Ceuta – den Widerstand organisieren (I)

Der Grenzsturm von Ceuta in der letzten Juliwoche hat eine elektrisierende Wirkung auf uns alle. Ähnlich wie nach den Bilder aus den Jahren 2015 an der deutschen Grenze und 2020 in Griechenland war es mir und einigen anderen unmöglich, ruhig zu Hause zu bleiben.

Martin Sellner

Martin Sellner ist Kopf der österreichischen Identitären Bewegung.

Dabei hat­ten wir alle har­te Mona­te hin­ter uns, und allei­ne die letz­ten Wochen hat­ten es in sich: Am ers­ten Juli­wo­chen­en­de war ich bei einem Vor­trag in Irland. Danach ging’s auf Lese­rei­se, zum Som­mer­fest nach Schnell­ro­da und im Anschluß zur Kund­ge­bung des “Save Euro­pe Acts” in Brüs­sel. Direkt danach fand unse­re Kund­ge­bung in Wien statt.

Als Kubit­schek mir auf Tele­gram schrieb, daß ich es im August etwas ruhi­ger ange­hen sol­le, stimm­te ich ihm inner­lich zu. Ähn­lich ging es vie­len ande­ren Akti­vis­ten, die eben­falls bei den meis­ten die­ser Ereig­nis­se im Voll­ein­satz waren.

Aber Ceu­ta: Ein Kurz­ur­laub, den ich zum Klet­tern in den Alpen nut­zen woll­te, wur­de von mir eben­so abge­bro­chen wie ein Ita­li­en­auf­ent­halt von Manu­el Cor­chia und ein Urlaub von Maxi­mi­li­an Märkl. Bin­nen zwei­er Tagen koor­di­nier­ten wir uns und setz­ten eine Grup­pe von Akti­vis­ten nach Mála­ga in Bewe­gung. Vor Ort küm­mer­te sich Toni Este­vez, der natio­na­le Orga­ni­sa­tor des “Save Euro­pe Acts”, um die Logis­tik. Was hat­ten wir vor?

Ich will eines vor­aus­schi­cken: In weit über 12 Jah­ren iden­ti­tä­rem Akti­vis­mus habe ich, haben wir einen rei­chen Erfah­rungs­schatz ange­sam­melt. Wir wis­sen, wie es geht, wie es schnell geht, wie schnell es gehen muß und was am Ende zählt. Wir haben alle ein­schlä­gi­gen Bücher gele­sen und sel­ber wel­che geschrie­ben. Und wir haben euro­pa­weit Mann­schaf­ten, Stütz­punk­te, zuver­läs­si­ge Leute.

Rasch gab es für Spa­ni­en Plä­ne. Aus mei­ner Erfah­rung weiß ich, daß es in die­sen Fäl­len das Wich­tigs­te ist, erst ein­mal so viel Mate­ri­al und Mann­schaft wie mög­lich am  Ort des Gesche­hens zu mobi­li­sie­ren. Das Wei­te­re ergibt sich, wenn man eine Grup­pe jun­ger, erfah­re­ner und moti­vier­ter Akti­vis­ten zur Hand hat.

Aus Ceu­ta hör­ten wir Wider­sprüch­li­ches. Unklar war auch, wie stark das Mili­tär die Insel abrie­geln wür­de. Daher ent­schlos­sen wir uns, direkt nach Alge­ci­ras zu rei­sen. Die süd­spa­ni­sche Hafen­stadt ist der ein­zi­ge Ankunfts­ort der Fäh­re aus der nord­afri­ka­ni­schen Enkla­ve. Aus unse­rer Sicht war das der Kno­ten­punkt, an dem man die Wei­ter­rei­se der Ille­ga­len auf euro­päi­sches Fest­land ver­hin­dern mußte.

Mein Kern­an­lie­gen war und ist, das Bewußt­sein der spa­ni­schen Bevöl­ke­rung für die Mög­lich­keit des zivi­len Unge­hor­sams zu schär­fen. Unser ers­tes Ziel bestand also in einer sym­bo­li­schen Blo­cka­de des Fähr­ha­fens von Ceu­ta. Dazu wur­de in Win­des­ei­le ein gro­ßes Ban­ner ange­fer­tigt. Toni mie­te­te einen Kas­ten­wa­gen und orga­ni­sier­te im Bau­markt zahl­rei­che blaue Fäs­ser. Maxi­mi­li­an Märkl, der eben­falls im Dau­er­ein­satz steht, brach­te uns eine Ladung Save Euro­pe Act-T-Shirts aus Deutsch­land. Mei­ne Auf­ga­be, Pla­ka­te und Flug­zet­tel aus Wien mit­zu­brin­gen, schei­ter­te lei­der an Ryan­air. Als ich abends am Sams­tag­abend in Mála­ga ankam, fehl­te von mei­nem Kof­fer jede Spur. Mei­ne ers­te logis­ti­sche Auf­ga­be bestand also dar­in, mir eine per­sön­li­che Grund­aus­stat­tung zu kaufen.

