11. Oktober 2021

Ist Sarah-Lee Heinrich eine Rassistin?

Martin Lichtmesz / 102 Kommentare

"Ich hasse meine Hautfarbe. echt." Als Sarah-Lee Heinrich diesen Tweet schrieb, war sie 14 Jahre alt.

Martin Lichtmesz

Martin Lichtmesz ist freier Publizist und Übersetzer.

Unsicherheit über das eigene Äußere bis hin zum Selbsthaß ist in diesem Alter nicht ungewöhnlich, und man sollte gewiß nicht alles auf die Waagschale legen, was Teenager im Internet so von sich geben. Heinrich ist allerdings ein "Fall", der leider nicht gerade untypisch ist.

Die frisch gewählte Jugendsprecherin der Grünen (Jahrgang 2001) wurde zum Gegenstand eines mittelschweren Eklats, als das Twitter-Konto GreenWatch ein Video ausgrub, in dem sie bei einer Diskussionsrunde über "Fridays for Future" auf die Publikumsfrage "Muß Klima-Aktivismus weiß sein, damit Weiße darauf hören?" folgendes antwortete (Grammatik geringfügig korrigiert):

Das ist etwas, das mich voll umtreibt... das geht mir so auf die Nerven, daß da so viele weiße Bürgis bei Fridays for Future rumlaufen, und ich weiß auch, das ist einfach unsere Gesellschaft, daß das anders angekommen wäre, wenn sich hier in Deutschland aus dem Nichts so eine Gruppe zusammengefunden hätte von People of Color und die hätten damit angefangen, das wär anders gewesen... es ist nicht schön, ich finde es nicht gut, daß es anders wäre, aber ich glaube schon, daß es stimmt irgendwie.

Also ich glaube schon, daß es für die Leute einfacher wäre, so wie wir gerade gesagt haben, daß es einfach für die Menschen gewesen wäre, sich mit Greta Thunberg zu identifizieren, wenn man dann direkt so denkt: Eine von uns - so. Und weil wir so ne eklig weiße Mehrheitschgesellschaft haben, wäre es einfach zu sagen, na ja, das sind auch alles unsere Kinder, weil wir definieren unsere Kinder auch als Weiße.

Das betreffende Video stammt aus dem Jahr 2019 (damals war sie 18 Jahre), und schon damals hat sich Heinrich in einem Twitter-Strang über einen "AfD Shitstorm" beklagt:

Will ich damit sagen, dass weiße Menschen per se rassistisch sind? Nein! Aber: Wir leben in keiner „Farbenblinden“ Gesellschaft und das sollten wir anerkennen. Ich wollte klarmachen , dass ich es nicht gut finde, dass wir in einer Gesellschaft leben, in der (obwohl wir viele Fortschritte gemacht haben) Zugehörigkeit in Teilen immer noch über „weiß-sein“ und „Herkunft“ bestimmt wird.

Deswegen sprach ich von einer „eklig weißen-Mehrheitsgesellschaft“. Und auch wenn das Wort „eklig“ fehlplatziert war (dafür entschuldige ich mich, ungerecht hätts auch getan) stehe ich zu meiner zu meiner inhaltlichen Kritik der gesellschaftlichen Verhältnisse. Denn eine Gesellschaft, in der es wichtig ist „woher man denn jetzt wirklich kommt“, eine Gesellschaft, in der man anders behandelt wird, wenn man dir ansehen kann, dass du auch andere Wurzeln hast ist eine Gesellschaft, in der People of Colour ausgegrenzt und diskriminiert machen, selbst wenn sie 25% der Bevölkerung ausmachen.

Das ist eine zwiespältige und in sich widersprüchliche Argumentation, die typisch für eine bestimmte Sorte von antirassistischen Aktivisten ist.  Denn nicht nur diese Zitate, auch die ausgegrabenen alten Tweets von Heinrich zeigen deutlich,  daß sie selbst alles andere als "farbenblind" ist und die Welt in  "Weiße" und "People of Color" teilt, die sie als scharf voneinander geschieden sieht. Sie kann also kaum "der Gesellschaft" vorwerfen, was sie selbst mit  offenbar äußerster Intensität praktiziert.

Neben "Ich hasse meine Hautfarbe"  (17. August 2015) finden sich auf Twitter noch andere ältere Aussagen, die deutlich auf eine tiefsitzende "rassische"  Fremd- und Selbstwahrnehmung und ein daraus resultierendes Ressentiment verweisen, das nicht einfach als pubertäre Verirrung  abgetan werden kann (alles andere, was sonst noch inkriminiert wird, ist kindisch und irrelevant, auch wenn es auf einen eher instabilen und affektuösen Charakter verweist):

ich hasse die gesamtheit der weissen Menschen die davon profitieren dass mein heimatkontinent ausgeraubt wurde (24.  Okt. 2016)....  man ist nicht white nur wegen der hautfarbe, sondern wegen der abstammung (Datum ?)... ich werde mir irgendwann einen besen nehmen und alle weißen Menschen aus Afrika raus kehren (7. Juli 2016)... meine Mutter denkt auch, weil ihre Tocher dunkelhäutig ist, ist sie automatisch von jedem rassistischen Verhalten befreit. (12. Okt. 2016)... ich bin grad bei der Stelle, wo sich die Käsis darüber aufregen, dass weiße diskriminiert werden und ich heule (25. Juni 2016)... juden und asiaten sind keine weissen Menschen und bei Slawen weiß ichs ehrlich gesagt nicht. (10. November 2016).

Bezeichnend ist auch diese Selbstauskunft:

Ich habe keinen Vater, deswegen juckt mich der Vatertag nicht so. (14. Mai 2015)

Hier mußte ich an Barack Obama denken,  auch er das "gemischte" Kind einer weißen Mutter und einen schwarzen Vaters, der sich bald nach seiner Geburt vertschüßt hat und dennoch für Obamas Identitätsfindung so  bestimmend war, daß er seine erste Autobiographie Dreams from my Father - A Story of Race and Inheritance (1995) nannte - eine "Geschichte über Rasse und Erbschaft", die in der deutschen Übersetzung zu einer "Geschichte meiner Familie" geklittert wurde.

Die Problematik Heinrichs liegt offen zutage: Zerrissen zwischen zwei Rassen (wie man präziserweise sagen muß), vaterlos aus einer vermutlich dysfunktionalen Familie stammend, aufgewachsen in einem weißen, europäischen Land, leidet sie offenbar unter erheblichen Minderwertigkeitsgefühlen und Identitätsproblemen, die sie nach außen, auf die angeblich rassistische "weiße Mehrheitsgesellschaft" projiziert.

Als anscheinend entwurzelter, innerlich heimatloser Mensch, identifiziert sie sich selbst ganz klar mit ihrer "afrikanischen" Seite, wie fast alle Kinder aus schwarz-weißen Verbindungen, in denen der schwarze Phänotyp fast immer dominant ist (Kinder aus asiatisch-weißen Verbindungen haben in der Regel weniger Komplexe und Anpassungsprobleme, weil sich die Mischung weniger reibt).

Heinrich geht sogar so weit, Afrika als "Heimatkontinent" zu bezeichnen, obwohl sie in Deutschland geboren und aufgewachsen ist. Woher sie stammt und wie sie aussieht, ist ihr offenbar enorm wichtig - wobei ich mal eben vermute, daß sie selber kaum Lust haben wird, in ein afrikanisches Land mit einer "schwarzen Mehrheitsgesellschaft" zu ziehen, um zu prüfen, ob sie sich dort wohler fühlt.

Ihre Klagen über "Diskriminierung" in einer Gesellschaft, die den Rassismus als das absolute Böse verschwefelt, den Antirassismus zur Religion erhoben hat und Minderheiten vergötzt, sind freilich "Erste-Welt-Probleme" und "Jammern auf höchstem Niveau". Würde es in Deutschland irgendjemand wagen, öffentlich von "ekligen dunkelhäutigen Minderheitsgesellschaften" zu reden, wäre er sozial wie beruflich erledigt, und könnte niemals eine politische Karriere machen.

Afrika ist der Heimatkontinent der Schwarzen, Europa ist der Heimatkontinent der Weißen. Wer als Nicht-Weißer in Europa (und seinen Ablegern in Nordamerika oder Ozeanien) lebt und leben will, hat keinen Anlaß und auch kein moralisches Recht, sich darüber zu beschweren, daß es hier eine "weiße Mehrheitsgesellschaft" gibt, die überdies weitaus weniger ethnozentrisch (manche sagen "rassistisch") ausgerichtet ist, als praktisch der komplette nicht-weiße Rest der Welt (auch Klima- und Umweltschutz sind Dinge, die "implizit weiß" sind, und farbige Völker und Nationen notorischerweise kaum interessieren).

Dieses Leiden an einer Welt, in der man von Weißen umzingelt ist, findet sich häufig bei antirassistischen Aktivisten afrikanischer Abstammung, besonders bei gemischtrassigen Frauen mit auffallend heller Hautfarbe: sehr ähnliche Klagen wie jene von Heinrich vernimmt man in Deutschland unter anderem bei Alice Hasters, Noah Sow oder Aminata Belli.

Die links-identitätspolitische Ideologie ist für Ressentiments und Dispositionen dieser Art Kanal und Nährboden zugleich, und bietet, allen Klagen über "Diskriminierung" zum Trotz, reichliche Karriere- und Aufmerksamkeitschancen. Wir haben es hier auch mit einem recht erfolgreichen Geschäftsmodell zu tun. Manche Aktivisten und Publizisten dieser Art sind zu regelrechten staatlich geförderten und medial gehätschelten Haßpumpen geworden, die "Nazis! Rassismus! Rechtsextremismus!" kreischen, wenn mal wieder jemand ihre Haßköder, die sie vorrangig in den sozialen Medien auslegen, geschluckt hat.

Der Wunsch, unter Menschen zu leben, die aussehen, wie man selbst und die gleiche Herkunft haben, wie man selbst, den diese Aktivisten "of color" immer wieder zum Ausdruck bringen, ist menschlich, nachvollziehbar und an sich in keiner Weise verwerflich. Nicht minder natürlich ist es, wenn man sich eher zu Menschen zugehörig fühlt, die einem kulturell wie biologisch ähneln, wenn man die eigene Mischpoche anderen vorzieht. Es sind allein Weiße, denen heute verboten wird, entsprechende Gefühle offen zu äußern.

Die Heinrichs, Hasters, Sows sind allerdings einem neurotischen Narzißmus gefangen, der sich gar nicht vorstellen kann, daß es uns Bleichgesichtern womöglich ähnlich ergeht wie ihnen, und daß unsere Wünsche, Bedürfnisse und Klagen mindestens so legitim sind wie ihre. Stattdessen träumen sie nicht nur davon, "weiße Menschen aus Afrika raus zu kehren", sondern auch noch möglichst viele schwarze Menschen aus Afrika und andere "Menschen of Color" in Europa anzusiedeln, damit sie Minderheitenverstärkung bekommen, die bewirkt, daß diese Länder weniger "weiß" werden.

Hier ein Ausschnitt aus meiner Rezension des (lesenswerten) Buches Afropäisch des schwarzen, ebenfalls gemischtrassigen Briten Johny Pitts, der dieses Jahr den Leipziger Buchpreis erhielt:

Die Weißen erscheinen dabei stets als „die Anderen“, selbst für jemanden wie Pitts, der mit ihnen aufgewachsen ist. Zu seiner europäischen Heimat hat er ein deutlich entspannteres Verhältnis als etwa sein Vorbild James Baldwin, bei dem der Haß auf die weiße Kultur die Liebe überwog. Auch Pitts ist ein Entwurzelter und Entfremdeter, der nach Herkunft und Verortung sucht und dabei seine Rassenzugehörigkeit als Kompaßnadel nutzt.

Der Begriff „Afropäisch“ soll eine hybride Identität etablieren: den Europäer schwarzer Rasse. Dabei könnte Pitts Buch auch „Afrozentrisch“ heißen, denn seine Reise gilt der Suche nach seinen afrikanischen Brüdern, die bereits in ganz Europa verstreut sind, in Paris und Amsterdam ebenso wie in Stockholm, Moskau und Lissabon. So gerät sein Bericht auch zum Dokument der fortschreitenden Afrikanisierung Europas, die der Autor mit sichtlicher Genugtuung registriert.

Und hier eine Passage aus meinem Buch Ethnopluralismus:

Jedoch scheint auch die ethnokulturelle Dysphorie oder »Entwurzelungsbeklemmung« (Pierre Krebs) vieler Menschen mit Migrationshintergrund erheblich zu sein, paradoxerweise je mehr, desto »bunter« die Gesellschaft wird.

Diese Art von Wehklage über »Fremdheit im eigenen Land« bekommt jede nur erdenkliche Art von Plattform: Beispiele wären Bücher mit Titeln wie "Ich bin von hier. Hört auf zu fragen!" (Ferda Ataman), "Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen, aber hören sollten" (Alice Hasters), "Deutschland Schwarz weiß: der alltägliche Rassismus" (Noah Sow), "Unter Weißen" von Mohamed Amjahid, oder der Sammelband Eure "Heimat ist unser Alptraum" (Hg. von Fatma Aydemir und Hengameh Yaghoobifarah).

Die Unlust, »zusammen zu leben« (»vivre ensemble« lautet die Devise in Frankreich) scheint auf beiden Seiten, unter Migranten wie Einheimischen, zuzunehmen, und dies nicht nur in Deutschland, sondern überall dort, wo der Multikulturalismus politisches Programm ist.

Der amerikanische Soziologe Robert S. Putnam (*1941) wies nach, daß die Menschen im allgemeinen unter ihresgleichen glücklicher leben und sich miteinander solidarischer fühlen als in ethnisch heterogenen Gesellschaften. Hier liegt der Schluß nahe, daß heterogene Gruppen einander womöglich besser leiden und wertschätzen können, wenn sie gewissermaßen in getrennten Wohnungen leben. Warum soll ein zwischenmenschliches Phänomen, das jeder auf der individuellen Ebene kennt, auf der kollektiven anders sein?

Angesichts dieser ganzen fatalen Problematik, die Migranten ebenso wie Einheimische, Weiße ebenso wie "People of Color" ("Farbige" gilt übrigens als rassistisch) betrifft, macht man es sich zu einfach, wenn man versucht, Sarah-Lee Heinrich nun einen "rassistischen" Strick zu drehen, was angesichts der strammen linken Solidarität und der herrschenden Hierarchie der Rassismen (die antiweiße Variante ist erlaubt und hat in den USA inzwischen den Status einer Staatsdoktrin erlangt) ohnehin wenig fruchten wird: Wie wir alle wissen, werden Linke und Rechte mit krass unterschiedlichen Maßstäben gemessen (ich erinnere hier an den Fall Marvin T. Neumann).

