22. Dezember 2009

Prima Klima?

Gastbeitrag / 23 Kommentare

Klima, pixelio.de, RainerSturm

von Claus Wolfschlag

Der Klimagipfel von Kopenhagen ist mit einer dünnen Kompromißformel zu Ende gegangen. „Klimaskeptische“ Thesen hatten im Vorfeld Auftrieb erhalten infolge eines mittlerweile „Climategate“ genannten Hackerangriffs auf die einflußeiche Klimaabteilung der Universität East Anglia im britischen Norwich . Er förderte dort über einen russischen Server (!) unseriöse Arbeitsmethoden zutage -- zeitlich punktgenau vor der Klimakonferenz in Kopenhagen.

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Anläßlich der Klimakonferenz konnten sich auch „Konservative“ nicht zurückhalten, ihre Stellungnahmen abzugeben. Stellungnahmen mit der Tendenz, der ganzen Klimathematik jede Dringlichkeit abzusprechen und statt dessen ausführlich wissenschaftlichen Außenseitermeinungen das Wort zu erteilen, nach denen allein die ferne Sonne für die klimatischen Veränderungen auf der Erde verantwortlich sei.

Die „Deutschen Konservativen“ etwa titelten soeben in ihrer Anzeige zu einer neuen Broschüre: „Endlich Kontra gegen Öko-Spinner“ und versprachen darin „die Wahrheit über alle Öko-Lügen“ zu verkünden. Im Newsletter einer „Zivilen Koalition“ wurde getitelt: „Menschlicher Einfluß aufs Klima erheblich überschätzt.“ Die „Junge Freiheit“ titelte auf der Startseite der Ausgabe vom 4. Dezember 2009 „Der große Klima-Bluff“ und darunter „Wie Wissenschaftler Ängste schüren und Bürger verunsichern“. Ganz so, als wäre die Verunsicherung der Bürger etwas Negatives, und als ob man dies bei anderen Themen nicht selber gerne praktiziere.

Nun ist der Streit zwischen den Verfechtern einer CO2-Urheberschaft und jenen der Sonneneinstrahlung ein wissenschaftlicher und nur im akademischen Diskurs letztlich zu verifizieren. Auch „konservative“ Publizisten können nicht ernsthaft für sich in Anspruch nehmen, diese oder jene Urheberschaft durch eigene Forschungen nachweisen zu können. Den weltpolitischen Wirtschaftskampf dahinter durchschauen sie ohnehin nicht. Bei solchen publizistischen Gefechten interessieren deshalb auch viel mehr die psychischen und politisch-ökonomischen Motive hinter den Argumenten.

Zum einen mag natürlich die lange Polit-Abstinenz des rechtsgerichteten politischen Spektrums in der Bundesrepublik eine Rolle spielen. Gewohnt, immer ausgegrenzt und in der Minderheitenposition zu sein, hat man sich in seine Rolle gefügt und wendet sich aus Prinzip „trotzig“ gegen jeden offiziell verkündeten „Mainstream-Trend“. Zum anderen spielt ein Ressentiment gegen Ökologie, die man fälschlich nur noch mit den „Grünen“ identifiziert, eine starke Rolle. Ein infantiles Spiel.

Hinzu kommt das Verschwörungsszenario. Über einem Aufsatz des ehemaligen Wirtschaftsredakteurs Klaus Peter Krause in der „Jungen Freiheit“ vom 4. Dezember 2009 mit der Überschrift: „Kopenhagen darf kein Erfolg werden“ (Warum eigentlich nicht?, fragt man sich) macht dieser katastrophengierige Medien, steuergeldgeile „ökobewegte Umweltschützer“, geldgierige Klimaforscher und prämienfixierte Versicherungsunternehmen negativ verantwortlich. Auch Windrad- und Photovoltaik-Hersteller wollten sich Beschäftigung sichern, empört er sich, als ob das bei der „traditionell“ arbeitenden Energiewirtschaft anders wäre.

Ein riesiges Verschwörungsszenario also? Nur, gegen wen eigentlich? Gegen die Petrochemie? Gegen die mächtigen Öl-, Kohle- und Gaslieferanten? Und welche ökonomischen Interessen bedienen eigentlich die sogenannten „Klimaskeptiker“? Hierzu hat Lorenz Jäger in der FAZ vom 11. Dezember 2009 interessante Einblicke gewährt.

Ein Hauptwiderspruch in ihrer Argumentation ist den „konservativen“ Klimaskeptikern zudem gar nicht bewußt. Einerseits sorgen sie sich mittlerweile um jedes neu gebaute Minarett in Europa, andererseits huldigen sie einer Verbrennungskultur, die riesige Gelder gerade an jene islamischen Öllieferanten transferiert, die hierzulande damit den Moscheebau fördern.

