Kleiner Kreis

Jeder ist zunächst seinen engeren Umständen verhaftet.

Heino Bosselmann

Heino Bosselmann studierte in Leipzig Deutsch, Geschichte und Philosophie für das Lehramt an Gymnasien.

Die­se Aus­sa­ge weist über eine blo­ße Bana­li­tät hin­aus. So schät­ze ich mich glück­lich, in einer Art Mär­chen­land groß­ge­wor­den zu sein, das, lau­schig gele­gen hin­term Eiser­nen Vor­hang, aus all­zu beschleu­nig­ten Glo­bal­pro­zes­sen zunächst her­aus­ge­hal­ten war. Par­zi­va­li­sche Kind­heit, weltfern.

Bei allem, was Älte­re – und spä­ter mich selbst – an poli­ti­scher Enge stör­te und auf­brach­te, sicher­te mir das Auf­wach­sen in einem absei­ti­gen Pri­g­nit­zer Kaff neben der Nähe zur Natur den so ruhi­gen wie gründ­li­chen Erwerb einer sprach­li­chen und natur­wis­sen­schaft­li­chen Elementarbildung.

In deren Genuß gelang­te damals über­haupt eine Mehr­heit, eben dank ver­gleichs­wei­ser Welt-Ver­lo­ren­heit. Heu­te ist das Bil­dungs­sys­tem bank­rott. Ein Drit­tel der Neunt­kläß­ler schei­tert an den Min­dest­stan­dards in Mathe­ma­tik und Deutsch. Kaum jeman­den regt das auf. Bit­ter kuri­os zudem:

Die soge­nann­ten Bil­dungs­for­scher emp­feh­len zur Ver­än­de­rung des Desas­ters ein Mehr genau von jener Päd­ago­gik und Didak­tik, die die­ses Pro­blem ganz maß­geb­lich ver­ur­sach­te. Die­ses Ver­fah­ren ist gleich­falls typisch für ande­re Pro­blem­fel­der in Deutsch­land – von der Indus­trie- und Finanz- bis zur Migra­ti­ons­po­li­tik: Mehr von dem, was die Kri­se ver­ur­sacht, nichts oder zu wenig von dem, was sie klärt, weil dies all­zu sehr schmerzt.

Was einem the­ra­peu­tisch bei jeder Lebens­kri­se hilft, davon will Poli­tik nichts wis­sen – ers­tens: Über­sicht her­stel­len, zwei­tens: Reduk­ti­on von Über­maß und Nicht­re­gu­lier­ba­rem, drit­tens: inten­si­ves Gegenhalten.

Ich also ver­dan­ke mei­nen beschei­de­nen Lebens­er­folg und ‑genuß eher dem welt- und poli­tik­fer­ner Abseits inner­halb eines abge­schot­te­ten Unrechts­staa­tes als der „Welt­of­fen­heit“ mit ihren all­sei­ti­gen Abhän­gig­kei­ten, der ner­vö­sen Dau­er­kom­mu­ni­ka­ti­on in Echt­zeit und dem Ein­ni­vel­lie­ren alles Mar­kan­ten und Unver­wech­sel­ba­ren zuguns­ten einer genorm­ten und faden Uni­for­mi­tät des Ver­wert- und Verbrauchbaren.

Du bist dem eben nicht gewach­sen, hält man mir ent­ge­gen. Aber: Wir alle schei­nen dem nicht gewach­sen zu sein; die Appa­ra­te über­stei­gen in jeder Hin­sicht unser Ver­mö­gen. Das mag nicht anders zu den­ken sein, ins­be­son­de­re mephis­to­phe­lisch nicht, aber genau des­we­gen muß man der For­cie­rung nicht noch eine eige­ne auf­ge­reg­te Hyper­ki­ne­tik hinzufügen.

Gleich­falls ver­spü­re ich heu­te, daß jene The­men, die als vor­dring­lich gel­ten, für mich unwe­sent­lich sind. Sie mögen mich be-tref­fen, durch­aus, aber sie tref­fen mich nicht.

Pro­vo­kant: Das Umgra­ben des Gar­tens, das Lesen von selbst gewähl­ter Lite­ra­tur, eine Rad­fahrt durch die Ucker­mark, die sechs Par­ti­ten Bach­wer­ke­ver­zeich­nis 825 bis 830 – das alles geht mich viel mehr an, qua­li­fi­ziert mich „nach­hal­ti­ger“ und läßt mich inten­si­ver leben und rei­fen als der Nach­voll­zug der wech­seln­den Generaldebatten.

