19. Juni 2021

„Verschwörungstheoretiker“ und wir

Caroline Sommerfeld / 59 Kommentare

Es geht um den letzten Podcast aus Schnellroda, diesmal von "jenseits der Gesellschaft". Es geht um die leidigen "Verschwörungstheorien".

Caroline Sommerfeld

Caroline Sommerfeld ist promovierte Philosophin und dreifache Mutter.

Es geht um eine Grenzziehung. Vor mir liefen gestern drei etwa Fünfzehnjährige. Sagt einer zum andern, überlegener Tonfall: "Ey, was du grad gesagt hast, das ist voll die Verschwörungstheorie!" Ich weiß nicht, was der andere gesagt hatte. Ich nahm aber wahr: Der Begriff hat die Funktion einer Schmähvokabel, mit der sich trefflich wissenschaftsprahlen läßt. Wissenschaftsprahlerei ist die neue Tugendprahlerei.

Das Wort "Verschwörungstheorie" hat sprachpragmatisch eine einzige Funktion, nämlich, Sprachpolizei und Gedankenpolizei spielen zu können, um Leute abzuqualifizieren als "jenseits unseres Wahrheitsdiskurses". "Verschwörungstheoretiker" sind die neuen "Rechtsextremisten".

Allerletzter Schrei: nicht mehr "Verschwörungstheorien" sondern "Verschwörungserzählungen" zu sagen, denn "Theorie" ist ja Wissenschaft, wer dazugehören will zu den Guten, der sagt: #trust the science.

Im Podcast geht es zunächst darum, daß manche Leute spinnen. Und zwar dergestalt, daß sie wilde Hintergrundmachenschaften frei assoziieren und sich die Puzzlestückchen zusammenkleben zu einem Durchblicker-Weltbild. Daß solche Leute einem gehörig auf den Senkel gehen können in Diskussionen, durch Zutexten mit Linksammlungs-Mails oder gar durch eingereichte Manuskripte, liegt nahe. Doch was passiert dann?

Im Podcast verfällt die Runde in einvernehmliche Abgrenzung und Ablehnung von "Verschwörungstheoretikern". Da horchte ich auf und dachte mir: nein, hier sollte die Grenze nicht verlaufen. Ich will erklären, warum.

1. Ich schrieb einmal (Klonovsky tat mir die Ehre an, das auch zu zitieren): wenn ich ein potenter Elitenheini wäre, würd ich solche nervtötenden Leute geradezu züchten. Denn auf die läßt sich trefflich mit dem Finger zeigen und ausrufen: "Seht, die Verschwörungs-Spinner!" und  - schwuppdiwupp -  sind sie diskreditiert. Das, was an ihren Thesen womöglich wahr ist, ist weg vom Tisch, es ist fürderhin einfach indiskutabel. So funktioniert das. Und der Elitenheini kann weitermachen mit seiner Agenda: denn wer ihm auf die Schliche kommt, kann seine Beobachtungen nicht mehr öffentlich äußern, weil man über ihn lacht oder Aufklärungshefte der Bundeszentrale für politische Bildung über ihn verfaßt.

2. Unter den sogenannten "Verschwörungstheorien" sind mithin durchaus auch welche im Umlauf, die ihrerseits "gemacht" sind, damit Leute darauf reinfallen und alle anderen mit diskreditieren. Diese Köder zu erkennen ist oft schwierig, dazu unten mehr.

3. Der Begriff "Verschwörungstheorien" ist deshalb perfide, weil er eigentlich bedeutet, daß Mächtige im Falle ihres merklichen Machtverlusts kleine Gruppen von vermeintlichen "Verschwörern" gegen sie für ihr Versagen verantwortlich machen (vgl. Heartfiel/Hillmann: Wörterbuch der Soziologie). Es ist also nichts anderes als ein ein Eliten-Kampfbegriff gegen uns. Verwenden wir ihn nur in Anführungszeichen. Paul Schreyer hat den Vorschlag gemacht, diejenigen, die anderen "Verschwörungstheorien" nachsagen, selber "Zufallstheoretiker" zu nennen, denn anscheinend glauben diese, daß selbst offensichtliche Zusammenhänge reiner Zufall sind.

Das also, was der Mainstream "Verschwörungstheorien" nennt, funktioniert nur im karikaturhaft simpelsten Fall so, daß jemand ernsthaft glaubt, in einem Hinterzimmer hätten ein paar Finsterlinge einen kompletten Plan ausgeheckt. Es ist also Strohmanndresche, einer solchen unterstellten Annahme stets zu entgegnen, daß es doch viel zu schwierig wäre, alle nötigen Handlanger einzuweihen und zum Dichthalten zu zwingen, um z.B. die geheime Migrationsagenda, den Great Reset oder die genetische Umprogrammierung der Menschheit zu wuppen.

So läuft das nie! In der Sezession 99 hatte ich unter der Überschrift "Sind wir Teil des Plans?" einige Überlegungen dazu angestellt. Es ist das Need-to-know-Prinzip, das hier greift. Jede Firma, jede Armee, jeder hierarchisch organisierte Betrieb funktioniert nach diesem Prinzip. Die unteren Chargen wissen nur, was für sie zu wissen nötig ist, damit sie ihren konkreten Job machen können.

"Pläne" erfüllen sich aus zwei zusammenkommenden Richtungen: top down und bottom up. Von oben herab bieten die einen das große Einverstandensein an, von unten betteln die anderen darum, einverstanden sein zu dürfen. Internetgiganten und Werbeagenturen erfinden z.B. so etwas wie Black-Lives-Matter-, Impf- oder Regenbogen-Kampagnen - und die von ganz unten und wollen auch in ihrem Schuhgeschäft in Wanne-Eickel oder ihrer Schulklasse in Sankt Pölten nicht zurückstehen und machen mit.

Hat da eine Verschwörerbande nun die Lehrer und Verkäufer alle im Sack? Mitnichten. Daß es Pläne gibt, heißt noch lange nicht, daß diese auch glatt aufgehen - doch sind der Programmierfehler oder der Sand im Getriebe kein Argument gegen die Herrschaftsmaschine selbst.

Daß bei so großen weltumspannenden Nummern wie dem Great Reset viele Teilstückchen zusammenpassen und zusammenkommen, liegt nicht am Irrsinnigwerden der Spinner, die plötzlich in ihrem Beziehungswahn alles für zusammenpassend und "von denen so gewollt" halten. Sondern es liegt an diesen großen Nummern selber: Totalitarismus heißt nichts anderes, als daß alle Bereiche des Lebens mit derselben ekligen Klebeschicht zugekleistert werden.

Dies ist auch der Grund, wieso "Verschwörungstheorien" meist in Clustern auftreten. Sehr ähnlich wie Lichtmesz und ich dies in Mit Linken leben herauspräpariert hatten, steht wer z.B. die Klimawandelpolitik anzweifelt, auch der Gender-, der "Antifaschismus"- und Einwanderungsideologie kritisch gegenüber. Genauso verhält es sich bei Kritik an Schulmedizin, Geldsystem, BRD-GmbH, der offiziösen 9/11-Version, Gen- und Nanotechnologie und Depopulationsplänen. Gemeinsam ist beiden Clustern, daß sie exakt entlang der von uns beschriebenen Bruchlinie "Vertrauen oder Mißtrauen in die Massenmedien" gebildet werden.

Daß wir tatsächlich kontrolliert, digitalisiert, genmanipuliert und transhumanistisch überholt werden, darf in meinen Augen als Tatsache gelten. Dagegen zu behaupten: "Och, das ist aber übertrieben, sowas sagen nur Verschwörungstheoretiker" unterbietet unsere Beobachtungsmöglichkeiten.

Wir Leute "jenseits der Gesellschaft" sind doch deshalb die selbsternannte Wahrnehmungselite, weil wir nicht dazugehören. Eben weil wir jenseits der Gesellschaft stehen, können wir seismographisch das Erdbeben als erste mitkriegen und seinen Verlauf protokollieren.Dazu müssen wir aber die Antennen auf "sehr sensibel" einstellen, sonst überhören wir das leise Knacken. Daß wir dabei auch Störgeräusche einfangen, uns Wahrnehmungen einbilden, und unserseits für gestört gehalten werden, gehört dazu.

Wahrnehmungselite sein heißt also auch, eine Reflexionsschleife extra eingebaut zu haben. Wir dürfen also die ersten Wahrnehmungen und all das, was uns medial so zugetragen wird, nicht sofort in ein bereits in unserem Kopf fixfertiges Szenario übernehmen. Unsere Aufgabe ist es nicht, das womöglich drohende Horrorszenario durch fleißiges Teilen von Links und Videos mitzubeschwören, sondern herauszuarbeiten:

Wie hält die Digitalisierung wo Einzug? Was kann die Nanotechnologie? Wie schauen die gewünschten Szenarien der Mächtigen eigentlich aus? Wohin werden insbesonders Kinder und Jugendliche genudgt ("neue Normalität", smartwatches und -meter, elektronische Zweitidentität, Leuchttattoos mit RFID-Chip usw.)? Was ist daran ein völlig falsches Menschenbild? Was ist das Böse und wie wirkt es unsichtbar und sichtbar?

Der Unterschied zwischen populistischen, reißerischen Aufmachungen einerseits, und vorsichtigem Nachdenken und Für-möglich-Halten andererseits ist ein guter Indikator. Je suggestiver (sei es in Hinblick auf die totale black pill oder auf Erlösungshoffnungen), desto wahrscheinlicher ist es, daß die besagte "Verschwörungstherie" ihrerseits eine übergeordnete und womöglich maligne Funktion hat: Leute zu Aktionen hinzureißen, psychisch abdrehen zu lassen in eine Paranoia, oder sie gänzlich zu lähmen in der Erwartung des "Sturms" usw.

