Lanz+Precht+AfD

Man muß weiß Gott nicht jede Folge des Podcasts von Lanz+Precht hören, aber manche schon, und unbedingt Folge 246: "Demokratie im Streßtest - Zeit für ein Update?"

Götz Kubitschek

Götz Kubitschek leitet den Verlag Antaios

In die­ser Fol­ge wird 1. Merz zer­legt, 2. als letz­te Auf­fang­li­nie eine Kon­sens­de­mo­kra­tie nach Schwei­zer Vor­bild erör­tert, 3. im Sin­ne von Götz Aly “Wie könn­te das gesche­hen” gefragt und 4. die AfD zu einem poli­ti­schen Mit­be­wer­ber erklärt, “der einen Punkt hat”.

1. Die Demon­ta­ge von Fried­rich Merz ist gründ­lich und wird im Sti­le jener vor­ge­tra­gen, die von einem Kanz­ler tief ent­täuscht sind, auf den sie doch noch setz­ten. Nie habe ein Wahl­sie­ger so kom­plett und mit Ansa­ge sei­ne Wahl­ver­spre­chen gebro­chen, nie zuvor habe sich eine Bun­des­re­gie­rung innen- und außen­po­li­tisch so bla­miert, und nie zuvor sei jemand blin­der für das gewe­sen, was eigent­lich sei­ne Auf­ga­be wäre.

2. Man lei­tet über auf die Sys­tem­fra­ge – ver­wen­det also ein Wort, für das aus unse­ren Rei­hen Vor­den­ker medi­al gestei­nigt wor­den sind. Aber Lanz+Precht stel­len die Sys­tem­fra­ge nicht, weil sie grund­sätz­lich dar­an zwei­fel­ten, daß der Par­la­men­ta­ris­mus Ant­wor­ten und vor allem Lösun­gen für die absur­de Zer­set­zung des deut­schen Gemein­we­sens in eine “Bas­tard­mo­der­ne” hin­ein fin­den und vor­le­gen kön­ne. Sie grü­beln viel­mehr dar­über nach, wie die AfD, deren Sie­ges­zug wohl nicht mehr auf­zu­hal­ten sei, ein­ge­mein­det und umstellt wer­den könne.

Es ist das Modell der Kon­sens­de­mo­kra­tie der Schweiz, über das ernst­haft nach­zu­den­ken sei. Die­ses Modell sieht kei­ne Oppo­si­ti­on vor, son­dern eine Betei­li­gung aller im Par­la­ment ver­tre­te­nen Par­tei­en an der Regie­rung und die Beset­zung der Minis­ter­pos­ten nach Stimm­an­teil. Das funk­tio­niert dort, und es hat einen Grund, war­um das dort funk­tio­niert: Die Schweiz ist total befrie­det und erfüllt eine Rol­le, die sie sogar im Zwei­ten Welt­krieg als neu­tra­len Fle­cken vor sich hin ver­die­nen ließ – wenn man von dem alli­ier­ten Aus­rut­scher absieht, in des­sen Fol­ge für eine hal­be Stun­de auch auf Basel Bom­ben fielen.

Jeden­falls ging und geht es, das sag­te der gebür­ti­ge Schwei­zer Armin Moh­ler nicht nur ein Mal, in der Schweiz stets nur um mehr oder weni­ger, nie um alles oder nichts. In Deutsch­land – und das ist selt­sa­mer­wei­se auch für Lanz+Precht ein blin­der Fleck – geht es nach sieb­zig Jah­ren “mehr oder weni­ger” seit min­des­tens zehn Jah­ren wie­der um alles oder nichts.

Prä­zi­ser: Wir alt­her­ge­brach­ten Neu­rech­ten wis­sen, daß es mit der Wen­de, mit die­sem “Rück­ruf in die Geschich­te” (Karl­heinz Weiß­mann) um Alles oder Nichts zu gehen begann – aber das war immer das ver­zwei­fel­te Wis­sen Weni­ger, die sich nicht abfan­den und drein­schick­ten, son­dern etwas auf­zu­bau­en ver­such­ten zur Ret­tung des Vater­lands (Pathos!).

Aber mit dem Auf­kom­men der AfD haben Wahl­ka­bi­nentap­fer­keit und Bekennt­nis­mut um sich gegrif­fen, und über die­ses Phä­no­men den­ken Main­stream­stim­men wie die von Lanz und von Precht noch immer unter Ver­ken­nung der Lage nach: Ihrer Mei­nung nach ist Deutsch­land noch immer so etwas wie die grö­ße­re Schweiz.

Mei­ner für ihren Pod­cast unmaß­geb­li­chen Mei­nung nach müs­sen sie fol­gen­des begrei­fen: Gro­ße Schweiz zu spie­len, also das öko­no­misch poten­te, poli­ti­sche Klein­kind zu spie­len – das ist die Rol­len­zu­tei­lung der sech­zi­ger, acht­zi­ger Jah­re. Der wis­sent­lich und wil­lent­lich her­bei­ge­führ­te Kol­laps Deutsch­lands war eine Kriegs­er­klä­rung wech­seln­der Regie­run­gen gegen das deut­sche Volk, und nicht nur ein Publi­zist wie Jan A. Karon (eben: Bas­tard­mo­der­ne), son­dern Mil­lio­nen Wäh­ler und hun­der­te Man­dats­trä­ger, unge­zähl­te Mit­tel­ständ­ler und Leh­rer und Beam­te und Arbeit­neh­mer wis­sen, daß wir uns in uner­träg­li­chen Umstän­den wie­der­fin­den und daß nur eine Neu­ge­stal­tung der Rah­men­be­din­gun­gen die­ses Land und die­ses Volk noch ret­ten kann.

Der Influen­cer und Vor­den­ker Schat­ten­ma­cher, des­sen har­ter Essay Anar­cho­ty­ran­nei jüngst erschie­nen ist, hat vor eini­gen Tagen auf X gepostet:

Wenn die AfD irgend­wo an die Macht kom­men soll­te, dann muss ihr täg­li­cher Gedan­ke sein: Wie kann ich lin­ke Struk­tu­ren zer­stö­ren, wie kann ich Lin­ken das Leben schwer machen. Egal wie weit man in die­sem Pro­zess vor­an­schrei­tet, es ist nie­mals weit genug gegan­gen. Es braucht kon­ti­nu­ier­li­chen, nie klei­ner wer­den­den Druck.

So ist es, er hat recht, und das ist das, was Lanz, Precht, X, Y noch nicht begrif­fen haben: Mit die­sen “lin­ken Struk­tu­ren”, zu denen man auch “libe­ra­le Struk­tu­ren” sagen kann, ist eine Kon­sens­de­mo­kra­tie nicht mög­lich – nicht auf Bundes‑, nicht auf Lan­des­ebe­ne, nicht dort, wo sich die “Zivil­ge­sell­schaft” tum­melt und nicht dort, wo För­der­töp­fe überquellen.

(Erst ges­tern saß ein Jour­na­list in mei­nem Büro, der mit mir über “40 Jah­re Jun­ge Frei­heit” reden woll­te, weil er einen Jubi­lä­ums­ar­ti­kel plant. Er war ziem­lich frap­piert, daß er von mir kein krum­mes Wort über Die­ter Stein und Karl­heinz Weiß­mann hör­te. Er begriff dann, daß wir den Geg­ner immer, wirk­lich immer außer­halb unse­rer welt­an­schau­li­chen Rich­tung suchen – daß also so etwas wie Kon­sens­kampf das ein­zi­ge ist, was mich inter­es­siert, wenn es um Pro­jek­te geht, die vor der­sel­ben Front stehen.)

3. Das Buch von Götz Aly heißt Wie konn­te das gesche­hen?, und wenn oben “Wie könn­te das gesche­hen” steht, dann greift das die Fra­ge auf, die Lanz+Precht stel­len und zu beant­wor­ten ver­su­chen. Zuvor: Precht erteilt allen Gleich­set­zun­gen der AfD mit der NSDAP eine deut­li­che Absa­ge, und Lanz stimmt zu.

Aber sie neh­men end­lich ernst, was wir alle längst wis­sen, weil wir unse­ren Ernst Nol­te, Karl­heinz Weiß­mann, Micha­el Stür­mer, Tho­mas Nip­per­dey, Ste­fan Scheil und Sön­ke Neit­zel lasen, um bloß ein paar zu nen­nen: Eine neue Par­tei, die als letz­te Hoff­nung wahr­ge­nom­men wird, wächst nur auf, wenn die älte­ren Par­tei­en die Wäh­ler um jede Hoff­nung betro­gen haben.

(Ich hal­te es übri­gens für bedeut­sam, daß bei Lanz+Precht nicht von einer Macht­er­grei­fung aus dem Nichts die Rede ist, son­dern von Wäh­lern und ihren Stim­men, von einem anwach­sen­den Unmut über das Ver­sa­gen der Mit­te, mit­hin von einem demo­kra­ti­schen Vor­gang. Und noch ein­mal: Bei­de set­zen die AfD nicht, nicht ein­mal im Ansatz mit der NSDAP gleich – ver­mut­lich war das frü­her anders, aber die­ses Schwert ist stumpf, und auch das ist ein Zei­chen: Man will nicht mehr zu den Stump­fen gehören.)

4. Im Pod­cast wird die AfD also als etwas beschrie­ben, das fol­ge­rich­tig ist: Sie ist das Ergeb­nis schwe­rer poli­ti­scher Feh­ler, Alt­par­tei­en­be­quem­lich­keit, welt­an­schau­li­cher Blind­heit dem Nor­ma­li­sie­rungs­pa­trio­tis­mus gegen­über und wahr­nehm­ba­rer Ver­schlech­te­rung, Über­frem­dung, Desta­bi­li­sie­rung in einem Land, das für die Orga­ni­sa­ti­on grund­sätz­li­cher Sicher­heit ein­mal welt­be­rühmt war.

An die­ser Stel­le habe die AfD “einen Punkt”. Es ist groß­zü­gig von Lanz+Precht, das zuzu­ge­ste­hen. Es kommt ziem­lich spät, aber den­noch bil­den die­se bei­den fast noch die Vor­hut jener, denen die alten Bezü­ge und Seil­schaf­ten so pein­lich gewor­den sind, daß sie nun lie­ber frei zu klet­tern begin­nen. (Falls man fällt, wird man weich fallen.)

Zu die­sem Vor­gang paßt übri­gens das olym­pi­sche Geläch­ter über eine CDU-Bro­schü­re, in der im Sti­le einer kon­ser­va­ti­ven Anti­fa wohl nur jene, die aus beruf­li­chen Grün­den so etwas lesen müs­sen, davon abge­bracht wer­den könn­ten, der AfD auf den Leim zu gehen. So etwas hat kei­ner­lei Reichweite.

Das Kon­rad Ade­nau­er-Haus war sich wirk­lich nicht zu scha­de dafür, die­se vor­gest­ri­ge Zusam­men­stel­lung mit einem Aus­tritts­for­mu­lar an alle AfD-Abge­ord­ne­ten im Bun­des­tag zu ver­schi­cken. So etwas ist Merz in Papier­form, Lori­ot-Humor, eine Büt­ten­re­de als pdf, ein Hin­ter­la­der, ein Rohrkrepierer.

Mathi­as Brod­korb (frü­her SPD-Minis­ter, heu­te frei­er Publi­zist und immer schwer gekränkt über die Beschränkt­heit sei­ner – ehe­ma­li­gen – Bla­se) hat zu die­sem pein­li­chen Ver­such im Cice­ro fast alles gesagt. “Här­te­re Geg­ner gesucht” pla­ka­tier­ten wir mal auf einer Buch­mes­se. Bis­her: erfolg­los, und der AfD geht es nicht anders.

Die Din­ge rut­schen, die Ver­hält­nis­se kom­men ins Tan­zen, die gan­ze Lage ist ein Rät­sel: Man hat in einem Par­tei­en­staat Angst vor einer Par­tei, obwohl alles so ange­rich­tet ist, daß auch die­se Par­tei vor allem eine Par­tei ist. Sie wird, wenn sie end­lich darf, die Gewich­te ver­schie­ben. Ob das rei­chen wird? Daß nun schon Lanz+Precht kei­ne Angst mehr davor haben, ist was für ein Zeichen?

