27. Juni 2021

Netzfundstücke (93) – Betreuung, Power, Heimat

Jonas Schick / 34 Kommentare

"Die Umkehrung der Verhältnisse – staatsnahe Menschen auf der Suche nach staatsfernen Refugien – entspricht einer bundesdeutschen Sondersituation

und birgt einige Ambivalenzen. Bei der Kritik an diesem Staat und seinen handelnden Akteuren darf aus rechter Sicht keineswegs der Eindruck erzeugt werden, daß man die Institutionen per se ablehnt, obwohl es falsche Entscheidungen bestimmter Politiker und Verantwortungsträger sind, welche die Mißstände hervorrufen und verschärfen." (Benedikt Kaiser)

"Die Freiheitsansprüche der Menschen sind schlecht gegen die Herrschaft des Belehrens, Betreuens und Planens zur Geltung zu bringen, wenn im Grunde Einigkeit darüber besteht, daß wir noch mehr und nicht etwas weniger von dieser Herrschaft benötigen, um unsere Probleme zu lösen. Die Sucht nach immer mehr Betreuung und Versorgung hat jede riskante Tugend, zu der auch das Wissenwollen gehört, verkümmern lassen. Der Mensch der westlichen Kultur hat sich selbst hilflos gemacht, weswegen er für das Schreckensszenario der Corona-Pandemie empfänglich war." (Erik Lehnert)

Die beiden Zitate sind den Texten »Angst und Ökonomie« von Sezession-Redakteur Benedikt Kaiser und »Angst und Politik« von IfS-Leiter Erik Lehnert in der aktuellen Sezession 102 »Angst« entnommen und bilden eine Debatte ab, die vor der Drucklegung der 102. Ausgabe intensiv geführt wurde.

Sie entzündete sich an der Frage nach der richtigen politischen Strategie: Während Kaiser den »Staat« als wesentlichen Orientierungspunkt für die Rechte hochhält und implizit das Ziel ausgibt, ihn mit den richtigen Eliten zu besetzen, die die Funktion bestehender Institutionen wieder darauf ausrichten, »dauerhaft beständige Lebensentwürfe« der »Somewheres« zu sichern, plädiert Lehnert für ein Lossagen von der Betreuung – dem Wiedererlangen der Selbstbestimmung vor einem Staat, der angstpolitische agiert und damit seine Übergriffigkeiten rechtfertigt. Sezession-Chefredakteur Götz Kubitschek führte in der Heftvorstellung zur Sezession 102 diesbezüglich den Terminus des Situations- und Lagelibertären ein.

Die ganze Debatte sehen und hören Sie hier auf dem kanal schnellroda:

Die Sezession 102 erhalten Sie hier oder Sie schließen am besten gleich hier ein Abo der wichtigsten rechtsintellektuellen deutschen Zeitschrift ab.


Wenn man der deutschen »Neuen Rechten« eines vorwerfen kann, dann, daß sie bei allem Theoretisieren über die Metapolitik es bisher nicht vollbracht hat, ein eigenes kulturelles Angebot mit nachhaltiger Durchschlagskraft zu schaffen. Damit fehlt der eigentliche metapolitische Träger, um ein spezifisches Lebensgefühl und einen eigenen Stil zu entwickeln und massenwirksam zu transportieren.

Zu ihrer Ehrenrettung sei erwähnt, daß man dieses Manko erkannt hat und in jüngster Zeit daran arbeitet, dieses schwerwiegende Versäumnis nachzuholen: Hydra Comics, das Spiel, dessen Namen nicht mehr genannt werden darf – irgendwas mit Heimat und Verteidigen –, Video-Kulturformate, Volker Zierkes Roman Enklave usw. zeigen, daß langsam Bewegung in die Sache kommt.

Im Jungeuropa Verlag ist nun ein weiterer Roman erschienen, der einem keine holzschnittartige Geschichten um die Ohren knallt, die im Grunde nur existieren, um eine politische Botschaft zu transportieren: Europa Power Brutal.

John Hoewer, der auch schon für die Sezession insbesondere zu den politischen Verhältnissen in Italien geschrieben hat, legt 360 Seiten vor, die vor allem eines machen: Spaß. Wir finden uns  in einer abgefahrenen, schlingernden und irrwitzigen Reise des namenlosen Erzählers quer durch Europa wieder.

Von Köln über Wien bis Rom suchen wir mit ihm nach dem Geist eines anderen Europas. Was Europa Power Brutal dabei auszeichnet ist die Unverkrampftheit, eben nicht alles bierernst zu nehmen und selbstironisch auf die eigene »Szene« zu blicken.

Europa Power Brutal ist Gegenkultur mit metapolitischem Potential.

Wer noch einen letzten Schubser braucht, der sollte den neusten Jungeuropa-Podcast hören. Dort stand John Hoewer Rede und Antwort zu seinem Erstling. Hier reinhören:

Europa Power Brutal erhalten Sie natürlich wie immer direkt hier, bei Antaios, dem größten konservativen Versandbuchhandel.


