Ceuta – den Widerstand organisieren (2)

Die Stimmung am Parkplatz war ausgelassen. Die Aktion hatte gut funktioniert, zwar nicht perfekt, aber das Ziel war erreicht.

Martin Sellner

Martin Sellner ist Kopf der österreichischen Identitären Bewegung.

Es gab kei­ner­lei juris­ti­sche Kon­se­quen­zen. Auch unser gesam­tes Mate­ri­al konn­ten wir unbe­scha­det ret­ten. Auf dem Weg zum Samm­lungs­ort hat­te ich wohl­weis­lich bei einer Tank­stel­le eine Ladung Bier­do­sen mit­ge­bracht. Auch das Fei­ern von Erfol­gen ist ein wich­ti­ger Teil der Aktionsplanung.

Es war an der Zeit, sich zu ver­ab­schie­den. Eini­ge der Akti­vis­ten muss­ten direkt zurück­rei­sen. Mit dem Rest woll­ten wir noch am sel­ben Tag nach Ceu­ta fah­ren. Um 20:30 Uhr soll­te dort eine gro­ße Kund­ge­bung von VOX statt­fin­den, so hat­ten es uns die Spa­ni­er erzählt. Unser gro­ber Plan war, ein gutes Gebäu­de aus­zu­kund­schaf­ten und wäh­rend der Kund­ge­bung auf die­sem Gebäu­de mit Ben­ga­los ein Ban­ner zu enthüllen.

In einem typisch spa­ni­schen Lokal bestell­ten wir für zehn Leu­te eine rie­si­ge Pael­la mit Mee­res­früch­ten. Dum­mer­wei­se hat­ten wir uns ver­kal­ku­liert, und die Küche arbei­te­te zu lang­sam. Noch bevor das Essen auf­ge­tischt wur­de, muß­te ich mit vier Akti­vis­ten – wir waren als Vor­hut ein­ge­teilt – aufbrechen.

Die Rei­se auf der Fäh­re nut­zen wir, um Vide­os zu dre­hen. Als der Hafen von Alge­ci­ras lang­sam in der Fer­ne ver­schwand, kamen bei mir Erin­ne­run­gen an die Defend-Euro­pe-Mis­si­on hoch. Doch die­se nost­al­gi­schen Gefüh­le wur­den von einer Hiobs­bot­schaft unter­bro­chen. Ein spa­ni­scher Akti­vist erklär­te uns, dass VOX angeb­lich aus Sicher­heits­grün­den die Demo abge­sagt habe und Sant­ia­go Abas­cal bereits abge­reist sei.

Er schil­der­te ein unan­ge­neh­mes Lage­bild: Angeb­lich hat­ten spa­ni­sche Akti­vis­ten der Grup­pe Núcleo Nacio­nal den Wider­stand von loka­len isla­mi­schen Gangs auf den Plan geru­fen. Die Hälf­te der Ein­woh­ner von Ceu­ta sind näm­lich nord­afri­ka­ni­sche Mus­li­me. Die­se haben den spa­ni­schen Pass, wol­len auch aus finan­zi­el­len Grün­den nicht Teil Marok­kos wer­den und leh­nen sogar den Grenz­sturm ab. Sie reagie­ren aller­dings all­er­gisch auf die Paro­le: „Espa­ña cris­tia­na y no musul­ma­na“ (Spa­ni­en ist christ­lich, nicht muslimisch).

Angeb­lich, so berich­te­te uns Pablo, der spa­ni­sche Ver­bin­dungs­mann, sei sogar ein rech­ter Influen­cer in sei­nem Hotel­zim­mer von aggres­si­ven Mus­li­men bela­gert und müs­se unter Poli­zei­schutz zum Hafen gebracht wer­den. Kei­ne guten Aussichten!

Das Letz­te, was wir woll­ten, war, in einen Kon­flikt loka­ler Gangs zu gera­ten und unter Poli­zei­schutz aus Ceu­ta eskor­tiert zu wer­den. Dazu häuf­ten sich die Mel­dun­gen der Main­stream-Pres­se, dass bereits alle marok­ka­ni­schen Migran­ten Ceu­ta ver­las­sen hät­ten. Auf X wur­de auch ers­te Kri­tik an unse­rer Akti­on laut. Sogar ein AfD-Poli­ti­ker dif­fa­mier­te uns als „naiv“.

In der Enkla­ve ange­kom­men, tra­ten wir also ins Unge­wis­se. Mit etwas ungu­ten Gefüh­len quar­tier­ten wir uns rasch in einem Café am Hafen ein und schick­ten einen Spä­her aus. Bis der Rest der Akti­vis­ten ein­traf, brauch­ten wir einen sta­bi­len Plan. Die Spa­ni­er über­leg­ten, zu dem Influen­cer zu gehen, um ihn aus einem Hotel zum Hafen zu eskor­tie­ren. Dazu hat­te ich wenig Lust. Wenn die Lage wirk­lich krass war, soll­te das lie­ber die Poli­zei machen.

Tat­säch­lich ent­larv­ten sich die­se Gerüch­te als Über­trei­bung. Wir hör­ten von einer alter­na­ti­ven Kund­ge­bung, die Ein­woh­ner von Ceu­ta auf einem Platz um 20:30 Uhr orga­ni­sie­ren wür­den, und beschlos­sen, unse­ren ursprüng­li­chen Plan dort umzu­set­zen. Zugleich berich­te­te unser Spä­her, daß angeb­lich auf einem Strand im Wes­ten noch ille­ga­le Migran­ten lagern würden.

Mit wenig gro­ßen Erwar­tun­gen mach­ten wir uns in einem Taxi auf den Weg. Ich war fest ent­schlos­sen, die Lage nicht dras­ti­scher zu zeich­nen, als sie wirk­lich war. Wenn wir dort nur ein paar Ver­spreng­te und Ille­ga­le sehen wür­den, wür­de ich dar­aus kei­ne gro­ße Sache machen. Allein kam es ganz anders.

Plötz­lich änder­te sich die Sze­ne­rie: Unser Taxi­fah­rer wei­ger­te sich, wei­ter­zu­fah­ren. Mili­tär­fahr­zeu­ge und Sol­da­ten umstell­ten eine Sze­ne wie aus Ras­pails Heer­la­ger der Hei­li­gen. Hun­der­te, wenn nicht Tau­sen­de jun­ger Afri­ka­ner und Ara­ber lager­ten am Strand.

Wir gin­gen sofort so weit vor, wie man uns ließ. Damit war die Lüge von Pedro Sán­chez ent­larvt! Mei­ne Ver­mu­tung war bestä­tigt. Er hat­te nie­man­den abge­scho­ben. Jene, die nach Marok­ko zurück­ge­kehrt waren, waren frei­wil­lig gegan­gen. Sie waren einem Auf­ruhr in sozia­len Medi­en gefolgt und hat das Gan­ze wahr­schein­lich als Mut­pro­be und Pro­vo­ka­ti­on Spa­ni­ens gesehen.

Im Gefol­ge die­ses Grenz­sturms, der mit Sicher­heit auch geo­po­li­ti­sche Hin­ter­grün­de hat, gelang­ten aller­dings Tau­sen­de Ille­ga­le auf spa­ni­sches Ter­ri­to­ri­um. Sie woll­ten nicht gehen, son­dern die Gele­gen­heit wahr­neh­men, euro­päi­sches Fest­land zu erreichen.

Um das zu ver­ste­hen, muss man ein paar Hin­ter­grün­de ken­nen. Spa­ni­en konn­te eine Son­der­re­ge­lung für Ceu­ta und Mel­il­la aus­han­deln. Ein Gesetz von 2015 besagt, dass ille­ga­le Ein­wan­de­rer, die über den Zaun ein­drin­gen, ohne Asyl­ver­fah­ren sofort zurück­ge­scho­ben wer­den kön­nen. 2020 bestä­tig­te der Euro­päi­sche Gerichts­hof für Men­schen­rech­te, daß das nicht gegen das Non-Refou­le­ment-Prin­zip ver­sto­ße. Das gilt aller­dings nicht für Migran­ten, die über den See­weg nach Ceu­ta schwim­men. In einem Urteil eines Gerichts in Ceu­ta Ende Juli wur­de mari­ti­men Ein­dring­lin­gen ein Asyl­ver­fah­ren zugestanden.

Genau dar­auf beru­fen sich jetzt wohl auch die Tau­sen­den, die immer noch dort sind. Sán­chez scheint sich nicht zu trau­en, sie abzu­schie­ben. Denn damit wür­de er einen Prä­ze­denz­fall schaf­fen, den zum Bei­spiel auch Ita­li­en und Eng­land für ille­ga­le Ein­dring­lin­ge über den See­weg nut­zen könnten.

All das schoß mir durch den Kopf, und rasch pro­du­zier­ten wir zahl­rei­che Vide­os, um die Welt­öf­fent­lich­keit auf die­sen Skan­dal auf­merk­sam zu machen. Und plötz­lich eska­lier­te die vor­her schon ange­spann­te Lage. Eine Grup­pe Migran­ten brüll­te laut­stark auf Sol­da­ten ein. Zwi­schen sich hiel­ten sie ein Tuch gespannt. Ich ging etwas näher und sah, daß dar­auf eben­falls ein jun­ger Ara­ber lag. Sie behaup­te­ten, er sei ver­letzt, und began­nen dann immer lau­ter zu schreien.

Plötz­lich form­te sich aus der Kako­pho­nie eine Paro­le: „Alla­hu Akbar“. Wie ein Mann setz­te sich der Strand in Bewe­gung. Die Inva­so­ren stürm­ten los. Völ­lig hilf­los und taten­los sahen die Sol­da­ten dabei zu, wie die Mas­se in Rich­tung Stadt rann­te und unun­ter­bro­chen den isla­mi­schen Kampf­schrei skandierte.

 

Wir hiel­ten Schritt und sahen, wie Dut­zen­de der Ille­ga­len rechts und links in Parks, Höfen, Cafés und dem Stra­ßen­dschun­gel von Ceu­ta abtauch­ten. Bin­nen weni­ger Sekun­den gin­gen die Auf­nah­men von uns viral. Die Rei­se nach Ceu­ta war wich­tig. Wir hat­ten mit­ge­hol­fen, Sán­chez’ Lüge zu widerlegen.

Nun mach­ten wir uns auf den Weg zurück an den Ort, an dem die Demons­tra­ti­on der Ein­hei­mi­schen statt­fi­den soll­te. Immer noch waren wir etwas besorgt ob der angeb­li­chen isla­mi­schen Gangs von Ceu­ta. Am Pla­za de Los Reyes ange­kom­men, bot sich uns ein gänz­lich ande­res Bild. Hun­der­te Spa­ni­er füll­ten den Platz bis zum letz­ten Zen­ti­me­ter. Die Stim­mung war auf­ge­la­den und aus­ge­las­sen. „Viva Espa­ña“, Paro­len gegen Sán­chez, die ich hier nicht wie­der­ge­ben will, und immer wie­der „Remi­gra­ción“.

Plan­ge­mäß hat­ten sich unse­re Akti­vis­ten auf erhöh­ter Posi­ti­on mit dem Ban­ner plat­ziert. Toni gab zahl­lo­se Inter­views für spa­ni­sche Fern­seh­sen­der, was ihn und den Save Euro­pe Act schlag­ar­tig ins Zen­trum der Auf­merk­sam­keit brach­te. Es war ein ein­ma­li­ges Erleb­nis. Jun­ge Frau­en und Kin­der jubel­ten uns zu, alte Men­schen applau­dier­ten begeis­tert. Sie konn­ten es kaum fas­sen, dass wir alle extra aus ganz Euro­pa ange­reist waren, um sie zu unterstützen.

Schwe­ren Her­zens muß­ten wir uns wenig spä­ter von der Men­ge tren­nen, um unse­re Fäh­re nach Alge­ci­ras zu erwi­schen. Der Rück­weg war ein fest: Auto­fah­rer hup­ten. Kin­der wink­ten mit spa­ni­schen Fah­nen und Wild­frem­de klopf­ten uns auf die Schultern.

Der Grenz­sturm bie­tet auch eine Chan­ce, denn nun rich­tet sich die Auf­merk­sam­keit der Welt auf die­se Stadt. Sán­chez hat behaup­tet, dass alle Ille­ga­len die Stadt ver­las­sen hät­ten, und wur­de der Lüge über­führt. Wenn wir genü­gend öffent­li­chen Druck auf­bau­en und ihn dazu zwin­gen, die­se tau­send Afri­ka­ner zurück­zu­schi­cken, kön­nen wir einen Prä­ze­denz­fall schaf­fen. Auch wer auf dem See­weg ankommt, kann sofort zurück­ge­bracht wer­den. Wenn Sán­chez dies tut, kann auch Ita­li­en die­sem Bei­spiel folgen.

Wäh­rend wir in Ceu­ta unter­wegs waren, fand in Utrecht eine gro­ße Kund­ge­bung mit dem Save Euro­pe Act-Ban­ner und in Prag eine Unter­schrif­ten­ak­ti­on statt. Über­all in Euro­pa sind unse­re Leu­te aktiv. Das Wochen­en­de zeig­te, wie rasche Mobi­li­sie­rung, dyna­mi­sche Akti­ons­pla­nung zum Erfolg füh­ren. Ich bin stolz auf unse­re jun­ge Mann­schaft und dan­ke allen Unter­zeich­nern und Unter­stüt­zern, die die­se und wei­te­re Expe­di­tio­nen mög­lich machen

Martin Sellner

Martin Sellner ist Kopf der österreichischen Identitären Bewegung.

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Kommentare (99)

Rabenkaiser

8. August 2026 16:32

Wenn Sánchez dies tut, kann auch Italien diesem Beispiel folgen.
Warum kann nicht Italien diesen Präzedenzfall schaffen? Oder will Italien es nicht wegen der EU-Gelder, weshalb auch Spanien dies nicht tut?

