Dr. Seltsam in Dresden oder Wie ich lernte, die Bomber zu lieben

Vor einem Jahr hat Sezession im Netz intensiv die Gedenkveranstaltungen und Demonstrationen zum 13. Februar in Dresden kommentiert. Ich habe damals in einer längeren Polemik das ganze unentwirrbare Knäuel aus deutsch-deutschen Komplexen, das sich alljährlich in Form von "Menschenketten", "Trauermärschen" und "Naziblockaden" ein explosives Stelldichein gibt, herzhaft in seiner Gesamtheit zum Teufel gewünscht.

Martin Lichtmesz

Martin Lichtmesz ist freier Publizist und Übersetzer.

Dar­auf­hin hagel­te es in unse­ren Kom­men­tar­spal­ten Kri­tik vor allem aus der natio­na­lis­ti­schen bis natio­nal-sozia­lis­ti­schen Sze­ne, die den “Trau­er­marsch” haupt­säch­lich trägt.  Aber auch eini­ge Ver­tre­ter der “Neu­en Rech­ten” hiel­ten und hal­ten es für legi­tim, die Demons­tra­ti­on zu unter­stüt­zen. Götz Kubit­schek hat die Grün­de für sei­ne Teil­nah­me im letz­ten Jahr hier dar­ge­legt, Ellen Kositza ihren Rück­blick hier. Ich selbst beweg­te mich als Beob­ach­ter auf der ande­ren Sei­te der Bar­ri­ka­de und habe mei­ne Ein­drü­cke hier geschil­dert.

Da es also auch bei nicht-NPD-affi­nen Rech­ten und Kon­ser­va­ti­ven eine Nei­gung gibt, den “Trau­er­marsch” für eine poli­tisch sinn­vol­le Idee zu hal­ten, will ich noch­mal zusam­men­fas­sen, was ich schon letz­tes Jahr gesagt habe. Dabei möch­te ich teil­wei­se an den Kom­men­tar von Thors­ten Hinz in der aktu­el­len JF anknüp­fen, der die­se Din­ge wie immer kla­rer und kom­pak­ter for­mu­liert, als ich das je könnte.

1.  Die Mise­re von Dres­den kann nur erfaßt wer­den, wenn man das Ver­sa­gen der bür­ger­li­chen Mit­te als Haupt­ur­sa­che annimmt. Um genau­er zu sein, müß­te man hier aller­dings den Begriff der “Mit­te” in einem erwei­ter­ten und ursprüng­li­che­ren Sinn benut­zen, als in dem land­läu­fi­gen poli­ti­schen. Wir leben in einem Land, dem sei­ne inne­re “Mit­te”, sei­ne Zen­trum, sein Herz, sei­ne See­le, sein Exis­tenz­kern, sei­nen Stand­ort oder wie man es nen­nen mag, abhan­den gekom­men ist. Wenn der Kern des Gan­zen zer­fal­len ist, wuchern sei­ne äuße­ren Rän­der, die “Extre­mi­tä­ten” aus.

Das Auf­tre­ten des lin­ken und rech­ten Extre­mis­mus ist nichts wei­ter als die ver­dien­te Quit­tung an eine Gesell­schaft, die die­se inne­re Mit­te und Balan­ce ver­lo­ren hat.  Das bedeu­tet auch, daß sie im Grun­de gar nicht mehr weiß, wie sie sich selbst legi­ti­mie­ren soll. Ihre Begrif­fe schme­cken ver­rä­te­risch nach Papier­phra­se und nach Infan­ti­li­tät, offen­ba­ren eher ihre inne­re Lee­re, Dezen­trie­rung und Rat­lo­sig­keit, statt sie zu ver­de­cken: “Demo­kra­tie”, “Tole­ranz”, “Welt­of­fen­heit”, “bunt”, “viel­fäl­tig” usw. usf.