„Jedes noch so kleine Kartoffelchen hat mit dir zu tun. Jede einzelne Teetasse betrifft dich selbst“, äußerte schon der Zen-Meister Kodo Sawaki. Daß alles Tun auf Erden auch eine Reaktion nach sich zieht, gehört zu den Grundlagen jeder Erkenntnis. Der absurde Gedanke etwa, daß man seit Jahrmillionen fest unter der Erde liegende Stoffe an die Erdoberfläche transportiert, um diese dann Jahrzehnte lang zu verbrennen und in die Luft zu blasen, ohne daß dieses Tun irgendeine Folge für unseren Lebensraum haben könnte, kann heute wohl nur noch einem „Konservativen“ kommen.

Doch selbst gesetzt den (für den gemeinen Publizisten nicht verifizierbaren) Fall, es könnte wirklich so sein: Was soll uns also die These von der Alleinschuld der Sonne für eine Botschaft übermitteln? Die Botschaft, der Mensch kann ohnehin nichts machen? Die Botschaft, statt sich Gedanken zu einer ökologischen Energiewirtschaft zu machen, solle man lieber mit den Händen in der Cordhose herumstehen oder sich beruhigt einen 16-Liter-Van zulegen? Die Botschaft, ein weiteres Autobahnteilstück oder Gewerbegebiet oder Kohlekraftwerk zu realisieren? Die Botschaft, „Wachstum“ ist folgenlos? Oder „Alles weiter so“? Ist das die Botschaft neuen „Konservatismus“ - alles soll und kann so weiterlaufen wie bisher in der alten BRD?

Das erinnert ein wenig an die alten „Republikaner“, die - wenn man´s ehrlich nimmt - eigentlich nur alles so lassen wollten, wie es war. Nur etwas weniger Kopftuch-Ausländer sollten durch die Fußgängerzone laufen. Das aber war programmatisch zu wenig, und das haben dann auch die Bürger irgendwann gemerkt. Und auch der heutige „Konservative“ wird erst wieder aufheulen, wenn infolge von Klimaveränderungen irgendwelche Afrikaner aus der verdorrten Sahel-Zone bei ihm an die Haustür klopfen. Und auch dann wird er natürlich bestreiten, daß dies irgendetwas mit seiner eigenen Lebensweise zu tun hat.

Eigentlich sollten Konservative an der gegenwärtigen Diskussion über das Weltklima brennend interessiert sein, wird dabei doch an urkonservative Werte appelliert: an Bescheidenheit und Verzicht, an ein bewußteres Leben, an den pfleglichen Umgang mit der Heimat und Umwelt, an das Sparen von Ressourcen, an eine autarkere Energiepolitik, die uns national unabhängig von ausländischen Lieferungen macht, an die Zukunftssicherung des Energiebedarfs für unsere Enkel.

Deswegen ist nicht überall, wo „konservativ“ draufsteht, auch konservativ drin. Leute, die wie beschrieben argumentieren, sind keine echten Konservativen. Sie betreiben Etikettenschwindel. Sie sind nur noch eine weitere Spielart des Modernismus, die Spielart mit dem Lodenmantel und der Hochwasserhose eben.


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Kommentare (23)

Leser
23. Dezember 2009 00:25

Absolute Zustimmung!

Sebastian
23. Dezember 2009 01:08

Deswegen ist nicht überall, wo „konservativ“ drauf steht, auch konservativ drin. Leute, die wie beschrieben argumentieren, sind keine echten Konservativen. Sie betreiben Etikettenschwindel. Sie sind nur noch eine weitere Spielart des Modernismus, die Spielart mit dem Lodenmantel und der Hochwasserhose eben.

Sehr richtig. Deswegen hat die Sezession auch m.E. keine Schnittmenge mit EF und ähnlichem. Und wenn deren Chefredakteur André Lichtschlag seinen angeblichen Konservativismus im Gespräch mit der Aussage belegen will, dass er ein "konservatives Menschenbild [habe]", aber letztlich nur ein ultra-liberalistisches paraphrasiert, ist doch eigentlich alles klar. Will sagen: die Abgrenzung von anthropozentrischem "Humanismus"/Liberalismus, dessen eine Medaillenseite sich in der Moderne nunmal als "konservativ" geriert, sollte von den wahren, guten und schönen Rechten vielleicht noch ein wenig mehr forciert werden. Daher: Danke, Herr Wolfschlag!

A. E. Neumann
23. Dezember 2009 02:22

Zu dem Artikel von Lorenz Jäger sagen die Kommentare das meiste schon.
Der Mehrheit, die man dort spürt, kann ich mich problemlos anschließen.