Le Chasseur

8. August 2026 17:09

"Doch diese nostalgischen Gefühle wurden von einer Hiobsbotschaft unterbrochen. Ein spanischer Aktivist erklärte uns, dass VOX angeblich aus Sicherheitsgründen die Demo abgesagt habe und Santiago Abascal bereits abgereist sei."
Das ja doof. :-(
Wer ist eigentlich dieser Santiago Abascal?
"In response to Spain’s recognition of a Palestinian state, the leader of Spain’s Vox party, Santiago Abascal, decided to come to Israel for a quick show of support. Abascal met with Prime Minister Benjamin Netanyahu for an hour-long conversation before leaving Israel. (...) Abascal was invited by Minister of Diaspora Affairs of Israel Amichai Chikli, who has been weaving a network of support for Israel among right-wing parties in Europe."
Quelle

Dietrichs Bern

8. August 2026 18:19

Ich tue mich schwer damit "Widerstand" zu erkennen. Ich lese das "Minderjährige" nicht zurück geschickt werden dürfen und deshalb aufs "Spanische Festland" gebracht werden. Was das bedeutet ist klar. Wir haben verloren. 

Laurenz

8. August 2026 20:35

Ist es nicht eigenartig? Obwohl es keine Smartphone-Videos vom CSD-Attentat gibt (ein Wunder), passieren dieses & der muslimische Ceuta-Sturm jetzt vor den wichtigen Wahlen. Bessere AfD-Werbung hat es nie gegeben. Es gibt auch kaum noch inflationär genutzte Ermahnungen, die Ereignisse nicht (rechts) zu instrumentalisieren. Auch die Alten Schlampen gegen Rechts sind ungewöhnlich still. Hat man denen den Geldhahn abgedreht? Wenn ja, warum? Die sozialistische Regierung Sanchez läßt "rechte" Aktivisten einfach so in Algeciras & Ceuta herumturnen. Will nicht soweit gehen, von einem linken Lerneffekt auszugehen, aber irgendetwas stimmt hier nicht. Sind die Mainstream-Medien alle im Urlaub?

Beta Jas

8. August 2026 20:45

@Dietrichs Bern
Ich tue mich stattdessen schwer mit Aussagen wie die Ihrige, wenn jemand wie Sie und andere damit die Sprache der anderen Seite übernehmen. Sie "dürfen nicht" zurückgeschickt werden? Weshalb? Weil dies einfach gesagt wird und es pseudojuristisch parfümiert. Wie schon 2015.
Diese Menschen haben kein Recht dies zu machen; sie stürmen spanischen Boden und damit einen Außenposten Europas und einige linksextreme Glauben mit pseudointellektueller Parfümierung von Menschenrechten fabulieren zu können und die als Waffe gegen die Existenz Europas zu verwenden zu können. Das Kinder tatsächlich nach Kernspanien gebracht, zeigt das böswillige dieser Akteure die eine verfestigende Deportation betreiben um ihre sexualideologischen Fantasien der Zerstörung der europäischen Völker auch von aus außen, damit auszuleben. Die Aktion von Sellner war gut, ist aber leider ein Tropfen auf dem heißen Stein.
Die EU muss endlich zum Werkzeug der Verteidigung werden, leider befindet sie sich noch in den falschen Händen.

Olmo

8. August 2026 21:13

@Laurenz irgendetwas stimmt hier nicht.
Ich halte nach wie vor die Verschwörungstheorie bedenkenswert, daß die NWO rechte Parteien an die Macht puscht, damit diese den Sündenbock für den kommenden Kollaps geben. 
Ceuta wäre demnach wieder ein Stubser. 

das kapital

8. August 2026 21:16

@ Beta Jas "Die EU muss endlich zum Werkzeug der Verteidigung werden, leider befindet sie sich noch in den falschen Händen." Die EU entmachtet enteignet und plündert aus Mittelschicht und Mittelstand. Das ist auch genau so gewollt. Die EU ist für die demokratische Basis unkontrollierbar. Von der Leyen verschenkt 35 Milliarden regelwidrig an Pfizer. Bourla bekommt dafür den Genesispreis, den "jüdischen Nobelpreis". vdL erhält den Aachener Karlspreis. Jeder Provinzbürgermeister käme für sowas in den Knast. EU ist nicht reformierbar, weg damit. Die EFTA muss reichen. Die Nationalstaaten müssen gestärkt werden. /// In Norwegen war zweimal Volksabstimmung "Wollt ihr der EU / EWG beitreten? Beide Male nein. In Deutschland war niemals Volksabstimmung. Das ist sträflich. /// Die EU kommt niemals in die richtigen Hände. Von der Leyen zerstört seit 2019 Deutschland von Brüssel aus und das wird auch so bleiben. Ihre Wiederwahl war  die Belohnung für 5 Jahre Deutschlandzerstörung durch Verbrennerverbot.

Dietrichs Bern

8. August 2026 21:16

@Beta Jas: Die Fiktion "Unbegleiteter Minderjähriger", worunter meist deutlich volljährige Anker für den Restclan im Sozialsystem unseres Landes zu verstehen sind, Kostenpunkt 5-8.000 Europeseten, sind Faktum und Ergebnis auch der aktuellen Schwimmbewegung. Wessen Sprachgebrauch das ist, dürfte doch eigentlich egal sein. 

ofeliaa

8. August 2026 21:20

Abschiebung/Zurückweisung/Grenzschutz wird immer so dargestellt und hochstilisiert, als würde man Menschen in völlig unlebbaren Raum abschieben, so als würde man sie direkt töten oder auf einen fremden, unwirtlichen Planeten verbannen. Diese Menschen gehen in ihre Heimat. In ein Land auf dem Planeten Erde auf dem es Erde zu bewirtschaften gibt und ein menschliches Leben absolut erschaffen werden kann und in den meisten Fällen schon lange vorhanden ist. Ob es nun Kinder oder Erwachsene sind - sie gehen in ihre Heimat. Wie Kotre denke ich, hier frei zitiert, auch einmal sagte und ich schon vor ihr, auch wenn sie das nicht weiß: Es gibt kein Menschenrecht auf irgendeinen expliziten Pass. Es gibt kein Menschenrecht auf einen Pass eines europäischen Landes. Und doch, wenn sie kommen und deutschen Boden betreten, sind sie schon so gut wie im Besitz einer dt. Staatsbürgerschaft- und angehörigkeit, können zum Beispiel in unserem Land wählen!Abschieben, nicht herein lassen, Widerwillen und Ablehnung gegen diese Zustände zu zeigen, ist wichtig. Ihr tut Sellners Aktion hier so ab. Er ist immerhin da hingefahren und es ist wichtig.

Majestyk

8. August 2026 21:54

@ Beta Jas:
"Die EU muss endlich zum Werkzeug der Verteidigung werden, leider befindet sie sich noch in den falschen Händen."
Die EU wurde geschaffen, um die Nationalstaaten einzuhegen und deren Souverän Stimmrecht zu entziehen. In wessen Händen soll sich denn was ändern? Die Linken haben sich synchronisiert. Die Rechen können dies nicht nachahmen. So etwas wie eine internationale Rechte gibt es nicht. Die Internationale wird von links gesungen. 
@ Rabenkaiser:
"Oder will Italien es nicht wegen der EU-Gelder, weshalb auch Spanien dies nicht tut?" 
Ihr haltet Meloni wirklich für rechts, oder?
Italien ist von Brüssel ebenso abhängig wie Spanien. Wes Brot ich eß, des Lied ich sing. Alles andere ist Säbelrasseln.
 

Le Chasseur

8. August 2026 22:17

Hier noch einmal eine Zusammenfassung der Fakten
Der Sturm auf Ceuta: Anatomie einer herbeigeführten Krise
"Mindestens zwei virale Videos, die Menschenmengen an der Grenze zeigen, stammen nachweislich aus der Zeit mehrere Wochen vor der tatsächlichen Grenzüberquerung; zwei verschiedene Erkennungsprogramme stuften sie mit einer Wahrscheinlichkeit von 81 bis 87 Prozent als KI-generiert ein; (...)
Riccardo Fabiani von der International Crisis Group erklärte, die Beweise deuteten auf gewisse offizielle Tätigkeiten marokkanischer Behörden hin, die darauf abzielten, eine Botschaft zu senden, und schloss nicht aus, dass damit versucht wurde, sich bei den Vereinigten Staaten beliebt zu machen, nachdem wochenlang Druck von pro-israelischen und amerikanischen rechten Kreisen in Bezug auf Ceuta ausgeübt worden war."

frdnkndr

8. August 2026 23:05

"Will nicht soweit gehen, von einem linken Lerneffekt auszugehen, aber irgendetwas stimmt hier nicht."

@Laurenz

Ich schrieb es vor einigen Wochen schon und auch, wenn ich mich daraufhin von Ihnen persönlich beleidigen lassen musste, wiederhole ich mich gern:

Dass die AfD ans Ruder kommen SOLL, ist für mich seit langem bereits eine ausgemachte und mittlerweile eigentlich nicht mehr zu übersehende Sache, bei der man sich bestenfalls noch über die konkreten Gründe darüber streiten kann, weshalb das passiert - wobei auch das eigentlich auf der Hand liegt.

Anbei der Link zu einem Artikel auf Manova, der diesbezüglich zumindest etwas an der Oberfläche kratzt:

https://www.manova.news/artikel/die-honigtopf-propaganda

Maiordomus

9. August 2026 08:20

@Was heisst da Kinder? Gibt es da irgendeinen Geburtsschein? Sellners "nostalgische Gefühle" zeigen Romantik solcher Aktionen an. Widerstand muss von Einheimischen kommen. Bei @Laurenz steigt Unterhaltungswert. Polemische Trouvaille: "Alte Schlampen gegen Rechts." Habe keine Mühe damit, dass er das Netz mit manchmal brauchbarer Ausbeute durchforstet. Es muss auf der anderen Seite aber solche geben, welche wissenschaftliche Literatur studieren, sicher nicht nur Sieferle, von diesem aber das Gesamtwerk. Es freut mich, dass "Africa addio" hier offenbar nicht unbekannt ist. Es handelt sich um einen 1966 gedrehten Einblick in die Hölle der Entkolonialisierung, keineswegs aber Lob der Weissen. Es gilt, den "ganzen Text" kennen zu wollen, wobei selbst die Reporter keinen unschuldigen Eindruck machen. Dies erlaubten die Verhältnisse wohl kaum. Zu Nietzsches "Übermensch": Kritik des Moralismus, auch als Linkenkritik, sollte nicht bis zum Amoralismus bei Unterdrückung des Gewissens führen. Dies lehrt unaufdringlich Hitchcocks "The rope"mit Superstar J. Stewart.. Film u. Literatur haben oft eine Art Quellenwert.   

Hedda

9. August 2026 08:30

Nachtrag zum ersten Teil und Anmerkung am Rande: Dank an @Maiordomus und @Majestyk für den Hinweis auf "Africa Addio". Anscheinend ein Klassiker. Der Sohn kannte ihn. Ich nicht. Jetzt bereits mit Gewinn gesehen und abends durchgesprochen.                                                                                                  Solche Hinweise und Empfehlungen sind wichtig.
 

MARCEL

9. August 2026 08:42

Es ist so perfide wie clever oder es ist wie Jean Raspail es scharf vorhergesehen hat:
Schleuser, Migranten, NGOs etc. wissen genau, dass es Europa psychologisch unmöglich ist, ein Massaker an einer unbewaffneten Menschenmenge anzurichten (selbst, wenn diese nur aus aggressiven jungen Männern bestünde)
Die Tragik: Massaker werden  phasenverschoben noch kommen. Es gehört zur historischen Erfahrung, dass der Islam seinen Blutrausch ausleben muss, bevor es zum modus vivendi mit Ungläubigen kommt.

Maiordomus

9. August 2026 08:42

PS. Mit Genugtuung stelle ich ganz oben bei der "Bademeisterei" fest, dass SiN-Teammitglied MS vorgestellt wird als "Kopf der österreichischen Identitären Bewegung". Gerne täusche ich mich, in der Erinnung von ihm als Debattenredner mündlich auch schon den Ausdruck "wir Deutschen" gehört zu haben. Das sagen indes Österreicher eher als Schweizer, die dafür häufig den Begriff "Wir Deutschsprachigen" verwenden. Vergleiche noch das berühmte Gedicht von Ernst Moritz Arndt: "Wes ist des Deutschen Vaterland?" Dass ich dasselbe im Alter von 13 Jahren an einer aargauischen Bezirksschule als im Kanon der damals lernbaren Gedichte kennengelernt habe, wundert mich nachträglich. Auswendig gelernt habe ich den "Daxelhofen" von Conrad Ferdinand Meyer, gest 1898. Da sagt ein kaisertreuer Schweizer Söldnerhauptmann: "Und dass mich Gott verdamme,/ Vergiss ich Deutscher deutsches Blut!" Habe vor Jahren auf den verantwortlichen Deutschlehrer, der grosse Stücke auf Turnvater Jahn hielt, einen Nekrolog geschrieben, ohne diese Details hervorzuheben. Übrigens: Im Vergleich zu MS spürt man bei Lichtmesz bei fast jedem Artikel den "Kultur-Österreicher". Meine ich als echtes Kompliment!      

RMH

9. August 2026 10:25

"Sind die Mainstream-Medien alle im Urlaub?"
Nicht alle - aktuell werden der Klimawandel, die Dürre, sommerüblich trockene Ufer an Rhein & Elbe etc. eben bevorzugt rauf und runter duchgenudelt (nur blöd, dass schon in 1 Woche angeblich eine Kälte- & Regenwelle kommen soll). Wohlwissend, dass man lieber versucht, ein paar wenige tausend in SA zu einer Wahl von Grün zu bringen, damit diese Partei über die 5% Hürde kommt und eine Mehrheit der AfD nach Sitzen verhindert, als dass man versucht, gegen hundertausende in SA (und Millionen in D), die eh wählen, wie sie wählen, zu stänkern. Wenn eine Schlacht verloren ist (die Bilder aus Ceuta lassen schlicht keine direkte Pro-Migration & alles "Menschengeschenke" Agitation mehr zu. Da ist es besser, erst einmal gar nicht viel dazu zu sagen), dann versucht man immer noch den Kieg zu gewinnen und bearbeitet andere Themen.
@MS, danke für den Bericht.
PS: Off-Topic: BSW versucht gerade eine Art Trittbrettkampangne in SA (so wie früher FDP und Grüne beim BT Zweitstimmenkampagnen fuhren). Ist für Wähler in SA, die Siegmund als MP wollen, eine taktische Stimmabgabe für BSW sinnvoll?

