Sezession
4. Januar 2013

Von Neu-Delhi nach Wien

Martin Lichtmesz / 22 Kommentare

DesmochteamkankummerEin Renner in den Medien ist derzeit die Berichterstattung über die Massenproteste in Indien, hervorgerufen durch die Gruppenvergewaltigung einer 23jährigen Frau in einem Bus in Neu-Delhi, die deren Tod zur Folge hatte.  In Österreich hatte das den (wohl für manche Zeitgenossen bequemen) Nebeneffekt, daß damit ein lokaler Fall überschattet und aus den Schlagzeilen gedrängt wurde.

Martin Lichtmesz

Martin Lichtmesz ist freier Publizist und Übersetzer.

Zwei Tage nach der Tat von Neu-Delhi wurde in der Wiener U-Bahnlinie U6 zum dritten Mal seit Anfang November eine Frau von einem "südländischen" Täter attackiert und mißbraucht. Der "türkischstämmige Wiener" (Kurier) resp. "türkische Staatsbürger" (ORF) resp. "28jährige" (Wien heute) Mustafa A. wurde nun in Ungarn gefaßt, als er auf dem Weg war, sich in die Türkei abzusetzen (ähnlich dem Mörder von Jonny K.).

Am 16. Dezember des Jahres, einen Tag vor Neu-Delhi, schändete mutmaßlich ein nicht-ausländischer Obdachloser eine ebenfalls 23jährige Frau, ebenfalls in der Linie U6, vielleicht "inspiriert" von seinem bereits mediennotorischen Vorgänger. Die Presse berichtete außerdem von einem versuchten Übergriff zweier "junger Männer" auf eine Frau, bei dem eine dritte, die zu Hilfe kommen wollte, niedergeschlagen wurde - erneut in der U6.

Am 31. 12. erschien in der Presse ein Leitartikel von Doris Kraus: "Wien ist nicht Neu-Delhi: aber wie weit weg ist es?" Der Text ist ein gutes Beispiel für die Mimikry, die Mainstream-Journalisten heute anzuwenden gezwungen sind, wenn es um sogenannte "heikle Themen" geht. Sie müssen sich oft auf Zehenspitzen anschleichen, um Sachverhalte an- und auszusprechen, die ebenso gut sichtbar wie tabu sind.

Als Paralleleispiel zu Indien nennt Kraus nämlich nicht die von Mustafa A. begangene Vergewaltigungsserie, sondern die Tat vom 16. Dezember, freilich ohne näher auf den Täter einzugehen. Aber wie schon der Titel der Kolumne andeutet, ist das nur ein Ablenkungsmanöver. Erst im letzten Viertel der Kolumne kommt Kraus zur Sache, mit einem bemerkenswerten Satz:

Gewalt gegen Frauen ist nicht nur ein globales, sondern auch ein globalisiertes Problem. Als Teil der weltweiten Migrationswellen wandert es von Land zu Land, breitet sich aus und setzt sich fest.

Das ist in der Tat ein Grund, warum sich bisher sichere und ruhige europäische Städte wie etwa Stockholm oder Oslo durch moslemische Einwanderung in kurzer Zeit in wahre Vergewaltigungsmetropolen verwandelt haben, wie auf diesem Blog wiederholt thematisiert wurde.  Angefangen bei sexuellen Übergriffen, breitet sich dieses Phänomen in jedem westlichen Land aus, das signifikante Zahlen von Einwanderern aus einschlägigen Kulturkreisen und Bevölkerungsschichten aufnimmt.

Das ist eine Erkenntnis, der sich gerade die "frauenrechtlerisch" und/oder "feministisch" orientierten Linken verweigern, wenn sie sich blindlings auf die Seite jener schlagen, die Islam- und Einwanderungskritik bekämpfen und stigmatisieren. Im Pokerspiel der Opfer- und Behindertenstämme stechen die "Sensibilitäten" der Einwanderer und bekanntlich besonders feinfühligen Moslems jene der geschändeten Frauen und geschlagenen und getöteten Autochtonen.


Martin Lichtmesz

Martin Lichtmesz ist freier Publizist und Übersetzer.

Kommentare (22)

Rübezahl
4. Januar 2013 17:02

Ich habe es irgendwo gelesen und auch hier wird das Stillschweigen erwähnt:
Auf "Einzelschicksale" kann keine Rücksicht genommen werden.
Schliesslich geht es um etwas Grösseres, die schöne neue Welt.