Zudem, was soll denn diese Absprechung des Konservativen so vieler CO2-Klimawandel-Skeptiker? Außerdem muß, für National-Konservative, stets darauf geachtet werden, daß auch die nationalen Interessen berücksichtigt werden und man sich nicht Nachteile bei wirtschaftlichen Standortbedingungen einhandelt - gerade für eine Sache, die viele quasireligiös entrückt und die Sachlage allem Anschein nach eher dünn ist:
Ein paar wirklich wichtige Punkte kurzgefaßt:

A. E. Neumann
23. Dezember 2009 02:22

https://www.andreas-unterberger.at/2009/12/fur-das-klima-ist-alles-erlaubt/

AFG
23. Dezember 2009 09:07

Sehr richtig. So unsinnig die CO2-These auch klingen mag: In der angewandten Politik sollte niemand auf die Idee kommen, so hoch zu pokern und weiter Kohlekraftwerke und ähnliches unterstützen. Schon garnicht sollte man darüber urteilen, wenn man nicht studierter Ökologe ist, was ich von den Lesern dieser Seite genauso wenig erwarte wie von den Kräften im heutigen Bundesministerium für Umwelt (usw.). Das ist natürlich nicht herablässig zu verstehen.

Der Ursprung der Klimaskeptiker liegt wie so häufig bei den Fehlern des deutschen Konservativismus im amerikanischen Republikanismus. Will irgendjemand hier amerikanische Verhältnisse? Nein. Darum auch meine absolute Zustimmung zu den zwei wohl aufsehenerregensten Artikeln des Herrn Wolfschlag.

Schöne Feiertage!

M.
23. Dezember 2009 09:09

Ich kann dem, was Herr Wolfschlag geschrieben hat, nur voll und ganz zustimmen.

quer
23. Dezember 2009 09:55

In der gesamten Klimadebatte bestimmen zwei Faktoren die Szene:
1. Der Komplex Schuld und Sühne. Und der nimmt inzwischen religiöse Züge an. Im Sinne einer neu entstehenden Naturreligion, als Alternative zu bisher geglaubten Dingen.
2. Die menschliche Hybris. Der im technischen Zeitalter herrschende Allmachtswahn. Alles ist machbar und lenkbar. Alles nur eine Frage der Kosten.

Wer noch seine Sinne beisammen hat, dem müßte wenigstens auffallen, daß das Klima u.a. von folgenden Faktoren abhängig ist:

a )Der (schwankende/eiernde) Neigungsgrad der Erdachse. Bishin zu spontanen Polsprüngen, wie schon mehrfach vorgekommen.
b )Die sich laufend in Zyklen verändernde Umlaufbahn der Erde um die Sonne.
c) Die Sonnenfleckenaktivität der Sonne. Immer, wenn diese erlahmt (wie derzeit), kann man in der Folge eine Abkühlung des Erdklimas feststellen.
d) Die Bewegung der Kontinentalplatten der Erde, die noch nie zum Stillstand gekommen sind. Käme es dazu, würde wahrscheinlich die Erde buchstäblich erstarren.
e) Der damit zusammenhängende Vulkanismus. Mit Folgen für die Athmosphäre. Ein fortlaufender Schöpfungsakt, welcher Leben fordert und auch neu schafft.

Im Vergleich dazu, sind menschliche Einwirkungen irgendwie lächerlich und marginal. Es gibt nirgendwo einen Schalter, mit dem man "Klima" an- oder ausknipsen kann.

Mit Umweltschutz kann man keinen "Klimaschutz" erzeugen. Diese bewußte Vernischung stellt eine Manipulation der Menschen dar, um sie zum willfähigen Werkzeug finanzieller Interessen zu machen. Gleichzeitig wird auf diese Weise der Umweltschutzgedanke der Lächerlichkeit preisgegeben. Ein kleines Beispiel dafür ist das Verbot der Glühlampe. Ein Programm zur Vermehrung umweltbelastender Stoffe. Aber deren Beseitiger wollen ja auch leben..... Bingo!

Noch eins: Es wäre zu wünschen, daß alle Arten auf Erden so aussterben, wie z.B. der Eisbär. Waren es 1945 gerade noch 5000, so leben heute 25000 davon am Nordpol. Das läßt ganz konservativ hoffen.

Freedy
23. Dezember 2009 10:00

Bescheidenheit und Verzicht, Tugenden, die man nicht erzwingen kann, sind gerade nicht die hervorstechenden Eigenschaften der Protagonisten des CO2-Business, Al Gore und Dr. Rajendra Pachauri.

https://www.freiewelt.net/blog-1271/cui-bono%3F.html

Unabhängig davon ist der anthropogene Klimawandel eines der genialsten Geschäftsmodelle, das je entwickelt worden ist. Es vereint die Wirkungsweise des Ablasshandels mit dem Traum der Alchimisten: Man kann sich von seinen Sünden freikaufen, ohne in naher Zukunft Erlösung zu erwarten. Dabei ist die kostbarste Währung nichts als Luft.