Mitleser2

9. August 2026 11:50

@Beta Jas: "Die EU muss endlich zum Werkzeug der Verteidigung werden, ..."
Wie naiv kann man sein? Die Agenda der EU ist Migration. Die korrupte, autokratische EU ist maximal schädlich für die Bürger Europas. Und sie ist nicht reformierbar. Und nie vergessen, wer an der Spitze steht: vdL-CDU.
 

Laurenz

9. August 2026 11:55

@Beta Jas @Dietrichs Bern ... ganz gut geschrieben finde ich. Die MS-Aktion muß man nicht an der Aktion selbst bemessen, sondern an der Reichweite. Es gibt keine rechte Internationale. Aber das, was Europäer an Gemeinsamkeiten ausmacht, darauf darf man schon deuten. Und das macht eine solche Aktion. Und wenn das nicht Wirkung zeigen würde, hätte man nie versucht, das Potsdam-Fake zu inszenieren.

Diogenes

9. August 2026 12:41

1/2 @Laurenz: "... Die sozialistische Regierung Sanchez .."
 
Die Herrschaft "Sanchez" ist bolschewistisch, nicht sozialistisch. Der Bolschewismus/Marxismus als invasive Ideologie/Dogmatik schafft keinen nationalpolitischen Sozialismus dadurch, indem er diese Wort karpert und für sich beansprucht, während sie gleichzeitig definieren will was und wer Faschismus/Faschist ist. Wer sich auf Wortwahl einlässt und sie aktiv benutzt, ist schon ein halber Marxist - Er erkennt mit der Nutzung die Kulturherrschaft des Marxismus/Gegners an. Genauso wenig wie ich mir "sozial-istisch" von den Gleichmachern diktieren lasse, lasse ich mir auch nicht diktieren was "national-istisch" sei, nur weil irgendein ein Ideologe auf der Welt mal gemeint hat das wäre dieses und jenes. Wortneuschöpfungen lasse ich mir ebenfalls nicht diktieren. 

Diogenes

9. August 2026 12:41

2/2
 
Nation ist die Bewegung (das Lebensrad, da sich von Generation zu Generation dreht) des Volkes und Sozial ist die Gestaltung dieser Bewegung eines lebendigen Körpers mit all seiner Charakteristik und demnach auch Anlage wie sie geistig-materiell für sich Inhalt von Worten definiert. Also Staatspolitik mit dem eigenen Ausdruck und Prägung erfüllt. Ich finde die Leute armselig an Geist, die sich vom Feind/Gegner ihr Sprechen/Schreiben - ja den Klang der eigenen Stimme - diktieren lassen. Es für mich unverständlich wie man aktiv den Bolschewismus (die Zerstörung von allem was Hoch/Gut/Schön/Heilig ist, quasi) bekämpfen will, wenn man sich gleichzeitig von dessen "Gedankenwelt" von "Sozialismus" leiten lässt.
 

Christa

9. August 2026 18:09

@MS: Vom alten Establishment ist keine Wende zu erwarten. Mit dieser Annahme stehe ich vermutlich nicht alleine da.
Was in den Nachrichten der ÖR gezeigt wird, muss man mit Skepsis betrachten. Die Sache mit den Minderjährigen habe ich auch gesehen. Ich frage mich, wie die Kinder die Strecke auf dem Wasser überleben konnten. Vielleicht gibt es in Marokko ein Triathlon-Trainingscamp. 
Deshalb ist es umso wichtiger, dass die jungen Männer nachrücken und die Zügel in die Hand nehmen. Toi toi toi!

tearjerker

9. August 2026 19:54

@Chasseur: Die Marokkaner sehen das Potential der Nahost-Krise und amerikanische und israelische Interessen als Ressource. Spanien hat sich positioniert und Marroko verhandelt im Ergebnis seine Beziehungen zu Amerikanern und Israelis neu. Die Amerikaner sehen die Möglichkeit den Zugang zum Mittelmeer mit Hilfe Marrokos zu kontrollieren, und sind auch bereit das zu belohnen. Die Kontrolle der Westsahara durch Rabat ist anerkannt, grosses Potential für Rohstofförderung steht in Aussicht und Washington stellt offen den Status der spanischen Enklaven infrage. Gleichzeitig baut man mit Hilfe der Israelis einen Iron Dome Abwehrschirm auf, der sich gg Algerien richtet und man startet die israelische Dronen-Produktion von BlueBird Aero Systems in Benslimane und kauft weniger militärische Güter in Russland. Kritik daran kommt eigentlich nur aus Spanien. Das Migrantenthema zur Destabilisierung der Situation dürfte Teil des Konzeptes sein. Paris schweigt wg starker marokkanischer Lobby, französischer Prominenz mit Wohnsitzen in Marokko und guten Beziehungen zu Tel Aviv. Nordwest- und grosse Teile Westafrikas sind französische Einflusszone. Paris ist die erste Adresse, wenn man die Wanderungen eindämmen will. Sellners Aktivismus wäre in Paris besser aufgehoben.

Laurenz

9. August 2026 21:27

@Olmo & Frdnkndr @L. ... wenn ich hätte spekulieren wollen, so hätte ich spekuliert. Ich kann & will @Franz Bettingers Tiefen Staat nicht in Abrede stellen. Denn dieser Terminus ist in den USA längst Alltag, sogar in der Trump-Admin. Ihnen sollte nur klar sein, daß seit die AfD in die Parlamente eingezogen ist, tausende steuerbezahlte Jobs der Einheitsfront zur AfD gewandert sind. Das zersprengt eben auch tausende linke Lebensmodelle. Ich empfehle Ihnen das Interview von Achim Winter mit Ulrich Siegmund. https://youtu.be/bVitlCzMqbA Hier spricht Siegmund den Widerstand der sogenannten Zivilgesellschaft gegen die AfD an. ZB den von Maiordomus beachteten Terminus & Gruppe "Alte Schlampen gegen Rechts" (diese Wahrheit habe ich selbst kreiert), geht es nur um die Fördergelder, welche die AfD bei einem Wahlsieg in Sachsen-Anhalt aus dem Landeshaushalt streichen wird. Hierum geht es einzig. Die Sachsen-Anhaltiner wollen keine Schmarotzer mehr finanzieren. Wie sollte der Tiefe Staat auf diese Meinungsbildung Einfluß nehmen? ... @Diogenes L. ... Sie dürfen Sanchez politisch definieren, wie Sie wollen. Ob real existierender Sozialismus oder Bolschewismus, wenn Sie keine anderen Probleme haben, dann geht es uns ja bestens.

Laurenz

9. August 2026 21:32

@Tearjerker @Chasseur ... den Zugewinn Frankreichs an Einfluß in Marokko bezahlt Frankreich mit dem steigenden Haß der Algerier. Algerien besitzt Gas, Marokko nicht.

Rabenkaiser

9. August 2026 22:40

@Majestyk
Natürlich ist Meloni rechts. Aber gerade wegen der finanziellen Abhängigkeit Italiens von der EU ist ihre politische Haltung davon zunächst einmal zu trennen. Unter der Priorität, weiterhin EU-Gelder zu erhalten, versucht Meloni, einen vergleichsweise pragmatischen Kurs zu fahren.
Bemerkenswert ist dabei vor allem, wie lange sie inzwischen regiert und Italien damit eine für seine Verhältnisse ungewöhnlich stabile Regierung bietet – gerade mit Blick auf die vergangenen Jahrzehnte. Ihr zurückhaltender Kurs gegenüber Brüssel ist daher durchaus nachvollziehbar: Sie will ihre Machtbasis stabil halten und zugleich mit Geduld und europäischen Verbündeten langfristig einen anderen Kurs etwa in der Migrationspolitik durchsetzen.
Ungarn hat dagegen den konfrontativeren Weg gewählt – konnte sich das aber auch aufgrund des Rückhalts in der eigenen Bevölkerung und trotz der finanziellen und politischen Konflikte mit der EU eher leisten.
Wenn es in Deutschland ebenfalls eine rechte Regierung gäbe und damit innerhalb der EU ein deutlich anderer politischer Taktgeber hinzukäme, könnten rechte Regierungen in Europa vermutlich auch innenpolitisch deutlich weiter nach rechts gehen.
Melonis EU-Kurs ist für mich daher kein Beleg dafür, dass sie „nicht wirklich rechts“ wäre, sondern eher dafür, dass sie ihre politischen Ziele unter den bestehenden europäischen Machtverhältnissen pragmatisch verfolgt.

tearjerker

10. August 2026 06:44

@Laurenz: Franzosen wie Marokkaner hassen Algerien gleichermassen, das politisch, militärisch, wirtschaftlich in dieser Sache als Verlierer dasteht. Die Pläne, algerisches Gas per Pipeline und nicht nur wie bisher in homöopathischen Dosen per LNG auch Mitteleuropa und Deutschland zugänglich zu machen und nicht wie bisher nur F, ES und IT sind vom Tisch. Darüber hinaus die weiter südlich liegenden und viel grösseren westafrikanischen Gasvorkommen Nigerias per Pipeline und Transit durch Algerien den Europäern zugänglich zu machen ist durch die Einigkeit der Mitspieler in Washington, Paris, TA, Rabat und Moskau in dieser Sache auch kein Thema mehr.

Maiordomus

10. August 2026 07:48

Es ist sicher empfehlenswert, über schnelles Herumreisen hinaus, sich grundlegend mit Afrika zu befassen, weswegen die mehrfache Aufnahme des Gesprächsmotivs betr. den die frühen Sechzigerjahre dokumentierenden nicht gerade tendenzlosen Film "Africa addio" keine Abschweifung war. Damals gab es auch noch das positive Afrikabild von Albert Schweitzer, unterdessen längst der Rassismuskeule gewichen, und der Kulturarbeit christlicher Missionen, mit denen quellenmässig zu befassen sich lohnt. Habe den Film wegen seiner naturalistisch-dokumentarischen Drastik eher verabscheut, aber im Vergleich zum Edlen-Wilden-Kitsch der späten Riefenstahl und für wirkliches Hintergrundwissen entgegen der heutigen marxistisch-parteiischen Sicht der früheren Kolonisierung und Entkolonisierung wirklich lehrreich, wobei zerschnetzelte Leichenhaufen zwar heute nur für die Dokumentierung der deutschen bzw. nichtnurdeutschen Schande 1941 - 1945 als volkspädagogisch wertvoll gelten. Gewiss sind Bilder menschlicher Perversionen stets nur ein Teil der hist. Wahrheit. Kommt dazu, dass man sich, wie etwa die Basler Mission und der Schweizer Bischof Steiger, sich mit den afrikanischen Sprachen befassen sollte und den einschlägigen anthropologischen Perspektiven.       

das kapital

10. August 2026 07:56

@ tearjerker "Sellners Aktivismus wäre in Paris besser aufgehoben." War nicht IB ursprünglich ein französisches Produkt? Musste feststellen, das Original wurde 2021 aufgelöst. Auch in Frankreich ist die Luft also dünn, nicht nur in Deutschland. Lieber ist es der französischen Regierung, wenn ein Zuwanderermob die Straßen beherrscht. Frankreich hat sich entschieden. Da kannste als Deutscher oder Österreicher nicht mehr viel reingrätschen. Sondern Du musst, wenn Du Dich traust, ins Auge des Orkans. Dafür noch mal danke an MS. Nicht von Tränen-drüsen drücken lassen. ;-)  /// Off topic: Drohnen sind so schick geworden. Kleine Negativprognose: Islamisten kommen da auch irgendwann drauf. 2 Kilo Sprengstoff und ein paar Schächtelchen Nägel reichen, um nichtmuslimische Feste nachhaltig zu stören. Brauchste keine Lkw mehr und helfen auch keine Merkelpoller gegen. Schöne neue Islamistenwelt. Vor 2036 machbar. Allahu Drohnenlenker. /// Mao: "die Atombombe ist ein Papiertiger. China hat viele Menschen." Der marokkanische König hat mitgelesen. Afrika hat viele Menschen. Europa ist ein Papiertiger und die europäischen Grenzen sind Papiermüll.

Le Chasseur

10. August 2026 08:37

@RMH
"Off-Topic: BSW versucht gerade eine Art Trittbrettkampangne in SA (...) Ist für Wähler in SA, die Siegmund als MP wollen, eine taktische Stimmabgabe für BSW sinnvoll?"
Nein. Die Zweitstimme ist die wichtigere Stimme, und Ziel der AfD sollte die absolute Mehrheit sein. Es ist natürlich möglich, dass es für die AfD ganz knapp nicht zur absoluten Mehrheit reicht, dann wäre es natürlich vorteilhaft, wenn im Parlament das BSW säße, das sich ja offenbar zumindest eine Duldung einer AfD-Minderheitsregierung vorstellen kann und bei der Besetzung von Gremien und Ausschüssen AfD-Kandidaten unterstützen würde.
Diese Leihstimmen-Kampagne der FDP funktionierte vor allem in Wahlkreisen, in denen klar war, dass der CDU-Kandidat das Direktmandat holt.
Sollte es in Sachsen-Anhalt einen Wahlkreis geben,  in dem der  BSW-Direktkandidat Chancen auf den Sieg hat, der AfD-Kandidat dagegen nicht, dann sollte ein AfD-Anhänger dem BSW-Kandidaten seine Erststimme geben. 

Le Chasseur

10. August 2026 08:51

@Olmo"Ich halte nach wie vor die Verschwörungstheorie bedenkenswert, daß die NWO rechte Parteien an die Macht puscht, damit diese den Sündenbock für den kommenden Kollaps geben."
Ich halte die Verschwörungstheorie für bedenkenswert, daß die NWO rechte Parteien an die Macht puscht, damit diese die NWO im Nahen und Mittleren Osten unterstützt: https://jungefreiheit.de/politik/ausland/2025/israels-likud-bei-patrioten-fuer-europa-aufgenommen/

Le Chasseur

10. August 2026 09:04

An alle, die den Sturm auf Ceuta der sozialistischen Regierung in die Schuhe schieben: Fragen Sie doch mal bei den spanischen Wirtschaftsverbänden nach, wieviele jährliche Zuwanderer sie gerne hätten. Da werden Sie sich wundern. Und das sind keine Sozialisten oder "Marxisten" oder "Bolschewisten".