Marcus Junge
4. Januar 2013 17:05

Den Zahlen zu den Vergewaltigungen kann man nicht trauen. Für die BRD werden immer wieder Dunkelziffern genannt, die dreifach höher liegen, als die gemeldeten Fälle.
Indien ist dabei wohl noch schlechter zu beurteilen, aber es sollte wohl jedem einleuchten, daß die 24000 völlig unglaubhaft sind. Indien ist ein Schwellenland, mit immer noch archaischer Gesellschaftsstruktur, dem Kastenwesen. Allein die Anzeigebereitschaft dürfte massiv geringer sein, insbesondere unter den Moslems in Indien oder wenn der Kastenunterschied zu groß ist. Und dann kommt noch die Verläßlichkeit der Polizei hinzu. Nun ich gehe nicht von einer preußischen Beamteneinstellung des indischen Dorfpolizisten aus, höflich formuliert.

Daher ist der Vergleich nichtig, die Datenbasis steht auf Treibsand.

Und der westeuropäische Mann ist sicher nicht zum Vergewaltigungs-Fan geworden. In den letzen Jahrzehnten kamen nur 50Mio Schätze und Talente des einschlägigen Kulturkreises mit der Religion des ewigen Friedens zu uns. Wenn selbst die offiziellen Angaben für manche skandinavische Großstadt, über Jahre, nur Täter mit schwarzen Haaren verzeichnen, sagt dies doch alles. Irgendwo in mir steigt dabei die Zahl von 70%+x für Deutschland auf. Täter bei Sexualverbrechen, alle mit den besagten schwarzen Haaren. Meine es mal in einem Buch von Ulfkotte gelesen zu haben.

Also wer will sich über die übliche Schweigespirale wundern? Berichenswert ist doch nur die Geschichte über die erfundene NSU oder Sebnitz oder Lebkuchenmesser-Phantome. Einfach den Bundesgauckler fragen, der kennt sich damit ja bestens aus. Oder Alice Schwarzer, wenn man mal einen Teil der Ursache hören will, der sich lautstark und politisch unkorrekt, über die Wirkung beschwert.

Martin
4. Januar 2013 17:46

Der Fall in Indien ist absolut widerlich und man weis jetzt als Europäer nicht so richtig, ob es dort nun wirklich einen breiten Volkszorn gibt oder ob das uns von den Medien nur so vorgegaukelt wird.

Wenn die Empörung tatsächlich so groß ist, wie berichtet wird, dann zeigt es, dass es in Indien wohl noch so etwas wie ein "gesundes Volksempfinden" zu geben scheint.

Ob es in Pakistan auch zu so einer Empörung gekommen wäre?

Zum Thema Statistik:

Das ist eine ganz heikle Sache, da man nie so recht wissen kann, wie aussagekräftig diese Statistiken sind und ob hier nur abgeurteilte Fälle oder auch angezeigte Fälle erfasst werden und was hier die bestimmenden Faktoren sind.

In Deutschland wird die Statistik bspw. durch 2 Faktoren gewaltig verzerrt:

Zum einen werden sicher nicht alle echten Fälle angezeigt, auch wenn der Mumm, eine Anzeige abzugeben, sicher - zumindest unter den deutschen Frauen - weiter verbreitet ist, als in anderen Ländern und vermutlich auch in den Jahren gestiegen ist und zum anderen wurde das Bezichtigen von Männern ein probates Mittel zu deren "Kaltstellung", sei es aus Rache (bspw. Fall Kachelmann als prominentes Beispiel) oder weil es um Sorge-Rechtsfragen, Scheidungssachen etc. geht.

Und ob in Indien, einem Land, in dem es neben einer geschlechtsspezifischen Abtreibungspraktik auch heute noch zu Tötungen von neugeborenen Mädchen kommt, alles angezeigt wird, ist auch die Frage ...

Wie auch immer: Die Verrohung der Sitten im sexuellen Bereich hierzulande, wobei das Wort "Verrohung" eigentlich noch viel zu harmlos ist, ist m.M.n. zum einen der westlichen Verlotterung der Sexualmoral und der allgegenwärtigen Pornografie (beides ganz bewusst politisch als Herrschaftsinstrument eingeführt!) und zum anderen dem Zuzug von Kreisen geschuldet, in denen jede Frau, die es wagt, die eigene Wohnung zu verlassen und nicht verschleiert ist, als legitimes Freiwild für eine Männlichkeit gilt, die ganz selbstverständlich "Freiwild" zur Strecke bringen darf und keinerlei Schamempfinden zu haben scheint, wenn Sex nicht einvernehmlich stattfindet, dies eher als ganz normalen Teil von Sexualität anzusehen scheint (siehe auch die dort üblichen Übergriffe auf Tiere).