Noch eine letzte Anmerkung zur Logik des Verdachts, zum überall vermuteten doppelten Boden. Vertrauen kommt zustande, wenn man nichts über denjenigen weiß, dem man vertraut (vgl. Niklas Luhmann, Vertrauen). Es hilft über eine Lücke hinweg, es verbindet einen z.B. mit medialen Protagonisten, einer Partei, dem Staat oder bestimmten Experten. Man will ihnen Vertrauen schenken, weil man deren Ideale teilt. Kommt nun ein "Verschwörungstheoretiker" daher und untergräbt das Vertrauen, legt er den Finger in die klaffende Lücke: diesen Typen ist nicht zu trauen, ihre Motive sind andere, als sie darstellen, dahinter steht xyz. Der Witz ist, daß der Mißtrauische mehr weiß über das Objekt des Vertrauens als der Vertrauensselige.

Woher weiß der Mißtrauische das aber? Können wir ihm überhaupt vertrauen? Je komplexer Zusammenhänge sind, desto stärker sind wir auf persönliches Vertrauen angewiesen. Es gilt, die Wahrnehmung zu schulen, die eigene Menschenkenntnis: wem räume ich gegebenenfalls das Vorrecht ein, mich desillusionieren zu dürfen? Und wessen Verdacht weise ich von mir? Was bin ich bereit als "wissenschaftliche Fakten" zu akzeptieren?

Diese Frage betrifft letztlich "Wissenschaftsgläubige" und "Verschwörungstheoretiker" gleichermaßen. Der von Lichtmesz so gern zitierte Wiener Psychiater Raphael Bonelli brachte unlängst ein Video heraus mit dem Titel: "Komm mir nicht mit Fakten, ich habe mir meine Meinung schon gebildet".

Summa summarum: "Verschwörungstheoretiker" sind meines Erachtens nicht unser Feindbild, das sollten wir der ZEIT, den Amadeu-Antonios und der Bundesregierung überlassen, eben dem "Sprachregime", das seine Keile gezielt zu setzen versteht. Mit diesem schon fast im Off verklingenden Gedanken endet auch der Podcast.


Caroline Sommerfeld

Caroline Sommerfeld ist promovierte Philosophin und dreifache Mutter.


Kommentare (59)

Rheinlaender

20. Juni 2021 10:05

Zu den wirkmächtigsten Verschwörungstheorien der Gegenwart dürfte die zählen, dass "alte weiße Männer" die Welt zum Nachteil aller Frauen und Nichtweißen kontrollieren und sich dabei eines subtil wirkenden, nicht exakt nachweisbaren aber doch für real gehaltenen "strukturellen Rassismus" als Herrschaftsmittels bedienen.

Eine klassische Verschwörungstheorie stellt auch die Vermutung dar, dass Polizei und Bundeswehr von rechtsextremen Netzwerken durchsetzt seien. Beweise gibt es dafür keine, aber der Glaube daran, dass es einfach so sein muss, ist bei linken Journalisten stark, was vor allem beim Thema NSU 2.0 deutlich sichtbar wurde.

Davon abgesehen ist die Geschichte voll von Verschwörungen, d.h. zunächst verdeckt betriebenen Unternehmungen von Akteuren gegen andere. Zugleich gibt es eine paranoide Tendenz im Menschen, organisierte Anstrengungen bzw. zentrale Planung auch dort zu vermuten, wo es sich um ungeplant verlaufende Vorgänge handelt. Außerdem gibt es einen Wunsch nach Feindbildern, die das eigene politische Handeln vereinfachen, wie etwa im Fall der oben beschriebenen, äußerst erfolgreichen linken Verschwörungstheorien.

Lumi

20. Juni 2021 10:43

Daß wir tatsächlich kontrolliert, digitalisiert, genmanipuliert und transhumanistisch überholt werden, darf in meinen Augen als Tatsache gelten.

K&D ist eine Tatsache, aber GM&TH ist hinsichtlich der Machbarkeit nicht erwiesen. So fehlen Tatsachenbelege, daß der Mensch sinnvoll in sein Erbgut eingreifen kann. Manche bezweifeln sogar die Richtigkeit der Lehre der Genetik.

Da wir hier ja beim Thema VT sind, hoffe ich, daß folgendes durchgeht:

In den 1960ern und 70ern herrschte medial ein großer Optimismus hinsichtlich der Möglichkeiten der bemannten Exploration und Besiedelung des Weltraumes. Bis heute ist es aber Essig mit der Umsetzung, und zwar radikal. Von Gagarin bis zur ISS ist alles ein einziger großer Schwindel. Der Grund ist ganz einfach, daß es zwar möglich ist, einen Menschen in den Orbit zu bringen, aber der Rückweg mit derzeitiger Technologie immer in der thermischen Katastrophe des Gefährtes infolge Reibung endet.

Aus diesem Grunde gibt es auch keine ICBMs. (Und auch keine nuklearen Sprengköpfe.)

Wenn reale technologische Durchbrüche erfolgen, wie bei der Halbleiterfertigung, dann merkt man das auch als Endverbraucher.

Insofern locker bleiben hinsichtlich Genetik und Transhumanismus. Das sind Wunschträume.

Lumi

20. Juni 2021 10:57

wenn ich ein potenter Elitenheini wäre, würd ich [Verschwörungsheinis] geradezu züchten.

Und so in etwa wird es natürlich auch gemacht. Phil Jayhan und Larry McWilliams haben das anhand von 9/11 eindeutig belegt. All die 9/11 VT, die sich lustig widersprechen, ausschließen und befehden, sind Teil der Operation gewesen. Das ist hierzulande weniger offensichtlich gewesen als in den USA. Aber dort haben viele Truther mit ihren Lügen auch noch Kasse gemacht, indem sie Spenden sammeln, Vorträge halten und so weiter. Es ist ein Geschäft.

Aber das ist nicht alles. Manche dieser VTler tauchten vorher in anderen Rollen in der 9/11 Inszenierung auf, zum Beispiel als WTC "Überlebende". Falscher Bart und Brille und fertig ist die Laube. Diese Leute haben in einer Inszenierung mitgewirkt und dafür fett kassiert. Follow the money. Es sind 30 oder 40 Milliarden $ in die 9/11 Entschädigung geflossen. Davon kann ich locker ein paar Tausend Millionäre machen.

Die Verschwörung wird einfach als großes Geschäft aufgezogen. Mitwirkende kassieren nach Ablauf einer vertraglich festgelegten Zeitdauer, in der sie eine Rolle zu spielen haben. Und dann müssen sie nie wieder arbeiten. Wer würde da nein sagen?

Der Schlüssel zum 9/11 Verständnis liegt in einer wohlbekannten Anekdote aus dem Rußland zur Zeit Katherinas der Großen. Wer errät sie?

Der Gehenkte

20. Juni 2021 11:13

"Theo Adorno schrieb Musik und Texte der Beatles."

"Die Beatles: Ein gigantisches Menschenexperiment von CIA, Illuminati und dem Tavistock-Institut mit dem Ziel der Zersetzung der westlichen Welt."

"Bill Gates ist der Drahtzieher des mörderischsten Anschlags auf die Zivilisation in der Menschheitsgeschichte. Corona war von Anfang an von ihm geplant"

"Britischer Virologe: “Alle Geimpften werden im Herbst anfangen zu sterben”

Das sind nur ein paar Bsp. von "Theorie"-Beiträgen eines immerhin recht wirkmächtigen "rechten" Blogs, der auch hier im Forum immer wieder anerkennend angeführt wird. Man könnte hunderte andere und weitere Bsp. bringen.

Ist zwar nicht mein Feindbild, m.E. jedoch klassische Verschwörungs"theorie" mit der ich nichts zu tun haben möchte und die unserer Sache auch enorm schadet. Machtvoller Müll - muß man bekämpfen, aufklären, hinterfragen, ja, und sich sogar "distanzieren".

Kommentar Sommerfeld
: Genau diesen Mechanismus habe ich zu beschreiben versucht - reißerische Schlagzeile und schwupps, diskreditiert, der Gedanke. Nicht mehr denken zu können/dürfen, daß Bill Gates in allen die derzeitige Inszenierung aufführenden Institutionen finanziell und ideologisch beteiligt ist, weil er nicht "der Drahtzieher" ist, beschneidet m.E. unserer Denkmöglichkeiten. Und das mit dem weit übernormalen Sterben der Geimpften geschieht bereits - beispielsweise Martin Rutter, der hier in Wien die ersten "Coronademos" organisiert hat, sammelt in einer Telegram-Gruppe anonym Erfahrungsberichte von Angehörigen und medizinischem Personal.

Der Gehenkte

20. Juni 2021 11:53

Jede Woche bekomme ich von "einfachen Leuten" ein, zwei Links oder "Dokumente" zugesendet mit der Frage, was ich davon halte und ob das "echt" sei. Diese Leute dürsten nach Wahrheit und Durchblick aber sie landen nicht hier oder auf vergleichbaren Qualitätsseiten, sondern bekommen diesen Müll massenhaft zugespült. In der Regel genügte eine zwei-Klick-Recherche, um den jeweiligen Auswurf als solchen kenntlich zu machen. Bisher mußte ich immer - immer! - zurückschreiben, daß das Quark sei und leicht zu durchschauen ist. Aber es beginnt immer wieder vorn vorn und ich weiß, daß es die Leute längst besitzt. Diese Leute stehen in den Grundansichten - "Cluster" - auf unserer Seite, haben an sich ein gesundes Gespür für das große Falsche, werden jedoch von Verschwörungserklärungen abgezogen und sind für uns letztlich verloren. Den Realgehalt dieser Thesen erkennen sie meist nicht - sie glauben lieber an den Wahnwitz.