Laurenz

10. August 2026 09:18

@Tearjerker @L. ... Moskau in dieser Sache auch kein Thema mehr. ... Richtig, in Marokko nicht, und? Warum sind die Russen & Chinesen nicht in Marokko? Weil es da nichts zu holen gibt. ... @Das Kapital @Tearjerker ... Noch kann man alle Pensionskassen, Versicherer etc. per Gesetz zwingen, Europäische Schrott-Staatsanleihen zu kaufen. Ab 01.01.28 werden alle Institutionellen Anleger, wie Pensionskassen, Versicherer, etc., wenn sie können, in die Niederlande umziehen. Dort fällt dann dieser legalisierte Zwang weg. Die Niederlande schießen damit auch der EZB die Beine weg. Wenn Frankreich zahlungsunfähig wird, dann können Sie die Politik Europas mal so richtig tanzen sehen.

Maiordomus

10. August 2026 09:42

@das kapital. Sie sehen, dass Frankreich längst um Welten heruntergekommener anmutet als Deutschland. Es sich auch und zumal im "Midi" nicht empfiehlt, Hotelparking ausserhalb geschlossener Unterkünfte zu riskieren usw. 
Lächerlich ist es, das Interesse von Wählerschichten in Gegenden, wo es noch nicht so weit ist, es möglichst nicht so weit kommen zu lassen, als betr. "Multikulti uninformiert" einzuschätzen. Wer sich mit solchen Verhältnissen abfindet, dem fehlt ein über Jahrtzehntausende entwickeltes, nun aber durch eine falsche unwissenschaftliche Ethik abdressiertes Widerstandsverhalten gegen eindringende aggressive Stämme. Archaisches Sturm-Verhalten wurde in Ceuta ausreichend gefilmt, so dass sich kein Chefstratege für Remigration selber an die Front bewegen musste, was eher als Propaganda genommen wird. Zur Theorie der Ethik als definitorisch "Theorie der Praxis vernünftigen Handelns": Solches muss, bei wünschbarer Abschreckung, nicht selbstreferenziell brutal sein, vielmehr rational zielgerichtet. Bergpredigtverhalten gilt lediglich für zum Martyrium Berufene, die mit ihrem Leben bereits für die Ewigkeit abgeschlossen haben. Die kath. Kirche nennt das Evangelische Räte, vgl. Kolbe, der sich als Familienvater aber nicht für seine Handlung gemeldet hätte. 

RMH

10. August 2026 09:51

"Marokko? Weil es da nichts zu holen gibt. .."
U.a. deshalb gibt es ja auch den Zoff um die Westsahara, dort sollen 70 bis 75% der globalen Phosphatreserven liegen, die man für Dünger braucht. Marokko kontrolliert bereits heute den Handel damit und hat entsprechende Gebiete unter Kontrolle. Und wer hat die Frente Polisario unterstützt? Algerien ...
Kobalt und anderes Zeug für die "Energiewende" soll Marokko auch haben.
Wie immer in Afrika: Irgendwas ist da überall, ob das know how da ist, daraus etwas zu machen, ist dann wieder eine andere Frage.
 

das kapital

10. August 2026 10:43

@ Le Chasseur 8:37 AfD und BSW - ich kenne ja nun nicht alles Wahlkreise in SA, aber das die AfD mehr als die Hälfte der Wahlkreise direkt gewinnt, ist gesicherte Erkenntnis. Das BSW hat sich ja gerade noch mal zerfleddert, etwa 30 Abgänge, teils von ehemaligen und aktuellen Funktionsträgern. Da wüsste ich gerade nicht, wo und wie die überhaupt irgendwo direkt gewinnen sollten. Die Duldung von Ulli Siegmund durch BSW Abgeordnete wäre wünschenswert. Hoffentlich aber fliegt die Lügen SPD von Bas und Klingbeil raus. Dann reicht es. "Eine Zuwanderung in die Sozialssysteme findet n i c h t statt." Bärbel Bas. Welcher Trottel soll danach noch SPD wählen? Gibt es soviele Trottel in SA? Das müssen Zugereiste sein. ///@ Laurenz 9:18 Da beantworten Sie eine Frage, die ich gar nicht so direkt gestellt sehe. Diese Regelung über Pensionskassen in den Niederlanden bitte ich nochmal ein bisschen näher zu belegen und zu beschreiben. Ist das denn überhaupt (noch) EU rechtlich zulässig, was die da treiben wollen. Hat das noch kein EU Kommissar ausgehebelt? Ist das unter den Spielregeln des Elektrokontrollprogrammiergeldes überhaupt noch sinnvoll und rechtlich machbar? /// EU-Europa tanzt schon seinen Totentanz. Wenn Deutschland seine Industrie beerdigt, gibt es auch keinen Grund und keine Finanzen mehr, um den ganzen Schwindel aufrechtzuerhalten.

Umlautkombinat

10. August 2026 11:01

Ich denke, man hilft sich mit der Entfaltung von Europarhetorik in diesem Problem nicht weiter. Diese Enklaven sind Ueberreste, die so oder so geschichtlich bereinigt werden. Und dies sollte eigentlich gerade ein Rechter wahrnehmen, denn das dort ist Afrika.
Haette ich etwas zu sagen, wuerde ich mittelfristig eine Grenzbegradigung anstreben. Dass dies in Bezug auf die Bevoelkerung jenseits von einfach ist, das ist mir auch klar. Macht man es aber nicht, mag die letztliche  Loesungsvariante nicht mehr in der eigenen Hand liegen und sieht sehr wahrscheinlich entschieden haesslicher aus.
 
Im Moment ist es aus einer europaeischen Sicht, sofern man eine solche postuliert, hauptsaechlich eine Schwachstelle die benutzt wird. Natuerlich wird es neue geben so wie es vorher und zeitgleich andere gab oder gibt. Auch die sind aber letztlich anders zu adressieren als durch Aktivismus. 

Le Chasseur

10. August 2026 11:03

@das kapital
"Hoffentlich aber fliegt die Lügen SPD von Bas und Klingbeil raus. Dann reicht es."
Man wird alles dafür tun, dass die SPD rein kommt und das BSW draußen bleibt, so wie man auch schon bei der Bundestagswahl alles dafür getan hat, dass das BSW draußen bleibt.
Die SPD in Sachsen-Anhalt ist allerdings schon derartig am Arsch, dass sie sich für eine Absenkung der Sperrklausel auf drei Prozent einsetzt. Davon würde dann auch das BSW profitieren.
 

tearjerker

10. August 2026 11:21

@L: siehe RMH-Hinweis. Die USA gehen hier agressiv vor, weil sie finanziell und strategisch das Potential sehen. @Kapital: Sellner wäre in einer der bräsigen Traditionsparteien in den Erzlanden besser aufgehoben, wo er sein politisches Talent viel effektiver hätte zur Geltung bringen können. Allein auf weiter Flur sein wäre mit der ÖVP auch gegangen.
 

Majestyk

10. August 2026 11:29

Als wären islamische Staaten keine Akteure. Rabat ist Sitz der Organisation der islamischen Welt für Bildung, Wissenschaft und Kultur, welche laut Strategiepapier von Doha die Islamisierung Europas koordinieren soll. 2024 veröffentlichten Louis Colart und Joël Matriche ein Buch mit dem Titel QatarGate, welches Korruption beschreibt, die dazu dient anti-islamische Positionen zu diskreditieren. Mit arabischem Geld und dank Rohstoffabhängigkeit kommen arabische Leute. Ob nun Marokko, Katar, Saudi-Arabien, die Türkei oder der Iran. Die wollen alle ihren hiesigen Einfluß stärken. Unterstützt werden sie von linken Kräften im Westen, die glauben, den Islam kontrollieren zu können. Zeitgleich wird der Westen massiv auf Rohstoff-, Absatz und Finanzmärkten von China und Rußland bekämpft. Irgendwann werden auch Europäer und Deutsche erkennen, daß es ein Fehler war, China und Islam nicht draußen zu halten und linke Kräfte nicht unten. Friedlich enden wird es eh nicht und wenn Europa nicht jeglichen Humanismus ablegt wird es verlieren. Mit einer Kultur, die sich Unterwerfung nennt, kann man nicht kooperieren. Mit China ebenfalls nicht, wenn man nicht wie China werden will. Mit linken Kräften kann man gleichfalls nicht zusammen arbeiten, damit ist auch alles zum BSW gesagt. Mit dem sympathisieren nur die immer noch links geprägten im AfD-Milieu.
@ Rabenkaiser:
"Natürlich ist Meloni rechts."
Falls Sie staatliche Kontrolle der Wirtschaft für rechts halten. Vermutlich halten Sie auch Mussolini für rechts.

das kapital

10. August 2026 11:38

@ Maiordomus. Tatsächlich bin ich Fan von Luther und einem soliden Protestantismus, der zur Selbstverteidigung des eigenen Landes der eigenen  Kultur des eigenen Glaubens und der eigenen Menschen beiträgt. Die wischiwaschiwoke EKD ist mir zutiefst zuwider. Dennoch, der Ansatz, das Grundkonzept des Urchristentums ist nicht Welteroberung, sondern Handeln aus innerer Überzeugung ohne weltlichen Zwang. /// Das Schicksal der Deutschen regelt sich u.a. in den Abtreibungskliniken und den Kreissälen. Nigerias Bevölkerung hat sich auf 243 Millionen vermehrfacht und die Erwartung ist eine weitere Verdopplung auf 400 Millionen.  1952 waren es 38 Millionen. Deutschland schrumpft, die Autochtonen werden weniger statt mehr. Wer nicht für den Frieden poppt, wird genetisch aussortiert. Indien und China sind vorne dran. Die brauchen keine Afrikaner. Die sind selbst produktiv genug. Wir längst nicht mehr. "Mein Bauch gehört mir." "Abtreibung ist Menschenrecht" "Christen, die gegen Abtreibung sind, fressen auch kleine Kinder." "Charlie Kirk wollte alle Schwulen steinigen." "Wer christliche Kaffees betreibt, gehört buttergesäuert  und gesteinigt." Das volle abartige Programm der Selbstvernichtung.

Majestyk

10. August 2026 11:58

@ Le Chasseur:
Irgendwie haben Sie ein gewaltiges Problem mit Kausalität. Nur weil Wirtschaftsverbände billige Arbeitskräfte wünschen (wünschen die sich immer), muß die Politik noch lange keine Grenzstürmungen dulden oder eigenmächtige Einreise. Erst recht muß man Billigarbeitern keine wie auch immer gearteten Rechte gewähren und diese garantiert nicht einbürgern. Dies alles geschieht nur dank "alle Menschen sind gleich".
Im Übrigen wünscht sich die Industrie Arbeitskräfte, aber keine Sozialhilfe-Empfänger. Hätte es jene Sozialhilfe für Arbeitsfähige nie gegeben, und auch keinen von linken Kräften betriebenen Verwaltungsaufbau und auch nicht jene aufgeplusterten Nutzlosstudiengänge an Interessen realer Arbeitsmärkte vorbei, hätte dieses Land stets genug Arbeitskräfte gehabt.
Die Legende Fachkräftemangel deckt sich nämlich nicht mit der angeblichen Notwendigkeit von Mindestlohn und Ein-Euro-Jobs. Mit Sozialplänen bei Konzernen wie RWE, die Arbeiter subventioniert schon mit 56 in den Ruhestand schicken ebenfalls nicht. Der internationale Sozialismus zielte immer darauf ab Grenzen einzureißen. Wer Sozialist ist, denkt nicht in Völkern, es sei denn er ist Nationalsozialist.

Le Chasseur

10. August 2026 12:34

@ofeliaa"Abschiebung/Zurückweisung/Grenzschutz wird immer so dargestellt und hochstilisiert, als würde man Menschen in völlig unlebbaren Raum abschieben, so als würde man sie direkt töten oder auf einen fremden, unwirtlichen Planeten verbannen."
Erstens sind viele dieser Migranten keine Marokkaner, bzw. besitzen sie keine Papiere. Die nimmt Marokko nicht zurück. Und selbst wenn, dann weiß man nicht, was mit ihnen passiert: Kommen sie in ein Lager? Leben sie auf der Straße? Oder werden sie einfach in der Sahara ausgesetzt?

Le Chasseur

10. August 2026 12:36

@ofeliaa"Diese Menschen gehen in ihre Heimat. In ein Land auf dem Planeten Erde auf dem es Erde zu bewirtschaften gibt und ein menschliches Leben absolut erschaffen werden kann."
Die Jugendlichen kommen aus Ländern mit einem Überschuss an jungen Leuten. Die finden keinen Platz in der Gesellschaft. Ohne Kapital und ohne Ausbildung ist es sehr schwer, sich eine eigene Existenz aufzubauen. Das erklärt auch die Bereitschaft dieser Leute, ihr Leben zu riskieren, um nach Europa zu kommen.

Le Chasseur

10. August 2026 12:41

Ceuta: Vier Religionsgemeinschaften rufen zu Protest aufDie vier wichtigsten Religionsgemeinschaften in Ceuta - christlich, muslimisch, jüdisch und hinduistisch - trafen sich zu einer Kundgebung auf der Plaza de la Constitución. Das Motto lautet: "Es reicht. Ceuta gibt nicht auf“.
Sie wollten ein gemeinsames Signal für Einheit und friedliches Zusammenleben setzen. Die Religionsverantwortlichen fordern Lösungen für die aktuelle Situation in der Stadt. (...) Auch Stadtpräsident Vivas hat die Bewohner der Stadt zur Teilnahme aufgerufen und betont, die Kundgebung solle über parteipolitischen Differenzen stehen. "Das ist keine Kundgebung von irgendjemandem. Es ist keine Kundgebung einer politischen Partei. Es ist keine Kundgebung, um irgendwen speziell zu begünstigen“, sagte er am Samstag. "Es ist ein Aufruf, um zu zeigen, dass Ceuta nicht klein beigibt. Dass Ceuta seinen Weg gehen und sich behaupten wird.“ (...)

