17. September 2021

Das Impf-Regime (3)

Martin Lichtmesz / 41 Kommentare

Im letzten Teil dieses Beitrags stellte ich die Frage,  welche "Impfquote" theoretisch das Wunder der Herdenimmunität erzeugen soll.

Martin Lichtmesz

Martin Lichtmesz ist freier Publizist und Übersetzer.

Die im März 2020 von Gavi genannte Zahl von 60% wurde im Laufe der folgenden Monate kontinuierlich gesteigert. Hier ein paar zufällig ausgewählte Stichproben, um einen Überblick zu bekommen, mit besonderem Augenmerk auf Österreich:

Der amerikanische "Corona-Zar" Anthony Fauci, der seine Meinungen wohl noch häufiger wechselt als sein deutsches Pendant Drosten, nannte schon Ende April 2020 die Zahl "70-80%", um Herdenimmunität zu erreichen. Im Dezember des Jahres war er gar bei 90%  angelangt.

Zu diesem Zeitpunkt war die Option der "natürlichen" Herdenimmunität längst vom Tisch; wenn Fauci nun “75, 80, 85 %” oder andere Hausnummern nannte, dann war bereits von Impfquoten die Rede.

Am 29. November 2020 berichtete die ÄrzteZeitung, "die oberste Impf-Expertin der WHO, Katherine O’Brien" habe eine "Durchimpfungsrate von 60 bis 70 Prozent der Bevölkerung" für "notwendig" erklärt, um "eine sogenannte Herdenimmunität zu erreichen". Diese Empfehlungen der WHO wurden auch in Österreich übernommen.

Anfang November 2020 gab Renée Gallo-Daniel, die Präsidentin des Österreichischen Verbands der Impfstoffhersteller (ÖVIH), die Parole aus, daß sich "70% und mehr der Bevölkerung" impfen lassen "müssten", "damit wir das neue Coronavirus wirklich in den Griff bekommen.“

Anfang Dezember 2020 "wünschte" sich Clemens Martin Auer, Covid-Sonderbeauftragter im österreichischen Gesundheitsministerium, das Erreichen einer "epidemiologisch notwendigen Durchimpfungsrate zwischen 60 und 65 Prozent", während "sein Minister" Anschober beteuerte, schon mit einer Rate "von zumindest 50 Prozent 'plus einem großen X'" zufrieden zu sein.

Zu diesem Zeitpunkt zeigten Umfragen in der Bevölkerung eine eher magere Impfbereitschaft - nur ein Drittel der Befragten zeigte sich willig. Die Zahl der Impfwilligen wurde im Laufe eines Monats durch Lockdown, Testpflicht und sozialen Druck beträchtlich in die Höhe getrieben. Die Angst vor "Corona" scheint dabei nur eine untergeordnete Rolle gespielt zu haben - die meisten wollten ihr "normales Leben" wieder zurückbekommen.

Im Januar 2021 berechneten "Experten", daß die Pandemie in Österreich erst im Jahr 2025 enden werde, wenn weiterhin im Schneckentempo geimpft werde: "Bleibt die aktuelle Impfgeschwindigkeit konstant, dann wird es noch 1.774 Tage dauern, bis eine Immunität von 70 Prozent der Bevölkerung erreicht ist."

Seither hat sich das Impf-Tempo erheblich gesteigert, allerdings haben dieselben "Experten" die Latte inzwischen etwas höher gelegt: aktuell verkündet ihre Netzseite, daß ein Pandemieende erst im August 2022 in Aussicht steht, wenn "eine landesweite Immunität von 80% in Österreich erreicht ist." Am 14. 9. 2021 ist man in Österreich erst bei  59,49%% "Vollimmunisierten" angelangt.

Ebenfalls im Januar 2021 war man in Deutschland schon viel weiter. Der WDR und der Verband Forschender Arzneimittelhersteller e. V. (ww.vfa.de) nannten eine notwendige Durchimpfungsrate von 80-85%, wobei sie sich auf eine Kölner Infektiologin ("Das Problem ist, dass wir nicht wissen, wie infektiös das Virus ist") und einen populären Experten namens Karl Lauterbach beriefen.

Bei dieser Zielvorgabe sollte es auch bleiben: Am 22. Juli 2021 nannte eine seither nicht mehr aktualisierte Informationsseite des Bundesministeriums für Gesundheit eine "Zielimpfquote (Impfschutz durch vollständige Impfung) von 85 % für die 12– 59-Jährigen sowie von 90 % für Personen ab dem Alter von 60 Jahren".

Mitte Juni 2021: Nachdem auch in Österreich die "indische Variante", inzwischen bekannt als "Delta", aufgetaucht war, prophezeite der Wiener Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) im Herbst eine "vierte Welle", die nur durch "eine Durchimpfungsrate von 80 Prozent der Bevölkerung" aufgehalten werden könne (zu diesem Zeitpunkt waren nur 25% "vollimmunisiert".)

Ende August 2021 drohte Italien, eine "Impfpflicht" einzuführen, wenn die Impfrate unter 80% bliebe. 95% seien notwendig, erklärte "der Experte Walter Ricciardi, ein Berater des italienischen Gesundheitsministeriums", inklusive der Kinder; am 13. September ist man erst bei 64,5% angelangt, das Ziel ist nun 90%, und wie angedroht "erwägt" die Regierung Draghi die Impfpflicht.

Und was sagt die österreichische Regierung selbst? Als pünktlich zu Weihnachten 2020 die ersten Impfstoffdosen in Österreich verfügbar wurden, verkündete Kanzler Kurz, das Eintreffen dieser "Gamechanger" signalisiere den "Anfang vom Sieg über die Pandemie".

In einem Strategiepapier des Gesundheitsministeriums vom 21. Dezember 2020 ist zwar von erwünschten "hohen Durchimpfungsraten" die Rede, eine konkrete Zahl wird jedoch nicht genannt. Die "Ziele der Nationalen Impfstrategie" sahen zu diesem Zeitpunkt so aus:

Die Bundesregierung hat das Ziel, allen Menschen in Österreich, die sich impfen lassen möchten, einen umfassend geprüften, sicheren, effektiven und zugelassenen COVID-19-Impfstoff zur Verfügung zu stellen. Dabei soll es keine allgemeine Impfpflicht geben. In Abhängigkeit von den Eigenschaften bzw. der Zulassung des oder der verfügbaren Impfstoffe wird es eine klare Empfehlung geben, wer geimpft werden soll. Die Impfstoffe werden der Bevölkerung kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Die Ziele der Nationalen Impfstrategie inkludieren die Reduktion der Krankheitslast durch COVID-19 und Vermeidung von Todesfällen, den Schutz vulnerabler Bereiche, wie etwa Alten- und Pflegeheime und das Gesundheitssystem, die Aufrechterhaltung der kritischen Infrastruktur sicherzustellen (z. B. Lebensmittelhandel, öffentliche Verkehrsmittel, Schulen und Kindergärten) und letztendlich die Normalisierung des öffentlichen Lebens – soweit mit Impfungen möglich – durch rasches Erreichen hoher Durchimpfungsraten.

Dieses Strategiepapier wurde seither nicht aktualisiert. Es bleibt im Dunkeln, wann denn die Impfrate hoch genug und die "Krankheitslast durch COVID-19" ausreichend reduziert ist, damit die Ziele der Regierung erreicht sind.

Wäre Dänemark ein Vorbild? Dieses Land ist nun offiziell aus dem Pandemie-Karussel ausgestiegen und hat eine hohe Durchimpfungsrate (was für ein häßliches Wort!) erreicht - je nach Zählung sind es 74% der Bevölkerung (Stand 16.9.) oder über 80% "der Menschen ab zwölf Jahren"(tagesschau, 26. 8. 2020). Ist diese magische Schwellenzahl von annähernd 80% die notwendige Voraussetzung für den "Freedom Day" (Jens Spahn)?

