Spengler und die Konservative Revolution

pdf der Druckfassung aus Sezession Sonderheft Spengler / Mai 2005

von Karlheinz Weißmann

In seiner Spectator-Kolumne wies Ernst Troeltsch 1919 als einer der ersten auf Spenglers Untergang des Abendlandes hin. Er nannte das Werk eine „wirklich große Denkerleistung, vermutlich das bedeutendste Buch, das während des Weltkrieges geschrieben worden ist“. Er bezog sich auch auf den Publikumserfolg, hielt ihn aber für sekundär gegenüber der Tatsache, daß hier eine Deutung der Gegenwart vorgelegt wurde, die nicht auf die deutsche Lage verengt war, sondern ins universale, auch ins universalhistorische geweitet.

 Gastbeitrag

Gastbeitrag


Die Begeis­te­rung Tro­eltschs hat­te kei­ne Dau­er, und als nach sei­nem Tod die ursprüng­lich im Kunst­wart erschie­ne­nen Tex­te neu ver­öf­fent­licht wur­den, ließ man die Betrach­tun­gen zum Unter­gang aus. Die Situa­ti­on hat­te sich dra­ma­tisch ver­än­dert. Was im von Tro­eltsch so genann­ten „Traum­land der Waf­fen­still­stands­pe­ri­ode“ an Illu­sio­nen über den Fort­gang der poli­ti­schen Ent­wick­lung denk­bar gewe­sen sein moch­te, war erle­digt. Speng­ler hat­te Teil an jener „Wel­le von rechts“, die nach dem Bekannt­wer­den der Bedin­gun­gen des Ver­sail­ler Ver­trags das Land über­flu­te­te, und von der Tro­eltsch fürch­te­te, daß sie die neue Ord­nung unter sich begra­ben werde.
Wenn einem Libe­ra­len wie Tro­eltsch die poli­ti­sche Zuord­nung Speng­lers anfangs nicht ganz deut­lich war, so teil­te er sei­ne Ahnungs­lo­sig­keit mit vie­len, auch und gera­de jenen, die nach dem Ende des Kai­ser­reichs an kon­ser­va­ti­ven oder natio­na­lis­ti­schen Posi­tio­nen fest­hiel­ten. Auf­fal­lend ist das Feh­len von Bespre­chun­gen des Unter­gangs in Zeit­schrif­ten der „alten“ (Süd­deut­sche Monats­hef­te) wie der „neu­en Rech­ten“ (Deut­sches Volks­tum). Die tra­di­ti­ons­rei­che Kon­ser­va­ti­ve Monats­schrift brach­te erst mit deut­li­cher Ver­zö­ge­rung – Mit­te 1920 – einen Bei­trag, der ich außer­or­dent­lich kri­tisch zeig­te, und Der wei­ße Rit­ter, das Organ der im Ent­ste­hen begrif­fe­nen Bün­di­schen Jugend, reagier­te mit Ver­ständ­nis­lo­sig­keit. Am auf­schluß­reichs­ten war viel­leicht das Ver­hal­ten der Redak­ti­on der Tat, die im Juli 1919 eine umfas­sen­de und tief ein­drin­gen­de Rezen­si­on Hans Frey­ers ver­öf­fent­lich­te, sich dann aber gezwun­gen sah, zwei Jah­re spä­ter eine Art Wider­ruf aus der Feder Her­bert Bohn­stedts fol­gen zu las­sen. Bohn­stedts Argu­men­ta­ti­on erreich­te nir­gends das Niveau der­je­ni­gen Frey­ers, mar­kier­te aber mit der Ableh­nung von Speng­lers Unter­gangs­pro­gno­se und der Hoff­nung, es wer­de vom „deut­schen Geni­us“ wie vom „deut­schen Men­schen“ die umfas­sen­de Erneue­rung der Kul­tur aus­ge­hen, eine typi­sche Ten­denz. Man emp­fand in Krei­sen der „natio­na­len Oppo­si­ti­on“ die Ana­ly­se Speng­lers all­zu bit­ter und neig­te der beque­me­ren Auf­fas­sung zu, daß der Wie­der­auf­stieg Deutsch­lands durch eine so hoff­nungs­lo­se Leh­re behin­dert werde.
Dabei wur­de sel­ten aus­ge­lo­tet, was Speng­ler eigent­lich mit „Unter­gang des Abend­lan­des“ gemeint hat­te, näm­lich das zwangs­läu­fi­ge Ende, das Erstar­ren einer bestimm­ten, das heißt der in West- und Mit­tel­eu­ro­pa seit dem Mit­tel­al­ter ent­stan­de­nen Kul­tur. Die­se Kul­tur hat­te nach Speng­ler wie vie­le ande­re vor ihr Pha­sen eines schöp­fe­ri­schen Anfangs und einer schöp­fe­ri­schen Blü­te – die Zeit der „Kul­tur“ im eigent­li­chen Sin­ne – erlebt und ging seit dem 19. Jahr­hun­dert in eine „Zivi­li­sa­ti­on“ über, deren Schick­sal zuneh­men­de Ste­ri­li­tät war. Speng­lers Mor­pho­lo­gie unter­schied von ande­ren Geschichts­phi­lo­so­phien, die einen not­wen­di­gen Ver­falls­pro­zeß annah­men, das Bemü­hen, die stren­ge Gesetz­mä­ßig­keit des Vor­gangs nach­zu­wei­sen, indem auf genau par­al­le­le Ent­wick­lun­gen in ande­ren Hoch­kul­tu­ren hin­ge­wie­sen wur­de. Was dabei eine gro­ße Zahl der Leser ver­stör­te, war sei­ne For­de­rung, das Not­wen­di­ge nicht nur zu akzep­tie­ren, son­dern im Sin­ne von Nietz­sches amor fati anzunehmen.