Mir ist es lieber, Menschen für eine Leistung (Öl oder Gas) zu bezahlen, als für einen offenbaren Betrug (CO2-Zertifikate), gerade weil Menschen, die mir eine gewünschte Gegenleistung erbringen, gewöhnlich dafür sorgen wollen, daß sie einen guten Kunden nicht verlieren.

Autarkie ist teuer. Das weiß jeder, der alles, was er für sein Leben braucht, selbst herzustellen versucht. Völlige Selbstbezogenheit und unverbrüchliches Mißtrauen gegen Fremde sind keine konservativen Tugenden. Dem kolossalen Anspruch eines kollektivistischen "Weltklimarates" auch nur durch Respekt entgegenzukommen, bedeutet bereits eine Abkehr vom Personalismus und vom christlichen Menschenbild (freier Wille, Einmaligkeit jedes Menschen) der traditionellen Rechten.

Etikettenschwindel betreibt der, der die Antizipation und die vermeintliche Verhinderung künftiger Apokalypsen als "Zukunftssicherung" verkauft. Zukunft ist per Definition offen, unbekannt und damit unsicher. Glaube, Liebe und Hoffnung helfen uns, uns ihr zu stellen, nicht Aberglaube, Hass und Verzagtheit.

d.n.
23. Dezember 2009 10:25

Eigentlich sollten Konservative an der gegenwärtigen Diskussion über das Weltklima brennend interessiert sein, wird dabei doch an urkonservative Werte appelliert: An Bescheidenheit und Verzicht, an ein bewußteres Leben, an den pfleglichen Umgang mit der Heimat und Umwelt, an das Sparen von Ressourcen, an eine autarkere Energiepolitik, die uns national unabhängig von ausländischen Lieferungen macht, an die Zukunftssicherung des Energiebedarfs für unsere Enkel.

Vollkommen richtig! Nur leider sind dies auch nicht die Hauptantriebsgründe der selbsternannten Klima- und Umweltschützer, die gegenwärtig auf die Straße gehen.

Betrachtet man die Demonstranten in Kopenhagen und anderswo, dieses zusammengescharte Gemisch aus dickbäuchigen Alt-68ern, moralischen Brüllaffen und pubertären Klugscheißern, die man genauso von „pro Asyl“- und „anti-rechts“-Demos kennt, dann kann man die pawlowschen Reflexe so mancher Konservativer gegen die „Klimahysterie“ zumindest nachvollziehen.

Nur leider ist es diesen Konservativen – außer den von Wolfschlag treffend genannten pauschalen Abwehrreaktionen – nicht gelungen, den wichtigen Komplex Heimat- und Umweltschutz durch ein eigenes Bild, einen Gegenentwurf zur unerträglichen Larmoyanz und Weinerlichkeit der Linken zu prägen und anzuzeigen, daß die Liebe zur Umwelt nicht zwangsläufig etwas mit einer diffusen Vorstellung von der Rettung der Erde, sondern schlicht mit der Wahrung und Schonung des Eigenen zu tun hat.

Otto
23. Dezember 2009 10:31

Dieser Beitrag ist die größte Enttäuschung, seit ich Sezession lese.
Thema verfehlt.

quer
23. Dezember 2009 11:06

"....Etikettenschwindel betreibt der, der die Antizipation und die vermeintliche Verhinderung künftiger Apokalypsen als „Zukunftssicherung“ verkauft. Zukunft ist per Definition offen, unbekannt und damit unsicher."

In der Tat! Eines aber ist für die Zukunft der Erde ganz sicher: Der irgendwann einmal (kann auch jederzeit sein) anstehende Ausbruch der Yellowstone-Caldera, oder der im Golf von Neapel. In diesem Falle hätten wir dann ganz sicher einen "Klimawandel". Und zwar in Gestalt einer neuen und sehr tiefen Eiszeit mit allem drum und dran. Das wäre das Ende der heute bekannten Zivilisation. Es wäre die Prüfung der Überlebensfähigkeit einer hochzivilisierten Menschheit, welche von heute auf morgen auf den Status des Selbstversorgers zurückgeworfen wäre. Ganz ohne Handy, und ganz ohne soziale Sicherung.

Merus
23. Dezember 2009 11:35

Noch höher als "Verzicht" oder das "Sparen von Ressourcen" schätze ich als Konservativer die Wahrheit...

A. E. Neumann
23. Dezember 2009 14:43

Leider fehlen mir persönlich die genauen Grenzlinien zwischen Rechtem, Konservativem und Reaktionär. Nicolas Gomez Davila sagt dazu etwas, was aber wohl als Begriffsbestimmung nicht ausreicht. Vielleicht dann doch mal in Leitbegriffe (https://www.shop.edition-antaios.de/product_info.php?info=p543_Staatspolitisches-Handbuch–Band-1–Leitbegriffe.html) nachschlagen, wenn man es hat.

