7. August 2021

Netzfundstücke (96) – Japan, Hikikomori, Kumpanei

Jonas Schick / 45 Kommentare

Durch die Aufnahme des japanischen Einwanderungsmodells ins Wahlprogramm hatte die AfD ein migrationspolitisches Ausrufezeichen gesetzt.

Ein Ausrufezeichen, dem jedoch eine intellektuelle Vorleistung vorausging: Die IfS-Studie Japans Politik der Null-Zuwanderung. Vorbild für Deutschland? von Dr. Jan Moldenhauer, AfD-Landtagsabgeordneter in Sachsen-Anhalt, aus dem Jahr 2018 hatte maßgeblichen Anteil daran, daß das japanische Migrationsmodell größere Aufmerksamkeit in der Rechten zuteil wurde und auch ein diskutiertes Thema blieb.

Es ist also nur folgerichtig, daß Moldenhauer auf dem zurückliegenden Verlagswochenende in Schnellroda dieses Modell noch einmal im Detail den interessierten Zuhörern darlegte:

Die japanische Zuwanderungsstrategie fußt nicht auf einem Ökonomie-, sondern auf einem Identitätsprimat. Dem Erhalt der Identität des japanischen Volkes wird also Vorrang vor ökonomischen Fragen eingeräumt.

Moldenhauers Japan-Studie erhalten Sie direkt hier, bei Antaios, dem größten konservativen Versandbuchhandel.


Der hohe Grad an gegenseitigem Vertrauen in Japan zeigt die Vorzüge einer ethnischen Homogenität. Ähnliche gesellschaftliche Erosionen im Bereich der Sicherheit und des Sozialstaates (abnehmende soziale Solidarität aufgrund ethnischer Zersplitterung), wie sie im Zuge der fortschreitenden ethnischen Heterogenisierung vor allem in Westeuropa zu beobachten sind, bleiben den Japanern so erspart.

Dies darf jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, daß das Land der untergehenden Sonne vollkommen vom Sog der Moderne und der Globalisierung erfaßt ist: Als globale Speerspitze in Sachen Digitalisierung treibt die Vereinzelung in Japan ausgefallenste Blüten.

Das Phänomen der Hikikomori, was so viel bedeutet wie »sich einschließen«, greift immer weiter um sich: Die Betroffenen ziehen sich vollkommen zurück, bis sie nur noch eine Existenz in ihrem Zimmer führen und sich vor allem in eine digitale Ersatzwelt flüchten.

Besonders junge Männer sind von dieser Flucht in die Einsamkeit betroffen. Erklärungsansätze für dieses Phänomen gibt es viele: Familiäre Verhältnisse (eine starke Abhängigkeit zur Mutter), die japanische Leistungsgesellschaft, neoliberale Reformen Paralyse und Identitätsverlust angesichts eines Japans, »das zum Kotzen friedlich« sei etc.

Eine der engagiertesten Aktivistinnen, Amamiya Karin, die sich gegen die Ausbreitung der Hikikomori stemmt (laut den verfügbaren akademischen Quelltexten mit politisch rechtem Hintergrund), beschreibt das Problem innerhalb der japanischen Gesellschaft in Form einer Kampfansage wie folgt:

Wir starten den Gegenangriff. Den Angriff gegen all jene, die junge Menschen mit Niedriglöhnen abspeisen und sie dazu noch beschimpfen, obwohl sie sich an ihnen bereichern. Wir starten den Gegenangriff. Gegen all jene, die mit der Floskel Eigenverantwortung die Menschen in die Enge treiben.

Wir starten den Gegenangriff. Gegen all jene, die uns im Namen des Wirtschaftsprimats und des Marktprinzips in eine fragwürdige Freiheit entlassen, eine Freiheit, die uns nur das bloße Überleben belässt, während wir in dieser Maschinerie der Selbstausbeutung unsere sogenannten Kompetenzen weiterentwickeln und uns einem erbarmungslosen Überlebenskampf stellen müssen.

Es gibt sechzehn Millionen Menschen, die in nichtregulären Beschäftigungsformen arbeiten, darunter allein zwei Millionen Freeter, dazu NEET, Teilzeitarbeitende, Leiharbeiter und Akkordarbeiter. Heute arbeitet in Japan einer von drei Menschen in einem nichtregulären Beschäftigungsverhältnis.

Von den unter 24-Jährigen ist jeder zweite betroffen. Warum ist das so? Es liegt jedenfalls nicht, wie gerne behauptet wird, daran, dass die jungen Leute zu nichts Lust hätten, dass sie träge und faul seien oder dass sie über keinerlei Fähigkeiten verfügen würden!

Der Grund dafür liegt einzig und allein darin, dass die Unternehmen einfach keine teuren Festangestellten beschäftigen wollen. Schuld daran sind also die Firmen, die die Absicht verfolgen, ihre Gewinne zu erhöhen, wenn sie Löhne drücken und Leute nach Belieben heuern und feuern. Für den Sieg in der internationalen Konkurrenz wird der Jugend die Zukunft geraubt.

In dieser Deutung sind die Hikikomori Auswuchs einer neuen Armut, eines neuen Prekariats in der japanischen Gesellschaft.

Wer sich visuell einen Eindruck von den Hikikomori machen möchte, hier eine Dokumentation von Russia Today aus dem Jahr 2018:

Wer lieber etwas darüber lesen möchte, der sollte einen Blick auf die Studie und Literatursammlung »Nach Einbruch der Dunkelheit«. Zeitgenössische japanische Literatur im Zeichen des Prekären von Lisette Gebhardt, Professorin für Literatur- und Kulturwissenschaften an der Goethe-Universität in Frankfurt, werfen. Hier, auf ihrer Academia.edu-Präsenz erhält man eine kostenlose Leseprobe, die komplette Schrift erhalten Sie über die Buchsuche auch bei Antaios.