Als der ers­te Band des Unter­gangs im Sep­tem­ber 1918 erschien, hat­te Speng­ler noch an den deut­schen Sieg geglaubt. Er schrieb sein Buch in der Erwar­tung, daß es eine Ori­en­tie­rungs­hil­fe für die mili­tä­ri­sche und poli­ti­sche Eli­te des Rei­ches sein wür­de bei der Neu­ord­nung Euro­pas und der Vor­be­rei­tung auf zukünf­ti­ge Kon­flik­te, die Speng­ler für unver­meid­bar hielt. Nie­der­la­ge und Zusam­men­bruch tra­fen ihn über­ra­schend, haben ihn aber nicht dazu gebracht, sei­ne Pro­gno­sen für die Zukunft abzu­än­dern: Auf­stieg der Wirt­schaft zum bestim­men­den innen­po­li­ti­schen Fak­tor und mit ihr der Demo­kra­tie, deren all­mäh­li­che inne­re Aus­höh­lung, Zer­fall der stän­di­schen Ord­nung und der Natio­nen, Bil­dung neu­er Impe­ri­en, die in gro­ßen Krie­gen gegen­ein­an­der antre­ten würden.
Speng­ler ver­wahr­te sich mehr­fach dage­gen, daß sei­ne Anschau­ung der Geschich­te „pes­si­mis­tisch“ sei. Er woll­te sei­ne Sicht­wei­se nicht als Auf­for­de­rung zur Resi­gna­ti­on, son­dern als Appell zum stoi­schen Aus­har­ren in der gege­be­nen Lage und zum Ver­fol­gen von „greif­ba­ren his­to­ri­schen Zie­len“ ver­stan­den wis­sen. Die­se Auf­ga­be der eige­nen Zeit hat Speng­ler aus­drück­li­cher im zwei­ten Band des Unter­gangs the­ma­ti­siert, der aller­dings erst im März 1922 erschien und sich mit der Ent­wick­lung der euro­päi­schen Geschich­te und den Grund­la­gen aller Poli­tik befaßte.
An zen­tra­ler Stel­le kam Speng­ler hier auf den „Cäsa­ris­mus“ zu spre­chen, in dem sich „ … die Her­auf­kunft form­lo­ser Gewal­ten“ abzeich­ne, die weder auf Tra­di­ti­on noch auf Aris­to­kra­tie gestützt, nur auf Ein­schüch­te­rung und den per­sön­li­chen Fähig­kei­ten des Herr­schers beru­hen wür­den. Speng­ler ver­glich die­sen „Cäsa­ris­mus“ der euro­päi­schen End­zeit mit der früh­grie­chi­schen Tyran­nis und der Macht­aus­übung eines Sul­la, führ­te aber neben Bei­spie­len aus der anti­ken auch sol­che aus der chi­ne­si­schen Geschich­te an und behaup­te­te, daß die­se Herr­schafts­form zur „end­gül­ti­gen poli­ti­schen Ver­fas­sung spä­ter Zivi­li­sa­tio­nen“ gehöre.
Mit der Annah­me, daß sich der Cäsa­ris­mus allein auf Bru­ta­li­tät und die Sym­pa­thie der Mas­sen stüt­ze und fak­tisch zu einer Repri­mi­ti­vie­rung des poli­ti­schen Lebens füh­re, stand Speng­ler in der Über­lie­fe­rung älte­rer kon­ser­va­ti­ver Deu­tun­gen. Doch über­wog für ihn zuletzt – bei aller Ambi­va­lenz – die Wahr­neh­mung der Mög­lich­kei­ten, die nach einer Pha­se der Ega­li­sie­rung und Demo­kra­ti­sie­rung dem „gro­ßen Tat­sa­chen­men­schen“, dem „gro­ßen Ein­zel­nen“, gebo­ten wür­den. Denn die Cäsa­ren waren auch die letz­ten „Men­schen von Ras­se“, die, wenn schon nicht die Natio­nen, so doch ihre Gefolg­schaft „in Form“ brin­gen, den Par­la­men­ta­ris­mus samt der dazu­ge­hö­ri­gen „Dik­ta­tur des Gel­des“ besei­ti­gen und durch den „Her­ren­wil­len“ und einen krie­ge­ri­schen „Sozia­lis­mus“ erset­zen konnten.
Speng­ler sah in einem sol­chen Sozia­lis­mus die letz­te Mög­lich­keit des „In-Form-Seins“ für die geschla­ge­nen Deut­schen. Schon einem Brief von Ende Dezem­ber 1918 ist zu ent­neh­men, daß er, der aus sei­ner Ver­eh­rung des Kai­sers und der alten Füh­rungs­schicht nie ein Hehl mach­te, kei­ne Restau­ra­ti­on im eigent­li­chen Sinn, son­dern einen „preu­ßi­schen Staats­so­zia­lis­mus“ wünsch­te, der vom kon­ser­va­ti­ven Adel einer­seits – „nach­dem er von jeder feu­dal-agra­ri­schen Enge gerei­nigt ist“ – und vom ein­fa­chen Volk ande­rer­seits – „nach­dem es sich von der anar­chisch-radi­ka­len ‚Mas­se‘ durch Ekel und Selbst­ge­fühl abge­son­dert hat“ – getra­gen wer­den sollte.

