Im Augiasstall des Bildungssystems

Samstag vor einer Woche widmete sich das Institut für Staatspolitik auf dem 21. Berliner Kolleg dem Thema "Bildungs- und Schulkollaps".

Martin Lichtmesz

Martin Lichtmesz ist freier Publizist und Übersetzer.

Der wohl für alle Zuhö­rer nie­der­schmet­ternds­te Bei­trag kam von Karl­heinz Weiß­mann, der als Gym­na­si­al­leh­rer den “Augi­as­stall” des Bil­dungs­sys­tems aus eige­ner Anschau­ung kennt.

Dabei ist Deutsch­land gesamt­eu­ro­pä­isch gese­hen noch nicht ein­mal am Übels­ten dran. Im zen­tra­lis­tisch regier­ten Frank­reich hat nach Weiß­manns Bericht bereits mehr oder weni­ger eine bil­dungs­po­li­ti­sche Gleich­schal­tung nach den Vor­ga­ben einer absurd ega­li­tä­ren Ideo­lo­gie statt­ge­fun­den. Das bedeu­tet, daß zwar 90% der Schü­ler die Hoch­schul­rei­fe errei­chen, aber kaum 40 Pro­zent die Ver­kehrs­spra­che beherr­schen, wäh­rend nur 10 Pro­zent der Schu­len des Lan­des “so etwas” wie ein über­durch­schnitt­li­ches Niveau hal­ten können.

Die Lite­ra­tur­fremd­heit ist eben­so ekla­tant wie der Ver­fall der Fähig­keit sinn­ent­neh­men­den Lesens. Wäh­rend in den Wor­ten Weiß­manns “Leis­tungs­fä­hig­keit, Anstren­gungs­be­reit­schaft und Belast­bar­keit der Her­an­wach­sen­den kon­ti­nu­ier­lich sin­ken”, wer­den die ver­ge­be­nen Noten wun­der­sa­mer­wei­se immer bes­ser und bes­ser und die staat­li­chen Sta­tis­ti­ken immer glänzender.

Gleich­zei­tig steigt die Gewalt­tä­tig­keit der Schü­ler gegen Ein­rich­tungs­ge­gen­stän­de und Mit­schü­ler, ins­be­son­de­re in jenen Schu­len mit hohem Aus­län­der­an­teil, was zu the­ma­ti­sie­ren selbst­ver­ständ­lich tabu ist. Poli­zei­kon­trol­len und ver­schärf­te Sicher­heits­maß­nah­men gehö­ren man­cher­orts eben­so zum All­tag wie bewaff­ne­te Übergriffe.

Der Unter­richt selbst hat sich nach dem Wunsch ein­schlä­gi­ger pres­su­re groups streng nach polit­kor­rek­ten Vor­ga­ben zu rich­ten, was vor allem die Knie­beu­ge vor dem “Big Other”, also die För­de­rung von “Schuld­kult” und Demon­ta­ge der eige­nen natio­na­len und euro­päi­schen Kul­tur mit­samt kom­ple­men­tä­rem Lob­lied auf die “Ver­damm­ten der Erde” in der Drit­ten Welt bedeu­tet: letzt­lich also wird den Auto­chtho­nen die Unter­wer­fung unter die künf­ti­gen neu­en Her­ren, die zur Gegen­ko­lo­ni­sa­ti­on über­ge­gan­gen sind, als offi­zi­ell erwünsch­ter Lehr­stoff ver­mit­telt. Zur Staats­rä­son gehört auch das sys­te­ma­ti­sche Nie­der­knüp­peln der soge­nann­ten “Isla­mo­pho­bie” durch Geset­zes­pa­ra­gra­phen und die Andro­hung sozia­ler Ausgrenzung.

Frank­reich ist heu­te ein Land, in dem eine Gestalt wie Fré­dé­ric Mit­ter­rand Kul­tus­mi­nis­ter wer­den konn­te, der unter ande­rem eine Abschaf­fung des Begriffs der “Fremd­spra­che” und die Gleich­stel­lung des Ara­bi­schen mit dem Fran­zö­si­schen for­der­te. Das ist der­sel­be Mann, der in einem Buch frei­mü­tig sei­ne sex­tou­ris­ti­schen Aben­teu­er mit phil­ip­pi­ni­schen Min­der­jäh­ri­gen bekann­te und dar­in fol­gen­de auf­schluß­rei­che Sät­ze schrieb:

All die­se Ritua­le des Mark­tes für schö­ne Jüng­lin­ge, des Skla­ven­mark­tes, erre­gen mich gewal­tig. Die ver­schwen­de­ri­sche Fül­le sofort ver­füg­ba­rer Jun­gen ver­setzt mich in einen Zustand der Begier­de, den ich nicht mehr brem­sen oder ver­ber­gen muss. … Geld und Sex, ich bin im Her­zen mei­nes Sys­tems… Die west­li­che Moral, die ewi­ge Schuld, die Schmach, die ich mit mir her­um­schlep­pe, flie­gen in Stücke.

Auf den fran­zö­si­schen Leh­rern las­tet unter­des­sen ein bei­spiel­lo­ser Druck, der zu Resi­gna­ti­on, Depres­si­on und Demo­ra­li­sie­rung  führt: in kei­ner Berufs­grup­pe ist die Selbst­mord­ra­te so hoch.

Dem­ge­gen­über ist die Lage im föde­ra­len und zen­tra­li­e­rungs­re­sis­ten­te­ren Deutsch­land noch nicht gar so schlimm: die sich abzeich­nen­den und ver­schär­fen­den Ten­den­zen sind indes­sen die­sel­ben wie in ganz West­eu­ro­pa. All dies ver­dan­ke sich geziel­ter poli­ti­scher Ein­fluß­nah­me: von UNESCO, OECD, EU, WHO, Welt­bank, bis zu Micro­soft, Apple und Ber­tels­mann und “einer inter­na­tio­nal ori­en­tier­ten poli­tisch-media­len Klas­se” wird eine Poli­tik vor­an­ge­trie­ben und erpreßt, in die sich, Zitat Weißmann:

… die Bür­ger als Unter­ta­nen um so leich­ter fügen, als das Feh­len von Bil­dung sie mani­pu­lier­bar macht, ihnen jeden­falls kei­ne Kennt­nis von Alter­na­ti­ven eröffnet.

Was hier geschieht, hat mit “Bil­dung” im her­kömm­li­chen Sin­ne also nichts mehr zu tun: es han­delt sich um eine pure Ideo­lo­gi­sie­rung unter ega­li­tär-eman­zi­pa­to­ri­scher Fah­ne samt dazu­ge­hö­ri­gem Jar­gon, des­sen Schlag­wör­ter – typisch für die Lin­ke! – genau das Gegen­teil von dem her­vor­brin­gen, was sie zu bedeu­ten vor­ge­ben:  Unter dem Stich­wort „Inklu­si­on”, geschmückt mit einer der gän­gi­gen “Diversity”-Regenbogengrafiken, kann man etwa auf der Netz­sei­te des MBJS Bran­den­burg lesen:

Alle Kin­der ler­nen gemein­sam in einer Schu­le. Alle Kin­der haben glei­che Chan­cen auf Bil­dung. Indi­vi­du­el­le Fähig­kei­ten kön­nen sich voll ent­fal­ten. Dis­kri­mi­nie­rung und Beein­träch­ti­gung von Fähig­kei­ten und Bega­bun­gen sind aus­ge­schlos­sen. (…) Inklu­si­on in der Bil­dung ist ein stän­di­ger Pro­zess, der hoch­wer­ti­ge Bil­dung für alle gewähr­leis­ten soll. Grup­pen, in denen Viel­falt aner­kannt und geschätzt wird, bie­ten Chan­cen für alle Kin­der, ihre indi­vi­du­el­len Kom­pe­ten­zen weiterzuentwickeln.