Der Schein trügt: Andreas Rosenfelder wies in der Welt darauf hin (wie fast immer bei coronakritischen Beiträgen hinter Bezahlschranke), daß Dänemark die meisten Beschränkungen bereits im Juni ausgesetzt hatte, als die Impfrate noch bei 48% lag. Lockdownartige "Maßnahmen zur Verlangsamung des öffentlichen Lebens" gab es überhaupt nur zu Beginn der Pandemie, im März und April 2020.

Dänemark verfolgt auch keine "Zero Covid"-Strategie (wie Neuseeland und Australien, die darob völlig irre geworden sind): Laut worldometers.info verzeichnet das Land am 16. 9. 2021 6,712 "aktive" ("symptomatische") Fälle, davon 28 "im kritischen Zustand". Das sind etwa doppelt so viele aktive und achtmal so viele kritische Fälle als vor einem Jahr, am 16. 9. 2020.   

Noch ein Vergleichswert: Am Anfang des Monats standen gar 1151/4 Fälle (31. August 2020) 12,646/21 Fällen (31. August 2021) gegenüber. Als die dänische Regierung die Aufhebung aller Maßnahmen ankündigte, gab es in Dänemark also zehnmal so viele aktive Coronafälle als zum selben Zeitpunkt im Vorjahr.

Auch die Zahl der täglichen Sterbefälle scheint nicht gesunken zu sein, wie die Kurven und die Stichproben zeigen: Am 14. September 2020 gab es zwei Sterbefälle in Dänemark, am 15. September 2021 drei.

Es gab im September 2020 auch keinen Lockdown in Dänemark, sondern nur lokale Regelungen in Kopenhagen und einigen Gemeinden in dessen Ballungsraum: Versammlungsbeschränkungen und geringfügig frühere Sperrstunden für Restaurants und Cafés. 

Die Impfkampagne hat in Dänemark also weder die Fallzahlen noch die absoluten Sterbezahlen gesenkt; allenfalls könnte man die Daten so interpretieren, daß zwar mehr Leute erkranken, aber prozentuell weniger sterben.Vielleicht zeigt sich im Winter ein deutlicherer Unterschied, den man irgendwie den Impfungen zuschreiben kann, vielleicht wird man Corona auch einfach vergessen, wenn nicht mehr flächendeckend getestet wird.

Dies alles muß man freilich aus einer übergeordneten Perspektive betrachten: Insgesamt hat sich in Dänemark für ein Land mit 5,8 Millionen Einwohnern lächerlich wenig abgespielt, im September 2020 ebenso wie im September 2021. Den Spitzenwert erreichte Dänemark, immer nach worldometers.info, am 23. Dezember 2020, mit 43,089 "aktiven" und 83 "kritischen" Fällen.

Die höchste Sterberate pro Tag war am 14. Januar 2021 erreicht, mit 43 Todesfällen. 2020 sind in Dänemark 54,645 Menschen gestorben (was dem üblichen Jahresdurchschnitt entspricht), das wären auf das Jahr verteilt rund 150 Menschen pro Tag.

Dänemark hat sich also genausowenig "freigeimpft" wie Schweden (Quote der vollständigen Impfungen 16.9.: 60,8%), in dem es bekanntlich keine Lockdowns gab, nicht einmal Maskenpflicht. Es sieht eher danach aus, als ob hätte die dänische Regierung die Impfquote als Alibi benutzt, um das Coronatheater zu beenden, ohne im In- und Ausland ihr Gesicht zu verlieren.

Allerdings zeigen diese beiden skandinavischen Länder, daß sich eine hohe Impfbereitschaft mancherorts auch ohne allzu großen oder gar keinen Lockdown-Druck herstellen läßt.

Daß Durchimpfungsraten allein nicht genügen, um ein Ende der Pandemie auszurufen, zeigt das Beispiel Israel, das ich hier nur kurz streifen will.

Einst wegen seiner schon am Jahresanfang einsetzenden Offensiven als "Impfweltmeister" tituliert, liegt die aktuelle Impfquote (17.9.) laut ourworldindata.org nur bei 61% "vollständig Geimpfte". Der Grund ist die auf die Gesamtbevölkerung bezogene Zählung, die eine Rolle spielt, seit auch Kinder als Impfkandidaten anvisiert werden (was vermutlich in der mathematischen Vollzugslogik der "Herdenimmunität"-Strategie begründet liegt). So meldete die Tagesschau  am 27. 8. eine Impfquote von "80 Prozent aller Israelis über zwölf Jahren".

Anfang September meldete Israel die höchste "Coronavirus-Infektionsrate der Welt", und die Bevölkerung wird mittlerweile zur dritten oder gar zur vierten "Auffrischungsimpfung" aufgerufen. Die Mehrheit der Hospitalisierten scheint doppelt geimpft zu sein (am 17. 8. ist hier ist von 60% die Rede), was die Apologeten der Impfstrategie in einige Erklärungsnöte bringt. Nachdem sie die "Impfdurchbrüche" nicht mehr leugnen können, arbeiten sie emsig daran, sie zu bagatellisieren und für statistisch unbedeutend zu erklären.

Einen ähnlichen Zusammenbruch der Impfstrategie kann man in Großbritannien beobachten, wo 66% der Bevölkerung "vollständig geimpft" sind. Auch hier erhöht sich die Zahl, wenn man die Kinder unter 15 nicht mitrechnet: Demnach wären über 80% der Bevölkerung über 16 "vollständig geimpft".

Wie in Dänemark ist auch in Großbritannien (66,65 Millionen Einwohner) die epidemische Lage trotz hoher Impfquote deutlich schlechter als vor einem Jahr, allerdings in dramatischeren Proportionen: Es werden nun 140 Todesfälle pro Tag gezählt, etwa zehnmal mehr als im September 2020.  Nach einigen sehr harten Lockdowns hat Großbritannien die Maßnahmen weitgehend ausgesetzt und sogar das Projekt Impfpaß einstweilen abgeblasen.

Nun berichtete die Nachrichtenagentur Reuters am 15. 9., daß britische Ärzte die Regierung nach erneuten Lockdowns geradezu anbetteln, weil die Impfstoffe nicht gut genug funktionieren. In diesem Artikel liest man merkwürdige Sätze:

Der britische Premierminister Boris Johnson hofft, den Winter ohne weitere Coronavirus-Lockdowns zu überstehen, aber Ärzte und Wissenschaftler warnen, daß der weitgehende Rückgriff auf Impfstoffe ohne andere Maßnahmen die Krankenhäuser unter untragbaren Druck setzen könnte. (....)

Doch obwohl 81,3 % der über 16-Jährigen zwei Impfdosen erhalten haben, befinden sich derzeit 8 340 COVID-19-Patienten in Großbritannien im Krankenhaus, während es vor einem Jahr nur 1 066 waren.

Das Versprechen, daß Impfstoffe wieder "die Normalität" herstellen könnten, hat sich offenbar in Luft aufgelöst.

Zuletzt noch das gleiche Vergleichsspiel mit Österreich, wieder via worldometers.info.

17. 9. 2020: 6,660 aktive Fälle, davon 54 im "kritischen" Zustand.

17. 9. 2021: 22,673 aktive Fälle, davon 202 im "kritischen" Zustand.

Auch hier dasselbe Bild wie in Großbritannien, Israel, Dänemark (gleiche Testfrequenz vorausgesetzt): eine deutlich schlechtere Lage als vor einem Jahr, dreimal so viele "Fälle", viermal so viele "schwere Fälle", trotz dazwischenliegender Impfkampagne.