Die ver­fol­ge ich – not­wen­dig von Berufs wegen und beob­ach­tend als Zei­tungs­le­ser. Ich kom­me also Pflich­ten nach, da ich lohn­ab­hän­gig und pflicht­be­wußt als wis­sen­schaft­li­cher Mit­ar­bei­ter tätig bin, und ich blieb neugierig.

So lebe ich wie ein Decks­ma­tro­se, der zwar beflis­sen sei­ne Auf­ga­ben erfüllt, aber den Kopf wei­ter in den Wol­ken des hohen Him­mels über sich hat, wäh­rend ihm die Offi­zie­re auf der Kom­man­do­brü­cke weit­ge­hend einer­lei sind, obwohl die Macht über ihn haben. Ja, ich emp­fin­de die best­be­zahl­ten Typen auf der Brü­cke als bemit­lei­dens­wert bis tra­gisch. Ihre Ope­ret­ten­dienst­gra­de und ihre Uni­for­men mit dem bun­ten Lamet­ta mögen sie trösten.

Um im Bild zu bleiben:

Der See­wet­ter­be­richt betrifft mich zwar, sogar exis­ten­ti­ell, klar, aber ich wer­de gegen das See­wet­ter nichts aus­rich­ten kön­nen. Wie die ande­ren vom Per­so­nal hof­fe ich, das Schiff fin­det sei­nen Hafen, aber sicher kann ich des­sen nicht sein. Sinkt der Pott, darf ich nur auf’s Schick­sal oder Got­tes Gna­de hof­fen. Bis­her stand ich in die­ser Gna­de und bin dafür bewußt und erstaunt dank­bar. Ich fühl­te mich immer getragen.

Lebens­bi­lanz:

Die Auto­ri­tä­ten haben mir immer wie­der sug­ge­riert, daß es jetzt, genau jetzt, also eigent­lich immer, um alles ging. Wenn ich jetzt, also immer, nicht alles geben wür­de, wäre ich mit­schul­dig dar­an, daß es – Auch zu mei­nem Scha­den! – zu Kri­se und Schei­tern käme.

Die klei­ne DDR, Kulis­se mei­ner frü­hen Jah­re, neig­te bis zur Lächer­lich­keit zu die­ser Panik und Mobil­ma­chung. Aber sie schei­ter­te wenigs­tens tat­säch­lich – und für ihre Ver­hält­nis­se ziem­lich famos, näm­lich in der Wei­se einer undra­ma­ti­schen Implo­si­on mit anschlie­ßen­der feind­li­cher Übernahme.

Wor­um es vorm Desas­ter so wich­tig, so über­aus wich­tig gegan­gen war, wozu man dau­ernd ange­spornt wur­de, das hat­te min­des­tens dem Staat, die­sem Abs­trak­tum, nichts genützt. Fast über Nacht war der Spuk vor­bei, rich­tig gefähr­lich nur eini­ge Stun­den am 9. Okto­ber 1989, bis zur Erklä­rung der „Sechs von Leip­zig“. An dem Tag saß ich als Stu­dent in der Leip­zi­ger Niko­lai­kir­che. Die anschlie­ßen­de Demons­tra­ti­on sah ich mir vom Men­de-Brun­nen aus vorm Gewand­haus an. Ich demons­trie­re nicht gern.

Die Skep­sis gegen­über Beschwö­run­gen blieb dem Osten ja glück­li­cher­wei­se erhal­ten. Des­we­gen lau­fen hier nicht so vie­le bei den „Omas gegen rechts“ mit wie im Wes­ten. Wir wuch­sen mit einer sol­chen Über­do­sis an Ideo­lo­gie auf, daß wir davon bis heu­te genug intus haben – so wie Obe­lix vom Zau­ber­trank. Wir brau­chen kei­nen wei­te­ren Schluck aus dem Faß „Ideo­lo­gie“, gera­de jetzt nicht, wo’s längst wie­der ideo­lo­gi­scher wird.

Mehr zu bewe­gen, das mag ehren­wert sein, wie einem sogleich ver­spro­chen wird, aber es bringt einen in zwei­fel­haf­te Gesell­schaft: Man müß­te sich in einer Par­tei enga­gie­ren, sich also machia­vel­lis­tisch dar­in üben, immer ein Sti­lett im Gewand zu füh­ren – zum Umgang mit „Par­tei­freun­den“.

