Sezession
13. September 2015

Ansturm auf Europa – Herbstkongreß in Schnellroda im November

Nils Wegner / 41 Kommentare

ifs_logo blauWas wird aus Deutschland? Diese Frage stellt sich von Tag zu Tag dringender: Die Asylantenflut ergießt sich nach Deutschland, Politik und Medien haben die Volksgemeinschaft der wilkommenstrunkenen Anpacker entdeckt und spielen sie gegen das Pack, den "häßlichen Deutschen" aus. Es ist dringend geboten, kluge und kühle Köpfe zum Austausch über das Kommende und das Mögliche zusammenzuführen – deswegen veranstaltet das Institut für Staatspolitik noch in diesem Jahr einen weiteren Kongreß.

Nils Wegner

Nils Wegner ist studierter Historiker und arbeitet als Übersetzer und Lektor.

Dieser Kongreß findet am 21. und 22. November in Schnellroda statt und ist mittlerweile ausgebucht. Das Tagungsprogramm sieht bislang wie folgt aus:

  • Samstag, 15–18 Uhr: Anreise; Möglichkeit der Besichtigung des Ritterguts Schnellroda mit Kaffeetisch und Bücherverkauf
  • 18:00 Uhr: Begrüßung durch Andreas Lichert
  • 18:30 Uhr: Vortrag »Asyl – Eine politische Bestandsaufnahme« von Björn Höcke, AfD-Fraktionsvorsitzender im Thüringer Landtag und Mitinitiator der "Erfurter Resolution"
  • 19:30 Uhr: gemeinsames Abendessen, danach geselliger Abend
  • Sonntag, 09:30 Uhr: Vortrag »Grundgesetz und Masseneinwanderung« von Prof. Dr. Karl Albrecht Schachtschneider
  • 10:30 Uhr: Podiumsdiskussion zur Lage mit Götz Kubitschek und Jürgen Elsässer: »Staatsversagen und Widerstandsrecht«
  • 12:30 Uhr: gemeinsames Mittagessen und wiederum die Möglichkeit, im Rittergut Kaffee zu trinken und im Buchangebot zu stöbern.

Die Anmeldephase startet mit dieser Bekanntmachung. Es stehen 150 Teilnehmerplätze zur Verfügung; der Tagungsbeitrag beläuft sich auf 65 Euro. Interessenten wenden sich für weitere Informationen und verbindliche Anmeldungen an institut[at]staatspolitik.de oder melden sich telefonisch unter 034632/90941, per Fax unter 90942.

Programm und Anmeldebogen sind hier herunterzuladen. Eine Hotelliste zur Übernachtungsplanung ist vorhanden und wird bei Interesse zugeschickt.


Nils Wegner

Nils Wegner ist studierter Historiker und arbeitet als Übersetzer und Lektor.

Kommentare (41)

Dirk Ahlbrecht
13. September 2015 21:42

Das ist sehr schade! Ich wäre sehr gerne gekommen. Björn Höcke und Prof. Schachtschneider (Bekennens- und Bekenntnisfreiheit) sind wirklich hochkarätige Gäste.

Leider findet ausgerechnet an diesem Wochenende die Veranstaltung des ef-Magazins auf Usedom statt. Dann halt beim nächsten Mal wieder. Dennoch viel Erfolg und gutes Gelingen!

Weltversteher
14. September 2015 09:04

Bei der Frage "Was wird aus Deutschland" müßte man sich dringend mit Gebrauch und Bedeutung dieses Namens heutzutage auseinandersetzen. Er dient ja in der Öffentlichkeit auch dazu, den Gedanken an das deutsche Volk auszublenden, es mitzumeinen und so in die (vermeintliche) Gestaltbarkeit Deutschlands hineinzuziehen.

Mindestens müßte unterschieden werden zwischen der BRD (fälschlich Deutschland genannt), also dem "Staat", in dem die meisten von uns leben, und der Landfläche, die uns seit Jahrhunderten Heimat ist, so daß man es gar nicht anders kennt. Während ersteres quasi nullwertig ist und überdies die Bildung angemessener staatlicher Formen für Deutsche behindert, ist letzteres manche tiefere Betrachtung wert, vor allem mit der Frage, inwieweit wir Deutschen darauf angewiesen sind, auf ihm zu leben. Und wie das gehen kann.

Die weitaus entscheidendere Frage, die hiermit wohl gemeint ist, gilt doch indes den Deutschen?! Insofern möchte ich raten, dafür einen eigenen Begriff zu benutzen, um für das Bedenken dieser Frage beweglich genug zu bleiben.

Nicht so melodisch, aber wohl zutreffender gesagt:
"Was wird aus uns Deutschen?"

Beteigeuze
14. September 2015 10:32

Nicht so melodisch, aber wohl zutreffender gesagt:
„Was wird aus uns Deutschen?“
---------------------------------------------------------------------
Die Frage ist schnell beantwortet:
a) Hierbleiben, die Identität bewahren (schaffen?) und Widerstand leisten
b) Hierbleiben und als Lakai des bunten Sytems an der Selbstabschaffung arbeiten
c) Auswandern und die Identität bewahren oder
d) Auswandern und assimilieren

Weltversteher
14. September 2015 11:36

Beteigeuze:

Aber das sind schon vier Möglichkeiten auf einmal, das geht nun wirklich nicht...!
Jedenfalls sollte man diese vier Anstriche bei solchen Treffen durchphantasieren. Ob?, das läßt sich leichter ordnen. Aber wie?

Alter Sachse
14. September 2015 13:29

Nun, obwohl wir inzwischen nicht mehr so leicht erpreßbar sind, weil aus der Tretmühle ausgeschieden worden, gehts im Kopfe doch noch oder jetzt gerade erst recht ganz schön feurig zu. Das befeuert auch die Physis.
Wer es gut meint mit Deutschland und den verbliebenen (nicht stehengeblieben) Deutschen, der bleibt und kämpft!
Feigheit vor dem Feind ist Desertation.

Hugo Treffner
14. September 2015 14:16

(Brüssel) Zur Einwanderung hat inzwischen jeder das Seine gesagt. Der Unterschied besteht allerdings darin, daß einige es im großen Stil in den Massenmedien tun können, andere nur in der begrenzten Reichweite eines formal grenzenlosen Internets.

Nun haben sich auch die Freimaurer zu Wort gemeldet. 28 Obedienzen haben eine offizielle Erklärung unterzeichnet und werfen durch diese seltene Offenheit ein erhellendes Licht auf das Europa gerade lähmende Phänomen einer schranken- und regellosen Einwanderung. Ein Phänomen, das eine wachsende Kluft zwischen Eliten und Volk sichtbar macht.

Unter den Unterzeichnern befinden sich der Großorient von Frankreich, die Großloge von Österreich, der Großorient der Schweiz, die Großloge von Frankreich, der Großorient von Belgien, die Großloge von Belgien, der Großorient von Kroatien, der Großorient von Irland, die Großloge von Italien, der Großorient von Luxemburg, der Großorient von Polen, der Großorient von Portugal, der Großorient von Griechenland, die Weibliche Großloge der Türkei und andere mehr. Sie fordern die europäischen Regierungen nicht nur auf, die anströmenden Einwanderer aufzunehmen, sondern in Zukunft immer mehr aufzunehmen. Die Freimaurer beweisen damit untereinander eine beeindruckende Übereinstimmung in den Absichten von der Türkei bis Portugal, von Italien bis Irland und Polen. Darüber hinaus machen sie auch eine faktische Konvergenz mit den offiziellen Strategien der Europäischen Union und der meisten EU-Mitgliedsstaaten sichtbar. Eine Deckungsgleichheit der Intentionen, wie sie offiziell in diesem Ausmaß zwischen Freimaurerei und politischen Entscheidungsträgern selten so offen zum Ausdruck gebracht wurde.

https://www.katholisches.info/2015/09/12/die-freimaurer-befehlen-der-eu-grenzen-auf-fuer-immer-mehr-einwanderung/

nörgler
14. September 2015 16:51

Der Kollaps ist am vergangenen Wochenende erfolgt,und Mutti
ließ sofort Placebos ins Volk,Pardon,In die Bevölkerung streuen.Per Außenminister,der wieder sporadische Kontrollen an der Grenze zu Österreich verkünden soll.
Zieht euch warm an Leute,es erwarten uns stürmische Zeiten.