 Die letzten Tage hat Gesundheitsminister Jens Spahn mit gesundheitspolitischen Maximalplänen für den Herbst von sich Reden gemacht. Während andere europäische Länder von den strikten Corona-Maßnahmen zunehmend Abstand nehmen – bspw. Aufhebung der Maskenpflicht in Dänemark, in Großbritannien und den Niederlanden – oder wie im Fall von Schweden nie dazu gegriffen haben, exekutiert man in Deutschland weiterhin den Ausnahmezustand bzw. stellt ihn erneut in Aussicht.

Die Unverhältnismäßigkeit dieses Vorgehens rechtfertigt man immer noch unverblümt über die »Wissenschaft«. Doch kommen Widerworte aus der Wissenschaft, werden diese entweder ignoriert oder, wenn sie in Ethikräten sitzen, ausgeschlossen.

Ein Schicksal, das auch den Philosophen Christoph Lütge, Mitgleid im Bayrischen Ethikrat, ereilte, als dieser aus dem enggesteckten Corona-Meinungskorridor ausbrach: Im Februar 2021 beförderte man ihn deswegen aus ebenjenem Ethikrat.

Dem Magazin Cicero hat er nun ein lesenswertes Interview gegeben: »Bestellte Wahrheit - ›Wissenschaftler haben sich zu Kumpanen der Regierung gemacht‹«, das sein Dasein leider hinter einer »PayWall« fristet.

Für all diejenigen, die kein Cicero-Konto besitzen und nicht das kostenlose Probeabo abschließen wollen, mit Gefahr, die vorzeitige Kündigung zu vergessen, hier ein paar längere Zitate aus dem Interview:

Lütge zur Politisierung der Wissenschaft:

Nehmen Sie nur einmal die Leopoldina. In dieser Nationalen Akademie der Wissenschaften hat man sich während der Coronakrise eindeutig in den Dienst der Politik gestellt. Die abgezirkelten Stellungnahmen kamen auf Wunsch der Politik zustande.

Es sollte wissenschaftlich untermauert werden, was die Politik an Entscheidungen benötigt hat. Im Nachhinein muss man sehr deutlich sagen, dass das nicht immer der Stand der Wissenschaft war. So manches, was bereits zum Zeitpunkt der Stellungnahmen fraglich war, hat sich im Nachhinein klar als unzutreffend herausgestellt.

Und zur Unverhältnismäßigkeit der Maßnahmen:

Denken Sie nur an den sechsmonatigen Lockdown : Nach Studien der Ludwig-Maximilians-Universität München und anderer Institutionen hat der nichts gebracht – wenn Zahlen gesunken sind, dann aus anderen Gründen. Denken Sie an das Tragen von Masken: Warum tragen wir noch immer Masken bei hoher Impfquote und bei derart niedrigen Inzidenzen?

In Dänemark sind die Masken weg. Ebenso in Großbritannien, den Niederlanden, Ungarn und weiteren Ländern. Von Schweden gar nicht zu reden. Und in diesen Ländern gehen die ohnehin wenig aussagekräftigen Inzidenzen dennoch nach unten oder bleiben niedrig.

Und mit der Einschätzung Lütges, daß die Regierung mit den strikten Maßnahmen lediglich vom eigenen Versagen ablenken möchte, geht es ins Wochenende:

Die Politik will davon ablenken, dass sie in dieser Krise auf Biegen und Brechen vollkommen unverhältnismäßige Maßnahmen durchgezogen hat, Maßnahmen, die entweder ihren Zweck nicht erfüllt haben oder die viel zu weit gingen.



Kommentare (45)

Laurenz

7. August 2021 20:55

@JS

Einsamkeit in modernen Gesellschaften betrifft nicht nur Japan.

https://youtu.be/zpRIxpa1NDg

https://youtu.be/ZfbjLVTG96A

https://youtu.be/qMBMpOJFEmg

https://youtu.be/594LteIRd6s

Auch wenn die rassistischen öffentlich-rechtlichen Sender in den Sendungen Migranten mißbrauchen, um ihre Ideologie zu verkaufen, ist an der Symptomatik "Einsamkeit" sicher was dran, auch wenn die angebotenen Lösungen sicherlich eben nur die Symptome bekämpfen & nicht die Ursachen.

Zugegeben, als "ewiger" Junggeselle fühle ich mich zwar nicht einsam, aber diese oft übliche Lebensform mit viel individueller Freiheit hat etwas mit der Disziplinlosigkeit zu tun, sich in Gemeinschaften an Regeln halten zu müssen. Daran beißt auch weder in Japan noch in "Sonstwo" die Maus einen Faden ab.

limes

7. August 2021 22:41

»Eigenverantwortung«? Diese Floskel wird von den herrschenden Altparteien in Deutschland stets nur gegen die Deutschen ins Feld geführt. Die Rentenversicherung an die Wand gefahren? Ha, hat der Michel halt nicht genug vorgesorgt! Negativzinsen? Dumm gelaufen. Die Eigenverantwortung wird uns allerdings - mitsamt der Freiheit - vollständig abgenommen, wenn es um »Corona« geht.

limes

7. August 2021 22:45

Probleme einer auf die Spitze getriebenen Leistungsgesellschaft in Japan und ihre Auswirkung auf Wirtschaft und Gesellschaft in Europa werden in dem Lied »The Post War Dream« von Pink Floyd herausgearbeitet:

»If it wasn't for the Nips
Being so good at building ships
The yards would still be open on the Clyde
And it can't be much fun for them
Beneath the rising sun
With all their kids committing suicide ...«

Franz Bettinger

7. August 2021 23:58

@Herr Schick schreibt: "Die Politik will davon ablenken, dass sie in der C-Krise auf Biegen und Brechen vollkommen unverhältnismäßige Maßnahmen durchgezogen hat.“ Ganz im Gegenteil. Die vom Tiefen Staat gekauften oder erpressten (beides ist belegt und sogar durch den Mainstream gesickert) Regierungen haben ihre Aufgabe in bester Manier erfüllt: im Sinne der zu errichtenden NWO. Nur über eben dieses Ziel (die eigentliche Aufgabe des Corona-Betrugs) sind Sie, Herr Schick, und viele andere sich offenbar immer noch nicht im Klaren. Bedauerlich. 