Unser Plan war tat­säch­lich etwas aus­ge­feil­ter. Als Ablen­kungs­ku­lis­se für unse­re Mobi­li­sie­rung nach Alge­ci­ras hat­ten wir eine Kund­ge­bung auf einem Platz in der Nähe des Hafens ange­mel­det. Die­se wur­de von der Poli­zei kurz­fris­tig unter­sagt. Über Ver­bin­dun­gen beka­men wir jedoch Kon­takt zu einem spa­ni­schen Anwalt, und wir konn­ten rasch eine wei­te­re Kund­ge­bung nachschieben.

Der Ablauf­plan war, daß wir im Lärm- und Bild­schutz der Kund­ge­bung die Blo­cka­de durch­füh­ren wür­den. Sobald wir vor Ort waren, soll­ten sich die Kund­ge­bung über­ra­schend in Bewe­gung set­zen und zu unse­rer Blo­cka­de sto­ßen. Ziel war es, sie so lan­ge wie mög­lich gewalt­frei auf­recht­zu­er­hal­ten. Der spa­ni­schen Poli­zei woll­ten wir kei­ner­lei Wider­stand leis­ten, um grö­be­re juris­ti­sche Fol­gen und schlech­te Bil­der zu vermeiden.

Aus Grün­den der Kom­mu­ni­ka­ti­ons­si­cher­heit wuß­ten vie­le der mobi­li­sier­ten Akti­vis­ten bis zuletzt nicht, wor­um es ging. Als wir uns auf einem Park­platz in Alge­ci­ras sam­mel­ten, erklär­te ich der Mann­schaft, bestehend aus Por­tu­gie­sen, Fran­zo­sen, Schwei­zern, Deut­schen, Spa­ni­ern und Öster­rei­chern, knapp, was wir vor­hat­ten. Fast alle waren an Bord, schlüpf­ten in ihre Akti­ons­hem­den und klet­ter­ten in die Lade­flä­che des Kas­ten­wa­gens. Wir waren schon spät dran, weil sich die Ankunft der Deut­schen ver­zö­gert hat­te und die Demo bereits im vol­len Gan­ge war.

Am Hafen ange­kom­men, lief alles wie am Schnür­chen. Auf mein Kom­man­do stürm­ten 15 Mann und ein Mädel aus Wien los. Bin­nen weni­ger Sekun­den stand unse­re Blo­cka­de. Ben­ga­los wur­den gezün­det und unser Mega­fon hall­te über den Hafen.

Nach weni­gen Minu­ten sah ich auch schon von fern die Fah­nen der Kund­ge­bung von rund 200 Mann, die sich in Bewe­gung gesetzt hat­ten. Lei­der reagier­te die spa­ni­sche Poli­zei zu rasch. Vor dem Ein­tref­fen der Ent­sat­zung stürm­te ein Dut­zend Beam­ter auf uns los. Ent­spre­chend der Anwei­sung leis­te­ten die Akti­vis­ten kei­nen Widerstand.

Als der Demons­tra­ti­ons­zug ein­traf, stan­den wir nicht mehr vor dem Hafen­ein­gang, son­dern etwas abseits. Anspra­chen wur­den gehal­ten, Paro­len gege­ben, doch ich konn­te mich nicht wirk­lich dar­auf fokus­sie­ren. Mein Hirn rat­ter­te, und ich über­leg­te, wie wir die­se Situa­ti­on nun nar­ra­tiv gut klä­ren könn­ten. Die ers­te Mel­dung war schließ­lich, daß wir den Ein­gang zum Hafen besetzt hat­ten. Wenn wir nun nach rela­tiv kur­zer Zeit frei­wil­lig abzie­hen wür­den, wäre die Wir­kung seltsam.

Auch für die Kund­ge­bungs­teil­neh­mer wäre das unbe­frie­di­gend. Mei­ne Über­le­gun­gen wur­den unter­bro­chen, als ich eini­ge offen­sicht­li­che agents pro­vo­ca­teurs von unse­rer Demo kom­pli­men­tie­ren muß­te. All­mäh­lich wur­den Paro­len und Anspra­chen repe­ti­tiv. Man merk­te, daß die Leu­te unru­hig und die Gesich­ter rat­los wurden.

Plötz­lich kam mir der Einfall:

Wir haben den Hafen von Alge­ci­ras blo­ckiert, um dem Volk zu zei­gen, was mög­lich ist, wenn sie nur wol­len, und jetzt bre­chen wir gemein­sam auf nach Ceu­ta, um die Patrio­ten dort zu unterstützen.