Kommentar Sommerfeld: Gut so, daß die Leute Sie fragen, dann denken sie zumindest kurz nach und teilen nicht nur ... Was mich interessiert: Was heißt "für uns letztlich verloren"? Ich erinnere mich an einen Podcast von Sellner, Schick und Lichtmesz im Sommer 2020, worin es um die Frage ging, ob die "Querdenker" schlummerndes Potential hätten, zu "Patrioten" zu werden. Wessen "Sache" ist die erstrebenswertere? Könnt ja sein, der Michael Ballweg äußerte sich im Compact-Interview einmal so, daß die "Merkel-muß-weg"-Fraktion auf Querdenkerdemos auch ein bißchen mehr "für sich mitnimmt" ...

Dietrichs Bern

20. Juni 2021 12:11

Nachdem der Sozialismus uns ein paar alte Männer ins Fenster gestellt hatte, die wir für seine Verbrechen verurteilen konnten, nutzt er nun wieder die einzige Ressource, auf die er mit ungeschlagener Meisterschaft zurückgreifen kann: Der Verwirrung und Zersetzung durch Agitation. Und wurde in der DDR die freie Rede verboten, weil dies "den Feinden des Sozialismus in den Hände spielt" wird sie jetzt erschwert bis zur Unmöglichkeit, weil dies den Feinden von Buntheit und Antirassimus in die Hände spielt.

Selbst IM Victoria macht das, was sie schon immer macht.

Und Herr Meuthen regt sich über Leute auf, die bei der Querdenken-Veranstaltung meditieren.

Ich glaube jedenfalls nicht, dass Maaßen damals bei Kelle in Erfurt Verschwörungstheorien kolportiert hat.

RMH

20. Juni 2021 12:15

Wichtiger Beitrag, insbesondere die Thesen unter Ziff. 1-3 sollte jeder reflektieren!

1.

Verschwörungstheorien als eine Ausübung des Prinzips teile und herrsche zu erkennen ist notwendig. Man züchte viele sich widersprechende "Sekten" (mit ihrerseits "Eliten", die davon leben können) und zersplittere so die Teile der Opposition, die durchaus Veränderungsgefahr mit sich bringen (links ausgedrückt: revolutionäres Potential). Bis zu einem gewissen Grad nimmt man damit Druck aus dem Kessel. Die größte Gefahr für die Sozialingenieure bei diesem Vorgehen ist, dass sich eine kritische Masse bildet, die dann womöglich "Querfronten" bilden kann (den Begriff Querfront an und für sich, halte ich für problematisch, finde aber gerade keinen besseren). Auf das Erreichen dieser kritischen Masse wiederum arbeiten alle ernsthaft Oppositionellen irgendwie hin.

RMH

20. Juni 2021 12:20

2.

Ab dem Punkt, wo der aus Sicht der herrschenden zu hegende "Narrensaum" zu dick und groß wird, muss man einschreiten (erste Anzeichen, dass auch robust kontrolliert und eingegriffen wird, erleben wir aktuell). Eine Sammlungsbewegung wie Querdenken wird daher sicher stark kontrollierte Opposition sein (man darf davon ausgehen, dass einige schon ein Zubrot über Berichterstattung und agent provocateur Aktionen verdienen).

Ein weiteres Mittel der Herrschaft ist die Adaption. Bietet eine Opposition einen nützlichen oder nicht verhinderbaren Aspekt, wird er adaptiert ggf. modifiziert und damit absorbiert (siehe Umweltschutz).

Bei den sog. "VT" gilt wie bei Märchen, Sagen, Mythen und Legenden, dass sie oft (aber nicht immer) einen objektiven Wahrheitskern haben, der aber durch die Konstruktionen darum herum verschleiert wurde (zum Teil bewusst, zum Teil, weil es die Verbreiter nicht besser wussten oder einer Steuerung auf den Leim gingen). Diese Kerne zu versuchen zu erkennen, ist ein kleiner Teil der Aufgabe für jeden reifen Menschen, der sich für die Dinge, die um ihn herum geschehen, noch interessiert (das Bedürfnis, sich komplett "auszuklinken", steigert sich aber gerade bei vielen, so meine subjektive Wahrnehmung, schon fast zu einer Art neuen Sehnsucht - eigentlich wollen viele einen "Reset", nur eben nicht so, wie er für uns fremdbestimmt wird).

Gustav Grambauer

20. Juni 2021 12:21

"Wahrnehmungselite sein heißt also auch, eine Reflexionsschleife extra eingebaut zu haben."

Hierzu eine kleine Pretiose, die ich neulich irgendwo im Netz gefunden habe:

Frage: "Gibt es ein Kriterium dafür, ob jemand ein Mensch ist?" -

Antwort: "Ein Mensch ist jdf. der, der sich schon mal gefragt hat, ob er ein Mensch sei".

- G. G.

Gustav Grambauer

20. Juni 2021 12:21

"Jede Firma, jede Armee, jeder hierarchisch organisierte Betrieb funktioniert nach diesem Prinzip. Die unteren Chargen wissen nur, was für sie zu wissen nötig ist, damit sie ihren konkreten Job machen können."

Nannte bzw. nennt sich Frunse

https://de.wikipedia.org/wiki/Michail_Wassiljewitsch_Frunse

-Prinzip. Ergab sich aus dem Prinzp der Einzelleitung, dieses wiederum ergab sich aus dem Prinzip des demokratischen Zentralismus. Es widerspricht nebenbei gesagt von Grund auf dem Geist des Bolschewismus (ist nicht mein Problem, müssen die mit sich selbst ausmachen). Bereits widerspricht es dem im Sinne der Mehrheit / "Bolschinstwo" postulierten Grundsatz "Wissen ist Macht" bzw. "Lernen, Lernen und nochmals Lernen", erst recht widerspricht es dem Postulat "Jeder handelt im Umfang seines Wissens und Verständnisses in seinem eigenen Interesse - und im Ausmaß dessen, was er nicht versteht, im Interesse derer, die mehr wissen und mehr verstehen".

Das Frunse-Prinzip ist m. E. in jeder größeren Pyramidenstruktur das einzig mögliche, ihr sogar geradezu immanente Prinzip und ist meist nur kaschiert. Die meisten an der Basis einer jeden (!) größeren Pyrmidenstruktur würden sich die Augen reiben, wenn sie von den Intentionen an der Spitze erfahren würden. Wie kann man zum Beispiel glauben, daß Facebook aus Freude daran erschaffen wurde, Tom, Dick & Harry eine Dienstleistung anzubieten!

- G. G.

Gustav Grambauer

20. Juni 2021 12:22

"Daß wir tatsächlich kontrolliert, digitalisiert, genmanipuliert und transhumanistisch überholt werden, darf in meinen Augen als Tatsache gelten."

Vorsicht. Es ist m. E. unzutreffend, von der "Einheit und Geschlossenheit" der sogenannten Elite auszugehen. Die eine Fraktion will den transhumanistischen Durchbruch, d. h. sie ist eine "Bewegung", die "mit einem furchtbaren Gezücht" "automatenartiger Wesen mit einem überreichlichen Verstande, mit einem intensiven Verstande, die in ihrem Charakter zwischen dem Mineralreich und dem Pflanzenreich drinnenstehen", mit "Spinnen von einer riesigen Weisheit, die aber in ihrer Organisation nicht einmal bis zum Pflanzendasein heraufreichen", "die Erde überziehen will" (- Steiner). Es gibt aber noch die andere Fraktion, man könnte sie die WWF-Fraktion nennen, die die Technosphäre komplett ausrotten und den Planeten in Sklavenarbeit und durchaus ohne Hilfsmittel wie die Schubkarre u. ä. "renaturieren" lassen will, Aussagen dazu z. B. aus dem englischen Hochadel gibt es zur Genüge.

- G. G.

Gustav Grambauer

20. Juni 2021 12:22

"Der Unterschied zwischen populistischen, reißerischen Aufmachungen einerseits, und vorsichtigem Nachdenken und Für-möglich-Halten andererseits ist ein guter Indikator."

Dieses Herangehen korrespondiert damit, daß es ja auch zwei Formen der Steuerung gibt: die strukturelle und die strukturlose. Der Hegemon steuert strukturlos (mit Soft-Power, zum Beispiel über seine (!) Zentralbanken usw.), und dies mit langfristigen und gern immer wieder adaptierten Zielen, d. h. i. d. R. ohne Zeitdruck.

Folglich steht Mutti keineswegs jeden Morgen 6.00 Uhr bei einem Führungsoffizier zum Befehlsempfang auf der Matte (das war nur in ihrer Prägungsphase für kurze Zeit so, als sie morgens bei Gedmin auf der Matte stand, dem der CIA dafür eigens eine Residenz in Berlin eingerichtet hatte). Sie ist gut, wenn sie die - codierten - Signale erkennt und zutreffend deutet. Sie ist schlecht, wenn sie diese Signale nicht erkennt oder mißdeutet. (Nicht anders als wir!)

Per ordre de mufti wird nur unmittelbar-operativ gesteuert, d. h.:

- nur auf den unteren (exekutiven) Ebenen (Militär, Polizei usw.),

- sonst nur in Ausnahmesituationen unter Zeitdruck.

- G. G.
 

Gustav Grambauer

20. Juni 2021 12:22

Bin ich Verschwörungserzählungsspreader wenn ich konstatiere, daß die Stimmung in Schnellroda viel gelöster ist als bei den zurückliegenden Podcasts, und dies als nicht unwahrscheinlicherweise durch die Leichtigkeit der allgemeinen Summer-Breeze-Gelöstheit beschwingt sehe - wie sie auch Toel diagnostiziert, und womit wir die Einschätzung der pychologischen Lage in Deutschland durch die US-Falken hätten?

- G. G.