Albrecht
14. September 2015 19:17

Betrachtet euch als hypersensible Menschen - im Vergleich zu der Mehrheit der restlichen Deutschen. Mehrere Gespräche in meinem freundschaftlichen und familiären Umfeld (Junge Mütter und Väter) sehen in der schrankenlosen Zuwanderung überhaupt kein Problem - im Gegenteil: die humanitäre Perspektive ist ausschlaggebend. Wenn ich auf regionale Vorfälle Verweise (Vergewaltigung, Messerstecherei usw.) wird gerne eingeräumt, dass das natürlich auch ein Problem sei, aber im Grunde tief gestapelt und erwidert: "... sollen wir uns deswegen abschotten und die Flüchtlinge sich selbst überlassen?..."
Und wenn ich mir dann das Umfeld dieser Menschen so betrachte, wundert es mich auch nicht. Sie leben in der sprichwörtlichen "Komfortzone". Ehrlicherweise muss man ja auch von (kriminellen) Einzelfällen sprechen, wenn man die Gesamtzahl in Relation setzt. Als ich gestern hörte, die Grenzkontrollen werden wieder eingeführt, war ich im ersten Moment schon fast besorgt: 500000 Flüchtlinge sind zu wenige, dass es genügend Deutschen wirklich weh täte und diese ihre kulturell/moralische Prägung ablegen würden. Aber das Experiment wird ja munter fortgeführt - freilich unter dem Anschein einer kontrollierten Einwanderung. Und deshalb bin ich guten Mutes, dass die Stimmung noch kippen wird - hoffentlich auf friedliche Art und Weise. Nur Geduld.

Weltversteher
14. September 2015 21:53

Wer es gut meint mit Deutschland und den verbliebenen (nicht stehengeblieben) Deutschen, der bleibt und kämpft!
Feigheit vor dem Feind ist Desertation.

Bitte laßt uns einander diese Erpressung mit Durchhalteparolen nicht antun.
Das Volk-Sein ist nun mal eine dynamische Sache. Mehr als das Festhalten an überkommenen Formen brauchen wir Lebenskraft in den kommenden Geschlechtern. Ich rede hier ohnehin nur zu denen, die Kinder haben, und um derentwillen.
Wie sehr sind sie bereits jetzt der gewaltigen Umformung ausgesetzt, derweil wir uns machtlos finden. Das nicht zu bleiben, es lieber abzuschütteln, ist die Verpflichtung um unseres Volkes willen.

Es geht wahrlich nicht um uns hier und unsere Existenz in diesem System. "Unser Volk", das bedeutet "unsere Kinder". Wir sind nur ihre Vorkämpfer und können wohl etwas opfern, damit sie leben können.

ene
14. September 2015 22:15

Albrecht,
ich komme auch aus dem Staunen nicht mehr heraus- in meinem Umfeld ermahnt mich eine Freundin (die ich als sehr lebenserfahrene und unbedingt pragmatische Person kenne), doch "zwei Seiten der Medaille" zu bedenken und das "Menschliche" nicht zu vergessen. Eine ältere Dame sagt mir ganz vorsichtig, nun müsse unser Land und Europa "kluge Entscheidungen" (!) treffen und berichtet mir im übrigen vom Sommer (wie er so war). Und eine Verwandte, die sich kaum noch auf die Straße traut in Gießen in der Nähe des bekannten Auffanglagers, schreibt mir dann , dies sei ein "sensibles Thema" und sie wisse noch gar nicht, "was sie darüber denken solle". Mit Ende 60! Mein Eindruck: die eiern herum, die wollen nichts Falsches gesagt haben. Sind nicht aufrichtig. Eine möglichst weite Perpektive anlegen und herumdrucksen - das ist mein Eindruck.

Beteigeuze
14. September 2015 22:40

@ene
Ein gutes, altes Sprichwort: "Im Hause des Gehenkten, spricht man nicht vom Strick."
Die Natur hält für existenzielle Bedrohungen nicht nur Angriff oder Flucht bereit, sondern auch das Todstellen. Dies scheint auch mir derzeit die vorherrschende Reaktionsweise. Aber wenn die Bedrohung nicht von selbst vorüberzieht, führt letztlich doch kein Weg vorbei an Flucht oder Angriff. Man kann dann überrascht werden, welches Potential selbst in die Enge getriebene, längst für domestiziert gehaltene Haustierchen entwickeln können.

Hühnerbaron
14. September 2015 22:52

Die Rettung kann derzeit absurder Weise in einer stärkeren Vergemeinschaftung der EU liegen. Merkel findet keine Mehrheit für ihre Flüchtlingsverteilungspläne. Außer Schweden sind alle Länder rechter als Deutschland. Würden alle 28 Länder nach dem Mehrheitsprinzip abstimmen, würde Frontex das Mittelmeer dichtmachen und die Landgrenze zur Türkei. Für eine Masseneinwanderung wären Schweden, Deutschland, Frankreich (noch und nur bei eigener Minimalquote), Österreich, Luxemburg und vielleicht noch Belgien. Das ist bei weitem nicht die Hälfe der 500 Mio EU-Einwohner oder der Staaten.

Waldgänger (e.B.) aus Schwaben
14. September 2015 23:11

und mich leset o
Ihr Blüthen von Deutschland, o mein Herz wird
Untrügbarer Krystall an dem
Das Licht sich prüfet wenn Deutschland

(Vom Abgrund nemlich, Hölderlin)

Für die Blüten Deutschlands, die sich nicht mit Gleichgesinnten auf ein Rittergut zurück ziehen können, weiß ich für diese Tage kein besseres Palliativum als Verse, die der größte deutsche Dichter in geistiger Umnachtung schrieb.
Vom Abgrund nemlich

Deutschland torkelt, besoffen vom Wahn der eigenen Größe, in taumelbuntem Totentanz dem Abgrund entgegen und will ganz Europa mitreißen.

Christian
14. September 2015 23:40

Man kann es auch als eine Form des Aikido betrachten, eines systematischen Zurückweichen. Auffällig ist jedenfalls, dass die klassischen Einwanderungsapologeten im Moment deutlich zurürckhalten. Wer mit Merkel Politik macht, der weiss, wie erfolgreich sie Gegner durch extremes Erfüllen ihrer Forderungen in die Vernichtung treibt. Dabei ahnen auch die klassischen Apologeten von Einwanderung, dass es nicht gut gehen wird. Je schriller und unhaltbarer die Propaganda, um so schneller geht es vorbei.

martin
15. September 2015 00:21

Leute, alles Labern hilft nicht bei den Propaganda-Opfern.

