Impfpoker

Als amtliche Vertreter der Bundesregierung versprachen, es werde keine Impfpflicht geben, da haben sie nicht gelogen.

Johannes Konstantin Poensgen

Johannes Konstantin Poensgen studiert Politikwissenschaft und Geschichte.

Die poli­ti­schen Ent­schei­dungs­trä­ger haben wirk­lich geglaubt, sie könn­ten den Coro­na­vi­rus durch eine Impf­quo­te von 60–70% aus­rot­ten, oder zumin­dest die Repro­duk­ti­ons­ra­te dau­er­haft unter 1 drü­cken. Danach wäre Covid-19 besiegt, poli­ti­sche Aus­ein­an­der­set­zun­gen um Auf­fri­schungs­imp­fun­gen wegen der lang­jäh­ri­gen Schutz­wir­kung über­flüs­sig gewe­sen. Als poli­ti­schen Bonus hät­te man den Tri­umph gegen­über der rech­ten Oppo­si­ti­on ein­kas­siert, wel­che durch die poli­ti­sche Dyna­mik von allei­ne ins Lager der Maß­nah­men­kri­ti­ker gedrängt wor­den war.

Es ist wich­tig, die­se Annah­me des Geg­ners zu ver­ste­hen, um zu erken­nen, wo wir jetzt ste­hen. Die Covid-19 Kri­se unter­schei­det sich von den bei­den vor­an­ge­gan­ge­nen Kri­sen, der Euro- und der Flücht­lings­kri­se, dadurch, daß ihre Sach­fra­ge von den poli­ti­schen Akteu­ren zu dem Zeit­punkt kaum beur­teilt wer­den konn­ten, als die wesent­li­chen Rich­tungs­ent­schei­dun­gen fie­len, an wel­che die Akteu­re nun gebun­den sind.

Eugyp­pi­us hat wohl am aus­führ­lichs­ten über die grup­pen­dy­na­mi­schen Mecha­nis­men und Infor­ma­ti­ons­kreis­läu­fe geschrie­ben, wel­che die Coro­na­maß­nah­men ins Rol­len brach­ten. Kurz: Sehr früh, zu Beginn des Jah­res 2020, hat sich in dem Kom­plex aus Pres­se, Poli­tik und Gesund­heits­bü­ro­kra­tie die kol­lek­ti­ve Direk­ti­ve ver­fes­tigt, man müs­se um jeden Preis ‚den Virus besie­gen‘, zuerst mit Lock­downs, dann, die­se Lösung kris­tal­li­sier­te sich früh her­aus, durch die Ent­wick­lung eines Impf­stof­fes. Die über­wäl­ti­gen­de Mehr­heit der Akteu­re in die­sem Sys­tem, eigent­lich soll­te man sie Kno­ten­punk­te statt Akteu­re nen­nen, war in keins­ter Wei­se in der Lage zu beur­tei­len, ob das über­haupt rea­lis­tisch war.

Nur, auf der Gegen­sei­te war die Lage spie­gel­bild­lich. In allen west­li­chen Län­dern traf der Coro­na­aus­bruch auf eine anhand älte­rer Kon­flikt­li­ni­en bereits gespal­te­ne Gesell­schaft. Und die Fun­da­men­tal­op­po­si­ti­on sah sich von ganz allei­ne in das neue Lager der Maß­nah­men­kri­ti­ker gedrängt. Trotz des mul­mi­gen Gefühls, aus dem zu Beginn vie­le ihrer Köp­fe gar kei­nen Hehl mach­ten. Mul­mig ange­sichts der eso­te­ri­schen Natur eini­ger neu­er Ver­bün­de­ter, vor allem aber auf­grund der Unsi­cher­heit, ob Coro­na nicht doch gefähr­lich und die Maß­nah­men am Ende not­wen­dig sein würden.

Die Sys­temm­edi­en began­nen frei­lich bereits damit, die Coro­na­to­ten bei der Rech­ten abzu­la­den, als das trei­ben­de Zen­trum der Maß­nah­men­geg­ner noch aus einer Mischung aus finan­zi­ell Betrof­fe­nen und anti­au­to­ri­tä­ren Son­der­lin­gen aller Cou­leur bestand. Und eines wur­de schnell unab­weis­lich: Die Aus­ein­an­der­set­zung um das Coro­na­vi­rus wird die schie­re Mög­lich­keit einer Fun­da­men­tal­op­po­si­ti­on auf Jah­re hin­weg bestimmen.

Anders als der Euro‑, anders als der Flücht­lings­herbst 2015 hat die Coro­na­po­li­tik ers­tens mas­siv, zwei­tens unmit­tel­bar und für jeder­mann sicht­bar in das Leben jedes ein­zel­nen Men­schen ein­ge­grif­fen. Für bei­de Sei­ten stell­te eine Nie­der­la­ge einen nicht wie­der­gut­zu­ma­chen­den Legi­ti­mi­täts­ver­lust dar.

Das Sys­tem wie sei­ne Geg­ner sahen sich gezwun­gen, eine Wet­te mit höchs­tem Ein­satz auf etwas abzu­schlie­ßen, das man nicht ein­schät­zen konn­te. Und die­se Schick­sals­ent­schei­dung wur­de auf kei­ner Sei­te von einer ver­ant­wort­li­chen Per­son getrof­fen. Sie blieb den Wogen der Grup­pen­psy­cho­lo­gie und überlassen.

Doch was bedeu­tet hier Nie­der­la­ge? Da gibt es den poli­ti­schen Macht­kampf um die Maß­nah­men. Der ist im Grun­de ein­fach: Ent­we­der die Regie­rung setzt sich mit ihren Maß­nah­men durch, oder sie wird zu einem Rück­zie­her gezwun­gen. Dann gibt es das Recht­ha­ben. Die Fra­ge, wel­che Sei­te das rich­ti­ge­re Bild sowohl der Krank­heit als auch der Wir­kun­gen und Neben­wir­kun­gen der ver­schie­de­nen Maß­nah­men gezeich­net hat.

Schließ­lich gibt es die­ses merk­wür­di­ge Mit­tel­ding zwi­schen bei­den. Nen­nen wir es das Recht­be­hal­ten. Das ist schwie­ri­ger zu fas­sen. Ich ver­su­che es so: Wer kann im Zeit­ver­lauf die dyna­mi­sche Struk­tur aus Nar­ra­tiv und Hand­lung bestim­men? Vom blo­ßen sich Durch­set­zen unter­schei­det es sich dadurch, daß es nicht bloß durch ein gewalt­sa­mes Erzwin­gen erreicht wer­den kann. Vom Recht­ha­ben dadurch, daß es nicht dar­um geht, wer wann etwas fal­sches gesagt hat, son­dern wem es schließ­lich gelingt, sein Nar­ra­tiv zu verankern.

Da dies eine poli­ti­sche Lage­be­schrei­bung ist, soll mög­lichst wenig an der Rich­tig­keit ein­zel­ner Zah­len und medi­zi­ni­scher Stu­di­en hän­gen. Im Gegen­satz zu offen­bar 95% der Bevöl­ke­rung der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land bin ich nicht aus­ge­bil­det, die­se auf ihre Vali­di­tät zu über­prü­fen. (Mei­ne per­sön­li­che Ent­schei­dung gegen die Imp­fung hat nichts mit mei­ner sehr beschränk­ten medi­zi­ni­schen Fach­kennt­nis zu tun zu tun, son­dern damit, daß ich mir durch­aus zutraue zu erken­nen, ob das Ent­schei­dungs­sys­tem, wel­ches mir die­se Imp­fung auf­ok­troy­ie­ren will, noch Anreiz­struk­tu­ren auf­weist, die es zu kol­lek­tiv ratio­na­lem Ver­hal­ten befähigen).

In eine poli­ti­sche Risi­ko­ana­ly­se läßt sich die Wahr­heit als ein Fak­tor unter ande­ren ein­be­zie­hen, da es nicht um die Wahr­heit selbst, son­dern um ihre Aus­wir­kun­gen geht.

Der Ein­fluß der Wahr­heit auf die poli­ti­schen Tat­sa­chen ist an sich weder groß noch klein, es hängt davon ab, wie ein­fach oder schwie­rig es für die Men­schen ist, die Wahr­heit aus­zu­blen­den, wie sehr sie in ihr Leben schnei­det. Ent­schei­dend ist, ob die meis­ten Men­schen sie unmit­tel­bar in ihrem Leben wahr­neh­men oder fast aus­schließ­lich durch media­le Ver­mitt­lung. Für die Ein­wan­de­rung und den Euro galt immer das letz­te­re, wo es doch jeden trifft, etwa in Fra­gen des Geld­wer­tes oder der Sta­bi­li­tät der Sozi­al­sys­te­me, hat nie­mand einen erleb­ten Vergleichswert.

Bei Coro­na liegt der Fall kom­pli­zier­ter. Jeder ist durch die Maß­nah­men betrof­fen und die alte Nor­ma­li­tät liegt noch nicht so lan­ge zurück, daß irgend­je­mand, auch nicht die rabia­tes­ten Befür­wor­te­ter der Regie­rungs­maß­nah­men, die soge­nann­te neue Nor­ma­li­tät für nor­mal hielte.

Für die Fol­gen der Krank­heit und die Neben­wir­kun­gen der Imp­fung gilt das nicht. Der ein oder ande­re, bei wei­tem aber nicht jeder, kennt einen schwe­ren Ver­lauf, oder gar einen Todes­fall. Weder von Coro­na, noch von der Imp­fung sta­peln sich die Sär­ge in den Stra­ßen. Was von bei­dem nun das gerin­ge­re Übel ist, ist aus­schließ­lich medi­al ver­mit­telt und ent­springt nicht der direk­ten Erfah­rung der Men­schen. Dadurch ist sie auch in einem viel höhe­ren Maße medi­al form­bar, wenn auch bei wei­tem nicht beliebig.

Eine Gren­ze die­ser Form­bar­keit ent­springt der Eigen­lo­gik ein­mal ver­fes­tig­ter Nar­ra­ti­ve. In dem Sin­ne, wie sie ursprüng­lich gedacht und oben dar­ge­stellt wur­de, ist die Impf­stra­te­gie der Regie­rung geschei­tert. Ange­sichts der im Win­ter stei­gen­den Zah­len ist es ihr aber auch nicht ein­fach mög­lich, das Ziel für erreicht zu erklä­ren und die Maß­nah­men auf­zu­he­ben. Die Inzi­denz­wer­te sind nar­ra­tiv zum Erfolgs­mes­ser der Coro­na­po­li­tik gewor­den und als Ziel ist, wider bes­se­ren Wis­sens vie­ler Ein­zel­ak­teu­re, die Aus­rot­tung der Krank­heit fest­ge­legt. Dar­um kommt auch kein ein­zel­ner Poli­ti­ker des Estab­lish­ments mehr her­um. Des­halb ist es auch pro­ble­ma­tisch, hier vom Han­deln der Regie­rung zu spre­chen. In den inne­ren Kom­mu­ni­ka­ti­ons­lo­gi­ken des poli­tisch-media­len Sys­tems gefan­gen gleicht die Regie­rung immer weni­ger einem ein­heit­li­chen Akteur, weil ihr kol­lek­ti­ves Han­deln kaum noch hier­ar­chisch steu­er­bar ist.

Das bedeu­tet aber nicht, daß dem Sys­tem kei­ne wei­che Lan­dung mehr gelin­gen könn­te. Gera­de weil jetzt ange­sichts des offen­kun­di­gen Schei­terns neue Erklä­run­gen nötig wer­den. Eine sehr attrak­ti­ve Opti­on des Sys­tems hat kürz­lich eine For­scher­grup­pe der Hum­boldt Uni­ver­si­tät Ber­lin aufgezeigt.

Die Grup­pe hat eine Modell­rech­nung erstellt, die es erlaubt, bei ver­schie­de­nen Infek­ti­ons­wahr­schein­lich­kei­ten und Zeit­span­nen, in denen ein Infi­zier­ter selbst anste­ckend ist, aus­zu­rech­nen, wie groß der Anteil ein­zel­ner Grup­pen am Infek­ti­ons­ge­sche­hen ist. Bei einer Impf­ef­fek­ti­vi­tät von nur 72% und einer Anste­ckungs­zeit von zwei Drit­teln der eines Unge­impf­ten kommt das Modell dar­auf, daß 76,9% aller Infek­tio­nen von den 35% der Unge­impf­ten in der Bevöl­ke­rung aus­ge­hen. Zählt man die Fäl­le hin­zu, an denen ein Unge­impf­ter durch einen Geimpf­ten infi­ziert wird, dann sind Unge­impf­te laut die­ser Rech­nung an 91,1% des Infek­ti­ons­ge­sche­hens betei­ligt. Die letz­te­re Zahl schaff­te es aus dem For­schungs­pa­pier in die Schlag­zei­len. Gemäß die­sem Modell müss­te die Impf­ef­fek­ti­vi­tät unter 22% fal­len, damit die 65% der Geimpf­ten den glei­chen Anteil am Infek­ti­ons­ge­sche­hen haben, wie die 35% der Ungeimpften.

Solan­ge die Impf­stof­fe einen auch nur halb­wegs rele­van­ten Schutz gegen­über dem Coro­na­vi­rus gewäh­ren, und davon ist aus­zu­ge­hen, ist es dem Sys­tem also mög­lich, sich auf eine weni­ger unhalt­ba­re Fak­ten­la­ge zurück­zu­zie­hen, dabei jedoch den Druck auf Unge­impf­te zu ver­stär­ken. Das Sze­na­rio wäre eines, in dem ohne regel­mä­ßi­ger Boos­ter­imp­fun­gen zumin­dest kei­ne Teil­nah­me am gewöhn­li­chen Leben mehr mög­lich sein wird. Die Nor­ma­li­sie­rung der neu­en Ver­hält­nis­se wür­de die noch vor­han­de­nen Geg­ner wei­test­ge­hend iso­lie­ren, wäh­rend die Mehr­heit schon des­halb an ihre Berech­ti­gung glau­ben müss­te, um das Ein­ge­ständ­nis zu ver­mei­den, in die­ser per­sön­li­chen Fra­ge falsch gele­gen zu haben.

Jede grund­sätz­li­che Oppo­si­ti­on wäre auf Jah­re hin­weg schwer belastet.

Daß die­ser Zustand durch das Ver­spre­chen einer ein­ma­li­gen, fast voll­stän­dig schüt­zen­den Imp­fung erreicht wur­de und die Fra­ge der Ver­hält­nis­mä­ßig­keit der Imp­fung ange­sichts ihres Risi­kos dabei unter den Tisch fie­le, steht auf einem ande­ren Blatt. Eben­so wenig fie­le die tat­säch­li­che Gefähr­lich­keit des Virus noch ins Gewicht oder die Fra­ge lang­fris­ti­ger Aus­wir­kun­gen der Imp­fung auf das Wech­sel­spiel aus mensch­li­chem Immun­sys­tem und Virenevolution.

Ange­sichts des­sen stel­len sich zwei Fragen:

1. Ist dem chao­ti­schen Kom­plex aus Medi­en, Poli­tik, Phar­ma­in­dus­trie, Behör­den und ande­ren Par­tei­en ein solch geord­ne­ter Rück­zug möglich?

2. Kann der Druck von unten, der momen­tan auf die Stra­ße geht, eine aus­rei­chen­de Eigen­dy­na­mik gewin­nen, bevor eine offi­zi­el­le oder inof­fi­zi­el­le Impf­pflicht ihm dadurch das Rück­grat bricht, daß die über­wäl­ti­gen­de Mehr­heit der Teil­neh­mer sich aus beruf­li­chen und/oder fami­liä­ren Grün­den imp­fen las­sen muß?

Aus der Distanz betrach­tet ist es merk­wür­dig, fast schon drol­lig, daß wir, nach­dem wir Jah­re an den gro­ßen Fra­gen der Zeit labo­riert haben, jetzt in die­sem Cha­os aus amok­lau­fen­den Sozi­al­me­cha­nis­men ste­cken und selbst durch die­se Mecha­nis­men zum Ein­satz gezwun­gen sind.

Es hilft nichts.

Johannes Konstantin Poensgen

Johannes Konstantin Poensgen studiert Politikwissenschaft und Geschichte.

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Kommentare (122)

MARCEL

8. Dezember 2021 11:36

Exakt!

Ein Wettrennen gegen die Zeit und ein Kampf um die Gesichtswahrung.

Verschwindet die natürliche Kontrollgruppe schneller als Folgeschäden für jeden offenkundig werden?

Ausweglos wie eine griechische Tragödie

Und doch: Unser Widerstand muss eingelöst werden, er ist nicht mehr intellektuell sondern fortan existenziell.

Wie sagte doch einst ein bekannter Generalmajor in einer ähnlichen Lage (nein, nicht Carsten Breuer): "coûte que coûte"

RMH

8. Dezember 2021 11:39

Seltsamer Artikel, den man nicht so recht einordnen kann. Einige Widersprüche sind angebracht:

"Als amtliche Vertreter der Bundesregierung versprachen, es werde keine Impfpflicht geben, da haben sie nicht gelogen."

??? In dem Moment, als Österreich vorpreschte, Söder die Trommel zu rühren begann und das BVerfG am 30.11. quasi carte blanche gab, war das Geschwätz von gestern (keine Impfpflicht) unmittelbar nach dem BVerfG-Urteil ganz schnell und konzertiert über alle Parteigrenzen (AfD außen vor) abgeräumt. So was passiert nicht, wenn man nicht insgeheim auf ein sich Wenden des Blattes zum angestrebten Ziel gehofft oder - deutlich eher wahrscheinlich - darum gewusst hat. Es gab seit jenem Dienstag nicht einmal mehr minimalste Widersprache - lediglich der bereits abservierte und am Karriereende befindliche Herr Spahn spielte den leichten Trotzkopf und sagte, er halte nichts davon.

"Die politischen Entscheidungsträger haben wirklich geglaubt, sie könnten den Coronavirus durch eine Impfquote von 60–70% ausrotten, oder zumindest die Reproduktionsrate dauerhaft unter 1 drücken."

Und an Weihnachten kommt dann doch noch der Weihnachtsmann --- Herr Poensgen, ohne diese beiden Sätze, wäre Ihr Artikel doch gleich deutlich besser geworden.