Franz Bettinger

20. Juni 2021 13:07

Ich bin Verschwörungs-Theoretiker. Das sage ich ganz offen, denn es is etwas Banales. Es gibt Verschwörungen (vermutlich mehr als das Gegenteil: Zufälle und offene Absprachen) und es gibt ein Menge Theorien (mehr als erwiesenes Wissen). Von der sachlichen Aussage her gibt es keinen Grund, das Wort VT abzulehnen. Allerdings hat es der Feind verstanden, in Orwell’scher Manier Begriffe, die politisch gefährlich sind, zu desavouieren oder gar in ihr Gegenteil zu drehen (darunter die Begriffe Rechts, Volk und Nation). Es war die CIA, die nach dem Kennedy-Attentat das Schmähwort V-Theoretiker erfunden hat. Seitdem reüssiert es. Vor allem dort, wo eine ernsthafte Debatte vermieden werden soll. 

 

Franz Bettinger

20. Juni 2021 13:11

Nun stolperte ich im letzten SiN-Podcast über dieses Wort, das nicht von der Sache, aber vom Sprachgebrauch her zum Unwort geworden ist. Ausgerechnet die geschätzten Zwei, E. Kositza + G. Kubitschek, führten es gegen die (von mir ebenfalls geschätzten) Querdenker ins Feld. Da war ich platt und schrieb einen langen Kommentar, von dem nur ein Fünftel mit 36-stündiger Verspätung freigeschaltet wurde, so dass er überlesen und keine Debatte anschieben würde. 

Ich nehme es K+K nicht übel, wenn sie Kommentare löschen. Nicht nur haben K+K Hausrecht, sie haben oft auch in der Sache Recht und müssen Umstände berücksichtigen, die ich aus meinem sicheren Nest nicht beachten muss. Oft passen die Kommentare auch nicht zum Hauptthema. Ich bin dennoch froh, dass Nebenthemen zugelassen werden; die sind ja oft auch interessant. 

Ich hatte mich mit @Lotta + @Laurenz (keine leichten Typen, aber eben doch Typen, die ich mag) darüber privat ausgetauscht, was K+K meinen könnten, als sie von der V-Theoretiker-Clique sprachen und davon, dass es keinen großen Plan gäbe, der hinter den Schweinereien steckt, die wir spätestens seit Sommer 2015 erleben. Es blieb unklar. Nun, wir werden sehen, ob es heute klarer wird. So viel zum Start. 

Grobschlosser

20. Juni 2021 13:17

auf Sizilien regiert die Mafia , die Mafia investiert ihr Schwarzgeld in legale Unternehmen ; später kauft die Mafia Teile der politischen Klasse .

 

klingt wie eine Verschwörungstheorie . 

"können Sie Ihre Behauptungen beweisen ? Haben Sie kein Vertrauen in den ital. Staat ? "

eine Arbeitshypothese ist keine Verschwörungstheorie .

 

siehe auch : Dagobert Lindlau über die Beziehungen zwischen OK ( org. Kriminalität ) und "Staat" .

hat die ddr-stasi westdeutsche Parteien finanziert ? JA . Können Sie das auch beweisen ? NEIN. 

war Gauck 3 h alleine im stasi -Archiv ? JA . Was hat er da gemacht ? wissen wir nicht .

gibt es Infrarotaufnahmen der brennenden Türme in NY ? vielleicht - habe recherchiert -habe keine Aufnahmen gefunden. Besitzen moderne Staaten ( zB die usa ) Hubschrauber mit IR -Ausrüstung ? JA. Wieviel IR Kameras gab es am 11.Sept.2001 in NY ? Besitzt die Feuerwehr IR-Kameras ? JA . 

was kostet der Rückbau asbestverseuchter Gebäude ? 

Franz Bettinger

20. Juni 2021 13:19

Es war nun das 2. Mal, dass mich ein SiN-Podcast eines Besseren (Schlechteren) belehrte: dass K+K und K+L nämlich das Wesentliche, das große Fürchterliche, das grad vor unser aller Augen in schamloser Offenheit durchgezogen wird, möglicherweise gar nicht begreifen. Ich denke nicht, dass KKKL sich aus Opportunismus naiv stellen (obwohl das in deren exponierter Lage zum Selbstschutz verständlich wäre) und daher die Rahmenerzählung von der Globalen Erwärmung und der Virus-Pandemie nicht in Frage stellen. Also bleibt mir nur anzunehmen, dass sie den großen Schwindel nicht durchschauen, obwohl die Beweise offen herumliegen; man sehe sich nur die Verlautbarungen eines Bill Gates oder eines Klaus Schwab an oder dessen Buch The Great Reset. Was bleibt da noch an Rätselhaftem? Alles wird uns bis ins Detail erklärt: ff

Uwe Lay

20. Juni 2021 13:22

Wer urteilt, eine bestimmte Verschwörungstheorie sei falsch, bedarf dazu notwendigerweise einen theoretischen Begriff der Verschwörung, um so urteilen zu können, daß der da als Verschwörung qualifizierte Vorgang keine Verschwörung sei. Ohne eine Theorie der Verschwörung ist ein solches Urteil so unmöglich. Es gibt keinen plausiblen Grund, warum es keine Verschwörungen im politischen Raum geben könne und warum dabei das Ziel solcher Verschwörungen nicht die Weltbeherrschung sei.  Es müßte dabei aber genau unterschieden werden zwischen der Absicht einer Weltbeherrschung und der Realität, ob eine solche Absicht schon realisiert ist. Diese Unterscheidung nicht zu machen, ist eher das Problem vieler Verschwörungstheorien, daß von der Absicht auf die Realisierung kurzgeschlossen wird. Aber die Politik ist Kampf um die Macht, es gäbe keine Politik mehr, beherrschte wer die Welt.

Franz Bettinger

20. Juni 2021 13:24

ff

digitale Abhängigkeit, digit. Geld, Abschaffung von Wahlen, Global Governance of the stakeholders (der Oligarchen), Gleichschaltung, Lockstep (= Gleichschritt, also das Gegenteil von Meinungsvielfalt und Diversität), keine Autos mehr, keine Reisen, social merits und demerits (Punktesystem für konformes Verhalten à la China).

Stets dieselben Globalisten aus Wirtschaft, Medien, Politik und Hochadel treffen sich seit 1954 (einmal jährlich für 3-5 Tage) damals eher diskret im Bilderberg-Hotel und seit 1971 - nun mit viel Tamtam und Selbstbewusstsein - in Davos und verabreden (verschwören sich, einst geheim, nun offen), wie sie die Welt in ihrem Sinne umgestalten wollen. Sie ziehen in Pandemie-Manöver, halten Planspiele ab (wie Event 201), starten dann auch wirklich den Virus-Ballon, ohne dass die 'Pest' in Form von Siechen und Toten auch real stattfindet, lassen die Seuche dafür virtuell im Fernsehen stattfinden. Dennoch glauben KKKL, es gehe mit rechten Dingen zu. Social distancing und dieser dümmliche Ellbogengruß; Masken, Impfzwang, Ausgangssperren, Lockdowns, die Zerstörung der Wirtschaft und der ganze Zinnober ließen sich - ohne Deep State und ohne eine globale Verschwörung zu bemühen - einfach mit den altbekannten politischen Schweinereien erklären. Da war ich platt. 

Franz Bettinger

20. Juni 2021 13:28

Wiki @Bilderberger: „Die Geheimhaltung der Gesprächsthemen der Konferenzen lieferte Stoff für Verschwörungstheorien. Des Griffin behauptet in seinem Buch Die Herrscher, Luzifers fünfte Kolonne (The Fourth Reich of the Rich), die Bilderberger strebten eine Welt-Diktatur im Sinne einer Neuen Weltordnung NWO an.“ Die Davoser Nachfolge-Organisation macht aus diesem Ziel, der NWO, heute gar kein Hehl mehr, ja alle Welt (inkl. Merkel, Schäuble, von der Leyen) redet davon. V-Theorie? Nein, offiziell verkündetes Kriegsziel!

 

Franz Bettinger

20. Juni 2021 13:30

K+K sprechen in ihrer Kritik am "Geschwurbel" nicht vom weiten wilden Feld auf Telegram, sondern von den Querdenkern, die mMn vieles richtig erkannt haben. Frau Kositza redet im Podcast ab 35' wie selbstverständlich von der Verschwörungs-Theorie-Clique, als wäre das Wort nicht diskreditiert. Sie beklagt, die Manuskripte, die bei Antaios eingingen, seien voller abstruser Sachen. Nun, kann ja sein.

Aber GK erklärt dann genauer: „Die Leute springen von Normal auf Verrückt (FB: unter Umgehung des Wahrscheinlichen), sie springen sofort zur großen Verschwörung, zum Großen Plan (FB: eines deep states), zum Trans-Humanismus, zur Mensch-Maschine und zum implantierten Chip“ - als ob dies nicht alles ganz offizielle Pläne der UNO und der EU und eben des WEF wären. Kositza sekundiert, das sei eine Form der Komplexitäts-Reduktion (=Vereinfachung), vor der auch intelligente Menschen nicht gefeit seien.

Der_Juergen

20. Juni 2021 13:50

1. Teil

@Lumi

"Und so in etwa wird es natürlich auch gemacht. Phil Jayhan und Larry McWilliams haben das anhand von 9/11 eindeutig belegt. All die 9/11 VT, die sich lustig widersprechen, ausschließen und befehden, sind Teil der Operation gewesen."

Zunächst einmal: Man muss schon ein dickes Brett vor dem Kopf haben, um die offizielle, absurde Version von 9-11 zu glauben. Ich schenke es mir, die wesentlichen Argumente hier zu resümieren, weil man gewisse Grundkenntnisse auf einem niveauvollen Forum wie diesem einfach voraussetzen darf. Unvergleichlich schwieriger als die Widerlegung der lächerlichen offiziellen Lügen ist es jedoch, herauszufinden, was sich an jenem schicksalshaften Tage wirklich zugetragen hat. Johannes Rothkranz hat ein spannendes und gutrecherchiertes Buch mit dem Titel "Was am 11. September 2001 wirklich geschah" geschrieben, in dem er eine mit den Fakten vereinbare alternative Theorie der Geschehnisse präsentiert. Allerdings ist diese bei aller Brillanz doch Spekulation, so dass "Was am 11. September 2001 wirklich geschehen sein könne" ein treffenderer Titel wäre.