Franz Bettinger

8. August 2021 01:33

Sorry, Herr @Schick, ich habe unaufmerksam gelesen. Nicht Sie, sondern Herr @Lütge, den Sie zitiert haben, glaubt, die C-Maßnahmen seien übertrieben, und er übersieht dabei den Elefanten im Raum. Ich denke, wir sollten die Tabus brechen, die Rahmen sprengen und uns nicht sklavisch innerhalb der vorgegebenen Frames bewegen. Wir müssen deutlich sagen: "Es gibt keine Hexen, basta!" (Hexen steht stellvertretend für all die Großlügen, mit denen die Völker geknechtet werden.) Wenn wir dieses nicht tun, wird die unter Beschuss geratene Bagage, die heutige Inquisition, nur ein bisschen herumfeilen an ihren Folter-Methoden, aber nicht dahin geschickt, wo sie hingehört, in den Orcus. 

Franz Bettinger

8. August 2021 01:52

ff  Wir müssen die Bagage de-legitimieren. Ich will an den Unterschied zwischen Legalität (Recht- u. Gesetzmäßigkeit) und Legitimität (moralisch-sittliche Berechtigung) erinnern. Oberflächlich steht beides für legale Handlungen. Geltendes Recht (Gesetze) kann aber sehr wohl Unrecht sein. Seehofer: „Wir leben in einem Unrechtsstaat.“ Ja, es ist dies historisch sogar die Regel. Und so lässt Goethe seinen Mephisto sagen: Gesetze... "schleppen von Geschlecht sich zum Geschlechte, und rücken sacht von Ort zu Ort. Vernunft wird Unsinn, Wohltat Plage. Weh dir, daß du ein Enkel bist! Vom Rechte, das mit uns geboren ist, von dem ist leider nie die Frage.“ Zur Verdeutlichung: Juden zu verstecken, war im 3. Reich illegal; so wie es unter der Merkel-Bande nun ungesetzlich ist, eine ehrlose Regierung (die sich gerne mit dem Staat identifiziert), und sei es nur durch Worte, zu de-legitimieren. Oh doch, das Damals und das Heute kann man sehr gut vergleichen. Man muss es, denn das eine hat sehr viel mit dem anderen zu tun, und es würde mich nicht wundern, wenn wir bald wieder dort landen, wo wir 1933 schon mal waren. Aber auch Majestäts- und Gottes-Beleidigung und Homosexualität waren einmal Straftaten. Und die Folter? War mal legal. Sie war der PCR-Test des 16. Jhd: eine Methode der Wahrheits-Findung. Ha. Sind wir wirklich viel weiter gekommen?

heinrichbrueck

8. August 2021 15:47

Weltsicht und Corona. Zwei Welten. 
Welt 1: Mainstreamgehirnwäsche, Besatzungsregime, Matrixdenken. Mehrheit.
Welt 2: Innerhalb und außerhalb der Fiktionswelt unterscheiden wollen. Bemühungen um eine realistischere Weltsicht. Minderheit. 
Welt 1 und Welt 2 sollen jetzt miteinander kommunizieren. Welt 2 sagt einen Satz, aus dem Universum Weltsicht 2, Welt 1 versteht die Wörter, aber aus Weltsicht 1 wird decodiert, es entstehen Kommunikationsschwierigkeiten. Welt 1 kann Welt 2 nicht mehr verstehen. Es kann sogar gefährlich werden, Weltsicht 1 zu bestärken. 
Goethe / Das Jahrmarktsfest zu Plundersweilern: "So lang die Ordnung steht, so lang hats nichts zu hoffen." 
Demokratie ist der Brand. 
@ Bettinger / Ein Vergleich ist keine Gleichsetzung. Aber: Was soll er bringen? Wollen Sie Hitler mit den Globalisten vergleichen? Logisch und langfristig gesehen. 

Ein gebuertiger Hesse

8. August 2021 15:49

@ Bettinger

"Wir müssen deutlich sagen: 'Es gibt keine Hexen, basta!' (Hexen steht stellvertretend für all die Großlügen, mit denen die Völker geknechtet werden.)"

Absolut richtig. Wer in unserer Sphäre heute immer noch sagt, die Regierung eiere herum und treffe blöde Entscheidungen ob der ach so schweren Krise, ist ein Depp oder ein gekaufter Verräter. So wir das Kind des Bösen nicht beim Namen nennen, können wir nur (immer mehr) verlieren.

AmazonBesteller

8. August 2021 15:55

@Franz Bettinger

Es ist eben der dünne Firnis der Zivilisation den Sie da beschreiben.

Gibt man z.B. Polizisten die Erlaubnis zuzuschlagen, dann machen die das auch. Egal welche Jahreszahl wir schreiben. Plötzlich gibt es keine Verhältnismäßigkeit mehr. Plötzlich ist der voll gepanzerte, trainierte und in Gruppen auftretende Polizist von aggressiven Reichsbürgern in die Ecke gedrängt worden - wo man sich natürlich nur mit Faustschlägen befreien kann.

Jede Gewalt kann moralisch gerechtfertigt werden. Die Rechtmäßigkeit folgt der Moral.

Das ist keine Bewertung meinerseits, sonder nur meine Beschreibung aus der Warte des Beobachters.

Aber was sollen wir machen um unsere Moral durchzusetzen? Mir fällt nichts ein. Die Rechte ist nicht einmal fähig im Kleinen recht zu leben. Man hofft auf die große Politik. Aber das Unmittelbare, die Nachbarschaft, der Verein, die Arbeit, das ist völlig unerreichbar? Der normale Dummmichel ist mit Selbstoptimierung und Sozialdarwinismus beschäftigt. Kann ja nicht sein, dass der Nachbar von irgendwas profitiert. Das ist auch keine von fremden Mächten implementierte Gedankenkontrolle. Das stammt genuin aus der rechten Philosophie. Wo ist das Alltägliche? Wo ist der Nächste?

