Sogenannte Frauenpower. Wohin eigentlich?

Jedes Frühjahr häufen sich die feministischen Gedenktage. Der Rundfunk hat stets die entsprechenden Features und Klagelieder in petto. Wunderschön.

Ellen Kositza

Ellen Kositza ist Literatur-Redakteurin und Mutter von sieben Kindern.

Ging los am 14. Febru­ar: „One bil­li­on rising “- Gedenk­tag gegen “Gewalt an Mäd­chen und Frau­en”. Ins Leben geru­fen hat die­ses wohl­fei­le Ding Eve Ens­ler, eine gebür­ti­ge New Yor­ke­rin. Erst (1998) hieß er V‑Day, V wie Vagi­na. Ens­ler war durch ihr Thea­ter­stück „Vagi­na-Mono­lo­ge“ berühmt gewor­den. Das Inners­te öff­nen, was sprä­che dage­gen? Ein­fach mal raus damit.

Heu­te wol­len die „Bil­li­on“ erweck­ten Frau­en „mit inne­rem Feu­er, flam­men­der Begeis­te­rung und Empa­thie tan­zend den Ursa­chen von patri­ar­cha­ler Gewalt ent­ge­gen­wir­ken“. Was logisch völ­lig begeis­ternd klingt. Es gibt ein (naja) bedrü­cken­des Video dazu.

Am 27.2. haben wir erneut den „Equal Pay Day“ (= Frau­en ver­die­nen weni­ger Koh­le; stets lang­at­mi­ge Dis­kus­sio­nen, war­um das wohl so ist, und ob berei­nigt und gemäß eige­ner Ent­schei­dung oder nicht; es ist qual­voll. Hier ein Video zu einer Sechs­fach­mut­ter, der es ein­fach, und zwar selbst­be­wußt, egal ist).

Dann wäre da am 29.2. der „nicht zufäl­lig nur alle vier Jah­re statt­fin­den­de“ Equal Care Day (bit­te­rer Unter­ton, weil Frau­en ein­fach mehr caren, natür­lich durch patri­ar­cha­len Zwang).

Am 8. März fei­ern wir fre­ne­tisch den Inter­na­tio­na­len Frau­en­tag. Als Trans-Ossi flasht mich die­ser Tag immer wie­der. Mei­ne Kin­der­gar­ten­kin­der bescher­ten mir dazu immer wie­der zahl­rei­che Geschen­ke (Bil­der, ande­re Kunst­wer­ke) mit Schrift der „Tan­te“: „Der lie­ben Mut­ti“. Oh bit­te…. Ich woll­te nie Nelken.

Letz­te­rer Tag ist teils seit län­ge­rer Zeit (Ber­lin) und teils seit kür­ze­rer Zeit (Meck­len­burg-Vor­pom­mern) auch in Deutsch­land ein gesetz­li­cher Fei­er­tag. Das ist klar ein wie­der­ge­bo­re­nes Relikt aus kom­mu­nis­ti­schen Zei­ten. Wo ist der 8. März welt­weit Fei­er­tag? Ja bit­te: in Chi­na (aber nur für Frau­en!), in Ruß­land und der Ukrai­ne (= hier­in ver­steht man sich also), in Bur­ki­na Faso, Eri­trea, Ango­la, Aser­bai­dschan, Nordkorea.

Alle heben aber Frau­en auf ein Podest, und sie tun das­sel­be nicht mit Män­nern. Es gibt in all die­sen Län­dern kei­ne Män­ner­ge­denk­ta­ge. Män­ner fal­len im Krieg, sie leis­ten Schwer- und Schmutz­ar­beit, an denen Frau­en (fast) gene­rell unbe­tei­ligt sind.

Als Frau bin ich gleich­sam auto­ma­tisch eher auf Sei­ten der Frau­en, aber die­ses Ungleich­ge­wicht muß doch auffallen?

Chris­ti Him­mel­fahrt = Vater­tag = Män­ner­tag zählt übri­gens nicht. Das ist eine unlau­te­re Umdeu­tung. Die­ser Fei­er­tag ist ers­tens nicht so gemeint (als Tag der Män­ner), zwei­tens gibt es min­des­tens 2088 Tex­te, in denen beklagt wird, daß „Him­mel­fahrt“ zum Jah­res­be­säuf­nis für Män­ner umde­kla­riert wurde.

Frau­en ist zum Frau­en­tag hin­ge­gen eini­ges erlaubt, nach dem Mot­to „oh, là là!“:

Man möge sich vor­stel­len, daß es einen „Män­ner­tag“ gäbe mit hei­ßen Girls und Strip­show. Wür­de die bie­de­re Tages­zei­tung ähn­lich berich­ten? Wohl kaum.

Mir sind all die­se früh­jähr­li­chen Frau­en­ge­denk­ta­ge völ­lig suspekt. Sie die­nen zu nichts ande­rem als Unfrie­den zu stif­ten zwi­schen den Geschlechtern.

Und es geht ja noch wei­ter. Wir haben (April) den Girls‘Day, wo Mäd­chen an „Män­ner­be­ru­fe“ her­an­ge­führt wer­den sol­len. Und Ende April den Les­bi­an Visi­bi­li­ty Day, der auf Stig­ma­ti­sie­rung und Mar­gi­na­li­sie­rung les­bi­scher Frau­en hin­wei­sen soll.

All dies wird sich im Staats­funk nie­der­schla­gen mit ein­dring­li­chen Repor­ta­gen, Fea­tures, Berich­ten. 18,36 €. Es muß enden.

Ellen Kositza

Ellen Kositza ist Literatur-Redakteurin und Mutter von sieben Kindern.

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Kommentare (61)

RMH

26. Februar 2026 16:04

Zu dem Thema sollen sich doch bitte einmal die weiblichen Debattenteilnehmerinnen äußern, ob sie der gesamte staatlich, halbstaatlich, ngo oder Amtskirchen inszenierte "Equal", Empowerment- Firlefanz-Zinnober ganz konkret & praktisch einmal entlastet oder irgendwas bringt oder gebracht hat. In diesem Jahr haben die Berliner & Meck-Pommern nicht extra frei, da der Tag auf einen Sonntag fällt. Also dieser, im übrigen geschlechtsneutrale, benfit fällt schon mal weg. Bringen wird sicherlich vermutlich sowas konkretes wie Mutterschutz, Stillzeit & Elternzeit, aber was bringt der politische Erinnerungs- und Gedenk-Bohej?
PS: Interessant ist in diesem Zusammenhang immer wieder die Sprache . So wurde offenbar der Begriff care work zur Hälfte eingedeutscht und man spricht von Care Arbeit. Als ich den Begriff zum ersten Mal in einem Gespräch hörte, dachte ich mir zunächst, was will denn das Gegenüber? Müssen Frauen heute wirklich noch ständig Haus, Hof und Straße kehren? Bis ich gemerkt habe, dass es hier um denglisch geht und die Kehrwoche in Schwaben die Kehrwoche bleibt, aber dennoch keine Care Arbeit ist (Kopfklatsch).