Götz Kubitschek

Götz Kubitschek leitet den Verlag Antaios

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Kommentare (75)

Le Chasseur

29. Mai 2026 21:25

Die Schweiz hat sich auch wegen der direkten Demokratie, die in der Verfassung festgeschrieben ist, zu einer Konsensdemokratie entwickelt. Jede politische Entscheidung kann durch einen Volksentscheid rückgängig gemacht werden. Deshalb hat man sich darauf verständigt, dass alle relevanten politischen Kräfte in die Regierung eingebunden werden. Das hat natürlich auch zur Folge, dass tendenziell eine Politik des kleinsten gemeinsamen Nenners betrieben wird. 

Laurenz

29. Mai 2026 21:27

Der GK-Artikel ist die Beschreibung eines der hunderte Dämme, hier Lanz & Precht, die im Land brechen. Neulich sah ich den Short irgendeiner Lanz-Sendung, in der Precht sich & seine altvordere Familie immer noch für Linke hielt, quasi wie Merz/Scholz sich für gute Kanzler. Habe gravierende Zweifel daran, ob wir, die NeueRechte überhaupt auch nur ein Jota rechts sind. Wenn dem so wäre, sind auch Ostasiaten, oder besser 90% des Planeten rechts. Die AfD ist erst recht nicht rechts. Die Leute in der AfD sind nur identitär & wollen als Kultur überleben, ein völlig natürlicher Vorgang, mehr eine Frage innerer Haltung, als die von Tradition. Schattenmacher hat hier im kleinen, wie im großen Recht. Im virtuellen Sinne darf die Rechte bei einem Paradigmenwechsel im Zeitgeist, virtuell besehen, keine Gefangenen machen. Als Google-Nutzer muß man die KI zeitaufwendig immer mit Zahlen in die Realität weg von linker Deutungshoheit bringen. JD Vance will genaus deswegen, die großen Plattformen in mehr Wettbewerber kartellrechtlich zerschlagen, ein völlige Abkehr bisheriger Republikanischer Prinzipien.

Majestyk

29. Mai 2026 22:05

Mit der positiven Bewertung des Schweizer Modells würde ich bis zum 14. Juni warten. In meiner Wahrnehmung steht die Schweiz nur deshalb besser da als Deutschland, weil sie nicht den Komplettzahlmeister für Europa geben muß, keine DDR integrieren mußte, nebst FDJ-Kanzlerin und ohnehin eher eine Bank plus NGO mit angeschlossenem alpinem Erholungsgebiet ist. 
Ich selber weiß nicht, warum ich mit echten Gegner einen Konsens anstreben soll, noch glaube ich an Schwarmintelligenz, erst recht nicht in Zeiten kognitiver Beeinflußung durch Medien. Was richtig ist hat recht, ob es die Stimme der Mehrheit ist oder eine Einzelmeinung. Der Sinn und Zweck von Demokratie ist m.E. aber auch nicht, daß jeder überall mitreden können muß, sondern daß man den Kapitän des Schiffes Nation abwählen kann, wie die Piraten in der Schatzinsel ohne gleich eine Revolution starten zu müssen. Auch Demokratie braucht Leadership, was Demokratie nicht braucht sind irgendwelche Räte als Parallelstruktur.
"JD Vance will genaus deswegen, die großen Plattformen in mehr Wettbewerber kartellrechtlich zerschlagen, ein völlige Abkehr bisheriger Republikanischer Prinzipien." schreibt Laurenz.
Und ich hätte schwören können, daß William Howard Taft, James Schoolcraft Sherman oder Theodore Roosevelt Republikaner waren.

ZeeS

29. Mai 2026 22:16

Am Rande: Precht irrt in seiner Beschreibung des Schweizer Systems. Die breite Zusammensetzung des Bundesrates ist nicht mit konsensualem Regieren ohne Opposition gleichzusetzen. Es gibt keinen Koalitionsvertrag, kein gemeinsames Regierungsprogramm und keine Koalitionsdisziplin im deutschen Sinn. Es kommt regelmäßig zu flexiblen Mehrheiten gegen einzelne Bundesräte, mal mit SVP, mal ohne. 

Laurenz

29. Mai 2026 22:37

@Majestyk ... aber alle von Ihnen benannten Persönlichkeiten, standen keiner Marktmacht großer BigTech-Plattformen gegenüber. Erst denken, dann posten. :-)

frdnkndr

29. Mai 2026 23:00

Mich irritiert die Verwunderung, ja geradezu Begeisterung über voraussehbare Entwicklungen wie die oben beschriebene immer mehr.

Dass die AfD zeitnah nicht nur auch mal ans Ruder darf, sondern dies geradezu erzwungenermaßen auch soll, ist für mich eine seit Langem ausgemachte Sache und lediglich über die genaueren Gründe, weshalb das so nachdrücklich wie offensichtlich von mehrlei auch vorgeblich entgegengesetzter Seiten forciert wird, kann man noch spekulieren, wobei auch hier kein wirklicher Mangel an in sich schlüssigen Theorien herrscht.

Dass sich hierbei durchaus auch seriöse Menschen zum Spielball machen lassen, liegt imho genauso in der Natur der Sache wie dass solche Hanseln wie L&P den vorausbestimmten Weg durch ihr kalkuliertes Auftreten auch für breitere Schichten weiter ebnen.

Majestyk

30. Mai 2026 00:44

 @ Laurenz:
@Majestyk ... aber alle von Ihnen benannten Persönlichkeiten, standen keiner Marktmacht großer BigTech-Plattformen gegenüber."
Dafür anderen Marktmächten. Der springende Punkt ist Ihre Behauptung: "ein völlige Abkehr bisheriger Republikanischer Prinzipien"
Die Primzipien gab es früher schon, nur die Branchen, Unternehmen und Köpfe haben sich geändert. 
"Erst denken, dann posten. :-)"
Lassen Sie sich nicht abhalten und formulieren präziser, dann brauche ich nicht klugscheißen. ;-)

ede

30. Mai 2026 01:39

Die beiden Stirnfalten-Schlaumeier gehen mir offen gestanden auf den Keks. Gut, sie wollen immerhin nicht zu den letzten Kunden gehören. Da hatte der Martenstein eine gewisse Vorbildfunktion.
Mit den Linken als Feindbild kann ich tatsächlich nichts recht anfangen. Natürlich muß man schon aus Haushaltdisziplin die NGO Geldhähne zudrehen und die Rechnungshöfe reichlich zu Wort kommen lassen. Vielmehr brauchts gar nicht.
Das sind doch alles mehr oder weniger liebe Mitläufer und Jasager. Nach zwei Wochen AfD Regierung im Fernsehen haben alle das Fähnchen neu ausgerichtet. Der RAF Bodensatz ist ein reines Polizeiproblem.
Aber dahin muß man erstmal kommen. Kurz und mittelfristig ist die Schweiz mit ihrer speziellen Rätedemokratie sicher keine Lösung, weil noch langsamer als "unsere" Demokratie. 

Heinrich Loewe

30. Mai 2026 06:58

Das gesamte System Schweiz erfüllt mich mit Ekel, weil die wesentliche Grundlage dafür der Fakt ist, daß die Reichen und Schönen dieser Welt ihr Schwarzgeld dort parken.
Währen die einfachen, hart arbeitenden Menschen die Strukturen der Hoch-Vertrauens-Gesellschaften, die SIE (diese Schmarotzer) für die Generierung ihres Reichtums brauchen, mit ihren ehrlich gezahlten Steuern bereit stellen.

Maiordomus

30. Mai 2026 07:53

@GK. Das mit dem Riesen-"Baby" Schweiz, nämlich ökonomisch stark bei politischer und militärischer Neutralität, die richtig zu kennen sogar bei der jetzigen Regierung Grundlagen fehlen, weil bei ihren Beratern wirklich niemand Spitzenwissen über Diplomatiegeschichte hat, das weiss ich auch von höchstqualifierten Alt-Diplomaten, die ich regelmässig treffe. Was heisst "dahin verdiente"? Wer verdiente? Wie funktionierte das Überleben? Sehr wahrscheinlich war die Bombardierung Schaffhausens im April 45 u. auch Zürich eine Strafe für die fähigste Führung aller Zeiten, nur 60 tote Soldaten 39/45 von uns waren für die flächendeckenden "Kriegsverbrechenden* (neudeutsch) ein wahre Schande von Feiglingen. Über Schweizergeschichte herrscht sogar im eigenen Land purer Analphabetismus, was sich am 14. 6. negativ auswirken kann. Artikel von mir in Lokalzeitungen mit Hinweis auf die Alemannen-Einwanderung v. 200 - 600 n. Chr. , zahlenmässig weniger  als bei uns beileibe nicht nur "Schwoobe" in 2 Jahren reinkommen, wurde nicht gedruckt, weil ganzseitige Artikel über Geschichte nicht drinlägen. Die Schweiz hatte bei der Bundesstaatsgründung 2 Mio Einwohner, jetzt sollen 10 Mio "Abschottung" sein. Noch was: die Banken sind und bleiben Papiertiger, es gab keinen nennenswerten Widerstand v. ihnen gegen Bankgeheimnis, am ehesten noch von Kleinsparern und Erben von Schwarzgeld. 
 

Mitleser2

30. Mai 2026 08:11

GK ist ja alles andere als naiv. Deswegen wundert mich sein Optimismus schon etwas. Natürlich ist Merz für das System ein Katastrophe. Aber es gibt ja noch genug andere. Und die Beharrungskräfte sind groß. Man wird sehen ...
(Am 3. Juni wird abgestimmt, ob Deutschland im UN-Sicherheitsrat weiterhin einen nichtständigen Sitz behält. Ich hoffe es fliegt raus. Das wäre dann der GAU für die Außenpolitik. Neben dem Totalversagen in der Innenpolitik).
 

lucianocali2

30. Mai 2026 08:14

Konsensdemokratie ist außerdem die Lieblingszwangsvorstellung der Blockparteien. Bleibt zu hoffen, dass eine gewonnen Wahl in Sachsen-Anhalt dort keine Melonisierung einleitet. Sie hatte das ja auch nicht vor, aber warum kam es dennoch so? 

Amalgard Inglin

30. Mai 2026 08:53

Vieles am Schweizer Modell könnte tatsächlich zum Vorbild dienen, aber die «Volksabstimmungen» gehören m.E. nicht dazu. Sehr gut gefällt mir das Konzept der Konsensregierung. Der Bundesrat muss (oder müsste) gegen aussen mit einem Willen auftreten, der die unterschiedlichen Interessen der einzelnen Parteien im Gemeinsinn vereint. Das ist ein löblicher Versuch, das Interessenkarussell des Parlamentarismus zu überwinden. Und tatsächlich schafft es die Schweiz so, trotz des Chaos, das durch den ziellosen Kurs der Volksabstimmungen zu erwarten wäre, eine gewisse Stabilität zu halten. Und diese Stabilität ist letztlich auch das Pfand für den Erfolg als internationaler Vermögensverwalter.

Prichpl

30. Mai 2026 08:55

Herr GK schreibt: "Die Dinge rutschen, die Verhältnisse kommen ins Tanzen,...Sie wird, wenn sie endlich darf, die Gewichte verschieben. Ob das reichen wird?" Es wird möglicherweise nicht reichen, sofern sich die AfD in eine Koalition einbinden lässt. Als Koalitionspartei wird sie mitverantwortlich gemacht werden für einen Abstieg, der mit einer Regierungsbeteiligung von Altparteien nicht mehr abzuwenden ist. Mindestanforderungen an eine Koalitionsbeteiligung wären für mich auf Landesebene folgende Ämter, die von der AfD zu besetzen sind: Ministerpräsident, Justiz-, Innen-, Finanz- und Bildungsressort. Am besten aber KEINE Koalitionsbildung. Meine Bitte an die AfD wäre geduldig zu bleiben, nicht sich vorschnell verschleißen zu lassen. Seit 2013 wähle ich nun die AfD und ich bin optimistisch, dass sich die absolute Mehrheit auf Bundes- und Landesebene erreichen lässt. Nur noch wenige Jahre Geduld. 

