25. September 2014

Schaffe, schaffe, Häusler-Bauer

Nils Wegner / 10 Kommentare

Auch, wenn er im Grunde keinerlei Besonderheit unter all dem besorgt-betroffenen Gefuchtel hauptamtlicher Reichsbedenkenträger darstellt, sollte man über den ARD-Monitor-Beitrag anläßlich des zwischentags in Bonn in Ergänzung zu Felix Menzels Tagesprotokoll vielleicht doch noch einige Worte verlieren.

Nils Wegner

Nils Wegner ist studierter Historiker und arbeitet als Übersetzer und Lektor.

Nicht obwohl, sondern gerade weil dort einmal mehr die ewiggleiche Fünfte Kolonne "der" Neuen Rechten an die Wand gemalt wurde. Und weil man sich beim ausführenden WDR in Sachen investigativer Journalismus mal wieder ganz, ganz viel Mühe gegeben hat – obgleich das ganze Schema schon sehr an die Kollegen von 3sat bei ihrem seinerzeitigen Besuch in Anderland, bei "Deutschlands erfolgreichstem Rechtsintellektuellen", erinnerte.

Mit den augenfälligen, spätpubertären Witzchen über die amüsanten Koinzidenzen des Beitrags (666. Sendung am 11. September...) mögen sich die Esoteriker beschäftigen; kommen wir lieber direkt zur Sache. Besonderen Eindruck macht natürlich zuerst die Tatsache, daß es den wackeren Studio-Streitern wider die "Schreckgespenster für die Demokratie" (übrigens so eine Formulierung, mit der auch wirklich nur Journalisten daherkommen können) mühelos gelungen ist, an Videomaterial von drinnen zu kommen: Drinnen, das ist da, wo sich an jenem Samstag laut wohlinformiertem Kommentator "abgeschirmt von der Polizei [...] Deutschlands neue Rechte" traf, auf dem Haus der Alten Breslauer Burschenschaft der Raczeks zu Bonn.

Auf die Frage nach "Deutschlands neuer Rechter" – ich kürze das ab hier mal mit "DnR" ab – kommen wir später zurück. Was den so sehr um Öffentlichkeitsarbeit bemühten Gast des zwischentags angeht, kann man nun natürlich ganz furchtbar erschrocken sein; natürlich kommt solcherlei Recherchearbeit nicht nur eine informative, sondern ganz dezidiert auch eine appellative Funktion zu: "Spiel' nicht mit den Schmuddelkindern, kauf' nicht ihre Bücher, wir haben viele Helferlein mit dem richtigen Riecher!"

Daß insbesondere in Nordrhein-Westfalen die Öffentlich-Rechtlichen ganz auf Linie mit den regionalen Schlapphüten jederzeit Gewehr bei Fuß stehen, wenn es um nonkonforme bis dissidente Veranstaltungen geht, ist aber nun wahrlich nichts Neues. Wer da angesichts des klandestinen Aufrüsselns jedes Hauchs von Abweichlertum durch den WDR noch kalte Füße bekommt, der scheint sich bis dato nicht allzuviele Gedanken darüber gemacht zu haben, wie in diesem unserem Lande öffentlicher Ruch zustandekommt.

Das gilt auch und insbesondere für den im Monitor-Beitrag besonders fokussierten Hans-Thomas Tillschneider; immerhin war der Aufhänger für die Berichterstattung diesmal ja der in den Sendeanstalten befürchtete AfD-Durchmarsch in Brandenburg und Thüringen, damit gleichwohl ziemlich läppisch gegenüber den Breivik-Morden 2011 oder der NSU-Mutmaßungserstattung 2012. Die beiden anderen öffentlich vorgeführten, wenn auch unkenntlich gemachten angeblichen ehemaligen oder aktuellen AfD-Mitglieder kann man getrost außer Acht lassen; was nicht belegt wird, ist gerade in solchen Berichten nichtig und hat allenfalls Unterhaltungswert.

Tillschneider jedenfalls wurde vom WDR erwartungsgemäß zielgenau auf seine Teilnahme am zwischentag festgenagelt und erklärte laut Bericht, sich "ein Bild vom Spektrum der Aussteller" gemacht zu haben – eine simple Antwort auf eine simple Frage. Daß es dem WDR darum geht, eine Benimmfibel für Parteipolitiker zusammenzustellen und Distanzierungen herauszukitzeln, ist nichts Neues – daß es in diesem Fall nicht gelang indes schon.

