnten Sie das nämliche Prinzip (Gleichschaltung der Wissenschaft) auch im Falle Bettinger (über dessen wissenschaftliche Tätigkeit ich nichts weiß, vielleicht ist/war er praktizierender Arzt) erkennen.

Lotta Vorbeck

27. März 2021 19:02

@Valjean72 - 27. März 2021 - 04:57 PM

"Dieser Aspekt hat mich von Beginn an skeptisch gegenüber den polit-medialen Verlautbarungen hinsichtlich dieser Pandemie werden lassen."

---

COVID = Certificate of Vaccination Identification 

---> Projekt ID2020 [Bill Gates]

---> Agenda 2030 [Gates Foundation, Road Map der Rockefeller Foundation, Weltbank, Schwabs World Economic Forum]

Gustav Grambauer

27. März 2021 20:25

Gracchus

I.

Habe gerade dank dem Hinweis von Benedikt Kaiser Webers Biographie über Hacks

https://antaios.de/detail/index/sArticle/119361

und daraufhin nochmals dessen Auseinandersetzung mit der Romantik

https://antaios.de/detail/index/sArticle/119364

gelesen. Viel bleibt bei mir von Hacks nicht übrig, er steht für mich jetzt keineswegs als viel "edler" als sein Intimfeind Heiner Müller da, das nur nebenbei, aber sein ceterum censeo, daß sich jede Literaur, Philosophie usw. an der Hochklassik messen lassen muß, sein Beklagen des Zivilisationsabsturzes nach der Hochklassik, sein Beklagen dieser unfaßbaren ignoranten Regression, sein Beklagen dieses - weil wir bei Kierkegaard sind - Abgrunds (!) fand ich schon immer plausibel. Goethe selbst erklärt den Hintergrund:

"Alle im Rückschreiten und in der Auflösung begriffenen Epochen sind subjektiv, dagegen aber haben alle vorschreitenden Epochen eine objektive Richtung. Unsere ganze jetzige Zeit ist eine rückschreitende; denn sie ist eine subjektive. Dieses sehen Sie nicht bloß an der Poesie, sondern auch an der Malerei und vielem anderen. Jedes tüchtige Bestreben dagegen wendet sich aus dem Innern hinaus auf die Welt." - zu Eckermann, 29. Januar 1826

Stattdessen wurden Typen wie Kierkegaard gehypt, deren archimedescher Punkt der Abgrund war. (Ja, es war m. E. nichts als ein Hype.) Ausgerechnet von einem solchen "Neuerfinder des Fahrrads" als höchsten Schluß der Weisheit erklärt zu bekommen, ...

Gustav Grambauer

27. März 2021 20:26

II.

... daß man Wahrheit und Glauben in sich selbst suchen müsse, mag für viele z. B. kirchengeschädigte Psychokrüppel sogar heute noch "unterstützend" sein, solche Aussagen waren aber so kurz nach bspw. Goethes Faust schon recht skurril-dekadent, finden Sie nicht? Kierkegaard hat die ganze kulturstiftende Dimension der Klassik und des Idealismus (und damit die gesamte Antike) an sich vorbeirauschen lassen. Kann er ja machen, er kann ja stattdessen seine kleine Kirchengeschädigtenechokammer küssen, aber wenn er noch nie etwas vom Orakel von Delphi gehört hat, kann er eben nicht als großer Philosoph gelten.

Hacksens, - Verzeihung -, die "Hacksianischen" Gedanken zur Romantik sind allerdings fehlerhaft, beginnend damit, daß er vom Kern der Romantik, - dem Gralsmysterium -, offenbar gar nichts gewußt hat (gleicher Effekt wie bei K.). Es wirkt für mich auch sehr an den Haaren herbeigezogen, daß er zum Beispiel seinen Intimfeind Heiner Müller

"Das erste Auftauchen der Romantik
in einem Land ist wie Salpeter in
einem Haus, Läuse auf einem Kind
oder der Mantel von Heiner Müller
am Garderobenhaken eines Vorzimmers.
Ein von der Romantik befallenes Land
sollte die Möglichkeit seines
Untergangs in Betracht ziehen."- aus "Zur Romantik"

der Romantik zugeschlagen hat, an welchem ich nicht viel Romantik sehe, der dafür aber sogar der Prototyp des Existentialisten war, allein schon äußerlich unschwer zu erkennen.

- G. G.

Skeptiker

27. März 2021 21:10

Es beschämt mich fast auf einer Seite wie dieser, auf welcher ich mit hoher Anerkennung, Interesse und persönlichem Gewinn literarische Beiträge lese und höre, derartigen Unsinn über eine wirklich große Herausforderung des Gesundheitswesens lesen zu müssen. Ein erfahrener Lungenfacharzt kann in Zusammenarbeit mit einem Radiologen Covid-19 mit hoher Wahrscheinlichkeit einwandfrei diagnostizieren. Bei einem klinischen Aufenthalt ohnehin. Ich will es in einfachen und auch für den Nicht-Mediziner verständlich Worten versuchen ausdrücken. Neben spezifischen Symptomen, der Anamese und dem Labor ist die Untersuchung mittels Computertomografie entscheidend.