Ein spa­ni­scher Akti­vist über­setz­te die Ansa­ge. Jubel bran­de­te in der Men­ge auf. Der Zug setz­te sich in Bewe­gung und ging auf den Fuß­gän­ger­ein­gang zum Fähr­ha­fen zu. Sofort griff die Poli­zei ein. Sie stopp­te die Men­ge, zer­glie­der­te sie, kon­trol­lier­te die Aus­wei­se und erklär­te uns, daß wir nicht nach Ceu­ta über­set­zen dürften.

Vide­os und Pos­tings zu die­ser Rei­se­ver­wei­ge­rung gin­gen auf sozia­len Netz­wer­ken sofort viral, und sie gaben einen per­fek­ten Schluß­ak­kord für die ers­te klei­ne Akti­on. Rasch erklär­ten wir die Kund­ge­bung für been­det, zer­streu­ten uns und sam­mel­ten uns auf dem Parkplatz.

Wir hat­ten star­ke Gegen­bil­der zur Stür­mung von Ceu­ta pro­du­ziert, aber damit waren wir noch lan­ge nicht zufrie­den. Das Mate­ri­al war noch vor­han­den, kei­ner war ver­haf­tet, und der Tag war noch jung. Unser Ent­schluß war klar: Wir fah­ren nach Ceuta!

Martin Sellner

Martin Sellner ist Kopf der österreichischen Identitären Bewegung.

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Kommentare (30)

Maiordomus

7. August 2026 22:51

@Sezession. "Aktivist" ist aus meiner Sicht kein eingetragener Beruf, besonders nicht für eine Parteirichtung, welche noch auf die gute alte Polit-Miliz ausgerichtet ist wie zum Beispiel der Malermeister, das Gegenteil dessen, der "Anstreicher" genannt wurde. Eher ein bürgerlicher Beruf ist Filmkritiker, wie mir nach der Lektüre des zwar auf den ersten Blick zwar nicht gerade verlockenden Filmführers Lichtmesz mit Nachdruck aufgegangen ist. Noch beeindruckend Porträtierungen von Tarkowski und Robert Bresson, aber auch der Hinweis auf den Film über den Alcazar von Toledo, den ich vor 45 Jahren mal vor Ort aufsuchte, mit Dokumentation der berühmten Episode des Vaters, der dem als Geisel genommenen Sohn den Befehl gab, sich tapfer erschiessen zu lassen. Hätte ML geraten, zumindest die Gattung Dokumentarfilm nicht auszulassen, ist doch aus aktuellem Anlass der als "rechts" verschrieene Streifen "Africa addio" trotz dem Alter von rund 50 Jahren hochaktuell. Sowas anzuschauen bringt was. Zum Filmen in Ceuta hätte man für alternative Dokumentation es mit  weniger bekannten Hingefahrenen bewenden lassen können. 

Le Chasseur

7. August 2026 23:08

Cool Story, Bro

Andreas J

7. August 2026 23:33

Ich kann mich nur anderen Lobrednern anschließen. Ihre Videos der „Allahu Akbar!“ skandierenden Mobs haben die (konzertiert wirkende) MSN-Berichterstattung zu Ceuta wirkungsvoll konterkariert, gefühlt für mich ein mittiger Schuss auf den „Propaganda-Flugzeugträger“, den wir alle kennen. Respekt für die schnelle Anreise & Koordination. 
 

das kapital

8. August 2026 06:25

Das Versagen der spanischen Regierung ist einfach nur erbärmlich. Die verleugnen völlig die historischen Grundlagen ihrer Existenz und liefern ihre Landsleute in Ceuta und Melilla dem arabischen Mob aus. Warum eigentlich haben eure Vorfahren die Reconquista betrieben und sich ihr Land zurückgeholt? Damit irgendwelche sozialistischen Hirnis es jetzt kampflos preisgeben? Hallo Spanien. Aufgewacht, bevor ihr wieder zum Kalifat werdet. Oder hat das euren Vorfahren so gut gefallen, dass ihr jetzt wieder Conquista wollt statt Reconquista? /// Danke an Sie, Herr Sellner, und all die anderen, die symbolischen Widerstand gegen die arabische Conquista leisten. /// Europa braucht einen neuen Jan Sobieski. Ohne diesen polnischen König wär "unser" Wien schon mehr als 300 Jahre osmanisch. Der Stephansdom wäre längst in eine Moschee umgebaut. Mit genügend Widerstand dauert das noch zumindest einige Jahrzehnte. /// Wer sich die wechselvolle Geschichte Siziliens anschaut, wird sehen, dass dort Christen und Muslime trotz ihrer unterschiedlichen Kulturen einige Jahrzehnte bereit und in der Lage waren, voneinander zu lernen und erfolgreiches Wirtschaften zu organisieren. Diese Bereitschaft und Fähigkeit scheint weitgehend verloren gegangen zu sein. Die aggressive muslimische Einwanderung in den Sozialstaat wird zum Hebel für die Zerstörung der westlichen Kultur.