Monika

10. August 2026 12:50

Was passiert in Ceuta wirklich ? Die apokalyptischen, beängstigenden Bilder vom Massenansturm Zehntausender "Migranten" veranlassten Elon Musk, einen Clip aus "World War Z" zum Vergleich heranzuziehen. Den Vergleich mit einer Zombieapokalypse meinte er wohl als Scherz. Und schrieb: "When it's fiction you understand. Yet you refuse to see it when it's the reality you're living in." Journalist Martenstein ( WELT) fühlt sich wie andere auch an das "Heerlager der Heiligen" erinnert und schreibt: "Löngst ist die Eroberungsmigration ( Anmerkung: so nennt er das) zu einer Waffe gegen das dumme, schwache Europa geworden." ) Ob ein aktivistischer Kurzaufenthalt in Ceuta als organisierter Widerstand zu bezeichnen ist, wage ich zu bezweifeln. Man kann mit schnell erstellten apokalyptischen Bildern auch Geschäftsinteressen bedienen. Der nächste Ansturm sei für den 15. August vorgesehen, heißt es. Seid bereit ! 

Maiordomus

10. August 2026 13:18

@das kapital. Widerstandsverhalten gegen eindringende aggressive Stämme, wohl fast so alt wie die Menschheit, hat in diesem Sinn und Wortlaut nichts mit Welteroberung zu tun. Es gab bei Luther andere Prioritäten als den Vertrag von Tordesillas von 1497 bei Aufteilung der Welt zwischen Spanien und Portugal durch den Borgia-Papst, bei dessen prospanischer Linienführung Brasilien noch nicht entdeckt war und sich dann prompt auf der östlichen, portugiesischen Seite der Linie befand, wo sich Afrika und das wahre Indien (Goa) bis China (Macao) befanden. Der Vertrag enthielt kleingedruckte Aufforderung, dass Mission vor Kolonisierung komme und mit der Taufe der Eingeborenen, so wurde es von den Dominikanern interpretiert, auch für diese so etwas wie die Freiheit des Christenmenschen gelte, was dann 1542 mit den leyes nuevas durch König Carlos I. zum Verbot der Versklavung der Indios führte mit dem nicht explizit genannten Nichtverbot des Imports von Schwarzen, welche angeblich und tatsächlich bei Bedingungen aufgezwungener Arbeit sich als überlebensfähiger erwiesen. Es zeigte sich, so der Bischof von Chiapa (Mexico), dass Mitleid(mit dem Kriterium der Leidensfähigkeit) keine genügende Basis für Menschenrechte war. Aber ein erster Ansatz. Der spanische Zivilisierungsansatz war der erste mit Selbstkritik, der "Brevissima relacion de la destruccion de las Indias Oczidentales" v. Las Casas, Grundtext Kolonialkritik.       

das kapital

10. August 2026 14:09

@ tearjerker "Sellner wäre in einer der bräsigen Traditionsparteien in den Erzlanden besser aufgehoben, wo er sein politisches Talent viel effektiver hätte zur Geltung bringen können. Allein auf weiter Flur sein wäre mit der ÖVP auch gegangen" - Erstmal muss er das als freier Mensch für sich selbst entscheiden. Desweiteren sind die parteipolitischen Grenzen auch in der im Wesentlichen bayerischsprachigen Exportnation schon recht festgesteckt. Immerhin, die FPÖ durfte schon mal mitregieren und die Österreicher haben auch Hausverstand und sind mehrheitlich nicht ganz so deppert, wie wir hier es sind. /// Ich verstehe, dass man seine Zeit und Kraft nicht mit Parteien und Politikern verschwenden will, die es gründlich versaut haben und weiter versauen. Dort müsste sich MS auch mit Leuten beschäftigen, die nicht geeignet sind, auf eine gute Zukunft hinzuarbeiten. Wegen der Sünden eines 18 jährigen und der deutschen Propaganda in Sachen "Remigration als Verbrechen" ist es nicht zu erwarten, dass die ÖVP ihn aufnehmen würde. Dort sind auch nur die "Rundgelutschten". MS wäre dort denselben Risiken ausgesetzt, "handzahm" werden zu müssen, wie anderswo auch. Sarrazin anschauen. Top Mann und die SPD hat ihn rausgeschmissen.

Beta Jas

10. August 2026 14:38

@das kapital Deutschland ist nicht reformierbar, also muss es weg. Die knapp 60 Millionen Deutsche sind einfach kaputt, ein Totalschaden halt.
Böse gesagt und geschrieben ;) Weil ich das einfach für infantil halte, sowas zu fordern.
Eine EU beseitigen zu wollen in einer Welt wie dieser, gleichgültig wie blöd und dumm sie in manchen Fragen regiert wird, wäre der größte Fehler. Ich mag die gemeinsame Währung und die gemeinsame Wirtschaft, Reisefreiheit untereinander. Das offensichtlich für Extremisten von links die Reisefreiheit für die übrige Welt dazu gehört, man fadenscheinig und verlogen von Flüchtlingen von einem Asylrecht spricht, ist eine böswillige Denke. 
Übrigens, Henryk Broder hatte in einem Interview 2006 (!) mit einer Internetzeitung, als er noch weit links stand, gehässig gemeint, Europa wird damit revitalisiert. Eine Quasi "Blut-Auffrischung" und wir hätten auch auf Kosten anderer gelebt. Ein Vorwurf den man aus dem dämlichen Antisemitismus kennt und Broder hier auf Europa anwendet.
Henryk Broder über historischen Masochismus, arabische Logik und die Entarisierung Europas: "Europa wird anders werden

Karl Otto

10. August 2026 14:43

Ich habe das mal in Spanien angesprochen: Warum gebt ihr diese kleinen Städte nicht den Marokkanern und erspart euch den ganzen Ärger?
Antwort: Da leben mehr als 100.000 Spanier, denen können wir nicht einfach ihre Heimat wegnehmen.
Immerhin gehören die Gebiete seit dem 15. Jahrhundert zu Spanien, während Marokko als Staat erst seit 1956 existiert.

Mitleser2

10. August 2026 15:26

 @Mayestyk: "Zeitgleich wird der Westen massiv auf Rohstoff-, Absatz und Finanzmärkten von China und Rußland bekämpft."
Das mag jetzt so sein. Bei Russland war es anders, und für D und RUS zu beidseitigem Nutzen. Man wollte sich halt selbst ins Knie schießen, unter tatkräftiger Mithilfe von russophoben EU-Apparatschiks, Balten, Polen, USA und Ukraine. Gerade ist einer der Hauptkriegstreiber Lindsay Graham gestorben. Ich weiß, Sie sehen Russland anders, ob das richtiger ist, ist zu bezweifeln.
 

Majestyk

10. August 2026 15:43

@ Umlautkombinat:
Noch nie hat jemand durch Rückzug einen Krieg gewonnen. Das Problem begann mit dem Rückzug der Briten aus Afrika und verschärfte sich als Frankreich als Schutzmacht zurückgedrängt wurde bzw. Boden preisgab. Die Amerikaner haben Afrika meist stiefmütterliche behandelt und die Preisgabe von Rhodesien bzw. Sanktionen gegen Südafrika erweisen sich als strategische Fehler. Raum, den man selber nicht besetzt, den nehmen sich andere, siehe Russen oder Chinesen. Selbstverständlich muß auch Deutschland sich an Interventionen zur westlichen Machtsicherung beteiligen oder um Projekte wie die Neue Seidenstraße zu torpedieren. Auf Köhler wollte aber niemand hören, es war ja politisch unkorrekt und im Vorfeld der Rechten will ja auch die Mehrheit die Hände lieber in Unschuld waschen. Strategische Denken ist Weltrettungsplänen und der Verweiblichung und damit Emotionalisierung der Politik zum Opfer gefallen. Man gibt nie die Kontrolle über Boden preis, man gibt nie etwas auf, was man selber noch brauchen kann. Aber sprich mal mit einer Kuh französisch. Der Deutsche will sich ja gut fühlen und in Demokratien muß man Machtpolitik hübsch verpacken. Machtpolitik ist aber immer schmutzig, häßlich und gemein. Es ist aber besser es ist in Afrika häßlich als hier. 

Majestyk

10. August 2026 15:55

@ Le Chasseur:
"Und selbst wenn, dann weiß man nicht, was mit ihnen passiert: Kommen sie in ein Lager? Leben sie auf der Straße? Oder werden sie einfach in der Sahara ausgesetzt?"
Und wenn schon. Was geht das mich an? 
"Ohne Kapital und ohne Ausbildung ist es sehr schwer, sich eine eigene Existenz aufzubauen."
Betrifft auch genug einheimische Jugend. Hat von den sozialen Gerechtigkeitsaposteln nie jemanden interessiert. Lehrstellenmangel gab es immer und für einheimische junge Männer gab es noch nie eine Förderquote.
@ Monika:
"Den Vergleich mit einer Zombieapokalypse meinte er wohl als Scherz."
Das ist kein Scherz. It's either us or them. Wenn Europa an Nächstenliebe oder Humanismus festhält, wird es untergehen. Irgendwie haben manche Enoch Powell immer noch nicht verinnerlicht. Sun Tzu ohnehin nicht. Wenn eine Grenze nicht notfalls mit Waffengewalt verteidigt wird, kann man Grenzen auch abschaffen. 
Selbstverständlich ist Migration eine Waffe. Schreibe ich schon seit Jahren. Die Frage ist nur, wer die Waffe abfeuert. Diesbezüglich werde ich mich mit der Mehrheit des Forums nie einig werden. Genauso wenig wie meine Ansichten über Grenzsicherung und Bekämpfung der Schleuser (noch) nicht mehrheitsfähig sind. Falls Sie mehrheitsfähig werden, wird es zu spät sein. Unschöne Bilder wird es eh geben, so oder so. Entweder an den Grenzen oder auf europäischen Straßen. Wer unschöne Bilder nicht aushalten kann, soll den Fernseher ausschalten.

heinrichbrueck

10. August 2026 16:19

"Giorgia Giorgia Meloni wurde bei der Parlamentswahl in Italien am 25. September 2022 zur Regierungschefin bzw. ihre Partei Fratelli d'Italia zur stärksten Kraft gewählt. Sie erhielt mit ihrer Partei rund 26 Prozent der Stimmen (das gesamte Mitte-Rechts-Bündnis lag bei etwa 43 Prozent). Bei der Europawahl im Juni 2024 steigerte sie sich sogar auf knapp 29 Prozent."
Mit 26 Prozent soll man regieren können? Das System vom Ende her denken - welcher Europäer ist dann noch da? Warum mußten diese Europäer alle sterben? Weil sie sich gegenseitig umgebracht haben. Diesen zwei Seiten ist nicht mehr zu helfen. Wer bleibt als Europäer übrig? So eine demokratische Stimme ist sehr wichtig - sie stimmt über die nächsten Jahrhunderte ab. Deshalb ist der BSW auch wichtig. Na klar. 
In Marokko gibt es schon etwas zu holen. Gehört alles dem König, Staat und seinen Bediensteten. Die Völker dürfen dann sehen, wie sie klarkommen. Export von Kriminalität, so sicher wie das Amen in der Kirche. 
Die Europäer können machen, was sie wollen; sie werden so oder so gehaßt. Der Haß steigt proportional zur Entwicklungshilfe und der gegenseitigen Auslöschung. 
Humanismus ungleich Humanitarismus (Gehlen). Humanismus im liberalen Kapitalismus? Manchmal ist es auch witzig. Natürlich wird es noch komischer. Und besonders dann, wenn die Farbigen Weiße sein wollen - ohne es zu verstehen? 

Rabenkaiser

10. August 2026 16:31

@Majestyk
Nein. Staatliche Eingriffe in die Wirtschaft machen eine Partei nicht automatisch links – sonst müsste man einen erheblichen Teil konservativer und rechter Politik ebenfalls als „links“ bezeichnen. Die Einordnung „rechts“ oder „links“ lässt sich nicht sinnvoll an einem einzigen wirtschaftspolitischen Kriterium festmachen.
Und ja: Natürlich halte ich Mussolini für rechts. Der italienische Faschismus war gerade kein klassisch sozialistisches Projekt, sondern verband Nationalismus, Autoritarismus und eine korporatistische Wirtschaftsordnung. Dass der Staat dabei erheblichen Einfluss auf die Wirtschaft nahm, macht ihn nicht zu einer linken Bewegung.
Bei Meloni kann man über einzelne wirtschaftspolitische Positionen und ihre konkrete Regierungspolitik selbstverständlich streiten. Das ändert aber nichts daran, dass Fratelli d’Italia politisch eindeutig dem rechten Spektrum zuzuordnen ist.
Wenn Ihr Kriterium lautet „staatliche Kontrolle der Wirtschaft = links“, müssten Sie zunächst erklären, warum dieses Kriterium allein die Links-Rechts-Einordnung bestimmen soll.

Laurenz

10. August 2026 16:40

@Le Chasseur @Ofeliaa ... Die nimmt Marokko nicht zurück. ... Vielleicht überdenken Sie einfach mal Ihre Kommentare vorab. Marokko hatte ja alle Nicht-Marrokaner reingelassen. Einfach über die Grenze abschieben. Und wenn Marokko sich quer stellt, einfach wieder schwimmen lassen. Jeder kann auf demselben Weg zurückgehen, den er gekommen ist. ... @Maiordomus ... Verbot der Versklavung der Indios ... Sie meinten getaufter Indios. Übrigens war das seinerzeit im Westen nichts Neues. Schon ohne die Heiden-Putischisten (Borgia, Medici) auf dem Stuhl Petri, managte der erste Germane (Franke) auf dem Papstthron, Silvester II (Gerbert von Aurillac, auch Gerbert von Reims), die Missionierung Islands. Die Isländer bekannten sich im Jahr 1.000 zum Christentum, um der Okkupation & Versklavung durch Dänemark/Norwegen zu entgehen. Einfach mal ein halbes Jahrtausend für aufstehen, werter Maiordomus.