Laurenz

26. Februar 2026 16:09

Frauen legen sich mit Männern an, auf Feldern, wo sie naturgemäß nichts draufhaben. Wo ist der weibliche Musk, der Frauen besser bezahlt als uns Elon? Wenn man Tiefbau-Ingenieure mit Frauenquote einstellt, sinkt die Qualität der Arbeit, weil es kaum weibliche Tiefbau-Ingenieure gibt, einfache Wahrscheinlichkeitsrechnung. Das Gewaltthema ist extrem sensibel. Auch im Mittelalter kam kein Paar mit permanenten Prügelorgien über die Runden. Aber wenn im Überlebenskampf früherer Epochen Hormonschübe Frauen zu einem destruktiven, dysfunktionalen Sozialverhalten verleiteten, setzte es ein paar Klatscher & Ruhe kehrte wieder ein. Ich kann, was Sex mit Frauen angeht, über einen gewissen Erfahrungsschatz aus meinem Leben berichten. Nicht mal 10% der Frauen präferieren Kuschelsex. Wenn man aber, als Mann, dieselbe Gewalt außerhalb des Bettes anwenden würde, gäbe es einen Haufen Ärger. Verstehen Sie, EK, Frauen sind nicht in der Lage, auch nur ansatzweise zu wissen oder besser objektiv zu beurteilen , wer sie tatsächlich sind. Sie, EK, klassifiziere ich als Einäugige unter den Blinden. Pearl Davis & Leonarda Jonie sind deshalb so erfolgreich, weil Beide mit beiden Augen Sich Selbst sehen können.

Maiordomus

26. Februar 2026 16:36

So präzis Sie diese sog. Gedenktage beschreiben, vergessen Sie trotz Ihrer kritischen Einstellung die kalenderphänomenologische Bedeutung derselben Tage, besonders wenn sie sich häufen: Es handelt sich bei diesen Termin-Kaperungen, vgl. den lächerlichen "Vatertag", analog der spätantiken Ersetzung von Götterfesten zu Kult-Tagen des Sol invictus oder des Mithras, um nicht mehr und nicht weniger als eine neue Religion, so wie das mit den christlichen Heiligen- und Bibelfesten einst praktiziert und durchgesetzt wurde. Religionen besetzen den Kalender und interpretieren das Wetter, weswegen die wissenschaftliche Debatte über Veränderung unseres ethischen Verhaltens "dem Klima zuliebe" religionsphilologisch untersucht, auf jeden Fall mit untersucht werden muss. Von der sog. "Klima-Jugend" hält es wohl kaum jemand für nötig, in  Archiven des Alpenraumes über den Zusammenhang der Hexenprozesse mit meteorologischen Phänomenen Originalakten zu studieren oder ergebnisoffen Weinjahrgänge und Naturereignisse der letzten sagen wir mal 1 500 Jahre durchzugehen. Von den Meteorologen wissen es viele besser als der Mainstream. Sie wissen aber auch, dass der "Klimawandel" als Schlagwort ihren Beruf aufwertet. Darum halten sie sich vielfach an die "Konsens-Objektivität", was wie bei weiland Corona nicht mit Wissenschaft zu verwechseln ist.  

Le Chasseur

26. Februar 2026 17:03

"Es gibt in all diesen Ländern keine Männergedenktage. Männer fallen im Krieg, sie leisten Schwer- und Schmutzarbeit, an denen Frauen (fast) generell unbeteiligt sind."
Am 23. Februar wird in Russland den Verteidigern des Vaterlandes gedacht:
https://de.euronews.com/video/2022/02/23/moskau-wladimir-putin-grab-des-unbekannten-soldaten
 

Franz Bettinger

26. Februar 2026 17:14

Wenn ein Schiff wie die Mayflower (1620) bepackt mit 102 Pionieren vor Nordamerika kentert, und es heißt für die Rettungsboote „Kinder und Frauen zuerst!“, so ist das sinnvoll. Denn wenn 1 Frau & 70 Männer überlebten, hieße dies für die zukünftige Kolonie max. 14 Kinder nach 20 Jahren. Wenn 1 Mann und 70 Frauen überlebten, resultierten daraus nach 20 Jahrn aber rund 1000 Kinder. Voilà. Solche Regeln sind mMn aber nur in Pionierstagen sinnvoll oder in Zeiten, wo ein Volk am Ausstehen ist, (Krieg...). Unter rein moralischen Ges. Punkten sehe ich keine Gründe, Fraun & Kinder Männern vorzuziehen. Und leben tun sie auch noch 3 Jahre länger.  

Rabenkaiser

26. Februar 2026 20:33

@Maiordomus
Kalender wurden eigentlich schon immer „besetzt“. Die Römer waren da ziemlich kreativ – und gar nicht so unsympathisch. Im Februar gab es die Parentalia: mehrere Tage, an denen man der verstorbenen Angehörigen gedachte. Danach kam die Caristia, ein Fest, bei dem man sich mit den noch lebenden Verwandten versöhnte. Erst die Toten ehren, dann den Familienfrieden pflegen – das ist doch eigentlich eine schöne Idee. Oder die Bona Dea: ein offizielles Fest nur für Frauen, mit eigenem Raum und eigener Öffentlichkeit. Für die damalige Zeit durchaus bemerkenswert. Überhaupt hingen viele römische Feiertage mit Jahreszeiten, Ernte, Fruchtbarkeit und Fortbestand zusammen. Das hatte weniger etwas von Weltanschauungskampf als von der ganz praktischen Frage: Wie bleibt eine Gemeinschaft lebendig?
Vielleicht täte uns heute genau dieser Blick gut.. nicht nur Missstände markieren, sondern auch bewusst das feiern, was wir bewahren wollen.. Könnte man ja mal aufgreifen, sobald unser Volk eines Tages wieder ein stückweit genesen sein sollte.

Speng

26. Februar 2026 20:57

"Ensler war durch ihr Theaterstück „Vagina-Monologe“ berühmt geworden. Das Innerste öffnen, was spräche dagegen? Einfach mal raus damit."
You go, Girl!
 
"Solche Regeln sind mMn aber nur in Pionierstagen sinnvoll oder in Zeiten, wo ein Volk am Ausstehen ist..."
Und in welchen Zeiten leben wir dann?

Franz Bettinger

26. Februar 2026 21:56

@Speng: Wir leben in einer Zeit, in der die Menschen kaum noch Sinn sehen, Kinder in die Welt zu setzen. Das muss sich als allererstes ändern. Kinder sind kein Selbstzweck. Ohne annehmbare Zukunft braucht es keine Kinder. 

Majestyk

26. Februar 2026 22:08

@ Franz Bettinger:
Wenn Frauen leben wollen wie Männer, können sie auch sterben wie Männer. Gerecht ist es Rettungsboote nach Alter zu besetzen. Die Alten hatten mehr vom Leben, die Jungen noch deutlich mehr vom Leben vor sich. 
Der eine Mann und die 70 Frauen bringen zwar mehr Kinder, die notwendige Jagdgemeinschaft kann sich dann nicht einmal auf die Marschrichtung einigen. 
Generell bin ich der Ansicht: 
„Der Feminismus befreite die Frauen von der natürlichen Würde ihres Geschlechts und machte sie zu minderwertigen Männern“ - Francis Parker Yockey
Schöffeljacke statt Sommerkleid. Wo sind die Frauen, nach denen man sich umdrehen will bzw. darf? Wo ist die holde Weiblichkeit geblieben? Was ist aus der Hüterin des Feuers geworden? 

nom de guerre

26. Februar 2026 22:08

@ RMH (paraphrasiert) "weibliche Debattenteilnehmer zu Erinerungs- u Gedenkbohei"
Es ist halt Teil der derzeit gültigen Zivilreligion. Das übliche Gewäsch, wie Solidarität, Zusammenrücken, blabla. Im übrigen ist weibliches "Empowerment", jenseits des unsäglichen Modewortes, mE ein durchaus wichtiges Thema, das sich aber nicht auf 1500 Zeichen herunterbrechen lässt und hier auch zu weit führen würde.
@ Bettinger Für den unwahrscheinlichen Fall, dass wir uns jemals gemeinsam auf einem untergehenden Schiff befinden sollten (wortwörtlich, nicht so wie jetzt gerade), werde ich versuchen, mich daran zu erinnern, "Franz Bettinger zuerst!", zu rufen.