Um auf Ihre Frage zurückzukommen:

Mein Nickname hat keine tiefere Bedeutung, außer, dass ich Jeff Bezos’ Ex-Frau bewundere. Durch Scheidung zur Multi-Millionär*in. Ein*e Vorbild*in.

Brandolf

8. August 2021 19:29

Herrn Moldenhauer ist ein schwerer terminologischer Irrtum bei seiner Rede zur Vorstellung der japanischen Einwanderungspolitik unterlaufen, der in der Gleichsetzung der Begriffe Einwanderung und Zuwanderung besteht.

Der Begriff Einwanderung bezeichnet den von einem Staat regulierten Zuzug von Fremden in sein Hoheitsgebiet, während der Begriff Zuwanderung den Verzicht auf die Steuerung des Zuzugs von Fremden in sein Hoheitsgebiet bezeichnet.

Die in Japan zur schicksalsmythologischen Konstante stilisierte ethnische Homogenität des japanischen Volkes ist von der modernen Populationsgenetik übrigens längst widerlegt worden, weil durch einschlägige Untersuchungen festgestellt worden ist, dass das japanische Volk sich im Gegensatz etwa zu den Iren aus mehreren Ethnien zusammensetzt.

Übrigens Japan praktiziert eine Politik der Wiederansiedlung von japanischstämmigen Rückwandern, was Deutschland leider nicht tut und beispielsweise die Ukrainedeutschen im Bürgerkriegsgebiet Donbass nicht nach Deutschland remigrieren lässt.

 

Brandolf

8. August 2021 19:40

Die Einführung eines einwanderungspolitischen Modells nach japanischem Vorbild muss zugunsten der Remigration unerwünschter Zuwanderer (d.h. auf dem Wege unkontrollierter Einwanderung nach Deutschland gelangter Zuzügler) hintangestellt werden!

Die Rückführung der Versorgungssuchenden (Flüchtlinge) und aller kulturferner Zuwanderer (zumeist aus islamischen Ländern) muss in der Öffentlichkeit bekanntgemacht sowie anschließend nach der Einholung einer Einverständnis bei der einheimischen Mehrheitsbevölkerung und den integrierten Migranten in einem Plebiszit auf Grundlage eines hierzu notwendigen positiven Votums geplant, vorbereitet und schließlich durchgeführt werden und erst dann können wir die Einwanderungspolitik nach Vorbild Japans einführen.

Eine wichtige Voraussetzung wäre auch u.a. die Änderung des Staatsbürgerschaftsrechts zur Ermöglichung der Ausbürgerung von schlecht integrierten und integrationsverweigernden Zuwanderern mit deutschem Pass. Die Zerschlagung von Gegengesellschaften nötigenfalls unter Einsatz regulärer Militäreinheiten oder eigens zu diesem Zweck aufgestellter paramilitärischer Verbände aus zuverlässigen und demokratisch gesinnten Personen ist auch eine wichtige Maßnahme.

Die Beendigung jedweder Migration und die Einführung einer Einwanderungspolitik mit Hautaugenmerk der Identitätserhaltung allein genügt nicht, um Deutschlands Identität zu retten.

RMH

8. August 2021 19:50

@Limes,

danke für die Erinnerung an Roger Waters. Hatte mir das Album Final Cut damals, vor fast 40 Jahren, noch auf Vinyl gekauft und es vergessen (die Plattensammlung verstaubt im Keller). In dem gleichen von ihnen zitierten Lied war damals schon die Frage der Fragen, die sich eigentlich alle halbwegs kritischen Boomer bis heute stellen sollten:

"Should we shout, should we scream,
"What happened to the post war dream?""

Der gute alte Salon-Linke Waters hat im letzten Jahr dann bei einer "Lock down" -Aufnahme des Lieds "Mother" (von "The Wall") noch mal ein Ausrufezeichen gesetzt:

"Mother should I trust the government?"

"No fucking way!"

(Die Probleme eines alternden Musik-Millionärs möchten vermutlich viele mal haben).

Dietrichs Bern

8. August 2021 19:52

Kubitschek selbst hat von seinem kleinen Sieg gegen Jeschke berichtet. Und wenn man will, kann man Sprechpuppen auch als solche bezeichnen und gewinnen. Und manch Sperrung von FB konnte gerichtlich erfolgreich bekämpft werden. 

Auf konservativer und Rechter Seite ist man leider viel zu oft an das Bigbang-Revolution-Leonidas- Ding gefesselt und verkennt, dass die unspektakuläre Kärrnerarbeit so manches "austragen könnte". 

limes

8. August 2021 22:23

@ RMH

Danke, dass Sie die Fahne der hier viel geschmähten »Boomer« hoch halten!

Nicht wir sind es, die den Widerstand unnötig spalten.

Franz Bettinger

8. August 2021 23:47

@Amazon fragt: Was sollen wir machen? Aufklären! So wie gerade Lafontaine (mit Reichweite): „Als ich die geleakten Verträge mit Pfizer/Biontech gelesen habe, verschlug es mir die Sprache. Dort steht klar: 'Der Käufer erkennt an, dass die langfristigen Wirkungen und die Wirksamkeit des Impfstoffs nicht bekannt sind und unerwünschte Wirkungen auftreten können. Der Käufer erklärt sich bereit, Pfizer/BioNTech von und gegen alle Klagen, Ansprüche, Aktionen, Forderungen, Verluste, Schäden, Verbindlichkeiten, Abfindungen, Strafen, Bußgelder, Kosten und Ausgaben freizustellen, zu verteidigen und schadlos zu halten.‘ Die Politiker, die solche Verträge abschließen, sind die wahren Covidioten. Ein Lichtblick in diesen Zeiten, in denen viele das klare Denken verlernt haben, dass es Leute gibt, die solche Knebelverträge veröffentlichen, und Wissenschaftler und Ärzte, die dem Druck der Pharma-Lobbyisten und der sich im Covid-Rausch befindenden Politiker widerstehen.“ (gekürzt + verfranzelt)

tearjerker

9. August 2021 07:08

Die Alternative macht sich noch Überlegungen zu Einwanderungsmodellen, während die herrschende  Clique schon wieder einen Schritt weiter ist und die Freizügigkeit für Deutsche grundsätzlich unter Vorbehalt gestellt hat. Das ist aber ok, wegen Virus und so. Ein Trauerspiel.