Letzten Endes liegen die Charakteristika eines "Konservativen", wie Wahrhaftigkeit, Ehrlichkeit, Verzicht und Bescheidenheit u.v.m. in einem Widerstreit und man muß eben Prioritäten setzen, um dem Dilemma zu begegnen. Bescheidenheit ja, aber keine falsche Bescheidenheit!
Eines ist aber unbestreitbar: Wäre unsere Zukunft gefährdet und die Sachlage jedem klar, so wäre doch der Konservative der letzte, der sich der Gefahrenabwehr entziehen würde.

derherold
23. Dezember 2009 14:54

Entweder sind die Ausführungen des Autoren naiv oder geheuchelt.

Selbstverständlich gibt es eine Schnittmenge zwischen grün-ökologisch und konservativ ... was ja nicht allein durch diverse, heute nicht mehr so wohl gelittene Gründerväter der Grünen belegt ist.

Geht es denn um "Bewahrung der Schöpfung" ?
In den 80igern sprach man bei dem Aufkommen der Empörten aus Gutverdienerhaushalten von den "Neuen Jakobinern" und ihrer frappierenden Lust an der Prohibition.

Ich kann kein "konservatives Element" in der Klimawandel-Diskussion erkennen. Der "Schutz der Ressourcen" führt eben nicht zum Teilen oder zur Bescheidenheit, sondern im Gegenteil zu Machtansprüchen, strafrechtl. Verfolgung und Pfründen. Und selbstverständlich geht es (auch) gegen "die Ölindustrie", und selbstverständlich gehen die Kritiker des "kapitalistischen Wachstums" von einem Wachstum ihres eigenen Wohlstandes, ihrer eigenen Einkommen aus.

Ich bin vorsichtig mit der Beurteilung in der Klimawandel-Diskussion, da mir die Kenntnisse fehlen aber ich wage zu bezweifeln, daß Wolfschlag den "Etikettenschwindel" eines machtbewußten Milieus richtig einschätzt. Eines machtvollen Milieus, dem es trotz moralierendem Eifer bislang gelungen ist, jede negative Konsequenz ihres eigenen Handelns, ihrer eigenen polit. Forderungen zu vermeiden ... auch in der Einwanderungspolitik, wie am Boom der Privatschulen zu erkennen ist. ;-)

PB
23. Dezember 2009 17:22

Das Grundthema der Debatte ist weder neu noch jemals wirklich aus der Welt zu schaffen.

Genau so wie die Maoris zu Beginn der Besiedlung Neuseelands zuerst die Moas (arglos-zutrauliche Riesenvögel) weggefressen haben, sich während der Zeit dieser Fett- und Wohllebe vermehrten wie die Karnickel um dann aggressiv gegen ihresgleichen vorzugehen, als die vergleichsweise leicht erreichbaren Nahrungsmittel aufgrund der überhaupt nicht nachhaltigen Ressourcennutzung knapp geworden waren, genau so verhalten sich die heutigen Teilnehmer auf den nationalen und internationalen Rohstoffmärkten. Jeder nimmt mit, was er kriegen kann, und die Begründungen dafür sind zweitrangig: ob "wirtschaftliche Entwicklung", "technischer Fortschritt" oder "Arbeitsplätze" u.s.w., Fakt bleibt: was über Jahrmillionen in räumlich begrenzten Lagerstätten sich als Konzentrat angesammelt hat, verbrauchen die Menschen jetzt binnen weniger Jahrhunderte.

Nun meinte ein Diskutant auf den gleichen Einwand, viele Besorgnisse könnten sich durch technischen Fortschritt von allein erledigen, weshalb auch die Steinzeitmenschen sich zu keiner Zeit hätten darum kümmern müssen, einen genügend großen Vorrat an Flintsteinen zurückzulassen, damit auch die nachfolgenden Generationen noch Gelegenheit erhielten, Feuer machen.

Richtig ist, dass ein Teil der Republikaner in den frühen 80er-Jahren mit vielen Grünen die Besorgnis teilten, dass der gedankenlose Umgang mit der Umwelt (Atomkraft-Entsorgung, Plastikbecher auf Deponien, Autoabgase, ungeklärte Abwassereinleitungen in die Flüsse, Dünnsäureverklappung, Schadstoffverbrennung auf See, mangelhafte Raumordnung/Naturschutz u.s.w.), wie er seinerzeit bei den regierenden Sozialdemokraten, in der CDU und in der FDP sowieso üblich war, nicht länger tatenlos hingenommen werden könne.

Richtig ist allerdings auch, dass die Republikaner auch von Mittelständlern getragen wurden, die durch strengere Umweltschutzauflagen den wirtschaftlichen Erfolg ihrer (Klein)-Betriebe gefährdet sahen. Ebenso gab es etliche REP-Mitglieder, die beispielsweise nicht einsehen wollten, dass Investitionen in den ÖPNV zu Lasten der Autofahrer (= Erdölverbrenner) von den Städten quersubventioniert werden sollten.