Damit war umris­sen, was Speng­ler ein Jahr spä­ter in sei­ner Schrift Preu­ßen­tum und Sozia­lis­mus aus­führ­li­cher ent­wi­ckeln soll­te: die Vor­stel­lung von der preu­ßi­schen Über­lie­fe­rung als Basis eines neu­en Römer­tums, das die not­wen­di­ge Här­te haben wür­de, um in der Zukunft ein deut­sches Impe­ri­um zu schaf­fen. Speng­ler hat behaup­tet, daß von die­sem Buch „die natio­na­le Bewe­gung ihren Aus­gang genom­men habe“. Tat­säch­lich fand Preu­ßen­tum und Sozia­lis­mus eine außer­or­dent­li­che Ver­brei­tung – bis 1932 erschie­nen fast acht­zig­tau­send Exem­pla­re – und gewann einen erheb­li­chen Ein­fluß auf das Den­ken der jun­gen Genera­ti­on. Das hing ein­mal damit zusam­men, daß nicht das Niveau der Argu­men­ta­ti­on von Speng­lers Unter­gang vor­aus­ge­setzt wur­de, es erklär­te sich aber auch durch die Hand­lungs­per­spek­ti­ve, die Speng­ler hier eröff­ne­te und das Zurück­tre­ten jenes Fata­lis­mus, den die Lek­tü­re des Unter­gangs – wenn­gleich von Speng­ler nicht gewollt – auslöste.
Speng­ler wirk­te mit sei­nen poli­ti­schen Schrif­ten vor allem auf die Tei­le der Intel­li­genz, die man dem Kern der Kon­ser­va­ti­ven Revo­lu­ti­on zurech­nen kann. So hielt er Kon­takt zu einer Grup­pe von Publi­zis­ten um Hein­rich von Glei­chen, Edu­ard Stadt­ler und Moel­ler van den Bruck, die in Ber­lin den „Juni-Klub“ gebil­det hat­ten. Speng­ler selbst nahm regel­mä­ßig an Ver­an­stal­tun­gen des Mün­che­ner Juni-Klubs teil, den der His­to­ri­ker Karl Alex­an­der von Mül­ler lei­te­te. Aller­dings war die­se Ver­bin­dung nicht von Dau­er. Das lag in ers­ter Linie an dem intel­lek­tu­el­len Füh­rungs­an­spruch, den Speng­ler erhob und der von Moel­ler van den Bruck zurück­ge­wie­sen wur­de. Moel­ler war der spi­ri­tus rec­tor des Juni-Klubs und lie­fer­te ihm die wich­tigs­ten Schlüs­sel­vor­stel­lun­gen. Fast alle zen­tra­len Ideen des spä­ter so genann­ten Jung­kon­ser­va­tis­mus hat­te er for­mu­liert. Die Bezeich­nung die­ser Denk­fa­mi­lie ent­hielt selbst schon einen Hin­weis auf die für Moel­ler ent­schei­den­de Idee: die „ewi­ge Wiederanknüpfung“.
Was die Vor­stel­lun­gen Moel­lers und Speng­lers auf den ers­ten Blick unter­schei­det, war der grö­ße­re Opti­mis­mus hier, die grö­ße­re Skep­sis dort. Anders als Speng­ler hat­te Moel­ler zu den schar­fen Kri­ti­kern des Wil­hel­mi­nis­mus gehört und trau­er­te der Mon­ar­chie nicht nach, er woll­te, „die Revo­lu­ti­on gewin­nen“. Er hielt eine Rege­ne­ra­ti­on durch­aus für mög­lich und behaup­te­te, die Zukunft wer­de den „jun­gen Völ­kern“ gehö­ren. In einem im Früh­jahr 1919 ver­öf­fent­lich­ten Buch Das Recht der jun­gen Völ­ker gab er sich über­zeugt, daß Deutsch­land dem Schick­sal des „Alex­an­dri­ner­tums“ ent­ge­hen kön­ne und sei­ne Welt­auf­ga­be noch vor sich habe.
Ob es sich bei die­ser Wen­dung schon um eine Pole­mik gegen Speng­ler han­del­te, ist nicht mehr fest­zu­stel­len. Aller­dings hat sich Moel­ler seit 1920 in meh­re­ren Tex­ten gegen Speng­ler gewandt. So hieß es in einem Auf­satz, daß die Besieg­ten nach dem Ende des Krie­ges vor einer „dop­pel­ten Mög­lich­keit“ stün­den, ent­we­der in den all­ge­mei­nen Zusam­men­bruch hin­ein­ge­ris­sen zu wer­den oder sich ihre Lebens­kraft zu bewah­ren. Das eigen­tüm­li­che an Moel­lers Argu­men­ta­ti­on war dann, daß er die ers­te die­ser „Mög­lich­kei­ten“ gar nicht ernst­haft in Erwä­gung zog, son­dern erklär­te: „Die jun­gen Völ­ker wer­den infol­ge ihrer Nie­der­la­ge kei­nen Teil an der poli­tisch-impe­ria­lis­ti­schen Voll­endung der euro­päi­schen Zivi­li­sa­ti­on haben. Aber sie wer­den durch ihre Nie­der­la­ge auch dem Schick­sal die­ser Zivi­li­sa­ti­on ent­rückt sein.“

