Remigration – ein Plan für Sachsen-Anhalt

von Philipp Huemer -- Remigration ist ein gesetzter Begriff. Vor wenigen Jahren war er außerhalb eines vergleichsweise kleinen politischen Milieus kaum bekannt. Dann kam Potsdam. Die Correctiv-Kampagne um das vermeintliche „Geheimtreffen“ und den „Masterplan“ machte den Begriff mit einem Schlag bundesweit bekannt. Kurz darauf erschien Martin Sellners Buch Remigration. Ein Vorschlag, in dem das Konzept umfassend ausformuliert wurde.

Seit­her wird über Remi­gra­ti­on gestrit­ten, pole­mi­siert und vor ihr gewarnt. Poli­ti­ker erklä­ren den Begriff zum Tabu, ande­re über­neh­men ihn. Medi­en arbei­ten sich dar­an ab, wäh­rend Umfra­gen regel­mä­ßig zei­gen, daß ein­zel­ne damit ver­bun­de­ne For­de­run­gen brei­te Zustim­mung finden.

Doch eine Fra­ge stellt sich nach wie vor: Was bedeu­tet Remi­gra­ti­on ganz kon­kret, wenn sie nicht mehr nur als poli­ti­sche For­de­rung for­mu­liert, son­dern tat­säch­lich umge­setzt wer­den soll? Um die­se Fra­ge zu beant­wor­ten, wur­de vor weni­gen Mona­ten das Insti­tut für Remi­gra­ti­on gegründet.

Einen Anlaß für kon­kre­te Pla­nun­gen mit der Chan­ce auf Umset­zung bie­tet nun die Land­tags­wahl in Sach­sen-Anhalt. Denn dort hat die AfD nun, nach ihrem ful­mi­nan­ten Wahl­er­folg, reel­le Chan­cen auf Regierungsverantwortung.

Doch ist eine Remi­gra­ti­ons­po­li­tik auf Lan­des­ebe­ne über­haupt mög­lich? Auf den ers­ten Blick scheint der Hand­lungs­spiel­raum begrenzt. Das mate­ri­el­le Asyl‑, Auf­ent­halts- und Staats­an­ge­hö­rig­keits­recht wird zum größ­ten Teil vom Bund bezie­hungs­wei­se von der Euro­päi­schen Uni­on bestimmt. Ein Bun­des­land kann weder eigen­mäch­tig die Gren­zen schlie­ßen noch das Asyl­recht abschaf­fen oder das Staats­an­ge­hö­rig­keits­recht grund­le­gend verändern.

Dar­aus aller­dings zu fol­gern, daß eine Lan­des­re­gie­rung migra­ti­ons­po­li­tisch weit­ge­hend macht­los wäre, ist falsch. Denn zwi­schen dem Gesetz und sei­ner tat­säch­li­chen Anwen­dung liegt der Voll­zug. Und ein erheb­li­cher Teil die­ses Voll­zugs fin­det auf Lan­des- und Kom­mu­nal­ebe­ne statt. Hin­zu kom­men eige­ne Kom­pe­ten­zen bei Behör­den­or­ga­ni­sa­ti­on, Poli­zei, Ord­nungs­ver­wal­tung, Unter­brin­gung, Bil­dung, För­der­po­li­tik, Bau- und Kom­mu­nal­recht sowie beim Landeshaushalt.

Genau die­se Hand­lungs­spiel­räu­me unter­sucht unser vor weni­gen Tagen ver­öf­fent­lich­tes Poli­cy Paper „Lan­desre­mi­gra­ti­on – Umkehr des Bevöl­ke­rungs­aus­tauschs in Sach­sen-Anhalt“. Des­sen Kern­the­se lau­tet: Begrenz­te Gesetz­ge­bungs­kom­pe­ten­zen bedeu­ten kei­ne migra­ti­ons­po­li­ti­sche Ohn­macht. Dar­aus erge­ben sich fol­gen­de sechs Punkte:

1. Die AfD hat bereits vor­ge­legt: Zunächst muß man fest­hal­ten, daß die AfD Sach­sen-Anhalt selbst bereits eine gan­ze Rei­he weit­rei­chen­der Vor­schlä­ge gemacht hat: eine „Task Force Abschie­bun­gen“, eine „Stabs­stel­le Remi­gra­ti­on“ samt Remi­gra­ti­ons­be­auf­trag­tem, zusätz­li­che Abschie­be­haft­ka­pa­zi­tä­ten, die Prio­ri­sie­rung aus­rei­se­pflich­ti­ger Straf­tä­ter und Gefähr­der, eine restrik­ti­ve­re Nut­zung behörd­li­cher Ermes­sens­spiel­räu­me, Maß­nah­men zur Iden­ti­täts­klä­rung, Sach­leis­tun­gen und Arbeits­ge­le­gen­hei­ten sowie ver­schie­de­ne Bundesratsinitiativen.

Das Mer­ca­tor Forum Migra­ti­on und Demo­kra­tie (MIDEM) der TU Dres­den zählt bei der AfD nicht weni­ger als 86 migra­ti­ons- und inte­gra­ti­ons­po­li­ti­sche Wahl­ver­spre­chen. Migra­ti­on und Inte­gra­ti­on neh­men laut Stu­die 18,2 Pro­zent des gesam­ten Regie­rungs­pro­gramms ein. Noch wich­ti­ger ist ein ande­rer Befund: Ein erheb­li­cher Teil die­ser Vor­ha­ben kann tat­säch­lich von einer Lan­des­re­gie­rung umge­setzt wer­den. Eine AfD-Regie­rung könn­te die bis­he­ri­ge Migra­ti­ons- und Inte­gra­ti­ons­po­li­tik Sach­sen-Anhalts daher, so die Autoren, „fun­da­men­tal ändern“. Damit bestä­tigt aus­ge­rech­net eine Insti­tu­ti­on, die poli­tisch kaum im Ver­dacht steht, unse­rem Anlie­gen nahe­zu­ste­hen, einen ent­schei­den­den Aus­gangs­punkt unse­res Poli­cy Papers.