Die native Niedrigdosis-Computertomografie des Thorax (ND-CT) wird von uns zur Behandlungssteuerung von Patienten mit COVID-19 eingesetzt. Dabei zeigt sich, dass die COVID-19-assoziierte Pneumonie im CT häufig einen typischen Befund erzeugt, nämlich relativ dichte, peripher gelegene sogenannte Milchglas-Trübungen sowie fokale Konsolidierungen und das „crazy paving“-Muster. Es ist völliger Unsinn zu behaupten, ein schwerer Verlauf von Covid-19 ließe sich von einer Grippe nicht unterscheiden. Das trifft auf milde Verläufe zu, die ich auch jedem Unbelehrbaren allein aus medizinisch-ethischen Gründen wünsche. Über den Sinn einzelner Maßnahmen diskutiere ich gerne. Die Voraussetzung dafür ist aber eine grundsätzliche Akzeptanz des Grundproblems!

RMH

27. März 2021 21:45

G.G.,

danke für ihre starken Beiträge in dieser Debatte und das wesentliche Goethe Zitat.

Gracchus

27. März 2021 21:51

@Gustav Grambauer 

Jetzt auch noch Hacks - oh je! Das führt sehr weit ab von ihrer ursprünglichen These von der verheerenden Wirkung des Existentialismus. Anscheinend meinen Sie aber auch  Subjektivismus. 

Ich erinnere Sie an y Gassets "Um einen Goethe von innen bittend." Goethe war vielleicht einfach zu feige, in seinen Abgrund zu blicken. Mit "Faust" hat er allerdings eine sehr abgründige Figur geschaffen, deren ganze Abgründigkeit sich in dem folgenden Jahrhundert offenbart hat. 

Dem Goethe-Zitat würde ich beipflichten. Ich plädiere nicht für eine weltlose Innerlichkeit. Mit der Industrialisierung, den modernen Naturwissenschaften hat aber ein Bruch zwischen Subjekt und Objekt, zwischen Innen und Aussen stattgefunden, auf das Kierkegaard in der Tradition frühneuzeitlicher Mystiker regiert. Gegenüber Newton steht Goethe im Übrigen als Subjektivist da. Industrialisierung bedeutet Austauschbarkeit und in den Naturwissenschaften kommt Subjektivität bis heute nicht vor oder wird wegrationalisiert. Angesichts dieser Tendenzen ist es nicht verwunderlich, dass Subjektivität frei vagabundiert und keinen Ort hat. 

 

Gracchus

27. März 2021 22:03

Für kirchengeschädigte Psychokrüppel? Da fallen Sie unter ihr sonstiges Niveau. 

Die menschlichen Abgründe zu erforschen und literarisch darzustellen, wie Kierkegaard, Dostojewski oder Julien Green es getan haben (Nietzsche auch), ist eine wichtige Aufgabe. Ohne diese Dimension kann - um Jörg Fauser zu paraphrasieren - Literatur gleich als Partyservice anheuern. In Zeiten, wo der "eindimensionale Mensch" geplant wird, der Blick in diesen Abgrund etwas Heilsames haben. 

Weltlose Innerlichkeit läuft auf Depression hinaus. Deshalb würde ich den Satz von Goethe unterstreichen. Hierbei muss man heute in Rechnung stellen, dass die Lebenswelt "kolonalisiert" ist. 

 

Gracchus

27. März 2021 22:27

@Valjean72

So sehe ich das auch. Das sollte das politische Leitbild sein. Pokitisch könnte man sich um soziale Verhältnisse bemühen, die die Entwicklung eines intakten Immunsystems fördern.

Natürlich gibt es immungeschwächte Menschen. Wie @anatol broder sagt, scheint die Corona-Angst und das daraus resultierende Sicherheitsdenken auch mit der Überalterung der Gesellschaft zu tun haben. 

@Laurenz

Franz Bettinger hat hier im Forum bereits häufiger die Existenz von Viren angezweifelt. Meinetwegen kann er das tun. Das ist mir egal. 

Ich habe von Intensivmedizinern gelesen, die behaupten, Covid-19 wirje sich heftiger aus als eine Grippe. Hierzu könnte der @Skeptiker etwas sagen! Ich kann das als medizinischer Laie nicht beurteilen. Es kommt ja nicht nur drauf an, woran man stirbt. Es ist ja kein Zuckerschlecken, auf Intensiv zu liegen. Abgesehen davon, dass wohl nur die Hälfte durchkommt.