Es war der in die­sen Sät­zen zum Aus­druck kom­men­de Vol­un­ta­ris­mus, der ihn deut­lich von Speng­ler schied. In ande­rer Hin­sicht gab es zwi­schen bei­den durch­aus Gemein­sam­kei­ten – was die Potenz Ruß­lands oder die zukünf­ti­ge Rol­le der USA betraf, was den Anti­li­be­ra­lis­mus oder die Not­wen­dig­keit eines „deut­schen Sozia­lis­mus“ anging –, aber dem düs­te­ren Pathos des Schick­sal­haf­ten konn­te Moel­ler wenig abge­win­nen. Sein Natio­na­lis­mus setz­te die fast uner­schöpf­li­che Kraft der Völ­ker zum Neu­an­fang vor­aus. Dem­ge­gen­über tra­ten auch alle theo­re­ti­schen Erwä­gun­gen in den Hin­ter­grund. So, wenn Moel­ler anders als Speng­ler die Ein­heit der Mensch­heit als Gegen­stand der Geschich­te behaup­te­te und eine an Her­der erin­nern­de Vor­stel­lung vom Wider­spiel zwi­schen Auf­stieg und Nie­der­gang gegen die The­se von der zwangs­läu­fi­gen Deka­denz setzte.
In einer gro­ßen Aus­ein­an­der­set­zung mit dem Unter­gang, die im Juli­heft der Deut­schen Rund­schau erschien, erwog Moel­ler noch ein­mal das „Für und wider Speng­ler“ und kon­ze­dier­te Speng­ler, daß er mit sei­ner Kri­tik des geschichts­phi­lo­so­phi­schen Ratio­na­lis­mus und der west­li­chen Fort­schritts­idee eine „Wahr­heit“ ent­deckt habe, und die sei „wie jede Wahr­heit … eine Wohl­tat“, aber die­ses Lob blieb doch schwach gegen­über dem Tadel, Speng­ler löse „ … die Pro­ble­me nicht, die er aufwirft“.
Man kann den Text Moel­lers eigent­lich nicht anders denn als kla­re Absa­ge an Speng­ler lesen, viel­leicht aus­ge­löst durch eine per­sön­li­che Begeg­nung zwi­schen bei­den im Früh­jahr 1920, die mit der Fest­stel­lung unüber­brück­ba­rer Dif­fe­ren­zen ende­te. Speng­ler blieb zwar noch bis 1923 im Mün­che­ner Juni-Klub aktiv und unter­stüt­ze auch die Ver­su­che Rudolf Pech­els, Ein­fluß auf den Ber­li­ner Zir­kel zu gewin­nen, aber dann ging er ent­täuscht auf Distanz. Das wur­de ihm dadurch erleich­tert, daß er sich als „Tat­sa­chen­men­schen“ betrach­te­te, der die beschrän­ke Wirk­sam­keit von Debat­tier­ver­ei­nen über­schau­te. Aller­dings waren sei­ne Ver­su­che, auf ande­ren Wegen und unmit­tel­bar poli­ti­schen Ein­fluß zu neh­men, erfolg­los. Bezeich­nend ist das Ergeb­nis eines Gesprächs, das er am 20. Sep­tem­ber 1923 mit dem Chef der Hee­res­lei­tung, von Seeckt, führ­te, und das damit ende­te, daß der ihn zum „poli­ti­schen Nar­ren“ erklär­te, wäh­rend Speng­ler in dem Gene­ral, der die ver­schärf­te Lage nicht zum Staats­streich nut­zen woll­te, nur einen „Oppor­tu­nis­ten“ erkannte.
Das Schei­tern des „Marschs auf Ber­lin“ im Herbst die­ses Jah­res – nicht unter Hit­lers Füh­rung, son­dern der eines bür­ger­lich-kon­ser­va­ti­ven „Direk­to­ri­ums“ – führ­te dazu, daß Speng­ler sich wie­der auf das Feld der geis­ti­gen Tätig­keit zurück­zog, ohne dabei sei­nen natio­nal­päd­ago­gi­schen Anspruch auf­zu­ge­ben. Das wur­de beson­ders deut­lich an sei­ner berühm­ten Rede über „Poli­ti­sche Pflich­ten der deut­schen Jugend“, die er am 26. Febru­ar 1924 in Würz­burg vor Stu­den­ten hielt. An dem­sel­ben Tag hat­te in Mün­chen der Pro­zeß gegen Hit­ler begon­nen, und Speng­ler nutz­te die Gele­gen­heit zu einer Gene­ral­kri­tik des vater­län­di­schen „Rau­sches“, dem die Sym­pa­thie sei­ner Hörer galt: „Es gibt Tugen­den für Füh­rer und Tugen­den für Geführ­te. Auch zu den letz­ten gehört, daß man Wesen und Zie­le ech­ter Poli­tik begreift – sonst trabt man hin­ter Nar­ren her und die gebo­re­nen Füh­rer gehen ein­sam zugrunde.“