Vielmehr ist Heinrich und anderen Vertretern ihres Genres - ungeachtet ihrer ressentimentgeladenen Abwertungen - beizupflichten, daß "Farbenblindheit" eine gesellschaftliche Lüge und eine Illusion ist. Biologische ("rassische"), phänotypische, seelische und kulturelle Unterschiede zwischen Menschen unterschiedlicher Abstammung sind real, haben eine kulturelle und soziale Relevanz und können nicht durch Heuchelei, Verleugnung und politische Sprach- und Denkkorrekturen aus der Welt geschafft werden. Verdrängt man diese Dinge, werden sie unweigerlich zur Hintertür wieder hereinkommen.

Die "Menschen of Color", die das offen ansprechen, wissen all dies nur zu gut und benutzen die antirassistische Theorie, die Rassen als "Konstrukte" betrachtet, in erster Linie, um die Identität und die Interessen der "Weißen" zu unterminieren, die sie problemlos und auf den ersten Blick als "die Anderen" identifizieren.

Wie auch immer das Problem der beiderseitigen multikulturellen, multiethnischen, multirassischen Dysphorie und der daraus resultierenden wachsenden Spannungen gelöst werden kann - mit Kopf-in-den-Sand-stecken oder einseitiger, aufstachelnder, anti-weißer Identitätspolitik für nicht-weiße Menschen kann es nur schiefgehen, und zwar für alle Beteiligten.

Ich möchte an dieser Stelle daran erinnern, womit der sogenannte "Verfassungsschutz" die "Beobachtung" des Instituts für Staatspolitik begründet, für das zu schreiben ich die Ehre habe:

Wenn auch in geringerem Ausmaß als bei anderen rechtsextremistischen Bestrebungen charakterisieren das IfS rassistische und biologistische Sichtweisen. Den Wesenskern der Ideologie des IfS stellt der „Ethnopluralismus“ dar, der unter anderem fremdenfeindliche, antiegalitäre und den völkischen Kollektivismus betreffende Elemente enthält.

In unmittelbarem Zusammenhang mit den „ethnopluralistischen“ Ansichten stehen die Ausländer- und Islamfeindlichkeit des IfS. Das IfS diskriminiert ausgewählte Personengruppen, wenn es diesen pauschal negative Eigenschaften zuschreibt. Im Zuge dessen werden diesen Menschen die persönliche Identität und Individualität im Sinne des Art. 2 GG sowie die Gleichheitsrechte nach Art. 3 GG abgesprochen. Ebenso liegt damit eine Verstoß gegen das Prinzip der Unantastbarkeit der Menschenwürde nach Art. 1 Abs. 1 GG vor.Das IfS richtet sich damit gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung.

Das sind unverfrorene Lügen, wovon sich jeder überzeugen kann, der einen Blick in mein Buch Ethnopluralismus geworfen hat. "Rassist" und "Biologist" ist aus der linksideologischen Perspektive der Verfassungsschützer praktisch jeder, der die Tatsache konstatiert, daß verschiedene Menschenrassen und zwei biologische Geschlechter existieren oder daß die Biologie große Teile des menschlichen Daseins beeinflußt und zum Teil auch determiniert. Insofern wird das IfS aus dem einzigen Grund "beobachtet", daß wir uns erlauben, faktenbasiertes Tacheles zu reden, und dies nicht nur zu diesem Thema.

In keiner Publikation des IfS werden "ausgewählten Personengruppen pauschal negative Eigenschaften" zugeschrieben. In keiner Publikation des IfS wird "Menschen die persönliche Identität und Individualität im Sinne des Art. 2 GG sowie die Gleichheitsrechte nach Art. 3 GG abgesprochen", eine Formulierung, die ein ganz besonders exquisiter Unfug ist (ganz so, als existiere ein Mensch nur als Individuum, oder nur als Teil einer Gruppe mit diesen und jenen Merkmalen).

Aber wir alle wissen, daß sich der sogenannte VS einen feuchten Kehricht um Inhalte oder Argumente kümmert, sondern mittlerweile die einzige Aufgabe hat, die herrschende Parteienkaste vor Kritik und Opposition zu "schützen", indem er Kritiker und Oppositionelle schlichtweg mit einem Schwefelstempel brandmarkt.

Ich für meinen bescheidenen Teil denke, daß unser Ansatz für die Gesamtgesellschaft weitaus konstruktiver ist als die Komödie der ("liberale") "Farbenblindheit" auf der einen und die linke, anti-weiße Identitätspolitik auf der anderen Seite. Ohne ein realistisches Bild, wie Menschen jenseits der Kulissen der politisch korrekten Wünschbarkeiten wirklich ticken, läßt sich keine stabile Gesellschaftsordnung bauen und kein Dialog zwischen den Heterogenen führen.

Niemand soll sich selber oder andere wegen ihrer "Hautfarbe" oder Abstammung hassen, und das ist jenseits aller linken Verzerrungen und Verleumdungen einer der wichtigsten Grundimpulse der Ethnopluralismen (die es, wie ich in meinem Buch aufzeige, nur im Plural gibt).

Insofern bin Sarah-Lee Heinrich geradezu dankbar, daß sie in ihrer jugendlichen (oder wahlweise neurotischen) Impulsivität (und ideologischen Verwirrung) eine Menge Dinge sichtbar gemacht hat, vor denen man nicht die Augen verschließen sollte.


Martin Lichtmesz

Martin Lichtmesz ist freier Publizist und Übersetzer.


Kommentare (102)

Grobschlosser

11. Oktober 2021 18:44

der Zeitpunkt des o.g. Vorgangs irritiert mich ; Koalitionsverhandlungen grün-rot-gelb.

meine private Verschwörungstheorie : man indoktriniere ein Kind , jahrelang,massiv und systematisch.Wir kennen Sarahs Umfeld nicht -aber sicherlich hat sie niemals unter "den Deutschen" irgendwie gelitten-aber was war in der Schule ? Welchen Einfluss hatten rote Lehrer auf das Mädchen ( bzw. die junge Frau ) ? wie komme ich auf diesen Gedanken ? Erfahrung - es sind marxistische Lehrer welche immer wieder negativ auffallen - Kinder mit Migrationshintergrund politisieren -mehrfach beobachtet - mehrfach der Aufsicht gemeldet - immer ohne Konsequenzen . "schreib`doch mal was auf twitter" rät die rote Lehrerin einem Jungen aus Afghanistan. Sarah schreibt also dummes Zeug -das darf sie als 14-jähriges Mädchen und wenn sie ihre Beziehung zu ihren früheren Lehrer(innen) gründlich überdacht hat wird sie vielleicht erkennen :"ich wurde manipuliert -für einen konkreten pol. Zweck .wir müssen solche Vorgänge genau untersuchen - wer hat ein Interesse an einem "shitstorm" es riecht nach Psycho-stasi .Eine idealistische Umweltaktivistin wird vom rotgrünen deepstate manipuliert.

Allnichts

11. Oktober 2021 19:03

Sehr guter Text, dem an und für sich gar nicht viel hinzuzufügen ist. Deutschland ist traditionell das Land der Deutschen, ein Land der Weissen, es ist gut und richtig, dass es hier eine deutsche und weisse Mehrheitsgesellschaft gibt, Deutsche und Weisse sollten hier privilegiert sein und es auch bleiben. Allen Versuchen, dies zu ändern, ist mit Konsequenz entgegenzutreten. Einem Menschen wie jener jungen Dame sollte spätestens jetzt der Aufenthalt in diesem Land untersagt werden, was das gültige Recht leider nicht zulässt.

In Anlehnung an die Frage aus der Überschrift: Wäre es schlimm, wenn Sarah-Lee Heinrich eine Rassistin wäre?

Gustav Grambauer

11. Oktober 2021 19:07

Sehr geehrtes junges Frl., also in meiner Welt ist

    "Bis zum Horizont / Alles Blond"!

Sogar im Kessel Buntes Sic!

Und mir geht`s gut in meiner Welt!

Mit freundlichen Grüßen!

- G. G.

Niekisch

11. Oktober 2021 19:19

 "eine bestimmte Sorte von antirassistischen Aktivisten"

Begriffe wie Rassist oder Antirassist sollten wir tunlichst vermeiden und sogar zurückweisen. Denn Rasse ist ein evolutionär-biologischer Begriff, der, wenn er Menschen betrifft, von politischen Belegungen freigehalten werden muss. Wird er in der Politik verwendet, indem er mit dem "ist" versehen wird, besteht sofort die Gefahr der Herabwürdigung anderer Menschen. Der "ismus" erzeugt einen je nach Sicht positiven oder negativen Überbau des an sich neutralen Begriffs Rasse. Das wollen wir nicht, weil wir uns sonst der Überzeugungskraft im Diskurs freiwillig begeben. 

ML: Leute, die sich selbst als "Antirassisten" bezeichnen, kann ich auch so nennen, dasselbe mit "Antifaschisten".

Valjean72

11. Oktober 2021 19:43

@Allnichts

dass es hier eine deutsche und weisse Mehrheitsgesellschaft gibt.

 

Derlei Begrifflichkeiten  (Mehrheitsgesellschaft, Biodeutscher ...) sind mE grundsätzlich abzulehnen und auf jeden Fall nicht unbedacht zu verwenden.

Denn damit zeigt derjenige, der diese Begriffe verwendet, dass die volksfeindliche Ideologie bei ihm längst verfangen hat.

 

Niekisch

11. Oktober 2021 20:06

"Du hast jeden Menschen an seinen Platz gestellt. Du hast die Menschen in Gestalt und Sprache und auch in ihrer Hautfarbe verschieden geschaffen. Wie ein Teiler hast du die fremden Völker geteilt." 

Ekhnaton, Längerer Lobgesang auf die Sonne, ca. 1400 v. d. Zeit.

"In allen Zeiten, wenn das Recht mit Füßen getreten wird, wenn üble Regierungen herrschen, dann komme ich wieder; dann werde ich wieder auf Erden geboren, um die Welt zu retten!"

Bhagavad-Gita

zeitschnur

11. Oktober 2021 20:14

Die junge Dame klingt wie jemand, der in einer Sekte aufgewachsen ist und nun die jahrelang inhalierten Ressentiments und Herabwürdigungen krampfhaft in seiner Wirklichkeit entdecken muss. Besonders abstrus dabei ein Satz wie "juden und asiaten sind keine weissen Menschen und bei Slawen weiß ichs ehrlich gesagt nicht" zeugen von einem vollkommen verbogenen Blick auf die Welt. Man mag ja Asiaten als Nichtweiße durchgehen lassen, aber Juden und Slawen?! Weißer gehts ja wohl kaum! Dieses Wahngeschwafel erinnert mich viel eher an alte NS-Parolen, bloß ist nun das Futter nach außen gewendet worden. Faktum ist aber, dass Juden und Slawen schon immer Weiße waren und Weiße bleiben werden. Die jahrelange Nazipropaganda hat aber zugegebenermaßen in den Deutschen - offenbar auch denen mit dunkler Haut - tiefe Spuren hinterlassen. Man muss den Leuten irgendeinen Schwachsinn nur oft genug erzählen, und schon sehen sie Dinge, die definitiv nicht da sind - so wie auch Pandemien, bei denen keiner krank ist. Weiße, die nicht weiß sind. Armes Mädchen. Offenbar wird sie dabei behindert, sich ganz normal als Deutsche zu entwickeln, weil ihr immerzu erzählt wird, dass "jemand" etwas gegen sie hat wegen der Haut.

 

Allnichts

11. Oktober 2021 20:36

Niekisch, 19:19:

Es darf sich allerdings auch nicht zu sehr danach gerichtet werden, dass sich jemand durch die Verwendung eines bestimmten Begriffes verletzt oder herabgewürdigt fühlen könnte, zumal immer mehr Wörter von immer mehr Menschen als irgendwie problematisch empfunden werden. Hier bräuchte es vielmehr die positive Bedeutung, die Erklärung solcher Begriffe von rechter und nationaler Seite aus. Rassismus stellt erst einmal nur die biologische Kategorie der Rasse in den Mittelpunkt, trifft dabei aber keine Aussage über Hierarchie oder Wertigkeit. Wobei diese durchaus diskutabel sind, was allerdings ein anderes Thema ist.

Vajean72, 19:43:

Derjenige hat in diesem Fall ein Wort aus dem eigentlichen Text aufgegriffen.

Dietrichs Bern

11. Oktober 2021 20:42

Frau H. ist vor allem eines - der harmlosere Teil der Doppelspitze der grünen Kaderorganisation, ihr Kompagnon ist ein rechtsstaatliches Absurdum.

Und das zeigt auch das Problem: Während alleine Frau Chebli ganze Staatsanwaltschaften beschäftigt, ist man auf der konservativen Seite der Gesellschaft zu fein sich zu wehren.

Dann darf man sich aber über Gewalt und Sachbeschädigung letztlich auch nicht wundern.

Eo

11. Oktober 2021 20:47

 

Bei all den R-, N- und eben auch
M-, bzw. K-Themen fällt mir immer gleich, insbesondere wenn es um die Halbis geht (und deren Befindlichkeit) eine, dh. diese eine irgendwie bezeichnende, brutale, lakonische Definition aus dem ' Wörterbuch des Teufels' von Ambrose Bierce ein.

Denn dort findet sich
unterm Stichwort 'Mulatte' ganz und gar unverblümt dies -- ein Kind zweier Rassen, das sich beider schämt.

Ob das heute noch drinsteht,
also in einer neueren Auflage, wer wejß ?!  Die, wo mir vorliegt, ist nämlich von 1969.

 

Ordo

11. Oktober 2021 20:57

Das Problem vaterlos aufzuwachsen und seine Folgen kennt man ja aus den schwarzen Communities in den USA. Dysfunktionale Familien bringen eben oft kaputte Menschen hervor. Danke für das Anschauungsmaterial. Und schön, dass das mit dem Shitstormen auch mal in die andere Richtung funktioniert. Die Konsequenzen werden für die holde Maid of color wohl trotzdem kaum spürbar sein.

Wusste auch nicht, dass es auf Twitter immer noch Rechte gibt. Wurden die nicht alle schon in den Internetgulag befördert? Naja, die nächste Säuberungswelle kommt bestimmt. Bis dahin sollte man noch seinen Spaß mit den Schneeflöckchen haben. Für mich ist das nichts. Ich lese lieber noch schnell ein paar Antaios-Bücher, bevor diesem komischen Haldenwang einfällt, mit Antifamiliz und SEK-Räumpanzer in Schnellroda einzurücken. Mittlerweile kann man auch kaum noch was ausschließen in diesem Staat.

Sandstein

11. Oktober 2021 21:07

@zeitschnur

Juden zählen als Semiten nicht zu den Kaukasiern. 
 

Und natürlich fällt es dem Mädchen schwer sich deutsch zu fühlen, sie ist es ja offensichtlich nicht.

