15. September 2021

Das Impf-Regime (1)

Martin Lichtmesz / 88 Kommentare

Herr, es ist Zeit: Die sommerliche Schonzeit ist vorbei, und die Windmacher werfen wieder ihre Gebläse an.

Martin Lichtmesz

Martin Lichtmesz ist freier Publizist und Übersetzer.

Pünktlich zu Herbstbeginn verkünden die Medien erneut einen rasanten Anstieg "der Zahlen", um die inzwischen gut trainierten Angstreflexe der Bevölkerung zu mobilisieren. Die dräuende "vierte Welle" ist freilich nichts anderes als die alljährliche Erkältungssaison, semantisch verfälscht im Dienste des "Sprachregimes".

Hauptsächliches Ziel der Panikmache ist, die noch ungeimpfte Herde in Richtung Nadel zu treiben. "Nur ein kleiner Pieks", beteuern die Politiker, als ginge es darum, Kindern die Angst vor einem Einstichschmerz zu nehmen und als ginge es um nicht mehr als dies.

Gänzlich außer Betrieb waren die Windmaschinen freilich nie. Während der Corona-Pause der Sommermonate wurden die Zügel zwar etwas lockerer gelassen, aber Medien und Politik sorgten dafür, daß die Virusparanoia am Köcheln gehalten wurde.

So brachte der Spiegel  im Juli auf der Titelseite einen Cartoon , auf dem ein argloser junger Mann (also kein Angehöriger einer "Risikogruppe") mit Sonnenbrille und Bierflasche zu sehen war, der sich auf einer Wiese liegend sonnt, nichtsahnend, daß über ihm ein dickes, bedrohliches Riesenvirus schwebt, das einen schwarzen Schatten wirft.

Das Virus wurde auf die übliche Weise als kugelrundes Horrorfilm-Alien mit schlundartigen roten Saugnäpfen visualisiert. Dazu der Text, den ich wohl nicht weiter kommentieren muß: "Impfen? Irgendwann. Vielleicht. Wie Ignoranz und Zweifel den Sieg über die Seuche vereiteln."

Die Herrschenden wollen endlich Nägel mit Köpfen machen, was die "Durchimpfung" der Massen angeht. US-Präsident Joe Biden ordnete eine Impfpflicht für Staatsbedienstete an und rief Firmen mit über hundert Beschäftigten dazu auf, ihre Mitarbeiter zu impfen oder zumindest regelmäßig zu "testen".

Ebenso wie hiesige Politiker hat er vor noch nicht einmal einem Jahr erklärt, es werde in seinem Land keine Impfpflicht geben - nun manövriert er es zielgerade darauf zu, was in dem stark föderalistischen System der Vereinigten Staaten allerdings auf erheblichen Widerstand stoßen wird.

In Deutschland sind es unter anderem Gesundheitsminister Jens Spahn und RKI-Chef Lothar Wieler, die mit den Armen rudern und "alle Menschen in unserem Land, die älter als zwölf Jahre sind" zur Impfung drängen, obwohl die Rate der vollständig Geimpften immerhin schon bei 61,5% liegt (Stand 8. September 2021).

Spahn sprach sogar von einer "Pandemie der Ungeimpften", eine orwellianische Phrase, die gerade international die Runde macht, um die "Wahrheitssysteme" sprachlich zu synchronisieren: Benutzt wurde sie unter anderem von Joe Biden, der CDC-Chefin Rochelle Walensky und unzähligen anderen Verteilern aus niederen Rängen.

Diese kuriose Formel suggeriert einerseits, daß nur mehr Ungeimpfte Opfer der Pandemie werden (gemeint ist also eine "Pandemie unter den Ungeimpften"), andererseits, daß die Pandemie nur mehr wegen der Ungeimpften existiert, und es schwingt wohl auch die Unterstellung mit, daß Ungeimpftsein oder Ungeimpftseinwollen selbst eine Art von Pandemie ist. Der stigmatisierende Beiklang ist unüberhörbar.

Die Formel hat im Kern drei Funktionen: a) die Ungeimpften zu ängstigen, b) sie moralisch zu erpressen, c) den Geimpften und Maßnahmenhörigen einen Sündenbock für die Aufrechterhaltung der Maßnahmen zu liefern. Überhaupt lädt der Slogan dazu ein, das Versagen sämtlicher Corona-Strategien den Ungeimpften in die Schuhe zu schieben.

Auch Österreichs Kanzler Sebastian Kurz hat ihn benutzt, und auch in Österreich hat die Regierung allerlei schlaue Pläne ersonnen, um den Ungeimpften das Leben künftig noch saurer zu machen, wozu auch eine buchstäbliche optische Kennzeichnung und Lokalverbote zählen sollen. Es wird auch damit gedroht, die Tests kostenpflichtig zu machen, um den finanziellen Druck zu erhöhen (ähnliches plant man auch in Deutschland). Die Formulierung des Psychiaters Raphael Bonelli scheint mir angemessen zu sein: Er spricht von einer "Hetzjagd auf Ungeimpfte".

Auch auf den höheren Ebenen der Weltpolitik herrscht ein ausgeprägter Impfenthusiasmus, der ins Globale und Universelle ausgedehnt wird. Einmal mehr soll der ganze Planet gerettet werden.

Am 5. September konferierten in Rom die Gesundheitsminister der G-20-Gruppe , teils virtuell, teils leibhaftig, um nach einem Entwurf des italienischen Ministers  Roberto Speranza die „Impfung aller Menschen auf der Welt“ ins Auge zu fassen:

Der Impfglobalismus sei nicht nur ein Gebot der humanitären Hilfe und der Gerechtigkeit gegenüber den Entwicklungs- und Schwellenländern, bekräftigte Speranza, sondern liege im ureigenen Interesse der reichen und entwickelten Staaten. Denn selbst wenn diese ihre Gesellschaften fast vollständig durchimpften, könnte das in Afrika und Asien weiter zirkulierende Virus neue gefährliche Mutanten entwickeln, die dann auch zur Gefahr für die wohlhabenden Weltregionen würden.

Die "ganze Welt impfen" möchte u.a. auch die Präsidentin der Europäischen Zentralbank Christine Lagarde, Angela Merkel ("Die Pandemie ist erst besiegt, wenn alle Menschen auf der Welt geimpft sind") und natürlich Bill Gates, der bereits Mitte April 2020 in einem ARD-Interview ankündigte, daß "wir" den "zu entwickelnden Impfstoff letztendlich sieben Milliarden Menschen verabreichen werden".

Währenddessen tüftelt die WHO emsig an den Richtlinien für zukünftige digitale Impf-Zertifikate, "Immunisierungsunterlagen im elektronischen Format", mit deren Hilfe "autorisiertes Gesundheitspersonal" unseren "Impfstatus" überprüfen kann - siehe etwa dieses am 27. August veröffentlichte, knapp hundert Seiten starke Dokument, das von der Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung finanziert wurde.

Die Umsetzung dieser Absichten hätten dystopische Konsequenzen ungeahnten Ausmaßes, und es kursieren etliche Spekulationen, daß digitale Impfpässe, die zu einem umfassenderen Kontroll-System ausgebaut werden können, das eigentliche Endziel der ganzen Corona-Show sind. Die derzeit in verschiedenen Ländern verwendeten "grünen Pässe", inklusive der österreichischen "3G-Regeln", wären eine provisorische Vorstufe auf diesem Weg.

Man kann es auch umgekehrt sehen, wie der israelische Gesundheitsminister Horowitz, der hinter den Kulissen zugab, daß die "grünen Pässe" vorrangig eine Schikane sind, um die Bevölkerung zur Impfung anzuspornen. In Großbritannien wurde die Einführung von Impfpässen einstweilen ausgesetzt, in Dänemark wurden sie mitsamt Maskenpflicht komplett gestrichen. Mit dem zunehmenden Versagen der Impfstoffe und den massiven Nebenwirkungen, die sich nicht mehr lange vertuschen lassen werden (beides werde ich in diesem Beitrag noch genauer unter die Lupe nehmen), wächst allerdings der Rechtfertigungsdruck auf die Regierungen.

Dennoch scheint der politische Wille der "Eliten" zu Massenimpfungen, die praktisch die gesamte Erdbevölkerung umfassen sollen, weiterhin ungebrochen. Sie agieren dabei gemäß einer Doktrin, die sich im März/April 2020 herausgebildet hatte.

Mathematische Hochrechnungen wie etwa das berüchtigte Modell des Imperial College London unter der Leitung von Neil M. Ferguson gingen zu Beginn der Pandemie von einer hohen Infektionssterblichkeit aus. Damit schien der "normale" Weg zur Herdenimmunität, den etwa Schweden ging, ausgeschlossen zu sein: das Virus "durchrauschen" zu lassen, und auf diese Weise die Bevölkerung "natürlich" zu immunisieren, wäre unverantwortlich, da eine solche Strategie zu hohen Todesraten und einer kritischen Überlastung des Gesundheitssystems führen würde (in dieser Phase wurde häufig der zu erwartende Engpaß an Beatmungsgeräten erwähnt).

Der britische Premierminister Boris Johnson hatte ursprünglich einen "schwedischen" Weg anvisiert. Ein Bekannter, der das "Narrativ" komplett geschluckt hatte, äußerte damals mir gegenüber entsetzt, Johnsons Politik werde Millionen Menschen das Leben kosten. Schließlich beugte sich der britische Staatschef sukzessive dem innen- und außenpolitischen Druck, und ab 23. März befand sich auch Großbritannien im "Lockdown". Johnsons eigene SARS-Cov-2-Intensiv-Hospitalisierung vom 6.-9. April 2020 wurde von den Medien als Damaskusmoment und Lehrstück inszeniert, welche Strafe "Leugnern" und "Verharmlosern" blüht.

In der Zeit vom 15. 3. 2020, während Johnson allmählich von der "Herdenimmunität" abrückte, las sich das so:

Die Krankheit kann erst bezwungen werden, so die Theorie [der Herdenimmunität], wenn ein Großteil der Bevölkerung die Krankheit bekommt und danach immun ist, sodass sich die Ansteckung nicht mehr voll entfaltet. Wenn dann ein Kranker niest, in seinem Umfeld aber mindestens 60 Prozent der Personen bereits immun sind, reduziert sich der Ansteckungsfaktor zum Beispiel von 2,5 auf 1 und die Viruskrankheit flaut ab.

Auf Großbritannien übertragen würde dies aber bedeuten, dass etwa 40 Millionen Menschen zunächst an dem Virus erkranken und dann gesunden müssten, um Immunität in der Bevölkerung zu erreichen. Bei einer Todesrate von nur 1 Prozent (sie liegt in Wirklichkeit höher), wären dies 400.000 Todesfälle. Am Donnerstag erweckte die Pressekonferenz von Johnson, Vallance und dem medizinischen Berater Chris Whitty den Eindruck, dass die britische Regierung diese Theorie akzeptierte und womöglich eine extrem hohe Zahl von Toten in Kauf nehmen würde (...).

Und nun kommt ein wichtiger Punkt:

Der Ansatz der britischen Regierung hat jedoch großen Widerstand ausgelöst, da derzeit wissenschaftlich nicht nachgewiesen ist, ob eine Gesundung nach einer Infektion zu einer längerfristigen Immunität führt (wohl eher nicht) und ob die Infektionen in den Sommermonaten wegen wärmerer Witterung nachlassen (bei neuen Viren ist dies eher seltener der Fall).

Das entspricht einigen maßgeblichen Annahmen der Lockdown-Politik des Frühjahrs 2020 (es gab noch andere):

* Corona ist ein derart neues Virus, daß ihm das natürliche Immunsystem der meisten Menschen wehrlos gegenübersteht.

* Eine Ansteckung mit Corona führt zu keiner längerfristigen Immunität, man kann sich immer wieder neu infizieren.

* Corona breitet sich unabhängig von saisonalen Mustern aus.

* Corona hat eine relativ hohe Sterblichkeitsrate.

Diese Annahmen haben sich allesamt als falsch erwiesen: Der weitaus größte Teil der Infizierten zeitigte nur milde Symptome, viele bekamen nicht einmal mit, daß sie infiziert waren, das Virus war vor allem für Alte und Vorerkrankte gefährlich und seine Ausbreitungswellen folgten deutlich saisonalen Mustern, mit Gipfel im Winter und Abfall im Frühling, vergleichbar der Grippe.

Corona-Infizierte und -erkrankte sind sehr wohl imstande, dauerhafte Antikörper zu bilden, die womöglich jahrzehntelangen Schutz bieten, wie Forbes bereits im November 2020 berichtete, und wie eine israelische Studie im August 2021 bestätigte. Sie zeigte, daß frühere Corona-Infektionen eine weitaus größere Immunität gegenüber der "Delta-Variante" bewirken als Impfstoffe:

"Dies ist ein Musterbeispiel dafür, daß natürliche Immunität tatsächlich besser ist als eine Impfung", sagt Charlotte Thålin, Ärztin und Immunologin am Danderyd-Krankenhaus und am Karolinska-Institut, die sich mit der Immunantwort auf SARS-CoV-2 beschäftigt. "Meines Wissens ist dies das erste Mal, daß dies im Zusammenhang mit COVID-19 wirklich gezeigt wurde."