2. Vom Maß­nah­men­ka­ta­log zur Stra­te­gie: Das Ziel unse­res Papers ist nun nicht, das bestehen­de AfD-Pro­gramm ledig­lich um wei­te­re For­de­run­gen zu ergän­zen, son­dern die vor­han­de­nen Ansät­ze zu sys­te­ma­ti­sie­ren und wei­ter­zu­ent­wi­ckeln. Dafür unter­schei­den wir zunächst drei recht­lich unter­schied­li­che Zielgruppen:

  • Aus­rei­se­pflich­ti­ge und Per­so­nen ohne gesi­cher­tes Aufenthaltsrecht,
  • recht­mä­ßig auf­häl­ti­ge Aus­län­der sowie
  • ein­ge­bür­ger­te bezie­hungs­wei­se deut­sche Staatsangehörige.

Denn ein voll­zieh­bar Aus­rei­se­pflich­ti­ger ist anders zu behan­deln als jemand mit Auf­ent­halts­ti­tel oder deut­scher Staats­an­ge­hö­rig­keit. Die­sen Grup­pen ste­hen drei Säu­len gegen­über: hoheit­li­che Remi­gra­ti­on, struk­tu­rel­le Remi­gra­ti­on und demo­gra­fisch-kul­tu­rel­le Flankierung.

  • Hoheit­li­che Remi­gra­ti­on betrifft den klas­si­schen Voll­zug: Iden­ti­täts­klä­rung, Paß­be­schaf­fung, frei­wil­li­ge Aus­rei­se und Abschiebung.
  • Struk­tu­rel­le Remi­gra­ti­on setzt dort an, wo eine unmit­tel­ba­re Auf­ent­halts­be­en­di­gung nicht mög­lich ist, und betrifft unter ande­rem Leis­tun­gen, Unter­brin­gung, Sta­tus­ver­fes­ti­gung, Schat­ten­wirt­schaft, För­der­po­li­tik und Parallelgesellschaften.
  • Die demo­gra­fi­sche Flan­kie­rung rich­tet den Blick wie­der­um auf die ein­hei­mi­sche Bevöl­ke­rung: auf Fami­li­en­grün­dung, Rück­kehr abge­wan­der­ter Sach­sen-Anhal­ter und einen posi­ti­ven inner­deut­schen Wanderungssaldo.

Aus die­sen Ebe­nen ergibt sich das eigent­li­che stra­te­gi­sche Ziel: Remi­gra­ti­ons­ma­xi­mie­rung – die koor­di­nier­te Nut­zung aller ver­füg­ba­ren Möglichkeiten.

3. Vom Ver­wal­ten zum Voll­zie­hen: Ein kon­kre­tes Bei­spiel dafür ist unser Vor­schlag für ein Lan­des­amt für Remi­gra­ti­on. Die AfD for­dert bereits eine Stabs­stel­le, einen Remi­gra­ti­ons­be­auf­trag­ten und eine Task Force Abschie­bun­gen. Wir gehen einen Schritt wei­ter und schla­gen vor, zen­tra­le Auf­ga­ben dau­er­haft in einer spe­zia­li­sier­ten Lan­des­be­hör­de zu bün­deln: Iden­ti­täts­klä­rung, Paß­be­schaf­fung, frei­wil­li­ge Rück­kehr, Rück­füh­rung und schwie­ri­ge auf­ent­halts­be­en­den­de Verfahren.

Ent­schei­dend ist dabei ein lan­des­wei­tes Bestands­ma­nage­ment. Für jeden voll­zieh­bar Aus­rei­se­pflich­ti­gen muß klar sein: War­um wird er gedul­det? Ist sei­ne Iden­ti­tät geklärt? Wel­che Doku­men­te feh­len? Wel­che Mit­wir­kung wur­de ver­langt? Was ver­hin­dert aktu­ell den Voll­zug? Und was ist der nächs­te Schritt? Dazu kommt eine lan­des­wei­te Dul­dungs- und Mit­wir­kungs­re­vi­si­on. Lang­jäh­ri­ge Dul­dun­gen dür­fen nicht ein­fach Jahr für Jahr fort­ge­schrie­ben wer­den, son­dern müs­sen sys­te­ma­tisch neu geprüft wer­den. Der Staat muß auf­hö­ren, den Auf­ent­halt bloß zu ver­wal­ten, und statt­des­sen den Voll­zug auf tat­säch­li­che Auf­ent­halts­be­en­di­gung ausrichten.

4. Gegen Par­al­lel­ge­sell­schaf­ten: Ein zwei­tes Bei­spiel geht deut­lich über klas­si­sche Abschie­be­po­li­tik hin­aus: das Quar­tiers­sta­bi­li­sie­rungs­ge­setz. Vor­bild ist funk­tio­nal die däni­sche Par­al­lel­ge­sell­schafts­po­li­tik. Beson­ders belas­te­te Quar­tie­re sol­len anhand objek­ti­ver sozia­ler, sicher­heits­be­zo­ge­ner und struk­tu­rel­ler Kri­te­ri­en iden­ti­fi­ziert wer­den. Wer­den bestimm­te Schwel­len­wer­te über­schrit­ten, greift ein res­sort­über­grei­fen­der Quar­tiers­plan. Dazu kön­nen stär­ke­re Poli­zei­prä­senz, Gewer­be- und Schwarz­ar­beits­kon­trol­len, Woh­nungs- und Bele­gungs­steue­rung, Bil­dungs­maß­nah­men, Ände­run­gen bei der För­der­po­li­tik sowie städ­te­bau­li­che Ein­grif­fe gehören.

Der ent­schei­den­de Unter­schied zur bis­he­ri­gen Inte­gra­ti­ons­po­li­tik liegt im Ziel: Par­al­lel­ge­sell­schaf­ten sol­len nicht immer bes­ser ver­wal­tet, son­dern ihre wei­te­re Ver­fes­ti­gung ver­hin­dert und bestehen­de Struk­tu­ren schritt­wei­se auf­ge­bro­chen wer­den. Gera­de an die­sem Bei­spiel zeigt sich, was wir unter struk­tu­rel­ler Remi­gra­ti­on verstehen.

