Verwundbarkeit

PDF der Druckfassung aus Sezession 103/ August 2021

Caroline Sommerfeld

Caroline Sommerfeld ist promovierte Philosophin und dreifache Mutter.

Am 3. Juni 2020 lan­cier­te das World Eco­no­mic Forum (WEF) ein andert­halb­stün­di­ges Video, titelnd »The Gre­at Reset«. In den ers­ten Minu­ten wird die Rich­tung unmiß­ver­ständ­lich klar: »Our world has chan­ged«, heißt es, unse­re Welt habe sich gewan­delt, als wäre die­ser »Wan­del« der Lauf der Natur.

Auf­fäl­lig ist, daß bestimm­te beklem­men­de Ele­men­te (Schutz­mas­ken, Video­kon­fe­ren­zen, Dekon­ta­mi­na­ti­on, zwei durch eine Glas­schei­be getrenn­te Alte etc.) bereits oktroy­ier­te Maß­nah­men dar­stel­len, die aber durch schnel­le Schnit­te mit Kata­stro­phen­bil­dern ver­mischt wer­den. Der Satz »our fra­gi­li­ties expo­sed« (»unse­re Zer­brech­lich­kei­ten haben sich gezeigt«) wird ein­ge­blen­det. Die »fra­gi­li­ty« chan­giert in der Bild­spra­che die­ses Pro­pa­gan­da­films zwi­schen Natur­ka­ta­stro­phe und men­schen­ge­mach­tem Leiden.

Fra­gi­li­ty und vul­nera­bi­li­ty (Ver­wund­bar­keit) sind in den letz­ten Jah­ren aus der Erd­be­ben­wis­sen­schaft, in wel­cher sie tek­to­ni­sche Schwach­stel­len und kata­stro­phen­ver­sor­gungs­tech­ni­sche Dia­gno­se­kri­te­ri­en bezeich­nen, in inzwi­schen unzäh­li­ge soge­nann­te human­wis­sen­schaft­li­che Dis­kur­se ein­ge­wan­dert. Unter Beru­fung auf die post­mo­der­nen Phi­lo­so­phen Emma­nu­el Lévinas und Judith But­ler kommt man in einer kultur‑, gen­der- oder min­der­hei­ten­kund­li­chen Fach­pu­bli­ka­ti­on gegen­wär­tig kaum mehr um »Ver­wund­bar­kei­ten«, »Fra­gi­li­tä­ten« (bei­des im Plu­ral bil­li­ger) und »Vul­nera­bi­li­täts­dis­kur­se« herum.

Der Welt­kli­ma­rat (IPCC) defi­niert »Vul­nera­bi­li­tät« als Anpas­sungs­fä­hig­keit von betrof­fe­nen Sys­te­men, Regio­nen oder Grup­pen, mit den Fol­gen und Risi­ken des Kli­ma­wan­dels zurecht­zu­kom­men. Die noto­ri­sche ­Wiki­pe­dia prä­sen­tiert einen Text­bau­stein, der in aller­hand abruf­ba­re fach- und lai­en­theo­lo­gi­sche State­ments ein­ge­fügt wur­de: »In der christ­li­chen Theo­lo­gie wird Vul­nera­bi­li­tät der­zeit zu einem Schlüs­sel­be­griff ent­wi­ckelt. So wird in gesell­schafts­re­le­van­ten The­men wie Migra­ti­on, Armuts­be­kämp­fung, Wider­stand gegen Rechts­ex­tre­mis­mus, sexu­el­ler Miß­brauch an Min­der­jäh­ri­gen, Über­win­dung von Gewalt und Enga­ge­ment für Men­schen­rech­te eine neue Anschluß­fä­hig­keit gewonnen.«