Freichrist343

27. Februar 2026 00:11

Viele Erfolge oder Ziele der Frauenrechtsbewegung sind zu begrüßen. Aber man muss sich auch für die Rechte der ungeborenen Kinder einsetzen. Die Rolle der Frau darf nicht nur auf die Mutterrolle reduziert werden. Aber die Rollen von Frau und Mann sollten nicht in jeder Hinsicht gleich sein. 
https://jlt343.wordpress.com

Blue Angel

27. Februar 2026 04:44

Volle Zustimmung zum Artikel. Und als (he he) "weiblich gelesener" Mensch finde ich besagte Veranstaltungen überflüssig bis lächerlich. Muttertagsgrüße/-Geschenke fand ich früher eher peinlich, im altersweisen Rückblick aber auch rührend. 
Wohin führt diese "Frauenpower"? - Letzten Endes bei den meisten der auf diese Weise erfolgreich Aufgehetzten in Verbitterung und Einsamkeit. Die eigene feministische Phase ist zum Glück seit Jahrzehnten vorbei und ich bin dem sehr dankbar, daß sie für Familie und Beziehung keine bleibenden Schäden hinterlassen hat:  Divide et impera ist immer destruktiv.

tearjerker

27. Februar 2026 08:16

@Bettinger: Die Extrawurst-Kultur für Frauen entsteht mit freier Partnerwahl, die zur Mayflower-Zeit kein Thema war. Zur Pionierzeit hies es eher 'Rette sich, wer kann' als 'Frauen und Kinder zuerst', selbst wenn die Reproduktion für die Gemeinschaft damals viel höher bewertet wurde als heute und Frauen aus diesem Grund entsprechend geschützt wurden. Dem heutigen angeblichen Aussterben stand damals die Bevölkerungsexplosion entgegen. Die war das Ergebnis von Zwang.

tearjerker

27. Februar 2026 08:38

@Blue Angel: Derartige Veranstaltungen sind für die Veranstalter, nicht für die Zielgruppe des Tages gedacht.

Franz Bettinger

27. Februar 2026 10:32

@GG / Grambauer (fand ich schön) / Wowwerbotzer oder wie auch immer: Seit vielen Jahren stechen Sie sie auf SiN irgendwie heraus. Wenn Sie mal Zeit haben: Mich würde interessieren, warum Sie nichts von Sport halten, also von Körper-Ertüchtigung? Ist es der Körper, dem Sie nichts Positives abgewinnen können? Dass es dumme Exzesse beim Sport gibt, geschenkt! 

Fordring

27. Februar 2026 14:10

"Als Frau bin ich gleichsam automatisch eher auf Seiten der Frauen"
 
Studien zeigen, dass Frauen auf Geschlecht bezogen eine um ein vielfaches höhere Eigengruppenpräferenz haben als Männer. Das Problem ist, dass die meisten Männer wiederum eben nicht automatisch auf Seiten der Männer sind. 

ofeliaa

27. Februar 2026 15:37

1) Diese Aktionstage sind kein Firlefanz. Frauen verdienen im Schnitt noch immer weniger pro Stunde und dabei bleibe ich. Alleinerziehende Mütter erleben Geringschätzung oder offenen Hass, als hätten sie ein Kind allein gezeugt. Dabei entsteht kein Kind aus nur der Eizelle. Dann das Gerede vom Bodycount - Frauen sollen möglichst wenig sexuelle Erfahrung haben, sonst gelten sie als billig, während Männer zugleich Sex wollen und keine Incels sein dürfen. Wie soll das funktionieren? Frauen sollen begehrenswert sein, aber selbst nicht begehren. Sollen Männer am Ende nur noch mit Männern schlafen, damit der Bodycount der Frauen für immer bei null bleibt? Leben wir jetzt wieder im Mittelalter oder in einem Islamischen Staat? Die Realität zeigt außerdem, dass die Vagina und weibliche und reproduktive Gesundheit weiterhin schambehaftet sind und Gewalt in der Geburtshilfe täglich stattfindet, etwas, das ganze Familien und Neugeborene traumatisiert. Frauen, die gebären, sind in diesem Staat, in diesem Gesundheitssystem nur Dreck wert.

ofeliaa

27. Februar 2026 15:39

Gewalt gegen Frauen zeigt sich nicht nur in außergewöhnlichen Situationen, sondern systemisch. Wir wollen nicht zurück in Zeiten ohne Arbeitsmöglichkeiten oder eigenes Bankkonto. Bis heute wird man als Frau massiv sexualisiert, angestarrt, objektifiziert und klein gemacht und bevormundet. Vor allem die Bevormundung erleben Männer in dieser Form NIE. Ich könnte zig Beispiele für diese Bevormundungen nehmen. Frauen sollen sich überall besser oder anders verhalten als Männer, z.B. ganz prominent im Straßenverkehr. Männer brauchen keine Fahrradhelme, Männer dürfen bei Rot über die Ampel laufen, bei Frauen rastet man aus. Männer weichen einem auch nirgends aus. Diese ganze Diskriminierung ist zu systematisch, zu allgegenwärtig und zu eingraviert in unser Denken, dass wir jetzt schon an einem Punkt wären, an welchem man nicht mehr darauf aufmerksam machen müsste. Damit es jetzt so richtig schön reizt: Die Zeit der systematischen, gewaltbehafteten und nur an die Frau Anforderung stellenden Gesellschaft ist vorbei. Man erkennt den Zustand einer Gesellschaft immer daran, wie mit den Frauen umgegangen wird und es gibt noch viel zu tun!

Kositza: ohoh, das alles klingt nach einem Brigitte-Artikel aus den späten Achtzigern...All diese Diskriminierungen, die Sie erleben, sind völlig außerhalb meiner Welt. Und falls Sie tatsächlich wg. über-die-rote-Ampel-gehen, wg. Bodycount etc. "angefeindet" werden - haben Sie schon mal die Möglichkeit erwogen, sich das alles am Allerwertesten vorbeigehen zu lassen? Einfach mal ausprobieren.

Kurativ

27. Februar 2026 18:18

Globale Gedenktage sind absurd. Besonders, wenn es sich um Themen handelt, welche in den verschiedenen Nationalstaaten mit ihren verschiedenen Kulturen völlig unterschiedliche Umgangsweisen und Dogmen betrifft. Es endet schnell in Hegemoniestreben und "Menschenrechtsbombardierungen" um sich die Rohstoffe und Frauen als Gebärhmaschinen und Sklaven unter den Nagel zu reißen.
Auf der anderen Seite werden durch Politik und Gerichte Umgangsweisen anderer Staaten auf deutschen Staatsgebiet durchgewunken, welche sich kein Einheimischer wünscht: Kinderehen, Vielweiberei, Zwangsverheiratungen, ... mit welchen sich dann die Einheimischen in ihrer Nachbarschaft und/oder in ihrem Land abfinden sollen. Die EU/NATO Erweiterungen sollen damit möglich gemacht werden (Türkei, Albanien, Bosnien, ...)

Kurativ

27. Februar 2026 18:27

In archaischen Zeiten zogen die Kleingruppen in nomadischer Weise durch das Land. Während die Männer im Team auf die Jagt gingen, saßen die Frauen zusammen und begannen sich gegenseitig ihr leid zu klagen und sich zu "helfen".
Und ich vermute, dass es schon damals Frauen gab, welche trotz ihrer körperlichen und geistigen Grundvoraussetzungen mit auf die Jagt gehen wollten.