Das Narrativ "Massenimpfungen beenden die Pandemie durch Herdenimmunität" ist also an folgenden Stellen ins Bröckeln geraten:

* Die Effektivität der Impfstoffe scheint weitaus geringer zu sein, als versprochen wurde. Auch bei hohen Impfquoten ist kein nennenswerter Einfluß auf die Hospitalisierungs- und Sterbequoten festzustellen. Eher noch scheint sich die Lage zu verschlimmern, wie in Israel schon seit Monaten zu beobachten ist. Dies wird mit zwei Gründen erklärt: 1. seien die Impfstoffe der Delta-Variante nicht gewachsen, und 2. zeige sich nun, daß sie nach einem halben Jahr ihre Wirksamkeit verlieren.

Beim ersten Punkt stellt sich die Frage, ob es nicht in Wahrheit die hohe Impfquote war, die die Virulenz der Delta-Variante erst begünstigt hat, wie manche vermuten. Damit steht auch die Mammutfrage im Raum, ob die Impfkampagnen die Lage nicht noch verschlimmert haben. Von einem "Gamechanger" (Kurz im Dezember 2020) kann hier keine Rede sein, im Gegenteil.

Beim zweiten Punkt stellt sich die Frage, ob die "booster shots" jemals ein Ende haben werden, wenn das Virus ständig mutiert (was Viren eben so tun), die Impfstoffe "überlistet" und alle paar Monate Auffrischungen nötig sind. Die Pharmaindustrie hätte sich hiermit eine unendlich sprudelnde Geldquelle erschlossen, während die Regierungen eine beispiellose Macht über ihre Bürger bekämen, sobald ein digitales Impfpaß-System fix installiert ist.

* Geimpfte werden weiterhin "positiv getestet", was Jens Spahn am 30. August den verräterischen Satz entlockte: „Wenn wir geschützte Menschen genauso testen, wie ungeimpfte, dann hört diese Pandemie nie auf.“

* Geimpfte können sich nachweislich weiterhin mit dem Virus infizieren und andere anstecken - siehe unter anderem hier, hier und hier.

* Geimpfte können offenbar weiterhin an Corona erkranken, inklusive "schwerer Verläufe" - siehe etwa hier, hier und hier.

Sämtliche Ansätze, Geimpfte und Ungeimpfte ungleich zu behandeln und zu "segregieren", entbehren somit jeglicher rationaler und medizinischer Grundlage, von ethischen und sozialen Faktoren und Fragen der Verhältnismäßigkeit ganz zu schweigen.

Zusammengefaßt: Wir können inzwischen klar erkennen, daß die künstliche Erzeugung von Herdenimmunität gegenüber SARS-Cov-2 durch Massenimpfungen eine Fata Morgana ist, die niemals erreicht werden kann. Dies liegt nicht nur an der mangelnden Effektivität der Impfstoffe, sondern noch tiefer an der Konzeptualisierung und Konstruktion der "Pandemie" aus den vorhandenen Daten selbst.

Sofern sie nicht eine dubiose Agenda verfolgen, haben sich die Regierenden zu Gefangenen ihres eigenen Konstrukts und ihrer eigenen Entscheidungen gemacht. Viele von ihnen kämpfen inzwischen verbissen darum, ihr Gesicht zu wahren, weshalb sie das "Narrativ" mit aller Gewalt am Leben erhalten wollen, während sie gleichzeitig Absetzbewegungen vorzubereiten scheinen.

Bedenken wir zum Schluß noch den größeren Zusammenhang der "Zahlen", mit denen wir täglich bombardiert werden.  Anhand dieser Infoseite des ORF (abgerufen am 9. 9.) kann man allerlei Rechnungen anstellen, wenn einem der Sinn danach steht.

Demnach wurden innerhalb eines Tages (7.9.) in Österreich 338.557 Tests durchgeführt und 2.237 "Fälle" entdeckt. Das heißt, daß 0,66% der Getesteten "positiv" waren. Davon waren nur 1.131, etwa die Hälfte, "aktive" Fälle, also: "mit Symptomen". Das heißt, daß nur 0,33% der Getesteten tatsächlich krank waren. Ins Spital wurden an diesem Tag nur 43 Menschen aufgenommen, in Intensivbehandlung kam nur einer.

Am 7. 9. wurden in ganz Österreich 24.928 "aktive Fälle" gezählt. Das wären rund 0,27% einer angenommen Bevölkerungszahl von 9,035,588 Millionen. Das heißt, 99,73% der Bevölkerung waren am 7. 9. nicht von "Corona" betroffen. Es ist wahrscheinlich, daß sich dieses Bild im Winter ändern wird, aber die Frage ist, ob wir es wirklich mit einer fundamental anderen und kritischeren Situation zu tun haben, als in jeder jährlichen Grippesaison.

Man könnte die Geschichte also auch anders auffädeln und anhand der vorhandenen Taten ein komplett anderes Bild von "Corona" konstruieren: Nur ein minimaler Prozentsatz der hunderttausenden täglich Getesteten ist "positiv", davon allenfalls die Hälfte krank, und davon nur ein kleiner Prozentsatz schwer oder gar lebensgefährlich krank.

Diese Schlußfolgerung spiegelt sich auch in dieser Grafik von orf.at wieder, die allerdings keine Kurve für die Anzahl der jeweils durchgeführten Tests erhält:

Die kleine blaue Linie unten sind die Hospitalisierten, die ganz kleine dunkelblaue Linie ganz unten sind die auf der Intensivstation behandelten Patienten. In Deutschland sieht es vermutlich sehr ähnlich aus.

"Corona" ist offensichtlich keine für die Gesamtbevölkerung wirklich gefährliche Epidemie (von einer "Pandemie" kann längst keine Rede mehr sein) - und das ist trotz der Verschlechterungen im Vergleich zum letzten Jahr immer noch der Fall.

Fortsetzung folgt.


Martin Lichtmesz

Martin Lichtmesz ist freier Publizist und Übersetzer.


Kommentare (41)

Laurenz

17. September 2021 17:56

Wieder astreiner Artikel & blöderweise mußte ich dauernd grinsen. 

Abgesehen von den existenziellen Maßnahmen & den sinnlosen Milliarden für die Aktionäre der Pharmazie-Industrie, treffen unsere Politiker, ob sie nun Kronprinz Kurz oder Generalsekretär Merkel heißen, genau meinen Humor.

"Kritischer Zustand"

In Deutschland (wird im Neo-K.&K. Österreich) auch nicht anders sein) ist der durchschnittliche Corona-Tote 84 Jahre alt, also Durchschnittsjahrgang 37. Aus diesem und den darum liegenden Jahrgängen ist bereits mehr als jeder 2te tot. Diejenigen, die sich in einem kritischen Zustand wegen Corona befinden, müssen auch ohne Corona diesen kritischen Zustand gegenwärtigen, denn sonst machte Corona oder Schnupfen oder Durchfall oder gelegentliches Herzversagen ja nichts aus.

Allerdings, umso mehr ich diese ML-Artikel lese, wird mir klar, hätten wir den Pharma-Quacksalbern vor 7 Jahren diese Nummer angeboten, hieße unser Kanzler heute Höcke.

Hier Corona-Krieg auf griechisch https://youtu.be/G-Z8FGKc35g

Adler und Drache

17. September 2021 19:51

Maulwurfsarbeit. Vielen Dank dafür!

ede

17. September 2021 21:25

Großartig und verdienstvoll Herr Lichtmesz.

