Netzfundstücke (109) – Wildnis, Reinemachen, Kult

Was ist »Natur«, was ist »Wildnis«?

In den letz­ten Jah­ren ist im Natur­schutz ein kla­rer Trend in Rich­tung »Wild­nis­schutz« zu beob­ach­ten. Fast schon ein Para­dox, bedenkt man die Anbie­de­rung der gro­ßen deut­schen Natur­schutz­ver­bän­de an die Wind­kraft- oder Solar­lob­by. Wäh­rend auf der einen Sei­te im Namen des Kli­ma­schut­zes die tota­le Indus­tria­li­sie­rung der deut­schen Land­schaft betrie­ben wird, will man auf der ande­ren Sei­te von Men­schen­hand unbe­rühr­te »Wild­nis« schaffen.

Rewil­ding nennt man sol­che Pro­jek­te auf neu­deutsch. Ihr Ziel: Durch Rena­tu­rie­rung weit­läu­fi­ger Flä­chen (ab 1000 Hekt­ar sich selbst über­las­se­nen Lan­des spricht man von »Wild­nis«) soll die Bio­di­ver­si­tät erhöht wer­den. In den deut­schen Natio­nal­parks wie im Harz oder bay­ri­schen Wald ver­folgt man sol­che Stra­te­gien schon länger.

Im Natio­nal­park Harz spricht man in die­sem Zusam­men­hang von »Natur­dy­na­mik­zo­nen«:

In der soge­nann­ten Natur­dy­na­mik­zo­ne erfol­gen kei­ne mensch­li­chen Ein­grif­fe mehr. Durch Sturm, Alter oder Krank­heit umge­fal­le­ne Bäu­me blei­ben in die­sem Bereich als Tot­holz im Wald. Sie sind eine wich­ti­ge Nah­rungs­grund­la­ge für vie­le Pil­ze und Klein­or­ga­nis­men, die sie zu dün­gen­dem Humus ver­ar­bei­ten. Zwi­schen den lie­gen geblie­be­nen Stäm­men fin­det zudem der Baum­nach­wuchs Schutz vor hung­ri­gen Wild­tie­ren und kann so bes­ser gedeihen.

Die Umwand­lung der Natio­nal­parks­flä­che in die natur­be­las­se­nen Dyna­mik­zo­nen erfolg­te schritt­wei­se: 2006 bestand 41 Pro­zent der Flä­che aus Natur­dy­na­mik­zo­nen, 2011 waren es 52 Pro­zent und 2021 sind es nun schon 70,1 Prozent.

Der zwei­fels­oh­ne vor­han­de­ne öko­lo­gi­sche Sinn in die­sen Wild­nis­pro­jek­ten schlägt jedoch bei man­chen Wild­nis-Für­spre­chern in eine frag­wür­di­ge Radi­ka­li­tät um, indem ihr Anlie­gen gleich so weit geht, den Men­schen, als gene­rel­len Stör­fak­tor für das »Natür­li­che«, voll­stän­dig von der Natur abzu­tren­nen. Der Mensch in Enkla­ven, umge­ben von Wildnis.

Inwie­fern die­se auf die Spit­ze getrie­be­ne mensch­li­che Ent­frem­dung von der Natur für uns, die eigent­lich Teil die­ser Natur sind, dien­lich sein soll, bleibt offen. Außer­dem über­sieht die­se Per­spek­ti­ve die posi­ti­ve Wir­kung mensch­li­cher Ein­grif­fe in die Natur für die Bio­di­ver­si­tät euro­päi­scher Öko­sys­te­me: Die alte Kul­tur­land­schaft bestand aus einem Mosa­ik an ver­schie­de­nen Landschaftstypen.

In ihr exis­tier­ten unter­schied­lichs­te Nutz­flä­chen; Wald lös­te sich mit offe­nen Feld­struk­tu­ren ab, auf­grund feh­len­der tech­ni­scher Mit­tel unge­nutz­te Wild­nis­area­le exis­tier­ten neben Äckern und Wei­den. Dar­aus ergab sich eine Bio­di­ver­si­tät, die es so in einer für Euro­pa typi­schen, von geschlos­se­nem Wald domi­nier­ten Wild­nis­flä­che nicht gege­ben hätte.

Die­se viel­ge­stal­ti­ge Land­schaft wur­de von der Indus­tria­li­sie­rung im Lau­fe der letz­ten bei­den Jahr­hun­der­te ohne Fra­ge fast voll­stän­dig ein­ge­eb­net, zeigt jedoch, daß die mensch­li­che Nut­zung von Natur nicht per se destruk­tiv sein muß, wie das ger­ne im Rewil­ding-Dis­kurs kol­por­tiert wird.

Betrach­tet man die Arten auf der Roten Lis­te in Deutsch­land, wird deut­lich, daß der deut­sche Bio­di­ver­si­täts­ver­lust vor allem den Ver­lust eben­je­ner tra­di­tio­nel­len Kul­tur­land­schaft abbil­det. Denn die aktu­ell bedroh­ten Arten sind vor allem Arten, die von der Struk­tur der Kul­tur­land­schaft einst pro­fi­tiert hat­ten. Der Mix aus ver­schie­dens­ten mensch­li­chen Nutz­flä­chen und ver­spreng­ten Wild­nis­fle­cken macht den öko­lo­gi­schen Unterschied!

Außer­dem stellt sich die Fra­ge, inwie­fern die­se vom Men­schen bewußt erzeug­ten Wild­nis­area­le erst durch eine indus­tria­li­sier­te Nut­zung von Acker­flä­chen mög­lich gemacht wur­den. Indem wir unse­re Böden mit tech­ni­schen Mit­teln aufs äußers­te stra­pa­zie­ren, erhö­hen wir den Ern­te­er­trag pro Hekt­ar und ermög­li­chen somit erst den Luxus, Flä­chen dem Rewil­ding zu überlassen.

Die Rena­tu­rie­rungs­pro­gram­me im Ruhr­ge­biet auf alten Indus­trie­bra­chen sind ein wei­te­res Bei­spiel für eine »künst­lich« erzeug­te Natur, die schlu­ßend­lich das Ergeb­nis einer sich stets wan­deln­den Indus­tria­li­sie­rungs­dy­na­mik sind.

Im Deutsch­land­funk Kul­tur lief nun ein »Fea­ture« zum Rewil­ding in Euro­pa, das die­sen letz­ten von mir ange­führ­ten Aspekt zwar lei­der nicht auf­greift, den »neu­en« Ansatz im Natur­schutz anhand der Rena­tu­rie­rungs­maß­nah­men im Stet­ti­ner Haff ansons­ten aber in sei­nen unter­schied­li­chen Facet­ten inter­es­sant auf­be­rei­tet dar­zu­stel­len weiß. Anhö­ren lohnt sich:

EUROPA SOLL WILDER WERDEN


Ange­sichts der Coro­na-Ent­hem­mung des Estab­lish­ments kom­men auch die 109. Netz­fund­stü­cke nicht ohne eine Bezug­nah­me auf die gesund­heits­po­li­ti­schen Maß­nah­men in der Coro­na-Pan­de­mie aus.

Der mit der in Aus­sicht gestell­ten Impf­pflicht fast bis ans Maxi­mum auf­ge­dreh­te Eska­la­ti­ons­reg­ler des links­li­be­ra­len Ein­heits­blocks hat­te mich dazu ver­an­laßt, noch ein­mal auf dem You­Tube-Kanal der von Schau­spie­lern und Künst­lern getra­ge­nen Akti­on #Alle­sAuf­Den­Tisch vorbeizuschauen.

Und sie­he da, die­se ist wei­ter­hin quick­le­ben­dig und wird ste­tig mit neu­en Video-Inter­views gefüt­tert, die die aktu­el­len Ent­wick­lun­gen im Kon­text »Coro­na« auf­grei­fen. Der­zeit steht logi­scher­wei­se die Coro­na-Imp­fung im Mit­tel­punkt. Hier sei Ihnen ein­mal das Gespräch zwi­schen der Diri­gen­tin Kers­tin Behn­ke und dem Ber­li­ner Haus­arzt Dr. Erich Freis­le­ben zur Dun­kel­zif­fer der Impfnebenwirkungen


und das Gespräch zwi­schen der Schau­spie­le­rin Fran­zis­ka Petri und dem Wie­ner Fach­arzt für Inne­re Medi­zin und Uni­ver­si­täts­pro­fes­sor für All­ge­mein- und Fami­li­en­me­di­zin, Prof. Dr. Andre­as Sön­nich­sen, der sich im Deut­schen Netz­werk Evi­denz­ba­sier­ter Medi­zin enga­giert, zur Wir­kung der Coro­na-Schutz­imp­fung hinterlassen:


Das Kon­trast­pro­gramm zu #Alle­sAuf­Den­Tisch wur­de mir am 01. Dezem­ber auf dem Pri­vat­sen­der RTL ser­viert. Stern TV erbrach­te den Beweis, war­um man das klas­si­sche Fern­se­hen lie­ber aus­ge­schal­ten läßt.

Ich wur­de Zeu­ge einer gru­se­li­gen und über­aus befremd­li­chen TV-Sen­dung. Wer das Meme vom Coro­na-Kult in einer Fern­seh­sen­dung mani­fes­tiert sehen möch­te, der kommt an die­sem ver­que­ren Pro­pa­gan­da­werk von Show nicht vorbei.

Denn um die »Booster«-Impfung zu bewer­ben, bestück­te man das Publi­kum mit Zuschau­ern, die sich die Tage vor der Sen­dung hat­ten »boos­tern« las­sen und ver­kün­de­te über den Ver­lauf der Sen­dung die Anti­kör­per­wer­te des jewei­li­gen Zuschau­ers aus dem Publi­kum vor und nach der »Boos­te­rung«, wor­aus sich ein sur­rea­ler Wett­streit um den höchs­ten Anti­kör­per­wert entwickelte.

Gespickt war die­se Per­ver­si­tät mit ten­den­ziö­sen Bei­trä­gen, die einen in Rich­tung Imp­fung »nud­gen« soll­ten. Wenn jemand wis­sen will, wie die Höl­le wahr­schein­lich aus­sieht, der wage einen Blick in die­ses per­fi­de Mach­werk deut­scher Fernsehabendunterhaltung:

ANTIKÖRPER-TEST BEI STERN TV


Um die­sem Wahn­sinn etwas ent­ge­gen­zu­set­zen, wird heu­te Abend in Cott­bus demons­triert. Leis­ten wir Wider­stand gegen die voll­kom­me­ne Ent­hem­mung des poli­ti­schen-media­len Estab­lish­ments! Wir sehen uns um 18 Uhr auf dem Oberkirchplatz!

 

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Kommentare (89)

RMH

4. Dezember 2021 11:24

Das Fernsehen ist zu einer Plattform von Angstpornographie verkommen, fearhub quasi und in der Politik sind das närrische Angstporno- Prinzenpaar Söder und Lauterbach.

Franz Bettinger

4. Dezember 2021 11:59

Deutschland hat nur 2 Flüsse, die man als Wildwasser bezeichnen kann, die Loisach und die Ammer. Sie hätten 100 andere Bäche verbieten können, die für Paddler wenig interessant sind, aber es musste die Ammer sein. Ausgerechnet die landschaftlich schöne Ammer wollten die Grünen für Paddler verbieten. Mittlerweile ist ein Kompromiss herausgekommen. Immerhin.

Auch in Griechenland sind die Grünen im Pakt mit der Wasser-Industrie. 200 Kleinkraftwerke sind dort entstanden und haben teils Kleinode an Bächen trockengelegt. Die Energiegewinnung (aus dieser zerstörten Natur) ist minimal und deckt weniger als 0,1% des Gesamtenergiebedarfs des Landes. Das Ganze begann 2007. Seitdem ist der Teufel auf dem Vormarsch und kehrt das Unterste nach oben. 