Es bleibt zu hoffen, dass die ersten Ansätze zu Protesten, Gegenwehr etc., die sich auch hierzulande neuerdings zeigen, sich noch massiv verstärken.

Kurt Schumacher
4. Januar 2013 17:49

Johnny K. in Berlin hatte allerdings selber einen Migrationshintergrund! Es war also ein interner Streit zwischen Ausländern. Nicht geeignet, die Deutschen wieder einmal unter Generalverdacht zu stellen! Seine Mutter ist, glaube ich, Thailänderin (so genau lese ich Boulevardnachrichten nicht). Sein Vater ist Deutscher. "Go figure", wie die Amerikaner sagen. Sprich: man denkt sich seinen Teil.

ML: Jonny war Vietnamese. Wie oft passiert es, daß Vietnamesenbanden einen Türken oder überhaupt jemanden überfallen? Go figure.

theo m.
4. Januar 2013 19:52

13.4%* der Inder sind Moslems, 5%** in Deutschland, trotzdem wird hier laut o.g. Zahlen 4.75 x häufiger vergewaltigt, das lässt erst mal nicht vermuten, dass es an den Moslems liegt. ...was ich trotzdem für möglich halte - aber es zeigt sich, dass Statistik ihre Haken hat.

Denkbar wäre, dass in Indien generell wg. korrupter und unfähiger Polizei weniger angezeigt wird, außerdem dürften Indiens ca. 300 Millionen Moslems Vergewaltigungen noch seltener anzeigen, da die Familienehre bei Bekanntwerden in Gefahr gerät, mit ernsten sozialen Konsequenzen,*** Hindus sind ebenfalls in dieser Hinsicht sehr "konservativ". Dazu kommen Vergewaltigungen von Frauen der niedrigeren Kasten, die bei Anzeigen auch schlechtere Karten haben dürften.

...alles spekulativ. Man bräuchte eine deutsche Vergewaltigungsstatistik am Besten von 1949 bis heute, um Störfaktoren wie geänderte Gesetzgebung (polizeiliche Erfassung, juristische Beurteilung) bereinigt.

* http://en.wikipedia.org/wiki/Islam_in_India, Stand. 2001
** http://de.wikipedia.org/wiki/Islam_in_Deutschland, Stand: 2008
*** sollte auch in Deutschland so sein - Deutsche zeigen an, Türken/Araber kaum, d.h. von den 7.724 Vergewaltigungen in 2010 sollten auch vom demographischen Verhältnis abgesehen die Opfer überproportional nicht-Moslems sein.

Hinkelstein
4. Januar 2013 20:02

Die Dunkelziffer bei Vergewaltigungen in Indien dürfte monströs sein, weshalb man bei der Statistik D/I Äpfel mit Birnen vergleicht. Die Chance, eine Verurteilung zu erreichen, dürfte in Indien astronomisch niedriger sein, das Stigma noch größer, die Sensibilität in der Polizei und Justiz gleich null - es wurde von einem Fall berichtet, in dem eine Frau bei der Anzeigeerstattung von einem Polizisten vergewaltigt wurde. Da erstattet niemand Anzeige.

Problematisch ist bei der Statistik in Deutschland re: die im Artikel dargestellten besorgniserregenden Entwicklungen, dass der "stranger rape", also diese für klassisch erachteten Fälle wie beschrieben in der U-Bahn, einen vergleichsweise geringen Anteil der Fälle darstellen verglichen mit Fällen in der Familie und in Beziehungen, also durch dem Opfer bekannte Täter. Die mir bekannte Zahl ist ein Verhältnis von 80:20, also auf vier Vergewaltigungen durch Familienmitglieder und Bekannte kommt eine durch einen Fremden. Daher kann auch ein starker Anstieg beim stranger rape, dem ja diese Übergriffe über ethnische Grenzen vermutlich idR zuzuordnen wären, in der Statistik scheinbar untergehen.

