Folgendermaßen beschrieb die Zeitschrift „neues deutschland“ den letztjährigen RESUM in Mailand:
Auf der Bühne zeigte sich der Embryo einer künftigen politischen Führungsklasse auf Weltebene: jung, rhetorisch geschickt und geprägt von einer ideologischen Basis, die am Schlüsselwort dieser Bewegung verankert ist – Remigration.
So ist es, und auch das Ausmaß an Repression läßt erahnen, wie viel Respekt das Establishment vor dieser Entwicklung hat. Zum zweiten Mal in Folge gibt man sich der Lächerlichkeit preis, indem man versuchte, wichtigen Teilnehmern die Ausreise aus der Bundesrepublik zu versagen.
Es sind offensichtlich verzweifelte Schläge, wenn man bedenkt, wie unsanft und plump die Repression daherkommt. Früher reichten noch einfache Lügen und einseitige Berichterstattung aus, um uns gesellschaftlich zu isolieren. Mittlerweile hat man so viel Autorität eingebüßt, dass man es gar nicht mehr versucht, den Durchschnittsbürger von der großen Erzählung „gegen Rechts“ zu überzeugen.
Als die Bundespolizei mich am Gate einer „routinemäßigen Passkontrolle“ unterziehen wollte, war mir bereits klar, was folgen würde. In der Zelle am Flughafen hatte ich lange Zeit, über die nächsten Schritte nachzudenken. Ehrlich gesagt habe ich durchaus erwogen, einmal eine Pause einzulegen. Ein ruhiges Wochenende am Schreibtisch oder im Garten anstatt wieder mit den Zuständen in diesem Land zu ringen, erschien mir sehr verführerisch, ja sogar vernünftig.
Als ich im Verlauf des Tages dann allerdings sah, wie Hunderttausende Menschen auf die Neuigkeiten reagierten, wurde mir klar: Viele erkennen das Unrecht, aber es braucht jemanden, der sich traut, sich den angedrohten Konsequenzen auszusetzen.
Also nahm ich die zweiundzwanzigstündige Autofahrt auf mich und konnte auf der Reise förmlich spüren, wie gut es sich anfühlt, in unseren Zeiten einmal etwas aus Prinzip zu tun. Nicht, weil es vorgeschrieben oder vernünftig ist, sondern weil es richtig ist.
In all der Zeit wurde mir von so vielen Seiten Unterstützung zugesprochen, dass ich sehr optimistisch in die Zukunft schaue. Egal, welche Strafe das System für den Besuch einer friedlichen Konferenz vorsieht: Ich bin mir sicher, dass ich sie mit der Hilfe unseres Lagers ertragen werde.
Warum löst der Remigration Summit eine solche Nervosität bei unseren Gegnern aus?
- Wir haben einerseits ein klar umrissenes Ziel, das in der Bevölkerung auf Zustimmung stößt. Europa soll die Heimat der Europäer bleiben.
- Andererseits haben wir auch eine Leitstrategie, die eine Vielzahl von Akteuren als Kompass anerkennt. Zuerst soll die kulturelle Hegemonie erobert werden, dann auf dieser Basis die Parlamente. (Im gesellschaftlichen Mainstream der BRD ist das undenkbar. Schon lange kann man kein „Wir“ mehr definieren, auf das sich alle einigen können, geschweige denn ein Ziel, auf das diese Gemeinschaft zusteuern soll.)
- Uns fällt es nicht schwer, uns als Europäer zu erkennen und zusammen dem abwärts rollenden Rad in die Speichen zu greifen. Der Remigration Summit ist für uns eine entscheidende Grundlage. Vor 600 Gästen in stilvollem Ambiente treffen sich Akteure, die gemeinsam das Fundament einer Gegenelite bilden können: Aktivisten, Influencer, alternative Medien und ranghohe Politiker. Diese Kombination ist das Treibhaus für jeden weiteren Schritt, den wir gehen wollen und müssen.