Die auf der Serumsprävalenzmethode basierenden Berechnungen von John Ioannidis, nachzulesen auf der Netzseite der WHO, ergaben eine Infektions-Sterblichkeitsrate von etwa 0,05 Prozent bei Menschen unter siebzig Jahren und von 0,27 Prozent für die Gesamtpopulation. Jochen Ziegler kommentierte auf Achgut.com: "Damit ist die Mortalität von SARS-CoV-2 für Ü70 wie bei Influenza, für U70 sechsmal geringer und etwa auf dem Niveau der zahlreichen anderen Erreger grippaler Infekte, im Volksmund 'Schnupfenviren' genannt."

Hielt man jedoch die oben gelisteten Annahmen für wahr, so schien nur noch eine Strategie der Masseneindämmung, auch bekannt als "Lockdown", in Frage zu kommen. Doch auch diese konnte nach der bis dato vorherrschenden epidemiologischen Lehre nur eine "Abflachung der Kurve" bewirken: Die meisten Menschen würden sich früher oder später mit Corona infizieren, allerdings würde es sich um einen verlangsamten Prozeß handeln, der das Gesundheitssystem nicht zum Kippen bringen würde.

Da eine womöglich bereits vorhandene Teilimmunität oder auch nur ein funktionierendes Immunsystem der Bevölkerung konsequent negiert wurde, begannen die Regierungen, eine Art externes Kollektiv-Immunsystem zu errichten - einerseits in Form des Lockdown- und Maßnahmenkomplexes, andererseits in Form einer Impfstoff-Offensive, die im Frühjahr 2020 noch nicht einsatzbereit war, was die Lage im öffentlichen Bewußtsein dramatisch zuspitzte: Man war dem Virus praktisch ausgeliefert, es sei denn, man fügte sich den Anweisungen der Regierungen und verharrte im Lockdownmodus bis zum Eintreffen der Impfstoffe, die in einem unüblichen Eiltempo entwickelt werden sollten.

Lockdowns konnten somit als Moratorien gedeutet werden, die die Ausbreitung des Virus so lange in Schach hielten, bis die Regierungen imstande waren, mithilfe des Impfstoffes eine künstliche Herdenimmunität herzustellen. An die Stelle der Immunisierung durch Infektion, deren Risiko drastisch übertrieben wurde, sollte die angeblich risikolose oder zumindest risikoarme Immunisierung durch Impfung treten. Die Impfung sollte leisten, wozu das eigene Immunsystem nicht imstande war.

Von hier aus war es nur ein kleiner Schritt, die Lockdowns als eine Art Schutzhaft aufzufassen, die nur durch eine kollektive Impfimmunisierung beendet werden konnten. Kollektiv und Individuum wären erst dann wieder "frei", normale Sozialkontakte zu pflegen, wenn sie sich per Impfung "vollimmunisiert" hätten; erst dann wäre die Eigen- und Fremdgefährdung gebannt.

Der Impfungsdiskurs vermengt somit ein kollektives Argument mit einem individuellen, zusammengefaßt in dem Slogan "sich und andere schützen".

Auf der individuellen Ebene scheint der Nutzen der Impfung nicht überwältigend groß zu sein, wenn man nicht zu den Risikogruppen zählt - darauf werde ich in einem späteren Teil zurückkommen. Man kann allenfalls mit einer Reduktion von Symptomen rechnen, die bei einem sehr großen Teil der Bevölkerung ohnehin nicht gravierend sind.

Auf der kollektiven Ebene zeitigt die Impfung theoretisch nur dann den gewünschten Effekt (Herdenimmunität und damit Aufhebung der freiheitsbeschränkenden Maßnahmen), wenn sich möglichst viele Menschen impfen lassen. Dieses Ziel steht für die Regierung über dem Wohlbefinden und den Grundrechten des Einzelnen. Er soll sich am Ende weniger zum persönlichen Schutz impfen lassen, sondern um seinen Beitrag zur Erlangung dieser mythischen Herdenimmunität leisten.

Um Menschen, die von Corona wenig gefährdet ist, zur Impfung zu bewegen, gibt es zwei Möglichkeiten: auf der individuellen Ebene muß ihre Risikowahrnehmung gesteigert werden, indem man die Gefahr übertreibt; auf der kollektiven Ebene muß an ihr moralisch-"solidarisches" Gefühl und "Verantwortungsbewußtsein" appelliert werden.

Das bedeutet etwa: Auch wenn die Impfung mir persönlich wenig Nutzen bringt oder ich zum Schluß komme, daß ich ihrer gar nicht bedarf, so habe ich doch einen "Akt der Nächstenliebe" (Papst Franziskus) vollbracht und verdiene mir dadurch soziale Anerkennung. Die Impfung wird zum "virtue signalling".

Wenn beides nicht fruchtet, was sehr häufig der Fall ist, dann muß eben Erpressung eingesetzt werden: sozialer, finanzieller, moralischer, beruflicher und sonstiger Natur, durch Ausgrenzung, Stigmatisierung und Schikanen wie häufige Testerei.

Auch das nimmt die Regierung in Kauf (manche Politiker sind sogar mit dem Mobbing von ungeimpften Kindern einverstanden), weil die Erlangung von Herdenimmunität oberste Priorität hat, und zu diesem Zweck muß so viel Saft aus der Zitrone gepreßt werden wie nur irgend möglich.

 

Mehr dazu im nächsten Teil.


Martin Lichtmesz

Martin Lichtmesz ist freier Publizist und Übersetzer.


Kommentare (88)

Franz Bettinger

15. September 2021 10:06

Wenn man einmal kapiert hat, dass das Corona-Virus, das in gleicher Weise wie Hexen nicht existiert, nur ein Schwindel + Vorwand ist, um die Menschen in aller Welt - in übelster Weise verarschend - unter das Joch einer NWO zu zwingen, fragt man nicht mehr nach Inzidenzen oder der Wirkung einer Impfung (gegen Covid oder gegen Hexen). Man fragt sich Wichtigeres. 

Franz Bettinger

15. September 2021 10:16

Wo ich wohne, outen sich immer mehr Menschen (Verkäuferinnen, Hippies...) nicht nur als Impfgegner, sonder als Corona-Ungläubige, und sie kommen - das ist das Neue und Hoffnungsvolle - von selbst mit ihrer Rede darauf. So eine Freude, wenn man das erlebt, diesen Mut! Wir huggen (umarmen uns), wo immer es angebracht ist oder auch nicht, um zu zeigen: „Lockdownt uns doch am Arsch! Ich bin umgeimpft, und das bleibt auch so.“ Das ist die richtige Einstellung.

Franz Bettinger

15. September 2021 10:49

Lichtmesz schreibt: Man spekuliert, dass digitale Impfpässe zu einem Welt-umfassenderen Kontroll-System ausgebaut werden sollen - und dass dies das eigentliche Endziel der ganzen Corona-Show ist. Also nicht Infertilität? Nicht Entvölkerung? Nicht Genozid en gros? Ja, das könnte sein. Warum dann aber die Applikation eines nebenwirkungs-trächtigen Giftes? Warum dann nicht einfach Kochsalz-Lösung, also ein Plazebo? Wieso ein Wirkstoff? Möglicherweise sollen doch mehr als nur eine Fliege mit dieser Riesen-Klappe erschlagen werden.

Der Gehenkte

15. September 2021 10:49

Sehr gute Analyse und Rückschau!

Und dennoch gibt es ja die unangenehmen Erkrankungen, gibt es schweren Verläufe, gibt es Long-Covid ... und damit die Angst der Leute, davon betroffen zu werden. Die wird von den Medien ständig am Köcheln gehalten - typisches Bsp. gestern im Focus: Das droht Ungeimpften

Es scheint mir alles eine Frage der Relationen, der Zahlen zu sein: Wieviele Menschen betrifft das absolut und relativ zu allen möglichen Größen (Infizierte, Gesamtbevölkerung, Hospitalisierte etc.). Und aus diesen Zahlen schlau zu werden ist fast unmöglich, weil sie sich ständig widersprechen oder mit Interpretationstricks der Statistiken - die der Laie nicht durchschaut - Bilder ergeben, deren Scheingehalt nicht zu ersehen ist. Ich selbst habe es auch aufgegeben, mich in diesem täglichen Wust noch durchfinden zu wollen.

Nemo Obligatur

15. September 2021 10:50

Man sollte aus einer erprobten medizinischen Maßnahme wie einer Impfung keine Frage von Gut oder Böse machen (gilt in beide Richtungen). Wer sich nicht impfen lassen will, soll halt die Folgen tragen, aber natürlich trotzdem ins Kino gehen können. Lockdowns hatten wir jetzt jedenfalls lange genug.

Ich frage mich allerdings, wie die westlichen Regierungen "die ganze Welt" impfen wollen, wenn sie nicht einmal in ihren eigenen Staaten genügend viele Menschen ohne Zwang vom Nutzen einer Impfung überzeugen können. In Afrika, weiten Teilen Asiens und Südamerikas sind Unwissen, Vorbehalte, Aberglaube und der schlichte Mangel an Möglichkeiten sicherlich größer als in einem beliebigen europäischen Land. Das Argument, dass (nur) mit globalen Impfungen eine neue Mutante verhindert werden könne, dürfte Wunschdenken sein.

Franz Bettinger

15. September 2021 11:14

Einige Diskussion-Teilnehmer gehen davon aus, dass es Viren (oder Hexen) gibt, weil es die Erkrankungen gibt, die man ihnen anhängt, und gehen der Frage nach, wie man sie (die Viren, Hexen) am besten erkennt, ihre Gefährlichkeit einschätzt und sie dann behandelt (durch Folter, Ertränken oder doch durch die gute alte Verbrennung). Solche Gesichtspunkte sind, Verzeihung, idiotisch, solange die Existenz von Viren (stets mit Hexen vergleichen) nicht bewiesen ist. Im Grunde ist die Virenexistenz widerlegt (wie das Hexenwesen) Aber wer hätte im 16. Jahrhundert an das Dogma der Existenz von Gott und Teufel und Hexen rühren mögen. DA liegt der Hund begraben. 

ML: Diese Hypothese, dass es "keine Viren gibt", kann ich nicht nachvollziehen. So gut wie jeder namhafte Kritiker geht davon aus. Die Behauptung, dass "im Grunde die Virenexistenz widerlegt ist", erscheint mir äußerst skurril. Jedenfalls ist das keine allgemein geteilte Annahme, sondern eine Minderheitenmeinung, weshalb Sie kein Recht haben, von "idiotisch" zu sprechen. Eher sind Sie hier Erläuterungen schuldig.

Adler und Drache

15. September 2021 11:26

Die Frage "Wozu das Ganze?" ist in meinen Augen die ganz große Frage. Sie impliziert ein rationales, steuerbares Geschehen. Was aber, wenn das gar nicht der Fall wäre, sondern die gesamte Entwicklung eine überwiegend irrationale, chaotische wäre? Der Klimawandel am Beginn der "kleinen Eiszeit" hat zum Hexenwahn geführt, vielleicht führt nun der Klimawandel an deren Ende zum Viruswahn - wo wäre der wesentliche Unterschied?

Verschwörungs-Spekulationen können ganz anregend sein, aber bei genauerem Nachdenken muss man dann doch wieder passen. Die Ympfe als Entvölkerungsmaßnahme? Sollte die Welt um die Hälfte bis drei Viertel aller Menschen entvölkert werden, haben die Überlebenden kaum Chancen, ihr Überleben zu sichern, jedenfalls nicht auf einem erstrebenswerten Niveau. Eher unwahrscheinlich also.  

Der Gehenkte

15. September 2021 11:26

Mal was anderes: es ist ja lobenswert, daß man sich nach der Sommerpause vorgenommen hat, neuen Schwung in die SiN zu bringen. Das neue Tempo ist mir aber etwas zu schnell, die Artikel sind nicht ausdiskutiert, zu Ende gedacht, abgewogen, da kommt schon wieder der nächste Hammer. Einer pro Tag wäre schon viel für mein Verständnis, mehr sollte es nicht sein.

Adler und Drache

15. September 2021 11:27

Meine Lieblings-VT: Es ist alles ein Probedurchlauf, um transhumanistische Vorstellungen zu realisieren. Mit dem jetzt erworbenen Wissen wird es später möglich sein, zielgenaue Manipulationen zur Steigerung (oder Senkung) der Intelligenz und anderer physischer und psychischer Fähigkeiten, zur Verlangsamung des Altersprozesses, zur Anpassung an bestimmte äußere Umstände (wie etwa auf anderen Planeten) oder auch zur Ab-ovo-Züchtung bestimmter Menschentypen (Arbeitstiere) mittels Injektion vorzunehmen. Bislang aber auch nur SF.

Was, wenn schlicht und einfach verschiedene Ursachen zu einer Gemengelage mit sich steigernder Eigendynamik geführt haben? Was, wenn man nur abwarten könnte, bis sich das irgendwann von selbst ausschleicht?

Niekisch

15. September 2021 11:30

 "So eine Freude, wenn man das erlebt, diesen Mut!"