Eng ver­bun­den mit dem Kon­zept der “Gesamt­schu­le” führt das “Inklusions”-Prinzip in der Pra­xis weder zur “Viel­falt”, noch zur Aus­bil­dung von “Fähig­kei­ten”, noch zu “Indi­vi­dua­li­tät”, son­dern zur Nivel­lie­rung, zur Homo­ge­ni­sie­rung, und vor allem zur Behin­de­rung der Höher­be­gab­ten. Weiß­mann ver­wies auf die skan­di­na­vi­schen Län­der, in denen die­se Kon­zep­te vor­herr­schen, und in denen jeg­li­ches Her­aus­ra­gen oder “Bes­ser­sein” unter den Schü­lern sys­te­ma­tisch ent­mu­tigt wird. Spä­tes­tens hier wird die gan­ze ver­lo­ge­ne Immo­ra­li­tät des ega­li­tä­ren Sys­tems sicht­bar. Kin­der im Namen einer Gleich­heits­ideo­lo­gie an der Aus­bil­dung ihrer Bega­bun­gen zu hin­dern, wozu auch der kom­pe­ti­ti­ve Ehr­geiz gehört, ist schlicht und ein­fach böse.

Wo sich nun auch die Schu­len nur mehr über eine weich­ge­spül­te Mar­ke­ting- und Con­sul­ting­spra­che defi­nie­ren und als vor­ran­gi­ges Ziel die Ent­wick­lung von „Kom­pe­ten­zen“ ange­ben, haben sie sich in den Dienst der Total­herr­schaft des Busi­ness gestellt, die nur mehr Quan­ti­fi­zier­bar­kei­ten aner­ken­nen will. Die Bil­dung ereilt das­sel­be Schick­sal wie das von der Wert­schöp­fung abge­kop­pel­te Geld: eine schnee­ball­ar­tig anwach­sen­de Inflation.

Aber weil nach Fré­dé­ric Mít­te­rand nicht nur Geld, son­dern auch Sex zum “Her­zen des Sys­tems” gehört, wird fol­ge­rich­tig im Gegen­satz zu ande­ren Berei­chen der soge­nann­ten “Sexu­al­erzie­hung” ein Rie­sen­auf­wand gewid­met. Das bedeu­tet nichts ande­res als eine früh­zei­ti­ge Über­se­xua­li­sie­rung des kind­li­chen Bewußt­seins, wie  Ellen Kositza unlängst auf die­sem Blog auf­ge­zeigt hat, vor allem aber eine gehirn­wä­sche­ar­ti­ge Indok­tri­na­ti­on im Sin­ne einer gezielt kern­fa­mi­li­en­feind­li­chen “Gender”-Ideologie, womit indi­rekt auch die Lösung der demo­gra­phi­schen Kri­se sabo­tiert wird.

Ein beson­ders def­ti­ges Bei­spiel dafür ist die aktu­el­le öster­rei­chi­sche Leh­rer­bro­schü­re “Ganz schon intim” , in der 6–12jährige (!) in epi­scher Brei­te über Homo‑, Bi‑, Trans‑, “Inter”-Sexualität und “Mädchenjungen/Jungenmädchen” (Zitat aus den Mate­ria­len) “auf­ge­klärt”, und zusätz­lich ermu­tigt wer­den sol­len, mög­lichst früh­zei­tig mit dem Gen­der-Ben­ding und sexu­el­len Iden­ti­täts­spiel zu begin­nen (Jun­gen sol­len doch mal Röcke anzie­hen und mit Pup­pen spie­len etc.). Alle “Lebens­for­men” des sexu­el­len Zusam­men­le­bens sol­len als glei­cher­ma­ßen gül­tig und “nor­mal” (in Anfüh­rungs­stri­chen) dar­ge­stellt werden.

Ange­sichts des ver­schwin­dend gerin­gen Pro­zent­sat­zes der Bevöl­ke­rung, der von den genann­ten sexu­el­len Abwei­chun­gen betrof­fen ist, ist der Raum, der ihnen in der Bro­schü­re gege­ben wird, krass über­pro­por­tio­nal. Und das hat natür­lich Metho­de: der Kult um abwei­chen­de Sexu­al­ori­en­tie­run­gen dient natür­lich in ers­ter Linie dazu, die soge­nann­te “Hete­ro­nor­ma­ti­vi­tät” zu “rela­ti­vie­ren” und “dekon­stru­ie­ren”. Was für einen enor­men psy­chi­schen Scha­den die frü­he Ver­weib­li­chung und Iden­ti­täts­desori­en­tie­rung vor allem bei männ­li­chen Kin­dern anrich­ten wird, kann man sich leicht ausmalen.

Illus­triert wird das Gan­ze übri­gens durch Zeich­nun­gen wie die­se, auf denen Schwu­le, Les­ben, ein fröh­li­cher Selbst­be­frie­di­ger und sogar zwei (?) hete­ro­se­xu­el­le Paa­re unter einem gemein­sa­men Dach eine mun­te­re Poly­pho­nie auf­füh­ren und, wie man so sagt, “Spaß haben”. Die Rat­ten und Kat­zen sind zwei­fels­oh­ne inklu­diert, um sich kei­ner spe­zie­sis­ti­schen Dis­kri­mi­nie­rung schul­dig zu machen.

 

In einem lexi­ka­li­schen Teil wer­den dann wich­ti­ge Begrif­fe wie “Wich­ser”-

Das Wort „wich­sen“ bedeu­tet eigent­lich, dass jemand weiß, wie sie_er gut zu sich sel­ber sein kann.

“Fick dei­ne Mutter!” -

Kin­der wol­len von sich aus kei­nen Geschlechts­ver­kehr mit Erwach­se­nen. Wenn Erwach­se­ne das mit einem Kind machen, dann ist das immer ver­bo­ten, das dür­fen Erwach­se­ne nicht. Allei­ne des­halb ist die­ses Schimpf­wort ein Blöd­sinn, denn Kin­der wol­len kei­nen Geschlechts­ver­kehr mit Erwach­se­nen. Manch­mal wünscht sich das ein Kind viel­leicht, aber nur, weil es nicht ver­steht, was Geschlechts­ver­kehr über­haupt bedeu­tet und dass das nichts ist, das für Kin­der und Erwach­se­ne passt.

oder “Hure” erläutert:

Eigent­lich kön­nen Kin­der gar kei­ne Huren oder Stri­cher oder Sexarbeiter_innen sein, weil sie noch kei­nen Beruf haben.