Majestyk

27. Februar 2026 18:38

Sehr geehrte Frau ofeliaa,
zeigen Sie mir einen einzigen Unternehmer, der freiwillig für ein Geschlecht mehr pro Arbeitsstunde zahlt, bei gleicher Arbeitsleistung. Warum sollte ein Unternehmer dies tun? 
Umgekehrt, warum benötigt der öffentliche Dienst bei der Besetzung von Arbeitsstellen eine Quotierung für ein Geschlecht? Wenn doch die Leistung identisch sind, brauche ich nicht zu quotieren. Man nimmt von 1000 Bewerbern auf 100 Stellen einfach die 100 Besten. 
Zum Bodycount. Wenn ich als Mann mit 100 Frauen schlafen möchte, muß ich dafür etwas tun. Ich muß entweder das Aussehen von Brad Pitt mitbringen oder den Körper vom Davidoff-Mann. Alternativ und langfristiger ist sozialer Status besitzen, geht meistens mit ökonomischem Status einher. Mindestens mal brauche ich eine interessante Persönlichkeit. Dem geht eine Leistung voraus. Selbst wenn die Leistung nur darin bestehen würde, eine Frau ins Bett quatschen zu können.
Was muß hingegen die Frau leisten um 100 Männer zu verführen, abgesehen davon Frau zu sein? Gut, attraktivere Frauen können höher ins Regal greifen. Das ist es aber auch schon.
Nach wie vor enthält dieser Witz einen wahren Kern. 
Wenn Frau alleine bleibt oder gar alleinerziehend, liegt dies meist an den Ansprüchen der Frauen. Und es gibt ja auch mehr als genug Alleinerziehende, die wollen das Kind und keinen Mann. Wie man sich bettet, so lebt man. 
 
 
 

Majestyk

27. Februar 2026 18:52

Männer müssen in den Krieg. Männer arbeiteten unter Tage. Männer arbeiten auf dem Bau. Männer reinigen den Kanal. Männer fahren den Müll ab, Männer klettern auf Dächern rum. Selbst die Windparks erbauen Männer, die Werbung präsentiert dann eine Frau. Männer arbeiten meist Vollzeit, zahlen Netto deutlich mehr Steuern, mehr Sozialabgaben, konsumieren deutlich weniger (Konsumanteil der Frauen 70-80 Prozent), besetzen im partnerschaftlichen Wohnen deutlich weniger Raum, können meist besser mit Kindern umgehen, wie man an fast jeder Supermarktkasse beobachten kann und leben im Schnitt fünf Jahre weniger. Verbrauchen also weniger Altersversorgung und belegen nur ein Drittel aller Plätze im Altersheim. 
 

Zauberer von Oz

27. Februar 2026 19:07

@ Majestyk
"Was ist aus der Hüterin des Feuers geworden?"
Im Slawischen gibt es die Baba Jaga....sie hütet das Feuer, ist aber sehr hässlich! (Im Gegensatz zu Vesta, der römischen Göttin). Die Slawen haben ein vielleicht reellen Bezug zum Leben, als die spätrömisch Dekadenten...

Monika

27. Februar 2026 19:22

Unter dem Titel Frauenpower hätte ich  härteren Stoff erwartet. Etwa über den Fall Gisèle Pelicot, die derzeit für ihren Mut ( Die Scham muß die Seite wechseln) gefeiert wird. Sie hatte dennoch bei aller Scheußlichkeit das Glück, keine bewussten Erinnerungen an die Vergewaltigungen zu haben, und führt es auch darauf zurück ( neben guten Anwälten und großer Anteilnahme), daß sie das Ganze relativ unbeschadet überstanden hat. Dieses "Glück" hatten die Mädchen von Rotherham nicht und all die Mädchen und Frauen, die bei vollem Bewusstsein vergewaltigt wurden und sich davon nicht erholen können. Königin Kamilla hat Madame Pelicot empfangen, die Opfer von Rotherham meines Wissens nicht. Im beschaulichen Pfaffenhofen wurde eine Ukrainerin am Bahnhof vergewaltigt. Sie stellte sich tot, damit der Nigerianer von ihr abläßt. Wo ist die Solidarität für diese Frau ? Wo wechselt die Scham die Seite ? Frauenpower genügt hier nicht. Es braucht Väter und Männer, die auf der Seite der Frauen auftreten. So wie der aufrechte Herr Kyriath . Und ja, auch Madame Pelicot hat eine neue Liebe gefunden. https://www.emma.de/artikel/der-vater-der-nicht-schweigt-342331

Monika

27. Februar 2026 19:31

Und ja, ein Gedenktag für all die Opfer migrantischer Gewalt ist längst überfällig.

Ein gebuertiger Hesse

27. Februar 2026 19:47

Alles, was der Entfremdung von Mann und Frau dient, ist Gift für den Bestand des Menschen. Punkt.

Jan

27. Februar 2026 20:01

Feminismus ist Unsinn. Sowohl gesellschaftlich als auch biologisch. Genau wie der Kommunismus/Sozialismus (hierzu Klonovsky/Acta Diurna vom 26.1. lesen) richtet sich der Feminismus gegen die menschliche Natur. Keine heterosexuelle Frau kann ernsthaft Interesse am Feminismus haben. Ihre über zig Jahrtausende geprägten Selektionsmuster bezüglich Männern haben sich durch 60 Jahre Feminismus nicht geändert, sind immer noch "wie in den 50ern". Daher kann ich nur lachen, wenn immer gegen das Patriarchat gewettert wird. 
 
Für den Aufstieg und Fortbestand von Kulturen und Zivilisationen sind ausschließlich Männer verantwortlich. Deren Stärke und Erfindungsgeist bestimmen über Erfolg und Mißerfolg. Keine alltagsprägende technische Erfindung der letzten 30 Jahre, die nicht von Männern gemacht wurde: Internet, Handy, DVD, Flachbildfernseher, Streaming usw. Die Künste werden auch von Männern dominiert, vor allem Musik und Film. Diese ganze künstliche Frauenförderung in den Berufen ist unnütz. Und was soll "Augenhöhe" und 50/50? Frauen wollen zu Männern aufschauen, mehr verdienen soll er auch. Frauen wollen Beifahrerein sein, nicht ans Steuer. Frauen sollen Beziehungen und Familen stabil halten. Genau das machen heute viele nicht mehr. Trennungen gehen überwiegend von Frauen aus. 
 
Jetzt ist der Platz zu Ende, das Thema kann noch ausufernd diskutiert werden.

Oderint

27. Februar 2026 20:31

@Laurenz: Die Fanbasis und Follower von Pearl Davis sind männliche Incels - bezeichnend, dass Sie sich davon angesprochen fühlen. Ein Gentleman sind Sie jedenfalls nicht.
 
@ofeliaa: Man erkennt den Zustand einer Gesellschaft immer daran, wie mit den Schwächsten umgegangen wird; Das sind bei uns ungeborene Kinder, ganz sicher nicht die Frauen. Frauen haben das gleiche Wahlrecht, dürfen jeden Beruf ergreifen (vielfach mit garantierter Quote), können früher in Pension gehen und müssen keinen Wehrdienst leisten (ich bin Österreicher). 
Und wenn man es in Mainstreammedien wagt, den Feminismus in Frage zu stellen, wird zensiert und gelöscht, was das Zeug hält - wie bei keinem anderen Thema auch nur annähernd.