Laurenz

30. Mai 2026 09:48

@Frdnkndr ... was wollen Sie uns sagen? Sollen die Deutschen Helge Lindh zum Kanzler machen? Was faseln Sie hier rum? ... @Mitleser2 ... GK unterhält ja nicht umsonst dieses Forum. Er hat es aber Selbst von einer philosphischen Debatte weg zu mehr politischer Effizienz gewandelt, wobei nach meinem Dafürhalten, die meisten Teilnehmer, typisch rechts, zu abstrakt denken. Die AfD bietet dem Bürger nur schlicht ihr alternatives Programm für Deutschland an, nicht mehr, nicht weniger. Macht & Medien sind aber mehr mit der AfD beschäftigt, als mit den hausgemachten Problemen dieses gescheiterten Staates. Was GK über LanzPrecht beschreibt, ist die Wahrnehmung dieser zu exponentiellen Politik des rasanten Niedergangs. An dieser Politik tragen wir nichts, die AfD nichts bei, auch Precht nichts. Lanz ist mit verantwortlich für den Niedergang. Er fällt nur selbst aus dem Framing heraus, weil sonst seine Sendung keine Einschaltquoten mehr erzielen würde. Mehr hat GK doch nicht gesagt. Vor uns spielt sich schon eine Art Wiederholung der Geschichte ab. Merz hockt in der Bundeskanzlei & brüllt nach der Armee Wenck. Und sie kommt wieder nicht.

Laurenz

30. Mai 2026 10:02

@Maiordomus @GK ... Das Thema Schweiz besitzt mehr Komplexität, als hier im kurzen Artikel geklärt werden kann. Es war deswegen korrekt, die Schweiz nur kurz anzureißen. Die Frage nach dem Bankgeheimnis kann jeder selbst klären, indem er die KI fragt, "gibt es noch ein Bankgeheimnis in der Schweiz." Nur die Amis besitzen eine funktionierende Steuerfahndung. Bei uns ist das politisch nicht gewollt. Die Bank Vontobel betreibt noch ein Massengeschäft mit Kleinmillionären. Der Rest nimmt Kunden ab 20 Mio. aufwärts. Die Schweiz hat sich selbst ihrer Unabhängigkeit beraubt, indem sie einstige Bergbauern nicht massiv subventionierte. Dadurch wurde die Schweiz zu einem passiven Mitglied der EU. Sie lebt mittlerweile vom Schweizer Franken. Aufgrund der Nachfrage nach Franken werden diese gedruckt & damit weltweit Aktiva eingekauft. Das Hauptproblem sind die vielen Schwerkriminellen, die in der einstigen Alpenfestung hausen. Dabei ist die Schweiz extrem vulnerabel & keineswegs sicher.

Andreas J

30. Mai 2026 10:25

Gut, dass jemand über diesen Podcast berichtet. Ich möchte mir diese beiden politischen Landvermesser auf der ÖRR-Payroll nicht unbedingt anhören. Die (um im Bild zu bleiben) Landkarten, die Precht, Lanz und andere erstellen, sind falsch und veraltet. Aber dennoch in Benutzung. Ich habe neulich mit einer Frau gesprochen, die als Karrierecoach arbeitet. Als das Thema auf ihre Tochter und auf Social Media kam, meinte sie (immerhin studiert, Romanautorin, erfolgreich selbstständig), dort würde „viel manipuliert werden, AfD und Rechte“. Das klang für mich gewohnt stereotyp, wie der abgelesene Text eines schraffierten Feldes auf einer Landkarte. Später erzählte sie, dass ihr (DDR-)Roman von der Zeitung Neues Deutschland besprochen wurde, was sie als politische Vereinnahmung ihres Buchs ansah und anmerkte „ich bin ja nicht links“. Was denn dann, dachte ich.

Christa

30. Mai 2026 10:33

@lucialucianocali2: Meloni verhält sich so, weil das System nichts anderes zulässt. Wenn die angekündigten Maßnahmen der AfD konsequent durchhgesetzt würden, dann hätte das Folgen für deren Wiederwahl. Anders formuliert: Als Partei in einer Demokratie muss man sich auf Kompromisse einlassen, es sei denn, die Wähler seien tatsächlich bereit, die negativen Konsequenzen (die sich auf den Wohlstand auswirken) in Kauf zu nehmen. Die Erwartungen an die AfD sind meiner Meinung nach viel zu hoch angesetzt. KEINE Parteiendemokratie wird unser Land retten. 
Lanz und Precht werden für intelligente Größen gehalten. Was für eine profunde Erkenntnis (!!!), dass man um die AfD nicht herumkomt. 
 

RMH

30. Mai 2026 11:13

1.-Wenn Lanz + Precht sich jetzt ein bisschen als eigenständige Köpfe in Szene setzen können & sich am theoretischen AfD-containment üben dürfen, übertüncht das nach wie vor die Hauptursache dessen, weshalb das Projekt Merz scheiterte bzw. noch krachend zusammenbrechen wird. Und diese Ursache liegt in der fiskalischen Katastrophe, die bereits da ist, die aber keiner offen ausspricht. Die Admin. Merz war guter Dinge angetreten, dachte sie doch, mit ihren "Sondervermögen" in Billionenhöhe, hätte sie jetzt endlich ein wenig den Rücken frei, um gestalten und "Impulse" setzen zu können. Großer Irrtum. Ein "Haushaltsloch" nach dem anderen tut sich auf, überall nur "Löcher" in den Kassen. Notwendige Steuersenkungen ergo faktisch unmöglich. Der Staat ist gefesselt. Unser Staat ist ein Staat, der keinerlei echtes Finanzcontrolling etabliert hat. Gestandene Behördenleiter gestehen auf Nachfragen ein, dass sie gar nicht wissen, was der Laden, dem sie vorstehen, im Monat an Geld bekommt & was abfließt. Jeder Unternehmer würde sich wegen Insolvenzverschleppung  strafbar machen, wenn er ähnlich handelt. Wenn Kommunen sich rühmen, sie haben jetzt die "doppelte Buchführung" eingeführt, um besser wirtschaften zu können, frage man den Kämmerer doch nur einmal, ob die große Position in der Bilanz Pensionsrückstellungen mit echten Werten hinterlegt ist und bekommt die Antwort, der Wert sind zukünftige Einnahmen (auch hier wieder, jedes Unternehmen welches so etwas macht, etc.). 

RMH

30. Mai 2026 11:13

2. Kaum meint der Staat, er habe irgendwo etwas "einsparen" können, was faktisch aber immer eine Leistungskürzung  &/oder Mehrbelastung für den Bürger bedeutet, tut sich ein neues Loch auf. So sind die Krankenkassen mitnichten mit der Reform saniert, die Versicherten aber erheblich belastet. Das gleiche wird bei der Pflege und allen anderen Soz.- Vers. geschehen. Rente mit 70 ist faktisch eine Kürzung, weil nur wenige bis 70 arbeiten werden können. Die AfD steht nicht vor einem Augiasstall, wenn sie an die Regierung kommt, der Augiasstall ist wegen Überfüllung bereits geborsten. Die Grundlegende Kursänderung kann damit nicht ein Blick in die Schweiz sein, sondern ein Blick in die eigenen Kassen. Neid auf die vermeintlich bessere Kassenlage der Schweiz (natürlich, alles nur "Schwarzgeld" - selten so einen linken bullshit gehört) ist nicht angebracht, jeder kehre vor seiner eigenen Tür. Wenn Deutschland sich "ehrlich" macht, dann muss es volle Kontrolle über seine Einnahmen und Ausgabe herstellen und dann da sparen, wo es Sinn macht und nur da etwas Ausgeben, wo es auch Sinn macht. Und damit wir uns nicht täuschen, selbst starke Remigration ist hier nur 1 Baustein von vielen, um den Laden zu sanieren, er alleine langt schon lange nicht mehr. Es bleibt dabei: Jede politische Alternative muss ökonomische Kompetenz haben und diese nicht als Kapitalisten oder Goldman-Sachs-Knechte  schmähen.

Wuwwerboezer

30. Mai 2026 11:42

In der Schweiz müssen sich aus globalhegemonialen Gründen die Transatlantiker (Schwerpunkt: Finanzwirtschaft & "Demokratie") die Macht mit den Eurasiern (Schwerpunkt: Realwirtschaft & "Autokratie") teilen (Brennglas für Beobachtungen hierzu: Glencore in Zug), während sich in """Europa""" die Transatlantiker teils (Dummheit grassiert ...) immer noch im Siegesrausch über die Eurasier wähnen und teils in nackter Panik gegenüber den Eurasiern sind; ein Hühnerstall. Die (massgeblichen) Transatlantiker müssen zunehmend für das Überleben des transatlantischen = finanzwirtschaftlichen Projekts die letzten Tropfen Lebenssaft aus ihren Völkern auspressen - und damit die ganze kulturelle Dominoschiene bis hin zur Regenbogenflagge vor den Rathaus in Gang setzen. Die Schweiz ist davor durch die schiere Anwesenheit der Eurasier (vor allem als Einleger / Anleger) geschützt. Dies und ihr grösserer Reichtum im Vergleich mit den anderen mitteleuropäischen Ländern ist somit nur minimst ihr eigenes Verdienst. Die Schweiz entscheidet auch nicht selbst, ob sie ein politischer Riese der ein politischer Zwerg ist. Sie ist einfach der Tresor und der Tresor ist der Tresor. Der Eigentümer des Tresors entscheidet über die Gestalt des Tresors. Das ist das ganze Geheimnis, der Rest, Konsensformen hin, Konsensformen her, ist Feuilleton!

Bran

30. Mai 2026 12:29

Die Spitze mit dem "politischen Kleinkind" kann ich nicht wirklich nachvollziehen. Ohnehin sind Vergleiche Schweiz/Deutschland immer recht schwierig. Die sich selbst geopolitisch ständig unterschätzende Mittelmacht, die noch immer allseitig gefürchtet wird und sich weigert, diesen Umsstand zu nutzen und der verzagte Kleinstaat, der sich seit Napoleons Tracht Prügel nicht mehr getraut hat, auch nur einen Meter aus der Deckung zu treten. Keine Ahnung, was solche Vergleiche bringen sollen.
Schattenmachers neueste Edgy-Botschaft habe ich schon auf Twitter gesehen und befremdet zur Kenntnis genommen. "Egal wie weit man in diesem Prozess voranschreitet, es ist niemals weit genug gegangen. Es braucht kontinuierlichen, nie kleiner werdenden Druck." Dieses Mindset ist exakt dasselbe, das jeder Linke ebenfalls pflegt in Hinblick auf seine minderbemittelten Visionen. Es ist Progressivismus in zwei Sätze gegossen. Die Rechte sollte sich weniger darauf konzentrieren, den Linken etwas heimzuzahlen (das wäre im Falle eines gesellschaftlichen Sieges eh einfach Beifang), sondern vielmehr in etlichen Dingen wieder eine Art Naturzustand herzustellen. Das würde u.a. auch beinhalten, dass man nicht einfach nur prinzipiell das Gegenteil linker Positionen verfolgt, was der Gegenseite eh viel zu viel Bedeutung zuspricht. Stattdessen muss die Rechte Begriffe, die seit Jahrzehnten von den Linken gekapert und geschändet wurden, dieser wieder entreissen und mit tieferer Bedeutung füllen (sozial, solidarisch, Gesellschaft/Gemeinschaft, Volk, Europa sind nur grad so diejenigen, die mir spontan einfallen, es gibt aber unzählige mehr).

Umlautkombinat

30. Mai 2026 12:31

Wenn die AfD irgendwo an die Macht kommen sollte, dann muss ihr täglicher Gedanke sein: Wie kann ich linke Strukturen zerstören
[...]
Mit diesen “linken Strukturen”, zu denen man auch “liberale Strukturen” sagen kann

 
Das kann man - die AfD - offensichtlich nicht sagen, denn groessere Teile in ihr sind a) selbst liberal und werden b) deswegen auch gewaehlt. 
 