Franz Bettinger

4. Dezember 2021 12:13

Hier eine kurze (Schweizer) evidenzbasierte Zusammenfassung zum (völlig ineffektiven, äußerst schädlichen) C-Impfgeschehen:  

https://odysee.com/@yoicenet2:a/Kati-Schepis:a

Allnichts

4. Dezember 2021 13:36

Die Auswahl der Videos ist natürlich bereits tendenziös. Genauso gut könnte man vernünftige Berichte oder Gespräche aus dem "Mainstream" irgendeiner abgedrehten Coronakritik-Geschichte gegenüberstellen. Dieser Ansatz ist politisch und dient der sachlichen Auseinandersetzung und Erkenntnissuche nicht.

Trotzdem hat mich zumindest das Freisleben-Gespräch positiv überrascht. Die gesundheitliche Lage wird nicht geleugnet, der grundsätzliche Nutzen des Impfstoffes nicht abgestritten, es wird nicht gleich von Freimaurern, Annunaki oder Reptiloiden gesprochen, sondern Kritik auf eine Weise betrieben, die ich auf jeden Fall angemessen finde, ohne dass ich zwangsläufig mit allem Gesagten übereinstimme oder weiss, wie sich der Mann ansonsten äussert.

Die Diskussion über Nebenwirkungen wird irgendwann kommen und es wird keine schöne sein. Es sterben offensichtlich nicht massenweise Menschen wegen der Impfung weg, aber es gibt ausreichend Hinweise auf ernstzunehmende Nebenwirkungen in bedenkenswerter Anzahl, ebenso darauf, dass diese Thematik derzeit gern fortgeschoben wird.

Allnichts

4. Dezember 2021 14:41

1/2

Der Natur könnte sich so genähert werden, dass eigentlich alles Natur ist, nichts nicht Natur sein kann. Es gibt keinen guten Grund dafür, den Vogel mit seinem Nest, den Biber mit seinem Damm, als Teil des Wildnis, als pure Natur zu begreifen, den Menschen mit seinem Haus und seinem Wolkenkratzer aber nicht. In der menschlichen Welt ist alles komplexer, nicht mehr unbedingt so unmittelbar wie beim Vogel oder Biber, aber prinzipiell nicht anders und weiterhin zwangsläufig in die Natur eingebunden. Auch beim Bau von Raumfahrzeugen, gentechnischer Veränderung und weiteren menschlichen Manipulationen passiert zu keinem Zeitpunkt irgendetwas, was natürlicherweise grundsätzlich nicht möglich, also gegen die Natur wäre.

Trotzdem halte ich für nachvollziehbar, weshalb die Idee einer vor dem Menschen geschützten Wildnis aufgekommen ist, Jonas Schick liefert das Argument eigentlich gleich mit: Die Menschheit ist schlecht darin, Umgebung einfach Umgebung sein zu lassen, sie neigt zur Gestaltung derselben nach eigenen Maßstäben. Weshalb sollte eine wie im Text beschriebene biodiverse Landschaft einer eintönigen Waldlandschaft vorzuziehen, sollten mehr Tier- und Pflanzenarten im Vergleich zu weniger derselben irgendwie besser sein? Das sind menschliche Maßstäbe, es ist zu bezweifeln, dass "für die Natur" eine verwüstete Erde einen höheren oder niedrigeren Wert hat als eine reichhaltig blühende.

Hartwig aus LG8

4. Dezember 2021 15:03

Zum Thema "Rewilding" hat Marijn Poels einen sehenswerten Film gemacht.

Thema sind Bodennutzung, holländische Containerkulturen, sachsen-anhaltinische Bauern, Entfremdung des Menschen von der Natur inkl. einer entsprechenden UNO-Direktive, Bodenaufkauf, Begrünung der Wüsten und die Wichtigkeit von Huftieren ...

Die ersten zwei Minuten muss man überstehen, danach wird es angenehm ruhig.

https://www.youtube.com/watch?v=p3D1Ggkrz9M

 

Allnichts

4. Dezember 2021 15:19

2/2

Die Idee einer vor dem Menschen geschützten Wildnis entspringt natürlich ebenfalls menschlichen Maßstäben, der Gedanke an den von Menschen so bewerteten ökologischen Nutzen ist sicherlich ein starker Antrieb, solche Zonen überhaupt einzurichten. Ein Nebeneffekt ist aber, dass die so hoffnungslos Unterlegenen etwas Freiraum zugesprochen bekommen, Freiheit, wenigstens scheinbare Freiheit vor der andauernden menschlichen Dominanz. Immerhin ein Teil von mir will es ihnen gönnen, während ein anderer Teil sich fragt, ob Wildnis angesichts des dort stattfindenden harten Kampfes um Leben und Tod nicht einfach nur eine romantisierte Vorstellung ist und ob die "Wiederherstellung" von Wildnis nicht eher ein Ausliefern derjenigen bedeutet, die dann dort leben müssen, es aber eigentlich nicht müssten.

Imagine

4. Dezember 2021 15:33

1/2

Es gibt auch Licht in der Corona-Finsternis.

Heute verfügen wir über empirische Evidenz, die am Anfang der Pandemie fehlte.

Wir haben differenzierte und wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse über die Risiken und Verläufe
- sowohl einer Covid-19-Infektion und –Erkrankung

- als auch von Risiken und Nutzen von Impfungen, und zwar differenziert nach Art der Impfstoffe.

Zugleich haben wir eine Spaltung der Gesellschaft in Impfbefürworter und –kritiker, wobei beide Gruppen Extremisten, Fanatiker und Irre aufweisen.

Zu den Extremisten gehören einerseits jene, die im „Impfen, Impfen, Impfen …“ die Lösung bei dieser Pandemie sehen, die zugleich ignorieren, dass Geimpfte sich erneut infizieren und infektiös sein können. Das würde sich nicht ändern, wenn alle geimpft wären, denn das Virus SARS-CoV-2 wird in der Welt bleiben, so wie es bei tierischen Wirten schon immer vorhanden war.

Zur anderen Sorte der Extremisten, Fanatiker und Irren gehören Viren- und Corona-Leugner, prinzipielle Gegner jeglichen Impfens sowie die Dogmatiker und Scharlatane der „Alternativmedizin“.

Solche Extremisten, Fanatiker und Irren gab es schon immer, neu ist die relativ große Anzahl von studierten Medizinern, und zwar auf beiden Seiten der Extremisten. Was zugleich einen Blick auf den Niedergang der schulischen und akademischen Bildung lenkt.

Imagine

4. Dezember 2021 15:36

2/2

Die meisten MedizinerInnen gehören – wie die meisten heutigen Akademiker - zur Kategorie der Fachidioten, die papageienhaft alles nachplappern, was man ihnen vorgibt. Die Mediziner müssen heute nur noch Multiple-Choice-Fragebogen ausfüllen, logisches und dialektisches Denken wird nicht mehr gefordert.

Mir sind nur zwei Politiker bekannt, die klare, differenzierte und kritische Positionen zur Corona-Pandemie vertreten.

In Österreich ist dies Herbert Kickl (https://youtu.be/502DegKwvXc) und in Deutschland Oskar Lafontaine (https://youtu.be/U2AjBUAS9-I). Die Reden beider sind empfehlenswert.

Kickls sagt klar: "Das Corona-Management ist deshalb so schlecht, weil wir die dümmste, verlogenste und sadistischste Regierung Europas haben."

Wobei der entscheidende Unterschied darin liegt, dass hinter Kickl eine Partei steht, während Lafontaine ein Einzelkämpfer ist, der nicht einmal richtig von seiner Ehefrau unterstützt wird.

Aber immerhin fordert Wagenknecht ein Angebot von konventionellen Impfstoffen und spricht sich gegen den Staatsterrorismus gegen die Ungeimpften aus, ohne diesen als solchen klar zu bezeichnen.

Flandern

4. Dezember 2021 15:51

Wildnis, aber der demografische Druck durch den endlosen Zustrom von Flüchtlingen und Migranten wird dies zunichte machen. Dave Foreman hat ein Buch geschrieben, sehr empfehlenswert "Man Swarm: How Overpopulation is Killing the Wild World". Die Zuwanderungsnachfrage ist hier sehr gut erklärt, und der Druck auf die Natur . Das Buch gibt es nur in der Englischen Sprache. Das muss man lesen, aber es ist nicht politisch korrekt..

RMH

4. Dezember 2021 17:03

@Iagine,

S. Wagenknecht ist bitte nicht zu vergessen. Ihre "Wochenschau", die noch nicht von YouTube verbannt würde, leistet aktuell viel.

Laurenz

4. Dezember 2021 18:31

"Wildnis"

Es gibt nichts wilderes als einen Schrottplatz. Der Mensch ist immer Teil der Wildnis & ein Hochhaus ist ein künstlicher Berg. Was immer weggelassen wird, ist der Fakt, daß landwirtschaftliche Industrialisierung ein notwendiger Zwang ist, um die vielen Menschen zu ernähren. Wären wir nur eine Milliarde statt knapp 8, gäbe es auch so genug "Wildnis" im Sinne der selbsternannten Naturschützer, die im Grunde nichts anderes als kleine Nazis sind.

@Imagine

Fakt ist, die Auswirkung von Corona ist die einer Grippe, nicht mehr & nicht weniger. Grippe-Impfungen haben nie etwas gebracht, außer Geld in die Taschen der Pharma-Industrie gespült. Das war denen aber zu wenig. Grippe-, Krankenhauskeim- oder sonstige Tote hatten bisher nie jemanden interessiert. Das tun sie auch weiterhin nicht, weil hier kein weiteres Geld abzuschöpfen ist.

Da stellt sich mir als Nicht-Mediziner immer die Frage, warum testen wir nicht die Herpes-Inzidenz?

Diese ganze Nummer dient einfach nur als politisches Instrument, ist also reines Theater, ebenso wie die "Kampf-gegen-Rechts"-Nummer. Hemmungslos installieren Politiker ein neo-faschistoides Gesellschaftssystem.

Laurenz

4. Dezember 2021 18:35

Australisches Corona-KZ

https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/aus-aller-welt/australische-quarantaene-camps/

Im Westen nichts Neues....

anatol broder

4. Dezember 2021 19:02

@ imagine 15:36

Die meisten MedizinerInnen gehören – wie die meisten heutigen Akademiker - zur Kategorie der Fachidioten, die papageienhaft alles nachplappern, was man ihnen vorgibt.

die eigene mediz*in schiesst den vogel ab.

anatol broder

4. Dezember 2021 19:14

martin wagener veröffentlichte eine neue folge seines podcasts: der tote winkel im verfassungsschutzbericht (9:18).

tearjerker

4. Dezember 2021 19:36

Im Sherwood Forest ist es der Sheriff von Nottingham, der nachhaltig wirtschaftet, nicht Robin Hood und die Waldmenschen. Die Umweltpolitik entpuppt sich als Teil einer umfassenden Strategie, die ganz klassisch auf die Eroberung von Territorien aus ist. Orte, Gebiete, Räume werden besetzt und verwaltet. Zugänge werden beschränkt oder gänzlich untersagt. Nur ausgewählten Gruppen wird die Ausbeutung der Gebiete erlaubt. Die UN-Konvention zu BioDiversität und WorldHeritage bietet den Rahmen für die globale Anwendung der Strategie. Mit den 20 Punkten von Aishe (Nagoya 2010) drehte man bereits das Rad in die Richtung, die Kunming-Erklärung sattelte 10 Jahre danach auf 30 Ziele um. Allein für die USA sehen die Pläne ein Flächen- und Korridor-System vor, indem 30% der Fläche komplett für die Allgemeinheit gesperrt werden sollen, weitere 40% nur unter Beschränkungen zugänglich sein werden. Der im Beitrag angesprochene Gegensatz zwischen Umweltschutz und Ausbeutung ist keiner. Das Eine ist, was man sagt, das Andere, was man tun wird. 

Laurenz

4. Dezember 2021 19:47

@Anatol Broder

"Prof. Dr. Wagener"

Hab mir das Audio angehört. Ist ja mal ganz nett, sich einen eingefleischten Juristen anzuhören, um dann wiederum die politische Belanglosigkeit unseres Rechtssystem aus 1. Hand zu erfahren.