Diese Widersprüche kennzeichnen auch die aktuelle Debatte. Man muss sich fragen, warum nicht einfach ein internationales Übereinkommen angestrebt wird, nach dem fossile Brennstoffe am Ort ihrer Gewinnung bzw. dem ersten Transport besteuert werden, und die Einnahmen aus dieser Abgabe überregional in Sonnenkraftwerke und Energiespeicher bzw. Verteilernetze investiert werden, deren Errichtung die Finanzkraft einzener Unternehmen oder sogar ganzer Staaten überfordern würde.

Statt dessen wird unter Inkaufnahme eines riesigen wissenschaftlichen, politischen und letztlich bürokratischen Aufwands versucht, die Verbrennungsprodukte ganz am Ende der weit verzweigten und verteilten Verwertungskette wieder zu ermitteln, um auf diese Weise auf die Höhe des Verbrauchs bremsend einzuwirken.

Rudolf
23. Dezember 2009 18:14

Lieber Herr Wolfschlag, sparen Sie sich doch Ihre Polemik. Es gibt genug Fragen, die man im Zusammenhang mit der der Klimawelle stellen sollte, und zwar ganz ohne sich nun anzumaßen, die Ergebnisse der Forscher pauschal abzulehnen.

Etwa:
Sind unsere Politiker plötzlich uneigennützige Wahrer des Gemeinwohls geworden?
Ist es glaubwürdig, dass die Politik potentielle Probleme des Jahres 2100 lösen kann, während sie bei der Lösung heutiger Probleme scheitert?
Wie glaubwürdig ist es, dass sie überhaupt plötzlich 100 Jahre in die Zukunft zu blicken vorgibt, während sie sonst langfristige Folgen politischer Entscheidungen regelmäßig ignoriert?
Was kann, wenn wir die Prognosen als zutreffend annehmen, überhaupt getan werden?
Was wird realistischerweise getan werden und von wem? (Stichwort: China, Indien; Stichwort: Wohlstandsbewahrung)
Was ist von den vorgeschlagenen Lösungen zu halten? Wer profitiert von ihnen? (Stichwort: Ablasshandel mit Despotien in der dritten Welt)
Wie glaubwürdig sind die Prognosen und wie und durch wen können sie beurteilt werden?
Was an den Horrorszenarien, die uns präsentiert werden, ist wissenschaftlich fundiert, was reine Spekulation?

Diese und ähnliche Fragen sollten von einem intelligenten Beitrag zum Thema gestellt werden.

varus
23. Dezember 2009 21:43

Ich kann die von Herrn Wolfschlag im ersten Absatz zitierten Veröffentlichungen nicht als wissenschaftlich oder unabhängig ansehen. Die einzige Frage ist doch, ob ein anthropogen erhöhter CO2 Anteil in der Atmosphäre geeignet ist, signifikante Klimaveränderungen hervorzurufen. Wenn dem so ist, dann brauchen Wissenschaftler nicht zu lügen. Auch eine Lüge mit Computermodell bleibt eine Lüge. Siehe dazu auch:

https://www.climate-gate.org/email.php?eid=1065&keyword

Die Frage

Was soll uns ( als Menschheit) also die These von der Alleinschuld der Sonne für eine Botschaft übermitteln

ist zielführend.

Was machen wir denn bei der nächsten Eiszeit? Die letzte liegt nur ca. 10.000 Jahre zurück. Herr Wolfschlag, die Botschaft ist klar. Die Sonne hat Alleinschuld am Leben auf der Erde. Ohne Sonne wäre die Erde ein toter Stern. Ich bin mir nicht sicher, ob das Wort Alleinschuld in Bezug zur Sonne so richtig konservativ und passend ist.

rjaeck
24. Dezember 2009 00:56

Bescheidenheit, Sparsamkeit im Umgang mit Natur und Rohstoffen - volle Zustimmung, jedoch nicht aus Gründen eines wie auch immer gearteten "Klimaschutzes".
Die politischen "Eliten" versuchen, uns einzureden, daß, wenn sie heute ein Papier unterzeichnen, in dem steht, daß es im Jahre 2050 nur max. 2 °C wärmer sein darf als 1990, die Welt gerettet wäre. Ja und?

Welche Veranlassung hätte die Sonne, der Herrgott, die Natur, sich an diesen "Vertrag" zu halten? Durch wen werden in ca. 40 Jahren die Staatenlenker bestraft, falls sie dieses Ziel verfehlt haben sollten?
Man muß sich diesen Blödsinn - oder ist es schon Größenwahn - mal auf der Zunge zergehen lassen, der den Völkern täglich aufs Brot geschmiert wird.