Der Gehenkte

17. September 2021 22:21

Wirklich bewundernswerte Akribie und Scharfsinn! Und alles fein belegt. Nur der letzte Satz nicht:

"Problematischer als Corona selbst erscheinen mir die Impfstoffe, die offenbar massive Nebenwirkungen in einem beispiellosen Ausmaß erzeugen, bis hin inzwischen wohl zehntausenden Todesfällen."

Aber der ist doch der entscheidende, oder? Da hätte man doch gerne auch eine Quelle.

ML: Habe ich doch geschrieben, das kommt im nächsten Teil.

Übrigens hatte Spahn vor zwei Monaten für Oktober eine 800er Inzidenz anvisiert.

Volksdeutscher

17. September 2021 23:16

Ein großes Dankeschön an Martin Lichtmeß für die hervorragende und mühselige Arbeit. Ich habe jedoch den Eindruck, daß sich sowohl SiN-Autoren als auch SiN-Kommentatoren vergeblich die besten Fakten, Wahrheiten und Argumente liefern, solange ein Dr. Wincentz aus der AfD an der Sache vorbeiredet. Ich habe ihm zugehört: der Mann kommt so richtig in Fahrt, wenn er von seinem Lieblingsthema Inzidenzwerte faseln kann. Was oder wer hält ihn zurück, ganz einfach in die Bundestagsrunde zu rufen, daß der PCR-Test für diagnostische Zwecke nicht zugelassen sei, weil er das nicht könne und weshalb alle Entscheidungen, die auf den Ergebnissen eines für diagnostische Zwecke nicht zugelassenen Instruments mit seinen falsch-positiven Werten basiere, nichtig sei? Warum fragt er nicht die Bundesregierung, warum sie zulasse, daß ein nicht zugelassenes Instrument für diagnostische Zwecke verwendet werde? Warum unterstellt er der Regierung nicht, daß der vom Drosten eingestellte ct-Wert absichtlich zu hoch sei, um möglichst so viele falsch-positive Ergebnisse zu bekommen, wie nur irgend möglich, um Panik zu schüren, die Menschen einzuschüchtern und das von der Pharmalobby und privaten Akteuren gesetzte Impfsoll zu erfüllen? Warum führt der Mann diesen pathetischen Windmühlenkampf, wo es schon längst gesichertes Wissen um viele Dinge und Zusammenhänge gibt, die er nur entleihen und vortragen müßte?

Laurenz

17. September 2021 23:30

https://www.aerztezeitung.de/Politik/KBV-Vorstand-fordert-Alle-staatlichen-Corona-Massnahmen-aufheben-422893.html

Karl

17. September 2021 23:36

Ich möchte in diesem Zusammenhang auf die sehr gute Zusammenfassung der Ergebnisse des Corona-Ausschuss von Reiner Füllmich verweisen (mit leider etwas eingeschränkter Tonqualität):

https://odysee.com/@Corona-Ausschuss:3/Reiner-Fuellmich-Introduction-Deutsch_BestCut:c

Hier werden allen Aspekte, die in 70 Sitzungen des Ausschusses mit jeweils ca. einem halben Dutzend international renommierter Wissenschaftler, Experten und Betroffenen dieses weltweiten hybriden Krieges gegen die Menschen brilliant zusammengefasst.

Laurenz

17. September 2021 23:50

@Karl

Nix gegen Reiner Fuellmich, aber die meisten Seiner Mitstreiter sorgen eher dafür, Ihm das Leben schwer zu machen. Da Er aber vor allem finanzielle Unterstützung braucht, macht Er gute Miene zu schlechten Spiel, quasi der Sehende unter den Blinden.

ML: Geben Sie mal ein Beispiel?

Laurenz

18. September 2021 03:54

@ML (1)

Kann Ihnen leider nur meine persönlichen Erfahrungen schildern, einerseits, weil ich ab & an bei Querdenker-Treffen dabei bin, wo es natürlich, wie überall, solche & solche gibt. Auf meiner Fahrt nach Ungarn & zurück, wie auch später bis heute, bekomme ich von einer Fuellmich-Sympathisantin öfters die Telegram-Beiträge von dessen Mitstreitern vorgespielt. Da gibt es schockweise moderne Erlöser mit ebenso vielen modernen Apokalypsen, die permanent den System-Zusammenbruch nach hinten verschieben. Im Westen nichts Neues. Da diese ganzen Geschichten so abstrus waren, habe ich mir von diesen "Influencern", bis auf einen "Johannes", auch nichts gemerkt. Alte Nummern im neuen Kleid.

Laurenz

18. September 2021 03:56

@ML (2)

Währenddessen die Vorträge von Fuellmich zumindest immer nüchtern & plausibel klangen.

Aber wenn wir ehrlich sind, ist bei Fuellmich bisher auch nichts wirklich bei rum gekommen, oder haben Sie da andere Quellen diesbezüglich?

Hier unsere Freunde vom Tagesspiegel im März  https://plus.tagesspiegel.de/gesellschaft/fuellmich-g-123614.html

Und hier Anfang Juli HNA https://www.hna.de/lokales/goettingen/goettingen-ort28741/goettinger-rechtsanwalt-vor-gericht-einmal-geldstrafe-einmal-verwarnung-90849672.html

Das neueste

https://www.meine-news.de/miltenberg/c-politik/kanzlerkandidat-der-partei-diebasis-dr-reiner-fuellmich_a103206

________

Achgut hat übrigens die KBV-Nummer auch gebracht & auch gleich kommentiert. 

https://www.achgut.com/artikel/kassenaerzte_fordern_ende_aller_corona_restriktionen

MartinHimstedt

18. September 2021 10:53

Was man natürlich nicht darf, ist, den gleichen Tag 2021 mit 2020 vergleichen. Die Wellenbewegungen richten sich natürlich nicht nach unserem Kalender, sondern sind jedes Jahr um ein paar Wochen versetzt. 

ML: Wie würden Sie es denn machen?

Pferdefuss

18. September 2021 13:08

@ ML unter MartinHimstedt

'ML Wie würden Sie es denn machen?' 

Ich bin zwar nicht gefragt worden, denke aber, dass auch der natürliche Eintritt des Jahreszeitenwechsels eine Rolle spielen könnte. In diesem Frühjahr war z. B. seit langer Zeit nicht nur ein traditionell zeitgemäßer Frühling da, sondern er war sogar etwas verspätet.

Das könnte heißen, dass wir wieder lernen müssten, so etwas wie den 'Bauernkalender' und unseren eigenen Instinkt zu leben. Und eigentlich machen wir das ja auch, gehen  bei Niesel-/Regenwetter nicht raus, ziehen uns warm an, wenn es kalt wird. Ganz platt gesagt: Das macht das Virus auch zu seinem Vorteil. 

Stichtage, Durchschnitt, Kalender sind Konstrukte.  

ML: Mir ist schon klar, daß ich hier nur Stichproben gemacht habe - der wesentliche Punkt ist, dass sich die "Corona-Lage" in den genannten Ländern mit hohen Impfquoten deutlich verschlechtert hat, und ich denke, daß man das anhand dieser "Samples" demonstrieren kann.