..mir tut das Mädel irgendwie Leid und es bleibt der Gedanke dass die Mutter dafür die Verantwortung trägt. 
 

 

RMH

11. Oktober 2021 21:11

"ich werde mir irgendwann einen besen nehmen und alle weißen Menschen aus Afrika raus kehren"

Darauf passt: »Die Sehnsucht nach der Reinheit des Blutes ist ein Kennzeichen der Mischlinge.« (Ernst Jünger)

Zu Zeiten des Kolonialismus wurden fremde Ethnien nach Europa teils gelockt, teils entführt, um in sog. Völkerschauen den Europäern den Reiz und die Exotik fremder Länder und damit letztlich die Politik der Kolonisation näher zu bringen und das Projekt der Kolonien zu promoten.

Heute setzt man eine Person mit erkennbaren Identitätsproblemen an die Spitze einer politischen Organisation, um wieder damit Politik zu betreiben. Die Grünen mit den Mitteln der Kolonisation.

Beide male werden Leute aufgrund ihrer Herkunft für politische Zweck ge- oder missbraucht. Der Dame bei den Grünen sei daher empfohlen, einmal kritisch zu hinterfragen, ob sie sich wirklich für ihre eigenen Interessen vorführen lässt oder für die Anderer. Ob sie den deutschen of colour hilft oder eher Klischees verstetigt.

RMH

11. Oktober 2021 21:27

"Den Wesenskern der Ideologie des IfS stellt der „Ethnopluralismus“ dar, der unter anderem fremdenfeindliche, antiegalitäre und den völkischen Kollektivismus betreffende Elemente enthält."

Ich habe es in einem anderen Thread schon einmal geschrieben: Man könnte den Damen und Herren beim VS ein paar Kisten mit Lichtmesz grundlegender, erklärenden Arbeit zum Ethnopluralismus senden und sie würden es sicher nicht lesen und wenn, dann ihre Ansichten nicht ändern, denn es kann nicht sein, was nicht sein darf. Gerade  der Ethnopluralismus ist im Grunde gerade ein egalitäres, emanzipatorisches und die ethnischen Interessen aussöhnendes politisches Konzept (und keine Ideologie). Ein antichauvinistisches Prinzip.

PS: Ich kann jedem politischen Gegner nur empfehlen, nicht blind den Behauptungen des VS zu glauben sondern einmal selber ad fontes zu gehen. Deswegen muss man den EP danach noch lange nicht mögen - aber verstehen sollte man diese Ideen schon (ich selber sehe den EP auch kritisch, aber bestimmt nicht, weil er angeblich "fremdenfeindlich" sei).

tearjerker

11. Oktober 2021 21:57

Ok, wir haben also die Traumflöten, die sich jeder behinderten Kampagne von Klima über Corona bis Rassismus unterwerfen und die Parteien unterstützen, die sie dazu zwingen den aufgeblasenen Popanz, der sie permanent bedrängt und erniedrigt, zu unterhalten und zu füttern. Warum genau soll sich das Frollein bitte damit identifizieren? Wo soll da der Respekt herkommen?

AmazonBesteller

11. Oktober 2021 22:03

Die grüne Jugend und eigentlich alle linken Gesellschaftsmarxisten verschieben das Overton-Fenster in ihre Richtung.

Irgendeine Stimme wird die Tweets umdrehen, nach dem Motto: Die arme Sarah-Lee wurde von dieser rassistischen Gesellschaft in einen Identitätskonflikt gezwungen! Das ist der Beweis, dass wir in einer zutiefst patriarchalischen, eurozentrischen, kulturchauvinistischen, strukturell rassistischen Gesellschaft leben! Diese arme Frau! Es wird Zeit, das Schweigen zu brechen um diesen Opfern eine Stimme zu geben.

Das was die Linken den Rechten vorwerfen, das machen sie selbst: Rassismus gesellschaftsfähig machen. Typisch Linke, projizieren so hart, dass sogar eine Migrantengruppe bei den Linken die Wagenknecht rausmobben will. Herrlich.

Jedenfalls ist das kein Zufall und das Gesagte wird schon fleißig relativiert um es im Äther zu halten. Was die Lee twitterte war doch allen dort schon längst bekannt. Es ist mehr als nur das, was über Social Media ging. Und es blieb auch nicht bei dem Ausrutscher mit 14 Jahren. Insgeheim wird das von den Grünen (und den anderen Globalisierer) gefeiert. 

Mitleid sollte man mit der Sarah-Lee Heinrich nicht haben. Das sind gefährliche Neider.

 

Jan

11. Oktober 2021 22:07

In der Werbung werden mittlerweile häufig gemischtrassige Paare dargestellt. Das ist oberflächlich und dumm, denn was es für Kinder bedeutet, aus solchen Beziehungen entstanden zu sein, ist ein großes Tabuthema. Es beginnt für die Kinder eine ethnische und kulturelle Identitätssuche, die übrigens in Afrika genauso scheitern würde, wie sie es für gewöhnlich in Europa tut. Oben wurden drei Damen angesprochen. Ein männliches Beispiel für die gescheiterte Identitätssuche eines sogenannten Afro-Deutschen ist das Schicksal von Denis Cuspert alias Deso Dogg alias Abu Talha al-Almani. Der Lebensweg liest sich wie der eines Wurzellosen auf der verzweifelten Suche nach Identität und Halt. Die Suche endete im syrischen Wüstensand. Auch wenn der Fall Cuspert ein Extrembeispiel ist, für viele Kinder aus gemischten Ehen fühlt sich das Leben wie zwischen den Stühlen zu sitzen an. Warum solche Beziehungen propagieren?

Cugel

11. Oktober 2021 22:17

@RMH
"Der Dame bei den Grünen sei daher empfohlen, einmal kritisch zu hinterfragen, ob sie sich wirklich für ihre eigenen Interessen vorführen lässt oder für die Anderer. Ob sie den deutschen of colour hilft oder eher Klischees verstetigt."

Mindestens solange damit abzusahnen ist, materiell und Sozialstatus betreffend, stört das Klimpern der losen Schraube nicht; wenn es nicht gar als süßer Klang empfunden wird. Grobschlosser benennt die operativ Schuldigen.

Cugel

11. Oktober 2021 22:24

zeitschnur      11. Oktober 2021 20:14

Ja, die Nazis sind schuld.
Wer sonst.

Cugel

11. Oktober 2021 22:33

@tearjerker
"Warum genau soll sich das Frollein bitte damit identifizieren? Wo soll da der Respekt herkommen?"

Sie beschreiben eher die orientale Sicht der Dinge. Bei Schwarzen oder solchen, die sich zu ihnen zählen, greift m. E. eher ein grotesk falsches Bewußtsein rassischer Überlegenheit. Insbesondere bei schwarzen Frauen fällt mir ein demonstrativ zur Schau getragener Hochmut auf. Das Wakanda-Ding. We wuz Kängs. Woher sie's haben...

Cugel

11. Oktober 2021 22:49

Sandstein    11. Oktober 2021 21:07

"Juden zählen als Semiten nicht zu den Kaukasiern."

Nun sind aber bei weitem nicht alle Juden Semiten (Ashkenasen z. B.).
Entscheidend ist wohl, wie sie selbst sich sehen, bhw. welche Relevanz sie  dieser Frage überhaupt beimessen.
anatol broder, was sagen Sie dazu?

ML: Auch Semiten gehören zur Großgruppe Europide, und es gibt ja verschiedene Arten von Juden. Ashkenasen und Sepharden sind insgesamt schon sehr europäisch durchmischt. In den USA laufen sie unter "caucasians", bei "whites" denkt man immer noch eher an den anglo-westeuropäischen Kern, weshalb viele Juden sich nicht als "white" betrachten, obwohl sie es aus der Perspektive der "people of color", besonders der Afroamerikaner natürlich sind.

Cugel

11. Oktober 2021 22:59

@AmazonBesteller

"Das was die Linken den Rechten vorwerfen, das machen sie selbst: Rassismus gesellschaftsfähig machen. "

Ja, das Lichtmesz-Sommerfeld-Gesetz. Ihre Hauptbetätigung (und -aufgabe) ist das Spalten, dabei fortwährend "Spalter!" brüllend. Brian und die Peoples Front of Judea im Stadion. Die ganze absurde Situation, in der sich der nachaufgeklärte Westen befindet, ist in diesem Film dargestellt.

anatol broder

11. Oktober 2021 23:28

heinrich hat offenbar nicht nur einen schlechten charakter, sondern ist auch noch dumm. somit ist sie die perfekte nachfolge für annalena baerbock. mit ihren kenntnissen über juden und slawen kann sie locker eine deutsche aussenministerin abgeben. bis das zulässige alter erreicht ist, sollte sarah-lee eine person zwecks nachnamenverdoppelung ehelichen, um «amtlich» (@ andreas walter) zu klingen.

zeitschnur

11. Oktober 2021 23:37

@ Sandstein @ Cugel @ ML

"Juden" sind Weiße - ich schrieb das und nur das. Fachsimpeleien über Kaukasier und sonstwas habe ich mir verkniffen, weil wissenschaftlich kaum haltbar.

"Semiten" gibt es nicht - das ist eine biologistische Fehlleistung von Menschen, die nicht begriffen haben, dass "semitisch" einzig und alleine eine sprachwissenschaftliche Abgrenzung (keine "rassische"!) des 19. Jh war. Die Grobeinteilung der Menschheit in drei große Gruppen hat niemals etwas anderes vorgesehen, als alle Europäer und Orientalen als die eine große "europide" Großrasse anzusehen. Feinere Unterscheidungen erwiesen sich stets als kaum möglich, weil der ganze vordere Orient (ohne Nordafrika) bei unbefangenem Blick voller Menschen ist, die von einem Europäer definitiv nicht zu unterscheiden sind. Nur eine bereits rassistische Verblendung hindert, das klar zu sehen.

Und die - Cugel - haben die NS nachhaltig in die Köpfe manipuliert. Mehr habe ich nicht gesagt, Sie haben es in den falschen Hals bekommen.

Und selbst die linguistische Behauptung des "Semitischen" ist durchaus angefochten und muss nicht geglaubt werden ...

Gracchus

12. Oktober 2021 00:08

Bei ihr kommt viel zusammen. Hinzu kommt - so habe ich auf Focus online gelesen -, dass sie mit ihrer Mutter von Hartz IV gelebt hat. Sie hat aber dann doch ein Abi von 1,2 gemacht, was sie der Förderung durch (vermutlich: weisse) Lehrer zuschreibt; ein Stipendium war auch drin. Ich finde es komisch, wenn sie sich nicht als Deutsche fühlt. Ich habe einen ähnlichen "Fall" in meiner Verwandtschaft. Ob sie auch eine solche Problematik umtreibt, weiss ich nicht. Mir käme aber nicht in den Sinn, sie als hier nicht zugehörig zu betrachten.  

Taunusadler

12. Oktober 2021 00:48

Sarah Lee Heinrich verdient mit ihren 20 Jahren mehr Geld im Monat als so mancher gut ausgebildeter Leser der Sezession. Sarah Lee Heinrichs Zukunft ist finanziell absolut sicher in Zeiten des "Great Reset". Sarah Lee Heinrich läuft nicht in Gefahr ihren Arbeitsplatz zu verlieren, weil sie sich nicht "impfen" lassen will.

Sarah Lee Heinrich wird wohl irgendwann Ministerin für Irgendwas, wenn alles so weiter läuft.

Jedes Mitleid ob ihrer rassisch zerrissenen Biographie ist fehl am Platz.

Alle "Erklärungsversuche" lenken nur von der Realität ab, dass selbst eine Sarah Lee Heinrich gerade am längeren Hebel sitzt. Sie hasst uns aus tiefstem Herzen und wird Taten folgen lassen, sobald das System sie weiter aufsteigen lässt.

Deutschland hat fertig. Deutschland ist "geimpft". Der Mythos ist nicht mehr.

Sarah Lee Heinrich ist die Zukunft, für die sich die überwältigende Mehrheit der Deutschen entschieden hat. Wir sind die Paria. Aber was solls...

RMH

12. Oktober 2021 07:29

@Laurenz, 

Ihr Beitrag in kurz: Heinrich, mir graut´s vor Dir.

Dietrichs Bern

12. Oktober 2021 07:46

@Taunusadler: Danke. Genau so sieht es aus. Alles andere ist hier mal wieder der Sturm im Wasserglas.

kikl

12. Oktober 2021 08:28

Sehr guter Text, ein paar Anmerkungen von mir:

"Als anscheinend entwurzelter, innerlich heimatloser Mensch, identifiziert sie sich selbst ganz klar mit ihrer "afrikanischen" Seite, wie fast alle Kinder aus schwarz-weißen Verbindungen, in denen der schwarze Phänotyp fast immer dominant ist ..."

Dass der "schwarze Phänotyp" dominant ist, das kommt uns Weißen nur so vor. Wenn sie irgendwo in Westafrika, wo Ihr Vater vermutlich herkommt, lebte, dann würden die Leute sagen, der "weiße Phänotyp" sei dominant. Dort gibt es auch kein gesellschaftliches Tabu gegen Rassismus, so dass sie in Afrika wahrscheinlich das erste mal erleben würde, was rassistische Diskriminierung wirklich ist. Ihre "afrikanische Seite" ist eine Utopie, ein Wunschbild, eine Flucht vor der Realität vielleicht auch die Suche nach dem verlorenen Vater.

Für uns Weiße sehen Schwarzafrikaner möglicherweise alle gleich aus, aber es gibt dort sehr große Unterschiede, so dass sich Afrikaner untereinander allein aufgrund ihrer Stammeszugehörigkeit unterscheiden bzw. "diskriminieren". Der afrikanische Sklavenhandel ist auch nichts, was die Europäer erfunden hätten, sondern Schwarz-Afrikaner haben sich von jeher untereinander versklavt. Versklavt wurden in der Regel nicht die eigenen Stammesangehörige sondern natürlich Angehörige anderer Stämme.

 

kikl

12. Oktober 2021 08:32

Ich finde es traurig und unverständlich, dass sie offenbar so sehr mit ihrem Äußeren hadert. Dabei hatte sie viel Glück, denn Mutter Natur hat ihr ein sehr hübsches Gesicht gegeben.

Ihre innere Zerrissenheit ist nichts, was sie allein aufgrund Ihrer hellbraunen Hautfarbe erworben hat. Das ist in großem Umfang erlernt. Erlernt ist auch die Verachtung der "Mehrheitsgesellschaft", wie sollte man auch ein Volk lieben, das sich selber so sehr hasst. Der Hass auf das Eigene ist umso größer je linker das Milieu ist.