Man müß­te mög­lichst sogar „ein Man­dat anneh­men“ – in der Ver­mes­sen­heit, mit sehr zwei­fel­haf­ter Legi­ti­ma­ti­on für ande­re zu spre­chen und deren „Inter­es­sen zu ver­tre­ten“. Obwohl es doch schon eine Lebens­kunst ist, mün­dig für sich selbst zu reden und die eige­nen Inter­es­sen gesund wahr­neh­men zu können.

Sol­che Erfah­run­gen füh­ren zu einer Art vul­gär-zen­bud­dhis­ti­schen Haltung:

Jen­seits der dau­er­flim­mern­den Screens erst mal ruhig und kon­tem­pla­tiv atmen ler­nen, den aller­ein­fachs­ten Ver­rich­tun­gen höchs­te Auf­merk­sam­keit wid­men, etwa dem Zube­rei­ten eines guten Tees. Auf die Zei­chen ach­ten, der Natur und den ande­ren gegen­über Wert­schät­zung ent­wi­ckeln, ohne auf­dring­lich zu sein. Die Abläu­fe ablau­fen las­sen, wie sie nun mal ablau­fen, und dar­in ste­hen wie das Abbild des Mon­des im nächt­li­chen Fluß. Er bleibt still und reg­los, wäh­rend sich Zeit und Strom durch ihn hin­durch­be­we­gen, ohne daß er selbst sei­nen Ort verändert.

Ja, das hat einen Nachteil:

Man über­läßt den ande­ren und oft den Fal­schen die Geschi­cke von Land und Welt. Aber die rei­ßen das Regie­ren sowie­so immer an sich, und man möch­te sie zum einen nicht bekämp­fen, zum ande­ren aber noch weni­ger mit ihnen tau­schen. Wer denn woll­te je an Hon­eckers, Merz‘, Trumps oder Putins Stel­le sein? Schon als Bür­ger­meis­ter zu fun­gie­ren ver­langt nach Kom­pe­ten­zen, die kaum einer mitbringt.

Wer denn woll­te sich den Bul­lys auf dem Schul­hof in den Weg stel­len, wenn er nicht selbst ent­we­der Bul­ly oder ein Hei­li­ger sei­nes blu­ti­gen Schei­terns wäre? Die Ran­ge­lei und eins in die Fres­se zu ver­mei­den hat nicht zuerst mit Feig­heit zu tun. Es ist ein Unter­schied, ob man sei­ne Sache ver­tei­digt oder der Sache eines Kraft­mei­ers oder Fana­ti­kers im Wege ist. Hohe Kunst, Angrif­fe ins Lee­re lau­fen zu las­sen oder deren Ener­gie über Schub­um­kehr gegen ihren Ursprung zu richten.

Der Vor­wurf dann:

Du stellst dich abseits, nimmst dich ja raus, enga­gierst dich zu wenig, ver­mei­dest Ver­ant­wor­tung. – Man über­neh­me die Ver­ant­wor­tung dort, wo man sie über­neh­men kann und wo man kraft sei­nes Ver­mö­gens hand­lungs­fä­hig ist. Die­ser Radi­us ist klein, aber zugleich: Alles! Man darf sich zudem dar­auf ver­las­sen, daß die ande­ren, die sich eine Men­ge zutrau­en, einen maxi­mal auf eben die­sen klei­nen Umkreis ver­wei­sen wer­den. Man akzep­tie­re das.

Fuß­no­te für jene, die mei­nen, ein sol­ches Sich-Beschei­den wäre arm­se­lig, fei­ge und klein­lich, und zudem hie­ße es, Kon­se­quen­zen zu scheuen:

Wenn der pol­ni­sche Fran­zis­ka­ner-Mino­rit Maxi­mi­li­an Kol­be (1894–1941) im KZ Ausch­witz sein Leben opfer­te, um einen Mit­häft­ling zu ret­ten, indem er sich frei­wil­lig an des­sen Stel­le für den Hun­ger­bun­ker anbot, so tat er dies, reli­gi­ös inspi­riert, aus frei­en Stü­cken. Mit enor­mer Konsequenz.

Er ret­tet Fran­cis­zek Gajow­nic­zek. Der leb­te bis 1995 und erklär­te ster­bend, er habe stets eine Gegen­wart Pater Kol­bes wahr­ge­nom­men und wer­de nun zu ihm gehen. Kol­be selbst wur­de am 14. August 1941 mit­tels Gift­sprit­ze ermor­det – und 1982 als „Mär­ty­rer der Nächs­ten­lie­be“ heiliggesprochen.