Ihr müsst ein Blatt Papier nehmen, einen Kreis aufzeichnen und Tortenstücke schraffieren, die die Zuzüge der vergangenen Jahrzehnte anzeigen - über die selbstverständlich nie eine förmliche Zustimmung des Volkes eingeholt wurde. Inzwischen hat der Anteil der Ausländer und ihrer Kinder ein gutes Viertel erreicht.
Und da müsst ihr dem Gegenüber einen Punkt markieren, wo er ist: In dem Bereich, der zurückgedrängt wird.
Die Frage zum Schluss heißt dann: "Warum findest du es gut, dass du und deinesgleichen verdrängt werden?"

Man muss es sichtbar machen.
Der Mensch denkt in Bildern und die Konkurrenz ist das Bild mit armen schreienden "Flüchtlings"kindern.
Desto einfacher und den Betrachter persönlich viel stärker betreffender muss unser Bild sein, das wir ihm zeigen.

(Lesetipp: Le Bon, Psychologie der Masse
Andrew Boyd, Beautiful Trouble)

Stil-Blüte
15. September 2015 01:15

@ Ich kann den Schlüssel ohnehin nicht verstehen. Deutschland ist eins der dichtbesiedeltsten Länder der Welt, in Europa abgesehen von Belgien, wo so viele EU-Beamte als Ausländer registriert sind, hat es schon jetzt pro qm die meisten Ausländer. Da sind Staus, Schlangestehen, Wartezeiten, Überfüllung auch dann vorprogrammiert, wenn die Flüchtlinge hier richtig angekommen sind. Und wie erst in der nächsten Generation! Hat man in der Schule keine Potenzrechnung gehabt?

Schon plärrt der Bausenator von Berlin, dass beim Wohnungsbau das Baumschutzgesetz gekippt werden muß - weg mit den Bäumen - und - vor allem haben sie es auf die grünen kulturträchtigen Inseln - die Friedhöfe abgesehen. Welche Kultur läßt sich seine Totenacker nehmen! Die Angehörigen zu begraben, war das erste Zeichen von Kultur und nun wird es das letzte sein. Und die Kirchen? Umwidmung in Moscheen! Übergabe des Schlüssel durch Pastorinnen (ohne Binnen-I) feminin, weiblich - dumm, dumm, dumm.

Hat man vergessen, was die Menschen aus der DDR nach der Wende am meisten interessiert hat? Ein Auto! Her mit 1 Million mehr Autos auf unseren Straßen. Umwelt-/Klimaschutz bei den Grünen? Spielt alles keine Rolle mehr. Nicht nur Rechte, auch angestammte alte Gewohnheitsrechte werden Tag für Tag ohne Überlegung gekippt. In den meisten afrikanischen Sprachen gibt es kein Wort für Müll/Dreck/Abfall/Schmutz/Staub/Säubern/Putzen. Und da liegt sie dann, die Plastetüte. Warum will man nicht begreifen, daß es andere Kulturen gibt, die einem anderen Rhythmus, eine andere Mentalität, eine andere Natur haben, vielleicht noch in der 3. und 4. Generation, also in 100 Jahren...

nörgler
15. September 2015 03:04

@Martin
Zu Ihrem Vorschlag mit dem Blatt Papier:
Ich verstehe Ihre Intension durchaus.Bin auch auf Ihrer Seite.Haben Sie bedacht,daß das was Sie schildern eigentlich eine Beschreibung der Vorgehensweise der üblichen Strategien der Massenmedien ala ARD/RTL und wie sie alle heißen ist? Die verwenden halt nicht nur Papier,sondern auch elektromagnetische Wellen dazu.Kein Vorwurf-nur als Anregung gedacht.
Nebenbei bemerkt:die Verblödung dieser Gesellschaft ist meiner Ansicht nach schon zu weit fortgeschritten.Man kann dies,egal in welcher Form auch immer,nicht mehr korrigieren.
Der ironische Unterton Ihres Kommentars ist mir nicht entgangen,sonst hätte ich mir ja soeben ins Knie geschossen.Bis auf Weiteres.

Meier Pirmin
15. September 2015 08:46

@¦Stilblüte. Völlig falsch. Die Schweiz hat einen Ausländeranteil von 25% sowie eine enorme Dynamik bei den Einbürgerungen, die früher nur mit einer höheren Taxe, einige Monatslöhne, zu schaffen war. Pro Jahr haben wir eine Zuwanderung in der Grössenordnung des Grenzkantons Schaffhausen. Stellen Sie sich vor, Deutschland würde jährlich um ein kleineres Bundesland anwachsen!

Dabei gäbe es in der Schweiz aber eine Volksmitbestimmung betr. die Migrationspolitik, leider kaum mehr bei den Einbürgerungen, aber immerhin bei der allgemeinen politischen Richtung. Die Referenden haben bis jetzt schlicht nichts genützt, weil die parlamentarischen Verhältnisse, auf die es am Ende ankommt, sich kaum änderten und Wahlsiege in der Regel keinen Einfluss auf die Regierungsbildung ausüben, weswegen weniger als 50% der Leute sich noch an den Wahlen beteiligen.

Noch von Bedeutung wäre für die Tagung (an der ich nicht teilnehmen kann) die Reflexion des Begrifft "thiudisk" = deutsch, was mit dem Begriff "Volk" zu tun hat. Dabei muss jedoch klar sein, dass die Sprache allein als "Volks"-Kriterium nicht genügt, auch nicht die Forderung noch einem möglichst homogenen Volkskörper. Von da aus gesehen wäre eine Reflexion auf den älteren, vornationalistischen Reichsgedanken von Wert. Bedauerlicherweise war die Französische Revolution mithin eine Geburtsstunde des Nationalismus. Ich fürchte, meine Überlegungen werden hier als reaktionär eingeschätzt.

Meier Pirmin
15. September 2015 09:55

... die Forderung n a c h einem möglichst homogenen Volkskörper. Eine interessante Reflexion: Was war der Unterschied etwa des alten Vielvölkerreiches Oestereich im Vergleich zum heutigen Multikulti? Es wäre nicht nötig, das Kind mit dem Bade auszuschütten.