Karl

18. September 2021 14:05

@ Laurenz (23:50)

Ich halte nicht viel von der Partei "die Basis" (Klimagläubige, pro EU/ damit pro Globalisten, letztlich zentralistisch unter Vorgabe das Gegenteil zu wollen etc.pp.) und Reiner Füllmich (RF) ist ja einer von deren prominenten Vertretern. Deshalb bin ich auch etwas reserviert dieser bis jetzt leider letztlich konsequenzlosen Veranstaltung ("C-Ausschuss") gegenüber. Dachte sogar schon an kontrollierte Opposition, also jeden Freitag etwas Dampf ablassen und empört sein, um dann wieder mit ein wenig Hoffnung ausgestattet in den alten Trott zurückzukehren. Doch wirklich glauben kann ich daran nicht, denn inhaltlich bringt es RF sehr oft auf den Punkt und geht inzwischen weit über das ursprüngliche Anliegen des Ausschusses hinaus. Er stellt die Politik grundsätzlich in Frage mit Hinweisen bis zum "deep state" und dem "Great Reset". Natürlich gibt es in jeder Partei/sozialen Vereinigung Konstellationen und Teilnehmer/Mitglieder, die bedenklich/befremdlich stimmen. Das ist menschlich.

Der_Juergen

18. September 2021 15:12

Eine wirklich hervorragend recherchierte Artikelserie, für die Lichtmesz unser aller Dank gebührt. Da er sehr viel unpolemischer formuliert als z. B. das National Journal oder Michael Mannheimers Blog, kann man seine Beiträge auch Unaufgeklärten schicken, die man nicht mit radikalen (wenn auch inhaltlich durchaus richtigen) Formulierungen schrecken soll. Dass ein Übermass an Polemik auf Uneingeweihte abschreckend wirkt, habe ich im Zusammenhang mit einer ganz anderen, aber ebenfalls entscheidend wichtigen Frage vor langer Zeit selbst auf die harte Tour gelernt.

Wer bisher an das offizielle Narrativ glaubte und sich durch die Lichtmesz-Serie nicht eines Besseren belehren lässt, an dem ist Hopfen und Malz verloren. Solche Menschen stellen wohl immer noch die Mehrheit der Bevölkerung, aber keine so erdrückende Mehrheit, wie ich noch vor kurzem befürchtete. In der Schweiz, wo die Jugend wie überall im Westen seit Jahrzehnten einer intensiven Gehirnwäsche ausgesetzt ist, finden sich unter jungen Menschen erfreulicherweise sehr viel mehr "Corona-Skeptiker", wie man hier sagt, als unter den Vertretern der älteren Generation, die im allgemeinen immer noch fast blindes Vertrauen in die Obrigkeit hat.

wbs47

18. September 2021 16:15

Auch von mir Dank an alle hier!

Neben den Artikeln fasziniert das Niveau der Kommentare, selbst wenn sich die Kontrahenten "beharken", kann ich aus dem Ganzen was gewinnen.

Ein Gedanke zur Diskussion, der mich bei dem Streit um die "Ansteckung" immer wieder ratlos dastehen lässt:

Wenn sich der Eine ansteckt und der Andere nicht, heißt es zur (V)Erklärung oft, das läge an der Virus-Last. Ein in meinen Augen völlig nebulöser Begriff, der das eigentliche Dilemma exemplarisch kennzeichnet. Hat schon mal jemand diese Viruslast quantifiziert?

Laurenz

18. September 2021 17:20

@Karl @L. (1)

"Basis oder was auch immer"

Bei Die Basis zeigt mir mein Wahl-o-Mat 50%, recht dürftig.

"Deep State, Great Reset & Befremdlichkeit"

Man kann das alles debattieren, aber bitte auf nachvollziehbaren Quellen & Grundlagen. ZB wie kommt Wilhelm Tore zu mehr als 10 Min. einer deutschen Nachrichten-Sendung? Auch kann man gerne über geschwärzte Stellen in den Akten von Staatsarchiven spekulieren, warum werden die Akten nicht frei gegeben? Etc.pp. 

Die Kuhhirten sind entspannter bei Aktenfreigaben als Briten, Russen oder wir. Deswegen sind ja Allende, Mossadegh, Tonkin der Beleg für Staatsterrorismus. Was heutzutage leicht passiert, sind auf vielen Kanälen die Märchenstunden, oft werden korrekte Sachverhalte mit den Märchen vermischt, was Menschen ohne historisches Interesse täuscht, man ersetzt quasi Deep State mit einem alternativen Märchenreich, vom Regen in die Traufe.

Laurenz

18. September 2021 17:47

Corona-Faschismus auch in Australien im wahrsten Sinn des Wortes.

https://youtu.be/tjlWifEzLGo

Karl

18. September 2021 17:58

@wbs47 (16:15)

Es liegt einerseits an der aus meiner Sicht nur relativ zu quantifizierenden "Viruslast" und andererseits - und deshalb "relativ" - an der jeweiligen Immunkompetenz des Wirtes. Für einen Immunschwachen/Immunsupprimierten ist eine geringere "Viruslast" pathogen imVergleich zu jemandem, der sich körperlich und geistig im Gleichgewicht befindet. Nosokomiale Infektionen (also die Krankenhauskeime) kann jmd., der gesund ist, in der Klinik verteilen, woran dann immunschwache Patienten sterben können. Erst wenn man selbst symptomatisch ist, wenn also die jeweiligen Keime Symptome ausgelöst haben, kann von einer im Verhältnis zu den Abwehrkräften "hohen Viruslast" ausgegangen. Durch die auftretenden Beschwerden (Husten, Niesen, Schweiß) können "Viren" übertragen werden. Durch normale Sprechakte kaum. Schließlich kommt es auch noch auf die sog. "Virulenz" an. Es gibt "Viren", die hoch infektiös sind, also bei geringerer Konzentration schon das Immunsystem eines Wirtes überwinden können ("Virus X"), während die gleiche Konzentration des "Virus Y" dies erst in höherer Konzentration vermag. Eine genauere Definition ist mir nicht bekannt.

wbs47

18. September 2021 19:14

@ Karl

Genau die Erklärung höre ich von meiner Frau (Ärztin) auch. Allein mir (Maschinenbauer) fehlt da das Konkrete. Wissenschaft sollte sich doch gerade durch Quantifizierungen vom Geschwurbel abheben. Bei welcher Immunschwäche führt welche Viruslast zu einem Problem?

Und weil es das alles nicht gibt, werden Gesunde mit unverhältnismäßigen Beeinträchtigungen belegt, die den Gefährdeten noch nicht einmal wirklich helfen.

Einfach irre das Ganze!!!

Herold

18. September 2021 23:38

Ich musste beruflich nach Dänemark. Kommt vor, auch in HO-Zeiten.

Grenzübergang DE-DK (Kruså, ergab sich halt aus FL kommend, anstelle der A7) war zwar besetzt, die mäßig interessierten dänischen Soldatinnen winkten uns lachend durch. Nun gut. Vorspulen bis nach Kjøbenhavn. Hotel sollte Impfstatus prüfen, aber da wir nicht geimpft sind, winkte der Manager ab und meinte, ihm persönlich wäre es egal. In den Unterlagen hat er geimpft angekreuzt.

In der Stadt alles ganz normal. Etwas bessere Hotels komplett ausgebucht. Jeder zweite auf dem Strøget spricht muttersprachlich Deutsch. In der Hotelgarage die Mehrzahl der Autos mit DE-Kennzeichen (viel HH, aber auch südlichere Kennzeichen, S, M, D, etc.).

Museen, Tivoli, Schlösser, Lichtspielhäuser, Cafès, Restaurants - alles komplett voll/ausgebucht und dichtbepackt mit Unbemaskten. Illum überlaufen. Die Leute mit Maske konnte man in ein paar Tagen an einer Hand abzählen.

Ich glaube, Dänemark ist wirklich durch mit Corona.