Solan­ge der Extre­mis­mus nicht als erns­tes Krank­heits­sym­ptom begrif­fen wird, wird auch alle Extre­mis­mus­be­kämp­fung und -defi­nie­re­rei nur an der Ober­flä­che krat­zen.  (Der inzwi­schen fes­ter Bestand­teil des Ver­fas­sungs­schutz­be­rich­tes gewor­de­ne “Aus­län­der­ex­tre­mis­mus” ist eben­so eine Quit­tung – für eine ver­fehl­ten Ein­wan­de­rungs­po­li­tik, die sich wie­der­um eben­falls direkt aus dem Ver­lust der Mit­te speist).

2. In die­ser Lage ist auch kaum jemand imstan­de, klipp und klar aus­zu­spre­chen, war­um das Geden­ken an die Bom­bar­die­rung Dres­dens zum Pro­blem­fall gewor­den ist. Hinz: “Grund ist die schlich­te Tat­sa­che, daß die Opfer des Dresd­ner Mas­sen­mor­des  – Deut­sche waren!” Im Kern die­ser Din­ge liegt ganz klar die neu­ro­ti­sche “Unfä­hig­keit zu trau­ern”,  die ver­wei­ger­te, ver­dräng­te, ver­bo­te­ne Toten­kla­ge.  Die­ser Zustand ist so weit fort­ge­schrit­ten, daß sei­ne Pro­ble­ma­tik schon gar nicht mehr bemerkt wird.

Es ist den Deut­schen gera­de­zu in Fleisch und Blut über­ge­gan­gen, die eige­nen Opfer nur mehr unter dem Gesichts­punkt von “Rache, Ver­gel­tung, ver­dien­ter Stra­fe” (Hinz) wahr­zu­neh­men, zu rela­ti­vie­ren oder gar zu recht­fer­ti­gen, und sei­en es noch so vie­le hun­der­tau­send bis Mil­lio­nen Tote, sei­en es noch so vie­le ein­deu­ti­ge und gezielt began­ge­ne Kriegs­ver­bre­chen, die hier zur Debat­te ste­hen. Das treibt mit­un­ter Blü­ten, deren Bizar­re­rie offen­bar eben­falls nie­man­dem mehr auf­fällt. Ein bekann­ter deut­scher His­to­ri­ker woll­te letz­tes Jahr gar eine Rose auf das Grab von “Bomber”-Harris legen. In Abwand­lung eines Kubrick-Film­ti­tels: “Dr. Aly Selt­sam oder Wie ich lern­te die Bom­ber zu lieben.”

3. Damit wären wir im Grun­de schon jen­seits der eigent­li­chen Poli­tik bei der Betrach­tung einer tie­fe­ren Patho­lo­gie der deut­schen See­le ange­langt. Ich glau­be, daß der Aus­druck ange­mes­sen ist, und die Vor­gän­ge in der deut­schen Poli­tik längst nur mehr unter psy­cho­lo­gi­schen Gesichts­punk­ten zu begrei­fen sind. Mit dem Ver­lust der Mit­te in dem oben ange­deu­te­ten Sinn wer­den poli­ti­sche Argu­men­te zweck­los, weil über­haupt nicht mehr ver­stan­den wird, was denn das Poli­ti­sche über­haupt ist.

Des­halb ist die­sen Din­gen kaum mehr mit poli­ti­scher Argu­men­ta­ti­on bei­zu­kom­men, denn es gibt kei­ne Einig­keit, auf wel­cher Ebe­ne man denn nun eigent­lich argu­men­tiert. Poli­ti­sche Selbst­ver­ständ­lich­kei­ten wie die Fra­ge nach dem natio­na­len Eigen­in­ter­es­se sind jen­seits des all­ge­mei­nen Ver­ständ­nis­ho­ri­zonts gerutscht.  Man ist schon zwangs­läu­fig auf die psy­cho­lo­gi­sche Ebe­ne ver­wie­sen, als hilf­lo­ser Dia­gnos­ti­ker und Beob­ach­ter einer Krank­heit, die end­los und “bunt” schil­lernd vor sich­hin­fie­bert und Meta­sta­sen bildet.