Was haben Lévinas und But­ler da ange­rich­tet? Lévinas beschloß, nach dem »Holo­caust« kön­ne, ja dür­fe es kein abend­län­di­sches Sub­jekt mehr geben. Der Mensch sei als Indi­vi­du­um nicht frei (er spricht dies­be­züg­lich sogar von einer anma­ßen­den »Tota­li­tät der Frei­heit«), son­dern immer nur im »Ande­ren« exis­tent. Was zunächst Grund­zug jeg­li­cher Phä­no­me­no­lo­gie ist, von Hei­deg­gers Kri­tik am moder­nen »Rumpf­sub­jekt« über Fer­di­nand Ebners Phä­no­me­no­lo­gie der Begeg­nung mit dem »Du« (die er vor Mar­tin Buber aus­ge­führt hat) bis zu Mau­rice Mer­leau-Pon­tys »Zwi­schen­leib­lich­keit« des Men­schen, wird bei Lévinas mora­lisch auf­ge­la­den. Der Mensch ist stets »ange­klagt« als Per­son, die »schul­dig« bleibt, weil sie den unend­li­chen ethi­schen Ansprü­chen des »Ande­ren« nie genü­gen kann. »Die bes­te Art, dem Ande­ren zu begeg­nen, liegt dar­in, nicht ein­mal sei­ne Augen­far­be zu bemer­ken«, schreibt er und zielt damit auf die »inkom­men­sura­ble« Exis­tenz des »Ande­ren«, die man im sel­ben Akt ver­ge­wal­tigt, fol­tert und ver­wun­det, indem man ihn mit ratio­na­len Kate­go­rien wahr­zu­neh­men wagt.

Nach Judith But­ler hin­wie­der­um sind wir Wesen, deren Kör­per ver­letz­bar und sterb­lich sind (vul­nerable), wes­halb der mensch­li­che Kör­per die mora­li­sche Grund­la­ge der Ethik bil­det (gemes­sen an Kant und der gesam­ten christ­li­chen Tra­di­ti­on ist die­se Begrün­dung völ­lig unzu­rei­chend, gemes­sen an Humes Gefühls­ethik und der­je­ni­gen des Uti­li­ta­ris­mus ist sie nur einen Zacken hoch­ge­dreht). Doch nicht jeder Mensch ist glei­cher­ma­ßen ver­wund­bar: äuße­re Ereig­nis­se (Hun­gers­nö­te, Krieg, Umwelt­ver­schmut­zung, Kli­ma­wan­del) und »vor­ent­hal­te­ne Aner­ken­nung der Vul­nera­bi­li­tät« (But­ler nennt dies »pre­ca­ri­ty«), etwa durch ras­sis­ti­sche Vor­ur­tei­le oder pater­na­lis­ti­sche Behand­lungs­wei­sen von Men­schen mit beson­de­ren Bedürf­nis­sen, erzwin­gen nach Judith But­ler ega­li­tä­re Ver­tei­lung von »food, shel­ter, work, medi­cal care, rights of mobi­li­ty and expres­si­on, pro­tec­tion against inju­ry and opp­res­si­on« (»Nah­rung, Obdach, Arbeit, medi­zi­ni­sche Ver­sor­gung, das Recht auf Frei­zü­gig­keit und freie Selbst­dar­stel­lung, Schutz vor Unge­rech­tig­keit und Unterdrückung«).

Hier wird die Wur­zel des »Vul­nera­bi­li­täts­dis­kur­ses« in der post­mo­der­nen Ethik erkenn­bar. Daß Sozi­al­wis­sen­schaf­ten, Öko­no­mie und schließ­lich auch die glo­ba­lis­ti­sche Ideo­lo­gie sol­cher­art ethi­sche Begrün­dun­gen zusam­men­span­nen mit einer höchst kon­kre­ten poli­ti­schen Agen­da (Leon ­Wil­helm Plöcks nennt just die­sen Zusam­men­hang in sei­nem kapla­ken die »Alli­anz«), weist dar­auf hin, wie die Vul­nera­bi­li­täts­ethik poli­tisch umge­setzt wird. Richard Ror­ty, hier nun als Drit­ter im Bun­de der post­mo­der­nen Ethi­ker ange­führt, defi­niert in sei­nem Haupt­werk Kon­tin­genz, Iro­nie und Soli­da­ri­tät (1989) Lin­ke (libe­rals) als sol­che Leu­te, die »mehr Angst hät­ten davor, grau­sam zu sein, als vor irgend etwas ande­rem«. Die Vul­nera­bi­li­täts­po­li­tik sitzt genau die­sem fun­da­men­ta­len Irr­tum auf: Ver­let­zung ver­mei­den zu müs­sen, Ver­wund­bar­keit als etwas auf­zu­fas­sen, das aus der Welt geschafft gehört.