Speng­ler hielt Mus­so­li­ni für einen sol­chen „gebo­re­nen Füh­rer“, aber er konn­te in Deutsch­land kei­nen Mann ver­gleich­ba­ren For­mats erken­nen. An sei­ner Ver­ach­tung Hit­lers hielt er immer fest, wäh­rend der sei­ner­seits mehr­fach die For­mel „Unter­gang des Abend­lan­des“ zurück­wies. Die Natio­nal­so­zia­lis­ten war­fen Speng­ler aber vor allem vor, daß er die zen­tra­le Bedeu­tung des Begriffs „Ras­se“ nicht aner­ken­nen woll­te oder „Ras­se“ als ein in ers­ter Linie geis­tig, nicht bio­lo­gisch gemein­tes „In-Form-Sein“ begriff. Dazu kam noch das, was die Natio­nal­so­zia­lis­ten als „fata­lis­tisch“ betrach­te­ten. Alfred Rosen­berg etwa, erkann­te Ver­diens­te Speng­lers für die „Bewe­gung“ durch­aus an und wies auf zahl­rei­che Über­ein­stim­mun­gen in den prak­ti­schen For­de­run­gen hin, behaup­te­te in sei­nem Mythus des XX. Jahr­hun­derts aber, daß der Natio­nal­so­zia­lis­mus außer­halb der von Speng­ler erfaß­ten Rea­li­tä­ten ste­he: man kön­ne ihn nicht als ein „his­to­risch Gewor­de­nes“ betrach­ten, es han­de­le sich um eine „geschichts­bil­den­de Kraft“ aus eige­nem Recht.
Die Pole­mik Rosen­bergs ähnelt vor­der­grün­dig der Moel­lers, unter­schied sich aber doch in der Beja­hung des „Fort­schritts“, ein Begriff, den auch Hit­ler regel­mä­ßig in einem ganz posi­ti­ven Sinn ver­wen­de­te. Sie zeig­te inso­fern grö­ße­re Gemein­sam­kei­ten mit der Hal­tung der Völ­ki­schen zu Speng­ler, die von Anfang an zu sei­nen schärfs­ten Geg­nern gehör­ten. So hat­te Hous­ton Ste­wart Cham­ber­lain schon 1922 im Vor­wort zur Neu­aus­ga­be der Grund­la­gen des XIX. Jahr­hun­derts geschrie­ben: „Dar­um kann es kei­ne unglück­li­che­re Losung geben als die, wel­che der inne­re Feind gera­de in die­sem Augen­blick, wo wir alle Kraft des Glau­bens benö­ti­gen, in Umlauf gesetzt hat, die Paro­le von dem ‚Unter­gang des Abend­lan­des‘. Mit dem Wor­te ‚Abend­land‘ soll der Ras­sen­ge­dan­ke unter­gra­ben, und mit dem Wor­te ‚Unter­gang‘ alles Hof­fen abge­schnit­ten wer­den.“ Cham­ber­lain galt in völ­ki­schen Krei­sen als eine Art „Anti-Speng­ler“, und sei­ne Pro­phe­zei­ung, daß Deutsch­land bezie­hungs­wei­se die ger­ma­ni­sche Ras­se „erst am Mor­gen sei­nes gro­ßen Tages“ ste­he, fand in die­sem Lager ungleich grö­ße­ren Bei­fall als die The­sen Spenglers.