Unke
4. Januar 2013 20:37

bisher sichere und ruhige europäische Städte wie etwa Stockholm oder Oslo [haben sich] durch moslemische Einwanderung in kurzer Zeit in wahre Vergewaltigungsmetropolen verwandelt

In Norwegen (oder war’s Schweden?) tätige Femi-Sozialisten bestreiten dieses Faktum und haben die Norwegerinnen aufgefordert, vermehrt und insbesondere dann den Notruf anzurufen, wenn Weiße sexuell zudringlich würden. Denn die hohe Quote der Südländer bei den aktenkundigen Vergewaltigungen beruhe auf -wer hätte es geahnt- Diskriminierung.
Auch und besonders für Bolschewiken gilt: was nicht passt wird passend gemacht!

In relativen Zahlen ist die Vergewaltigungs-Rate in der BRD somit 4,75 mal höher, als die in Indien.

Geschenkt. Mit Indien kenne ich mich nicht aus, aber die deutschen „Vergewaltigungs“- Zahlen sind mit Sicherheit zu hoch. Spätestens seit dem Fall Kachelmann sollte das Phänomen Falschbeschuldigung (gerne auch mal gucke[l]n: Heidi Külzer) ein allgemeiner Begriff sein. Mit den angeblich so unterdrückten und vergewaltigten Frauen (=Opfern) wird im westlichen Feminazi-Faschismus ein riesiger Popanz betrieben; diesbezügliche Zahlen kann man nur in die Tonne kloppen.

Ob die deutschen „Schätzchen“ so arg viel vergewaltigen weiß ich auch nicht. Das typische deutsche Mittelschichtjüngelchen auf jeden Fall ist hinsichtlich seiner Annäherungsversuche den Damen gegenüber -auch zu deren Leidwesen- äußerst zurückhaltend (wie eine Russin mal zu mir sagte: „meine Tochter nennt die Deutschen [geschlechtslose] ‚Mutanten’“).
Was von Marokkanern in Holland und Pakistani in Engelland zu lesen ist ist, dass die dort Zwangsprostitution mit minderjährigen einheimischen Mädchen betreiben. Das wirft allerdings zunächst einmal mehr Fragen auf als dass es Antworten liefert.

Citizen Kane
4. Januar 2013 22:10

Das Rauben und Schänden der Frauen unterlegener Völker war immer schon eine wesentliche Begleiterscheinung von Eroberungsfeldzügen.
Wenn es denn ein generelles Merkmal ist, dass gesättigte Kulturen letztendlich der Dekadenz verfallen und aggressiv nachdrängenden Völkern mit ihrem Potential an "Jungen Männern" ! die Schleusen öffnen, hätten wir hier zumindest ein weiters Indiz dafür, dass sich der "Westen" nun in dieser Phase befindet.

Gegen anthropologische Konstanten kann man nix machen.

Nun, ich will den Sarkasmus so nicht stehen lassen. Die Heuchelei und die Vertuschungs- und Täuschungsstrategien des Mainstream, sind widerlich. Insbesondere der Feminismus disqualifiziert sich aufs Schändlichste.

Karolus
4. Januar 2013 23:11

Kurt Schumacher -

als ich Sie hier erstmals registrierte, geschah dies im Zusammenhang mit Ihrer Reaktion auf die Berichterstattung bzw. Kommentare zum "zwischentag". Sie fühlten sich überfordert, und dies machte Sie mir sympathisch, finde ich doch manches, was man hier geboten kommt, auch abgehoben. Ich verstehe auch nicht immer alles, was hier präsentiert wird. Dennoch: Kubtischeks Kommentar fand ich damals - und mittlerweile muss ich sagen: nicht zum ersten Mal - fehl am Platz.

Zwischenzeitlich hatte ich Gelegenheit, mich über einen weiteren dürftigen Kommentar von Ihnen zu ärgern - es ging um die Hintergründe alliierter Politik gegenüber dem besiegten Deutschland nach 1918 und 1945. In Ihrer Reaktion darauf zeigten Sie, dass Ihnen an soliden Kenntnissen als Basis für hier abgegebene Kommentare nicht gelegen ist.