Aber zurück zum "Monitor". Als demonstrative "Ih bah"-Beispiele für die gewitterte "ultrarechte Ideologie" dürfen dann die Identitären mit einer immerhin ulkigen Karte der Bundesrepublik herhalten – und Patrick Buchanans Buch "Irrweg Einwanderung. Die weiße Welt am Abgrund", weil der Titel so schön ins Konzept paßt. Der Rundgang des Inkognito-Kameramanns, der seine Aufnahmen im Anschluß dem Sender "zugespielt" haben soll (ist klar, das entsprechende Equipment gehört ja bekanntlich zur neurechten Grundausstattung...), fiel offensichtlich nicht allzu ertragreich aus, was schmissiges Bildgut angeht. Wohl deshalb mußten sich die Praktikanten beim Sender doch noch ein paar Nächte mit AfD-Stalking um die Ohren hauen, was sie zum "rechtsnationalen Blatt" (man höre und staune!) Blaue Narzisse führte. Begriffsgulasch allerorten, und der alarmierte Zuschauer fragt sich, was nach all den "rechtsnationalen", "stramm rechten", "völkischen", "rechtsradikalen", "ultrarechten" und "rechtspopulistischen" Offenbarungen diese regelrecht holistisch niederträchtige DnR wohl noch bereithalten mag.

Auftritt Alexander Häusler! Ein gutes Porträt des "Experten" von der Arbeitsbeschaffungsstelle Neonazismus(!) an der Fachhochschule Düsseldorf hat Götz Kubitschek hier vor eineinhalb Jahren bereits geliefert. Anstatt den eigens beorderten "Experten" nun aber eine konkrete und trennscharfe Einordnung vornehmen zu lassen (meinetwegen selbst der AfD, falls das irgendjemanden interessiert hätte), kommt der Alex gerade mal mit zwei Sätzen zu Wort und darf einen vom Identitätsbegriff erzählen.

Nun bin ich – gottseidank – kein Sozialwissenschaftler, aber ich stelle mir das schon etwas frustrierend vor, extra ein Diplom erworben zu haben, nur um dem eigenen Mentor (das ist übrigens genau der Christoph Butterwegge, den aufgrund seines endgültig abstrusen "Die Neue Rechte fängt schon beim Neoliberalismus an!"-Gekaspers nicht einmal mehr Fachkollegen ernstnehmen) ein wenig zuarbeiten zu dürfen und im Anschluß gelegentlich mal für ein, zwei Minuten ins Fernsehen zu kommen, wenn man gerade nicht Expertisen in "leichter Sprache" für Antifa-Postillen abfaßt.

Zuviel Analyse hätte sich Monitor wohl ohnehin nicht erlauben können, weil ansonsten doch etwas offensichtlich geworden wäre, wie lieblos man mit den eigenen politischen Phrasen umgeht. Stattdessen gibt es also nur Häuslers Gefasel vom "Container-Begriff" der Identität, das erkennen läßt, daß er nicht nur die gesamte neurechte Beschäftigung mit Identitätsfragen seit den 1970er Jahren Henning Eichbergs nicht verstanden (und wahrscheinlich auch gar nicht verfolgt) hat, sondern auch im Gegensatz zu Onkel Butterwegge mit seiner geradezu innovativen Feindmarkierung des "Standortnationalismus" auch noch beim mittlerweile wirklich abgestandenen "Mimikry"-Schreckgespenst stehengeblieben ist, dessen unausgesetzte Zerdehnung in der Warner- und Mahnerliteratur mindestens seit 1989 schon einen eigenen Artikel wert wäre.

Was also hat uns das in mehr als zeitlichem Wortsinn "Erste Deutsche Fernsehen" nun beigebracht? Daß es einzelne AfD-Mitglieder (die beim WDR scheinbar allesamt "Funktionäre" darstellen; vielleicht kennt man es dort von den althergebrachten Parteien nicht anders?) gibt, die beim Distanzierungsringelpiez noch nicht mitspielen, das vielleicht. Dann waren da noch ein paar nette Blenden über Bücher und Kalender, sowie Einblicke in den Kneipsaal des Raczekhauses in Bonn, nüchtern betrachtet die reinste Werbung. Das war es dann aber auch schon.

Wenn man mal von der üblichen Etabliertenpropaganda aus dem immer prallgefüllten GEZ-Säckel absieht, bleiben neben einer weiteren Realsatire-Abmoderation für Begriffsstutzige – man erinnere sich an das glorreiche "mir jagt dieser Bericht MEHR als EINEN Schauer über den Rücken" – allenfalls noch die hölzern aufgesagten Jammerformeln und traurigen Gesichter einiger Gutmenschentrottel. Daran gemessen steht die Gegenöffentlichkeit geradezu vorbildlich da.


Nils Wegner

Nils Wegner ist studierter Historiker und arbeitet als Übersetzer und Lektor.


Kommentare (10)

Ein Fremder aus Elea
25. September 2014 09:04

Bei solchen Beiträgen kommt es auf den richtigen Schnitt und die richtige musikalische Untermalung an.

Man könnte sagen, das Format nähert sich der Oper an.