Alt-Badener
15. September 2015 11:57

@Meier Pirmin. Was Sie schreiben ist ja völlig richtig. Daß die Schweiz einen außergewöhnlich hohen Ausländeranteil hat ist ebenso unbestritten, jeder Schweizer argumentiert beim Thema Zuwanderung auch mit diesen Zahlen. Nur eines wird gerne vergessen, das ist die Qualität der Ausländer. Der weitaus größte Teil kommt mit Arbeitsverträgen ins Land. Ohne jetzt Zahlen präsentieren zu können glaube ich nicht, daß die Schweiz einen solch großen Problemanteil der Zwanderer hat wie Deutschland. Mir ist auch nicht bekannt, daß in der Schweiz Zeltstädte aufgebaut werden mußten oder daß irgendwelche Sonderzüge voll mit Migranten in Zürich, Bern oder Basel angekommen sind, oder daß es Stadtteile gibt wie Duisburg-Marxloh, Berlin-Kreuzberg oder ähnliches in Hamburg usw.
Aber die Emotionen über den Ausländeranteil kochen immer wieder hoch und merkwürdigerweise sind dann immer die deutschen Zuwanderer das Objekt des Hasses, obwohl sie mit allergrößter Wahrscheinlichkeit der Teil der Ausländer in der Schweiz sind, die die geringsten Probleme machen, aber merkwürdigerweise deshalb, weil sie deutsch sprechen, also die Kultursprache der Deutschschweiz, am meisten angefeindet werden. Ein irres Verhalten, denn jedes Buch, jede Zeitung, jeder Vertrag, jede Betriebsanleitung, jede schriftliche Bewerbung wird in Hochdeutsch, also der Kultursprache geschrieben. Aber wehe man spricht es, dann ist man der Sauschwob.
Geschätzter Pirmin Meier, verzeihen Sie mir meinen kleinen Ausbruch, aber persönliche Erfahrungen vor über 40 Jahren in meiner Schweizer Zeit hängen noch immer nach und ich verfolge die vielen Diskussionen darüber nach wie vor. Und ich darf Ihnen sagen, daß mein jüngster Sohn, promovierter Molekular-Biologe, sein Glück in der Schweiz gefunden hat, was uns sehr gefreut hat.
Wir selber haben 1973 die "Flucht" ergriffen, als unser ältester Sohn, der mit 5 Jahren mit anderen Kindern im Freibad ein wenig rumgespritzt hatte, von einer Schweizerin mit den Worten "Hörsch etz uff du Sauschwob" geohrfeigt wurde. Ob unsere damalige Entscheidung, die Schweiz zu verlassen richtig war, beschäftigt uns merkwürdigerweise noch immer. Gerade kürzlich waren wir wieder dort auf Besuch. Und ich gestehe gerne, daß ich mit der Erfahrung der Entwicklung unseres Landes jetzt der Überzeugung bin, daß unsere damalige Entscheidung wahrscheinlich falsch war.
Aber wie gesagt, unser jüngster Sohn hat sein Glück in der Schweiz gefunden. Er ist mit einer Schweizerin verheiratet, hat viele Schweizer Freunde, bezeichnet die Schweiz auch eindeutig als seine Heimat und wir sind sehr froh darüber. Dieses Deutschland wird jedem noch klar denkenden Bürger mehr und mehr fremd, es erklärt seine Bürger, die sich Sorgen um ihr Land machen zu NAZIS und PACK. Welch grauenvolle Entwicklung.
Leider gestatten es die deutschen Ruhestandsbezüge nicht, das Land zu verlassen. Wir hätten sonst schon längst das Land in Richtung Schweiz verlassen. Mein Sohn, seine Frau und die großartigen Schwiegereltern meinen bei jedem Besuch, wir sollten doch in die Schweiz ziehen. Aber nach 49 Jahren wirklich intensiver und qualitätsvoller Arbeit reichen die Ruhestandsbezüge bei weitem nicht aus, diesen Schritt zu tun. Die Bezüge würden kaum reichen die Miete zu bezahlen.
Innerlich hängen wir noch immer an der Schweiz und sind jedesmal sehr betroffen, wenn bei einer neuen Ausländerdiskussion hauptsächlich die Deutschen ins Fadenkreuz geraten.

Desprecio
15. September 2015 13:00

Mir ist bewußt, daß das, auf was ich an dieser Stelle hinweisen möchte,
nur indirekt mit dem vorliegenden Thema in Verbindung zu bringen ist :

Vor einigen Wochen (Monaten ?) wurde in SEZESSION nach einem ori-ginellen "Kampflied" für die PEGIDA-Bewegung gesucht. Eine entspre-
chende Erfolgsmeldung im Anschluß an diese Suche ist mir bisher nicht
bekannt.

Kürzlich wurde ich auf den Text des Liedes "Das Narrenschiff" von Rein-
hard Mey aufmerksam. Dieser Text schildert meiner Meinung nach die
Lage in "unserem" Lande auf eine Art und Weise, wie man sie in humo-
ristischer Form nicht besser darstellen kann. Der eigentliche Liedtext
dürfte sich für den beabsichtigten Zweck nicht eignen, obwohl fast jede
Textzeile die herrschenden Zustände und das Wirken "unserer" Politiker
eindrucksvoll wiedergibt.

Der Refrain zu jeder Strophe "hat es jedoch in sich" und eignet sich, da
sehr einprägsam, auch für größere Massen.

Lesen Sie selbst :

"Der Steuermann lügt, der Kapitän ist betrunken
und der Steuermann in dumpfe Lethargie versunken,
die Mannschaft lauter meineidige Halunken,
der Funker zu feig´, um SOS zu funken.
Klabautermann führt das Narrenschiff
volle Fahrt voraus und Kurs auf´s Riff."

Der Vollständige Text und die Melodie wird im Internet mehrfach
angeboten.

Thomas Wawerka
15. September 2015 13:33

Von da aus gesehen wäre eine Reflexion auf den älteren, vornationalistischen Reichsgedanken von Wert. Bedauerlicherweise war die Französische Revolution mithin eine Geburtsstunde des Nationalismus.

Nach dem Maßstab historischer Kontinuität resp. unter der Perspektive der longue durée ist das Christentum die Seele Europas, die innere Form, und das Reich die äußere Form, der Leib. Ohne eines von beidem oder gar ohne beides müsste sich "Europa" neu erfinden. (Und kommt mir nicht mit den alten Griechen - die saßen nach Sokrates ums Mittelmeer wie Frösche um einen Teich.)
Der Versuch, das Reich durch die Nation zu ersetzen, ist erkennbar gescheitert (was die Nation keineswegs überflüssig macht - aber ohne den Reichsgedanken entsteht daraus der Nationalismus). Der Reichsgedanke ist offensichtlich ein notwendiges Gerüst, ohne das Europa nicht "funktioniert".
Die Berufung der Deutschen war es, dieses Reich zu "tragen" (um im Mythos zu bleiben), d.h. politisch zu organisieren: Sie taten es von 962 bis 1806.
Peter Sloterdijk hat übrigens in der kleinen Schrift "Falls Europa erwacht" bereits 1994 den Gedanken der translatio imperii aufgegriffen und Europa im Horizont des Reichs angedacht ... ohne allerdings zu einer Art Schluss zu gelangen.
Ich schlussfolgere daraus: Entweder ist dies ein Interregnum, oder dies ist das Ende dessen, was wir bisher als "Europa" kannten.

Sehr instruktive Lektüre dazu: "Kaiser Friedrich der Zweite" von Ernst Kantorowicz.

Meier Pirmin
15. September 2015 14:38

@Wawerka. Ich sehe, dass ich in dieser Sache sehr ähnlich denke wie Sie. Von einem vergleichsweise ähnlichen Reichsbegriff ging der Schriftsteller Werner Bergengruen (1892 - 1964) aus. Wir müssen deswegen den Begriff Nation nicht verteufeln, wenn wir diesen Begriff von der Reichsidee her relativieren. Zugleich wissen Sie als Theologe, dass man dieses Reich dann nun wieder auch nicht mit dem "Reich Gottes" verwechseln darf. Sämtliche politische Strukturen haben vor der Ewigkeit her einen vorläufigen Charakter. Dies bedeutet natürlich keineswegs Ergebenheit in jeweils das, was kommt. Sofern einer seine Seele nicht verkauft, darf und soll er für sein Land eintreten.

@Alt-Badener. Ihre Ausführungen sind für mich bewegend. Ich sehe mich, nicht nur Johann Peter Hebel und Joseph Victor von Scheffel zuliebe, dem badischen Raum zutiefst verbunden. Bin schon Heideggers Feldweg abgewandert und treffe nächste Woche einen Freund in Todtnauberg. Scheffel sagte einem Schweizer Freund: „Wir alemannischen Männer haben einander gern.“ Dieses Denken ist aber in der Deutschschweiz nicht mehr allgemein verbreitet. Bei allen Meinungsverschiedenheiten über die Einwanderung gibt die Regierung in der Regel zu, dass sie an einer „qualitativen“ Einwanderung interessiert sei, was immer das heisst.