Insofern ist Sarah Lee ein Produkt dieses linken Milieus. Ihre Integration in Deutschland ist leider misslungen, weil sie sich emotional von unserem Land abwendet. Sie wäre wahrscheinlich weit weniger innerlich zerrissen, wenn sie ein positives und selbstbewusstes Bild erlernt hätte. Dann könnte sie sich mit Deutschland identifizieren.

Nach all den Gewaltfantasien und offen rassistischen Äußerungen der Bundessprecherin der grünen Jugend müsste eigentlich der VS von nun an die grüne Jugend unter Beobachtung nehmen. Man stelle sich vor, irgendjemand von der Sezession hätte einen derartigen Spruch von sich gegeben. Der VS würde mit dem SEK anrücken, um die Volksverhetzer einzukerkern.

RMH

12. Oktober 2021 09:36

Ergänzend zum Thema:

Jetzt muss man die PoC nur noch irgendwie zum Wandern bringen, damit der Absatzmarkt vergrößert wird:

https://jungefreiheit.de/kultur/gesellschaft/2021/275836/

Wenn meine Kinder am Montag in der Schule erzählen, dass sie mit den Eltern am Wochenende wandern waren, dann heißt es unisono : "Das ist ja sowas von Alman .."

Wir drängen unsere Kultur auf und eignen uns Nützliches von deren Kulturen an ... der ewige Weiße, kanns nicht lassen, der Welt seinen Stempel aufzudrücken ...

Weiterer Artikel zu dem Thema und dann sind die 15 Minuten Ruhm für Frau Heinrich langsam voll:

https://www.achgut.com/artikel/schwarz_muss_man_sein_dann_ist_alles_erlaubt

quarz

12. Oktober 2021 09:39

@Taunusadler

"Sarah Lee Heinrich wird wohl irgendwann Ministerin für Irgendwas, wenn alles so weiter läuft."

Wessen Vorstellung von politischen Karrieren noch von den Gegebenheiten des vorigen Jahrhunderts geprägt ist, der würde das aufgrund der offenkundig nicht allzu hohen Intelligenz der jungen Frau vermutlich für ausgeschlossen halten.

Ein Blick darauf, was für tragikomische Dilettanten der Diversity-Quotendruck in England in hohe politische Ämter gespült hat, lässt aber nichts mehr unmöglich erscheinen.

Phil

12. Oktober 2021 10:26

"Deutschland wird sich verändern" und Sarah-Lee Heinrich irgendwann Bundeskanzlerin.

Niekisch

12. Oktober 2021 11:08

"Hier bräuchte es vielmehr die positive Bedeutung, die Erklärung solcher Begriffe von rechter und nationaler Seite aus. Rassismus stellt erst einmal nur die biologische Kategorie der Rasse in den Mittelpunkt, trifft dabei aber keine Aussage über Hierarchie oder Wertigkeit."

@ Allnichts 11.10. 20:36: Ich bleibe dabei: Der Begriff  "Rasse" ist weniger wertend als "Rassismus". Letzterer ist Werkzeug der Bewertung. 

Entgegen Martin Lichtmesz "ML: Leute, die sich selbst als "Antirassisten" bezeichnen, kann ich auch so nennen, dasselbe mit "Antifaschisten"." (zu 11.10 19:19)  stimme ich Ihnen zu, dass neue Begriffe zu suchen sind und möglichst andere als diejenigen des Gegners (Feindes). Wer des Gegners Begriffe verwenden will, mag es tun. 

Warum bezeichnen wir, um einmal anzufangen, die Rasseverneiner als "Rasseleugner", wobei wir 2 Fliegen mit einer Klappe schlagen: Wir haben einen neuen Begriff, der parallel zu "Holocaustleugner" den Gegner in den Ruch des Schmuddeligen befördert. Wie soll der Gegner darauf antworten? Dass wir "Rassenanerkenner", selbst "Rassenbejaher" sind? Oder trotzdem weiter "Rassisten"? 

Metapolitik ist Begriffsüberwindung durch Begriffsfindung!

ML: Mir ist das in dieser Form zu verkrampft.Ich werde sicher keine neuen Wörter für selbst ernannte "Antirassisten" oder "Antifaschisten" erfinden, immerhin will ich noch verstanden werden. Lieber arbeite ich daran, diese Begriffe zu diskreditieren. "Faschist" war auch einmal eine Selbstbezeichnung, ehe es zum Schimpfwort wurde.

Koek Boeri

12. Oktober 2021 12:07

Man mag ja Asiaten als Nichtweiße durchgehen lassen, aber Juden und Slawen?! Weißer gehts ja wohl kaum!

 

****

 

Juden und Slawen sind biologisch weiss, aber ob sie auch mental weiss sind? Europaeische, germanische, englische, holländische etc. Juden und Westslawen ja, aber orientalische Juden und "Ostslawen" nicht,  geistig gesehen sind sie Asiaten-

Lumi

12. Oktober 2021 13:39

Schöner Artikel und schöne Kommentare, vor allem von @kikl zur rassenkundlichen Differenzierung und zum psychischen Dilemma der, wie ich auch finde, hübschen Sarah Lee, die keinen Grund zum Jammern hat.

Auch wenn sie vielleicht nicht die hellste ist (no pun intended), so müßte doch auch ihr dämmern, daß sie nicht wegen irgendwelcher Leistungen zur Jugendsprecherin gewählt wurde, sondern nur wegen ihrer Hautfarbe. Ist dies nicht der wahre Rassismus oder zumindest doch ein Fall grenzwertiger Blaxploitation, den der tumbe Verfaschu erkennen müßte?

anatol broder

12. Oktober 2021 13:41

@ cugel 22:49

ich habe mit anderen aschkenasen noch nie ein gespräch über die politische bedeutung unserer hautfarbe geführt. wir sind ähnlich schwach pigmentiert wie der rest von europa.

es gab während der migrationswelle nach dem zusammenbruch der sowjetunion durchaus entscheidungen, bei denen die eigene hautfarbe gewichtet wurde, allerdings aus gesundheitlichen gründen. denn nicht wenige aschkenasen sind rothaarig, was gewöhnlich mit blasser haut einhergeht, weshalb sie etwa die israelische oder die australische sonne schlecht vertragen. in solchen fällen zog man nordamerika oder deutschland vor. hautkrebs ist eine ernste gefahr.

zeitschnur

12. Oktober 2021 13:49

@ Koek Boeri

Ach Du lieber Himmel, das toppt ja noch die gute Sarah Lee ...

Für mich ist "weiß" immer noch "weiß". Also: sinnlich, der Farbe nach. Wie man mental weiß, schwarz oder gelb sein kann?!

Aber ich nehm das mal beim Wort, das "mental Weiße": Es ist eine sehr kurzfristige Fiktion, nur der anzugtragende, romantisch geframte "Nordic" sei "weiß", und das auch noch vor allem "mental". Schauen Sie, was uns allesamt prägt, uns Europide, uns "Semiten" (von Cham oder Jafet stammen wir sicher nicht ab ...) - und das seit Jahrtausenden. So wird ein Schuh draus.

Mich deucht schiergar, dass wir genauso wurzellos geworden sind wie das arme Hascherl, von dem der Aufsatz oben handelt. Und das schon viel länger als die wachsende Truppe von Menschen gemischter Herkunft ...

 

Lumi

12. Oktober 2021 13:56

Abitur mit Schnitt von 1,2? Klingt großartig. Nach ihren sprachlichen Einlassungen zu urteilen, müssen die starken Leistungen dann wohl in den MINT Fächern erbracht worden sein. Allein mir fehlt der Glaube.

Vielleicht sind die Noten, wie heute üblich, einfach nur hergeschenkt worden. Möglicherweise gab es hier und da einen Bonus, worüber sich die Lehrkraft dann selber zugleich einen Bonus an gutem Gewissen verschafft hat. So läuft das nicht? Doch, so läuft das.

Bei uns hat damals auch ein Mädel (mit allerdings nordischem Migrationshintergrund) nicht unverdient das beste Abi mit 1,2 gemacht, intelligent und sprachbegabt, Deutsch und Englisch als Leistungsfächer, später Germanistik und Studienstiftung. In vielen Fächern werden halt keine Leistungen gemessen, sondern Noten nach Sympathie und Resonanz vergeben. Das ist nur menschlich.

Jan

12. Oktober 2021 14:46

Sie hat ein Abi von 1,2 und gehört damit formal zu den besten Schülern Deutschlands. Es ist unglaublich, wie das Niveau in diesem Land gesunken ist. Vor 30 Jahren Realschule - maximal. Und danach ein paar Jahre mit Jazzy, Lee und Ricky bei Tic Tac Toe rumhampeln. Jetzt werden solche Kaliber Politiker und bestimmen die Zukunft des Landes. 

Schwarzseher

12. Oktober 2021 15:02

Ja Sara Lee ist eine Rassistin. Und wenn sie es nicht wäre, dann wäre jemand der es ist an ihrer Stelle. Der französische Komiker Dieudonné M'bala M'bala ist da beispielhaft. Vielleicht hat ihm jemand erklären können, dass wenn er die Heimat seines Vaters liebt, er dann nicht unbedingt die Heimat seiner Mutter vernichten sehen wollen sollte. Er hat aufgehört den antiweissen- Rassismus zu bedienen, hat auf andere konkrete Leute gezeigt, wie die „Elite“, und war dann weg vom Fenster.

Rassismus ist eben ein Wesenskern der westlichen Welt und des Liberalismus. Er ist die Grundlage des westlichen Universalismus. Er legitimiert den Westen alle „zurückgeblieben“ und „unaufgeklärten“ Kulturen und Gesellschaftsformen zu vernichten, wenn es sein muss mit Bomben, und ihnen die westlichen Werte aufzudrücken. Weil sie ja minderwertig und unterentwickelt sind, ist das auch noch eine gute Tat. Wer findet es denn verwerflich dass den „Wilden“ die „Zivilisation“ gebracht wurde? Ja und jetzt sind halt auch die Deutschen als Volk endgültig dran, Schluss mit dem deutschen Sonderweg.
 Das ist Rassismus. Der blinde Fleck der alten Rechten. Heute ist er hauptsächlich kulturell und ideologisch. Gegen weisse Ethnien und Völker allerdings wie Franzosen und Deutsche ist er auch biologisch. Entstehung, Geschichte und Wirkung des westlichen Rassismus lohnt es sich anzusehen. Wem er tatsächlich genützt hat. 

kikl

12. Oktober 2021 15:02

@Lumi Danke für die Blumen!

"Lieber arbeite ich daran, diese Begriffe zu diskreditieren. "Faschist" war auch einmal eine Selbstbezeichnung, ehe es zum Schimpfwort wurde."

Das ist eine wichtige Beobachtung.

"Querdenker" war mal "eine positiv konnotierte Selbstbezeichnung für Bürger", die die Coronapolitik kritisieren.

"Besorgter Bürger" war mal "...", die mit der unkontrollierten Masseneinwanderung nicht einverstanden waren.

"Rechts" war mal "..." , die sich zum konservativen Spektrum zählen.

Mittlerweile stehen all diese Begriffe für das Böse.

Diese Sprachdeformation passiert so regelmäßig, dass es mir schwer fällt, hier an Zufall zu glauben. Dem Polit-Medialen-Komplex gelingt es Worte derart zu kontaminieren, dass sie zur Bezeichnung für Parias werden. So weicht man jeglicher inhaltlichen Auseinandersetzung aus. Die Diffamierung ersetzt das Argument.

Wenn man sich diesem Mechanismus beugt, dann wird einem die Sprache genommen. Deshalb muss man Widerstand leisten.

Laurenz

12. Oktober 2021 15:11

@Zeitschnur @ Sandstein @Cugel @ML

"Semiten"

Leider wurde das Video eines jungen israelischen Wissenschaftlers auf Jutjub gelöscht, der seinen Ashkenazi-Mitbürger zu ihrer Verwunderung bestätigte, daß nur die Männer semitisch seien, die Frauen europäisch & so demnach nicht den verfassungsrechtlichen Vorgaben des Staates Israel entsprechen würden. Alle anderen jüdischen Gruppierungen sind semitisch. Auch die muslimischen Semiten sind hellhäutig oder kennen Sie Araber, die sich nackig in die Sonne legen. Eine weitere Ausnahme bilden die umstrittenen Khasaren, die rühren von der Turk-Völker-Abstammung her.

"Sarah-Lee Heinrich & die Sekte"

Natürlich sind die Grünen eine Sekte. (...)

AmazonBesteller

12. Oktober 2021 15:24

Sarah-Lee Heinrich ist eine bösartige Neiderin (gegendert: Neidende). Das Gleiche gilt für den Typus den sie repräsentiert.

Das war es schon.

Ansonsten verweise ich auf den Kommentar von Taunusadler.

 

@ anatol broder

Annegret Kramp-Karrenbauer hat drei Kinder. Da kann die Sarah-Lee doch eins heiraten, oder? Ob Bub oder Mädchen ist egal, auf den Nachnamen kommt es an: Sarah-Lee Kramp-Karrenbauer. Oh ja, sehen Sie sich diese Vielfalt an: https://www.sueddeutsche.de/politik/doppelnamen-von-politikern-zu-lang-fuer-diese-zeile-1.469560

 

Achterndiek

12. Oktober 2021 15:29

Der Wahnsinn hat System, er ist logisch absolut konsistent, was die meisten noch nicht verstanden haben. Wir sind alle Menschen, der Schlüssel aller Konflikte ist das Othering.

Das ist die Konstruktion vermeinlichen Andersseins, daß einzelnen Menschen übergestülpt wird, Es werden z.B. vermeintliche "Rassen" konstruiert, wiewohl die Wissenschaft ja schon lange herausgefunden hat, daß es solche nicht gibt.

Antirassisten setzen sich gegen uns selbsternannten vermeintlichen "Weißen" eben nicht wegen unserer "Rasse" ein - dewegen sind sie auch keine Rassisten -, sondern weil wir strukturelle Benachteilungen aufrechterhalten, um unsere Privilegien zu bewahren, indem wir uns nicht von diesem Othering abwenden. 

kikl

12. Oktober 2021 15:34

Dann möchte ich auf einen fundamentalen Denkfehler der Linken hinweisen, der sich langsam aber sicher ins groteske steigert. Diesem Denkfehler unterliegen auch die Kollegen von Horch und Guck.

Denkfehler: Wer biologische Unterschiede zwischen Menschen bejaht, der ist moralisch verkommen. Die Linken können sich nicht vorstellen, dass man Menschen als gleichwertig betrachtet, obwohl sie sich voneinander physisch und mental unterscheiden.

Um das Böse zu bekämpfen, leugnen die Linken nun systematisch die menschliche Natur: "Es gibt keine Geschlechter oder alternativ Geschlecht ist ein soziales Konstrukt (Gender-Ideologie). Es gibt keine Völker und es gibt auch keine Rassen...."