Andreas Stullkowski

8. Dezember 2021 12:09

Zu Frage 1.
Ja, der Rückzug wäre möglich. Die Meinung des Volkes könnte leicht durch die Medien massiert wqerden.
Es würde höchstens eine Woche dauern zurück zum wirklich freiwilligen Impfangebot zu gehen; die Inzidenzen als wichtigste Kenngrösse könnten leicht abgelegt werden, und zum Beispiel durch ITS Bettenbelegung ersetzt werden; die meisten Gegener der Impfung (zu denen ich gehöre) würden erleichtert aufatmen.

Das dies nicht geschehen soll hat Scholz schon klargemacht mit seiner "kein roten Linie" Rede und der Ernennung von Lauterbach als Gesundheutsminister.

Es wird diesen Winter weiter angezogen. Man sieht es ja auch an der Sprache der MSM, die immer sadistischer und militantet wird.

links ist wo der daumen rechts ist

8. Dezember 2021 12:14

@ RMH

Widerspreche Ihnen ungern, aber es verhält sich genau umgekehrt.

Unsere Politiker glauben tatsächlich den Unsinn, den sie dann jeweils gestern von sich gegeben haben.

Vgl. dazu die nette Analyse unseres besten Stilisten:

Die Außenministerin der Herzen – zumindest jener der Washingtoner Demokraten –, unsere Annalena B., erklärte am 18. August 2020 in der Schau des Gevatters Lanz: „Wir hatten vor einem halben Jahr Thüringen. Da standen wir kurz davor, dass ein Nazi, dass jemand, der nicht auf dem Boden des Grundgesetzes steht, in einem unserer Bundesländer zum Ministerpräsidenten gewählt wird.”

Daraufhin Lanz: „Das stimmt, ja.”

Mit der Partei des damals versehentlich gewählten „Nazis” koaliert Baerbock inzwischen. Natürlich hat unser Schnatterinchen das gar nicht so gemeint. Sie ist dem Framing ihres eigenen politisch-ideologischen Milieus bis zur Autosuggestion erlegen, ungefähr wie ihre Parteigenossin und Co-Törin Katrin Göring-Eckardt, als sie kundtat, die Nazis hätten die Dresdner Frauenkirche zerstört.

https://www.klonovsky.de/2021/12/7-dezember-2021/

Benjamin Kaiser

8. Dezember 2021 12:38

Tatsächlich habe ich anfänglich auch geglaubt, das ganze Covid Spektakel basiere auf einer Mischung aus massenmedialer Sensationslust, medizinischer Fachidiotie und politischer Unfähigkeit. Ich dachte wirklich, dass nach ein paar Wochen im Lockdown-Tollhaus alle zur Vernunft kommen und der Spuk wäre vorbei. Inzwischen kann ich diese Meinung nicht mehr teilen.

Schaut man sich exemplarisch einmal die mediale Debatte um die Impfpflicht an, so ist doch offensichtlich, dass von Anfang an überhaupt kein Zweifel daran bestand, zu welchem Ergebnis die „Diskussion“ führen wird. Es wird medial zwar in den Massenmedien ein Diskurs mit Pro- und Contra-Argumenten geführt, weil das die Zuschauer in den westlichen „Demokratien“ so gewohnt sind. Das hat jedoch nichts mit einem ergebnisoffenen Prozess innerhalb der demokratischen Meinungsbildung zu tun, denn das Ergebnis, nämlich die Impflicht, stand doch von Anfang an fest.

Insofern wirkt das vielmehr wie ein durchdachter Fahrplan, der die Möglichkeiten massenmedialer Lenkung sehr geschickt nutzt, um Schritt für Schritt die Menschheit in eine schöne neue Welt zu führen, in der wir vielleicht analog zu den Zukunftsvisionen des Great Reset, in abgeriegelten Privatstädten, bei veganen Dosensuppen, Regenbogenfahnen und einem bedingungslosen Grundeinkommen dahinvegetieren werden.

Alles nur Sci-Fi? Da die Impfpflicht auch wieder nur ein Schritt unter vielen ist, die noch folgen werden, halte ich inzwischen alles für möglich.

Slentz

8. Dezember 2021 12:45

Schöner, richtiger Text. "Für beide Seiten stellte eine Niederlage einen nicht wiedergutzumachenden Legitimitätsverlust dar." Daher wird auch die herrschende Klasse nicht "einknicken; es wurde bereits mobil gemacht, die Propaganda und Legitimierungsmaschinerie ist längst auf Hochtouren und der Andere ist längst nicht mehr ebenbürtiger Gegner, sondernd der Feind, den es zu vernichten und abzuurteilen gilt. Ein geordneter Rückzug der Regierenden ist in dieser Lage machtpolitisch nicht logisch. Wie immer behält Carl Schmitt Recht.

Die "beste" Lösung für beide Seiten wäre wohl ein lange schützender Totimpfstoff, der beiden einen gesichtswahrenden "Frieden" ermöglicht (hier; "nun gibt es aber wirklich keinen Grund mehr, sich der Impfung zu verweigern" und dort; "wir waren ja nie gegen Impfungen an sich"). Da ein solcher Stoff derzeit nicht ersichtlich ist, wird es weitergehen. 

Ich befürchte tatsächlich den periodischen Booster + Zugangsbeschränkungen für alle Anderen auf unbestimmte Zeit. Unsere Seite hat, so befürchte ich, nicht die finanziellen Reserven, den Zermürbungskrieg dauerhaft durchzuhalten.

Auch bei anderen Krankheiten, könnte in Zukunft ein derartiges Modell kommen, die Gesetze und der Präzedenzfall sind in der Welt. Ist doch alles beschissen.

Im Übrigen ist "aufoktroyieren" ein Pleonasmus.

Waldgaenger aus Schwaben

8. Dezember 2021 13:07

Bei Impfpoker geht in Politik in  D und A mit der Impfpflicht "All In". Warum sie das tun, verstehe ich immer noch nicht. Die Impfpflicht kann an zwei Enden scheiteren, am Widerstand und am Virus.Verläuft die Pandemie bei uns schlechter, oder auch nur gleich, als in Ländern ohne Impfpflicht, Kontakbeschränkungen und lockdowns, ist das Scheitern der Regierungen offenbar.

Zum Widerstand: Der kollektive Widerstand kann durch Repression vielleicht gebrochen werden, beim indivuellen wird es schwieriger. Kekule deutet in einem Artikel wider die Impfpflicht auf focus an, wie dieser ganz legal aussehen könnte :

"Und dann ist da noch der kleine, aber besonders laute Rest der radikalen Impfgegner. Dass sie sich einer Impfpflicht unterwerfen würden, darf man getrost ausschließen. Eher würden sie sich von gleichgesinnten Ärzten (auch diese gibt es!) eine Impfunfähigkeit bescheinigen oder in Beugehaft nehmen lassen. Einige von ihnen haben so panische Angst vor dem vermeintlichen Teufelszeug, dass sie auch bei seriöser psychiatrischer Beurteilung eine Befreiung von der Impfpflicht bekommen dürften."

Allein das  Warten auf einen Termin auf die psychiatrische Beurteilung wird, bei großer Nachfrage nach solchen Beurteilungen, Jahre dauern.

 

Maiordomus

8. Dezember 2021 13:21

Mit Wortschatz, den der Verfassungsschutz noch längst als "systemkritisch" einordnen wird, eine sachliche Analyse ohne überflüssige Feind-Erklärungen, was nach mittelalterlichem Recht des 15. Jahrhunderts die Bezeichnung "Lügner" bereits ist, letzteres gehört zur Routine einer Kriegserklärung, vgl. Kampagnen gegen Trump, den schon Kleinkinder als "Lügner" präsentiert bekamen. Gegenüber Spahn wird Lauterbach  als "Überzeugungstäter" eingeschätzt, weswegen man weniger qualifizierte jeweils anzupassende Aussagen nicht eo ipso als Lügen klassieren sollte. Nicht ausgeschlossen, dass L. als Minister von Fanatikern seines Lagers kritisiert werden wird, so wie der Schweizer Gesundheitsminister, dem kürzlich mit der von der SVP per Motion zum falschen Zeitpunkt zur Bestreitung der "ausserordentlichen Lage" via Eigentor geholfen wurde. Natürlich ist die Lage "ausserordentlich", was an Kritikfähigkeit der "Massnahmen" nichts ändern sollte. Poensgen schreibt so, dass Nicht-Gleichgesinnte ihn noch ernst nehmen können. 

Laurenz

8. Dezember 2021 13:47

(1)

@RMH liegt hier leider richtig. Niemand hat hier irgendwas geglaubt. Selbst der designierte Gesundheitsminister & Tabletten-Junkie Lauterbach glaubt doch nicht an seine Erzählungen, die er täglich verändert. Denn, wenn man diesem Mann zuhört, erfährt man sofort, daß der Mann gar nicht weiß, was er redet. Lauterbachs Exfrau, Virologin, kommentierte schon sehr früh, daß ihr Exmann keine Ahnung hätte & die Maßnahmen für den Allerwertesten seien. 

So, wie früher Apotheker per Gesetz alimentiert wurden, geschieht das jetzt mit einer ganzen Industrie-Sparte. Die Lobbyismus-Arbeit im Pharmawesen ist schon implementiert, seit Medikamente industriell hergestellt werden, also schon weit über 100 Jahre. Eine Verschwörung ist auch in keiner Weise notwendig. Lobby-Arbeit basiert auf der isolierten Ansprache von Ausschuß-Mitgliedern durch den Lobbyisten. Der FDP-Mandatsträger weiß nicht, daß der Lobbyist, mit dem er gerade beim Edel-Italiener sitzt, bereits gestern mit dem Kollegen von der SPD hier saß.

RMH

8. Dezember 2021 14:31

"Die Gruppe hat eine Modellrechnung erstellt,"

Berechnen kann man viel - bei den Klimamodellen kommen auch Perspektiven für Europa heraus, die zwischen Wüstenbildung und neuer Eiszeit liegen. Das Problem ist doch, dass man schon keine brauchbaren Vergleichsgruppen mehr hat, wenn mehr als 2/3 geimpft sind (ich wage die Behauptung, dass die Impfquote permanent zu niedrig angegeben wird, wenn man bedenkt, dass es kein zentrales Impfregister gibt und jeder melden kann, was er mag) und eine Minderheit mittlerweile permanenten Einschränkungen unterliegt, während 2Gler fast ohne Einschränkungen die Seuche verbreiten können. Da kann man nichts mehr seriös voraus berechnen.

Man will die Impfpflicht und das hat rein gar nichts mit Gesichtsverlust zu tun. Man schaukelt wellenartig die Emotionen hoch, mal "Lockerung" (ein Begriff aus dem Strafvollzug!), mal "Maßnahmen". Am Ende hat sich jetzt eine Gruppe heraus gebildet, die klein genug ist, damit man sie als Sündenbock zum Abschuss frei geben konnte. Es wird auch noch 3 Jahre nach Einführung der "Impfpflicht" böse Underground- Ungeimpfte, "Passfälscher" etc. geben, die man auf den Scheiterhaufen stellen kann.

Leute: Das Spiel ist dieses mal ernst und man kann sich ihm nicht entziehen, so lange man in diesem Lande lebt. Die Geimpften werden es bald selber merken, auf was sie sich eingelassen haben.

Laurenz

8. Dezember 2021 14:40

(2)

Der Preis des einzelnen, die persönliche Korruptheit ist bei jedem Mandatsträger sicher unterschiedlich hoch. Bei Ex-Minister Spahn, ist es eine 4 Mio. Villa, die eigentlich 12 Mio. kosten müßte. Für den scheidenden Minister ist das eigentlich ziemlich billig. FJS hinterließ zum Vergleich ein Vermögen von 100 Mio. Deutschmark, was heute etwa 400 Mio. Euro entsprechen dürfte.

Es geht hier einfach nur um das Geld. 20.000 Pflegekräfte, einigermaßen anständig bezahlt, kosten im Jahr annähernd 2 Milliarden Euro. Das spart man doch lieber ein & schustert es den Pharma-Aktionären zu, die von den 2 Milliarden weitaus mehr in die Politik zurückfließen lassen als Pflegekräfte, die nur Steuern zahlen.

Daß die Politik der Versuchung nicht widerstehen kann, Macht zu expandieren, ist menschlich. Dem ist auch ein bayerischer Ministerpräsident nicht gewachsen. Er mutiert zum Faschisten.

Und für die 70% Blöden im Lande hätte es gereicht, wenn sie mehr ARTE geschaut hätten. Die Pest war auch eine Atemwegserkrankung. Der Patient starb innerhalb einer  Woche am Lungenversagen. Im heutigen Vergleich stirbt eben nicht jeder 2. oder 3., also existiert auch keine Pandemie. Unterschiedlichste Inzidenzen könnte man zu hunderten unterschiedlichen Virenfragmenten messen. Das bringt so viel, wie, wenn wir mit dem PCR-Test unsere tägliche Laune messen würden.

Laurenz

8. Dezember 2021 14:46

(3)

Obwohl das Pest-Bakterium isoliert in Laboren zu Verfügung steht, gibt die ARTE-Doku @Franz Bettinger Recht & besagt, daß die Pest-Epidemien des Mittelalters heute noch für die Medizin ein Mysterium darstellen.

Hier der Link: https://youtu.be/wXr7YjBAEK4

 

@JS

Hier nochwas explizit für Sie, falls Sie die ARTE-Dokumentation über die Die Zimov-Hypothese noch nicht kennen sollten. Hier geht es um den Perma-Frost.

https://youtu.be/Ksyd2Q4uL6s

Gracchus

8. Dezember 2021 15:05

Natürlich haben sie gelogen, jedenfalls Wort gebrochen. Irgendeine Impfquote war nie Bedingung. Es war ausserdem schon lange absehbar, dass die Impfung nicht so effektiv ist wie erhofft (s. Israel, aber Schwurbler wie C. Arvey haben das von Anfang an gemutmaßt). 

Wenn ich "Modellierung" höre, wenn ich sehe, dass RKI-Mitarbeiter Brockmann mitgewirkt hat, schrillen alle Alarmglocken. 

Gesichtswahrend könnte man sich auf Folgendes verständigen: Omikron ist zwar ansteckender, aber weniger gefährlich. Also keine Impfpflicht, Aufhebung der Massnahmen und nur Schutz vulnerabler Gruppen. Dann stünde man schnell da, wo Schweden jetzt steht. 

Gustav

8. Dezember 2021 15:38

„Seit zwei Jahren sind wir Zeugen eines globalen Staatsstreichs, bei dem es einer finanziellen und ideologischen Elite gelungen ist, die Kontrolle über einen Teil der nationalen Regierungen, der öffentlichen und privaten Institutionen, der Medien, der Justiz, der Politiker und der religiösen Führer zu übernehmen. Sie alle, ohne Unterschied, sind zu Sklaven dieser neuen Herren geworden, die ihren Komplizen Macht, Geld und soziale Bestätigung sichern. Die Grundrechte, die bis gestern noch als unantastbar galten, werden im Namen eines Notstands mit Füßen getreten: heute ein Gesundheits-notstand, morgen ein ökologischer Notstand und danach ein Internetnotstand.“ 

(Erzbischof Carlo Maria Viganò)

Gustav

8. Dezember 2021 16:07

Ich kann euch eines prophezeien, und es erschreckt mich deshalb, weil ich in den letzten Jahren viel zu oft recht behalten habe – selbst wenn sie es schaffen, mit Ausplünderung, Beugehaft und Zwangsimpfungen in Internierungslagern nahe 100% zu „durchimpfen“, wird es dann nicht wie versprochen aufhören, sondern einfach weiter eskalieren, weil das alles nur der Auftakt zur eigentlichen Schreckensherrschaft über eine verbal bereits entmenschlichte Biomasse ist. Wenn das Menschenrecht auf körperliche Unversehrtheit mit der schwammigen Begründung „im Sinne der Volksgesundheit“ gekippt und das Individuum abgeschafft wurde zugunsten einer verschwommenen Kollektivmasse, dann wird auch das nächste und nächste und übernächste bisherige Grundrecht gekippt, abgeschafft und zu einem temporären Leckerli für Wohlverhalten umfunktioniert. Das wird nicht aufhören, solange nicht alle Schafe den Kopf gesenkt in der Herde zur Schur trotten. Es geht nicht um eine Impfung und ihre kommenden Quartalsbooster, das sind nur Öffnungsmechanismen,es geht darum, dass mit diesem Instrument Präzedenzfälle geschaffen werden, die dem Missbrauch Tür und Tor öffnen – und nur, wer diesen Missbrauch anstrebt, wird auch alles tun, ihn zu ermöglichen.

Gustav

8. Dezember 2021 16:08

Eines müssten wir doch langsam gelernt haben: Sollten wir das mikroskopische Glück haben, doch noch diese konzertierte Walze des Putsches internationaler Eliten gegen die freiheitliche Demokratie und Rechtsstaatlichkeit aufhalten zu können und sollte es gelingen, dass die Lügenblasen platzen und die Masse aufwacht – dann kann es nur einen Weg geben, uns vor einer Wiederholung zu schützen, nämlich ein System der direkten Demokratie und der Wahl von Personen statt Parteien, die als solche generell zu verbieten wären. Wer sich hundertprozentiger Transparenz verweigert oder offensichtlich die Interessen anderer vor das eigene Gewissen stellt, ist sofort seines Mandates zu entbinden und ein neuer Vertreter dieses Sprengels zu wählen.

Denn wir können uns sicher sein, dass selbst bei einer Abwendung des jetzigen Angriffs auf die Menschen und die freiheitliche Gesellschaft dieser nicht in wenigen Jahren wieder von einer anderen Flanke erfolgt.

Wer in der Demokratie einschläft, wacht in einer Diktatur auf.

Es ist zu spät, den Anfängen zu wehren, denn wir stecken schon mittendrin.

https://lepenseur-lepenseur.blogspot.com/2021/12/funoten-zum-mittwoch_01771930353.html

cnahr

8. Dezember 2021 16:16

In diesem Satz etwa in der Mitte:

"Zählt man die Fälle hinzu, an denen ein Ungeimpfter durch einen Geimpften infiziert wird, dann sind Geimpfte laut dieser Rechnung an 91,1% des Infektionsgeschehens beteiligt."

...sollte das zweite "Geimpfte" sicherlich "Ungeimpfte" lauten.