Le Chasseur

10. August 2026 16:56

@Majestyk"Noch nie hat jemand durch Rückzug einen Krieg gewonnen."
Doch. Die Russen bspw., als Napoleon in das Land einmarschierte. Die Russen haben sich zurückgezogen, Moskau in Brand gesteckt und Napoleon musste feststellen, dass er mit einer riesigen Armee in einer niedergebrannten Stadt steht und keine Verpflegung für seine Soldaten hat. Dann trat er zu spät den Rückzug an, der russische Winter erledigte den Rest.

Laurenz

10. August 2026 16:58

@Monika ... ich weiß nicht, was Sie wollen? Um so länger Ceuta durch die Medien kriecht, umso besser. Der Begriff Aktivist, (MS wird einer sein,) kommt von Aktivismus. Solange MS keiner Partei angehört, wird Er als Redner legitimierter auftreten können. Bis jetzt hat Er das überlebt. Das ist schon was. GK sucht immer einen besseren Begriff für das Vorfeld, (ich finde Raum besser als Feld, weil der Raum 3dimensional ist). Aber man vermeidet rechts den Begriff ThinkTank. ... @RMH ... ja stimmt, Marokko hat das einzig nennenswerte Handelsabkommen Afrikas mit den USA. Und die USA braucht dringend Dünger, weil die Ukraine als Exporteur komplett ausfällt. Das wird die Ukrainer ruhig schlafen lassen, wissend, daß die USA einen Ersatz-Lieferanten gefunden haben. China investiert übrigens mehr in Marokko (genauso in Algerien) als die USA. & Moskau schützt die gesamten Anrainer Marokkos gegen die US-Aufrüstung Marokkos, ein Bomben-Business. 

Le Chasseur

10. August 2026 17:03

@Majestyk
"Wenn eine Grenze nicht notfalls mit Waffengewalt verteidigt wird, kann man Grenzen auch abschaffen."
Dass Spanien unverzüglich Soldaten nach Ceuta geschickt hat, haben Sie mitbekommen? Wirklich, Sie verzapfen hier einen Stuss, das ist sagenhaft. Und dazu dann immer noch dieser nervige larmoyante Unterton.

Monika

10. August 2026 17:24

@Majestyk Daß das ein Scherz sei,  hat Elon Musk wohl nachgeschoben,  als man ihm Vorwürfe machte, die Eindringlinge mit Zombies zu vergleichen. Egal, er kann es trotzdem so sehen, da er ja weit weg vom Schuss ist oder auf den Mars fliegen kann. Wir Europäer müssen verteidigungsbereit sein, auch wenn es unschöne Bilder gibt. Das sehe ich auch so, nur, was sollen wir als Einzelne tun?Sich mit zwei Hanseln und einer Lambdafahne als lebende Grenze vor eine verwundert blickende Migrantengruppe positionieren, was soll das werden ? Vielleicht sollen die Identitären Europas mal mit den Identitären Afrikanern ins Gespräch kommen und mal Tacheles über die europäische Zukunft reden, die irgendwann auch für Einwanderer nicht mehr anziehend ist. Ein Syrer hat wohl YouTuber Marcant gegrillt. Zu warten, bis die Politik es wuppt, dürfte zu wenig sein. Aber vielleicht kommt es anders als man erwartet? 🤔https://www.nzz.ch/international/bilder-aus-ceuta-weckten-in-europa-angst-vor-einer-fluechtlingswelle-aus-afrika-wollen-wirklich-so-viele-weg-ld.10018274

Majestyk

10. August 2026 17:25

@ Rabenkaiser:
"Und ja: Natürlich halte ich Mussolini für rechts." 
In meinen Augen war der Faschismus nichts anderes als Sozialismus nur für Italien, eben nicht international gedacht. Der Konflikt zwischen Nationalsozialismus/ Faschismus und Kommunismus war für mich ein Krieg unter Vettern. Was man in Italien oder Deutschland anders machte, man ließ den Kapitalisten Eigentumsrechte und Gewinn dafür, daß diese sich staatlich lenken ließen. 
"sonst müsste man einen erheblichen Teil konservativer und rechter Politik ebenfalls als „links“ bezeichnen."
Müßte man. Kohl oder Merkel haben doch linke Politik betrieben. Ich empfinde auch Sozialpatriotismus als links. Den Begriff konservativ halte ich für nichtssagend ist, da er nicht ohne Bezugspunkt auskommt. Werte traditionell war an der Politik der Christdemokraten nicht viel und ob Adenauer und Co, dem Markt wirklich vertraut haben, wage ich ebenfalls anzuzweifeln. Soziale Marktwirtschaft ist ja nichts anderes als eine euphemistische Umschreibung für gelenkter Markt. 
Meine wichtigste Definition von links vs. rechts habe ich doch schon geliefert. Es liegt am Blickwinkel auf Kollektiv und Individuum. Linke wie Rechte können kapitalistisch, nationalistisch, militaristisch, sogar antisemitisch sein. Was beide trennt, der Linke erwartet von anderen genauso zu sein und zu denken wie er selber, siehe hier.

Umlautkombinat

10. August 2026 17:26

@Majestyk> Noch nie hat jemand durch Rückzug einen Krieg gewonnen.
Damit liegen Sie sowohl fuer Kriege direkt (geht mindestens bis zu roemischer Strategie gegen Hannibal zurueck, aber betrifft sehr viele anderer Auseinandersetzungen bis zum zweiten Weltkrieg selbst, in dem die Rote Armee durch Rueckzug unbewaeltigbare lange Fronten erzeugte) faslsch, als auch - hier eher vergleichbar - Gebietsrueck- oder Uebergaben durch Staaten selbst: Tuerkei nach Ende des Osmanischen Reiches, das Roemische Reich bzgl. Dakien, Sowjetrussland (Brest-Litowsk) und sicher noch etliches mehr - haben sich sonst unmoegliche Konsolidierungen damit erkauft.
Es ist dabei weniger die Frage, ob sie das gern taten sondern eher, ob sie die Notwendigkeit zeitig genug erkannten. Ich bleibe dabei, das sind Steine am falschen Ort. Sie wollten doch strategisches Denken, hier koennen Sie. Rechnen sollte man immer mit den eigenen Ressourcen.

Monika

10. August 2026 17:34

Die beängstigenden Bilder aus Ceuta von den tausenden Eindringlingen setzen sich fest und dringen ins Unterbewusstsein sein. Nicht umsonst wurde die Zahl nach unten gesetzt und berichtet, daß die meisten schon wieder weg seien. So ist es wohl nicht und es wird weiterhin über katastrophale Zustände in Ceuta berichtet. Auch liest man jetzt in MSMedien über Begriffe wie "Festung Europa", Renaud Camus großen Austausch ( FAZ), über das Heerlager der Heiligen usw. Das Overtonfenster  verschiebt sich, bzw. die Realität holt die Menschen ein. Der Verdrängungsprozeß wird nicht endlos funktionieren. Der Wirklichkeit ins Auge schauen, wäre schon ein Anfang. Ohne Panik, nüchtern, entschlossen.

Majestyk

10. August 2026 17:49

@ Mitleser2:
"Ich weiß, Sie sehen Russland anders, ob das richtiger ist, ist zu bezweifeln."
Ist doch egal wie ich das sehe, wer bin ich schon? Viele Europäer und Amerikaner haben den deutschen Alleingang anders betrachtet. Entscheidend ist aber doch, wie sieht Rußland den Westen oder ein in den Westen eingebundenes Deutschland? Man kann noch so sehr von jemandem begeistert sein, wenn das Gegenüber diese Begeisterung nicht teilt, nützt das alles nichts. Bringt ja wenig sich in eine Frau zu verlieben, wenn diese die Gefühle nicht erwidert. Putin will Rußlands Großmachtstatus aufpolieren. Dazu nutzt der Kreml die Nähe zu China, setzt in Afrika Wagner ein, betreibt Waschsalons oder läßt Schleusung übers eigene Gebiet zu. Man nutzt den Energiehunger der Europäer, weiß um deren geistige Schwäche, den mangelnden Rückhalt in weiten Teilen der Bevölkerung, kann das geschickt durch eigene Influencer ausnutzen und fördert so Subversion.
Dass unsere politische und sonstige Elite korrupt ist, vielleicht korrumpiert wurde oder schlichtweg einen einfach anwidert, macht geostrategische Konkurrenten nicht automatisch zu Fürsprechern der hiesigen Bevölkerung. An Altruismus glaube ich eh nicht, genauso wenig wie an politische Moral. Am Ende zählt auch nicht was richtig ist, sondern was funktioniert. Und eigene Rohstoffressourcen nicht mehr zu nutzen, Kernkraft zu verteufeln und nur auf die Karte russisches Gas zu setzen, ganz ohne Plan B hat nicht funktioniert. Sieht man doch. 
 

das kapital

10. August 2026 18:01

Nun @ Beta Jas da ignorieren sie schon gewaltig, was die EU ist und treibt. Sie entmachtet Mittelstand und Mittelschicht und plündert uns alle aus. Deutschland ist schwer reformierbar, diese Lobbybude rein gar nicht. Es ist eine multinationale Behörde entstanden, die demokratisch überhaupt nicht mehr kontrollierbar ist und Deutschland die Substanz kostet. /// Sagen Sie doch einfach mal. welchen konkreten handfesten Nutzen Sie und andere deutsche Bürger von der EU haben. Da wird sich soviel nicht finden. Freihandel ist gefragt. Den könnte die Freihandelszone EFTA liefern, liefert sie aber immer weniger. 21 Sanktionspakete gegen Deutschland und Russland nach Nordstreamsprengung sind das genaue Gegenteil von dem, was hier gebraucht wird. Verbrennerverbot Flottenverbrauch Milliardenstrafen VerpackungsVO mit bis zu 200.000 Euro Bussgeld MethanVO Lieferketten Entwaldung Heiz- und Sanierungszwang CO² Bepreisung das alles nützt ihnen, der Wirtschaft in Deutschland und diesem Land insgesamt? /// Frei reisen konnte ich auch vor 1994. Teils (USA und UK) sogar freier als heute. Per Interrail ging es auch vor den Maastrichter Verträgen quer durch Europa. Mit dem Postsparbuch konnte ich auch französiche Franc abheben. Heute nur noch Esperantogeld.

Majestyk

10. August 2026 18:05

Eine Nation, die ihre Grenzen nicht kontrollieren kann, ist keine Nation.
(Ronald Reagan)
Wenn sich alle an der Person Reagan abreagiert haben, könnte man den Satz mal zur Diskussionsgrundlage machen.
Mit der Fähigkeit der Grenzsicherung steht und fällt die Souveränität des Staates und damit steht und fällt auch die Pflicht des Einzelnen zur Loyalität gegenüber dem Staat. Auf Grenzsicherung und Gewährleistung der inneren Sicherheit basiert das Recht des Staates seine Bürger zu besteuern. Wozu braucht es Staaten, wenn diese die Grenzen nicht sichern, damit nicht die Sicherheit der Bürger, deren soziales wie auch privates Eigentum?
Soviel auch zur EU. Die EU ist kein Staat, wird auch nie eine richtige Nation werden und sollte dem sein, können die Europäer Bürgerrechte ade sagen. Gibt natürlich auch hier Teilnehmer die Bevormundung, Enteignung und Umverteilung toll finden oder Kritik daran nicht so relevant. Dann brauchen wir aber auch nicht weiter debattieren, denn auf einen übergriffigen, bevormundenden und den Bürger wie eine Zitrone auspressenden Apparat steuert die EU gerade zu. 

Majestyk

10. August 2026 18:18

@ Beta Jas:
An solchen Anekdoten wie jener Geschmacklosigkeit von Broder wird die Abgrenzung von den eigenen Landsleuten deutlich. Diese Leute werden nicht ausgegrenzt, sie grenzen sich selber ab. Man wird nie Teil einer Gemeinschaft, wenn man sich nicht mit jener identifiziert. Die Bestätigung von Vorurteilen ist auch nicht gerade hilfreich. Ähnliche Anekdoten kenne ich zahlreiche von hier lebenden Türken, Arabern oder Osteuropäern. Wer "die Deutschen" sagt und nicht "wir Deutsche", der will nicht dazu gehören und hat damit auch keinen Anspruch auf Akzeptanz. 

Maiordomus

10. August 2026 18:22

@L. Dass die Taufe eine Freiheitsbedingung war bei einer Menschheitsgeschichte, bei der Versklavung oder zumindest Leibeigenschaft, für die zwar heute mancher deutsche Nettozahler dankbar wäre, selbstverständlich waren, ist für damalige Verhältnisse nicht nur negativ zu werten. Siehe auch die relativ freie Gesellschaftsordnung der getauften Germanen bei wie gesagt relativ milder Bedingungen für Leibeigene, die sich mit der Zeit freikaufen konnten. Man stelle sich vor, man müsse zum Beispiel heute für das deutsche Bürgerrecht zwingend einen nachweislichen Nutzen für das Volk erbringen!  Das gälte als gröbste Menschenrechtsverletzung wohl selbst für solche, die nicht arbeitswillig sind. Wie auch immer, Sie können nicht leicht bestreiten, dass das christliche Abendland, siehe die Städte, eine Entwicklung auf dem Weg zur Mündigkeit war, und dass der Stadtbürger oder im Badischen der Dörfler im Ancien régime trotz Privilegien von Adel und Patriziern vielfach, wenn er sich nur halbwegs wehrte, mündiger war als er es heute zu sein scheint. Allein schon heutige Zwangsgebühren nicht nur Medien betreffend sind grössere Zumutungen als es sie zur Zeit des Frühliberalismus im Reich vielfach gab. Zumindest der gläubige Christ, die Mehrheit, konnte sich relativ frei fühlen.   

Maiordomus

10. August 2026 18:27

PS. Es bleibt dabei, dass historisch gesehen, christliche Gesellschaften sich im Vergleich zu muslimischen oder dem Kastenwesen in Indien oder in strengen Stammesstrukturen sich schrittweise, mit nicht überall gleich schnellem Fortschritt, manchmal auch wieder Rückschritten, auf dem Weg zur freiesten Gesellschaft sich befanden, die es je gab. Und Sie wissen, dass "das freieste Deutschland aller Zeiten" besonders in Sachen zum Beispiel steuerlicher Ausbeutung der Leistungswilligen auch wieder nicht übertrieben frei ist bei zunehmender Regulierungsdichte im woke-affinen Wohlfahrtsstaat.  