@ Franz Bettinger 10:16, wenn auch zwecklos: Herzlichen Glückwunsch zu diesem Empfinden. Kann es ein größeres Glück geben, nahezu orgiastisch? Falls Sie einmal unter vom heißen Atem beschlagener Beatmungsmaske Besuch wünschen, besuche ich Sie gerne und wir parlieren, lachen, erzählen uns fröhlich Anekdoten aus der Vor -C orona-Zeit. Ach, ich vergaß: vor Röcheln verstehe ich Sie ja nicht. Nun gut, dann halte ich Ihnen wenigstens die Hand, nachdem ich sie desinfiziert habe.

Niekisch

15. September 2021 11:35

"Wer sich nicht impfen lassen will, soll halt die Folgen tragen, aber natürlich trotzdem ins Kino gehen können.!"

@ Nemo Obligator 10:50: Warum vergessen auch Sie unsere sonst geheiligten Grundsätze, nämlich zum Beispiel unsere Kinder vor Überfremdung und Gehirnwäsche schützen zu wollen, ausgerechnet in einer Gesundheitsfrage?

Franz Bettinger

15. September 2021 11:38

@M. Lichtmesz: Ich glaube nicht, dass man mir hier erlauben wird, meine bereits in der Vergangenheit immer wieder hier vorgetragenen Belege (!) für die Nicht-Existenz von Viren zu wiederholen. Wenn doch, tue ich das gern. Sie können sich aber auch persönlich an mich wenden; dann werde ich Ihnen das entsprechende Packet schnüren u. gerne in einen Gedankenaustausch terten. Das scheint mir dringend nötig! Stichwortartig: (1) Nicht erfüllte Koch’sche (und River’sche) Postulate; (2) erst fehlende, und dann misslungene Kontrollgruppen-Tests; (3) fehlender e-mikroskopischer Nachweis von Viren. All dies ist belegbar und von (im Lancet, Nature und NEJM erschienenen) Peer review Analysen bestätigt worden. 

ML: Ich finde Ihre sogenannten "Belege" nicht überzeugend, und mir mißfällt ihr besserwisserischer Tonfall. Wenn Sie sich diesen sparen, können Sie gern jede Theorie vortragen, die Sie wollen.

Herold

15. September 2021 11:54

@Adler und Drache

Insbesondere kann es ja durchaus mehrere Ebenen in diesem Spiel geben. Die dt. Bundesregierung kann genauso nur auf der Trottel-Ebene mitspielen wie sie es schon immer tut, während geplante Vorgänge ganz woanders, vllt. in China, laufen. Dort kontrolliert man das Narrativ, hier stolpert man nur umher, macht sich die Taschen voll mit Maskendeals und ansonsten sitzt man es halt aus oder nutzt es um andere Dinge zu erreichen.

Und manche Dinge, vermutlich die ungeplanten, sind doch auch ganz gut. Ich habe null Problem damit, wenn der Tourismus, die Gastronomie oder gar (und besonders der) Kulturbetrieb stirbt. Wie ich es schon geschrieben habe: Home Office ist ein Segen, kein Fluch, bzw. nur für die, die ihr soziales Umfeld außerhalb ihrer Familie suchen müssen oder erst letztes Jahr gemerkt haben, dass sie Kinder haben, die gerne beschäftigt werden und Zeit mit ihrem Papi verbringen möchten. Keine Schule? Wunderbar, kein Kulturmarxismus, den man zu Hause wieder wegdiskutieren muss. Die Justiz pennt? Super, denn die Justiz arbeitet in erster Linie gegen die Leute, denen sie was wegnehmen kann, also uns.

Von mir aus können wir noch Jahre oszillierend in Lockdown oder "Maßnahmen" leben.

Ralph

15. September 2021 11:59

Lichtmesz

Aktuell betreibt Gunnar Kaiser wohl einen der anspruchsvollsten Informationskanäle überhaupt. Die Schwergewichte die dort, u.a. als Interviewpartner zur Verfügung stehen, sprechen für sich selbst. Zuletzt gelang es ihm einen hochkarätigen Vertreter der gängigen Virentheorie (Prof. Kutschera) sowie einen prominenten Ansprechpartner mit gegenteiliger Meinung (Dr. Lanka) an einen Tisch zu bringen. Dieses Gespräch sei jedem hier ausdrücklich empfohlen, da es zu einer völlig neuen Beurteilung dieses Themas beitragen kann.

ML: In der Tat, Gunnar Kaiser hat große Verdienste! - Klar, man kann jede Theorie diskutieren, aber der Ton macht die Musik.

Niekisch

15. September 2021 12:02

@ Adler und Drache 11:27: "alles ein Probedurchlauf." Nein, ganz und gar nicht. Als Antwort auf Der_Juergens Kommentar im 2. Fiß-Artikel  zitierte ich die Express-Zeitung und schrieb anschließend: 

 ""Der Begriff  (great reset) wurde von Klaus Schwab, Gründer des Weltwirtschaftsforum, geprägt, beschreibt jedoch etwas, das alles andere als neu ist.""

"So ist es: die Auflösung aller Dinge, der Nationen, Religionen, Rassen, des Rechts, der Kultur, der Ethik, wird seit den Zeiten der sog. Diaspora, die keine wirkliche war, betrieben mit dem einzigen Ziel, alle Völker in den Bund mit Jehova zu zwingen, allerdings in submissiver Stellung, von den Antreibern dieser Entwicklung einmal abgesehen.  

Great reset ist oldest reset!

Also bitte nicht immer wieder den Auflösern aller Dinge auf den Leim gehen und sich auf den falschen Pfad lenken lassen!"

Laurenz

15. September 2021 12:06

Eigentlich ist zu Ihrem Artikel, der die Faktenlage gut zusammenfaßt, nichts hinzuzufügen.

Das einzig für mich Bemerkenswerte ist, daß für die alternativ Informierten, bereits seit geraumer Zeit das Corona-Tagebuch oder das Corona-Lexikon von Achgut zur Verfügung steht. Insofern richtet Sich Ihr Artikel nur an diejenigen, die bereits tatsächlich plausibel informiert sind & nicht zur Masse der üblichen Mitläufer-Klientel gehören.

https://www.achgut.com/artikel/covid_kleines_lexikon_zu_haeufigen_leserfragen_teil_3

Was ich mir wünschen würde, wären drastischere Ausdrucksformen. Leben wir aktuell nicht bereits unter einem internationalen Corona-Faschismus?

ML: "Faschismus", "Kommunismus"... das ist alles 20. Jahrhundert.

Hier der Trailer zum neuen (Till Schweiger-) Film 

https://youtu.be/0hTeVsceu5U

Find diese Vorschau recht gut gelungen......

Maiordomus

15. September 2021 12:09

Paracelsus kannte noch keine Viren, sprach von "Materia peccans", was als Hypothese zu betrachten war, wusste er doch selber, dass man als Arzt damals "annähernd nichts" wusste, . Es bleibt aber dabei, dass auf dieser Seite genau so wie im Establishment ein medizinisches Sektierertum existiert. Klar ist, dass über das "Immunologische" hinaus aber die Massenpsychologie bei Pandemien, die schon bei der Pest und der Cholera, fürwahr verheerenden Infektionskrankheiten, einen nicht kleinen Teil des Gesamtschadens ausmachte.  Bei Covid-19 scheint die langfristige Wahrscheinlichkeit die zu sein, dass der Schaden der Massnahmen, wohl nicht nur finanziell und wirtschaftlich, sondern in der Gesamtabrechnung der gesundheitlich wirksamen Ruinierungsfaktoren, so gross geworden sein dürfte wie noch nie in der Geschichte der Medizin und der Krankheiten. Es ist aber  meinerseits nur eine Vermutung. @Lichtmesz. Zähle Sie zu den besonnensten  Publizisten des rechtsoppositionellen Lagers im deutschen Sprachraum und vermute bei Ihnen einen beeindruckenden, nur von einer verschwindenden Minderheit von Meinungsmachern praktizierten Rationalitätsgrad. 

Franz Bettinger

15. September 2021 12:11

@ML: Sie finden meine Belege nicht überzeugend? Sie kennen sie noch gar nicht.

ML: Ich lese Ihre Ergüsse doch schon seit Ewigkeiten mit!

Mein Tonfall? Entspricht meiner inneren Gewissheit und ist mal so, mal so.

ML: Sie können nicht davon ausgehen, daß Ihre "innere Gewißheit" so unmittelbar für jedermann einsichtig ist, wie Sie tun. Darum ist Ihr Tonfall unangemessen.

Bei Viren bin ich mir in den letzten 2 Jahren sehr sicher geworden, deshalb das Besserwisserische am Tonfall. Ich weiß, es kommt nicht gut an, ist aber ehrlich. Ich fürchte, die anderen Foristen mit Wiederholungen (denn es werden zum Teil solche sein) zu langweilen und würde einen intensiven privaten Briefwechsel mit Ihnen bevorzugen. Nun gut, allons-y. Stoppen Sie die Sache, wenn’s Ihnen zu viel oder zu bunt oder zu abwegig wird. Ich lege dann mal los. Ach, vorweg noch: Damit das Ganze Sinn macht, bitte ich Sie + K+K, mir eine Zeilenbegrenzung (1500 Zeichen) zu ersparen. Das wäre dem Verständnis nicht dienlich. Ich habe vor, ca. 10 Kapitel zu vielleicht 3000 Zeilen zu schicken. Diese 10 behandeln nur scheinbar auch Nebenaspekte (wie die Frage: Was ist ein Goldstandard?). Ich glaube, dass sie alle zum Verständnis unentbehrlich sind. - Ich bitte nun noch um das Startzeichen.

ML: Dafür ist kein Platz auf unserem Blog! Machen Sie ein eigenes auf und verlinken Sie es.

Gustav Grambauer

15. September 2021 12:17

I

Habe gestern nacht Schwabs Buch nochmal kursorisch durchgelesen, mein Fazit: der Planrückstand gemessen an den """Prognosen""" ergo Projekt-Milestones klafft riesig und wird unter keinen Umständen mehr aufzuholen sein. Der Schmöker, gerade etwas mehr als ein Jahr alt, liest sich im Rückblick nur noch wie die durchgeknallte Wahnphantasie eines abstrusen Irren. Von seinem "Makro-Umbruch" ist nicht viel zu sehen. Die Weltwirtschaft ist dem herbeigesehnten Weltumverteiungssozialismus keinen Millimeter nähergekommen. Die Psychodynamik der ersten Wochen ist versackt, so daß der Kampagne auf all den vielen von Schwab so emsig durchbuchstabierten Makro- und Mikro-Ebenen der Wumms fehlt, anschaulichstes Beispiel hierzu für mich auf Seite 282:

"Die neue Hygienebesessenheit ... Wir werden angehalten, die Produkte, die wir kaufen wollen, nicht anzufassen. Einfache Freuden wie das Riechen an einer Melone oder das Betasten einer Frucht werden verpönt sein ..."

Das hätten sie in ihrer ausgerufenen neuen Äonensetzung (A. C. = After Corrronnna) gern gehabt, aber die bräsige, träge, "umsetzungs"-faule Kundschaft macht einfach in ihrem alten Trott weiter wie vorher, sowas aber auch! Die Paradigmen wurden nicht "internalisiert" (und darauf kommt es bei Kampagnen auf Basis von Angst plus Verhaltenserziehung an).

Gustav Grambauer

15. September 2021 12:17

II

Die Leute befolgen lediglich äußerlich-schematisch die (ohnehin selbstwidersprüchlichen) Vorgaben - und nicht mal das, z. B. wurden die Lautsprecherdurchsagen, man habe die Abstandsstreifen etwa an der Kasse zu beachten, schon längst überall abgeschaltet (um die Autorität der Fronde nicht vollends durch Lächerlichkeit zu ruinieren).

Und soweit ich mit Impfmobbern zu tun habe, mobben die ausnahmslos mit dem Ziel, bald wieder ihr altes "Normal" zurückzubekommen; keiner von denen hat auch nur im Entferntesten von Schwabs Leitgedanken gehört, daß das Virus vorrangig wegen der Ärmsten in Afrika, Bangladesh und Haiti "besiegt" werden müsse.

Also. So stark die Hetze der Impfmobber gerade ist: die gesamte Weltbevölkerung durchimpfen - vergeßt es!

Sowieso wäre die "buchstäbliche optische Kennzeichnung" (mit Armbändern) modo grosso niemals gekommen. Denn "dann würden die Sklaven ja einander erkennen und außerdem erkennen, wie viele sie sind" (worauf ein im Netz schon länger kursierender Spruch für mich, - ich bin kein Sklave -, in Analogie hinweist).

- G. G.

Laurenz

15. September 2021 12:30

@ML

"Marxismus, Kommunismus, Faschismus = 20. Jahrhundert oder gar 19. Jahrhundert)

Stimme Ihnen vorbehaltlos zu.

Nur zum Verständnis, werden wir nicht selbst permanent mit dem herüber schwappenden 20. Jahrhundert von der Deutungselite definiert?

Ich gebe Ihnen hier ein aktuelles Beispiel aus der JF  https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2021/hunderte-sozialverbaende-rufen-zum-boykott-der-afd-auf/

Das ist genau mein Humor, selbst von & in einer Nazi-Kirche leben, aber zum Wahlboykott der AfD aufrufen.