Kositza: Bücher von J. Rothkranz zu empfehlen, erscheint mir - pardon - als etwas irre. Das sind genau die Fuzzis, die ich weiterhin Verschwörungstheoretiker nennen werde.

Ein gebuertiger Hesse

20. Juni 2021 13:56

Warum über Verschwörungstheoretiker klagen, wenn die Welt in den Fängen von VerschwörungsPRAKTIKERN ist?

Der_Juergen

20. Juni 2021 14:06

2. Teil

Unter den "Truthern" herrscht, um ein wichtiges Beispiel zu erwähnen, keine Einheit darüber, ob am 11. 9. wirklich Flugzeuge in die Türme einschlugen oder ob diese in einen Videofilm hineinprojiziert worden sind. Desgleichen gibt es unter den Truthern einige, die von einer Zerstörung der Zwillingstürme durch kleine Atombomben ausgehen, während die Mehrheit der Ansicht ist, man habe in den einzelnen Stockwerken konventionellen Sprengstoff versteckt. Als Nichtphysiker kann ich die Triftigkeit der jeweiligen Argumente nicht verbindlich beurteilen. Ich glaube auch nicht, dass die eine oder andere Seite innerhalb der Wahrheitsbewegung vorwiegend aus Systemagenten besteht. Natürlich verbreiten Systemtrolle bewusst offenkundig falsche, teils absurde Thesen, um die Wahrheitsbewegung kollektiv in Verruf zu bringen.

Auch auf zahllosen anderen Gebieten sind die Systemtrolle gerade in Deutschland sehr aktiv. Sie stellen -worauf @der Gehenkte eben hinwies - z. B. die Behauptung auf, in zwei Jahren würden alle Geimpften tot sein. Dabei berufen sie sich auf einen französischen Mediziner, der eindringlich vor den enormen Gefahren der Covid-Impfung warnte, den ihm zugeschriebenen Ausspruch jedoch nie getätigt hat. Dass das Ziel der Impfung in der Reduzierung der Bevölkerung besteht, unterliegt freilich nicht dem geringsten Zweifel, aber so dumm, innerhalb von 2 Jahren alle Geimpften sterben zu lassen, sind die Drahtzieher nicht, denn dann gäbe es bald einen gewaltigen Aufstand, der sie hinwegfegen würde.

Der_Juergen

20. Juni 2021 14:07

Teil 3

Um eine raffiniete Desinformationskampagne handelt es sich meiner Überzeugung nach bei Q-Anon. In ihrer verzweifelten Hoffnung, Trump werde eines Tages wuchtig zuschlagen und den Tiefen Staat vernichten, glauben auch ansonsten intelligente Leute beispielsweise an den Unsinn mit den 100.000 im Frühling 2020 aus einem Tunnel in New York geretteten Kindern oder daran, dass John Kennedy Junior seinen Unfalltod 1999 nur vorgetäuscht und sich zwei Jahrzehnte lang versteckt hat, um als Deus ex machina ins Geschehen einzugreifen und gemeinsam mit Trump den Tiefen Staat zur Hölle zu schicken. Zu diesen Menschen gehört auch einer meiner besten Freunde, der auf jede Kritik an Trump und den Q-Anon-Geschichten so reagiert wie ein Taliban, dem man sagt, der Koran sei nicht das Wort Gottes. Sehr tragisch!

RMH

20. Juni 2021 14:08

Wer an der Macht ist, braucht sich nicht (mehr) zu verschwören.

Wer an die Macht will und die Türen dazu sind legal nicht zu öffnen, der sollte über eine Verschwörung mit anderen nachdenken (und für die "Aufklärung" derselben waren früher einmal die sog. Geheimdienste gedacht).

Eliten und Regierungen haben sich nicht verschworen, sie haben Ziele, die sie umsetzen. Diese Ziele werden vielfach bzw. in der Regel recht offen mitgeteilt. Wie und warum sie wiederum zu diesen Zielen kommen, da kommen dann die Outsider ins Spiel, die von außen versuchen, Dinge und Herkunft von Zielen zu erklären oder aufzuklären. Sie greifen dabei dankbar jeden vermeintlichen Insiderbericht (manche sind auch echt) auf etc. Das sind also die Theoretiker, die von oben entweder, wenn zweckdienlich, gefördert werden oder, wenn nicht zweckdienlich, ob ihrer Aufgabe oder Passion mit Verschwörungstheoretiker gelabelt und abgekanzelt werden.

Der Begriff Verschwörungstheoretiker ist mithin recht klar ein Konstrukt aus einem Instrumentenkasten, wie ihn auch ein Orwell erkannte und erklärte.

Dank Internet sind dabei die Mengen an Theorien mittlerweile gegen unendlich gehend und driften vielfach in Richtung SPAM. Kein Wunder also, wenn Verlagsinhaber hier so langsam aber sicher mal die Hände über den Kopf zusammenschlagen, verfolgen sie doch mit ihrem Verlag, ihren Instituten wiederum ihre eigene Agenda.

Franz Bettinger

20. Juni 2021 14:24

@ Einwand, große Verschwörungen könne es schon deshalb nicht geben, weil es zu schwierig sei, alle Mitwisser zum Schweigen zu verpflichten: 

Immerhin ist es den Alliierten gelungen, am 1944 in der Operation Overlord 850.000 Mann in England zu versammeln und davon auf 6400 Schiffen 326.000 Mann, 104.000 Tonnen Material und 54.000 Fahrzeuge in einem 1. Schub über den Ärmelkanal in die Normandie zu schippern und Frankreich zu invadieren, ohne dass die Deutschen trotz ihrer Spione (die waren alle umgedreht worden; ja so läuft das) etwas davon mitbekamen. Wer kennt noch andere un-umstrittene (!) Groß-Verschwörungen der Geschichte? Wie wäre es mit W. Bush’s Massenvernichtungs-Waffen + anschließendem Irak-Krieg, für den sich keiner dieser Massenmörder je vor einem Gericht verantworten musste. ff

Franz Bettinger

20. Juni 2021 14:27

@C. Sommerfeld hat darauf hingewiesen: "Es ist das Need-to-know-Prinzip. Die unteren Chargen wissen nur, was sie wissen müssen. Es gibt noch andere Mittel, Mitwisser (w.z.B. die Sprengstoff-Experten an 9/11) zum Schweigen zu bringen: Karriere-Förderung, Belohnung, Bedrohung einerseits; andererseits Unfälle, „Selbstmord“ und Mord. Auch Mundtot-Machen und Lächerlich-Machen ist eine Möglichkeit. Sogar Nobelpreisträger wie Prof. Luc Montagnier (der sich gegen die C-Impfung stark machte) ereilte dieses Schicksal. 

Franz Bettinger

20. Juni 2021 14:48

CS schreibt: "Daß wir tatsächlich kontrolliert, digitalisiert, gen-manipuliert und transhumanistisch überholt werden, darf in meinen Augen als Tatsache gelten.“ Ich bin mir bei den letzt genannten Zwei nicht sicher, ob das überhaupt möglich ist. Ich halte die Biologie für viel stärker als diese jämmerlichen Versuche der Wissenschaftler, den Menschen genetisch zu verändern. Ich sehe in der Vergangenheit der Medizin nicht, wo das je gelungen wäre. Wenn's in der Vergangenheit nicht gelang, warum sollte es jetzt gelingen? Dass die Elitioten (wie einst Stalin und sein Agrar-Fantast Trofim Lysenko) von sich selbst so berauscht sind, solches für möglich zu halten, geschenkt. 

Laurenz

20. Juni 2021 15:09

(1)

Wie @Franz Bettinger zurecht beschrieb, ist der Beginn der Verschwörungstheorie das Kennedy-Attentat von 1963. Der Warren-Report sagt aus, daß Oswald 3 Schüsse abgegeben hätte, was bei der Nutzung eines Mannlicher-Carcano-Gewehrs kaum plausibel ist. Und jeder Halbblinde sieht auf dem Zapruder-Film, daß der tödliche Kopfschuß, bei dem quasi das Gehirn Kennedys wegflog, von vorne kam. Aber genau das, was ich gerade geschrieben habe, wurde als Verschwörungstheorie gebrandmarkt.

Vor diesem Attentat hießen Verschwörungstheorien "Legenden", die berühmteste Verschwörungstheorie vor Kennedy ist die "Dochstoßlegende".

Alle Nachrichten, alle Geschichtsschreibung, jegliche Publikation sind/ist erstmal reine Theorie. Denn außer Zeugen, die bei Richtern aufgrund unzureichender menschlicher Wahrnehmung recht unbeliebt sind, war je keiner dabei, um das Ereignis zu verifizieren, wie die drei jungen Damen zu Wien, deren Zeugin CS wurde. Also zählen vordergründig Akten & Dokumente, aber auch hier sind Zweifel immer angebracht, eingedenk dessen daß über 70% aller vatikanischen Dokumente & Verträge gefälscht sind. Auch der einzigen unvollständig erhaltenen Abschrift/Kopie des Wannsee-Protokolls haftet etwas der Hauch von Zwielichtigkeit an. Auch in Anbetracht dessen, daß alle elementaren EU- und Euroland-Verträge/Abkommen gebrochen wurden, läßt die Begrifflichkeit der Verschwörung tief ins Absurde fallen.

tearjerker

20. Juni 2021 15:18

Influencer und andere Geschichtenerzähler werden als Feindbilder aufgebaut, weil sie Reichweite erzeugen, die der Konkurrenz Aufmerksamkeit und Werbekohle streitig macht. Die Inhalte sind nachrangig.