Lévinas’ »Ande­rer« ist ver­wund­bar in einem fun­da­men­tal­an­thro­po­lo­gi­schen Sin­ne, es wäre also begriff­lich unmög­lich, ihn unver­wund­bar machen zu wol­len. Sein Mensch­sein wür­de ihm dadurch abge­spro­chen. Ihn jedoch als leben­di­gen mora­li­schen Vor­wurf zu den­ken impli­ziert, daß ein rich­ti­ger Umgang mit ihm ihn eben nie­mals ver­wun­den dür­fe. But­ler fol­gert aus der Kör­per­lich­keit als sol­cher durch einen veri­ta­blen natu­ra­lis­ti­schen Fehl­schluß eine kom­plet­te lin­ke Uto­pie, in der zur Behe­bung aller Fra­gi­li­tä­ten ver­tei­lungs­ge­recht Vor­sor­ge getrof­fen wer­den muß, um kei­ne poten­ti­ell ver­wund­ba­re Opfer­grup­pe unbe­rück­sich­tigt zu las­sen. Die über die USA hin­aus wirk­mäch­ti­ge Schnee­flöck­chen-Men­ta­li­tät der safe spaces für »vul­nerable Men­schen­grup­pen« speist sich direkt aus Judith But­lers Denk­feh­ler.

Die Mensch­heit ist ver­wund­bar, ver­letz­lich, fra­gil. Im WEF-Video basiert auf die­sem Axi­om die mora­li­sche For­de­rung nach dem gro­ßen Neu­start, der­sel­be natu­ra­lis­ti­sche Fehl­schluß wie bei But­ler ist auch hier unüber­seh­bar. In allen Berei­chen der kreis­för­mig im Regen­bo­gen­em­blem ange­ord­ne­ten Gre­at-Reset-Agen­da sol­len Ver­wund­bar­kei­ten durch den revo­lu­tio­nä­ren Umbruch über­wun­den und für­der­hin vom Erd­bo­den getilgt wer­den. Alle Berei­che der hybri­den Kriegs­füh­rung wer­den über die­sen Kamm gescho­ren: Kli­ma, Umwelt­zer­stö­rung, Frau­en, Flucht, Armut, Pan­de­mien, Über­be­völ­ke­rung, Min­der­hei­ten, Cyber­space, Finanz­sys­tem usw.

Dies kon­sta­tie­rend liegt es nahe, einen Gegen­ent­wurf zu for­mu­lie­ren, um die ele­men­ta­re mensch­li­che Ver­wund­bar­keit denen, die Schind­lu­der mit ihr trei­ben, wie­der zu ent­rei­ßen und dem fal­schen Heils­ver­spre­chen die mensch­li­che Hei­lungs­be­dürf­tig­keit ent­ge­gen­zu­set­zen. Doch es liegt in der ver­dreh­ten Natur der Sache, daß dies so leicht nicht ist.

Ought implies can. Eine Sol­lens­for­de­rung muß davon aus­ge­hen kön­nen, daß etwas Gesoll­tes auch mach­bar ist. Denn denkt man den Zugriff des welt­um­span­nen­den Sys­tems bis hin­ein ins bio­po­li­ti­sche Kör­per­re­gime (wie es zuerst Michel Fou­cault mit durch­aus ande­rer Absicht her­aus­prä­pa­riert und Gior­gio Agam­ben vor allem in sei­nen unlängst erschie­ne­nen Tex­ten noch ein­mal neu gedacht hat), rich­ten meta­po­li­ti­sche Rück­erobe­rungs­ver­su­che wenig aus.