Es stimmt auch inhaltlich nicht, denn links ist nicht liberal. Solange niemand die tatsaechlich vorhandene aktuelle Mischform - die auch neuere und ueber beide Einzelattribute hinausgehende Eigenschaften besitzt - praxiswirksam erfassen und ueberschreiben kann, wird er erfolglos bleiben. Wahlgewinn oder nicht. Denn dazu muss er auch deren Staerken praktisch und bei voller Geschwindigkeit waehrend der folgenden eigenen Fahrt knacken. 
Speziell wirtschaftlich sehe ich beim nationalromantischen Fluegel der Rechten nichts auch nur ansatzweise Brauchbares in dieser Hinsicht. Dieser Fluegel ist recht dominant. Bei allen Schwierigkeiten, die Rechte sonst mit ihrer Selbstcharakteristik haben, koennen sie sich das m.E. aufs Banner schreiben. Wie tauglich die Fuehrungsrolle einer solchen Ideologievariante dann aber ist, ist eine andere Frage.

Joerg

30. Mai 2026 13:03

Bei der Aussage, dass "wir" (die Rechte) den Gegner immer außerhalb unserer Weltanschauung suchen, fallen einem sofort eine Handvoll Gegenbeispiele ein. Zuletzt war es mal wieder Dieter Stein, der dafür sorgte, dass die Buchmesse "Seitenwechsel" ihr Motto "Alle nach Halle" nicht umsetzen konnte. Alle bis auf zwei Verleger,  die kurz vor Beginn auf Betreiben Steins ausgeschlossen worden waren. Die Kritik an Björn Höcke nach dessen irrsinnig erfolgreichen Gespräch bei ungeskriptet by Ben - fast 5,8 Millionen Aufrufe bisher ! - hätte sich Stein auch sparen sollen. 
Ich hoffe inständig, dass dieses Kleinklein irgendwann ein Ende hat. 

Diogenes

30. Mai 2026 14:18

@lucianocali2"Bleibt zu hoffen, dass eine gewonnen Wahl in Sachsen-Anhalt dort keine Melonisierung einleitet."
 
Siegmund ist ein anderes Kaliber als die italienische Israelliebhaberin und Ukraine-Russland-Krieg-Befürworterin. Genauso wie Wilders, Vox (Spanien, wo jetzt Aufstände gegen die Marxisten-Regierung stattfinden (die allerdings die Flughäfen für VSA-Militär gesperrt hat), Schwedendemokraten, etc...  
 
"Sie hatte das ja auch nicht vor, aber warum kam es dennoch so?"
 
Nein, es (sie, die "Brüder Italiens") wurde von gewissen (alternativen, reißerischen, also der „Bildzeitung von Rechts“) Medien falsch propagiert, genauso wie Trump seinerseits. Hört auf euch an jeden politisch-weltanschaulichen Grashalm zu Klammern der "ansatzweise" "rechten Populismus" macht, aber in Wahrheit sich von ganz anderer Quelle nährt als seine Wurzeln in Volkes Urerde zu pflanzen. 
 
Man muss sich die Leute genau angucken, mit denen man paktieren will. Jene die der "Israel-Kontakte"-Fraktion angehören (Jene Volks- u. Zeitgenossen die außer stumpfsinnigen Antiislamismus ansonsten Ja zu jedem z.B. mongoloiden oder negriden Ausländer sagen! Die also vom christlich-jüdischen Europa reden, wie seinerzeit H.C. Strache von der FPÖ!) und jene Aufrechten die tatsächlich  unabhängig vom Ausland sind (dazu gehört auch Unabhängigkeit von der Hochfinanz bzw. diese von den dt. Futtertrögen abschneiden) bzw. ihre Heimat und ihr Volk haben wollen.   

NC472

30. Mai 2026 14:19

Was soll man da noch sagen, zu spät zu wenig, die sozialistische Versaillische Parteien Diktatur und ihr Rattenschwanz hat ganz einfach fertig. Amüsant, dass die Ratten am sinkenden Schiff nach einem Auweg suchen, aber die Fehler nach '45 und '90 werden nicht wiederholt. Kein falscher Pragmatismus à la Adenauer und Kohl; wer mitgemacht hat, ob aufgrund wahren Glaubens oder Opportunismus, wie die beiden Boomer für die hier Werbung gemacht wird, der ist raus, aus dem Leben.Und sollte die AfD den Fehler machen, sich ins System des 20. Jahrhunderts zu integrieren, geht sie gleich mit über die Planke.

Ein gebuertiger Hesse

30. Mai 2026 14:27

"Man hat in einem Parteienstaat Angst vor einer Partei, obwohl alles so angerichtet ist, daß auch diese Partei vor allem eine Partei ist."
Der nächste Bewerber auf die beste Aussage des Jahres. 

Artabanus

30. Mai 2026 14:55

Das Brechen der Dämme wie @Laurenz es nennt, ist dem rapiden wirtschaftlichen Abstieg geschuldet. Auch bei NIUS hat man sich gestern darüber echauffiert, daß Merz die Frechheit besessen hat, die AFD mit der NSDAP gleichzusetzen. Das Wirtschaftswachstum von 0% ist nämlich noch längst nicht der Tiefpunkt. Es wird sehr schnell ein Minuswachstum herauskommen und das trotz Schuldenorgie. Die wirtschaftliche Basis der BRD bricht gerade komplett weg und kann den verfetteten und verfilzten Staatsapparat nicht mehr tragen. Bei einer Regierungsbeteiligung der AFD wird man versuchen, ihr die Schuld für die sich verschärfende Misere in die Schuhe zu schieben. 

Majestyk

30. Mai 2026 15:15

@ Maiordomus:
Bei allem Respekt, die Schweizer Neutralität ist ein Ammenmärchen. Österreich, Schweden oder die Schweiz waren nie neutral. Schweden und die Schweiz gehörten zu den wichtigsten nachrichtendienstlichen Partnern der CIA im Kalten Krieg. Schon während des Krieges operierte der OSS mit freundlicher Genehmigung in Bern, während man gleichzeitig wichtigster Devisenbeschaffer des Reiches war. Was den Amerikanern natürlich nicht verbogen blieb. 
Womit man heute Menschen weltweit überwacht wurde gestern an der ETH entwickelt. Das Netz ist voll von Beispielen über militärische Ausbildungskooperationen. Schweizer Piloten trainieren seit 30 Jahren auf Flugzeugträgern der US-Navy. Österreich ist Einsatzpartner in Afrika. Die sogenannte Neutralität ist Teil eines Geschäftsmodells. Die Schweiz bräuchte eigentlich gar kein Militär. Wer überfällt schon seine eigene Bank?
In Wirklichkeit ist die Schweiz das wichtigste globalistische Trägerschiff. Die ganzen drei Buchstabenorganisationen mit Sitz am Genfer See sind Basis für die Handelsmacht Schweiz. Der Wohlstand der Schweiz beruht nicht auf dem Fleiß und der Pünktlichkeit der Schweizer, sondern auf der Fähigkeit der Schweiz selbst das schmutzigste und blutigste Geld blütenweiß zu waschen. 
Um beim Thema zu bleiben. Das System Schweiz kann kein Vorbild sein, wenn man sich der linksglobalistischen Mafia entziehen will. 

Jan

30. Mai 2026 15:15

"...daß wir uns in unerträglichen Umständen wiederfinden und daß nur eine Neugestaltung der Rahmenbedingungen dieses Land und dieses Volk noch retten kann."
 
Das Land befindet sich in der schwersten Krise seit dem Wiederaufbau. Diesmal ist es keine Konjunkturkrise wie früher, sondern eine tiefgreifende Strukturkrise, die von mehreren Seiten gleichzeitig zuschlägt. Und genau deshalb helfen die altbekannten faulen Kompromisse und kosmetischen Scheinlösungen des bundesrepublikanischen Parteienstaates nicht mehr weiter. Zumal genau dieser schwarz-rot-grüne Parteienstaat die Wurzel des Problems ist und die multiple Krisensituation - Migration/Demografie, Energiewende/Deindustrialisierung, Bildungsverfall/Know-How-Abfluss - durch seine politischen Weichenstellungen erst herbeigeführt hat. Man wird der Gegenseite beibringen müssen, sich von gewissen Dingen zu verabschieden (z.B. Einwanderungsland, "Klimaneutralität", Massenabitur). Das geht nicht ohne Zeter-und-Mordio-Geschrei. 
 
Die AfD wird vor der großen Herausforderung stehen, diese Problematik anzuerkennen und ein Abgleiten in die fatalen politischen Verhaltensmuster des bundesrepublikanischen Parteienstaates zu verhindern. Ein ideologisch gefestigtes Kernzentrum muss die Partei auf Kurs halten und die Zersetzungsgefahr durch Opportunisten und den Verlockungen der Macht Erliegende unter Kontrolle halten. Meine größte Angst ist immer, dass die AfD so wird wie die CDU. 

Diogenes

30. Mai 2026 15:23

“Härtere Gegner gesucht” plakatierten wir mal auf einer Buchmesse. Bisher: erfolglos, und der AfD geht es nicht anders."
 
Nun nein -wenn Sie eine Eisenstange über Ihren Schädel geschlagen bekommen, von vermummten "Rotfront"-Schlägerbanden (Antifa, wie sie sich selber nennen), würden sie anders urteilen. Im intellektuellen Bereich haben Sie dagegen natürlich das Recht auf Ihrer Politseite: Diese Kulturzerstörer werden immer primitiver, plumper und durchschaubarer in ihren Sprechblasen. Ekelt mich ehrlich gesagt sogar an, bzw. erregt es Mitleid in mir für diese geistig minderbemittelte Antideutschen-Fraktion. In dem was diese Einfältigen schlagen und zerstören wollen, schlagen sie sich nur selber und sortieren sich vom Mitbewerb aus. 

Kurativ

30. Mai 2026 15:25

Lanz + Precht 246 - Die beiden trauen sich nicht. Man redet um den heißen Brei. Rüstungsausgaben, CO2 & Verbrenneraus, Sozialstaatsmigration, Staatshaushalt, Bürokratie, ÖRR, Geld an die EU abgeben und in aller Welt verteilen, usw stehen im direkten Zusammenhang mit Wohlstand der eigenen Leute und damit mit einer Demokratie, welche von Volke ausgeht. Bisher und auch in Zukunft.

Majestyk

30. Mai 2026 15:38

@ ede:
"Mit den Linken als Feindbild kann ich tatsächlich nichts recht anfangen. (...) Vielmehr brauchts gar nicht."
Kommt darauf an, mit welchem Ergebnis man zufrieden ist. Damit hat man z.B. immer noch nicht die Gewerkschaften aus den Betrieben raus, nicht Beamtenschaft, samt Mentalität angetastet. Von der Diskussion neulich über feministische Prägung, notorischer Fremdenliebe und Eigenhaß ganz zu schweigen. 
Wie man nach linken Diktaturen, angesichts jahrzehntelanger marxistischer Unterwanderung im eigenen Land und Kulturraum, inklusive Umerziehung ab Kindergarten und einem mehrfach zerstörten Land, Links immer noch nicht als Feind betrachten kann ist mir ein Rätsel. Genau wie mir ein Rätsel ist, wie sich Leute freiwillig Lanz anschauen können oder dem Schwätzer Precht zuhören. Mit Einführung der Talkshows nahm das betreute Denken richtig Fahrt auf. Oppositionelle Menschen sollten kein linkes Fernsehen schauen und auch keine linken sozialen Medien nutzen. Ich nehme ja auch keine Drogen, nur um mitreden zu können wie schädlich Drogen sind. 

ofeliaa

30. Mai 2026 22:04

Nun, wenn Precht und Lanz über Politik sprechen dürfen, dann darf ich das ab heute auch und möchte meine eigene, bezahlte Sendung. Weniger Ahnung als diese beiden Typen kann ich auch nicht mehr haben. Aber gut, lassen wir es ihnen. Es findet eben auch ein blindes Huhn ab und zu mal ein Korn. Nutzen kann man es ja vielleicht. Aber das sind unstete Kumpels, die entscheiden sich morgen um, weil sie ihre Meinung gar nicht auf Basis echten Wissens bilden, sondern einfach nach dem was sich intuitiv gerade richtig anhört. 