Laurenz

20. Juni 2021 15:22

(2)

Denn Verschwörungen, die offen publiziert werden, sind keine Verschwörungen mehr, sondern entweder totalitäres Gehabe oder segmentierte Putsche von oben, gegen die nur Querulanten aufbegehren. Die NomenKlatura greift im Falle von Schwab & Gates trotzdem zur verschwörungstheoretischen Keule, weil keiner die Veröffentlichungen liest oder wie bei über 10 Min. Bill Gates im ÖRR wohl keiner ernst nimmt, was dieser Mann sagt nachfragt, warum er es überhaupt sagen darf. Denn ich wüßte nicht, daß jemals ein gewählter Politiker Deutschlands jemals mehr als 10 Min. in Tagesschau oder -themen zum reden erhalten hätte. Das ist zurecht die Frage erlaubt, wie geht das?

Um auf CS zurückzukommen, die hier einen hervorragenden Artikel geschrieben hat, bleibt jedem einzelnen Konsumenten von Nachrichten nichts anderes übrig, als selbst die Plausibilität zu hinterfragen. Das kann sehr zeitaufwendig sein. Denn meist hat man nur die Quellen der Verschwörer oder Segment-Putschisten zur Hand. Um sich in den Mondlüge aller mondfliegenden Nationen einzuarbeiten, braucht man ca. 10 - 30 Stunden. Aber eine persönliche Nachprüfung ist aus gegeben Umständen sonst schwierig.

quarz

20. Juni 2021 15:37

Um die Lächerlichkeit eines Vorwurfs zu offenbaren, der sich gegen eine Verschwörungstheorie als solche richtet, genügt es eigentlich, auf die triviale Allgegenwärtigkeit von "Verschwörungen" hinzuweisen. Mit "Theorie" ist ja kein logisch strukturiertes (oder gar axiomatisiertes) Aussagengebäude gemeint, sondern schlicht eine These. Und der Inhalt einer solchen These ist: mindestens zwei Leute haben sich auf ein gemeinsames Ziel geeinigt, über das (und die eingesetzten Mittel) sie Außenstehende nicht vollständig informieren. Das geschieht so alltäglich und so oft, dass die dramatische Aura, die man in die Konnotation des Begriffs packt, bei nüchterner Betrachtung geradezu grotesk erscheinen muss.

Sobald aber die Trivialität von Verschwörungen per se erkannt ist, muss dem Vorwurf, will ihn der Erheber aufrecht erhalten, neues Futter zugeführt werden: er muss konkret werden. Was am speziellen Inhalt der These ist so gewagt, dass ihr kein epistemischer Respekt gebührt? Sobald wir an diesem Punkt angelangt ist, ist der Ankläger bereits in der Defensive und es ist nur noch eine Frage der kurzen Zeit ist, bis er sich beim Strohmannbasteln in nachweislich falsche Unterstellungen verwickelt.

Laurenz

20. Juni 2021 15:41

(3)

Und @Lumi hat natürlich im wesentlichen Punkt Unrecht. Ich habe Bilder vom taktischen Einsatz nuklearer Waffen im Jemen gesehen, aber ich war genausowenig, wie Lumi vor Ort & kein Zeuge, insofern kann keiner von uns beiden das verifizieren. Auch der massive Anstieg der Krebstoten in Serbien seit dem Einsatz von mit Uran angereicherter Nato-Munition kann man glauben oder nicht. Ich habe für mich entschieden, letzteres ist plausibel.

Was für die Legenden & Verschwörungstheorien spricht, ist die empirische Nutzung dieser Begriffe selbst um im Superlativ einer Offensichtlichkeitsklausel gekrönt zu werden.

Denn keine Wahrheit muß eine Debatte scheuen. Das gilt übrigens auch für die Redaktion.

Es langt eben nicht, daß von Verschwörern (das berühmte Hinterzimmer) bezahlte Wissenschaftler Kollegen diskreditieren.

Natürlich wird auch viel Desinformation gestreut. Im letzten GK-Artikel  https://sezession.de/64345/der-verdachtsfall-am-schreibtisch

fand ich die Beiträge von Gustav Grambauer u.a. zu Toel bemerkenswert. GG hat exakt die Plausibilitätsfrage & ihre Gratwanderung ins Visier genommen.

Laurenz

20. Juni 2021 15:52

(4)

Ich habe das letzte Audio aus Schnellroda ganz anders wahrgenommen, als @Franz Bettinger. Ich gehe davon aus, daß pro Tag bei Antaios 3-10 Manuskripte mit völlig abgefahrenen Unsinn eingehen & an die 20 Stellungsnahmen erfragt werden. Wer soll das leisten?

Insofern sah ich keinen Fehler im Audio.

Ein Fehler von Frau Kositza war es vielleicht, anstatt Unsinn .... Verschwörungstheorie zu sagen, weil man sich damit, in der Unsitte der Debattenvermeidung mit den Herrschenden gemein macht.

Denn selbst wahre Kerne sind oft, wie im Falle der Reichsbürger belanglos. Die rechtliche Frage unseres Staatskonstrukts spielt einfach keine Rolle. Es ist völlig egal, ob wir ein legitimer Bundesstaat sind oder eine illegitime GmbH. Insofern sind reichsbürgerliche Verschwörungstheorien, ob wahr oder gelogen, sinnlose Zeitverschwendung.

Warum in den Medien permanent nachrichtliche Beschäftigungstherapie verkauft wird, bei denen die echten Nachrichten hinten runter fallen, damit kann man sich durchaus beschäftigen.

Andreas Walter

20. Juni 2021 16:02

@Sommerfeld

Uiuiui, was haben Sie da bloss losgetreten.

Natürlich wird der Begriff mittlerweile geradezu inflationär gebraucht (missbraucht) und in den meisten Fällen dann auch noch falsch. Dienen soll das einzig und allein der Diskriminierung, Diskreditierung und Diffamierung bestimmter (oppositioneller) Gruppen.

Vor ein paar Tagen wurde mir aber klar, warum sie geradezu genial war, die Empfehlung von Kubitschek an die Rechten und Konservativen, sich von den Querdenkern fern zu halten.

Die Regierung, die oberen "10.000", haben nämlich einen Riesen Fehler gemacht, als sie die "Nazis", die Rechten, und die Querdenker in einen Topf geworfen haben.

Die verstehen jetzt nämlich die Welt auch nicht mehr, erleben gerade selbst, jetzt am eigenen Leib, wovon die Rechten schon die ganze Zeit sprechen. Das Deutschland eine Diktatur ist.

Dass es gar nicht um Auschwitz, Juden und Migranten gehen muss, um in Deutschland vom Staat und den Medien angegriffen, unterdrückt und angefeindet zu werden.

Denn es waren und sind auch Truther, die Annalena für ihre Unaufrichtigkeit abgestraft haben. Es gibt nämlich weitaus mehr grüne, linke oder sogar neutrale Truther als rechte.

In Zeiten wie diesen suchen nämlich alle, die Wahrheit.

“Denn solche [die falschen Propheten] dienen nicht dem HERRN Jesus Christus, sondern ihrem Bauche; und durch süße Worte und prächtige Reden verführen sie unschuldige Herzen.“ Römer 16:18

Niekisch

20. Juni 2021 18:29

Statt mich an dieser fruchtlosen Diskussion zu beteiligen formuliere ich eine Dienstaufsichtsbeschwerde an den Träger eines hiesigen Kindergartens. Die Leitung hat Kindergartenkinder in eine Demo eingespannt, mit der die Abschiebung illegaler, d.h. krimineller Leute aus Sri Lanka verhindert werden soll. Da bedarf es keines Diskurses um "Verschwörungstheorien", sondern ganz einfach des Handelns. 

Gracchus

20. Juni 2021 21:06

Ich stimme Sommerfeld zu, frage mich aber, was Sinn und Zweck der Diskussion ist. Und was folgt daraus für einen selbst?

Der Begriff "Verschwörungstheorie" ist eine Kampfvokabel - und daher leer. Ich verwende den Begriff nicht. Es war auch mal Mode, Sätze schüchtern mit "Das klingt jetzt esoterisch, aber ..." beginnen zu lassen. Was folgte, war aber nicht sonderlich esoterisch, sondern die Schilderung einer subjektiven Wahrnehmung (vielleicht ist aber alles Subjektive esoterisch). Auch dieser Disclaimer war mit Blick auf die Herrschaft naturwissenschaftlicher Glaubenssätze angebracht worden. 

Der Verschwörungstheoretiker signalisiert, dass gegenüber dem Regierungshandeln Misstrauen angebracht ist, mehr nicht. Deshalb werden alle, die ihr Misstrauen, gegen das Regierungshandeln kundtun, neuerdings als Verschwörungstheoretiker bezeichnet. 

Eine Politik, die sich den Anschein von moralischer Inegrität und demokratischer Transparenz gibt, ruft einen Bedarf an Geheimoperationen hervor. 

Eine inklusive Gesellschaft ruft wohl den Bedarf an Exklusion hervor; dies läuft primär über Moral.

 

 

 

Der_Juergen

20. Juni 2021 21:34

@Franz Bettinger

Ihre Beiträge sind sehr gehaltvoll. Bezüglich der Normandie-Invasion muss man natürlich darauf hinweisen, dass die Deutschen selbstverständlich über den alliierten Aufmarsch in England und die bevorstehende Landung in Nordfrankreich im Bilde waren. Sie wussten nur nicht, an welcher Stelle die Invasion stattfinden würde.

Eine "Theorie der Verschwörung" braucht es m. E. nicht, weil sich eine Verschwörung sehr einfach als "Vertrauliche Verabredung von zwei oder mehr Personen zum Nachteil einer oder mehrerer anderer Personen" definieren lässt. Wer in Abrede stellt, dass es in der Politik laufend solche Verabredungen gibt, postuliert dadurch, dass politisch stets und überall volle Transparenz herrscht. Einen solchen Unfug würde aber nicht einmal der verbohrteste linksgrüne Eiferer von sich geben. 