Die paar Per­len soll­ten für einen Ein­druck genü­gen. Man kann nur sagen: wer nicht auf Anhieb, aus den Ein­ge­wei­den her­aus, ver­steht, daß mit sol­chem Mate­ri­al die kind­li­chen Gehir­ne fahr­läs­sig ver­schmutzt und ver­stopft wer­den, wer nicht die Ver­ächt­lich­keit eines sol­chen staats­päd­ago­gi­schen Ein­griffs in die Intim­sphä­re und Kin­der­er­zie­hung sieht, mit dem ist eben­so­we­nig ein sinn­vol­ler Dia­log mög­lich, wie mit den Schöp­fern die­ses Meisterwerks.

Da nüt­zen auch die Beteue­run­gen der Autor_Innen nichts, auch hier über Din­ge, die den Staat und ins­be­son­de­re lin­ke Sozi­al-Inge­nieu­re nichts angehen:

Wenn Sie in die Mate­ria­li­en hin­ein schau­en, wer­den Sie sehen, dass es nicht um sexu­el­le Prak­ti­ken geht oder Details dazu, wie Kin­der gezeugt wer­den. Es geht viel­mehr um Gefüh­le & Sin­ne, um Zustim­mung & Gren­zen, um Lie­be & Zunei­gung, Iden­ti­tät & Kör­per, Inti­mi­tät & kind­li­che sexu­el­le Akti­vi­tä­ten, um Wör­ter & Räu­me, um den Zyklus und Babys.

Dem Por­no fol­gen der Kitsch und die Ver­nied­li­chung: auch das ein Zei­chen, wie hier jedes Maß, jeder Takt, jeder Geschmack, jeder com­mon sen­se, ja ganz ein­fach, jede Ver­nunft ver­lo­ren gegan­gen ist, mit einem Wort: daß gelo­gen wird. Vor allem wird hier plü­schig-rosa dar­über hin­weg­ge­täuscht, wor­um es im Sin­ne der “Gender-Mainstreaming”-Apostel eigent­lich wirk­lich geht, näm­lich um die Durch­set­zung einer links­ra­di­ka­len Ideo­lo­gie über die Köp­fe der Schwächs­ten, ein ris­kan­tes sozia­les Expe­ri­ment mit dem Spreng­stoff Sexua­li­tät, für das die Kin­der als Ver­suchs­ka­nin­chen her­hal­ten müssen.

Es hat sich hier ein Men­schen­ty­pus durch­ge­setzt, dem man zum Groß­teil wohl nicht ein­mal bewußt böse Absich­ten unter­stel­len kann, mit dem jedoch jede Ver­hand­lung aus­ge­schlos­sen ist. Ein Typus, der aber wohl­ge­merkt wie ein Dresch­fle­gel alles weg­zu­put­zen bereit ist, was nicht so ist, wie er selbst.

In die­sem Sin­ne schloß Weiß­mann sei­nen Vor­trag unver­söhn­lich, vor allem im Hin­blick auf die “Gesamt­schu­le”:

Wir müs­sen die Bei-Trost-Geblie­be­nen sam­meln und einen „Schul­kampf“ mit aller Ent­schie­den­heit und Här­te füh­ren soll­ten. Das heißt zuerst, daß es in bezug auf die Gesamt­schu­le kei­ne Kom­pro­mis­se geben darf. Die Hin­ter­ab­sich­ten der Befür­wor­ter müs­sen scho­nungs­los auf­ge­deckt, die vor­han­de­nen Gesamt­schu­len schritt­wei­se auf­ge­löst, Neu­grün­dun­gen unter­sagt werden.

Mir fiel hier, wie so oft, ein Satz von Bernanos ein:

La colè­re des imbé­ci­les rem­plit le mon­de. – Die Rase­rei der Schwach­sin­ni­gen über­flu­tet die Welt.

Martin Lichtmesz

Martin Lichtmesz ist freier Publizist und Übersetzer.

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Kommentare (22)

nino

14. Dezember 2012 09:10

"Alle „Lebensformen“ des sexuellen Zusammenlebens sollen als gleichermaßen gültig und „normal“ (in Anführungsstrichen) dargestellt werden."

Das wird dann bisweilen so erklärt, dass es nicht Aufgabe der Schule sei, gesellschaftliche akzeptierte Sexualmoral zu lehren, sondern den Kindern zu zeigen, was es alles gibt. Erstaunlicherweise zählt das an allen anderen Orten nicht. Es käme keinem Lehrer in den Sinn, den Kindern zu zeigen, dass Gewalt auch eine Art der Konfliktlösung sei. Oder hat schon mal jemand davon gehört, dass im Geschichtsunterricht der Faschismus als gleichwertige Alternative zur Demokratie behandelt wurde, weil es nicht Aufgabe des Geschichtslehrers sei, in der Schule gesellschaftliche Moralvorstellungen zu predigen?

Verlogener und dreister geht es wohl nicht mehr? Es bleibt nur zu hoffen, dass genügend Eltern ab und zu einen Blick in die Schulbücher ihrer Kinder werfen und bei der Schule intervenieren, wenn sie auf solch gefährlichen Stuss stossen.

Martin

14. Dezember 2012 11:11

Der Kampf gegen Gesamtschule und "inkludierenden" Lehrmodellen ist in vielen Bundesländern bereits verloren.

Man sollte daher die sich seit längerem anbahnende "Homeschooling"-Debatte genau anschauen und meiner Meinung nach unterstützen. So wie es das Betreuungsgeld für das Fernbleiben frühkindlicher Betreuungsangebote gibt, so muss gefordert werden, dies zu Verlängern auf die Schulphase. Ebenso sollten Ideen, wie die hier schon einmal in einem Beitrag von Bosselmann thematisierte Idee einer Privatschule, vorangetrieben werden.

Denn am besten ist man dagegen, wenn man eine gute Alternative anzubieten hat. Das einfach Argument "früher war alles besser" zieht m.M.n. nicht, zumindest nicht, wenn ich mich an meinen bundesrepublikanischen Gymnasialunterricht erinnere - ich empfinde es bspw. als abenteuerlich, Dinge wie Mathematik in 45 Minuten Zeiteinheiten, bei denen am Anfang zwecks Notenbildung auch noch 5-10 Min. ein Schüler "abgefragt" wird, im Frontalunterricht ernsthaft vermitteln zu wollen. So etwas kann also auch nicht der Maßstab sein.

Ich vermute, der einzig nennenswerte und evtl. wirksame Widerstand gegen den Gender-Islamophilie-Wahn wird Seitens der Wirtschaft und Industrie kommen, wenn immer mehr null-koma-null stressresistente Neurotiker, die nicht strukturiert arbeiten können und noch dazu 2 linke Hände haben, die Belegschaften der Betriebe bilden sollen. Auch die "Inschallah", Allah- wirds- geben- oder- nehmen-, Leute stellen nicht das Menschenmaterial dar, welches sich die Kapitalisten vorstellen, da sie nicht das geforderte Leistungspotential haben.

In Wirtschaftskreisen wird zwar auch nicht der "gebildete" Mensch, wie er hier propagiert wird, gewünscht, sondern eher der angepasste Fachidiot, der genau an der Stelle zu arbeiten hat, an der er brillant ist, aber ansonsten hauptsächlich das Maul zu halten hat, aber dennoch:

Man muss in Sachen Bildung an die Wirtschaftskreise heran und dort klar machen, dass sexuell verwirrte Neurotiker mit Inklusions-Bildungslevel sowie Allah-Gläubige nicht die "Human Ressource" sind, die für den "Standort" Deutschland gebraucht werden - erst dann könnte sich evtl. etwas auch in der Breite bewegen.