FraAimerich

30. Mai 2026 22:56

In die AfD werden nicht nur zu hohe Erwartungen gesteckt - sondern leider auch falsche. Wofür rechte Parteien in bürgerlichen Demokratien benötigt werden, ist bekannt. Man läßt sie Drecksarbeit erledigen, für die sich andere zu fein sind, die nach dem Scheitern der Rechten dann wieder als "Hoffnungsträger" auftreten können.
Was Schattenmacher angeht - er neigt mitunter etwas zur Übertreibung. Wer meint, daß wir nur und ausschließlich einer "linken Front" gegenüberstehen, irrt schlicht und ergreifend. Wer sich trotzdem anschicken will, kontinuierlichen Druck gegen Links aufzubauen und zu organisieren, mag Konzepte ausarbeiten und in der Schreibtischschublade bereithalten. Falls sich doch keine Gelegenheit zur Umsetzung bietet, kann man den entsprechenden Nachlaß Schnellroda vermachen, ohne unnötigen Schaden anzurichten. Öffentliches Drohen mit "wachsendem Druck" - Sozialpatriotismus wird damit ja nicht gemeint sein - könnte sich hingegen eher kontraproduktiv erweisen. Linke Parteien dürften angesichts ökonomischer Tatsachen absehbar ohnehin Zulauf erhalten, der allzu optimistischer Wahlarithmetik entgegensteht.
Was den neuerdings angeblich "linken" Globalismus angeht, wäre es eigentlich angebracht, an die Funktion und Entstehungsgeschichte der WTO zu erinnern. Aber da heutzutage ja selbst der von den USA einst mit "kontinuierlichem Druck" als Grundlage ihres Geschäftmodells durchgesetzte IWF samt WB als Instrumentarium "sozialistischer Krisenmanager" gilt, spar ich mir das.

Laurenz

30. Mai 2026 23:16

@Majestyk @Ede ... schau mir schon Jahre keine Lanz-Sendung mehr an. Tim Kellner ist meine Tagesschau. Der, oder Aktien mit Kopf, filtern alle relevanten ÖRR-Minuten raus. Die Sendungen sind so aufgebaut, daß man selbst noch kürzen kann. ... @Alle ... Das Lesen der Kommentare zeigt, wie prophetisch GK die Rechte als Mosaik-Rechte klassifizierte. Es zeigt sich das gerüttelt Maß der üblichen Desperados einer was-auch-immer-Apoklaypse, die 100% fordernden Vollspinner, die Meloni-Israel-Transatlantik-Eurasien-Basher, die Islam-Appeasement-Follower, die Liste ist zählbar endlos. Dann hat die ganze SiN-Kommentar-Rasselbande keine Ahnung von Ökonomie, aber das dann den Deutschen Romantikern bei der AfD vorwerfen, anstatt den Hayekisten, lol. Natürlich ist die JF am schlechtesten aus der Bonner Republik, die niemals wiederkehrt, rausgekommen. Tichy hatte das bei Corona spät, aber früher als die JF gecheckt. Aber es ist ganz einfach. Entweder ist die JF dabei oder sie geht mit der Union unter. Die Alten hat sie heute schon bei Kubicki verloren. Ich habe Schattenmacher so verstanden, daß Er die Linke nicht als unbewußte Täter ansieht. Mein Verständnis von Links ist alles das, was das Deutsche Volk vernichten will. Man kann aber nicht überall Fronten aufmachen, siehe Meloni. Wer mitbestimmen will, muß der AfD beitreten.

Gracchus

30. Mai 2026 23:52

1. Der Schluß-Satz ist schön hintersinnig.
2. Ist der "André Rieu der Philosophie" etwa eher auf der Höhe der Zeit als der, der ihn so tituliert hat?
3. "die Leute von der AfD ... wollen als Kultur überleben" (@ Laurenz) - das finde ich etwas schräg formuliert. Den Kulturbegriff kann man meinetwegen rauskicken. Ebenso  "identitär".
4. Die "Geisteskrankheit", die das Land befallen hat (die einen nennen es "links", die anderen "liberal und Dritte "Westen"), kann eine Partei allein nicht heilen. Da ist jeder gefragt. 
5. Wenn, @RMH, die Kassen leer sind, muss man sie eben wieder füllen. Um nicht zu flapsig zu klingen: es ist der Spagat zu schaffen zwischen strikter Hauhaltsdisziplin und notwendigen Investitionen. Das ist kaum zu erwarten.
 

Diogenes

31. Mai 2026 07:38

"... , die Meloni-Israel-Transatlantik-Eurasien-Basher, die Islam-Appeasement-Follower, die Liste ist zählbar endlos." ... Die Anglizismen-Nutzer, die sich bewusst oder unbewusst nicht verstehen ihre Gedanken in deutsche Sprach und Worte zu kleiden. Sind Sie "getriggert"? Hängt es Sie auf? Dieses Worscht-Käs-Szenario?
Denglisch-Kulturbanausen!
 
 
 

Monika

31. Mai 2026 07:55

Etwas theoretisch und über den eigenen geistigen Horizont erfassen ( Lanz, Precht) ist das eine, die Volksstimmung im Land erfühlen und richtig interpretieren, das andere.  Da kann es zu Überraschungen kommen. Den schnellen Zerfall der DDR hatte 1989 kaum jemand vorhergesehen, auch kein Politiker erwartet. Innerlich waren alle Parteien auf eine immerwährende sog. "Friedliche Koexistenz" eingestellt. Systemwechsel oder Systemreform , das waren lange Diskussionen im damaligen Ostblock. Nach dem Ende der DDR wurden linke Strukturen allerdings nicht zerstört, sie sind in der Apparatschikform in den Westen diffundiert ( Merkelregime) und in der ideologischen naiven Erlösungshaltung ( Paradies auf Erden für alle Armen durch Enteignung der Reichen) nie verschwunden. Das neue Proletariat wird heute eingebürgert und zum "Wahlvieh" des kommunistischen Traums. Es wird also weiterhin diese linken Träume geben. Zur DDR gab es seinerzeit für die Deutschen eine Systemalternative in der BRD, wenn auch nur schwer über Ausreise, Flucht oder Knast zu erreichen. Die Ausreisebewegung ging eindeutig Richtung "kapitalistischer Westen" 1/2 

Monika

31. Mai 2026 08:13

2/2 Nach dem System-Zusammenbruch 1989 bestanden durchaus ungeahnte politische Chancen für eine Neugestaltung Europas. Diese wurden nicht erkannt oder vertan. Heute fühlen sich die Menschen wie in einer "Bastardmoderne". Was macht den Unterschied zur DDR ? Die Opfer des Merkelregimes übersteigen inzwischen in einer kürzeren Zeit die Mauertoten. Das können viele Bürger noch verdrängen. Dem "Stadtbild" und Schwimmbad entflieht man in den heimischen Garten oder den eigenen Pool, das neue Datschaleben , der Rückzug ins Private. Auch Reisen ins Ausland sind noch möglich und bauen Druck ab. Doch, so liest man, jeder fünfte junge Deutsche will auswandern. ( die Rentner im Ausland lasse ich mal außen vor.) Ein großes Zielland ist die Schweiz. Sie ist sozusagen die "deutsche Alternative" geworden. Letztlich aber durch eine bessere wirtschaftliche Stabilität, die aufgrund einer eigenen Währung und dem nicht EU-Beitritt besteht. Die Deutschen müßten für eine Systemänderung auf harte Reformen innerhalb der EU oder gar auf den Austritt bestehen. Solange Deutschland der Zahlmeister der Welt bleibt, läuft alles letztlich auf einen wirtschaftlichen Zusammenbruch hinaus. Das kann zwar noch dauern, aber hoffnungsvoll stimmt einen das nicht.

Diogenes

31. Mai 2026 10:20

@Monika
"Etwas theoretisch und über den eigenen geistigen Horizont erfassen ( Lanz, Precht) ist das eine, die Volksstimmung im Land erfühlen und richtig interpretieren, das andere."
 
Sich nützlich machen für die gemeinsame Sache, welche da wäre? Der intuitive Auftraggeber der Berufung ist; Stimme aus dem Inneren was Entscheid für Richtig/Falsch ist. Kein eisenkaltes Abmessen und Abwiegen materialistischer Systematik kann Kern der sich erden muss, ersetzen. Ansonsten wären/sind wir nur Werkzeuge von Werkzeugen (Hilfsmittel die zur Sucht werden. Das Zaubersprechkästchen. Hedonistisch-egoistisch (nur an sich selber denkend; den eigenen Vorteil aus der Sache schlagend) veranlagtes, libertäres Weltergreifen mit seiner Beliebigkeit; dieses "romantischen" Weltw(ü)rgers. Genauso wie die Marxisten behaupten Sie den Generalschlüssel für alle Menschen und Menschenvölker Glück und Wohl in Händen zu halten. In der Wirklichkeit halten sie gar nichts, außer der Asche der Toten in Händen!  Sie, diese "Gutmenschen", diese sich als "Moralapostel" aufspielende Volks- u. Zeitgenossen. Diese Bande aus Antideutschen allgemein und Körper- u. Geistfaulen im Spezifischischen - Die Meinung haben und die Meinung diktieren. Die Meinung nicht als frei Erfassbares der Menschen Sinne meinen, die Dogmen meinen; in Ideologie/Religion gegossene Formen als Stählerne Fassade vor sich hertragen. Antiislamismus ist Werkzeug das an Oberflächlichkeiten kratzt, aber nicht eindringt und sich aus ursprünglichen Gefilden speist!    

Mitleser2

31. Mai 2026 10:46

"die Volksstimmung im Land erfühlen und richtig interpretieren, das andere. "
Das versuche ich gerade in meinem Umfeld (Oberbayern, nicht städtisch). Fast alle inzwischen Rentner. Gut situiert. Eigene EFH oder Wohnungen. Nicht unbedingt CSU-Wähler. Wenige sind woke, und finden das alles ok mit den Fremden (arbeiten dann in "Helferkreisen"). Erstaunlicherweise die mit Kindern, keine Ahnung was sich die denken bzgl. der Zukunft. Die meisten anderen erkennen das Problem, aber verdrängen es bewusst von sich weg. Es stört zu sehr das (noch) gute Leben. Zumindest hier sehe ich kein Potential für eine "Revolution".
 

links ist wo der daumen rechts ist

31. Mai 2026 11:01

Antwort:
Diese Linken-Verdammung, das "Kulturmarxismus"-Geschwafel und das 68er-Bashing bringt genau nichts. Der Gegner heißt seit 1914 Liberalismus, in seiner jüngsten Ausprägung das grün-woke Regime.
Nebenbei: die katholische Doppelmoral (inkl. pädophiler Pfarrer) hat mehr an Zerstörung angerichtet, als es ein ominöser "Kulturmarxismus" je vermocht hätte.
Der Ausweg lautet nicht Vernichtung eines phantasmatisch überhöhten Gegners und die Etablierung eines "aufgeklärten Fanatismus", sondern Vereinnahmung desselben: man muss ihn schlucken und verdauen, nicht ausspucken (Abjekt!). So hatten z.B. die tatsächlichen Volkskanzler Schmidt und Kreisky agiert, die nicht minder begabten FJS und Jörg Haider sind daran gescheitert.
JS macht es mit seiner Lektürearbeit vor und @RMH hat vor kurzem richtig festgestellt, dass die "Linken" anscheinend ihre Bibeln nicht mehr läsen; hätten sie z.B. die "Dialektik der Aufklärung" gelesen, wären die Corona-Frontlinien anders verlaufen.
Und Nolte et al. schön und gut; er hat sich in seinem Alterswerk halt verrannt. Aus der Zeit des Historikerstreits wird Hillgrubers "Zweierlei Untergang" bleiben.
 

Umlautkombinat

31. Mai 2026 11:10

@Laurenz, wann begreifen Sie einmal: Hier diskutieren nicht nur Rechte. Ich bin es nicht. Ich bin nicht rechts, ich bin nicht links, ich bin auch wenn ich mich fuer Teilaspekte gelegentlich hineinlehne, nicht liberal.
 
Deswegen laviere ich aber nicht, nur sind diese Kaestchen fuer mich irrelevant ausser dahingehend, dass Denken darin und anderen solchen Zuschneidungen uniformiert und bis zu Mustern vereinfacht deren Charakteristik es ist (Inhalt egal, es ist eine Wirkung der Komplexitaetsreduktion als solches auf den Traeger) selbst zum Hauptgrund dafuer zu werden reale Loesungen betraechtlich zu erschweren. 
 