das kapital

8. August 2026 06:47

@Maiordomus "Aktivist" kommt von Action. :-) Sonst hieße es ja Dokumentarist. Es reicht nicht, das Elend zu dokumentieren. Man darf und muss sich ihm zumindest symbolisch entgegenstellen. /// Eigentlich müsste die IB jetzt in Ceuta und Melilla zur Massenbewegung werden. So völlig werden die Spanier da drunten von den sozialistischen Spinnern in Madrid verraten und verkauft. Selbstverteidigung wird zur Bürgerpflicht. Sonst werdet ihr nie wieder frei und unbedrängt leben können. Das anzustiften, IB Ceuta mit 12.000 Mitgliedern, wäre der Geniestreich, den es braucht. Und auch am Festland müssten mindestens soviele Spanier sich im IB engagieren, wie die Regierung widerrechtlich einbürgern will. 500.000 müssten die Zielmarke sein. Man wird ja wohl noch träumen dürfen. /// 1683 waren heilige Kreuzzüge zur Verteidigung des Abendlands noch machbar. Ein Jan Sobieski hat sich für uns alle wacker geschlagen. Wenn Deutschland und Österreich mal wieder einen neuen Gedenktag brauchen, schlage ich seinen Geburtstag vor. Der 17. August ist nahe. Jan Sobieski wurde am 17. August 1629 in der Nähe von Lemberg geboren. Es ist an der Zeit, ihm Gedenksäulen zu errichten.

Le Chasseur

8. August 2026 08:46

Das nächste Mal lieber vor der israelischen Botschaft in Berlin demonstrieren. 

das kapital

8. August 2026 09:27

Was der Islam so Nettes bewirken kann. Für mich waren die Malediven immer "Trauminseln". Jetzt sieht es, wenn ich diesem Bericht hier glauben darf, danach aus, dass sie gekapert worden sind. Aus der Traum. In Europa dauert das noch ein paar Jahre länger. Warum aber lernen wir nichts daraus? Warum lernen wir weder durch Geschichte noch durch Gegenwart? Wieviel Bataclans wollt ihr denn noch haben und wieviele Breitscheidplätze und Magdeburgs?

Le Chasseur

8. August 2026 09:36

Fun-fact I: Am 31. März 1492 wurde das Alhambra-Edikt erlassen. Das Edikt ordnete die Vertreibung der Juden aus allen Territorien der Krone von Kastilien und der Krone von Aragón zum 31. Juli des Jahres an, sofern sie bis dahin nicht zum Christentum übergetreten sind.
Fun-fact II: Bei der islamischen Eroberung der Iberischen Halbinsel ab dem Jahr 711 öffneten die jüdischen Gemeinden in Städten wie Toledo und Córdoba den anrückenden maurischen Invasoren die Stadttore.
Fun-fact III: Rechtsextreme israelische Politiker wie etwa Netanjahu, ben Gvir oder der israelische UN-Botschafter reagierten mit hämischen Kommentaren auf den Sturm auf Ceuta.

Diogenes

8. August 2026 09:48

"Wir hatten starke Gegenbilder zur Stürmung von Ceuta produziert, aber damit waren wir noch lange nicht zufrieden. ..." Propaganda machen, macht nur Sinn/Zweck und gibt Machthoheit über Gedankenbilder in des Menschen (hier des Deutschen u. Europiden Menschen) Widerhall, wenn die Reichweite kritische Masse erreicht (d.h. die Mehrheit stellt, im Rauschen des Meinungswaldes).  Ohne dieses Kritische im Konformen erreicht die Masse keine Zündung (Reaktorkammer, Reaktion-Aktion-Zeugung, was/wer ist wessen Spiegelbild? Widerhall?). 
Die sog. Alternativen Medien sind bei den Kommenden dabei, aber damit des Kommenden Melodie Widerhall, muss diese Medienwelt gesamt und sonders in Ordnung u. an einem Strang ziehend arbeiten (nicht dreifach das Gleiche übertragen, sondern das Selbe aus unterschiedlichen Blickwinkel - als Ansatz um Interesse/Neugier zu zünden?