Aufs Gan­ze gese­hen muß man fest­stel­len, daß Speng­ler über­haupt nur in einer Grup­pe der Kon­ser­va­ti­ven Revo­lu­ti­on auf grund­sätz­li­che Zustim­mung hof­fen konn­te, und das waren die Natio­nal­re­vo­lu­tio­nä­re. Unter Jung­kon­ser­va­ti­ven, auch wenn sie wie Wil­helm Sta­pel oder Edgar Juli­us Jung nicht zur „Ber­li­ner Schu­le“ gehör­ten, blieb es bei all­ge­mein­ge­hal­te­nen Respekts­be­kun­dun­gen. Dage­gen fan­den sich früh eini­ge aus dem Kreis des „Sol­da­ti­schen“ oder „Neu­en Natio­na­lis­mus“, die über das Unver­bind­li­che hin­aus­gin­gen. Erhal­ten geblie­ben sind Brie­fe von Hel­mut Fran­ke und Franz Schau­we­cker an Speng­ler, es feh­len aller­dings sol­che von Albrecht Erich Gün­ther, der wahr­schein­lich zu den ent­schlos­sens­ten Ver­fech­tern eines „speng­ler­schen“ Wegs gehörte.
Gün­ther hat­te sich nach dem Ers­ten Welt­krieg und der Teil­nah­me an den Frei­korps­kämp­fen zuerst auf einen radi­ka­len Natio­nal­bol­sche­wis­mus zube­wegt, dann aber eine Kor­rek­tur voll­zo­gen. 1926 war er neben Sta­pel in die Schrift­lei­tung des Deut­schen Volks­tums ein­ge­tre­ten. Anders als der in vie­lem noch den Vor­kriegs­tra­di­tio­nen ver­haf­te­te Sta­pel neig­te Gün­ther zum Bruch mit Über­lie­fe­run­gen und war skep­tisch gegen­über den übli­chen kon­ser­va­ti­ven Affek­ten. So ver­öf­fent­lich­te er einen stark dis­ku­tier­ten Auf­satz unter der bezeich­nen­den Über­schrift „Zivi­li­sa­ti­on“. Er plä­dier­te hier unter aus­drück­li­chem Bezug auf Speng­lers Preu­ßen­tum und Sozia­lis­mus für einen orga­ni­sa­to­ri­schen – wie er ihn nann­te: „kate­go­ri­schen“ – Sozia­lis­mus. Vor allem aber ging es ihm um den Abschied von aller „Kul­tur­sen­ti­men­ta­li­tät“: „Wie die Jahr­tau­sen­de alte Ein­sicht in unse­re indi­vi­du­el­le Sterb­lich­keit die Tat­kraft des Men­schen nicht gemin­dert, son­dern ihre ver­ant­wort­li­che Anspan­nung begrün­det hat, so bewirkt die Über­zeu­gung von der End­lich­keit der geschicht­li­chen Gestal­tungs­kraft eines Vol­kes eine har­te, männ­li­che Ent­schlos­sen­heit, die gesetz­te Frist rühm­lich zu nutzen.“
Inhalt und Duk­tus der Argu­men­ta­ti­on Gün­thers erin­nern nicht zufäl­lig an Ernst Jün­ger. Bei­de waren eng befreun­det, und es wäre reiz­voll zu unter­su­chen, wie stark der Ein­fluß Gün­thers bei Jün­gers Abwen­dung vom nai­ven Natio­na­lis­mus der ers­ten Nach­kriegs­zeit wirk­te. Jeden­falls ent­wi­ckel­ten bei­de bis zum Beginn der drei­ßi­ger Jah­re eine Posi­ti­on, die durch Beja­hung der Moder­ni­tät und vor allem der Tech­nik gekenn­zeich­net war. Die­sen Weg haben vie­le Anhän­ger Jün­gers nicht nach­voll­zie­hen kön­nen, was hin­rei­chend ihre ver­stör­ten Reak­tio­nen bei Erschei­nen des Arbei­ters, 1932, erklärt.