Daß es bei der Gegenkultur trotz Zensur und Sperrung vorangeht, das zeigt neben Europa Power Brutal auch eine musikalische Kollaboration: Der patriotische Musiker Sacha Korn und der sächsische Kabarettist Uwe Steimle haben die DDR-Pionierhymne »Unsere Heimat« zusammen neu vertont.

Was früher von Jungsozialisten geschmettert wurde, gerät heute in der BRD zu subversiver Heimatromantik:

Romane, Musik, Komik und Comic – peu a peu entstehen die Bausteine dessen, was Metapolitik im Kern ausmacht.



Kommentare (34)

Laurenz

27. Juni 2021 09:17

"(BK-Zitat) Bei der Kritik an diesem Staat und seinen handelnden Akteuren darf aus rechter Sicht keineswegs der Eindruck erzeugt werden, daß man die Institutionen per se ablehnt."

Darüber kann man zumindest debattieren.

Der Parlamentarische Rat (vor gut 70 Jahren) & seine Nachfolger haben extrem versagt. Daß es heutigen anti-demokratischen Politikern aller Altparteien möglich ist, permanent von oben in Teilbereichen zu putschen & besagte Institutionen auszuhebeln oder schon immer erst gar nicht zu installieren, wie Volksabstimmungen, ist mit einer Forderung nach mehr Bürgerbeteiligung sehr wohl einer Kritik auszusetzen, mit exakten Vorschlägen nach einem mehr demokratischen Ersatz für die abgewirtschaftete & degenerierte Republik.

Lumi

27. Juni 2021 09:37

Die Umkehrung der Verhältnisse – staatsnahe Menschen auf der Suche nach staatsfernen Refugien – entspricht einer bundesdeutschen Sondersituation und birgt einige Ambivalenzen.

Was sind denn staatsnahe Menschen? Beamte oder Patrioten? Ja wohl ersteres. Staatsnah ist erst mal, wer sein Geld vom Staat bezieht. Zum Beispiel die linksgrüne klimakatastrophistische Umweltbeauftragte, die seit 15 Monaten vor Corona bibbert. Persönlich bekannt.

Bei der Kritik an diesem Staat und seinen handelnden Akteuren darf aus rechter Sicht keineswegs der Eindruck erzeugt werden, daß man die Institutionen per se ablehnt, obwohl es falsche Entscheidungen bestimmter Politiker und Verantwortungsträger sind, welche die Mißstände hervorrufen und verschärfen.

Obwohl? Nicht lieber: weil?

Die Institutionen könnten ja vielleicht gerade mal hinreichen, wenn sie mit Menschen des rechten Geistes gefüllt würden. Aber das darf nicht sein.

RMH

27. Juni 2021 10:44

Der schwere DDR- Kitsch des Liedes über Heimat wird durch die schwerst-tätowierten, sich dem Alkohol hingebenden Typen gleich mehrfach, z.T. ironisch, gebrochen. Besonders schön in der Szene, als sich Herr Korn (nomen est omen) dem rauschbedingten Schlaf hingibt. Auch das Windrad in einem der Bilder zeigt das, was auch schon zu DDR Zeiten galt: Am Ende findet trotz aller Lieder eine zweckmäßige Verwertung der Heimat statt. Da möchte man am liebsten wirklich noch einen trinken gehen, um im Rausche am Ende zum Punkt "Aus" zu kommen, der für wenige Stunden alles vergessen macht ... von mir gibt es für dieses Video daher 9 von 10 Punkten.

Gustav Grambauer

27. Juni 2021 10:52

I

Dieses Lied war in aller Offenheit ein Agit-Prop-Lied - maßgeschneidert für die Kindergärten und sogenannten Unterstufen der Schulen im weiteren Rahmen der sogenannten proletarisch-revolutionären Musikerziehung und im engeren Rahmen einer "SMI" ("schöpferischen Masseninitiative") mit dem Ziel der Bewirkung der "Liebe zur NVA" bei den Kindern "auf Massenbasis". Kunst ist Waffe! Es würde mich nicht wundern, wenn es ein Auftragswerk der NVA gewesen wäre und dieses Ziel konkret so im Lastenheft gestanden hätte.