Europa ist (glücklicherweise!) seit über 60 Jahren von einem größeren Krieg verschont geblieben. Es mußten also in letzter Zeit keine gigantischen Aufbauleistungen erbracht und Hungersnöte überwunden werden. Der ehemalige Ostblock gehört nun auch schon 20 Jahre zu den Märkten der westlichen Welt. Könnte es da nicht sein, daß durch das Schüren der CO2-Hysterie (quasi in Ermangelung echter Existenzängste) riesige neue Märkte erschlossen werden sollen, deren Investition wir letztlich alle bezahlen? Das ist an sich nichts Negatives. Das Problem ist nur, dem Menschen weiszumachen, wo dabei sein Nutzen liegt. Aus diesem Grund, so vermute ich, wird man die Katastrophen-Szenarien eines Klimawandels bis zum Erbrechen bemühen, um noch dem letzten kritischen Geist das 100-Watt-Licht, das ihm bis dato den Tag erhellte, auszublasen.

Umweltschutz, also die Bewahrung der Schöpfung, ist eines der konservativsten Themen überhaupt, die Klimahysterie hat jedoch damit nichts zu tun.
Mit wachsendem Erkenntnisgewinn des Menschen in Wissenschaft und Technik hat sich doch bisher auch stets das Bewußtsein für die Auswirkungen seines Tuns auf sich selbst und seine Umwelt erweitert.
Wir kippen heute unseren Müll und unsere Fäkalien nicht mehr aus dem Fenster wie im Mittelalter. Wir heizen unsere Wohnungen nicht mehr mit schwefelhaltiger Braunkohle wie noch vor 30 Jahren, wir haben Autos mit Katalysatoren, unsere Kohlekraftwerke haben Filteranlagen. Verbesserter Umweltschutz passiert also - peu à peu.

Sicher, die fossilen Brennstoffe sind irgendwann verbraucht. Allein aus diesem Grund ist es wichtig, nach Alternativen zu suchen. Hier sollte jedoch in seriöse Forschung investiert werden. Das Solarthermieprojekt in der Sahara könnte so ein Ansatz sein. Die Energien der Zukunft müssen bezahlbar sein! Unsere "Eliten" versuchen uns stattdessen einzureden, mit einem Solardach könne der deutsche Durchschnittshaushalt Geld verdienen und auch noch das Klima retten. Daß jedoch alle Verbraucher dieses über den Strompreis wieder refinanzieren, wird geflissentlich verschwiegen.

Da es wissenschaftliche Thesen gibt, die der Treibhaustheorie und der CO2-verursachten Erderwärmung widersprechen, weshalb werden die Argumente und Thesen dann nicht auf akademischer Ebene erörtert und bewertet? Warum wird seitens der Politik nur eine Sichtweise veröffentlicht? Um Schutz der Umwelt oder der Heimat geht es diesen Mächten wahrlich nicht.

Als interessierter Laie möchte ich abschließend eine Frage in die Runde werfen:
Kohlendioxid ist schwerer als Luft. Wieso kann es dann einen Treibhauseffekt in der Atmosphäre bewirken?
Gesegnete Weihnachten!

quer
24. Dezember 2009 11:45

"Kohlendioxid ist schwerer als Luft. Wieso kann es dann einen Treibhauseffekt in der Atmosphäre bewirken?"

Das lernt(e) man schon in der Schule. Heute aber wohl nicht mehr. Diese Frage zu stellen, ist in der modernen "Wissenschaftsszene" bereits Häresie. An Glaubensfragen zu rütteln, weist den Fragenden bereits als Leugner, als Ketzer aus. Die Gläubigen können oder wollen diese Frage nicht beantworten, weil dann eines der Fundamente des Glaubens wegbräche.

Es sind die gleichen Gläubigen, welche die Stirn haben, sich über den Prozeß gegen Galilei zu ereifern. Wie damals, so wird jetzt wieder "Wissenschaft" in den (bezahlten) Dienst der Politik gestellt.

Offenbar hat "Wissenschaft" sich bis heute nicht verändert. "Wissenschaftler" haben 1900 "bewiesen", daß sich ein Teil aus Metall gefertigt, nie und nimmer in die Lüfte erheben kann.... und eigentlich die Hummel auch nicht.

rjaeck
24. Dezember 2009 14:51

@ quer
Danke für die Läuterung! Werde sofort mein Büßergewand anlegen.

Welchen Ablaß muß ich entrichten, damit die Frage als nicht gestellt gilt?;-)

TNG
24. Dezember 2009 15:52

Der gesunde Menschenverstand sagt einem dass das massenhafte verbrennen von fossilen Energieträgern nicht ohne Wirkung sein kann. In Bezug auf das Klima stellt sich die Frage, welchen Anteil diese Energieträger wirklich daran haben. Hier schwächelt die Wissenschaft, statt sich dem wissenschaftlichten Diskurs zu stellen werden Gefällgkeitsgutachten (für beiden) Seiten erstellt.