Ihr aktueller Kommentar bestätigt diese meine Auffassung. Als Berliner war es mir möglich, kurz nach der Tat an den Tatort zu gehen, um mir ein Bild zu machen. Es hätte dessen nicht bedurft, um mir der Haltlosigkeit Ihrer Bemerkung, es habe sichz bei dem Zwischenfall um eine "ausländerinterne" Angelegenheit gehandelt, die man keinem Deutschen in die Schuhe schieben könne. Hat man als Ausländer in Deutschland weniger Recht auf körperliche Unversehrtheit als ein - dem unsäglichehn Özdemir sei ewig Dank für diesen Ausdruck! - "Biodeutscher"? Auch die von Ihnen angesprochene Boulevardpresse hat von dem krassen Missverhältnis zwischen beiden beteiligten Gruppen gesprochen - 3 : 7, wobei einer der drei Angegriffenen so betrunken war, dass der schließlich Erschlagene bzw. hilfsweise Totgetretene dem Betrunkenen helfen musste, was bedeutet, dass 2 junge und bis dahin unbescholtene junge Männer sich der charakterlosen Feigheit von sieben Kulturbereicherern ausgesetzt sahen, von denen der Haupttäter mit Vornamen Onur - er ist seither in der Türkei in Urlaub, ohne dass dies aber seine Versorgungsansprüche beeinträchtigen würde - passenderweise Amateurboxer war bzw. ist.

Was, so frage ich Sie, Schumacher, haben Sie mit Ihrem in meinen Augen sinnleeren Kommentar bezweckt? Ich hätte ihn ignorieren können - aber ich stand, ich wiederhole mich, an dem Tatort und empfand eine unglaubliche Wut angesichts der Umstände, die solch ein Verbrechen möglich gemacht haben. In meiner Jugend - Jahrgang 1949 - gab es so etwas einfach nicht.

Gottfried
4. Januar 2013 23:37

@ Martin

"Der Fall in Indien ist absolut widerlich und man weis jetzt als Europäer nicht so richtig, ob es dort nun wirklich einen breiten Volkszorn gibt oder ob das uns von den Medien nur so vorgegaukelt wird."

Mag ja sein, daß der eine oder andere Inder hier sehr besorgt ist.

Sehe indes nun nicht den allergeringsten Anlaß zur Ausweitung meine eh in keiner Weise vorhandenen Fernstenliebe zu extendieren.

Nachdem die überaus einflußreichen international agi(tier)enden Humanisten ("philanthropists") uns mit dem Hauptstrommedienformat des Fotzenkrawalles ("pussy riot") in einer orthodoxen Kirche recht gründlich ge-infotained haben, um uns für die Verbreitung ihrer Auffassung vom Guten, Wahren und Schönen zu sensibilisieren, also für das neue Ordnen der gesamten Welt, damit auch überall der Frühling herrscht, mache ich mir über das Thema keine weiteren Gedanken.

Gottfried
4. Januar 2013 23:48

@ Citizen Kane

"die Schleusen öffnen"

Man kann schon sehr gezielt Namen nennen, die hauptverantwortlich für die Schleusenöffnung sind: Coudenhove-Kalergi, Gründungsmitglied der EU, Paneuropäer, man lese "Praktischer Idealismus", pdf-Datei im Weltnetz.
Peter Sutherland, Philanthrop, Goldman Sachs, Pleitebankier, Migränebeauftragter der EU und der VN, WHO, ex-BP uvm.
Prof. Dr. Dr. Oberndörfer, CDU, UNESCO, gern gesehener Gast bei der KÖRBER-Stiftung, DER Doyen der ganzen Umvolkungsaktion als geistiger Taktgeber in der BUNTEN Republik.

Auch die humanistischen Hirnviren haben ganz bestimmte Personen ausgesetzt.
Die Seuche des Psychologismus (im Rahmen des allgemeinen Rabulismus) geht auf Freud zurück.
Die Abschaffung der naturwissenschaftlichen Evolutionslehre in Bezug auf den homo sapiens auf Franz Boas und Israel Ehrenberg ("Ashley Montagu").
Die "gender"-Hauptverströmung auf Judith Butler, Foucault und den Arzt John Money mit seinem Menschenversuch, der im Ruin einer ganzen Famile und dem Selbstmord seines Opfers endete.
Die Versuchung, daß eine Weltmacht zur Beförderung des Guten autonome Staaten überfällt, ist - als Partikel - auch bei Kant in seinen Ausführungen zum Völkerrecht zu finden.
Der Radikalfeminismus hat auch bestimmte Schöpferinnen, Betty Friedan oder Susan Rosenblatt ("Sontag") seien z.B. erwähnt.
(Keine vollständige Täter_innenliste)

Rolf
5. Januar 2013 09:33

Nicht dass es wirklich wichtig wäre, aber Jonny K. ist gebürtiger Thailänder.

http://www.welt.de/aktuell/article110321921/Oeffentlicher-Abschied-von-Jonny-K.html

Wichtig ist das hier:

Der Fall in Indien, wo Vergewaltigungen an der Tagesordnung sind, hat nur deshalb zu Protesten auf den Strassen und zu Trauerbekundungen des Premiers geführt, weil sowohl der Premier als auch die Vergewaltiger Sikhs sind, und das Opfer eine Hindu aus einer der oberen Kasten.