Was wären denn in Ihren Augen schlagkräftige, also wirksame Begrifflichkeiten, die den von mir aus Corona-Totalitarismus schlagkräftig in Szene setzen würden?

Ralph

15. September 2021 12:31

„ML: In der Tat, Gunnar Kaiser hat große Verdienste! - Klar, man kann jede Theorie diskutieren, aber der Ton macht die Musik.“

-

Korrekt. Wenn Sie die Stunde Zeit finden, so schauen Sie sich das Gespräch an, möglichst die unzensierte Fassung. Kutschera, ein Vollprofi seines Faches, kommt argumentativ ganz schön ins „Schleudern“. Das gibt zu denken. 

ML: Na bitte, so bekommt man schon mehr Lust, sich das anzuhören! Merk's, @FranzBettinger.

Mitleser2

15. September 2021 12:47

ML: "Faschismus", "Kommunismus"... das ist alles 20. Jahrhundert.

@ML: Könnten Sie ein paar Quellen posten, zur Begrifflichkeit im 21. Jh

ML: Keine Ahnung, was Sie meinen.

Niekisch

15. September 2021 12:53

"ML: "Faschismus", "Kommunismus"... das ist alles 20. Jahrhundert."

@ Martin Lichtmesz Anmerkung zu 12:06: das stimmt dem Grunde nach, wenn weltanschauungsbezogen von geschichtlich vollständigem Abschluss ausgegangen wird. Was aber, wenn in Politik gegossene Weltanschauungen von ihren Protagonisten selber für nicht abgeschlossen erklärt werden, ein "2. Durchgang" prognostiziert wird, nachdem aus welchem Grunde auch immer offiziell finito ist? Leben nicht Gedanken und ihre Versinnbildlichungen immer weiter, können sie nicht abgewandelt wieder virulent werden? 

Manchmal habe ich das Gefühl, dass wir nach einer fürchterlichen Katharsis den Anschluss an die größte Willens- und Wollensverdichtung der deutschen Geschichte finden können reduziert auf das Gold, aber ohne den Tiegel irgendwelcher machtpolitischen Ambitionen, quasi in Form einer charakterlichen Selbstgenügsamkeit in Bescheidenheit.

Franz Bettinger

15. September 2021 12:55

@Ralph: Damit die Suche leichter wird: https://www.youtube.com/watch?v=byscuJQkymU

@GG: Sie machen Hoffnung. "Die Sklaven würden erkennen, wie viele sie sind." Großartig.

@Lichtmesz: Ich schätze im Allgemeinen Ihre Analysen und Ihren erbarmungslosen Scharfsinn. Schade, dass Sie meine 'Ergüsse‘ (auf SiN) nicht auf der Stelle widerlegt haben, als sie stattfanden. Wäre doch fruchtbar gewesen. Es reicht aber nicht, vermeintlichen Unsinn Unsinn zu schimpfen. Es reicht auch nicht, auf eine angebliche „Mehrzahl" angeblicher „Autoritäten" zu verweisen, die alle dies und jenes zu wissen glauben. Was einzig zählt, ist Sachwissen. Widerlegen Sie, indem Sie sachlich argumentieren, ohne Verweis auf sogenannte Autoritäten und Mehrheits-Meinungen. Ein Blick in die Geschichte müsste Ihnen sagen, was von Mehrheits-Meinungen und Autoritäten zu halten ist, auch solchen, die punktuell Großes geleistet haben. Glaubte nicht auch Luther an Hexen? 

ML: Diese ständige Hexen-Platte ist auch kein besonders sachliches Argument!

Mitleser2

15. September 2021 13:04

@ML: Wenn Kommunismus / Faschismus Begriffe des 20. Jh. sind, welche Beschreibungen sind dem 21. Jh. angemessen? Globalismus, Nationalismus, Identität, Wokeismus, ...

Laurenz

15. September 2021 13:15

@Mitleser2 & andere

"Kommunismus / Faschismus Begriffe des 20. Jh. sind"

Da ich diese Debatte mit ausgelöst habe, so möchte ich bemerken, daß die neuen Begrifflichkeiten, die Sie erwähnen, sicherlich stimmen, aber nicht wirklich die Ungeheuerlichkeit eines aktuellen "Stalinismus 2.0" ausdrücken.

Ralph

15. September 2021 13:15

Bettinger

Auf Youtube gibt es leider nur die zensierte Version. Die unzensierte findet sich auf Odysee: https://odysee.com/@kaisertv:a/Lanka-vs.-Kutschera_forOdysee:9 oder auf Vimeo: https://vimeo.com/580392204

Der Gehenkte

15. September 2021 13:16

@ Bettinger

"Ich habe vor, ca. 10 Kapitel zu vielleicht 3000 Zeilen zu schicken."

Wir sind zwar Antipoden in vielerlei Hinsicht, aber ich stelle Ihnen gern meinen Blog zu Verfügung, auf dem Sie Ihre 30000 Wörter einstellen und dann verlinken können. Adresse ist den Betreibern bekannt.

Kommentar Sommerfeld: Ich vermittle.

RMH

15. September 2021 13:31

"fehlender e-mikroskopischer Nachweis von Viren"

Ein Helium-Ionen Mikroskop, mit dem Aufnahmen von Covid-19 Viren gelungen sein sollen, genügt Ihnen, F.B., sicher nicht?

Aber eigentlich auch vollkommen überflüssig. Was nervt an dieser ewigen Beckmesserei von F.B. ist, dass der gelungene Beitrag von M.L. doch eigentlich - wie es sich für einen metapolitischen Blog gehört - nicht auf seitenlange Debatten darüber abzielt, ob es "Hexen" gibt oder nicht, sondern auf den politischen Umgang mit der Realität von kranken Personen und auch Gestorbenen. Und da lässt dieser Beitrag bei n-tv vom 13.09.2021 doch aufhorchen (bitte auch einmal auf den dort ganz am Ende erwähnte Digital-Health-Index schauen):

https://www.n-tv.de/panorama/Schweden-feiert-trotz-niedriger-Impfquote-article22800085.html

Das vielfach in den MSM als mit seiner Corona-Politik als "gescheitert" bezeichnete Schweden hat eine Fallsterblichkeit von 1,3% aller Infektionen und der Musterschüler Deutschland 2,3% und liegt damit sogar über dem EU-Schnitt von 2,0.

Abgerechnet wird am Ende. Und bereits daraus wird erkennbar, dass unsere staatlichen Covid- Maßnahmen konzeptlose Versuch- und Irrtum-Experimente am gesamten Volk und vor allem der Versuch waren, die Möglichkeiten von Zwangsmaßnahmen auszuloten.

Bin gespannt auf den 2 Teil.

Niekisch

15. September 2021 13:34

"die Ungeheuerlichkeit eines aktuellen "Stalinismus 2.0""

@ Laurenz 13:15: Der existiert nur in Ihrer zumeist unergründlichen Vorstellungswelt.

Adler und Drache

15. September 2021 13:37

@Niekisch:

Ich bin schon im Bund mit Jehova. 

Franz Bettinger

15. September 2021 13:59

@RMH: Lancet: Corona misinterpretation in electron micrographs:  https://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(20)32079-1/fulltext

Niekisch

15. September 2021 14:01

"Ich bin schon im Bund mit Jehova."

@ Adler und Drache 13:37: Sie Glücklicher! Wir übrigen sind erst Kryptobündler, können angesichts zunehmender Menorah-Propaganda aber noch hoffnungsvoll sein.

Laurenz

15. September 2021 14:03

@Niekisch @L.

"Der existiert nur in Ihrer zumeist unergründlichen Vorstellungswelt."

Wie wäre es, Niekisch, Sie lesen mal diesen Artikel?

https://sezession.de/64687/das-impf-regime-1

Laurenz

15. September 2021 14:06

@Adler & Drache @Niekisch

"Ich bin schon im Bund mit Jehova."

Witzig, aber Jehova nicht mit Ihnen. Fragen Sie mal @Anatol Broder.

Und Ihr Konterfei paßt auch nicht zu diesem einseitigen Bündnis.

 

zeitschnur

15. September 2021 14:11

@ FB und @ ML

Ich wundere mich über den aggressiven Diskussionsstil. In der Tat hat FB schon lange auf die Forscher verwiesen, die die Virentheorie bezweifeln.

Die anstehende Problematik hat eine medizinhistorische Dimension. Das Konzept der "Ansteckung" ist alt, hat sich in sich selbst noch ins Materialistische hin gewandelt und entbehrt bis heute der sauberen Beweise. es ist eher ein Mythos. Ich habe mich in den letzten Jahren ebenfalls in diese Thematik tief eingearbeitetund festgestellt, dass es tatsächlich keinen Beweis für die Existenz von Viren iS von RNA oder DNA ohne eigenen Stoffwechsel gibt. Es ist alleine schon merkwürdig, wieso ein Nicht-Lebewesen überhaupt wie besessen Wirtszellen sucht, um seine Nicht-Lebenwesen-Kinder produzieren zu lassen. Das ist eben nicht das sicher vorhandene Symbionten- oder Parasitenmodell!

ff

zeitschnur

15. September 2021 14:16

ff

Ich möchte auf einen sehr interessanten Aufsatzband zum  RKI im NS hinweisen, in dem sich zeigt, dass schon in der Weimarer Zeit und bereits im 19. Jh zeitgleich mit Koch, Pasteur et al erhebliche Zweifel an der Theorie von gefährlichen Krankheitskeimen überhaupt bestanden und auch ganz andere Modelle der Erklärung vorlagen, die aber politisch plattgewalzt wurden. Die NS haben nur aufgrund ihrer "Kampf-ums-Dasein"-Ideologie die hochaggressive Infektiologie, von der wir heute standardmäßig ausgehen, massiv grundgelegt und in alle Welt gesprüht, ohne dass den Leuten klar wäre, auf welch wackeligen Füßen das alles steht.

Hier würde ich mich über sachliche Einarbeitung freuen, wir können dadurch nur gewinnen. Die Natur will uns nicht böse, und es gibt keine bösen Keime. Wir leben mit ihnen und sie mit und in uns als Symbionten. Dass sie möglicherweise vermehrt auftreten, wenn wir Entzündungsprozesse aufweisen, beweist nicht, dass sie die Ursache für jene sind. Viren allerdings wurden noch an einem Krankheitsherd als solche nachgewiesen. Ist eine Tatsache.

https://www.wallstein-verlag.de/9783835305076-infektion-und-institution.html

herbstlicht

15. September 2021 14:17

G'rad im vorbeischauen; damit hier nicht Falschmeldungen in's Kraut schießen:

Aktuelle Impfquoten in Schweden laut FHM (Volksgesundheitsbehörde):

Wenigstens einmal geimpft: 81,6%  (Stand ein paar Tage alt.)

Zweifach geimpft: 70%

Ergänzungen aus der Erinnerung: 80% der Patienten auf den Intensivstationen wegen Covid sind nicht geimpft.  Seitens FHM höhrt man, daß Herdenimmunität nicht erreicht werden kann, da auch Geimpfte/Genesene noch infektiös sein können (womit das mathematische Modell "Herdenimmunität" unanwendbar wird).

Maiordomus

15. September 2021 14:25

@Bettinger. Die obige Debatte zeigt, dass Sie für Ihre Ausführungen, die sogar nach Ihrer eigenen Meinung hier von der Mehrheit der Mitlesenden und von ML offenbar nicht verstanden werden, eine eigene Homepage benötigen. In dieser Hinsicht wurde Ihnen ein Angebot gemacht. Andernfalls tragen Sie hier wie andere ewige Bekenner und Rechthaber dazu bei, dass die Debattenseite in dieser ihrer Eigenschaft quasi kaputt gemacht wird. Dies schliesst nicht aus, dass Sie zwischendurch wieder diesen oder jenen Einwurf platzieren können sollten. Mir jedenfalls haben Sie schon dann und wann im positiven Sinn zu denken gegeben,

PS. Mir selber wurde vor Jahren wegen langer Beiträge an "ewige Diskussionen" sogar zwischendurch, wie einem Antipoden, der fast ebenso ausführlich war, eine Zwangspause verordnet. Wie Sie und alle sehen, bin ich mittlerweile knapper geworden. Ein Blog ist nun mal nicht der Ort für ein Koreferat, ein wissenschaftliches schon gar nicht.  

 

Niekisch

15. September 2021 14:28

" Globalismus, Nationalismus, Identität, Wokeismus, ..."

@Mitleser2: ein paar weitere: Civicism, postnationale Zivilisation, kosmopolitische Identität, diverse Städte, "multiple Identitäten zu haben wird zur genetischen Norm", chindische Kinder, transkulturelle Assimilation, weltweit vernetzte und mobile Generation", "Identität ist Alchemie, nicht Dogma", "Identität ist eher plural als singulär", "Bürger der Welt", "die Demokratie globalisieren, die Globalisierung demokratisieren", kosmopolitische Demokratie, universale menschliche Gemeinschaft, Weltbürger, Davos-Mann, Global-Citizen, globale Staatsbürger, Staatsbürger der Welt...( Khanna, Parag, Move, das Zeitalter der Migration )

Mboko Lumumbe

15. September 2021 14:42

@ Ralph 15. September 2021 12:31
...schauen Sie sich das Gespräch an, möglichst die unzensierte Fassung. Kutschera, ein Vollprofi seines Faches, kommt argumentativ ganz schön ins „Schleudern“.