Zu Recht. Er han­del­te in sei­nem Ermes­sen und in sei­nem Umkreis. Wie gesagt: Kon­se­quent. Zu den Gro­ßen der Poli­tik gehört er nicht, er ist groß in ganz ande­rer Hin­sicht. Und er ist nicht gescheitert.

Heino Bosselmann

Heino Bosselmann studierte in Leipzig Deutsch, Geschichte und Philosophie für das Lehramt an Gymnasien.

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Kommentare (10)

Dietrichs Bern

12. Februar 2026 10:13

Lieber Herr Bosselmann, zunächst teile ich Ihre Einschätzung Pater Kolbes. Aber wenn Sie von den Apparaten schreiben, die so viel mehr vermögen als wir: Glauben Sie nicht, wenn Sie Stasikader an der Spitze staatlich finanzierter Organisationen sehen, die nie versiegte Liebe zum Sozialismus und Ausforschung bei den Mächtigen - haben Sie nicht das Gefühl genau von dem Apparat beherrscht zu werden, der dafür schon in ihrer ersten Lebenshälfte verantwortlich war? 

Dr Stoermer

12. Februar 2026 11:13

Danke für den bewegenden, tiefgreifenden Text. Ernstgemeinte Frage: Wie verändert sich die Schlußfolgerung, wenn man - zum Beispiel als Elternteil 1 oder 2 - aus Sorge um die Kinder sich gegenüber der Kommandobrücke verhalten will?

Franz Bettinger

12. Februar 2026 11:38

Trotz der enormen Anstrengungen, die Hirne der Bürger nach links zu drehen, gelang es den Ulbrichts & Honeckers nicht wirklich. Sogar in diesem Punkt scheiterte das DDR-Regime. Das gibt mir Hoffnung für heute. Das Gegacker, Ge-Gendere und Geschmacklose der woken Kultur-Banausen zerschellt am inneren bürgerl. Widerstand. Es ödet nur noch an, Miosga & Konsorten der Acht-Uhr-Tages-Lügen zu hören. Wir lachen drüber, mittlerweile sogar laut. Ich bin optimistisch. Wir werden das Scheitern der Volksverräter erleben.

Kurativ

12. Februar 2026 11:41

In kleineren Kreisen kann man besser entscheiden, weil man die Dinge sensuell eigens erfassen und beurteilen kann. Die Nachrichten aus NY oder Tokio schaffen eine Illusion der Allmächtigkeit. Von dort aus ist es nicht weit, bis zum Wahn des "Alle Menschen werden Brüder".
Partiten und Selbstoptimierung: Man spart in jungen Jahren viel Zeit und Mühen, wenn man gleich die Abkürzung zu Bach & Beethoven nimmt. Es ist wie beim Lesen: Man muss sich eine Zeit lang dazu zwingen

Gracchus

12. Februar 2026 11:47

Mir ist diese Haltung sympathisch. Mich erinnert sie an die Figuren eines Hermann Lenz oder den Stifter des Nachsommers und der Mappe. 

Laurenz

12. Februar 2026 11:47

@HB & Dietrichs Bern ... eine Beurteilung des Schicksals von Maximilian Kolbe ist eine Frage der Perspektive. Tragen die Polen als Volk Schuld an der eigenen Militärdiktatur oder dem aggressiven Vorgehen der eigenen Junta gegen alle Nachbarstaaten nach dem I. Krieg? Wenn ja, ist jegliches Opfer sinnlos. Es gibt aktuell auch keine sichtbaren politischen Kräfte in Polen, die in irgendeiner Art & Weise bereit wären, die definitive Schuld Polens zu sühnen. Das wird zwangsläufig wieder dazu führen, daß Polen absehbar auf die Fresse bekommt, wenn auch nicht von uns. ... Um Ihre Oase an der Prignitz einzuschätzen, danken Sie, HB, einfach der analogen Epoche, in der Sie aufwuchsen. Die DDR konnte nicht wirklich die rustikale Pampa steuern. Dafür war Robotron nicht weit genug. Ohne echte globale Mitbewerber mutieren Weltmächte zum (heute informellen) Bolschewismus. Prägend für eine völlige geopolitische Fehleinschätzung waren die 90er Jahre. Um sich die Planwirtschaft der USA zu Gemüte zu führen, reichen 30 Min. Recherche zum desaströsen militärisch-industriellen Komplex der USA, inkl. der NASA. Es handelt sich um eine einzige Steuergeld-Umverteilungs-Maschinerie, um Zulieferer-Jobs in 52 Bundesstaaten zu garantieren, mit katastrophalen Folgen für die USA & ihre Vasallen.