RMH

9. August 2021 07:10

@Dietrichs Bern,

grundsätzlich richtig, mit dem steten Tropfen höhlt den Stein etc. Kärrnerabeit usw.

Nur wird der Abstand zwischen den Big-Bang Ereignissen, denen unser Land durch seine mutwillige Regierung ausgesetzt wird, immer kürzer. Wo werden denn jetzt bspw. die hunderttausenden von Afghanen, die sich aktuell auf den Weg machen, landen? Gleichmäßig quer über die Welt verteilt, so dass wir nur ein paar davon abbekommen oder konzentriert hier in unseren sog. "Aufnahmelagern"? Dreimal dürfen wir alle raten, die Antwort ergibt sich bei den aktuell Herrschenden von selbst ... die Bevölkerung nässt sich, induziert durch Regierungspanik, noch ein, weil immer noch keine "Herdenimmunität" wegen den pöhsen "Impfverweigerern" da ist und es kommen Herden an Menschen aus der ganzen Welt ungebremst zu uns. Impfstatus? "3 G?" Wir wollen doch nicht so einfach "Grundrechte" wie das auf Asyl einschränken, nein, das hat keiner vor ...

Niekisch

9. August 2021 11:58

"Plebiszit auf Grundlage eines hierzu notwendigen positiven Votums.. Zerschlagung von Gegengesellschaften nötigenfalls unter Einsatz regulärer Militäreinheiten oder eigens zu diesem Zweck aufgestellter paramilitärischer Verbände aus zuverlässigen und demokratisch gesinnten Personen ist auch eine wichtige Maßnahme."

@ Brandolf 8.8.19:40: wollen Sie hier die Nutzer als agent provocateur  auf den Pfad der Strafbarkeit locken?

Dietrichs Bern

9. August 2021 13:17

@RMH; ja verstehe, was Sie meinen -natürlich ist es mehr als fraglich, was man überhaupt noch bewegen oder retten kann. Aber konkreter und dann auch erfolgreicher Widerstand ist doch das einzige, was realistisch überhaupt möglich ist. Und vielleicht bekommt man mehr aus der -hat eh alles keinen Sinn - Ecke. Sonst bleibt nichts zu tun.

Franz Bettinger

9. August 2021 13:22

Eine Diktatur muss bekämpft werden, bevor sie etabliert ist. Danach wird es schwierig. Es ist höchste Zeit, etwas gegen die 3. Diktatur auf deutschem Boden zu unternehmen. Diese ist bereits voll entwickelt, aber noch nicht fest installiert. Die heutigen Machthaber haben aus 2 Diktaturen gelernt – nicht, wie man sie vermeidet, sondern wie man sie stabiler macht.  Die Diktatur neuen Typus verzichtet lieber auf körperliche Gewalt. Mit Gewalt kann man zwar Menschen unterdrücken, aber nicht ihre Gedanken. Im Gegenteil: Gewalt erschafft erst die Bereitschaft zur Gegen-Gewalt. Die Diktatur von Heute bedient sich subtilerer Methoden. Sie nimmt sich vor, unsere Gedanken zu lenken. Sie weiß, dass sie die Menschen dazu bringen muss, zu gehorchen, statt selbst zu denken.  

Die Bereitschaft, sich zu unterwerfen, entsteht vor allem aus Angst. Wenn die Angst groß genug ist, wächst das Bedürfnis, sich schützen zu lassen, und sei es von einem Diktator. Das war schon im alten Rom so; damals allerdings war die Angst immer berechtigt, denn die Kimbern und Teutonen oder auch Hannibal standen vor der Tür. Heute nicht mehr; heute steht nichts mehr real Bedrohliches vor der Tür. Nur Dinge, die es gar nicht gibt: menschliche BSE, Schweine-, Vogel- und C- Grippen oder das Klima. Viren und das Wetter als Vehikel zur Weltherrschaft. Ha! Wie weit haben wir’s gebracht! ff

Franz Bettinger

9. August 2021 13:25

ff

Wieso aberwitzige Vorstellungen (die jenen ähneln, die einen im Mittelalter an Hexen glauben ließen) Akzeptanz finden, ist mir teilweise ein Rätsel. Teilweise auch nicht: Es hängt mit der Dummheit zusammen. So gesehen waren die nach hinten schießenden Bildungs-Reformen der SPD erfolgreich. Gut gemacht! Der Tiefe Staat bedankt sich.  

Eltern wissen, dass der Wille, selbstständig zu denken und zu handeln angeboren ist. Kleinkinder wehren fremde Hilfe ab, wenn sie sich vorgenommen haben, etwas zu lernen. Sie üben dann, bis sie die selbst gestellte Aufgabe beherrschen. Dieser angeborene freie Wille muss von jedem Diktator gebrochen werden, also fängt man schon im Kindergarten damit an. Die Propaganda-Techniken sind so ausgefeilt wie noch nie. Es ist Zeit, dem Spuk ein Ende zu machen. (Stark gekürzt und stark verfranzelt nach Vera Lengsfeld. https://vera-lengsfeld.de/2021/08/07/eine-diktatur-muss-bekaempft-werden-bevor-sie-etabliert-ist/?utm_source=mailpoet&utm_medium=email&utm_campaign=NL-Post-Notifications)

Brandolf

9. August 2021 16:04

Niekisch,

Nein, meine Absicht bestand lediglich darin, darauf hinzuweisen, dass die Einwanderungspolitik unter Schwerpunktsetzung auf die Identitätsbewahrung nicht ausreichend ist, um die Existenz Deutschlands als Nationalstaat mit einer ethnisch deutschen Mehrheitsbevölkerung sicherzustellen.