Majestyk

27. Februar 2026 21:07

@ Jan:
Apropos zum Mann aufschauen wollen. Die ominöse Gleichberechtigung hat dazu geführt, daß sich die Mehrheit der Frauen um die wenigen Alphas prügelt. Durchschnittsmann reicht nicht mehr. Frau muß heute nicht mehr heiraten, gibt ja auch für alles Männerersatz., braucht auch keine Kinder gebären, so sie bewußt nicht will. Über die Konsequenz braucht sich niemand zu wundern.
Der nächste Punkt. Frauen wollen einen Mann zähmen. Am eh schon domestizierten Mann braucht man nichts mehr zähmen. Wer erzieht in einer zunehmend vaterloseren Gesellschaft, mit Verzicht auf männliche Rollenvorbilder Jungs? Ist der Mann gezähmt, verliert Frau ohnehin das Interesse, spätestens wenn mittels Zahnbürste im Badezimmer das Territorium markiert wird.
Das Motto vieler moderner Frauen:  I have the Pussy so I make the Rules! So sieht dann der Beziehungsmarkt aus und da stellt sich doch die Frage, wer reduziert wen aufs Geschlecht?
Ich kann mich noch gut an Neue Männer braucht das Land erinnern. Im doppelten Sinn: Geliefert wie bestellt

Fordring

27. Februar 2026 21:11

Ofeliaa ist ein offensichtlicher Troll, von denen gibt es wohl auch hier welche. Am besten einfach komplett ignorieren.

Kositza: Nee, sie ist offenkundig einfach haltlos.

Majestyk

27. Februar 2026 22:46

@ Fordring:
ofeliaa ist ganz offensichtlich kein Troll, sondern ein Mensch, der an Widerfahrenem leidet (kann man zwischen den Zeilen lesen/ spüren) und leider ein Opfer von Ideologie. Auch wenn Sie es vielleicht nicht versteht. Das ist ja das Dilemma, die meisten Frauen glauben, Feminismus sei etwas Gutes und richte sich gegen Männer. Sehe ich komplett anders. Zu den Leidtragenden gehören gerade Frauen. Mein Zitat mit der weiblichen Würde sollte niemanden ärgern. Frauen verlieren so viel durch Konkurrenz zum Mann. Außerdem profitieren vom Feminismus mehr als genug Männer, die in einer anderen Welt kein Bein auf die Erde bekommen würden. Am Ende trifft es alle, Frauen, Männer, Kinder, Familien, Gemeinwesen. Der Feminismus war m.E. schlimmer als der ganze andere linke Irrsinn der letzten Dekaden und der wird nach wie vor hart verteidigt. Bestes Beispiel, das vermeintlich oppositionelle Postergirl Schunke mit ihrer Scheinkritik.

nom de guerre

27. Februar 2026 23:57

@ Monika "Gedenktag für die Opfer migrantischer Gewalt"
Davon halte ich gar nichts. Die von Ihnen erwähnte Frau Pelicot würde ebenso wenig darunter fallen wie die junge Frau aus meinem weiteren Bekanntenkreis, die vor sechs Jahren am Ende ihrer Beziehung von ihrem (Ex-) Freund umgebracht wurde. Unmittelbar darauf brachte der Freund sich selbst um. Beide übrigens gut ausgebildete, von weitem betrachtet "ganz normale" Menschen aus demselben Dorf. Nein, das ist jetzt keine Aussage iSv deutsche Männer machen das auch und das Geschilderte ist natürlich etwas anderes als ein Angriff aus dem Nichts heraus, der mit einem toten Mädchen auf den Bahngleisen endet. Trotzdem bin ich gegen diese selektiven Gedenktage, je nach Opfer- oder Tätergruppe. Das macht niemanden wieder lebendig und die einen Opfer sind auch nicht "toter" als die anderen. Opfer von Migrantengewalt ließen sich i.Ü. durchaus vermeiden, wenn der politische Wille vorhanden wäre. Dafür bräuchte man keine Gedenktage.

SMHJanssen

28. Februar 2026 00:01

Moin. Ofeliaa hat Recht - Monika hätte Recht, wenn sie Gewalt gegen Frauen nicht einseitig und klar kontrafaktisch auf migrantische Gewalt reduzieren würde. Häusliche Gewalt von "biodeutschen" Männern oder die vielfachen sexuellen Nötigungen im Vollsuff auf dem Oktoberfest sind in diesem Forum naturgemäß kein Thema. Hauptsache das Feindbild vergewaltigender Flüchtling oder Migrant bleibt intakt. Herzlichst,
Siebo M. H. Janssen

Diogenes

28. Februar 2026 05:00

Gedanken an die Zukunft… wäre auch ein schöner Buchtitel. Nie gefördert verkümmert das Talent, welches so viel zu geben (gehabt) hätte. Einsam brüten wir. Grübeln wir. Gedanken machend. Wo die Tat? Wo das Bewusstsein? Initialzündung ist, die Zigarette am Vorabend noch am Übermorgen des Danach zu schmecken. 

Monika

28. Februar 2026 09:16

Feministische Themen in neurechten Diskussionen sind immer wieder der absolute Abtörner, weshalb man sie meiden sollte !!! Da prahlen "bevölkerungspolitische Blindgänger" mit irren Weibergeschichten. Frauen, die "automatisch auf Seiten der Frauen sind", werfen anderen Frauen  plötzlich "Haltlosigkeit" vor. Da sind Männer plötzlich für den Fortbestand der Kultur zuständig. 🤔Ja, wer kriegt denn die Kinder ? Alles sehr unausgegoren. Das Mann/Frau Gedöns ist vor allem eins: 🥱 Gähn. Ich werde jetzt mit meinen immer noch attraktiven Alphatier ein schönes Wochenende verbringen. Und liebe Ophelia: Nicht der Körper zählt, sondern der Geist und die Seele. 

RMH

28. Februar 2026 09:33

@Ofeliaa hat immerhin die Debatte in Schwung gebracht. Und sie hat meine Eingangs gestellte Frage, was denn der ganze Veranstaltungs- & Feiertagszinnober wirklich bringt mittelbar damit beantwortet: Offenbar nichts, wenn es nach wie vor Frauen gibt, die so fühlen, wie Ofeliaa. Es bleibt die Frage, was man denn vom Staat als Setzer & Hüter der Ordnung noch verlangen will & vor allem kann, nachdem die rechtliche Gleichstellung der Geschlechter formal schon lange umgesetzt wurde, evtl. mag @nome de guerre dazu sich noch einmal zu Wort melden. Wenn ich an das bekannte Meme von H. Reichinnek denke, nach dem das Problem die Männer sind, kann ich mir bspw. vorstellen, dass man als linke, progressive, migrationsbejahende Frau zumindest fordern muss, dass die Migration sich nicht in endlosen Kolonnen von Männer realisiert, sondern dass, nachdem bislang überw. Männer gekommen sind, ab sofort eine Quote von 90% Frauen eingeführt wird. Frauen machen die Gesellschaft friedlicher, so die Feministen. Weitere Ideen?

Kurativ

28. Februar 2026 10:23

Für 18,36€ pro Monat bekommt man fast nur Frauen zu sehen. Gerecht ist das nicht. Man muss von einer Frauenmafia im Staatsfernsehen sprechen. "Equal Pay" kann da kaum aufkommen.

Monika

28. Februar 2026 10:47

Nun kommt ja doch noch etwas Schwung in die Diskussion. Ich entschuldige mich für mein vorschnelles Urteil. @SMH Janssen / Ich reduziere Gewalt gegen Frauen durchaus nicht auf migrantische Gewalt. Ich unterscheide aber zwischen kulturbedingten Hintergründen von Gewalt gegen Frauen und allgemeinen Aussagen über männliche Gewalt ( z.B. alle Männer sind potentielle Vergewaltiger) . Das hat nichts mit einem Feindbild zu tun. Nicht alle Migranten üben Gewalt gegen Frauen aus, nicht alle Männer sind potentielle Vergewaltiger. Im Prozess Pelicot konnte der Eindruck entstehen, daß sozusagen der normale Mann von nebenan so ein mieser Typ ist, der betäubte Frauen missbraucht. Ich wehre mich gegen die Aussage, wonach alle Männer Schweine sind. Auch kann ich mit dem Ausdruck Femizid nichts anfangen. Klingt wie Insektizid. Die kulturellen Hintergründe von Gewalt gegen Frauen werden oft weggelassen, indem man das nur böse Männliche betont. Das empfinde ich als Mutter, die ihre Söhne vor Respekt vor Frauen erzogen hat als beleidigend. Es soll inzwischen ja Frauen geben, die traurig sind, wenn sie erfahren, daß sie einen Sohn bekommen. Einen Gedenktag für ermordete Frauen wird von etlichen Angehörigen gewünscht. Wie man das nennt, ist mir egal.

