RESUM26 – Warum war Portugal so wichtig?

von Maximilian Märkl -- Es gibt Momente, in denen ich mir wünschen würde, dass unser Lager unsere Erfolge so klar sehen würde wie unsere Gegner. Für sie ist es selbstverständlich, dass von Veranstaltungen wie dem „Remigration Summit“ eine enorme Gefahr für die bestehenden Machtverhältnisse ausgehen.

Fol­gen­der­ma­ßen beschrieb die Zeit­schrift „neu­es deutsch­land“ den letzt­jäh­ri­gen RESUM in Mailand:

Auf der Büh­ne zeig­te sich der Embryo einer künf­ti­gen poli­ti­schen Füh­rungs­klas­se auf Welt­ebe­ne: jung, rhe­to­risch geschickt und geprägt von einer ideo­lo­gi­schen Basis, die am Schlüs­sel­wort die­ser Bewe­gung ver­an­kert ist – Remigration.

So ist es, und auch das Aus­maß an Repres­si­on läßt erah­nen, wie viel Respekt das Estab­lish­ment vor die­ser Ent­wick­lung hat. Zum zwei­ten Mal in Fol­ge gibt man sich der Lächer­lich­keit preis, indem man ver­such­te, wich­ti­gen Teil­neh­mern die Aus­rei­se aus der Bun­des­re­pu­blik zu versagen.

Es sind offen­sicht­lich ver­zwei­fel­te Schlä­ge, wenn man bedenkt, wie unsanft und plump die Repres­si­on daher­kommt. Frü­her reich­ten noch ein­fa­che Lügen und ein­sei­ti­ge Bericht­erstat­tung aus, um uns gesell­schaft­lich zu iso­lie­ren. Mitt­ler­wei­le hat man so viel Auto­ri­tät ein­ge­büßt, dass man es gar nicht mehr ver­sucht, den Durch­schnitts­bür­ger von der gro­ßen Erzäh­lung „gegen Rechts“ zu überzeugen.

Als die Bun­des­po­li­zei mich am Gate einer „rou­ti­ne­mä­ßi­gen Pass­kon­trol­le“ unter­zie­hen woll­te, war mir bereits klar, was fol­gen wür­de. In der Zel­le am Flug­ha­fen hat­te ich lan­ge Zeit, über die nächs­ten Schrit­te nach­zu­den­ken. Ehr­lich gesagt habe ich durch­aus erwo­gen, ein­mal eine Pau­se ein­zu­le­gen. Ein ruhi­ges Wochen­en­de am Schreib­tisch oder im Gar­ten anstatt wie­der mit den Zustän­den in die­sem Land zu rin­gen, erschien mir sehr ver­füh­re­risch, ja sogar vernünftig.

Als ich im Ver­lauf des Tages dann aller­dings sah, wie Hun­dert­tau­sen­de Men­schen auf die Neu­ig­kei­ten reagier­ten, wur­de mir klar: Vie­le erken­nen das Unrecht, aber es braucht jeman­den, der sich traut, sich den ange­droh­ten Kon­se­quen­zen auszusetzen.

Also nahm ich die zwei­und­zwan­zig­stün­di­ge Auto­fahrt auf mich und konn­te auf der Rei­se förm­lich spü­ren, wie gut es sich anfühlt, in unse­ren Zei­ten ein­mal etwas aus Prin­zip zu tun. Nicht, weil es vor­ge­schrie­ben oder ver­nünf­tig ist, son­dern weil es rich­tig ist.

In all der Zeit wur­de mir von so vie­len Sei­ten Unter­stüt­zung zuge­spro­chen, dass ich sehr opti­mis­tisch in die Zukunft schaue. Egal, wel­che Stra­fe das Sys­tem für den Besuch einer fried­li­chen Kon­fe­renz vor­sieht: Ich bin mir sicher, dass ich sie mit der Hil­fe unse­res Lagers ertra­gen werde.

War­um löst der Remi­gra­ti­on Sum­mit eine sol­che Ner­vo­si­tät bei unse­ren Geg­nern aus?

  • Wir haben einer­seits ein klar umris­se­nes Ziel, das in der Bevöl­ke­rung auf Zustim­mung stößt. Euro­pa soll die Hei­mat der Euro­pä­er bleiben.
  • Ande­rer­seits haben wir auch eine Leit­stra­te­gie, die eine Viel­zahl von Akteu­ren als Kom­pass aner­kennt. Zuerst soll die kul­tu­rel­le Hege­mo­nie erobert wer­den, dann auf die­ser Basis die Par­la­men­te. (Im gesell­schaft­li­chen Main­stream der BRD ist das undenk­bar. Schon lan­ge kann man kein „Wir“ mehr defi­nie­ren, auf das sich alle eini­gen kön­nen, geschwei­ge denn ein Ziel, auf das die­se Gemein­schaft zusteu­ern soll.)
  • Uns fällt es nicht schwer, uns als Euro­pä­er zu erken­nen und zusam­men dem abwärts rol­len­den Rad in die Spei­chen zu grei­fen. Der Remi­gra­ti­on Sum­mit ist für uns eine ent­schei­den­de Grund­la­ge. Vor 600 Gäs­ten in stil­vol­lem Ambi­en­te tref­fen sich Akteu­re, die gemein­sam das Fun­da­ment einer Gegen­eli­te bil­den kön­nen: Akti­vis­ten, Influen­cer, alter­na­ti­ve Medi­en und rang­ho­he Poli­ti­ker. Die­se Kom­bi­na­ti­on ist das Treib­haus für jeden wei­te­ren Schritt, den wir gehen wol­len und müssen.