Außerhalb irgendeines formalistischen Rechtsrahmens ist Wagener nicht ernst zu nehmen.

Wer unseren Ex-Bundespräsidenten gemäßigt einschätzt, hat die Einschläge nicht gehört.

Gauck fühlt sich einer selbsternannten Elite zugehörig, die er als völlig unproblematisch ansieht. Das Volk, hingegen, würde er am liebsten austauschen, da er es als Problem ansieht. Mittlerweile beschimpft er hemmungslos die Ungeimpften. Das kann er ruhig tun, aber wie wäre es, wenn er dann wenigstens auf 30% seiner Altersbezüge verzichten würde.

Von daher ist es selten dämlich, Gauck nach seiner Ernennung zum Bundespräsidenten zu zitieren.

Ordo

4. Dezember 2021 21:25

Hier in BW kommen selbst die Geimpften nicht mehr ohne Test ins Fitnessstudio. Dann wird es wohl in den Restaurants und meisten Läden ähnlich sein. Aber gut, ich geh eh nie aus. Ob die Geimpften jetzt merken, dass sie die Gelackmeierten sind? Aber selbst wenn, der aufkommende Hass wurde schon mal vorsorglich auf die Ungeimpften umgelenkt. Ob die Staatsgläubigen wohl jemals merken werden, wer hier der eigentliche Feind ist? Vielleicht nach dem fünfundzwanzigsten Boostershot? Ich habe da ja meine Zweifel. 

Imagine

4. Dezember 2021 21:56

1/2

@Laurenz  4. Dezember 2021 18:31
„Fakt ist, die Auswirkung von Corona ist die einer Grippe, nicht mehr & nicht weniger. Grippe-Impfungen haben nie etwas gebracht, außer Geld in die Taschen der Pharma-Industrie gespült. Das war denen aber zu wenig.“

Wäre es so, wie Sie behaupten, dann wäre die Corona-Politik der KPChina irrational, weil eine ineffiziente Vergeudung ökonomischer Ressourcen.

Das sehe ich nicht so.

China hatte nach 3 Monaten die Corona-Pandemie unter Kontrolle. Die Menschen konnten ohne Masken zurück in ihr normales Leben (https://tinyurl.com/mr2eskp6).

Lokal aufflackernde Corona-Infektionen bekommen die Chinesen innerhalb von 14 Tagen unter Kontrolle. Mit ihrer Logistik können sie 10 Mio. Menschen in einer Woche testen. Die mit PCR Getesteten warten bei den Teststationen auf das Ergebnis. Sind sie positiv, kommen sie gleich zur ärztlichen Untersuchung und Frühbehandlung, anschließend in eine kontrollierte Quarantäne. Es gibt 14 Tage Lockdown in das betroffene Gebiet, danach herrscht wieder Normalität.

Chinas statistische Daten sprechen eine klare Sprache (https://tinyurl.com/2p9d723d).

Bereits im April/Mai 2021 gab es in den Medien Berichte aus GB und Israel, dass sich viele Doppelt-Geimpfte sich reinfiziert haben und infektiös sind.

Trotzdem hat man mit dem Zertifikat suggeriert, dass Geimpfte immun und nicht infektiös sind. So haben die geimpften Zertifikatsinhaber eine Infektionswelle ausgelöst.

Imagine

4. Dezember 2021 21:58

2/2

Lafontaine spricht dies klar an.

Jetzt haben wir mehr Infizierte als 1 Jahr zuvor, als es noch keine Impfungen gab.

Raffinierte und verbrecherische Absicht von korrupten politischen Entscheidungsträgern zugunsten der Impfmafia oder grottentiefe Dummheit?

Das Gen-Impfzeug taugt nichts. Junge und gesunde Menschen können daran sterben oder schwerste Schäden erleiden.

Allerdings können Menschen mit insuffizientem Immunsystem – wie Alte und Kranke - durch AK-Bildung profitieren, aber nur kurzzeitig. Viele werden in 2021 dreimal geimpft sein. Und wie geht es weiter? 2022 dann viermal geimpft?

Korrupte Politiker und Wissenschaftler verhindern im Interesse der Gen-Mafia, dass auf dem Weltmarkt vorhandene risikoärmere konventionelle Impfstoffe eingesetzt werden dürfen.

Gesunde Menschen unter 35 oder gar gesunde Kinder zu impfen, ist ein Verbrechen, denn deren Risiko an Covid-19 zu sterben, geht statistisch gegen Null. Das Risiko, zu sterben oder schwere und schwerste Gesundheitsschäden zu erleiden ist, ist bei der Gen-Impfung wesentlich höher.

Man terrorisiert gesunde Geimpfte, um diese zu zwingen, sich mit dem Gen-Scheißdreck impfen zu lassen.

Anders als in Österreich fehlt in Deutschland eine organisierte Opposition. Wo sind Führungspersönlichkeiten, welche das Zeug haben, eine solche Opposition zu entwickeln?

Simplicius Teutsch

5. Dezember 2021 00:02

@ Laurenz, da kann einem ja wirklich angst und bange werden, bei diesem Corona-Blick nach Australien, vor allem auch das Interview mit der zwei Wochen lang in einem Konzentrationslager internierten jungen Frau: „They overpower you. You are so small.“

https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/aus-aller-welt/australische-quarantaene-camps/

Was Asiaten, wie die Chinesen mit sich machen lassen, das ist mir relativ egal. Aber was da in Australien abläuft - sind die dort unten völlig verrückt? - das ist ja schon unmittelbare, unverdeckte, überfallartige, staatliche Gewalt gegen gesunde, friedliche Menschen, bloß weil sie mit einem Corona-Infizierten Kontakt hatten. – Wahrscheinlich entsteht und funktioniert das dort, weil die meisten von Ihnen von ehemaligen englischen Schwerkriminellen und Zuchthäuslern abstammen.

Und von wem stammen wir ab? - Die Spahns, Söders, Lauterbachs, Kretschmanns, Kretschmers und Wielers und wie sie alle heißen? - Mir wird angst und bange, wie die zur Zeit aufdrehen und die Folterschrauben zudrehen. Und mit denen will sich Karlheinz Weißmann gemein machen?

Kann Australien vielleicht Vorbild sein für die in die Praxis umgesetzte „Gemeinwohl hat Vorrang“-Strategie, wie man am Ende in Deutschland die totale Gesundheit durchsetzen will?

Bisher wurde schon immer der nächste Eskalations-Schritt in die Corona-Despotie – mit Empörung! – abgestritten von denen, die ihn dann doch verfügt haben.

Ordo

5. Dezember 2021 08:56

@Imagine

Das kann natürlich nicht sein, dass die KP auch mal daneben liegen könnte. Das ist von vornherein schon mal ausgemacht. Die Partei, die Partei hat immer Recht!

Allgemein: Es ist für die Rechte schon schmerzhaft, wie ihr bisherige Lieblingsbegriffe wie "starker Staat" oder "Gemeinwohl" jetzt auf die Füße fallen. Obwohl wir es ja eigentlich zunehmend mit einem totalen Staat zu tun haben, der das Gemeinwohl für die befreiten Individuen sozialistisch von oben verordnet. Und es gab ja genug rechte Denker, die genau diesen Zusammenhang zwischen entwickeltem Individualismus und totalem Staat in den letzten Jahrzehnten angesprochen haben. 

Laurenz

5. Dezember 2021 09:09

@Imagine @L. (1)

"Infektionskrankheiten"

Aus Ihrer ausführlichen Antwort werde ich nicht schlau. 

1. Taugt der PCR-Test einen Scheiß', weil er nicht anzeigt, ob jemand krank ist. Die meisten Positiven sind gesund. Von daher existiert keine Pandemie, weder in China noch sonstwo.

2. Ich wiederhole mich gerne nochmals. Ich hatte vor einiger Zeit mein Gesundheitsamt gefragt. ob ein Bluttest, T-Zellen, Antikörper, was auch immer, anerkannt würde. Die Antwort war nein. Hier liegt doch der Hund begraben.

3. Sie, ich, wir alle sind mit Herpes infiziert. haben wir Herpes, nein, auch wenn er für Schwangere gefährlich werden kann. 

4. Ich war die letzten Jahre mehrmals in einer Geriatrie. Die Leute, die da liegen, sind mehrheitlich in absehbarer Zeit dem Tode geweiht. Die sterben da an Durchfall, Schnupfen, am Liegen (Lungenentzündung), weil sie stürzen, etc.pp. Es ist völlig egal an was, sie sterben. Warum bitteschön impfen wir die nicht gegen alles?

5. China

In China existiert keine Impfpflicht. 99,85% werden, wie bei uns auch, ein funktionierendes Immunsystem haben & bleiben gesund. Und diejenigen, die an der Corona-Grippe erkranken, werden, wie bei uns auch, einfach so wieder gesund. 

6. Niemand weiß doch, was in den Impfstoffen drin ist. Bleibt doch unter Verschluß. Schauen Sie doch mal hier: https://www.bitchute.com/video/YdZtn6up26Lx/

Laurenz

5. Dezember 2021 09:12

@Imagine @L. (2)

"Erika Steinbach"

ist nur ein Beispiel, aber eben eine bekannte Persönlichkeit.

https://report24.news/ex-cdu-politikerin-erika-steinbach-ueber-impfkomplikationen-bin-froh-dass-ich-noch-lebe/

Grobschlosser

5. Dezember 2021 09:44

Deutschland ist ein kleines Land - wer also massenhaft vormodern-bildungsunfähige Asylforderer ins Land holt muss zwangsläufig die verbleibende Fläche besiedeln - 

lange Rede überflüssig :Naturschutz funktioniert nur wenn das Land nicht an Asylforderer im wehrfähigen Alter verschenkt wird .E-Autofabriken benötigen enorme Mengen Frischwasser - woher nehmen ? wozu dieser Irrsinn ? Das Überbevölkerungsasylat und der us Wirtschaftsmoloch verbrauchen Natur , beide Faktoren vernichten Wälder , Felder , das Land . Asylanten verklappen Altöl im Gulli , der türkische "Kaufmann" entsorgt seinen Papierpappeplastemüll in Hinterhöfen , immer um 4°° Uhr - das Ordnungsamt schaut weg 

FranzJosef

5. Dezember 2021 09:57

zum Thema Wildnis:

Der Nationalpark Harz hat mit Wildnis nichts, aber auch gar nichts zu tun.  Das von Schick angeführte Zitat ist Nationalparkpropaganda - geeignet für Hochglanzbroschüren und Sonntagsreden von grünen Politikern und Naturschutzfunktionären. Jahrzehntelang hat man im Nationalpark Harz den Borkenkäfer mit riesigen Kahlschlägen bekämpft. Und genau diese Riesenkahlschläge hat man dann zu "Naturdynamikzonen" erklärt. Im Nationalpark Bayerischer Wald hat sich ähnliches abgespielt; dort kann man stundenlang durch kahlgeschlagene Wüsten wandern, in denen nun "Wildnis" wachsen soll.

Und es ist noch schlimmer: der Nationalpark Harz gilt unter Insidern als "Hirschpuff"; es gibt dort viel zu viele Hirsche! Und so werden dort alle jungen - auch die künstlich angepflanzten - Buchen kurz und klein gebissen. Von wegen Wildnis - das ist ein Zoo für Hirsche. Mit Natur und Wildnis hat das nichts zu tun: da gäbe es Wölfe und Bären - im Nationalpark Harz nur unfähige Jäger.

Maiordomus

5. Dezember 2021 11:23

@RMH. Der Begriff der "Angstpornographie" scheint mir eine grundlegende Trouvaille. Stammt der von Ihnen, oder wer hat darauf das Copyright? Ist keine kritisierende Frage, vielmehr treffen Sie mit diesem Ausdruck etwas an der Medienkritik absolut Zentrales. 

RMH

5. Dezember 2021 11:34

Impfen ist jetzt Heimatschutz:

Corona-Impfkampagne von Osthessen|News (osthessen-news.de)

Gibt es eigentlich noch irgendein Menschheitsproblem, für das die Pharma-Industrie nicht auch noch eine Lösung parat hielte?

t.gygax

5. Dezember 2021 12:34

@Grobschlosser

 

Danke für Ihre klaren Worte. Genau so sieht es aus.