Der Great Reset ist ebenso wenig eine Verschwörung wie der Grosse Austausch, weil die Existenz dieser Programme von ihren führenden Organisatoren offen zugegeben wird. Immerhin gibt es ein UN-Projekt "Replacement Immigration" und ein Schwab-Buch mit dem Titel "The Great Reset", um nur zwei von vielen Beispielen zu nennen.

Gracchus

20. Juni 2021 22:15

Meine Verschwöringstheorie sieht ganz altertümlich so aus, dass das, was politisch, sozial gerade geschieht, von den dunklen Hierarchien initiert worden ist. Das Geschehen trägt m. E. sehr stark deren Signatur; soweit, wie die Dinge hierzulande vorangeschritten sind, ist der geistige Kampf bereits entschieden, natürlich nur vorläufig. Die progressive Agenda ist nur scheinbar, tatsächlich wird ein regressives Programm aufgefahren. Das betrifft den ganzen Westen, der, spirituell gesehen, ausgedörrt ist; man könnte auch von spiritueller Demenz sprechen.  

Andreas Walter

20. Juni 2021 23:21

Selbstorganisation.

Vieles, was wie eine Verschwörung, wie eine Absprache aussieht ist gar keine:

https://de.wikipedia.org/wiki/Selbstorganisation

Zudem:

Selbst eine echte Verschwörung, Geheimabsprache, Intrige muss nicht automatisch den Nachteil anderer als Zweck verfolgen.

Dass trotzdem dann womöglich eine Fehlentwicklung dadurch ausgelöst wird liegt eher an Phänomenen, die auch die Planwirtschaft zu einer mangelbehafteten Angelegenheit machen.

Die Grenzen der Steuerbarkeit, Organisation, Regelung, Vorausschau, Planung.

Ebenso aber gibt es Grenzen der Echtzeitberechnung, -erfassung, Berechnung in der Gegenwart.

Alles wegen Varianten von:

https://de.wikipedia.org/wiki/Heisenbergsche_Unschärferelation

Aber auch die Luhmannsche Systemtheorie, überhaupt Systemtheorie, kann, sollte man sich dazu einmal ansehen.

Lumi

20. Juni 2021 23:39

@Jürgen 9/11

Das offizielle Narrativ ist natürlich Käse. Das war sofort klar. Daher gab es auch sofort alternative Theorien. "Ready-made truth movements." (Jayhan) Anködern und irrleiten, jahrelang, als Business.

Rothkranz irrt. Das sehe ich am Klappentext (Amazon). Er hat das Wesen von 9/11 nicht erfaßt. Nochmal: Als Schlüssel dazu kann eine wohlbekannte Anekdote aus dem Rußland der Katherina der Großen dienen.

Keine Flugzeuge, sondern Videotechnik. Keine Atombomben da inexistent. Roter Hering. Ablenkung.

Man muß etwas anderes hinterfragen.

Überwiegen in der Wahrheitsbewegung die Systemagenten? Natürlich nicht quantitativ. Aber qualitativ. Wenige führen, viele folgen. Wer überwiegt also?

Ich selber habe früher an die Bombe geglaubt und, wenn auch nur in geringem Umfang, vor der nuklearen Gefahr gewarnt und somit Systempropaganda gemacht. Die Macht einer guten Idee oder einer guten Propaganda: sie findet Anhänger guten Glaubens.

Lumi

20. Juni 2021 23:59

@Laurenz um 15:41 - Jemen

Thermische Aufpilzungen gibt es bei allerlei Deflagrationen. Eine solche haben Sie wahrscheinlich im Video gesehen. Vielleicht irgendeine große thermobarische Bombe. Schrecklich, aber nicht unkonventionell.

Uranmunition gibt es natürlich. Hier geht es um die spezifische Dichte und die daraus resultierende hohe Durchschlagskraft. Beim Einschlag entsteht giftiger Staub. Der macht wohl Krebs. Daran zweifle ich nicht.

Andreas Walter

21. Juni 2021 01:01

Und drittens:

Verhaltensforschung. Anthropologie. Wie sind Menschen und sind sie berechenbar? Jain

Unschärfe nämlich auch hier: Das Verhalten der Mehrheit zu prognostizieren ist nicht das Problem, die Probleme aber machen die Unberechenbaren. Die Querschläger, Querulanten, Quertreiber, die Überflieger und Tiefflieger, die Verrückten und Psychopathen. Die Neugierigen. Under the radar.

Oder auch die Eigensinnigen, die immer eine Extrawurst sind, sein wollen, wollen. Die sind zwar berechenbar, aber trotzdem ein Problem. Sonderproblem.

Regieren, lenken heisst daher immer Herrschen (das Tier, mit Gewalt). Wer das nicht will versucht es mit manipulieren, verführen, täuschen (die Hure, komplex).

Nach 1945 wollte man aber nie mehr Tier sein, niemand, denn auch den Alliierten hat das Sterben kein Spass gemacht (nur das Vergewaltigen).

Trotzdem ist nicht alles Intrigen, was um uns herum geschieht. Vieles ist Einverständnis. Oft  auch nur leises, oder sogar heimlich (Opportunisten, Mitläufer, Mitflieger:innen, auch junge, im Lolita Express). It's complicated.

Franz Bettinger

21. Juni 2021 02:07

@RMH schreibt: "Wer an der Macht ist, braucht sich nicht zu verschwören. Er tut, was er will und teilt seine Ziele offen mit.“

Offenheit, aha, Dann ist W. Bush also vor die Mikrophone getreten und hat verkündet: „Eine neue Lousitania muss her, ein neues Pearl Harbour. Und deshalb, liebe Amerikaner, lasse ich an 9/11 die Twin Towers sprengen und es so aussehen, als wären arabische Terroristen mit gekaperten Flugzeugen hineingeflogen; das wird es dann leicht machen, den Patriot Act, der per NSA weltweite Spionage legalisiert, durchs Parlament zu bringen und unterm Vorwand der Terrorismus-Bekämpfung in aller Welt Kriege zu führen. Anfangen werde ich mit Saddam. Ich werde ihn und seine Regierung liquidieren, koste es was es wolle und seien es 1 Mio. Iraker.“ ff

RMH

21. Juni 2021 06:42

"Eine inklusive Gesellschaft ruft wohl den Bedarf an Exklusion hervor; dies läuft primär über Moral."

(Scheinmoral! Mit beruflichen Folgen, die disziplinieren) ... die keine Schattierungen und Abstufungen mehr kennt (vgl. Beitrag von Bosselmann) und bei der klare Ausgrenzungsmarkierungen benutzt werden. Im rechten Bereich kennt man diese "Keulen" schon länger - bei den Wissenschaftlern wußten die Historiker, dass sie auf stark verminten Gebiet unterwegs sind (Totschlagargument: Er ist ein Revisionist - was auch immer das sein mag, Forschung und Wissenschaft im Sinne von bspw. Popper ist eigentlich ständige Revision). Jetzt ging der Riss aber durch Bereiche, die sich immer für besonders wissenschaftlich und "hart am Ball" gehalten haben, nämlich Medizin, Biologie etc.

Das Label "Verschwörungstheorie", "Esoteriker", "Spinner", "Abseitig" wird manche hart getroffen haben, die noch an Meinungsfreiheit geglaubt haben. Hut ab vor allen, die dennoch weiter geforscht haben und auch kritisches publizieren. Die Schleier, die eher einer harten Verpackung gleichen, welche Regierung und offizielle Stellen über das Thema Covid gelegt haben, werden mit der Zeit nach und nach gelüftet.

Neue Corona-Studie - PCR-Tests keine Grundlage für politische Maßnahmen - Politik Inland - Bild.de

 

Andreas Walter

21. Juni 2021 08:03

Zur Untermauerung des Kommentars, den ich dann doch nicht abgesendet habe:

https://www.cicero.de/innenpolitik/bundeszentrale-fuer-politische-bildung-bpb-propaganda

Der Querdenker als Staatsfeind. Auch ganz ohne Rechts oder "Nazi" zu sein.

Gut gemacht, Kubitschek und Freunde.

RMH

21. Juni 2021 08:54

@F.B.,

Sie verwechseln Lügen mit handfesten Verschwörungen. Das G.W.B. den Irak besetzen will, war klar, die Lügen darum herum waren die altbekannte übliche Garnitur bei Kriegen. Bismarck wird das Bonmot zugeschrieben, dass nirgends so viel gelogen wird, wie vor einer Wahl, während des Krieges und nach der Jagd. Lügen gehören zum Repertoire, im Großen und Ganzen sind Ziele dennoch meistens erkennbar. 9/11: Ein guter Freund von mir arbeitete damals (und heute noch) in Manhattan und war damals auf der Straße. Direkt  über ihm ist ein Flugzeug in einen der Tower gerauscht. Warum sollte ich ihm nicht glauben? Die let it happen These ist damit natürlich noch nicht aus dem Rennen. Dennoch: Auch bei historischen Ereignissen sollte man das Lex parsimoniae zur Anwendung kommen lassen. 

Gustav

21. Juni 2021 09:02

Die Verschwörungspraktiker bei der Arbeit.....

https://axelkra.us/wie-die-briten-george-soros-erfanden-richard-poe/

Mboko Lumumbe

21. Juni 2021 09:12

Meine Fresse, was wird hier im Kommentariat teilweise mal wieder für hanebüchener Unsinn verzapft. Und das mit spürbar felsenfestem Brustton der Überzeugung, Widerspruch zwecklos?

ISS und Raumfahrt gibt es und die Mondlandung hat stattgefunden und ist kein gestelltes Filmchen. 9/11 durch islamische Terroristen ist plausibel und nachvollziehbar, genauso wie etliche andere islamische Terrorattentate weltweit. Rechtsextreme Netzwerke gibt es, doch es gibt noch viieeel mehr (auch staatlich gestützte) linksextreme Netzwerke bis in die Parlamente. Atomwaffen existieren.