Kurativ

10. August 2026 18:49

Vielen Dank für den Bericht und die Aktion selber. Es gibt nichts Gutes, es sei denn man tut es. Das Geklimper im Internet nützt oft nur dem Überwachungsstaat. Weiter so! Was täten wir ohne euch? Deprimiert die Nachrichten schaun? Raus in die Realität und zu den Menschen!

Kurativ

10. August 2026 19:12

Jeder aufgehaltene bzw remigrierte Nordafrikaner kann nicht bei uns am Hauptbahnhof stehen, um Crystal Meth zu verkaufen und um die Mädchen dann in die Prostitution zu zwingen und zu erniedrigen. 

Ein gebuertiger Hesse

10. August 2026 21:35

"But let's drink to character!", Orson Welles 1955.
 

Le Chasseur

10. August 2026 22:00

@Laurenz
"Vielleicht überdenken Sie einfach mal Ihre Kommentare vorab. Marokko hatte ja alle Nicht-Marrokaner reingelassen."
Ach ja? Woher wissen Sie das? Ich behaupte, auch in Marokko gibt es Illegale, die sich dort unerlaubt aufhalten, bis sich eine Möglichkeit ergibt, weiter nach Europa zu reisen. Es würde mich wundern, wenn auch nur einer der Minderjährigen in Ceuta einen Reisepass hätte, der von einem marokkanischen Grenzbeamten abgestempelt wurde.
"Einfach über die Grenze abschieben. Und wenn Marokko sich quer stellt, einfach wieder schwimmen lassen."
Ok, alles klar.
@Majestyk
"Soziale Marktwirtschaft ist ja nichts anderes als eine euphemistische Umschreibung für gelenkter Markt. "
Blödsinn. (um's mal euphemistisch zu umschreiben)

Majestyk

11. August 2026 00:50

@ Umlautkombinat:
Das waren taktische Rückzüge. Sie schrieben aber von Aufgabe europäischer Exklaven. Das ist was anderes. Ich weiß auch nicht, warum Sie implizieren, daß Europäer nichts in Afrika verloren haben. Europäer lebten in Nordafrika schon während der Antike und damit vor der arabischen Expansion. Das Mittelmeer hieß bei den Römern Mare Nostrum. So viel zum Eigentumsrecht. 
Wie weit wollen Sie zurückweichen? Und wenn Europäer nicht nach Afrika gehören, was suchen dann Afrikaner in Europa und wann bekommen wir Byzanz zurück?
@ Monika:
Was wollen wir hier über Maßnahmen debattieren? Für meine Generation und älter wird der Ist-Bestand vielleicht noch reichen. Jüngeren bleiben drei Alternativen, Unterwerfung, Flucht oder sich mental und physisch auf harte Zeiten vorbereiten. Dies vor allem anderen wäre zu tun. Ich schrieb schon einmal, anders wählen wird nicht reichen, man wird auch anders leben müssen. 

Majestyk

11. August 2026 00:51

@ Maiordomus:
Es ist erkennbar, daß Freiheit in Europa nicht mehr hoch im Kurs Fokus steht. Man will sich China anpassen, um nicht den Anschluß zu verlieren. Kurz gefaßt ist das der ominöse Great Reset. Neubürger, für die autoritäre Herrschaft normal ist passen besser zum neuen Europa. Die stellen auch feudale Verhältnisse nicht so infrage. Das Christentum zurückzudrängen, auch inhaltlich und dafür den Islam als zugehörig erklären paßt zur Gegenaufklärung, genau wie die Bildungssabotage. Auch darum geht es beim Great Reset.
Wer über viele Kulturen herrschen will muß dies autoritär tun. Die Konflikte zwischen Europäern und Fremden sind eingeplant. Ich glaube weder an Zufälle, noch daran, daß Europa wirklich an Unfähigkeit scheitert. Das soll nur so aussehen, um den Boden vorzubereiten für einen Systemwechsel.

Speng

11. August 2026 02:02

@Majestyk
"Eine Nation, die ihre Grenzen nicht kontrollieren kann, ist keine Nation.(Ronald Reagan)Wenn sich alle an der Person Reagan abreagiert haben, könnte man den Satz mal zur Diskussionsgrundlage machen."
Sie sind mir ja ein Scherzkeks. Wenn man natürlich im nachhinein gute drei Millionen Illegale zu Staatsbürgern macht, ist man nicht nur eine Nation, sondern "One Nation under God".
 

eike

11. August 2026 02:19

Wie kann man Sellner unterstützen?
Soviel ich weiß, hat er kein Bankkonto.
 

Maiordomus

11. August 2026 07:08

@Majestix. Ich glaube, dass wir uns im Grundsätzlichen wohl weitgehend verstehen. @L. Bevor Sie meine nur relative Verteidigung christlicher Gesellschaften konterkariereni, vgl. cuius regio ejus religio als Einschränkung der Freiheit des Christenmenschen, halte ich Ihnen gegenüber und anderen fest, dass ich als lebenslanger Gegner und in öffentliche Protokolle eingegangener Kritiker des Staatskirchentums und als Philosoph wie Kaltenbrunner der Richtung Franz von Baader nahe stehend (Kritiker der Kirchendiktatur), dass also Leute, die denken wie ich, in kirchlichen Kreisen mutmasslich unbeliebter und verhasster sind als Sie mit Ihrer neuheidnischen Fundamentalkritik, wenn man dies überhaupt so nennen darf. Auch in der Kirchengeschichte zählten auf Dauer letztlich nur wirkliche Selbst-Denker, in Frankreich zum Beispiel Pascal; als den bedeutendsten deutschen Bischof schätze ich nicht Ratzinger ein, trotz dessen bewundernswertem theologischen Format, sondern, wenn schon, ausser Albertus Magnus, J. M. Sailer, den bedeutendsten Repräsentanten einer katholischen Aufklärung, wenn es eine solche überhaupt je gab. Ihn zu kennen wäre eine Diskussionsbasis.,  

Maiordomus

11. August 2026 07:24

@Elke. Dass Sie Sellner unterstützen wollen, bleibt begreiflich. Man sollte ihn indes nicht mit einer "Macht" verwechseln, obwohl er es gewiss gern so hätte. Es handelt sich bei ihm vielmehr um ein "Element", meinetwegen ein sog. Spurenelement. "Elemente" sind durchaus einwirkende Bestandteile der Geschichte, vgl. auch die Funktion von Ketzern, die indes weder pauschal als negativ oder gar nur als positiv eingeschätzt werden können. Überdies findet dieser Typ der mehr oder weniger historischen Persönlichkeit stets seine Gegner, darüber sollten sich Kritiker nicht die geringsten Sorgen machen. Und auch im Vergleich zu einem bezahlten Durchschnittsparlamentarier ist es unbestritten, dass einer, der es zu einem historischen Element bringt, bedeutender ist als solche, die lediglich mit ihrer Stimmkraft im Parlament "Geschichte machen". Letzteres kann natürlich im Einzelfall  ins Gewicht fallen: siehe die Nichtabwahl Brandts bei der schon fertig kalkulierten Wahl eines Bundeskanzlers Barzel, dessen historisches Gewicht auch im Falle seiner Wahl wohl kaum an das von Brandt herangekommen wäre. Auch Horst M. selig war ein Element, gewiss anders als MS, aber doch einer der 10 bedeutendsten Polit-Häftlinge der deutschen Nachkriegszeit.   

Diogenes

11. August 2026 07:51

@Speng: Nation ist nicht gleich Nation in den Sprachen. Die Worte und was sie beschreiben muss man in ihrem jeweiligen Zusammenhang sehen. Bei den VSA heißt Nation nicht viel mehr als das auf Ausbeutung und Unkultur des materialistischen Vielvölkerstaates aufgespielte Sendungsbewusstsein die ganze Welt nach diesem System zu unterwerfen. Auch Volk ist nicht gleich Volk in den Menschensprachen. Für die VSA ist es Volk bloß Ansammlung von "Leuten" (Masse der Leute) die die selbe Sprache sprechen. "German People". "Plebs" hat sich auch in Londinium gehalten. "Blut" im Zusammenhang mit Nation und Volk - der Stamm, die Wurzel -, das einander Zusammenhaltende an vererbten Einsichten und Anlagen aus Art und Wesen. Warum das so wichtig ist wie Sozialismus als eigenständiges und nicht durch Ideologie vereinnahmtes Wort? Weil die Bedeutung bei Menschenvolk A eine andere ist als bei Menschenvolk B besitzt (aus Geschichte, Kultur, Fremdherrschaft, erwachsen). Wenn im Deutschen Nation und Volk also mit Abstammung und gemeinsamer Anlage, "dem Blute nach" verbunden ist, hat das im überseeischen Vielvölkerstaat nicht diesen Bezug. Demnach muss man hinterfragen ob ein VS-Amerikaner und ein BR-Deutscher über das selbe sprechen wenn sie diese Worte in ihrer jeweiligen Sprache einander verlautbaren lassen. Und überhaupt, ob der Bundesrepublikaner genug Selbstbehauptung/Souveränität besitzt um sich nicht einfach dem Überseeischen Sprachgebrauch zu unterwerfen – umerzogen und ohne nationalpolitisches Interesse seinem Volke gegenüber, wie er meist ist.

Monika

11. August 2026 08:06

@ Majestyk... "Man wird anders leben müssen" , "Für mich langt der Ist- Bestand noch " und "die Jüngeren müssen, sollen...- Sie merken es selbst? "Kommst Du am 19. September mit nach Frankfurt zur Trauerwache ?" , frage ich meine "Boomer" Bekannte. Antwort: "Wieso willst Du Dich mit so schlimmen Dingen belasten? Genieße doch noch das Leben. Man kann eh nichts ändern ".
👇👇
https://x.com/trauerwache_deu/status/2079476239870403047?s=61
 

Christa

11. August 2026 08:08

@eike, hier kann man Sellner unterstützen (auch spenden):
Save Europe Act - Jetzt unterschreiben https://share.google/5YJT1fYM7kfPGDiur

Monika

11. August 2026 08:14

@ Majestyk... "Man wird anders leben müssen" , "Für mich langt der Ist- Bestand noch " und "die Jüngeren müssen, sollen...- Sie merken es selbst? "Kommst Du am 19. September mit nach Frankfurt zur Trauerwache ?" , frage ich meine "Boomer" Bekannte. Antwort: "Wieso willst Du Dich mit so schlimmen Dingen belasten? Genieße doch noch das Leben. Man kann eh nichts ändern ".
👇👇
https://x.com/trauerwache_deu/status/2079476239870403047?s=61
 

das kapital

11. August 2026 08:56

@ Maiordomus Horst M. war ein geistig Verwirrter. Zu den "Top Ten" an Polithäftlingen zählt er nicht. /// MS ist kein '"Ketzer" aber dennoch behandeln ihn die Behörden und viele Medien wie einen Aussätzigen. Im Buch "Remigration" steht kein einziger Satz, der rechtswidrig oder verfassungsfeindlich ist. Da wurde mit besonderer Sorgfalt geschrieben und gegengelesen. Dennoch wird er geframt ohne Ende, weil er die widerwärtige Narrative der Herrschenden entzaubert.

Umlautkombinat

11. August 2026 09:04

@Majestyk
 
Sie koennen natuerlich jede Scholle, auf die Europaer je ihren Fuss gesetzt haben, heilig sprechen und entsprechende Besitzansprueche fuer immer festschreiben wollen. Das machen dann die Mongolen in Indien auch. Sie wollen keinen Staat Kleinmekka in Hessen? Voellig OK. Afrikaner und andere Leute moegen moeglicherweise ein spanisches Ceuta nicht.
 
Wer sagt denn, dass Spanien nicht gezwungen werden kann, diese Laendereien aufzugeben? Ihr Begriff von Zwang ist naemlich etwas zu kurz. Eine zerfallende Zivilisation unterliegt vielen anderen Zwaengen neben Krieg (oft ganz ohne diesen). Diese sind zunehmend und zuletzt fast ausschliesslich innerer Natur. Wenn sie Glueck oder besser den zugehoerigen Verstand und den Mut haben, reiten Sie eine Transformation. Zu der mag auch ein Herausnehmen von Risikofaktoren gehoeren.
 
Damit loest sich Ihr Spruch zu Krieg und Rueckzug ins komplett Triviale auf, denn eine ueberlegene Kraft benoetigt eine solche Taktik natuerlich nicht.
Europa ist aber schon laenger nicht mehr ueberlegen, das haben Sie schon bemerkt, oder?  Im Gegenteil hat es alle Haende voll zu tun, den Eimer nicht weiter lecken zu lassen. Gegebenheiten wie Ceuta sind gefaehrlich, weil sie im Vergleich zu ihrer Groesse unverhaeltnismaessig viel Risiko enthalten. Eher mit einer Kerkaporta vergleichbar, wobei die Toroeffner auch noch am Ruder und immer auf der Suche nach anderen Schweinereien sind.

das kapital

11. August 2026 09:07

@Laurenz Danke für den off topic Hinweis auf das Handelsblatt. Darin " Die Umstellung des niederländischen Rentensystems, des größten in der Eurozone, könnte Transaktionen im Wert von fast zwei Billionen Euro auslösen – mit gravierenden Folgen für Renditen, Swaps und die Emission neuer Staatsanleihen." Die Niederlande haben mit gut 18 Millionen Einwohnern das größte Renten (anspar) system der Eurozone. Deutschland mit 84 Millionen ist hinten dran. Auch Frankreich, Spanien und Italien können da nicht mithalten. Diese Dimension muss man erst mal sacken lassen. Guten Morgen, Staatsversagen in Deutschland und nahezu EU weit.