4. Exem­pla­risch für die­se Ver­fas­sung ist etwa die als Reak­ti­on auf den “Trau­er­marsch” ein­ge­rich­te­te, stad­t­of­fi­zi­el­le Netz­sei­te www.13februar.dresden.de. Da prä­sen­tie­ren sich händ­chen­hal­ten­de erwach­se­ne Men­schen mit beton­ter Lamm­fromm­heit in den Gesich­tern, gera­de­zu plat­zend vor zivil­ge­sell­schaft­li­cher Artig­keit, die sich (scham­lo­ser­wei­se) in Anleh­nung an die Wider­stands­grup­pe der Geschwis­ter Scholl “wei­ße Rosen” an die Klei­dung gehef­tet haben.  Schon allein das macht den Ein­druck eines Irren­hau­ses, mei­ner beschei­de­nen rück­stän­di­gen Min­der­hei­ten­mei­nung nach zumindest.

Der dazu­ge­hö­ri­ge Slo­gan lau­tet “Erin­nern und Han­deln – für mein Dres­den”, aber eine tat­säch­li­che “Erin­ne­rung” und Ver­ge­gen­wär­ti­gung der Unge­heu­er­lich­keit der Bom­ben­nacht hat nur zweit­ran­gi­ge Bedeu­tung. Das The­ma der Sei­te ist haupt­säch­lich die Abwehr von “Rechts­ex­tre­mis­mus” inklu­si­ve aller dazu­ge­hö­ri­gen Appel­le an  “Demo­kra­tie und Men­schen­rech­te”, “Welt­of­fen­heit”, gegen “Frem­den­feind­lich­keit” und “ras­sis­ti­sche und men­schen­ver­ach­ten­de Ideo­lo­gien” usw.  Damit ist der Gedenk­tag prak­tisch in eine “Kampf-gegen-Rechts”-Nummer umfunk­tio­niert wor­den, was den Vor­zug hat, daß man sich eben nicht an die Bom­bar­die­rung Dres­dens erin­nert und erin­nern muß, und damit auch die pein­li­che Fra­ge nach der “Toten­kla­ge” umge­hen kann. Wel­che Erleichterung!

5. Ich glau­be, nie­mand, der sich noch einen Rest von Ver­stand und ethi­schem Urteil bewahrt hat, wird leug­nen kön­nen, daß hier etwas zutiefst Unan­ge­mes­se­nes und Ver­lo­ge­nes geschieht. Das gilt erst recht ange­sichts des geschwol­le­nen huma­nis­ti­schen Pathos, mit dem der Mas­sen­mord von Dres­den sys­te­ma­tisch baga­tel­li­siert und rhe­to­risch den Bli­cken und der emo­tio­na­len Anteil­nah­me ent­zo­gen wird.

Das fängt bei den törich­ten Men­schen­kett­lern und Berufs­pfaf­fen wie Wolf­gang Thier­se an, und erreicht sei­ne äußers­te Gren­ze bei den links­ex­tre­men Blo­ckie­ren, “Anti­deut­schen” und Anti­fan­ten, die am Gedenk­tag Par­tys fei­ern, sich als Clowns ver­klei­den, Sowjet­fah­nen und Uni­on Jacks schwen­ken, und durch ihre Paro­len zei­gen, daß Mensch­heit und Mensch­lich­keit für sie teil­ba­re Begrif­fe sind, und man­che Mas­sen­mor­de durch­aus gerecht­fer­tigt sind und beju­belt wer­den dür­fen. Das klas­si­sche, häß­li­che, geschichts­no­to­ri­sche Janus­ge­sicht der radi­ka­len Lin­ken also.

