Was ist eigentlich eine europäische Bürgerinitiative? Die EU preist das Instrument als Möglichkeit zur demokratischen Teilhabe an. Sieben Bürger aus sieben verschiedenen Mitgliedstaaten haben die Möglichkeit, eine Gesetzesänderung zu fordern. Erreichen sie in einem Jahr eine Million Unterschriften, dann muß die Kommission sich damit auseinandersetzen. Es könnte theoretisch sogar dazu kommen, daß die Kommission diese Gesetzesvorlage beschließt.
Bis jetzt machen vor allem linke Gruppen von diesem Instrument Gebrauch. Mit dem Save Europe Act wollten Eva und ich erstmals eine große patriotische Bürgerinitiative starten. Gesagt, getan. Wir sammelten die sieben Europäer, einer von ihnen ist Götz Kubitschek, und starteten die Initiative. Im Text forderten wir ein Ende der nicht abendländischen Massenmigration und eine Kehrtwende in der Migrationspolitik.
Wir hatten mit vielem gerechnet, aber nicht mit diesem massiven Erfolg. Binnen einer Woche erzielten wir hunderttausende Unterschriften. Die Kampagne wurde offiziell von Victor Orban, Santiago Abascal, Rupert Lowe, Dominik Tarczinski, Roberto Vanacci, Björn Höcke, Susanne Fürst und vielen anderen Politikern und Influencern unterstützt.
Vielleicht auch deshalb reagierte die Europäische Union rasch. Die Bürgerinitiative wurde zurückgewiesen. Die Begründung ist fadenscheinig. Angeblich würden unsere Forderungen den Grundwerten der Europäischen Union widersprechen. Dabei wird nicht nur ein Einwanderungsstopp für nicht westliche Migranten fälschlicherweise als ethnische Diskriminierung gewertet. Die Europäische Union behauptet, daß jede migrationspolitische Maßnahme gegen die Grundwerte verstößt, wenn ihr Ziel der Erhalt der ethnokulturellen Kontinuität ist.
An dieser Stelle zeigt sich, wie wichtig es war, daß wir eine eigene digitale Infrastruktur aufgebaut hatten. Bereits vor der offiziellen Annahme auf der Seite der Europäischen Union haben wir begonnen, eigene Unterschriften zu sammeln. Das Ziel war es, diese nach einer Anerkennung der EU auch zu einer Unterschrift der Bürgerinitiative zu mobilisieren.
Nach der Ablehnung griffen wir zu praktischeren Mitteln. Am 15. Juli reisten Eva und ich nach Brüssel. Begleitet von hunderten Patrioten lieferten wir 500.000 Unterschriften anonymisiert in zwei Schubkarren ab. Die Europäische Union, die sonst beim Grenzschutz konsequent versagt, errichtete tatsächlich eine Stacheldrahtbarrikade um das Europaparlament. Der Effekt war ein weiterer massiver Anstieg in Unterschriften und eine öffentliche Unterstützung durch Elon Musk.

Unsere Flugzettel, Aufkleber und Plakate tauchen von Madrid über Paris und Wien bis nach Prag und Laibach auf. Direkt nach der Demonstration am 15. Juli startete eine einzigartige europaweite Kampagne. Das 20x20m-Großbanner, das wir direkt vor die Haustür der EU brachten, begibt sich jetzt auf einen Weg durch Europa. Beim ersten Stopp in Utrecht am 2. August kamen 450 Aktivisten zusammen. Am selben Tag fand in Prag eine großangelegte Unterschriftenaktion statt. Zugleich reiste eine Division der Save Europe Act-Aktivisten nach Ceuta, um dort über die Vorgänge aufzuklären und die Bürger zu unterstützen.

Wenn es uns gelingt, diese gewaltige Welle zu reiten und den unfassbaren administrativen, juristischen und finanziellen Aufwand zu stemmen, könnte das die Geburtsstunde eines einzigartigen metapolitischen Werkzeugs sein.
Neben der aktivistischen Schiene läuft auch der juristische Kampf weiter. Wir erheben Einspruch gegen die Zurückweisung durch die Europäische Union und bringen das Verfahren vor den Europäischen Gerichtshof. Wir wollen Brüssel dazu nötigen, Klarheit zu schaffen.
Warum widerspricht der Erhalt unserer ethnokulturellen Kontinuität den Grundwerten der Europäischen Union? Wieso darf jede linksradikale Gruppe eine Bündnisinitiative starten, während Patrioten das verwehrt bleibt? Wir rechnen uns gewisse Chancen für ein Verfahren aus, haben aber auch im Fall der Niederlage ein weiteres juristisches Ass im Ärmel.
Eines steht aber auf jeden Fall fest: Sobald wir die eine Million Unterschriften auf unserer Kampagnen-Seite erreicht haben, kommen wir wieder mit Schubkarren nach Brüssel. Es wird vermutlich die größte patriotische Kundgebung, die die Eliten dort jemals erlebt haben!