Le Chasseur

28. Februar 2026 11:03

@Monika"Feministische Themen in neurechten Diskussionen sind immer wieder der absolute Abtörner, weshalb man sie meiden sollte (...) Da sind Männer plötzlich für den Fortbestand der Kultur zuständig."
Indem sie Smartphones, Flachbildfernseher und Streaming erfinden.
:-))))))

RMH

28. Februar 2026 11:04

@Monika, wenn ich mich jetzt mal kurz als Frau lese, ggf. als eine Frau, die gerne Familie hätte, dann käme mir ihr letzter Kommentar, # 28. Februar 2026 09:16, jetzt ein bisschen arrogant vor. Seht her, ich hab ja jemanden abbekommen, mit dem ich eine Familie gründen konnte. Sie zeigen sonst ein höheres Debattenniveau (gut, auch ich habe meine Tiefflüge, daher geschenkt).
"Ich werde jetzt mit meinen immer noch attraktiven Alphatier ein schönes Wochenende verbringen. Und liebe Ophelia: Nicht der Körper zählt, sondern der Geist und die Seele. "
Als Mann sage ich sehr platt dazu: Ein Mann bummst bestimmt nicht nur Geist und Seele, also waren oder sind Sie selber attraktiv (was sollen die weniger Attraktiven machen? Die wollen auch alle einen attraktiven Mann - Ausweitung der Kampfzone!). Oder, wie es mein Vater zu mir sagte, Junge, bezahle für nichts, was du auch umsonst bekommen kannst und das Leben ist zu kurz, um es sich mit häßlichen, zänkischen Weibern zu versauen. So, jetzt zahle ich gerne 5 Euro in irgendein Phrasenschwein oder in eine Macho-Kasse ;)
 
 

nom de guerre

28. Februar 2026 11:14

@ RMH Gegenfrage: Kann/sollte man vom Staat überhaupt noch irgendetwas erwarten, wenn man nicht enttäuscht werden möchte? Eine vernünftige Mütterrente wäre bspw gut, nur höre ich, neben dem Problem der Finanzierung, schon den Einwand, dass davon die Falschen profitieren würden. Mir ging es oben nur darum, dass ein Gedenktag halt wohlfeil ist und außer den bekannten Ritualen nichts bringt. 
Im Übrigen ist so eine Aussage, wonach "die Männer" das Problem sind, natürlich dümmlich. Wer genau sind denn "die Männer"? Sind die alle gleich? Außerdem ist es (offensichtlich) auch nicht gerade empowernd, Frauen immer als Opfer hinzustellen.

SMHJanssen

28. Februar 2026 11:44

@ Monika: Danke für die Klarstellung. Ihre Äußerung war zumindest missverständlich. Natürlich sind nicht alle Männer Vergewaltiger, allerdings sind Frauen noch viel zu oft brutaler Gewalt ausgesetzt, seien es Vergewaltigungen in der Ehre, häusliche Tötungsdelikte oder sogenannte Ehrenmorde. Das Problem hierbei ist nicht der migrantische Hintergrund, sondern die Idee vom Mann als derjenige der, wörtlich, jederzeit und immer über die Frau verfügen kann. Die Idee das die Frau Verfügungsmasse nach Gutdünken des jeweiligen Täters ist, ist neben der Tat selber, das wirklich Widerwärtige.
Mit besten Grüßen,
Siebo M. H. Janssen

RMH

28. Februar 2026 12:23

@nom de guerre, da bin ich bei Ihnen. Vom Staat kann man meiner Meinung nach nur einen Ordnungsrahmen erwarten. Den hat er aus meiner Sicht schon lange "geliefert", also bereit gestellt. Insofern wird in der Tat die Diskriminierung ritualisiert, mit all den daraus resultierenden Folgen und Hohlheiten. Und so wie es nicht die "Männer" gibt, gibt es auch nicht die "Frauen", wobei ich den Eindruck habe, dass Frauen ein größeres Enttäuschungspotential in Bezug auf die Solidarität innerhalb ihrer Geschlechtsgruppe haben, als Männer. Männer wissen, dass Männer immer auch Konkurrenten sind, wenn ihnen ein anderer übel mitspielt, dann ist das oft wenig überraschend bzw. nicht "ent"-täuschend. Ist das bei Frauen in Bezug auf Frauen auch so? 

Monika

28. Februar 2026 14:15

@SMH Janssen Danke für die Antwort , Zur "Idee vom Mann als demjenigen, der jederzeit über die Frau verfügen kann." Da ist was dran, und diese Idee findet sich in verschiedenen Kulturen und zu verschiedenen Zeiten in verschiedenen Ausprägungen. Ich bin in einem ziemlich frauenfeindlichen Haushalt sozialisiert worden. Mein Vater war autoritär, meine beiden Großväter Patriarchen. Ein Spruch meines Großvaters, dessen Vater Pferdefuhrwerke besaß, war" Wenn Frauen sterben, kein Verderben, wenn Pferde verrecken, welch ein Schrecken." An ein starkes Frauenvorbild in meiner Herkunftsfamilie erinnere ich mich nicht. Meine drei Nichten sind allerdings sog. erfolgreiche Karrierefrauen, die alles wuppen, zur Not auch alleine. Meine Söhne bewegen sich in linksgrünen Bereichen und berichten von der subtilen Frauenfeindlichkeit linker Frauenflüsterer. Man sülzt die Mädels ins Bett und läßt sie dann hängen. Nun, was wäre die Alternative zu diesem Dilemma ? Das Matriarchat? Das Kloster ? Mir fällt da nichts ein, als irgendwie mit den vorhandenen "Exemplaren" klarzukommen. 

Carsten Lucke

28. Februar 2026 15:19

Der ewige Geschlechterkampf - wie ermüdend.
Frauen können ihn nicht gewinnen - weder über körperliche Kraft, Vernunft noch Biologie (mußte ja auch erst von Männern erdacht werden) - sie sind die Verlierer von vornherein. Was gut ist und immer war.
Deshalb führen sie ihn mit unlauteren Mitteln, die übrigens auch erst von Männern gestattet wurden. Eine Schande.
Ergebnisse sind  Beispiele wie @ofeliaa auf der einen und Anton Hofreiter auf der anderen Seite. Herzlichen Dank auch.
Frauen können das Wunderbarste sein; scheinbar wollen sie es nicht mehr. Traurig und verachtenswert.
 

Majestyk

28. Februar 2026 15:27

Bei kaum einem Thema zeigt sich mehr, ob ein Mensch links oder rechts geprägt ist als beim Feminismus. 
 
Übrigens, laut einer Dunkelfeldstudie des kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen wurden 54 Prozent aller Männer Opfer partnerschaftlicher Gewalt. Beim Thema Kindesmißhandlung liegen laut Statistik Frauen und Männer nicht so extrem auseinander. 46,4 gegenüber 53,6 Prozent. Nicht eingerechnet ist emotionale Gewalt. Gewalt müßte man ja mal definieren. Was sind emotionale Erpressungen, erst recht gegen Minderjährige? Was richten von Frauen forcierte Kontaktsperren bei den Kindern an, von den Vätern ganz zu schweigen?
In der feministisch organisierten Medienwelt mag sich alles anders präsentieren, da gilt das Feindbild weißer Mann, in der realen Welt sieht die Sache schon anders aus. 
@ RMH:
Für Ihren Kommentar vom 28. Februar 2026 11:04 bekommen Sie von mir einen hochgereckten Daumen und an den 5 Euro beteilige ich mich oder lege gleich noch 5 Euro obendrauf.
 