Es bleibt dabei, zu einer AfD gehoert ein Wirtschaftskonzept, welches im gegenwaertigen Zustand handlungsfaehig macht. Dazu muss es nicht nur mit Globalismus umgehen koennen, sondern bei dem mittlerweile zerschlagenen Porzellan auch im Land den Leuten das Vertrauen wiedergeben zu koennen, verlaesslich(!) etwas auf die Beine stellen zu koennen. Dafuer sehe ich allerdings zuviel Etatismus im genannten Fluegel der AfD. Passiert das nicht, werden wir Hackstoecke schnitzen.

Le Chasseur

31. Mai 2026 12:10

@Monika
"Nach dem System-Zusammenbruch 1989 bestanden durchaus ungeahnte politische Chancen für eine Neugestaltung Europas. Diese wurden nicht erkannt oder vertan."
Die Sieger des Kalten Krieges ließen keine Neuordnung Europas zu.
"The primordial interest of the United States, over which for centuries we have fought wars—the First, the Second, and the Cold War—has been the relationship between Germany and Russia, because united they are the only force that could threaten us, and to make sure that that doesn't happen."
--George Friedman
"The purpose of the NATO alliance is to keep the Russians out, the Americans in, and the Germans down."
--Lord Ismay

Mitleser2

31. Mai 2026 12:40

@Linksrechter Daumen: Wieder die alte Leier. Links ist eigentlich gut, der Feind sind die Liberalen. Können Sie sich sparen. Ich will persönliche Freiheit. Als Rechter. Mit den Linken und Grünen bekomme ich Hausdurchsuchungen (natürlich auch von der CDU). Und bitte jetzt nicht damit kommen, dass FDP-Mitglieder solche Portale betrieben haben. Die FDP ist alles, bloß keine liberale Partei. Und den SolPat-Flügel der AfD beobachte ich mit Mißtrauen. 

Gracchus

31. Mai 2026 13:48

@Umlautkombinat: Ich würde freilich sagen, dass um handlungsfähig zu werden, man vorher Komplexität reduzieren muss.
Erst recht wenn jemand etwas verlässlich auf die Beine stellen will. 
Es ist das verlässlich liberale Paradox, im Namen des Antitetatismus an eine Partei - d. h. den Staat - die Forderung zu adressieren, für verlässliche Bedingungen zu sorgen, damit der Bürger seinen Geschäften nachgehen kann. 
Ich verstehe Sie so, dass die Politik die eigene Komplexität reduzieren soll, damit die Wirtschaft mehr Komplexität aufbauen kann. 

Kurativ

31. Mai 2026 14:23

Markus Lanz ist eine "Marke" der so genannten öffentlich-rechtlichen Sender. Was das bedeutet, konnte man bei der Sendung am 26. Mai 2026 sehen. Es ging um den Anschag der Ukrainer auf die Berufsschule in Starobelsk. Die ganze Sendung war ein durchgeplantes Abwiegeln und Leugnen. Seine Einordungen waren so dumm und absurd, dass man auch alle anderen Sender und Formate dieser Sender komplett vergessen kann. Ein Journalist und Moderator kann kaum unsympatischer sein. Den Versuch bei "Lanz + Precht 246" würde ich als Blendgranate oder "Locken und Blocken" verbuchen. Das blöde Grinsen spricht Bände.
https://mainstream.news/international/unertraegliche-szenen-bei-markus-lanz-ard-frau-und-moderator-verhoehnen-die-opfer-von-starobelsk/

FraAimerich

31. Mai 2026 14:26

@Laurenz: "Dann hat die ganze SiN-Kommentar-Rasselbande keine Ahnung von Ökonomie, aber das dann den Deutschen Romantikern bei der AfD vorwerfen, anstatt den Hayekisten, lol."
 
Für solche Bonmots hab ich Sie früher geliebt. Ihre Definition von "links" hingegen ist - schwach. Soll das der Hinführung zum "Ideal" eines gewissen "rechten Musterstaats" dienen?
 
@Gracchus: "Den Kulturbegriff kann man meinetwegen rauskicken. Ebenso  'identitär'."
 
Passen Sie nur auf, sonst wird man Sie noch als Kulturbolschewist entlarven!

Majestyk

31. Mai 2026 14:49

@ Monika:
"Nach dem System-Zusammenbruch 1989 bestanden durchaus ungeahnte politische Chancen für eine Neugestaltung Europas. Diese wurden nicht erkannt oder vertan."
Wieso? Europa wurde doch neu gestaltet, wird es noch immer. Nur eben anders als Sie oder ich es uns wünschen. Was waren denn Schengen, Maastricht oder Lissabon anderes als Werkzeuge zur Umgestaltung?
Irgendwann sollte man vielleicht einsehen, daß der eigene Geburtenrückgang, der Massenimport von Fremden und Islam, die Selbstdeindustrialisierung nebst Technologie und Produktionstransfer ins Ausland bis nach Ostasien eben nicht bloß Zufall war. Genauso wenig wie der Aufbau eines Überwachungsapparats kein Zufall ist oder internationale Knebelverträge. Wenn alle führenden westeuropäischen Nationen sich selbst ausdünnen und der eigenen Lebensgrundlage (zumindest für die einfache Bevölkerung) berauben, und zwar über Jahrzehnte, ist das alles Mögliche, nur eben kein Zufall. Solange der Konsumkitt (auch erzeugt durch Billigimporte) hielt, war halt nur der konsumrelevante Bevölkerungsteil mit der Entwicklung zufrieden.
Ich fand neulich beim Entrümpeln einen als Gedicht verfaßten Leserbrief über Entfremdung von Anfang der 90er Jahre, den meine Mutter wohl ausgeschnitten hatte. Da stand alles drin, in einer Schärfe, für die man heute im Bau landen würde. Jeder normale Mensch weiß aber auch, daß man Land und Stimmrecht nicht teilt und Bedürfnisse sich nach den Ressourcen richten müssen. 

Majestyk

31. Mai 2026 15:20

"Nebenbei: die katholische Doppelmoral (inkl. pädophiler Pfarrer) hat mehr an Zerstörung angerichtet, als es ein ominöser "Kulturmarxismus" je vermocht hätte." schreibt der linke Daumen. 
Ich bin wahrlich kein Katholik und bewußt nach Erreichen meiner Volljährigkeit ausgetreten. Aber die pädophilen Pfarrer in der Dichte verdankt die Kirche doch wohl eher der seit 68 veränderten Sexualmoral, die nicht nur ideologisch geschulte und werteverwahrloste Menschen an die Lehrerpulte, in die Redaktionen und Parlamente brachte, sondern auch ins Priesteramt. In meiner Jugend hielten sich die Pfarrer auch nicht ans Zölibat, dafür hatten die ihre Haushälterin. Im Übrigen gibt es auch genug Übergriffigkeit in staatlichen Institutionen. Da braucht man sich nicht an der Kirche abzuarbeiten, wie linke Medien dies gerne tun und Linke es in allen sozialen Medien und Kommentariaten verbreiten, um von der destruktiven Konsequenz ihres Linksseins abzulenken.
Das negative Bild der Kirche ist medial erzeugt, was ich hier schon an Dutzenden Filmbeispielen zu erklären versuchte. Links hat stets versucht bestehende Autoritäten auszuhöhlen und verächtlich zu machen, nur die Partei hat recht. In der Politik sind die Linken die Abrißbirne des Alten. Insofern hat Laurenz recht, Links ist alles, was dem Land schadet, was nicht heißt, daß rechts die Antwort ist. Ich würde es ja eher mal ganz ohne Ideologie versuchen und mit schnödem, langweiligen Pragmatismus.

Valjean72

31. Mai 2026 15:23

@Artabanus: "Die wirtschaftliche Basis der BRD bricht gerade komplett weg und kann den verfetteten und verfilzten Staatsapparat nicht mehr tragen. Bei einer Regierungsbeteiligung der AFD wird man versuchen, ihr die Schuld für die sich verschärfende Misere in die Schuhe zu schieben."
---
Das sind auch Gedanken, die mich mir mache, dass die AFD nicht zu früh in Regierungsverantwortung kommen sollte. Zuvor sollten die negativen Auswirkungen der desaströsen Politik der Kartellparteien wirklich jedem offen liegen, ansonsten würde es für das Kartell ein einfaches sein, diese negativen Folgen und die damit verbundenen, notwendigen Einschnitte der AFD anzulasten.
 
Insofern wäre es vielleicht günstiger, wenn die AFD in Sachsen-Anhalt knapp an der absoluten Mehrheit scheitert und das Kartell, und hier bei vor allen Dingen die CDU, noch einmal wird Farbe bekennen müssen.
 
Auf Bundesebene wäre es u. U. auch klug, eine ggf. geläuterte CDU mit einzubinden, um zu vermeiden, dass sie sich so einfach davonstehlen wird können.
 
Andererseits wird die CDU zunehmend schwächer und belangloser und das ist auch gut und richtig so.
 
 

Plus Ultra

31. Mai 2026 15:34

Dieser Zustand einer "Bastardmoderne" ist wohl das Resultat einer Daseinsverfehlung der BRD. Angelegt als Provisorium bis zur endgültigen Lösung der "deutschen Frage", hat sie versucht, sich nach der Wiedervereinigung als "Großwestdeutschland" auf Dauer zu stellen. Notwendig und laut GG alte Fassung geboten wäre ein Verfassungsreferendum gewesen, und damit einhergehend eben auch ein grundlegender Wandel der politischen Mentalität. Man wollte sich aber nicht freischwimmen, sondern hat sich im alten, inzwischen lecken Rettungsreifen verkrallt. Wie es scheint schlagen nun alle Lebenslügen in der vielzitierten "Konvergenz der Krisen" auf einmal zurück, und panisch registriert man dass wir anfangen zu sinken, und allmählich zu ertrinken. 
 
Etwas ähnliches trifft wohl für den gesamten kollektiven Westen zu. Man dachte sich nach dem herbei phantasierten "Ende der Geschichte" ab 1991 dauerhaft in einer globalen, US geführten "Werteordnung" einrichten zu können. Auch das Platzen dieser Illusion führt nun zu harten Aufschlägen in der Realität, namentlich für die völlig desorientiert agierende Europäische Union. In den USA setzt Trump die Geisterfahrt seiner Vorgänger unter veränderten Vorzeichen fort, anstatt sich den Realitäten entsprechend selbst zu beschränken.
 
Signum der Krise des gesamten Westens ist der kulturmarxistische Überbau, der ex negativo auch in den diversen Populismen wirksam bleibt. Das Ziel einer Normalisierung verschwimmt vor unseren Augen wenn wir danach greifen.

Majestyk

31. Mai 2026 15:37

@ FraAimerich:
1/2
Die USA sind (waren?) seit 100 Jahren außenpolitisch überwiegend links. Die Amerikaner selber bekommen eher wenig davon mit, im Auge des Hurrikans ist es bekanntlich windstill. Nur haben die Amerikaner sich ziemlich lange nicht die eigene Ökonomie sabotiert, machen die Chinesen oder Vietnamesen ja auch nicht mehr. Verarmung unten interessiert keinen. Hat in Rom niemanden interessiert, nicht im britischen Imperium oder den USA und auch niemanden in der Sowjetunion. Deutschland macht keine Ausnahme. Staaten werden nicht für arme Leute gemacht und regiert. Staaten denkt man von oben. Arme Menschen sind dazu da, Drecksarbeit zu machen und notfalls Kanonenfutter zu sein. Ansonsten sollen die auch in Demokratien zwischen den Wahlen die Schnauze halten. Deswegen haben die modernen Cäsaren ja Brot & Spiele neu erfunden, nennt sich heute Champions League und Sozialhilfe. Morgen macht die Drecksarbeit vielleicht ein Roboter, dann könnte man aber auf die Idee kommen das Problem mit der Armut endgültig zu lösen. 
Fett schwimmt oben. War nie anders, wird immer so bleiben. Gab auch nie eine echte Revolution, sondern immer nur den Putsch einer Kaste gegen eine andere. Die reichen Landbesitzer in den Kolonien putschten gegen den König, die Besitzverhältnisse änderten sich nicht. In Frankreich putschten die bürgerlichen Kaufleute usw. gegen den nutzlosen Adel, wie auch in Rußland der Adel durch Ideologieadel abgelöst wurde.