Franz Bettinger

19. September 2021 02:30

@wbs47 fragt nach der Virus-Last. Die These einer unterschiedlich großen Virus-Last kam in den 90-ern auf bzw. wurde erfunden, um erklären zu können, warum HIV-AIDS (also die falsche These, dass HIV zu AIDS führe, wie der HIV-Entdecker und Nobelpreisträger Luc Monatgnier nicht müde wird zu betonen) (1) bei verschiedenen Menschen sich völlig verschieden auswirkt (von Symptomfreiheit bis Tod) und (2) die üblichen (untauglichen) Teste (der Western Blot und der ELISA-Test), unzuverlässig d.h. mal positiv mal negativ sind. Ich diskutierte dieses für den Patenten enorme Problem in den 1990-ern mit meinem Freund, dem ganz in meiner Nähe wohnenden Prof. Dr. Reinhard Latza, Labor-Mediziner mit dem (damals) größten Labor Deutschlands (und heute noch Vorsitzender aller deutschen Labor-Gemeinschafen). Dr. Reinhard Latza, der (ganz unüblich für Ärzte und besonderes für Laborärzte) über seinen Tellerrand hinaussehen konnte, hat mir im Verständnis der Virus-Problematik sehr geholfen und eine menschliche Perspektive in die HIV-Frage gebracht. Kurz: Er misstraute seinen eigenen Tests, ohne damals genau zu verstehen, was faul an ihnen war.

ML: Generell scheint "AIDS" in vielerlei Hinsicht ein Vorläufer von "Corona" gewesen zu sein - PCR-Tests als Infektionsnachsweise, "asymptomatische Übertragung", Symptomclusterverpackungen...

Laurenz

19. September 2021 10:16

@Karl & WBS47

Organische Lebewesen sind im philosophischen Terminus kleine Universen, die in einem Gleichgewicht von "Gut & Böse" leben. Ohne unsere 1-2 KG Bakterien im Körper können wir nicht leben. Nur etwa 1% der Bakterien sind überhaupt gefährlich. Dieses Gleichgewicht könnte man auch unchristlich nennen, da die Natur keine moralische Wertung vornimmt. Es gibt maximal günstig oder ungünstig. Dasselbe gilt wohl auch für unsere imaginären Viren.

Bei Kranken kippt dieses "heidnische" Gleichgewicht ins Ungleichgewicht, es christianisiert. Entweder nehmen die Guten oder die Bösen überhand. Organe, die krebsartig wuchern, sind quasi vom Größenwahn befallen, zerstören sich und das gesamte Universum. Die gesunde Menge an Pilz vermehrt sich leicht durch die Einnahme von Antibiotika, wird zu einer Frauenkrankheit, die auch Männer bekommen.

Der Sinn von Impfungen ist im Grunde die vielen Körper mit fremden Bakterien, Viren, sonstwas bekanntzumachen, die gefährlich sein können. Bei Corona-Impfungen verändert aber die Impfung das gesunde Immunsystem des Körpers, das kann gefährlich werden.

Es gibt keine Impfung gegen Malaria. Es gibt nur lokale Immunität gegen lokale Malaria-Erreger. Medikamente gegen Malaria haben extreme Nebenwirkungen & können auch nur befristet eingenommen werden. Malaria war im nicht-Fluß-begradigten Deutschland üblich.

Karl

19. September 2021 10:16

@wbs47 (19:14)

Ich glaube nicht, dass die mangelnde Quantifizierbarkeit von Grenzwerten der Infektiosität der Grund dafür ist, dass Gesunde drangsaliert/schikaniert werden. Selbst wenn es diese Grenzwerte gäbe (wie ja die Politikerdarsteller und sog. "Experten" durch immer neue scheinbar "objektive" Zahlen wie "R-Wert","Inzidenz", Belegungsquote etc. uns glauben machen wollen) würde die derzeitige Politik unter anderen Rechtfertigungsmodalitäten dennoch stattfinden.

Maiordomus

19. September 2021 10:47

Ja, Lichtmesz bildet in der deutschsprachigen Publizistik der Gegenwart durchwegs eine eigene Liga, die gleich Guten sind an den Fingern abzuzählen.. Man kann nicht anders. als ihn als kritischen gut recherchierenden Publizisten durchgehen zu lassen. 

wbs47

19. September 2021 11:42

@ FB

Ihren unkonventionellen Beiträgen ist es hauptsächlich zu verdanken, daß ich mich überhaupt wieder fürs Kommentieren eingetragen habe. (Wie mein altes Psydonym war, wusste ich schon gar nicht mehr und nebenbei funktionierte übrigens auch mein altes Passwort nicht mehr)

Auch ich habe schon bei AIDS "gespürt", daß da mit den üblichen Erklärungen so einiges im Argen liegt. Richtig aufgekommen ist die kritische Sichtweise auf die "gelehrten" Medizin-Wahrheiten aber erst jetzt wieder. Wenn die Protagonisten da mal nicht nur bei mir unnötig schlafende Hunde geweckt haben.

Lanka habe ich erst in dem Corona-Kontext wahrgenommen und halte ihn für den "Einstein der Virentheorien". Übrigens berichtet am heutigen Kerckhoff-Institut in Bad Nauheim eine Tafel von einem Treffen der Physikalischen Gesellschaft, aus der hervorgeht, daß man Einstein beinahe "rausgeschmissen" hätte, wenn nicht einige schon Etablierte sich dagegen ausgesprochen hätten.

wbs47

19. September 2021 11:52

Nachtrag: Was mir übrigens im Zusammenhang mit AIDS noch auffällt - wie hat man "alle Hebel" in Bewegung gesetzt, damit die armen HIV-Infizierten nicht ausgegrenzt werden. Kaum ein Promi, der nicht als Zeichen seiner "aufgeklärten Haltung" ein Schleifchen am Revers trug. Und heute, wo sind sie, die Protestierer gegen Ausgrenzung von Gesunden ohne Impfstatus?

Karl

19. September 2021 11:58

@ ML in Kommentar zu FB (02:30)

Die Express-Zeitung hat zur Thematik "AIDS-Corona" eine ganze Ausgabe herausgegeben (Nr. 38), diediese Thematik - AIDS als Blaupause für C. - ausführlich behandelt.

s. auch: https://www.expresszeitung.com/gesundheit/aids-als-blaupause-fuer-corona

RMH

19. September 2021 12:40

@wbs47,

AIDS mit Corona kann man nicht ernsthaft vergleichen. Bei Aids gab es nie die Panik der Ansteckung durch bloßes Zusammensein in einem Raum, bei Aids gab es nie eine Impfkampagne, bei Aids hat man sich die erforderliche Zeit bei der Medikamentenentwicklung gelassen, bei Aids hat es Menschen erwischt, die den Kreisen, die man heute "woke" oder Etabliert nennen könnte, wichtig waren. Und zu guter Letzt: Bei Aids wird einer gesellschaftlichen Randgruppe mittlerweile ohne zu Murren die Prophylaxe, sog. PrEP, von der Krankenkasse bezahlt, so dass sich diese dann beim Sex andere Krankheiten fangen können, deren Therapie dann wiederum von der Krankenkasse bezahlt wird. Da motzt keiner über "versicherungsschädliches" Verhalten, Belegung von medizinischen Kapazitäten etc.

Bei Corona gabs nen Affentanz um ein paar bezahlte Frei-MNS und zukünftig darf jeder, der seiner individuellen Freiheit Ausdruck geben will und bspw. nur mal in ne Kneipe will, die dafür geforderten Tests etc. selber bezahlen.

tearjerker

19. September 2021 12:44

@wbs47: „Aids“ ist aus dem Kampagnen-Kalender verschwunden, seit mit der garantierten Kostenübernahme der Behandlung durch Kassen und andere Institutionen die Kampagnenziele erreicht wurden. Jetzt  gilt das unter „Aids“ firmierende Krankheitsbild als behandelbar und chronisch und die Patienten sterben wieder an dem, was zuvor als Symptome innerhalb des „komplexen“ Krankheitsbildes „Aids“ verpackt wurde: Krebs, Lungenentzündung usw. Aber nicht mehr an „Aids.“ In Grossen und Ganzen sind es wohl die Erzeugnisse aus dem Bereichen Chemie und Ballern, die die in „Aids“ verpackten Erkrankungen erst auslösen und den Patienten dann während in der Behandlung der Erkrankung sicher um die Ecke bringen.