[Danke für den Hinweis, ist korrigiert. JKP]

Ein Fremder aus Elea

8. Dezember 2021 16:24

Wenn sich mit 70%iger Durchimpfung mehr Menschen anstecken als im Vergleichszeitraum ohne Durchimpfung, dann hilft die Durchimpfung gegen die Ansteckung nicht - in der Realität. In einer Computersimulation läßt sich alles mögliche vorführen.

Es gibt diese schöne Szene aus Le Dîner de Cons: Der Freund des Spinners kommt zu Besuch, weil er weiß, wo der Frauenheld sein Liebesnest hat, aber er ist Steuerfahnder und jetzt muß der arme Mann, der ihn bewirten möchte, seinen Wein panschen, weil er zu teuer ist und Verdacht erregen würde. Also schüttet er Essig hinein. Dann kostet er davon, und sein Verlegerfreund auch. Beide stimmen überein, daß der Wein jetzt sogar noch besser schmecke. Also schüttet er mehr Essig hinein, bis der Wein ungenießbar wird.

Dasselbe gilt für unser Blut. Die fortwährende Zuführung von Fremdstoffen wird es mit Sicherheit schlechter machen, also unser Immunsystem negativ beeinträchtigen. Darüber zu streiten ist angesichts der Tatsache, daß unser Blut ist, was es ist, weil uns genau das, was es ist, unser Überleben ermöglicht, genau so dumm, wie sich über Geschlechtsidentitäten und dergleichen zu streiten, nur daß es in diesem Fall um unser Überleben geht.

Wenn Nomaden mit Pfeil und Bogen bewaffnet aus der Steppe hereinreiten, ist es außerdem wenig sinnvoll, mit ihnen darüber zu streiten, wer Recht hat oder sein Gesicht wahrt. Und da ist die gegenwärtige Regierung halt angelangt, ob nun selbstverantwortet oder weil sie reingeritten wurde.

Gracchus

8. Dezember 2021 16:47

Noch etwas: "gesichtswahrend": Es hieß jeder Covid-Tote sei einer zu viel. Natürlich handelte es sich um Heuchelei. Aber um mal so zu tun, als ob: Es müsste dann auch gelten: Jeder Impftote ist einer zu viel. Wenn auch nur die ganz seltene Gefahr eines durch die Impfung verursachten Ablebens bestünde, müsste eine Impfpflicht vom Tisch sein. Es kann auch nicht argumentiert werden, dass dadurch mehr Leben im Endeffekt gerettet würden. Leben ist gegen Leben nicht abwägbar.  

Der_Juergen

8. Dezember 2021 16:53

Ich schätze Poensgen und war erfreut, hie nach längerer Zeit wieder einmal einen Artikel von ihm vorzufinden, bin aber nach der Lektüre enttäuscht. Der Text hat keine klare Linie. Das hat ja auch RMH festgestellt.

RMH

8. Dezember 2021 17:01

Eines dürfte doch wohl jedem klar sein:

Es geht weder um die Volksgesundheit noch um den Infektionsschutz noch um eine Entlastung des Gesundheitssystems. Zu fast jeder "Maßnahme" (insbesondere 2G) gäbe es verhältnismäßigere und mildere Mittel oder taugliche Kompromisse. Zu viel reine Bosheit trieft aus jeder einzelnen Maßnahme-"Regelung".

Man baut auch keine Brücken für Ungeimpfte, in dem man bspw. sagt, ab Spritze 1 kannst Du sofort wieder normal und ohne Tests arbeiten und im Übrigen mit einfachen Schnelltests wieder am sozialen Leben teilnehmen oder ähnliches.

Man will die Leute brechen und man will Geimpfte auf Ungeimpfte hetzen, Familien spalten (siehe aktuelle Kontaktregeln).

Und wenn man das einmal realisiert hat, dann kann man nicht mehr wie Poensgen, damit kommen, die Politik wäre quasi ob der "Notlage" überfahren worden (so ähnlich argumentiert ja auch das BVerfG) und käme jetzt nicht mehr aus der Nummer raus, ohne "ihr Gesicht zu verlieren". Die Politik in Deutschland hat mittlerweile kein Gesicht mehr - sie hat bestenfalls noch eine Fratze.

Gundioch

8. Dezember 2021 17:09

Willkommen zurück, Hr. Poensgen und danke für diese interessanten Gedanken! 

(--Ein langjähriger Mitleser auf SiN und nun erstmals Conforist)

Simplicius Teutsch

8. Dezember 2021 17:14

Der „entscheidende Knackpunkt“ (medizinisch, juristisch, moralisch) für eine Covid-19-Impfpflicht ist der „mittelbare Fremdschutz“. Nur ein solches Argument „kann überhaupt die Überlegung einer Impfpflicht begründen“, und genau diesen Aspekt decken die zugelassenen, experimentellen Covid-Impfstoffe eben nicht ab …  - Diese Impfstoffe „haben keinen relevanten Fremdschutz.“

Der „Notstand“ auf den Intensiv-Stationen, diese „Katastrophe“, sei „sehenden Auges“ von denen verursacht, die den Abbau von Tausenden von Intensiv-Betten zugelassen haben.

Warum Kinder und Jugendliche impfen [für die Covid 19 keine größere Gefahr als eine Grippe darstellt]? –Das Impf-Risiko mit dem zugelassenen Impfstoff ist „dramatisch hoch“ für einen Jugendlichen.

Für den genauen Wortlaut höre (nur 3 min.): Kinderarzt Dr. Steffen Rabe im Radio MDR, schon am 23.11.2021

https://www.youtube.com/watch?v=y4M0ruTbsY0

 

Waldgaenger aus Schwaben

8. Dezember 2021 17:18

Mir fehlt im Artikel und in den Kommentaren der Blick über die Landesgrenzen.

D und A können auf Dauer ( > 6 Monate) nicht die einzigen Länder mit Corona-Impffplicht bleiben. Wenn die Rest-EU bei der Impffplicht nicht mitziehen, muss D und A hier einen Rückzieher machen. Frau von der Leyen trommelt ja schon auf EU-Ebene, wird aber scheitern, Polen, Ungarn, Frankreich (Wahl 2022) werden sich weigern.

Simplicius Teutsch

8. Dezember 2021 17:21

@ RMH, ja, Sie haben es voll auf den Punkt gebracht: 8. Dezember 2021 17:01:

„Eines dürfte doch wohl jedem klar sein: … Zu viel reine Bosheit trieft aus jeder einzelnen Maßnahme-"Regelung" … Man will die Leute brechen und man will Geimpfte auf Ungeimpfte hetzen, Familien spalten (siehe aktuelle Kontaktregeln).“

Gotlandfahrer

8. Dezember 2021 17:32

Mir ist der Text zu fatalistisch, da er den gegebenen Anscheinsbeweis willentlicher Entwicklung unberücksichtigt lässt.  Zuviel ist mir nach Auffassung des Verfassers von Chaos bedingt.  Als ob man bei den sichtbaren Figuren tatsächlich von ihrer vorgespielten Getriebenheit statt Durchtriebenheit ausgehen müsste. Nein, Corona ist die Zugriffsphase einer marketingpsychologisch bis ins Kleinste schlüssig durchdesignten Verohnmächtigung der Staatsbürger. 

Angesichts dessen stellen sich für mich zwei andere Fragen:

  • Ist in greifbarer Zeit je wieder und geordnet allgemein vermittelbar, dass jede Rationalität nur abhängiges Hilfsmittel aber nie führendes Fundament des Seins sein kann? Mit anderen Worten, dass man sich in nicht-trivialen existenziellen Entscheidungssituationen nicht auf Experten verlassen kann – wir also erst dann leben, wenn wir dem Tod ins Auge zu sehen bereit sind? „Rationalität“ „geordnet“ ihre selbstreferenzielle Führungsrolle wieder abzunehmen ist beinahe ein Selbstwiderspruch, daher kann man sich eigentlich gleich der zweiten zuwenden:
  • Wenn nein, dann:  Wie beenden wir die Hypnose unseres Nächsten durch die herausgemendelte Psychopathenelite (nur ca. 10% der Bevölkerung sind refraktär, das bewegt sich also immer eng an den AfD Wahlergebnissen)?

Der Gehenkte

8. Dezember 2021 18:26

@ Waldgäner

"...Polen, Ungarn, Frankreich (Wahl 2022) werden sich weigern"

Wie kommen Sie darauf? Ich kann nur für Ungarn sprechen, aber dort sind sich Orbán, Fidesz und die Oppositions-Koalition aus sechs sehr heterogenen Parteien alle einig, was die Notwendigkeit der Impfung betrifft. Nur die rechte Jobbik-Abspaltung "Mi Hazánk" hat sich bisher gegen die Impfpflicht klar positioniert.

An diesem blinden Fleck kranken sehr viele Argumentationen: Man will nicht sehen, daß der Impf-Furor sich über alle politischen Lager verteilt, von Kommunisten über Liberale bis hin zu Konservativen und Rechten, von Diktaturen oder Tribalsystemen bis hin zu "Demokratien" aller Art, von erster bis dritter Welt. Das läßt sich nur durch eine Tatsache erklären: Die Eliten aller Länder nehmen das Virus als reale Gefahr wahr.

Simplicius Teutsch

8. Dezember 2021 18:26

@ Poensgens

Mit dem Titel „Impfpoker“ hat Poensgens einen interessanten und richtigen Aspekt deutlich gemacht. Denn es hat schon etwas von einem Glücksspiel mit Höchsteinsätzen um Gewinn oder Niederlage, was seit fast zwei Jahren abläuft und sich immer existentieller zuspitzt.

Es pokern am selben Tisch aber nicht nur die Corona-Despoten gegen die Corona-Skeptiker, sondern es sitzt auch noch die „Realität“ mit am Tisch.

Die Beobachter-Corona (das Publikum) um den Pokertisch herum, das ist zwangsweise der deutsche Michel, der schon genervt, verängstigt, verwirrt und verzweifelt ist, weil das undurchsichtige Spiel nicht aufhören will. Von ihm und seinem Urteil hängt es aber ab, ob Betrügereien und Trugbilder über Gewinn und Niederlage entscheiden. 

Welche Karten die „Realität“ am Ende noch aufdeckt und auf den Tisch legt, wissen wir allerdings alle nicht. Die Despoten wissen sicher mehr als die Skeptiker.

Das „Spiel“ geht weiter, die Corona-Despoten verlängern Runde um Runde und steigern mit dem faktischen Impfzwang den Einsatz in dramatische Höhen.

nom de guerre

8. Dezember 2021 19:15

@ Poensgen

Wenn man davon ausgeht, dass die Verhältnisse bei uns und in Österreich einigermaßen vergleichbar sind (schließlich werden beide Länder jetzt mit einer Impfpflicht beglückt), wie erklären Sie sich dann, unter der Prämisse, dass eine Impfpflicht tatsächlich nicht geplant war, die Unmengen an Impfdosen, die Kurz für seine knapp 9 Mio. Österreicher bestellt hat (https://orf.at/stories/3211880/)? Das ergibt m.E. bei der Überlegung, dass man bei einer Impfquote von 60-70% aufhören würde, keinen Sinn. Zumal ständige Auffrischungsimpfungen, die sich über Jahre erstrecken, vermutlich nur mit einer Impfpflicht zu erreichen sein werden. 1/2

nom de guerre

8. Dezember 2021 19:16

@ RMH

„Man will die Leute brechen und man will Geimpfte auf Ungeimpfte hetzen, Familien spalten (siehe aktuelle Kontaktregeln).“

Ja. Noch im Sommer war es nach meiner Erinnerung so, dass bei der Personenzahl, die sich treffen „durfte“, die Geimpften außen vor blieben. Heute dagegen steht und fällt die „Zulässigkeit“ des gesamten Treffens damit, wie viele und aus wie vielen Haushalten stammende Impffreie dabei sind. Das hat keine nachvollziehbare Logik, außer eben unser einen komplett zu isolieren.

Das Aufeinanderhetzen funktioniert jedenfalls wunderbar. Das Ausmaß an mieser Gleichgültigkeit und zum Teil Bosheit (nicht nur bei den staatlichen Maßnahmen, was schon schlimm genug wäre, sondern auch bei den bereitwilligen Untertanen), das ich derzeit im privaten Umfeld beobachte, hätte ich früher nicht für möglich gehalten. 2/2

Ordo

8. Dezember 2021 19:17

Gut geschrieben. Der Rückzug des Staates und seiner Gefälligkeitspresse in die neuen Stellungen verlief bisher recht gut und relativ geräuschlos. Die Impfstoffe bieten einen relativen Schutz vor Erkrankung und einen noch relativeren bis nicht erwähnenswerten vor Ansteckung. Das reicht Ihnen zur Rechtfertigung. Ehrlich gesagt wissen die meisten Schafe und Konsumenten gar nicht mehr, dass sie je woanders gestanden sind. Die Erinnerungen wurden von der Informationsflut geschluckt. 

Laurenz

8. Dezember 2021 20:27

@Ordo

"Die Impfstoffe bieten einen relativen Schutz vor Erkrankung"

Das wird in den Medien so transportiert. Aber es gibt dafür bis jetzt keinen einzigen empirischen Beweis. Vermutlich ist es gelogen, wie auch alles anderen offiziellen Aussagen über Corona erstunken & erlogen sind.

Ein Fremder aus Elea

8. Dezember 2021 20:33

"Die Despoten wissen sicher mehr als die Skeptiker."

Nun, wir alle wissen, daß sich das Virus an den Impfstoff angepaßt hat, wir alle wissen, daß die Impfung eine zeitweilige Verbesserung der Immunabwehr mit langfristiger Schwächung erkauft, wir alle sehen die Todeszahlen, welche in keinem Verhältnis zur Impfquote stehen.

Das sind die Karten, welche die Realität bereits auf den Tisch gelegt hat. Ich habe keinen Zweifel daran, daß die Despoten über Informationen verfügen, über welche ich nicht verfüge. Andererseits hapert es bei ihnen bei ersten Prinzipien, wie daß wir deshalb in jeder Generation unsere Gene mischen, damit Pathogene immer wieder gegen eine neue Immunabwehr anrennen müssen. Was liegt da ferner, als Antikörper zu klonen? Tut man es, schafft man lediglich eine Basis für selektive Virusmutationen. Das alles ist biologisches Allgemeinwissen.

Außerdem, Lügner sind leichter zu belügen als ehrliche Menschen, da ihr Denken sich weniger um die Wahrheit dreht.

Eo

8. Dezember 2021 20:34

 

Um bei Gustav anzuknüpfen,
es geht nun wirklich um die Wurst und es droht sehr großes Ungemach.

Denn alle Wege
der linken Weltverbesserer führen in die Diktatur. Und dies ebenso zwangsläufig wie notwendigerweise ...  Jedenfalls wenn sie nicht rechtzeitig in ihrem idiologischen Furor gebremst und gestoppt werden.

Und um da überhaupt
eine Chance zu haben, müssen genügend Leute begreifen, was da  im großen so eigentlich läuft und gespielt wird. Aber langsam schwant es immer mehr, daß das alles nicht mit rechten Dingen vor sich geht und zuviele linke Tricks im Spiele sind und letztlich eine  Schreckensherrschaft mit dieser sukzessiven Gefügigmachung der Bevölkerung im Zuge der Panikpandemie sich anbahnt.

Wichtig ist zu sehen,
wie bösartig das ist, was geschieht und große Teile der Welt derzeit quasi in Geiselhaft hält. Denn teuflische Pläne lassen auf teuflische Planer schließen.

https://neue-spryche.blogspot.de/2014/10/teuflische-plane.html

 

 

AmazonBesteller

8. Dezember 2021 20:39

@ Der Gehenkte

"Das läßt sich nur durch eine Tatsache erklären: Die Eliten aller Länder nehmen das Virus als reale Gefahr wahr."

Oder als Chance.

RMH

8. Dezember 2021 20:43

„Die Gesellschaft ist nicht gespalten. Die überwiegende Mehrheit der Menschen ist geimpft." So heute der neue Bundeskanzler Olaf Scholz. Ergo: Auf den kleinen, verbliebenen Rest sch... er. 

Und das von dieser überwiegenden geimpften Mehrheit sich nicht wenige nur wegen des staatlichen Gebarens haben impfen haben lassen, ist eben auch eingepreist. Mehrheit ist Mehrheit. Alte sozialdemokratische Tradition. Aber vorher schwören, dass man das Grundgesetz wahren will. Wie war das noch mit den Grundrechten, die gerade Minderheiten schützen sollten?

Wie man als Arzt, bei der laufend sich steigernden staatlichen Erpressung, noch ohne Weiteres von einer Freiwilligkeit der Einwilligung zum Impfen bei einem Patienten ausgehen kann, wenn man zum körperverletzenden Eingriff des Spritzens schreitet, ist mir nicht mehr erklärbar.

Waldgaenger aus Schwaben

8. Dezember 2021 20:57

@Der Gehenkte

Die Impfung für sinnvoll  zu erachten ist das Eine. Eine Impfpflicht das andere. Meinen Sie, dass in Ungarn eine Impfpflicht, wo möglich auf Weisung aus Brüssel, eingeführt werden könnte?

Zu Polen:

Mit dieser Meinung ist Duda nicht allein. «Wir haben ein ‹Widerstands-Gen› in uns», sagte der stellvertretende Gesundheitsminister Waldemar Kraska (58), als ein Journalist wissen wollte, ob in Polen nicht auch Einschränkungen für Ungeimpfte eingeführt werden könnten. Quelle:

Tausende Infizierte, Hunderte Tote – aber kaum Massnahmen

 

Gestern sprach ich mit einem Engländer, der war sehr zufrieden mit dem gehabt habenden freedom day. Impfpflicht in GB unvorstellbar. Der Engländer selbst war dreimal geimpft!

Ich vermute, D meint, wie bei der sogenannten Flüchtlingskrise voran gehen zu können und den Rest Europas zum Folgen zwingen zu können.

Trim

8. Dezember 2021 20:57

Gehenkter

Sie haben hier vor einiger Zeit mal auf die Korruption unter Orban hingewiesen und schreiben zudem "Demokratien" vielsagend in Anführungszeichen.

Nun aber schlußfolgern Sie zur Impfung: "Das läßt sich nur durch eine Tatsache erklären: Die Eliten aller Länder nehmen das Virus als reale Gefahr wahr." Da mag wohl auch ein blinder Fleck vorhanden sein.

Ebenso ließe sich eine andere Tatsache zur Erklärung anführen: Die Eliten aller Länder nehmen ihre Bürger als reale Gefahr war.