Für mich steht dieses Lied somit künstlerisch auf einer Ebene mit den Traktoristenhymnen von Kahlau oder z. B. mit dieser Stilblüte desselben Komponisten, Naumilkat, mit der lustigen Querpfeifenlocke aus derselben Zeit:

"Der Flügelmann im ersten Glied
mit Stahlhelm und MPi -
Als Melker in der LPG
betreute er das Vieh".

https://www.youtube.com/watch?v=OsjBnZschCI

Gustav Grambauer

27. Juni 2021 10:52

II

Es steht für mich nicht nur auf dieser Ebene, weil Komposer und Texter zum skurrilen kleinen Klüngel der Affirmatoren / Apologeten / Epigyriker zählten und der Texter als solcher ja auch Werke wie "In allem lebt die Stärke der (kommunistischen) Partei" und z. B. "Das Lied von roten Arbeitermai" getextet hat, sondern weil ich - Achtung, Pointe: sehr im Einklang mit der Lehre des Marxismus - gelernt habe, mich vonvornherein nicht von Ästhetik blenden zu lassen. (Bei Hacks kann man dies - auf indirektem Wege - auf höchstem Niveau lernen.)

Schreibe dies für meinen Teil in einer seit meiner Kindheit bestehenden und immer noch nicht ganz durchgearbeiteten Mischung aus tiefem Ekel, kafkaesk-gogolesker Faszination, Verständnis für das viele geflossene Herzblut, Wissen um die Konstruktivität der subjektiv-gutgemeinten Absichten (etwa im Hinblick auf die Erschaffung der Einheit der Clausewitz-Trias Volk-Regierung-Streitkräfte und dabei auf die Erschaffung eines völlig neuen, emanzipativen deutschen Militäregregors) und durchaus mit teilweiser Sympathie. Jeder muß für sich selbst wissen, was er aus diesem Lied macht. Rennicke hätte sicher Freude an dem Lied, aber hier ist die Sezession ... 

- G. G.

Franz Bettinger

27. Juni 2021 10:55

Ich habe eine tiefe Abneigung gegen den Belehrer-, Betreuer- und Versorger-Staat; gegen die Floskeln der Nanny-Medien von wegen, was wir dürfen und was nicht; und gegen die Verklärung der Alten zu Senioren. Es ist das einengende Gefühl, bis in den letzten Winkel seines Lebens betreut zu werden, in Wahrheit aber abhängig gemacht und kontrolliert zu werden, das freien Geistern die Luft abschnürt. Die C-Zeit hat diese Tendenz zur Bevormundung enorm verstärkt. Mehr Eigenverantwortung tut Not.

Andreas Walter

27. Juni 2021 13:43

Woran man den Unsinn erkennt, den manche Politiker und Journalisten in Deutschland verbreiten?

Mit fiel es heute bei diesem ersten Satz in einem Artikel auf Welt online sofort auf:

“In Würzburg hat ein offenbar psychisch kranker Asylbewerber aus Somalia drei Menschen umgebracht.“

Erstmal nichts besonderes an dem Satz, denkt man im ersten Moment, doch in der Umkehrung der Rechtfertigung, der vermeintlichen Erklärung für das Verbrechen, wird der wahre Irrsinn erst richtig deutlich:

In Würzburg hat ein offenbar psychisch gesunder[?] Asylbewerber aus Somalia drei Menschen umgebracht.

Bei einer grundsätzlich völlig verrückten, durch nichts zu rechtfertigenden Tat ist es daher ein Euphemismus, von einem geistig kranken Täter zu sprechen.

In Deutschland aber laufen 500 solche Leute (Dunkelziffer unbekannt) frei rum von denen die Behörden es sogar wissen:

https://www.bundestag.de/presse/hib/813778-813778

 

limes

27. Juni 2021 14:37

Die Debatte zwischen Kaiser und Lehnert wirkt beinahe schon überholt zu einem Zeitpunkt, an dem die handelnden Akteure den Staat mit Mann und Maus und Grundgesetz einer Bürokratenclique auszuliefern scheinen, einer »einer im Grunde autoritär-bevormundenden europäischen „Einheit“, in der alle Fäden in sehr kleinen Gremien zusammenlaufen«:

Verfassungsumsturz in Europa

https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/helds-ausblick/eu-kommission-vertragsverletzungsverfahren-deutschland/

Niekisch

27. Juni 2021 18:22

@ limes 14:37: Der Konflikt um den Zuständigkeitsbereich und die Hierarchie der Gerichte, speziell zwischen EuGH und BVerfG, schwelt schon lange. Schon 1991 war zu lesen, "Er ( der EuGH ) handelt...als echtes überstaatliches Organ, frei von Interessen der Mitgliedsstaaten...Der EuGH spielte von Anfang an eine zentrale Rolle beim Ausbau der EG ( jetzt EU ) zu einer Rechtsgemeinschaft. Von ihm gehen wichtige Impulse für die Weiterentwicklung des Gemeinschaftsrechts und damit für die Vertiefung der europäischen Integration aus. Besonders deutlich wird dies...bei der Auslegung des Gemeinschaftsrechts, die zugleich Rechtsfortbildung ist und damit auch die politische Rolle des Gerichtshofes prägt. Er hat dabei das EG-Recht immer als eigenständige, von den Mitgliedsstaaten unabhängige Rechtsordnung verstanden und sie im Zweifel zugunsten der Gemeinschaft, ihrer Integrationsziele..ausgelegt." ( Weidenfeld/Wessels, Hrsg. Europa von A-Z, 1991, S. 205-208 )

Was soll da noch ein nationales höchstes Gericht?