Unter https://odysee.com/@kaisertv:a/Lanka-vs.-Kutschera_forOdysee:9 habe ich mir das ganze Gespräch angeschaut.

Können Sie mich bitte konkret wissen lassen, an welcher/n Stelle/n, d.h. Zeitpunkt im Interview, Kutschera >argumentativ ganz schön ins „Schleudern“< kommt?

Und inwiefern Kutschera konkret >argumentativ ganz schön ins „Schleudern“< kommt?

Vielen Dank vorab.

Gustav

15. September 2021 14:44

3. diese neuartigen Techniken wurden grob geschätzt gerade mal ein halbes Jahr getestet anstelle der ansonsten  üblichen etwa 15-20 Jahre [5]); eigentlich erstaunlich, wenn man bedenkt, daß mRNA-Impfstoffe unter das Thema  GMO  gentechnisch modifizierte Organismen) fallen, also genau das Gleiche, das wirbisher für unsere Lebensmittel jahrzehntelang bekämpft haben [6], erstaunlich auch, wie schnell für so etwas die EU-Genehmigung erfolgte [7]
4. es gibt naturgemäß keinerlei Erkenntnisse über eventuelle, aber zu erwartende Langzeitschäden;
5. es gibt keine Nachrichten zu Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten, die aber vorhanden sein müssen -  selbst Aspirin interagiert mit anderen Medikamenten. Zumindest werden keine veröffentlicht, bzw. ich habe auch  nach längerer Suche keine Informationen gefunden - nach immerhin rund 9 Monaten Impfen;
6. die Impfeffizienz läßt nach relativ geringer Zeit nach und entschwindet bis auf nahezu Null [8]
7. wer nach dem Abflauen der Wirkung erkrankt, wird von Covid in voller Stärke erwischt ADE-Syndrom) und hat  kaum noch Chancen auf einen leichten Verlauf, da sein Immunsystem nun auf die Impf-Hilfe „angefixt“ ist [9]
 

https://egon-w-kreutzer.de/wp-content/uploads/2021/09/ETC-AdHoc_1_Corona_etc021.pdf

Daniel

15. September 2021 14:52

Im Nanny-Staat braucht es eben immer neue Bedrohungsszenarien (Viren, Feinstaub, Cookies...) um die wohlwollende Diktatur der Gleichgesinnten aufrecht zu erhalten.
Und während der Untertan dadurch diszipliniert wird, dass er alle Viren von sich fernhält und nach Feierabend auch noch brav einen Cookiebanner nach dem anderen wegklickt,
ohne auch nur einen Gedanken an die Sinnhaftigkeit solcher Maßnahmen zu verschwenden, fühlt er bis auf den innersten Quadratmeter seiner bürgerlichen Existenz umsorgt wie behütet, geschieht dies alles doch nur zu seinem Besten. Lieber noch lässt er seine Umgebung in einen bunten Schilderwald voller Gefahren- und Verbotszeichen umgestalten und frönt seinem letzten noch nicht aberzogenen Laster selbst im Freien nur in den dafür vorgesehenen Bereichen, als dass er seine Umwelt durch ein Pikogramm an zusätzlichem Feinstaub zu schädigen wagt. Denn so wie der Abenteurer vor ihm sich nach dem Leben im Gefährlichen gesehnt hat, ist ihm nur der unbedenkliche Tod geheuer.

Laurenz

15. September 2021 16:07

@Herbstlicht

"Pandemie der Ungeimpften"

Man muß natürlich Statistiken lesen können. Nachweislich Geimpfte werden natürlich nicht getestet, Ungeimpfte immer. Da kann es natürlich auch nur zu diesem Ergebnis kommen, wobei man auch hier noch berücksichtigen muß, daß 80% der sogenannten Testergebnisse falsch sind.

Gustav

15. September 2021 16:29

"Faschismus", "Kommunismus"... das ist alles 20. Jahrhundert."

Die Auflösung aller Dinge ist 3. Jahrtausend anno tobak, aber immer noch höchst aktuell in ihrer jetzigen Form als das "Neue Normal"...

Und noch schlimmer als diese Psychopathen sind diejenigen, die das gut finden, und diese Leute noch wählen.Warum eigentlich nicht auch Zwangssterilisationen? Alles zum Schutz der Bürger selbstverständlich. Wer einen IQ von unter 90 hat und sich sterilisieren lässt, bekommt eine Bratwurst mit Bier und 100 Euro zusätzlich. Wer sich dem nicht unterzieht, darf nur noch mit einer Armbinde am öffentlichen Leben teilnehmen.

 

Gotlandfahrer

15. September 2021 16:54

@ Franz B. & Co.:

Schlichtungsangebot and die virologischen Kombattanten: Ggf. verhält es sich mit Viren so wie mit Dunkler Materie: Nicht messbar aber für leidlich funktionierende Erklärungsmodelle zu postulieren, was weder Existenz noch Nichtexistenz ausschließt, aber arbeitsfähig macht.

Hinsichtlich des politischen (!) Corona-Zirkus ist die Existenz von Viren unerheblich, weil es Erkrankungen, so wie Gravitation, gibt, die sich hierdurch erst erklären lassen.  Gibt es die Viren nicht, gibt es trotzdem die Erkrankungen und das "x" bliebe bis auf Weiteres die Unbekannte in der Gleichung. Wären es nicht Viren, dann eben "schlechter Äther".

Ist die Annahme statthaft oder übersehe ich etwas?  

Entscheidend für unser Schicksal ist doch eher die Frage, ob der Regentanz wirklich die Abarbeitung eines Planes oder nur Ersatzhandlung ist, um Kontrollgefühl zu erhalten, wo alles außer Kontrolle geraten ist?  Wenn morgen China Taiwan schluckt – wer auf der Welt nimmt dann den Westen überhaupt noch ernst, falls es überhaupt noch jemanden tut?  Wenn selbst schwarzafrikanische Präsidenten Macron bitten, das Geld der Franzosen nicht einfach sinnlos in Afrika zu verklappen, dann empfindet man dort doch schon eher Mitleid mit „uns“ als Ehrfurcht.  Unsere herrschende Kaste ist wie ein saufender Taugenichts, der auf der Straße verlacht wird und zuhause zwecks Kompensation mit dicker Hose seine Kinder tyrannisiert.

Monika

15. September 2021 16:56

Grau ist alle Theorie. Derzeit liege ich im Krankenhaus, nach einer orthopädischen OP, auf die ich lange gewartet habe, weil im Frühjahr die Station wegen eines Corona-Ausbruchs eine Zeit geschlossen war. Auch wenn wegen einer OP eine Impfung nicht nötig gewesen wäre, so habe ich mich impfen lassen. Es erleichtert bürokratische Hürden ( Krankenbesuche), vermeidet unnötige Diskussionen, auf die ich keinen Bock mehr hatte und schützt nachweislich vor schweren Krankheitsverläufen. Ob Viren oder keine, ist mir egal. Ich bin kein Verschwörungstheoretiker, sondern denke praktisch. Die Politik benutzt Corona sicher, um von anderen Problem abzulenken. Dazu braucht es keine Verschwörungstheorie. Nicht zu leugnen ist der Pflegenotstand. Der sich verschlimmern wird. Wer keine Kinder hat, insbesondere Töchter, wird im Alter viel Geld brauchen oder sehr einsam sein. Insofern haben die Leute von Schnellroda alles richtig gemacht. Alles andere ist Geschwätz.

Andreas Walter

15. September 2021 17:19

Geimpfte sind die Regierungstreuen.

Die Gutgläubigen.

Die Vertrauensseligen.

Die Unkritischen.

Die, die man leichter beeinflussen kann.

Die Engstlichen, die man darum wahrscheinlich auch leichter einschüchtern kann.

So eine Datenbank ist daher Gold wert.

Auch im Umkehrschluss.

Jeder Diktator, auch Stalin und Hitler, wären begeistert.

Doch warum hört man dagegen dann nur so wenig Protest?

Von den Juden.

Von den Linken.

Von den Grünen.

Von den Schwulen und Lesben.

Sind die alle dumm?

Irgendwas ist doch gerade oberfaul.

 

zeitschnur

15. September 2021 18:24

@ Gotlandfahrer

Okay - einverstanden. Allerdings liegt in der aggressiven Infektiologie eben schon der neurotische oder psychotische Keim verborgen, der nun in einem Wahnsinnsszenario ausgebrochen ist. Manchmal denke ich, ich bin in einer offenen Psychiatrie, wenn ich in der Stadt diese hysterischen, wenn nicht gar ernsthaft an einer Psychose erkrankten Menschen erlebe. Die leben in einer totalen Wirklichkeitssimulation, in der gerade der Krieg der Killer-Keime stattfindet. Wenn man die Tatsache einer entzündlichen Erkrankung anders verstehen würde, auch die Gründe für zeitgleiche ähnliche entzündliche Reaktionen bei mehreren Menschen, hätte sich die "Krise" niemals so einstellen können.

Und wenn ich dann noch die Protagonisten ansehe: Schwab, Gates, Lauterbach, Drosten, Merkel, dieses seltsam schmierig-unreife Gesicht des Herrn Spahn, dann frage ich mich wirklich einiges. Das alles ist der reine Irrsinn, aber ohne Basis ist er nicht, und ich denke, dass es FB auch darum geht.

Übrigens FB - Sie können auch auf meinem Blog veröffentlichen, wenn Sie wollen.

zeitschnur

15. September 2021 19:37

@ ML

Sie schreiben gegen Ende, es gehe der Regierung um die Erreichung einer mythischen Herdenimmunität, die man auf Teufel komm raus aus den Leuten herausleiern will via Impfung.

Ich kann das nicht glauben - das müsste ja eine kognitive Dissonanz sein, v.a. wenn man dann sieht, wie Herr Kurz Partys feiert ohne Maske, ohne Abstand, ein Hohn auf das Volk, das er drangsaliert mit seiner "Jeder wird jemanden kennen, der blablabla"- Masche und der Schmähung aller realistischen Kritiker als "dumm".

Auch Herr Steinmeier war mitten in der "Pandemie" urlauben, an jedem Arm ein Stubenmusi-Madl, natürlich ohne Maske, und ich finds ja normal, aber was predigen diese Gesellen dem Volk währenddessen? Sie saufen Wein und predigen Wasser.

Der ganze Zauber von der "Herdenimmunität ausschließlich durch Impfungen" wurde ja erst neuerdings so definiert, als wären nicht vorher Krankheitswellen wieder von selbst verebbt - mal abgesehen von der Frage, ob es Viren überhaupt gibt. Das klingt doch alles eher nach Ammenmärchen, das man den Volksidioten erzählt, damit sie Angst bekommen und sich etwas spritzen lassen, dass offenbar doch verheerende Wirkungen hat, und auch das ist doch kein Zufall, zumal man es vorsätzlich immer weiter damit treibt. Auch der ganze rituelle Zauber mit den erstickenden Masken, der Isolation etc. wirkt wie ein Angriff auf die Menschheit, der v.a. ihr schaden will: Die ganze verdammte Herde soll verschwinden, so siehts doch aus.

Franz Bettinger

15. September 2021 19:39

@Gotlandfahrer: Sie übersehen die Gemarterten. Eine falsche These ist und bleibt eine falsche These. Mit diesem Irrglaube quält man die Menschheit, einst wie heute. Wer glaubt, sich wegstehlen zu können, indem er den vielen Scheiterhaufen den Rücken kehrt, irrt. Nein, der Vergleich hinkt nicht.

Franz Bettinger

15. September 2021 19:43

@Gehenkter: Danke für das Angebot, meine 10 Thesen an Ihrer Kirchentür anschlagen zu dürfen. Aber: Ich schreibe nur auf einem einzigen Blog, das ist der von Götz Kubitschek. Denn es geht nicht um mich und meine eventuell vorhandene Eitelkeit, sondern um die Verbreitung bestimmter Erkenntnisse und Überzeugungen. Das kann man nicht in jedem Laden. Kubitschek's Sezession im Netz kann ich grob mit ihren Stärken und Schwächen einschätzen und bei Bedarf vor anderen gut verteidigen. Auf anderen, meinetwegen auch guten, aber mir nur unzulänglich bekannten Blogs könnte ich das kaum. Sie wissen ja: mitgefangen, mitgegangen. Daher muss ich Ihr Angebot ausschlagen. Danke dennoch dafür. 

Das gilt für @Zeitschnur, deren Adresse ich allerdings habe und der ich meine 10 Kapitel zusenden werde. Auch an Frau @Sommerfeld werde ich sie schicken. Vielleicht finden sie von dort ihren Weg zu @Martin Lichtmesz und wen immer es interessiert.