Kurativ

8. Dezember 2021 21:35

Zustimmung! Die Bürger dachten: "Einmal Impfen und die Sache ist erledigt". Jetzt stellt sich heraus: Die Impfung taugt schon nach 6 Monaten nichts mehr. Das war nicht vereinbart. Die Bürger könnten enttäuscht sein. Was macht also die Regierung: Sie ruft den totalen Impfkrieg aus um einen negativen Eindruck zu verwischen.

Und: Man kann grundgesetzliche Rechte mit einem Vorwand abschalten und weitere Repressionen begründen.

Dies alles fruchtet auf eine gesellschaftliche Stimmung des "Endlich passiert mal was (mit mir)" oder "Es war alles so schön (und langweilig)". Es ist wie am Ende des Zauberberges: Am Ende des großen Stumpfsinns fand sich "der Held" dann plötzlich verblutend im Schützengraben wieder. Man mag von Th. Mann halten, was man will. Das hat er gut beschrieben. Es ist ein Mangel an Religion und ein fehlendes Bewusstsein, was Krieg bedeutet.

Der Gehenkte

8. Dezember 2021 22:27

@ Waldgaenger aus Schwaben

"Impfpflicht in Ungarn"

Sollte es eine Weisung aus Brüssel geben, ist ein Anti-EU-Reflex denkbar. Soweit ich das übersehe, steht eine Impfpflicht nicht unmittelbar bevor, allerdings mehren sich die Zeichen in diese Richtung. So ging vor ein paar Tagen die Meldung durch die Medien, daß tausende Lehrer  an staatlichen Schulen noch ungeimpft seien - denen wird Mitte Dezember der Vertrag gekündigt, wenn sich das nicht ändert. Selbiges gilt für sämtliches Gesundheitspersonal.

Ungarn hat im Moment eine 600 Inzidenz, die Sterberaten sind euopaweit überdurchschnittlich. Corona ist längst ein gamechanger geworden - im April sind Wahlen, da entscheiden Erfolge im "Kampf gegen usw." Im Moment wird wie verrückt geimpft, man kann überall ohne Voranmeldung sich anstellen. Andererseits sprach sich Orbán gegen Lockdown aus.

Aber die Frage der Pflicht war gar nicht mein Punkt, sondern die Tatsache, daß systemübergreifend weltweit das gleiche Narrativ bedient wird. Die können nicht alle unter einer Decke stecken, dahinter verbirgt sich genuine Angst.

zeitschnur

8. Dezember 2021 22:30

Schön wärs, dachte ich. Es sind viel zu viele Ungereimtheiten im Spiel. Wenn es wirklich nur um Ausrottung des Virus ging (warum eigentlich - haben wir das je versucht oder gebraucht? und ist das überhaupt möglich?), warum will man auch Menschen mit nachgewiesenen Antikörpern zur Spritze zwingen, die ihrerseits nachweislich nicht viel bringt, aber gefährlich ist, also neue Gesundheitsprobleme aufwirft und eventuelle alte nicht im mindesten "ausrottet", sondern nach schöner Schulmeinung nur eine Variante nach der andern provoziert ...

Und schon gar nicht kann es sein, dass auf Knopfdruck und wundersamerweise alle Eliten der Länder exakt denselben Ungereimtheiten auf dieselbe dümmliche und wankelmütige Art erliegen, wobei alle immer erst mal recht vernünftig abwieglten und dann von heute auf morgen in Hysterie verfielen ... oder ganz unerwartet starben wie gewisse afrikanische Präsidenten.

Und noch weniger kann es sein, dass alle Welt die Unmenschlichkeiten und Kaltschnäuzigkeiten nicht bemerken kann, die sie seit 2 Jahren begeht, v.a. an den Kindern.

Man sollte Wahnsinn nicht ergründen wollen, sonst wird man selbst zum Narren.

Simplicius Teutsch

8. Dezember 2021 23:17

Die „Realität“ wird es schwer haben, ihre eigenen Karten auf den Corona-Pokertisch zu legen. Die Medienrealität des Bayerischen Rundfunks soll die maßgebliche sein.

Der Bayerische Rundfunk will in seiner Berichterstattung nur noch geimpfte Menschen vor die Kamera lassen.

Am 1.12.2021 hat die BR-Hauptabteilung Produktionsservice eine „hausinterne, dringende Empfehlung“ erteilt, nur noch geimpfte Protagonisten vor die Kamera zu lassen. Drehsituationen sollen vermieden werden, in denen keine Kontrolle über Impfstatus und Verhalten der Anwesenden besteht.

Aufgedeckt von Langemann-Medien: https://www.youtube.com/watch?v=zjKEePZnRss&t=122s

Ein Skandal Erster Klasse. Aber wen in der freiesten Demokratie interessiert das systematische Kesseltreiben gegen die Ungeimpften. An das Bundesverfassungsgericht brauchen wir uns nicht zu wenden. Von dort kriegen wir nur den endgültigen Knüppel auf den Kopf.

 

Imagine

9. Dezember 2021 00:16

1/2

@Benjamin Kaiser  8. Dezember 2021 12:38
„Insofern wirkt das vielmehr wie ein durchdachter Fahrplan, der die Möglichkeiten massenmedialer Lenkung sehr geschickt nutzt, um Schritt für Schritt die Menschheit in eine schöne neue Welt zu führen, in der wir vielleicht analog zu den Zukunftsvisionen des Great Reset, in abgeriegelten Privatstädten, bei veganen Dosensuppen, Regenbogenfahnen und einem bedingungslosen Grundeinkommen dahinvegetieren werden.“

Vorausgesetzt, die ökonomisch Nutzlosen und Überflüssigen werden tatsächlich mit einem Grundeinkommen am Leben gelassen und müssen nicht verhungern oder nan behandelbaren Krankheiten sterben, wie es in den Elendszonen des Kapitalismus schon immer Normalität war.

Aus Sicht des Kapitals sind Sozialhilfebedürftige „Ballastexistenzen“, die mit Steuern alimentiert werden müssen.

Den Sozialstaat gab es immer nur in den Metropolstaaten des Kapitalismus und vor allem in Europa.

Für mich stellt sich die Frage, ob es eine historische Parallele zu jetzigen Situation gibt, mit der die soziologische Konstellation deutlich gemacht werden kann?

Vor 50 Jahren wurden in der Einführungsvorlesung Soziologie Grundbegriffe vermittelt: Macht, Herrschaft, Klasse, Schicht etc.

In modernen Soziologielehrbüchern fehlen Herrschafts- und Klassentheorien. Klassenkampf oder gar Klassenkrieg ebenso.

Imagine

9. Dezember 2021 00:18

2/2

Soziologie als kritische Gesellschaftstheorie existiert nicht mehr.

Jedoch braucht es moderne Herrschafts- und Klassentheorien, um überhaupt zu verstehen, was gegenwärtig an gesellschaftlichen Prozessen passiert.

Denn sonst wird nicht begriffen, dass wir uns in einem Klassenkrieg und einer Klassendiktatur befinden.

Und dass die ökonomisch nicht profitabel verwertbaren Menschen aus Sicht der herrschenden Klasse zu überflüssigen „Ballastexistenzen“ und „Sozialparasiten“ geworden sind.

Laurenz

9. Dezember 2021 00:22

@Der Gehenkte @Waldgaenger aus Schwaben

"Impfen in Ungarn"

Ungarn hat eine Doppelimpfquote von 60%. Schon jetzt wird überall Ungeimpften gekündigt. Ihre aktuell schlechten ungarischen Zahlen müßten doch jedem zu denken geben, nicht? Wie kann das sein?

@Ein Fremder aus Elea

"Die Despoten wissen sicher mehr als die Skeptiker."

Die offiziellen, wie die inoffiziellen Despoten wissen, daß sie auch andere Medikamente von der Pharma-Industrie aus dem Ausland importieren müssen. Was ist, wenn es das eine nicht ohne das andere gibt? Glauben Sie tatsächlich, ein Politiker kauft Impfstoff um der Bevölkerung dann mitzuteilen, "wir verbrennen den"? Außerdem weiß jeder Despot, was 5 Kollegen in Afrika passiert ist, die sich gegen Corona-Maßnahmen ausgesprochen hatten.

Franz Bettinger

9. Dezember 2021 07:01

Poensgen, ein Anwalt der Verbrecher? Der die Regierungschefs verteidigt, welche anfangs leider leider von nichts gewusst haben (wollen), ja nichts wissen konnten. (Denn es hätte ja diesmal, dies eine Mal wirklich ein ganz erzgefährlicher Virus sein können, wie ihn die Welt in den letzten 100 Jahren noch nicht gesehen hat. Sic. Eben—> und deshalb brauchte auch kein Vernünftiger annehmen, in 2020 würde es anders laufen als in den 100 Jahren zuvor. War's dann ja auch nicht. Es lief wie immer kalter Kaffee.) Politiker, die allesamt ganz normal das einzig Logische gemacht haben? (Mit Ausnahme Schwedens und einem Dutzend anderer... .) Nämlich eine Diktatur auszurufen … Mon Dieu! Was wird Poensgen in 8 Jahren schreiebn, wenn die Agenda 2030 durch ist? Es war alles nötig! Wegen einem Virus ?!

Arkadier

9. Dezember 2021 07:10

Es gibt eine Kurzgeschichte von Woody Allen ("Side effects", weiß gar nicht, sie  ins Deutsche übersetzt wurde), in der ein Honoratior in die Opernpremiere geht. Vom ersten Rang aus will er die anderen grüssen, und damit er auch wirklich von jedem gesehen wird, beugt er sich beim Winken so weit über das Geländer, dass er ins Parkett stürzt. Trotz höllischer Schmerzen aufgrund von Rippen- und Armbruch hat er ein breites Lächeln im Gesicht, als er sich aufrafft und die Treppe zu seinem Platz steigt. Dort angekommen, wiederholt er diese Nummer, als ob es beim ersten Mal seine volle Absicht gewesen wäre. Mit noch mehr gebrochenen Gliedern schleppt er sich abermals nach oben, beugt sich über die Balustrade... Undsoweiter undsofort. 
Seit Beginn der Covid-Kampagne muss ich öfter an diese Geschichte denken. Mir kommt es vor, als ob jeder glaubt, weitermachen zu müssen, um bloß nicht als der Narr dazustehen, der schon am Anfang einer gigantischen Täuschung zum Opfer fiel. Man macht mit, immer weiter, bis... 

Imagine

9. Dezember 2021 09:04

1/2

Ich weiß nicht mehr, wann es genau gewesen war. Vermutlich Anfang der 60-er Jahre. Da gab es beim Gesundheitsamt Impftage, wo man sich kostenlos gegen Grippe impfen lassen konnte. Meine Mutter war eine Impfbefürworterin und deshalb gingen wir dort hin. Der Impfarzt hatte so eine Art Pressluftpistole. mit der er den Grippeimpfstoff in die Haut schoss. Das ging wie am Fließband und dauerte ein paar Sekunden

Natürlich wussten wir, dass Grippeviren mutieren und dass man daher trotzdem krank werden konnte.

Ich glaube, dass dies das erste und letzte Mal war, dass ich mich gegen Grippe impfen ließ.

Als Hausarzt habe ich gefährdeten Menschen die Grippeimpfung empfohlen. Und jetzt würde ich mich aufgrund meines Alters und meines Gesundheitszustandes gegen Covid-19 impfen lassen, wenn ich mich mit einem Impfstoff meiner Wahl impfen lassen könnte, der tatsächlich schützt und risikoarm ist

Solche WHO zugelassenen Impfstoffe gibt es, aber nicht bei uns im Imperium. Hier sind sie nicht zugelassen. Weil die Politfiguren geheim gehaltene Exklusivverträge mit der Impfmafia geschossen haben und vermutlich dabei gut Kasse gemacht haben.

Imagine

9. Dezember 2021 09:05

2/2

Wie blöd muss man sein, sich dreimal in einem Jahr einen Grippeimpfstoff spritzen zu lassen, bei dem es sich bereits zweimal zeigte, dass er nichts taugt.

Jetzt bekommen wir wiederholt Messages von Verwandten und Bekannten, die über ihre Booster-Impfung wie über einen Lottogewinn berichten.

Hier zeigt sich wieder einmal, dass unter bestimmten gesellschaftlichen Verhältnissen es sich im Zustand geistiger Behinderung psychisch besser leben lässt, was auch den massenhaften Konsum von psychotropen Substanzen erklärt.

Die Ampelkoalition will die Impfpflicht beschließen und den Cannabis-Konsum freigeben. Das passt doch.

„Jeder Tag ohne Suff, ist ein verlorener Tag“, stand auf dem T-Shirt eines Volksgenossen in Patong. Er war damals seiner Zeit voraus.

Gotlandfahrer

9. Dezember 2021 09:12

@ Der Gehenkte

Die Eliten aller Länder nehmen das Virus als reale Gefahr wahr.

Abgesehenen davon, dass dies nur mit Ausnahmen gilt (BRA) ist die Tatsache, dass „alle Eliten“ etwas in gleicher Weise wahrnehmen, erhebliches Indiz dafür, dass nicht das freie Spiel der Wahrnehmung und subsidiären Entscheidungsfindung wirkt (darf man dreimal „dass“ in einem Satz schreiben? Furchtbar).  Selbst im hoffnungsfrohesten Sinne muss man annehmen, dass (schon wieder, Entschuldigung) ein Groupthink wirkt, das systematisch Korrekturen verunmöglicht.  Allein dies ist Anlass genug, die Rückbindung der elitären Gruppenformation aufzulösen.  Darüber hinaus spricht die Historie der Hinwirkung auf ein solches Ereignis (frühere Versuche, Epidemien herbeizureden, Definitionsänderungen des Begriffes, Trockenübungen, Investments und Absichtserklärungen etc.)  eher für eine hergestellte Gefechtsbereitschaft der Eliten als für eine spontane und redliche Abwägung.  Auch in unserem Lager ist bei vielen die Vorstellungskraft der langatmigen Niedertracht der die Institutionen mittlerweile Besetzthaltenden nicht groß genug. Nein, sie nehmen es nicht als reale Gefahr, sondern als reale Chance wahr. Und Orban war Young Global Leader des WEF.  Sie alle heben gelernt, das zu sagen, was ihr lokales Publikum hören will.  Trance.  Um dann zuschlagen.  Versuchen Sie bitte diese Hypothese zu widerlegen.  

Niemand

9. Dezember 2021 09:34

Ich bin einigermaßen verblüfft, dass selbst hier nicht deutlich erkannt wird, dass zu keiner Zeit etwas anderes geplant wurde als genau das, was gerade abläuft. Die anfängliche Benennung von "Zielquoten" von 60 oder 70 Prozent war bloß der offensichtliche Beginn einer Salamitaktik, bei der ein mutmaßlicher Endzustand an zunehmend schärfere Bedingungen geknüpft wird. Nie wurde gestattet, dass die öffentliche Diskussion nach herkömmlichen Kriterien der Abwägung und der rationalen Erörterung stattfinden kann. Ein ehrliches Bemühen um die öffentliche Gesundheit würde ganz anders aussehen. Dass diese Vorgänge praktisch in der gesamten entwickelten Welt stattfinden, spricht weniger für ihre sachliche Berechtigung als vielmehr für das Vorhandensein einer umfassenden Koordination.

Franz Bettinger

9. Dezember 2021 09:40

Ob sie das überlebt? Wer hätte das gedacht? Helene Fischer singt gegen Polizeigewalt: https://tinyurl.com/2p92k7kb

Skeptiker

9. Dezember 2021 09:49

J.P. legt hier einen sachlichen und abwägenden Text vor, den ich an dieser Stelle gar nicht mehr erwartet hätte und der von daher auch viele Foristen irritiert. Denn wer Corona für eine Erfindung einer nicht näher zu bestimmenden Elite hält,  die allein dazu dient, dass Maßbahmen der Unterjochung begründet werden, der kann mit diesen kritischen Tönen wenig anfangen. Wer aber durchaus noch so weit am wissenschaftlichen Diskurs interessiert ist, dass er nicht gleich die Existenz von Viren leugnet, sondern zumindest akzeptiert, dass es sich um eine heimtückische Krankheit handelt, deren Virus mutiert und über die man immer mehr, aber längst noch nicht alles, weiß, der wird nachdenklich in Bezug auf die Frage, ob sich gerade dieses Thema für eine fundamentale Opposition eignet. 

Skeptiker

9. Dezember 2021 10:20

@Imagine

Ich kann Ihnen gerne Kontakte zu vorher kerngesunden jungen Menschen zwischen 20 und 45 Jahren herstellen, die ungeimpft sich infiziert haben, einen sehr milden Verlauf mit nur sehr geringen Symptomen verspürten und noch sechs Monate nach der Infektion sehr eingeschränkt sind, weil sie sich kaum konzentrieren können und auch so überhaupt nicht belastbar sind. Denen hilft ihr überhebliches und arrogantes Gehabe wenig! Ich wünsche Ihnen und Ihrem Umfeld, dass Sie von der Krankheit verschont bleiben. Nach etwa 30.000 durchgeführten Impfungen in meinem Verantwortungsbereich sind mir schwer wiegende Impfnebenwirkungen hingegen nicht bekannt. Aber Sie wissen ja alles so genau! Wo ergoogeln Sie sich nur Ihr unglaubliches Wissen?

RMH

9. Dezember 2021 10:28

" ... der wird nachdenklich in Bezug auf die Frage, ob sich gerade dieses Thema für eine fundamentale Opposition eignet."

@Skeptiker,

Das Thema wurde von der Rechten und den Freiheitlichen nun wahrlich nicht als "Geschenk" (Gauland dixit 2015 anlässlich des sich damals auch nicht aus dem Nichts wie eine (vermeintliche) Naturgewalt entladenem Flüchtlingstsunamis) betrachtet und entsprechend aufgegriffen (die Querdenker bildeten sich am Anfang gerade nicht aus rechten, freiheitlichen Kreisen). Nein, dass Thema wurde von außen aufgezwungen. Wir alle würde uns viel lieber über Fragen des andauernden Bevölkerungsaustausches und Migrationsdrucks sowie dem sich anbahnenden "Klimaumbau" Deutschlands streiten.