Das erfährt man aber nur in den indischen Zeitungen, weder bei BBC noch gar in Mitteleuropa.

The arrested have been identified as driver Ram Singh, his brother Mukesh

http://www.hindustantimes.com/India-news/NewDelhi/Delhi-rape-suspects-showed-no-remorse-cops/Article1-974622.aspx

SINGH im Namen zeigt an, dass es ein Sikh ist.

Sixty
5. Januar 2013 13:52

"Die Heuchelei und die Vertuschungs- und Täuschungsstrategien des Mainstream, sind widerlich. Insbesondere der Feminismus disqualifiziert sich aufs Schändlichste."

Das kann man SO undifferenziert nicht stehen lassen. Gerade in dem verlinkten Artikel aus der "Presse" heißt es doch:

"Gewalt gegen Frauen ist nicht nur ein globales, sondern auch ein globalisiertes Problem. Als Teil der weltweiten Migrationswellen wandert es von Land zu Land, breitet sich aus und setzt sich fest."

und weiter:

"Und auch wenn es politisch heikel ist, ein Argument hat in dieser Diskussion überhaupt keinen Platz – das der kulturellen Unterschiede, wie Frauen von ihren Männern behandelt werden (dürfen). Der gesellschaftspolitische Konsens muss sein, dass Gewalt gegen Frauen bekämpft werden muss, dass man in diesem Kampf nicht nachlassen darf und dass man dafür auch Auseinandersetzungen austragen muss, die man als politisch inkorrekt ansieht."

Und beispielsweise von Alice Schwarzer (siehe auch den Hinweis von Marcus Junge) sind ja wiederholt Äußerungen zum Verhalten muslimischer Migranten bzw. generell zum Islamismus zu vernehmen gewesen, die alles andere als "politisch korrekt" sind.

Sara Tempel
5. Januar 2013 17:32

@ Citizen Kane
Ihrer sarkastschen Überlegung muss ich leider zustimmen:
"Wenn es denn ein generelles Merkmal ist, dass gesättigte Kulturen letztendlich der Dekadenz verfallen und aggressiv nachdrängenden Völkern mit ihrem Potential an „Jungen Männern“ ! die Schleusen öffnen, hätten wir hier zumindest ein weiters Indiz dafür, dass sich der „Westen“ nun in dieser Phase befindet." und:"Die Heuchelei und die Vertuschungs- und Täuschungsstrategien des Mainstream, sind widerlich. Insbesondere der Feminismus disqualifiziert sich aufs Schändlichste." Sie treffen wesentlichen Punkte, über die ich mich gleichfalls auf meiner Website äußere.
@ Sixty
Sie haben in Bezug auf Ihre Differenzierung zum Feminismus und Alice Schwarzer, die wie ich, in der Türkenmetropole Köln lebt, recht. Ich selbst habe mich als Frau unter Deutschen nie benachteiligt gefühlt und daher den Feminismus nie ernst genommen. Er ergibt aber in islamischen Kulturen oder in Indien einen echten Sinn. Über unsere Strafen auf Vergewaltigungen sollte reflektiert werden. Ich neige zu härteren Bestrafungen für besonders brutale Täter, wie Kastration!
Zum Mainstream-Journalismus: Ausnahmen bestätigen nur die Regel, aber Österreich ist auch nicht Deutschland. Es ist sehr erfreulich, wenn man in der Presse solche Artikel wie den von Doris Kraus findet!

Unke
6. Januar 2013 01:12

@Karolus
Ihre Kritik an Schumachers Einlassung ist nachvollziehbar; das "war auch ein Ausländer => selber schuld" ist geschmacklos. Mindestens.
Frei nach der Devise "knapp vorbei ist auch daneben" erlaube ich mir das zu korrigieren. Und zwar hinsichtlich der Beilandsbekundungen für den Ermordeten. Bei biodeutschen Opfern wurden Hinterbliebene von den Behörden wiederholt angehalten (bsp.weise bei dem Fall in Nordhessen, wo ein Deutscher von einer Zigeunerbande totgetreten wurde), von Aufrufen zu öffentlichen Trauer abzusehen, da man 'die Beteiligung von Neonazis' befürchte.
Da tat man sich behördlicherseits mit der Trauerkundgebung für den "Deutsch-Vietnamesen" leichter.
Auch diese Art der Deutschendiskrimierung sollte aber nicht unerwähnt bleiben.

drauf und drann
6. Januar 2013 12:48

@ Frau Tempel

"Ich neige zu härteren Bestrafungen für besonders brutale Täter, wie Kastration!"

