München 72 – Show, Attentat, Pfusch

von Olaf Haselhorst -- Es sollten die heiteren Spiele werden. Deutschland hatte sich vorgenommen, diesmal alles anders zu machen:

 Gastbeitrag

Fremde Federn reichen Beiträge ein. Sind sie gut, bringen wir sie.

kei­ne Ideo­lo­gie, kei­ne Uni­for­men und kei­ne stren­gen Sicher­heits­maß­nah­men – also nicht wie in Ber­lin 1936. Zwar war das Olym­pi­sche Dorf umzäunt, Ein­gangs­kon­trol­len wur­den aber nur lax gehand­habt. Hei­ter­keit geht vor Sicher­heit, lau­te­te die Devise.

Die Men­schen mach­ten sich einen Spaß dar­aus, die Sper­ren zu über­win­den. Sport­ler und Fans über­stie­gen Zäu­ne und betra­ten das Gelän­de durch den Aus­gang, da nur am Ein­gang kon­trol­liert wur­de. Für die Sicher­heit soll­te ein unbe­waff­ne­ter Ord­nungs­dienst sor­gen. Bewaff­ne­te Poli­zis­ten soll­ten den hei­te­ren Ein­druck durch ihre Gegen­wart nicht stören.

Die Ver­gan­gen­heit blieb prä­sent. Mit Wil­li Dau­me reprä­sen­tier­te ein Mann das Natio­na­le Olym­pi­sche Komi­tee (NOC), der 1936 im deut­schen Natio­nal­ka­der der Bas­ket­ball­mann­schaft gestan­den hat­te. Es waren die Ange­hö­ri­gen der Kriegs­ge­nera­ti­on, die an den ent­schei­den­den Stel­len der Orga­ni­sa­ti­on der Spie­le mit­wirk­ten: in Poli­tik und Ver­wal­tung, in der Poli­zei, im NOC, als Betreu­er und Trai­ner. Sie woll­ten zei­gen, daß mit Tugen­den wie Effi­zi­enz und Orga­ni­sa­ti­ons­ta­lent die­se Groß­ver­an­stal­tung rea­li­siert wer­den konnte.

Der Gra­fi­ker Otto »Otl« Aicher – ver­hei­ra­tet mit Inge Scholl, der Schwes­ter von Hans und Sophie Scholl – design­te die Spie­le. Er erfand das Mas­kott­chen, den Dackel »Wal­di«, eben­so wie die Sport-Pik­to­gram­me, die jeder sofort soll­te ver­ste­hen kön­nen. Das offi­zi­el­le Logo, ein Strah­len­kranz mit über­la­ger­ter Spi­ra­le, ent­warf Coor­dt von Mann­stein. Chef­spre­cher im Olym­pia­sta­di­on wur­de der belieb­te Schau­spie­ler Joa­chim Fuchsberger.

1968, bei den Spie­len in Mexi­ko-Stadt, waren die bei­den deut­schen Teil­staa­ten erst­mals mit getrenn­ten Mann­schaf­ten ange­tre­ten. Auch in Mün­chen gab es zwei deut­sche Mann­schaf­ten mit je eige­ner Fah­ne und Hym­ne. Bis­her waren die Sport­ler aus bei­den deut­schen Staa­ten gemein­sam ange­tre­ten. Wäh­rend Abge­sand­te von BRD und DDR in Bonn über den Grund­la­gen­ver­trag ver­han­del­ten, weil­te Bun­des­kanz­ler Wil­ly Brandt in Mün­chen. Sei­ne pri­va­ten Besu­che bei Wett­kämp­fen dien­ten auch poli­ti­schen ­Zwe­cken – am 19. Novem­ber soll­ten Bun­des­tags­wah­len statt­fin­den. Er woll­te mit der Olym­pia­de der Welt­öf­fent­lich­keit das moder­ne Deutsch­land vor­stel­len und für des­sen poli­ti­schen Vor­ha­ben werben.