RMH

8. August 2026 10:22

Ich bin vor 35 Jahren von Algeciras nach Ceuta mit der Fähre gefahren & danach ging es weiter mit dem Rucksack durch Marokko, welches, wenn man mehr in den Süden wollte, über ein brauchbares Bus-Netz verfügte (von der Holzklasse uralter Busse bis hin zu vollklimatisierten Reisebussen gabs je nach Preislage damals schon die ganze Bandbreite). Was bereits damals aufgefallen ist: Die Horden an offenbar keiner Beschulung oder Beschäftigung nachgehender Knaben & junger Männer (natürlich keine Mädchen /Frauen!), die einem bei jeder Busstation wie Fliegenschwärme umkreisten, um zu betteln oder einen zu irgendeinen Shop oder Lokal zu lotsen. Da durfte man seine zuvor in ESP erworbene Höflichkeit ganz schnell ablegen. Bereits damals fragte man sich, was soll aus all denen mal werden? & damals waren in M. nur ganz wenige Schwarzafrikaner am Start, da waren in D bereits mehr Schwarze zu sehen als dort. Google KI sagt mir, dass D in den letzten 35 Jahren >450 Milliarden an Entwicklungshilfe verballert hat. Mit offenbar durchschlagendem Erfolg (Ironie). Was heute als Frage bleibt: Wer steuert diese "Flash-Mobs" via Social Media? Wer kann hier skalieren & modulieren? & warum hört man als Deutscher seit 35 Jahren mehr oder weniger immer das Gleiche ohne Ergebnisse?

Diogenes

8. August 2026 10:42

Großdeutsches Volksreich, Deutsches Volksreich, Groß wegen Vereinigung aller deutschen Lande, Gaue, Siedlungen, Kolonien. Deutsch, Volk und Reich wegen dem Menschenschlag. Reich an bestimmter Sache, an Mensch... an Volk, Geist, Handlung? Das in Sprach, Wurzel, Stamm, nicht nur dem Worte nach war, ist, wird. Das Schaffende, Wirkende, jene Kraft die zum Höchsten treibt. Ruhelosigkeit. Schlaflose Nächte. Tage voller Wiederholung. Tage des Sinnens. Der Großfragen Antwort suchend.. . Kein An-Halten durch Tabu, weil A oder B gerade "verpēnt" (mit einer Geldstrafe verbunden, verprallt?) in Zeitgenössichen Gesetz/Dogma sind. Bezeichnung dessen was Form, Farbe, Klang, hat und nicht nur meint zu haben.   
 
Große Fragen. Große Antworten. Große Lösungen. Und groß muss die Kraft sein, die wirk-lich er-kennt und die Kräfte in Sachen einfängt (Technik... Technik ist Magie für Primitive... werden wir immer blöder, weil die Grundlagen unseres (erreichten) Seins durch Dia-bolik – Vewässerung – ausgedünnt und in alle Winde verteilt der Sagenwelt/Mystik/Altertumskunde überantwortet werden?).
 
Passend zum Thema: https://www.youtube.com/watch?v=Nodeati-UJI

Maiordomus

8. August 2026 13:22

Mein Beitrag oben darf als konstruktive Kritik interpretiert werden. Unter den älteren Filmen über Afrika und die zum Teil gescheiterte Entkolonisierung ist "Africa Addio" von Jacopetti nicht nur der brutalste, aber vom fürchterlichen, heute wohl nicht mehr zugelassenen an Ruchlosigkeit grenzenden Dokumentationspotential der wohl bedeutendste, sicher spektakulärste und politisch am wenigsten korrekte. Hätte also in einen potentiell auch politischen Filmführer gepasst. Das Auftauchen eines @Berufsaktivisten in Ceuta kann jedoch von nun mal nicht gleichgesinnten Zuschauern als propagandistische Präsenz interpretiert werden. Es darf nicht der Eindruck erweckt werden, was die Gegenseite zwar je macht, es seien entweder gesuchte Negativbilder oder Positivbilder angestrebt. Über Lichtmesz Lichtspielführer wäre eine weiterführende Debatte erwünscht. Diverse Mitdebattierer hier wüssten wohl noch um wichtige Filme, die sogar ohne angestrengte Tendenz rechte Weltbilder vorführen, so etwa genial und positiv kritisch Alfred Hitchcock mit "The rope" (1948), einem bis heute unübertroffenen ideologiekritischen Kriminalfilm betr. ein fragwürdiges Verständnis vom Übermenschen, der sich mit dem perfekten Mord bestätigen will.      

Mitleser2

8. August 2026 14:23

@das kapital: "Die aggressive muslimische Einwanderung in den Sozialstaat wird zum Hebel für die Zerstörung der westlichen Kultur."
Das ist richtig. Sie müssen aber eine andere Frage stellen: was passiert, wenn der Sozialstaat das nicht mehr will, oder kann? Denn dann geht es um mehr als um Zerstörung von "Kultur".
 