Imagine

5. Dezember 2021 13:32

@Ordo  5. Dezember 2021 08:56
„Das kann natürlich nicht sein, dass die KP auch mal daneben liegen könnte. Das ist von vornherein schon mal ausgemacht. Die Partei, die Partei hat immer Recht!“

Es ist Blödsinn, wenn Sie mir unterstellen, dass ich meine, dass die Partei immer Recht habe.

Es ist bekannt, dass es unter Mao verhängnisvolle Irrtümer gab (https://tinyurl.com/33hn847m).

Aber ein Mensch, der China nicht nur durch eine fanatische anti-sozialistische Brille sieht, sondern zu objektiver Betrachtung fähig ist, nimmt wahr, dass es in China für die allgemeine Bevölkerung kontinuierlich aufwärts geht , während im kapitalistischen Westen die herrschende Klasse immer reicher und mächtiger wird, während eine Politik gegen das Volk gemacht wird, dem der Wohlstand und die Freiheit genommen werden.

Klassenkampf von oben.

Dass zu erkennen, setzt elementare soziologische Kenntnisse voraus.

Imagine

5. Dezember 2021 13:34

@Laurenz

Für die Menschen, deren Immunsystem alterns- oder krankheitsbedingt insuffizient ist, ist Impfen eine gute Sache, vorausgesetzt, der Impfstoff taugt etwas, schützt tatsächlich und ist risikoarm.

Das ist aber bei dem Gen-Scheissdreck mit den toxischen Spike-Proteinen nicht der Fall.

Will man effektiven Infektionsschutz, das muss man der Bevölkerung und insbesondere den  Immuninsuffizienten eine aktive Impfung mit deaktivierten Erregern oder eine eine passive Impfung mit spezifischen Antikörpern anbieten.

Der Großteil der Bevölkerung ist durch vorausgegangene Grippevirus-Infektionen weitgehend (kreuz)immun, vorausgesetzt, die Virenlast ist nicht zu hoch und kann von der Immunbarriere im Mund-Nasen-Rachenraum neutralisiert werden.

Natürlich ist es die Aufgabe eines gemeinwohlorientierten Gesundheitswesens die Gefährdeten, also die Schwachen, Kranken und Alten, zu schützen.

Aber im Kapitalismus ist das Gesundheitswesen vor allem eine Profitmaschine für die Privatinvestoren und Privateigentümer, während der angebliche Gesundheitsschutz nur Heuchelei, Lüge und Betrug ist.

Aber diese Realität geht nicht in die Birne der Liebhaber von Markt und Kapitalismus.

Pit

5. Dezember 2021 13:40

an Ordo  5. Dezember 2021 08:56

für die Rechte schon schmerzhaft, wie ihr bisherige Lieblingsbegriffe wie "starker Staat" oder "Gemeinwohl" jetzt auf die Füße fallen

Endlich endlich sagt´s mal einer ! Diese rechten Ideen sind eben die Ilusion vom guten Diktator... funktioniert halt nur, wenn der Diktator gut ist. Was wenn nicht? Plan B? Nein: Untergang, DAS ist das Konzept von "rechts", die Garantie zum Untergang mit mindestens 50% Wahrscheinlichkeit (Münze habe die Werte "gut" und "schlecht"), aber natürlich in Wirklichkeit 100% Wahrscheinlichkeit, weil JEDES System innerhalb 1 Generation zur Korruption hin degeneriert (außer Libertarismus, Selbstbestimmung).
Und genau dieser Mangel an Lösungen von "rechts" fällt uns jetzt auf die Füßte insofern als die einzigen Oppositionellen, "Rechte", eben keine tauglichen Lösungen haben, daher auch nicht attraktiv für größere Mehrheiten sind, und wir daher nackt dastehen.

an Laurenz 5. Dezember 2021 09:09 Bravo bravo, so viele gute Punkte !
-PCR-Test ist BS
-warum T-Zellen, Antikörper, als genesen-Nachweis nicht anerkannt
-alle sterben an oder mit Herpes
-Alte sterben sowieso
-WAS ist WIRKLICH in "Impfstoffen" !? Von wem wo wie kontrolliert !

Allnichts

5. Dezember 2021 14:16

1/2

Ich kann mir nur schwer vorstellen, wie eine Impfpflicht umgesetzt werden soll. Zu den rechtlichen Fragen können Juristen sicherlich mehr sagen, aber schon bei Betrachtung der Logistik kommen einige Zweifel auf.

Geht man nur von den Ungeimpften aus, sind dies bereits 23,4 Millionen, also erst einmal 46,8 Millionen Impfdosen. Der "Booster" dürfte erst zu einem späteren Zeitpunkt verbindlich werden. Die reale Zahl dürfte geringer sein, da einerseits eine mögliche Impfpflicht vermutlich nicht für jedes Alter gelten wird und andererseits mit Johnson & Johnson teilweise ein Impfstoff verabreicht werden kann, bei dem eine einmalige Impfung ausreicht.

Von den 57,3 Millionen Doppeltgeimpften haben erst 13 Millionen einen "Booster" erhalten - auch wenn derzeit rechtlich nicht verbindlich, wird das Angebot genutzt und durch den Staat auch beworben. Es kommen also noch einmal mehrere Millionen hinzu.

2,5 Millionen Erstgeimpfte müssen ebenfalls mit jeweils einer weiteren Impfung miteinberechnet werden.

Allnichts

5. Dezember 2021 14:22

2/2

Verimpft werden im Mittel derzeit etwa 740000 Dosen am Tag, Tendenz steigend. Es kommen allerdings vor allem "Booster" dazu.

Bei Stichtag 1. Februar bzw. 1. März blieben weniger als zwei bzw. drei Monate. Die Erst- und Zweitmpfungen erfordern allerdings einen zeitlichen Abstand von mehreren Wochen, Biontech z.B. 3, Moderna 4, und "Booster" einen Abstand von etwa einem halben Jahr.

Dazu müsste der Staat die Impfmöglichkeit erst einmal sicherstellen, heisst also: Ausreichend Impfstoff und ausreichende Verteilung des Impfstoffes an Ärzte, Impfzentren usw. Wer heute einen Termin für eine Impfung vereinbaren will, bekommt tendeziell aber erst einen im Januar oder Februar. Dazu wird immer wieder von mangelnder Verfügbarkeit des Impfstoffs berichtet. Rechtlich müsste vermutlich irgendeine Form von Garantie gegeben werden, da ansonsten die Pflicht nicht erfüllt werden kann.

Und bei all dem ist das Gesetzgebungsverfahren noch nicht einmal eingeleitet, es hat im Grunde gerade erst die allgemeine Debatte begonnen.

Inhaltliche Fehler sind zu korrigieren. Soweit sehe ich das Ganze aber als kaum umsetzbar an, zumindest nicht mit diesen kurzen Fristen.

Imagine

5. Dezember 2021 14:53

1/2

Wir sind mitten in einem Kriegsgeschehen, das auf zwei Ebenen verläuft.

Auf der globalen Ebene verläuft dieser Krieg als Wirtschafts- und Infokrieg zwischen dem US-NATO-Imperium und China. Logischerweise will die herrschende kapitalistische Klasse das kapitalistische System erhalten, in dem sie – also die vermögenden Systemprofiteure - immer reicher und mächtiger werden.

Systemimmanent und binnenökonomisch verläuft das Kriegsgeschehen als Klassenkrieg.

Max Otte spricht von einem „Krieg gegen die Mitte“. Aber dies ist aber nur die halbe Wahrheit.

Denn der Klassenkrieg von oben geht gegen die gesamte arbeitende Bevölkerung, auch wenn der Raubzug sich vor allem gegen die Mitte richtet, denn dort ist noch etwas zu holen, was sich die herrschende Klasse aneignen will.

Die Mitte wird immer schmaler und immer mehr aus der Mitte driften ins Prekariat ab

RMH

5. Dezember 2021 15:05

@Maiordomus,

der Begriff stammt selbstredend nicht von mir, den habe ich woanders aufgeschnappt und wenn ich mich recht erinnere, wurde er Anfangs auch nicht im Zusammenhang mit der amtlichen Covid-Propaganda verwendet, sondern eher von Linken (wie Sascha Lobo), die damit ein sich Aufgeilen Rechter an schlechten Nachrichten und den Teufel an die Wand malen meinte. Neuerdings findet man ihn aber wieder im Zusammenhang mit der C-Frage und nachdem alle "Teufel an die Wand Malereien" mehr oder weniger Wirklichkeit geworden sind, hat sich m.M.n. der Begriff klar gedreht und kann als Umschreibung des sich Erregens des geimpften Mainstreams, der Mitläufer, an der vermeintlichen Gefahr, die von Ungeimpften ausgeht, verwendet werden. Daher verwendete ich ihn auch.

PS: Zum Thema Mitläufer habe ich diesen Artikel interessant gefunden, der leider stark von Werbe-Pop-ups eingerahmt ist:

Zeit der Mitläufer: COVID-Gutmenschen in Schulen und Arztzimmern – SciFi (sciencefiles.org)

Imagine

5. Dezember 2021 15:10

2/2

Der Impfterror richtet sich insbesondere gegen die Mitte, weil dort die meisten Ungeimpften sind, die sich ihre persönliche Freiheit gegen das kapitalistische Terrorregime erhalten wollen.

Die Unterschichten haben sich schon längst damit abgefunden, ein fremdbestimmtes Rädchen in der großen Maschine zu sein oder vom Sozialstaat in einer Parallelökonomie mit Tafeln; Sozialkaufhäusern etc. versorgt zu werden.

Viviane Forrester hat schon vor einem Vierteljahrhundert in ihrem Buch „Der Terror der Ökonomie“ auf die totalitären Tendenzen des kapitalistischen Systems hingewiesen, aber die Mitte hat den Kopf in den Sand gesteckt. Und die reaktionäre rechte (neoliberale) Mitte wollte vor allem dem Prekariat die Sozialleistungen kürzen.

Nach wie vor ist das Gros des rechten Milieus konformistischer Parteigänger des kapitalistischen Systems und sieht China und die Sozialisten als ihre Hauptfeinde an.

Sie begreifen nicht den „Klassenkampf von oben“.

Kickls Politik ist insbesondere -aber nicht nur - auf die Interessen und Bedürfnisse der Mitte ausgerichtet, aber eben nicht allein auf die „rechte Mitte“ bzw. das „rechte Lager“. Das macht ihn und seine Politik stark, weil er Unterstützung auch jenseits des rechten Milieus erhält (s. z.B. Prof. Dr. Dr. Schubert).

AmazonBesteller

5. Dezember 2021 18:44

@ Allnichts

Die Impfpflicht wird ganz einfach über das Arbeitsrecht umgesetzt. Die Pläne sind schon da. Ich hege Zweifel ob die allgemeine Impfpflicht überhaupt so kommen wird. Eher wird 2 G am Arbeitsplatz die Regel. Die Nachweise werden dann der Personalstelle vorgelegt. Legen Sie keinen Nachweis vor, geraten Sie in Verzug. Das heißt dann: kein Geld. Mehrfacher Verzug heißt Abmahnung, dann Kündigung. Und das Ganze unter dem Mantel des Gesundheitsschutzes am Arbeitsplatz: "Wir wollen doch keine Kolleg*Innen anstecken, nicht wahr?". Ist kein Impfstoff verfügbar, dein Problem. Evtl. ist ein Testnachweis erlaubt, den du dann selbst bezahlen musst. Die Preise sind dann wie gewohnt bei ca. 15- 20 Euro pro Test und Tag. Was wenn die Teststation zu hat? Dann bist du im Verzug. Das Spiel kann vorerst ein paar Monate gespielt werden. Dann ist wieder Impfstoff da und du bekommst einen Termin. Für die erste Impfung gibt es dann wieder Ausnahmen und dich bei Laune zu halten.

Das ist alles gar nicht so schwierig, Allnichts. Was machst du eigentlich beruflich?