Die Kos­ten für das Spek­ta­kel betru­gen zwei Mil­li­ar­den DM, davon ent­fie­len allein 1,3 Mil­li­ar­den auf die Neu­bau­ten. Die Stadt war bereit für die Auf­nah­me von Hun­dert­tau­sen­den Gäs­ten. Ins­ge­samt wur­den 4,5 Mil­lio­nen Besu­cher gezählt. Tau­sen­de Hos­tes­sen umsorg­ten Sport­ler und Gäs­te. Eine von ihnen, die 29jährige Dol­met­sche­rin ­Sil­via Som­mer­lath, mach­te dabei die Bekannt­schaft des schwe­di­schen Thron­fol­gers, der seit 1973 als König Carl XVI. Gus­taf das Land regiert. 1976 hei­ra­te­te das Paar.

Die Spie­le began­nen am 26. August mit der Eröff­nungs­fei­er. Die Zere­mo­nie des Fackel­laufs, seit 1936 im Olym­pia-Pro­gramm, hat­te man über­nom­men. Für den Ein­zug der Natio­nal­mann­schaf­ten wur­den eigens Lie­der kom­po­niert, in denen sich Kul­tur und Geschich­te der betref­fen­den Län­der wider­spie­gel­ten. »Deutsch­land orga­ni­siert die Unge­zwun­gen­heit«, kom­men­tier­te ein US-Jour­na­list den ers­ten Tag der Olympiade.

Die ers­te Gold­me­dail­le errang am 27. August in der Dis­zi­plin Pis­to­len­schie­ßen ein Schwe­de. Unan­ge­foch­te­ner Publi­kums­lieb­ling der Spie­le war der US-ame­ri­ka­ni­sche Schwim­mer Mark Spitz, der in Mün­chen ins­ge­samt sie­ben Gold­me­dail­len gewann.

1936 war eben­falls ein US-Ame­ri­ka­ner popu­lärs­ter Sport­ler gewe­sen: der schwar­ze Leicht­ath­let Jes­se Owens, der vier Gold­me­dail­len errang. Die west­deut­schen Sport­ler faß­ten nicht rich­tig Tritt: kein Gold in den ers­ten vier Tagen.

Dann hol­te am 31. August die Lever­ku­se­ne­rin Hei­de Rosen­dahl im Weit­sprung die ers­te Gold­me­dail­le für die Bun­des­re­pu­blik. Der Bann war gebro­chen. Am »Gold­sonn­tag«, dem 3. Sep­tem­ber, gewan­nen bun­des­deut­sche Sport­ler drei Gold­me­dail­len inner­halb von 70 Minu­ten: Klaus Wol­fer­mann im Speer­wurf, Bernd Kan­nen­berg im 40-Kilo­me­ter-Gehen und Hil­de­gard Falck im 800-Meter-Lauf. Am 4. Sep­tem­ber errang die 16jährige Ulri­ke Meyf­arth Gold im Hochsprung.

Publi­kum und Orga­ni­sa­to­ren waren eupho­risch, aber dann ereig­ne­te sich das, womit nie­mand gerech­net hat­te. Am 5. Sep­tem­ber über­stie­gen um 4.15 Uhr acht paläs­ti­nen­si­sche Ter­ro­ris­ten der Orga­ni­sa­ti­on »Schwar­zer Sep­tem­ber« den Zaun zum Olym­pi­schen Dorf, dran­gen in die israe­li­sche Unter­kunft ein, erschos­sen zwei Sport­ler und nah­men neun wei­te­re als Gei­seln. Sie for­der­ten die Frei­las­sung von 256 ihrer Gesin­nungs­ge­nos­sen aus israe­li­schen Gefäng­nis­sen, außer­dem die Frei­las­sung von Andre­as Baa­der und Ulri­ke Mein­hof. Die israe­li­sche Regie­rung lehn­te die Erpres­sung ab.