5. Von der For­de­rung zum Regie­rungs­pro­gramm: Doch wie soll eine Lan­des­re­gie­rung das nun alles umset­zen? Um die­se Fra­ge zu beant­wor­ten, haben wir zusätz­lich ein 100-Tage-Pro­gramm ent­wi­ckelt. Denn es braucht kla­re Prio­ri­tä­ten. Zu Beginn ste­hen jene Maß­nah­men, die unmit­tel­bar ein­ge­lei­tet wer­den können:

  • Behör­den und Zustän­dig­kei­ten neu ordnen,
  • Aus­rei­se­fäl­le voll­stän­dig erfassen,
  • Dul­dun­gen überprüfen,
  • ein­heit­li­che Stan­dards bei Iden­ti­täts­klä­rung und Paß­be­schaf­fung schaf­fen und
  • Prio­ri­täts­ver­fah­ren für Straf­tä­ter und Gefähr­der einleiten.

Danach fol­gen jene Pro­jek­te, die Lan­des­recht, zusätz­li­che Infra­struk­tur oder eine ver­tief­te juris­ti­sche Prü­fung erfor­dern. Und dort, wo die Lan­des­kom­pe­tenz tat­säch­lich endet, muß Sach­sen-Anhalt über den Bun­des­rat Refor­men auf Bun­des­ebe­ne ansto­ßen. Die­se Gren­zen sind kei­nes­wegs ein Argu­ment gegen Lan­desre­mi­gra­ti­on. Im Gegen­teil: Erst eine Regie­rung, die ihre eige­nen Mög­lich­kei­ten tat­säch­lich aus­schöpft, kann glaub­wür­dig zei­gen, wel­che Hin­der­nis­se im Bun­des- oder Euro­pa­recht lie­gen – und wel­che bis­lang schlicht auf man­geln­den poli­ti­schen Wil­len zurück­zu­füh­ren waren.

6. Das Schau­fens­ter Sach­sen-Anhalt: Damit wären wir wie­der bei der Wahl am 6. Sep­tem­ber. Soll­te die AfD in Sach­sen-Anhalt tat­säch­lich erst­mals Regie­rungs­ver­ant­wor­tung über­neh­men, hät­te das weit über das Bun­des­land hin­aus Bedeu­tung. Auch für die Remi­gra­ti­ons­de­bat­te. Denn zum ers­ten Mal wür­de Remi­gra­ti­on nicht nur als oppo­si­tio­nel­le For­de­rung oder meta­po­li­ti­scher Begriff fun­gie­ren, son­dern als kon­kre­te Regie­rungs- und Verwaltungspraxis.

Natür­lich wür­de dabei nicht alles funk­tio­nie­ren. Man­che Maß­nah­men wer­den juris­tisch ein­ge­schränkt wer­den. Man­che Vor­ha­ben wer­den sich als admi­nis­tra­tiv schwie­ri­ger erwei­sen als gedacht. Ande­re wer­den Bun­des- oder Euro­pa­recht berüh­ren und des­halb zunächst nur über den Bun­des­rat vor­an­ge­trie­ben wer­den kön­nen. Aber genau dar­in liegt der Wert eines sol­chen Versuchs.

Sach­sen-Anhalt könn­te zum Remi­gra­ti­ons­mus­ter­land wer­den – als poli­ti­sches Labor, in dem sicht­bar wird, wel­che Mög­lich­kei­ten ein ein­zel­nes Bun­des­land tat­säch­lich besitzt.

Hin­zu kommt der “Schau­fens­ter-Effekt”: Eine erfolg­rei­che Lan­des­re­gie­rung könn­te prak­tisch vor­füh­ren, daß eine alter­na­ti­ve Migra­ti­ons­po­li­tik inner­halb der bestehen­den staat­li­chen Ord­nung tat­säch­lich mög­lich ist. Das wäre nicht nur für Deutsch­land, son­dern für ganz Euro­pa von Bedeutung.

Remi­gra­ti­on ist inzwi­schen ein gesetz­ter Begriff. Nun muß sich zei­gen, ob dar­aus auch Regie­rungs­pra­xis wer­den kann. Als Insti­tut wer­den wir genau dar­an in den nächs­ten Mona­ten und Jah­ren inten­siv arbei­ten – weit über Sach­sen-Anhalt hinaus.

– –

Phil­ipp Hue­mer ist Geschäfts­füh­rer des in Wien ansäs­si­gen Insti­tuts für Remi­gra­ti­on.

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Kommentare (40)

Laurenz

7. September 2026 14:09

@PH ... sehe Ihre Debatte noch nicht. Wir wissen nicht, wer überhaupt noch bei der Union ein Mandat im Landtag erhält. Man braucht keine Merkelianer abwerben. Ich sehe Neuwahlen. Siegmund wurde hunderte Male nach Seinen Maßnahmen bei Übernahme von Regierungsverantwortung gefragt. Konsumenten alternativer Medien, ja auch die des ÖRR, wissen Bescheid darüber, was Er machen will. Das würde in erster Linie dazu führen, daß Migranten, die Sachsen-Anhalt (Red State) auf der Tasche liegen, in umliegende Bundesländer (Blue States) ausweichen würden, quasi eine Ron DeSantis-Methodik. Genau das ist der richtige Weg. Remigration ist deswegen, Dank MS, ein feststehender Begriff geworden, weil man versuchte, uns den Terminus Migration als Normalzustand zu verkaufen. Aber in jeglicher Logik gibt es da, wo Migration möglich ist, auch Remigration, das ist nur eine Frage des politischen Willens. Es gibt Migrations-Staaten, aber das sind alles keine Sozialstaaten. In 80% aller Staaten kommt man nicht ohne gültige Papiere rein. Die Fluggesellschaften müssen Papierlose auf eigene Kosten wieder mitnehmen. In einer Kategorisierung ist das alles harmloser, als zB der Weg Israels oder Chinas, die historisch bewertet, Reconquista betreiben.