AmazonBesteller

5. Dezember 2021 18:53

@ Grobschlosser

Ihre Beiträge sind so herrlich erfrischend. Leider kann ich bezeugen, dass der deutsche Ureinwohner selbst gerne das Altöl unter die fein säuberlich ausgehobene Grasnarbe laufen lässt. Aber ich weiß was gemeint ist: die Nomadenkultur zieht einfach weiter, wenn es hier unwohnlich wird.

Allnichts

5. Dezember 2021 21:05

AmazonBesteller:

Die Möglichkeit, das zumindest teilweise über den Arbeits- und Gesundheitsschutz zu regeln, wurde tatsächlich immer wieder genannt. Vieles von dem, was Sie geschrieben haben, ist allerdings reine Spekulation, es würde auch nur einen Teil der Bevölkerung betreffen. Wie eine allgemeine Impfpflicht umgesetzt werden soll, das ist für mich momentan wie gesagt zwar auch schwer vorstellbar, allerdings sehe ich auch nicht, wie die Regierung von diesem Weg noch abkommen könnte.

Ich arbeite hauptberuflich als Merkel- und Gates-Propagandist, aber hier im Kommentarbereich mache ich das ohne Bezahlung. Davon ab kann ich mich gar nicht daran erinnern, Ihnen das Du angeboten zu haben.

Simplicius Teutsch

5. Dezember 2021 23:25

@AmazonBesteller: „Die Impfpflicht wird ganz einfach über das Arbeitsrecht umgesetzt. Die Pläne sind schon da. Ich hege Zweifel ob die allgemeine Impfpflicht überhaupt so kommen wird.“

Sie wird faktisch schon über die systematische gesellschaftliche Diskriminierung und Verleumdung von „Ungeimpften“ umgesetzt.

Außer Söder, dem es vermutlich eine persönliche Lust ist, auch den letzten Widerständigen zu brechen, brauchen die Impfdespoten nicht die gesetzliche allgemeine „Impfpflicht“, denn sie haben schon den „Impfzwang“ in Form einer großangelegten psychologischen Kriegsführung gegen die Impf-Freien ins Werk gesetzt.

Das, was da politisch-medial abläuft, ist Erpressung und Tyrannei durch Angstmache und Lockdown-Maßnahmen, - und Erpressung ist ZWANG. Viele in meinem Bekanntenkreis haben sich nicht aus Angst vor der Corona-Krankheit impfen lassen, sondern weil sie glaubten, durch Unterwerfung unter das Impf-Regime, ihre gesellschaftliche, gesellige Freiheit/Freizügigkeit wieder zu erlangen.

 

Simplicius Teutsch

5. Dezember 2021 23:26

Aber angesichts der "Omikron-Variante" will ich "eine klammheimliche Freude nicht verhehlen“ (schrieb einst skandalträchtig der Mescalero), die „so infektiös wie Delta und so gefährlich wie Ebola“ (F.-U. Montgomery) ist, weil diese Killer-Variante - auch von der Lügenpresse unbestreitbar - ausschließlich von „Ge-impften“ aus Südafrika eingeschleppt wurde. Wenigstens diesmal können die Impf-Freien aufatmen.

Laurenz

6. Dezember 2021 00:31

@Allnichts @AmazonBesteller

Also, Amazonreichmacher hat schon nicht ganz so Unrecht. Natürlich erfolgen Restriktionen scheibchenweise. Sie kennen doch das Video dieser tätowierten Migrantin "Samii Samurai", in der Pathologie arbeitend, der nach der Produktion des Videos gekündigt wurde. https://youtu.be/ujJkhHDzpbY

Die Politik kommt nur durch existenzielle oder materielle Betroffenheit des einzelnen vom aktuellen Weg ab. Der Fall Erika Steinbach zeigt die existenzielle Betroffenheit von Impfgeschädigten, die ausnahmslos selbst haften, die Trottel. Und die materielle Betroffenheit zeigt sich, wie im Video, durch den Ausfall von Produktivkräften. Die Wirkung dieser Faktoren braucht aber Zeit.

Die Propaganda-Stränge der Politik & Pharmalobbyisten sind schlecht koordiniert, weil die Bestechung einen zu großen Apparat bedient. Auch das wird in der Folge manche Impf-Trottel kurieren.

Laurenz

6. Dezember 2021 01:02

@Imagine

Die bildungsferne Dummheit, die sich in der deutschen Politik seit Jahrzehnten breit macht, ist unsäglich. 

China an den designierten, weiblichen deutschen Außenminister. 

https://www.tichyseinblick.de/meinungen/lehrstunde-fuer-die-kuenftige-aussenministerin-annalena-baerbock/

Man denkt jedes mal "dümmer geht's nimmer". Aber unsere links-liberalen Freunde legen immer wieder noch eine Schippe drauf.

Imagine

6. Dezember 2021 01:27

Sahra Wagenknecht ist ein Beispiel für affirmative (Pseudo)Kritik. Sie bringt zwar zutreffende Argumente gegen die herrschende Corona-Politik, aber in einer Form, als würden dieser Politik Irrtümer und Fehlentscheidungen zugrunde liegen und nicht klare Pläne mit dem Ziel, eine „Revolution von oben“ und den „Great Reset“ durchzuführen, sich von Liberalismus und Demokratie zu verabschieden und eine „transhumanistische“ Sklaverei nach dem Muster faschistischer und stalinistischer Terrorregimes zu errichten.

 

AmazonBesteller

6. Dezember 2021 09:25

@Allnichts

"Ich arbeite hauptberuflich als Merkel- und Gates-Propagandist"

Verstanden. Sie arbeiten also nichts und haben keine Berufserfahrung. Daher denken Sie auch, dass die 2G Schikane unter dem Deckmantel der Arbeitssicherheit "Spekulation" wäre.

Nun, da ich (im Gegensatz zu Ihnen) einer regelmäßigen Arbeit nachgehe, kann ich Ihnen versichern, dass es keine Spekulation ist, sonder bittere Realität. Die Rechtsgrundlage ist schon da und sie wird umgesetzt. In Österreich drohen 600 Euro Geldstrafe alle drei Monate, in Deutschland jetzt schon Arbeitslosigkeit ganz ohne Impfpflicht.

Vielleicht ist eine Impfpflicht gar nicht so schlecht, damit auch der letzte Schlafmichel wachgerüttelt wird. Momentan fährt das System sogar ohne Pflicht besser: eine Aussonderung aller Systemunkonformen allein durch moralischen Gruppenzwang. Das könnte man auch mit anderen Themenbereichen machen.

Und übrigens: die Umsetzung ist ganz einfach. Nur weil Sie es sich nicht vorstellen können, kann es trotzdem gemacht werden. Überraschung.

Maiordomus

6. Dezember 2021 10:16

@Imagine. Wenn chinesische Milliardäre nunmehr sogar anfangen, die Schweiz aufzukaufen (selber stimmte ich immer gegen alles, was dies förderte, also antiglobalistisch), kann ich Ihren Abstandskomplimenten doch nicht so vertrauen, wie Sie es zum Ausdruck gebracht haben. Dies bei Anerkennung der Fortschritte; wirtschaftliche Fortschritte, übrigens von Deng sogar mal in einem Interview anerkannt, gab es auch in Pinochets Chile und in Spanien unter Franco z.B. mit der Opus-Dei nahen Regierung. Die Wende in Spanien war einfacher zu bewerkstelligen als die in der DDR. 

Laurenz

6. Dezember 2021 11:43

@Imagine

"Wagenknecht"

Das, was Sie an Wagenknecht kritisieren, sind die Konzessionen, die Wagenknecht gegenüber Ihrer Partei machen muß, mit der Sie eh schon auf Kriegsfuß steht. Sie wissen doch, "die Partei, die Partei, die Partei ....

https://youtu.be/1UfnVx5hSaY

RMH

6. Dezember 2021 11:56

"Sahra Wagenknecht ist ein Beispiel für affirmative (Pseudo)Kritik."

@Imagine,

S.W. sagt auch nicht viel anderes, als ihr Ehemann O. Lafontaine, den Sie selber dafür aber loben. Zudem: S. Wagenknecht wurde noch nicht von Youtube verbannt. Zensur verfeinert den Stil. Wagenknecht wiegt sicher auch ab, wie weit sie gehen will und was sie sagt.

Dass S.W. Herrn Lauterbach, den neuen Gesundheitsminister, als Ober-Betteneinsparer mit guten Kontakten zur privaten Klinikwirtschaft (Lauterbach war Aufsichtsratsmitglied der Rhön-Klinikum AG) unter der vormaligen SPD Gesundheitsministerin Ulla Schmidt in ihrer vorletzten Wochenschau deutlich benannt hat, dafür verdient sie Lob.

Laurenz

6. Dezember 2021 12:03

https://rumble.com/vq57jl-zdf-zeigt-die-wahren-zahlen...html

Imagine

6. Dezember 2021 13:46

1/2

Die meisten Sheeples sind gefangen in ihrer Corona-Angst und begreifen nicht, dass es nicht um Gesundheitsschutz, sondern um den Entzug von Freiheits- und Bürgerrechten geht.

Viele der Regierungsmaßnahmen während der Corona-Pandemie waren aus Perspektive des Gesundheitsschutzes kontraproduktiv, haben der Virenverbreitung Vorschub geleistet, worauf Kickl und Lafontaine hinweisen.  Und vor allem wurde durch die gentechnische Behandlung („Impfen“) die Gesundheit der Bevölkerung geschädigt.

Das spezifische Immunsystem funktioniert über Genexpression und die Applikation von Genmaterial kann nachweislich zu kurzfristigen Störungen des Immunsystems bis hinzu Todesfällen bei jungen und gesunden Menschen führen.

Zugleich gibt es Gründe für die Annahme, dass das Immunsystem auch lebenslang geschädigt werden kann, wie wir das von den Autoimmunerkrankungen und der Krebsentstehung kennen.

So kann z.B. nach nur kurzzeitiger Asbestexposition mit einer Latenzzeit von mehreren Jahrzehnten Krebs entstehen. Das gleiche gilt für alle Schädigungen des Genoms, sei es durch Chemie, Strahlung, Viren, Entzündungsprozesse etc.

Es ist absehbar, dass der Impfzwang mit dem Gen-Scheißdreck mit „deutscher Gründlichkeit“ umgesetzt wird und dass es hier kein Entkommen gibt, worauf völlig zuteffend hingewiesen wurde (https://tinyurl.com/7625pba).

Imagine

6. Dezember 2021 13:49

2/2

Ob genesen oder dreifach geimpft, nach 6 Monaten läuft das Zertifikat ab und kann nur durch erneute Impfung erneuert werden. Vielleicht sind es später nur noch 3 Monate bis zum nächsten Impftermin.

Es ist also nur Frage der Zeit, bis auch die Kinder von Frau Kositza und Frau Sommerfeld geimpft sein werden und das Genzeugs in ihren Körpern haben.

Auch der Valneva-Impfstoff wird keine wirkliche Alternative sein, denn Dr. Wodarg hat bezüglich des dieses Impfstoffs darauf hingewiesen, dass als „Impfverstärker“ eine Ladung von Nanopartikeln eingespritzt werden wird.

Auch in der ehemals liberalen Schweiz kommt jetzt von den Medien und der Politik verstärkt die Forderung nach gesetzlicher Impfpflicht.

Dringend zu empfehlen ist, sich den Bericht von RA Dr. Renate Holzeisen vom 3.12.21 anzusehen (https://sca.news/).

Für diejenigen, die nicht wollen, dass sie oder ihre Kinder gentechnisch oder mit Nanopartikeln behandelt werden, bleibt nur die Alternative, konsequente und entschiedene Opposition zu betreiben oder auszuwandern, am besten nach außerhalb des US-NATO-Imperiums.

links ist wo der daumen rechts ist

6. Dezember 2021 14:42

@ Imagine

„Also jetzt bin ich verwirrt“ – heißt es in einem dieser extrem lästigen YT-Werbespots der ins Kraut schießenden „Privatanleger-Experten“.

So auch bei Ihnen.