Man sollte nicht glauben, daß es seinen Zweck verfehlt, weil es keinen Wert auf intellektuelle Redlichkeit, etwa Höcke gegenüber, legt.

Ich habe auch schon ganz gute Beiträge in diesem Stil von der anderen Seite gesehen, d.h. gestern einen von Jakari Jackson:

https://www.youtube.com/watch?v=rSFFK8bhOO0&t=128m30s

Stimmungsmache im wörtlichsten Sinne. Natürlich ein Zeichen des Verlusts des Anspruchs auf einen eigenen Stil, auf eine eigene Art Weise, eine öffentliche Diskussion zu führen. Fing mit Gerhard Schröder an, entwickelt sich fort. Die Frage nach den Weiterungen wird offenbar nicht gestellt.

Kirche im Dorf
25. September 2014 09:40

"Das ist schlicht Kuschen auf mehr oder minder hohem Niveau."

Einerseits wird Darstellung und Methodik des Berichts und die Arbeitsweise seiner Redakteure von vorn bis hinten hinterfragt. Wenn es aber um die Äußerung eines Politikers aus den Niederungen der Politik geht, schallt es aus dem metapolitischen Elysium gleich Verdammnis. Konsequenterweise müsse man auch an dieser Stelle hinterfragen, ob Tillschneider überhaupt korrekt wiedergegeben wurde.

Arminius
25. September 2014 09:59

Häusler ist m.E.n. nicht an der Uni Düsseldorf, sondern lediglich an der FH.

Wegner:
Danke für die Korrektur.

Zumindest machen die Kommentare unter dem Monitor-Beitrag Mut. 95% haben erkannt, welch abstruser Unsinn dort gesendet wurde.

Albert
25. September 2014 10:11

Ich war auf dem Zwischentag.

Nach der Kameraperspektive zu urteilen, muss der illegale Film-Mitschnitt genau aus der ersten Reihe erfolgt sein, und zwar vom ganz linken Rand aus. Ich saß auch in der ersten Reihe, aber auf der anderen Seite. Ich erinnere mich aber nicht, jemanden gesehen zu haben, der filmte. Die Kamera muss also in einer Tasche o.ä. verborgen gewesen sein.

Was die Film-Zusammenstellung betrifft:
Der Kamera-Mann hat ausschließlich drei Publikationen aus dem Arndt-Verlag abgefilmt ("Deutscher Jahrweiser" usw.), die eher im Retro-Design daherkommen und sehr untypisch für die ausgestellten Bücher waren. Die anderen 20 Aussteller und deren Bücher hat der Kamera-Mann ignoriert. Sie waren offensichtlich nicht ausreichend "rechtsextrem".

Auch der Redebeitrag des älteren, "ehemaligen" AfD-Mitglieds im Monitor-Beitrag war nicht representativ für die Veranstaltung. Dieser Herr hatte keine offizielle Funktion und hat einfach das Wort ergriffen und sich zustimmend zur australischen Politik gegenüber den "boat people" geäußert. Auch hier hat der Monitor-Beitrag nur drei besonders krasse Sätze herausgeschnitten und den Kontext ignoriert.

Fazit:
Der Monitor-Beitrag über den Zwischentag ist böswillig verfremdend und verfälschend.

Zugegeben: Von "Monitor" habe ich nichts anderes erwartet. Die Dreistigkeit dieses Zusammenschnitts hat mich aber dann doch empört und enttäuscht.

Dinkie
25. September 2014 10:24

Ich verstehe gut, dass man sich als Betroffener über solchen Anti-Journalismus ärgert, aber das ist zuviel der Ehre. Diese dilettantische Propaganda ist doch längst Realsatire. Schon die Worthülsen vom "Aufmarsch" gegen das "breite Bündnis" etc. sind doch leeres Gebetsmühlengeklapper. Mich wundert, dass die Praktikanten nicht noch Archivbilder von Springerstiefeln zwischen das Material geschnitten haben. Und dass diese "Experten" einfach nur linksextreme Nichtsnutze sind, sieht doch auch ein Blinder. Und wer sieht denn schon Monitor? Linke Lehrer kurz vor der Pensionierung und Gewerkschafts-Opas. Verkalkte Altlinke halt. Keine Sau unter 30 guckt sich das an.

Marcus Junge
25. September 2014 12:53

Mag ja sein, daß viele Kommentare bei der ARD diesen Monitor verrissen haben und das die Kommentatoren hier erkannten, um was es sich handelt, aber das ist nicht repräsentativ.

Es gibt haufenweise Leute die schreiben keine Lobeshymne auf den Beitrag im Netz, weil der Beitrag gefiel und von denen ohne Computer reden wir mal nicht. Ja die gibt es, Millionen und die dürfen alle wählen und tun es auch. Ich erleb es selbst im Familienkreis. Und wenn man da mit Propaganda, Lügenberichten und Niveau vom Schwarzen Kanal kommt, wird einem kein Wort geglaubt und das ist durchaus repräsentativ - oder wer wählt ständig schwarz-rot-grün?