Ergänzend: "Chemtrails" gibt es nicht, es sind Kondensstreifen. Umvolkung findet statt. "Great Reset" ist real und am laufen. Linksstaat ist seit langem Realität. Missbrauch Umweltschutz durch Klimahysterie ist real und nimmt Fahrt auf als Geschäftsmodell. Menschliche Überbevölkerung steigt weiter rasant.

Es fehlt mMn an klarem Verstand und rationaler Nüchternheit. Was früher von Mund zu Mund an Gerüchten (früheres Wort für VT) erzeugt und verbreitet wurde, das geschieht heute übers Internet und digitale Medien.

Erstaunlich, wie viele den Sinn des CS-Artikels nicht verstanden haben und das noch offen zur Schau tragen und mitspielen im VT-Spiel. Teile und herrsche funktioniert halt prima, wie mit dem Klima, quasi prima-Klima.

Muss sich erst wieder GK mit Klartext positionieren und die Köpfe waschen?

Der_Juergen

21. Juni 2021 09:28

@Ellen Kositza

Ich habe Sie auf diesem Blog wohl noch ne kritisiert, weil ich einfach nichts zu kririsieren gab, aber wenn Sie schreiben

"Kositza: Bücher von J. Rothkranz zu empfehlen, erscheint mir - pardon - als etwas irre. Das sind genau die Fuzzis, die ich weiterhin Verschwörungstheoretiker nennen werde"

muss ich Sie fragen, ob Sie das von mir erwähnte Buch überhaupt gelesen haben. Wenn nein, haben Sie kein Recht, es anzugreifen, unabhängig davon, ob sich Rothkranz in anderen Fragen irrt oder nicht.

Kositza: Ich habe es nicht gelesen. Etwa ab der 120. Falschbehauptung hat sich einfach JEDER Autor diskreditiert.

@Lumi

Für die Sprengung der Zwillingstürme durch kleine Atombomben spricht, dass man in den Trümmern nur Staub und nichts als Staub vorfand, nichrt jedoch, wie zu erwarten gewesen wäre, Teile von Stühlen, Tischen, Computern, Telefonen etc. Auch soll - was ich nicht überprüft habe; es könnte eventuell Desinformation sein - bei vielen der in der Nähe des Tatorts Befindlichen oder bei der Räumung der Trümmer Beteiligten später Krebs aufgetreten sein.

 

Der_Juergen

21. Juni 2021 09:53

Es gibt hier ja etliche, die Russisch verstehen. Ihnen sei zum Thema "Verschwörung", Coronaschwindel und Great Reset das untenstehende Video von Andrei Fursow empfohlen. Der Mann, von seiner Ausbildung her Mongolist (ja, das Leben schreibt manchmal wunderliche Geschichten), ist m. E. der scharfsinnigste politische Analytiker Russlands. Bei allem hohen Respekt vor Lichtmesz, Elsässer, Kleine-Hartlage, Kaiser, von Waldstein und anderen  Schwergewichten - ein so breites Spektrum könnte keiner von ihnen innerhalb einer Stunde mit einer derartigen Fülle von Fakten abdecken.

Фурсов: Пpoвaл Бoльшoгo oбнyлeния. Мечта Рoкфeллepoв oкoнчaтeльнo pyхнyла 19.05.2021 - YouTube

Laurenz

21. Juni 2021 10:11

@Andreas Walter

Die ganzen Längsdenker, vor allem bei den Grünen, glauben doch auch mittlerweile daß hinter der Nominierung Bärbocks zum KK eine Verschwörung steckt. Im Verhältnis zu KGE, die an Blödheit kaum zu toppen ist, erweist AB sich, vor allem sprachlich, als Mensch mit besonderen Bedürfnissen. Auch wenn man das dem Robert-Redford-für-Arme nicht zutraut, man könnte das fast für einen miesen Schachzug von ihm halten.

Uwe Lay

21. Juni 2021 10:21

Zur EU

Was spricht dagegen, eingedenk der "Paneuropaunion" des Herrn R.N. Coudenhove-Kalergi zu prüfen, ob und inwieweit die EU ein Freimaurerprojekt war und ist? Sollte eine solche Analyse unterbleiben bloß aus Furcht vor dem Vorwurf, das sei eine "Verschwörungstheorie"? Darf dann auch nicht mehr der Einfluß der Freimaurerei auf die "Französische Revolution" untersucht werden?

Uwe Lay

zeitschnur

21. Juni 2021 10:25

Dass das Baseballschläger-Wort "Verschwörungstheorie" kein halbwegs differenziert denkender Mensch benutzen sollte, versteht sich von selbst.

Die geradezu infantilen Argumente aus dem Volk bestürzen mich immer wieder aufs Neue. Ein Freund (er ist Mathematiker) schrieb neulich, es könnten sich doch so viele Staaten nicht alle irren, so etwas gäbe es doch gar nicht. Eine Freundin meinte - hämisch grinsend und selbst geimpft - , "die" würden doch nie etwas auf den Markt lassen, was nicht einigermaßen sicher wäre (stammt aus dem geldadel). Und die unsägliche Behauptung, es müssten ja dann alle Mittäter "eingeweiht" sein, zeugt von einer geradezu brüllenden Dummheit. Die Mafia gibts natürlich auch nicht, außer in Romanen ...

Ob man die so Argumentierenden wirklich erinnern muss an den Contergan-Skandal, der bis heute nicht ausgestanden ist? Ob wohl ein einziger Krieg auf Erden ohne gewaltigen Irrtum und ohne gewaltige Propagandalügen in Gang gesetzt werden konnte? Und ob Eichmanns unbeirrte Aussage vor dem Gericht, er habe nicht gewusst, von wem die Aktion ausging, die er organisierte, nur eine faule Ausrede war?

Es ist stets eine Mixtur aus Agenda, Selbstläufern, Chaos und Improvisation gewesen. Jedes Unternehmen funktioniert so. Das Bildschirmframing hat wohl ganze Generationen enthirnt. Jedenfalls solange der Fressnapf noch voll ist. Wenn das mal nicht mehr ist, wird das Land voller Verschwörungstheoretiker sein. Wartet es ab.

anatol broder

21. Juni 2021 10:27

es geschieht vor unseren augen: in der schule wird physik unterrichtet. es gibt pro schulklasse mit 30 kindern höchstens eines, das immer alles richtig versteht und dafür vom lehrer die bestnote bekommt. der rest scheitert an der systematischen erfassung der aussenwelt gemäss der schulischen vorgaben.

(1) sind der beste schüler und der physiklehrer miteinander verschworen? (2) sind die ahnungslosen miteinander verschworen?

nach der schule bleiben die verhältnisse genauso. manche nehmen bisheriges wissen auf und ergänzen es, geben also etwas zurück. die anderen haben nichts zu geben, nehmen also nur und zwar die sekundären erzeugnisse: die technik.

(3) wurde friedrich schiller von dunklen mächten gezwungen, die physiker und die räuber in zwei getrennten stücken zu behandeln, damit der wahre zusammenhang verschleiert bleibt? (4) hat er versucht, uns mit der verschwörung des fiesco zu genua zu warnen?

(5) wer steckt hinter dem tod von john kennedy toole?

Der_Juergen

21. Juni 2021 10:36

Meine garantiert letzte Wortmeldung auf diesem Strang, hoffentlich schaltet man sie noch frei:

@Mboko Lumumbe

"9-11 durch islamische Terroristen ist plausibel..."

Wer in selbstverschuldigter Unmündigkeit (um den Chinesen von Königsberg zu zitieren) leben will, der darf dies ruhig.

@RMH

" Ein guter Freund von mir arbeitete damals (und heute noch) in Manhattan und war damals auf der Straße. Direkt  über ihm ist ein Flugzeug in einen der Tower gerauscht. Warum sollte ich ihm nicht glauben? Die let it happen These ist damit natürlich noch nicht aus dem Rennen."

Unsaubere Argumentation. Während z. B. Lumi nicht glaubt, dass Flugzeuge in die Türme einschlugen, lasse ich die Frage offen, aber wenn es die Einschläge gab, können sie den Einsturz der Türme nicht bewirkt haben (Building 7 stürzte, was hier wohl die meisten wissen, viele Stunden später ganz ohne Flugzeug innert acht Sekunden in sich zusammen).

Falls es die Flugzeuge nicht gab, braucht Ihr Freund durchaus nicht gelogen zu haben. Er kann einer Suggestion erlegen sein. Wenn alle Medien plötzlich unisono berichten, dass die Marsmenschen am 5. Oktober letzten Jahres auf dem Alex in Berlin gelandet sind und diese "Information" täglich wiederholt wird, wird in einem halben Jahr ein guter Teil der Berliner schwören, die kleinen grünen Männlein mit eigenen Augen gesehen zu haben. Man lese hierzu den Klassiker von Gustave Le Bon.

zeitschnur

21. Juni 2021 10:49

@ Der Jürgen (Teil 2)

Dass es ein Massensterben infolge der Impfung geben wird, befürchten inzwischen hochkarätige Leute wie der Nobelpreisträger Luc Montagnier, der ehemalige Novartis und B&MG-Found-Mitarbeiter Geert van den Bossche, der ehemalige Pfizer-Vize Mike Yeaden, nun auch noch der Erfinder der mRNA-Methode, Dr. Malone. Ebenso viele Ärzte, die sich öffentlich äußern wie Vernon Coleman etc. Die Toten- und Verletztenzahlen sind doch jetzt schon verheerend.

Und ich sage Ihnen nur eines: da wird es gar keinen Aufstand geben, weil man schon dafür sorgen wird, dieses Massensterben auf alles und jeden, nur nicht die Impfung zu schieben. Man wird bei offensichtlichster Offensichtlichkeit wieder Brunnenvergifter unter Unschuldigen suchen. Sehen Sie doch, wie hirnlos die Leute jetzt jeden erdenklichen Mist glauben, das wird dann nicht anders sein, eher noch schlimmer.

Götz Kubitschek

21. Juni 2021 10:58

badeschluß in dieser wichtigen wanne.

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