Majestyk

28. Februar 2026 15:29

@ Kurativ:
In der realen Welt sind Mordermittler überwiegend Männer. Der moderne Kommissar im Fernsehen ist weiblich. Für Maria Furtwängler noch nicht weiblich genug. Hier gibt es ein eindeutiges Gefälle bei der Bedeutung der ausgeübten Tätigkeit und Entlohnung. Der Täter in der Realität müssen wir darüber reden? Der Täter im Krimi, das weiß man vorneweg, ist der wohlhabende deutsche Mann, gerne Unternehmer. Ein Migrant als Täter ist grundsätzlich verzweifelt und eigentlich sowieso nur Opfer. Gilt auch für Frauen. Tötet ein Mann ein Familienmitglied, lautet die Schlagzeile Bestie. Ist der Täter weiblich, fragen die Medien "was ist der Frau Entsetzliches widerfahren, daß sie zu so einer Tat getrieben wurde". 
Die Rundfunkbeitragspflicht muß fallen, unbedingt. Daran messe ich die Glaubwürdigkeit der AfD, falls/ wenn die mal regiert.

Majestyk

28. Februar 2026 16:19

@ Monika:
"Meine drei Nichten sind allerdings sog. erfolgreiche Karrierefrauen, die alles wuppen, zur Not auch alleine."
Kann auch jeder Mann und zwar schon vor Erfindung moderner Technik. Sollte prinzipiell jeder Mensch notfalls können, nennt sich Selbstständigkeit. Meine Partnerin kann besser tapezieren als ich, auch Holzarbeiten, breche ich mir keinen Zacken aus der Krone. Dafür kann ich Mechanik. Beim Kochen bin ich mittlerweile mindestens auf Augenhöhe.
Der einzige Grund warum sich feste Partnerschaft heute noch lohnt, sind Kinder. Will Frau ohnehin keine oder hat sie eine Einstellung, die erkennen läßt, daß sie glaubt, den Vater nach der Zeugung nicht unbedingt zu benötigen, lohnt sich heiraten aus männlicher Sicht nicht. Männer sollten Frauen danach auswählen, ob sie sich diese als Mutter ihrer Kinder (auch Söhne) vorstellen können. Falls nicht, wäre Leasing günstiger und Nerven schonender. 
Übrigens. KI bedroht eher Karrieren von Frauen oder "modernen" Männern. Apparatrückbau sowieso, weswegen sich Linke verzweifelt dagegen wehren. Ende des 21. Jh. wird es noch immer Konstrukteure, Handwerker, Soldaten brauchen und die werden auch dann überwiegend männlich sein. Bauen, jagen, kämpfen liegt in unserer Natur.
Der Papst warnt vor KI-Predigten. Warum warnt er? Weil KI das kann. Ich habe es ausprobiert. Vielleicht nicht perfekt, aber grundsätzlich kann KI Sprache, Zahlen sowieso. Fliesen verlegen kann KI nicht. Technik kann einem Monteur die Arbeit erleichtern, sie ersetzt ihn aber nicht. 

Majestyk

28. Februar 2026 17:11

@ Monika:
"Meine Söhne bewegen sich in linksgrünen Bereichen" 
Warum hinterfragen Sie das mal nicht? Irgendwo muß deren Prägung ja herkommen. 

SMHJanssen

28. Februar 2026 17:20

@Monika: Ich sehe das Dilemma, aber weitergehen wie in den letzten Jahrhunderten darf es ganz sicher nicht. Klar gibt es auch eine linke Frauenfeindlichkeit, habe das selber oft genug erlebt und ich habe mich dafür immer auch etwas geschämt, aber zum "Glück" war es keine Gewalt sondern dumme Sprüche - schlimm genug!
Herzlichst,
Siebo M. H. Janssen

Jan

28. Februar 2026 17:38

@ Majestyk
"Die ominöse Gleichberechtigung hat dazu geführt, daß sich die Mehrheit der Frauen um die wenigen Alphas prügelt. (...) Frauen wollen einen Mann zähmen. Am eh schon domestizierten Mann braucht man nichts mehr zähmen (...) Ist der Mann gezähmt, verliert Frau ohnehin das Interesse (...)"
 
So ist die Dynamik. Die allgemeine sexuelle Liberalisierung und die Explosion der Dating-Apps (nur interessant für Frauen und die wenigen Männer, die eh schon alles abgreifen) haben das noch verschärft. Auf diesen Apps etliche Frauen Ü30/Ü40, gutaussehend, gutsituiert, "nie verheiratet, keine Kinder", "kein Interesse an Fuckboys", feste Beziehung suchend, aber nie fündig werdend und seit Jahren Single. Warum? Weil zwar der Körper gealtert ist, aber der Geist immer noch die wilden Hengste zu zähmen sucht (das sind dann die "Fuckboys") wie mit 20. Umdenken Fehlanzeige. Mit dem Bodycount steigt die Bindungsunfähigkeit und es kommt zu keiner stabilen Beziehung und erst recht zu keinen Kindern mehr (oder nur zu 1). 
 
Wenn allein diese nicht wenigen Frauen alle drei oder vier Kinder hätten, sähe die Demografie ganz anders aus. Auf der anderen Seite dann die deutschen Frauen aus der Unterschicht mit 1 oder mehr Ankerkindern vom Asylanten. Der Absturz der westlichen Demografie kann nicht ohne die Entbindung der sexuellen Konventionen für westliche Frauen gedacht werden. Ist so.

nom de guerre

28. Februar 2026 18:47

 @ RMH
"Männer wissen, dass Männer immer auch Konkurrenten sind, wenn ihnen ein anderer übel mitspielt, dann ist das oft wenig überraschend bzw. nicht "ent"-täuschend. Ist das bei Frauen in Bezug auf Frauen auch so?"
Ich glaube nicht. Frauen sind harmoniebedürftiger und tragen Konflikte weniger offen aus. Daher werden nach meiner Erfahrung auch Interessenkonflikte (der/die andere ist Konkurrent) weniger deutlich gesehen bzw. man neigt ggf. dazu, sich etwas vorzumachen. Was dann wiederum zu unangenehmen Überraschungen u Enttäuschungen führt. Ob das bei jedem so ist, weiß ich natürlich nicht.

nom de guerre

28. Februar 2026 18:52

@ Monika
"Ein Spruch meines Großvaters, dessen Vater Pferdefuhrwerke besaß, war" Wenn Frauen sterben, kein Verderben, wenn Pferde verrecken, welch ein Schrecken."
Diesen Satz kenne ich auch, und er hat einen sehr realen, unschönen Hintergund. Menschen, die sich totarbeiten konnten, im Kindbett starben etc., gab es in den landwirtschaftlich geprägten Gesellschaften stets genug. Wenn die starben, wuchsen neue nach. Pferde dagegen mussten die Bauern teuer erwerben und sich, wenn sie ihnen "eingegangen" waren, oft genug beim Viehhändler verschulden. 
Halte dem entgegen, dass der Großvater meines Großvaters, Jahrgang 1875 oder so, ebenfalls Landwirt mit Pferden, seinen Söhnen und Enkeln einschärfte, es breche einem als Mann kein Stein aus der Krone und fördere die eheliche Harmonie, wenn man seiner Frau wenigstens ein bisschen im Haushalt helfe. Auch das gab es also.