Beta Jas

7. September 2026 14:11

Wer Probleme mit der Existenz der AfD und dem Erfolg dieser Partei hat, der soll gehen und Asyl in seiner Heimat suchen. Wenn es tatsächlich zur staatlichen Remigration kommen sollte, ist es ganz einfach: Zahlungen einstellen, kein Bürgergeld, keine Miete, die Gemeinschaftsunterkünfte schließen. Dann können viele ihr wahres Gesicht gegenüber den Einheimischen zeigen, was sie bisher nicht tun mussten, weil sie alles vorauseilend bekamen.
Andererseits sollte man sich nicht im Jubel überschlagen. Ich habe das Gefühl, dass viele in der Partei berauscht sind. Viele sind auch gut darin, das zu sein, was sie anderen vorwerfen – also selbstsüchtig und quertreiberisch, wenn es um die Vergabe von Posten gehen wird. Andererseits frage ich mich auch, wie Vertreter der AfD glauben, alleine regieren zu können. Die Brandmauer wird auch von der anderen Seite gehalten, so hätten sich in der Vergangenheit die Grünen nicht durchsetzen können. Der CDU sollte die Hand gereicht werden, ohne das ohne Häme!

das kapital

7. September 2026 15:42

Ja, Remigration ist äußerst notwendig und äußerst wünschenswert. Merkel und ihre Spinner haben durch die außereuropäische unqualifizierte kulturfremde Massenmigration in den Sozialstaat, wie sie seit 2015 läuft, Deutschland zerstört. Die Migrationsfolgenleugner von der SPD wie die unqualifizierte Hauptschülerin Bärbel Bas machen munter dabei mit. "Es gibt keine Migration in die Sozialsysteme." Während die direkten Sozialleistungen für diese Migranten bei etwa 60 Milliarden liegen und wir nächstes Jahr etwa 200 Milliarden neue Schulden machen müssen um die Migration, die Migrationsfolgenleugner und den Krieg der korrupten Ukraine zu finanzieren. Alle Pflichtmitglieder in der KV zahlen circa 10 Milliarden KVkosten der "Bürgergeld"empfänger, die mehrheitlich außereuropäische Migranten sind. Klingbeil hat das Geld nicht mehr und würgt es den Arbeitern rein und eine neue Zuckersteuer für Cola Zero am liebsten auch noch. /// Die Erwartung ist, dass Sachsen-Anhalt einen wesentlichen Teil der Plünderer loswird. Die wandern einfach nach Köln ab, wo der öffentliche Dienst alles tut, um die gesetzliche vorgeschriebene Remigration zu sabotieren und auf Steuerzahlers Kosten zu verhindern. Die AfD muss auch in Köln erfolgreich werden, damit der Beschiss mit kriminellen Migranten aufhört.

RMH

7. September 2026 16:02

Kann zum derzeitigen Zeitpunkt, wo in SA zwar ein großartiger Wahlsieg erzielt wurde, aber überhaupt noch nicht feststeht, ob Siegmund überhaupt zum MP gewählt wird & wenn ja, was dann der oder die "Mehrheitsbeschaffer" für Gegenleistungen für ihre Stimmen aushandlen konnten, herzlich wenig mit dem Beitrag anfangen. Ist das eine Art Bewerbungsschreiben, um an jobs &/oder Beratungsaufträge zu kommen?
"Ein konkretes Beispiel dafür ist unser Vorschlag für ein Landesamt für Remigration. .... Wir gehen einen Schritt weiter und schlagen vor, zentrale Aufgaben dauerhaft in einer spezialisierten Landesbehörde zu bündeln:"
Ja, klar, erstmal neue Planstellen für Beamte inklusive spitzenbesoldete Amtsleiter schaffen (mit Pensionslasten, die Jahrzehnte später anfallen), nachdem man vorher gesagt hat, man achtet auf Kosten/Staatsausgaben und will die Wähler möglichst weit finanziell entlasten - wie altparteilich ist das denn?

Mitleser2

7. September 2026 16:29

Kann ein Bundesland Unregelmäßikeiten bei Passvergaben untersuchen lassen? Und ggf. rückgängig machen? Denn es gibt ja eine riesige Dunkelziffer erschlichener Pässe. 

MARCEL

7. September 2026 16:56

Sachsen-Anhalt ist ein grandioser Erfolg, ohne Zweifel. 
Doch sind die Voraussetzungen für die nötigen Zielsetzungen mit den (zu vielen) Jahren schlechter geworden.
(Dänemark etc. ist einfach kein Vergleich)

ofeliaa

7. September 2026 16:57

Ich bleibe bei der Meinung, dass die meisten Muslime gar nicht in dieses Land passen und sich hier auch überhaupt nicht wohl fühlen. Wir dürfen es nicht erlauben, dass mehr kommen, und wir müssen ihnen knallhart vermitteln, dass ein Umbau der Gesellschaft nach ihren Vorstellungen nicht funktionieren wird. Ich wäre zudem ganz dringend für ein generelles Kopftuchverbot in ganz Deutschland. 

das kapital

7. September 2026 17:07

@ Laurenz Nochmal Neuwahlen? Man muss auch mal ins Machen kommen.Nutze die Gunst der Stunde. /// Von Siegmund wünsche ich mir, dass er auch die Wahlen in Berlin und Mecklenburg zu einem Fest in Blau macht. Die innere Kraft dazu hat er. /// Beim BSW denke ich, dass gerade Michael Lüders mit seiner Abschlussveranstaltung nochmal dazu beigetragen hat, das BSW in den Landtag zu führen. Manchen, die ganz und gar blau denken, mag das nicht gefallen. Aber das BSW hat in der Veranstaltung gezeigt, dass es mit guten Argumenten für bürgerliche Freiheiten einsteht. /// Weil das so ist, ist es durchaus machbar, mit denen in Sachsen-Anhalt wichtige Sachen umzusetzen. Mit den Getreuen eines Mettmario in Thüringen wäre das nicht machbar. Mit Getreuen von bürgerlichen Freiheiten, welche die Brandmauer ablehnen, schon eher. /// Nun, Plan B. 3 verlässlich eingebundene Überläufer aus der schwindsüchtigen Union reichen ja auch. Trotzdem sollte man auch dem BSW eine Chance geben, sich zu profilieren und einer absolut bescheuerten Reichinnek das Wasser abzugraben.