Volksdeutscher

27. Juni 2021 23:28

"Wenn man der deutschen »Neuen Rechten« eines vorwerfen kann, dann, daß sie..."

Aber genauso ist es und ich hatte von Anfang an den Eindruck: während die Rechte eine Theorie nach der anderen aus dem Ärmel zaubert, hervorragende Lageanalysen liefert, macht die Linke Geschichte - mit der Abschaffung der Geschichte. Die Rechte möchte mit ihren Theorien ernst genommen und beachtet werden, womöglich sehnt sie sich danach, daß auf seine Theorien irgendwelche Reaktionen der etablierten Medien oder bedeutender politischer oder intellektueller Akteure erfolgen. Doch diese Freude wird das System der Rechte nicht machen, das wäre, sie in positivem Sinne ernstzunehmen. Worüber man nicht redet, existiert nicht. Statt dessen wird sie in negativem Sinne ernstgenommen: das System schickt ihr die Geheimdienste an den Hals. Und darüber wird in den Medien genüßlich geredet. Eine andere Strategie müßte her, um aus diesem Dilemma herauszukommen. Ich weiß leider auch nicht, welche.

Franz Bettinger

28. Juni 2021 01:05

@Limes trifft ins Schwarze: Die Debatte darüber, wieviel Staat es denn sein dürfe, ist völlig anachronistisch zu einem Zeitpunkt, an dem (gekaufte oder erpresste) Staatschefs ihre Völker mit Mann und Maus einer Bürokraten-Clique ausliefern. Instinktiv möchte man in einem solchen Orkan - und falls man ihn übersteht: auch für alle Zukunft - so wenig Staat (Staatsmacht) wie möglich. Wie man in Zukunft die Befugnisse des Staates so aufteilen muss, damit, was wir heute an Totalitarismus und Machtmissbrauch erleben, nie wieder gescheen kann, das ist die Frage.

Laurenz

28. Juni 2021 04:52

@Niekisch @limes

" Er hat dabei das EG-Recht immer als eigenständige, von den Mitgliedsstaaten unabhängige Rechtsordnung verstanden"

Das glauben Sie doch Selbst nicht.

Genauso, wie sich EZB-Granden vor allem um die Interessen ihres Herkunftslandes kümmern, ist es schwer vorstellbar, das das am EuGH anders sein soll. Das hat man auch gut an den Urteilen gegen die deutsche Konzerne gesehen, ob nun Banken oder Automobil-Konzerne, wie VW. Als ob die Franzmann- oder Italo-Konzerne weniger Staatsbindung hätten. Schon unsere Berufung an das BVG ist aus demokratischer Sicht zweifelhaft, ähnlich den Kuhtreibern, aber am EuGH wird das doch zu Pharce. Bei der Maut wird dieses Pseudo-Gericht zur Schmieren-Tragödie.

Valjean72

28. Juni 2021 09:49

Hans Naumilkats Komposition in Verbindung mit den Worten Helmut Kellers finde ich einfach wunderbar.

Und wir lieben die Heimat, die schöne, und wir schützen sie, weil sie dem Volke gehört, weil sie unserem Volke gehört.

Auf Wikipedia ist zu diesem Heimatlied folgende interessante Bemerkung zu lesen:

Es wird von verschiedenen Liedermachern aufgegriffen und zumeist mit einem neu geschriebenen Ende der Autorin Viola Zetzsche gesungen:

(…) und wir schützen sie, weil sie uns allen gehört,
weil sie Menschen und Tieren gehört.

Es ist natürlich alles andere als überraschend, dass der Text dieses populären Volksliedes gemäß dem weltoffenen, total-liberalen, die Heimat verneinenden Zeitgeist der späten BRD angepasst und kastriert wurde.

 

 

Uwe Lay

28. Juni 2021 10:13

Wer wenig verlangt, ist leicht zufrieden zu stellen!

Die Parole, Selbstverantwortung statt alles vom Staate zu erwarten, klingt bürgerlich emanzipatorisch, erfüllt aber nur einen Zweck: dem Staatsbürger die zu hohen Ansprüchen an den Staat auszutreiben, damit er dann auch sich mit wenig guter Regierungspolitik zufrieden gibt. Es ist kein Zufall, daß in Ostdeutschland die Staatsbürger regierungskritischer als die im Westen sind, weil sie von der DDR-Staatsideologie her gewohnt, viel vom Staat zu verlangen, während im Westen der Liberalismus das Anspruchsniveau an den Staat gesenkt hat und so die Bürger leichter zufrieden zu stellen sind.