Politischen Outsidern wie uns, bleibt bestenfalls der Versuch von Privatschulgründungen und die Unterstützung von Homeschooling- Initiativen vorbehalten.

Was ich mich bei Debatten wie diesen immer Frage ist, wann wird diesen "schönen" "Buntmenschen" mit ihrer Genderpolitik und grenzenlosen Migrationseuphemie klar, dass sie mit der Zuwanderung von Muselmanen sich eigentlich ihre härtesten Gegner ins Land holen?

Unke

14. Dezember 2012 11:15

Die sog. Bildung ist ein schönes Beispiel für Bereiche, bei denen konservative und libertäre Auffassungen divergieren; hier vor allem hinsichtlich Ursachen der Bildungsmisere. (Eigentlich müsste man „Bildungs“-„Misere“ schreiben, denn der Bildungsbegriff wäre ja durchaus zu konkretisieren, und Misere wiederum hängt vom Zielerreichungsgrad ab. Wenn, wie Olof Palme einst postulierte, es in der Schule nicht ums Lernen, sondern um das gemeinsame Lernerlebnis* geht, dann kann es kein Versagen bei kognitiven Inhalten geben – denn die spielen in diesem Fall keine Rolle.)

Die Einschätzung, dass staatlich finanzierte Einrichtungen jemandem Anderen nützen als wiederum dem Staat –dem Schüler zum Beispiel– finde ich geradezu grotesk. Es ging bei staatlichen Schulen zu keiner Zeit um nichts anderes als die Zöglinge dumm und abhängig zu halten um so die Konkurrenz für TPTB nach Kräften gering zu halten. Denn bis die Lieben Kleinen aus der staatlichen Bildungsmühle entlassen werden ist es zu spät; da ist der Neue Mensch, der NWO-Staatsbürger bereits geformt.
Eltern wissen instinktiv dass ihre Kinder in solchen Institutionen missbraucht und um ihre Lebenschancen gebracht werden; sie sind jedoch eben auch nur Menschen -will heißen: zu bequem und oft überfordert-, als dass sie gewillt und in der Lage wären hier umzusteuern.
Wobei ich mich unwillkürlich frage, wozu jemand Kinder in die Welt setzt, nur um sie einem willkürlichen Leviathan zu überantworten? In dessen Gymnasien, z.B., flächendeckend „Die Wolke“ von Gudrun Pausewang gelesen wird?

Staatliche Schulen sind eo ipso das Abbild der Staatsform, in der sie betrieben werden.
Es gab Habsburgerkaiser, die standen unter der Jesuitenfuchtel und haben drei Viertel ihres Lebens mit Rosenkranzbeten verbracht. Berühmt auch die chinesischen Mandarine, die das Produkt eines ausschließlich auf den Erhalt des status quo gerichteten Erziehungssystems waren.
Und nun das Bildungswesen in einer „Demokratie“ – „one man, one vote“ und auch noch mit Frauenwahlrecht: was soll bei einer solchen Diktatur des Pöbels anderes als Schmutz und Niedertracht herauskommen?

Der deutschstämmige Milliardär Peter Thiel (selbst ein Stanford-Absolvent und damit natürlich ein Heuchler) geht seit einiger Zeit mit der These vom sog. Education Bubble hausieren.
Er hatte damit à la “Kaisers neue Kleider“ ausgesprochen, was längst offensichtlich ist; nämlich, dass ein Großteil der Studiengänge nutzlos und herausgeworfenes Geld sind.
Die in solch einem System produzierten größten Versager werden Pädagogen und dürfen sich an den Kindern abreagieren…

* „Man geht nicht zur Schule, um für sich selbst etwas zu gewinnen, sondern um zu lernen, wie man als Glied einer Gemeinschaft wirkt“ (Roland Huntford, „Wohlfahrtsdiktatur: das schwedische Modell“, 1980; S.163)

TPTB = the powers that be

ChrisH

14. Dezember 2012 12:34

@Martin: Ich habe so meine Zweifel daran, dass die Wirtschaft ein Interesse an besserer Bildung hat.

Erstens kann sich "die Wirtschaft" den Nachwuchs selbst heranziehen, weil sie ganz einfach die Mittel hat, Potentaten auf andere Schulen zu schicken. Davon braucht es auch nur Wenige, die Führen können und Innovationskräfte in sich bergen.

Zweitens ist ihr "Neurotiker" bestens geeignet Billiglöhne zu erzeugen. Dem kommt die Migration nur noch mehr entgegen. Hierzu verweise ich auf MKHs Beobachtungen:
Masseneinwanderung bereichert – wen?

Drittens:

Man muss in Sachen Bildung an die Wirtschaftskreise heran und dort klar machen, dass sexuell verwirrte Neurotiker mit Inklusions-Bildungslevel sowie Allah-Gläubige nicht die „Human Ressource“ sind, die für den „Standort“ Deutschland gebraucht werden – erst dann könnte sich evtl. etwas auch in der Breite bewegen.

Ich denke darauf kommt es gar nicht an. Bei denen, die das Ruder in der Hand halten, zählt der "Standort" Deutschland doch sowieso nichts mehr. Sobald hier alle Innovationskräfte verbraucht sind - was in ein bis zwei Jahrzehnten der Fall sein sollte - siedelt man halt um. Die Welt wird dann so "frei" sein, dass der ungehinderte Verkehr möglich sein wird, so wie es heute in der EU schon Realität ist.

In Wirtschaftskreisen wird zwar auch nicht der „gebildete“ Mensch, wie er hier propagiert wird, gewünscht, sondern eher der angepasste Fachidiot,

Schauen Sie sich einmal die Ausbildungsrealität in der Wirtschaft an. Es Berufsakademien haben einen Zulauf wie noch nie. Universitäten haben vor dem Bachelor kapituliert. An meiner hiesigen Universität wurde bis 2010 fieberhaft versucht, aus dem Bachelor etwas berufstaugliches zu machen (Anm.: Schon das ist eine äußerst bedenkliche Entwicklung). Danach hat man sich eingestanden, dass der BA nur ein qualifizierter Studienabbruch ist, der reformiert gehört.
Daher ist man damals auf die Idee gekommen, der Bachelor solle Grundkenntnisse vermitteln, auf die die Wirtschaft mit fachspezifischen Angeboten aufbauen kann. Lediglich der Master soll noch der wissenschaftliche Laufbahn dienen.

Ich glaube daher, dass es keinen Sinn macht, auf die Wirtschaft zuzugehen. Selbst wenn man diesen Gedanken, die größtenteils nicht meine sind, sondern von Herrn Weißmann stammen, nicht folgt, halte ich aus folgender Überlegung für keine gute Idee:

Nehmen wir an, dass Ihre (Martin) Ansicht mit einer überwiegenden Wahrscheinlichkeit zutrifft und meine dagegen eher weniger wahrscheinlich ist.