Franz Bettinger

12. Februar 2026 11:48

Bosselmann fragt sich wie neulich ein Freund: "Wenn wir übernehmen,“ und er meint mit wir die AfD, „was kommt dann? Haben wir genug Kompetenz, Willen & Kraft in unseren Reihen, um den Wiederaufbau Deutschlands hinzubekommen?“ - Es bleibt gar nichts übrig, als es zu versuchen. Wirtschaft-Konzept? Ganz einfach: Leistung muss belohnt werden, und Eliten (Intelligenz, Fleiß ...) müssen gefördert werden. Das alte mehrteilige Schulsystem muss wieder her inklusiv der Dumm-Schulen. Faulenzer zurück ins Glied! Die Grundlagen des Lebens (Wasser, Wald, Müll, Elektrik, Bahn, Post) müssen in der Hand des Staates bleiben. Zurück in die Zukunft mit Atomkraft, Verbrenner und Bildung Bildung Bildung! Ich hab keine Sorge, dass wir bereits in den ersten 100 Tg. die Weichen richtig gestellt haben werden & das Volk dies auch merkt und begrüßt. 

Laurenz

12. Februar 2026 12:01

@HB (2) ... Elon Musk ist dehalb ein politischer Störenfried, weil Er Russisch baut & vorgeht. SpaceX benutzt vor allem verläßliche Materialien, wie Edelstahl für die Raketen & keine Leichtbau-Komponenten. Wenn ein Ventil Schwächen aufweist, muß man nicht beim Zulieferer anrufen, sonder gießt oder druckt in der Nachbarhalle ein verbessertes. Der gesamte Produktionsprozeß wird von SpaceX kontrolliert. Bei der Raketen-KI ist die Hardware so angelegt, daß permanent neue Steuerungs-Updates aufgespielt werden, anders als die restliche Industrie, die einen Blackbox-Produktionsauftrag an eine IT-Firma für 3 Jahre vergibt. Das Spannungsfeld zwischen den Bürokraten & Musk, Google oder Bezos ergibt sich aus der Notwendigkeit, die USA weiter vorne zu halten. Ohne Elon Musk fällt die NASA hinter China, Indien & Rußland ausweglos zurück. Um sich die Katastrophe per se anzuschauen, reicht ein Blick auf das gescheiterte, über 2 Bio. US$ teure F-35-Projekt zu werfen. Hier wird das sozialistische Desaster des Westens offenkundig. Die USA bekommen jetzt auch die Schwächen der Zollpolitik des II. Reichs zu spüren. Die USA sind nicht mehr mächtig genug, Zölle global durchzusetzen.

Dietrichs Bern

12. Februar 2026 13:43

@Laurenz: Das Opfer von Maximilian Kolbe ist im Grunde außerhalb einer christlichen Perspektive sinnlos; dagegen Glaubenszeugnis schlechthin innerhalb derselben. Wir werden alle erfahren, was zutrifft.
Ihre Einschätzung der Polen lässt mich ratlos zurück. Es gibt schlicht nichts, was Polen sich haben zuschulden kommen lassen, das in irgendeiner Weise den Auslöschungsphantasien der Nationalsozialisten gegenüberstünde.
Ansonsten sehe ich nicht, wie und wer diesem Lande "auf die Fresse" geben sollte. Russland ist es jedenfalls mit Sicherheit nicht, davon dürfte die Entwicklung des Ukraine-Kriegs ja nachdrücklich Zeugnis gegeben haben.

Monika

12. Februar 2026 13:57

Der Frühlingsregen/Läßt wieder schöner werden/Fast alle Dinge. Chiyo-ni
Was denn nun ? Aktivismus, Selbstoptimierung, identitäre Weltrettung, ICH oder NICHT-ICH ? Aufwühlendes und Abregendes. Haiku oder Widerstand ? Ich finde dieses Hin- und Her zwischen Aktion und Kontemplation anstrengend und verwirrend, schlimmenfalls dysfunktional .Wie geht das zusammen ? Hier fehlt für mein Empfinden das Verbindende .https://www.backwinkel.de/blog/double-bind/