Westpreuße
15. September 2015 15:59

Herr Wawerka (und andere):
Bei allen klugen und bedenkenswerten Gedanken, die hier geäußert werden:

Wir dürfen uns nicht in eine Sehnsucht nach Vergangenem verlieren, denn:
Die Vergangenheit ist vergangen. Wirkt allerdings nach...
Die Zukunft kommt auf uns zu, und wie...
Die GEGENWART ist der einzige Augenblick, der uns gehört.
Man muß ja mächtig Luft holen im Moment in ihr...

Nur in ihr, der Gegenwart, flüchtig genug schon, können UND sollen wir handeln:
Ich weiß (für mich) allerdings im Moment nicht, wie ein sinnvolles Handeln, auf Deutschland, auf die Nation bezogen, aussehen könnte...

Sehr banal denke ich: 2017 ist Bundestagswahl !
Alle "demokratischen Kräfte rechts von der Mitte" sollten sich auf dieses Ziel hin konzentrieren...und einig sein, einig sein...einig sein...

Ich muß aber zugeben, daß ich mitunter in Stunden des verdammten Alleinseins, das "Los des demokratischen Rechten", mich manchmal verliere in der vergangenen Geschichte, sozusagen L'art pour l'art, ins Nostalgische gewendet...

Im Moment bin ich mal wieder bei dem leider viel zu früh verstorbenem
Hellmut Diwald gelandet. Er hat uns immer noch einiges zu sagen.
https://www.hellmutdiwald.de/index.html

Seine Luther - Biographie, gelesen während des abgeschlossenen Theologiestudiums, eine der wirklich wichtigen Biographien unter den vielen.
Nie im Kirchendienst gewesen aus freien Stücken: Gott-sei-Dank !

Später war ich etliche Jahre im Presbyterium einer Kirchengemeinde im Westen. Es war grauslig: Ein Hauen und Stechen "im Weinberg des Herrn". Es ist wirklich wahr. Jesus Christus hat das Reich Gottes verkündet, angekündigt, den Mühseligen und Beladenen zugesprochen....und "gekommen ist die Kirche"...(das bekannte Wort).
Andere mögen allerdings andere, schöne, beglückende Erfahrungen gemacht haben. Ist ja vieles "subjektiv"...Ich konnte dann beruflich drei Studiengänge miteinander verflechten. Es war gut so...

Leider habe ich seitdem kaum noch Vertrauen in das, was man Amtskirche nennt. Ich habe auf verschiedenen Ebenen zuviel gesehen, gehört, hilflos zuschauen müssen. Menschen, deren "Arbeitgeber" die Kirche war, sind zerbrochen (worden) bzw. haben sich verkrümmt und verbogen. Ehrenamtliche Mitarbeiter sind manipuliert worden. Wissentlich oder auch nicht. Genug!
Den "Glauben an sich" hat das Erlebte aber nicht erschüttert...
Trotzdem schade: Glauben ohne Vertrauen in die "amtlichen Hirten"...

Patriotische Grüße aus Thorn an der Weichsel

Westpreuße
15. September 2015 16:17

Kleiner Nachtrag:

Und auch er hat uns noch einiges zu sagen, gerade heute:

Gottfried Benn: "Dennoch die Schwerter halten", von ihm selbst gesprochen.
https://www.youtube.com/watch?v=GkXeiITe_wI

Ich nehme mal ganz ungeniert (selbstironisch) für mich in Anspruch, westlich von Oder und Neiße ein richtig guter Gottfried-Benn-Kenner zu sein.
Und so tief-sinnig dieses Gedicht. Heute! Könnte seitenweise darüber hier schreiben. Nun aber Schluß! Und "was hülfe es mir"...

Patriotische Grüße aus Thorn an der Weichsel

Gerhard Vierfuß
15. September 2015 17:58

Um die Diskussion mal wieder auf eine konkretere Ebene zu bewegen: Eine ausgezeichnete Sache, dieser Kongreß, und hervorragende Referenten/ Diskutanten allesamt. Habe mich sofort angemeldet. Und jetzt habe ich einen Vorschlag, aus gegebenem Anlaß: Könnten Sie nicht noch Lutz Bachmann zu der Abschlußdiskussion mit einladen? Seine Ankündigung, eine eigene Pegida-Partei zu gründen, erzeugt in patriotischen Kreisen der AfD einige Besorgnis; eine entsprechende Erklärung ist hier zu lesen: https://patriotische-plattform.de/blog/2015/09/15/afd-und-pegida-duerfen-nicht-gegeneinander-arbeiten-sie-muessen-zusammenarbeiten/. Ein Gespräch mit Bachmann in dem erlesenen Rahmen des Ritterguts könnte nützlich sein.

Auch von mir patriotische Grüße!

Gerhard Vierfuß
15. September 2015 18:02

... und natürlich Viktor Orbán!

Westpreuße
15. September 2015 18:22

Kleine Korrektur:
Natürlich meinte ich: ...östlich von Oder und Neiße...! (nicht westlich...).
Hier sind die Benn - Kenner ja nun auch nicht so zahlreich...

Und NATÜRLICH ist es richtig, daß die Diskussion wieder auf eine konkrete Ebene gehoben wird. Recht so, richtig: Der freundliche Rüffel...

Patriotische Grüße aus Thorn an der Weichsel

Meier Pirmin
15. September 2015 18:36

@Westpreussse. Wahrscheinlich haben Sie Wawerka falsch verstanden. Es denkt sicher niemand daran, das Heilige Römische Reich Deutscher Nation restaurieren zu wollen oder sonst in Nostalgie zu machen. Die Funktion des Geschichtsbewusstseins liegt eher darin, Irrtümer und zeitbedingte Einseitigkeiten in der Gegenwart nüchtern zu sehen. Dies schliesst das Erstellen einer praktischen Perspektive nicht aus. Wer die Geschichte des Reiches kennt, konnte zum Beispiel über die Griechenlandpolitik der Europäischen Union von Anfang an nur den Kopf schütteln. Und aus der Perspektive des Reichs wird man, das ist die Hauptsache, die gegenwärtige EU weder mit Europa noch mit dem Abendland verwechseln. Diese Gewissheit ist für das, was man tun könnte und vor allem auf jeden Fall unterlassen soll, schon viel.

Waldgänger
15. September 2015 18:53

@ Westpreuße
Danke für den Diwald-Link.
91 wäre er heute.

@ Hühnerbaron
Das, was Ihnen vorschwebt, erfordert keine noch stärkere "Vergemeinschaft" der EU. Zudem wären die schädlichen Nebenwirkungen (d.h. EU-Bundesstaat) schlimmer als der eventuelle Nutzen.
Auch jetzt schon ist der der mahnende Einfluss der Nachbarn (z.B. Dänemark, Ungarn, Großbritannien) hilfreich, um den irrwitzigen deutschen Sonderweg zumindest zu bremsen.

Würde gern wissen, was seit Sonntag hinter den Kulissen wirklich abgeht ...
Auffällig war, dass die Systemmedien am Sonntag und Montag überrascht, ja irritiert gewirkt haben. Der Schwenk war so nicht vorgesehen gewesen, jedenfalls jetzt noch nicht.

Merkel und die Bonzen aus Brüssel versuchen es nun mit einem Gipfel mit dem Ziel der Quotenverteilung, der eigentlich nur scheitern kann bzw. dessen tatsächliches Scheitern lediglich kaschiert werden wird. Da kann man auf die Ungarn, Polen, Tschechen, Slowaken, Italiener, Griechen und Dänen vertrauen.
Merkel ist jetzt schon angeschlagen, ein baldiger Rücktritt ist zumindest im Rahmen des Möglichen (obwohl ich ihn nicht direkt erwarte). Besser würde es nach dem Rücktritt allerdings unter dem Dicken auch nicht.