6. Im Ver­gleich zu den Links­ex­tre­men, die von der hys­te­risch nazi­pho­ben bür­ger­li­chen Mit­te nicht nur gedul­det, son­dern aktiv unter­stützt und als Ket­ten­hun­de ein­ge­setzt wer­den (wobei oft frag­lich ist, wer wen an der Ket­te zieht), sind die Anlie­gen der “Jun­gen Lands­mann­schaft Ost­preu­ßen” (JLO) zumin­dest auf dem Papier durch­aus ver­nünf­tig und legi­tim. Das gilt auch prin­zi­pi­ell für ihre Erklä­run­gen zum Trauermarsch.

Wie sich die Din­ge nun aller­dings eska­la­tiv ent­wi­ckelt haben, ist der Trau­er­marsch inzwi­schen selbst Teil des Gor­di­schen Kno­tens, und nicht etwa sein Schwert. Dem Milieu, das ihn trägt, geht es eben doch “weni­ger um Toten­ge­den­ken”, als um “die Aus­wei­tung poli­ti­scher Spiel­räu­me” (Hinz). Dabei wer­den natür­lich auch die Opfer von Dres­den mit revan­chis­ti­schem Zun­gen­schlag vor sich her­ge­scho­ben, um Wer­bung für den “natio­na­len Sozia­lis­mus” zu machen.

Das ist nicht anders als die Stra­te­gie der Lin­ken, die Lei­chen­ber­ge des “Holo­caust” auf die Schil­der, Spee­re und Bar­ri­ka­den zu hef­ten. Ange­sichts der Rol­le, die die­ser im öffent­li­chen Bewußt­sein spielt, haben sie damit einen ent­schei­den­den Feld­vor­teil, und ihre Stra­te­gie geht auch fast immer auf. Die extre­me Rech­te dage­gen sitzt am ande­ren Ende der Teu­fels­pi­ra­le.  Alles, was sie anfaßt, wird in den Augen der Öffent­lich­keit dis­kre­di­tiert. Und das ist nicht nur Sache von feind­se­li­gen Medi­en, die in der NPD ihre Lieb­lings­ne­ger und ‑unter­men­schen gefun­den haben, son­dern auch Schuld die­ses Milieus sel­ber, das sich trot­zig in eine unpro­duk­ti­ve NS-Nost­al­gie und ‑ver­herr­li­chung ver­bis­sen hat, und auch sonst bedenk­li­che Ghet­to­kol­ler-Sym­pto­me zei­tigt, die auf den Nor­mal­bür­ger allen­falls gru­se­lig und bizarr wirken.

7. Ich habe schon an ande­rer Stel­le geschrie­ben, daß mei­ner Mei­nung nach die Gedenk­mär­sch­ler geschichts­po­li­tisch einen unend­li­chen Scha­den anrich­ten. Auch hier sagt es wie­der Hinz am besten:

Auf län­ge­re Sicht besteht die Gefahr daß Trau­er­be­kun­dun­gen für die Opfer des Bom­ben­kriegs in den Ruch rei­ner ‘Nazi-Ver­an­stal­tun­gen’ rücken.

“Dres­den” und “Nazis”, das ist inzwi­schen eine Asso­zia­ti­ons­ket­te, die als Gemein­platz in der Gesell­schaft weit ver­brei­tet ist. Das Milieu, das dem Trau­er­marsch sein Gesicht gibt, bestä­tigt die­ses Image, und wird damit zum fleisch­ge­wor­de­nen feuch­ten Traum der Anti­fan­ten, die sich auf das all­jähr­li­che Dres­den­spek­ta­kel min­des­tens so sehr freu­en wie auf den 1. Mai.  Jetzt haben sie end­lich ihre “Nazis”, nach denen sie so süch­tig sind, und die sie so drin­gend brau­chen, um sich poli­ti­schen Raum zu sichern und dar­in aus­brei­ten zu kön­nen. Das könn­te so weit gehen, daß irgend­wann selbst das offi­zi­el­le bür­ger­li­che Geden­ken auf der Abschuß­lis­te steht – ent­spre­chen­de Ten­den­zen zei­gen sich jetzt schon.