Uwe Lay

 

Volksdeutscher

28. Juni 2021 10:36

@Niekisch - "Was soll da noch ein nationales höchstes Gericht?"

Die Frage ist unter den herrschenden Umständen und der gegenwärtigen Situation berechtigt. Aber nur solange, solange ein Staat Mitglied der EU ist. Ist er einmal heraus wie Großbritannien, kann man die Frage umkehren: Was soll da noch ein EU-Gericht?

tearjerker

28. Juni 2021 14:27

@Niekisch: Es ist egal, wieviele dieser Institutionen existieren. Was zählt sind die Gesetze und Verordnungen, die mit dem Verschwinden des EuGH nicht mit verschwinden würden. So wachsen die Bürokratie und ihr Geschäft seit 200 Jahren kontinuierlich über alle angeblichen historischen Brüche hinweg. Ein Maunz kann problemlos die Grundlegung der natuonalsozialistischen Rechtsprechung betreiben und z.B. die Gemeinbindung des Eigentums als Rechtfertigung für staatlichen Diebstahl und Enteignung in den 30gern gesetzlich verankern. Bis heute. Die Beispiel sind zahllos. Wer in diesem Zirkus das letzte Wort hat ist Banane, solange der ganze Laden nicht endlich entkernt wird.

heinrichbrueck

28. Juni 2021 14:45

"Der Parlamentarische Rat (vor gut 70 Jahren) & seine Nachfolger haben extrem versagt."
War das Gegenteil geplant? Es kam, wie es kommen sollte. So läuft Politik. 
Die BRD ist eine Demokratie. Mir ist schon klar, jeder hat so seine Definitionen. Gilt auch im Rechtsstaatsfall. Auch wenn es Gesetze gibt, die nie prodeutsch ausgelegt werden können, die Suggestionen sind positiv.  Und solche Assoziationen bleiben dann auch vorpolitisch, durchmengt mit Hoffnungen und irgendwelchen Glaubensartikeln demokratischer Prägung ohne richtiges Denken. Eine Verklärung der eigenen Biographie, aber kein Systemwechsel. Ein letztes Ziehen der DDR, bevor sie die BRD abstößt. Die BRD ist doch nicht für die Ewigkeit gedacht. Sie ist ein Fliegen*****, institutionalisiert in den Köpfen. 
Die DDR und der Versuch einer Erwachsenenversion: https://www.youtube.com/watch?v=573WnlwK32c Gegen das Kindersingen ist nichts einzuwenden. 
Ordnung muß sein, na klar. Aber sie greift nicht an. 

Gustav Grambauer

28. Juni 2021 15:30

Valjean72

"Hans Naumilkats Komposition in Verbindung mit den Worten Helmut Kellers finde ich einfach wunderbar."

Sehen Sie das Lied nicht isoliert.

Um es noch klarer zu sagen: "Unsere (sic!) Heimat" sollte auch surfend auf einem damals eifrig bepflegten Mem den Eigentumsanspruch der SED an dem, Stasi-Jargon, "Territorium" markieren, genauso wie - noch klarer:

"Wir geben es niemals, n-i-e-m-a-l-s (wieder) aus der Hand"

sowie, in dem 80ern dann weniger schwülstig und mehr kumpelhhaft, dafür mit Herkunft von den Grenztruppen, was die Botschaft des - allen drei Liedern gemeinsamen - Mems hoffentlich hinreichend unmißverständlich macht (falls Ihnen die rote Fahne auf dem bedepperten, - bezeichnenden -, Elendsgestaltenbild von Geschonnek, Weigel und Busch nicht genügt):

- G. G.

Laurenz

28. Juni 2021 16:48

@Uwe Lay

"Wer wenig verlangt, ist leicht zufrieden zu stellen!"

Wer verlangt denn wenig? Ein paar Hayekisten der AfD & Lindner an jedem 29. Februar.

In der Regel gehen mehr als 90% aller Staats-, Landes-. Kreis- & Kommunalhaushalte für Gehälter & Pensionen drauf. Der letzte Mohikaner, der das mal verändern wollte, war Otto Schily, der lebt sogar noch. Der mutierte im Alter wohl zu einem Sarrazin, ist aber noch mutmaßlich in der SPD.

Die Sparsamkeit, wie die Verantwortlichkeit im Umgang mit Geld, war der Untergang der Konservativen. Der Mob will täglich berieselt & gekauft werden.

@Volksdeutscher

 "Ich weiß leider auch nicht welche Strategie."

Es liegt daran, daß wir wenig Bezug zu Geld haben. Weil Geld Rechte nur bis zu einer bestimmten Wohlstandsgrenze nicht weiter interessiert, haben wir keines.

@Valjean72

So schön dieses Lied tatsächlich ist, so verlogen ist es schon im Ursprung. Natürlich kann man es singen, aber mehr hinein zu interpretieren als gedacht war, braucht man auch nicht. Und diese neue Version, da haben Sie Recht, ist recht gut gelungen. Da könnte man allerdings noch viel mehr draus machen, muß man aber nicht. Ich höre ihn allerdings, einen richtigen Orff-Chor mit fetten Orchester, welche Steimle begleiten.