Majestyk

31. Mai 2026 15:49

@ FraAimerich:2/2
Mir fällt nur eine Lösung ein, um das Leben unter staatlicher Ordnung möglichst erträglich zu gestalten, Reduzierung der Staatstiefe. Ordoliberal hat neulich gut zusammengefaßt wie sich korrupte Marktteilnehmer auswirken und auch eine korrupte Marktaufsicht. Es liegt in der Natur der Sache, daß je reicher ein korrupter Marktteilnehmer ist, desto leichter kann er die Marktaufsicht korrumpieren. Charakterlich unterscheiden sich arme und reiche Leute nicht sonderlich, Reiche haben nur mehr Möglichkeiten ihre Defizite mehr auf Kosten der Allgemeinheit auszuleben. Ein linkes Leben können sich nur Reiche leisten. Laurenz hat das schon mehrmals geschrieben, der Adel, das Großkapital und die Hochfinanz sind links. Arme Leute sind meistens eher konservativ. Die Linken Ideen betet man denen vor und dank Sozialstaat hat man dem unteren Drittel, wenn nicht sogar deutlich mehr, jegliches politisch selbstständige Bewußtsein abgekauft und gerade das Prekariat jeglicher Würde beraubt. Heute halten nicht die Kirchen die einfachen Menschen dumm, das machen Linksmedien und Gewerkschaften.
 

Diogenes

31. Mai 2026 16:07

@Uk
 
Zunächst mal gründet alles auf zuverlässigen u. kosteneffektiven Energiestraßen zur Versorgung der Betriebe. Ich bin schon lange am überlegen wofür man die Stahlbetonfundamente der Giftwindräder (Ewigkeitsschemikalien durch Rotorblattabtrieb! Leitungswasservergiftung!) einst benutzen könnte. Flak? Flugabwehrkanonen? Energetische Antidrohen-Abwehr? Anti-Raketen-Systeme? So? So Zahlreich wie sie sind, diese Übeltäter, könnte man sie in ein deutschlandweites flug- und raumabwehrnettz neuster Technik integrieren, um eben zeitgemäße Wehrmachtspolitik, d.h. Verteidungspolitik die sich alle Optionen offen hält, zu schaffen (keine Selbstbegrenzung aus falsche Geschichtsschreibung heraus (dem Siegeskult/Schuldkult unterwürfig sein). Davon redet aber kein Polit-Mann. Aber das könnte man schaffen, nach dem man die ganzen Verpester unser heimischen Natur abgerissen hat. Z.b. durch Zeppelin-Luftschiffe mit entsprechender Transport- und Ladetechnik!
 
Visionen sind es, die uns antreiben! Genauso mit spezifischen Privatfirmen der der staatlichen Remigrationpolitik zuarbeiten (werden). Erfassung und Auserlandesschaffung der kriminellen Ausländer und jener Ausländer die überhaupt nicht zu unserem Volkscharakter passen. Dieser Charakter ist nicht X-beliebig und auswechselbar, wie das Multi-Menschenvölker und -Menschenrassen in ihrer diabolischen Kulturpolitik behaupten. Deutsch ist DEUTSCH! Nicht irgendwas ANDERES!

heinrichbrueck

31. Mai 2026 16:14

Der direkte Vergleich: Berg-Tresore vs. Bankgeschäfte 
BERG-TRESORE:
Geschäftsmodell: Reine Lagerung (Gebühr für Raum & Sicherheit) 
Geschätzter Umsatz: Zweistelliger Millionenbereich (CHF) (?)
Verwaltetes Vermögen: Schätzungsweise einige Milliarden CHF 
BANKGESCHÄFTE: 
Geschäftsmodell: Vermögensverwaltung, Kredite, Handel, Zinsgeschäft 
Offizieller Bruttogewinn (2024): Über 70 Milliarden Schweizer Franken (CHF) 
Verwaltetes Vermögen: Ca. 8.400 Milliarden CHF (Rund 25% des weltweiten Auslandsvermögens) 
Wer sein Gold im Berg deponiert hat, wird diesen Berg nicht bombardieren. Die Mieter der Tresore haben ein massives Eigeninteresse daran, daß die Schweiz stabil, neutral und unversehrt bleibt.
Physische Tresore im Alpengranit schützen zwar vor Bomben, aber nicht vor Cyberangriffen. Die Bedrohungen der Zukunft finden im digitalen Raum statt, wo Geografie und Berge keine Rolle mehr spielen.
Die Anpassungsfähigkeit der Schweiz: Vorsorge schafft Unabhängigkeit.
Willensnation schlägt Abstammungsnation? Eher nicht. 
Die deutschen Politiker vertrauen dem eigenen Volk überhaupt nicht. 

RMH

31. Mai 2026 16:33

"Dafuer sehe ich allerdings zuviel Etatismus im genannten Fluegel der AfD. Passiert das nicht, werden wir Hackstoecke schnitzen."
@Umlautkombinat, 
also Schnitzwerkzeug hab ich schon einiges im Werkzeugkasten, aber bei den von ihnen angesprochenen Etatisten wird dann, wenn diese das Sagen haben, vermutlich auch das Holz zum bearbeiten schnell knapp, so dass auch das beste Werkzeug nichts mehr nutzt. So wie es bei allen Staatsgläubigen geschieht, wenn sie an der Macht sind. Evtl. haben Sie als Selbständiger zur Devisenabsicherung auch noch ein kleines Konto in der Schweiz? Dann sind Sie ja auch nur einer von den Schmarotzern, die "Schwarzgeld" parken. Das dies dann in Wahrheit bereits u.U. mehrfach versteuertes Geld ist und man die Kapitalerträge aus der CH in D zu versteuern hat (und besser auch tut), sind dann so lästige Details, die man zu Erhaltung der nötigen Stimmung dann gerne einfach weglässt. 

Gracchus

31. Mai 2026 18:25

@Fra Aimerich: "Drecksarbeit"? Es könnte ja sein, dass das Modell "bürgerliche Demokratie" an sein Ende gelangt ist oder gelangen wird, wenn das Wohlstandsversprechen (he, Autokorrektur: -verbrechen?!) nicht mehr eingelöst werden kann, und damit auch die "dialektische" Arbeitsteilung, von der Sie sprechen - wer weiß? Es beginnt ja vielleicht den Teufel selbst zu langweilen.
Die AfD könnte immerhin für einen "vibe shift" sorgen, dieser ist bereits im Gange. In dem Szenario, das mir gerade vor Augen steht, wird die AfD scheitern, und eine Diktaur - ob von links oder rechts - kommen.

Gracchus

31. Mai 2026 19:03

Der Feind ist in meinen Augen abstrakt - oder "Die Gesellschaft des Spektakels" oder das "Gestell".
Links/rechts - zur Bastardmoderne gehören dann wohl auch Bastardbegriffe - diese sind wie Katzen, die sich von jedem Straßenkater haben schwängern lassen. Clara et distincta gilt dann nur noch für den Kopf des vereinsamten Cogito.
Da ich das begriffliche Denken ohnehin für maßlos überschätzt halte, finde ich das anstrengend, aber nicht weiter schlimm. Ich warte nur darauf, dass man aufhört, sich Begriffsungetüme an den Kopf zu werfen. Wenn damit das Ende der "Zeit des Weltbildes" eingeläutet würde: umso besser. 
Nicht lange her, dass GK schrieb, im Gespräch mit dem linken Doku-Filmer nach Gemeinsamkeiten gesucht und diese auch gefunden zu haben.
Zu erinnern ist daran, dass linke Hippies Herr der Ringe bekannt gemacht haben. Da gibt es ebenfalls Anknüpfungspunkte. 
 

Laurenz

31. Mai 2026 19:08

@FraAimerich @L. ... Diese sogenannten Bonmots sind bei der Redaktion nicht sonderlich beliebt, weil sie zu persönlich aggressiv sind. Bei dem von Ihnen zitierten Satz ging der nur durch, weil ich hier die Aggression auf alle gleichmäßig verteilte & GK weiß, daß ich Recht habe. Hinzu kommt, daß die SiN eben durch GK von einer eher philosophischen Plattform hin zu einer mehr gesellschaftlich-politischen Plattform hinentwickelt wurde, ohne die alte Herkunft zu verleugnen. Wenn ich hier anfange, ökonomische Zahlen zu posten, an denen kein Philosoph vorbeikommt, wird es nicht nur für die Linke schwierig. Das fällt selbst mehr weltlichen Plattformen, wie der Achse oder Tichys schwer, die sogar über gute Fachautoren verfügen. Zahlen erzielen auch wenig Reichweite, ein arg trockenes Thema, das man arg provokant aufbereiten muß, um Leser zum Lesen zu motivieren. Vergessen Sie auch nicht die Antaios-Kundschaft. Die plackt sich lieber über Schmitt, Adorno & Heidegger auf, kauft entsprechend Bücher, als/anstatt den Fränkischen Ludwig-Elsbett-Motor als Prototyp zur Rettung der Deutschen Automobil-Industrie heiß zu diskutieren. Warum, Aimerich, sollte ich die Linke komplex definieren? Tolkien ist so einfach. Die Linke will uns knechten, uns alle finden, ins Dunkel treiben & ewig binden.

RMH

31. Mai 2026 19:45

@Gracchus,
dass die Politik die eigene Komplexität reduzieren soll,
Das nennt man sparen & reduzieren der Regulierungs- & Verwaltungsdichte, was dazu führt, dass der Staat weniger Geld für die eigene Pfründeverwaltung - & Gewährung braucht, welches er bekanntermaßen nur durch Abschöpfung & Schulden erlangen kann, da er genuin nichts selber erwirtschaftet, & die Menschen "freier" werden, weil nicht auf Schritt & Tritt unter Verdacht stehend & mehr Geld übrig haben, um darüber "frei" entscheiden zu können, bspw um zu investieren.
damit die Wirtschaft mehr Komplexität aufbauen kann. 
Das nennt man dann Wirtschaftswachstum, was dazu führt, dass es mehr Arbeitsplätze gibt, mehr Steueraufkommen, mehr Einzahlungen in die Soziaversicherungen etc. Es ist aber bekannt, dass das Wort "Wachstum" heutzutage schlecht beleumundet ist bzw. konsequent in newspeak-manier von gut in böse umgewertet wurde. Bekanntermaßen hauptsächlich nur in den Teilen der Welt, die mal überweigend weiß bevökert waren. Hier zieht man offenkundig das Absterben & den Untergang vor.

das kapital

31. Mai 2026 22:05

Wer hat Angst vor der AfD ? Ich nicht und die allermeisten Kommentatoren auch nicht. Ganz im Gegenteil, angesichts der langjährigen Irrsinnspolitik der Regierungsparteien wird sie vielen zur letzten Hoffnung. Wer soll Deutschland retten, wenn nicht wir ? fragen die Kommunalpolitiker der Blauen. Angesichts der massiven Schäden, die inzwischen angerichtet sind, ist es die letzte Chance für Deutschland. Das Weidel die bessere Kanzlerin ist, sollte inzwischen selbst AfD Verächtern klar geworden sein. Dass Ulli Siegmund in und für Sachsen Anhalt mehr leisten kann und wird, als die bisherigen Pfeifenköpfe. Aus dem Nachbarland schau dir einfach mal Mett Mario an zum Vergleich. Der i s t Landeschef. Was für ein Desaster. Stell den neben Siegmund und du weisst, was du hast. Miese Vergangenheit und ein verschlagenes Gesicht in Thüringen. Zukunftsfähigkeit in Sachsen Anhalt. /// Die Demontage von Bullshit Kanzler genügt aber nicht, um Deutschland zukunftsfähig aufzustellen. Unter denkbar verschlechterten Rahmenbedingungen wird sich die bisherige Opposition abstrampeln müssen, um neue Substanz zu schaffen

ede

31. Mai 2026 22:11

Links und Rechts ist doch, insbesondere hier, eine alltagssprachliche Vereinfachung. Links ist alles, einschließlich Merz, was in diesem Land schief läuft, Rechts der Weg aus der Sackgasse.
Linke sind mithin alle, die nicht AfD wählen. Das heißt aber natürlich nicht, dass die wissen wer August Bebel oder Rosa Luxemburg ist. Die meisten von denen halten sich für Mitte. Da haben sie recht, die Mitte des Schwarms.
So hatte ich das gemeint @Mayestik.
Deswegen wird es keine nennenswerte Aufmüpfigkeit in der Landesverwaltung und der Beamtenschaft geben, und ich prognostiziere schon gar nicht im MDR. Voraussetzung ist natürlich Gehalt kommt pünktlich. 
Eine AfD Regierung ist gut beraten sich an Trumps zweiter Amtszeit zu orientieren. Das was man ändern kann sofort anfassen, am besten im Wochenrhythmus. Das Gegacker darf gar nicht mehr aufhören. 