Die Wir­kung von Jün­gers Arbei­ter war in vie­lem der­je­ni­gen von Speng­lers Unter­gang ähn­lich. Im einen wie im ande­ren Fall erleb­ten gera­de die „kon­ser­va­ti­ven Men­schen … eine außer­or­dent­li­che Erschüt­te­rung“, weil ihnen die Ein­sicht abver­langt wur­de, daß der „Nomos der Ahnen erlischt“ (Albrecht Erich Gün­ther). Die­se Gemein­sam­keit war inso­fern kein Zufall, als die speng­ler­sche Geschichts­phi­lo­so­phie gro­ße Bedeu­tung für Jün­gers Den­ken besaß. Man könn­te sicher die Ähn­lich­keit zwi­schen dem von Speng­ler gefor­der­ten Ethos und dem „heroi­schen Rea­lis­mus“ nach­wei­sen, und Jün­gers For­de­rung nach „orga­ni­scher Kon­struk­ti­on“ erschien auch als Kon­se­quenz der Ein­sicht, daß sich die „Kul­tur“ nicht wie­der­be­le­ben ließ und jetzt die Gestal­tung der „Zivi­li­sa­ti­on“ gefor­dert war.
Speng­ler hat die­se Nähe aller­dings nicht gese­hen. Das hängt viel­leicht auch damit zusam­men, daß er sich mit der 1931 erschie­ne­nen Schrift Der Mensch und die Tech­nik auf Distanz zum futu­ris­ti­schen Elan sei­ner frü­he­ren Jah­re gegan­gen war. Letzt­lich war es aber Des­in­ter­es­se an einer ande­ren, selb­stän­di­gen Deu­tung. Nach­dem Jün­ger ihm den Arbei­ter mit einer respekt­vol­len Wid­mung zuge­sandt hat­te, ant­wor­te­te Speng­ler höf­lich, aber das eige­ne Unver­ständ­nis deco­u­vrie­rend: „Wenn man dem angeb­li­chen ster­ben­den Bau­ern­tum ‚den Arbei­ter‘, das heißt den Fabrik­ar­bei­ter, als neu­en Typus gegen­über­stellt, ent­fernt man sich von der Wirk­lich­keit und damit von jedem Ein­fluß auf die Zukunft, die ganz and­re Wege gehen wird.“
Speng­ler glaub­te aller­dings, daß er die­se Wege ken­ne und trotz der tie­fen Frus­tra­ti­on, in die ihn die poli­ti­sche Ent­wick­lung stürz­te, hielt er es nach wie vor für mög­lich, Ein­fluß zu gewin­nen. Dabei muß­te unbe­dingt die Fra­ge geklärt wer­den, wel­che Rol­le die NSDAP zukünf­tig spie­len soll­te. Mit vie­len Ver­tre­tern der Kon­ser­va­ti­ven Revo­lu­ti­on teil­te Speng­ler die Über­zeu­gung, daß zwi­schen Hit­ler und der Par­tei zu tren­nen sei und daß man bei eini­gem Geschick Hit­ler „zäh­men“ und sei­ne Bewe­gung nütz­li­che­ren Zie­len zufüh­ren kön­ne. Aus die­sem Kal­kül erklärt sich zum einen die mehr­fa­che Stimm­ab­ga­be Speng­lers für die Natio­nal­so­zia­lis­ten in den Jah­ren 1932 und 1933, zum zwei­ten die Inten­si­vie­rung sei­ner lang­jäh­ri­gen Bezie­hung zu Gre­gor Stras­ser, der nicht nur ihm als mög­li­cher Nach­fol­ger Hit­lers galt, und zum drit­ten die fort­dau­ern­de Kri­tik der Par­tei, ihrer Kader und ihrer Ideo­lo­gie. Kurz vor der Reichs­tags­wahl am 6. Novem­ber 1932 begann er mit dem Dik­tat sei­nes letz­ten Buches, das unter dem Titel Jah­re der Ent­schei­dung erschei­nen sollte.
Jah­re der Ent­schei­dung ist eine merk­wür­di­ge Mischung aus Regen­ten­spie­gel und Pole­mik. Es ent­hält ein Tableau der bevor­ste­hen­den poli­ti­schen Ent­wick­lun­gen im Welt­maß­stab, aber auch eine Abrech­nung mit lee­rer Pro­pa­gan­da, Unfä­hig­keit und ideo­lo­gi­schem Unsinn wie etwa dem Anti­se­mi­tis­mus. Kurz vor Erschei­nen des Buches, erhielt Speng­ler am 25. Juli 1933 Gele­gen­heit zu einem ein­ein­halb Stun­den dau­ern­den Gespräch mit Hit­ler. Es ende­te ohne Ergeb­nis, der Ein­gang des Hit­ler zuge­dach­ten Exem­plars von Jah­re der Ent­schei­dung wur­de in der Reichs­kanz­lei quit­tiert, aber eine Ant­wort erhielt der Ver­fas­ser nicht. Hit­ler soll das Buch „zu pes­si­mis­tisch“ gefun­den haben. Das war eine mode­ra­te Stel­lung­nah­me, wenn man die sons­ti­ge Kri­tik betrach­tet, nicht nur die offi­ziö­se, etwa von Alfred Bae­um­ler, son­dern auch und gera­de die in Orga­nen der Kon­ser­va­ti­ven Revo­lu­ti­on. Die hat­ten, wie etwa der Ring, in der Atmo­sphä­re des „Hit­ler­som­mers“ eine Selbst­gleich­schal­tung voll­zo­gen, ande­re waren tat­säch­lich ver­stört über die Schär­fe der Spra­che Speng­lers und die düs­te­ren Far­ben, in denen er die Zukunft ausmalte.