Dank der aufgebauten Gegenöffentlichkeit schwindet täglich der Anteil derer, die nicht verstanden haben, daß der Bevölkerungsaustausch die Krise unserer Zeit ist und Remigration der einzige Ausweg.
Die Regierung kann sich nur noch durch enorme Ausgaben ihr Heer an Zufriedenen leisten. Beamte, Pensionisten und Systemgewinnler halten ihr noch die Treue. Diese Minderheit, die sich den Staat zur Beute gemacht hat, erklärt ihr System zu „Unserer Demokratie“ und verbarrikadiert sich hinter einer Brandmauer. Doch während sich auf ihrer Seite der Brandmauer miese Stimmung breit macht, vollzieht sich auf unserer Seite der entscheidende Schritt – der Schulterschluß zwischen Parlamentariern und Aktivisten, Parteistrategen und Vordenkern.
Nirgendwo wird das so klar, wie auf dem Remigration Summit. Zusammen diskutiert man auf der Bühne, läßt sich fotografieren und schmiedet beim Abendessen gemeinsame Pläne. Die Bemühungen, durch Diffamierung einen Keil in unser Lager zu treiben, dürfen als gescheitert betrachtet werden.
Auf der Veranstaltung erklärten nicht nur Aktivisten und Influencer, wie ihnen dieser Kulturwandel gelungen ist, es wurden vor allem auch zwei neue Projekte vorgestellt.
Bisher zielten die Bemühungen vor allem darauf ab, den Begriff der Remigration zu popularisieren. Jetzt soll mit dem “Save Europe Act“ und dem „Institut für Remigration“ abstrakte metapolitische Macht konkret spürbar werden.
- Mit einer Million Unterschriften wird die Europäische Kommission in eine Debatte gezwungen, die sie nur verlieren kann.
- Das neue Institut von Martin Sellner wird in der Lage sein, die Entscheidungen von Politikern je nach Bedarf zu belohnen oder zu bestrafen und Unterstützung bieten bei der Implementierung von Maßnahmen zur Remigration.
All diese Entwicklungen wurden in einem gebührenden Rahmen präsentiert. Die Bilder, die das zwanzig Mann starke Medienteam eingefangen hat, sprechen für sich.
Die Tatsache, dass eine Veranstaltung dieser Größenordnung mit entsprechend professioneller Optik ohne nennenswertes Budget organisiert werden konnte, sagt viel über die Kraft aus, die in unserer Bewegung steckt.
Abschließend bleibt mir nur zu hoffen, dass dieser Bericht eine Begeisterung beim Leser entfacht hat, die der Beunruhigung unserer Gegner in nichts nachsteht.
Die Vorbereitungen für den Remigration Summit 2027 laufen bereits auf Hochtouren. Ich verspreche, daß die Identitäre Bewegung weiter Kurs halten wird und bin gespannt, was sich unsere Gegner als Nächstes ausdenken werden. Mit unserem kreativen Widerstand dürfen sie dabei aber schon jetzt rechnen.
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Maximilian Märkl ist Leiter der Identitären Bewegung Deutschland (IBD). Er ist Mediziner. Für die Druckausgabe der Sezession debütierte er im Themenheft “Ich” mit Texten über Dopamin und andere Stoffe – hier entlang.
Beta Jas
Interessanter Beitrag! Ich hoffe, dass vielen Rechten in Deutschland bewusst ist, wenn vom EU-Austritt die Rede ist oder eine D-Mark-Romantik der 90er-Jahre gelebt wird – dass die AfD dafür 30 Jahre zu spät kommt. Es ist zu spät!
Bei dem Thema wird zwar eine Politik der destruktiven Migration auch mit europäischen Menschen aus den Ländern Europas gemacht und dieser Kontinent selbst durcheinandergewürfelt; das ist aber nichts im Vergleich zu dem, was im Windschatten gemacht wird – mit dem aktiven Bestreben, Menschen aus Afrika und Arabien aktiv wie passiv reinzulassen.