Paramilitärische Verbände wurden übrigens von der Lega Nord während der Zeit ihrer Beteiligung an der Regierung von Berlusconi aufgestellt und haben sich als Sicherheitsmaßnahme bewährt.

Die Zerschlagung von (muslimischen) Gegengesellschaften wird auch vom linken Althistoriker Egon Flaig und nicht etwa von der neonazistischen NPD nachdrücklich befürwortet, um den Fortbestand der Deutschlands als Staat und Gesellschaft gewährzuleisten.

Was denken Sie denn mit welchen Mitteln wir kriminelle Großklans, wie etwa die sogenannten Miris, des Landes verweisen müssten?

Diese Klans haben Tausende gewaltbereite Mitglieder und würden sich des Landesverweises mit Gewalt widersetzen.

 

 

 

 

 

Rodericus93

9. August 2021 20:37

Zum Thema Wissenschaft empfehle ich den Dialog zwischen Orelli und Becker auf dem Blauen Aviso in Ernst Jüngers Heliopolis (relativ am Anfang des Buches.) Es sind nur ein paar Seiten, die jedoch überaus aktuell sind.

heinrichbrueck

9. August 2021 23:16

Es wäre sinnvoll, die Begriffe "Demokratie" und "Macht" wahrheitsgemäß definieren zu können. Stimmen die Voraussetzungen nicht, bewegt sich jede Stellungnahme außerhalb realer Geschehnisse. 

AmazonBesteller

9. August 2021 23:56

@Brandolf

Wohin die Miris abschieben? Die will doch keiner. Warum kann man die nicht einfach in den Knast stecken, Verbrechen haben die wohl genug begangen? Weil der jetzige Staat die Miris braucht um den Dummmichel unten zu halten. Eine Art 5. Kolonne der Globohomos. 

Ein Zitat von Brandolf: "...Einwanderungspolitik mit Hautaugenmerk..."

Da musste ich kurz schmunzeln. Absicht oder Freud' scher Versprecher? Und da sagt man, rechte sind unlustig.

 

 @Franz Bettinger

Ja, die Corona-Maßnahmen sind lächerlich bis gruselig. Während einer Besprechung hatten wir keine Masken auf. Ging drei Stunden am Stück. Alle in einem Raum, reger Gesprächsfluss, nicht einmal einen Meter Abstand. Fenster auf Kipp. Als wir dann kurz auf dem Flur standen, also die gleiche Gruppe, waren die Masken aufgezogen - weil Infektionsschutz. Für alle total selbstverständlich. Als ich gestöhnt habe und leise vor mich hin flüsterte: "So ein Schwachsinn." erntete ich zusammengekniffene Augenbrauen und Stirnrunzeln. Nicht einmal die leiseste Kritik wird wohlwollend zur Kenntnis genommen. Es wird nichts hinterfragt. Tja, so sieht es aus im Büro. Wen soll man da noch aufklären? 

Ich halte die Aufklärung für abgeschlossen. Wer sehen will, der sieht, wer hören will, der hört und wer verstehen will, der versteht. Es ist offenkundig.

AmazonBesteller

10. August 2021 00:11

@ Franz Bettinger @Brandolf

Zum Thema Diktatur: der Zug ist abgefahren. Das muss aber nicht heißen, dass wir verloren haben. Anstatt Zeit zu verschwenden, gegen einen übermächtigen Gegner in offener Feldschlacht reüssieren zu wollen, sollten sich die rechten Think Tanks Gedanken machen wie man innerhalb einer feindlichen Umgebung überleben kann.

Ich plädiere für das Arche-Noah Prinzip. Und zwar tausendfach. Aus diesen Zellen kann dann wieder ein Organismus wachsen. 

Herr Bettinger, was erhoffen Sie sich von Aufklärung? Volk steh auf, Sturm brich los? Die meisten Deutschen mit denen ich zu tun habe leben gedanklich noch im Jahr 1988. Die einen sind so hin, dass sie im Tausch für Almosen und leere Versprechungen ihre eigene Vernichtung wählen und die anderen wollen nur noch schnell Kasse machen, Motto: nach mir die Sintflut. 

Wollen wir diese Leute auf unserer Arche? Rhetorische Frage, wir haben keine.

Niekisch

10. August 2021 10:53

"Nein, meine Absicht bestand lediglich darin, darauf hinzuweisen, dass die Einwanderungspolitik unter Schwerpunktsetzung auf die Identitätsbewahrung nicht ausreichend ist, um die Existenz Deutschlands als Nationalstaat mit einer ethnisch deutschen Mehrheitsbevölkerung sicherzustellen."

@ Brandolf 8.8 19:40 u. 9.8 16:04: Expressis verbis liest sich das aber anders: "Die Zerschlagung von Gegengesellschaften nötigenfalls unter Einsatz regulärer Militäreinheiten oder eigens zu diesem Zweck aufgestellter paramilitärischer Verbände aus zuverlässigen und demokratisch gesinnten Personen ist auch eine wichtige Maßnahme."

Die Lektüre der Staatsschutzdelikte in §§ 80 bis zu 130 StGB muss ich Ihnen, gerade Ihnen, ja nicht empfehlen. 

 

 

Laurenz

10. August 2021 12:19

@Niekisch @Brandolf

Zu paramilitärischen Einrichtungen zähle ich auch die Antifantilen. Rotfrontkämpferbund & SA waren aus Geldmangel gegründet worden, aber für die Betreiber nicht kostenlos, genausowenig wie die Antifantilen. Also ist das alles immer eine Geldfrage.

Hätten alle oppositionellen Gruppierungen in Deutschland Geld, könnten sie Sicherheitsdienste engagieren. Und wie jeder Dienst, will dieser auch beweisen, daß man ihn braucht. Aber solange das konservative bürgerliche Lager nicht jedes Jahr Milliarden reinpulvern kann, sind weder rechtliche Debatten noch sonstige Phantasien sinnerheischend, sondern reine Zeitverschwendung. In meinen Augen führen Sie Beide eine Schwachsinns-Debatte. Schaffen Sie das Geld ran, dann können wir debattieren.