Niekisch

28. Juni 2021 17:22

@ Franz Bettinger 01:05: Ja, der Staat mit Staatsgebiet, Staatsvolk und Staatsgewalt ist bereits weitgehend ausgeliefert, verhält sich definitionsgemäß nur noch affin zu Fremdinteressen. Ausnahmen dienen als Beruhigungspille. Im Kommenden werden wir Einheimischen uns nur noch gemeindlich-separat organisieren können. Der Antagonismus Staat-Bürger wird keine Rolle mehr spielen.

@ Laurenz 4:52 ( Guten Morgen! ): Merken Sie nicht, dass ich zitiere? Von Organisation und Aufgaben des EuGH sind Sie offenbar unbeleckt und vermuten einfach. Bevor Sie sich auf dieses Gebiet begeben, sollten Sie besser endlich einmal den vor einiger Zeit versprochenen Nachweis aus Propyläen zur Opferzahl kommunistischer Morde in der Weimarer Republik zu erbringen versuchen. 

@ Volksdeutscher 10:36: Bevor sich hier eine Mehrheit für Austritt aus der EU ergibt, werden die Wahlen abgeschafft..

@ tearjerker 14:27: Stimmt schon, aber wer soll das machen? Seien wir doch realistisch: Bevor ein deutscher Machtfaktor das heutige Herrschaftssystem entkernt, bleibt von uns vielleicht noch ein Restkern im fauligen Reichsapfel...

limes

28. Juni 2021 17:36

@ Laurenz (28. Juni 2021 04:52)

@Niekisch hat nicht seine eigene Meinung kundgetan, sondern einen dreißig Jahre alten Kommentar dokumentiert. Seine abschließende Frage (»Was soll da noch ein nationales höchstes Gericht?«) kann man resignativ verstehen oder als Weckruf.

Der Satz, den Sie, Laurenz, aus dem von @Niekisch dokumentierten Kommentar zitieren, geht mir genauso gegen den Strich wie Ihnen: »Er [der EuGH] hat dabei das EG-Recht immer als eigenständige, von den Mitgliedsstaaten unabhängige Rechtsordnung verstanden und sie im Zweifel zugunsten der Gemeinschaft, ihrer Integrationsziele..ausgelegt«.

Die Frage, auf wessen Nutzen Auslegungen und »Rechtsfortbildung« des EuGH hinauslaufen, wird von Ihnen zu Recht gestellt. Allerdings neige ich zu der Auffassung, dass am Ende des Tages auch »der Franzmann« und »die Italos« samt ihren Konzernen für die Schöne neue Welt verwurstet werden sollen. Nun ja, Kartoffeln und Krauts werden ja vielleicht zuerst durch den Wolf gedreht.

Valjean72

28. Juni 2021 19:05

@Laurenz:

Mein Kompliment bezog sich gar nicht auf die neue Version, sondern auf die Klassische mit Kinderchor, wie jene auf Dr. Ludwigs YouTube-Kanal: hier

Nein, ich sehe das anders als viele - wohl eher liberale Kommentatoren: mir gefallen Lied und Text außerordentlich und es ist eben kein Wunder, dass in der zeitgenössischen BRD eben dieser Liedtext ideologisch zurechtgeschnitten wurde.

Die DDR, bei all ihren negativen Seiten, war weit weniger anti-deutsch verfasst, als es die BRD unserer Tage zunehmend und unverhohlen ist.

 

 

 

 

 

MARCEL

28. Juni 2021 21:15

Zur Ehrenrettung der Neuen Rechten fehlt ein neuer Carl Ludwig Sand (wahlweise auch eine Charlotte Corday).

Laurenz

28. Juni 2021 23:28

@Niekisch @L.

Nix gegen Ihren Humor, auch wenn dieser mir nicht offenbar wird. Vielleicht sollten Sie mal bei einem Komödianten-Seminar von Steimle oder "Laut gedacht" teilnehmen. Momentan treibe ich mich wohl zu oft auf Grippe- & Anti-Kinder-Impf-Demos herum, bei denen man sich heldenhaft unter Polizeischutz beim Zuwinken aus dem Autokorso zu Passanten den Unterarm in der Sonne verbrennt. Aber ich habe Sie nicht vergessen, auch wenn Kinder grad mal wichtiger sind.

@Limes @L. 

Sie fassen das viel besser in Worte als ich. Freut mich, Danke für Ihre Nachsicht. 