Ihre unverhohlene China-Sympathie finde ich schwer erträglich.

Natürlich hätte die Formel „Der Feind meines Feindes ist mein Freund“ seine – beschränkte – Berechtigung, aber den wirtschaftlichen Aufschwung Chinas als Alleinstellungsmerkmal zu sehen, ist ein bißchen dürftig.

Dieses unserer westlichen Denkart zu Recht fremde Amalgam aus Kapitalismus, Kommunismus und Kollektivismus (die Ansätze dazu gingen alle schief) mag für die Grünen Vorbildcharakter haben, für mich nicht.

Ein Menschenleben zählt da nichts, ob die unfreiwilligen „Organspender“, ein Unfall in einer Fabrik mit 100ten Toten (Sicherheitsvorschriften gibt es nicht) oder eben die geniale Idee des Social Credit Systems; diese Impf-Hysterie bei uns ist ja der erste Schritt dazu.

Aber konkret gefragt:

Warum erwähnen Sie die Tatsache, daß in China sogenannte Totimpfstoffe (mit welchen Auswirkungen?) verwendet werden, mit keinem Wort. Das wäre doch endlich einmal eine rhetorische Waffe gegen das „Gen-Zeugs“ bei uns. Im Sinne von: der Feind meines Feindes…

Allnichts

6. Dezember 2021 15:00

AmazonBesteller:

Sie haben einen bestimmten Ablauf geschildert, mit dem auf Arbeitsebene indirekt eine teilweise Impfpflicht umgesetzt werden könnte. Dieser ist in der Form zu weiten Teilen natürlich spekulativ, allein schon, weil Sie keinerlei Belege geliefert haben. Zu keinem Zeitpunkt habe ich in Abrede gestellt, dass in Unternehmen, Behörden usw. schon vieles passiert, was in die Richtung geht. Das ist aber etwas anderes als eine allgemeine Regel, die anstelle einer offiziellen Impfpflicht angestossen wurde.

Davon ab ist das, was Sie beschrieben haben, auch keine allgemeine Impfpflicht, von der ich eigentlich sprach. Schüler, Rentner, Invalide, Arbeitslose usw. wären kaum betroffen. Sie würfeln da vieles durcheinander.

Ich bin hier, um sachliche Diskussionen zu führen, und werde mich hüten, öffentlich allzu viele Einzelheiten über mein tatsächliches Leben preiszugeben. Es steht Ihnen daher frei, mein obige Antwort nach Belieben zu deuten. Im Übrigen hätte ich angesichts der herrschenden Umstände gar kein Problem damit, wenn jemand nicht arbeitet, solange er seine Zeit sinnvoll nutzt. Ein Grossteil des Wirtschaftslebens ist ohnehin überflüssig bis schädlich.

Imagine

6. Dezember 2021 20:16

1/2

@links ist wo der daumen rechts ist  6. Dezember 2021 14:42
„Ihre unverhohlene China-Sympathie finde ich schwer erträglich.
aber den wirtschaftlichen Aufschwung Chinas als Alleinstellungsmerkmal zu sehen, ist ein bißchen dürftig. …
Ein Menschenleben zählt da nichts, ob die unfreiwilligen „Organspender“, ein Unfall in einer Fabrik mit 100ten Toten (Sicherheitsvorschriften gibt es nicht) oder eben die geniale Idee des Social Credit Systems; diese Impf-Hysterie bei uns ist ja der erste Schritt dazu.“

Das verlogene Menschenrechtsgeschwafel der westlichen Heuchler widert mich an.

Als ob im kapitalistischen Westen Menschenleben zählen würden, wenn es ums Geschäft geht.

Man erinnere sich an die Sklaverei, den Völkermord an den Indianern, den Massenmord mit Napalm und Agent Orange an den Vietnamesen, an die halbe Million toter Kinder im Irak. Der Westen führte und führt ständig Kriege.

Der Übergang von der Agrar- zur Industriegesellschaft war brutal und leichenträchtig. Man denke z.B. an die Kinderarbeit in den Bergwerken, wo die meisten Kinder nicht das Erwachsenenalter erlebten.

Imagine

6. Dezember 2021 20:17

2/2

Wie viele Impftote gibt es hier, wie viele wird es geben, wenn die Kinder geimpft werden?

In China gibt es keine allgemeine Impfpflicht, worauf selbst Schily hinweist (https://tinyurl.com/yckzkncu).

„Aber konkret gefragt:
Warum erwähnen Sie die Tatsache, daß in China sogenannte Totimpfstoffe (mit welchen Auswirkungen?) verwendet werden, mit keinem Wort. Das wäre doch endlich einmal eine rhetorische Waffe gegen das „Gen-Zeugs“ bei uns. Im Sinne von: der Feind meines Feindes…“

Darauf wurde von mir wiederholt hingewiesen.

Sinovac ist von der WHO längst zugelassen und der meistverimpfte Impfstoff weltweit. Die Nebenwirkungsrate liegt in der Dimension unserer traditionellen Grippeimpfstoffe.

Ich würde mich damit impfen lassen, aber die Impfmafia verhindert einen freien Marktzugang von Sinovac und erkennt Sinovac-Impfungen nicht für das Zertifikat an.

Simplicius Teutsch

6. Dezember 2021 20:31

@ Allnichts zu AmazonBesteller: „Sie haben einen bestimmten Ablauf geschildert, mit dem auf Arbeitsebene indirekt eine teilweise Impfpflicht umgesetzt werden könnte.“

Den Konjunktiv „könnten“ dürfen Sie sich gerne sparen.

Habe erst heute mit jemanden gesprochen, der/die sich im nichtverbeamteten Angestelltenverhältnis eine Lehrer-Position mit viel Einsatz und pädagogischer Freude in den letzten Jahren erarbeitet hat und sich jetzt gegen den eigenen Willen boostern lassen „muss“, 3. Stich!, weil der ständige Impf-Druck von ganz oben mit Drohungen nach unten ins Personal durchgetreten wird.

Natürlich könnte man auch alles hinschmeißen. Aber was ist das für eine Alternative?

Laurenz

6. Dezember 2021 20:35

@Imagine @Links ist, wo der Daumen rechts ist

"Gräuel des Westens"

Sie haben vollkommen Recht im Sinne Ihres Beitrags. Die Geschichte des Westens ist weitaus schlimmer, als Sie es beschreiben. Und China rein aus medialer Sicht des Westens, wie links ist, wo der Daumen rechts ist es beschreibt, ist einerseits unlauter & andererseits der SiN nicht angemessen. Denn China wird hier mit seiner Geschichte aus einem historischen Kontext, wie zB die Opium- oder Indochina-Kriege, gerissen. Es kann nicht sein, daß wir dasselbe mit anderen tun, was man auch umgekehrt mit uns tut, & was wir, die Rechte, verachten.

Ich bitte Sie nur, wenn Sie, Imagine, darüber schreiben, etwas genauer zu sein. Was zB Kinderarbeit angeht, so waren europäische Epochen & Regionen ganz unterschiedlich damit im Umgang.

Ich selbst habe oben den letzten Bärbock-Abwatsch-Artikel Tichys für Sie & andere gepostet. Wir sollten auch gegenüber China unsere Interessen wahren & Produktion nach Deutschland zurückholen. Einen Dialog kann man dann auch ruhig & respektvoll über unterschiedliche Positionen führen.

Simplicius Teutsch

6. Dezember 2021 21:17

@ Imagine: „Das verlogene Menschenrechtsgeschwafel der westlichen Heuchler widert mich an.“

Sie ziehen ganz schön vom Leder, aber Sie haben ja in vielem recht. Auch wenn ich Ihnen gerne widersprechen möchte in Ihrer so heftigen Verdammung des „Westens“.

Ich versuche schon, mir das Gute aus der Vergangenheit und Gegenwart für einen deutschen und europäischen Weg in eine lebenswerte Zukunft zusammenzubasteln. 

In Bezug auf Ihr häufiges Lob Chinas widerspreche ich Ihnen entschieden. Nee! China, absolut nicht! Nicht diese Ameisen-Straße.

 

links ist wo der daumen rechts ist

6. Dezember 2021 21:48

@ Imagine

Wäre die blutrünstige Realgeschichte reine Erkenntnistheorie, könnte man China (wie zuvor die Sowjetunion während des Kalten Krieges) als "regulative Idee" bezeichnen.

Das gälte im Übrigen auch für die RAF und die Angst der Wirtschaftsbosse, zum Opfer zu werden; diese Angst des Ausgesetztseins hat im Grunde – nicht nur in der alten BRD – den Siegeszug des blindwütigen Neoliberalismus um gut zwei Jahrzehnte verzögert.

Nicht unwitzig dazu ein Roman, in dem ein ehemaliger GSG-9-Mann zum antikapitalistischen Freischärler wird.

Aber all das sind Kapriolen der Geschichte, die sich auch von keiner „Dialektik“ bändigen lassen.

Geschichte bleibt unverfügbar. Sinn kann ich keinen erkennen (nicht einmal in irgendwelchen „Plänen“).

Natürlich ist mir die grauenhafte Geschichte des Westens bekannt (allen voran die unserer angelsächsischen Freunde). Aber einerseits gab es immer hoffnungsvolle Widerständigkeiten und andererseits nicht weniger hoffnungsvolle Ansätze, aus dieser „Totschlägerreihe der Geschichte“ herauszutreten. Die „Ideen von 1914“ waren dazu ein Beitrag und verdienen unser Angedenken.

Also kaprizieren Sie sich weniger auf die Geschichte der KPCh und lesen Sie ein bißchen nach, was z.B. ein Paul Lensch oder Johann Plenge zum Thema gemeinwohlorientierte Ökonomie während WK1 geschrieben haben.

heinrichbrueck

6. Dezember 2021 22:17

@ Laurenz

Sie schreiben über Tichys, der auch den neuen Gallier Zemmour übersetzte. Das überflogene Kommentariat fällt auf diese Blendrede herein. Ein solches Politikverständnis ist peinlich. 

Ordo

6. Dezember 2021 23:14

@Pit

Ich ticke zwar persönlich auch eher libertär, aber sehe den Libertarismus als eine Bewegung, die wohl auch in Zukunft nur sehr wenige Menschen für sich gewinnen können wird. Er ist leider nicht mehrheitsfähig. Die Mehrheit WILL den Staat, will vor allem die staatliche Bemutterung und Vollversorgung. Es gibt ja auch kaum noch jemand, der nicht auf die eine oder andere Weise von ihm abhängig ist. Aus politisch-strategischer Sicht bleibt der Rechten also gar nichts anderes übrig, als weiterhin auf den Staat zu setzen. 

Imagine

7. Dezember 2021 10:19

1/3

China hat trotz des gewaltigen Bevölkerungswachstums (https://tinyurl.com/2p9bahjh) den Hunger besiegt und zudem eine breite Mittelschicht von 500 Mio. Menschen entwickelt.

China ist das einzige Entwicklungsland auf der Welt, dem es gelungen ist, sich von der Herrschaft und der Ausbeutung des  US-NATO-Imperialismus zu befreien und eine weltmarktkonkurrenzfähige Industrie zu entwickeln.

Aber es ist hier nicht der Ort, zu diskutieren, warum und wie China dies schaffte.

Als ich das erste Mal in China war, hatte auch ich völlig falsche Vorstellungen. Ein Chinabild, so wie China in der Mao-Zeit war: Kollektivismus, blaue Ameisen, militärförmige Diktatur etc..

Nichts davon existiert heute noch.

Denn nach dem Tode Maos wurde unter Führung von Deng Xiaoping eine Strukturrevolution durchgeführt, welche das alte stalinistisch-maoistische System durch ein neues ersetzte.

Der Maoismus mit seiner Idealisierung der Bauern und Arbeiter („Proletkult“), mit Gleichmacherei, „Kulturrevolution“ sowie Anti-Intellektualismus ist Geschichte.