Laurenz

7. September 2026 17:19

@Mitleser2 ... da Polizei Länderhoheit ist, kann das Land die Identitäten überprüfen.

Beta Jas

7. September 2026 18:02

@Mitleser2
Seit 2015 wurden nahezu alle Pässe "erschlichen", also illegal vergeben. Ich würde aber grundsätzlich zwischen Europäern, auch da war nicht alles sauber, und denen die keine sind und als sogenannte "Flüchtlinge" ab 2015 kamen, unterscheiden. Anderseits ist Sachsen-Anhalt nicht Deutschland, eine neue Regierung steht noch nicht mal. Man sollte nicht hochmütig werden, einen Tag nach der Wahl ;)

MarkusMagnus

7. September 2026 18:41

Ich gehe sogar noch ein Stück weiter:
Der erste Fusionsreaktor wird in Sachsen-Anhalt stehen.

Le Chasseur

7. September 2026 18:54

@Laurenz
"Ich sehe Neuwahlen."
Ob die AfD ihr Ergebnis nochmal verbessern kann? Die Umstände dieses Wahlkampfes waren für die AfD ziemlich ideal. Im Spätherbst oder Winter wird Siegmund seinen Sommer-Wahlkampf in dieser Form nicht durchführen können. Und wer weiß, wieviele zur Wahl gehen, wenn's am Wahltag regnet oder schneit. Die Hoffnung wird vermutlich sein, dass bei Neuwahlen eine der kleinen Parteien an der 5%-Hürde scheitert und die AfD dadurch die absolute Mehrheit holt.

Laurenz

7. September 2026 19:05

@Das Kapital @L. ... Weidel würde gerne sehen, daß Siegmund jetzt Ministerpräsident wird. Es ist aber im Angesicht des Wählers einfacher, ein Mandat nicht anzutreten, als nach einem Jahr hinzuschmeißen, weil der Koalitionspartner einen zum Narren hält & sich damit profiliert. Schauen Sie, wie die Regierungsbeteiligungen der FPÖ in Österreich gelaufen sind, nicht gut. Und die Überschneidungen der AfD zum BSW sind vor allem in der Außenpolitik zu finden, nicht wirklich auf Landesebene. Insofern schätze ich Ihre Sicht der Dinge als falsch ein. Die einzige Option ohne Neuwahlen sind der AfD in Jahren bereits bekannte Überläufer der Union, oder die volle Blutwurst-Koalition inkl. BSW, aber auch das ist wenig wahrscheinlich. Aber, wie ich bereits bemerkte, muß die AfD die tatsächliche Besetzung der Unionsmandate abwarten.

das kapital

7. September 2026 19:12

@MarkusMagnus Ja, Magdeburg sollte Vorreiter für eine zukunftsweisende Energieversorgung werden. AIM Atom Institut Magdeburg mal so als Arbeitstitel.Dort sollten überparteilich Fachleute und Befürworter einer zukunftsfähigen Energieversorgung zusammengeführt werden. Deutschland braucht eine sichere und bezahlbare Energieversorgung. Das ist von der eigenen Politik, den eigenen Regierungen seit 1998 systematisch zerstört worden. Eine aktive Gegenbewegung mit Strahlkraft bundesweit müßte von Magdeburg aus aufgebaut werden. /// Der Bau neuer Kraftwerke ist in wesentlichen Teilen Bundessache. Magdeburg alleine kann das nicht bewirken. Unterhalb von 10 Jahren sind neue Kraftwerke nicht zu machen. Aber es können jetzt die technischen wirtschaftlichen rechtlichen organisatorischen und wirtschaftlichen Voraussetzungen geschaffen werden, auf denen sich dann aufbauen lässt. Dann kann in Sachsen-Anhalt tatsächlich der erste deutsche Fusionsreaktor in Betrieb gehen. Zu prüfen und ggf. umzusetzen wären auch Pläne, aus bisherigem Atom"müll" neue Energie zu schaffen. Falls sich das rechnet.

tearjerker

7. September 2026 19:29

@MarkusMagnus:Ich gehe sogar noch ein Stück weiter: Es wird nirgendwo jemals ein Fusionsreaktor stehen.

Majestyk

7. September 2026 19:58

Der Bund entscheidet zentral über Asylanträge und darüber, ob eine Person Aufenthaltsrecht erhält oder vollziehbar ausreisepflichtig ist. Ob jene Person dennoch Bleiberecht erhält, z.B. durch Duldung, darüber entscheiden dann die Ausländerbehörden der Länder. Jene Länder sind es dann auch, die Abschiebungen vollziehen unter Amtshilfe der Bundespolizei.
Im Prinzip hatte ich um 13:43 in zwei kurzen Sätzen alles zum Sinn des Beitrags geschrieben. Anscheinend verdichtet sich aber die personenbezogene Ablehnung von rein sachlichen, an der Realität orientierten Inhalten. Schön, daß wenigstens RMH detailliert und mit deutlich mehr Schärfe nachhakt.
Wenn die Antwort mehr Verwaltung lautet, war die Frage dumm. Bei jetzt schon rund 100k Euro Kosten pro Abschiebung, braucht es garantiert keinen weiteren Apparataufbau. Beendet werden muß jeglicher Einreiseanreiz. Heißt Abschaffung von Sozialleistungen für Ausländer, damit keiner mehr kommt, der abgreifen will und Abschaffung von bedingungsloser Sozialhilfe für Inländer, damit sich keiner mehr vor unangenehmen Arbeiten drücken kann, die bisher gerne mal Ausländer machten. Dazu braucht man Macht im Bund. Re-migrieren kann man im Prinzip schneller als migrieren. Das ist allein eine Frage des Willens, die Schaffung der rechtlichen Basis folgt dem nach. Ohne den Willen und ohne die Macht sind das aber Diskussionen im luftleeren Raum.