Gracchus

31. Mai 2026 22:19

@RMH - danke für die Belehrung, aber ich weiß ja, was ich geschrieben hab.
Das scheint mir alles von dir in den Wind gesagt. Der Politik ist dein less is more egal.
Ich bin natürlich für weniger Staat. Aber den ganzen Konsumschrott, das Tingeltangel des Spektakels, die Wahl zwischen 47 Zahnbürsten und Handytarifen - brauch ich nicht. Es hat auch keiner was gegen Wachstum, sondern allenfalls gegen Wachstumszwang, vor allem auf Kosten der Ökologie, auch der menschlicher Beziehungen.
Ich weigere mich auch, alles einer wirtschaftlichen Perspektive unterzuordnen. Das ist für mich Knechtschaft. Das ist sicher kein Zeichen von Adel im Sinne Nietzsches, aber auch so. Eine Gesellschaft, die von Heiligkeit und Opfer nichts weiß, ist eine traurige. Ich glaube, dich plagt einfach ein schlechtes Gewissen wegen der Aktiendepots und Schweizer Konten -:).
 

Umlautkombinat

31. Mai 2026 23:08

Bei dem von Ihnen zitierten Satz ging der nur durch, weil ich hier die Aggression auf alle gleichmäßig verteilte & GK weiß, daß ich Recht habe.

Das haben Sie natuerlich nicht, weil sie den gebrachten Punkt ueberhaupt nicht begriffen haben. Die AfD ist zusammengeschnuert aus dem genannten nationalromantischen ("der Fluegel") und einem wirtschaftsliberalen Teil. Vereinfacht, aber erstmal ausreichend. Dem ersten Teil fehlt wie gesagt das Thema Wirtschaft so ziemlich komplett, der zweite verharrt i.M. noch auf den bekannten liberalen/libertaeren Positionen. Beides genuegt nicht, da auch der Gegner nicht mehr klassisch simpel erklaerbar ist. Die unguten Konsequenzen haben sich durch Globalisierung gezeigt, aber das ist nicht einfach der Sandsack "Wirtschaftsdominierter Liberalismus", der dort taetig war.
 
Diese Konsequenzen brauchen eine Antwort, die sowohl dem unbeschraenkten Entfalten (klassisch-liberale Position - haetten Sie Hayek gelesen wuessten Sie allerdings, dass dem das Problem der unbegrenzten Zuspitzung der liberalen Zentralidee bewusst war) als auch einer Einengung auf Deutschland (nationalromantischer Teil) unter Kontrolle eines etatistischen Staatsgebildes ueberlegen ist. Dabei helfen auch immer noch amateurhafte Gesellschaftsbetrachtungen wie 'Anarchotyrannei' nicht.  

Argus

1. Juni 2026 01:40

Zu Valjean72:
Volle Zustimmung zu Ihren Zeilen. Dazu passt die dpa gleichsam Mainstream-Meldung zum Thüringer AfD Parteitag vom gestrigen Sonntag, 31.5.26, von diesem der Vorsitzende Björn Höcke mit "Halten wir uns fern. Distanz zur CDU!" zitiert wird.'

Guilelmia

1. Juni 2026 06:19

»Alles oder nichts.« – Herr Spiritus rector: Soll das wirklich mehr als eine poetische Metapher sein?! Ist das hier wirklich ein Poesiealbum halbstarker Männer... Dann wäre, dann ist eine Optimierung für Schnellroda und die Neurechten hinreichend notwendig (Wende!) – bei Pflegediensten sorgt der MD dafür, Arbeitsabläufe und Handlungsprozesse zu verbessern und Fehler zu beseitigen. Für Deutschland insgesamt würde eine zweite »Nacht der langen Messer/Röhm-Putsch« nicht zum Vorteil gereichen. Davon bin ich überzeugt, insofern es um die Zukunft Deutschlands geht und nicht um Untergang unseres Gemeinwesens, also den Verlust des gesellschaftlichen Wohlstands. Den Teufel an die Wand malen kann jeder.

RMH

1. Juni 2026 07:57

@Laurenz, welches Problem haben Sie ganz konkret mit Hayek? Oder meinen Sie mit "Hayekisten" in der AfD Personen wie A. Weidel? Ist ihre Spitze daher eher gegen eine Gruppe oder Einzelpersonen gerichtet, der/dennen Sie das Label "Hayekisten" einfach umhängen (Hayekisten in Reinform gibt es selbst in der nach dem Herrn benannten Gesellschaft nicht) oder haben Sie konkret inhaltlich an Hayek etwas zu kritisieren?

Monika

1. Juni 2026 09:45

Im HEERLAGER DER HEILIGEN zerfällt durch die Masseneinwanderung Frankreich zuerst und dann weitere Teile Europas. Das mit Frankreich könnte stimmen, sieht man die neuesten "Krawalle". Raspail stellt in seinem Roman die Schweiz als letztes Bollwerk des Westens dar. Allerdings kapituliert das Land durch internationalen Druck, innere Unterwanderung, nachlassende Grenzsicherung schlussendlich ebenfalls. Das Buch endet mit der vollständigen Niederlage des Westens. Das ist zwar nur ein Roman, aber als Philosoph sollte Precht  auch dieses Szenario mal durchgespielt haben. Ich war kürzlich in der Schweiz. Im Lokal neben uns saß ein junges Paar Mitte zwanzig, mit dem wir ins Gespräch kamen. Die jungen Leute machen sich durchaus auch Gedanken über Masseneinwanderung u. zunehmende Kriminalität in ihrem Land. Der Grund, warum sie trotzdem noch positiver leben ? Das Einkommen stimmt. Man kann sich das für unsere Verhältnisse verdammt teure Essengehen noch leisten. Die Restaurants sind bis auf den letzten Platz ausgebucht. 

Mitleser2

1. Juni 2026 10:28

@Monika: " Die Restaurants sind bis auf den letzten Platz ausgebucht."
Das ist in weiten Teilen Oberbayerns auch der Fall. Der Wohlstand ist (noch) groß. Und die Politik legt einem ja nahe, nichts aufzuheben. Sie sagen ja ganz offen, dass sie zugreifen wollen, wo es nur irgendwie geht.

Laurenz

1. Juni 2026 10:58

@RMH & Umlautkombinat @L. ... Sie haben Beide nur rudimentär Ahnung von Ökonomie. Daß Boehringer & von Storch noch Mitglieder der Hayek-Gesellschaft sind, mag man so betrachten, wie die Zugehörigkeit zu einem Fußballverein, oder die Mitgliedschaft des Teilnehmers @Anatal Broder in der Schopenhauer-Gesellschaft. Aber, diese Hobbies kann niemand von Verstand politisch ernst nehmen, so wie Reichenschreck den Marxismus für bare Münze nimmt. Wieso machen Sie hier einen auf den werten @Ordoliberal, dessen liberalen Autismus ich schon gefühlt 50x auf der SiN widerlegt habe, vor allem historisch. Auf dem Papier verkaufte Sich Erhard als Liberaler, machte aber nationialsozialistische Wirtschaftspolitik, die Er "soziale Marktwirtschaft" nannte. Zudem waren Adenauer & Erhard auch noch gegen die Unabhängigkeit der Zentralbank. Daß durch Inflation traumatisierte Deutsche Volk, die Medien & die Beleidigung des Präsidiums der Bank Deutscher Länder durch Adenauer im Gürzenich, führte zu einer überparteilichen Mehrheit im Bundestag gegen Adenauer & Erhard. Federführend zur Aufstellung der mächtigen Bundesbank war Wilhelm Vocke. Auch Vocke galt auf dem Papier als Liberaler. Aber, im Prinzip setzte Er, wie Erhard auch, nationalsozialistische Ökonomie & Geldpolitik um.

Laurenz

1. Juni 2026 10:59

@RMH & Umlautkombinat @L. (2) ... Chinesen, Russen & Schweizer versuchen heute noch, soweit als möglich, eine relativ unabhängige Zentralbankpolitik durchzusetzen. Hier stelle ich Ihnen die Frage, warum Sie die Frage nach von Hayek schon wieder mit mir debattieren? Probieren Sie es doch mal mit der KI. Fragen Sie nach den leicht unterschiedlichen Vertretern der NewRight mit den bekannten Namen, Vance, Rubio, Hegseth, Bessent, Isaacman oder DeSantis, oder Musk, Schmitt, Thiel als industrielle Rebellen. DeSantis ist ein Pragmatiker & setzte sich in Florida etatistisch gegen Disney durch. Sie, meine Beiden Herren, verstehen nicht den ökonomischen Unterschied. Es ist die NewRight, die den Moloch der US-Bürokratie, die sozialistische, wirtschaftspolitische Oligarchie auf Kosten des Staates auflösen & in wertschöpfende Produktion wandeln will. Der Vance'sche Etatismus wendet sich gegen Personen, also Oligarchen. Die soziale Komponente steckt, wie bei Milei, ähnlich der AfD, in der Förderung von Familien & Rentnern. Warum muß man das alles immer wieder erklären? Wir hatten das schon von vorne bis hinten längst debattiert.

RMH

1. Juni 2026 11:07

@Gracchus, liest sich ein bisschen wie ausgebrannt, Dein letzter Kommentar. Nietzsche ist aber hier nicht so tauglich, da er ja den Zusammenhang zwischen geistiger Größer auf der einen & Sklaventum auf der anderen Seite erkannt hat.
Einmal völlig unabhängig davon bin ich, bei den immer nunmehr regelmäßig wiederkehrenden ökonomischen Debatten, etwas überrascht, wie auf SiN traditionell links marxistisch bis sozialistisch versus Martkwirtschaft mit ordoliberalen & ab & an irrlichternden, libertären Einsprengseln die Debatten laufen. Bei einer altern. Rechten hätte ich eher vermutet, dass Richtungen, wie die, für die der Name Othmar Spann genannt werden kann, koporatistische Ansätze oder - nochmal was anderes - die sog. Freiwirtschaft in Debatten als "Alternativen" zu bisherigen Systemen häufiger genannt & auch vertreten werden. Gut, der Bereich aus Richtung O. Spann wurde von der NPD/Heimat längere Zeit profiliert vertreten, evtl. will man hier keine Nähe, aber das Freiwirtschaftsthema (bitte nicht verwechseln, Frei bedeutet hier nicht "Liberalismus" oder libertär) & Verwandtes ist bislang doch eher wenig ausgeleuchtet worden. Es gibt sicher noch andere Bereiche, auf die man einen Blick werfen kann, wenn man "kritisch" sein will.

Artabanus

1. Juni 2026 11:30

@Valjean72
Das BRD- Machtkartell ist wie eine in die Enge getriebene Ratte und wird noch gehörig um sich beißen bevor es eine AFD-Regierung zulässt. Die Briefwahlfälschung wird vermutlich noch weiter forciert werden, Im September wird man sehen, ob es noch reichen wird. Aber selbst bei Abriss der Brandmauer ist die Frage:wie lässt sich das wirtschaftliche Ruder noch herumreißen? Eine komplette Rückabwicklung der Klimapolitik wäre dazu unverzichtbar, aber zugleich durch das diesbezügliche BVerfG Urteil, welches einstimmig von den 8 Richtern(3 CDU, 3 SPD, 1 FDP und 1 Grüne) ohne Verhandlung gefällt wurde, unmöglich. https://www.tichyseinblick.de/meinungen/klima-beschluss-brandbeschleuniger-freiheit/
 Ich vermute die Strategie von Merz und Co. ist angesichts des absehbaren Wirtschaftsdesasters einen direkten Krieg gegen Russland zumindest soweit zu provozieren, daß der Ausnahmezustand ausgerufen werden kann. Ein paar Drohnen, notfalls False Flags würden dazu schon reichen, den Rest erledigen ÖRR und Lügenpresse ähnlich wie bei Corona.

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