Karl Otto

11. August 2026 09:18

@Chasseur: Der König von Marokko hat in den letzten jahren 40.000 Strafgefangene begnadigt, darunter auch Terroristen. Was glaube sie wo die sind? Niemand hat sie gehindert, das Land zu verlassen.
Marokko hat Sanchez und mehrere seiner Minister ausspioniert mit besonderer Software und verfügt wahrscheinlich über Erpressungs-Material. Sanchez und seine Helfer stecken bis zur Nasenspitze in Korruptions-Skandalen.
Das ganze ist eine Aktion des Königs von Marokko, der Europa zeigen will, dass er den Schlüssel zur Massenmigration in der Hand hat, und der spanischen Linken, die auf Zuwanderung von Wählern hoffen. Es gibt übrigens auch ein neues Gesetz, dass den Nachkommen von Spaniern, die in der Franco-Zeit ausgewandert sind, den unkomplizierten Erwerb der spanischen Staatsbürgerscjhaft ermöglichen soll, man rechnet mit bis zu drei Millionen, die das nutzen werden. 

Monika

11. August 2026 09:39

@ Maiordomus,  ich teile ihre Ansichten zu Martin Seller. Ich fand die Aktivitäten der IB zu Beginn ( Besteigen des Brandenburger Tors) toll und habe das auch unterstützt. Ich bin eher ein aktivistischer Typ u. wäre mit 19 wahrscheinlich bei der IB aktiv geworden. Inzwischen bin ich deutlich älter u. zurückhaltend. Herr Sellner überschätzt m. E. seine ( positive) Wirkmacht total. Dies ist vielleicht seinen Bucherfolgen u. seiner medialen Präsenz geschuldet. Seine Getriebenheit, permantes online-Leben, selbst im Auto immer auf Sendung ( Verkehrsgefährdung) , manche Posts ( "Bitte hilf mir, im August 200K zu erreichen. Es ist ein wichtiger Schritt für die Remigration gemäß meines Plans") wirken auf mich befremdlich. Wann schläft dieser Mann eigentlich ? Und hat er nicht mal einen Text geschrieben: "Gelassen in den Widerstand? "  Tut mir leid, da kann nicht nicht mehr folgen. Bin auch entfolgt. Nun, das mußte mal gesagt werden. Ego non.

Laurenz

11. August 2026 09:56

@Maiordomus ... wenn Sie Sich mit der Amtskirche anlegen, ist das ungefähr so, als wenn Grüne & Sozis Meinungsverschiedenheiten austragen. Tichys verkauft gerne die Guareschi-Nummer. Dabei wird in der Redaktion gerne vergessen, daß Don Camillo & Peppone ideologisch auf einer Seite stehen. Und beide scheiterten (in der Literatur Guareschis).

Maiordomus

11. August 2026 10:40

@Diogenes. Ihre Art zu formulieren passt nicht immer zur Würde Ihres Kennworts.  Was Sie hier über "VSA" wieder mal, kann es nicht anders bezeichnen als "faseln", entspricht nicht meiner Wahrnehmung der Beschäftigung mit dem US-Konservatismus seit 1966, als ich den immerhin ExLinken Burnham erstmals las und die fast gleichen Probleme des westlichen Selbstmords erkannte wie sie uns heute beschäftigen. So wie ich einst glaubte, die DDR-Hymne verabscheuen zu müssen, ohne mich näher mit der auch anderen Seite von Johannes R. Becher befasst zu haben, u.a. mit R. Schneider befreundet. Ich lasse Ihnen hier wie jedem Ihre Meinung auf diesem notabene Theorie-Forum, hätte aber Mühe mit Ihnen, wären Sie politisch aktiv. Zum Beispiel repräsentativ für die deutsche parlamentarische Rechtsopposition. Falls Sie repräsentativ wären, würden mir 40 Sitze im Parlament von Sachsen-Anhalt genügen, wenn möglich nicht mehr. Sowieso hätte dies den Vorteil, dass dann weiterhin alles noch schlimmer kommen könnte, währenddem sich die Partei unterdessen noch etwas reinigen und regenerieren kann. 

Maiordomus

11. August 2026 10:58

Nachtrag noch zu @VSA statt USA. Die Schreibweise hat hier ähnlichen Unterton wie die Springerpresse einst  hartnäckig "DDR" mit Gänsefüsschen schrieb: klare Feind-Markierung! Ist mir etwa so sympathisch wie die Gender-Sprache, wiewohl ich seit 60 Jahren weiss, dass amerikanisch "liberalism" das Gegenteil dessen bleibt, was ich seit jeher als freiheitlich einschätzte. 
Wie hier wiederholt hervorgehoben, betrachte ich Lichtmesz als bedeutendsten Kulturmitarbeiter von SiN. U.a. als Filmkenner, selbst wenn ich ihm dringend rate, seinem Lichtspiel-Führer noch einen zweiten Band folgen lassen, weil der erste noch Spielraum in Richtung Hinführung zu noch wesentlicheren Filmen offen lässt. Siehe u.a. meine hier dankbar aufgenommene Erwähnung von "Africa addio". Würde nun aber zum Verständnis Amerikas die absolut besten Western empfehlen, darunter den allerwertvollsten, "Der Mann , der Liberty Valance erschoss" als optischen Anfängerunterricht in das Beste und das Elendeste, was Amerika zu bieten hat. Auch den besten US-Familienfilm, "A shadow of a doubt" von Hitchcock, um zumindest das weisse Amerika fair einschätzen zu lernen. 

Maiordomus

11. August 2026 11:12

Endgültiges PS für diesen Strang: Dass hier über Afrika diskutiert wird, auch grundsätzlich, bis hin zur verunglückten Entkolonisierung und u.a. durch den Hinweis auf die Missionsgeschichte und natürlich den Islam, ist das eine, jedenfalls nicht nur über Ceuta. Das andere ist der Zusammenhang mit der US-Politik sogar noch mit dem Anhängsel Israel oder umgekehrt. Darum war es nicht falsch, dass @Diogeenes auf Amerika zu sprechen kam, wenngleich mit der Hass-Vokabel VSA, welche Schreibweise ich der AfD dringend abrate, selbst weil auch zu den USA Distanz gewonnen werden muss. Trump als Hassfigur (zwar nicht für vernünftigen Beobachter, hier genügt es, ihn niemals zu überschätzen) wäre im Prinzip sogar geeignet, das Ende der US-Besetzung und -Besatzung in Deutschland zu befördern, was etwa Lafontaine garantiert zupass käme. Nun aber verhindert gerade die mangelnde Verteidigungsbereitschaft Deutschlands eben dies, waren die Dekadenten und sich progressiv wähnenden Pseudolinken noch nie so NATO-süchtig wie heute mit dem Feindbild Putin; wenn man denkt,  dass Willy Brandt sogar von Breshnev, immerhin dem Vergewaltiger der Tschechoslowakei, eine erstaunlich hohe Meinung hatte, von dessen Friedensfreundlichkeit und Friedensbereitschaft er geradezu schwärmte, ohnehin konnte ich als Kenner Schlesiens niemals seinen Kniefall in Warschau respektieren.   

Maiordomus

11. August 2026 11:36

@L. Es gibt bei der Linken echte und ehrliche Meinungsverschiedenheiten, was ich etwa Wagenknecht gegenüber der Schickeria abnehme. Nur kann bei den künftigen Wahlen Wagenknecht schon allein deswegen nichts versprechen, weil ihre Anhänger als allzu oft Altkommunisten nun mal nicht aus der Haut können und mit Regierungsämtern mehr verdienen als je im Leben, in dem sie es selten zu etwas gebracht haben ausserhalb der akad. Balse, bei der bekanntlich nicht mehr als 10% wissenschaftlich denken können, zumal nicht bei den sog. Geisteswissenschaften. Dass Sie selber theologische und  religiöse Probleme , die durchaus ernst zu nehmen sind, nicht auf methodisch erarbeiteten Grundlagen analysieren, ist hier wohl schon genügend zum Ausdruck gekommen. Selbst der Unterschied zwischen schweizerischer und dt. Mentalität hat z.B. mit der Meinungsverschiedenheit Abendmahl bei Luther und Zwingli zu tun, was Sie sich wohl wie viele ebenfalls nicht vorstellen zu können. Richtig sehen Sie, dass der Marxismus und erst recht der Klimaglaube hochreligiös sind und nichts mit Wissenschaft zu tun haben  Aber auch das Religiöse will verstanden sein!   

das kapital

11. August 2026 11:39

@Monika Sellner schläft eben nicht, sondern er ist knallwach. Für uns alle mit, danke dafür. Diese Art zu leben und zu wirken braucht auch finanzielle Ressourcen. Wo alle staatlichen Ressourcen reichlich in die Linksextremisten und die falschen Parteien fließen, geht es nicht ganz und gar mit leeren Taschen. 690 Millionen an Steuergeldern fließen alleine an die parteinahen meist links gestrickten Stiftungen. Weitere dreistellige Millionenbeträge in die Staats- und Parteipropaganda der sogenannten "NGO". Gates Soros und viele andere mehr pampern die "privaten" Medien, damit weiter die außereuropäische unqualifizierte kulturfremde Massenmigration durchgezogen werden und jeder auf Coronabasis krank oder zu Tode gespritzt werden kann. Der Verein, der den Mörder vom CSD "deradikalisieren" sollte, hat in den letzten 10 Jahren 70 Millionen an Steuergel-dern eingestrichen. Der Erfolg ist überwältigend. /// Wer soll dem entgegentreten, wenn nicht Sellner und die Seinen? Und angesichts der Gelder  und der Propagandaressourcen der stumpfsinnigen herrschenden Gegenseite - nicht zu vergessen die 10 ÖRR Milliarden jährlich - sollten Sie einfach mal sehen, wie mühsam es ist, gegenzuhalten und in diesem bescheidenen Rahmen für durch und durch vernünftige Remigration zu werben.

dojon86

11. August 2026 11:39

@Maiordomus Bezüglich Staatskirchentum bin ich nicht ihrer Meinung. Das Staatskirchentum war das Ergebnis der Weisheit der Altvorderen. Hätten wir noch eine robuste Durchsetzung des Grundsatzes, "cuius regio eius religio", dann hätten wir derzeit in Europa auch, aber dennoch deutlich weniger Probleme.

Laurenz

11. August 2026 12:29

@Das Kapital @L. ... Sie haben zwar in Ihrer Antwort auf meinen Link des Handelsblatts, nach dem @RMH indirekt fragte, nichts falsches geschrieben, sollten aber dabei bedenken, daß es sich hier nicht nur um Niederländische Vermögen handelt. Viele Anlage-Gesellschaften (meist Tochterfirmen) haben ihren Sitz in Dublin oder den Niederlanden. Also befindet sich dort Geld aus ganz Europa. Das veranlaßte mich ja überhaupt im Ursprungskommentar, darauf hinzuweisen. Man unterschätzt in unseren Kreisen gerne Finanzen oder Zentralbanken. Auch die Linksextremisten der Union sind da nicht besser. Mit der historischen Bundesbank brauchte man keine Schuldenbremse. Da waren die Zinsen die Schuldenbremse. Hier sehen Sie jemanden der ökonomisch erleuchtet ist. https://www.youtube.com/shorts/ttEXtSWc9QQ?t=8&feature=share

RMH

11. August 2026 12:33

Das VSA Gelaber habe ich ein paar mal kommentiert, lass es aber jetzt stehen. Wer VSA schreibt oder sagt, der fühlt sich in seiner Rechthaber-Ecke wohl. Nur, wann haben Leute aus der Ecke je etwas erreicht? Sie brauchen die Exzentrik mehr für ihr eigenes Selbtverständnis & Wohlbefinden & stellen damit ihr Eigenes einmal wieder über die Sache, den politischen Erfolg. Also über genau das, wofür sie sich ja angeblich so einsetzen & weshalb sie ja das "Opfer" des in der Ecke Stehens erbringen.
Egal, @das_kapital, "Die Niederlande haben mit gut 18 Millionen Einwohnern das größte Renten (anspar) system der Eurozone. ... . Guten Morgen, Staatsversagen in Deutschland und nahezu EU weit."
Tja, so richtig überraschend & neu ist das ja nicht, dass bei uns Politiker nur bis zur nächsten Wahl schauen aber niemals ernsthaft systemisch klug handeln - & im Sinne des Volkes schon mal gar nicht, wenn, dann nur in ihrem neofeudalen Pfründesystem. & Migration löst das Thema auch nicht, dass sind zu 90% dann im Alter die Grundsicherungsempfänger von morgen, weil sie denknotwendig hier nichts erreichen können, selbst bei Integeration & Arbeit. Im Gegensatz zu uns können diese Kreise aber häufig 1 & 1 zusammenzählen & arbeiten daher erst gar nicht.

Majestyk

11. August 2026 12:58

@ Speng:
Können wir bei der Aussage bleiben?
@ Monika:
"Für mich langt der Ist- Bestand noch " und "die Jüngeren müssen, sollen..."
Habe ich nicht geschrieben, sondern:
"Für meine Generation und älter wird der Ist-Bestand vielleicht noch reichen. Jüngeren bleiben drei Alternativen"
Würde es begrüßen, wenn man meine Ausagen nicht verfälscht. 
Woher wollen Sie wissen wozu ich bereit bin? Löffele allerdings keine Suppe aus, die andere gekocht haben, während die Mehrheit Mahner bekämpft. Zumindest im Westen finde ich wenige Leute mit meiner Einstellung, auch nicht bei der Jugend. Trauerwachen sind vergebene Liebesmühe. Genau wie lächerliche Schweigeminuten. Es braucht keine Trauer, es braucht Zorn.
@ Umlautkombinat:
Ich schrieb, daß man durch Rückzug keinen Krieg gewinnt und habe Ihren Einwand entkräftet, der sich auf taktische Rückzüge bezog. Will nichts heilig sprechen, spreche Spanien aber keine Besitzrechte ab. Im Übrigen ist Europa rein militärisch sehr wohl Nordafrika noch überlegen und sollte militärische Optionen nicht von vorneherein verwerfen.Für mich klingen Sie wie ein Appeaser und das ist eine Einstellung, die noch nie zu was anderem geführt hat als Kapitulation. Bin bei Laurenz und würde diese Leute schwimmen lassen. Würde auch jedes Schleuserschiff enteignen und Patente einkassieren. Bin und war schon immer gegen Recht auf Asyl. Ist was anderes als Asyl gewähren.

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