Sehr geehrte Frau Tempel, mit diesem Satz haben Sie sich selbst disqualifiziert.

Daniel
6. Januar 2013 17:43

Neulich erzählte mir ein junger Polizeibeamter, zuständig für Sexualdelikte, von einem aufreibenden Wochenende mit drei Delikten in einer gewöhnlichen westdeutschen Großstadt, das er gerade hinter sich hatte. In einem wurde das Mädchen aus einer Disco gelockt, sollte nach Hause gefahren werden. Der Komplize wartete schon im Auto, dann fielen alle zwei über sie her. In einem weiteren Fall, das Opfer wurde ebenfalls aus der Disko gelockt, waren KO-Tropfen im Spiel. Im dritten Fall wurde dem Opfer wegen der fortgeschrittenen Nacht eine Obdach angeboten, worunter es wohl ebenfalls unter der Anwendung von KO-Tropfen einschlägig "behandelt" wurde. Wenige Tage später hatte ein Schwarzafrikaner nach einem Puff-Besuch nicht genug und ging in das nächste Haus, um eine Frau anzugreifen, die er von der Straße aus durchs Fenster beobachtet hatte. Er konnte mit Hilfe der Nachbarin abgewehrt werden.

Über die Täter der ersten drei Fälle sprach der Polizist verdruckst von wegen "Migrationshintergrund". Ich suchte später im Presseportal der hiesigen Polizei nach den Fällen, denn immerhin mußte die Polizei nach den Tätern teilweise erst suchen. Ich fand - nichts! Und bestimmt nicht deswegen, weil er mir vielleicht Märchen aufgetischt hätte.

Theosebeios
6. Januar 2013 20:07

Vor dem Zahlenvergleich "Fakten-Fiktionen" ist bereits von mehreren Kommentatoren hinreichend gewarnt worden. Die indische Kriminalstatistik ist nicht das Papier wert, auf das sie hin und wieder auszugsweise gedruckt wird. Solche Statistiken (selbst wenn sie besser wären) nach englischem Rechtssystem sind nicht zu vergleichen mit unserem, das nach dem Legalitätsprinzip funktioniert (bzw. funktionieren sollte). Police cautioning (mir fällt kein passender dt. Ausdruck ein) in der indischen Praxis dürfte überdies noch eine andere Qualität haben als in England. Man kann sich aber dennoch ein Bild über die indische Lage machen, da es einige Statistiken gibt, denen vertraut werden kann, weil der Schatzminister mit ihnen bilanzieren muss. Die Zahlen für die Zahl der Polizisten, Richter und vor allem der Haftplätze und ihrer Belegung dürften einigermaßen valide sein. Es zeigt sich, dass Indien seit vielen Jahren eine der niedrigsten Gefangenenquoten per capita der Welt hat (ca. 30). Diese Quote wird von Fachleuten häufig als Maß für die Punitivität eines Landes bewertet. Mit meinem Taschenrechner überschlage ich kurz, dass Indien ca. 600.000 Strafgefangene haben müsste, wenn es auf die sehr moderate Rate des Bundeslandes Hessen kommen wollte. Es hat hat aber nur (angeblich) 320.000. Tatsächlich verbergen sich darin aber noch die Untersuchungsgefangenen, die für die Strafgefangenenquote an sich nicht gezählt werden sollte. Wenn man nun berücksichtigt, dass Indien im Unterschied zu den meisten westlichen Staaten viel mehr U- als Strafgefangene hat (etwa zwei Drittel haben diesen Status, sind also noch gar nicht abgeurteilt), dann hat eine Strafgefangenenrate, die weit weit unter der des "kriminalpolitisch fortschrittlichsten und liberalsten Landes der Erde" (Finnland) liegt. Alle Humanitaristen des Westens müssten eigentlich jubeln, nicht wahr?
Vermutlich also besteht der Unmut der Inder über ihr Rechtssystem zu Recht.
Also bitte keine Vergleiche mit Deutschland. Im Vergleich zum Subkontinent dürfen wir in vielerlei Hinsicht sagen: "Uns geht's doch (noch) Gold."