Gotlandfahrer

15. September 2021 19:49

@ zeitschnur:

Völlig d'accord. Mein Versuch zielte ja gerade darauf, den Schub unserer Forumseminenz FB nicht durch unnötigen Aufenthalt an einer Nebenfront zu vergeuden. In der Tat haben wir es mit einer noch nicht klar ausdefinierten Melange psychotisch-neurotischer und beinhart menschenverachtender Machttektonik im Zuge einer kulturell-demographischen Singularität zu tun. Die Lage ist nicht in allen Aspekten eindeutig, aber wann war sie es je, wenn es denn spannend wurde?

@ Andreas Walter:

Ihr benanntes Schweigen diverser Lämmer - ha, intuitiv passend! - von Lesben, Linken über Luden, ist das für die Diagnose vielleicht wichtigste Symptom: Wenn auf Klage trainierte Opfergruppen still werden, obwohl sich alles Weitere mindestens auch, wenn nicht gar vorrangig, gegen sie richtet, und obwohl es von denen betrieben wird, die im Zuge des Durchsetzens ihrer Klagen zu den edelsten ihrer Interessensvertreter erhoben wurden, dann, ja dann... haben sich diese Opfer wohl nur ködern lassen. 

Ein mögliches Zukunftsszenario: China räumt die hiesigen Schlampenbanden ab, sobald wir alle dem Wahnsinn verfallen sind. Dann sind wir ihnen dankbar für das bisschen Vernunft, die wieder erlaubt wird. Den Soros haben sie schon auf die schwarze Liste gesetzt.

 

Heinrich Loewe

15. September 2021 21:05

„Marxismus“ und „Kommunismus“ sollen veraltete Kategorien aus dem vorigen Jahrhundert sein? Da muß ich doch vehement widersprechen. Was sich unter dem Biden-Regime zur Kenntlichkeit entstellt, Idenditätspolitik, BLM; die Leute zu teilen und aufeinander zu hetzen, ist doch lupenreiner angewandter Kulturmarxismus in der Nachfolge Marcuse, Gramsci usw.

Die allseitigen Konvergenzen, weg von der Freiheit des Einzelnen, hin zum alles bestimmenden Staat; hohe Steuern, alles umverteilen; der Mittelstand stirbt und Konzerne und Oligarchen werden immer mächtiger; die politische Klasse als Einheitspartei - das kommt mir als Ossis sehr bekannt vor.

Es gibt ein set-up im politischen TV namens „struggle session“, d.i. wenn ein Opponent der Einheitsmeinung so lange bearbeitet wird, bis er widerruft - kennen wir 1:1 aus dem Archipel Gulag.

Dies nur als Beispiele.

Nein - erschreckender Weise haben wir zugelassen, daß sich der Marxismus und Kommunismus beinahe durchgesetzt hat. Wegen der Feigheit und Faulheit der Bürgerlichen, die das zugelassen haben.

Herr K aus O

15. September 2021 21:10

@Gustav Grambauer

Irgendein Scherzbold hat Schwab mal mit Blofeld von James Bond verglichen. In der Tat liefert ja auch die Website des WEF Unmengen an Daten, Tabellen, Visionen, Projekten usw.

Auch ist die Formulierung: „Ihr werdet nichts besitzen, und ihr werdet es gut finden“ monströs. 

Vielleicht erstellt man den größten Heuhaufen der Welt, um die winzige Nadel der eigentlichen Intention zu verstecken?

 

Andrenio

15. September 2021 21:15

Ein solidarischer Zwischenruf zugunsten des Kollegen Bettinger!
Welche Laus dem geschätzten Martin L.über die Leber gelaufen ist? Wer soll das wissen. 
Seit langem verfolge ich die sachlichen Stellungnahmen von Franz B., die ich regelmässig unterschreiben könnte. Von besserwisserischem Ton habe ich jedenfalls nichts verspürt.

ML: Das war kein pauschales Urteil über FB, aber all jene, die immer noch an die Existenz von Viren glauben, als "idiotisch" zu bezeichnen, ist unangemessen.

Vor dem höchsten deutschen Gericht wurde die Frage mit negativ beschieden, dass der Kläger einen eindeutigen Nachweis der Existenz von Viren geliefert hätte. Er konnte deshalb € 100.000 Prämie nicht einstreichen. Der Gerichtsgutachter sprach davon, dass „in der Virulogie alles im Fluss sei“.

ML: Worum geht es hier bitte?

Die 1,5 Millionen Euro für die komplette Sequenzierung des COVID2-Virus kamen bisher auch nicht zur Auszahlung, obwohl das den Vertretern der Viruslehre einen Batzen Geld und einen publizistischen Triumph bringen würde.

 

AmazonBesteller

15. September 2021 21:17

@ Franz Bettinger und Martin Lichtmesz

Mich interessiert F.B.'s Theorie zu Viren sehr.  Können Sie nicht auf Zeitschnurs Blog veröffentlichen? Ich verstehe das Problem nicht.

Des Weiteren finde ich F.B.'s Art überhaupt nicht aggressiv oder besserwisserisch. Er hat eine etwas joviale aber doch freundliche und ehrliche Schreibe. Sympathisch. So ist er halt. 

Der Vergleich mit den Hexen ist doch genial. Gerade mit unseren ach so aufgeklärten Mitmenschen die weder an Gott noch Teufel glauben, landet man mit dieser Analogie einen Volltreffer. Viren (egal ob es sie jetzt gibt oder nicht) hat noch keiner von denen gesehen - trotzdem glauben sie fest daran. Abweichler werden verfolgt. Da kommt eine Autorität und sagt: Viren, die gibts wirklich. Und alle glauben es.

Ich kann nicht bewerten ob das alles stimmt, aber den Mechanismus dahinter sollte man sich schon vergegenwärtigen. Verrückt.

Danke für Ihre Arbeit Herr Lichtmesz. Ich freue mich auf Teil 2.

Ein Satz aus dem Lancet:

... as misleading information on the presence of SARS-CoV-2 in tissue has already made its way into the scientific literature and seems to be perpetuated.

 

 

Gracchus

15. September 2021 21:46

Die Frequenz der SiN-Artikel ist in der Tat hoch. Was Lichtmesz schreibt, entspricht auch meinem Stand der Dinge. Ergänzend:

1. "Pandemie der Ungeimpften" wird auch damit begründet, dass 90-95% der Covid-Fälle auf dt. Intensivstationen derzeit ungeimpft seien. Was steckt dahinter? Bei Reitschuster las ich, dass es ganz einfach und intrigant an der Zählweise liegen könnte. 

2. Gunnar Kaiser ist in der Tat ein Lichtblick. Ich habe mir schon einige Gespräche mit Dr. Lanka angehört, auch die Diskussion mit Kutschera. Um die Hypothesen Dr. Lankas überprüfen zu können, müsste ich selber zu forschen beginnen. Was ich virologischem Zeug höre, kann ich ohnehin nur einer Konsistenzkontrolle unterziehen. Für mich sind Viren so oder so ein X - wer sich damit infiziert, reagiert unterschiedlich. Dasselbe gilt für den Impfstoff. Interessant finde ich auch die psychoimmunologischen Forschungen von Prof. Schubert. Mir leuchten diese auf Anhieb ein, weil sich mit persönlichen Erfahrungen decken (am Offensichtlichsten bei Herpes-Infektionen).

3. Wenn - wie WELT-Mann Robin Alexander sagt - Merkel den Dienstwagen wechselt und die Luftströme ihres Fahrers berechnet, aus Virus-Angst, dann zeigt das, mit was für einer neurotischen Person wir es zu tun haben. 

4. Ich fürchte Schlimmes, wenn die Deutschen das Impf-Regime nicht loswerden.

 

Simplicius Teutsch

15. September 2021 22:27

@ Gotlandfahrer – Da kann ich Ihnen nur zustimmen, wenn Sie schreiben: > Gibt es die Viren nicht, gibt es trotzdem die Erkrankungen und das "x" bliebe bis auf Weiteres die Unbekannte in der Gleichung. Wären es nicht Viren, dann eben "schlechter Äther". <

Ja, irgendetwas muss es doch geben, was auf mysteriöse Weise Gruppen von Menschen durch gegenseitige Ansteckung immer wieder mal krank werden lässt. Und sei es nur eine ganz banale regelmäßige Grippewelle. Das bilde ich mir doch nicht bloß ein!?

@ Franz Bettinger – Ich lese gerne Ihre Kommentare und neige stark Ihrer grundsätzlichen Welt-Anschauung zu, so wie ich das verstehe. Aber Ihr ungeduldiger, kategorischer Standpunkt bezüglich der Existenz bzw. Nichtexistenz von „Viren“ ist für mich nicht nachvollziehbar. Aber lassen Sie sich nicht entmutigen, schreiben Sie trotzdem weiter Ihre kritischen Kommentare zum Zeitgeschehen.

 

Ich bin kein Mediziner, aber ich habe meine Lebenserfahrung hinsichtlich gesunder Lebensweise und eigenverantwortlicher Selbststärkung des Immunsystems, ohne dabei zu übertreiben (im Wesentlichen Sport, meistens gesunde Ernährung, geistige Stärkung bei Sezession), obwohl ich in jüngeren Jahren auch schon mal das strenge Fasten geübt hatte.

 

Ordo

15. September 2021 22:56

Dass Merkel wegen Corona ständig ihren Dienstwagen wechselt und die Luftströme berechnet, zeigt zumindest, dass sie nicht zynisch handelt, sondern ihre eigene Propaganda auch glaubt und lebt. Bei den Themen Energiewende und Masseneinwanderung dürfte es genauso sein. Merkel ist eine Getriebene und keine souveräne Strippenzieherin. Sie wäre fast zu bemitleiden, wenn sie nicht so viel Schaden anrichten würde.

Wenn die große Mehrheit der Deutschen ihr nach neuesten Umfragen  Authentizität bescheinigt, dann kann ich nicht mal grundsätzlich widersprechen. Dass die Mehrheit der Idioten ihr auch hohe Kompetenz zuspricht, zeigt allerdings einmal mehr die komplette Verstrahltheit der deutschen Schafe. 

Karl

15. September 2021 23:47

@FB @ML

Die Beiträge von FB sind korrekt und werfen Fragen auf, die nicht ignoriert werden können. Was in ML gefahren ist, FB so anzugehen, erschließt sich mir nicht. Ich wäre sehr daran interessiert, dessen Thesen kennenzulernen und würde mich über seinen Artikel in der SiN dazu freuen.

ML: Ich sage es zum hundertsten Mal, so schwierig ist das nicht: Der Ton macht die Musik. Man kann nicht voraussetzen, daß die "Viren gibt es gar nicht"-These unmittelbar bekannt und unmittelbar einleuchtend ist, sodaß man alle, die ihr nicht anhängen, als "Idioten" oder Hexengläubige bezeichnen kann. Einfach so in den Raum geworfen, wirft sie mehr Fragen auf, als sie beantwortet.

Die Konstruktion eines Angstszenarios mit daran ansetzender zunehmender Einschränkung politischer Grundrechte, der Durchsetzung einer quasi Zwangs-"Impfung" und einer Gleichschaltung der Medien, kulturellen Institutionen und der Wissenschaften - all dies geschieht nicht weil ein "Virus" (dessen Pathogenität zudem fraglich ist) plötzlich in China aufgetaucht ist. Die Frage nach dem eigentlichen Ziel dieser Maßnahmen muss gestattet sein.

Und weshalb "Kommunismus"/"Faschismus" Begriffe aus den letzten Jahrhunderten seien und deshalb hier nicht für diskussionswürdig befunden werden, erschließt sich mir keineswegs.

ML: Die "Diskussionswürdigkeit" war nicht der Punkt, sondern wie passend es eigentlich ist, heutigen politischen Entwicklungen, die einem nicht gefallen, die Namen von Systemen aus der Vergangenheit zu geben, die unter völlig anderen Voraussetzungen entstanden sind (und häufig nur noch als Totschlagvokabeln weiterleben.)

Der Kulturmarxismus hat doch erst im jetzigen Jahrhundert Fahrt aufgenommen. Und was anderes als "Faschismus" ist es denn, worauf wir gerade mit Macht zusteuern? Die Gleichschaltung aller gesellschaftlichen Bereiche, die Einschränkung von Grundrechten, die Opferung des Volkes zugunsten einer dubiosen Agenda. Jedenfalls heißt diese Agenda nicht "Gesundheit". Allein die (Neben-)Wirkungen der sog. "Impfstoffe" sprechen Bände. (Diese Gedanken hier ausführlich darzulegen, widerspricht ja dem Konzept von SiN und kann in der gebotenen Kürze deshalb hier nicht erfolgen.)

tearjerker

16. September 2021 00:00

Hätte nicht eine auf Dauerschleife laufende Propaganga-Kampagne in den letzten 1,5 Jahren eine angebliche Bedrohung behauptet, hätte diese doch niemand bemerkt. Jeder sah, dass da nichts war, was nicht jedes Jahr unter dem Begriff Saison-Atemwegserkrankung abgelegt wird. Alle werden in dieser Frage von Politik, Ärzten, Industrie, Presse und Verbänden komplett ver*****t und rund im die Uhr angelogen. Untaugliche Tests, willkürliche Zuordnung von Todesursachen, gefälschte Belegungszahlen in Krankenhäusern, unwirksame und teils schädliche Impfstoffe etc. Land und Leute werden von verbiesterten Sekten drangsaliert, die jeden Tag eine neue Debatte im Stile von ‚wieviele Engel finden Platz auf einer Nadelspitze‘ lostreten. Es ist eine totale Farce, die nicht nur die Virushypothese in Frage stellen sollte.