Bei oberflächlicher Betrachtung sieht das Alltagsleben der Chinesen so aus wie bei den Arbeitsbevölkerungen in den kapitalistischen Gesellschaften

Imagine

7. Dezember 2021 10:20

2/3

Nur in der Analyse wird deutlich, wo die Systemunterschiede liegen und warum es in China im Gegensatz zu den kapitalistischen Gesellschaften einen gesellschaftlichen Fortschritt gibt mit zunehmendem allgemeinen Wohlstand, mit Senkung der Arbeitszeit, besserer Infrastruktur, Bildung usf.

Dieser Entwicklung erweise ich großen Respekt.

Für die gigantische wissenschaftlich-technische Leistung und eine Befreiung vom US-Imperialismus mit viel Intelligenz und List – eine grandiose Leistung des chinesischen Volkes und seiner Führer.

So wahr es ist, dass das sowjetische Modell einer sozialistischen Gesellschaft gescheitert ist, so wahr ist es auch, dass das das kapitalistische System an sein historisches Ende gelangt ist und durch ein neues ersetzt werden muss. Auch die „neoliberale Globalisierung“ hat keine Zukunft.

So stehen gegenwärtig zwei in Konkurrenz stehende „post-kapitalistische“ Transformationsprozesse Systeme, nämlich das „transhumanistische“ WEF-Modell und das chinesische.

Als Wissenschaftler interessiert mich die Frage, was die Effektivität und Effizienz des chinesischen Systems ausmacht, auf welchen Theorien und Methoden sie basiert. In China wird ein Traum von historischem Fortschritt und Systemtransformation realisiert, den wir 68-er vor einem halben Jahrhundert hatten, aber gescheitert sind.

Imagine

7. Dezember 2021 10:22

3/3

Mir stellt sich immer die Frage, warum die Lügenberichte in den Systemmedien über China geglaubt werden, gerade auch von jenen Leuten, wie von vielen Rechten, die von den Medien durch Lügen zu politisch Verfolgten und Aggressionsobjekten gemacht werden.

Warum informieren sie sich zum Beispiel nicht bei seriösen Quallen über die verschiedenen Modelle und Erprobungen von Sozialkredit-Systemen in China, sondern glauben den Lügen und Falschdarstellungen in den Systemmedien, bei Wikipedia etc und  quatschen die Psywar-Propaganda papageienhaft nach?

Warum begreifen sie so wenig, wie das kapitalistische System funktioniert, unter dessen Herrschaft sie stehen?

Laurenz

7. Dezember 2021 10:50

@HeinrichBrück @L.

"Sie schreiben über Tichys, der auch den neuen Gallier Zemmour übersetzte. Das überflogene Kommentariat fällt auf diese Blendrede herein. Ein solches Politikverständnis ist peinlich."

Das ist bei Tichys auch nicht gewollt.

Mein Beitrag ging dort nicht durch, der in etwa lautete:

Laurenz

Bei jeder Präsidentschaftswahl in Frankreich zaubert irgendwer eine neue Sau her, die durchs Dorf getrieben wird, um Marine Le Pen zu verhindern. Der Franzmann ist also nicht klüger als wir. Bei uns wohnt halt immer dieselbe Sau im Dorf, die man bei Bedarf herausholt.

Laurenz

7. Dezember 2021 10:52

https://www.achgut.com/artikel/bericht_zur_coronalage_7.12.2021_7800_praemie-fuer_wundersame_corona_vermehrung

Imagine

7. Dezember 2021 11:23

1/2

Wenn ich auf die deutsche Geschichte zurückschaue, dann bleibt mir nur die Diagnose, dass Deutschland und das deutsche Volk, wie es früher war, nicht mehr existiert.

Die Nazis haben die deutsche Kultur und das deutsche Seelenleben zerstört und durch ihre Kriegspolitik Deutschland physisch in Trümmer gelegt.

Es gab den Versuch der Renaissance deutscher Kultur in den ersten zwei Nachkriegsjahrzehnten. Unser Gymnasium war „typisch deutsch“ gewesen.

Aber nach Kriegsende wurde (West)Deutschland zu einer „neo-kolonialen“ Kolonie des US-Imperialismus gemacht.

Der Unterschied zwischen Alt- und Neo-Kolonialismus besteht darin, dass man beim ersten – wie zum Beispiel beim britischen - eine britische Administration mit britischer Regierungssprache und britischer Kultur etablierte. Die kolonialisierten Völker wurden Untertanen des britischen Imperiums.
 

Imagine

7. Dezember 2021 11:25

2/2

Der Neo-Kolonialismus US-amerikanischer Provenienz etabliert Marionettenregimes, welche die US-Interessen umsetzen, mal mehr schein-demokratisch, mal mehr offen diktatorisch, wie durch den Schah, durch Pinochet, durch Jelzin etc.

Die Oberschicht wird zum Komplizen neokolonialer Herrschaft und Ausbeutung gemacht und dafür entsprechend belohnt. Die bekamen in den USA ihre Geldkoffer und legten das Geld in der Schweiz an. So wie damals ein rechter bayrischer MiPrä.

Vom Prinzip funktioniert das heute noch genauso, allerdings mit dem Unterschied, dass sich ein globalisiertes, transnationales Establishment der Superreichen und ihrer Funktionseliten herausgebildet hat. Und auch das US-amerikanische Establishment macht eine Politik gegen das eigene Volk.

 

Laurenz

7. Dezember 2021 15:45

@alle

Forumsschwurbler, die meinen, die AfD positioniere sich nicht genug gegen Corona-Maßnahmen.

Hier Alice Weidel im Deutschen Reichstag

https://youtu.be/4oHlYUUkOAo

links ist wo der daumen rechts ist

7. Dezember 2021 17:10

@ Imagine

Trotz allem bleibt Ihr China-Bild eine reine Projektion, das Sie – wie ich oben beschrieben habe – als „regulative Idee“ gegenüber dem Westen instrumentalisieren. War ja zu Maos Zeiten nicht unähnlich.

Dass Sie zudem nie auf den Gehalt der „Ideen von 1914“ eingehen wollen, spricht Bände.

Ich glaube ja nicht an den Sinn von Geschichte, aber gewisse historische Prozesse sind zwangsläufig.

So verhält sich China auf dem Weltmarkt nicht weniger „imperialistisch“ als der Westen (die kolonialistische Phase hat man auf wundersame Weise scheint‘s übersprungen) und es wird gerade der von Ihnen bejubelte Aufstieg der Mittelschicht sein, der diese Art von „Staats-Kapitalismus“ qua Forderung nach weiteren bürgerlichen Rechten wird erodieren lassen. Sofern nicht der Kollektivismus via Social-Credit-System siegt.

Die Unterschiede zwischen dieser Art von östlichem Kollektivismus und westlichem Globalismus mit seiner charmanten Mischung aus totalitärer Zurichtung und freiwilliger Unterwerfung (Giorgio Agamben, Homo sacer) sind kaum noch auszumachen.

Also wo ist die Alternative zum Westen jenseits von Wunschdenken und Gegenpropaganda?

Wir haben es 1914 verspielt.

Maiordomus

7. Dezember 2021 17:10

@Imagine. Dass das Gymnasium noch bis ungefähr zur Pensionierung Ihrer Lehrer "typisch deutsch" gewesen sei, könnten Sie auch den autobiographischen Romanen von Arnold Stadler "Mein Hund, meine Sau, mein Leben" sowie noch anderen seiner Werke noch trefflich, wiewohl nicht unkritisch, quasi dokumentiert finden. Ein grossartiger Gymnasiallehrer dieser alten humanistischen Schule war überdies der spätere Kämpfer gegen die Orthographiereform, Friedrich Denk, um den es leider derzeit sehr ruhig geworden ist. Er war, bei grossem Engagement für eine später verfemte Literatengeneration, etwa Gertrud Fussenegger, über alles gesehen sogar ein sehr progressiver und erfolgreicher Literaturförderer mit über hundert vorzüglichen diesbezüglichen Publikationen. 

Imagine

7. Dezember 2021 21:25

1/2

@links ist wo der daumen rechts ist  7. Dezember 2021 17:10
„Dass Sie zudem nie auf den Gehalt der „Ideen von 1914“ eingehen wollen, spricht Bände.“

Die Vorstellung, dass die Deutschen eine genetisch bedingte andersartige psychologische Beschaffenheit aufweisen bzw. dass ihnen eine „deutsche Seele“ innewohnt, ist genauso realitäts- und wissenschaftsfern wie der mittelalterliche Glaube an Hexen, Teufelsbefall usf.

Menschliches Verhalten wird durch Belohnung und Bestrafung gesteuert. Auch bei den Deutschen. Der empirische Beleg ist das Massenverhalten der Deutschen.

Menschen mit Moralkompetenz sind selten. Moralkompetenz erfordert eine klare prosoziale Wertorientierung und Charakterfestigkeit. Dies wird durch Erziehung vermittelt, wobei entscheidend der Erwerb von „Sublinierungsfähigkeit“, also der Triebaufschub zugunsten höherwertiger Ziele ist.

Entscheidend für das menschliche Verhalten ist die Beschaffenheit sozialer Systeme.

Belohnt die Gemeinschaft ein moralisch höherwertiges Verhalten? Gibt es eine Sozialisation zum prosozialen Bürger? Welche Vorbilder vermittelt eine Gesellschaft?

Imagine

7. Dezember 2021 21:27

2/2

Der Sowjetkommunismus ist gescheitert, weil er zwar den sozialistischen Menschen als Ideal propagierte, aber in Wirklichkeit sich zu einer durch und durch verlogenen Funktionärsdiktatur entwickelte.

Jenseits der schein-sozialistischen Oberfläche gab es eine Doppelökonomie mit Schwarzmarkt, Funktionärsprivilegien, Seilschaften, Veruntreuungen, Unterschlagungen, Korruption usw. Die Menschen wurden wie Sklaven gehalten.

Der prosoziale Ehrliche und Anständige war in diesem System der Verlierer, der antisoziale Heuchler und Betrüger der Gewinner. So ist in der DDR eine Merkel sozialisiert worden und so war deren Politik.

Im Kapitalismus gewinnt immer der Betrüger gegen den Ehrlichen, die Händler gegen die Erfinder, Entwickler und Produzenten.

Der Markt ist die zentrale Sphäre in der kapitalistischen Ökonomie, Überall geht es um erfolgreiche Vermarktung und Selbstvermarktung. Der kapitalistische Normotyp entwickelt einen „Marketing-Charakter“ (Fromm). Er ist opportunistisch und korrupt, ein Blender und Betrüger.

Das Ganze ist eine Systemfrage.

Die Ideen von „Ideen von 1914“ waren völkisch-romantische Deutschtümelei.

Ordo

7. Dezember 2021 22:17

@Imagine

Da hat sich ja der John Lennon in Ihnen mal richtig Luft verschafft. Der neue sozialistische Mensch soll mal wieder her. Die roten Pfuscher der Vergangenheit haben es verpatzt, aber diesmal machen wir es richtig. Natürlich, diesmal wird alles ganz anders. Alles nur eine Frage des Systems und der Sozialisation. Unsere neuen chinesischen Freunde weisen uns den Weg. Die Partei, die Partei... 

links ist wo der daumen rechts ist

7. Dezember 2021 22:51

@ Imagine

Zitat:

Die Ideen von „Ideen von 1914“ waren völkisch-romantische Deutschtümelei.

Dann mit Verlaub reproduzieren Sie bitte weiterhin Ihre vollmundigen Phrasen einer allumfassenden Kapitalismuskritik und übersehen den blinden Fleck in Ihrer "völkisch-romantischen" China-Begeisterung. Am besten vor dem Spiegel a'la Robert de Niro ("Redest du mit mir? Du laberst mich an? Kann das sein, dass du mich meinst?").

Imagine

8. Dezember 2021 12:21

@Ordo
„Alles nur eine Frage des Systems und der Sozialisation.“

Es ist eine Frage des Systems und der Sozialisation, nicht zu vergessen, auch und besonders der moralischen Erziehung.

Das „nur“ entlarvt Sie als Simpel und wissenschaftlichen Dilettanten.