Franz Bettinger

10. August 2021 12:48

@Amazon: Ach, ihr Kleingläubigen! Wenn ihr keine Armada hinter euch habt, kneift ihr. Arche Noah? Die läuft uns nicht davon. Das wäre deep state gerade recht, wenn immer mehr Durchblicker den Kampf einfach aufgeben und sich in ihren Mauslöschern verstecken würden. Darin liegt ja die Strategie der Gauner-Clique: Angst machen, und wer Angst hat, macht sich aus dem Staub. Macht euch alleine aus dem Staub! Nicht mit mir. Nichts mehr hören will ich davon. Das Leben ist der Güter höchstes nicht, ... das Schlimmste aber ist die Schande. Nomaské! (Bisschen schwülsig, ja, aber egal, mir war gerade danach.)

Laurenz

10. August 2021 13:14

@Franz Bettinger

"Kleingläubige"

Das, laut Relotius, aus dem sichersten Land der Welt zu posten, entbehrt einer gewissen Glaubwürdigkeit.

heinrichbrueck

10. August 2021 15:11

"dass sie im Tausch für Almosen und leere Versprechungen ihre eigene Vernichtung wählen"
Stimmzettel:
A: Finden Sie Verbrecherclans gut?
Ja / Nein / Mir egal / Weiß nicht 
B: Ist es Ihnen egal, wenn Sie vernichtet werden?
Nein (AfD) / Ja (anderes Feld)
 

Waldgaenger aus Schwaben

10. August 2021 15:43

In einem Land wie Japan wäre es zunächst mal Aufgabe der Gewerkschaften höhere Löhne durchzusetzen. Nicht immer gleich in pathetischen Appellen nach dem Staat rufen. Dort wo nicht gestreikt werden kann, wie im Gesundheitswesen, können die Lohnabhängigen untereinander solidarisch sein, die Lastwagenfahrer streiken für höhere Löhne der Krankenschwestern.

Wenn die Arbeitgeber keine Streikbrecher aus dem Ausland holen können, wäre dies IMHO das Mittel der Wahl. Sind die Gewerkschaften korrupt oder werden von den den Arbeitgebern mit kriminellen Methoden bedroht, ist dies Sache des Staates.

BTW: Die Freien Wähler könnten die 5% Hürde schaffen

nach neusten Umfragen

Viele Anhänger (vor allem Wähler) des hier so unbeliebten Meuthen-Flügel hätten dann eine neue Heimat mit Machtoption. Mal sehen, was dann von der AfD noch übrig bleibt.

RMH

10. August 2021 15:46

So, zur Befriedigung der Capo-Gelüste der sich mit einer Impfung in vermeintlicher Sicherheit fühlenden Geimpften, wurde gerade eben die Ausweitung der Testpflicht bei gleichzeitiger Kostenpflicht beschlossen. Ich kann auf das Meiste verzichten und werde mich nicht beugen. Vermissen werde ich das monatliche Gespräch mit meinem Friseur, denn ich stelle dann meine Frisur auf 1mm Glatze um. Aus der Kirche, die das mitmacht und zu deren Gottesdienste ich nicht mehr ohne Test gehen kann, trete ich aus (war eh überfällig) .

Niekisch

10. August 2021 17:15

"führen Sie Beide eine Schwachsinns-Debatte."

@ Laurenz: Mit Ihnen ab sofort Badeschluss.

Der_Juergen

10. August 2021 20:20

Ich war bis Anfang 2020 ein Bewunderer Orbans, aber dass er den Coronaschwindel knallhart durchzieht und sogar ein Gesetz zur Kriminalisierung von Kritikern verabschiedet hat, zeigt jenseits jeden Zweifels, dass er zum Club gehört. Dies heisst nicht, dass der Konflikt mit Brüssel wegen LGBT u. a. nur vorgespielt wäre. Er zeigt jedoch, dass sich hinter den Kulissen Vorgänge abspielen müssen, die wir Aussenstehenden nicht durchschauen können, weil uns die nötigen Informationen fehlen. Dass Orban den mörderischen Zirkus nur mitmacht, um Ablass für seine "Sünden" in Bezug auf Schwulenrechte u. a. zu erhalten, glaube ich nicht; er muss über die verheerenden Folgen der Impfung im Bild sein.

Ungarns Politik ist eine der vielen vorerst ungelösten Fragen im Zusammenhang mit der "Pandemie". Eine andere ist, warum in Israel besonders eifrig geimpft wird, obschon unzählige Tote und Geschädigte registriert wurde und die Neuinfektionen gerade unter Geimpften in die Höhe schnellen. Würde die zionistische Regierung emsig Araber spritzen, wäre der Grund noch ersichtlich, aber warum dezimiert sie die Juden?

 

Laurenz

10. August 2021 21:56

@Waldgaenger aus Schwaben

"Mal sehen, was dann von der AfD noch übrig bleibt."

Naja, "mit" Meuthen ist im Westen bald von der AfD nichts mehr übrig. Die letzten Ergebnisse abseits der Neuen Länder waren doch katastrophal.

@Niekisch @L.

"Mit Ihnen ab sofort Badeschluss."

Bei Pausanias passierte es historisch das erste mal, daß der Überbringer einer schlechten Nachricht geköpft wird. Sie sehen, Sie frönen einem alten Brauch.