Cugel

16. September 2021 02:28

Laut FOCUS soll - Überraschung! - in Kürze auch der Zugang zum Lebensmitteleinzelhandel 3G-beschränkt werden. Im darauffolgenden Schritt wird man den Antikörperschnelltest gegen den wesentlich teureren PCR ersetzen.
Spätestens dann wird die Anzahl der Verweigerer genug dezimiert sein, um ganz locker auf 2G gehen zu können. Daß die Impfung massive Schäden in großem Umfang hervorrufen wird, glaube ich nicht. Der ganze Zirkus ist ein gelungener Test, ein verifizierendes Experiment, eine Projektstufe in der Durchsetzung totaler Kontrolle. Es ist nahezu völlig egal, ob die Leute die Lüge fressen oder nicht. Entscheidend ist allein, daß sie sich daran gewöhnen und zur Fügsamkeit gezwungen werden können. Nebenbei kann man der "Pandemie" schlankerhand eine bevorstehende Korrektur des Finanzsystems in die Schuhe schieben, und sie lenkt wunderbar von anderen Eisen ab, die man im Feuer hat und die noch vor kurzem unangenehm öffentlich waren, wie etwa der Große Austausch.

RMH

16. September 2021 07:51

"in Kürze auch der Zugang zum Lebensmitteleinzelhandel 3G-beschränkt werden. Im darauffolgenden Schritt wird man den Antikörperschnelltest gegen den wesentlich teureren PCR ersetzen.
Spätestens dann wird die Anzahl der Verweigerer genug dezimiert sein, um ganz locker auf 2G gehen zu können."

Was soll man dieser Erpressung dann noch entgegensetzen?

Gut, noch hat man das Recht, sich beim Arbeitgeber 2x die Woche testen zu lassen und man kann seine schulpflichtigen Kinder, die getestet werden und Nachweise bekommen zum täglichen Einkaufen schicken, aber irgendwann ist dann auch mal rein praktisch Ende der Fahnenstange.

Kommentar Sommerfeld:
So schnell noch nicht. Deshalb riet die in meinem Beitrag erwähnte Monika Donner, sich rasch für die nächste Zeit möglichst unabhängig zu machen. Die gute alte in Müslikreisen seit den 80ern beliebte "food coop" wäre wiederzubeleben; und vor allem: man pflege seine Bekanntschaften, auch zu Leuten, die einem nur in dieser einen Frage weltanschaulich nahestehen.

Mitleser2

16. September 2021 09:44

@ML: "Kommunismus/Faschismus": Der Beitrag war zwar das Impfregime, aber da Sie irgendwann das Thema in den Kommentaren aufgebracht haben: Wenn Sie diese Begriffe als obsolet erklären, dann fehlt aber eine Beschreibung der Situation im 21. Jh. Ohne Ersatz geht es ja nicht? Und ich muss Heinrich Lowe und Karl zustimmen: Der Kulturmarxismus lebt doch voll. Wenn Sie es anders benennen wollen, gerne, aber dann wäre es schön, zu den -ismen des 21. Jh. eine Beitrag von Ihnen zu lesen.

zeitschnur

16. September 2021 09:49

@ ML

Die Bezweiflung der Virushypothese ist zwar unter einem Gros vielleicht nicht optimal ausgebildeter und nicht frei und unabhängig denkender Wissenschaftler eine "Minderheitenmeinung". Dieser Zweifel ist allerdings so alt wie die Virushypothese selbst. Wissenschaft ohne Zweifel gibt es nicht.

FB hat sich nirgends im Ton vergriffen, aber ich bin verwundert, dass Sie Argumente bringen wie das, dass eine Mehrheit der namhaften Kritiker nach wie vor von Viren ausgeht.

ML: Mit Verlaub, das wirkt wohl nur innerhalb gewisser Denkblasen "verwunderlich". Das war ja kein direktes Argument für die Hypothese selber (Existenz von Viren), sondern ein Hinweis auf den etablierten Rahmen, in dem man normalerweise über Epidemien usw. spricht. Auch Bhakdi, Wodarg und unzählige andere, auf die wir uns berufen, gehen von der Existenz von Viren aus. Wenn man hier eine Ketzer- oder Minderheitenposition vertritt, kann man das meinetwegen tun, aber nicht herumpoltern, wie idiotisch alle anderen sind, die das immer noch nicht wissen oder für wahr halten. Es ist einfach nicht angemessen, und es wirft, wie gesagt, zunächst einmal mehr Fragen auf, als es beantwortet.

Sie wissen selbst, dass das ein ungültiges Argument ist, v.a. wenn es um Wissenschaft und erst recht, wenn es um Wahrheit geht. Der Hexenvergleich ist nicht falsch: Damals wie heute unterstellt man, ein "Wesen" sei die Ursache für irgendwelche "Katastrophen". Zwar gibt es Frauen und Männer, aber sie sind nicht schuld an der Pest. Zwar gibt es Atemwegserkrankungen, aber was dafür die Ursache ist, das ist, solange es um "Viren" geht, ungeklärt. Die Behauptung, etwas müsse dann halt "irgendein Virus" sein, ist ein Platzhalter, wenn man keine Ahnung hat, was die Ursache ist. Es ist ein X, und auf eine Unbekannte, kann man legitim weder Maßnahmen noch politische Entscheidungen gründen ... es ist "idiotisch".

RMH

16. September 2021 10:25

"Es ist ein X, und auf eine Unbekannte, kann man legitim weder Maßnahmen noch politische Entscheidungen gründen ... es ist "idiotisch"."

Das ist historisch gesehen nicht richtig. Bei der Pest wussten die Menschen damals auch nicht so recht, woher sie kommt und haben dann durch Versuch und Irrtum und auf Basis von Annahmen am Ende erstaunlich wirksame Methoden zur Bekämpfung eingeführt, wie u.a. eben die Quarantäne und die Isolierung. Das könnten so ziemlich die ältesten Maßnahmen einer wie auch immer zu bezeichnenden "Gesundheitspolitik" sein. 

Da ist also weniger Idiotisches, als sie von ihrem Schreibtisch aus mal einfach postulieren können.

Das Interessante ist doch, dass in den sog. Impfgegner-Kreisen - und damit meine ich jetzt ausdrücklich nicht Sie, zeitschnur oder F.B - auf der einen Seite ein wissenschaftlicher Strengebeweis für die Existenz von Viren gefordert wird und auf der anderen Seite wird sich dann in den selben Telegram- Gruppen oft über Homöopathie, Bachblüten, Aromatherapie und Familienaufstellungen unterhalten, allesamt Dinge, die erhebliche Probleme haben, die Placebo-Schwelle zu überschreiten.

Gotlandfahrer

16. September 2021 12:10

Zu: Auf ein X Maßnahmen ergreifen ist idiotisch / Viren vs. Hexen / Tonfall:

Dem Urteil von ML möchte ich mich anschließen, und den obigen Tonfall des hochgeschätzten FB ebenfalls als irritierend bezeichnen:  Muss jeder Laie denn wissen, dass sich seit vielen Jahrzehnten verschiedenste Wissenschaftszünfte irren? So wie beim Spinat, bei dem man sich bzgl. des Eisengehaltes schlicht irgendwann mal bei der Kommastelle vertan hatte? Nur weil ein Pionier als erster den Südpol erreicht, muss er ja nicht auf die, die nicht ahnen wie kalt es dort ist, herabblicken.

Man kann sehr wohl auf ein X hin Maßnahmen ergreifen, RMH sagt es richtig: Versuch und Irrtum sind es, die uns zeigen, was falsch ist.  Und solange der Versuch keinen Irrtum anzeigt, kann man mit seiner Annahme zunächst weiter verfahren.  Die Idee der Viren mit der von Hexen zu vergleichen, ist unsinnig.  Denn eine erkenntnisorientierte Hypothese bezieht sich ja immer auf ein angestrebtes Erfolgskriterium, das nützlich und erfahrbar ist.  Die Hypothese „Es gibt Viren“ ist nützlich und erfahrbar, solange man sagt „Weil es Viren gibt, muss ich abc tun, um eine Krankheit zu heilen“.

Eine Gruppe nach virologischer Lehre Behandelter widerlegt diese schwarze Kunst nicht, wenn sie höhere Genesungsraten aufweist als eine Kontrollgruppe.  Hingegen ist vermutlich nie auch nur der Versuch unternommen worden, den Erfolg von Hexenverbrennungen in Gemeinden mit und ohne Maßnahmen zu vergleichen.  Ergo „Viren“ ungleich „Hexen“.

zeitschnur

16. September 2021 12:28

@ RMH

Die historischen Quellen geben das gar nicht her, was Sie behaupten. Es ist ein Phänomen, dass historische Seuchen wie die "Pest" lediglich irgendeine Krankheit meinen, die heftig verlief, keine spezifische, weil "pestis" einfach nur der lateinische Begriff für eine schlimme Erkrankung ist und ins Deutsche übernommen wurde bzw als "Pestilenz". Die "Maßnahmen" der Damaligen beruhten auf völlig anderen Theorien, etwa der, die noch im Begriff des "Pesthauches" zum Ausdruck kommt: Man glaubte, die Krankheit komme durch Myasmen, schlechte Lüfte, wobei das nicht materialistisch, sondern umfassend gedacht wurde, durchaus auch spirituell. Oder man glaubte, vergiftet worden zu sein ("Brunnenvergifter").

Viele Quellen sprechen gar nicht von "Pest", sondern etwa dem "großen Sterben". Hunderte Jahre später, vermuteten Pestskeletten irgendwas wegzuschaben und daraus ein Bakterium abtrotzen zu wollen, an dem die Leute angeblich gestorben seien, ist lächerlich. In solchen "Forschungen" basiert alles auf unbewiesenen Annahmen, angefangen beim angeblich Pesttoten und fortgesetzt bei irgendwelchen Überreste-Fleddereien, die wirklich idiotisch sind, weil offenbar keiner bedenkt, dass sich alleine durch den Leichenzerfall Milliarden von Keimen in solchen Skeletten angesiedelt haben, die diesen Zerfall bewirken, also erst viel später hinzugekommen sein können.

ff

zeitschnur

16. September 2021 12:38

ff

Die "Impfgegnerkreise" sollten Sie bitte auch erst mal genauer kennenlernen, bevor Sie darüber irgendwelche pauschalen Aussagen machen. Im übrigen sind Irrtümer oder Oberflächlichkeiten auf deren Seite kein Beweis gegen die Skepsis gegenüber einer nie bewiesenen Krankheitstheorie.

Es ist merkwürdig, dass das Seuchenkonzept Europas in anderen Kulturen so nicht voliegt und historisch auch so niemals berichtet wurde. Auf diese Frage müssten Sie erst einmal Antworten geben können. Wir wissen als Historiker außerdem, dass ein großer Teil der Quellen gefälscht oder ver-fälscht bzw präpariert sind. Es gehört ins Handwerk des Historikers, hier sehr vorsichtig zu sein, was aber leider von vielen nicht beachtet wird, wenn sie unbedingt irgendeine These "beweisen" wollen und dafür evtl. noch viel Geld geboten wird. Bei randständigen Forschungsthemen ist man da ehrlicher, und ich finde es manchmal katastrophal, wie sehr auch in dieser Wissenschaft fast nichts stimmt von dem, was an Geschichtsbildern als "erwiesen" dargestellt wird. Im Randstand erkennt man, dass ein gut Teil der jeweiligen Quellen definitiv entweder gefälscht, erlogen oder verzerrt sein muss, weil sie sich zu gravierend widersprechen oder nicht mehr als Autographe vorliegen oder aus der Rückschau von Späteren so behauptet werden und niemand mehr unabhängig davon rekonstruieren kann, was wirklich passiert ist.

zeitschnur

16. September 2021 12:44

@ ML

Ist es nicht normal, dass Theorien, die sich als unhaltbar erweisen, erst einmal mehr Fragen aufwerfen als sie sie zunächst beantworten können?

ML: Ich wiederhole es nicht NOCHMAL.

"Wenn es so nicht sein kann aus triftigen Gründen, wie ist es dann?"

Das ist doch ganz normaler Wissenschaftsalltag, ich verstehe Ihr Problem überhaupt nicht. Das bloße Festkrallen an erwiesenermaßen Unhaltbarem (und die Virentheorie ist unhaltbar!), nur weil man sich dann neue Fragen schafft, ist in der Tat "idiotisch", ganz einfach, weil es doch alles nicht hilft und am Ende krachend scheitern muss - wie wir es derzeit erleben. Je schneller viele begreifen, dass es keine Viren geben kann, desto schneller ist der Spuk durch.

tearjerker

16. September 2021 12:45

@RMH: Die Schulmedizin kann bisher saisonale Atemwegserkrankungen auch nicht besser behandeln als Ihre Grossmütter das mit den gängigen Hausmitteln konnte. Bisher liessen sich die meisten Leute schon nicht gegen die Grippe impfen, weil jeder weiss, dass derlei Quacksalberei nutzlos war. Was liegt da näher als den Wissenschaftsaberglauben der Impfpropagandisten und der ‚I fucking love science’-Gemeinde herauszufordern? Oder den Schnupfen mit Bachblüten oder Kamillen- und Kräutertee (der Bachblüte des kleinen Mannes) zu behandeln. Von 10000den Kamilleschäden habe ich bisher nichts vernommen. Diesen Neurotiker und seelisch Auffälligen weniger Verstand zu bescheinigen als dem professionellen Medizinbetrieb ist einfach unhaltbar geworden, nachdem was sich in den letzten 18 Monaten abgespielt hat.