Majestyk

8. August 2026 14:35

@ Maiordomus:
"Aktivist" ist aus meiner Sicht kein eingetragener Beruf"
So ganz konnte ich die Intention Ihres Kommentars zwar nicht nachvollziehen, aber diesbezüglich liegen Sie richtig und ich frage mich immer, wie sich Aktivisten finanzieren. Die zweite Frage, wen erreicht Aktivismus außerhalb der eigenen Klientel? Widerstand muß aus der jeweiligen Bevölkerung kommen, nicht durch zugereiste Aktivisten. Africa Addio würde eine Wiederaufführung und Neubetrachtung verdienen und diesmal ohne woke Verleumdung. Interessant ist nicht nur der Film, sondern der gewaltsame Protest dagegen und wer da protestierte. 
@ Le Chasseur:
"Cool Story, Bro"
Sie brauchen sich gar nicht unterschwellig über MS lustig machen, wem Sie die Daumen drücken, weiß jeder, der nicht völlig blind hier mitliest. 
@ das kapital:
"Die aggressive muslimische Einwanderung in den Sozialstaat wird zum Hebel für die Zerstörung der westlichen Kultur."
Ich denke, es gibt keine westliche Kultur? Nun könnten wir uns ja mal hinsetzen und darüber nachdenken, wer westliche Kultur zerschießen will, warum ausgerechnet Westeuropa, Amerika, Kanada oder Australien betroffen sind. Was diese Länder mehr eint, als trennt und warum andere Kulturen nicht betroffen sind. 
@ RMH:
"Was heute als Frage bleibt: Wer steuert diese "Flash-Mobs" via Social Media? "
Gute Frage. Was war noch so vor ca. 35 Jahren?

anatol broder

8. August 2026 14:42

@ le chasseur
fein. hier ist dein keks.

Majestyk

8. August 2026 14:51

@ Maiordomus:
"Diverse Mitdebattierer hier wüssten wohl noch um wichtige Filme, die sogar ohne angestrengte Tendenz rechte Weltbilder vorführen, so etwa genial und positiv kritisch Alfred Hitchcock mit "The rope" (1948), einem bis heute unübertroffenen ideologiekritischen Kriminalfilm betr. ein fragwürdiges Verständnis vom Übermenschen, der sich mit dem perfekten Mord bestätigen will."
Seit wann hat die Idee von Übermenschen etwas mit rechts zu tun? Sowas glauben doch nur Leute, die Hitler eindeutig rechts verordnen. Völkerschauen z.B. gab es auch unter der SPD zu Zeit der Weimarer Republik. Überhaupt hatten SPD und NSDAP mehr gemeinsam als Sozen wahrhaben wollen. Warum konnten Rotfrontkämpfer, ohne sich zu verbiegen in die SA eintreten? Das sind Debatten, die unbedingt geführt werden müssen. Wenn Weidel sich vor Millionen Zuschauern hinsetzt und argumentiert, daß Hitler ein Linker war, dann muß das von rechts verstärkt werden. Ohne den Verweis auf Hitler funktioniert kein Kampf gegen rechts. 

RMH

8. August 2026 15:15

Unser werter Debattenteilnehmer @LeChasseur zeigt mit seinen Beiträgen, insbesondere #8. August 2026 09:36, dass er weder "nur" Kritiker des Staates Israels oder gar lediglich nur "Antizionist" ist, sondern dass er ein schnöder Antisemit ist. Oder, wenn man die Söhne Sems damit nicht erfassen will, dann eben ein Antijudaist.
Das kann man einmal so trocken und unaufgeregt stehen lassen. Ich habe kein Problem damit, wenn jemand meint, Antisemit sein zu müssen, es nervt nur, wenn das hinter der Dauermaske der "Kritik an Israel" oder Freiheit für Palästina hervorkommt, zumal es auch alle, die ernsthaft & sachlich etwas an Teilen der politischen Landschaft Israels oder deren aktueller Regierung zu kritisieren haben, mit in diesen verquasten Sumpf reinzuziehen versucht.

Le Chasseur

8. August 2026 15:16

@RMH
"Was heute als Frage bleibt: Wer steuert diese "Flash-Mobs" via Social Media? Wer kann hier skalieren & modulieren"
Wem gehören denn die Social Media Plattformen?
Wer brachte am 17. und 18. September 2024 durch eine koordinierte Aktion mehrere tausend Funkmeldeempfänger und andere elektronische Geräte zur Explosion?
Netanyahu Calls Social Media ''The Most Important Weapon''

das kapital

8. August 2026 15:35

@RMH Welches ESP ?

Le Chasseur

8. August 2026 16:05

@Majestyk
"ich frage mich immer, wie sich Aktivisten finanzieren."
Eine sehr gute Frage. Bei dem englischen Aktivisten Stephen Yaxley-Lennon alias "Tommy Robinson" weiß man, woher das Geld kommt: https://en.wikipedia.org/wiki/Robert_J._Shillman