das kapital

7. September 2026 21:34

@ Laurenz Wie Klingbeil und Bas die Schwäche von Merz und dessen beginnende Altersdemenz ausgenutzt haben und weiter ausnutzen, ist tatsächlich erbärmlich. Einem Ulli Siegmund wird das so aber nicht passieren. Der ist frisch und hat die innere Stärke, um ganz und gar durchzuziehen. Ich freu mich da wirklich drauf, dass sich hier durch ihn und die Seinen was zum Besseren wendet. /// Das BSW ist siehe Thüringen und Brandenburg nicht sehr gefestigt. Ich kenne ja da für Sachsen Anhalt nicht alle Interna, habe aber bei einem Michael Lüders, der ja wohl in Berlin in zwei Wochen antritt (Platz 2 der Landesliste) , aber auch dort unterstützt hat, ein gutes Gefühl. Nicht etwa, dass ich hier voll auf seiner Linie wäre, aber dass er sich redlich bemüht, dauerhaft eine gute Aufbauarbeit zu leisten, sehe ich schon. BSW sofort in eine Koalition einzubinden, wäre aufgrund der Schichtung in Thüringen und Brandenburg zu heikel. Aber denen etwas Freiraum zu geben und zu lassen erscheint mir als wünschenswert. Alleine schon um einem tätowierten verblödeten großmauligen Enteignungsscheusal das Wasser abzugraben.

Laurenz

7. September 2026 21:58

@Tearjerker @MarkusMagnu ... Fusionsreaktor ... lol, der war gut. Habe die KI gefragt, wie viel Schotter in den letzten 50 Jahren inflationsbereinigt in die Kernfusion gesteckt wurde? Die KI sagt, es gibt keine einheitlich abfragbaren Datenbanken, schätzt aber 100-120 Mrd. $, in Deutschland ca. 10-12 Mrd. $. Die dort beschäftigten Kern-Physiker meinen, das sei sehr wenig Geld. Eine breite Masse an Wissenschaftlern teilt aber exakt die Zweifel des Teilnehmers @Tearjerker. (Ich teile die Ansicht Tearjerkers auch, spielt aber keine Geige). Man kann sich nun mal keine Sonne basteln. Ob man überhaupt in der Lage wäre, das nötige Tritium (überschwerer Wasserstoff) herzustellen, weiß kein Schwein. Die Wände der Versuchreaktoren werden mit extrem schnellen, hochenergetischen Neutronen beschossen, das ist quasi die Hölle auf Erden & so eine Wand hält das nur wenige Jahre aus. Aber man hat bisher keine besseres Material, als das Verfügbare. Die Scheinerfolge der Kernfusion dienen nur dazu, weitere Mittel & Investoren für ein gescheitertes Projekt zu finden.

Gracchus

7. September 2026 22:28

@RMH: Das hab ich mich auch gefragt. Um mehr Beamten wird man aber vermutlich, wenn man Remigration durchziehen will, nicht drum rumkommen. 

Laurenz

7. September 2026 22:36

@Das Kapital @L. ... Klingbeil & Bas ... brauchen keine Demenz, die beiden sind auch ohne Demenz die dünnsten Flachzangen in der Politszenerie des Planeten. Wer von uns kann schon hellsehen? Wenn ich mich selbst frage, wie ich handeln würde, gäbe ich mir den Rat, Geduld zu üben. Es kann auch sein, daß Schulze ein weiteres Jahr geschäftsführend im Amt bleibt, sich Mehrheiten suchen muß & erst dann Neuwahlen kommen. Sachsen-Anhalt verfügt über die älteste Bevölkerung in ganz Deutschland. In einem Jahr ist schon wieder eine relevante Zahl an Unions- & SPD-Wählern weggestorben.

Argus

7. September 2026 23:43

Die mitteldeutsche AfD geht weiter mit verdientem Erfolg ihren nationalen Weg. Gut so. Die Wessi-AfD besteht weitgehendst aus Anführer-Apparatschiks, die sich ständig auf die Schenkel klopfen, wenn auf "DDR"-Gebiet schon wieder eine "Schlacht" gewonnen wurde und sie erahnen können, dass sie bei ihren künftigen Westzonen-Wahlgängen mit nach oben befördert werden. Den pekunären  Reibach machend inklusive. Ganz widerlich dies über schon 10 Jahre AfD mitzuerleben! Zur Verhinderung des Deutschen-Untergangs wird zum mitteldeutschen Engagement nur eine erstmalige Kanzlerschaft der FPÖ seit Kriegsende in Wien führen. Der Druck auf die innerdeutsche Staatsgrenze zwischen Oberösterreich und Salzburg auf der einen Seite und Bayern auf der hiesigen, der Wessi-Seite, wird so groß sein, dass im Deutschland-abschaffenden CSU-Maximilianeum in München die Wände zu wackeln beginnen. Und das wäre erstmals seit dem verlorenen Krieg ein Schub, der sich waschen würde.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

RMH

8. September 2026 08:06

Jetzt sind wir also vom SA-Wahlergebenis bei der Kernfusion gelandet (lol).
Spaß bei Seite: Bevor die Wahlen in Meck-Pomm & Berlin nicht gelaufen sind, wird sich in SA vermutlich auch nicht viel bewegen.
Das bis letzten Sonntag totgesagte BSW könnte in Meck-Pomm sicher noch mal besser punkten, wenn es sich bereits jetzt mehr in Richtung AfD bewegt, also klarer auf die Gewinnerspur wechselt. Mal sehen, ob diese Führungsleistung gelingt. Bislang ziert und zickt der Laden herum mit so Wolkenkuckucksheim-Phantasien vom "überparteilichen" MP etc. (wer sollte, könnte das sein? Wer macht sowas freiwillig?). Daher: Wir müssen nocht ein bisschen warten und hoffen, dass insbesbesondere in M-Vp die AfD auch hervorragend abschneidet. Nach dem Wahlkampf ist vor dem Wahlkampf und die AfD muss jetzt erneut volle Leistung für die anstehenden Wahlen aufbringen.