In diesem Fall würde ich in einer Risikofolgenabwägung trotzdem meiner Auffassung folgen:

Folgen wir Ihrer Ansicht, ziehen unsere Schlüsse und handeln danach, stellt sich diese im Nachhinein jedoch als falsch heraus, haben wir gleich die nächsten ein bis zwei Generationen "verbraten".

Folgen wir Weißmanns und meiner hier geäußerten Ansicht ziehen unsere Schlüsse und handeln danach, stellt sich diese im Nachhinein jedoch als falsch heraus, haben wir am Ende hoffentlich schon eine Schule aufgebaut wie sie von Bosselmann hier vorgestellt wurde und haben vielleicht schon die eine oder andere Generation gebildet.

Es mag am Ende die "Kopf durch die Wand" Chance vertan haben. Aber es ist jedenfalls etwas sicher geschafft.

Sollte das IfS den Aufbau einer Schule, wie sie Bosselmann hier vorgestellt hat planen, ich wäre sofort dabei.

Weltversteher

14. Dezember 2012 12:42

Danke, Herr Lichtmesz, für diesen Bericht.
Weißmann muß Minister werden, wenn er so gut Dekrete erlassen kann! - Aber was tun wir bis dahin?

Jede Bresche in den Wall der Schulbesuchspflicht könnte uns helfen. Dann wäre die Bildung freier zu gestalten.

Langfristig bestimmend sind übrigens nicht auf eine konkrete Produktion bezogene Fabrikbetreiber ("Wirtschftskreise"). Die sind auch nur Betriebsstoff des int. Kapitals wie die Proleten in ihren Fabriken. Das int. Kapital erfordert zum Zwecke seiner Herrschaft und seines Gewinns keine hochdifferenzierte Wirtschaft und Industrie. Es bedarf nur einer Differenz, eines Gefälles, aus dem sich die Leistungskraft fremder Menschen in seine Speicher abzapfen läßt. Insofern ist ein Aufschrei der Unternehmer in Deutschland belanglos, der Kapitalisten dagegen nicht zu erwarten.

Marcus Junge

14. Dezember 2012 13:11

Alles keine Neuigkeit mehr. Über diesen Wahnsinn hat man schon vor 5 Jahren lesen können, auch über seine Untiefen, die Herr Weißmann hier so trefflich schildert. Es wuchert und wuchert, keiner unernimmt wirklich etwas drastisches dagegen und am Ende ist es schön drüber geredet zu haben, während die Einheitsfront von CSU bis SED, sich den neuen Menschen formt.

Inselbauer

14. Dezember 2012 14:31

Die Wiener Broschüre gehört wirklich zum Härtesten, was mir in diesem Zusammenhang je in die Finger gekommen ist. Es ist ganz offensichtlich, dass die Verwendung im Unterricht strafbar ist. Interessant ist es, sich Gerichtsgutachten aus den letzten Jahren anzusehen, die auch aus der Feministen-Genderecke kommen, und in denen anhand von Kinderzeichnungen "Indizien" des sexuellen Missbrauchs herausgearbeitet werden. Man findet genau jenen Scheißkram, der in dieser Broschüre verewigt ist, eine "naive" Pimmelmalerei...

BdU

14. Dezember 2012 15:14

Ich muss eindeutig widersprechen wenn Herr Lichtmesz schreibt:

"Es hat sich hier ein Menschentypus durchgesetzt, dem man zum Großteil wohl nicht einmal bewußt böse Absichten unterstellen kann, mit dem jedoch jede Verhandlung ausgeschlossen ist."

Selbstverständlich handeln die kulturmarxistischen Machtgruppen und ihre pädagogischen Kompanien aus bösartigsten Absichten heraus, sie verkörpern eine reinen, hassbasierten Vernichtungswillen gegen nahezu alle traditionellen menschliche Ideale, Sitten und Werte und sie beweisen, besonders im Kampf gegen Andersdenkende, daß sie auch charakterlich minderwertige Psychopathen sind, die keinerlei Anstand, Achtung oder Respekt vor anderen Meinungen haben sondern im Gegenteil, und das ist menschlich zutiefst verwerflich, allen Gegner pauschal böseste Absichten unterstellen und daher jede noch so gehässige und verkommene Aktion befürworten, um ihn Mundtot zu machen.
Wenn diese Personen "keine bewußt bösen Absichten" haben, kann man genau so gut die Exekutionskommandos der Tscheka exkulpieren, die ja mit ihrem systematischen Massenmord an ganzen Bevölkerungsgruppen von Klassenfeinden auch nur eine "gerechtere Gesellschaftsordnung" schaffen wollten.

ML: Das stimmt so auf keinen Fall. Die Gemengelage ist weitaus komplexer. Bei manchen spielen gewiß Ressentiment und destruktive pathologische Komplexe eine Rolle; andere sind aufrichtig, geradezu religiös überzeugt, auf der Seite des Guten und Sittlichen zu stehen; andere sind bloße Mitläufer, die ein bestimmtes Wertesystem verinnerlicht haben; wieder andere einfach nur strohdumm. Auch hier hilft die Binsenweisheit weiter: Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert. Das war in den extremen Zonen, bei der Tscheka oder SS auch nicht anders. Diejenigen, die das Böse aber um seiner selbst willen tun, und keine Rationalisierungen zur Gewissensberuhigung brauchen, sind eher selten. Außerdem kann man Sie hier bei Ihrem eigenen Wort nehmen: es "ist menschlich zutiefst verwerflich, allen Gegnern pauschal böseste Absichten unterstellen."

Rainer Gebhardt

14. Dezember 2012 15:47

Mir hat der Beitrag von M.L. sowie die Lektüre der verlinkten Artikel erst mal die Sprache verschlagen. Ich bin platt, handlungsunfähig, beinahe gelähmt vor Wut. Der absolute Schocker ist der Hinweis auf den franz. Kultusminister Frédéric Mitterrand. Das sind die Horrorgestalten, die auch hier schon ante portas stehen. Und damit auch andere das kalte Entsetzen packt, werde ich diesen Artikel verbreiten, an alle Bei-Trost-Geblieben verschicken; zusammen mit einem Link auf einen französischen Dokumentarfilm aus dem Jahr 2002. Der Film heißt "Sein und Haben“.

Der Regisseur Nicola Philibert begleitet darin ein Jahr lang eine 
Schulklasse in einem kleinen Dorf 
irgendwo im Puy de Dôme (Saint Ètienne sur Usson). Die Schule
 bestand aus einer einzigen Klasse von Schülern im Alter zwischen 6
und 14. Und es gab auch nur einen Lehrer. Eine Gesamtschule? Keinesfalls!

Philibert zeigt die Kinder in ihrem Schulalltag, er zeigt gleichzeitig das Leben auf dem Dorf, in den Familien. Es ist wie ein Blick in eine abgeschlossene Welt, ziemlich weit ab vom hektischen Geschiebe und Gedränge. Weit ab auch von politischen Eingriffen in die Schule, wie man sie täglich in den Metropolen erlebt, wo vor allem linke Pädagogen dafür sorgen, daß die heranwachsende Generation das schlechte Gewissen piesackt.