Majestyk

8. August 2026 16:14

@ RMH:
Ob jemand Antisemit ist, Rassist oder sonst was ist mir egal. Jeder hat das Recht auf seine Vorurteile, Abneigungen, selbst seinen Haß. In dem Fall ist es aber schlimmer. LC ist ja nicht nur wirtschaftspolitisch links, sondern zutiefst antiwestlich und pro islamisch. Eigentlich hätte dies der Mehrheit spätestens auffallen müssen, als LC genau die Propaganda über Ceuta zu verbreiten versuchte, die auch Georg Restle von sich gibt, wenn man schon die Attacken gegen die US-Bundesbehörde Immigration and Customs Enforcement ignorierte. 
Da man aber meist geflissentlich ignoriert, daß es auch in den USA zwei politische Blöcke gibt, die sich gegenüber stehen, läuft man halt beständig in die Irre. Keine ausländische rechte Partei wird jemals prodeutsch sein. Le Pen wird, einmal an der Macht Deutschland genauso zu melken versuchen wie Macron oder Mitterrand. Die Idee einer europäischen Einigung ist eine Illusion. Wer soll denn Europa führen? Keiner wird sich freiwillig von Deutschland führen lassen und Staaten wie Frankreich würden nie auf ihren Führungsanspruch verzichten. Die spanische Regierung kann ihren Pro-Migrationskurs nur durchziehen, weil sie weiß, daß Deutschland die Kosten trägt. Hier gilt es anzusetzen, kein deutscher Pfennig oder Cent ins europäische Ausland. Wenn die anderen Europäer von deutscher Wirtschaftsleistung profitieren wollen, dann nur unter deutscher Führung. Wer die Musik bezahlt, hat das Recht zu bestimmen, was sie spielt.

Beta Jas

8. August 2026 16:17

@Le Chasseur
Und wieder stecken die Juden hinter allem, es nervt einfach!
Bei "Funkmeldeempfänger"-Aktion - wirklich schönes Deutsch - also die Pager die massenhaft explodierten, steckte tatsächlich der Mossad dahinter. Beeindruckende Aktion eines Landes und seines Geheimdienstes. Neidisch? 
Alles in allem, Frage ich mich eher, wer hinter solchen Gerichtsaktionen steckt, welche politische Gesinnung und warum man glaubt, und es funktioniert ja leider, zerstörerische Politik machen zu dürfen. Diese Menschen, genauer diese Afrikaner haben sich schlicht selbst organisiert und vielleicht waren linksextreme Organisation der Booster die ihnen nach dem "Maul reden".
Auch Schleusser-Netzwerke und soziale Medien verbreiteten das Urteil in vereinfachter oder falsch dargestellter Form – oft mit der Behauptung, Spanien habe seine Grenzen geöffnet oder gewähre jedem Ankommenden automatisch ein Bleiberecht.
Es ist eine bösartige Gesinnung die solche Politik gegen Spanien und somit ganz Europa betreibt, und glaubt mit Richterrobe destruktive linksextreme Politik diktieren zu dürfen.

Majestyk

8. August 2026 16:28

@Le Chasseur:
"Fun-fact III: Rechtsextreme israelische Politiker wie etwa Netanjahu, ben Gvir oder der israelische UN-Botschafter reagierten mit hämischen Kommentaren auf den Sturm auf Ceuta."
Die Häme ist berechtigt. Gegen Juden sein wollen und pro Islam führt halt in den Untergang, genau wie Sozialismus in den Untergang führt. Immer, auch nach Versuch 87.924. 
Im Übrigen verwenden nur Linke das Wort rechtsextrem. Wenn Sie wenigstens die Chuzpe hätten sich offen gegen rechts zu bekennen. Da sind mir Gimli oder Siebo Janssen deutlich lieber. Die sind wenigstens ehrlich. 

Diogenes

8. August 2026 16:29

RMH: "weder "nur" Kritiker des Staates Israels.."
Schon die neue Compact "Schurkenstaat Israel" gelesen oder wieder ignoriert, was Sache ist, in der Bewertung und Anwendung von sog. Maßstäben dort unten (dort unten meint das Gebiet Großisrael und anschließende Völkerschaften)?

Le Chasseur

8. August 2026 16:40

@RMH
"Unser werter Debattenteilnehmer @LeChasseur zeigt mit seinen Beiträgen, insbesondere #8. August 2026 09:36, dass er weder "nur" Kritiker des Staates Israels oder gar lediglich nur "Antizionist" ist, sondern dass er ein schnöder Antisemit ist. Oder, wenn man die Söhne Sems damit nicht erfassen will, dann eben ein Antijudaist."
Könnten Sie das bitte etwas näher erläutern?
Ist dieser Artikel dann vielleicht auch antisemitisch?
"Der israelische UNO-Botschafter Danny Danon nutzte die Vorgänge in Ceuta dafür, die vermeintliche Doppelmoral der spanischen Regierung bloßzustellen. "Bevor (Spanien) weiter den Oberlehrer für uns spielt, sollte es der Welt erklären, warum es immer noch koloniale Enklaven in Afrika hat", schrieb er auf X. Der Sohn des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu, Yair Netanyahu, stellte die spanischen Ansprüche auf die Städte schon vor sieben Jahren in einem X-Post in Frage. "Liebe Araber und Muslime. Wollt ihr besetztes arabisches islamisches Land befreien? Das wäre doch ein guter Anfang", schrieb er zu einer Landkarte, die Spaniens Territorien in Nordafrika zeigt."