Der Beitrag bei Monitor hat damit seine Zielgruppe gefunden, die Komapatienten, die besten Mitläufer aller Zeiten. Weil die garantiert nichts hinterfragen.

muotis
25. September 2014 13:03

Ich wiederhole es gern: Seien wir froh über so viel Aufmerksamkeit. Gedanken müssten wir uns machen, wenn man uns totschwiege.

Wegner:
Fragt sich, ob das aus der Perspektive der AfD oder des zwischentags gilt. Da eine inhaltliche Auseinandersetzung mit den bei zweiterem vertretenen Verlagen und sonstigen Ausstellern nicht stattfindet – allenfalls mit der IB, und das auf wikipedia-Niveau –, ist eine solche Berichterstattung nichts weiter als Beschweigen "by proxy". Als reines Trittbrett für eine wogegen auch immer gerichtete Agitation herzuhalten, ist durchaus kein Grund, froh zu sein.

Nur eines: Solche Bilder haben weniger informatorischen als den Zweck, Mißtrauen und Argwohn zu schaffen, weil wir ab jetzt immer einen heimlich Filmenden unter uns wähnen. Scheißen wir einfach drauf. Motto: Durch!

Revolte
25. September 2014 17:21

„Die AfD hat es geschafft, als Partei die Themen der Springerstiefel in den Nadelstreifen zu setzen. Das nimmt vielen Bürgern die Hemmung. Weil man wählt ja jetzt eine Partei mit Professoren an der Spitze, also kann das nicht ganz so falsch sein.“

Ein Grund mehr, die guten 10-Loch-Stiefel mal wieder öfter zu tragen.

Jens
25. September 2014 23:12

Albert: "Der Kamera-Mann hat ausschließlich drei Publikationen aus dem Arndt-Verlag abgefilmt („Deutscher Jahrweiser“ usw.), die eher im Retro-Design daherkommen und sehr untypisch für die ausgestellten Bücher waren. Die anderen 20 Aussteller und deren Bücher hat der Kamera-Mann ignoriert. Sie waren offensichtlich nicht ausreichend „rechtsextrem“."

- Ist ja vom Beitrag über GK und Antaios bekannt, Stichwort "...von hier aus vertreibt er Bücher, Völkisch-Nationales, Nachdrucke aus den 30er Jahren..." (Kein Originalwortlaut, aber sinngemäß war es ja sowas). Meines Erachtens kommt es immer darauf an, wie "vorbelastet" ein Medium, dass sich solcher Hetze bedient, schon ist. Die "Bild" hat mit ihrer unfassbar plakativen und kindischen Anti-AfD-Propaganda wohl viele erst auf die Seite der Partei getrieben und sei es nur aus Protest, bei anderen Formaten, wie eben beispielsweise "Monitor", die sich immer noch den Anschein des seriösen geben, dürften sich indes doch manche tatsächlich beeinflussen lassen. Leider lässt sich (aus meiner Efahrung) doch konstatieren, dass prinzipiell die allermeisten Propaganda-Beiträge dieser Art durchaus irgendwo zum Ziel führen, das Reflexionsvakuum der tumben Masse macht es möglich bzw. noch mehr die mangelnde Bereitschaft sichüberhaupt mit derartigem zu beschäftigen. Mund auf und schlucken, damit man sich dann dem wichtigen (i. e. hedonistischen) zuwenden kann.

Wind
26. September 2014 01:09

Wer denkt oder sagt "Das schaut doch keiner" "Dass die alle links sind, sieht jeder" "Das nimmt doch keiner mehr ernst", der hat die Lage nicht erkannt!
Damit überschätzt man das Wissen, die Reflektionsfähigkeit und den politischen Sinn des klassischen Ottonormal-Bürgerlichen.
Die Lage ist die, dass dieser nämlich noch nichtmal ansatzweise formulieren kann, was eigentlich links ist. Das kann außer den linken und jenen, die zu uns gehören, so gut wie keiner.

Bildungsarbeit im Kleinen, ganz ohne Geiferei ist gefragt. Denn die Folgenden fragen kann doch kein ottonormal-bürgerlicher unter 50 oder Schüler mehr beantworten.
"Was will der Kommunismus?"
"Gibt es heute noch Kommunisten und warum zeigen sie es nicht offen?" "Was heißt links und Linksextremismus?"
"Was ist der 'neue mensch'?"
"Warum ist so ein denken gefährlich"
"Was unterscheidet realisten und utopisten?"

Wer die Meinung der Masse immer außen vor lässt, der wird keinen geistigen Krieg gewinnen, und das ist auch das Problem der "DnR".

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