Dank der auf­ge­bau­ten Gegen­öf­fent­lich­keit schwin­det täg­lich der Anteil derer, die nicht ver­stan­den haben, daß der Bevöl­ke­rungs­aus­tausch die Kri­se unse­rer Zeit ist und Remi­gra­ti­on der ein­zi­ge Ausweg.

Die Regie­rung kann sich nur noch durch enor­me Aus­ga­ben ihr Heer an Zufrie­de­nen leis­ten. Beam­te, Pen­sio­nis­ten und Sys­tem­ge­winn­ler hal­ten ihr noch die Treue. Die­se Min­der­heit, die sich den Staat zur Beu­te gemacht hat, erklärt ihr Sys­tem zu „Unse­rer Demo­kra­tie“ und ver­bar­ri­ka­diert sich hin­ter einer Brand­mau­er. Doch wäh­rend sich auf ihrer Sei­te der Brand­mau­er mie­se Stim­mung breit macht, voll­zieht sich auf unse­rer Sei­te der ent­schei­den­de Schritt – der Schul­ter­schluß zwi­schen Par­la­men­ta­ri­ern und Akti­vis­ten, Par­tei­stra­te­gen und Vordenkern.

Nir­gend­wo wird das so klar, wie auf dem Remi­gra­ti­on Sum­mit. Zusam­men dis­ku­tiert man auf der Büh­ne, läßt sich foto­gra­fie­ren und schmie­det beim Abend­essen gemein­sa­me Plä­ne. Die Bemü­hun­gen, durch Dif­fa­mie­rung einen Keil in unser Lager zu trei­ben, dür­fen als geschei­tert betrach­tet werden.

Auf der Ver­an­stal­tung erklär­ten nicht nur Akti­vis­ten und Influen­cer, wie ihnen die­ser Kul­tur­wan­del gelun­gen ist, es wur­den vor allem auch zwei neue Pro­jek­te vorgestellt.

Bis­her ziel­ten die Bemü­hun­gen vor allem dar­auf ab, den Begriff der Remi­gra­ti­on zu popu­la­ri­sie­ren. Jetzt soll mit dem “Save Euro­pe Act“ und dem „Insti­tut für Remi­gra­ti­on“ abs­trak­te meta­po­li­ti­sche Macht kon­kret spür­bar werden.

  • Mit einer Mil­li­on Unter­schrif­ten wird die Euro­päi­sche Kom­mis­si­on in eine Debat­te gezwun­gen, die sie nur ver­lie­ren kann.
  • Das neue Insti­tut von Mar­tin Sell­ner wird in der Lage sein, die Ent­schei­dun­gen von Poli­ti­kern je nach Bedarf zu beloh­nen oder zu bestra­fen und Unter­stüt­zung bie­ten bei der Imple­men­tie­rung von Maß­nah­men zur Remigration.

All die­se Ent­wick­lun­gen wur­den in einem gebüh­ren­den Rah­men prä­sen­tiert. Die Bil­der, die das zwan­zig Mann star­ke Medi­en­team ein­ge­fan­gen hat, spre­chen für sich.

Die Tat­sa­che, dass eine Ver­an­stal­tung die­ser Grö­ßen­ord­nung mit ent­spre­chend pro­fes­sio­nel­ler Optik ohne nen­nens­wer­tes Bud­get orga­ni­siert wer­den konn­te, sagt viel über die Kraft aus, die in unse­rer Bewe­gung steckt.

Abschlie­ßend bleibt mir nur zu hof­fen, dass die­ser Bericht eine Begeis­te­rung beim Leser ent­facht hat, die der Beun­ru­hi­gung unse­rer Geg­ner in nichts nachsteht.

Die Vor­be­rei­tun­gen für den Remi­gra­ti­on Sum­mit 2027 lau­fen bereits auf Hoch­tou­ren. Ich ver­spre­che, daß die Iden­ti­tä­re Bewe­gung wei­ter Kurs hal­ten wird und bin gespannt, was sich unse­re Geg­ner als Nächs­tes aus­den­ken wer­den. Mit unse­rem krea­ti­ven Wider­stand dür­fen sie dabei aber schon jetzt rechnen.

– –

Maxi­mi­li­an Märkl ist Lei­ter der Iden­ti­tä­ren Bewe­gung Deutsch­land (IBD). Er ist Medi­zi­ner. Für die Druck­aus­ga­be der Sezes­si­on debü­tier­te er im The­men­heft “Ich” mit Tex­ten über Dopa­min und ande­re Stof­fe – hier ent­lang.

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Kommentare (1)

Beta Jas

8. Juni 2026 22:05

Interessanter Beitrag! Ich hoffe, dass vielen Rechten in Deutschland bewusst ist, wenn vom EU-Austritt die Rede ist oder eine D-Mark-Romantik der 90er-Jahre gelebt wird – dass die AfD dafür 30 Jahre zu spät kommt. Es ist zu spät!
Bei dem Thema wird zwar eine Politik der destruktiven Migration auch mit europäischen Menschen aus den Ländern Europas gemacht und dieser Kontinent selbst durcheinandergewürfelt; das ist aber nichts im Vergleich zu dem, was im Windschatten gemacht wird – mit dem aktiven Bestreben, Menschen aus Afrika und Arabien aktiv wie passiv reinzulassen.