Presseschau, 4. September 2009

Auswahlpresseschau, erstellt aus diversen Zeitungen, Magazinen und Blogs. Schwerpunkte diese Woche: Berichterstattung zum 70. Jahrestag des Ausbruchs des Zweiten Weltkriegs sowie exemplarische aktuelle Fälle von Ausländergewalt.

 Gastbeitrag

Fremde Federn reichen Beiträge ein. Sind sie gut, bringen wir sie.

 

1. Geschichts- und Identitätspolitik

Das Trau­ma von Thors­ten Hinz

Am 70. Jah­res­tag des Kriegs­aus­bruchs wird Kanz­le­rin Mer­kel sich zu einer Gedenk­ver­an­stal­tung in Dan­zig ein­fin­den. Dort wird sie ver­brei­ten, was sie eben auf einer Ver­trie­be­nen­ver­an­stal­tung sag­te: daß die Ver­trei­bung „unmit­tel­ba­re Fol­ge deut­scher Ver­bre­chen“ war und es „kein Umdeu­ten der Geschich­te“ gibt.

Der Weg in den Krieg

BERLIN. Vor sieb­zig Jah­ren begann mit der Beschie­ßung der Wes­ter­plat­te bei Dan­zig der Zwei­te Welt­krieg. Die Ursa­chen für den Kon­flikt, der sich schließ­lich zum Welt­brand aus­wei­te­te, lie­gen jedoch wei­ter zurück. In einer Serie für die JUNGE FREIHEIT erläu­tert Gene­ral­ma­jor a. D. Gerd Schult­ze-Rhon­hof die Vor­ge­schich­te des 1. Sep­tem­ber 1939.

Polen warnt vor „Ver­fäl­schung“ der Geschichte

Genau heu­te vor sieb­zig Jah­ren beschoß das deut­sche Kriegs­schiff „Schles­wig-Hol­stein“ das zur Fes­tung aus­ge­bau­te pol­ni­sche Muni­ti­ons­de­pot in Dan­zig. Polens höchs­te Reprä­sen­tan­ten haben nun bei der Gedenk­fei­er zu Beginn des Zwei­ten Welt­kriegs an die Ver­ant­wor­tung Deutsch­lands erin­nert. Sie warn­ten davor, die Geschich­te zu vergessen.

Kac­zyn­ski wirft Sowjet­uni­on „Mes­ser­stich in den Rücken“ vor

Polens Prä­si­dent hat bei der Gedenk­fei­er zum Aus­bruch des Zwei­ten Welt­kriegs schar­fe Töne gegen die frü­he­re Sowjet­uni­on ange­schla­gen: Sta­lin habe Polen mit dem Ein­marsch der Roten Armee im Sep­tem­ber 1939 einen töd­li­chen Stoß ver­setzt, sag­te Lech Kaczynski.

Mer­kel, Putin und Kac­zyn­ski geden­ken Beginn des Zwei­ten Weltkriegs

Bun­des­kanz­le­rin Mer­kel, Ruß­lands Minis­ter­prä­si­dent Putin und wei­te­re Poli­ti­ker haben in Polen mit Prä­si­dent Lech Kac­zyn­ski eine Zere­mo­nie zum Geden­ken an den Beginn des Zwei­ten Welt­kriegs begon­nen. Auf der Wes­ter­plat­te in Dan­zig wur­de ein Kranz nie­der­ge­legt. Mer­kel unter­strich Deutsch­lands Ver­ant­wor­tung für den Zwei­ten Welt­krieg, Kac­zyn­ski wür­dig­te Sol­da­ten, die gegen Nazi-Deutsch­land kämpften.

Zitat Donald Tusk: „Wir sind hier zusam­men­ge­kom­men, um dar­an zu erin­nern, wer den Krieg begon­nen hat, wer der Schul­di­ge war, wer der Hen­ker in dem Krieg war und wer das Opfer der Aggres­si­on war.“

„Ich ver­nei­ge mich vor den Opfern“

Von Lars-Bro­der Keil

Mer­kel bekennt sich in Dan­zig zur „immer­wäh­ren­den Ver­ant­wor­tung“ Deutsch­lands für Kriegs­leid und Holocaust

Kolum­ne Kopf­wel­ten: Hit­lers Erbe

70 Jah­re ist der Beginn des 2. Welt­kriegs her. Muß sich auch die Inter­net-Genera­ti­on noch schul­dig füh­len für die Ver­bre­chen ihrer Urgroß­vä­ter? Neue psy­cho­lo­gi­sche For­schun­gen geben eine Ant­wort. Von Frank Ochmann

 

