Noch mal: Inglorious Basterds

Zwar haben die meisten bereits seit Wochen eine Meinung zum Quentin Tarantino-Streifen Inglourius Basterds. Für Zuschauer außerhalb des Presse-und Prominentenvolks ...

Ellen Kositza

Ellen Kositza ist Literatur-Redakteurin und Mutter von sieben Kindern.

… läuft er seit ver­gan­ge­nem Don­ners­tag in den Kinos. Muß man´s gese­hen haben? Tja: Cui bono?

Neben aller geschichts­phi­lo­phi­schen Dis­kus­si­on machen ein paar Leu­te (das ist ja kein wüs­ter Inde­pen­dent-Strei­fen, son­dern ein Pro­dukt der Unter­hal­tungs­in­dus­trie) ihren Rei­bach aus der Auf­re­gung. Claus Wolf­schlags gro­ße Film­kri­tik in der Jun­gen Frei­heit reicht bei­na­he aus, um sich ein Bild zu machen. Mar­tin Licht­mesz hat­te hier (unbe­se­hen) rela­ti­viert, daß man den “geschichts­po­li­ti­schen Aspekt” nicht über­be­wer­ten sol­le. Muß man wohl doch!

Dazu sei drin­gend emp­foh­len, mal zu lesen, was a) der intel­lek­tu­el­le Pop­quatsch­kopf Georg Seeß­len im Spie­gel über den Film schreibt (u.a., daß die­ser Film der ers­te sei, “der Goe­b­bels einen wirk­lich dicken Strich durch die Rech­nung” mache…) und b) mit wie­viel freu­di­gen Aus­ru­fe­zei­chen und Smi­leys die volks­na­he Bild-Zei­tung die­ses an eine “grie­chi­sche Tra­gö­die” gemah­nen­de Pro­pa­gan­da­werk bewirbt.

Das ist Geschichts­po­li­tik, und Gesell­schafts­kun­de zugleich, was sonst?

Ellen Kositza

Ellen Kositza ist Literatur-Redakteurin und Mutter von sieben Kindern.

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