Franz Bettinger

19. September 2021 13:30

@wbs47: treffende Bemerkungen! Damals 100% Toleranz bei HIV-Positiven, heute Null-Toleranz gegen C-Positive. Es freut mich, dass es unerschrockene Denker wie Sie gibt, die das zunächst Abwegige für eine Überlegung wert halten. 

@ML schreibt: "Generell scheint AIDS in vielerlei Hinsicht ein Vorläufer von Corona gewesen zu sein." Ich sehe das auch so.

(Übrigens: Ein damaliger Studienfreund - der 2. von 20 deutschen Studenten, der an der belgischen UCL bei 90% Durchfallquote das Examen bestand - ist ein hohes Tier der AIDS-'Forscher'-Clique geworden. Er blockte (nach anfänglicher Freude) meine kritischen Fragen zu seinem Job (HIV-AIDS) ab. Man sieht: Auch eine gute katholische Uni garantiert nicht für den Charakter.) 

Laurenz

19. September 2021 13:42

"AIDS"

Wenn man sich die berühmten AIDS-Fälle anschaut, wie Klaus Nomi (einer der ersten bekannten Toten) oder Freddie Mercury, so sahen diese beiden guten Sänger in der Endphase ihres Lebens so aus, wie man früher "Schwindsüchtige", TBC-Kranke oder ähnliche Krankheitsbilder bezeichnet hatte. Sie magerten ab & sahen schlicht schwach & krank aus, immer mit einem (weg getupferten) Schweißfilm auf der Stirn.

@RMH

Man kann aber Corona mit Herpes oder Influenza vergleichen. Und im Todesfall kann man alles vergleichen.

@Maiordomus

"ML"

Ich nehme einen expliziten legitimen Ehrgeiz wahr, eher preußisch als Habsburg, der für Akribie sorgt. Allerdings hält das Ego auch locker Schritt mit der Qualität.

@Karl @WBS47

"Anderen Rechtfertigungsmodalitäten"

sind aber schwerer zu verkaufen.

wbs47

19. September 2021 14:17

@RMH

Neben den durchaus vergleichbaren Aspekten (siehe auch Link von Karl), ging es mir hauptsächlich um die Offenlegung des Verlustes an Empathie mit Betroffenen.

Und wie gesagt, nicht impfbereite Gesunde sind eine andere "Hausnummer"!

Ansonsten Zustimmung zu Ihren und tearjerkers Ergänzungen.

zeitschnur

19. September 2021 17:15

@ RMH

HIV/Aids ist vergleichbar mit Corona: Eine "neuartiges" Virus, das alles "kann", eine Riesenpalette an eigentlich bekannten Krankheiten auslösen, sozusagen als "Krankheit hinter der Krankheit", erkennbar durch einen "Test", nicht mit bloßem Auge.

Auch bei HI wurde nie ein Virus sauber nachgewiesen, es ist ein Phantom.
Man ballerte die armen verschreckten Homosexuellen nach "positivem Test" mit schwerst gesundheitsschädlichen und tödlichen Medikamenten zu (AZT). Angeblich war die dadurch entstehende Vergiftung dann das "Vollbild Aids".

Klaus Nomi, der Tänzer Rudolf Nurejew u.a. andere starben an den tödlichen Medikamenten und sahen auch deshalb am Ende so furchtbar aus (Nomi mit seinem letzten Auftritt mit "Cold Song"). In Afrika starben ganze Generationen aus ... durch die Medikamente, die ihre Länder auch noch teuer einkaufen mussten.

Das, was damals die Medikamente waren, sind heute die Spritzen, durch die auch Generationen aussterben werden. Natürlich wird man das "Corona" zuschreiben, dessen angebliche Symptompalette genau dasselbe abbildet, was durch die Spritzen jetzt schon an Krankheiten sichtbar wird. Man nannte von Anfang an die Symptome der Giftspritzen.

Und: Man gewöhnte die Menschen weltweit an die Idee, man könnte sympromfrei "hochinfektiös" sein. Und pardon: Angeblich HIV-Positive wurden und werden schikaniert bis heute und kontrolliert, stehen mit einem Bein im Knast, schaut euch den Film "We won' go quietly" an!

Franz Bettinger

19. September 2021 23:17

Grundsätzlich muss man unterscheiden zwischen AIDS, das existiert, und HIV-AIDS (also durch HIV ausgelöstes AIDS), das es nicht gibt. AIDS ist so alt wie die Menschheit, und älter gar, denn es betrifft die gesamte Lebenswelt. Es handelt sich einfach um „nicht gewaltsames Sterben“, also um einen Tod, der nicht aufgrund eines Pranken- oder Keulen-Schlags eintritt, sondern nur aufgrund von Schwäche. In der Regel gründet diese Schwäche in zu hohem Alter oder, ganz wichtig: Hunger. Hunger war in der Geschichte der Menschheit der häufigste Grund für Energie-Mangel, körperliche Schwäche, ein geschwächtes Abwehr-System und also Todesursache. So alt, so simple! Vielleicht später mehr dazu. 

Franz Bettinger

20. September 2021 00:03

Nun, der Hunger ist seit den 70-ern dank moderner Anbaumethoden fast ausgerottet, auch da, wo er sich am Längsten hielt, in Indien und Afrika. Neu in die Palette AIDS geriet etwas anderes: Drogen. Allen voran Heroin. Der klassische AIDS-Kranke war schwul, sah aus wie ein Heroin-Süchtiger und war auch ein Heroin-Süchtiger: schwitzend, dürr, fragil, zittrig mit Stecknadel-ähnlichen engen Pupillen; kurz: am Ende. Freddy Mercury. Jeder konnte es sehen. Es muss nicht Heroin gewesen sein, obwohl es vermutlich das war, es können aber auch die damals bei Schwulen (wegen der Libido-Steigerung) beliebten neuen Designer-Drogen gewesen sein (Ecstasy).

ML: Poppers!

Das wollte man nicht wahr haben. Und auch nicht, dass er fast nur die Schwulen traf. So begann die Lüge. Sie begann mit einem Zahnarzt aus Florida (Florida?), der wahrheitswidrig behauptete, nicht schwul zu sein, keine Drogen zu nehmen und dennoch AIDS bekommen zu haben. 

Franz Bettinger

20. September 2021 00:21

Mit dem Zahnarzt saßen nun plötzlich auch 'ganz normale Leute' mit im AIDS-Boot: die Heterosexuellen. Der Opferkreis war ausgedehnt worden. Big Pharma rieb sich die Hände. Dieser formidable Gauner von Zahnarzt behauptete, sein HIV bei seiner bohrenden Tätigkeit durch Tröpfchen-Flug von der Mund-Schleimhaut eines Patienten  abkommen zu haben.

Die Welt erschrak. Ein simpler Zahnarzt? Mund-Schleimhaut? Jeden konnte es nun treffen. Welche Macht doch von einem Virus ausging! Ja, jedem wurde klar, welche Allmacht man doch der Wissenschaft zugestehen sollte, die vielleicht mit etwas Glück und viel Geld in der Lage sein würde, uns Arme vor dem Schlimmsten zu bewahren. Das Rad kam nun mächtig in Schwung. 