Umlautkombinat

8. September 2026 08:19

@Laurenz
 
Wissenschaft funktioniert nicht ueber "breite Masse". Das tut sie nur eine Zeitlang (bis die Vertreter einer Richtung an Meinung aussterben, wie Planck das einmal huebsch formuliert hat) und macht ihren heute unerwuenschten subversiven Charakter aus.
Kontinentalverschiebung war ebenso hoeherer Unsinn wie Semmelweiss Hygieneforderungen oder jede andere nichttriviale Entdeckung. AI funktioniert allerdings ueber Masse und fuer Leute die ihre eigene Meinung damit bestaetigen wollen, funktioniert sie wie eine 1A Droge.
 
Ich weiss auch nicht, ob Kernfusion einmal kommt. Ich weiss allerdings, dass sie die einzige bekannte Form der Energiegewinnung mit einem Nettonutzen ist, und das ist unwiderstehlich. Und ja, ich kenne alle Witze der Art "seit 60 Jahren stehen wir 20 Jahre vor dem Durchbruch".

Mitleser2

8. September 2026 08:42

@Laurenz: Ja, Fusion ist schwierig. Aber über Elon Musk wurde auch gelacht. 
Politik: Bis nach M-V und Berlin wird wenig passieren. Außer in der CDU nimmt die Panik überhand, und es kommt zum Putsch. Denn auf Neudeutsch: Merz hat Biden-Vibes. 

Umlautkombinat

8. September 2026 08:59

Was mir wieder einmal auffaellt, ist dieses punktgenaue Danebenhauen. Zehntelprozente ueber- oder hier unterhalb einer absoluten Mehrheit. Und das bei ca. 20 Prozent zugekommenen Nichtwaehlern (eigentlich dem Unvorhersehbaren per se). Warum faechern die sich gerade derart auf der Klinge passend auf? Ist nicht das erste Mal und ich glaube, wir haben groessere Probleme als fakes bei der Briefwahl.

Laurenz

8. September 2026 09:21

@Argus ... verstehe Ihre Kritik nicht. Als ob das in Konzernen anders wäre. Hier agieren Menschen & keine Heilsbringer. Nennen Sie mir ein Erlöser-Parlament in der Menschheitsgeschichte? Und es ist auch kein Spaß den Allerwertesten für die AfD hinzuhalten. Selbst hier auf Kreisebene (Hochtaunus) gibt es Anschläge. ... @Umlautkombinat @L. ... bekannte Form der Energiegewinnung mit einem Nettonutzen ... lol, auch der war gut. Auf der Erde wird die Energie von ganzen Großstädten für einen Versuch verblasen.

das kapital

8. September 2026 09:42

@ Laurenz Schleppe ja auch ziemlich viel Skepsis und Pessimismus mit mir herum. Aber Siegmund ist ein Typ, der es rausreisst und durchzieht. Wann je nach 1990 hat es bei Landtagswahlen in Ostdeutschland soviel echte Begeisterung der Bevölkerung gegeben? Als Willy Brandt in den 1970er Jahren in Erfurt war in etwa zum letzten Mal. Oder Genscher in der Botschaft in Prag zu den Fluchtbereiten geredet hat. Die Menschen sind entschlossen, wie sie 1989 entschlossen waren. Das Joch der korrupten egoistischen perversen transatlantischen Eliten muss abgeschüttelt werden. Jetzt. Mit allen Kräften die zur Verfügung stehen. Jeder kleinste Gestaltungsspielraum muss jetzt genutzt werden, damit wir hier nicht wirtschaftlich finanziell kulturell organisatorisch und militärisch völlig transformiert und ausgeplündert und ausgeblutet werden. Ganz treffend finde ich an dieser Stelle ein Video von Herrn Trepnau, der oftmals ohne Polemik und mit inhaltlichem Weitblick kommentiert. Freiheit oder globalistische Diktatur. Das ist die Frage unserer Zeit. Her mit Siegmund, weg mit Epstein, Maxwell, Soros und ihresgleichen und den Helfershelfern der Kriegstreiberei und der Erpressung. 

Umlautkombinat

8. September 2026 09:58

@Laurenz

Auf der Erde wird die Energie von ganzen Großstädten für einen Versuch verblasen.

Ach Gottchen, als ob das nicht fuer eine Bazillion fragwuerdiger Projekte staendig draufgehen wuerde. ITER verbraucht uebrigens ca. eine einzelne Grossstadt in einem Jahr. 

Blue Angel

8. September 2026 11:40

Danke für den mutmachenden Text über das schon ausgearbeitete Remigrationskonzept für Sachsen-Anhalt. Ansonsten volle Zustimmung zum Kommentar von das kapital.

Maiordomus

8. September 2026 12:09

Kapital.@ "Jeder kleinste Gestaltungsspielraum muss genutzt werden." Das ist genau die Situation auf Länderebene, nicht zu vergessen der in Jahrzehnten aufgeblähte Apparat zum Beispiel auch der sog. Sozialindustrie und überhaupt das Beharrungsvermögen von Systemen. Wobei aber selbst einige symbolische Änderungen einiges bedeuten würden, schon allein auch im Zungenschlag politischer Sprache. Wobei aber gerade hier bei Siegern vor jeder Grosssprecherei gewarnt sein muss, weil gerade dieselbe die Kluft zwischen Wollen und Vollbringen noch mehr öffnet.   

Karl Otto

8. September 2026 14:20

@Argus: Möcte nur mal darauf hinweisen, dass in Ostdeutschland nur 12 von 83 Millionen Deutschen leben, entsprechend sieht auch die Zahl der Wähler aus.
Ohne Mehrheiten im Westen wird die Afd nicht allzu weit gelangen.