Auch wenn es nur bedingt eine Rolle spielt, daß der Jesuit Draghi Italiener ist, so befinden wir uns mit den meisten EU- & Eurolandstaaten in einem nicht erklärten Wirtschaftskrieg, den ich gerne als Preis für Nicht-Krieg, also bonapartistische Tributpflichtigkeit bezeichne. Mediale Protagonisten von Precht bis Blome vertreten diesbezüglich fremde Interessen, entweder bewußt oder in geistiger Umnachtung.

Laurenz

28. Juni 2021 23:29

@Valjean72 @L.

Ja, diese Version ist tatsächlich auch fast schon perfekt. Naumilkat war eben ein Profi, der eine für Kinder recht aufwendige Melodie auf die schlichte Tonika, deren parallele Moll & um die Dominante spielen läßt. Ich kenne gar keine andere Text-Version. Nur lesen Sie mal bitte die Wikipedia & die dortige Interpretation durch. Die Redaktion mag mich korrigieren, aber ich bin der Meinung, daß man dieses Lied hätte nicht nur bei den Thälmann-Pionieren, sondern auch bei der HJ/Jungvolk, wie bei den Wandervögeln oder sonst irgendeinem Lagerfeuer hätte singen können/dürfen, wenn es denn bereits existiert hätte. Dieses Lied hat doch mit Marxismus oder Leninismus oder sonst einem Scheißismus nichts zu tun.

RMH

29. Juni 2021 06:57

"Die DDR, bei all ihren negativen Seiten, war weit weniger anti-deutsch verfasst, als es die BRD unserer Tage zunehmend und unverhohlen ist."

In einem deutschen Land und unter Deutschen zu leben, hielt die Leute nicht bei der Stange und nicht im Land.

Wenn es eine Erfahrung aus den Zeiten der DDR für die Politiker - insbesondere von heute - gab, dann doch die, dass deutsch sein und Heimat haben auf einer Liste der Umstände, die die Menschen zufrieden macht und die sie unbedingt haben wollen, zwar sicher nicht an letzter, aber auch ganz sicher nicht an erster Stelle stehen (Deutsche waren aus Sicht eines Ankunftslandes stets die besten Einwanderer). Die Erfahrung, dass man mit dem Winken mit der D-Mark und Urlaub ein ganzes System mit allen Bürgern kaufen kann, wirkte so tief bei den politischen Klassen, dass bis heute den Leuten eingeredet wird, der Euro sei stabil und ja, auch sie werden dereinst mal ihre Rente bekommen, wo sie dann ihre Wänste mit einem Kasten von "Wohnmobil" mit netten E-Bikes hinten dran durch die Gegend chauffieren können.

Es gibt viele Gründe, einen Korn zu trinken ...

Sugus

29. Juni 2021 09:15

@ RMH "In einem deutschen Land und unter Deutschen zu leben, hielt die Leute nicht bei der Stange und nicht im Land."

Weil es für sie selbstverständlich war und sie es sich gar nicht anders vorstellen konnten. Und wenn sie "rübermachten", waren sie immer noch in Deutschland. Warum fährt die AfD seit 2015 im ehemaligen DDR-Gebiet prozentual mehr als doppelt so viele Stimmen ein als im Westen?

Laurenz

29. Juni 2021 09:57

@RMH

"Die Erfahrung, dass man mit dem Winken mit der D-Mark und Urlaub ein ganzes System mit allen Bürgern kaufen kann, wirkte so tief bei den politischen Klassen"

Tatsächlich eine verblüffende Wahrheit. 

Allerdings liegt dem nur die Existenz eines anderen deutschen Staates zugrunde, der, trotz aller Treuhand-Wahrheiten, mit der Deutschmark winkend auch das Scheckbuch gezückt hat. Allen anderen Ex-Staaten des Warschauer Vertrages ging es nicht so. Materialistisch betrachtet, sind die bis heute noch blöder.

RMH

29. Juni 2021 22:04

@Sugus,

mein Beitrag sollte kein Vorwurf an die DDR Bürger sein (zumal man im Nachhinein immer schlauer ist - ich gehöre zur Wiedervereinigungsgeneration und wollte sie als Westbürger damals ohne wenn und aber, da ich - ausnahmsweise gehe ich da mit dem verstorbenen H. Kohl  konform -  nur ein kurzes Zeitfenster für Nägel mit Köpfen sah). Wichtiger war für mich bei der Erstellung meines vorherigen Beitrages der Punkt, dass die gesamte Klasse der Politiker daraus sehr Wesentliches in Sachen Wählerverarsche gelernt hat, ja geradezu durch Erfahrungen wie diese konditioniert wurden. Und diese Prinzipien wenden sie bis heute an. Das Verhältnis Wähler Politiker ist nicht immer eine reine Einbahnstraße der gnadenlosen Manipulation/ Gestaltbarkeit der Wähler durch die Politiker. Die Politik lernt schon, wie man Leuten die Pillen, die sie schlucken sollen, möglichst gut verpackt, versteckt oder letztlich schmackhaft macht.