Die deut­schen Ver­ant­wort­li­chen reagier­ten hilf­los. Die Mög­lich­keit eines Anschlags war nie bedacht wor­den. Es gab kei­ne spe­zi­el­le Ein­satz­trup­pe. Man war scho­ckiert und para­ly­siert. Aus den »hei­te­ren Spie­len« waren »töd­li­che Spie­le« gewor­den. Die Wett­kämp­fe wur­den »bis zur Klä­rung der Lage« unterbrochen.

Die Ter­ro­ris­ten for­der­ten, mit den Gei­seln in ein ara­bi­sches Land aus­ge­flo­gen zu wer­den, aber kein Staat woll­te sie auf­neh­men. Die Behör­den ver­schwie­gen den Ter­ro­ris­ten die­se Absa­gen und plan­ten einen Hin­ter­halt. Per Hub­schrau­ber flog man Ter­ro­ris­ten und Gei­seln zum Flug­platz in Fürs­ten­feld­bruck: Dort war­te­te angeb­lich eine Luft­han­sa-Maschi­ne zum Weiterflug.

Die Sicher­heits­kräf­te erfuh­ren erst an die­sem Abend, daß es sich um acht Ter­ro­ris­ten han­del­te – man war von fünf aus­ge­gan­gen und hat­te daher vor Ort nur fünf schlecht aus­ge­rüs­te­te Scharf­schüt­zen pos­tiert. Um 22.37 Uhr gab die Ein­satz­lei­tung am Flug­platz Feu­er­er­laub­nis. Der Schuß­wech­sel in der Dun­kel­heit dau­er­te andert­halb Stun­den. Am Ende waren alle Gei­seln und fünf Ter­ro­ris­ten tot, drei wur­den fest­ge­nom­men. Ein Poli­zist kam eben­falls ums Leben.

Ulrich Wege­ner, Ver­bin­dungs­of­fi­zier zum Bun­des­grenz­schutz, war Augen- und Ohren­zeu­ge der Kata­stro­phe von Fürs­ten­feld­bruck. 14 Tage nach dem Fias­ko beschloß das Bun­des­ka­bi­nett, eine Spe­zi­al­ein­heit gegen ter­ro­ris­ti­sche Bedro­hun­gen auf­zu­stel­len: die GSG 9. Wege­ner soll­te sie füh­ren. Sie bewähr­te sich erst­mals im Okto­ber 1977 bei der Befrei­ung der Gei­seln aus der ent­führ­ten Luft­han­sa-Maschi­ne »Lands­hut« in Mogadischu.

Daß man auf einen Ter­ror­an­schlag mise­ra­bel vor­be­rei­tet und die Poli­zei nicht rich­tig aus­ge­rüs­tet war, gestand die Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land erst knapp 20 Jah­re spä­ter öffent­lich ein, als sie den Hin­ter­blie­be­nen der ermor­de­ten Israe­lis eine Ent­schä­di­gung in Höhe von drei Mil­lio­nen Dol­lar zahl­te. 2017 wur­de im Münch­ner Olym­pia­park eine Gedenk­stät­te für die Opfer des Anschlags errichtet.

Die Spie­le wur­den am 6. Sep­tem­ber für die Trau­er­fei­er unter­bro­chen. Avery Brunda­ge, der Prä­si­dent des IOC, ver­kün­de­te: »The games must go on!« Kurz dar­auf wur­den die Wett­be­wer­be fort­ge­setzt. Im Olym­pi­schen Dorf patrouil­lier­ten nun schwer­be­waff­ne­te Poli­zis­ten. Die Besu­cher aber dräng­ten wei­ter ins Stadion.