Eine Aus­nah­me wird man in bezug auf Ernst Nie­kisch machen müs­sen, der sei­ner Zeit­schrift Wider­stand noch eine erstaun­li­che Unab­hän­gig­keit bewah­ren konn­te. Nie­kisch hat­te unter den füh­ren­den natio­nal­re­vo­lu­tio­nä­ren Intel­lek­tu­el­len Speng­ler mit der größ­ten Fremd­heit gegen­über­ge­stan­den, auch wenn er durch die Freund­schaft mit August Win­nig und Jün­ger in Berüh­rung mit des­sen Vor­stel­lun­gen gekom­men war. Die Ursa­che die­ser Fremd­heit kann man auf den bür­ger­li­chen Habi­tus Speng­lers und den pro­le­ta­ri­schen Nie­kischs zurück­füh­ren, aber dar­über hin­aus wird man die von Nie­kisch nach 1933 ver­öf­fent­lich­ten Bücher immer auch als Angrif­fe auf Speng­lers Posi­tio­nen lesen müs­sen. Die­se Angrif­fe wur­den zwar gedeckt geführt, aber schon Im Dickicht der Pak­te ent­hielt neben deut­li­cher Kri­tik an der natio­nal­so­zia­lis­ti­schen (Außen)Politik auch eine schar­fe Pole­mik gegen die von Speng­ler favo­ri­sier­te Linie. Nie­kisch hielt Speng­ler im Grun­de für einen Mann des 19. Jahr­hun­derts, des­sen Vor­stel­lun­gen von Impe­ria­lis­mus und Cäsa­ris­mus bes­ten­falls „faschis­tisch“ waren. Jeden­falls erschie­nen die in vie­lem so bru­tal wir­ken­den Äuße­run­gen Speng­lers rela­tiv harm­los ver­gli­chen mit den radi­ka­le­ren Plä­nen Nie­kischs, wie er sie zuletzt in Die drit­te impe­ria­le Figur dar­leg­te, das auch als eine Art Fort­set­zung und Zuspit­zung der The­sen Jün­gers gele­sen wer­den konnte.
Den Erfolg von Jah­re der Ent­schei­dung hat die öffent­li­che Zurück­wei­sung nicht behin­dert – es erschien noch 1940 im 162. bis 166. Tau­send –, und es ist genau­so wie der Unter­gang auch nach dem Zusam­men­bruch des NS-Regimes immer wie­der auf­ge­legt wor­den. Ähn­li­ches wird man nur von weni­gen Büchern der Kon­ser­va­ti­ven Revo­lu­ti­on behaup­ten kön­nen, kaum von den dezi­diert poli­ti­schen. Das darf aller­dings so wenig wie die Distanz Speng­lers zu ande­ren Haupt­fi­gu­ren die­ser Bewe­gung über des­sen sach­li­che Zuge­hö­rig­keit hin­weg­täu­schen. Speng­ler gehör­te nach Armin Moh­ler zu den „her­aus­ra­gen­den Autoren“ der Kon­ser­va­ti­ven Revo­lu­ti­on, jenen, die man kei­nem Lager ganz klar zuord­nen darf. Er hat alle ihre Denk­fa­mi­li­en mit sei­nen Ideen und sei­ner Spra­che beein­flußt, viel­leicht sogar mehr noch mit einer bestimm­ten Atmo­sphä­re, die bei­de erzeugten.
So wenig wie man die außer­or­dent­li­che Wir­kung sei­ner Grund­ge­dan­ken mit der schar­fen Kri­tik aller mög­li­chen Fach­wis­sen­schaft­ler am Unter­gang des Abend­lan­des ver­rech­nen kann, so wenig darf aus der Distanz Speng­lers gegen­über ande­ren Prot­ago­nis­ten der Kon­ser­va­ti­ven Revo­lu­ti­on auf einen feh­len­den Zusam­men­hang geschlos­sen wer­den. Armin Moh­ler hat Speng­ler zu Recht unter die „Kate­go­rien spren­gen­den“ Autoren die­ses Lagers gezählt.

 Gastbeitrag

Gastbeitrag

Nichts schreibt sich
von allein!

Das Blog der Zeitschrift Sezession ist die wichtigste rechtsintellektuelle Stimme im Netz. Es lebt vom Fleiß, von der Lesewut und von der Sprachkraft seiner Autoren. Wenn Sie diesen Federn Zeit und Ruhe verschaffen möchten, können Sie das mit einem Betrag Ihrer Wahl tun.

Verein für Staatspolitik e.V.
DE86 5185 0079 0027 1669 62
HELADEF1FRI

Kommentare (0)

Für diesen Beitrag ist die Diskussion geschlossen.