Und es sollte auch dem letzten Arzt einmal klar werden, dass wir nicht mehr groß über das Impfen an oder für sich diskutieren (da soll doch jeder nach seiner Facon entscheiden), sondern darüber, dass es um einen Impfzwang bis hinunter zu Kindern geht, der mit nichts mehr zu rechtfertigen ist und wogegen nunmehr Widerstand zu leisten ist - auch von vernünftigen Geimpften! Manche Ihrer Kollegen sind da schon weiter:

https://tinyurl.com/299v5fc9

Franz Bettinger

9. Dezember 2021 10:42

Kennedy said (in the Waldorf-Astoria Hotel, NY, 1961) at 1:37: „We are opposed around the world by a monolithic and ruthless conspiracy...“, „Gegen uns arbeitet weltweit eine monolithische skrupellose Verschwörung …"

https://www.youtube.com/watch?v=m9PygFaRt-U 

Franz Bettinger

9. Dezember 2021 10:53

Die alte Mär: Die Regierungschefs konnten anfangs leider leider von nichts wissen. Denn es hätte ja diesmal, dies eine Mal (wieso eigentlich?), wirklich ein ganz erzgefährlicher Virus sein können, wie ihn die Welt in den letzten 100 Jahren noch nicht gesehen hat. Eben: Es gab keinerlei Veranlassung, und deshalb brauchte auch kein Vernünftiger annehmen, im Jahr 2020 würde es anders laufen als in den 100 Jahren zuvor. Ist ja auch nicht anders gelaufen. Es lief wie immer. Kalter Kaffee. - Wie bitte? Politiker, die allesamt das einzig Logische gemacht haben - mit Ausnahme Schwedens und einem Dutzend anderer - nämlich eine Diktatur auszurufen... Mon Dieu! Was wird hier in 8 Jahren geschrieben werden, wenn die Agenda 2030 erst durch ist? Es war alles nötig! Wegen einem Virus ?! Es ging nicht anders? Jeder gab sein Bestes?

Gustav

9. Dezember 2021 10:54

Die betrügerische „Viruspandemie“ hat den Weg für die wirkliche und wichtigste Agenda der Globalisten geebnet, nämlich die Gesetzgebung zum Klimawandel und die verordnete Klimapolitik, die dazu dient, das Wirtschafts- und Währungssystem zu zerstören, die Landwirtschaft zu vernichten, das Individuum zu eliminieren und die Welt in eine vollständig technokratisch kontrollierte globale Gesellschaft umzugestalten, die die Vollendung der Agenda 2030 festigen wird.

Auch wenn dies für einige wie das Ende der so genannten Krise erscheinen mag, so ist es doch nur der Beginn der Hölle auf Erden. Die nächsten Monate werden es zeigen, denn es wird jede erdenkliche Art von Tyrannei versucht werden, und die Reaktionen der Bürger auf diesen Angriff auf die Menschheit werden genau beobachtet werden, um zu sehen, wie weit und wie schnell dieser Übernahmeplan vorangetrieben werden kann.

Was für die globalistischen Eliten die ideale Utopie ist, wird für die Bürger eine finstere Dystopie, eine Zukunft, die niemand haben will, der noch bei Trost ist: der Verlust der kulturellen, nationalen, religiösen und traditionellen Identität zugunsten einer digitalen, die global gesteuert wird.

Gotlandfahrer

9. Dezember 2021 10:58

Werter @ Skeptiker:

Man muss Corona weder für eine Erfindung halten noch die Existenz von Viren leugnen, man es kann sogar für eine für Risikogruppen gefährliche Krankheit halten (wie ich, der den Verdacht eines Biowaffenexperiments aus Wuhan nicht ausgeräumt sieht), ja sogar (wie ich) es für sinnvoll halten, diese Gruppen freiwillig mit einem experimentellen Impfstoff zu schützen, um trotzdem die These eines absichtsvollen Handelns oder zumindest Ausnutzens einer sehr wohl sehr gut bestimmbaren Elite erörtern zu können.  Dass der Text von P sachlich und abwägend ist, hat so weit ich sehe niemand bestritten. Aber er fällt sehr wohl hinter den längst analytisch gut begründbaren Verdacht eines konzertierten Vorgehens zurück, das ganz deutlich und offensichtlich eher auf Unterjochung als auf Schutz der grundgesetzlichen Ordnung hinausläuft. Gerade jemand wie Sie mit Ihrem Nickname, sollte hier weniger gutgläubig verifizierend denn kritisch falsifizierend unterwegs sein.

Der Gehenkte

9. Dezember 2021 11:31

@ Gotlandfahrer

"Versuchen Sie bitte diese Hypothese zu widerlegen."

Occam's Razor oder Ecos Ökonomiekriterium - mehr muß man dazu nicht sagen.

Die Groupthink-Hypothese bestätigt ja meine Annahme eher als daß sie sie widerlegt. Angst vor dem Virus muß keine Angst für der real existierenden organischen Struktur bedeuten, wohl aber vor den unübersehbaren gesellschaftlichen Folgen. Natürlich entsteht dabei sozialpsychologische Dynamik (die man auch spieltheoretisch aufdröseln kann) - wenn der Nachbar es tut (seine Bevölkerung "retten"), so muß ich es auch tun. Es ist wie beim Arzt: macht er nichts und der Patient stirbt, ist er belangbar, macht er aber etwas und der Patient stirbt, hat er wenigstens "sein Möglichstes getan" und ist exkulpiert, sofern kein offensichtlicher Behandlungsfehler. Verschreibt er aber das, was alle verschreiben, ist er auf der sicheren Seite. Selbst Bolsonaro steht unter diesem Druck. 

Wie erklärt man aber etwa die sehr hohe Impfquote in Kuba - mit eigenem Impfstoff. Niemand wird dort an einen Great Reset denken, oder?

Daß die Corona-Realität als Chance begriffen wird, Gesellschaften fundamental umzubauen, ist offensichtlich udn gilt für jede Realität, aber noch kein Beweis dafür, daß Corona zu diesem Zweck kreiert wurde.

Waldgaenger aus Schwaben

9. Dezember 2021 11:32

@Der Gehenkte (welch ein Name!)

 

"Aber die Frage der Pflicht war gar nicht mein Punkt, sondern die Tatsache, daß systemübergreifend weltweit das gleiche Narrativ bedient wird. Die können nicht alle unter einer Decke stecken, dahinter verbirgt sich genuine Angst."

 

Es wird eben nicht weltweit das gleiche Narrativ bedient, Brasilien, Schweden, Polen, Russland, Texas, etc. alle agieren anders. Das Virus sehen alle als existent an und krankmachend an. Über die Gefährlichkeit und die zu treffenden Massnahmen sind die jeweiligen Regierungen unterschiedlicher Meinung.

Die Lockdown-Beschränkungen waren in Frnakreich härter als D. Jetzt preschen wir mit der Impfpflicht vor. Unter einer Decke müssen die nicht stecken, an geheime Absprachen in Bilderberg-Konferenzen oder Freimauererlogen glaube ich auch nicht. Die Regierungen sehen ja offen, was in anderen Ländern geschieht und richten sich danach.

Angst als Motiv der sog. Eliten sehe ich nicht. Wovor sollen die Angst haben? Dass ihnen die Rentner wegsterben? Dass die Wähler sie abstrafen, wenn sie den Wählern sagen: "Ihr wisst wie Ihr Euch vor COVID schützen könnt. Entscheidet selber, ob ihr Euch impfen lasst, welche Veranstaltungen ihr besucht, mit wem Ihr Umgang habt!"

Es geht IMHO zumindestens in D und A darum die vorhandene und gefährliche Pandemie zu benutzen, um Grenzen des Zumutbaren gegenüber der Bevölkerungen zu testen.

Der Gehenkte

9. Dezember 2021 11:37

@ Laurenz

"Ihre aktuell schlechten ungarischen Zahlen müßten doch jedem zu denken geben, nicht? Wie kann das sein?"

Mir ist nicht ganz klar, worauf sich das bezieht. Sollten Sie die überproportionalen Sterbe- und Infektionsraten meinen, so sehe ich drei Gründe (es gibt sicher mehr):

1. Durchschnittlich schlechte Volksgesundheit (Ursache: historisch, mental, ökonomisch)

2. Marodes Medizinsystem

3. Große Anzahl prekärer Existenzen, vor allem auf dem Land, die mit 400 Euro gar keine Möglichkeit haben, gesund zu leben und vermutlich auch vom Informationsfluß abgenabelt sind, vor allem in den ländlichen Gegenden.

zeitschnur

9. Dezember 2021 11:41

@ Skeptiker

Interessanten Wissenschaftsbegriff haben Sie. Erfüllt wohl mehr die Kriterien einer dogmatischen Sektenideologie. Zuletzt hörte man solche Töne von ultramontanen Hardlinern aus dem sodalitium pianum.

Wieso sollte man nicht hinter gewisse Hypothesen gehen dürfen, wenn man echte Wissenschaft betreibt? Niemand muss unhinterfragt an Graselfen, heimtückische Viren (warum schlägt das Virus eigentlich immer noch nicht zu bei dieser Heimtücke?!), den bösen Blick oder bösartige Menschenrassen glauben.

Weltuntergangswahn hat in der Wissenschaft grundsätzlich nichts verloren.

Imagine

9. Dezember 2021 11:46

Wer ernsthaft mitreden will, muss diese Recherche von Paul Schreyer kennen: „Pandemie-Planspiele – Vorbereitung einer neuen Ära?“
(https://youtu.be/SSnJhHOU_28)

tearjerker

9. Dezember 2021 11:56

Corona ist genauso wie der menschgemachte Klimawandel ein komplett erfundenes Problem, für das es keine Lösung geben kann. Eigentlich eine Steilvorlage für Opposition, wenn es sie denn gäbe.

Maiordomus

9. Dezember 2021 12:03

@Skeptiker. 09-49. Sie scheinen ein durchaus wahrer Skeptiker zu sein, nicht einer, der alles im voraus weiss und im voraus besser und auch immer weiss, wer "dahinter steckt". Etwas anderes ist es, von der realen Gefahr, die man freilich in ihre Proportionen verweisen sollte, und den realen Ängsten der Leute auszugehen, auch derjenigen, die in der eigenen Umgebung ihrer Lieben Betroffene haben. Dabei waren in meinem eigenen persönlichen Erfahrungsbereich bei einer zweistelligen Zahl von Betroffenen keine lebensgefährlichen Fälle zu konstatieren; schlimm, dass Freundschaften und Beziehungen ins Wanken kommen. Noch interessant, dass sich ein in der Impffrage uneiniges Liebespaar getrennt hat, wobei nun der "Bräutigam" sich ebenfalls mit einer ungeimpften jungen Frau zusammengetan hat. Es ist auch keine Kleinigkeit, dass ein ungeimpfter Student (24) nach Ansteckung die Aufhebung einer Wohngemeinschaft "generierte". Das sind so praktische Alltagsprobleme auch unpolitischer Menschen. 

drieu

9. Dezember 2021 12:08

Ein guter Text, danke.

"Die Eliten aller Länder nehmen das Virus als reale Gefahr wahr."

Ja (viele "normale" Menschen übrigens auch). Und Sie reagierten alle ähnlich, aber nicht gleich. Das reichte vom totalen Lockdown in Neuseeland bis hin zu eher sanfteren Apellen an die Skandinavier - trotzdem wollte die Mehrheit die Ausbreitung eindämmen und die Menschen vor dem Tod bewahren. (Dabei wäre vermutlich eine hohe Sterblichkeit für diesen Planeten und fürs Klima gar nicht verkehrt.)
Die politisch Rechte hingegen begab sich ohne Not und in großen Teilen - offenbar aus der reinen Lust am Dagegen - einmal mehr ins Abseits von Weltverschwörung und apokalyptischen Phantasien.

Keine Frage, man sollte über alles streiten dürfen, aber sich hin und wieder auch hinterfragen und bemerken, wenn man sich verrannt hat. Und selbst wenn die hiesige Elite mit der diskutierten Impfpflicht (Nichts wird so heiß gegessen, wie's gekocht wird!) ebensowenig als positives Beispiel taugt, macht es mehr Spass gelassen und klug Opposition zu betreiben. Das sich der Fahrplan ständig ändert, haben wir ja hoffentlich alle begriffen.
Allerdings bin auch ich der Meinung, dass langfristig die hier und andernorts formulierten Verschwörungstheorien der Rechten auf die Füsse fallen werden.

Imagine

9. Dezember 2021 12:26

@zeitschnur  8. Dezember 2021 22:30
„Man sollte Wahnsinn nicht ergründen wollen, sonst wird man selbst zum Narren.“

Eine revolutionäre Erkenntnis in der Psychiatrie der Nachkriegszeit war die psychosoziale Genese von Schizophrenie durch pathogene Beziehungs- und Kommunikationsstrukturen. Entscheidende Arbeit leisteten Gregory Bateson und die Palo-Alto-Gruppe.

Wie bei jeder wissenschaftlichen Erkenntnis gab und gibt es auch hier „double use“.

Man kann auf Basis dieser Erkenntnisse Menschen therapieren, aber auch manipulieren und ihr rationales Denkvermögen beinträchtigen.

Letzteres ist auch passiert, in der Werbung, in der Politik und der Wirtschaft.

Inzwischen sind die meisten Menschen zu kritisch-rationalem Denken nicht mehr in der Lage.

Merkel war eine hochpathogene Politikerin. Zum Beispiel: „Sozial ist, was Arbeit schafft!“ Oder: "Renten kürzen, um sie sicher zu machen."
Welcher Irrsinn, das Gegenteil ist wahr.

Inzwischen ist Deutschland ein Irrenhaus.

Manche hoffen darauf, dass diese Menschen „aufwachen“. Aber hat sich eine Gehirnveränderung in Form einer schizophrenen Denk- und Persönlichkeitsstörung entwickelt, gibt es – so das psychiatrische Wissen – in der Regel kein „Aufwachen“ davon.

Skeptiker

9. Dezember 2021 12:31

Auch ich halte einen Impfzwang für den gänzlichen verkehrten Weg. Ich habe enge familiäre Beziehungen nach Norwegen. Hier hält man das Thema Impfen und Corona sehr wohl überlegt aus der Tagespolitik heraus. Die Norweger haben grundsätzlich ein ganz anderes Vertrauen in staatliche Institutionen. Die Impfqoute bei Erwachsenen liegt bei über 90 %. Wenn sie dort jemanden erzählen, dass der Staat oder eine Pharmalobby den Bürgern schaden will, hält man sie für verrückt. 

links ist wo der daumen rechts ist

9. Dezember 2021 12:33

Den großen Plan gibt es nicht. Gäbe es ihn, wäre er umgesetzt.

Individualpsychologisch nennt man jemanden, der ewig zögert, neurotisch, jemanden, der in (gewaltsamen) Umsetzungsphantasien schwelgt, psychotisch.

Natürlich ist es verlockend, von Analogie-Details im Sprachgebrauch („Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten.“) auf eine sprachliche Agenda und von da auf den großen Plan zu schließen.

Aber war die DDR mit ihrer Mauer, war der Ostblock, war die russische Revolution, waren die Weltkriege usw. jeweils Teil eines großen Plans?

Der Weg von der Balfour-Erklärung bis zur Gründung Israels, um nur ein Beispiel zu nennen, ein einziger (perfider) Plan über die Leichen von Millionen hinweg?

Oder die russische Revolution und die Machtergreifung des NS per Finanzierung ein Plan des Westens?

Ich halte mich da lieber an den Geschichtsnihilismus eines Nietzsche, Theodor Lessing oder Gottfried Benn und an die Formel von der „Totschlägerreihe der Geschichte“.

Geschichtliche Abläufe können dann meinetwegen linear (jeglicher Hegelianismus) oder zyklisch (Spengler) ablaufen.

Man muß Irrsinn, der eine Richtung, aber kein Ziel hat, nicht durch Wahnsinn, der Methode hat, legitimieren. Perfidie und Paranoia bedingen sich gegenseitig; warum soll man diese Geiselhaft sadomasochistisch auskosten?

Geschichte bleibt unverfügbar, die machtlosen Machthaber lächerlich.

Skeptiker

9. Dezember 2021 12:42

@Imagine

Haben Sie sich eigentlich schon einmal Gedanken darüber gemacht, dass es mittlerweile zum Geschäftsmodell geworden ist, Menschen genau mit den Informationen zu bedienen, die sie hören wollen? Ich finde es geradezu absurd, wenn man sich ansonsten so gegen die "Mainstreampresse" stellt, Bücher aus dem "Kopp-Verlag" vorzuschlagen. 

Laurenz

9. Dezember 2021 12:48

@Skeptiker @Imagine

"30.000 Corona-Impfungen"

Das macht ca. 600.000 Euro zu Ihren Gunsten. Natürlich bekamen Impfzentren ein vielfaches von dem, was niedergelassene Ärzte bekamen/bekommen. Aber 600k Euro sind besser als nichts. Von daher sind Sie in der Debatte weder glaubwürdig noch satisfaktionsfähig. 

zeitschnur

9. Dezember 2021 12:50

@ Skeptiker @ Imagine

Wenn Sie wissenschaftlich denken würden, wären Sie vorsichtig mit Behauptungen wie der aufgestellten: Ob die jungen 30jährigen Monate nach der moderat verlaufenen Virus-Erkrankung nun eine Folge derselben erleben, lässt sich ganz sicher kaum so ohne weiteres belegen. Woher wissen Sie, dass derjenige nicht aus ganz anderen Gründen etwas schlapp ist?

Haben Sie die seinerzeit sauber diagnostiziert? Diffentialdiagnosen ausgeschlossen? Oder nur den unfähigen PCR-Test gemacht? Ich nehme an, Sie wissen um die Problematik nie nachgewiesener kompletter Viren in Patienten? Und um die Ungeeignetheit der PCR? Und dass man Krankheitserscheinungen nie monokausal deuten darf, sondern immer den ganzen Patienten ansehen muss?

Man sieht leider oft nur das, was man sehen will. Das gilt für uns alle.

Bei der aufgeheizten Stimmung und der massiven Propaganda in sämtlichen Organen, die Ärzte so abonniert haben, sehen Sie am Ende Dinge, die gar nicht da sind oder früher nicht anders waren, nun aber dramatisiert werden. Vor allem ist die Frage, wieso man alle Menschen drangsalieren sollte, weil einige wenige aus zu klärenden Gründen eine Phase schlechter Konzentration haben, für Sie wohl gar keine Beachtung wert.