Mitleser2

8. September 2026 16:26

@Karl Otto: Ja und Nein. Wenn die AfD in Mitteldeutschland 2-3 Länderregierungen hätte, wäre das gewichtig, egal wie die Bevölkerungszahlen sind. 
Dass die Wessis auch noch umdenken lernen müssen, ist klar. 

MarkusMagnus

8. September 2026 17:00

https://www.welt.de/politik/deutschland/article6a9fc7fb181cb962d4887994/sachsen-anhalt-kein-wessi-kein-zionist-bsw-spitzenkandidatin-nennt-bedingungen-fuer-ministerpraesidenten.html
Kein Wessi, kein Zionist. Kann ich so unterschreiben, auch wenn ich Wessi bin.
Das dürfte doch für die AFD machbar sein.

heinrichbrueck

8. September 2026 17:55

"Dass die Wessis auch noch umdenken lernen müssen, ist klar."
Das bestehende Volk entscheidet über Zuwanderung. Diese Zuwanderung verändert anschließend, wer zum Volk gehört. Das zukünftige Volk entscheidet über die Folgen der Zuwanderung. 

Le Chasseur

8. September 2026 18:11

@RMH
"Das bis letzten Sonntag totgesagte BSW könnte in Meck-Pomm sicher noch mal besser punkten, wenn es sich bereits jetzt mehr in Richtung AfD bewegt, also klarer auf die Gewinnerspur wechselt. Mal sehen, ob diese Führungsleistung gelingt. Bislang ziert und zickt der Laden herum mit so Wolkenkuckucksheim-Phantasien vom "überparteilichen" MP etc. (wer sollte, könnte das sein?"
https://x.com/timolmn/status/2096995040308383815/video/1

Majestyk

8. September 2026 19:43

@ heinrichbrueck:
"Das bestehende Volk entscheidet über Zuwanderung."
Es hat nie eine offene Debatte über Zuwanderung stattgefunden, geschweige denn, daß es jemals eine faire und ausgewogene Information durch Medien gegeben hätte. Das Volk hat gar nichts entschieden, es sei denn man hält Ergebnisse einer delegativen Demokratie für Volksentscheidungen.
@ MarkusMagnus:
Zionist ist ein Kampfbegriff, der mittlerweile genauso sinnentleert ist wie Nazi oder Faschist. Wer solche propagandistisch verwendeten Begriffe nutzt, sagt was über sich, nicht über die mit einem solchen Begriff diffamierte Person. Natürlich steht es jedem frei, sich entsprechend zu positionieren und auch gerne zu blamieren. Zu den Mehrheitsverhältnissen im Land wurde schon mehrfach alles gesagt, diesmal von Karl Otto. Wenn die AfD aber die Fehlkalkulation deutscher Autobauer politisch wiederholen möchte, dann bitte gerne.

Le Chasseur

8. September 2026 19:52

@MarkusMagnus
"Kein Wessi, kein Zionist. Kann ich so unterschreiben, auch wenn ich Wessi bin.Das dürfte doch für die AFD machbar sein."
Für die Ost-AfD schon.
https://afdbundestag.de/weidel-gauland-wir-gratulieren-israel-zum-70-jaehrigen-jubilaeum-der-staatsgruendung/

Majestyk

8. September 2026 19:56

@ Laurenz:
"In einem Jahr ist schon wieder eine relevante Zahl an Unions- & SPD-Wählern weggestorben."
Sie immer mit Ihrem Wegsterben. In einem Jahr sind fast halb so viele Neue eingebürgert und nochmal so viele Nachkommen der Fremden geboren.  Wer da stirbt, das sind die wirklich deutschen Jahrgänge und auch viel Erinnerungspotential deutscher Geschichte. Wenn die weg sind, weiß irgendwann kaum noch jemand, wie Rotkohl und Sauerbraten geht, die jetzt 60-jährigen essen nämlich vorzugsweise mediterran und anschließend kommt die Generation Fertigpizza und Döner. 
Mit jedem Jahr wird Deutschland ein wenig weniger deutsch, ethnisch und kulturell. In meiner Version der Geschichte von Hase und Igel gewannen jedes Mal die Igel. 

Laurenz

8. September 2026 20:22

@@Mitleser2 @L. ... Die Mars-Vision von Elon Musk ist Werbung um Investorengelder. Es gibt sogar eine säkulare Kirche, die zum Mars will. Es gibt aber auch dazu eine recht aktuelle Doku vom Sohn Werner Herzogs mit Werner Herzog als Sprecher, die ziemlich realistisch mit dem Thema umgeht. Leider ist die Doku nicht immer in der ARTE-Mediathek verfügbar. Elon Musk geht rein entsprechend der Physik vor. Das schwierigste ist die Steuerung im Vakuum. Es gibt im Vakuum keinen Sauerstoff, um Raketen-Triebwerke zünden zu können. Erst heute verfügt man minimale Thruster-Zündungen. Wenn Sie auf dem Mond landen wollen, setzt der/das aufgewirbelte Regolith jeden Sensor, jeden Laser zu, Boom. Musk verläßt sich auf die extrem teuren Berechnungen Wernher von Brauns mit einem Erdorbit-Rendezvous. In kürzester Zeit müssen 10 Starships 1es auftanken, welches zum Mond fliegt. Wenn man sich beim Auftanken zu viel Zeit läßt, entweicht das Methan einfach in das Vakuum. Man muß das Methan kühlen & mit dem Methan permanent das Raumschiff kühlen. Man braucht riesige Radiatoren um die Abwärme über Infrarot loszuwerden. Das ist alles nicht so einfach.

Mitleser2

9. September 2026 08:30

@Laurenz: (off-topic). Mir ging es nicht um Musks Zukunftsvisionen. Sondern um das, was schon da ist. Space X und Tesla. Das muss erst mal einer schaffen. 

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