In der Schule und im Dorf ist nicht alles gut. Es gibt Freude und Ärger es gibt Krankheit und Tod, Tränen und Enttäuschungen, Stolz und Scham. Das Leben eben. Nur etwas gibt es nicht: die Sozialingenieure, die Seelenklempner, die Politaffen. Kein einziger taucht in dem Film auf. Und nicht ein einziges Statement kommt in dem Film vor, wo man glauben könnte, da hat irgendein engagierter Öffentlichkeitsheini einen Subtext beigesteuert. Nein, alles ist wie es jemand sieht, der sich bei keiner "Zielgruppe" einschleimen muß. So hochgradig unpolitisch ist das, daß es einem gerade deshalb wie eine mögliche Form von Politik erscheint.

Wer diesen Film anschaut, bekommt ein Gefühl für den Abstand, der unser kaputtes Schulsystem von dem trennt, was man wirkliche, weil menschliche Pädagogik, nennen könnte. Er bekommt auch ein Gefühl für die Perversität und Verwahrlosung eines Schulsystems, das wie das unsere aus hoffnungsvollen Kindern sozial Schwachsinnige macht.
Und wenn der Begriff des pädagogischen Eros irgendeinen Sinn hat, dann geht er einem in diesem Film auf.

Es ist atemberaubend, wie der
 Lehrer die Schülern unter seine Fittiche nimmt, wie ernst er seine Berufung (nicht Beruf) nimmt und 
nichts anderes will, als diesen Kindern etwas beizubringen, das sie 
später brauchen würden. Und natürlich ist das zuerst Schreiben und 
Lesen, sind es Algebra und Literatur. Aber es ist eben doch
 etwas mehr. Es ist das Wissen, das der Lehrer von den Kindern hat, von ihrer Welt, ihren Familien, von ihrem Dorf. Es ist auch Nachsicht mit dem, was man Schicksal nennen
 könnte, die Tatsache nämlich, das man von der Welt nichts zu verlangen 
hat, alles aber von sich selbst verlangen muss. Anders bekommt man
 nicht, was das Leben zu bieten hat. Und die Kinder spüren instinktiv, dass dieser Lehrer sie genau das lehrt. Sie bringen ihm jenen Respekt entgegen, den 
Kinder immer vor jemanden haben, der von Zuwendung und Verständnis
 nicht redet, sondern beides lebt. Dieser Lehrer musste auch in den späteren Interviews nicht von
 "sozialer Kompetenz" schwafeln, er hat sie und seine Schüler haben sie in dem Film auf ihre kindliche Art auch und der Lehrer wußte das.

Wer Zweifel hat, ob diese Kinder zurecht kommen/kamen in der Welt, in die sie ab der 6. Klasse entlassen werden, kann beruhigt werden: Es gibt einen Pressetext, in dem sich ehemalige Schüler von George Lopez (so heißt der Lehrer) an ihre Schulzeit erinnern. Alle behaupten sich „da draußen in der Welt“.

Ein "sozial engagierter" Regisseur, hätte Schüler und Lehrer als Opfer einer nachlässigen Bildungspolitik 
dargestellt und deklamiert: "Seht her, wie wir leben müssen, in einer Zwergschule hocken wir, mit nur einem Lehrer. Und Projektwochen gibt’s auch nicht. Niemand kümmert sich um uns. Wo ist der 
Staat." Diese 
Perspektive verbietet sich der Film. Mehr noch: Die Abwesenheit eines „für- und vorsorgendes Staates“ (in dem Typen wie Mitterand ihre perversen Erziehungsideale bald bis in die entlegenste Dorfschule tragen werden) war das, was man als größtes Glück für die Kinder empfand. Keine politische Indoktrination, keine Sexualkunde, kein emanzipiertes Gendergewäsch. Und also auch keine „gesellschaftlichen Opfer“, keine Ritalin schluckenden Kinder, die über Schulstress 
klagen; keine Rechte, die eingefordert werden, kein Jammern über 
einen zu langen Schulweg oder fehlende Computer oder einen zu kalten
 Klassenraum. Statt dessen diese kleinen und großen
 Schüler, die instinktiv wissen, dass diese Schule und dieser Lehrer ihre große Chance sind. 


Die Klarheit und Ruhe, mit der dieser Film das zum Ausdruck bringt,
 ist beinahe zum Verzweifeln: sie erinnerte einen daran, dass es sehr
 wohl darauf ankommt, wie sich einer in die Welt und ins Leben stellt 
- als Opfer eines Systems oder als jemand, dem diese Rolle zuwider 
ist. Und da gibt der Film zu denken, da wirft er ein grelles Licht auf
 uns, läßt an Lehrer und Schüler denken, die sich gegenseitig die 
Leidensrolle streitig machen und es für legitim halten, ihre
 persönlichen Defizite, ihre Dummheit und ihre Faulheiten dem System 
anzulasten. Natürlich hat das System die Schuld. Es hat immer die
 Schuld. Aber wir wären arme Irre, wenn wir von einem System erhoffen, was dieses uns nicht geben kann und: dessen Repräsentanten schließlich jene „Emanzipatoren“ und deren Nachfolger sind, die das Volk einst aus dem „universellen Verblendungszusammenhang“ befreit haben, um es direkt in den universellen Verblödungszusammenhang zu führen.

Also: schaut Euch diesen Film an. Und falls Ihr findet, er habe etwas
Melancholisches mit seinem aus der Welt liegenden Dorf und der 
kleinen Schule und sei nicht typisch für das Bildungssystem im
 Allgemeinen und die Schule im Besonderen, dann habt Ihr 
Recht. Doch wenn Euch wie mich der Verdacht beschleicht, diese
 Zwergschule in der französischen Provinz mit ihrem einzigen Lehrer und 
den zwanzig Schülern könne vielleicht mehr hoffnungsvolle Menschen
 ins Leben entlassen, als zwei deutsche Gesamtschulen zusammen, dann liegt Ihr auch 
hundertprozentig richtig.



So, das war mein Wort zum Freitag. Amen!

Schnippedilderich

14. Dezember 2012 16:58

Wo die reine Dummheit aus Gründen falsch verstandener Gleichheit zu einer anderen Form der Begabung stilisiert wird, ist die Dummheit selbst zur obersten Leitidee des nicht allein pädagogischen Gesamtzusammenhangs geworden.

Martin

14. Dezember 2012 17:42

ChrisH,

ich persönlich plädiere ja für das Aufstoßen von Lücken ins staatliche System, durch Homeschooling und auch private Schulen. Damit erreicht man aber nicht die Massen, die für eine zukünftige Gesellschaft m.M.n. nach wie vor erforderlich sind.

Daher auch meine Idee, zu "Schadensbegrenzung" auch einmal in Richtung Wirtschaft und Firmeninhaber (die in Deutschland in nicht gerade kleiner Zahl tatsächlich noch von konkreten, hier auch lebenden Personen gestellt werden) zu denken, damit diese auch ihre Lobby einbringen. Dass das nicht zu einem "Ideal" taugt, ist klar - aber das in rechten Kreisen oft tabuisierte Wort vom Pragmatismus trifft es, glaube ich ...