Beispiel Deutschlandfunk:

https://www.deutschlandfunk.de/menschheitsgeschichte-es-gibt-keine-rassen.1148.de.html?dram:article_id=444263

Sie kapieren nicht, dass die Autonomie der Grund für die Menschenwürde ist. Autonomie besitzt der Mensch unabhängig von seinen biologischen Unterschieden. Deswegen sind Menschen gleichwertig ungeachtet ihrer Unterschiede.

Die Radikalisierung der Linken ist schon sehr weit fortgeschritten. Mittlerweile verdienen sie eigentlich nur noch Spott. Erst wenn diese ideologische Blase platzt, wird man mit Linken wieder vernünftig über die menschliche Natur reden können.

Imagine

12. Oktober 2021 15:37

1/2
@Taunusadler  12. Oktober 2021 00:48
„Deutschland hat fertig. Deutschland ist "geimpft". Der Mythos ist nicht mehr.
Sarah Lee Heinrich ist die Zukunft, für die sich die überwältigende Mehrheit der Deutschen entschieden hat. Wir sind die Paria. Aber was solls...“

Die Frage ist, wer unter „wir“ gemeint ist. Sicherlich nicht die Oberschicht, denn die wird immer reicher und mächtiger.

Manfred Pohl - ein Ideologe und Strippenzieher des Establishments - schrieb vor anderthalb Jahrzehnten in seinem Buch über die Zukunft der Deutschen zum Ende dieses Jahrhunderts:
„Die Weißen Deutschen wird es dann nur noch als Kleine ethnische Minderheit geben, die den Touristen als Fremdenführer die großen Denkmäler unserer deutschen Hochkultur und die übrig gebliebenen Relikte der Industriellen Revolution sowie die Markenzeichen großer deutscher Unternehmen zeigen können.“

Genau dies ist politisches Ziel der Oberschicht, nämlich die Multi-Colour-Gesellschaft. Sie will diese Verhältnisse, weil sie das „Das Ende des Weißen Mannes“ für unausweichlich hält. Der "Multi-Colour Man" wird die Macht auf der Erde übernehmen. Daher geht es geht für sie nur darum, dass sie und ihre Familien oben bleiben.

Imagine

12. Oktober 2021 15:39

2/2
Olaf Henkel war ein Laudator für Pohls Buch.

Der ehemalige Bundespräsident Roman Herzog wird auf der Rückseite des Buches mit den Worten zitiert wird: „Die Zeit des "Klein-Klein" ist vorbei. Wir bedürfen klarer Handlungsaufforderungen, um Überlebenschancen zu entwickeln, damit unsere Kinder eine Zukunft haben.

Das alte rechte Establishment, repräsentiert von Personen wie Henkel, Pohl, Herzog et al., ist bereits aus Eigeninteresse vor über einem Jahrzehnt auf einen neuen multikulturellen und „anti-rassistischen“ Kurs eingeschwenkt, welcher Ausdruck der Interessen und Ziele des Establishments ist, welches nun die moderne „neue Rechte“ bildet. Merkels Politik war kein Linkskurs, sondern der neue Rechtskurs des Establishments.

Es scheint, dass die gentechnische Behandlung beim neuen Herrschaftskonzepte eine zentrale Rolle spielt. Es werden neue Fabriken für diese Gentechnik gebaut, die Regierungen haben bereits langjährige Lieferverträge abgeschlossen.

Nach der Impfung ist vor der Impfung.
Die Bevölkerung wird gezwungen sein, ihr Zertifikat in definierten Abständen durch „gentechnische Injektion“ zu erneuern, um Alltagsfreiheiten zu erhalten. Mit anderen Worten: Die Bevölkerung wird ein jährliches „gentechnisches Update“ erhalten.

Laurenz

12. Oktober 2021 15:43

"Das Michael-Jackson-Syndrom"

Nur in der weißen Blase besteht die Problematik einer sich selbst zerstörenden Identität. Der Rest des Planeten will weiß sein. Alle wollen weiß sein, wie Michael Jackson es für jeden augenscheinlich machte. Jeder will sich auch mit Weißen fortpflanzen. Das Buch "Die Farbe meines Gesichts" von Miriam Kwaldanda, da muß ich ML widersprechen, ist schlichtweg gelogen. Was die Sozialisierung unterschiedlicher Rassen im Alltag angeht, da liegt ML (in meinen Augen als Weltgereister) richtig. 

Die Beschwerde, nicht weiß zu sein, wird vor allem dadurch deutlich, daß BLM- oder PoC - Aktivisten ja nicht in die ekligen schwarzen Mehrheitsgesellschaften Afrikas auswandern. Alles Masochisten, die im Land der Peiniger ausharren? Roberto Blanco & Erwin Kostedde machten nie den Eindruck, also ob sie hier unglücklich wären. 

Sarah-Lee Heinrich ist nur zu empfehlen nach Afrika auszuwandern, die meisten Weißen wurden dort auch weggefegt & werden heute durch chinesische Arbeiter ersetzt. Warum wohl? Im Kongo wäre für grüne Aktivisten am meisten zu tun. Damit die umweltfeindliche Akku-Produktion endlich mal ein Ende findet.

Allnichts

12. Oktober 2021 15:56

Niekisch, 11:08:

Im englischsprachigen Raum wurde versucht, die Begriffe "race denialism" und "race realism" durchsetzen, allerdings werden sie im Grunde nur im rechten und nationalen Spektrum immerhin teilweise verwendet, ausserhalb davon aber nicht. Ähnliche Erfolgschancen sehe ich auch für uns. Kommen Sie hierzulande jemandem mit dem Begriff "Rasseleugner", wird derjenige je nach Bildungsstand entweder entgegnen, dass es Rassen nicht gibt, er dies also natürlich leugnet, oder aber, dass es Rassen nicht gibt und es daher nichts zu leugnen gibt, im Glücksfall vielleicht noch, dass es zwar Rassen - oder Völker - gibt, aber die Unterschiede doch so klein seien. Ausserdem werden Sie dafür als Rassist markiert, den Begriff Rasse überhaupt verwendet zu haben.

Es ist nebensächlich, welchen Ton wir anstimmen, denn es geht dem politischen Gegner nicht darum, wie wir unsere Meinung kundtun, es geht darum, dass niemand diese Meinung haben soll. Der Ton macht nur die Musik, wenn nicht von vorneherein klar ist, dass jemand gar nicht mitspielen soll. Damit ist nicht gesagt, dass das Nachdenken über und das Ändern von Begrifflichkeiten nicht sinnvoll sein kann, die Auswirkung ist aber meist gering. Vielmehr wünsche ich mir einen selbstbewussteren Umgang mit den unterschiedlichen Vorwürfen und Kampfbegriffen. Ich käme jedenfalls nicht auf die Idee, auf den Vorwurf, Rassist zu sein, zu entgegnen: Nein, bin ich nicht.

heinrichbrueck

12. Oktober 2021 16:50

"Jetzt werden solche Kaliber Politiker und bestimmen die Zukunft des Landes." 
Solche Politiker bekommen ihre papers, dahinter steht aber nicht das IfS. Auch an dieser Grünen ist interessant, wie gut ihre Instinkte funktionieren, wenn sie mitteilt, Juden wären keine Herkunftsweißen. 
Wie kam der Rassismusvorwurf in die Welt? Die Argumentation, es sei falsch, eigene Lebensräume zu vergrößern, wird nicht funktionieren. 
"Mir käme aber nicht in den Sinn, sie als hier nicht zugehörig zu betrachten."
Mehr Lüge geht nicht. 

Niekisch

12. Oktober 2021 17:24

"Dem Polit-Medialen-Komplex gelingt es Worte derart zu kontaminieren, dass sie zur Bezeichnung für Parias werden..... dann wird einem die Sprache genommen..

@ kikl 15:02: Grübel, grübel...was tun? Ja, was denn tun? Etwas unterlassen? in Phlegmatismus verfallen? Die den Worten aufgeklebte Scheiße dem Feind zurück ins Gesicht schleudern? Was tun? Tue nichts und alles ist getan? Hin und her, vor und zurück? Das Schweigen ist das größte Glück? Den Gegner bezeichnen, wie er mich nennt?

"Deshalb muss man Widerstand leisten."...Gerne, aber erst trinke ich meinen Tee zu Ende.

Flaneur

12. Oktober 2021 18:07

Das pubertäre Gezwitscher der jungen Dame, das sie vor ein paar Jahren erregt in den virtuellen Raum gepiept hat und das jetzt den Anlass zu diesem und andere Artikel gegeben hat, ist wahrlich ein treffliches Argument für das von den Grünen geforderte Wahlrecht mit 16.

Niekisch

12. Oktober 2021 18:23

"Ich käme jedenfalls nicht auf die Idee, auf den Vorwurf, Rassist zu sein, zu entgegnen: Nein, bin ich nicht."

@ Allnichts 15:56: Hab ichs doch schon vermutet...

Achterndiek

12. Oktober 2021 18:33

@ kikl

"Deswegen sind Menschen gleichwertig ungeachtet ihrer Unterschiede."

Die Gleichwertigkeit erscheint mir immer wie eine quasireligiöse Formel, die nicht hinterfragt werden darf. Ist es denn nicht so, daß sich jede Gemeinschaft über Diskriminierung konstituiert und tradiert, daß das, was der Gemeinschaft dient, aufgewertet und das, was die Gemeinschaft gefährdet, abgewertet wird?

Ein Wert impliziert einen Wertmaßstab und den bzw. die Bewerter. Bewertungen sind immer (inter-)subjektiv. Auf welchem Wertmaßstab beruht die behauptete Gleichwertigkeit?

kikl

12. Oktober 2021 19:12

@achterndiek

"Die Gleichwertigkeit erscheint mir immer wie eine quasireligiöse Formel, die nicht hinterfragt werden darf."

Hinterfragen darf man natürlich Alles.

"Ist es denn nicht so, daß sich jede Gemeinschaft über Diskriminierung konstituiert und tradiert, daß das, was der Gemeinschaft dient, aufgewertet und das, was die Gemeinschaft gefährdet, abgewertet wird?"

Wenn jemand die Gemeinschaft verlässt, dann gehört er nicht mehr dazu. Deswegen denke ich, dass das Zusammenleben die Gemeinschaft konstituiert. Diskriminierung konstituiert keine Gemeinschaft.

Auf welchem Wertmaßstab beruht die behauptete Gleichwertigkeit? 

"Im Reich der Zwecke hat alles entweder einen Preis, oder eine Würde. Was einen Preis hat, an dessen Stelle kann auch etwas anderes als Äquivalent gesetzt werden; was dagegen über allen Preis erhaben ist, mithin kein Äquivalent verstattet, das hat eine Würde...was die Bedingung ausmacht, unter der allein etwas Zweck an sich selbst seien kann, hat nicht bloß einen relativen Wert, d.i. einen Preis, sondern einen innern Wert, d.i. eine Würde.....Autonomie ist also der Grund der Würde der menschlichen und jeder vernünftigen Natur" (Grundlegung der Metaphysik der Sitten, Kant)

Allnichts

12. Oktober 2021 19:51

Gemeinschaft bedeutet Gruppendenken, "wir" und "nicht wir", es werden Gemeinsamkeiten festgestellt, vermutet, erwartet, erhofft, und aus diesen eine Gruppe gebildet, was jene, welche diese Gemeinsamkeiten nicht teilen, ausschliesst. Dies lässt sich nun positiv formulieren oder negativ, aber eine bewusste Gremzziehung zu leugnen und Gemeinschaft allgemein zu einer Angelegenheit der Freiwilligkeit zu erklären, mutet seltsam an. Dies mag mitunter der Fall sein, aber kaum bei einer Gemeinschaft, welche sich auf genetische, also unfreiwillige Gemeinsamkeiten stützt.

"Objektiv", also bestenfalls neutral betrachtet lässt sich kaum sagen, dass ein Mensch oder eine Kultur oder ein Volk wertvoller oder wertloser ist als andere, dabei ist tatsächlich alles irgendwie gleich. Menschen sind aber Subjekte, urteilen und bewerten zwangsläufig. Es ist eine Art von Selbstverzwergung und Gleichheitswahn auf Volks- und Kulturebene, nicht mehr sagen zu wollen, dass das Eigene - wie auch immer definiert und nur den eigenen subjektiven Maßstäben zufolge - insgesamt doch überlegen oder zumindest im Ernstfall erhaltenswerter, also wertvoller ist als anderes. Andere haben da weniger Hemmungen.

Achterndiek

12. Oktober 2021 19:59

@ kiki

"Wenn jemand die Gemeinschaft verlässt, dann gehört er nicht mehr dazu. Deswegen denke ich, dass das Zusammenleben die Gemeinschaft konstituiert. Diskriminierung konstituiert keine Gemeinschaft."

Es beginnt ja mit der Bildung der Gemeinschaft. Den Schlagersänger mit seinem schmalzigen Gesang wertet die Hardrockkapelle ab, er wird gar nicht erst in die Gemeinschaft aufgenommen, auch wenn er das will. Der Serienmörder wird von der Gemeinschaft abgewertet, als nicht mehr vollwertiges Mitglied wird er weggesperrt. Wer in der Umkleidekabine spielt, wird aus dem Sportverein ausgeschlossen.

Alle tatsächlichen Gemeinschaften sind exklusiv, ausgrenzend. Das Bedürfnis nach ganz besonderer Wertschätzung betrachte ich als eine anthropologische Konstante. Die sogenannte Menschheit ist keine Gemeinschaft, sondern lediglich ein Reißbrettkonstrukt.

Woran kann ich die Würde der Antilopen Gang konkret erkennen, wenn die den Titel "Atombombe auf Deutschland" vortragen?

Meines Erachtens ist es ein Wesenszug einer hochentwickelten Zivilisation, wenn es auch und gerade dann als unmoralisch gilt und gesetzlich geächtet ist, wenn ein Würdeloser beraubt oder niedergeschlagen wird. 

Achterndiek

12. Oktober 2021 20:12

@ Allnichts

"Im englischsprachigen Raum wurde versucht, die Begriffe "race denialism" und "race realism" durchsetzen, allerdings werden sie im Grunde nur im rechten und nationalen Spektrum immerhin teilweise verwendet, ausserhalb davon aber nicht. Ähnliche Erfolgschancen sehe ich auch für uns." 

Den Begriff "Rassenleugner" verwende ich hin und wieder schon seit Jahren. Habe ihn mir unabhängig von den Sprachgepflogenheiten in den VSA selber geschmiedet. Recht häufig klopfe ich den "Verschwörungsleugner" in die Tastatur, gelegentlich auch "Biologieleugner".