Außerdem sei auch an dieser Stelle noch einmal auf einen bemerkenswerten "Aufruf" von Elsässer "an die Soldaten" (der Bundeswehr) verwiesen:
https://juergenelsaesser.wordpress.com/2015/09/13/aufruf-an-unsere-soldaten-sichert-die-deutschen-grenzen/#more-7660

Kaliyuga
15. September 2015 20:52

Wider den Defaitismus: Wer angesichts der gegenwärtigen Zustände zur Resignation neigt, betrachte zur wirkungsvollen Kur den gestrigen PEGIDA-Zug durch Dresden: 16 Minuten dichter Strom an Menschen (Min. 25 bis 41), die zusammenhalten und marschieren, einig und im Recht, für das Vaterland!

https://www.pi-news.net/ (Video: „Pegida-Kundgebung Dresden (komplett)“; nach unten scrollen)

An solcher Ausdauer und Entschiedenheit wird man je länger je weniger noch vorbeikommen. Spätestens bei Erreichen der 50.000 werden im Volk positive Sollbruchstellen auftreten und dynamisch mit Momentum ausbreiten.

Bravo Dresden!

Kaliyuga

Rainer
15. September 2015 21:14

Ein subversiver Gastautor hat es geschafft, der globalistischen deutschfeindlichen Huffington Pest Post einen Artikel unterzujubeln, der es in sich hatte. Er hieß "Flüchtlingskrise, der Niedergang Deutschlands droht" von einem Dr. Klaus Miehling. Kurze Zeit später hat die Onlinezeitung diesen Artikel wieder gelöscht und sogar aus dem Google-Cache entfernt, was selten vorkommt. Ein klarer Fall von Zensur, der von der Zeitung wie folgt kommentiert wurde:
Die Huffington Post hat auf der Debattenplattform einen Gastbeitrag über die Folgen der Flüchtlingskrise veröffentlicht, der so nie hätte veröffentlicht werden dürfen. Dafür entschuldigen wir uns.
Denn der Text enthielt beleidigende und unbelegte Behauptungen, die wir auf unserer Plattform grundsätzlich nicht akzeptieren - ganz gleich, aus welchem politischen Lager.
Deshalb haben wir uns entschieden, den Text aus dem Netz zu nehmen. Wir prüfen jeden Text vor der Veröffentlichung - dieser ist uns leider durchgerutscht.

Der Text enthielt keinerlei beleidigende Behauptungen, sondern sprach schlicht die Wahrheit aus. Ich hatte mich aber schon sehr gewundert, wie er überhaupt auf dieser Seite erscheinen konnte. Die letzte Zeile war allerdings im Original nicht enthalten und scheint nachträglich hinzugefügt worden sein. Hier ein Screenshot von der Seite.

https://www.bilder-upload.eu/upload/18acc6-1442313191.jpg

und hier eine Kopie des unformatierten Textes:

https://pastebin.com/rWcDVU7J

Waldgänger
15. September 2015 21:35

Interessante Spaltungserscheinungen innerhalb der Linken angesichts des Einwanderungsirrsinns werden hier dargestellt:

https://juergenelsaesser.wordpress.com/2015/09/04/endlich-in-der-linken-wachen-die-asylkritiker-auf/#more-7641

Zwar keine Querfront, aber dennoch nützlich.

Heinz Obst
15. September 2015 22:51

@Rainer - Dienstag, 15. September 2015, 21:14

Nachfoldend der wegzensierte Text:

Flüchtlingskrise: Der Niedergang Deutschlands droht

Dr. Klaus Miehling, Musiker und Musikwissenschaftler

Die EU war von vornherein als sozialistisches Umverteilungsexperiment angelegt, wobei Deutschland die Rolle als Hauptzahler zugedacht war. Nun, da auch den Profiteuren der EU »Solidarität« abverlangt wird, berufen sie sich auf ihre nationale Souveränität und den Willen ihrer Völker. Aber kann man ihnen das verübeln?

Die deutsche Politik, noch immer im Schuldkomplex befangen, hat immer gerne das Geld ihrer Bürger an andere Staaten verteilt. Aber jetzt geht es nicht mehr nur ums Geld, sondern um weit mehr: um kulturelle Identität, um innere Sicherheit, und schlicht um die Unmöglichkeit, Hunderttausende Flüchtlinge so zu beherbergen, wie es die Gestalter des Sozialparadieses Deutschland von sich selbst erwarten. Dass fast alle Flüchtlinge zu uns wollen, ist kein »Kompliment«, wie die Kanzlerin behauptete, sondern ein Beweis für unsere Dummheit.

Vor wenigen Jahren gestand Angela Merkel noch ein: »Der Ansatz für Multikulti ist gescheitert, absolut gescheitert!« Nun treibt sie das Projekt Multikulti-Deutschland in atemberaubendem Tempo voran.

Wenn fast alle anderen EU-Staaten mit guten Gründen versuchen, möglichst wenige Flüchtlinge aufnehmen zu müssen (von muslimischen Ländern wie dem reichen Saudi-Arabien ganz zu schweigen), dann sollte sich das »Hurra, die Flüchtlinge kommen«-Deutschland einmal überlegen, ob wirklich am deutschen Wesen die Welt genesen soll, oder ob man nicht selbst derjenige ist, der falsch liegt.

Gewiss, die meisten Flüchtlinge befinden sich – noch! – in der Türkei und im Libanon; aber dort gibt es Lager in unwirtlichen Steinwüsten, größtenteils von internationalen Hilfsorganisationen finanziert; dort werden nicht den einheimischen Steuerzahlern Milliardenbeträge für eine Rundumversorgung inklusive ärztliche Behandlungen, sozialtherapeutische Begleitung und Taschengeld abgepresst.
Erst jetzt, wo die Überforderung mehr als deutlich ist, versucht die Bundesregierung zu retten, was noch zu retten ist, aber es ist viel zu spät.

Die deutsche Politik hat mit ihrer unkontrollierten Aufnahme der Massen einen irreparablen Fehler begangen. Es ist unvermeidlich, dass auf diese Weise auch Kriminelle und Terroristen ins Land gekommen sind. Auch der Anteil an Muslimen an der Bevölkerung hat sich dadurch signifikant erhöht. Die Integration vieler Menschen dieses Glaubens ist bereits in den vergangenen Jahrzehnten gescheitert, und zwar in allen europäischen Staaten, die sie in größerer Zahl aufgenommen haben.

Wer glaubt, das würde sich nun ändern, ist mehr als naiv. Es sind Parallelgesellschaften entstanden, ganze Stadtteile zu rechtsfreien Räumen geworden, deutsche Schüler finden sich in vielen Klassen als, oft schikanierte, Minderheit wieder. Diese Probleme werden sich verschärfen. Je größer eine Bevölkerungsgruppe ist, desto geringer erscheint ihr die Notwendigkeit der Integration.

Die Forderungen der Islamverbände werden noch häufiger und lauter werden, ein Apartheidsystem wird entstehen, wie es die deutsche Politik einst so sehr an Südafrika kritisiert hat. Getrennte Badezeiten in Schwimmbädern, getrennte Friedhöfe, getrennte Feiertagsregelungen, kein Schweinefleisch, keine kurzen Röcke, nichts, was falsch verstanden werden könnte – das ist erst der Anfang des Rückzugs der christlich-abendländischen Kultur.