Ursula Prasuhn

14. Dezember 2012 18:43

Heute Mittag habe ich bei "news4teachers" dem Neurowissenschaftler Dr. Krick eine weitere kritische Antwort auf seine im Diskussionsverlauf geschickte und glühende Werbung für die Ganztagsschule geschrieben, die ich zutiefst ablehne - u. a. wegen der erhöhten ideologischen Einflussmöglichkeiten auf unseren Nachwuchs. Das Ganze läuft unter dem Artikel „Modellversuch: Selbstorganisiertes Lernen zeigt gute Ergebnisse“.
Diese Kritik schien der Redaktion dann wohl zuviel, jedenfalls wurde mein Kommentar trotz mehrmaligen Versuchs nicht veröffentlicht. Eine Mail an die Redaktion blieb unbeantwortet.
Den Vorgang finde ich insofern beunruhigend, als er zeigt, wie sehr eine Homepage bzw. ein Portal so etwas wie „Heimat“ für Lehrer vorspiegelt, in Wahrheit jedoch ein Instrument zu deren Beeinflussung ist. Ein gewisses Maß an Kritik wird zwecks glaubwürdiger Unabhängigkeit zugelassen, wenn’s aber brenzlig wird, ist Schluss mit lustig.
„news4teachers“ scheint leider eine häufige Anlaufstelle für Lehrer zu sein.
Meine Person steht vermutlich künftig unter„Hausverbot“

Ursula Prasuhn

14. Dezember 2012 20:31

Mir ist eingefallen, dass die Leser meines vorherigen Kommentars denken könnten, ich hätte beleidigend, rechtsradikal oder staatsfeindlich geschrieben.
Darum hier mein Text an "news4teacher":

@Dr.Krick 14.12. 12:25Uhr
Alles, was Sie für die Ganztagsbetreuung hier anführen, hört sich einleuchtend, kinderfreundlich und vor allem nach "alternativlos“ an.
In genau solcher Werbung sehe ich aber eine Gefahr für die Kinder.
Sie meinen ja auch, dass Ganztagsschulen nicht das Gelbe vom Ei sind, sondern nur ein Notbehelf, weil sich die Zeiten geändert hätten und es kein Zurück mehr gäbe.
Aber gibt es das wirklich nicht?
Ich sehe jedenfalls weit und breit nicht die geringsten Anstrengungen dafür.
Stattdessen werden Mütter ins Berufsleben gelockt oder finanziell gezwungen, Kinderreichtum in Verbindung mit familiärer Erziehung zur Armutsfalle gemacht und die elterliche Erziehung unter generellen Versagensverdacht gestellt.
Dies alles gehört zum Handwerkszeug von Politikern, Wirtschaftsbossen, den längst nicht mehr unabhängigen großen Medien und auch von Erziehungswissenschaftlern, die an ihre Interessen und die ihrer Auftraggeber denken.
Wo, bitte schön, gibt es auch nur ansatzweise Bemühungen, um die Bedingungen zurückzuschrauben, unter denen täglich mehr Kinder aufwachsen müssen?
Das Gegenteil ist doch der Fall. Da klingt die Feststellung, es gäbe diesbezüglich kein Zurück mehr, wie Hohn. Natürlich kann es kein Zurück geben, wenn der Wille dazu fehlt und sämtliche Anstrengungen in die Gegenrichtung laufen.
Und Kinder können sich nicht wehren. Sie können nur mit rasant wachsenden Verhaltensstörungen auf sich aufmerksam machen. Aber was hilft ihnen das, wenn alle nicht hören und sehen wollen und inzwischen eine riesige Helferindustrie von den Nöten der Kinder profitiert.

rjaeck

14. Dezember 2012 22:35

Obwohl an der Grundschule unserer Tochter (4. Klasse) im Unterricht ein "Exkurs" in die Weltkriege , die "Reichsprogromnacht" und den Holocaust unternommen wurde, wogegen ich per Anruf bei der Lehrerin protestierte (mit Teilerfolg) und das auf Kosten des Unterrichts eine Woche lang geprobte Weihnachtsprogramm im Vergleich mit denen von vor 5 - 8 Jahren z. T. Kindergartenniveau hatte (wie passen beide Phänomene zusammen?), hat es mich beim Besuch besagten Weihnachtsprogramms ungemein gefreut, als bei dem Lied "So viel Heimlichkeit" Jungs und Mädels hübsch getrennt auf der Bühne standen, die Strophe "Meine Puppen sind verschwunden..." ausschließlich von den Mädchen und "Hansels Eisenbahn ist weg,..." von den Jungens geträllert wurde.

Womöglich war die GenderInnenbeauftragte während der Proben im Urlaub? Ich überlege, ob ich eine Meldung an's Staatliche Schulamt absetzen sollte...schließlich ist das doch eine "Inklusive Schule" des Landes Brandenburg.

neocromagnon

15. Dezember 2012 01:52

Ich finde es interessant, daß Herr Lichtmesz den Begriff "böse" in dem Zusammenhang gebraucht. Das ist ungewohnt, trifft es aber ganz genau. Ich glaube, daß der in den alten religiösen Schriften gebräuchliche Begriff des Bösen genau diese Dinge bezeichnet. Der Geist des Bösen lügt, täuscht, zerstört Vertrauen, kehrt das Unterste zu Oberst, macht das Wahre falsch und das Falsche wahr. Er verführt zu Hemmungslosigkeit und Hedonismus, um den Geist unter das Fleischliche zu knechten und unfrei zu machen, um Bindung und Vertrauen zu zerstören, abzulenken und den Menschen in die Dunkelheit zu treiben. Das entspricht dem Begriff des Bösen im AT.
Es geht bei Mässigung und Enthaltsamkeit nicht darum der Lust zu entsagen, obwohl das von den Linken Medien immer wieder behauptet wird, sondern der Geist soll das Fleisch nutzen, sich aber nicht von ihm beherrschen lassen. Der Geist des Bösen ist hier ebenso präsent, wie er es in allen sozialistischen Bewegungen der Vergangenheit war, und siehe da, sie alle haben auch den Atheismus gemeinsam. Warum wohl?

M.L.: Hellhörig mitgelesen: Ich meinte tatsächlich, in einem theologischen Sinne "böse". Dabei hatte ich aber vor allem die Auffassung des christlichen Psychologen M. Scott Peck im Hinterkopf.

Ein Fremder aus Elea

15. Dezember 2012 15:36

Hmm, also soweit es Skandinavien betrifft, läuft es vielleicht doch etwas anders. Die Schüler fangen schon recht früh an, Punkte für erfolgreich abgeschlossene Lehreinheiten zu sammeln, welche sie einigermaßen frei auswählen können, und wenn sie genug haben, kommen sie halt weiter.

An den Unis läuft es selbstverständlich genauso.

Wettbewerb gibt es so tatsächlich nicht, aber Wettbewerb in der Bildung ist auch unnatürlich. Der eine lernt dies, der andere das, der eine denkt hierüber nach, der andere über etwas anderes.

Also "böse" würde ich in dem Zusammenhang gewiß nicht verwenden.

Weiß nicht so recht, wie treffend die anderen Schilderungen sind. Es liegt natürlich nahe anzunehmen, daß Lehrer in anderen Ländern dasselbe wie deutsche Lehrer tun, aber nach meinen Erfahrungen stimmt das nicht. Die Klassenzimmerkulturen sind doch unterschiedlicher als man denkt.