Eine Einteilung in nur zwei Lager greift m.E. zu kurz. Neben Rechtskonservativen und linksgrünen Gutmenschen gibt es ja auch noch eine vielbevölkerte Zwischenzone, darüber hinaus auch noch die Wanderer, die gerade jetzt erkennen, daß sie sich mit Linksgrün verirrt haben und ihren Kurs korrigieren.

Mein widerborstiges Naturell erlaubt mir nicht, das linke Vokabular zu bedienen, und ich denke schon, daß man mit geeigneter eigener Sprache den einen oder anderen dazugewinnen kam. 

kikl

12. Oktober 2021 20:14

O.K. dieser Beitrag hat mit diesem Thema nur höchst indirekt zu tun. Es geht um das Ableben der linken Intellektuellen.

Frau Sarah-Lee Heinrich ist nur ein Symptom für das Ableben der linken Intelligenz. Jürgen Habermas ist mittlerweile ein intellektueller Leichnam.

Jürgen Habermas war eine Legende. Die Habermas'sche Dikursethik war lange en vogue im linken philosophischen Diskurs. Dass Herr Habermas alle seine diskursethischen Maßstäbe bei der Debatte um die Geschichte - Stichwort: Historikerstreit - in den Wind schlug, geschenkt.

Die Welt titelt nun: "Die Habermas-Diktatur"

https://www.welt.de/kultur/plus234125124/Corona-Politik-Die-Habermas-Diktatur.html

"Welt: In der dunklen Herzkammer des Corona-Staates – Was darf der Staat in der Pandemie? Die Antwort von Jürgen Habermas muss jedem Demokraten den Atem verschlagen. Der wichtigste deutsche Philosoph entwirft den totalen Corona-Staat – ein rechtliches Monstrum, das in seiner Allgewalt jedes No-Covid-Regime in den Schatten stellt...."

Wieso schläft hier eigentlich der VS? Hop, Hop!

Die Linke hat fertig! (Trapattoni)

https://www.youtube.com/watch?v=ub1zsUD7UNQ

zeitschnur

12. Oktober 2021 20:15

@ Laurenz

Khasaren "rühren" von "Turkvölkern her". Interessant. Die Khasaren, also das sind diese jüdischen Prototypen, die blond, blauäugig, manchmal rothaarig (hach, der König David war auch rothaarig ... steht in der Bibel) und stets sehr hünenhaft sind und diese absolut extrem-weiße, oft sommersprossige, etwas weiche Haut haben ... im Prinzip also so was ähnliches wie die Deutschen oder die Iren ...

Turkvolk - muss sein, klar. Schauen Sie sich Herrn Pirincci an, dann wissen Sie, wie Turkvölker aussehen. (Wobei das für mich unbedeutend ist, der Herr P. ist Deutscher!)

Man sollte nicht jeden Unfug nachplappern , auch dann nicht, wenn er von Koestler stammt.

kikl

12. Oktober 2021 20:30

@Allnichts

Gute Punkte. Die erste Gemeinschaft, die wir als Menschen erfahren, ist die Familie. Diese suchen wir uns nicht aus, sondern wir werden in sie geworfen. Es stimmt also, dass Gemeinschaft nicht immer auf Freiwilligkeit beruht. Aber diese Gemeinschaft entsteht auch durch Zusammenleben. So hat beispielsweise Frau Heinrich die Gemeinschaft mit ihrem Vater nicht erfahren und leidet darunter. Hier gibt es wohl ein menschliches Urbedürfnis nach Mutter und Vater, was aber die Linken auch leugnen.

"... dass das Eigene - wie auch immer definiert und nur den eigenen subjektiven Maßstäben zufolge - insgesamt doch überlegen oder zumindest im Ernstfall erhaltenswerter, also wertvoller ist als anderes."

Für uns ist das Eigene immer wertvoller als das Andere. Aber das sind subjektive Werte. Es ging um die Frage, wieso die Autonomie objektiv einen Wert darstellt, der der Gleiche bei jedem Menschen ist. Die Frage hat Kant glaube ich sehr gut beantwortet.

zeitschnur

12. Oktober 2021 20:40

Das Gefasel aus dem Verfassungsschutztext ist ein Zeugnis kompletter Idiotie: kann mir mal einer sagen, was eine "biologistische Sichtweise" auf Menschen ist und inwiefern sie bei den Autoren dieses Blogs oder den Mitgliedern des IfS vorliegt? Offenbar reicht der Horizont beim "Dienst" nicht übers Fleisch hinaus, das ist bedenklich.

Mir fällt da ganz was anders ein, zB die Diskriminierung von angeblichen Superspreadern und Ungeimpften, "Infizierten" und "Gefährdern", die ausschließlich aufgrund biologischer Merkmale so sehr diskriminiert werden, dass Herr Murswieck darüber ein ganz ausführliches Rechtsgutachten darüber schreiben musste.

Die bloße Feststellung aber, es gebe Rassen oder Völker oder zwei Geschlechter etc. ist nicht "biologistisch". Und das sage ich, obwohl ich den Rassenbegriff sehr kritisch ansehe. Er ist tatsächlich ein spätneuzeitliches Konstrukt und schwerlich mit den Abgrenzungen älterer Tage zwischen Völkern identisch. Für mich ist alles spirituell, die Zweigeschlechtlichkeit ebenso wie die Tatsache, dass Gott Völker und Nationen geschaffen hat und jedem seinen Platz gibt. Das wird übrigens auch keiner aushebeln können. Bleiben wir gelassen.

Würde mich nicht wundern, wenn der ganze Antirassismus-Rummel des Regimes nur ein Ziel hat: den Rassismus erneut einzuführen. Wir sehen doch, dass unter dem derzeitigen Regime auch andere alte Faschistenpolitik wieder eingeführt und propagiert wird. Pfui.

Achterndiek

12. Oktober 2021 20:49

@ zeitschnur

"Schauen Sie sich Herrn Pirincci an, dann wissen Sie, wie Turkvölker aussehen. (Wobei das für mich unbedeutend ist, der Herr P. ist Deutscher!)"

Akif Pirincci ist Staatsbürger unserer BUNTEN Republik. Den Umgang mit der Nazikeule beherrscht er perfekt, hat sich also in das hier herrschende Paradigma bestens integriert.

Ich persönlich schnitte mir lieber die Zunge heraus, bevor ich in ein anderes Land einwanderte und dem Volke dort die Schandflecke dessen Geschichte vor die Nase hielte.

Auf den Antichasarismus stößt man auf allen möglichen obskuren Weltnetzseiten. Stimmte der Chasarenmythos und wäre er überall bekannt, wäre das Antisemitismusproblem ein für alle Male gelöst.

 

Achterndiek

12. Oktober 2021 20:57

@ kiki

"Für uns ist das Eigene immer wertvoller als das Andere. Aber das sind subjektive Werte. Es ging um die Frage, wieso die Autonomie objektiv einen Wert darstellt, der der Gleiche bei jedem Menschen ist. Die Frage hat Kant glaube ich sehr gut beantwortet."

Wir Normalsterblichen sind allesamt nur Subjekte. Wie auch immer wir bewerten, die Bewertungen sind immer (inter-)subjektiv. Eine objektive Bewertung wäre nur von einem extramundanen Standpunkt möglich. Dazu wäre nur der Herrgott in der Lage und falls der tatsächlich tot sein sollte sein Nachfolger, der Humanist, dessen Gott der sogenannte Mensch ist, befreit von allen seinen Eigenschaften, seinem Geschlecht, seinem Volk, seiner Religion, seiner Tradition und sonstigen Zugehörigkeiten.

Lumi

12. Oktober 2021 21:13

Auch ein treffender Kommentar von @tearjerker um 21:57 gestern abend:

Woher sollen Pox oder auch sonstige Fremdlinge den Respekt vor einer einheimischen Kultur beziehen, deren Träger nicht nur erdulden, daß massenmedial und politmedial selbige Kultur permanent in den Dreck gezogen wird, sondern sich selber auch noch infolge Mentalkontrolle und Fremdsteuerung zahlreich an dieser Verdreckung beteiligen?

Wäre ich Türke und sähe die kulturellen Zustände hier in Deutschland, so wäre ich selbstverständlich stolz auf mein Türkentum und würde für die Deutschen, die sich nicht dagegen wehren, allenfalls Mitleid als Vorstufe zur Verachtung empfinden.

Daher sympathisiere ich auch nicht so sehr mit jenen Deutschen, die über Ausländer jammern; es sitzen doch die Verräter in den eigenen Reihen.

Ach, und gegen den Corona Schwachsinn wehren sich die meisten ja auch nicht.

Wogegen wollen sie sich überhaupt mal wehren?

Achterndiek

12. Oktober 2021 21:25

@ zeitschnur

"Wir sehen doch, dass unter dem derzeitigen Regime auch andere alte Faschistenpolitik wieder eingeführt und propagiert wird. Pfui."

Sollte eigentlich spätestens seit den 1980er Jahren zum Allgemeinwissen gehören, daß ein Faschist jemand ist, der schon vor zwölf Uhr aufsteht, sich duscht, die Haare kämmt und dann einer geregelten Tätigkeit nachgeht.

Tut mir jetzt leid, habe im tiefsten Mief der 1970er Jahre schon sehr viel mitgemacht in meinem Leben, für mich liegt der Begriff "Faschismus" schon ewig lange auf dem Friedhof der toten Wörter.

 

kikl

12. Oktober 2021 21:43

"Wir Normalsterblichen sind allesamt nur Subjekte. Wie auch immer wir bewerten, die Bewertungen sind immer (inter-)subjektiv. Eine objektive Bewertung wäre nur von einem extramundanen Standpunkt möglich."

Nein, das stimmt nicht. Die notwendige Bedingung unter der etwas für jemanden überhaupt einen Zweck und damit einen subjektiven Wert haben kann, diese Bedingung ist für alle Menschen gleich.

Der Habermas'sche Erguss ist im Original hier veröffentlicht:

https://www.blaetter.de/ausgabe/2021/september/corona-und-der-schutz-des-lebens

Hier ist eine Pretiose aus dem Habermas'schen Traktat.

"Dies ist letztlich auch der Grund, warum die ungleichmäßig verteilten Einschränkungen und Leistungen, mit denen der Staat in der Pandemie seine Bürger belastet, auch dann, wenn sie aus funktionalen Gründen verordnet werden müssen, von Haus aus den eigentümlichen Charakter eines freiwilligen Beitrags des Einzelnen zur kollektiven Bewältigung einer von allen befürworteten politischen Aufgabe behalten!

Solidarität des Staatsbürgers und Privatautonomie der Rechtsperson

Am intrinsisch freiwilligen Charakter dieser Leistung ändert die Hülle des Rechtszwangs, in die der erwartete Solidarbeitrag eingekleidet wird, nichts...."

Mit anderen Worten:

Zwang = Freiheit!

und eins ist keins, das Habermas'sche Hexeneinmaleins! ;-)

Lumi

12. Oktober 2021 21:46

@zeitschnur um 20:15 und @Achterndiek um 20:49

Den dreizehnten Stamm von Arthur Koestler habe ich vor ein paar Jahren gelesen. Ein gutes und interessantes Buch, wie ich fand. Die Belege zum Volkstum und Brauchtum der Ostjuden fand ich durch die Bank stichhaltig. Die historischen Quellen zum Chasaranreich fließen sicher nur spärlich. Das stellt Koestler aber auch nicht anders dar. Die These der Einwanderung der Ostjuden aus dem Westen, die ich auch im Jüdischen Museum in Berlin vertreten gesehen habe, hat keinerlei Plausibilität für sich. Insofern ist Raum für andere Thesen vorhanden und Koestler hat ihn gut genutzt, finde ich.

Daß irgendwelche halbseidenen Netzseiten sein Buch aufgreifen, kann man Koestler nicht anlasten und spricht nicht gegen seine These.

Was konkret bemängeln Sie an seinem Buch?

kikl

12. Oktober 2021 22:17

Habermas: "Die Aporie zwischen Rechtszwang und Solidarität ergibt sich daraus, ...Angesichts einer ungewöhnlichen akuten Herausforderung der kollektiven Handlungsfähigkeit des Staates wird vielmehr die Gemeinschaft der Staatsbürger in besonderem Maße beansprucht; dadurch entsteht eine Asymmetrie zu den selbstbezogenen Ansprüchen, zu denen sich dieselben Bürger in ihrer Rolle als privatautonome Rechtsgenossen im Besitze ihrer grundrechtlich gewährleisteten subjektiven Freiheiten berechtigt fühlen. Es ist nun wichtig zu sehen, dass diese beiden Momente mit der Gründung der Verfassung, also im Akt der ursprünglichen demokratischen Vergemeinschaftung, eine fortwirkende Verbindung eingehen; denn alle folgenden Generationen setzen diesen Gründungsakt fort, indem sie das Recht zur Auswanderung ausschlagen. Damit bekräftigen sie implizit ihre Zustimmung zur Verfassung und verpflichten sich, unter jeweils veränderten historischen Umständen den normativen Gehalt der geltenden Verfassungsprinzipien angemessen auszuschöpfen."

Hiermit will Habermas meine Zustimmung zur Wegnahme meiner Grundrechte in der Pandemie herleiten.

Gemeinsinn geht vor Eigensinn = Asymmetrie zwischen der Gemeinschaft der Bürger und deren "selbstbezogenen Ansprüchen".

Ich hasse dieses pseudo-intellektuelle Geschwafel. Deswegen hier die Kurzfassung:

Wer nicht auswandert, der stimmt zu, dass er geknechtet wird.

Haarsträubend.

kikl

12. Oktober 2021 22:26

Und es wird noch schlimmer:

"In der Pandemie ist es der Vorrang des staatlichen Gesundheitsschutzes, der zum Nachdenken über das Verhältnis von Politik und Recht nötigt. Während das Recht das Medium zur Gewährleistung subjektiver Freiheiten ist, ist die Politik das Mittel der kollektiven Zielverwirklichung, das in der Ausnahmesituation Vorrang beansprucht."

Die Politik hat also in der Ausnahmesituation Vorrang vor dem Recht. Habermas legitimiert den staatlichen Rechtsbruch. Ade Rechtsstaat!

"Dann müssen freilich die Bürger auf die Stabilität der Verfassung vertrauen dürfen – also darauf, dass die Regierung das gesundheitspolitisch begründete Regime der gesetzlich verordneten Solidaritätsleistungen nicht über die aktuelle Gefahrensituation hinaus verstetigt"

Welche Verfassung, wenn die Politik Vorrang vor dem Recht hat? Wie naiv muss man eigentlich sein, um darauf zu vertrauen?

Ich höre jetzt auf, weil ich mich zu sehr darüber aufrege und ich hier den Kommentarbereich vollspamme. Tut mir leid.