Den Trans­hu­ma­nis­mus in sei­nem Lauf hal­ten weder kon­ser­va­ti­ve Phi­lo­so­phen noch Rechts­po­pu­lis­ten auf. Chi­ne­si­scher Block­chain-Soft­ware für das Völ­ker­ma­nage­ment fal­len alle Völ­ker zum Opfer (dies haben David Leh­mann und Yan­nic Weber in den letz­ten bei­den Aus­ga­ben der Zeit­schrift Tumult beschrie­ben). Selbst­dis­se­mi­nier­ter Nano­par­ti­kel-Gen­the­ra­pie kann man weder mit alter­na­tiv­me­dia­ler Auf­klä­rungs­ar­beit noch durch poli­ti­sche Oppo­si­ti­on ent­kom­men, ja nicht ein­mal durch Abbruch der Bezie­hun­gen zu allen Geimpf­ten. Die­se Din­ge wer­den uns erei­len, wir ent­kom­men ihnen nicht.

Der ver­wun­den­de Zugriff auf den mensch­li­chen Leib unter dem Deck­man­tel des umfas­sen­den Schut­zes vor Ver­wund­bar­keit darf als aus­ge­mach­te Sache gel­ten. Es kommt also dar­auf an, nicht nur gegen die Macht zu argu­men­tie­ren und ihr das Mit­ma­chen zu ver­wei­gern. Ver­wund­bar­keit bedeu­tet, die Ver­wun­dun­gen selbst auf sich zu neh­men, den Schmerz aus­zu­hal­ten, hilf­los zu bleiben.

Es gilt zunächst, sich bewußt dafür zu ent­schei­den, nicht vom Staat und sei­nen über- und unter­ge­ord­ne­ten Für­sor­ge­sys­te­men tot­ge­pflegt, durch­ge­impft, digi­ta­li­siert und hygie­ne­ge­prüft wer­den zu wol­len. Das ver­spro­che­ne phy­si­sche Heil dan­kend abzu­leh­nen, weil man sich bereits für ein ande­res ent­schie­den hat, mit allen schmerz­haf­ten Kon­se­quen­zen, die dies mit sich brin­gen kann.

Das bedeu­tet kei­nes­falls, dem Arzt grund­sätz­lich den Rücken zuzu­keh­ren – das Prin­zip der Hei­lung des mensch­li­chen Lei­bes ist etwas zutiefst Not­wen­di­ges und wird von jedem Kran­ken natür­li­cher­wei­se erstrebt. Die bewuß­te Ent­schei­dung besteht dar­in, einem ­Sys­tem, das die per­sön­li­che Inte­gri­tät und die Selbst­hei­lungs­kraft fun­da­men­tal in Fra­ge stellt und durch sei­ne eige­nen Mecha­nis­men erset­zen will, eine Absa­ge zu erteilen.

Wenn für Simo­ne Weil die Ver­wund­bar­keit ein Merk­mal von Exis­tenz ist, meint sie dies in einem radi­kal christ­li­chen Sinn. Was auf Erden inkar­niert ist, was als Mensch fleisch­ge­wor­den ist, ist ephe­mer. Es ist nie ganz von die­ser Welt, näm­lich immer nur mit einem Teil sei­ner selbst, dem Leib. Daß der leib­li­che Teil ver­wund­bar ist, ver­weist auf sei­nen unver­wund­ba­ren ande­ren, näm­lich den geis­ti­gen Teil.

Der Satan bekommt von Gott die Erlaub­nis, sich an Hiob schad­los zu hal­ten und des­sen Leib fürch­ter­lich zu mal­trä­tie­ren. Er geht davon aus, daß Hiob dem Herrn im Augen­blick der größ­ten phy­si­schen Pein ins Ange­sicht flu­chen wer­de, weil er auf­grund sei­ner Ver­wund­bar­keit erpreß­bar und ver­führ­bar ist. Hiob hockt im Staub, schabt sei­ne Geb­res­ten mit einer Scher­be und klagt. Als sei­ne Freun­de ihn oben­drein durch Hohn zer­mür­ben wol­len, spricht er: »Ohne mei­ne Haut, die so zer­fetz­te, und ohne mein Fleisch wer­de ich Gott schau­en. Ihn sel­ber wer­de ich dann für mich schau­en; mei­ne Augen wer­den ihn sehen, nicht mehr fremd.« (Hiob 19,26 – 27) Die Wun­den brin­gen ihn Gott näher, statt daß sie ihn an den schmer­zen­den Leib fesseln.