Kurt Schumacher

15. Dezember 2012 16:23

Jetzt muß ich aber doch mal eine kritische Frage stellen: Wie kommt es, daß die Vergenderung nur bei Weißen wirkt, aber an den Farbigen abperlt, wie das Wasser an der Ente? Deutsche, Schweden, Engländer, Franzosen werden schwul und lesbisch, kriegen keine Kinder mehr, schämen sich in Grund und Boden für ihre Vergangenheit und fürchten sich vor der Zukunft - nur Mohammed und Aishe lächeln geheimnisvoll wie weiland Josef und Maria und kriegen munter ein Kind nach dem anderen. Dabei gingen sie doch auch mit deutschen Kindern in die Schule! Sie lasen die selben Schulbücher, sie hatten die selben Lehrer. Wieso sind die Weißen seelisch so geschwächt, die Farbigen fühlen sich im gleichen Milieu aber pudelwohl?

Inselbauer

15. Dezember 2012 21:47

Lieber Kurt Schumacher! Das hat wirtschaftliche Gründe. Esther Vilar hat das einmal so formuliert: "Stellen Sie sich vor, ein Mann wollte mit Ihnen schlafen, was müsste er Ihnen dafür geben?" In der Praxis heisst das: Die wirtschaftlich eigenständigen Damen tun sich das auf die Dauer nicht mehr an, ausser sie haben einen Vogel oder wollen Kinder. Wer nun aus wirtschaftlichen Gründen keine Kinder brauchen kann, und wer seinen Vogel überwunden hat, der steigt aus der Zeugung aus.
Wenn die westlichen Damen auch noch die Herrschucht abgelegt haben und sich ganz den Männern angleichen, haben sie nicht einmal mehr Lust, Kinder herumzukommandieren. Die paar Hormone, die in der Jugend vielleicht noch Probleme machen, erledigt die Pille. Die westlichen Männer sind einfach komplementär, sie gleichen ihre Ideologie ihrer läppischen Hilflosigkeit an und gendern sich selber.
Wollen wir hoffen, dass das Käse ist, was ich da zum Besten gegeben habe (...)

Antichrist

16. Dezember 2012 02:20

Das Blöde ist nur das die Schwachsinnigen die Macht haben und sich undemokratisch in dem System der Demokratie an der Spitze eingenistet haben. Das haben sie vor allem den inneren Fehlern der Konservativen zu verdanken, die auch schon damit von den Nazis spielend aufs Kreuz gelegt wurden. Wie kriegen wir deren Nest nun wieder weg? Wir brauchen eigentlich eine neue Gruppe, die dem konservativem Denken und seinen inneren Fehlern fern genug und stark genug ist, die Spinner abzuwehren. Das sie die Jugend bekämpfen hat jedenfalls System, denn die könnte sie einestages stürzen, wenn sie denn zahlreich genug wäre wie in der DDR, das ist vermutlich auch der Grund für diesen memetischen Kindesmissbrauch und den systhematischen demographischen und ethnischen Zukunftsraub. Vielleicht ist das unsere Version von Chinas Ein-Kind-Ehe, die von den dortigen Kommunisten aus dem selben Grund betrieben wird, um einen Youth Bulge und damit die revolutionäre Kraft zu verhindern. Eine Jugend die nicht zahlreich genug ist, muss sich in das System der Alten fügen und eine Jugend die gezwungen ist sich auf ethnische Konflikte und Straßengewalt zu konzentrieren, ist für die herrschende Klasse (die ironischerweise heute die Linken darstellen) von geringerer Gefahr. So bauen sich die ideologischen Erben von Egon Krenz und Erich Mielke ihr undemokratisches Nest, mit Gleichschaltung und Indoktrination, wie in einer Diktatur.

Antichrist

16. Dezember 2012 02:41

@ Kurt Schumacher

Die Antwort liegt im Christentum, es ist die Religion der Schuld und der Erbsünde, der elendig kriechenden Würmer und nicht der aufrechten Menschen. Das Politische was an die Stelle des Christentums trat, treibt ungehemmt freigesetzt diese psychologischen Mechanismen bis auf die Spitze, bis zur totalen Selbstausrottung und alles im Namen der Weltmission, ob die christlich oder sozialistisch ist, ist einerlei, alles der selbe hirnverbrannte Quatsch.

Mohammed und Aishe ist dagegen das Christentum und die politisierte christliche Moral vollkommen wurscht, ob Genderquatsch oder linker Ethnomasochismus, sie belächeln diesen unseren Irrsinn als die Dummheit und Schwäche mit der Allah die Ungläubigen gestraft hat, das ist der Unterschied und der muss auch erst einmal in die konservativen Holzköpfe rein. Als Schocktherapie rate ich zu einem Blick auf die schwedischen Konservativen, die sind aus verknöchertem Anstand in ihren Ansichten bescheuerter als unsere Grünen.

Wir brauchen nicht den Aufstand der Anständigen, sondern die Abschaffung der Anständigen, denn der Anstand ist die Schwäche der Konservativen und der Punkt an dem man sie als Gegner nach belieben manipulieren und aufs Kreuz legen kann. Wenn wir etwas erreichen wollen, müssen wir uns dem Gegner und uns selber gegenüber so fies und unverschämt verhalten, als wären wir Linke. So und jetzt fangt mal an zu üben! Dieser ideologische Kindesmissbrauch ist zum Beispiel die Moral des herrschenden Gegners, zerstört diese Moral, macht sie kaputt oder wie man so schön sagt, dekonstruiert sie.

M.L.: Die Christen, die an Christus geglaubt haben, waren alles andere als "elendig kriechende Würmer". Hier nun die herausragendsten Gestalten zu nennen, wäre fast schon possenhaft.Daß dieser ganze "antichristliche", ahistorische Plunder immer noch am Kursieren ist, bedarf einmal einer eingehenderen Antwort.

neocromagnon

16. Dezember 2012 03:05

@Kurt Schumacher
Sie kriegen davon nichts mit oder beziehen es nicht auf sich. Wieviele südländische Migranten gibt es an Gymnasien oder sonst an Schulen mit hohem Bildungsniveau, wo man über das Vermitteln von Grundkenntnissen in Lesen und Schreiben hinausgeht? Die die dort sind werden auch gegendert (wenn die Eltern nicht aufpassen), der Rest kriegt von dem was in der deutschen Gesellschaft so abläuft und von unseren Themen nichts mit. Selbst gut integriete Türken schauen türkische Programme. Von Sarrazin Beispielsweise hätten die Meisten nichts mitbekommen, wenn sie türkische Zeitungen nicht drauf aufmerksam gemacht hätten. Es gibt keine multikulturelle Gesellschaft. Es gibt kulturell und ethnisch separierte Gesellschaften mit wenigen Berührungspunkten (meist sind es die Deutschen, die sich für das Essen interessieren). Und wenn dann noch der Imam als Autorität auftritt, dann perlt es um so mehr.

Weltversteher

16. Dezember 2012 09:30

Kurt Schumacher:
Ist doch klar: Die Farbigen sind in ihrer Kultur verwurzelt. Erstens haben sie im Gegensatz zu uns (noch) eine, und zweitens perlt auch der Schulbesuch an ihnen ab - weil das ganze Umfeld, in dem sie geborgen sind, nicht lehrt, sondern lebt.

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