Am 10. Sep­tem­ber, wie­der ein Sonn­tag, hol­te die bun­des­deut­sche 4‑mal-100-Meter-Staf­fel der Frau­en Gold: End­läu­fe­rin Hei­de Rosen­dahl (West) sieg­te gegen Rena­te Ste­cher (Ost). Auch der Boxer Die­ter Kot­tysch und die Hockey­mann­schaft gewan­nen Gold für die Bun­des­re­pu­blik. Beim Mara­thon­lauf gelangt dem 16jährigen Nor­bert Süd­haus eine Köpe­ni­ckia­de. Er über­wand die Absper­run­gen und gelang­te unbe­merkt auf die Lauf­stre­cke – weit vor dem füh­ren­den US-Läu­fer Frank Shor­ter. Als Süd­haus ins Sta­di­on ein­lief, hielt das Publi­kum ihn für den füh­ren­den Shor­ter. Unter dem Bei­fall des Publi­kums dreh­te er eine Run­de und lief wie­der hin­aus. Als Shor­ter das Ziel erreich­te, war es ruhig, kein Jubel bran­de­te auf. Süd­haus hat­te ihm die Show gestohlen.

Die Schluß­fei­er am 11. Sep­tem­ber wur­de impro­vi­siert. In einer Schwei­ge­mi­nu­te gedach­te man der Ermor­de­ten. Am Ende ver­lie­ßen die Staats­ober­häup­ter unter Poli­zei­be­glei­tung das Sta­di­on. Wie groß die Ner­vo­si­tät war, zeig­te die Nach­richt von einem nicht iden­ti­fi­zier­ten Flug­zeug, das sich angeb­lich dem Sta­di­on näher­te. Eine Alarm­rot­te der Luft­waf­fe stieg auf und don­ner­te über das Sta­di­on. Es stell­te sich als Fehl­mel­dung her­aus. Die »hei­te­ren« hat­ten sich in die »zwie­späl­ti­gen Spie­le« gewandelt.

Lesens­wer­te Lek­tü­re: Mar­kus Brauck­mann, Gre­gor Schöll­gen: Mün­chen 72. Ein deut­scher Som­mer. 368 S., 25 € – hier bestellen

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Kommentare (7)

RMH

26. August 2022 09:15

Er erfand das Maskottchen, den Dackel »Waldi«,

Den soll die Designerin Elena Winschermann geschaffen haben, die damals im Team von Otl Aicher mitarbeitete.

https://www.br.de/nachrichten/wirtschaft/olympia-jubilaeum-50-jahre-praegendes-design,TA8umP5

Allnichts

26. August 2022 10:33

Gelungener und informativer Text, in dem sich auch die am Ende angesprochene Zwiespältigkeit der Spiele abbildet. Es berührt ein wenig, die Namen der beteiligten Deutschen zu lesen, obwohl ich spontan mit vielen davon nichts verbinde. Heute gehen ganz andere für "uns" in die Wettbewerbe oder sind anderweitig präsent und einflussreich.

Die Frage zu stellen, ob es für eine solche Tat wie die der Palästinenser mehr als nur eine reine Erklärung geben kann, ist der allgemeinen Wahrnehmung nach vermutlich schon zu viel. Aus deren eigener Sicht war es offensichtlich angebracht, vielleicht notwendig, wenn auch letztlich erfolglos, im Grunde sogar kontraproduktiv, so zu handeln. Deutlich wird an dem Fall, dass offenstehende Türen Einladungen sind, denen irgendwann auch gefolgt wird.

Die Olympischen Spiele und überhaupt Sport sind eigentlich sehr schöne Beispiele dafür, wie das natürlich gegebene Konkurrenzverhältnis, aber auch die Freude am Messen der Kräfte in einen Rahmen gefasst werden können, der manch Schlimmeres verhindert. Insofern wäre es zu kurz gedacht, Sport einfach nur ein Teil von "Brot und Spiele" sein zu lassen oder ihn auf Leibesertüchtigung zu beschränken. Er kann durchaus eine wichtige Funktion für Gesellschaft, bestenfalls Gemeinschaft und die Völkerverständigung haben, sogar mit den heutigen Auswüchsen.

Gern mehr Texte solcher Art.

Adler und Drache

26. August 2022 10:39

"The games must go on!" - Symptomatisch. 

Laurenz

26. August 2022 13:31

Mich wunderte später (ich war während der Spiele 7 Jahre alt), wieso sich die israelischen Funktionäre auf die laxen Sicherheitsvorkehrungen eingelassen hatten? Immerhin war der in Kiew geborene israelische Ministerpräsident, Golda Meyerson, ab 1951 Meir, ein Falke, damals an der Macht. https://de.wikipedia.org/wiki/Golda_Meir

Hier, Heide Rosendahl kommentiert selbst die 4x100 Meter Staffel der Frauen.