2. Land­nah­me und Überfremdung/Zuwanderung und Integration

WDR-Bericht­erstat­tung (Lokal­zeit Müns­ter­land): Ira­ki­scher Asyl­be­wer­ber ermor­det 18jährigen Deutschen

Schöp­pin­gen auf der Flucht vor Rechts

In Schöp­pin­gen ist man auf der Flucht vor der rech­ten Gefahr. Selbst nach­dem ein 18jähriger einem ira­ki­schen Asyl­be­wer­ber zum Opfer gefal­len ist, wird sorg­fäl­tig nur nach rechts geschaut. So dient denn auch die­ser Mord dem „Kampf gegen Rechts“. Zu den Trau­er­fei­er­lich­kei­ten am Don­ners­tag schick­te die Anti­fa Wäch­ter vor­bei, und am Frei­tag wur­den die Schü­ler vor­zei­tig ent­las­sen, weil angeb­lich Rechts­ex­tre­me die Schu­le stür­men wollten.

Schul­schlie­ßung: „Alles nur geträumt?“

Wur­den die Schu­len in Schöp­pin­gen am Frei­tag vor­zei­tig geschlos­sen, weil mit den trau­ern­den Schü­lern nach dem gewalt­sa­men Tod eines 18jährigen ein nor­ma­ler Unter­richt nicht mehr mög­lich war? Oder gab es – anders als Poli­zei und Schu­len es dar­stel­len – doch anony­me Dro­hun­gen, die zu die­sem Schritt ver­an­laß­ten? Dar­über wird in Schöp­pin­gen inzwi­schen kon­tro­vers dis­ku­tiert. Poli­zei und Schul­lei­tun­gen hat­ten am Frei­tag auf Anfra­ge der WN mit­ge­teilt, daß das vor­zei­ti­ge Unter­richts­en­de nur auf­grund der Stim­mungs­la­ge der Schü­ler erfolgt sei.

Hor­ror­nacht für 19jährige: Mut­maß­li­ches Ver­ge­wal­ti­ger-Trio in Haft

Karls­ru­he (pol) – Für eine jun­ge Frau ende­te die Nacht von Frei­tag auf Sams­tag in einem Hor­ror­sze­na­ri­um: Sie wur­de von drei Män­nern ver­schleppt und stun­den­lang ver­ge­wal­tigt. Die mut­maß­li­chen Täter sind nach Anga­ben von Poli­zei und Staats­an­walt­schaft Karls­ru­he in Haft.

Tat­ort Lin­dow: Die Täter sind bekannt

Aus­ein­an­der­set­zung zwi­schen Deut­schen und Tür­ken in Bran­den­burg / Gegen­sei­ti­ge Beschimp­fun­gen stan­den am Beginn der Aus­ein­an­der­set­zung / Staats­an­walt­schaft ermittelt

Nach der Schä­ge­rei: Tür­ki­y­em­spor-Prä­si­dent erhebt Vor­wür­fe gegen Ermittler

Nach dem Vor­fall zwi­schen Lin­dower Jugend­li­chen und jun­gen Fuß­ball­spie­lern des Ber­li­ner Ver­eins Tür­ki­y­em­spor dis­ku­tiert der Ort über die Aus­le­gung der Ereig­nis­se. Vie­le Lin­dower wol­len nicht an einen frem­den­feind­li­chen Über­griff glau­ben. Die Staats­an­walt­schaft ermit­telt gegen bei­de Seiten.

Frank­furt am Main (Gal­lus­vier­tel): Ran­da­lie­ren­de Spie­ler lösen Poli­zei­ein­satz auf Fuß­ball­platz aus

Am Sonn­tag, den 23.08.2009 gegen 16.00 Uhr, wur­de der Poli­zei­not­ruf wäh­rend eines Fuß­ball­spiels von einem Mit­glied der Gäs­te­mann­schaft infor­miert, daß sie unter ande­rem durch Ord­ner der Gast­ge­ber auf dem Sport­platz an der Son­ders­hau­sen­stra­ße mas­siv belei­digt und durch Hand­greif­lich­kei­ten atta­ckiert wer­den. Dar­über hin­aus wären ihnen Schlä­ge nach dem Spiel ange­droht wor­den. Vor­aus­ge­gan­gen waren angeb­lich strit­ti­ge Schieds­rich­ter­ent­schei­dun­gen. Da sie in der Ver­gan­gen­heit schlech­te Erfah­run­gen mit den Gast­ge­bern gemacht hat­ten, ver­stän­dig­te man die Polizei.

Kri­mi­nel­le Aus­län­der zei­gen ihr Waf­fen­ar­se­nal – Akte09

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