Volksdeutscher

29. Juni 2021 23:49

@Sagus / @Laurenz

Und was ich nicht verstehe: Es gibt so viele Dinge, die die AfD zum Thema der kommenden Wahl machen und breitflächig punkten könnte. Da wäre z.B. das Versprechen an die Bürger, das von der Regierung Schröder außer Kraft gesetzte Bankgeheimnis wieder herzustellen! Von keinem AfD-Politiker habe ich bis jetzt gehört, daß sie das ändern wollten. Es betrifft alle Menschen unabhängig von ihrer politischen Verortung, gesellschaftlichem oder finanziellem Status. Damit könnte die AfD eine Menge Stimmen einfahren, da es die Säule des Staates bei der Schnüffelung in privaten Angelegenheiten darstellt, die ihm Tür und Tor zu weiteren erniedrigenden Maßnahmen gegen die Bürger ermöglicht. Das Bankgeheimnis wieder herzustellen wäre nicht nur im Interesse der unteren Einkommensklassen. Ich fände das Motto "Durchsichtigen Staat - Ja! Durchsichtigen Bürger - Nein!" gar nicht schlecht.

Laurenz

30. Juni 2021 08:41

@Volksdeutscher @L.

Die AfD bündelt unterschiedliche politische Interpretationen, deren Protagonisten deswegen zusammen in einer Partei sind, um politische Schlagkraft zu erzeugen, die sie ohne Bündelung nie erzeugen könnten. Da verliert, zumindest innerparteilich, Logik manchmal ihre Wirkung.

Bei anderen Parteien war das früher auch so, das machte sie teils zu Volksparteien. Aber jetzt wurden die meisten Parteien, bis auf die Basen mit ihren namenlosen & machtlosen Mitgliedern, alle von Abweichlern gesäubert. Um Ihnen ein Beispiel zu geben, der Versager Spahn ist der einzige Vertreter der "konservativen" CDUler im Kabinett, der kein Günstling Merkels ist & Ersatz ist nicht in Sicht, deswegen wird der auf biegen & brechen gehalten.

Für Geld-Eliten ist das Bankgeheimnis nicht wirklich wichtig. Diese Leute sind in der Lage, die Anwälte zu bezahlen, welche weltweit die aktuellen Möglichkeiten der Finanzämter überfordern. Und zu diesem Thema muß man gar keine Meinung als Partei vertreten. Man kann aber vertreten, das Volk zB über das Bankgeheimnis abstimmen zu lassen.

Laurenz

30. Juni 2021 08:46

@RMH @Sugus

Kohl hatte gar keine Wahl.

Und sein diesbezügliches Versagen erkennen Sie an dem "offenen Zeitfenster", Russisch-Ostpreußen zu kaufen, was er sich nicht traute & weswegen Nato-Land ihn bis auf die jetzige Sekunde haßt. Die Nato-Vertreter pinkeln vor jeder Rußland-Debatte als Ritual virtuell auf Kohls Grab.

Volksdeutscher

1. Juli 2021 07:24

@Laurenz

Das mag alles so sein. Es wäre jedoch wichtig, daß die AfD solche Themen ins Wahlprogramm aufnimmt, die zu verwirklichen sind und eine breite Massen ansprechen. Ein Wahlprogramm ist ja nicht für die "Elite", es braucht uns daher nicht zu interessieren, was denen gefällt oder was die interessiert. Das Bankgeheimnis ist ein solches Thema, das nach meinem Dafürhalten 70-80% der unbescholtenen Bürger betrifft. Ohne jegliche Abstimmung hatten Schröder und seine Bolschewiken das Bankgeheimnis unter der fadenscheinigen Begründung wie "Verluste von Einnahmen durch Steuerhinterziehung" abgeschafft. Kein Mensch hätte der Abschaffung des Bankgeheimnisses zugestimmt, wenn es zur Abstimmung gestanden wäre.

Volksdeutscher

1. Juli 2021 07:29

@Laurenz

Eine ähnlich fadenscheinige Begründung mit "Terrorismusgefahr" hat Merkels Regierung aus dem Hut gezaubert, als um das "Netzwerkdurchsetzungsgesetz" und die Bespitzelung der Bürger im Internet ging. Wie es damals nicht um die Wenigen ging, die professionell Steuern hinterziehen, so ist es auch diesmal nicht um die paar Terroristen gegangen, die das Internet nutzen. Es richtet sich gegen die breite Masse, die das nicht tut, die das nicht betrifft, die damit nichtszu tun hat. Es richtet sich gegen die Freiheit unser aller.

Was wird danach noch kommen? Es ist richtig, aber unsinnig, wenn AfD-Politiker beklagen, daß der Staat die Bürger durchleuchte und auf Arbeits- und Finanzämtern erniedrigenden Prozeduren unterwerfe. Denn das wäre ohne das abgeschaffte Bankgeheimnis kaum möglich oder nur halb so wild.

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