Schön & traurig zugleich https://youtu.be/_II8tTVQ9LQ

 

@Adler und Drache

"The games must go on!" - Symptomatisch.

Was wäre denn die Alternative zu Ihrem Symptom?

Laurenz

27. August 2022 02:01

(1)

Paßt zwar nicht ganz, aber hier im Artikel geht es um ein politisch mißbrauchtes Sportgroßereignis aus 1972 an das ich mich noch persönlich erinnern kann. Ich hatte Heide Rosendahl in Schwarzweiß leibhaftig weitspringen & auch rennen sehen.

Mir hing die ganzen Tage noch der bereits geschlossene Artikel über den Videobeweis & dem Frauensport nach. Darüber führte ich mit meinen Freund Franz Bettinger noch etwas Korrespondenz & tat dort meinen Unmut über die SiN-Debatte kund. Der Unmut formuliert sich dahingehend, daß hier debattiert wird, ohne daß sich die Teilnehmer mit dem Thema weiter beschäftigt hätten. Man quatscht quasi ohne irgendwie Plan zu haben, da werden eben nur Vorurteile zum besten gegeben. Das ist in keiner Weise SiN-gemäß. Der Hochleistungssport ist abseits der vermarktbaren Sportarten durch Training & oft Studium oder Arbeit bestimmt. Deswegen haben Hochleistungssportler, meist zwischen 18 & 32 Jahre alt, auch sonst von nichts eine Ahnung, schon gar nicht von Politik, geschweige Philosophie.

 

Laurenz

27. August 2022 02:30

(2)

Man kann sich natürlich die Frage stellen, will man politisch oder gesellschaftlich Hochleistungssport fördern oder nicht. Die Frage beantwortet sich aber nicht damit, eine nebensächliche Hand-an-die-Stirn-schlag-Debatte über Breiten- oder Volkssport zu führen. Was sollte das lösen? Das befreit jedenfalls nicht von eine allgemeinen Ahnungslosigkeit im Forum.

Der Sport ist natürlich systemrelevant. Ist er doch das einzig verbliebene legitime Ventil für Patriotismus. Dieses Ventil betrifft auch die Sportler selbst, wie man an den kullernden Tränen sehen kann, wenn für einen persönlich die Nationalhymne hochoffiziell gespielt wird. Für wie viele Bürger, die sich diese Ehre, abseits der unwürdigen Politik, tatsächlich verdient haben, gibt es denn? Gewiß nicht viele. Hier 2 aktuelle Beispiele. Geben Sie Die Siegerehrung von Lückenkemper und/oder Siegerehrung 4 x 100 im Netz ein.  Bei der Siegerehrung der 4 x 100 Meter Staffel der Frauen übergibt Christiane Krause, Startläuferin der 72er 4x100 Meter Staffel, den Blumenersatz in Form eine Topfpflanze.

Laurenz

27. August 2022 02:38

(3)

Für denjenigen, der den Hauch einer Ahnung von der DFB-Frauenauswahl bekommen will & was das für die einzelnen Frauen heißt, für den gibt es eine ganz gute 3-teilige ARD-Doku über die deutschen Top-Spielerinnen in 1,5 Jahren Vorbereitung auf die EM in England. Da auch bei diesen Sportlerinnen das Leben meist nur aus Training, Studium oder Arbeit besteht, bleibt auch hier keine Zeit für politisches Bewußtsein, was die Doku auch ganz klar zeigt. Die Spielerinnen sind auch viel zu abhängig in den Klauen des DFBs. Aber Fußball ist eben ihr Leben & dafür zahlen sie quasi jeden Preis.

Denn es ist auch im Fußball das Größte für Deutschland zu spielen. Hier Teil 1 

https://youtu.be/uounjQG0QM0