Aber vielleicht wäre der linke Tango mit der Diktatur am Beispiel Habermas einmal vorzuführen. Er spricht zwar immer von "Demokratie" und "Recht", aber eigentlich hat der diese Begriffe vollkommen ausgehöhlt.

zeitschnur

12. Oktober 2021 22:29

@ Lumi

Allerdings ist die gesamte These ungereimt, wenn man sie genauer ansieht, und darauf wollte ich leicht sarkastisch hinweisen. Faktum ist, dass man seit Jahrhunderten nicht in der Lage ist, die Juden vom Rest der Europäer zu unterscheiden, warum sonst wurden sie immer wieder anhand bestimmter Kampagnen markiert? Es handelt sich um einen Bruderzwist, nur verstehen die meisten das immer noch nicht, auch nicht, dass die Shoah der Anfang vom Ende des deutschen Volkes war, man hetzte es buchstäblich auf die Eigenen.

Ist mir klar, dass das auf der Rechten ebenso wenig begriffen wird wie auf der Linken.

Aber alleine schon die abstruse These von den blonden, blauäugigen Hünen-Khasaren als angeblichem Turkvolk sollte doch bei jedem eine Warnlampe anwerfen, und die noch abstrusere Geschichte von deren angeblicher Konversion, die eher nach Lessing denn nach 8. Jh klingt, zweimal.

Die künftige Wiedervereinigung wird anders aussehen, ganz anders. Und niemand wird sie hindern können. Lasst endlich die Schuppen von den Augen fallen.

Kriemhild

12. Oktober 2021 22:33

@kikl

Die Habermas'schen Winkelzüge laufen auf eine globalisierte Wendung der alten Ideen von Rousseau hinaus. Die Auflösung der Völker, deren eifrigster Verfechter die westdeutsche Linke ist, mündet in eine universale Zwangsherrschaft über glückliche Sklaven, die sich an nichts mehr stören. ...  

Gracchus

12. Oktober 2021 22:37

Also, es ist nicht sehr gentleman-like jetzt auf diese 19-jährige Frau verbal einzudreschen. 

ML: Und wer macht das, bitteschön?

Schlimmer, was die Habermas'schen Finger tippen. Ein als Philosoph getarnter Bürokrat - und so jemand ist mit der einflussreichste Intellektuelle! Von ihm war nichts anderes zu erwarten. Schon nach drei Absätzen wird mir schummrig. Habermas steht mit der deutschen Sprache auf Kriegsfuß.

anatol broder

12. Oktober 2021 22:49

@ kikl 20:30

wie andere foristen bereits anmerkten, sind «innerer wert» und «zweck an sich» unworte. somit ist kants herleitung der würde hinfällig.

ist das «menschliche urbedürfnis nach mutter und vater» auch ein «innerer wert»? was ist mit tieren?

gibt es ergänzend dazu bei mutter und vater ein «urbedürfnis», ihr kind gemeinsam grosszuziehen? zeigt sich das bedürfnis unmittelbar nach der zeugung oder erst nach der geburt? wie lange hält das an?

Achterndiek

12. Oktober 2021 22:50

@ kikl

"Nein, das stimmt nicht. Die notwendige Bedingung unter der etwas für jemanden überhaupt einen Zweck und damit einen subjektiven Wert haben kann, diese Bedingung ist für alle Menschen gleich."

Wenn für jemanden irgendetwas einen Wert besitzen soll, setzt das einen jeweiligen Zweck voraus. Ein Zweck ist immer abhängig von dem Ziel, den jeweilige Subjekte verfolgen.

I) Der Schürzenjäger folgt der Schönen, sein subjektiver Wert ist die Vermehrung von Lust.

II) Der sittliche Mensch wendet sich von der Schönen ab, setzt sich - wenn es um bestimmte Religionsgemeinschaften geht - sogar für die Verhüllung schöner Frauen ein. Sein subjektiver Wert ist die Bewahrung seines Rufes oder die Bewahrung vor dem ewigen Höllenfeuer.

Mein subjektiver Eindruck: Die unterschiedlichsten Menschen verfolgen die unterschiedlichsten Ziele, was für den einen seinem Zweck dient, ist für den anderen hingegen hinderlich.

Sich als Normalsterblicher mit dem Herrgott anzulegen oder mit dessen Nachfolger, dem Humanisten und Gutmenschen, ist allerdings zwecklos. Nur selbige besitzen die Macht, objektive Urteile fällen zu können.

 

Laurenz

12. Oktober 2021 23:04

@RMH @Laurenz 

"Ihr Beitrag in kurz: Heinrich, mir graut´s vor Dir."

Auf welchen Beitrag beziehen Sie Sich?

 

@Zeitschnur @L.

"Khasaren oder Chasaren"

Hier die Wikipedia zum Khasarischen Reich. https://de.wikipedia.org/wiki/Chasaren

Was haben die mit König David zu tun, der selbst ein Zwerg war? Hatte König David auch, schon lange vor Stalin, Banken in Tiflis überfallen?

Die Feinde der Hebräer, die Philister, waren europäische Abkömmlinge der vorigen Seevölker, die historisch umstritten, aus Europa stammten.

Der kaukasische Mensch stimmt nur bedingt. Wir finden zwar Blonde oder Rothaarige bis hinein in die Gobi, aber eben in der Mehrheit Angehörige von Turk-Völkern der süd-asiatischen Steppen.

Vor allem im Alter erkennt man diese Zugehörigkeit. Das sieht man bei Stalin, bei khasarischen Juden wie Michel Friedman, Chuck Lorre oder Dustin Hoffmann. Die sehen ausnahmslos aus, wie alte Türken, was den Persönlichkeiten ja keinen Abbruch tut. Das können Sie mit einem aufgenordeten Ashkenazi-Juden, wie Daniel Cohn-Bendit überhaupt nicht vergleichen.

Achterndiek

12. Oktober 2021 23:09

@ Lumi

Der Antichasarismus geht ja nicht nur auf den Chasaren(?) Koestler, sondern z.B. auch auf solche Chasaren(?) wie Benjamin Freedman oder Shlomo Sand zurück.

Zahlreiche Juden in der Diaspora haben sich hier in Europa angesiedelt, die Sepharden in Portugal und in Spanien, die Ashkenasim weiter nördlich. Sehr viele Ashkenasim sind weiter in den Osten gewandert. Ein Teil der Oberschicht des Turkvolkes der Chasaren ist zum Judentum konvertiert, werden der Rest des Volkes beim Islam, dem Christentum oder dem Heidentum verblieben ist. Und diese ganzen Ashkenasim sollen nun verschwunden sein, während sich die wenigen Chasaren, die sich - sprachgeschichtlich einmalig - die europäische Sprache Jiddisch angeeignet haben, unter dem Tarnnamen "Ashkenasim" an ihre Stelle getreten sind? Überaus kühne These.

Imagine

12. Oktober 2021 23:17

Die Hautfarbe und die völkisch-kulturelle Zugehörigkeit sind hinsichtlich ihrer sozialen Relevanz und individueller Betroffenheit an bestimmte soziale Kontexte gebunden.

So beispielsweise während der Schulzeit, wo sie häufig Kriterien für Gruppen- bzw. Bandenzugehörigkeit bilden. Natürlich auch und besonders in der Pubertät.

Später im Erwachsenen- und Arbeitsleben kann man generell sagen, dass jeder niedriger die Schichtzugehörigkeit ist, desto relevanter sind Hautfarbe und die völkische Abstammung.

In der Oberschicht sind sie irrelevant. Dort zählen Geld und Macht, die Position in den Hierarchien und der Sozialstatus. Nicht zu vergessen die Schönheit bei Frauen.

„Oben“ ist die Gruppen-, Schicht- und Klassenzugehörigkeit entscheidend, nicht die Hautfarbe oder die völkische Abstammung.

Die heutige globale Oberschicht hat sich von völkisch-rassistischen Zugehörigkeits- und Loyalitätskriterien emanzipiert. Wer oben ist, will reicher und mächtiger werden und vor allem oben bleiben.

Der Blick von oben auf das „Volk“ ist nicht durch Identifikation, sondern durch Gegen-Identifikation gekennzeichnet: Unten - jenseits der schmalen Oberschicht - sind die Untermenschen. die normalen Arbeits- und Nutzmenschen einschließlich der „Mitte“. Fast ausschließlich Knechtsnaturen, die Prekarisierung und Impfung widerstandlos hinnehmen.

AmazonBesteller

12. Oktober 2021 23:26

@ Imagine

Sie sagten doch, dass Sie hier nichts mehr schreiben wollen? 

Aber unabhängig davon: alles was Sie schrieben, kann man auch über die alte und neue Linke sagen.

- Einwanderung von Multi-Color People zur Stärkung der Wählerschaft, Zuspitzung von sozialen Konflikten, Verteilungsforderungen von deutschem Eigentum, etc.

- Verrat an der Arbeiterschaft, Liberalisierung (und damit Globalisierung) der Arbeitswelt

- das Kleben am Stuhl und Fressen am Trog zu Lasten aller ehrlich arbeitenden Menschen hier in Deutschland

 

"Merkels Politik war kein Linkskurs, sondern der neue Rechtskurs des Establishments."

Also das ist mal wirklich derber Schwachsinn. Aber aus Ihrer Sicht verständlich: geht was schief, waren es die Rechten. Meine Güte, was sind Sie für ein verbohrter, ewig Gestriger.  Sie operieren hier mit Begriffen, die in der echten Welt eine völlig andere Bedeutung haben. Dass Linke auch machthungrig und skrupellos sind, kommt in Ihrer kleinen Einzimmerwohnung im Kopf wohl nicht vor.

 

anatol broder

12. Oktober 2021 23:37

der schwarze amerikaner amine drehte ein musikvideo, in dem weisse und schwarze witzig vertauscht sind: redmercedes (5:07).

«what is the n-w-a-c-p? – national white association for care and pleasure. – oh.»

Cugel

12. Oktober 2021 23:58

@zeitschnur
"Und die - Cugel - haben die NS nachhaltig in die Köpfe manipuliert. Mehr habe ich nicht gesagt, Sie haben es in den falschen Hals bekommen."

Ich halte die Wirkung des NS nicht für so durchschlagend, wie Sie es zu tun scheinen. Daß der Spuk mit dem Frühjahr 45 praktisch vorbei war, läßt den Schluß zu, daß die meisten Deutschen die Propaganda eben nicht verinnerlicht hatten. Die rassisch grundierte Sicht auf den Menschen war in den Jahrzehnten um die vorvorige Jahrhundertwende weitverbreitet. In den USA z. B. hat sich diese Auffassung ganz ohne NS deutlich stärker gehalten als in Europa, geschweige der BRD.

Cugel

13. Oktober 2021 01:07

@Achterndiek
"Tut mir jetzt leid, habe im tiefsten Mief der 1970er Jahre schon sehr viel mitgemacht in meinem Leben, für mich liegt der Begriff "Faschismus" schon ewig lange auf dem Friedhof der toten Wörter."

Sie sprechen mir aus der Seele. Wir sollten nicht daran mitwirken, diesen Friedhof zu befüllen. kiki hat oben auf die politische Sprachdeformation hingewiesen, die ein Kennzeichen des Totalitarismus ist, den manche, die vom Faschismus reden, damit wohl eigentlich meinen.

Cugel

13. Oktober 2021 01:49

kikl   12. Oktober 2021 21:43

Die Affinität des großen Philosophen zur Repression ist bezeichnend. H.-D. Sander zufolge ging Habermas mit seinem Blödsinn selbst seinen Frankfurter Mentoren derart auf die Nerven, daß sie ihm nahelegten, sich woanders zu habilitieren, was er dann schließlich in Marburg tat. Sander belegt das mit einem Zitat aus einem Brief Horkheimers an Adorno, dessen Fotokopie er von Jakob Taubes "aus dem Panzerschrank des Instituts für Sozialforschung" erhalten hatte. Taubes schien eine subversive Freude daran zu haben, den Betonköpfen eins auszuwischen.

quarz

13. Oktober 2021 07:13

@Cugel

"Die Affinität des großen Philosophen zur Repression ist bezeichnend."

Alle Diskurse sind herrschaftsfrei, aber manche sind herrschaftsfreier.

kikl

13. Oktober 2021 08:21

@ Achterndiek

"Wenn für jemanden irgendetwas einen Wert besitzen soll, setzt das einen jeweiligen Zweck voraus. Ein Zweck ist immer abhängig von dem Ziel, den jeweilige Subjekte verfolgen."

Damit etwas einen subjektiven Wert hat, muss es irgendeinen Zweck erfüllen. Damit man sich aber einen subjektiven Zweck setzten kann, muss das Subjekt autonom sein.

Die Autonomie ist deshalb unersetzlich, sie hat kein Äquivalent. Sie ist Bedingung dafür, dass es subjektive Zwecke und subjektive Werte überhaupt gibt. Deshalb ist die Autonomie auch ein Zweck an sich.

Das ist das Argument in einfachem Deutsch wiedergegeben.

 

Gracchus

13. Oktober 2021 10:50

@Martin Lichtmesz

Sie meinte ich natürlich nicht. Ich lese jetzt nicht nochmal alle Kommentare, es trifft wohl auf wenige zu; atmosphärisch entstand dieser Eindruck; wenn die Gute als böse oder bösartige Neiderin, als dumm bezeichnet oder ihre Ausbürgerung gefordert wird ... 

Imagine

13. Oktober 2021 11:11

@AmazonBesteller 12. Oktober 2021 23:26
„Sie operieren hier mit Begriffen, die in der echten Welt eine völlig andere Bedeutung haben.“

Halten Sie Ihre falschen Vorstellungen von der gesellschaftlichen Wirklichkeit für die „echte Welt“?

Linke Politik ist – historisch und vom Begriff her - eine Politik für diejenigen Menschen, die den gesellschaftlichen Reichtum erarbeiten, rechte Politik hingegen ermöglicht den Vermögenden, ein leistungsloses Einkommen zu erzielen, sei es durch Vermietung und Verpachtung, sei es durch Geldverleih oder durch Investitionen in profitable Geschäftsmodelle.

Rechte Politik macht die Reichen reicher und mächtiger.

ML: Ich lach mich schlapp.

Dass die etablierten Linken inzwischen ihre Klientel verraten haben, die Seiten gewechselt und sich zu Ideologen der Kapitalistenklasse, also der globalistischen Superreichen gemacht haben, hat doch Benedikt Kaiser hier x-mal ausgeführt. Aber Sie scheinen davon nichts begriffen zu haben.

Laurenz

13. Oktober 2021 13:20

@Imagine @AmazonBesteller

"Rechte Politik macht die Reichen reicher und mächtiger."

Sie haben heute wohl einen schlechten Tag in der Argumentationsfindung, dafür einen guten für's Komödiantenstad'l. Immerhin kann sich ML vor lachen sich kaum noch auf Seinem Bürostuhl halten. Aus welchem abgelutschten "Vorwärts" oder "Neues Deutschland" haben Sie denn den aus der Witzespalte abgeschrieben?