Laurenz

9. Dezember 2021 12:55

@Der Gehenkte @L.

"Ungarn"

Die meisten arbeitsfähigen Ungarn, die in der Heimat keine Arbeit finden, arbeiten im Ausland. Ich war im Frühjahr in Ungarn auf dem Land. Dort leben die Menschen, wie früher bei uns auch, aus dem eigenen Garten. Ich konnte daran nichts Ungesundes feststellen, wenn wir mal davon absehen, daß in den Ortschaften, links und rechts der Straßen ungesicherte Abwassergräben von 1,40 Meter laufen, bei uns unvorstellbar.

zeitschnur

9. Dezember 2021 12:59

@ Imagine @ z

Das befürchte ich allerdings auch. Als ich seinerzeit in der Psychiatrie Praktikum hatte, gab es dort den Typus Patient mit einer wie immer eingebetteten hyprochondrischen Fehlhaltung, der den ganzen Tag nur mit einer Maske herumlief und sich desinfizierte. Im Ernst: Das ist das Erscheinungsbild eines typischen Psychopathen.

Von Anfang an sah ich, dass das nun als "New Normal" propagierte Verhalten ein typisch pathologisches Verhalten ist und in meiner Studienzeit auch als solches benannt wurde.

Ihre Sätze zu Merkel teile ich. Aber auch hier fiel mir früh auf, dass Leute geradezu fanatisch für sie einstehen, egal wie sehr sie uns ruiniert, meist Erzkatholiken, bürgerlich Konservative, aber auch Linke und Grüne.

Was ist es, das hier angetriggert wurde? Es kann sich nur eine latent vorhandene oder schleichend über Jahre hergestellte über "konfessionelle" Psycho-Pathologie vieler Bürger handeln.

Wie Sie glaube ich daher auch nicht an ein Erwachen, denn diese Pathologien haben erfahrungsgemäß immer einen suizidalen bzw selbstzerstörerischen Charakter und die fehlende Krankheitseinsicht verhindert in den meisten Fällen eine Heilung.

Imagine

9. Dezember 2021 13:04

@Skeptiker    9. Dezember 2021 10:20
„Ich kann Ihnen gerne Kontakte zu vorher kerngesunden jungen Menschen zwischen 20 und 45 Jahren herstellen, die ungeimpft sich infiziert haben, einen sehr milden Verlauf mit nur sehr geringen Symptomen verspürten und noch sechs Monate nach der Infektion sehr eingeschränkt sind, weil sie sich kaum konzentrieren können und auch so überhaupt nicht belastbar sind.“

Sie wollen mit diesen Beispielen die Gefährlichkeit von Covid-19 und die Notwendigkeit von Gen-Shots beweisen.

Vermutlich sind Sie gar kein Mediziner. Zudem eine wissenschaftliche Null, weil in der Wissenschaft mit Beispielen überhaupt nichts bewiesen werden kann.

Gleiche Symptome kennt ein richtiger Arzt zu Genüge.

Was soll hier die Genese durch Covid-19 belegen?

Eine Zeitlang wurden derartige Symptome als Beleg für ein „Sick-Building-Syndrom“ angesehen, ein anders Mal wurde das Amalgam in den Zähnen als Ursache angesehen.  Oder der Elektrosmog. Und, und, und …

Vermutlich sind die meisten dieser Symptome psychosozialer Natur, ausgelöst durch psychosozialen Distress, durch Angstmache vor Covid-19, durch existentielle Sorgen, durch soziale Isolation etc.

Lesen Sie „Medizin ohne Menschlichkeit“ von Mitscherlich, vielleicht geht Ihnen dann ein Licht auf.

URN

9. Dezember 2021 13:04

Es ist doch seit Jahrzehnten Praxis, aus nahezu jeder Erscheinung eine neue Theorie basteln zu wollen. Das kommt davon, wenn man keine hat. Deshalb werden auch nicht, wie drieu 12:08 schreibt, die verschiedenen Theorien "der Rechten auf die Füße fallen". Was nicht existiert, kann nirgendwohin fallen, auch nicht auf Füße.

Maiordomus

9. Dezember 2021 13:10

@links. Beeindruckend, dass Sie Theodor Lessing nicht vergessen haben. Autobiographie "Einmal und nie wieder" beeindruckte mich zur Studienzeit. Natürlich waren Lenins Aktivitäten zur russischen Revolution von einigen Kriegsgegnern Russlands gewollt. Aber von Lenin wurde es nicht gerade so praktiziert, wie es diese gern gehabt hätten, zumindest nicht auf lange Sicht. 

Bei der Hegelschen Geschichtsschau sollten  Sie das Lineare nicht überbetonen. Weil das orakelnde Prophezeien, wie es von Linkshegelianern um Marx/ Engels praktiziert wurde, auch Spenglers und Comtes Voraussagen, bei ihm weniger gegeben waren. Vielmehr erklärte er es für einen Irrtum bzw. Wahn, sich für das effektiv handelnde Subjekt des hist. Fortschritts zu halten, weil der Weltgeist, die Vernunft in der Geschichte, die Personen sozusagen "gegen den Strich" und "gegen ihren Eigenwillen", z.B. Napoleons, verwendet. Die Geschichte schreitet über das Individuum hinweg. Das gilt, man beruhige sich, auch für Machthaber von heute. Fortschritt bricht sich im Prinzip auf Umwegen die Bahn.

 

Simplicius Teutsch

9. Dezember 2021 13:15

@ Skeptiker:

„Nach etwa 30.000 durchgeführten Impfungen in meinem Verantwortungsbereich sind mir schwer wiegende Impfnebenwirkungen hingegen nicht bekannt.“

Interessant, dass Sie da so Bescheid wissen!

Daher eine einfache Frage: Wie viele von den 30.000 Corona-Geimpften sind mittlerweile gestorben?

Maiordomus

9. Dezember 2021 13:21

PS. Hegel war ein vergleichweise vernünftiger Denker eines realpolitisch möglichen Fortschritts auf der Basis der Aufklärung. Die Terroristen der französischen Revolution wie überhaupt das Jakobinertum verabscheute er; dass er Napoleon eine Zeitlang für den "Weltgeist zu Pferd" hielt, entpuppte sich als Irrtum. Gemäss seinen Vorlesungen zur Philosophie der Geschichte, das sah er wohl richtig, kann sie niemand, auch keine einzelne Richtung, schlechthin mit dem Fortschritt in der Geschichte identifizieren. Jede Richtung trägt indes das Ihre dazu bei, wenngleich oft indirekt und sogar mit Bewirken des Gegenteils des subjektiv Angestrebten, siehe später die Resultate der nationalsozialistischen und zweifelsfrei auch der kommunistischen Geschichtsexperimente. Ein neueres Beispiel scheint mir die chinesische Umwandlung des Kapitalismus zu sein, was wohl niemand mit Mitbestimmung des Proletariates verwechselt. Da die Arbeiterklasse ja schon "an der Macht ist", muss niemand mehr streiken, dreinreden oder sonst was zu sagen haben wollen. Immerhin hat Engels dieses Diktaturprinzip bejaht. 

Der Gehenkte

9. Dezember 2021 13:25

@ links ist wo der daumen rechts ist

"Geschichte bleibt unverfügbar" Punkt!

@ Waldgaenger

"Es wird eben nicht weltweit das gleiche Narrativ bedient"

Daß es Differenzen gibt, ist doch eine Binze, denn das andere ist nur anders, weil es anders ist. Ich werde hier nicht ums Rechthaben kämpfen. Alles was ich sagen wollte - die Unterstellung, Ungarn würde sich per se einer Impfpflicht verweigern war der Ausgang - ist, daß politische oder weltanschauliche Orientierungen in der Corona-Frage keine Handlungsvoraussagen zulassen und daß weltanschauungsübergreifend grundsätzlich und nahezu weltweit das gleiche Narrativ bedient wird ... und das sollte zu denken geben. Die wenigen Ausscherer sind meist meist psychisch labile und narzisstische Autokraten wie Bolsonaro, Trump, Lukaschenko ... oder hyperliberale Länder wie Schweden. Daß ausgerechnet Schweden in der Corona-Politik zum Vorbild der Rechten wurde, muß man sich auch mal auf der Zunge zergehen lassen.

@ Laurenz

Schauen Sie sich die Statistiken Ungarns an oder - bei ihrem nächsten Ungarnbesuch - den Zahnstand der Leute; das ist ein guter Indikator.

Der_Juergen

9. Dezember 2021 13:43

1. Teil

@Der Gehenkte

Es freut mich, dass Sie sich hier wieder zu Worte melden, aber Ihre Aussage

"Man will nicht sehen, daß der Impf-Furor sich über alle politischen Lager verteilt, von Kommunisten über Liberale bis hin zu Konservativen und Rechten, von Diktaturen oder Tribalsystemen bis hin zu "Demokratien" aller Art, von erster bis dritter Welt. Das läßt sich nur durch eine Tatsache erklären: Die Eliten aller Länder nehmen das Virus als reale Gefahr wahr"

entspricht nicht Ihrem gewohnten, hohen Niveau. Wer den Verlauf der "Pandemie" verfolgt hat, kann diesen Schulterschluss der "Eliten" nur dadurch erklären, dass sie alle Befehle vom gleichen Zentrum erhalten. Orban und die polnische Führung machen da keine Ausnahme; sie wehren sich gegen die Drittweltinvasion und werben für traditionelle christliche Werte, machen aber den Coronawahnsinn brav mit. So dumm, diesen nicht als Schwindel zu erkennen, sind sie nicht. Schluss: Man liess, oder lässt, sie in der Migrantenfrage an der langen Leine laufen und begnügt sich vorerst mit verbalen Ausfällen gegen sie, legt diese Toleranz aber in der noch ungleich wichtigeren Covid-Frage nicht an den Tag. 

Gustav

9. Dezember 2021 13:49

@ links ist wo der daumen rechts ist

"Den großen Plan gibt es nicht. Gäbe es ihn, wäre er umgesetzt."

Die WEF-Gang hat ein sogenanntes Weißbuch mit dem Titel „Resetting the Future of Work Agenda – in a Post-Covid World“ veröffentlicht.

Sie nennen „Resetting the Future“ ein Weissbuch, was bedeutet, dass es nicht ganz die endgültige Version ist. Es ist eine Art Entwurf, ein Versuchsballon, um die Reaktionen der Menschen zu messen. Es liest sich in der Tat wie ein Henkersmärchen. Viele Menschen lesen es vielleicht nicht – haben kein Bewusstsein von seiner Existenz. Wenn sie es täten, würden sie zu den Waffen greifen und gegen diese neueste totalitäre Blaupause kämpfen, die der Welt vom WEF angeboten wird.

Sie verheißt rund 80% und mehr der (überlebenden) Bevölkerung eine schreckliche Zukunft. George Orwells „1984“ liest sich wie eine gutartige Fantasie, verglichen mit dem, was der WEF für die Menschheit im Sinn hat.

Der Zeitrahmen beträgt zehn Jahre – bis 2030 – die UN-Agenda 2021 – 2030 soll umgesetzt werden.

https://axelkra.us/wp-content/uploads/2020/11/WEF_NES_Resetting_FOW_Agenda_2020.pdf

Der_Juergen

9. Dezember 2021 13:51

2, Teil

Auch Putin gehört zum Klub. Der Terror in Russland ist so schlimm wie in der BRD. Allerdings ist auch der Widerstand sehr viel stärker. In Kasan wurde kürzlich dekretiert, dass keiner ohne QR Code ein öffentliches Verkehrsmittel besteigen darf, aber mittlerweile wird das Verbot allgemein missachtet, und die lokalen Machthaber lassen es nicht auf eine Kraftprobe ankommen. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung Russlands sind ungeimpft. Für Putins Schurkenregime ist das ein Zeichen an der Wand.

 Die angeblichen Meinungsumfragen, laut denen die Mehrheit Putin weiter unterstützt, sind ein frecher Schwindel. - Dass sowohl im Moskau als auch im Westen jetzt offen über die Möglichkeit eines Krieges gesprochen wird, könnte an folgendem liegen: In den USA wie in Russland stecken die Herrschenden bis zum Hals im Morast; in beiden Ländern zeichnet sich ein wirtschaftlicher und sozialer Zusammenbruch ab, mit der realen Möglichkeit eines Bürgerkriegs. Da liegt die Versuchung nahe, die Flucht nach vorne zu ergreifen und einen Krieg zu provozieren, weil einzig dadurch das Volk veranlasst werden kann, die Reihen zu schliessen und das jeweilige Gangsterregime zu unterstützen. Dass ein solcher Konflikt nicht zum Atomkrieg auswächst, wird man von Anfang an absprechen. Aber solche Entwicklungen können eine fatale Eigendynamik entwickeln.

 

Der_Juergen

9. Dezember 2021 13:53

@Gustav

Neben dem von Ihnen zitierten Erzbischof  Vigano und Bischof Williamson wendet sich nun auch Weihbischof Athanasius Schneider, Kasachstan, offen gegen den Weltbetrug; er solidarisiert sich mit dem österreichischen Widerstand:

Athanasius Schneider unterstützt Österreicher im Kampf gegen Covid-Tyrannei (rumble.com)

Gotlandfahrer

9. Dezember 2021 14:05

1/3

@ der Gehenkte

An sich bin ich kein Freund eines Forenscharmützels, aber bei Ihrer Antwort musste ich fassungslos meinen Kopf auf die Tastatur schlagen und kann mir eine Antwort nicht verkneifen:

Sie „widerlegen“ meine Hypothese, die zusammengefasst so lautete: „Eliten arbeiten absichtlich, abgestimmt und mittels kommunikationspsychologischer Mittel gegen die Interessen der Staatsbürger“ durch Verweis auf Ockham.  Sie lassen also die zentrale Frage unserer Zeit mit der Behauptung an sich abperlen, dies benötigte, um wahr zu sein, viel zu viele Voraussetzungen. Sie sichern dies durch den Nachsatz ab, dass die „Chance zum Umbau“ zwar „offensichtlich“ sei, aber für „jede Realität“ gelte, wobei ich den „Beweis“ für etwas, was ich so gar nicht behauptet habe, nicht erbracht hätte, nämlich dass Corona von der Elite dafür kreiert worden sei.

Das müssen wir ein wenig auseinanderdröseln: Generell ist Ihr Rasiermesserargument deswegen schon hinfällig, weil meine o.g. Hypothese keine andere Voraussetzung braucht als die, die in der Geschichte der Menschheit haufenweise erfüllt war: Mächtige, die ihre Macht zu Ungunsten der Machtlosen optimieren können, tun dies, wenn sie es können. Und auch heute können sie es.  So einfach ist mein erforderliches Axiom. 

Gotlandfahrer

9. Dezember 2021 14:05

2/3

Ihre Position, die im Übrigen nicht ganz klar wurde, aber ich unterstelle, dass diese in etwa lautet: „Da kam was Komplexes über uns alle, man hat stets das Beste versucht, und am Ende wird das schon irgendwie gut gehen, wenn jetzt keiner zickt“, benötigt hingegen einen ganzen Berg an zum Teil sehr konstruierter, oft sich sogar widersprechender, über die Zeit veränderter Voraussetzungen.  Gut dokumentiert ist, dass dieses großerzählerische Morphing stets den bösen Unterstellungen nacheilt und sich durch jede denkbare „veränderte Lage“ beliebig exkulpiert.  Jetzt ist es halt so, nach diesem Motto verfährt man mit uns.  Das von Ihnen offenbar weitgehend hingenommene Narrativ benötig also einen changierenden Blocksatz unterschiedlichster Voraussetzungen um theoretisch überhaupt noch wahr sein zu können.  Angefangen mit der Frage, weshalb so viele Hochbetagte in Bergamo tatsächlich gestorben sind (chinesisches Intubations-Protokoll, das man heute nicht mehr anwendet?), über die Belastbarkeit von PCR-Tests mit beliebig hochgeschraubten Testzyklen bis hin zur Frage, wer wirklich auf den Intensivstationen wie lange welche Bettenkapazitäten bindet (Geimpfte liegen dort offenbar länger, wenn sie dort liegen…).  Also kommen Sie mit bitte nicht mit Ockham!

Gotlandfahrer

9. Dezember 2021 14:06

3/3

Auch wüsste ich nicht, warum es für „jede Realität“ gelten sollte, dass eine von uns beauftragte Exekutive eine „Chance zum Umbau“ nutzen sollte.  Und selbst wenn: Erfolgt dies nicht in unserem Sinne und auf die heute durchgeführte Art, ist damit DIE Voraussetzung des Staates nicht länger erfüllt, nämlich, dass dieser von UNSERER Zustimmung abhängt, und nicht von DEREN.  Im Übrigen hängt meine Hypothese nicht von der Unterfrage ab, ob Corona dafür absichtlich kreiert oder nur „als Chance zum Umbau“ genutzt wird.

Entscheidend sind die zwei möglichen Fehler, die man jetzt machen kann:.

Realität A:  Ihre komplexe Annahmenwelt ist wahr. Dann ist das ganze Tamtam weltweit der Fehler, weil es die guten Absichten behindert.

Das wäre in der Tat doof. Aber davon ginge unsere Welt nicht unter.

Realität B: An meiner von vielen Indikatoren gestützten und historisch gesehen nicht sonderlich überraschenden Behauptung ist auch nur ANSATZWEISE etwas dran.  Dann ist Ihre Beschwichtigung der Fehler, weil sie die gebotene Gegenwehr behindert.

Das wäre wiederum mehr als nur doof, denn davon ginge unsere Welt unwiederbringlich unter.

Da es jetzt um den Übergriff auf das körperliche und seelische Leben unserer Kinder geht, bedarf es keiner weiteren Diskussionen ob der Niedertracht.  Welchen Fehler sind SIE bereit zu begehen?

zeitschnur

9. Dezember 2021 14:10

@ Skeptiker @ Imagine

Haben Sie sich eigentlich schon einmal Gedanken darüber gemacht, dass es mittlerweile zum Geschäftsmodell geworden ist, Menschen genau mit den Informationen zu bedienen, die sie hören wollen? Ich finde es geradezu absurd, wenn man sich ansonsten so gegen die "Mainstreampresse" stellt, Bücher aus dem "Kopp-Verlag" vorzuschlagen. 