Imagine

8. Dezember 2021 12:23

@links ist wo der daumen rechts

Dass Sie Kapitalismuskritik für Phrasen halten, zeigt, dass Sie nie ernsthaft damit auseinandergesetzt haben.

Gerade der barbarische Krieg 1914 zwischen den europäischen Völkern, der in Folge zum irreversiblen Niedergangs des erreichten europäischen Kulturniveaus führte, war Ausdruck der kapitalistischen Systemlogik, wo der normale Wirtschaftskrieg um Märkte und Profite zu einem imperialistischen Krieg mit Ziel der Ausschaltung des wirtschaftlichen Konkurrenten führte. Selbstverständlich war es Ziel des Versailler Vertrages Deutschland als konkurrierende Wirtschaftsmacht kaputt zu machen.

Aber wer von den völkischen Romantikern hat sich ernsthaft mit kapitalistischer Systemtheorie befasst? So z.B. mit Rosa Luxemburgs grandiosem Werk „Die Akkumulation des Kapitals“, wo sie aufzeigt, dass die Logik des kapitalistischen Systems zwangläufig zu kulturellem Niedergang und zu Kriegen führt.

Laurenz

8. Dezember 2021 15:26

@Imagine @Links ist, wo der Daumen rechts (1)

"Kapitalismuskritik für Phrasen halten"

Auch ohne, daß man auf Rosa Luxemburg zurückgreifen muß, deren soziale oder zwischenmenschliche Kompetenz größer war, als ihr politisches Begreifen, kann man leicht in der Analyse Ihrer Kapitalismuskritik zustimmen. Hier, aber auch nur hier, gewinnen Sie die Debatte. Sie verlieren sie, sobald Sie in die marxistische Religion umschalten. Als ob Rosa Luxemburg oder Karl Marx etwas besseres im Angebot gehabt hätten. Dem ist mitnichten so.

Glauben/Religion ist was für Manipulations-Opfer, egal um welche Religion es sich dreht. Ob man mit Katholiken, Marxisten (wie Ihnen) oder jenen, die noch an den Führer glauben, debattiert, spielt keine Geige. Jemand, der von jetzt auf gleich auf Religion umschaltet, schaltet in Bruchteilen von Sekunden jegliche Ratio ab & installiert ein fremdes Weltbild, daß durch einen Trigger mit der eigenen Existenz verbunden ist. Im gemeinen Sinne kann man das auch als Lebenslüge bezeichnen. Eine Therapie sähe wie die von Heroin-Junkies aus, man muß die gesamte Persönlichkeit des Patienten zusammenbrechen lassen.

Laurenz

8. Dezember 2021 15:29

@Imagine @Links ist, wo der Daumen rechts (2)

Wir hatten uns schon früher über die Systemfrage in China gestritten. Ich sehe China als nationalsozialistischen Staat an, der aufgrund des nationalsozialistischen Wirtschaftssystems auch so erfolgreich ist.

Ich bitte Sie eingehend darum, Ihre Denk- & Glaubensprozesse zu beobachten, zu rekapitulieren. Sobald Sie zum marxistischen oder soziologischen Schriftgelehrten mutieren, werden Sie in der Debatte zum Verlierer.

Ordo

8. Dezember 2021 16:09

@Imagine

Ihr Glaube an die totale Erziehbarkeit des Menschen zum mustergültigen Moralisten der Zukunft entlarvt Sie als marxistischen Utopisten, der sich die Menschen gerne so zurechtkneten will, und damit letztlich auch wieder in ihrer Natur vergewaltigen will, wie er es sich in seinem Elfenbeinturm eben zusammen gesponnen hat. Das wirkt auf einem dezidiert rechten Blog auch irgendwie deplatziert. 

Imagine

8. Dezember 2021 21:27

1/2

@Laurenz  8. Dezember 2021 15:29
Wir hatten uns schon früher über die Systemfrage in China gestritten. Ich sehe China als nationalsozialistischen Staat an, der aufgrund des nationalsozialistischen Wirtschaftssystems auch so erfolgreich ist.“

China geht einen nationalen Weg zu einer sozialistischen Gesellschaft.

Gegen Ende des 19. Jahrhunderst entstanden unterschiedliche Konzepte eines „nationalen Sozialismus“ (vgl. https://tinyurl.com/yc3cj3e3).

Gemeinsam ist ihnen, dass sie einen nationalen Weg zu einer neuen Gesellschaftsstruktur gehen wollten, welche Liberalismus und Sozialismus vereinte.

Friedrich Naumann – der Namensgeber der heutigen FDP-Stiftung – gründete 1896 als neue Partei den „Nationalsozialen Verein“, der ein Bündnis aller progressiven Kräfte von den Sozialdemokraten über die Linksliberalen bis hin zu den Nationalliberalen zustande zu bringen sollte. F. Naumann verfasste auch einen „National-Sozialen Katechismus“ (https://tinyurl.com/y2a64kv9).

Imagine

8. Dezember 2021 21:28

2/2

Mit dem NS-System („Hitlerismus“) hat „nationale Sozialismus“ eines Naumann nichts gemein, der Hitlerismus war anti-bürgerlich, anti-liberal, anti-aufklärerisch, anti-intellektuell und im Kern ein plebejischer und tribalistischer Rückfall ins Mittelalter. An der Spitze war ein ungebildeter und größenwahnsinniger Aufsteiger aus prekären Verhältnissen.

Natürlich gab und gibt es immer Versuche, die Idee eines freiheitlichen Sozialismus zu diskreditieren, mit der falschen Behauptung einer angeblichen Nähe und Verwandtschaft zu Hitlerismus und Stalinismus.

Der chinesische nationale Weg zu einer sozialistischen Gesellschaft hat inhaltlich mit dem deutschen Nationalsozialismus der NS-Zeit nichts gemein. Es handelt sich um ein völlig anderes Gesellschaftskonzept.

Imagine

8. Dezember 2021 21:46

@Ordo 8. Dezember 2021 16:09
„Ihr Glaube an die totale Erziehbarkeit des Menschen zum mustergültigen Moralisten der Zukunft entlarvt Sie als marxistischen Utopisten, der sich die Menschen gerne so zurechtkneten will, und damit letztlich auch wieder in ihrer Natur vergewaltigen will, wie er es sich in seinem Elfenbeinturm eben zusammen gesponnen hat.“

Bei mir steht genau das Gegenteil von dem, was Sie behaupten.

Meine These ist, dass es nicht gelingt, Menschen moralisch zu erziehen, wenn diese Moral in völligem Widerspruch zur gesellschaftlichen Realität steht.

Man kann die Menschen nicht zu einem christlichen oder sozialistischen Menschen im Widerspruch zu einer anti-christlichen oder anti-sozialistischen gesellschaftlichen Realität erziehen, denn daraus entsteht im besten Fall Doppelmoral oder – wie jetzt bei uns – eine kollektive geistige Pathologie (Schizophrenie), wo das Selbstbild der Individuen und Parteien in völligem Widerspruch zur Realität steht.

links ist wo der daumen rechts ist

8. Dezember 2021 21:52

@ Imagine

Weitere Mißverständnisse.

Ich halte nicht Kapitalismuskritik für phrasenhaft, sondern Ihre Argumentation. China ist kein Modell eines „dritten Weges“; man vermeidet im Nachhinein die größten Irrsinnigkeiten des Kommunismus (Maos „Weltrevolution durch Atomkrieg“ bspw.), hat aber die Schwierigkeiten einer kapitalistischen Gesellschaftsentwicklung noch vor sich. Ein bissl kapitalistisch gibt es nicht.

Vor diesen Schwierigkeiten steht natürlich auch die westliche Gemeinwohlökonomie, und – Verzeihung – einige Ansätze dazu gab es auch bei den Vertretern der „Ideen von 1914“. Das alles wäre vermutlich besser gewesen als der Siegeszug des angelsächsischen Raubtierkapitalismus.

Die große Systemkritik sieht natürlich anders aus, Robert Kurz u.a. hatten dazu Wege beschritten.

Imagine

8. Dezember 2021 23:51

@links ist wo der daumen rechts ist  8. Dezember 2021 21:52
„China ist kein Modell eines „dritten Weges“; man vermeidet im Nachhinein die größten Irrsinnigkeiten des Kommunismus (Maos „Weltrevolution durch Atomkrieg“ bspw.), hat aber die Schwierigkeiten einer kapitalistischen Gesellschaftsentwicklung noch vor sich. Ein bissl kapitalistisch gibt es nicht.“

China ist (noch) keine sozialistische Gesellschaft, die KPCh hat aber zum Ziel, diese bis 2049 weitgehend zu erreichen.

Das heutige China ist eine Klassengesellschaft mit extremer Ungleichheit in Einkommen, Vermögen und Machtpositionen sowie mit großem Arbeitszwang.

Aber China ist keine kapitalistische Gesellschaft, denn in China bilden nicht die Kapitalisten die herrschende Klasse und bestimmen die Politik des Staates. Das ist der grundlegende Unterschied zum kapitalistischen Westen.

China ist eine Entwicklungsdiktatur mit sozialistischer Zielsetzung.

Lange Zeit war es unklar, ob die KPCh die kapitalistischen Bereiche und Tendenzen langfristig unter ihrer Kontrolle halten kann. Es gab eine anti-sozialistische und pro-liberale Opposition und in der Partei gab es Korruption, Machtwillkür und Verbrechen.

Mein Eindruck ist, dass unter Xi Jinping die gesellschaftliche Instabilität überwunden wurde und die KPCh gestärkt wurde, so dass die Kräfte, die eine prokapitalistische Konterrevolution woll(t)en unter Kontrolle sind.

Imagine

8. Dezember 2021 23:52

2/2

Oberstes Ziel einer sozialistischen Gesellschaft ist nach Marx die Befreiung vom Zwang zur fremdbestimmten Arbeit (Lohnarbeit).

Von einer sozialistischen Gesellschaft ist China noch weit entfernt.

Aber China ist auf gutem Wege, menschliche Arbeitskraft durch Maschinen zu ersetzen und damit die Arbeitszeit drastisch reduzieren zu können.

Meine Annahme ist, dass es China aufgrund seines wissenschaftlich-technischen Fortschritts in den nächsten Jahrzehnten gelingen wird, sowohl die durchschnittliche Wochen- wie auch Lebensarbeitszeit unter das Niveau des kapitalistischen Westens zu senken und dies mit zugleich steigendem allgemeinen Wohlstand.

Das Alltagsleben in China hat sich im Vergleich zur Mao-Zeit stark liberalisiert und diese Liberalisierung nimmt nach meinem persönlichen Eindruck aus meinen Reisen kontinuierlich zu.

 

Imagine

9. Dezember 2021 00:06

Um die unterschiedlichen Tendenzen der gesellschaftlichen Entwicklung in China – in Richtung Liberalisierung – und im kapitalistischen Westen – in Richtung totalitärer Diktatur – aufzuzeigen, möchte ich Otto Schily zitieren (https://tinyurl.com/yckzkncu):

„Nicht einmal in der sonst so vehement als autoritär gescholtenen Volksrepublik China besteht eine allgemeine Impfpflicht“

„In einer freiheitlich-rechtsstaatlichen Demokratie darf sich der Staat nicht anmaßen, dem einzelnen Menschen eine bestimmte ärztliche Behandlung aufzuzwingen, das gilt umso mehr angesichts der Tatsache, dass es sich um neu entwickelte Impfmethoden handelt, deren Langzeitfolgen nach einem relativ kurzen Zeitabschnitt der Anwendung keineswegs abschließend verlässlich beurteilt werden können.“

„Eine allgemeine Impfpflicht ist schlicht verfassungswidrig.“

Laurenz

9. Dezember 2021 00:42

@Imagine

"Chinas nationaler Weg zum Sozialismus"

Ich habe schwer das Gefühl, Sie binden Sich Selbst einen Bären auf. Auch der Maoismus war größtenteils eine nationale Bewegung. Deng Xiaoping schuf das Recht auf Privateigentum. Und die chinesische Regierung wird nicht gewählt, sie ist genauso autoritär, wie die der deutschen Nationalsozialisten. Hier liegen Sie einfach falsch.

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