heinrichbrueck

8. August 2026 16:53

Aus „Hitler war rechts“ folgt nicht „alles, was heute rechts ist, ist Hitler“.
Wann hören die linken Lebensverbesserungen auf? 
Und Antisemiten soll es auch noch geben ... Wer mit Jahwe unterwegs ist, wird früher oder später ein Problem bekommen. 
Die Chinesen haben eine realistischere Perspektive. Wang Bing ist ein chinesischer Regisseur, und wenn wir schon bei Dokumentarfilmen sind (arte - Jugend-Trilogie - knapp 10 Stunden); dabei haben die Afrikaner die Welt als Sklaven erobert. Demnächst können wieder Schlösser gebaut werden, Leute gibt es genug. 

MARCEL

8. August 2026 17:33

Ich habe große Achtung vor dem Mut und der Mobilisierungsbereitschaft der Aktivisten (ähnlich wie vor ein paar Jahren im Südosten, am Evros an der griechisch-türkischen Grenze)
Genauso groß aber ist ein generelles Gefühl des Ungenügens.
Einfach formuliert: Empörung ist noch lange nicht Fanatismus. Und den braucht man, wenn man sich zur Wehr setzen will.
Diese Art Widerstand ist eine dynamisch-provokative Gestik, nicht mehr aber auch nicht weniger. (Sind wir in Wahrheit schon zu alt?)
Zugegeben : Ich habe den o.g. Mut nicht.

das kapital

8. August 2026 18:09

@mitleser2 Die Zerstörung der hiesigen Kultur ist der erste Schritt. Die Zerstörung der Industrie der zweite. Danach werden wir dann gerne dritte Welt. /// Peter Scholl-Latour: wer die Hälfte der Menschen aus Kalkutta aufnimmt, der hilft nicht Kalkutta, sondern er wird zu Kalkutta. /// Der Sozialstaat für alle wird zum Sozialstaat für niemand,. weil er alle Substanz auffrisst und keine neue schafft.Jeder Migrationsfolgenleugner darf sich gerne anschauen, wie Sozialstaat in Pakistan oder Bangladesh funktioniert. Wenn er diesen Sozialstaat haben will, bitte sehr. Einfach nach Bangladesh auswandern. Wenn alle Migrationsfolgenleugner nach Bangladesh auswandern, dann wird es so schön und gerecht, wie unsere Speziallügner es wollen. Bärbel Bas geht voran. Von wegen "Eine Einwanderung in den Sozialstaat findet nicht statt.". /// Sie säen nicht, sie ernten nicht, und der totalitäre Parteienstaat ernährt sie doch. Auf Kosten der Normalbürger, die noch arbeiten, statt umzuverteilen.

Maiordomus

8. August 2026 19:44

@Majestix. Ehrlich gesagt ist Nietzsches Idee vom Übermenschen weder primitiver Darwinismus, welchen N. eh und je abgelehnt hat, noch erst recht nicht Hitlerismus, sondern ein anthropologisches Konzept, das sowohl der Expressionismus wie auch zum Teil die Konservative Revolution und Heidegger übernommen haben. Und im besagten auch dramaturgisch unübertroffenen Einzimmer-Film kommt ausgerechnet ein humanitär und ethisch bedeutender, garantiert weder linksextremer noch rechtsextremer Gymnasiallehrer vor, der in der Tat über die eigenen Schüler erschrickt, welche Nietzsches Gedankenexperimente auf erschreckende Weise als eine Art philosophischen Giftschrank gebrauchen und missbrauchen. Eine Gefahr, die beim Elitendenken, incl. bei  Homosexuellen und Homophilen bis hin zum George-Kreis gegeben sein konnte. So wird der zur Party eingeladene Lehrer, der sich hätte freuen wollen, wider Willen zum Detektiv im Bewusstsein, dass philosophische Gedanken, die er vermittelte,  an die falsche Adresse geraten können. Eine Erfahrung, die selbst Leopold Ziegler und Carl Schmitt, letzterer sogar bei sich selber, als Gelehrte mit gewagten Theorien  gelegentlich gemacht haben.    

Beta Jas

8. August 2026 20:33

@RMH
Das ist eine armselige Krankheit bei vielen und zugleich sehr peinlich, da man damit eigentlich nur Schwäche zum Ausdruck bringt. Antisemitismus lebt davon alles was man in Wahrheit selbst ist, auf andere zu projizieren. 
 
Ps. @Le Chasseur
Why the Netanyahus Are Embracing 'Christian Europe'

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