Linke leben immer Neo-Feudalismus. Sie taten historisch nie etwas anderes als Herrschaftsschichten mit sich selbst auszutauschen & die Arbeiterklasse durch Inflation, wie Mißwirtschaft viel mehr als jeder andere es je tat, bluten zu lassen. Und das war seit dem antiken Anbeginn der Linke in vorderen Orient bis zum heutigen Tag noch nie anders.

Legen Sie Sich mal ne Runde hin, damit Sie hier etwas frischer antreten können. Mit Ihren abgeschmackten Klischees holen Sie niemanden hinter dem Ofen hervor.

anatol broder

13. Oktober 2021 16:34

(1/2)

@ gracchus

bitte nicht focus lesen, sondern die eigendarstellung. wir wollen doch unverfälschte informationen, oder?

am ersten mai veröffentlichte sarah-lee heinrich auf instagram eine kampfansage. sie besteht aus einem foto (¶ 1) und einem text (¶ 2). bevor die quelle versiegt, gebe ich alles wieder (schreibweise unverändert).

¶ 1

auf dem foto sieht man zwei frauen auf einem balkon. die eine ist sarah-lee, die andere ist ihre mutter, wie man später erfährt. die mutter ist weiss und nicht eklig. die beiden zeigen eine erhobene faust. sie lächeln. über ihren köpfen sind zwei sprechblasen.

die tochter:

Sarah, Arbeiter*innenkind, (lohn)arbeitet gerade nicht, trotzdem Arbeiterin

die mutter:

Helga, gerade „arbeitslos“, trotzdem Arbeiterin

anatol broder

13. Oktober 2021 16:37

(2/2)

¶ 2

der text:

Bin ich überhaupt Arbeiter*innenkind? Bin ich überhaupt Arbeiter*in?

“Wie soll ich die Hartz4 Erhöhung der Kassiererin bei Lidl erklären, die den ganzen Tag arbeitet und trotzdem wenig in der Tasche hat?”

Die vermeindliche Trennung zwischen Arbeiter*innen und Arbeitslosen, die von Marktliberalen, Konservativen und Rechten vorran getrieben wird, hat vor allem dem Zweck, dass mehr Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt herrscht und die Löhne gedrückt werden, während sich Unternehmen aus der Verantwortung schleichen und die “Kassiererin” weiter mit 9 Euro die Stunde abspeisen dürfen.

Auch ich habe mich lange gefragt, ob ich eigentlich auch ein Arbeiterkind bin. Doch mittlerweile ist mir klar: Die Sorgen unserer Familie sind die Sorgen der arbeitenden Klasse. Und wir gehören dazu.

Der Kampf für alle Arbeiter*innen ist auch ein Kampf für einen starken Sozialstaat und eine Arbeitszeitverkürzung, die ermöglicht, dass nicht einer 0 Stunden und der andere 40 arbeitet, sondern dass wir uns die notwendige Arbeit in der Gesellschaft gemeinsam aufteilen!

Imagine

13. Oktober 2021 18:19

Es ist doch nicht zu bestreiten, dass Merkels Politik die Reichen reicher und mächtiger gemacht hat und die Masse der arbeitenden Bevölkerung ärmer.

Der Anteil  der Menschen, die trotz Vollarbeitszeit als „Aufstocker“ Sozialhilfeleistungen bekommen, ist groß und wird immer  größer.

Die Anzahl der Menschen, die mit ihrem Lohn oder ihrer Rente die Wohnungsmiete nicht mehr bezahlen können, steigt.

Die Vermögensverteilung in Deutschland (https://www.bpb.de/nachschlagen/zahlen-und-fakten/soziale-situation-in-deutschland/61781/vermoegensverteilung) ist unter der Merkel-Politik nicht sozial ausgeglichener geworden, sondern die Schere zwischen einer reichen Minorität und der Masse der Arbeitenden ist immer weiter aufgegangen.

Linke Politik hat als Ziel ein Mehr an sozialer Gerechtigkeit, was eine Umverteilung von oben nach unten impliziert, höhere Besteuerung der Reichen und höhere Reallöhne.

Wer Merkels Politik als „links“ bezeichnet, befindet sich Voll(pfosten)stadium begrifflicher Konfusion.

zeitschnur

13. Oktober 2021 22:55

@ achterndieck @ Lumi

Je weiter die Zeit zurückliegt und je ferner die Länder, desto fantastischer ist es, was wir dazu dichten können. Der gute Koestler musste sich irgendwie was zurechtlegen, um zu verstehen, warum Juden wie Deutsche aussehen und dann auch noch bis in den hintersten Winkel Sibiriens einen deutschen Dialekt sprechen. Anstatt auf das Naheliegende zu kommen, musste mit abenteuerlichen Winkelzügen etwas erdacht werden, was das Offensichtliche förmlich überschrieb und daraus ein ganz andere Story machte.

Unsere restlichen Rassenkundler hier sollten sich mal über den guten M. Friedmann nichts vormachen. Denselben Typus finden Sie massenhaft in der Schwäbischen Alb oder südlich der Alpen, dort gut katholisch. Auch anderswo in Old Europe habe ich ihn schon gesehen ...

Hier gilt der Satz "Umgekehrt wird ein Schuh draus", @ Laurenz: Nicht die Nordmänner sind in den Orient, sondern die weißen Semiten sind nach Norden gewandert. Schauen Sie sich Artefakte der Sumerer an: alles extrem weiße und blauäugige Leute. Ihr Freund Abraham war Sumerer. Noch Fragen? Und noch was: Sumer lag nicht in der Wüste, sondern im südlichen Zweistromland. Das sage ich nur schon mal vorbeugend. Also bitte das Instrument im Kasten lassen.

Cugel

14. Oktober 2021 00:13

@Imagine

"Es ist doch nicht zu bestreiten, dass Merkels Politik die Reichen reicher und mächtiger gemacht hat und die Masse der arbeitenden Bevölkerung ärmer."

Merkel ist dann wohl die leibhaftige...
...Bestätigung der Hufeisentheorie.
Es ist nicht zu bestreiten, daß linke Politik der vergangenen 100 Jahre die Reichen reicher, die Armen ärmer gemacht und zum Ausgleich Dutzende von Millionen durch vorzeitige Terminierung aller Sorgen entledigt hat. In Ihrer - leider kurzen - Phase ausgezeichneter, bemerkenswert klarsichtiger Kommentare hatte ich beinahe begonnen, Sie in mein Herz zu schließen, und nun dieser Rückfall.

Von nun an trag' ich Trauer.

Lumi

14. Oktober 2021 00:47

@zeitschnur gestern um 22:29

Sie führen unsportlicherweise ein Ideologem ins Feld, das hier nicht diskutiert werden kann.

"Faktum ist, dass man seit Jahrhunderten nicht in der Lage ist, die Juden vom Rest der Europäer zu unterscheiden" - Das stimmt nicht. Physiognomisch erkennt man sie oft. Aber infolge der Assimilation und Vermischung natürlich nicht immer. Zudem hat man sie früher natürlich am kuttischen und kulturellen Habitus erkannt, mit dem sie sich selbst markierten.

Was reden Sie da von Bruderzwist und gar noch Wiedervereinigung? Das hat keine Grundlage in der Sache.

"abstruse These von den blonden, blauäugigen Hünen-Khasaren" - Bei Koestler? Haben Sie sein Buch überhaupt gelesen?

"noch abstrusere Geschichte von deren angeblicher Konversion" - Haben Sie mal von den Azteken gehört? Die sind zum Christentum konvertiert. Dito die Germanen, Kelten und Slawen. Die heute als Araber bezeichneten Völker dafür zum Islam. Könnte weitere Beispiele bringen. Lauter abstruse Geschichten.

Der Zeitpunkt ist allerdings unsicher. Als Anhänger Heribert Illigs muß ich bei Erwähnung eines achten Jahrhunderts immer schmunzeln.

Lumi

14. Oktober 2021 01:02

@Achterndiek gestern um 23:09

"Und diese ganzen Ashkenasim sollen nun verschwunden sein, während sich die wenigen Chasaren, die sich - sprachgeschichtlich einmalig - die europäische Sprache Jiddisch angeeignet haben, unter dem Tarnnamen "Ashkenasim" an ihre Stelle getreten sind?"

Sie haben offenbar die These Koestlers nicht ganz verstanden und wohl auch sein Buch nicht gelesen.

Es gab keinen jüdischen Drang nach Osten. Die Aschkenasen sind gemäß Koestler die Chasaren. Sie legten ihre primitive schamanistische Religion ab zugunsten einer akzeptierten monotheistischen Religion. Sie legten ebenso ihre Sprache ab im Kontakt mit der fortschrittlichsten Kultur in ihrem Raum, nämlich mit den deutschen Siedlern in Osteuropa. Das dürfte zu mittelhochdeutscher oder frühneuhochdeutscher Zeit gewesen sein, wohl 13. und 14. Jahrhundert. Jiddisch ist natürlich ein deutscher Dialekt.

Lumi

14. Oktober 2021 01:14

@Cugel, @kikl, @Kant

Sehr schön die Stellung behauptet in puncto Autonomie und NS.

Wenn man nach Sieferles wirklich lesenswertem Werk Epochenwechsel geht, dann ist die Sprachdeformation vielleicht doch eher neben dem Marxismus auch dem Liberalismus und dem Universalismus zu attestieren, nicht dem Nationalismus und dem Partikularismus. Denn schließlich sind im universalistischen Liberalismus der USA mit Bernays, Lippmann und den Massenmedien vor hundert Jahren die Weichen gestellt worden für die Herrschaftstechnologien, die den Leuten heute mehr denn je den Kopf verdrehen, so daß sie Viren und Klimakatastrophen wähnen, wo nicht das geringste zu sehen ist.

Laurenz

14. Oktober 2021 01:17

@Imagine

"Imagines rechte Merkel"

Jetzt wird es surreal, mit dem Hang ins Absurde.

Was hat Merkel mit "rechter Politik" zu tun"? Merkel ist eine überzeugte Kommunistin.

Hier, explizit für Sie Oskar Lafonatine mit schlagender Begründung... https://youtu.be/xrgd8B5fhNw (01:47)

Laurenz

14. Oktober 2021 06:31

@Zeitschnur @Achterndieck, Lumi & L. (2)

“M. Friedmann in der Schwäbischen Alb”

Die Deutschen sind gemäß der Edda eine Mischung aus Asen & Wanen (Skytho-Sarmaten & Kelten). Die Germanen sickerten permanent aus Osteuropa ein. Schwarze Haarfarbe hat aber nichts mit Turk-Völkern zu tun. Turk-Völker haben ganz anderes Haar, eine andere Körperbehaarung, wie andere Figuren & Physiognomien als Skythen & Sarmaten.

“Nicht die Nordmänner sind in den Orient, sondern die weißen Semiten sind nach Norden gewandert.”

Noch vor 8k-9k Jahren ist gar keiner irgendwohin gewandert. Die Eiszeit hielt jeden davon ab.

“Schauen Sie sich Artefakte der Sumerer an: alles extrem weiße und blauäugige Leute.”

Wie kommen Sie auf die glorreiche Idee, daß die Sumerer Semiten gewesen seien? Sie waren wie die Perser ein "arisches" Brückenvolk.

"Abraham war Sumerer"

Abraham stammte von der arabischen Halbinsel & war Semit, noch viel wichtiger, er war Nomade, ganz anders als die Seßhaften aus Sumer.

zeitschnur

14. Oktober 2021 09:36

@ Lumi

Wir sprachen nicht von Kutten und kulturellen Merkmalen, sondern von angeblicher "Rasse". Sie wechseln die Ebene. Und widersprechen sich selbst: Aufgrund von "Assimiliation" sind sie dann "rassisch" wieder nicht zu unterscheiden?! Nehmen wir ein einfacheres Beispiel: Eine Frau in Männerkleidern ist niemals assimilierbar - sie sieht halt wie eine Frau in Männerkleidern aus ... Sieht sie dagegen doch biologisch wie ein Mann aus, ist sie schon immer einer gewesen. Wenn es "Rassen" gäbe könnten sie nicht zur Ununterscheidbarkeit assimiliert werden, sondern müssten wie das Geschlecht fix bleiben.

Wenn man schon Illig-Anhänger ist, dann will man trotzdem Geschichtserfindungen aufrechthalten, die in die erfundenen Jahrhunderte gehören?! Diese Logik mag verstehen, wer will.

Sie müssen erklären, wieso man ls komplettes Volk im angeblichen 8. Jh von Nachbarländern (!) zur Konversion genötigt werden kann, und zwar zu einer der drei Lessings-Ring-Religionen und dann ausgerechnet das "talmudische Judentum" wählt und anschließend Deutsch lernt.

Das ist Fantasy. Es gibt nicht eine einzige seriöse Quelle dafür. DAS ist ein "Ideologem".

anatol broder

14. Oktober 2021 09:51

@ lumi 1:14 

kants begriffe «reich der zwecke» und «zweck an sich» bleiben sinnfrei, egal wie oft man sie wiederholt.

zeitschnur

14. Oktober 2021 09:54

@ Laurenz

Ihr Abraham ist ein Artefakt aus der Hexenküche entwurzelter Deutscher. Er war kein Nomade, sondern stammte aus einer sesshaften sumerischen Familie. Er wurde von Gott - so ist der biblische Bericht - weggerufen und machte sich auf den Weg, während seine Familie blieb, wo sie war: im Zweistromland. Noch Generationen nach ihm wurden Ehepartner für seine Nachkommen von dieser sesshaften weißhäutigen Familie geholt. Das steht sogar in der Bibel so.

Dass die Wanderung Abrahams v.a. eine sprituelle Bedeutung hat, die des "Ivri" ("Hebräers"), des "Jenseitigen", des "Weggerufenen", versteht natürlich ein aufs rein Materialistische eingedampfter Geist nicht, aber er könnte wenigstens akzeptieren, dass es Menschen gibt, die andere Horizonte annehmen. Diese Wanderung sollte nicht im Wandern steckenbleiben, sondern im Gelobten Land münden. Ja, lesen Sie einfach mal unvoreingenommen die Torah, das kann zu Bildungszwecken nicht schaden.

Dass die Israeliten in Schüben wieder aus dem Land gehen mussten, ist keinem Nomadentum geschuldet, sondern wiederum einer spirituellen Begründung. Es war wegen Bundesbruch und Abgötterei. Wie Sie vermutlich mitbekommen haben, sind Nachfahren Israels, soweit Sie überhaupt ahnen, dass es welche sind, nirgendwo auf der Welt Nomaden, der legendäre Ahasver und sein Unruhe hat keinen nomadischen Hintergrund.

ML: Bitte jetzt Schluß mit dieser rassenkundlichen Spezialdiskussion, danke.

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