Meine Güte - warum dann nicht auch die Frage, ob eventuell der "Mainstream" gerade Leute wie Sie "bedient" und dabei auch noch den Stallgeruch der vielen mitliefert, den schwache Geister brauchen, um sich sicher genug zu fühlen, im Schutz des großen Mobs gegenüber diffamierten Minderheiten "skeptisch" zu sein? Sie proklamieren hier ein milliardenschweres Sekten-Dogma. Warum bitte nicht ein Buch aus dem Kopp-Verlag? Und welches Buch genau? Und warum gerade dies nicht?

Sie sind kein Skeptiker, sondern ein Papagei, dem man antrainiert hat "Skeptiker" zu sagen.

cnahr

9. Dezember 2021 14:19

Was den Kollegen "Skeptiker" angeht: der Name ist wohl nicht zufällig gewählt. SWPRS hat schon länger ein Auge auf diese Bewegung (es ist eine!), zuletzt im Bericht über die Schweizer Volksabstimmung:

"Eine besondere Rolle spielte zudem der Schweizer Ableger der internationalen “Skeptiker-Bewegung”. Die sogenannten “Skeptiker” sind nicht etwa skeptisch gegenüber Autoritäten und Dogmen, sondern im Gegenteil gegenüber Kritikern solcher Autoritäten und Dogmen. “Skeptiker” sind insbesondere in den Bereichen Pharma, Klima und Geopolitik/Terrorismus aktiv und spielen beispielsweise bei der Manipulation der Wikipedia eine führende Rolle (mehr dazu)."

Quelle: https://swprs.org/schweiz-ein-corona-gefangnis/

Utz

9. Dezember 2021 14:37

Mir wissen zu viele Leute zu genau was Sache ist.

Wir können eigentlich gar nicht genau wissen wie schädlich der Virus ist, weil wir ihn noch nicht lange genug kennen. Da nicht ausgeschlossen ist, daß er doch aus einem Labor kommt, könnte hier das dicke Ende (mögliche Langzeitschäden) auch noch kommen.

Auf der anderen Seite beweist auch eine Milliarde Impfungen nicht, daß diese Impfung unschädlich ist, weil die Anzahl nicht die Dauer ersetzen kann und es ja theoretisch möglich wäre, daß auch jetzt noch Langzeitschäden auftreten könnten.

Was mir zu denken gibt, und wo ich froh wäre, wenn mir jemand eine Erklärung liefern könnte ist ein Satz von Bill Gates. Am 14. April 2020 konnte man dem "Philanthropen" im deutschen Fernsehen lauschen. Damals, gerade mal einen Monat nach dem Beginn des ersten Lockdowns, als ich Dummerchen noch dachte spätestens Mai/Juni ist das dann alles vorbei, sagte Gates: "Wir werden 7 Milliarden Menschen impfen!" Woher wußte er

- daß ein tauglicher Impfstoff gelingen würde

- daß praktisch alle Regierungen den nötigen Druck erzeugen würden

und warum hatte er keine Angst, daß so ein großes Projekt auch einen gigantischen Schaden erzeugen könnte?

Skeptiker

9. Dezember 2021 14:40

@zeitschnur

Ich finde das so empörend albern, was Sie da von sich geben ... Es gibt Menschen, die forschen jeden Tag, um diese Krankheit besser in den Griff zu bekommen. Die beraten sich mit Kollegen, sind weltweit vernetzt. Ich haue da irgendwelchen Murks heraus. Erlauben Sie mir bitte, dass ich dazu fachlich keine Stellung nehme. Ähnlichen Unsinn vernehme ich von lautstarken Teilen der AfD. Es wird schwierig diese Lautsprecher in Zukunft noch wieder ernst nehmen zu können!

Ordo

9. Dezember 2021 15:01

Ich bin doch immer wieder beeindruckt, wie anpassungsfähig und bauernschlau dieses Regime ist. Ich gehe ebenfalls von einer großen Konfusion Anfang 2020 bei den Herrschenden aus. Aber man hat sich schnell wieder gefasst und Corona als Katalysator für Ziele und Entwicklungen genutzt, die schon vor 20 Jahren langsam an Fahrt aufnahmen. Der totale Staat ist das logische Endprodukt der Entwicklung zum losgelösten Individuum, das erfasst und eingepasst wird. Ihr werdet nichts besitzen, nicht einmal Privatsphäre, und ihr werdet glücklich sein. Der moderne Staat ist das wärmste aller Ungeheuer. 

heinrichbrueck

9. Dezember 2021 15:17

Es gibt wohl drei Tendenzen (Demokratie BRD):
1. Eine Gefahr für sich selbst.
2. Gefährliche Gedanken gegenüber dem eigenen Volk und Land.
3. Ohne großen Plan, ungefährlich dem Feinde gegenüber. 

Gotlandfahrer

9. Dezember 2021 15:59

@ Der Gehenkte

Und weil so schön ist und ich‘s vergessen hatte zu erwähnen:

Kuba:  Ist das jetzt Ihr Ernst, dass man dort nicht an den Great Reset denkt?  Gab‘s da nicht letztens Aufbegehren? War man nicht ganz dicke mit Obama? Man hatte womöglich nichts, was man Pfizer hätte verpfänden können und hat sich was Eigenes mischen müssen (wo kam das denn so schnell her? Aus der weltweit führenden kubanischen Pharmaindustrie? Aber das „Kneeling“ ist das Gleiche und von allen Machthabern gern gesehen.

Und der „Groupthink“-Hinweis war ja die abgeschwächte Mindestversion meiner Hypothese, die immer noch die Möglichkeit enthielte, dass hier etwas ganz gehörig schiefläuft und ohnehin auch dem maximalen „Komplott-Plot“ nicht zuwiderliefe.  Insofern weiß ich nicht, warum dieser Umstand die Vielgestalt Ihrer notwendigen Voraussetzungen vereinfachen helfen sollte.

Ein Fremder aus Elea

9. Dezember 2021 16:08

Skeptiker, da Sie Norwegen erwähnt haben, warum sollte man auch mißtrauisch sein, wenn die Regierung Zahlen veröffentlicht, nach welchen mit 90%iger Durchimpfung mehr Menschen an Corona sterben als ohne Impfung?

Siehe: https://www.worldometers.info/coronavirus/country/norway/

Wiewohl, zur Zeit sind am 7. Dezember 4 Menschen von den Toten auferstanden. Ich glaube aber, daß das später noch korrigiert wird, irgendwelche Verrechnungsfehler.

Der Gehenkte

9. Dezember 2021 16:17

@ Gotlandfahrer

"Eliten arbeiten absichtlich, abgestimmt und mittels kommunikationspsychologischer Mittel gegen die Interessen der Staatsbürger“

Die Diskussion überhitzt gerade, daher nur in aller Kürze, zumal "links ist ..." das Grundsätzliche gesagt hat.

Was an Ihrer These stimmt: "Eliten arbeiten", der Rest ist diskutabel u. muß differenziert u. in dieser allg. Form bewiesen werden. Vor allem aber verschweigen Sie das Wesentliche - und hier kommt Occam zum Zug: Sie vergessen die allseits beliebte Vokabel "geheim", die in dieser Argumentation nie fehlt u. sie vergessen - das hatten wir zuletzt im Artikel über den "Innenkönig" - die Unterstellung, daß diese "Arbeit" generationenübergreifend, ja sogar die gesamte Geschichte betreffend stattfände u. zwar durch eine identifizierbare, kontinuierliche Elite. Daher der Drang dieser Denke entweder eine sich selbst fortpflanzende "Organisation" oder ein bestimmtes Volk oder beides zusammen dafür in Haftung zu nehmen. Und da werden die Voraussetzungen plötzlich absurd komplex.

Daher hatte ich im angesprochenen Strang für das seriöse Studium der Geschichte geworben - beim Kopp-Verlag findet man diesbezüglich vergleichsweise wenig - und Anregungen gegeben, das wurde mir als name dropping verübelt. Aber genau das werde ich jetzt tun, um zu entkommen: Wilhelm Dilthey: Weltanschauung und Analyse des Menschen seit Renaissance und Reformation" - wärmste Empfehlung. Man lernt da mehr über Covid als auf überhitzten Foren.

Der Gehenkte

9. Dezember 2021 16:26

@ Der_Jürgen

Ich weiß nicht, womit ich mir Ihre Überschätzung verdient habe. Ich muß Ihnen leider sagen, daß ein Satz wie "dass sie alle Befehle vom gleichen Zentrum erhalten" in meinen Ohren so unglaublich absurd klingt, daß mir jegliches Vorstellungsvermögen fehlt, wie man darüber sinnvoll diskutieren kann.

Immerhin, ich höre ihn mir an und bin auch bereit, ihn weiter zu bedenken, wenn Sie mir endlich sagen und schlüssig beweisen wollten, wer dieses Zentrum ist, das an alle Welt, an Freund und Feind, Befehle erteilt und wie diese Kommunikation und die Umsetzung funktioniert und weshalb man so wenig darüber erfährt ... und all die anderen tausend Fragen, die sich daraus konsequent ergeben.

Bis dahin tue ich weiter so, als ob Geschichte unverfügbar sei und belehre mich bei denen, die das seit Jahrhunderten sehr schlüssig und elegant dargelegt haben.

Allnichts

9. Dezember 2021 16:44

1. Theoretisch besteht noch die Möglichkeit, dass sich unter Androhung einer kommenden Impfpflicht derart viele Menschen impfen lassen, dass die Politik von der Pflicht absieht. Für realistisch halte ich aber weder, dass sich so viele Menschen noch freiwillig impfen lassen, noch, dass die Politik deswegen auf die Möglichkeit einer dauerhaften, relativen Planungssicherheit verzichten würde. Ohne Pflicht bleibt Dauerthema, ob mehr dafür getan werden könnte, dass mehr Menschen geimpft sind, eine Diskussion, welche sich die Politik sicherlich ersparen will. Dazu wurde sich so weit aus dem Fenster gelehnt, dass ein Rückzug kaum vermittelbar wäre. Die Mehrheit ist ohnehin dafür.

2. Welcher Druck von unten, der auf die Strasse geht, ist gemeint? Alles in allem sind das Kleinstgruppen oder auch mal politisch vernachlässigbare Ansammlungen. Der Grossteil des Protestes besteht darin, sich nicht impfen zu lassen, und viele davon werden aufgeben, sobald es im Rahmen einer Pflicht an Arbeitsstelle, Brieftasche oder Freiheit geht.

Ansonsten: Es ist richtig, dass die Rechte eigentlich keine andere Wahl hatte als deutlich Opposition zu betreiben. Dies lässt sich aber auf die eine oder die andere Weise tun. Den Irrsinn, den ich "im Zusammenhang mit Corona" in Querdenker-, aber auch in rechten Kreisen gelesen habe und lese, kenne ich sonst eher aus Verschwörungsszene und Gender-Zirkeln. Corona hat u.a. auch gezeigt, dass "die Rechte" in vielerlei Hinsicht einfach nicht auf Höhe der Zeit ist. Sie ist für die Zukunft nicht gewappnet.

Imagine

9. Dezember 2021 17:17

1/2

Fassen wir zusammen, was wissenschaftlicher Konsens ist:

1. SARS-CoV2 kann nicht eliminiert werden. Es wird blieben und wir müssen damit leben.

2. Impfung schützt - wie wir von der Grippe wissen - nicht vor Wiederansteckung und nicht davor, andere anzustecken.

3. Die immunisierende Wirkung von gentechnischen Vakzinen ist kurz (um 3 Monate). In Israel ist man schon bei der 4. Impfung in 2021.

4. Die Infektionsletalität bei Covid-19 bei jungen und gesunden Menschen unter 35 J. geht gegen Null, bei 35 – 60 J. ist diese gering..

Machen wir ein Gedankenexperiment:
Nehmen wir an, alle sind geimpft. Dann re-infizieren sich die Geimpften und geben das Virus an Geimpfte weiter: Die saisonalen Infektionswellen werden bleiben

Weitgehenden Konsens gibt es in der Ärzteschaft bei folgenden Punkten:

5. Außerhalb der Risikogruppen ist es umstritten, ob die Nutzen-Risiko-Relation für oder gegen ein Empfehlung zur Impfung spricht. Überwiegend wird eine Impfung von gesunden Kindern als sehr fragwürdig angesehen.

6. Konventionelle Impfstoffe (wie z.B. Sinovac) schützen besser gegen Virusvarianten. Deshalb schützen sie auch länger. Zudem sind sie erheblich risikoärmer. Am besten schützt die natürliche Immunität.
 

Imagine

9. Dezember 2021 17:19

2/2

7. Eine Zero-Covid-Strategie wie in China ist möglich und effektiv. Aber Voraussetzung dafür ist, dass man über eine entsprechende Infrastruktur (Massentestung, medizinische Untersuchung, Quarantäne, Zugangsüberwachung etc.) verfügt.
China hatte nach 3 Monaten die Corona-Pandemie unter Kontrolle (https://tinyurl.com/mr2eskp6). Die Menschen konnten ohne Masken zurück in ihr normales Leben. Der wirtschaftliche Schaden wird begrenzt.

8. Bevölkerungsmedizinisches Ziel einer Anti-Covid-Strategie sollte die Herausbildung einer breiten natürlichen Immunität in der Bevölkerung sein, um die Virusgrippen und ihre gesundheitlichen Folgen auf dem üblichen Niveau von saisonalen virusbedingten Atemwegserkrankungen zu halten.

Das Ziel von Big Pharma ist das Gegenteil. Die wollen die Dauerimpfung der gesamten Bevölkerung, weil dies ein gigantisches Geschäft ist.

Die Vorgehensweise von Big Pharma und ihrer Komplizen in Politik, Medien, Medizin, Rechtswesen etc. mit ihrem Impfzwang ist ein gigantisches Verbrechen, das durch eine allgemeine Impfpflicht noch gesteigert wird. Delikte sind: Nötigung, Freiheitsberaubung, wirtschaftliche Schädigung, Körperverletzung ggf. Tötung u.a.

Dies fällt unter die Kategorie „Crimes Against Humanity“.

Gotlandfahrer

9. Dezember 2021 17:41

1 / 2

Zum Welt-Pingpongday noch dies als (versprochen) Letztes von mir:

Was an Ihrer These stimmt: "Eliten arbeiten", der Rest ist diskutabel u. muß differenziert u. in dieser allg. Form bewiesen werden.

Diskutabilität haben selbst komprimierte Hypothesen so an sich, dafür werden sie aufgestellt.  „Bewiesen“ werden müssen sie jedoch nicht, es gilt vielmehr sie zu widerlegen. Gelingt dies nicht, kann man nicht behaupten, sie seien falsch. Die Widerlegung wurde nicht unternommen.

Ferner bitte ich darum, vermutlich im Sinne vieler, die nicht der „Läuft“-Leitlinie zustimmen, Aussagen ohne weitere Hinzudichtung zu würdigen. Für die Richtigkeit meiner Behauptung sind die von mir nie erwähnten, berüchtigten „generationsübergreifenden“ Zusammenhänge unerheblich (wobei ich Sie aus reinem Interesse bitte, Gründe für die komplette Bedeutungslosigkeit zum Beispiel von jahrhundertealten Bankerdynastien zu umreißen - sind dies alles Personen, die mit Ihnen auf einer gemeinsamen Einfluss- und Transparenzebene stehen und eigentlich nur samstags am liebsten nach der Sportschau grillen wollen?). Auch habe ich weder jemals ein Buch aus dem Kopp-Verlag gelesen noch bin ich automatisch ein Earth-Flatener, weil ich das Impfregime ablehne. Ich halte Impfungen sogar im Allgemeinen für sinnvoll.

Gotlandfahrer

9. Dezember 2021 17:41

2/2

Und nein, ich habe „geheim“ nicht vergessen, sondern als nicht notwendig erachtet, da es einerseits überhaupt nicht geheim abläuft, andererseits „geheim“ auch nichts wäre, als was man beispielsweise Konferenzen nicht korrekt bezeichnen könnte, die dem Publikum unzugänglich bleiben und zu denen auch keinerlei Protokolle veröffentlich werden.  Können Sie sich partout nicht vorstellen, dass Ihnen Dinge absichtsvoll verborgen werden?  Sind Geheimdienste öffentliche Tauschbörsen?

Die „Überhitzung“ kommt doch dadurch zustande, dass wir es selbst hier im Forenkeller (!) mit einer hermeneutischen Billigkeitsasymmetrie zu tun haben (dazu: https://www.nzz.ch/meinung/fakten-gecheckt-diskussion-vertagt-ld.1578568) – einer diskurshygienischen Schwäche, die aus dem öffentlichen Alltag umfassend bekannt ist, aber doch hier traditionell stets zu vermeiden versucht wird.

Nordlicht

9. Dezember 2021 18:29

Und dass der Gewinner dieser ganzen Corona-Veranstaltung die KPCh ist, könnte also auch ein Zufall bzw Ergebnis einfallsloser westlicher Politiker sein?

Kann man glauben. Klingt für mich aber nicht plausibel.

 

Laurenz

9. Dezember 2021 19:25

@Allesnichts

"Androhung einer kommenden Impfpflicht"

Wer ist so blöd & nimmt ein Medikament ein, für das niemand als der Geimpfte selbst haftet? Sie etwa?

"Alles in allem sind das Kleinstgruppen"

Wenn Sie 30% der Bevölkerung, also 24 Mio. als Kleinstgruppe bezeichnen, sollten Sie vielleicht mal in die Volkshochschule gehen, um wenigstens die Grundrechenarten zu erlernen.

"die Rechte eigentlich keine andere Wahl hatte"

Die Rechte hatte bei Bundestagswahl 6 Mio. Wähler, darunter auch Geimpfte. Impfen ist eine Frage der Intelligenz. Wer sich mit einem Medikament impfen läßt, für das niemand haftet & über das niemand irgendetwas weiß, Zulassungsinformationen für 40 oder 50 Jahre geschwärzt sind, besitzt keine Intelligenz.

Der Gehenkte

9. Dezember 2021 19:48

@ Gotlandfahrer

Sie haben Recht - die "Hinzudichtung" war (in Ihrem Fall) nicht korrekt! Bitte das zu entschuldigen! Auch der Kopp war ein kleiner Wink hinüber in ein anderes Gespräch, das war nicht auf Sie gemünzt.

Und natürlich werden Dinge verheimlicht und gibt es Bankerdynastien, nur die Unterstellung, daß jedes Geheimnis gleich sinister ist oder daß jene von Beginn bis Ende ein bestimmtes Ziel verfolgen wäre problematisch - außer natürlich die Gewinnmaximierung, die im System begründet liegt.