 

Gracchus

27. März 2021 22:35

@imagine

Der verlinkte Film ist sehenswert. Natürlich mit Schlagseite, aber um Ausgewogenheit bemüht. Wer die Kinder bei der Stadt der Kinder in Wien mit Masken rumlaufen sieht, der wird, wenn er ein Herz hat, wütend werden. Auch wer die Geschichten von den Alten in Altenheimen hört?

Kontrollfrage: Ist der Film nicht so manipulativ wie die Panikverbreiter? Ich finde: nein. 

Auffallend auch, dass Wodarg und Bakhdi stets sachlich bleiben. Persönliche Diffamierungen wird man aus ihrem Munde nicht hören! Auch RA Viviane Fischer - bleibt sachlich. Man lese nur, wie von vorne bis hinten die Berliner Zeitung über sie berichtet. Das ist einfach nur beschämend.

Franz Bettinger

27. März 2021 23:03

@Skeptiker. Kurzer Nachtrag: MRTs machen bei der Lunge wegen des Luftgehaltes keinen Sinn. Aber Sie hatten sich vermutlich "nur verschrieben". Im später nachgereichten Beitrag haben Sie’s dann korrigiert. (Welcher Fachmann hat ihnen dabei geholfen?) Ihre Aussage kommt wie immer ohne Quelle daher. Ich habe (mit Quellenangabe) Ihre Behauptung bereits oben widerlegt. Es gibt keine spezifischen Symptome, keine spezif. Röntgenbilder (bildgebende Verfahren) und keine spezifischen Labor-Konstellationen für die „Corona“-Krankheit. 

@Imagine: Danke für den Hinweis zur Löschung der Videoplattform Vimeo! 

@Ich: Hatte vor langer Zeit einmal versucht, in der Medical Tribune meine Technik des schmerzlosen Spritzens (Renshaw gate control) zu publizieren (wer sich dafür interessiert, möge sich bei mir melden), die vor allem beim Impfen von Kindern wichtig wäre. Es wurde nicht gebracht. Ich hatte in alten Zeiten etliche Male versucht, per Leserbrief den Spiegel medizinisch aufs rechte Gleis zu führen, es wurde nichts gebracht. Wir hatten im Saarland eine der größten Sport- und Allgemeinärztlichen Praxen mit über 3000 Patienten im Quartal, darunter allein 600 Kindern.

RMH

27. März 2021 23:36

@Gracchus,

@Newton - Goethe:

Newton ist das Streben nach Wissenschaft, die analysiert und dabei gerne auch technische Mittel zur Wahrnehmungserweiterung einsetzt. Diese Art Wissenschaft, wie wir sie noch kannten.

Goethe hingegen ist Wahrnehmung mit den menschlichen Sinnen, insbesondere der Anschauung (das Auge spielt eine große Rolle) und daraus folgende Idealisierung, damit subjektiv objektiv für alle werden kann. Den Blick AUF etwas richten, statt die Augen zu verschließen. Aus dem Betrachten von vielen Pflanzen eine zu entwerfen, die es so in echt nie gab etc. Idealisierung.

Die Existenzphilosophie bleibt im Grunde in aller Regel zu oft stecken, weil sie den kreativen Blick nach außen vernageln kann, dennoch hat sie ihren Wert.

Skeptiker

28. März 2021 00:19

Wenn man erst einmal anerkannt, dass es das Virus und die von ihm ausgelöste Krankheit gibt, hätte so viele Möglichkeiten einer politischen Alternative für eine rechte/konservative Partei gegeben:

Warum enthalten multi-nationale Konzerne Unterstützung (wie z.B. Lufthansa), die sich einer Besteuerung entzogen haben?

Wie ist der Zustand der Familien, wenn der Ausfall staatlicher Betreuungseinrichtungen von ihnen nicht mehr kompensiert werden kann?

Warum erhalten Solo-Selbstständige und Klein-Unternehmen so schleppend Hilfe, wo stets die Bedeutung des Mittelstandes betont wird?

Was soll eine Maskenpflicht im Freien, wenn sich dort nachweislich niemand infiziert?

Wie kann es sein, dass die Einbindung in die EU es ermöglicht, dass der in Deutschland mit Fördergeldern entwickelte Impfstoff nicht ausreichend zur Verfügung steht?

und, und, und ...

Diese Chance ist grandios vertan und die Glaubthaftigkeit der AfD durch eine 180-Grad-Wende in Mitten der Pandemie völlig beschädigt? Die AfD-Politiker wie z.B. der Niedersachse Bothe (von Beruf Kranjenpfleger) löschen nicht einmal die Videos, in denen sie vor etwa einem Jahr härtere und schärfere Maßnahmen wie z.B. eine Ausweitung der Maskenpflicht gefordert haben.