Ingelore

28. Februar 2026 19:04

Der weibliche Teil unserer Gesellschaft spaltet sich leider in Frauen und Feministinnen. Ich kann jeden Mann verstehen, der sich nach einer Frau sehnt, weil die Frauen rar geworden sind. Frauen und Männer sind gleichberechtigt, gleichwertig, von gleicher Würde, aber nicht gleichartig. Vielleicht ist bei einer Frau im Besondere die Würde hervorzuheben, beim Mann im guten Sinne seine Autorität. Der Kampf der Geschlechter ist ein unwürdiges Schauspiel. Biblisch gesprochen soll der Mann seine Frau lieben, wie Christus uns geliebt hat (sein Leben geben), die Frau solle sich unterordnen. So gesehen wird sowohl vom Mann als auch von der Frau ein angemessenes Opfer erwartet, das ein familiäres Zusammenleben ermöglicht. Die Wurzel des Feminismus ist m.E. der Neid, das ungesunde Vergleichen mit dem anderen Geschlecht; dass Männer miteinander konkurieren empfinde ich als naturgemäß. Die größten Frauenfeinde sind die Feministinnen selbst, sie wären lieber in der sozialen Position der Männer. Objektiv betrachtet hat die Frau mehr Macht als der Mann, denn sie kann letztlich über das Leben entscheiden. Im Sinne der Gerechtigkeit und der Machtbegrenzung halte ich es für richtig, dass der Mann im Zweifelsfall das letzte Wort hat. "Frauen", die besondere Frauentage brauchen, sind sich ihrer wahren Würde nicht bewußt und reduziert sich selbst zum Opfer. Schade, für alle!!
 
 

Majestyk

28. Februar 2026 19:15

@ Jan:
Viele schimpfen über Kernkraft oder nun KI, sehen darin Gefahren für die Menschheit. In meiner Wahrnehmung ist die schädlichste Erfindung die Antibabypille. Diese trägt die eigene Konsequenz bereits im Namen.
Dating-Apps sind genau wie Pornos für lau auch eine Katastrophe. Führt in Summe alles zu einer Fehlkonditionierung. Gleichfalls sozial schädlich sind m.E. diese sozialen Netzwerke. Dauerbeschallung und Überangebote können nicht gut sein. Das Wort Konsumrausch beinhaltet schon die Gefahr einer Sucht, gilt auch fürs konsumieren von Menschen. 
 

Monika

28. Februar 2026 20:03

@ Majestyk 17.11 Sie haben wohl keine Kinder ? Ich hinterfrage meine Söhne so, wie sie ihre Eltern hinterfragen. Und das ist gut so. Ich will meine Kinder auch nicht prägen, d.h. ihnen einen Stempel aufdrücken. Sie sind frei in ihren Entscheidungen . Der eine hat sogar auf Bäumen gewohnt, wie es Herr Kubitschek in seinem neuen Beitrag zur "Dunklen Ökologie" beschreibt, als einer dieser Namenlosen. Mein Sohn lebt das sehr konsequent und das hat meine Anerkennung. Dieser Text von Kubitschek ist mir nahegegangen. Ansonsten ist dieser Geschlechterkrieg ein wirklich ätzendes Thema, das ich hinfort meiden werde, wie der Teufel das Weihwasser.
einen erholsamen Sonntag.

Hedda

28. Februar 2026 20:54

@ nom de guerre Ich kenne das tatsächlich mit Kühen. Sie ernährten teils die ganze Familie und waren unverzichtbar. (Allerdings wurde mir das schon mit eher  humoristischem Unterton erzählt und die Großmutter stand in realitas keinesfalls hinter den Tieren zurück.)

Hedda

28. Februar 2026 22:06

@ Monika "Es braucht Väter und Männer, die auf der Seite der Frauen auftreten." Für diesen Satz bin ich Ihnen dankbar. Gegenseitige Achtung und Respekt vor der jeweiligen Leistung des anderen sind neben Liebe, der gemeinsamen Arbeit, Loyalität und einer ganzen Portion Realismus wohl das Verbindende. Wer schlecht über "Frauen" spricht, lässt genau das vermissen.
@ Jan - Halten Sie Frauen die Tür auf? Fassen Sie zu, wenn etwas Schweres getragen werden muss? Lassen Sie "sie" auch einfach nur 'mal reden und Raum für Momente irritierend unfunktionaler Weiblichkeit? Dito @ Majestyk - Erkennen Sie die Leistung von Frauen an, wenn Haus und Hof noch wirklich bewirtschaftet und Kinder bewusst erzogen werden (und ja, das hat zwar viel mit Liebe zu tun, macht aber schon auch über einen ziemlich langen Zeitraum ziemlich viel Arbeit vom Erlernen des Alphabets übers Fußballtraining bis zur Geigenstunde in allen Variationen und gerade im Mehrkinderhaushalt - der Kuchen bäckt sich eben nur fast von allein).

Hedda

28. Februar 2026 22:07

@ ofeliaa - Ihre kleine verbale Explosion kann ich verstehen, wenn ich auch Frau Kositzas Einwand teile - vielleicht sind es Alter und Abstand. Überhören und übersehen Sie die Flegel tunlichst. Am Arbeitsplatz ist das natürlich schwer. All die Ellenbogenmänner hatten auch eine Mutter uuund - meistens fehlt ihnen echtes Selbstbewusstsein. Exakt darum treten sie so auf. Ich muss gestehen, dass meine Jungen sehr nach ihrem früh verstorbenen, arg konservativen Vater kommen. Sie belächeln Frauen häufig, hören manchmal wohl nicht ganz zu, aber sie greifen verlässlich ein oder mit zu, wenn es not tut und sie punkten mit all den Kleinigkeiten, die wiederum einfach aufmerksam sind - vom Blumenstrauß über die Bach-Sonate bis zu Rilke-Gedicht und Ring. 
Und zum Artikel: Die Fülle an Feiertagen braucht es nicht, doch einen offiziellen Tag finde ich gar nicht sooo schlecht: Gerade weil Jungen Jungen (und Mädchen Mädchen) sind und unsere Gesellschaft die Arbeit von Müttern oft übersieht, gibt so ein Tag Anlaß zu ein wenig Erinnerung an ... (es ist mir etwas peinlich) Dankbarkeit.
 

Majestyk

1. März 2026 02:19

@ Monika:
Verstehe ich das richtig, beruflich möchten Sie anderen Menschen vermitteln, was diese zu glauben oder zu denken haben, aber Ihre Kinder wollten Sie nicht prägen oder hinsichtlich Wertetraditionen erziehen? Sieht ein Jordan Peterson völlig anders: "Do Not Let Your Children Do Anything That Makes You Dislike Them". Dazu gehört ja wohl auch die Immunisierung gegen Ideologien und Kinder von Irrwegen abzuhalten, die diese ziemlich wahrscheinlich irgendwann bereuen werden, spätestens wenn sie (und leider auch Dritte) von den Konsequenzen eingeholt werden.
"Ansonsten ist dieser Geschlechterkrieg ein wirklich ätzendes Thema, das ich hinfort meiden werde"
Das ist Trotzverhalten von jemandem, der den Gegenwind nicht erträgt. Jener Geschlechterkrieg ist keiner, den möchten Ideologen nur gerne inszenieren, in dem sie Frauen und Männer gegeneinander aufhetzen, Männer dämonisieren und mit dem ominösen Patriarchat auch gleich die komplette Abstammungsgemeinschaft abschaffen. In Wirklichkeit gibt es einen politischen Konflikt zwischen jenen zersetzenden Ideologen und Häretikern. Begonnen hat diesen Konflikt bestimmt niemand wie ich. 

Liselotte

1. März 2026 15:02

@Majestik @Monika: mich wundert ein bißchen Ihre Überzeugtheit, daß Ihr Erziehungswollen so einfach auf die Kinder übertragbar wäre - gerade so als wäre nicht jedes Kind ganz eigen auf seine Art und in seinem Weg.

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