@Der_Juergen

Neulich hatte ich die Gelegenheit bei der lokalen Corona-Widerstands-Gruppe eine israelische Aktivistin zu sprechen. Diese sagte, die Israelis fühlen sich historisch von Regierung & Armee beschützt, denn ohne diese Institutionen wäre das Leben in Israel unmöglich. Das Vertrauen der Israelis zu beiden sei daher quasi grenzenlos. Und Sie, Der_Juergen, waren sicher noch nie Regierungschef & wissen daher auch nichts über die Bedrohungslage durch die Pharma-Lobby. Dazu kurz Horst Seehofer  https://youtu.be/zLkT0EHI3sY

tearjerker

11. August 2021 09:53

Wer den Krankenversicherungen ermöglicht, den Leuten jedes Jahr 300 Milliarden für „Gesundheit“ aus der Tasche zu ziehen, um Konzerne, Lobbyisten, NGOs, Quacksalber und Parteisoldaten zu füttern, der darf sich auch nicht wundern, wenn Politik und Industrie Raubzüge unternehmen um auf diese Mittel zuzugreifen. Seehofer hat das nie begriffen. Er weiss nur, dass es sich für ihn gelohnt hat.

Waldgaenger aus Schwaben

11. August 2021 10:43

@Laurenz

Mit großer Freude stelle ich fest, dass der noch bescheidene Zuwachs der Freien Wähler auf Kosten der CDU geht, die AfD bleibt gleich oder legt zu. Möge das so bleiben, wenn die FW im Parlament sitzen, eine Regierungsbeteiligung der FW wäre sicher für die AfD hilfreich.

In der Gründerzeit der zunächst hauptsächlich eurokritischen AfD war ja eine Kooperation mit den FW geplant, was an der zu hohen Alfa-Tierdichte scheiterte. Dann wurde die AfD gegründet und holte 2013 aus dem Stand 4,7 Prozent. Im August 2013 lag die AfD noch bei 2-3%. Hier in diesem erlauchten Kreise wurde sie als "rechtsdrehender Furz" verspottet.

Die FW positionieren sich laut Eigenaussage in der Mitte des Dreiecks aus  AfD,  CDU und FDP, was ich erstaunlich mutig finde angesichts der Hetze gegen die AfD.

Wenn man meint es geht nicht mehr

kommt von irgendwo Lichtlein her.

(Schlagertext)

Franz Bettinger

11. August 2021 10:46

Was von der Merkel-Bande für den Herbst geplant ist, sind die Nürnberger Gesetze 2.0 für Ungeimpfte, nichts anderes. Mal sehen wie man sich als Aussätziger fühlt. Nein, @Lau, Neuseeland wird nicht davon verschont bleiben. Fast wörtlich dasselbe Szenario wird uns auch hier angedroht. Die Clique ist fest entschlossen, ihr Ding durchzuziehen. Ich aber auch. Als Märtyrer in die ewigen Jagdgründe eingehen, ein letztes großes Abenteuer - warum nicht. 

Dietrichs Bern

11. August 2021 11:03

@heinrichbrueck: Im Prinzip ist diese Art Wahlzettel gar keine schlechte Idee für den Wahlkampf, ergänzt um die Folgen der Zuwanderung, der Zwangs-GEZ, der Steuern und Abgaben usw. usw.

Aber man hat ja bei der AFD auch den Eindruck, sie würde einen Laschet-Wahlkampf führen - nur das das die Opposition ist. 

Laurenz

11. August 2021 12:04

@Waldgaenger aus Schwaben @L.

Der Wähler wählt vordergründig emotional & reagiert aktuell auf direkte Zuwendungen, ich könnte auch schreiben, betreutes Denken.

Die AfD kann nur dann erfolgreich ehemalige sozialdemokratische Politik für Mehrheiten anbieten, wenn die Parteitage das beschließen. Und die neo-liberalen Meutheaner blockieren das weitestgehend. Da kommen dann eben Wahl-Ergebnisse, wie in Hamburg, Hannover oder Saarbrücken bei rum. Wenn man an die Macht will, bleibt es vollkommen sinnentleert, sich mit Herrn Lindner um 3% Stimmen zu prügeln. Aber, mit Verlaub, diese Erkenntnis haben wir auf der SiN in den letzten 2 Jahren schon an die 100x herausgearbeitet. Hier geht es weder um Recht haben, noch um die richtige Politik. Hier geht es rein um die Erringung politischer Macht. Das sollte irgendwann auch der letzte SiN-Aktivist verstanden haben.

Ein gebuertiger Hesse

11. August 2021 12:40

@ Bettinger

Zu den "Nürnberger Gestzen 2.0": In der Tat, es scheint demnächst um Leben oder Tod zu gehen. Die anderen wollen uns rundherum weghaben. "Ungeimpfte aller Länder, vereinigt euch" muß die große Losung heute heißen. Schade, daß man nicht schnell noch vor der nächsten Bullshit-Wahl eine neue Partei gründen kann: Die Ungeimpften - das würde reinhauen wie sonstwas, und man lernte neue Gefährten kennen. 

heinrichbrueck

11. August 2021 15:58

"Hier geht es weder um Recht haben, noch um die richtige Politik. Hier geht es rein um die Erringung politischer Macht."
Und wie wollen Sie Macht erringen, wenn Recht und richtige Politik nicht im Angebot sind? Was glauben Sie, setzen sich die Mächtigen ins Sommerinterview, oder gibt es dafür vom Steuerzahler bezahlte Lakaien? Können Sie sich vorstellen, wie mächtige Leute sich regelmäßig mit diesem Journalistenabschaum abgeben? Reingelegt werden und Macht haben, es bleibt ein erkennbarer Widerspruch. 
Eine Umvolkungsmatrix kann feuchte Machtträume haben, in der realen Welt wird sie reingelegt. Siehe Unterwerfungsritual bei COVID-19-Impfungen. Politische Sachzwänge hinsichtlich höherer Autoritäten. Worauf gründet sich eigentlich die Vermutung, daß ein Zusammenhang zwischen Politik und Wahlen bestünde? 

Niekisch

11. August 2021 19:56

"in der Mitte des Dreiecks aus  AfD,  CDU und FDP"..

@ Waldgaenger aus Schwaben 11.8. 10:43: und wenn das Dreieck dann noch gleichschenklig ist bedeutet es für mich wieder einmal: unwählbar.

tearjerker

11. August 2021 20:08

Eine positive Zukunft liegt jenseits der Sozialdemokratie und ihren dummen Ideen, die für die ganze Misere überhaupt erst verantwortlich sind.

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