In kaum einem anderen Land der Erde wird Sicherheit so groß geschrieben wie in Deutschland, und ausgerechnet dieses Land setzt nun seine Bevölkerung unkalkulierbaren Risiken aus!

In Schweden, dem zweiten Gutmenschen-Land Europas, ist die Anzahl der Vergewaltigungen zwischen 1975 und 2014 um unfassbare 1472 Prozent gestiegen, und die Kurve verläuft parallel zur Anzahl der bewilligten Asylanträge. (…)

Schon vor der Masseninvasion der jüngsten Zeit war immer wieder von Straftaten durch Asylbewerber zu lesen, von Gewalttaten und Beleidigungen, von Diebstählen und Drogenhandel. Die meisten Brände in Flüchtlingsheimen wurden von Bewohnern verursacht, und bei Demonstrationen geht die Gewalt meistens von den linken Unterstützern aus. Aber als »Pack« und »Mob« werden nur die rechten Demonstranten bezeichnet. Sie werden auch zu Recht haftbar gemacht, wenn sie Schaden anrichten – den Schaden, den Flüchtlinge verursachen, darf dagegen, je nachdem, das Opfer oder der Steuerzahler begleichen.

Wir haben längst eine »positive Diskriminierung« von Flüchtlingen. Mit wenigen Ausnahmen können sie im Grunde hier tun, was sie wollen, ohne abgeschoben zu werden. Und wenn sie denn einmal vor Gericht kommen, finden sich meistens vorgebliche mildernde Umstände (andere Kultur, Traumatisierung), die ihnen die verdiente Haftstrafe ersparen.

Die Bundesregierung wird alle Hände voll zu tun haben, die steigenden Kriminalitätsraten mit statistischen Tricks zu verschleiern und durch erleichterte Einbürgerungen den Ausländeranteil an der Kriminalität zu senken. »Migrationshintergrund« wird ja in der Kriminalstatistik wohlweislich nicht erfasst, und Verbrechen innerhalb der Parallelgesellschaften gehen ohnehin selten in die Statistik ein, da sie nicht angezeigt werden.

Viktor Orbán hat es ganz richtig gesagt: Wer aus einem sicheren Land einreist, der ist kein Flüchtling mehr, oder allenfalls ein Wirtschaftsflüchtling. Es besteht weder eine rechtliche noch eine moralische Verpflichtung Deutschlands, Menschen aufzunehmen, die aus Österreich kommen. Vielmehr besteht eine Verpflichtung der eigenen Bevölkerung gegenüber, sie vor Einwanderung in die Sozialsysteme zu schützen – und natürlich vor Kriminalität und Terrorismus, die im Schutz der Masse mit einwandern.
Selten hat die Regierung eines demokratischen Landes so unverantwortlich und so gegen die Interessen des eigenen Volkes gehandelt wie die deutsche Bundesregierung. Spätestens wenn eine Steuererhöhung unvermeidbar wird oder wenn die erste Bombe explodiert, spätestens dann ist der Zeitpunkt zum Rücktritt gekommen. Aber am besten jetzt sofort. Angela Merkel und alle Minister, die sie unterstützt haben, haben ihren Amtseid gebrochen. Sie haben nicht den Nutzen des deutschen Volkes gemehrt und Schaden von ihm gewendet, sondern das genaue Gegenteil getan.

Quelle:

Huffington Post löscht Meinungsartikel eines Musikers – nachfolgend exklusiv der wegzensierte Text - Kopp Online

https://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/udo-ulfkotte/huffington-post-loescht-meinungsartikel-eines-musikers-nachfolgend-exklusiv-der-wegzensierte-text.html

Thomas Wawerka
15. September 2015 23:14

Westpreuße: Wir dürfen uns nicht in eine Sehnsucht nach Vergangenem verlieren, denn:
Die Vergangenheit ist vergangen. Wirkt allerdings nach…
Die Zukunft kommt auf uns zu, und wie…
Die GEGENWART ist der einzige Augenblick, der uns gehört.
Man muß ja mächtig Luft holen im Moment in ihr…

Dazu sehr schön Agamben: https://www.zeit.de/2015/35/giorgio-agamben-philosoph-europa-oekonomie-kapitalismus-ausstieg

Ich bin ein Bewohner des Elfenbeinturms und schäme mich nicht dafür. Es muss auch Leute geben, die Dinge aus der Distanz betrachten. Das ist mein Job.

Alle „demokratischen Kräfte rechts von der Mitte“ sollten sich auf dieses Ziel hin konzentrieren…und einig sein, einig sein…einig sein…

Tja, das sollte an die Adresse von Herrn Bachmann gehen. Pegida schafft sich ab.

Nie im Kirchendienst gewesen aus freien Stücken: Gott-sei-Dank !

Bei mir ist das anders, ich bin stolz darauf, es geschafft zu haben. Aus der Innenperspektive sieht auch vieles anders aus als von außen. Viele Gemeindeglieder, zumal in der Provinz, pflegen einen wohltuend konservativen Lebensstil, auch wenn sie politisch unentschieden sind. Man ist unter "normalen Leuten". Freilich sind es nicht die, die "tönendes Erz und klingende Schelle" sind, sondern die "Stillen im Lande". Aber hier gibt es noch selbstverständliche Kontinuitäten. Ich werde den Leuten oft nicht gerecht, was mir wirklich leid tut. Das Bewohnen des Elfenbeinturms steht mir oft im Wege.

Ich bitte um Entschuldigung für off topic.

Monika
16. September 2015 07:00

Leider habe ich seitdem kaum noch Vertrauen in das, was man Amtskirche nennt. Ich habe auf verschiedenen Ebenen zuviel gesehen, gehört, hilflos zuschauen müssen. Menschen, deren „Arbeitgeber“ die Kirche war, sind zerbrochen (worden) bzw. haben sich verkrümmt und verbogen. Ehrenamtliche Mitarbeiter sind manipuliert worden. Wissentlich oder auch nicht. Genug!
Den „Glauben an sich“ hat das Erlebte aber nicht erschüttert…
Trotzdem schade: Glauben ohne Vertrauen in die „amtlichen Hirten“…

@Westpreuße

Lieber Westpreuße,
Danke für diesen Beitrag. Mir geht es genauso! Mein Glauben ist nicht erschüttert. Aber in der sichtbaren Kirche sehe ich derzeit keine Heimat.
Dabei liegen die Aufgaben auf der Hand:

https://www.kath.net/news/52050

Der feiste Bischof Marx wäre besser dort erschienen als in München am Bahnhof.

Westpreuße
16. September 2015 08:32

Herr Meier Pirmin,
ja, manchmal, wenn man innerlich besonders engagiert ist, fehlt die besonnene Ruhe. Aber das werden Sie ja sicherlich auch selbst kennen...

Herr Waldgänger,
es freut mich, daß Sie auch Hellmut Diwald in so guter Erinnerung haben. Welch schöner Vorname: Hell-Mut mit zwei ll. Keine schlechte Sache, sich in "Dunkeldeutschland" an den hellen Hell-mut zu erinnern.

Hier noch eine Erinnerung an Hellmut Diwald.
Ich mußte etwas suchen, um folgendes zu finden:

ZDF HEUTE JOURNAL vom 6.1.1981: Beerdigung von Großadmiral
Dönitz UND Würdigung durch eben Hellmut Diwald im HEUTE JOURNAL
https://www.youtube.com/watch?v=GMYURCiX0KI
Es geht los 0.55 Minuten bis Ende Interview Diwald 8.40 Minuten

Ich sah die Sendung zum ersten Mal und bin völlig überrascht, wie differenziert, nicht unkritisch, aber "irgendwie verstehen wollend" die Bedeutung Dönitz herausgearbeitet wird...