Gün­ter Masch­ke schrieb ein­mal in einem berüch­tig­ten Essay, die Bun­des­re­pu­blik sei auf einer schie­fen Ebe­ne errich­tet wor­den, der­ge­stalt, daß wer Ade­nau­er sagt, auch Dutsch­ke und RAF sagen müs­se. Das war krass aus­ge­drückt. Aber kann man die­se Lage nicht gera­de in Dres­den am 13. Febru­ar gut stu­die­ren? Es ist ja nicht nur so, daß wer “Anti­fa” sagt, auch “Nazis” oder “NPD” sagen muß und umge­kehrt.  Die Repu­blik selbst als Gan­zes hat die Extre­mis­ten, die sie ver­dient hat. Und die typi­schen BRD-Nazis hän­gen von dem ver­haß­ten Staat letzt­lich eben­so ab, wie er von ihnen, weit mehr zumin­dest, als sie oder er es wahr­ha­ben wol­len. Wie­der­um ist all das eben­so poli­tisch wie psy­cho­lo­gisch. Ich schrieb vor einem Jahr:

In die­ser Schief­la­ge ist es kein Wun­der, wenn das Ver­dräng­te in Form eines JLO-Trau­er­mar­sches wie­der­kehrt und den ver­ängs­tig­ten Bür­ger an sei­ne ver­schüt­te­te Geschich­te, an sein ver­leug­ne­tes Ich erin­nert. „Ver­söh­nung“ bedeu­tet ihm, sich selbst zu ver­ges­sen, bis er nicht mehr Roß noch Rei­ter zu nen­nen imstan­de ist. Der „Nazi“ ist nichts ande­res als sein „Schat­ten“ im Sin­ne C. G. Jungs. 

Und nun ähn­lich Hinz:

Die­se all­ge­mei­ne Neu­ro­ti­sie­rung objek­ti­viert  sich mit dia­lek­ti­scher Zwangs­läu­fig­keit in der Gestalt des ver­meint­li­chen Neo­na­zis bezie­hungs­wei­se Rechts­ex­tre­mis­ten, der das Ver­dräng­te aus­zu­spre­chen wagt. Damit macht er sich zum Haß- und Jagd­ob­jekt. In ihm bekämpft der Staats­mensch, was auch in ihm ver­bo­te­ner­wei­se nach oben zu drän­gen droht.

8. Wer das erkannt hat, kann zwar unmög­lich für irgend­ei­nen der Strän­ge des Gor­di­schen Kno­tens Par­tei ergrei­fen, er kann aber zumin­dest hof­fen, daß der Zusam­men­prall von Dres­den eine Kri­se aus­löst, die even­tu­ell den jet­zi­gen Sta­tus Quo in irgend­ei­ner Wei­se in Bewe­gung bringt. In die­se Rich­tung ver­weist viel­leicht auch das über­ra­schend schar­fe und kla­re Urteil des Ver­wal­tungs­ge­richts über das Ver­hal­ten der Poli­zei ange­sichts der Blo­cka­de im letz­ten Jahr.

Wenn es die durch Dres­den mar­schie­ren­den “Nazis” schaf­fen, wie ein Hau­fen Punk­ro­cker in die  Händ­chen­hal­te-Gar­ten-Par­ty zu plat­zen, dann wird es Grund zur Scha­den­freu­de geben. Wenn die Lin­ken aus­flip­pen, die hal­be Stadt ver­wüs­ten und in Brand set­zen, und sich damit wie­der­mal pein­lich demas­kie­ren, auch.  Die Freu­de über Quäl­geis­ter kann indes­sen schnell schwin­den, wenn man sie nicht mehr los wird.  Irgend­wann muß auch das deut­sche Irren­haus zur Ver­nunft kom­men, aber wer auf die letz­ten Jahr­zehn­te zurück­blickt, könn­te leicht befürch­ten, daß es ewig so wei­ter­ge­hen wird.

Martin Lichtmesz

Martin Lichtmesz ist freier Publizist und Übersetzer.

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