Selbstverständlich ist schonender Umgang mit Ressourcen eine Tugend, erst recht wenn man mit deren Konsum diejenigen finanziert, die man verurteilt.

Es gibt eine Menge harter wirtschaftlicher Gründe pro "Klimaschutz". Dabei ist es praktisch irrelevant ob das Klima damit wirklich geschützt wird, es soll den Industrieländern einfach mittelfristig das wirtschaftl. Überleben sichern. Der Plan, so wird immer mehr deutlich, soll darin bestehen, entweder industrielle (klimaschädliche) Entwicklung zu verhindern oder aber die ent. Produkte und Techniken zu verkaufen, damit diese "klimaschonend" vollzogen wird.

Genau betrachtet geht es hier also darum weniger entwickelten Ländern seinen Willen aufzuzwingen um den eigenen Vorteil zu wahren. Das ist zwar moralisch verwerflich, entspricht aber unseren Interessen.

Der Klimawahn dient nur der Überzeugung der Massen und treibt, wie jeder kollektive Wahn, seine Blüten (Glühbirnenverbot).

Leider ist keiner so ehrlich, stellt sich hin und sagt:
"Wir wollen den Schwellenländern unserere Technologien aufzwingen. Das schafft Arbeitsplätze und sichert unseren Wohlstand. Zudem verringern wir unsere Abhängigkeit von Energielieferungen aus Ländern, die uns eigentlich nicht genehm sind. Gleichzeitig bremst es die Entwicklung all diesen (Energie- und Schwellen-)Länder, was im doppelten Sinne zu unserem Vorteil ist. Ob wir damit wirklich das Klima schützen ist nicht geklärt, tendenziell aber eher nicht".

Ein Ausweg aus dem moralischen Dilemma könnte darin bestehen, die oftmals zu unrecht gescholtene "Nachhaltigkeit" endlich ernsthaft zu betreiben. Dem Chinesen sein Wachstum, auch er hat ein Recht auf Entwicklung und Wohlstand. Uns unseren Lebensstandard, allerdings ohne weiteres Wachstum, was praktisch bedeuten würde im gleichen Maß die Güterproduktion in diese Ländern zu verlagern, in dem wir durch den Export unserer Umwelttechnologien profitieren.

Die hälfte der Frage ist im Prinzip bereits beantwortet, mit Industrieproduktion ist in den westl. Ländern mittelfristig der Lebensstandard nicht zu halten, dass diese Industrien ins Ausland abwandern ist unumstösslicher Fakt. Wir agieren nicht, wir reagieren. Damit diese Länder aber dem "Deal" zustimmen, muß ihnen ein faires Angebot gemacht werden.

Das war nicht der Fall und stellt neben der künstliche erzeugten Massenhysterie das eigentliche Versagen von Kopenhagen dar - zu unserem eigenen Nachteil.

enickmar
25. Dezember 2009 20:20

Auch „konservative“ Publizisten können nicht ernsthaft für sich in Anspruch nehmen, diese oder jene Urheberschaft durch eigene Forschungen nachweisen zu können. Den weltpolitischen Wirtschaftskampf dahinter durchschauen sie ohnehin nicht. Bei solchen publizistischen Gefechten interessieren deshalb auch viel mehr die psychischen und politisch-ökonomischen Motive hinter den Argumenten.

Danke, gleichfalls.

Das erfreuliche war ja eben, daß ,,Konservative‘‘ den vom ,,Mainstream‘‘ abweichenden wissenschaftlichen Meinungen publizistischen Raum gegeben haben, also damit eine wissenschaftliche Diskussion journalistisch ,,ermöglicht‘‘, bzw. erleichtert haben.
Das müssen ja eben gerade auch ,,die Konservativen‘‘ wissen, daß man, vor allem bei der medialen Dominanz bestimmter Sichtweisen auch anderen Meinungen Raum geben sollte.
Um alternative Energien, Nachhaltigkeit, Umweltschutz und ,,bewußtes Leben‘‘ zu befürworten, muß man sich ja nicht durch eine zumindest auch mögliche Klimahysterie kirre machen, oder Meinungen vorschreiben lassen.
Es mag ja sein, daß die ,,Klimaskeptiker‘‘ auch aufgrund vorhandener Wirtschaftsinteressen gefördert werden, dadurch werden ja aber ihre wissenschaftlichen Argumente nicht schlechter. Womit wir wieder bei obigen Zitat angelangt wären.

Merus
28. Dezember 2009 15:45

RJACK,

Kohlenstoffdioxid gelangt über Luftströme in die Stratosphäre!

Frohe Ostern!

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