Gustav

20. September 2021 08:19

Naja, so richtig mattern tut unvaccinated life nicht mehr. Ab heute muss der Sohn der Freundin meiner Liebreizenden in seiner Klasse neben einem anderen Kind sitzen. Die Mutter seines Sitznachbarn, eine bekennende Tiefgrüne, verlangte lauthals und vehement von der Schule einen Beweis(!), dass ihr Sonnensöhnchen neben einem gentechnisch geadelten Herrenmenschenspross und auf keinen Fall neben dem naturbelassenen Balg ungespritzter Untermenschen sitzt. Nachdem die Schule diesen Beweis nicht erbringen konnte und aus juristischen Gründen auch nicht wollte, musste also eine Neudurchmischung der Klasse erfolgen, damit der Impfprinz einen Einzelplatz hat, der den beschmutzenden Kontakt mit ungläubigen Genspritzenverweigerern vermeidet.

Ich hätte als Lehrer der Durchgeknallten ja ausgerichtet, es gehe sie einen Scheiß an, wo ihr Sprössling sitzt, und wenn es ihr nicht passe, dass die Lehrer und Kinder die Sitzordnung festlegen, solle sie ihren Ableger bitte in einen anderen Kübel umtopfen.

Der Irrsinn breitet sich aus. Nur noch eine Frage der Zeit, bis die ersten komplett ausrasten. Mir kommt es manchen Tag vor, in der Brühe, die verspritzt wird, befinden sich Psychopharmaka . Aber vermutlich sind diese Leute auch ohne chemische Verstärker einfach nur bekloppt.

https://lepenseur-lepenseur.blogspot.com/

Der_Juergen

20. September 2021 08:36

@zeitschnur

In Bezug auf Aids stimme ich mit Ihnen überein, zumal ich die beiden Nummern der "Expresszeitung" zu diesem Thema gelesen habe. Schon als ich irgendwann in den neunzige Jahren las, in Afrika nehme "Aids die Form von Tuberkulose an", war mir klar, dass da ein gigantischer Schwindel betrieben wurde und dass man Tuberkulose-Opfer zu "Aids-Opfern" umbenannte. Was mir bis heute nicht klar ist, ist der Grund für diese gigantische Lüge. Die Gründe für die Covid-Lüge liegen auf der Hand, aber damals gab es als Folge von Aids keine Durchimpfung, keine Aufhebung der Grundrechte und kein Streben nach einem Great Reset. Die Profite der Pharmaindustrie allein sind als Erklärung unzureichend, denn solchen Einfluss auf die Politik haben diese Leute wohl doch nicht. Ihre Meinung, sowie diejenige anderer Foristen, interessiert mich aufs höchste.

Der_Juergen

20. September 2021 08:44

@Martin Lichtmesz

Ich hatte die Frage - damals wohl nicht an Sie persönlich - auf diesem Forum schon einmal gestellt, doch wurde sie nicht freigeschaltet. Ich versuche es noch einmal:

Man kann den Juden alles mögliche vorwerfen, ausser, dass sie dumm seien. Die israelische Regierungen - bis kürzlich Netanyahu, heute sein Nachfolger - lassen die jüdische Bevölkerung fanatisch spritzen und nachspritzen, obwohl die verheerenden Folgen, wie Sie selbst schreiben, nicht mehr zu vertuschen sind. Praktisch zwangsgeimpft wurden u. a. die Soldaten. Was haben diese Leute für ein Interesse daran, ihr eigenes jüdisches Volk zu dezimieren? Würde sich der Impfterror vor allem gegen die Palästinenser richten, ergäbe das aus zionistischer Warte immerhin noch einen Sinn.

Ein radikales, aber sehr gut informiertes Portal meint, es gehe darum, all jene Juden zu dezimieren, die nichtjüdisches Blut hätten - und das sind die meisten bis auf die Orthodoxen, die sich gemeinhin nicht impfen lassen. Es ist dies natürlich eine Hypothese, aber sogar mir fällt es schwer, an eine dermassen ungeheuerliche kriminelle Verblendung der israelischen Führung und ihrer jüdischen Unterstützer im Ausland zu glauben.

ML: Diese These ergibt überhaupt keinen Sinn. Wenn nur mehr die Orthodoxen oder nur mehr angebliche "Reinblütige" übrigbblieben, wäre auch der jüdische Staat nicht mehr zu halten. Ich würde eher davon ausgehen, daß die Regierungen weltweit in einer zunehmend wahnhaften Vollzugs- und Rechtfertigungsspirale feststecken. Teilweise glauben sie ernsthaft, sie tun das Richtige für ihre Bevölkerungen, teilweise versuchen sie verzweifelt, sich ohne Gesichtsverlust aus dem Netz herauszuschwindeln, in das sie sich verstrickt haben.

Haben Sie, oder hat einer der Foristen, eine andere Erklärung?

RMH

20. September 2021 08:57

Der Herr Lichtmesz macht sich wirklich große Mühe, mit Fakten zu argumentieren und hier blafft die geballte Kompetenz der Exzentrik entgegen. Bitte einmal folg. zur Kenntnis nehmen:

Die meisten Covid Patienten in den deutschen Krankenhäusern haben Migrationshintergrund. Die meisten Ungeimpften ebenso. Der deutsche Staat hat nur Kontrolle über seine "Volksdeutschen" - das ist eine Erkenntnis, die die Rechte aus der Angelegenheit ziehen muss. Auch im Sinne ihrer ethnopluralistischen Argumentation und der These, dass Deutschland das Land der Deutschen bleiben soll. Nur Deutsche sind regierbar - auch in "Notsituationen" (hier bin ja durchaus bei der Argumentation, dass es keine Notsituation gab). Ferner: Bei den "Bio-Deutschen" dürften wir bei den über 18 Jährigen eine sehr hohe Impfquote haben, mit steigenden Alter vermutlich in Richtung > 90% gehend.

Politisch gesehen bedeutet das: Man darf den Leuten, die sich impfen lassen haben nicht jetzt mit dem Oberlehrer kommen und sie als dumme Schafe hinstellen und am Ende dann noch mit Thesen kommen, bei denen irgendwie ein Stück weit die germanische neue Medizin durchwabert. So gewinnt man keine Mehrheiten für das patriotische Lager unter den Deutschen, so stößt man gerade die Mehrheit der Deutschen vor den Kopf. Aber manche haben sich in der Nische eben gut eingerichtet.

PS: Bin selber ungeimpft, hatte aber schon das Vergnügen der Bekanntschaft mit dieser Krankheit, und werde mich daher nicht so schnell impfen lassen.

Gustav

20. September 2021 09:02

Das wird demnächst ja noch heiter werden! Und wie wohl die vom »Narrativ« Gelackmeierten reagieren werden, wenn sie die Nebenwirkungen und Spätfolgen miterleben müssen – bzw. ihre Hinterbliebenen im Fall letaler Impffolgen –, und man sie dann kühl wie eine Hundeschnauze abschmettert:

Bösartige Hinterlist ist im Spiel, wenn der Leiter dieser Impfbrigaden, meist ein Impf-arzt, der bei solchen Gelegenheiten 180 € die Stunde verdient, die nichtsahnenden Opfer dazu anhält, eine lange Liste mit Kleingedrucktem zu unterschreiben. Auf der Liste sind die stetig wachsenden, offiziell anerkannten leichten, schweren und tödlichen Neben-wirkungen der Spritze aufgeführt. Mit seiner Unterschrift bestätigt das Impfopfer, dass es bei vollem Wissen über die Gefahren der „Impfung“ aus freiem Willen zugestimmt hat. Und damit verliert das Opfer bei Eintritt einer der aufgeführten Nebenwirkungen jegliches Recht auf Entschädigung und Hilfe.

 

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