Franz Bettinger

16. September 2021 12:45

@RMH: Wenn einer sagt, es herrsche die Pest, und du siehst in der Straße an jeder Ecke Tote, dann herrscht vielleicht wirklich die Pest. Wenn einer aber sagt, in Neapel herrsche die Pest und die käme bald auch zu dir, dann könnte es sich um eine Lüge handeln; erst recht, wenn dir ein Freund, der in Neapel wohnt (oder in Bergamo), von Pest nichts berichten kann. Was ein Hammer ist, wissen wir. Wenn einem einer aufs Knie fällt, haben wir alle eine Vorstellung davon, was das anrichtet. Viel schwieriger wird es, wenn einer an der Pest verstorben sein soll.

Was zum Teufel ist die Pest? Da gab es allerhand Theorien 1666, als eine Seuche in London jeden fünften Einwohner dahinraffte. Die Pest war eine ernstzunehmende Sache, so viel war sicher. Was aber war sie genau? Und was konnte man dagegen machen? Die letzte Frage war leichter zu beantworten als die erste. Weglaufen, weg aus der großen Stadt aufs Land. Aber auch da gab es Pest-Fälle, wenn auch weniger. Also weiter weg über den Teich, nach Irland oder gar nach Amerika. Nun, nicht jeder hatte das Geld.  

Franz Bettinger

16. September 2021 12:48

Wir wissen so gut wie nichts über die großen Seuchen, die wir alle nicht erlebten. Na sagen wir: sehr wenig. Wenn in der Vergangenheit von der Pest die Rede war, dann nicht von jener Infektionskrankheit, die der französische Arzt Jean Yersin 1894 als Pest beschrieben und deren Ursache er in einem Yersinia Bazillus ausgemacht hatte. Der Begriff Pest musste für alles herhalten; für jede Seuche, da mochten die Krankheits-Zeichen noch so unterschiedlich sein: Die Ärzte und die Leute sprachen immer von Pest. Ob die Kranken Wechselfieber hatten (Malaria) oder treppenförmig ansteigendes und danach hohes Fieber (Typhus); ob sie großflächige und dann zusammenlaufende Ausschläge (Masern) oder stecknadelkopfgroße Flecke (Scharlach) oder Stippchen (Pocken, Windpocken) auf der Haut hatten; ob das Ganze mit Erbrechen und Durchfall (Cholera und Typhus) oder aber mit Lymphknoten-Schwellungen garniert war; oder eitriger Ausfluss und Gestank (Syphilis, Tripper, Chlamydien) oder blutiger Auswurf (Yersinia, Tbc) das Bild bestimmten: Alles nannten sie Pest, Plage oder Virus (lat. Gift). 

Laurenz

16. September 2021 16:03

 

@Franz Bettinger (1)

In manchen Dörfern Britanniens raffte es über die Hälfte hin ... der Vater von Henry Purcell starb wohl an der Pest. Purcell selbst wurde auch nur so alt wie Mozart.

Hier, immer wieder gut, der Cold Song aus King Arthur in einer anderen interessanten Version, der so wohl ein Gefühl für den damaligen Zeitgeist entwickeln läßt, auch wenn die Kostümierung neuzeitlich ist. https://youtu.be/R12Zxvm128E

Meine Geburtsstadt Lohr am Main wurde von der Pest verschont & spendierte deswegen der Welt die Karfreitags-Prozession, die man zumindest 1x im Leben leibhaftig erlebt haben sollte. Das Gequatsche der Pfaffen dabei ist unwichtig, es geht um die pure Emotion, leiser, langsamer Marsch der Gilden in der Stille und nur ein tiefe Pauke gibt den Takt, ergreifend, gespenstisch, erschauernd. https://youtu.be/4uHwCwwlAWA

Im Video kommt das natürlich nicht wirklich rüber.

 

Gracchus

16. September 2021 16:47

@Laurenz: Dafür habe ich eine Schwäche (für die Prozession). "Das Gequatsche des Pfaffen" ist nicht (so) wichtig. Das gehört eigtl in den CS-Strang: Die alte katholische Liturgie kommt mit weit weniger Wortanteil aus bzw. der spielt da eine geringere Rolle.

Adler und Drache

16. September 2021 16:47

@Franz Bettinger:
 

Schade, dass Sie auf das Angebot nicht eingehen. Es hätte mich sehr interessiert!

Cugel

16. September 2021 18:31

@tearjerker
"Diesen Neurotiker und seelisch Auffälligen weniger Verstand zu bescheinigen als dem professionellen Medizinbetrieb ist einfach unhaltbar geworden, nachdem was sich in den letzten 18 Monaten abgespielt hat."

Fragt sich, zu welchen Anteilen Mitläufertum oder Überzeugung ursächlich für die Konformität ist.

Ob es Viren gibt oder nicht, ist eine Detailfrage, so relevant wie die Ursache des Einsturzes der Zwillingstürme. Tatsache ist, daß diese weg sind und daß es Infektionskrankheiten gibt. Nach dem Wie zu fragen lenkt ab und hat Spaltpotential. Das Wer und das Warum sind viel wichtiger.

Cugel

16. September 2021 18:32

@zeitschnur, über die Pest:
"Im Randstand erkennt man, dass ein gut Teil der jeweiligen Quellen definitiv entweder gefälscht, erlogen oder verzerrt sein muss, weil sie sich zu gravierend widersprechen oder nicht mehr als Autographe vorliegen oder aus der Rückschau von Späteren so behauptet werden und niemand mehr unabhängig davon rekonstruieren kann, was wirklich passiert ist."

Die Heilige Schrift...?

Cugel

16. September 2021 18:32

RMH    16. September 2021 07:51
"...aber irgendwann ist dann auch mal rein praktisch Ende der Fahnenstange."

Ja, es wird eng, die Kehrseite unserer hochgradigen Integration wird immer unangenehmer. Sozialer Druck und offizielle Hetze gegen die Gemeinschaftsschädlinge (Volk gibt's ja nicht), bereits jetzt deutlich zu vernehmen, werden schnell und stark zunehmen. Auch medizinische Hilfe für Ungeimpfte wird es bald nicht mehr geben, und schon mangels Betroffenheit wird's kaum eine Sau kratzen. Der Verfall der Moral ist zu weit fortgeschritten, der Begriff des Ganzen ist weitgehend ausgemerzt bzw. umgedeutet. Nie war die Masse so leicht zu steuern wie heute.
Ich gehe davon aus, daß das Massenzeitalter eine eher kurze Zukunft hat. Wie beinahe alles hat auch Nutzvieh eine rationale Obergrenze, oberhalb derer es Merzvieh wird. Mir erscheint die Hypothese  plausibel, derzufolge das Endziel der maßgeblichen Kreise in einer drastischen Reduktion der Erdbevölkerung auf das ihnen genehme und notwendig erscheinende Maß besteht, letzteres sich infolge rasanter Beschleunigung des technischen Fortschritts drastisch verringernd (Transhumanisten sehen sich als Elite). Im Gegensatz zu jener nach der der Existenz von Viren erscheint mir die Frage nach dem Verfahrensmodus hierbei doch interessant.

zeitschnur

16. September 2021 20:20

@ Laurenz

Der Cold Song hat weniger mit der Pest als mit der Angst vor der Liebe zu tun.

What power art thou?
Who from below
Hast made me rise?
Unwillingly and slow
From beds of everlasting snow!

See'st thou not how stiff
And wondrous old?
Far unfit to bear the bitter cold...

I can scarcely move
Or draw my breath
I can scarcely move
Or draw my breath

Let me, let me
Let me, let me
Freeze again...
Let me, let me
Freeze again to death!

zeitschnur

16. September 2021 20:24

@ Cugel

Natürlich muss man sich bei den Bibelhandschriften auch fragen, woher sie plötzlich auftauchten, insbesondere diese angebliche Schwemme an Papyrus-Codex-Stückchen, die seltsamerweise mit vielen anderen Artefakten auftauchten seit dem mittleren 19. Jh. Das sehe ich sehr wohl kritisch.

Das wurde ja eine richtige Massenentdeckung, die gar nicht mehr aufhören wollte ...

Dazu hat Wilhelm Kammeier einiges geschrieben. Ich stimme seinen Schlüssen nicht in allem zu, aber dem grundsätzlichen Misstrauen auch hier schon. Haben Sie sich denn ernsthaft mit diesen Fragen schon auseinandergesetzt?

Franz Bettinger

17. September 2021 00:39

@Adler und Drache: Danke für Ihr Interesse. Ich habe meine 10 Kapitel über Viren an C. Sommerfeld u. Zeitschnur geschickt. Beide betreiben einen Blog. Vielleicht werden meine Ergüsse da ganz oder komprimiert veröffentlicht. Ansonsten wenden Sie sich bitte an mich direkt. Es ist nicht schwer, meine email-Adresse herauszufinden. Vllt. sind auch K+K behilflich.

Gustav Grambauer

17. September 2021 08:39

Ordo

"Dass Merkel wegen Corona ständig ihren Dienstwagen wechselt und die Luftströme berechnet, zeigt zumindest, dass sie nicht zynisch handelt, sondern ihre eigene Propaganda auch glaubt und lebt."

Da sag ich nur: "Kühler Kopf, heißes Herz und saubere Hände", "Wir müssen sauberer sein als das Volk". Sie achtet penibel darauf, Vorbild zu sein und zu zeigen, daß sie in einer dienenden Position (an der Revolution) ist. Gelernt ist gelernt. Bei einer Klassenfahrt in meiner Kindheit fuhr ein Vater aus dem Elternaktiv mit, Major des MfS. Er hat sich kategorisch geweigert, sich in der Straßenbahn hinzusetzen, obwohl noch Sitzplätze frei waren. Sein Ehrenkodex als Bolschewik, Tschekist und Offizier gebot ihm einen Stehplatz. So wird der - auch auf "Bescheidenheit" und Geschmeidigkeit aufbauende - Nimbus des Kaders gestärkt, bei Mutti z. B. mit der Folge, daß sie auf dieser Basis ständig andere, sogar Regierungschefs, zurechtweisen kann (wofür sie die bekanntermaßen "mütterliche" Masche bevorzugt) und somit auch in den kleinen Machtgehakeln unangreifbar bzw. immer "oben", immer in der Rechthaberposition bleibt.

- G. G.

Arrow

19. September 2021 10:36

@RMH,

"Das Interessante ist doch, dass in den sog. Impfgegner-Kreisen - und damit meine ich jetzt ausdrücklich nicht Sie, zeitschnur oder F.B - auf der einen Seite ein wissenschaftlicher Strengebeweis für die Existenz von Viren gefordert wird und auf der anderen Seite wird sich dann in den selben Telegram- Gruppen oft über Homöopathie, Bachblüten, Aromatherapie und Familienaufstellungen unterhalten, allesamt Dinge, die erhebliche Probleme haben, die Placebo-Schwelle zu überschreiten."

Hier lässt sich nun einwenden, dass eine Theorie, in deren Namen Grundrechte derart massiv eingeschränkt werden, dass der Faschismus-Vergleich laufend bemüht wird, härter hinterfragt werden darf, als die verglichen mit der Virustheorie harmlosen Spinnereien der Esoteriker.

Arrow

19. September 2021 12:17

@Gotlandfahrer,

die Maxime, wo Rauch ist, könnte Feuer sein, war im März 2020 klug und befolgenswert. Seit etwa April 2020 lichtete sich der Nebel, seit Mai 2020 hätte man den schwedischen Weg einschlagen müssen und auf jeden Fall freiheitsschonend eingreifen oder "Maßnahmen" unterlassen sollen.

Zur Hexen-Virus-Analogie: Man sollte nicht ausschließen, dass menschliche Kollektive, die Hexen verbrannt haben, tatsächlich erfolgreicher waren, als solche Kollektive die keine Menschenopferkulte besaßen. Dazu hat René Girard die weitreichendsten Gedanken vorgelegt, womit Hexenopferungen jedoch keineswegs zu rechtfertigen sind.

 

wbs47

19. September 2021 16:00

@Arrow

Volle Zustimmung zu Ihrem Einwand, daß die Dinge härter hinterfragt werden dürfen, die auch die härteren Auswirkungen haben. Das Ganze kann man auch Verhältnismäßigkeit nennen.

Eigentümlicherweise wird das auch bei Wasserdampf versus Kohlenstoffdioxid nicht gemacht. Dabei "wärmt" ein bewölkter Himmel spürbar besser als es das Spurenelement in einer klaren Nacht vermag!

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