FFlecken
6. Januar 2013 22:15

@drauf und drann

Wieso disqualifiziert sich denn Frau Tempel bitte mit einer solchen Aussage?
Eine Forderung nach einer entsprechenden Sanktionierung von Untaten dieses Kalibers ist absolut legitim und definitiv eine Gesprächsgrundlage. Diverse Stuhlkreise für perverse Sexualstraftäter gibt es genug. Loyalität zu einem Staatswesen kann es nur bei entsprechend wirksamer Sühne- und Schutzfunktion geben und da sind angemessene Antworten durchaus angebracht. Außerdem ist eine sehr deutliche Grenzziehung durch deutliche Bestrafung, möglicher Abschreckungseffekt hin oder her, schlicht ein Akt geistiger und politisch-kultureller Hygiene.

Schon länger besorgt
7. Januar 2013 19:48

Hat Edathy sich schon zu dem Fall geäußert? Der kam doch mal mit guten Ratschlägen an die Bundesregierung aus dem Musterland Indien zurück.

Ymir
8. Januar 2013 16:00

Das Grundanliegen dieses Artikels ist ein erneuter Volltreffer. Die Interessen, Sorgen, Ängste und Nöte der eigenen Bevölkerung kommen seit langem viel zu kurz. Dennoch habe ich hier eine kritische Bemerkung zu machen: Der errechneten "Vergewaltigungsrate" mangelt es aber zumindest für Indien an Validität. Ein Vergleich mit den deutschen Zahlen ergibt somit nur bedingt Sinn. Die Zahl der angezeigten Vergewaltigungen erscheint mir arg niedrig im Verhältnis zur Bevölkerungsgröße. Wenn die Hälfte der begangenen Schändungen dort totgeschwiegen oder aus Scham nicht angezeigt wird wird, dann ist es m.E.n. schon ein berechtigtes Anliegen, die Welt darüber in Kenntnis zu setzen und somit vielleicht etwas zum positiven hin zu verändern.
Leider ist bei derartigen Delikten insgesamt von einer hohen Dunkelziffer auszugehen.

Meyer
8. Januar 2013 19:03

"drauf und drann
Sonntag, 6. Januar 2013, 12:48 (URL) | Kurz-URL

@ Frau Tempel

„Ich neige zu härteren Bestrafungen für besonders brutale Täter, wie Kastration!“

Sehr geehrte Frau Tempel, mit diesem Satz haben Sie sich selbst disqualifiziert."

Nee. Sondern mit Ihrem Satz haben Sie sich disqualifiziert. Ich persönlich neige zu härterer Bestrafung. Kastration ist inidividualpräventiv das perfekte Sanktionsmittel. Da es absehbar von der öffentlich-rechtlichen Strafverfolgung nicht verwendet wird, ist das ideale Sanktionsmittel für die privat-individuelle Surrogation im tendenziellen failed state "Bundesrepublik". Der Große Kurfürst hat für Diebstahl hängen lassen. Recht so, sagte Fernau zurecht. Man muß nämlich gar nicht stehlen. Und auch nicht vergewaltigen. Und dann ist es ein hervorragendes repressives Sanktionsmittel. Und wenn man nun doch vergewaltigen muß, so ist Kastration eben ideales Präventionsmittel. Und verhältnismäßig! Denn es ist bei gleicher Geeignetheit kein milderes Mittel gegeben.

Der Grad der Parallelweltverschiebung, in der jemand lebt, ist anhand der Ablehnung der Kastration als legitime Reaktion auf eine Vergewaltigung ablesbar.
Was würden Sie, bei rechtlicher und tatsächlicher Möglichkeit, als Sanktion für eine Vergewaltigung Ihrer Ehefrau, Mutter, Schwester, Tochter, Freundin vorschlagen?
Gehören Sie zu jenen, die ein Kaninchen, das Sie vorher im Stall sahen, nicht mehr essen können? Oder würden sie sich mit 18 Monaten mit/ohne Bewährungsaussetzung begnügen?

Ich schrieb dies nicht, um jemanden zu beleidigen, sondern um aufzuzeigen, wie weit die Heile-Welt-Illusion lebensunfähig macht, wenn sie sich als Irrtum herausstellt.

Eine Einschränkung gibt es: Ohne zusätzliche Beweismittel ergänzend zur Zeugenbekundung der Geschädigten, wären der erfolgreichen Falschbeschuldigung Tür und Tor geöffnet.

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