Franz Bettinger

28. März 2021 00:49

@Skeptiker: Sie schrieben ja selbst bloß von einem "typischen Befund im CT“. Typisch, nicht spezifisch! Verstehen Sie nicht den Unterschied? Noch einmal: Typisch z.B. für Typhus, Grippe... ist hohes Fieber. Dieses Symptom ist aber keineswegs spezifisch; es kommt bei 100 anderen Erkrankungen ebenfalls vor. Genauso verhält es sich mit Laborkonstellationen wie der Lymphopenie, und mit CT-Bildern. Sie sind alle unspezifisch für Corona, und übrigens auch für viele andere Erkrankungen. Augenöffnend sind Versuche wie der: In Testreihen hat man Gynäkologen typische Mammographie-Bilder vorgelegt von Karzinomen der Brust aber auch von anderen (harmlosen) Befunden. Es stellte sich raus: die Ärzte konnten Malignes von Benignem unzureichend voneinander unterscheiden; sie konnten keine sichere Diagnose stellen. Ohne den Goldstandard der Zytologie lagen sie in rund 50% der Fälle falsch. Für C aber gibt es keinen Goldstandard. Irgendwelche Leute, darunter Merkel, propagieren, der PCR-Test wäre ein solcher. Wäre das richtig, dürfte man PCR-Negativ-Getestete nicht die Diagnose C anhängen. Tut man aber. Willkürlich. Weil man die Zahlen braucht.

Niedersachse

28. März 2021 00:59

@Skeptiker

Ich bin kein Arzt und habe auch ansonsten nichts mit dem Gesundheitswesen zu tun. Deshalb lehne ich es auch immer ab, über medizinische Detailfragen zu diskutieren. Das Hauptproblem das ich habe wie von Seiten der Politik mit dem Thema umgegegangen wird. Wie von Anfang an kommuniziert wurde, wie kaltschnäuzig  Grundrechte geschleift wurden. Wie Existenzvernichtung - mit dem Euphemismus "Lockdown"- betrieben wurde. Wie Kritiker von anbeginn nicht gehört wurden. Mit welchem Psychoterror eine infantile und gläubige Gesellschaft durch die Manege getrieben wird. Wir haben es in Deutschland einerseits mit einer skrupellosen, narzisstischen und machtverliebten Feudalkaste zu tun und anderseits mit einem großen Bevölkerungsanteil, der am "Stockholm- Syndrom" zu leiden scheint.

 

Skeptiker

28. März 2021 08:34

@Niedersachse

Ihre Einschätzung stellt für mich eine Diskussionsgrundlage dar.

Wohin hat sich eine Gesellschaft entwickelt, wenn viele Familien sich nicht mehr ohne staatliche Institutionen um ihre Kinder kümmern können?

Warum können viele Jugendliche ohne digitale Begleitung, indem sie z.B. einfach ein Buch in die Hand nehmen, nicht mehr lernen?

Warum werden multi-nationale Konzerne gestützt wie z.B. die Lufthansa, die sich ihrer Steuerpflicht durch Tochterfirmen im Ausland entzogen haben?

Warum fördert man nicht den Inhaber geführten Einzelhandel und die Inhaber geführte Gastronomie und ermöglicht ihnen eine Öffnung, weil sie entgegen großer Konzerne keine Rücklagen haben?

Warum zieht man nicht Profiteure der Krise durch Sonderabgaben zur Finanzierung heran?

Wie können EU-Gesetze/Abmachungen es verhindern, dass ein mit deutschen Fördermitteln entwickelter Impfstoff nicht zuerst Deutschen zur Verfügung steht?

Warum traut man Bürgern nicht zu, durch Eigenverantwortung sich und andere zu schützen? Warum handeln aber auch einige wenige völlig egozentrisch und verantwortungslos?

Was treibt einige wissentlich völligen Unsinn über Social Media zu verbreitern? Wo ist heute die gezielte Verbreitung von "Unsinn" zum Geschäftsmodell geworden? Muss dieses im Sinne der Meinungsfreiheit akzeptiert werden, weil es z.B. auch den Kopp-Verlag gibt.

 

Skeptiker

28. März 2021 09:04

@Franz Bettinger

Ohne auf medizinische Details einzugehen, wofür mir hier nicht der richtige Ort zu sein scheint. Worin soll jetzt der Erkenntnisgewinn ihrer Äußerung liegen? Dass Sie sich ein weiteres Mal auf die Schulter klopfen, Ihnen andere beipflichten, mich in agressivem Ton angehen ... Ihre Äußerungen sind darauf abgezielt zu sagen: Seht und ich habe doch Recht! Ich empfinde das als falschen Ansatz. Deswegen habe ich ein engagiertes Team von Leuten mit unterschiedlichen Erfahrungsgraden und Ausbildungen um mich herum.

"Es irrt der Mensch, solang' er strebt."

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