Das mit der Falsifikation darf man nicht so streng sehen, denn wenn die Widerlege-Pflicht immer beim Kritiker liegt, dann hätten wir ein destruktives Mittel, jede Kommunikation zu torpedieren: man müßte nur ständig absurde Thesen aufstellen und sagen: Nun widerlege mal! Bei sehr unwahrscheinlichen Thesen sollte es zuerst eine gewisse Überzeugungspflicht geben. Wie sollte man etwas Nichtexistentes widerlegen?

Und vergessen wir nicht: was hier und andernorts seit ein paar Jahren hochwabert, das hatte zuvor lange Zeit im Untergrund gewirkt, war nur selten an der Oberfläche zu sehen, war wirklich "geheim". Soziale Medien, politischer Kollaps, Krisenakkumulation ... und nun noch Covid haben einen Nährboden dafür geschaffen, daß das hist. Marginale plötzlich omnipräsent erscheint und meint, keine Überzeugungs- oder Beweispflicht mehr zu haben.

Laurenz

9. Dezember 2021 19:50

@URN/Der_Juergen @Drieu

"Die Eliten aller Länder nehmen das Virus als reale Gefahr wahr."

URN/Der_Juergen hat vollkommen Recht. Woher weiß @Drieu, daß die Eliten aller Länder das Virus als reale Gefahr wahrnehmen? Es sterben wesentlich mehr Menschen am Rauchen & hundert anderen Ursachen als an irgendeinem Virus. In Afrika, wo die Sicherheitsinfrastruktur nicht so wirklich ausgereift ist, wurden 5 Mitglieder der Elite, die das Virus nicht formal als Gefahr sahen, innerhalb eines Jahres einfach beseitigt.

@Skeptiker @Zeitschnur

Sie sollten Sich eingehend bei Wissenschaftlern informieren. Hier wäre ein Anfang zu machen https://tinyurl.com/299v5fc9

@Utz

"Wir können eigentlich gar nicht genau wissen wie schädlich der Virus ist"

Es existieren hunderte Viren. Sie sind Teil des Lebens. Und hier weiß keiner irgendwas. Es sterben jeden Tag um die 2.500 Menschen, meist Alte, in Deutschland. Vielleicht existiert ja auch ein Virus, der uns altern läßt. Vielleicht ist dieser Virus in einem extraterrestrischen Labor vor 100.000 Jahren entwickelt worden.

Mutmaßlich sind Sie geimpft. Die Corona-Impfung macht noch blöder, als man ungeimpft schon war. Sie verstehen, daß deswegen ein paar (Allesnichts) davon Abstand nehmen.

Laurenz

9. Dezember 2021 20:06

@URN/Der_Juergen @Der Gehenkte & Debattanten 

"Befehlsempfang"

Ein Hauptmann weiß nicht, welche Befehle vom Stab, also der Generalität, an andere Hauptleute rausgehen.

"Rußland"

In Rußland sind mittlerweile 41% der Bürger offiziell geimpft. Wie Orban auch, ist Putin von Medikamenten-Importen abhängig & eben anfällig für Knebelverträge, eben nicht souverän. Sputnik ist eher der Versuch, Pharma-Gewinne im Land zu behalten.

Hier wird sich viel zu wenig mit ökonomischen Mustern, Verhaltensweise & Notwendigkeiten beschäftigt. Philosophie mag ja ganz nett sein, hat aber mit Fakten selten etwas zu tun.

Franz Bettinger

9. Dezember 2021 20:14

@Beschwichtiger: Schön für deep state, wenn der Gegner auch nach 2 Jahren noch munter im Nebel herumstochert.

@Helene Fischer: Zufall, dass sie diesen Text singt? Kann man ihn auch anders interpretieren? Ich meine, sie meint genau das, was wir verstehen. Ob sie zurückrudert und irgendeinen Unsinn erklärt von wegen Wasser auf falsche Mühlen? Wie Heinz Rudolf Kunze 2015 mit seinem Migrations-kritischen Lied „Willkommen liebe Mörder“. Oder ob sie zur 2. Nena wird? 

@Imagine hat darauf hingewiesen: 2010 veröffentlichte die Rockefeller Foundation eine Studie namens Lock Step. Darin wird haargenau (!) das Szenario durchgespielt, das dann 2020 unter dem Namen C-Krise Realität wird. Der Gleichschritt (Lock Step) aller Regierungen ist dabei eminent wichtig. Denn eine R, die außergewöhnliche Maßnahmen ergreift, wird mühelos immer auf eine andere Regierung verweisen können, die Ähnliches für nötig hält und durchexerziert. (Siehe das Schreier Video bei 43’: https://www.youtube.com/watch?v=SSnJhHOU_28) 

Utz

9. Dezember 2021 20:25

@ Laurenz

Mutmaßlich sind Sie geimpft. Die Corona-Impfung macht noch blöder, als man ungeimpft schon war.

Muß Sie enttäuschen, hab mir meinen mangelhaften IQ ganz ohne Impfung "erarbeitet".

Ich bleibe aber dabei, wir wissen wenig. Und so lange das so ist, halte ich einfach mal Widerstand, und den Beschluß gerade das was erwartet wird, nicht zu machen, nicht für die schlechteste Haltung.

Pit

9. Dezember 2021 20:32

an Der Gehenkte 9. Dezember 2021 16:26

bez. Der_Juergen 9. Dezember 2021 13:43

dass sie alle Befehle vom gleichen Zentrum erhalten

lustig, wie unterschiedlich man reagieren kann: meine Reaktion auf diese Aussage von Der_Juergen : BRAVO ! Genau das ist meine Meinung.

Es ist sehr schwer vorstellbar. Aber das ist genau das, was ich denke, und ich war tief befriedigt, als ich das von Der_Juergen las: endlich hat einer den Mut, das zu sagen, obwohl es schwer vorstellbar ist, und es daher schwer ist, das öffentlich zu sagen und zu vertreten !

Gibt es eine Hintergrundmacht, die so viel Macht hat?
Schau dir doch mal die Entwicklung in Deutschland an, die unermeßliche Eskalation des Irrsinns, der sich direkt vor deinen Augen entfaltet... : das alles ist nicht offensichtlich haarklein koordiniert ? Passiert ganz zufällig holterdiepolter in gigantischen Tempo? Das alles SCHREIT : ZENTRALPLANUNG ! Schwer zu glauben NA UND  GLAUB es eben was du siehst auch wenn es schwer zu glauben ist !

Der_Juergen

9. Dezember 2021 20:46

@Der Gehenkte

1. Teil

Wenn irgendwelche Hohlköpfe stur in Abrede stellen, dass wir es mit einem Plan zu tun haben, zucke ich mit den Achseln, aber wenn ein hochgebildeter und intelligenter Mann wie Sie (nein, keine plumpe Schmeichelei; die haben Sie nicht nötig, und ich bin kein Schmeichlertyp) das Offenkundige partout nicht wahrhaben will, überkommt mich grosse Müdigkeit. Soll ich hier pedantisch resümieren, was auf diesem Blog schon X mal gesagt wurde? Lesen Sie die enorm reich dokumentierte ExpressZeitung, lesen Sie die einschlägigen Zitate Attalis und Schwabs, und überlegen Sie sich, weshalb ein Mann wie Gates, der seit Jahrzehnten für eine radikale Reduzierung der Weltbevölkerung wirbt, jetzt die ausnahmslose Impfung aller Menschen fordert.

 

Der_Juergen

9. Dezember 2021 20:48

@Der Gehenkte

2. Teil

Ernst Wolff schrieb unlängst einen Artikel über die Rolle der "Young Leaders" bei der Durchführung des Great Reset und zählte eine Reihe von Namen auf. Ich war neugierig und machte mich im Netz kundig, ob auch Schweizer dazu gehören. Dabei stiess ich auf den Namen einer Politikerin, die im Gesundheitswesen tätig ist und der SVP angehört. Sie fordert - ei, wer hätte das gedacht- eine Impfpflicht - was sie mit der eigenen Partei in Konflikt bringt. Man muss nur die selbst angeklebten Scheuklappen abstreifen, um das Offensichtliche zu erkennen. Foristen wie @Gotlandfahrer, @Bettinger, @Zeitschnur, @Lotta und etliche andere haben das kapiert, ja sogar Lorenz, den ich ansonsten ja wirklich nicht mag, aber ein paar wenige begreifen es nicht, weil sie es aus Gründen, die ich nicht kenne, nicht begreifen WOLLEN.

Sie fragen nach Namen. Glauben Sie, ich werde zu den Besprechungen dieser "Elite" eingeladen? Dass z. B. Gates und Soros dazugehören, würde ich wetten. Aber über diesen Generälen steht noch ein Generalissimus, den kein irdisches Gericht je zur Verantwortung ziehen wird. Das der Corona-Plan (keine Verschwörung, denn es wird ja fast alles offen ausgesprochen!) teuflisch ist, hat [email protected] mit grosser Klarheit erkannt.

zeitschnur

9. Dezember 2021 21:40

@ "Skeptiker"

Erlauben Sie mir bitte, dass ich dazu fachlich keine Stellung nehme.

Wenigstens von Spin doctoring verstehen Sie was. So macht man aus der Not eine Tugend.

Mein Papagei ruft gerade Feierabend (ich arbeite natürlich noch weiter). Ich empfehle mich. Gute Nacht allerseits. Und: Künftig stelle man als Patient jedem Arzt erst mal die Covid-Frage. Ihr wisst schon, das mit den höllischen Latwergen und so, von denen Goethe seinen Doktor Faustus reden ließ, das war ... Insiderwissen.

Franz Bettinger

9. Dezember 2021 22:00

@Utz weiß noch zu wenig, um zu wissen, was Sache ist. So? Wie lange müssen Sie ein Experiment wiederholen, bis Sie begreifen, dass das Ergebnis ungesund ist? Sagen wir mal: Ein Hammer, mit dem Sie sich aufs Knie schlagen? 

@Gehenkter: Das Befehlszentrum, nach dem Sie den @Jürgen fragten, kommt seit zig Jahren regelmäßig zusammen und führt gemeinsame Manöver durch (pars pro toto: Dark Winter 2001, Lock Step 2010, Event 201 in 2019), Manöverspiele, die dann regelmäßig Realität werden (pars pro toto: Patriot Act, NSA, 7 regime changes in 7 Länder, Schweine-Grippe, Corona-Flopp). Sehen Sie sich das oben von @Imagine und dann nochmals von mir verlinkte Schreier-Video an.

Dass Ihnen ein gewisses "Vorstellungsvermögen dafür fehlt", ist uns klar geworden, hilft aber nicht weiter. Ich gebe allerdings zu, dass der Glaube an die „Unverfügbarkeit von Geschichte“ Trost und Hoffnung spendet. Auch hinter Gittern noch? Denken Sie an Thanksgiving.   

Simplicius Teutsch

9. Dezember 2021 22:14

@ Allnichts: „Impfpflicht … Die Mehrheit ist ohnehin dafür.“

Wenn Sie sich da mal nicht täuschen. Sie glauben doch selber nicht den veröffentlichten Umfragen. Sie wollen Sie hier nur verkaufen.

Meine empirische Einschätzung: Die Mehrheit will aus der Tyrannei des staatlichen Corona-Zwangssystems heraus! – Und das Impfen wurde bisher von den Despoten als Freischein verkauft.

Zugegeben ein beträchtlicher Bevölkerungsteil ist mittlerweile panisch und tief corona-verängstigt (nicht nur klapprige Alte, sondern auch brave Schüler:innen und Student:innen) und wünscht sich wahrscheinlich sehnlichst herbei, dass das Corona-Zwangssystem Keinen entwischen lässt und auf diktatorische Dauer gestellt wird, mit dem regelmäßigen Höhepunkt: Impfen! Impfen! Impfen!

Gracchus

9. Dezember 2021 22:32

@Der Gehenkte, Skeptiker et al

1. Natürlich ist die Debatte erhitzt, wenn die Regierung mit Impfpflicht droht.

2. Gibt es einen Plan? Insoweit gebe ich @Der Gehenkte Recht, dass man Ross & Reiter nennen sollte - statt nur auf subjektive Evidenzerlebnisse zu rekurrieren. Die Regierung hat teilweise sehr planlos gewirkt. Simulation von Planlosigkeit, um planvolles Vorgehen zu verbergen? Kommt es darauf an? 

3. Einstweilen gehe ich davon aus, dass beides zutrifft: eine ernsthafte Gesundheitsgefahr, wobei diese aber maßlos übertrieben wird, und deren politische Instrumentalisierung für eine globalistische Agenda, die ohnehin am Laufen ist und m. E. einem impliziten Plan bzw. systemisch konstruierten Notwendigkeiten folgt. 

4. In meiner Eigenschaft als Geisterseher gehe ich von dem Wirken dämonischer Kräfte aus. Das werden die meisten für eine Spinnerei halten. Deshalb will ich das nicht vertiefen. 

5. Die oben erwähnte teils im- teils explizite Agenda ist im Grunde ein reaktionäres oder regressives Projekt, das ganz unterschiedliche Interessen- und Bewussteinslagen vereint. Plakativ: Die Bürger sollen in eine Nutztierherde verwandelt werden, sofern sie es noch nicht sind. 

 

Gracchus

9. Dezember 2021 22:58

6. Auch der Theologie wird mitunter vorgeworfen, dass ihr Forschungsgegenstand nicht existiere. Ich halte es für legitim, die Existenz von Viren zu bezweifeln. Allerdings beteilige ich mich nicht an der Diskussion, da mir die Fachkenntnisse fehlen. Daher gehe ich von dem wissenschaftlichen Konsens aus. Was auffällt, wenn ich Virologen zuhöre, ist die Unschärfe. Kaum eine Aussage über Viren kommt ohne Metaphern aus - Hans Blumenberg hätte seine helle Freude dran. Auch wird dem Virus fast immer ein Willen angedichtet, obwohl es per definitionem nicht einmal lebt. 

7. @Skeptiker: Sie verkürzen. Ich muss natürlich auch verkürzen, will nicht alles von neuem aufrollen: Die Kritik entzündet sich v. a. daran, dass die Regierung Aufklärung von Anfang an hintertrieben und Kritiker oder auch nur alternative Sichtweisen diffamiert hat. Sie spielen diese Spiel leider teilweise mit. Es wird sich rächen bzw. es ist bereits ein großer Vertrauensverlust daraus entstanden, dass sich Wissenschaft, Medizin, Justiz in weiten Teilen vor den Karren der Politik haben spannen lassen, anstatt auf ihrer Autonomie zu pochen.

Gotlandfahrer

9. Dezember 2021 23:22

@ Der Gehenkte:

Ich breche Versprechen ungern und nur aus wichtigem Grund, hier der Erfordernis, Kommunikation überhaupt erst zu ermöglichen. Wenn Sie sagen: "Das mit der Falsifikation darf man nicht so streng sehen, denn ... dann …müßte man nur ständig absurde Thesen aufstellen und sagen: Nun widerlege mal!"

dann liegen Sie falsch.  Die Anforderung an Hypothesen ist nicht, dass diese irgendetwas behaupten dürfen ("Corona haben sich Außerirdische ausgedacht"), sondern, dass sie empirisch überprüfbar sind.  Ich könnte zwar behaupten, dass alle Bundeskanzler an Fußpilz sterben.  Dies wäre aber schnell widerlegbar. Nur wenn Dinge wie die Existenz Gottes etc, behauptet werden, entzieht sich dies der Falsifizierbarkeit per se.  Hingegen ist meine Behauptung widerlegbar. Es genügte der Nachweis, dass allein eines der Kriterien Absicht, Abstimmung, psychologisches Design oder Interessensverletzung der Staatsbürger nicht zutrifft und prompt wäre ich widerlegt.  Ich wette einen Kasten Lübzer, dass Ihnen das nicht gelingt, obwohl grundsätzlich möglich.

Es liegt aber tatsächlich alles an sprachlicher Unschärfe. Ich habe nie behauptet "daß jedes Geheimnis gleich sinister ist" - es reicht, wenn ein einziges Geheimnis sinister ist.  Viel spannender ist die Frage, warum so viele Menschen ihre Peiniger vor ggf. übertriebener Verdächtigung beschützen wollen (Stockholm)?  Gerechtigkeitsfimmel ist Feigheit vor Selbstverantwortung.

Ein Fremder aus Elea

10. Dezember 2021 05:09

Gehenkter, ist es nicht wahrscheinlicher, daß die Regierungen aller Staaten wie seit eh und je Angst vor der Presse haben, als daß sie Angst vor dem Virus haben, und daß die Presse, wie seit eh und je, Lust auf Schockierendes hat?

Naja, und angesichts der Finanzierung der Presse, werbungsmäßig, entlädt sich ihre Sensationssucht halt nur sehr widerwillig gegen die Pharmaindustrie. Et voilà! Eine zentrale Steuerung der Weltpolitik! Muahaha!

RMH

10. Dezember 2021 08:48

"Ich könnte zwar behaupten, dass alle Bundeskanzler an Fußpilz sterben."

Obwohl ad hoc die These prima facie einleuchtend erscheint, ist sei dennoch irrelevant, da die Vergleichsgruppe zu klein ist. Sie sollten also eher auf Abgeordnete oder besser Politiker umstellen und zweitens auf ein Symptom gehen, welches jeder sofort sehen kann, wie bspw. Zahnfäule, schlechte Zähne, mir fallen da auf anhieb gleich mehrere bekannte Personen des öffentlichen politischen Lebens ein. Wenn die bei allem so genau sind, wie bei der eigenen Zahnpflege - omg!

PS: Aktuell hilft nur noch rabenschwarzer Sarkasmus und Humor weiter ... und dann eben im nächsten Jahr auswandern, wobei der Kreis der Länder ohne Schikanen immer kleiner wird.

Franz Bettinger

10. Dezember 2021 08:53

@Gotlandfahrer: Es ist ein Genuss, ihre stringente Argumentation (und Hartnäckigkeit)! Sie gehören hier zu den Besten.  

@Gracchus: "In meiner Eigenschaft als Geisterseher…“ Herrlich! 

@NZ: Auf die Rückseite eines großen Verkehrsschildes hat einer aus der Bay fein säuberlich mit Matrize den Spruch gepinselt: „Do you like the Great Reset so far?“ Genial, finde ich. 

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