Wenn nun der leib­li­che Teil ange­grif­fen wird, das Sys­tem sich ihn ein­ver­leibt, indem es ihn regis­triert (bio­me­tri­scher Fin­ger­ab­druck), modi­fi­ziert (gen­tech­nisch umbaut), paten­tiert (gen­tech­nisch ver­än­der­te Orga­nis­men, GVOs, sind frem­des Eigen­tum) und dezi­miert (Bio­waf­fen las­sen sich popu­la­ti­ons­spe­zi­fisch desi­gnen), erweist sich der Mensch als unver­füg­bar, gera­de inso­fern er ver­wund­bar ist. Sei­ne Ver­wund­bar­keit kann ihm nicht genom­men wer­den – mögen sich die Her­ren die­ser Welt auch noch so sal­bungs­voll bemü­hen, alle Vul­nera­bi­li­tä­ten zu besei­ti­gen im irdi­schen Paradies.

Zum äuße­ren Wil­lens­akt, das irdi­sche Heils­ver­spre­chen abzu­wei­sen und sich des­sen Zugrif­fen, so gut es irgend geht, aktiv zu ent­zie­hen, tritt der inner­see­li­sche Antrieb hin­zu: nie­mals gleich­gül­tig wer­den zu wol­len, nie­mals schla­fen zu wol­len, nie­mals sediert wer­den zu wol­len. Stän­dig gewahr zu sein, was da am Men­schen voll­zo­gen wer­den soll, den Auto­ri­täts­glau­ben ins­be­son­de­re gegen­über dem »Ärz­te­stand«, wie Rudolf Stei­ner nicht müde wur­de zu beto­nen, zu über­win­den, mehr und mehr sei­ne eige­ne Auto­ri­tät in die­sen Din­gen zu werden.

Doch es soll­te auch noch ein drit­ter Akt dazu­ge­hö­ren. Die­se Ver­wun­dun­gen mit vol­lem Wach­be­wußt­sein zu erwar­ten, gewis­ser­ma­ßen: sich sicher zu sein, daß sie da sind, zuneh­men wer­den und genau in unse­rem Äon dazu­ge­hö­ren zur irdi­schen Existenz.

Den Men­schen und zual­ler­erst sich selbst als ver­wund­bar zu begrei­fen bedeu­tet, allen äuße­ren Hei­lungs­ver­su­chen gegen­über skep­tisch zu wer­den und der Ver­wun­dung im Fall des Ernst­fal­les nichts ent­ge­gen­zu­set­zen, sie zu erdul­den. Dann erst ist der Mensch wirk­lich ver­wund­bar, bis dahin redet er nur davon und erhofft sich doch in einem Win­kel sei­nes Her­zens die von den mäch­ti­gen Neu­star­tern ver­spro­che­ne Unver­wund­bar­keit. Es ist nahe­zu unmög­lich, wirk­lich im Voll­sin­ne des Wor­tes ver­wund­bar zu sein.

Der dro­hen­den Ver­wun­dung des Lei­bes kei­ne anma­ßen­de Ata­ra­xie und kei­ne poli­ti­sche Lösung ent­ge­gen­set­zen zu wol­len soll­te sich als Ent­wick­lungs­auf­ga­be des Men­schen erwei­sen, als sei­ne »Zone der nächs­ten Ent­wick­lung« (Maria Montesso­ri). Als Hiob auf­hör­te zu wol­len, wur­de er erhört.

 

Caroline Sommerfeld

Caroline Sommerfeld ist promovierte Philosophin und dreifache Mutter.

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