Und die direkt anschließende Würdigung durch Hellmut Diwald. Er sagt, daß er "kein Schlechter" war, allerdings in Irrtümern gefangen wie jeder Mensch, der politisch an hervorgehobener Stelle handelt...

Ich mag mir gar nicht vorstellen (oder eben doch), wie das HEUTE im HEUTE JOURNAL von Herrn Kleber und in der TAGESSCHAU dargestellt worden wäre.
Und es macht noch einmal klar, welche Verlotterung der politischen Berichterstattung inzwischen stattgefunden hat.
Die allgemeine sprachliche Verwahrlosung heute, etwas angemessen auszudrücken. Beziehungsweise mit "leeren Worthülsen", diffamierend zumal, zu arbeiten...

Zu Dönitz noch: Aus den Lebenserinnerungen meiner Mutter.
(in Swinemünde Anfang 1945. Vor dem verheerenden Bombenangriff der US - Luftflotte).
"Kurz nach dem Aussteigen (vom Schiff) kam noch einmal Bewegung in das ganze Durcheinander. Großadmiral Dönitz stand auf einmal vor uns. Er begrüßte uns freundlichst, fragte, ob es uns auf dem Schiff gut gegangen war, wir einigermaßen versorgt wurden, nahm..(mich)..auf den Arm, was dem gar nicht gefiel. Die Uniform mit den blanken Sachen dran. Ich fragte ihn, wie es mit uns (Flüchtlingen) weitergehen wird. Er schaute mich aufmerksam an, irgendwie freundlich und traurig zugleich. Er beantwortete meine Frage nicht."
Immerhin: Er ließ sich noch blicken und hatte sich nicht "abgesetzt", wie so viele andere...
Nun bin ich wirklich vom Thema abgekommen. Bin mir dessen bewußt. Aber alles hängt ja mit allem zusammen...

Ansonsten: Hier werden die Vorgänge in D. aufmerksam verfolgt. Und die Zeitungen schreiben, daß die deutsche Vorgehensweise aus polnischer Sicht falsch sei. Die deutsche Sichtweise der politisch-medialen Klasse: Asylbewerber (Flüchtlinge) bedingungslos aufnehmen ODER aber man sei ein böser, ein schlechter Mensch, ein gefühlloser Rassist usw. und so fort...
Es ginge um die Identität eines Volkes. Um Selbstvergewisserung. Klarstellung, wer man sei und wer man bleiben wolle. Humanitär wolle man wohl helfen, aber nicht um den Preis der nationalen Selbstaufgabe...
Und die Drohung deutscher Strafmaßnahmen. Das sei mal wieder typisch deutsch: Am deutschen Wesen soll...

Patriotische Grüße aus Thorn an der Weichsel

Westpreuße
16. September 2015 09:10

Thomas Wawerka, liebe Monika!

Ja, die Dinge sind vielschichtig. Ich danke Ihnen für Ihre Antworten,
die ich nicht erwartet hatte...
Mir selbst, zumal wenn man älter ist, gefällt das "Türmerlied" aus Goethes FAUST mehr und mehr. Und hier die erste Zeile...:

"Zum Sehen geboren, zum Schauen bestellt...".

Und die kleine Interpretation gefällt mir auch.
Und ich denke in der letzten Zeit: Diese "innere Haltung" zu den Irrungen und Wirrungen der Zeit möchtest du, also ich, auch haben.
Sollen die Jungen, die Jüngeren, in die erste Reihe treten. Vertrauen wir ihnen einfach. Und darum ist "sezession" und alles, was damit zusammenhängt, so wichtig. Und sollte auf jede nur erdenkliche Art und Weise gefördert werden...

https://www.deutschland-lese.de/index.php?article_id=491

Patriotische Grüße aus Thorn an der Weichsel

nörgler
16. September 2015 19:00

@ weltversteher
Ihrem Kommentar habe ich nichts hinzufügen.Bin in etwa der gleichen Ansicht. Kleine Kritik:was wird aus uns Deutschen?Nichts mehr,Nada Niente,oder auch nüscht mehr.Nothing at all ,meinetwegen.Weil: in dem Sinne wie Sie das vermutlich meinen,existieren wir doch schon seit längerem nicht mehr,nicht wahr?Traurig,aber wahr,manchmal bricht meine defätistische Ader aber einfach mal durch.

Weltversteher
17. September 2015 09:20

nörgler:

Berichtigung:
In dem Sinne, wie gewöhnliche Konservative das meinen, existieren wir schon länger nicht mehr.

Es ist schrecklich wenig, aber es ist mehr als nichts. Wir sind da, lebendig und mit Artung und Wissen. Unsere Kinder blicken hoffnungsvoll in die Zukunft - sie sind ja noch ahnungslos.
Wer sind "wir" eigentlich? Musterung, Heerschau heißt die Aufgabe. Es wäre gut, nach den Jahrzehnten der Illusionen wieder Kontakt mit der Wirklichkeit zu bekommen. Die Volksblase platzt, war völlig überbewertet. Für manche mag es eine Ernüchterung sein, zu sehen, daß nicht mehr viel da ist.
Für andere wird es ermutigend sein, die zu sehen, auf die wir noch trauen können.
Das ist das deutsche Volk. Man mag es aus früheren Zeiten anders denken, aber zweifellos ist Volk mittlerweile etwas, aus dem man sich verabschieden kann. Wie über Bord springen. Da sollten wir auch nicht die Feldjäger sein, welche solche Leute zurück in die Mannschaft pressen.

Thomas Wawerka
17. September 2015 12:35

Gerhard Vierfuß: Und jetzt habe ich einen Vorschlag, aus gegebenem Anlaß: Könnten Sie nicht noch Lutz Bachmann zu der Abschlußdiskussion mit einladen? Seine Ankündigung, eine eigene Pegida-Partei zu gründen, erzeugt in patriotischen Kreisen der AfD einige Besorgnis; eine entsprechende Erklärung ist hier zu lesen: https://patriotische-plattform.de/blog/2015/09/15/afd-und-pegida-duerfen-nicht-gegeneinander-arbeiten-sie-muessen-zusammenarbeiten/. Ein Gespräch mit Bachmann in dem erlesenen Rahmen des Ritterguts könnte nützlich sein.

Diese Ankündigung hat nicht nur bei der AfD Besorgnis ausgelöst. Felix Menzel zufolge sind 90 % der Pegida-Sypathisanten gegen eine Parteigründung.
Zwischen dem Orga-Team von Pegida und Teilen der AfD scheint es erheblich zu knirschen. Man muss ja nicht heiraten, aber einander auch nicht unbedingt Steine vor die Füße werfen. Wenn beide Teile je ihr eigenes Feld beackerten, wäre das ja schon eine Arbeitsteilung, von der alle profitierten. Statt dessen organisiert die AfD nun eigene Demonstrationen, und Bachmann drängt in die Parteipolitik.
Ich habe ja kaum Einblick, ich stehe nur am Rande und beobachte die Dinge, aber auch vom Rand aus sieht das nach keiner guten Entwicklung aus.
Ein klärendes Gespräch zwischen den Kontrahenten wäre zu wünschen. Falls es dazu kommt, stelle ich mich gern als Mediator zur Verfügung.

https://einwanderungskritik.de/90-prozent-der-eigenen-szene-gegen-pegida-partei/

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